Kommentare

Warum wohl ?

Eindeutig hat die Linkspartei wegen ihrer Haltung in der Einwanderungsproblematik
bei den einheimischen Arbeitern an Boden verloren. Der avantgardistischen Linkspartei geht das revolutionäre Substrat verloren.

Wer braucht die "Linken" in Deutschland?

Es wäre doch "brauchbar", wenn weder die "Linken" noch die AfD Platz 3 belegen würden. Beide Parteien sind überflüssig!

ich weiß nicht

bin zwar auch aus dem Osten aber wer braucht heute noch Kommunisten um tragfähige Politik zu machen. DIE Zeiten sind glaube ich vorbei.

weder eine Prestige- noch eine Machtfrage

ist es, Wähler zurück zu gewinnen, die von der Linken zur AfD abgewandert sind. Es ist eine Charakterfrage. Wohlgemerkt eine Charakterfrage, diesen Versuch nicht zu unternehmen. Wer aus den selben Motiven einst die Linke gewählt hat, wie er jetzt AfD wählt, soll doch bitte schön bleiben, wo der Pfeffer wächst. Auf diese Stimmen würde ich als Partei stolz verzichten.

Ein Problem der Linken im Osten wird richtig erkannt. In der Regierungsarbeit verblassen sie, verstecken sich hinter Sachzwängen oder einem unwilligen Koalitionspartner, wenn sie die vollmundigen Wahlversprechen nicht umsetzen können. Und natürlich führt das dazu, dass sich Wähler enttäuscht abwenden. Da geht es der Linken nicht anders als anderen Parteien. Leider sind sie im Schlussfolgern und im Ziehen von Konsequenzen auch nicht besser als diese.

Platz drei

Es ist zu wünschen, dass Die Linke am 24. September auf Platz drei kommt. Alleine schon wegen der Deutschen Einheit, damit auch das Erbe der DDR, die ja auch gute Seiten hatte, würdig vertreten ist und sich diese Traditionslinie in der deutschen Politik wiederfindet.

AfD nur temponäres Problem

Die Linke ist im Osten sehr fest im Sattel, und braucht hier keine Angst vor der AfD zu haben. Sie hat erstens das bessere Programm, und zweitens, was noch wichtiger ist, die wesentlich besseren Leute. Ich gehe davon aus, das die AfD nur eine temponäre Erscheinung ist, ähnlich wie die Piraten. An der Linken aber ist kein vorbeikommen mehr.

Aber um sich den dritten

Aber um sich den dritten Platz bei den Wahlen zu retten, können doch die Linke wieder ihre Freunde, die ihnen beim Gipfel in Hamburg so bei der Jagd auf die Kleinkarrierten und ihre Autos so treu zur Seite standen, regenerieren und dem Wähler nochmal in Erinnerung rufen, warum sie, die Linke so wichtig ist für unsere Gesellschaft. Das gibt dann bestimmt ein überzeugendes Wahlergebnis.

Demokratisch ???

Zitat:

"Im derzeitigen Bundestag hat die Linkspartei den Titel "größte Oppositionspartei" und damit Platz drei inne. Es ist also eine Prestigefrage, ob sie den wieder erringen kann".

Wie demokratisch die LINKE und / aber auch die anderen "demokratischen" Bundestagsparteien wirklich sind, vielmehr wie überaus undemokratisch, präsentieren sie gerade im Haushaltsausschuss des Bundestages.
Ihr, der LINKEN (G. Lötzsch), steht als derzeit drittgrößte Bundestagspartei der Vorsitz bzw. das Kontrollrecht im Haushaltsausschuss zu, so wie es "gute Tradition" ist und war. Bis jetzt !

Denn jetzt wo der dritte Platz an die AfD fallen könnte, ändert man, nach der Farce um die Alterspräsidentschaft, erneut klammheimlich die Regeln bzw. Prinzipien.

Es wurden bereits Pläne beschlossen von LINKEN und "Größen" des Haushaltsauschusses, der AfD den Vorsitz vorzuenthalten.

Wer dachte die "Ständegesellschaft" wäre der Demokratie gewichen und sei ein Relikt, erblickt jetzt die bitteren Realität !

Kapitalismus oder Sozialismus?

Hat irgendjemand wahrgenommen, ob die Linkspartei nun eine Art modifizierten Kapitalismus oder aber einen Sozialismus als gänzlich anderes Wirtschaftssystem haben will? Ich habe das Gefühl, genau um diese Frage wird nur systematisch herumgeeiert, auch von Wagenknecht.

Linke oder AfD

Der wesentliche Unterschied liegt in der Einwanderungspolitik. Die Linke hat keine ausser: "offene Grenzen für alle", die AfD will die Einwanderung regeln. Viele der antikapitalistischen Punkte der Linken finde ich sehr gut. Das Einwanderungsproblem werte ich aktuell aber als wichtiger.

17:18 queckjunior

"bin zwar auch aus dem Osten aber wer braucht heute noch Kommunisten um tragfähige Politik zu machen. DIE Zeiten sind glaube ich vorbei."
Leider sind jetzt viele da die noch frühere Zeiten wollen, Die Zeit der Nazis sollte auch vorbei sein.

17:51 von zyklop

Kapitalismus oder Sozialismus?

Hat irgendjemand wahrgenommen, ob die Linkspartei nun eine Art modifizierten Kapitalismus oder aber einen Sozialismus als gänzlich anderes Wirtschaftssystem haben will? Ich habe das Gefühl, genau um diese Frage wird nur systematisch herumgeeiert, auch von Wagenknecht.
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Unter Berücksichtigung der Erfolge des Systems der Vorgängerpartei ist es aber eine anerkennenswerte dialektische Leistung schon wieder 8 % aufs Eis kriegen.

Abwarten,....

wie lange Bartsch, Kipping & Co. in den östlichen Bundesländern noch ihre Wähler haben! Wenn sich auch dort langsam ein gewisser Wohlstand breit macht, ist es mit der Akzeptanz von linker oder sozialistischer Ideologie bald vorbei. Es ist der übliche Fehler der Ideologen, den Leuten einzureden zu versuchen, daß grundsätzlich alle Chefs der Banken und Konzerne sozialpolitische Blindgänger oder Turbokapitalisten wären. Gerade diese Manager wissen sehr genau, daß der Laden nur läuft, wenn die Arbeitnehmer zufrieden sind! Daß sie unterschiedlicher Ansichten sind, welche Forderungen vertretbar und realistisch sind, liegt in den unterschiedlichen Ausgangspositionen und Sichtweisen. Deshalb wird auch immer ein sozialer Zeigefinger nötig sein! Aber man sollte nie das Kind mit dem Bad ausschütten! Oder wie Herr Gysi sehr oft aus einem Einzelfall pauschale Forderungen ableiten!

Im Bund bringen

Im Bund bringen Ostdeutschland nur die großen Volksparteien voran. Die Linke will im Bund ja gar nicht regieren. Alles verlorene Stimmen.

Prinzipiell haben die Linken

ein Programm, welches weiten Teile der unteren Bevölkerungsschichten zugute käme.

Aber sie haben in ihrer Ideologie einen großen Fehler gemacht, der ihre Wähler in Scharen davonlaufen lässt, gerade im Osten. Denn sie befürworten Muttis Politik der offenen Grenzen und der ungebremsten Zuwanderung. Die Linke wie auch die SPD versteht einfach in ihrem ideologischen Elfenbeinturm nicht, dass diese Politik genau ihre Klientel als erste trifft. Konkurrenz um Wohnngen, einfache Arbeit sowie der Zugriff auf die Sozialkassen (denen in absehbahrer Zeit wohl massive Leistungseinschnitte blühen).

Sarah Wagenknecht hat es verstanden und lässt einen Politikwechsel gelegentlich durchblicken, die anderen allerdings kommen aus ihrem Denkschema nicht raus.

17:54 von Brunswick

Linke oder AfD

Der wesentliche Unterschied liegt in der Einwanderungspolitik. Die Linke hat keine ausser: "offene Grenzen für alle", die AfD will die Einwanderung regeln. Viele der antikapitalistischen Punkte der Linken finde ich sehr gut. Das Einwanderungsproblem werte ich aktuell aber als wichtiger.
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Ihre Bewertung des Einwanderungsproblems teile ich, aber mich stört auch, das das antikapitalistische Linkenprogram nicht nur auf deutschem Boden, sondern nirgendwo auch der Welt Verbesserungungen funktioniert hat.
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Ausser für die Gleicheren.

@Strubbi & @queckjunior

queckjunior:
bin zwar auch aus dem Osten aber wer braucht heute noch Kommunisten um tragfähige Politik zu machen. DIE Zeiten sind glaube ich vorbei.
strubbi:
Leider sind jetzt viele da die noch frühere Zeiten wollen, Die Zeit der Nazis sollte auch vorbei sein.

Also ich bin aus dem Westen, vielleicht muss man mir das deshalb erklären. Wenn ich hier mit den Linken ins Gespräch komme, versucht keiner, mir zu erklären, dass man die DDR unbedingt wieder herstellen muss. Und bekennenden Ulbricht- oder Honnecker-Fans bin ich auch noch nicht begegnet, auch keinen Stasi-Begeisterten. Ist das in den neuen Ländern anders?

um 17:11 von EMS

Zitat: "Beide Parteien sind überflüssig!" Zitat Ende. Ja, so dachte auch die SED, denn die "Partei hat immer Recht." Aber in einer Demokratie bestimmt nicht ein einzelner, ob eine Partei "überflüssig" ist, sondern die Allgemeinheit. Denn Parteienvielfalt bedeutet Demokratievielfalt. Einheitsparteien sind dagegen so überflüssig wie Einheitsmeinungen.

@17:18 von queckjunior

"wer braucht heute noch Kommunisten"

Hinweis hier geht es um die Linkspartei nicht um die DKP.

um 18:06 von karlheinzfaltermeier

Zitat: "Wenn sich auch dort (östliche Bundesländer) langsam ein gewisser Wohlstand breit macht, ist es mit der Akzeptanz von linker oder sozialistischer Ideologie bald vorbei." Zitat Ende. Falsch. Denn Ihnen scheint entgangen zu sein, das der Wohlstand in ganz Deutschland auf dem Rückzug ist. Schauen sie dazu nur in den jüngsten Armutsbericht aus dem Hause Merkel. Und je mehr die Armut erwiesener Maßen in ganz Deutschland wächst, desto dringender benötigen wir die Linke.

Die Linke wurde auch im Osten...

Die Linke wurde auch im Osten vom Zeitgeist überholt. Eine Partei die nach wie vor offene Grenzen und eine ungezügelte Einwanderung propagiert passt angesichts der Flüchtlingskrise so gar nicht mehr ins Bild unserer ostdeutschen Wählerschaft. Da nützt es auch nicht das Wagenknecht diese Forderung aus dem linken Parteiprogramm in einer Fernsehsendung als "Vision" abtat. Nein, der ostdeutsche Wähler ist realitätsbezogener und die AfD bietet die Opposition die gerne gewünscht wird.

@dummschwaetzer, 18:10

Die Linke wie auch die SPD versteht einfach in ihrem ideologischen Elfenbeinturm nicht, dass diese Politik genau ihre Klientel als erste trifft. Konkurrenz um Wohnngen, einfache Arbeit sowie der Zugriff auf die Sozialkassen (denen in absehbahrer Zeit wohl massive Leistungseinschnitte blühen).

Fakt vs. Frage:
Fakt: die von Ihnen beschriebenen Einschnitte gibt es tatsächlich und sie werden schärfer werden.
Frage: liegt das wirklich an den Zuwanderern oder gelingt es denn anderen Parteien, vor allem den rechten, nur perfekt, diese Probleme den Zuwanderern unterzuschieben? Ende der paritätischen KV: durch Zuwanderung verursacht? Entlastung der Arbeitgeber bei der RV, aufladen eines immer größeren Teils der Beiträge bei sinkenden Leistungen: Schuld der Flüchtenden oder durch die Agenda-Architekten gewünschte Umverteilung nach oben?
Die Kuchenstücke, die für die Arbeitnehmer verschwinden. landen nicht im Rachen der Migranten, sondern des Kapitals.

Meine Stimme hat die Linke

Meine Stimme hat die Linke aufgrund ihrer völlig unrealistischen Haltung zur illegalen Masseneinwanderung verloren.
Obwohl sich bei mir vieles innerlich dagegen sträubt, bleibt mir dieses Jahr nur eine Alternative...

Das Totschweigen von Tatsachen, die einseitige Berichterstattung, das staatliche Versagen, die Diffamierung Andersdenkender und das Ignorieren von Problemen zwingt mich zu diesem Schritt, bevor mir die Konsequenzen der kommenden Wahl erneut als alternativlos verklärt werden.....

Wer sich mal den letzten Bundesparteitag

angeschaut hat, erkannte das Problem der Partei sofort. Zu viele Apparatschiks die sich im System eingerichtet haben und zu wenige Kämpfer, die wirkliche Veränderung wollen. Dementsprechend sehen auch die Landeslisten der Partei aus. Nehmen wir nur mal den BGF Höhn. Der hätte schon 2013 nach dem Debakel abdanken müssen ... aber nichts. Die beiden Bundesvositzenden kann man komplett vergessen. Kipping ist eine wandelnde Intelligenzbeleidigung und Riexinger die personifizierte Schlaftablette. Das allein diese 3 inkompetenten Leute auch nach Jahren immer noch auf ihren Posten sitzen zeigt den maroden Zustand der Partei und in den Ländern und Kommunen sieht es nicht besser aus. Jetzt bewerben sie sich alle noch schnell für ein Mandat im Bundestag, wohlwissend dass vermutlich nur noch die Grünen hinter ihnen landen werden und sie sich nicht mehr halten können. Am Ende wird man Frau Wagenknecht für das desolate Ergebnis verantwortlich machen und sie abschiessen.

Die Linke hat nur ein Zugperd

Ein Problem ist das die Linke nur ein Zugpferd hat welches aber genausoviel AfD wie Links ist. Gysi ist ein brillanter Rhetoriker, aber Vergangenheit und dem introvertierten Nesthäkchen Kipping gelingt es trotz auffallend rotgefärbten Haaren nicht aus dem Schatten des Zugpferds herauszutreten. Bartsch wird geduldet und arrangiert sich. Keine gute Aufstellung wenn das Zugpferd mal straucheln sollte?

18:15 von frosthorn

@Strubbi & @queckjunior

queckjunior:
bin zwar auch aus dem Osten aber wer braucht heute noch Kommunisten um tragfähige Politik zu machen. DIE Zeiten sind glaube ich vorbei.
strubbi:
Leider sind jetzt viele da die noch frühere Zeiten wollen, Die Zeit der Nazis sollte auch vorbei sein.

Also ich bin aus dem Westen, vielleicht muss man mir das deshalb erklären. Wenn ich hier mit den Linken ins Gespräch komme, versucht keiner, mir zu erklären, dass man die DDR unbedingt wieder herstellen muss. Und bekennenden Ulbricht- oder Honnecker-Fans bin ich auch noch nicht begegnet, auch keinen Stasi-Begeisterten. Ist das in den neuen Ländern anders?
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Aber der Verdienstorden der Grenzkontrollbehörden der DDR gehört nicht zu den verbotenen Reliquien in Deutschland und aktive Träger gehören noch zu den MItgliedern der 1998 gewendeten SED.
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Zumal ausser für die Gleicheren noch nirgendwo Vorteile für alle Gleichen erzeugt wurden und das beim Exportweltmeister auch nicht zu befürchten steht.
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es ist im Osten anders

die Linke im Osten besteht größtenteils als alten SED- und Stasikadern. Vielleicht noch aus ein paar idealistischen Jungspunden. Sie ist deshalb stärker im Osten weil die alten Parteigenossen mit hoher Disziplin zur Wahl gehen, zwar steht um 11:00 Uhr keine Polizei oder Stasi mehr vor der Haustür wenn Du noch nicht wählen warst aber die Genossen sind mit Sicherheit alle vor 10:00 Uhr an der Wahlurne gewesen.

Ich mag die Linke nicht

Ich mag die Linke wegen Ihrer ungezügelten Einwanderungspolitik nicht. Es wäre für Deutschland eine Katastrophe wenn den Linken Ihr Parteiprogramm umgesetzt würde. Zweistellige Millionenzahlen an Migranten würden hereinströmen. Das geht doch nicht und ist realitätsfremd. Deshalb wäre unter 5% wünschenswert.

Zweitbestes historisches Wahlergebnis wird prognostiziert

Abstieg Ost? Was will uns die Tagesschau damit sagen? Hat die Treuhand und die Bundesregierung das Projekt Aufbau Ost an die Wand gefahren? Die Produktivität und die Einkommen liegen noch immer hinter dem Westen zurück und die Arbeitslosigkeit und Armutsquote ist überdürchschnittlich. Diese Deutung ist möglich.

Das mögliche Wahlergebnis der Linken kann jedenfalls nicht gemeint sein. In den aktuellen Umfragen liegt die Linke zwischen 9-10% und kann Stimmen dazu gewinnen. Spannend ist ob die Linke ihr historisches Hoch aus dem Jahr 2009 (11,9) erreichen oder sogar übertreffen kann.

überflüssig

SPD und CDU sollten sich zusammen tun ist ja ohnehin kein Unterschied zu erkennen , einzig die AFD sticht wohltuend ab. Nur drei Punkte Kampf für Erhalt von Bargeld , MWST um 7 punkte senken , Feinstaub Grenzwerte
überprüfen . usw - usw

Ich denke die Parteien und

Ich denke die Parteien und die Medien gehen falsch mit der AfD um. Sie schenken ihnen zuviel Beachtung. Man reagiert mit Sticheleien und lässt sie oft nicht ausreden. Nein, die AfD erzählt viel Mist und es sind Rechtspopulisten. Aber den meisten Politikern fehlt es an retorischem Geschick die AfD Sprachlos zu machen. Dazu bedarf es Geduld. Jedes populistische Argument der Partei lässt sich durch gute und sachliche Gegenargumentation entzaubern. Die Strahlkraft der AfD würde schnell verschwinden, wenn die Diskussionen besser geführt würden.

18:10, dummschwaetzer

>>Prinzipiell haben die Linken
ein Programm, welches weiten Teile der unteren Bevölkerungsschichten zugute käme.

Aber sie haben in ihrer Ideologie einen großen Fehler gemacht, der ihre Wähler in Scharen davonlaufen lässt, gerade im Osten. Denn sie befürworten Muttis Politik der offenen Grenzen und der ungebremsten Zuwanderung.<<

Muttis Politik der offenen Grenzen war für ein paar Wochen aktuell, im September 2015. Sie und andere haben nicht mitbekommen, daß das längst vorbei ist.

Während die Linke sich auf Karl Marx beruft. Schon mal den Begriff "proletarischer Internationalismus" gehört?

Wahrscheinlich nicht.

Medien und Presse

es ist ungeheuerlich mit welcher Gewalt gegen die AFD gekämpft wird ,Vom Pfarrer bis zum Handlanger der Öffentlichen , alle haben nur ein Ziel AFD verhindern , und zwar mit offenen Visier
noch fragen ? und ab in die Tonne

18:28, eine_anmerkung

>>Die Linke wurde auch im Osten vom Zeitgeist überholt. Eine Partei die nach wie vor offene Grenzen und eine ungezügelte Einwanderung propagiert passt angesichts der Flüchtlingskrise so gar nicht mehr ins Bild unserer ostdeutschen Wählerschaft. Da nützt es auch nicht das Wagenknecht diese Forderung aus dem linken Parteiprogramm in einer Fernsehsendung als "Vision" abtat. <<

Sie denken von jetzt auf gleich, die Linke in größeren historischen Zusammenhängen. Und Sahra Wagenknecht zitieren Sie schwerst verfälschend, wozu sie leider durch mißverständliche Äußerungen beigetragen hat.

>> Nein, der ostdeutsche Wähler ist realitätsbezogener und die AfD bietet die Opposition die gerne gewünscht wird.<<

Internationalismus ist eine der Grundüberzeugungen eines jeden Linken. Deswegen ist jemand, der von der Linken zur AfD wechselt, nie ein Linker gewesen. Sondern "bestenfalls" ein Querfrontler, der von einem nationalen Sozialismus träumt, aber wahrscheinlich meist einfach nur unpolitisch.

18:47, eine_anmerkung

>> Es wäre für Deutschland eine Katastrophe wenn den Linken Ihr Parteiprogramm umgesetzt würde. Zweistellige Millionenzahlen an Migranten würden hereinströmen. <<

Sie wissen, daß Kommunisten auch kleine Kinder fressen?

Erzählte man früher.

Ihre Ausführungen über das angebliche Parteiprogramm der Linken bewegen sich auf ähnlichem Niveau.

@18:32 von frosthorn

"Fakt: die von Ihnen beschriebenen Einschnitte gibt es tatsächlich und sie werden schärfer werden.
Frage: liegt das wirklich an den Zuwanderern oder gelingt es denn anderen Parteien, vor allem den rechten, nur perfekt, diese Probleme den Zuwanderern unterzuschieben?"
#
#
Die Prognose von Herrn Sinn die er am 02.03.2016 geäussert hat, scheint sich leider zu bewahrheiten.
-
Hans-Werner Sinn bezweifelt, dass der Flüchtlingszustrom Deutschland wirtschaftlich helfen kann. Vor allem wegen ihrer geringen Qualifikationen würden die Zuwanderer den Staat vielmehr gigantische Summen kosten, warnte der scheidende Ifo-Chef bei einer Rede in München.
Die Berechnung des Freiburger Finanzwissenschaftlers Bernd Raffelhüschen, der pro Flüchtling Kosten von 450.000 Euro errechnet hat, hält Sinn noch für optimistisch.
-
"http://www.focus.de/finanzen/videos/ifo-chef-sinn-warnt-jeder-fluechtling-kostet-deutschland-450-000-euro_id_5327945.html"

nicht nachvollziehbar

ist für mich, was im Kopf von Wählern vorgeht, die von der Linken zur AfD wandern. Was für eine Politik will so jemand eigentlich? Wenn's dem so leicht fällt, turbokapitalistische Wirtschaftspolitik zu akzeptieren, warum hat der jemals die Linken gewählt? Wenn der noch nie was gegen die Unterdrückung Wehrloser hatte, warum dann früher eine Stimme für die Linken?
Würde ich mich für eine Partei engagieren, dann würde ich mich redlich bemühen, Wähler zu gewinnen, indem ich sie überzeuge. Aber es wäre mir kein Bedürfnis, möglichst viele Opportunisten einzusammeln, die lediglich auf billige Parolen reinfallen, selbst wenn es meine eigenen Parolen wären.

Da die CDU und SPD das Desaster verursacht haben,

die Linke, dies nicht nur unterstützt sondern noch mehr Überfremdung fordert, ist es logisch, dass die Linke verliert.
Gregor Gysi ist mit Abstand, das Beste, was die Linke hat aber er wurde kalt gestellt.

Für Protest kann man jetzt AfD wählen, denn Realpolitik ist für die Linke ein Fremdwort.
Eigentlich erstaunlich, dass so viele Parteien so weit oberhalb der 5% liegen sollen aber die Wahl kommt ja noch, schauen wir mal.
Es wäre nicht das erste Mal, dass die Prognosen voll daneben liegen.

Die Linke ist mir auch schon viel zu konservativ.

Denn unsere Gesellschaft benötigt einen totalen Umbruch! Alles, was uns bisher lieb und teuer war, sollte beseitigt und mit komplett neuen Zukunftsvisionen besetzt werden. Nur das volle Risiko, vielleicht einen Komplettabsturz zu begehen, kann unsere Gesellschaft noch retten!
Idee, Charakter und Form dieser bisherigen freiheitlichen Demokratie müssen jedenfalls grundlegend beseitigt und ersetzt werden. Fast schon egal, durch was genau. Humanismus, Gleichheit, Altruismus und Engagement sämtlicher Bürger wäre ein guter Anfang.

Wer ist der ostdeutsche Wähler?

[18:28 von eine_anmerkung]
„der ostdeutsche Wähler ist realitätsbezogener und die AfD bietet die Opposition die gerne gewünscht wird“

Der war gut! Eigentlich nuhr gut.
So hat halt jeder „seine“ Realität, die er – wie die meisten – für die Realität schlechthin hält.

Bei der Wahl geht es aber nicht darum, was ist oder was gewesen ist, sondern was die kommenden Jahre sein wird. Und davon haben die „alternativen“ Damen und Herren so was von aber auch gar keine Ahnung, dass es schon weh tut.

Wer denen zu Plätzen im Bundestag verhilft, der vergeht sich – so sehe ich das – an der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft. Digitalisierung und Globalisierung schrecken vor einer AfD nicht zurück. Doch die versteht unter Digitalisierung gerade einmal, wie schnell man ins Internet kommt und steckt beim größten Wandel der Gesellschaft seit 200 oder mehr Jahren den Kopf in den Sand. Thema: Flüchtlinge – sonst nichts.

Wie war das mit dem Tal der Ahnungslosen?

@frosthorn, 18:15

"Und bekennenden Ulbricht- oder Honnecker-Fans bin ich auch noch nicht begegnet, auch keinen Stasi-Begeisterten. Ist das in den neuen Ländern anders?"

Ich bin auch aus dem Westen, und kann Ihnen etwas aus meiner eigenen Familie erzählen:

Eine Tante von mir lebte mit Mann und vier Kindern in der DDR. Meine Eltern haben immer Weihnachtspakete mit Kaffee und Orangen zu den "armen Verwandten" geschickt.

1972 (zur Zeit der Olympischen Spiele in München) wollten wir sie auf mein Drängen hin besuchen (ich war damals noch Grundschulkind). Ging aber nicht, der Mann war bei der Stasi und ich völlig verstört.

Nach der Maueröffnung 1989 bin ich ihnen zum ersten Mal begegnet. Sie waren nicht wirklich erfreut über die "neue Freiheit im Westen", eher trauernd über den Verlust der priviligierten Stellung in der DDR.

Heutzutage hadern sie über Flüchtlinge und werden wohl eher die AfD als die Linke wählen. Die ist ihnen nämlich zu wenig autoritär und zu weltoffen.

Und sie nerven immer wieder …

ich finde es vollkommen richtig

wenn die linken nun Frau Honecker aus dem asyl holen und in den wahlkampf einbinden.

@19:06 von fathaland slim

"Muttis Politik der offenen Grenzen war für ein paar Wochen aktuell, im September 2015. Sie und andere haben nicht mitbekommen, daß das längst vorbei ist."
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Ach, hat man Heute Nacht die 240.000 Ausreisepflichtige nach Hause geschickt?
Haben alle Migranten erfolgreich Deutsch gelernt?
Wurden über Nacht 1.000.000 fehlende Wohnungen gebaut?
Dann ist ja alles gut.

Linke

Leider haben die Linken kein Programm, wie sie Deutschland im Gesamtinteresse besser führen könnten, das einzige worauf sie pochen ist Kampf gegen Militäreinsätze und mehr Ausgaben für für Soziales, aber damit ist noch kein erfolgreicher Staat zu machen.
Das kennen wir doch schon aus der und ich betone untergegangen DDR her.
Ich sehe bei den Linken keine absolut keine Zukunft für Deutschland im Konkurrenzkampf mit anderen Ländern der Welt. Es wäre nur eine Frage der Zeit, wann Deutschland den Bankrott zusteuern würde, denn darin haben sie ausreichende Erfahrung.

@eine_anmerkung, 18:47

"Ich mag die Linke wegen Ihrer ungezügelten Einwanderungspolitik nicht. Katastrophe für Deutschland wenn ihr Parteiprogramm umgesetzt würde. Zweistellige Millionenzahlen an Migranten würden hereinströmen."

Ich bezweifle, dass Sie das Parteiprogramm der Linken gelesen haben.

Sie haben sich eher irgendwo mit "Migrantenphobie" infiziert und sehen sich nun von Afrikanern und Rohingya aus Myanmar überrannt.

Ist Ihnen übrigens aufgefallen, dass Sarah Wagenknecht wegen ihrer Äußerungen zu Migration und Asyl von anderen Parteien "übergroße Nähe zur AfD" vorgeworfen wurde?

Wahlkampf der Linkspartei: Abstieg Ost?

Abstieg Ost bei der Linkspartei, das würde ich sehr begrüßen. Denn wer braucht schon eine starke linke Opposition, wo doch die Politik unter Merkel schon ausgesprochen linkslastig ist.

Wenn schon Opposition, dann AfD.

Und ansonsten hat doch die Geschichte hinreichend bewiesen, dass Sozialismus Mangelwirtschaft bedeutet. Auch unter diesem Aspekt wäre eine marktwirtschaftlicher orientierte Opposition durch die AfD sinnvoll.

Merkwürdige Frage!

17:18 von queckjunior
"...wer braucht heute noch Kommunisten..."
Merkwürdige Argumentation. Obwohl ich das Auf- und Ab von PDS bis Linkspartei aufmerksam verfolge, ist mir dort noch nie ein "Kommunist" untergekommen. Nicht mal in der "Kommunistischen Plattform", die teilweise diesen Begriff selbst nicht definieren können. Können Sie es dann?
Denn als Gesellschaftsform gab es diesen erst einmal - in der Urgemeinschaft. Was heute diesem Begriff nahe kommt, umschreiben wir gern mit "christlicher Soziallehre".
Und diese siedeln Sie sicher nicht bei der Linkspartei an, oder?
Was allgemein hier als Kommunismus gern verwendet wird, ist nicht mehr als ein politischer Kampfbegriff zur Diffamierung des politischen Gegners.
Aktuellstes Beispiel heute in der Gegenrichtung. CDU und SPD unisono verorten die Merkel-Störer als Rechtsradikale der AfD. Wie hat man das denn festgestellt?

18:56 von

18:56 von weber41
überflüssig
SPD und CDU sollten sich zusammen tun ist ja ohnehin kein Unterschied zu erkennen , einzig die AFD sticht wohltuend ab.

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Es gibt es im Bundestag schlichtweg keine Opposition mehr, die Demokratie schafft sich ab! Laut ARD-Deutschland-Trend würden sogar 62% der Grünen-Parteianhänger Merkel (30% Schulz) wählen, wenn man den Bundeskanzler/die Bundeskanzlerin direkt wählen könnte...
Vor Jahren undenkbar und als politikinteressierter Bürger bekommen die österreichischen und schweizerischen Medien immer mehr den Stellenwert des ehemaligen "Westfernsehens".....

Staatlich finanzierte Kravallmacher

Staatlich finanzierte Kravallmacher und Diffamierer wie der Essener Parteiführer der Linken haben nichts zu suchen in den Wählerlisten und in der Regierungsverantwortung, denn bei G 20 in Hamburg war zu sehen wozu Linker Terror hinführt .

@Boris.1945, 18:44

Ihre Antwort auf @frosthorn, 18:15

Ich denke, User "frosthorn" hatte sich eine ernsthafte Antwort auf seine Frage erhofft.

Nicht so ein Larifari von "verbotenen Reliquien", "Gleichen und Gleicheren" und "Exportweltmeister" wie in Ihrem Kommentar.

Vielleicht findet sich ja noch jemand aus dem Osten, der ihm ernsthaft antwortet.

19:25, frosthorn

>>Würde ich mich für eine Partei engagieren, dann würde ich mich redlich bemühen, Wähler zu gewinnen, indem ich sie überzeuge. Aber es wäre mir kein Bedürfnis, möglichst viele Opportunisten einzusammeln, die lediglich auf billige Parolen reinfallen, selbst wenn es meine eigenen Parolen wären.<<

Deswegen fand ich auch Sahras Versuche, diese Klientel zu bedienen, völlig daneben und war für einen Augenblick versucht, "Die Partei" zu wählen.

Aber gestern war ein langer Artikel über sie im "Tagesspiegel", der mich wieder mit ihr versöhnt hat.

Wer von der Linken zur AfD wechselt, kann vorher kein Linker gewesen sein, wie ich schon schrieb.

Tolle Sache, Wahlen

Haltet mich für komisch, aber ich spiele tatsächlich das erste Mal mit dem Gedanken, nicht die üblichen verdächtigen Missetäter zu wählen, sondern welche, von denen man in den Medien eigentlich so gut wie gar nichts hört. Auf der Parteienspeisekarte stehen 42 Stück, wenn das mal nicht die Antwort auf alle Fragen in sich birgt, da sollte für alle doch was dabei sein. Also nur Mut, lest euch die Wahlprogramme durch, setzt euch damit auseinander. Es muss nicht immer nur CDU, SPD oder Grüne sein. Mir egal, ob die nicht in den Bundestag kommen. Aber wenn das Wahlprogramm gefällt? Warum soll ich etwas Wählen, was mir nicht 100% zusagt und von denen ich weiß, dass sie mich schon mehrfach enttäuscht haben?

19:35, tagesschlau2012

Ihre radikalen Forderungen in allen Ehren, aber demokratische Rechtsstaaten funktionieren nicht so.

Befassen Sie sich einfach mal mit der Ausländergesetzgebung der großen Koalition. Restriktiver war sie in der Bundesrepublik nie.

Deswegen werde ich keine Partei wählen, die mit der CDU koalieren könnte.

Und daß ich die AfD nicht wähle, das versteht sich von selbst.

@Karl Napf, 19:34

"Ich finde es vollkommen richtig, wenn die linken nun Frau Honecker aus dem asyl holen und in den wahlkampf einbinden."

Margot Honecker ist am 06.05.2016 in Santiago de Chile verstorben.

Makaber, dass Sie Wahlkampf mit aufgebahrten Leichen befürworten.

19:24, tagesschlau2012

Sie sind Fan von Sinn und Raffelhüschen?

Marktradikaler und neoliberaler geht nun wirklich nicht mehr.

@ frosthorn

"Was für eine Politik will so jemand eigentlich?"

Auch 1932 sind viele vormalige KPD Wähler zur NSDAP "übergelaufen", weil diese einfach den stärkeren Mann im Angebot hatte. (Natürlich weiss, ich, dass man die Linke genauso wenig mit der damaligen KPD vergleichen kann, wie die AFD mit der damaligen NSDAP).

13 Jahre später war es dann im Osten für Stalin ein leichtes Spiel, das gerade vom Sockel gefallene Idol durch ein neues zu ersetzen. Und seit nuch auch dieses Idol umfiel, suchen viele Menschen nach einem neuen. Menschen, die es nie gelernt haben, den eigenen Kopf zu benutzen sondern immer nur einen unumschränkten Führer an der Spitze haben wollen, der" weiss, was gut für das Volk ist". Da ist die politische Orientierung ersr einmal zweitrangig. Und die AFD betreibt diesen Bauernfang (leider) besser, als jede andere Partei.

"Armes Deutschland, was für ein Rindvieh bist du doch. Erst verdunkelst du dir die Hirne, und dann die Fenster."
(Bruno Apitz, "Nackt unter Wölfen).

Am 09. September 2017 um 18:08 von Werner40 Im Bund bringen

"Im Bund bringen Ostdeutschland nur die großen Volksparteien voran. Die Linke will im Bund ja gar nicht regieren. Alles verlorene Stimmen."

Verlorene Stimmen? Entschuldigung, aber das ist doch Quatsch. Dieses Argument höre ich dauernd. Aber die Wahrheit ist doch eher die, dass jede Stimme, die sie nicht der Partei geben, die ihnen am meisten entspricht, eine verlorene Stimme ist. Wir haben 42 Parteien, die dieses Mal kandidieren. Kennen Sie die alle? Sind sie wirklich sicher, dass es da keine Partei gibt, mit der sie nicht glücklicher wären? Und ausgerechnet die wählen sie nicht, in der Erwartung, ihre Stimme nicht "unnütz" auszugeben?

Wie soll denn dann jemals die Partei in den Bundestag kommen, die ihnen mehr entspricht? Es ist doch klar, dass die wachsen müssen. Die können nicht von heute auf morgen 100% Stimmen abräumen, das ist ja klar.

Aber wenn Sie nicht anfangen, denen ihre Stimme zu geben, denen Sie am meisten zustimmen, wie soll das dann überhaupt je klappen?

@schabernack, 19:30

Nette Anekdote. Als ich Grundschulkind war (so um 1960), lebte meine Großmutter väterlicherseits in MeckPomm. Wir haben sie besucht. Sie war Trägerin des Klara-Zetkin-Ordens. Die privilegierten Funktionäre der Ex-DDR kenne ich also auch.
Für jene forderte wohl auch die Titanic den Wiederaufbau der Zonengrenze. Sie als Anhänger der PARTEI (eine meiner möglichen Wahloptionen) verstehen, was ich meine.

Ich wende mich dagegen, dass mit der tumben "die wollen doch alle nur die DDR wiederhaben"-Parole doch recht niedere Instinkte bedient werden, anstatt sich wirklich mal mit den politischen Zielen dieser Partei auseinanderzusetzen. Da sind Sie doch sicher bei mir?

19:18 von fathaland slim

18:47, eine_anmerkung

>> Es wäre für Deutschland eine Katastrophe wenn den Linken Ihr Parteiprogramm umgesetzt würde. Zweistellige Millionenzahlen an Migranten würden hereinströmen. <<

Sie wissen, daß Kommunisten auch kleine Kinder fressen?

Erzählte man früher.

Ihre Ausführungen über das angebliche Parteiprogramm der Linken bewegen sich auf ähnlichem Niveau.
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*
Aber ist es auch utopisches Niveau an der Tatsache festzuhalten, dass die Linken-Vorgängerpartei die SED bis 1989 Andersdenkenden beim ungenehmigten Verlassen des Arbeiter- und Bauernparadieses in den Rücken schießen lies?
*
Margot fand das bis zu Ihrem Ableben gut und Sara konnte sich erst vor einigen Jahren von antiimperialistischen Schutzwall distanzieren

@frosthorn, 20:19

Ja, ich bin absolut bei Ihnen.

Es lohnt sehr, sich mit den Zielen und den Kandidaten der PARTEI auseinanderzusetzen, und sich nicht nur über den vordergründigen Satirevorhang zu echauffieren.

Da braucht es natürlich die Bereitschaft und Fähigkeit zum "Um-die-Ecke-Denken“, die leider allzu vielen „Vordergrund-Denkern“ abgeht. Denen fehlt in der Regel auch der passende Humor, um das Gedankengebäude der PARTEI überhaupt verstehen zu können.

In meiner Heimatstadt Köln tritt der international renommierte Kriminalbiologe Mark Benecke zur BTW 2017 für die PARTEI an (leider nicht in meinem Wahlkreis). Bei der OB-Wahl in Köln 2015 belegte er den 3. Platz.

Falls Sie das Video von Martin Sonneborn noch nicht kennen, kann ich es Ihnen nur empfehlen:

https://www.youtube.com/watch?v=VS3jn9CJIVM

Ein Wahlkampf-Auftritt von Aug. 2017 in Berlin vor Jugendlichen inkl. Frage-Antwort-Runde. Welcher Parteivorsitzende sonst macht so etwas schon.

Informativ, hintergründig, z.T. brüllend komisch …

@um 21:56 von Boris.1945

Für mich sind die Linke aus zwei Gründen hauptsächlich unwählbar:
1. Der Kommunismus/Sozialismus ist in meinen Augen kein gerechtes System, den schließlich leistet nicht jeder Mensch das gleiche, allein wegen den Fähigkeiten und dann kann auch nicht jeder das gleiche am Ende haben können/sollen.
2. Die Linke sind für eine Aufhebung des PKK Verbotes. Die PKK ist aber nachweislich eine Terror Organisation und das auch als solche schon lange anerkannt. Wie die über die RAF denken, das will ich nicht mal wissen.
Nichts desto trotz sollen hier nun Rechtsradikale nicht um Beifall klatschen oder ähnlich, noch schlimmer als die Rechtsradikalen können die aber auch nicht wirklich sein.

Die DDR, die DDR hat immer Schuld...

Jaja, die DDR. Ich stelle nur mit erheblichen Erstaunen fest, dass die DDR-Politiker damals in der DDR nicht derart übel verhasst waren, wie die heutigen in der BRD-Politiker im Osten.

Man mag vielleicht nicht mit allem einverstanden gewesen sein, vielleicht auch nur mit wenigem, aber so viel Hass wie heute? Nein.

Einige protestierten mit Kerzen. Das hatte ganz andere Formen. Was wir heute erleben ist schon erstaunlich. Vor allem, da der Hass auf die Politik ja nicht in der DDR gewachsen sein kann.

Also, was läuft hier falsch?

Warum verortet man jedes heutige Problem, in der DDR, welche nun schon gut über ein viertel Jhd. nicht mehr existiert?

@Boris1945 21.56

Nun, da tun Sie Sahra Wagenknecht Unrecht. Die durfte nämlich aus politischen Gründen in der DDR nicht mal studieren und wurde als Sekretärin beschäftigt, wo sie kündigte und keinerlei Unterstützung durch den Staat mehr erhielt. Da hatte es unser aller Kanzlerin wesentlich leichter in der DDR, die scheint da weniger Distanz zu den obersten Genossen gezeigt zu haben

@um 22:16 von Tristram

Ich glaube das der Hass in der DDR in eine falsche Richtung bzw. genau hart engegengesetzte Richtung gewachsen ist, unzwar nach ganz weit Rechts. Aber um dagegen gewesen zu sein, muss man ja eigentlich nicht Rechts sein und hätte auch einfach Demokrat sein können, aber dann würde eben der Hass nicht richtig zur Geltung kommen anscheinend?

um 19:14 von fataland slim

>>"..Sie denken von jetzt auf gleich, die Linke in größeren historischen Zusammenhängen. Und Sahra Wagenknecht zitieren Sie schwerst verfälschend, wozu sie leider durch mißverständliche Äußerungen beigetragen hat."<<

"schwerst verfälschend?". Das stimmt doch so nicht. Sie hätten sich besagte Fernsehsendung anschauen sollen? Wagenknecht antwortete auf die gezielte Frage einer charmanten, intellektuellen anderen Foristin wie Sie persönlich zu den von der Linke propagierten offenen Grenzen genau mit dem Hinweis das es sich um eine Vision handele. Nebenbei gesagt ist doch der Ruf nach offenen Grenzen ein typisch linkes Urdenkmuster.

@Hackonya2, 22:08

Für mich sind die Linke aus zwei Gründen hauptsächlich unwählbar:
1. Der Kommunismus/Sozialismus ist in meinen Augen kein gerechtes System, den schließlich leistet nicht jeder Mensch das gleiche, allein wegen den Fähigkeiten und dann kann auch nicht jeder das gleiche am Ende haben können/sollen.

Das offenbart eine gradezu kindliche Vorstellung von Sozialismus. Ein mal so in der Schule erzählt bekommen und nie mehr hinterfragt. Mich hat man das auch so gelehrt, aber trotzdem habe ich mir mein eigenes Bild von der sozialistischen Idee gemacht. Aber dazu hat eben nicht jeder Lust.

2. Die Linke sind für eine Aufhebung des PKK Verbotes. Die PKK ist aber nachweislich eine Terror Organisation und das auch als solche schon lange anerkannt.

Mir ist schon lange klar, dass die Unterscheidung, wer gut und wer böse ist - gleich wo auf der Welt - für Sie immer daran zu messen ist, ob er Kurden mit Terroristen gleichsetzt.

22:24 von deutlich

@Boris1945 21.56

Nun, da tun Sie Sahra Wagenknecht Unrecht. Die durfte nämlich aus politischen Gründen in der DDR nicht mal studieren und wurde als Sekretärin beschäftigt, wo sie kündigte und keinerlei Unterstützung durch den Staat mehr erhielt. Da hatte es unser aller Kanzlerin wesentlich leichter in der DDR, die scheint da weniger Distanz zu den obersten Genossen gezeigt zu haben
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Was die langjährige Rechtfertigung der Mauermorde mit dem Studienverbot verbindet erschließt sich mir jetzt nicht.

um 19:50 von schabernack

>"Ich bezweifle, dass Sie das Parteiprogramm der Linken gelesen haben.
Sie haben sich eher irgendwo mit "Migrantenphobie" infiziert und sehen sich nun von Afrikanern und Rohingya aus Myanmar überrannt."<<

Lesen Sie sich bitte mal im Parteiprogramm der Linke den Punkt "Integration" und dort besonders den zweiten Unterpunkt durch? Bin mal auf Ihre Rechtfertigung gespannt? Der Rest (Phobie.. Afrikaner..) ist reine Polemik die Sie sich hätten sparen können. Bitte Gegenargumente bringen.

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