Kommentare

Prioritätensetzung

Ich möchte mir doch einmal erlauben nachzufragen, was hier Ursache und was Wirkung ist. Z. B. geht die extreme Themengewichtung beim TV-Duell vermutlich auf eben solche Umfragen wie die zitierte zurück, aber dabei gibt es natürlich eine Rückkopplung: Nach dem Duell sind wahrscheinlich noch mehr Menschen der Meinung, dass Flüchtlinge das bedeutendste Thema unserer Zeit sind. Würde etwa in den Nachrichten öfter mal erwähnt, dass Steuerhinterziehung und -vermeidung den Bundeshaushalt grob fünfmal so hoch belasten wie die Ausgaben für Flüchtlinge (Schätzungen der Steuergewerkschaft bzw. Zahlen des Bundestages), wäre diese Einschätzung vielleicht differenzierter.

Dieser Zusammenhang erschließt sich mir nicht...

... Wenn die Wahlbeteiligung bei den jüngeren Wählern am niedrigsten ist, dann soll das Wahlalter gesenkt werden? Warum? Um die absolute Zahl der jüngeren Wähler zu erhöhen? Die Menschen sind doch mit 16 nicht mehr politisch interessiert als mit 18. Nein, die Themen müssen ganz einfach an die jüngere Generation angeschlossen werden, dann erschließen die Parteien auch größere Kreise...

Erklärung...

Das die Mehrheit der Wähler immer älter wird ist ja wohl keine neue Erkenntnis. Eigentlich müssten sich ältere Wähler mehr mit der nächsten Generation auseinandersetzen, vor allem dann wenn sie selbst Kinder und Enkel haben! Ich als Vater und Opa beschäftige mich wesentlich mehr mit den Wünschen dieser Generation und wie weit unsere Politik davon entfernt ist! Das aktuelle Durchschnittsalter im BT liegt bei ca. 56 Jahren, dies ist meiner Meinung nach zu hoch und erklärt auch die Reaktion der jüngeren Wähler! Beschränkung der Legislaturperioden könnte schon sehr viel ändern, ebenso sollte man vielleicht auch über ein "Renteneintrittsalter" bei Politikern nachdenken..., aber dazu wird es im Moment wohl nicht kommen weil die Politkaste zur Topgruppe der Egoisten gehört! Anregen darf man trotzdem, oder?

Tja, das mit den Piraten war

Tja, das mit den Piraten war zwar ein nettes Experiment, aber irgendwann muss man halt auch mal wieder zurückkommen zu Merkel's Alternativlosigkeit. Sonst lernen wir als Bevölkerung am Ende noch, wie das Neuland namens Basisdemokratie funktioniert. Dann doch lieber so lange in der Komfortzone bleiben, bis es nicht mehr anders geht, und dann aus Frust der AfD hinterherlaufen, um denen da oben einen (leeren) Denkzettel zu verpassen.

Das Gefühl, dass Politik weit

Das Gefühl, dass Politik weit von meinen Belangen entfernt ist, hatte ich wie viele meiner Generation als ich unter 30 war genauso, nur damals hat sich da nicht immer wieder groß die Medienlandschaft darin versucht, das endlich zum Thema gegen die älteren Generationen aufzubauschen. Liegt das vielleicht daran, das diesen Medien ihr mittlerweile gewaltigen Einfluss in den europäischen Gesellschaften noch immer nicht genug ist und diese nun versuchen gegen die nun einmal immer größere Mehrheiten bildenden älteren Generationen in den Staaten als größtes Hindernis an mehr Einfluss sehen, weil diese auf Grund ihrer Lebenserfahrungen sich nicht gleich leichtfertig zu weiteren Gesellschaftsverbiegungen überzeugen lassen, so wie dies bei jungen Generationen eher gelingt?

Hat schon seinen Grund!

Es hat schon seinen Grund, warum Jugendliche nicht Autofahren, Heiraten oder Wählen dürfen! Junge Menschen lassen sich viel leichter beeinflussen. Sie folgen viel schneller irgendwelchen Trends, ohne sich über die Konsequenzen Gedanken zu machen. Ich bin strickt dagegen, dass Wahlalter herab zu setzen. Die Parteien verfolgen doch ziemlich durchschaubare Ziele damit.

Wahlalter runter

Ich hatte noch heute früh eine lebhafte Diskussion über dieses Thema mit meinem Mitbwohner.

Jugendliche werden gerade in dem Alter zwischen 14-18 gesellschaftlich geprägt. Durch den Konsequenten Ausschluss von diesen aus politischen und wirtschaftlichen Debatten, zudem das Gefühl nicht vertreten zu werden, zieht in Deutschland nach und nach eine Generation Nichtwähler auf.

Ein geringeres Wahlalter wird zudem auch eine Priorität auf Bildungspolitik setzen - und wer sich noch nicht über diese informiert hat - diese ist in Deutschland katastrophal und sie wird katastrophaler. Ein Land nach dem anderen überholt uns mitlerweile. Doch wen interessiert das schon. Es kommen ja sowieso keine Stimmen aus der Ecke...

Wahlalter und Erfahrung

Ich denke es hat einen guten Grund, das Wahlalter auf mindestens 18 Jahre zu setzen.

Damit lässt man Jugendlichen die Chance, sich bereits vorher in Ruhe sowohl privat als auch in der Schule mit politischen Themen zu befassen, ohne direkt die Verantwortung übergeholfen zu bekommen, in das Machtgeüge einzugreifen.
Ein großes Problem bei vielen Wählern (auch vielen Erwachsenen) ist eben immernoch das fehlende Verständnis für Langzeiteffekte und Sekundäreffekte von Entscheidungen. Vielen ist das Ausmaß einer Entscheidung doch gar nicht bewusst.
Und Weitsicht kommt nicht von jetzt auf gleich. Um Effekte vorhersehen zu können, muss man die Chance haben, eine Weile zu beobachten. Klar sind auf viele Erwachsene nicht weitsichtig, aber die Chance ist höher.

Ich selbst durfte mit 20 das erste mal wählen und sehe meine eigenen politischen Einschätzungen von damals jetzt (12 Jahre später) sehr kritisch - trotz Abitur zu besagter Zeit und abgeschlossenem Studium heute.

Unterschätztes Potential!

Ich glaube die Parteien unterschätzen das Potential. Wer gute Politik für junge Menschen macht, bindet sie nachhaltig an sich. Es ist zweitrangig, dass nur 15% der Wähler jung sind. Es ist aber eine Tatsache, dass diese 15% irgendwann auch älter werden und dann zu einer Wählergruppe gehören, die man auf seiner Seite haben will.
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Spätestens wenn man von zuhause auszieht, merkt man, wie viel mehr die Politik für einen tun könnte: Schlechte Löhne (oder unbezahltes Praktikum), horrende Mieten, teures Studium, kein Zugang zum Erwerb von Eigentum, schlechte Digitalisierung wären da interessante Baustellen.

5% Hürde

Ein Teil der Politikverdrossenheit ist sicher auch auf die 5% Hürde zu schieben. Viele Parteien gelten schlichtweg als unwählbar, obwohl vielleicht Parteien mit hoher Übereinstimmung der eignen Meinung existieren. Zwar hilft jede - auch die nicht gewerteten - Stimmen gegen eine Radikalisierung des Bundestags (Jede Stimme die nicht an die extrem Rechte oder extrem Linke geht senkt deren Quote), trotz allem kann ich den Frust nachvollziehen.

Bitte mehr Lametta - so wie früher...

Deutschland fällt das "post-68er-Ego-Gesellschaftssystem" (jeder darf alles und "Geiz-ist-geil", denn "ich bin doch nicht blöd"...) nun schmerzlich auf die Füße.
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Namhafte Wissenschaftler (Stephan Grünewald, Albrecht von Lucke) analysieren messerscharf das Fehlen ernsthaften politischen Interesses bei Jungwählern, und daraus resultierende Folgen.
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Statt "APPLE-X" wäre doch wichtiger eine "Medien-Action" mit und bei Erst- und Zweitwählern zu deren Ansichten über unser Bildungssystem, zum Arbeits- und Wohnungsmarkt und zu Berufschancen... und WELCHE POLITIK nötig wäre, die Chancen der Jungen zu erhalten und möglichst zu verbessern.
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Noch besser: Durch Rückbesinnung der 4.Gewalt auf Gestaltungsmitwirkung, mediale Politikangebote zum kritischen Mitdenken an die Jugend! Für mich z.B. war es 1969 "chic", und letztlich auch politisch mit prägend, Pardon, Stern, Spiegel zu lesen und im Kumpelkreis zu diskutieren) ... was mich später sogar zum kommunalpolitischen Engagement bewog...

Schlauer als man denkt

Die jungen Leute wollen alle gerne was in unserem Land verbessern. Sie haben aber verstanden, das wir uns ein politisches System aufgebaut haben, an dem es nichts zu verändern gibt.

Egal was man wählt. Alles bleibt beim Alten.

Alternativen gibt es ja eigentlich nicht.

Diese Bundestagswahl ist wohl die langweiligste unbedeutenste Bundestagswahl aller Zeiten.

Dank Demoskopie wissen alle - auch die Politiker - immer wie das Ergebnis am Ende aussieht. Und diesesmal wird es keine Überraschungen geben.

naja, also

man kann ja auch mal darüber nachsinnen, dass im Sinne der marktkonformen Demokratie "Eigenverantwortung" ganz groß und so altmodische Begriffe wie "Solidarität" oder gar "Solidargemeinschaft" winzig klein geschrieben werden. Unsere Jugend wird zur Einzelkämpfer-Mentalität erzogen, Ellbogen gelten als Schönheitsmerkmale, nicht gemeinsam etwas zu erreichen wird als erstrebenswert dargestellt, sondern einzig den anderen auszustechen gilt als Erfolg. Leistungen des Staates in Anspruch zu nehmen, selbst wenn sie einem zustehen, macht einen ja schon zum parasitären Schädling.

Was Wunder, dass der Staat als Zusammenschluss vieler Bürger da zum höchst abstrakten Gebilde verkommt, und immer weniger einen Sinn darin erkennen können, ihn mit zu gestalten.

Es wird keine Kulturrevolution ...

geben. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zum einem ist die heutige Jugend eine sehr ruhige Jugend. Sie haben keinen verrückten Ideen mehr, sie streben nur bedingt für sich selbst eine bessere Welt an.

Jenes Bedürfnis der "Weltrevolution" kann auch garnicht entstehen.
Schauen wir uns die 2 großen Parteien an und schauen mal was für Zukunftsideen sie vertreten. Wir schauen dabei in ein schwarzes Loch. Da ist keine Idee.
Anders sah es dabei bei Corbyn, oder Sanders aus. Diese alten Herren haben Jugendliche begeistert. Aber nicht allein durch sozialistisches Gedankengut, sondern durch den Gedanken einer anderen, eventuell besseren, Zukunft.

Zu guter Letzt haben gerade junge Leute die kaum Veränderung innerhalb der Politik sehen keine Vorstellung mehr das es auch anders gehen könnte. Viele kennen nur noch die Kanzlerin und kaum einen männlichen Gegenpart.

Man braucht sich kaum wundern, dieser Artikel scheint mir auch so als wäre dies kein Problem. DOCH IST ES.

Ortsvereinsstruktur

Ein Grund, warum unter jungen Leuten parteipolitisches Engagement weniger verbreitet ist (keine Ahnung, was sie am Wählen hindert, das ist mir unbegreiflich), könnte meiner Meinung nach die Organisation in Ortsvereinen sein. Erstens sind natürlich die alten Leute, die da rumsitzen, erst mal abschreckend, zweitens hab ich den Eindruck, dass Kommunalpolitik wenig Begeisterung auslöst. Drittens sind Student*innen (eine nicht unerhebliche Gruppe) oft nicht so am Ort verankert (neu hingezogen, nicht dort gemeldet, Uni-Wechsel, Auslandssemester, Pendelei am Wochenende), dass sie da Interesse entwickeln könnten. Von daher ist die Bindung an einen Ort für manche junge Leute vielleicht nicht das richtige Prinzip. Aber es gibt mit Sicherheit noch einen Haufen anderer Gründe dafür und für das Wahlverhalten. Für weniger politisch interessiert als Ältere halte ich die junge Generation eigentlich nicht.

"Selbstverzwergung der Jungwähler"

Das ist eine Charakterisierung im Artikel, die mir gut gefällt.

Vielleicht würde weniger sinnfreies youtube-Klickzahlen-Videos Gucken, weniger Whats-App Tratschen und weniger Pokemon-Go-Geister Jagen die "Selbstverriesung" fördern?

Aber ernsthaft: Wo sind die überparteilichen "Influencer" in der Gesellschaft, die der unter 30-jährigen "Jugend" die Leviten lesen, dass sie mit ihrem Wahl-Desinteresse nicht nur ihre eigenen Interessen gefährden, sondern auch "an der Demokratie sägen helfen", ohne es wirklich zu wollen?

Wo ist Bundespräsident Steinmeier (oder ist der, ohne dass es irgendwer bemerkt hat, inzwischen verstorben - könnte man fast meinen)?

Bundestagspräsident Lammert (der ja leider aus der Politik ausscheidet) hat es im Rahmen seiner Möglichkeiten immer wieder versucht.

Sachlich-argumentativ gute, gar rethorische gekonnte "Förderung der Wahlbegeisterung" in den Medien? Kenne ich keine.

Also her mit den in Wahllokalen verborgenen Pokemon-Go-Monstern!

Oder was …?

Dem Artikel kann ich nicht ganz zustimmen

Ich kann nicht erkennen, dass die Anliegen junger Menschen bei der Politik grundsätzlich keine Beachtung finden. Ich habe aber eher den Eindruck, dass um diese härter und langwieriger drum gestritten werden. Als Beispiele sehe ich da z. B. Themen wie die Schulpolitik, die Bildungspolitik an Universitäten und deren finanzielle Ausstattung, die Jugendarbeitslosigkeit und vor allem das derzeit immer wieder in den Focus kommende Thema der Kinderarmut. Auch habe ich nicht den Eindruck, dass soziale Belange wie Jugendarbeit, Kriminalitätsbekämpfung, Drogenpolitik usw. wirklich zu kurz kommen. Allerdings sind diese Angelegenheiten leider auch Dauerstreitthemen, bei denen die Beschlussfassungen häufig sehr lange dauernund scheinbar nicht effektiv genug ausgearbeitet worden sind.

Wenn junge Menschen glauben, sie kämen in der Politik zu kurz, dann sollte dieser Glaube doch wenigstens mit Themen unterfüttert werden, an denen die Politik auch arbeiten kann.

Jungwähler

Dass Frau Dr. Angela Merkel und Ihre stumme Gefolgschaft aus CDU/CSU Politik für ältere Generationen macht, ist seit nunmehr 12 Jahren bekannt. Dass trotzdem von so vielen Jungwählern diese Partei immer und immer wieder gewählt wird, ist für mich schlicht unverständlich. Zudem finde ich es nicht fair Martin Schulz eben dies vorzuwerfen. Hat Er doch noch gar nicht die Möglichkeit gehabt seine Politik in Deutschland umzusetzen. Ich hoffe Herr Schulz bekommt in einer rot-rot-grünen Koalition, nach dem 24.09.2017 die Möglichkeit Uns Jungwählern zu beweisen dass Er es besser kann als Frau Merkel. Eins ist sicher: Nochmal eine grosse Koalition darf es die nächsten 4 Jahre nicht geben! (Meine ganz persönliche Meinung) In diesem Sinne liebe Jungwähler, nur wer überhaupt wählen geht darf sich im Nachhinein auch beschweren. Liebe Grüsse aus BW

Politisch, aber nicht genug ... Wie hies es ..

doch so richtig, "es dürfen der Wenigen nicht zu wenig sein"...
Was aus dem Artikel auch hervor geht ist doch, das Jugendliche offenbar nicht genügend an das klein-klein der "großen Politik" herangeführt werden, politische Bildung gut und schön, Aktionismus hin oder her, wenn es um die Sache geht braucht es Einsicht in das funktionieren politischer Entscheidungen und in die Tatsache, das "große politische Würfe" eben auch daneben gehen können.

Das andere ist die schlichte Tatsache, das es scheinbar kein Altersgruppen übergreifendes positives Motiv gibt. Dabei sollte man glauben, das Arbeit, Umwelt, Frieden, Soziales etc. genügend Stoff hergeben, über den sich Eltern mit ihren Kindern, aber auch Großeltern mit ihren Enkeln solidarisieren können.

NACHTRAG zum "Lametta"...

Heutige Alte könnten es wissen... Das Bonmot "Früher war mehr Lametta..." stammt vom Humoristen "Loriot", der m.E. eher ein Satiriker war... und mit seinem "Badewannen-Sketch der Herren Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöbner" vieles Irrsinniges aus Wirtschaft und Politik - bis hin zum VW-Skandal oder heutiger "Kanzler-Duelle" schon hellsichtig pasiflierte.
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Soviel "Querbesinnliches" kann man freilich heutigen Erstwählern nicht abverlangen - Zeiten und Bezüglichkeiten haben sich stark verändert.
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Was man aber auch heute mit Fug und Recht von Jungen zwischen 18 - 25 erwarten darf, ist die Bereitschaft zu einer gesellschaftsverträglichen Mit- und Selbstverantwortung! Früher wie heute sind dabei unterschiedliche persönliche = politische Ansichten völlig okay ... unterm Strich aber kann und muß es immer um ein demokratisch verträgliches "Miteinander" gehen - Kurzum: Nicht egoistische Rechthaberei, sondern eine gelassene Kompromissfähigkeit - ohne Selbstaufgabe - ist "jugendlich" wichtig.

Leider wahr

Würde es nach meinem Bekanntenkreis gehen (18-29) würde es deutlich liberaler in unserer Politik dahergehen!

Niemand würde auf die Idee kommen die derzeitig beliebten Parteien zu wählen, wie CDU o. SPD...

Dafür schlägt die Linke, die Grünen o. die Partei auf sehr positive Resonanz!

Vorallem die Kernaussagen der Partei "die Partei", die man hinter der Satire rauslesen kann, ist die Meinung, die die überwiegende Menge junger Menschen vertritt.

P. S: Richtig gute Cosplayer mit denen Frau Dr. Merkel da posiert! :D Vorallem Angela Ziegler (Mercy) aus Overwatch links neben ihr sieht absolut umwerfend aus ♥

Gut das die

ganz Jungen nicht ab 16 wählen dürfen, auch wenn am Ende immer noch CDU herauskommt.
Aber zum Wählen sollte schon eine gewisse Lebenserfahrung vorhanden sein, und auch wissen das Dinge die zur Wahl versprochen werden meist nicht eintreten.
Und Schulbildung bis zur 12-13 Klasse ist für Alle kostenfrei in Staatlichen Schulen, und wer dann eine Ausbildung zum Facharbeiter macht bekommt sogar noch Geld dafür.
Also ist für Junge die nicht studieren bis zirka 20 Jahre alles frei, das bildet einen Grundstock auf dem aufgebaut werden kann.

Ich kann als Älterer jetzt nicht erkennen das Politik für Alte gemacht würde, dann sähe die nämlich anders aus und wir hätten nicht steigende Altersarmut, als Beispiel.

Nur einen Vorteil haben die Alten, Lebenserfahrung und das Wissen das Sie nicht im Vordergrund stehen, sondern andere Gruppen mit Geld und Einfluss machen die Politik.

Gruß

Die Jugend denkt mit

Zwar ist die Wahlbeteiligung bei unter dreißig Jährigen geringer, als im Durchschnitt, aber auch in dieser Bevölkerungsgruppe erhält die Union etwa 40 Prozent und die SPD etwa 25 Prozent der gültigen Stimmen.

Austausch

Genauso, wie U30 nicht gegen die Interessen ihrer Eltern und Großeltern wählen, wählen Ü30 und Ü60 nicht gegen die Interessen ihrer Nachkommen, wenn sie von deren Interessen zu Hause und in den Medien erfahren.

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Also gleich mal anfangen, sich über die Sorgen und Wünsche miteinander auszutauschen und auch TV-Formate dafür zu entwickeln. Dann würden die Interessen der jeweils kleineren Generation von der Mehrheitsgeneration ganz bestimmt deutlicher mit vertreten und deren Erfüllung deutlicher mit eingefordert.

Dass man lieber eine Partei wählt, die alle Notwendigkeiten und nicht nur einige im Blick hat, ist doch wohl klar.

geringe Wahlbeteiligung

„Keine andere Gruppe gibt so selten ihre Stimme ab wie die der jungen Erwachsenen.“ zit. TS. Ja und?Wenn ich mich nicht entscheiden kann, ob ich Pommes, Reis oder Nudeln essen will und deshalb nicht zum Einkaufen gehe, dann hab ich eben gar nichts - schade.
Ist es wirklich so, dass die Beteiligung an den Wahlen, aktiv oder passiv, eine Frage des Alters ist? In Ihrem Beitrag wird zu wenig auf den Bildungsstand und die damit verbundene Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe geschaut. Mich würde interessieren: Wie ist die Wahlbeteiligung junger Leute in den einzelnen Bundesländern? Wie wirken sich der berufliche Status und der Bildungsstand auf das Wahlverhalten aus?

Politkarriere und berufliche Laufbahn

Die etablierten Parteien sollten ehrlich sein: Kommunal- und Landespolitik ist immer noch eine Veranstaltung „mittelalter“ und älterer Damen und Herren, wobei die Mehrzahl der Politiker aus dem Öffentlichen Dienst (aus der Verwaltung) kommt, wo man sich traditionell noch nie kaputtgearbeitet hat und auch während der Dienstzeit das eine oder andere Fädchen ziehen kann. Junge Leute, wenn sie nicht gerade eine Verwaltungslaufbahn anstreben, sind heute einem viel größeren, teils selbstgemachten kompetitiven Druck ausgesetzt. Zudem: Auch wenn immer etwas anderes behauptet wird: Vielen älteren Politikern fällt es schwer, ihren Platz zu räumen, nicht mehr hofiert zu werden und nicht mehr so wichtig zu sein. Man schaue sich die Grünen an: Mit dem Rotationsprinzip gestartet, jetzt zum Dinosaurierverein verkommen.
Übrigens: Bei der letzten Landtagswahl in S-H hat der Generationenwechsel ganz gut geklappt.

@wenigfahrer - Altersarmut fängt bei Jugendpolitik an

"Also ist für Junge die nicht studieren bis zirka 20 Jahre alles frei, das bildet einen Grundstock auf dem aufgebaut werden kann. [...] Ich kann als Älterer jetzt nicht erkennen das Politik für Alte gemacht würde, dann sähe die nämlich anders aus und wir hätten nicht steigende Altersarmut, als Beispiel."
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Die Grundlagen für Altersarmut werden schon sehr früh gelegt durch schlechte Bezahlungen, hohe Lebenshaltungskosten und den Dschungel der privaten Altersvorsorge. Ich denke ihr Bild von der Lebensrealität der Jugend ist arg idealisiert. Die Wahrheit ist düsterer, zumal viele junge Leute den sehr hohen Lebensstandard heutiger Alter nicht genießen werden.

Stimmen für alle

Ich würde mir wünschen, dass einmal ernsthaft darüber diskutiert wird, jedem Bundesbürger eine Stimme zu geben. Eltern könnten so für ihre Kinder wählen bis sie erwachsen sind, und das würde dann zu einer besseren Interessensvertretung der Kinder, Jugendlichen und Familien führen.

@AlexClaain - Bringen Sie Ihre Freunde zum Wählen

"Würde es nach meinem Bekanntenkreis gehen (18-29) würde es deutlich liberaler in unserer Politik dahergehen!"
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Dann soll Ihr Bekanntenkreis unbedingt wählen gehen. Wenn man sich das Drama um die Homo-Ehe ansieht, ist es schon bezeichnend, wie sehr die Politik auf die Befindlichkeiten verbitterter alter Männer Rücksicht nimmt. Dazu braucht es wirklich ein Gegengewicht.

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