Kommentare

Flach

Nun, bei einem flachen Meer wie der Nordsee verwundert mich dies nicht.

Die ....

Medien werden sich noch über die Temperaturen in der Ostsee oder dem Mittelmeer oder dem schwarzen Meer noch wundern!

Politik-Wandel nicht in Sicht ...

Solange Politiker gewählt werden, die den Klimawandel leugnen (Trump) oder aussitzen (Merkel & die "wir brauchen die Braunkohle"-SPD), wird sich nichts ändern. Dafür müssten kompetente Menschen - die nicht nur die nächsten vier oder fünf Jahre im Blick haben - Regierungsverantwortung übernehmen.

Selbst wenn man jetzt Maßnahmen ergreifen würde, werden diese sich nur noch lindernd auf den Verlauf des Klimawandels auswirken. Die erste Welt sollte sich daher auf zukünftige Völkerwanderungen einstellen. Europa einfach abzuschotten wird da nicht weiterhelfen.

Am 09. September 2017 um 10:24 von Ritchi

"Nun, bei einem flachen Meer wie der Nordsee verwundert mich dies nicht."

Zustimmung, dafür braucht man wirklich kein Wissenschaftler sein.

Nur reden...

Leider hilft es nicht, nur über die Erwärmung der Meere zu reden und Wetterphänomene zu beobachten. Jeder ist jetzt aufgefordert, gegen die Klimaerwärmung aktiv zu werden. Das bedeutet, Verzicht auf klimaschädliche Lebensweisen. Das mag hart klingen, ist aber unsere einzige Chance, die Erde für uns bewohnbar zu halten. Verzicht beginnt z.B. bei Flugreisen. Jeder sollte sich vor Augen halten, wie viel Kerosin ein Flugzeug pro Passagier verbraucht. Es ist bewiesen, dass Flugreisen einen Großteil der Ozonschädigung verursachen und diese die Hauptursache für die Erwärmung der Meere ist. Also wäre dies ein erster wichtiger Schritt. Verzicht!!! Unsere einzige Rettung aus dem sich anbahnenden Klimakollaps.

Korrektur

Kleine Korrektur für die Grünen. Trump leugnet nicht die Klimaerwärmung, er hält sie nur nicht für vom Menschen verursacht. Diese Meinung teilt er mit etlichen Wissenschaftlern, darunter auch Nobelpreisträgern. - Dennoch sollten wir natürlich tunlichst vermeiden den Planeten weiter auszubeuten und nach alternativen Energiequellen suchen !

immer noch bisschen kalt zum

immer noch bisschen kalt zum Baden...

Gegen diese Erwärmung der Nordsee muss was getan werden

Auch ich sehe es so, dass was dagegen getan werden muss, dass sich die Nordsee weiter erwärmt. Der Anstieg um fast zweit Grad:

http://www.tagesschau.de/inland/nordsee-temperatur-101.html

Die Nordsee hat sich in den vergangenen 45 Jahren doppelt so schnell erwärmt wie die Ozeane. Die Durchschnittstemperatur der deutschen Nordsee stieg um 1,67 Grad, während es bei den Ozeanen 0,74 Grad waren.

ist definitiv zu viel und er ist - genauso wie die uebrige Klimaerwärmung - menschengemacht. Und dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist, dafuer gibt es ausreichend wissenschaftliche Belege, auch wenn solche User wie Rebel-Lion (10:52 Uhr) das abstreiten.

Sowas ist auch schlecht fuer die dort lebende Flora und Fauna.

Grönland heisst

Grönland weil es grün war als skandinavische Völker es besiedelten. Heute ist Grönland vereist. Was ist denn normales Klima?

@10:44 von cyberacquirer

Die EU macht da schon sehr viel. Hier herschen die höchsten Umweltstandarts. Und Deutschland hat mit dem Energiewandel auch schon sehr viel getan. Von "aussitzen" kann also keine Rede sein.

Deutschland wird aber das Klima nicht retten können. Selbst wenn wir absolut keine klimaschädlichen Gase mehr in die Luft blasen, wird sich die Erde weiter erwärmen.

Deutschland hat einen Anteil von ca. 2,5% des CO2-Ausstoßes weltweit. Der CO2-Ausstoß ist in Deutschland seit 1970 um 25% gefallen. Zum Vergleich: China schafft da fast 27% und die USA fast 18%. Pakistan hat seinen Ausstoß seit 1970 versiebenfacht, die Türkei fast verzehnfacht, selbst Australien bläst heute zweieinhalb Mal mehr CO2 aus, als 1970.

Solange also viele Länder auf der Welt ihren CO2-Ausstoß weiter erhöhen, bringen das Bischen Einsparung, was wir überhaupt bringen können, hier gar nichts.

10:51, flomoser

>>Es ist bewiesen, dass Flugreisen einen Großteil der Ozonschädigung verursachen und diese die Hauptursache für die Erwärmung der Meere ist.<<

Die Schädigung der Ozonschicht, die mit der Erwärmung der Meere nichts zu tun hat, wird durch fluorierte Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) hervorgerufen. Diese werden nicht bei Flugreisen produziert.

Den Klimawandel wird die

Den Klimawandel wird die Menschheit nicht aufhalten. Wir sind alle auf unser eigenes Wohl bedacht. Da schliesse ich mich nicht aus.
MfG

10:52, Rebel-Lion

>>Trump leugnet nicht die Klimaerwärmung, er hält sie nur nicht für vom Menschen verursacht. Diese Meinung teilt er mit etlichen Wissenschaftlern, darunter auch Nobelpreisträgern.<<

Die Wissenschaftler, mit denen Trump diese Meinung teilt, sind sämtlichst fachfremd. Ivar Giaever, der eine Nobelpreisträger, um den es hier geht, ist Fachmann für Supraleitung und gibt selbst zu, von Klimatologie keine Ahnung zu haben. Er ist aber nichtsdestotrotz überzeugt, daß der Klimawandel nicht menschengemacht sei.

Eine unqualifizierte Meinung wird durch einen Nobelpreis nicht qualifizierter.

11:19, beamtenfreund

>>Grönland heisst Grönland weil es grün war als skandinavische Völker es besiedelten.<<

Der Eispanzer Grönlands ist älter als die Menschheit. Er entstand im frühen Pleistozän.

Ergänzende Korrektur

@ 10:52 von Rebel-Lion

Es ist alles richtig, was Sie schreiben. Nur Ihre Formulierung im Satz "Diese Meinung teilt er [Trump] mit etlichen Wissenschaftlern, darunter auch Nobelpreisträgern" zeugt von Meinungsbeinflussung und nicht von Objektivität. Mit "etlichen Wissenschaftlern" wird suggeriert, dass es sehr viele sind. Dies scheint aber mittlerweile nicht mehr der Fall zu sein. Wie ich gelesen habe sind die Nobelpreisträger zum einen steinalte Herren, zum anderen fachfremd was dieses Thema angeht und werden daher von ihrem Fachpublikum nur noch belächelt.

@Rebel-Lion: welcher Nobelpreisträger?

Erhellen sie mich. Obwohl ich schon recht intensiv recherchiert habe, habe ich noch keinen unabhängigen (also nicht von Öl/Gas/Kohleindustrie bezahlten) Wissenschaftler, der sich mit dem Klima beschäftigt, gefunden, der den Zusammenhang zwischen der Erderwärmung und zunahme des menschengemachten co2 usw. Geleugnet hat. Auch wenn die Meinungen durchaus über das Ausmaß sowie Korrekturmöglichkeiten auseinander gehen, dazu gibt es halt zu viele Variablen.

Die US Behörden ermitteln auch gegen Exxon, die 31 Millonen für die Diskreditierung von Klimaforschung ausgegeben haben sollen.

Es ist halt so einfach den menschgemachten Klimawandel zu leugnen, da man dann ja sein Verhalten nicht ändern und auf nix verzichten müsste.

ne gute Zusammenfassung:

http://www.wetter.de/cms/klimaluege-ist-der-klimawandel-nur-ein-mythos-2...

11:21 von kleinermuck2012

"" Den Klimawandel wird die Menschheit nicht aufhalten. Wir sind alle auf unser eigenes Wohl bedacht. Da schliesse ich mich nicht aus.""
#
Aber alles nur Mögliche tun damit der Klimawandel auf jeden fall begrenzt werden kann,das sollte man doch machen.Und da sind noch lange nicht alle Maßnahmen die wir Menschen machen können ausgeschöpft.

CO2-Ausstoß in Deutschland seit 1970

@ 11:20 von Hugomauser

Die im Vergleich zu anderen Ländern gute Bilanz im CO2-Ausstoß gegenüber 1970 liegt natürlich auch daran, dass mittlerweile viele Konsumgüter im Ausland produziert werden und dann dort negativ zu Buche schlagen obwohl sie von uns verursacht werden. Interessant wäre, wie die Zahlen aussehen würden, wenn auch alle Billigprodukte im Inland produziert würden.

Nordsee erwärmt sich doppelt so schnell wie Ozeane

Wenn es eine globale Erwärmung gäbe, warum erwärmt sich dann gerade die Nordsee mehr als andere Meere?

Es gibt offensichtlich Phänomene, die nicht zu der von Menschen gemachten Klimaerwärmung passen.

Wie z.B. aus der Untersuchung von Eisbohrkernen hervorgeht, ist CO2 eine Folge der Erderwärmung, sie kann demnach nicht Ursache sein.

Beispielsweise kühlt sich auch die Erde im Bereich des Südpool ab, denn dort nimmt die Eismenge zu, während die Eismenge im Bereich des Nordpools abnimmt.

Wie erklärt man denn mit den Modellen vom Menschen verursachten Klimawandel die Erwärmung nach der Eiszeit? Doch nicht damit, dass da einige wenige Menschen ein Feuer anzündeten, oder?

Das alles - und noch viel mehr - passt nicht zur offiziellen Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels.

10:50 von ex_Bayerndödel ... dann ist es ja gut..

wenn es in den flachen und wärmeren Wässern nicht so viel Methanhydrat gibt, das ausblubbern kann - manchmal sorgt Mutter Natur ganz gut für uns. Aber wenn es erst so weit ist, dann Gnade uns der große Übervater.

Klimawandel ?

Was soll ich als kleiner Bürger tun?
Etwa nur mit dem Fahrrad fahren, meine Stube nicht mehr heizen, kein Gas oder Strom verbrauchen.
Alles werde ich nicht tun , denn ich lebe heute, und lasse mich von den ganzen Experten nicht verrückt machen .
Davon gibt es im Forum genug.

Mich auch nicht !

Zuspruch @ Ritchi

Im übrigen denke ich das das wir letztendlich an den Wetterveränderungen unseres Globus nichts ändern können .
Ja es gibt den Klimawandel , ja auch den Treibhauseffekt von Menschen gemacht.
Aber die Erde an sich ist ein Teil des Universum und legt keinen besonderen Wert auf die Spezies Mensch bei Ihrer veränderung.
Es geht unserem Planeten nicht um Mensch an sich oder Lebewesen. Es geht um Veränderung die alles andere bedenkenlos mit nimmt.
Nicht wir beherschen den Planeten Erde sondern der Planet erde beherrscht schlußendlich uns und alles Leben!

Wie wird eigentlich so eine

Wie wird eigentlich so eine durschnittstemperatur gemessen

11:41 von fathaland slim

"Der Eispanzer Grönlands ist älter als die Menschheit. Er entstand im frühen Pleistozän."
Also vor ca. 11.000 Jahren. Und dan wurde es wärmer.
Ohhhh...! Eine Klimaerwärmung, an dem die Menschheit nicht Schuld war?

re ernst-

"Wenn es eine globale Erwärmung gäbe, warum erwärmt sich dann gerade die Nordsee mehr als andere Meere?"

Die Weltmeere sind keine Badewanne, wo das Wasser an jeder Stelle die gleiche Temperatur hat.

re tyron booker

"Ohhhh...! Eine Klimaerwärmung, an dem die Menschheit nicht Schuld war?"

Ja - mit dem erkennbaren Unterschied, dass die sich über Jahrhunderte hingezogen hat.

@12:22 von karwandler

"Die Weltmeere sind keine Badewanne, wo das Wasser an jeder Stelle die gleiche Temperatur hat."

Richtig!

Nur wenn es eine globale [sic!] Erwärmung gäbe, müssten dann nicht die Temperaturen in allen Meeren steigen?

Selbsthypnose

Es ist erstaunlich, wie viele Beiträge offensichtlich unterschwellige Ängste durch Selbsthypnose "Der Klimawandel ist NICHT menschengemacht!" beseitigen sollen. Das ist so ähnlich, wie wenn Personen im dunklen Keller halblaut vor sich hinmurmeln: "Nein, ich habe keine Angst!".

Was soll es denn?

Irgendeine Idee wie man Erdbeben verhindern kann?
Eine Idee wie man die daraus folgenden Tsunamis verhindern kann?
Na?, wohl keine!
Die Erde wird sich wie schon in der Eiszeit ohne frage nach dem " Darf ich das jetzt" ändern.
Wir kommen auf jeden Fall der Veränderung näher!
DAS IST FAKT!

12:09, Ernst-

>>Beispielsweise kühlt sich auch die Erde im Bereich des Südpool ab, denn dort nimmt die Eismenge zu, während die Eismenge im Bereich des Nordpools abnimmt.<<

Was hat die Zunahme von Eis in Dauerfrostgebieten, also Gegenden, wo das Thermometer nie in den positiven Bereich steigt, mit der Temperatur zu tun?

Sie wissen, daß in Deutschland der meiste Schnee bei Temperaturen knapp unter Null fällt?

>>Wie erklärt man denn mit den Modellen vom Menschen verursachten Klimawandel die Erwärmung nach der Eiszeit? Doch nicht damit, dass da einige wenige Menschen ein Feuer anzündeten, oder?<<

Es gibt auch nicht menschengemachten Klimawandel, was kein einziger Wissenschaftler bestreitet. Der Kalt/Warmzeitenzyklus ist relativ gut erforscht. Wenn Sie ein ganz klein wenig im Thema stehen und die Sache nicht ausschließlich durch die ideologische Brille betrachten würden, dann wüssten Sie das.

@11:36 von fathalandslim

Dem Nobelpreisträger Ivar Giaever kann man aber durchaus zutrauen, die methodischen Fehler bei den Klimaforschern zu erkennen und daraus seine Zweifel zu begründen.
Naturwissenschaftler arbeiten schließlich alle nach eine und derselben wissenschaftliche Methode.

12:35, Ernst-

>>@12:22 von karwandler
"Die Weltmeere sind keine Badewanne, wo das Wasser an jeder Stelle die gleiche Temperatur hat."

Richtig!

Nur wenn es eine globale [sic!] Erwärmung gäbe, müssten dann nicht die Temperaturen in allen Meeren steigen?<<

Tun sie ja auch.

In der Nordsee eben nur überdurchschnittlich stark.

Man sollte sich davor hüten, Hypothesen aus dem Ärmel zu schütteln, aber es könnte daran liegen, daß die Nordsee ein flaches Meer ist.

@ 12:21 von Tyron Booker

Zitat: ""Der Eispanzer Grönlands ist älter als die Menschheit. Er entstand im frühen Pleistozän."
Also vor ca. 11.000 Jahren."

Ich fürchte über die zeitliche Einordnung der Epochen der Erdgeschichte müßen Sie sich noch einmal kundig machen.

Das Pleistozän erstreckte sich über einen Zeitraum von ca. 2,5 Mio. Jahre (von etwa 2,588 Mio. v.Chr. - 9660 v.Chr.)

Der grönländische Eispanzer ist mindestens 110.000 Jahre alt, es gibt aber Hinweise darauf, daß schon im frühen Pleistozän oder im späten Pilozän die Eiskappen der Gletscher begannen zusammenzuwachsen.
(Also vor mehr als 2,5 Mio. Jahren)

Eisfrei, waren auch in den wärmsten Phasen höchstens einige kleine, günstig gelegene Küstenabschnitte.

Der Name Grönland entstand entweder als fake, um neue Siedler anzulocken oder bezieht sich auf die blaugrüne Färbung die das Eis im Winter annimmt, wenn es nur wenige Lufteinschlüße enthält.

Daß Wikinger über eine grüne Blumenwiese tollten ist ein Mythos aus MA.

Gruß, zopf.

Mensch, Mensch

hätte es vor der Eiszeit bereits das Internet gegeben hätte Ötzi wohl geschrieben das es zu kalt ist ....z.B.
Das die Mammuts austerben ect.?
Der Klimawandel ist nicht grundsätzlich das Machwerk des Menschen.
Wir haben uns damit abzufinden das sich die Erde "dreht" auch ohne Kommentar eines Lebewesens!

@11:12 von Demokratieschue...

"Gegen diese Erwärmung der Nordsee muss was getan werden"

Warum eigentlich? Denn eine Erwärmung, insbesondere der nördlichen Regionen dieser Erde, gepaart mit dem Anstieg von CO2 (CO2 ist Pflanzennahrung. Ohne CO2 gibt es kein Leben mehr auf der Erde), führt dazu, dass die Ernteerträge steigen, was es ermöglicht den Hunger besser zu reduzieren, der immer noch in vielen Regionen der Erde ein ernsthaftes Problem ist.

12:46, Ernst-

>>@11:36 von fathalandslim
Dem Nobelpreisträger Ivar Giaever kann man aber durchaus zutrauen, die methodischen Fehler bei den Klimaforschern zu erkennen und daraus seine Zweifel zu begründen.
Naturwissenschaftler arbeiten schließlich alle nach eine und derselben wissenschaftliche Methode.<<

Die Methode heißt "Naturwissenschaft". Ein Biophysiker ist keine Autorität, was Populationsgenetik betrifft, auch wenn die Methode, die beide benutzen, naturwissenschaftlich ist.

Dies nur mal als Beispiel.

Ob eine Arbeit methodische Fehler aufweist, erschließt sich nur jemandem, der mit dem Forschungsgegenstand vertraut ist. Außer natürlich es handelt sich um sehr grobe Fehler. Und da wäre es schon erstaunlich, wenn die ausschließlich Herrn Giaever auffielen und dem Rest der wissenschaftlichen Gemeinde nicht.

Grönland ...

12:21 von Tyron Booker
Das Pleistozän begann nicht vor 11000 J., sondern endete da etwa.
Und ja, Grönland war auch mal etwas grün, aber nur an den Küsten und nur zeitweise, als es gerade seinen Namen bekam.

Halten wir uns also an die Klimaforscher. Deren Aussagen sollten uns nicht in Hysterie bringen, aber ebenso wenig ist Leugnung angebracht.

Wir vermuten Vieles....

und wissen sehr wenig. Klar ist(ich lebe in Asien) der Monsun hat sich veraendert und die Themparaturen steigen.

12:21, Tyron Booker

>>11:41 von fathaland slim
"Der Eispanzer Grönlands ist älter als die Menschheit. Er entstand im frühen Pleistozän."
Also vor ca. 11.000 Jahren. Und dan wurde es wärmer.
Ohhhh...! Eine Klimaerwärmung, an dem die Menschheit nicht Schuld war?<<

Das Pleistozän endete vor 11.000 Jahren. Sie reden also vom späten bzw. ausgehenden Pleistozän.

Wärmer und kälter wurde es seitdem immer wieder, wie auch vorher schon, abgeschmolzen ist der Eispanzer nie.

Jeder hat hier die

Jeder hat hier die Verantwortung, in seinem engeren Bereich, d.h. das Fahrrad zum einkaufen zu nutzen, zur Arbeit zu fahren usw. Ich wundere mich ein wenig, das dies im Bundeswahlkampf so wenig Platz findet. Meine Meinung ist, das z.B. eine vegane Lebensweise gefördert werden muss, eine fleischfreie Lebensweise ist zwingend notwendig, wenn man die Bevölkerungsentwicklung beobachtet. Also ist die Klimaerwärmung mit vielen gesellschaftlichen Themem verknüpft.

@12:45 von fathaland slim

Sämtliche Prognosen des IPCC gründen auf Computermodellen. Mit solchen Modellen hatte bereits der "Club of Rome" vorausgesagt, dass uns heute bereits das Öl und Gas ausgegangen sein sollte. Wie sich allerdings zeigt, ist in den bekannten Lagerstätten heute mehr Öl und Gas als je zuvor.

Warum soll ich also den Computermodellen des IPCC mehr Glauben schenken als denen des Club of Rome?

@ 12:46 von Ernst-

Zitat: "Dem Nobelpreisträger Ivar Giaever kann man aber durchaus zutrauen, die methodischen Fehler bei den Klimaforschern zu erkennen und daraus seine Zweifel zu begründen."

Das tut er aber nicht. Er bringt lediglich schon längst widerlegte Thesen vor oder bezieht sich gar nicht mit dem Klimawandel in Verbindung stehende Thesen vor, wie es bei Klimawandelleugnern so üblich aus.

Um Herrn Giaever mal selbst zu Wort kommen zu lassen: Im Jahr 2012 gab er bei einem Vortrag in Lindau an, sich nicht besonders für den Klimawandel zu interessieren und nicht mehr als einen Tag, vermutlich nur einen halben Tag zu dem Thema gegoogelt zu haben.

Dieser 88 jährige Wissenschaftler wird mittlerweile in der Fachwelt, für seine kruden Thesen zum Klimawandel, eher milde belächelt und links liegen gelassen, als angegriffen und widerlegt.

Zitat: "Naturwissenschaftler arbeiten schließlich alle nach eine und derselben wissenschaftliche Methode."

Äh, das ist ein wenig zu stark vereinfacht.

Gruß, zopf.

@12:48 von fathaland slim

Aber warum steigen denn dann die Temperaturen so unterschiedlich?

Ein Grad mehr und die Fische fallen tot um.

Ich denke, der Kabeljau leidet viel mehr an der gnadenlosen Industriefischerei. Ebenso wie Insekten und alles andere hier ausstirbt, weil der Mensch null Rücksicht nimmt und ganz direkt den Lebensraum selbst der Insekten zerstört. Das geht locker auch ohne Klimaerwärmung.

@12:54 von fathaland slim

"Die Methode heißt 'Naturwissenschaft'."

Nein!

Die Naturwissenschaft arbeitet nach einer bestimmten Methode, dies nennt man die wissenschaftliche Methode. Dazu gehört ein einheitliches Vorgehen, um zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen und das ist in jeder Naturwissenschaft immer die gleiche Vorgehensweise.

@ 13:05 von Ernst-

Zitat: "Aber warum steigen denn dann die Temperaturen so unterschiedlich?"

Das liegt an vielen unterschiedlichen Faktoren, wie Wassertiefe, Strömungen, vorherrschende Winde, selbst die Beschaffenheit des Untergrundes spielt dabei eine Rolle.

Beschäftigen Sie sich mal mit Temperaturmessungen in unseren Binnengewässern, sie werden sich wundern wieviele unterschiedliche Temperaturzonen sich in einem normalen See finden.

Gruß, zopf.

Weitere Wissenschaftler,

die außer Ivar Giaever am vom Menschen verursachten Klimawandel zweifeln: bezweifeln:
Piers Corbyn, Meteorologe und Physiker
Bob Carter, Professor und Geologe
John Casey, ehemaliger Berater des Weissen Hauses für nationale Weltraumpolitik
John Coleman, Meteorologe

Nordsee wärmer - mehr Regen, wenn Nordwestwetter

Das ein Klimawandel statt findet, dürfte jedem klar sein. Nur welchen Anteil hat die Menschheit? Das alles viel schneller passiert, als errechnet, sollte jeden nachdenklich machen.
Für die Nordsee und ihren Anreinerstaaten wird es in Zukunft heißen, bei West und Nordwest Wetterlagen mehr Regen in Ltr. pro qm. Sind wir darauf vorbereitet?
Das ist nähmlich einfache Wetterphysik - je wärmer das Meer, desto mehr Feuchtigkeit wird von der Luft aufgenommen und meist dann über Land wieder abgeregnet.
Wir haben aber in vielen Regionen alles zugepflastert und verbaut - wohin also diese Wassermassen ?

Was ist die optimale Temperatur?

Warum ist es schlecht, wenn die Nordsee wärmer wird? Was ist die optimale Temperatur der Nordsee? Falls in 100 Jahren wieder eine "kleine Eiszeit" wie um 1600 kommt, ist es doch positiv wenn wir die Temperatur bis Ende des Jahrhunderts erhöhen, würde den Effekt ausgleichen. Und wenn die Nordsee wärmer wird? Ich gebe jedes Jahr viele tausend Euro aus, um 3 Wochen auf den Malediven zu schnorcheln. Ich würde mich freuen, wenn meine Enkel die dortige wunderbare Tierwelt in der Nordsee bewundern könnten, und sich die Reise ersparen könnten.

Wer definiert, dass die heutige Temperatur die optimale ist, die nicht verändert werden darf?

@ 13:11 von Ernst-

Zitat: "Die Naturwissenschaft arbeitet nach einer bestimmten Methode, dies nennt man die wissenschaftliche Methode."

Nö, die Naturwissenschaften arbeiten mit sehr vielen unterschiedlichen Methoden.

Mit der Mikroskopie werden sie sehr wenig über Astrophysik herausfinden und mit einem Radioteleskop Tierarten zu bestimmen, wird sich auch als äußerst nervenaufreibend erweisen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Wissenschaftliche_Methode

Gruß, zopf.

13:02, Ernst-

>>@12:45 von fathaland slim
Sämtliche Prognosen des IPCC gründen auf Computermodellen. Mit solchen Modellen hatte bereits der "Club of Rome" vorausgesagt, dass uns heute bereits das Öl und Gas ausgegangen sein sollte. Wie sich allerdings zeigt, ist in den bekannten Lagerstätten heute mehr Öl und Gas als je zuvor.

Warum soll ich also den Computermodellen des IPCC mehr Glauben schenken als denen des Club of Rome?<<

Vielleicht, weil der Club of Rome seine Berechnungen, die Sie im übrigen verkürzt und verzerrt wiedergeben, in den 70er Jahren, ganz am Beginn des Computerzeitalters, angestellt hatte.

Sie meinen nicht, daß seitdem auf diesem Gebiet einiges passiert wäre?

Oder trauen Sie der Computertechnologie generell nicht?

Sie benutzen aber gerade einen...

13:05, Ernst-

>>@12:48 von fathaland slim
Aber warum steigen denn dann die Temperaturen so unterschiedlich?<<

Warum ist es in Deutschland im Jahresdurchschnitt wärmer als auf dem gleichen Breitengrad in Kanada?

Es gibt zum Beispiel kalte und warme Meeresströmungen, Meere sind unterschiedlich tief usw usw

Beschäftigen Sie sich doch bitte ein wenig mit Klimatologie abseits ideologischer Portale. Dann brauchen Sie nicht solch ahnungslose Fragen zu stellen.

@ 13:15 von Ernst-

Diese Liste liest sich wie das who is who der wissenschaftlichen Scharlatanerie und der interessengeleteten Lobbyisten.

Wirklich vom Fach ist da niemand und auch die wissenschaftlichen Reputationen sind eher bescheiden bis zweifelhaft.

Googeln Sie doch einfach mal, was von Piers Corbyns kommerziellen Wettervorhersagedienst WeatherAction zu halten ist.

Gruß, zopf.

re ernst-

"Nur wenn es eine globale [sic!] Erwärmung gäbe, müssten dann nicht die Temperaturen in allen Meeren steigen?"

Tun sie doch in genereller Tendenz.

Natürlich finden die Klimaleugner irgendwo noch ein Stück Meer, wo es nicht wärmer geworden ist.

re ernst-

"Dem Nobelpreisträger Ivar Giaever kann man aber durchaus zutrauen, die methodischen Fehler bei den Klimaforschern zu erkennen und daraus seine Zweifel zu begründen."

Auch ein Nobelpreisträger hat seine Kompetenz nur in einem speziellen Forschungsgebiet nachgewiesen.

Zum Guru für die Naturwisschenschaften schlechthin ist er nicht ernannt worden.

re ernst-

"Sämtliche Prognosen des IPCC gründen auf Computermodellen."

Wie sie dem Artikel entnehmen können hat sich die Nordsee erwärmt. Das hat man mit Messungen festgestellt, nicht mit Computermodellen.

Sie versuchen empirisch erhobene Daten zu leugnen.

Nirgends auf der Welt

wird fast täglich so viel geredet über die Klimaerwärmung als in Deutschland.
Das liegt daran das man natürlich ein gutes Geschäft daraus machen kann.

In anderen Ländern die viel größer sind und wirklichen Einfluss auf das Wetter und Klima haben können, leben die Menschen wie immer.
Und wir leben auch jetzt und hier, und das werden in Deutschland die Menschen auch einfach weiter machen.
Und um in der Nordsee zu baden muss Wasser drin sein wenn man früh an den Strand geht ;-), und meistens ist es zu kalt wenn das Wasser mal vorhanden ist.

Gruß

Gruß

re ernst-

"Aber warum steigen denn dann die Temperaturen so unterschiedlich?"

Steigen Sie mal in einen Bergsee, wo das Wasser an der Oberfläche schön warm ist.

Vielleicht kapieren Sie dann, dass Wasser nicht verpflichtet ist, immer überall die gleiche Temperatur zu haben.

13:15, Ernst-

>>Weitere Wissenschaftler,
die außer Ivar Giaever am vom Menschen verursachten Klimawandel zweifeln: bezweifeln:
Piers Corbyn, Meteorologe und Physiker
Bob Carter, Professor und Geologe
John Casey, ehemaliger Berater des Weissen Hauses für nationale Weltraumpolitik
John Coleman, Meteorologe<<

Piers Corbyn ist der Bruder von Jeremy Corbyn. Er hat eine Wettervorhersagefirma, ähnlich wie Kachelmann. Seine "wissenschaftliche" Methode kann man als Modifikation des hundertjährigen Kalenders bezeichnen. Sie ist über weite Strecken esotherisch.

Bob Carter hat keine im Netz zu findenden Credentials, dafür YouTube Videos.

John "Casey does not have a background in climatology nor does he have experience in meteorology. In one of his live interviews and presentations, Casey makes note that this distinct lack of experience or relevant background is often attacked by his critics."

Aus: Wikipedia

John Coleman ist Claudia Kleinert vergleichbar.

Tolle Versammlung, die Sie hier auffahren.

@13:03 von zopf

Ivar Giaever weist auf die verzerrte Darstellung in der Darstellung der Befürworter der vom Menschen gemachten Klimaerwärmung hin und darauf. Er sagt: "Was bedeutet das. Ich denke wahrscheinlich nichts. Also noch mal: Von 1850 bis 2015 ist die Temperatur von 288 K auf 288,8 K (0,3%). Ich denke die Temperatur ist erstaunlich stabil gewesen.
Weitere Unstimmigkeiten, die er benennt, werden von seinen Kritikern hier gar nicht erst benannt, sonder pauschal verworfen. Wo bleibt denn die konkrete "Richtigstellung"?

Würde man mich ernst nehmen, wenn ich einfach nur behaupte, das IPCC verbreitet Fake News? Wohl kaum! Aber gegen Ivar Giaever geht man genau so vor.

13:11, Ernst-

>>@12:54 von fathaland slim
"Die Methode heißt 'Naturwissenschaft'."

Nein!

Die Naturwissenschaft arbeitet nach einer bestimmten Methode, dies nennt man die wissenschaftliche Methode. Dazu gehört ein einheitliches Vorgehen, um zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen und das ist in jeder Naturwissenschaft immer die gleiche Vorgehensweise.<<

Sie sagen nichts anderes als ich.

Ich bin studierter Biologe, habe allerdings nie im Fach gearbeitet. Eine Veröffentlichung habe ich aber vorzuweisen. Ich bin mit der Methodik vertraut.

@13:45 von karwandler

"Wie sie dem Artikel entnehmen können hat sich die Nordsee erwärmt."

Daraus aber die zukünftige Entwicklung mittels Computermodellen zu prognostizieren ist doch, das was ich kritisierte.

Der Klimawandel ist da!

Ob Menschgemacht oder nicht, der Klimawandel existiert. Dass wir unsere Lebensweise ändern müssen, ist auch Fakt. Denn eine Auswirkung des Klimawandels wird sein, dass viele Inseln oder auch ganze Länder untergehen werden. Des Weiteren wird Afrika zu großen Teilen verdorren, also auch nur noch schwer bewohnbar sein. Auch die Fische werden es schwer haben, denn sie werden in den zu warmen Meeren nicht mehr überleben. Deshalb muss sich der Mensch anpassen. Und selbst wenn der Menschgemachte Klimawandel nicht real ist, ist selbst der Glaube daran ein Motor für alternative Technologien, die die Erde nicht so stark belasten und ein Anstoß zum Nachdenken, wie wir eigentlich mit unserem Planeten umgehen.

@ 13:45 von wenigfahrer

Und wenn der Meeresspiegel ordentlich ansteigt, ist es auch nicht mehr so weit zu fahren bis zur Nordseeküste ?

Man kann wirklich an allem einen Vorzug entdecken, wenn man nur optimistisch genug denkt.

Außerdem muß man das ganze natürlich sehr kurzfristig betrachten und außer Acht lassen, daß wir diese Welt den nachfolgenden Generationen überlassen werden.

Aber was kümmern uns die.

Gruß, zopf.

Wir stecken mitten drin im

Wir stecken mitten drin im Klimawandel, was man sieht ohne Daten und Zahlen zu kennen, ohne zu studieren. Man muss nur die Augen aufmachen und die Schäden auf der Welt mit den eigenen Augen auch wahrnehmen. Das Leute wie Donald Trump den Klimawandel verleugnen ist doch klar! Er ist Geschäftsmann. Ihm ist nur wichtig was Profit bringt. Umweltschutz bedeutet verzichten! Resourcen zu bewahren und nicht zu verbrauchen. Müll zu vermeiden. Auf Luxus zu verzichten und zu teilen.
Das alles fällt jemanden der nie Sparsam sein musste wie Trump unendlich schwer.
Der Physiker und Philosoph Harald Lech hat einen guten Witz erzählt: treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine zum anderen:„Du siehst aber schlecht aus“... antwortet der andere:„Ich weiss, ich habe Mensch“... daraufhin der eine:„ Keine Angst, das geht vorbei”.

@13:49 von fathaland slim

"Tolle Versammlung, die Sie hier auffahren."

Dann durchleuchten Sie doch mal mit der gleichen Akribie den "Weltklimarat" (IPCC)

195 Regierungen sind laut Wikipedia Mitglieder des IPCC. Also alles Politiker, die darüber befinden, was veröffentlicht wird und was nicht. Beiträge kritischer Wissenschaftler werden gar nicht erst zur Veröffentlichung zugelassen.

Eine wirklich glaubwürdige "Versammlung" dieser IPCC???

@11:20 von Hugomauser

"Solange also viele Länder auf der Welt ihren CO2-Ausstoß weiter erhöhen, bringen das Bischen Einsparung, was wir überhaupt bringen können, hier gar nichts."
Ich hoffe, Sie verstehen das nicht als Aufforderung, unsere Bemühungen einzustellen.
Die Ansicht, man müsse nichts tun, weil andere auch nichts tun, ist bei Nachahmung der schnellste Weg in die Kimakatastrophe.
Gruß, Brille

@ 13:50 von Ernst-

Zitat: "Weitere Unstimmigkeiten, die er benennt, werden von seinen Kritikern hier gar nicht erst benannt, sonder pauschal verworfen. Wo bleibt denn die konkrete "Richtigstellung"?"

Da müßen Sie sich schon mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung seiner kruden Thesen beschäftigen.
Wie ich schon schrieb, viele seiner Argumente sind alt und längst widerlegt.
Das ist ihm allerdings nicht aufgefallen, da er nach eigener Aussage lediglich einen halben Tag zum Thema Klimawandel gegoogelt hat.
Es steht zu vermuten, daß er dabei auch verschiedene Seiten die man nur als VT bezeichnen kann besucht hat.

Im youtube-Filmchen daß die Klimawandelleugner so feiern und daß nur seinen Vortrag zeigt (und den nichtmal zur Gänze), werden Sie das allerdings nicht finden.

Wie ich schon schrieb, die anderen Teilnehmer der Konferenz waren milde erstaunt, bis entsetzt, wie ein einst brillianter Geist im Alter abbauen kann.

Über Naturwissenschaften sollte man sich nicht via youtube informieren.

Gruß, zopf

13:53 von fathaland slim

Ich bin promovierter Naturwissenschaftler.
Sie können also davon ausgehen, dass ich über das Vorgehen, um zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, informiert bin.

@12:52 von Ernst-

Mehr CO2.."führt dazu, dass die Ernteerträge steigen"
CO2 ist mit Sicherheit das Wenigste wovon Ernteerträge abhängen. Aber z.B. die Zunahme von Starkregenereignissen wird mehr Ernte vernichten, als die CO2-Zunahme jemals ausgleichen könnte.
Gruß, Brille

Ach...

@ Nordsee

ach? Die flache Pfütze erwärmt sich also schneller als die kilometertiefen Weltmeere? Welch Überraschung.
Ist doch offensichtlich, dass eine höhere Oberflächentemperatur länger braucht, den kompletten Wasserkörper zu erwärmen, wenn dieser um Größenordnungen größer ist. Keine Angst, die Weltmeere werden sich ebenso stark erwärmen. Braucht halt nur länger.

@ Slim

"Ich bin studierter Biologe, habe allerdings nie im Fach gearbeitet."

Das scheint leider immer üblicher zu werden. Dass Menschen, die sich dem Kampf gegen Krebs oder Artensterben oder ähnlichem verschrieben, und dafür fleißig studiert haben, dann aus Mangel an Stellen etwas ganz anderes machen müssen.

@ Ernst

Im Gegensatz zu den Wirtschafts"wissenschaften" sind die Naturwissenschaften sehr streng was Methoden, Vorhersagequalitäten und Wiederholbarkeit angeht.
Nach den großen Niederlagen der Wirtschafts"wissenschaften" ( Banken- & Eurokrise z. B.) im letzten Jahrzehnt wird sich das wohl auch ändern müssen.

14:12, Ernst-

>>13:53 von fathaland slim
Ich bin promovierter Naturwissenschaftler.
Sie können also davon ausgehen, dass ich über das Vorgehen, um zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, informiert bin.<<

Verzeihung, aber das kann ich wirklich nicht glauben.

Ein promovierter Naturwissenschaftler würde nie so schreiben, wie Sie das tun.

Unter dem Mantel der Anonymität lässt sich viel behaupten.

Mit freundlichen Grüßen,

Christian Rannenberg

Eiszeiten wie Warmzeiten gabs

Eiszeiten wie Warmzeiten gabs schon vor dem Menschen!Vieleicht sollte man einfach mal mehr Rücksicht auf unsere Natur nehmen!!Die Natur kommt wieder egal ob Eis oder nicht! Der Mensch nicht! Genauso ist der Hype mit dem E-Mobil! Das alles andere als Klima und Umweltfreundlich ist!Hier mal nen Link dazu
http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/elektroautos-elektro-ist-...

Die Ursache

Es ist gleichgültig, ob die Erwärmung menschenverursacht ist oder nicht.
Wenn wir sie stoppen (schon zu spät), begrenzen (wohl noch möglich) oder wenigstens verlangsamen (sicher möglich) können, dann müssen wir handeln.
Gruß, Jochen.

re ernst-

"Sämtliche Prognosen des IPCC gründen auf Computermodellen. Mit solchen Modellen hatte bereits der "Club of Rome" vorausgesagt, dass uns heute bereits das Öl und Gas ausgegangen sein sollte"

Die Prognosen des Club of Rome hatten gar nichts mit Computermodellen zu tun. Das war schlicht Extrapolation von Verbrauch und verfügbaren Reserven. Letzere natürlich Stand 70er Jahre.

14:16, bitterepille

>>@ Slim

"Ich bin studierter Biologe, habe allerdings nie im Fach gearbeitet."

Das scheint leider immer üblicher zu werden. Dass Menschen, die sich dem Kampf gegen Krebs oder Artensterben oder ähnlichem verschrieben, und dafür fleißig all studiert haben, dann aus Mangel an Stellen etwas ganz anderes machen müssen.<<

Danke für das Mitgefühl. Es ist in meinem Falle, im Gegensatz zu vielen meiner Studiokollegen, aber komplett unangebracht, da ich mich entschieden habe, meine zweite Liebe zum Beruf zu machen, und das ist die Musik. Beziehungweise umgekehrt, die Musik hat sich mich ausgesucht.

Was mir übrigens von meinem Biophysikprofessor, der schon mal so einen "Fall" wie mich hatte, vorhergesagt wurde. Wir sind nach wie vor verbunden, nach über 35 Jahren.

@ 14:12 von Ernst-

Zitat: "Ich bin promovierter Naturwissenschaftler."

Interessant, welches Fach ?

Bisher verwiesen Sie lediglich darauf Wirtschaftswissenschaftler zu sein.

Gruß, zopf.

interessant... welcher Fachbereich?

@ 14:12 von Ernst-

"Ich bin promovierter Naturwissenschaftler.
Sie können also davon ausgehen, dass ich über das Vorgehen, um zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, informiert bin."

Es ist ein sehr spannendes Thema, welche Fachbereiche welche Ansprüche an wissenschaftliche Methodik und Modelle stellen. Die Ingenieurswissenschaften naturgemäß am meisten, denn wenn da die Theorie nicht stimmt, stürzt die Brücke ein.
Physik etwas weniger, deren Modelle sind auch im reibungsfreien Vakuum oft schon komplex genug.
Ganz am anderen Ende dann Wirtschafts- und Genderwissenschaften, bei denen man oft eher den Eindruck hat, dass sie zufrieden sind wenn ihre Ansichten bestätigt sind, egal, was dann in der Realität irgendwann herauskommt.
Nach Ihrem Schreibstil hätte ich Sie eher in die BWL eingeordnet.

Nur wenn es eine globale Erwärmung...

Am 09. September 2017 um 12:35 von Ernst-
Nur wenn es eine globale [sic!] Erwärmung gäbe, müssten dann nicht die Temperaturen in allen Meeren steigen?

Tun sie doch - siehe Korallensterben etc.

14:34, zopf

>>@ 14:12 von Ernst-
Zitat: "Ich bin promovierter Naturwissenschaftler."

Interessant, welches Fach ?

Bisher verwiesen Sie lediglich darauf Wirtschaftswissenschaftler zu sein.

Gruß, zopf.<<

Je nachdem, wie man's gerade braucht:=)

re ernst-

""Wie sie dem Artikel entnehmen können hat sich die Nordsee erwärmt."

Daraus aber die zukünftige Entwicklung mittels Computermodellen zu prognostizieren ist doch, das was ich kritisierte."

Auch wieder Unsinn. Daraus werden keine Computermodelle abgeleitet. Mit den Daten werden Modelle verifiziert bzw. verbessert .Damit werden auch die Prognosefähigkeiten kontinuierlich angehoben.

Keiner leitet eine Prognose schlicht aus den Temperaturdaten der Nordsee ab.

@cyberacquirer

Dafür müssten kompetente Menschen - die nicht nur die nächsten vier oder fünf Jahre im Blick haben - Regierungsverantwortung übernehmen.

Das ist zweifellos richtig. Aber andererseits verstehe ich auch die Wähler nicht. Louisiana hat die volle Wucht von Katrina zu spüren bekommen - und hat 2016 den Klimawandelleugner Trump gewählt.

Glückwunsch...

@ Slim

"Danke für das Mitgefühl. Es ist in meinem Falle, im Gegensatz zu vielen meiner Studiokollegen, aber komplett unangebracht, ..., meine zweite Liebe zum Beruf zu machen, und das ist die Musik."

Na, dann herzlichen Glückwunsch. Leider schaffen das die allerwenigsten, und enden dann entweder in einem Bereich, der weniger sinnvoll ist, weniger Spaß macht, und/oder noch weniger einbringt.

Geht mir ganz ähnlich, wenn es auch schwierig sein dürfte, einen Job zu finden der noch sinnloser ist als der des Ingenieurs:
Man arbeitet zwei Jahre daran, ein 1200 kg Auto mit 100 KW Motor um einen halben Liter sparsamer zu machen. Ist es geschafft, entscheiden die Verantwortlichen, das Ding mit 1800 kg und 160 KW zu bauen, verbraucht ja dann kaum mehr.
Oder man entwickelt ein Feedersystem für schweres Halbzeug, damit sich die Maschinenbediener nicht mehr die Wirbelsäule verbiegen. Ist es geschafft, werden 10% davon entlassen...

So sehr kann man eine neue Krebstherapie eher nicht pervertieren.

@ fathaland slim

"Die Wissenschaftler, mit denen Trump diese Meinung teilt, sind sämtlich fachfremd."

Da widerspreche ich mal. Prof. Carl-Otto Weiss, Berater des Europäischen Instituts für Klima und Energie; früherer Präsident des Deutschen Meteorologischen Instituts, Braunschweig mit seinem Vortrag: "Die klimatische Veränderung kommt von natürlichen Zyklen". Einfach mal im bekanntesten Videoportal suchen...

Auch die Nasa hat in einer Studie aufgezeigt, das es auch auf Mars, Venus, Jupiter und selbst auf dem sonnenfernen Pluto wärmer wird...

@Ernst-

Wenn es eine globale Erwärmung gäbe, warum erwärmt sich dann gerade die Nordsee mehr als andere Meere?

Die unterschiedlichen Meerestiefen wurden schon genannt. Aber auch Meeresströmungen spielen eine Rolle, warum die Temperaturen (und auch die Temperaturänderungen) ungleich verteilt sind. Warum haben wir hier wohl so angenehme Wassertemperaturen, obwohl wir ziemlich weit vom Äquator weg sind? Ohne den Golfstrom hätten wir hier ein ganz anderes Klima.

Anschaulich...

All jene, die die Klimaerwärmung leugnen, oder sie für ein natürliches Phänomen halten, mögen doch mal einen Blick auf folgenden Graphen werfen. Viel anschaulicher lässt sich die Problematik kaum darstellen:
https://xkcd.com/1732/

Das Klima hat in den letzten 20.000 Jahren *immer* rund 1000 Jahre gebraucht, um sich um 1°C zu ändern.

Mit einer Ausnahme: In den letzten 100 Jahren hat es sich ebenfalls um 1°C geändert. Also mit zehnfacher (!) Geschwindigkeit.
Und die Geschwindigkeit nimmt zu. In den letzten 50 Jahre bereits über 15x so schnell wie die größte natürliche Steigerung der letzten 20.000 Jahre.

Aber natürlich... wenn der Vermieter Monat für Monat 600€ Miete abbucht, und plötzlich 9.000€.. wer wird sich da gleich Sorgen machen?

Am 09. September 2017 um 14:12 von Ernst-

Die Doktorarbeit würde ich gerne mal lesen. Mit Ihren Texten lässt sich das jedenfalls nicht in Übereinstimmung bringen. Wieso stellen Sie hier ernsthaft die Frage, warum sich Meere unterschiedlich stark erwärmen? Jedes Kind weiß doch, dass die Meere unterschiedlich warm sind - habe sich also schon mal unterschiedlich stark erwärmt. Und jedes Kind weiß von Nord- Ost- oder Baggersee, dass sich das Wasser am Rand viel schneller erwärmt als das uferfernere Wasser, ganz abgesehen davon, dass es sich oben schneller erwärmt als unten. Warum müssen wir hier solche Behauptungen - ich hätte fast Argumente geschrieben - lesen?

Nein! - Die Naturwissenschaft ...

Am 09. September 2017 um 13:11 von Ernst-
Nein!
Die Naturwissenschaft arbeitet nach einer bestimmten Methode, dies nennt man die wissenschaftliche Methode. Dazu gehört ein einheitliches Vorgehen, um zu naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen und das ist in jeder Naturwissenschaft immer die gleiche Vorgehensweise.

Lieber Ernst- jetzt mal im Ernst:
Wissen Sie überhaupt was Wissenschaft ist?
Mal nachlesen z.B. Wikipedia
Das heisst es gibt eine Hypothese (vielleicht) alles weitere ergibt sich daraus.
Nimmt man mal an 1+1=2 und 1x1=1, kann man eine Menge damit machen. Zum Beispiel, dass die Summe aller Zahlen unendlich ist.
Nun kann aber auch mit ein paar Formeln beweisen, dass sie sehr, sehr klein ist (ist glaub' ich sogar negativ - ist schon zu lange her).
Schwachsinn sagen sie vielleicht.
Ähnlich ist es bei den "Klimaleugnern", die sich was nettes zusammenbasteln.

@12:52 von Ernst- CO2 läßt Pflanzen schnelle wachsen

"...Ohne CO2 gibt es kein Leben mehr auf der Erde), führt dazu, dass die Ernteerträge steigen, was es ermöglicht den Hunger besser zu reduzieren, der immer noch in vielen Regionen der Erde ein ernsthaftes Problem ist."

Auch das ist ein Mythos der Leugner des Klimawandels.

Einige Pflanzen wachsen bei einem höheren CO2 Gehalt der Atmosphäre tatsächlich zunächst besser. Dies sind C3-Pflanzen wie z.B. Weizen oder Reis. Die Pflanzen passen sich aber sehr schnell an und der Effekt läßt dann nach.
Bei C4-Pflanzen wie z.B. Mais oder Hirse ist der Effekt von mehr CO2 wesentlich geringer und auch diese passen sich schnell an.

Da die sonstigen von Pflanzen benötigten Nährstoffe im Boden nicht genauso zunehmen wie das CO2, fehlen diese den Pflanzen. Die müsste mit verstärkter Düngung ausgeglichen werden.

Dass es durch mehr CO2 mehr Hitze und mehr Dürre gibt, führt zu größeren Ernteverlusten als man durch CO2-Düngung ausgleichen könnte.

Zu "Aber warum steigen denn dann ...

... die Temperaturen so unterschiedlich?"

Mal ganz einfach. ;-)

Ein ungeheiztes Freibad mit Kinderplanschbecken und 7 Meter tiefem Becken mit dem Sprungturm.
Es ist Sommer, viele Kinder, viele Erwachsene.
Planschbecken: schnell warm wegen geringer Tiefe, viel Urin, viel kleine Kinder.
Sprungbecken: nicht warm (nur oben) wegen Tiefe, wenig Urin, wenig kleine Kinder, wenig Erwachsene.
Urin und anderer Dreck verhindert zudem, dass das Wasser CO2 aufnimmt.

"ja, wir könnten etwas gegen den Klimawandel unternehmen, aber..

.. wenn sich dann in fünfzig Jahren herausstellt, das sich alle Wissenschaftler geirrt haben, und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, dass die Flüsse nicht mehr giftig sind, dass Autos weder Krach machen noch stinken, und dass wir nicht mehr abhängig sind von irgendwelchen Diktatoren und ihren Ölvorkommen. Da würden wir uns aber schön ärgern."

[irgendein Imperiumsbürokrat]

@um 14:58 von bitterepille

Ich weiß nicht, ob es ausreichend ist, das man nur die letzten 20.000 Jahre nimmt. Ich weiß auch nicht, ob die letzten 20.000 Jahren mit dem Klimawandel dokumnetiert wurden, wenn ja dann bitte ich mal ausser von Theorien, um eine vertrauenswürdige Quelle. Was fakt ist, das durch den Ausstoß es ungesünder wird, da braucht man auch nicht vergleichen: Die Luft wird immer weiter verpestet und nicht nur diese, wie eben das Wasser, Boden etc. auch. Der Boden ist ja eine Art Filter, der das Regenwasser filtert mit, aber wenn der den anstelle filtern eher verpestet, dann sieht das nicht so toll aus für die Menschen.

re ernst-

"Ich bin promovierter Naturwissenschaftler."

Sind Sie garantiert nicht.

Kein Naturwissenschaftler würde diesen Satz unterschreiben: weil ein Computermodell (Club of Rome) falsche Ergebnisse geliefert hat, lehne ich die Computermodelle anderer Fachrichtungen grundsätzlich ab.

14:53, Rebel-Lion

>>@ fathaland slim
"Die Wissenschaftler, mit denen Trump diese Meinung teilt, sind sämtlich fachfremd."

Da widerspreche ich mal. Prof. Carl-Otto Weiss, Berater des Europäischen Instituts für Klima und Energie; früherer Präsident des Deutschen Meteorologischen Instituts, Braunschweig mit seinem Vortrag: "Die klimatische Veränderung kommt von natürlichen Zyklen". Einfach mal im bekanntesten Videoportal suchen...<<

Das Europäische Institut für Klima und Energie ist auch als EIKE bekannt. Es ist das "Hauptquartier" der Leugner des menschengemachten Klimawandels und wurde von einem pensionierten Gymnasiallehrer gegründet.

Ein "Deutsches Meteorologisches Institut, Braunschweig" gab und gibt es nicht.

Professor Weiss ist Physiker und war Direktor der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt.

Die ist in Berlin und hat mit Klimaforschung nichts zu tun.

Zu Ihrer NASA-Studie hätte ich gern nähere Informationen.

Science Slam

@Ernst: "Ich bin promovierter Naturwissenschaftler. Sie können also davon ausgehen, dass ich über das Vorgehen, um zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, informiert bin."

Bitte klären Sie uns doch mal auf, 1) wie man zu wissenschaftlichen Erkenntnissen kommt, 2) wovon die Validität von Ergebnissen abhängt, und 3) weisen Sie bitte Ihre Expertise auf dem Feld nach.

Nur unter den Bedingungen sollten wir einen Diskurs aufnehmen.

Beste Grüße und gutes Gelingen

Ihr S.R.K.

re rebel-lion

"Auch die Nasa hat in einer Studie aufgezeigt, das es auch auf Mars, Venus, Jupiter und selbst auf dem sonnenfernen Pluto wärmer wird..."

Sicher - Man muss sich ja nur die Temperaturdaten von Jupiter und Pluto aus den letzten 100 Jahren mal anschauen.

Die haben Sie wahrscheinlich selbst gemessen ...

@flomoser

"Jeder sollte sich vor Augen halten, wie viel Kerosin ein Flugzeug pro Passagier verbraucht. "

Das ist bei Langstreckenflügen wesentlich weniger als Sie im Auto Benzin im Schnitt pro 100km verbrauchen.

Abgesehen davon, dass es da auch zeitlich keine Alternative ist, ist es auch vom Verbrauch her unsinnig beispielsweise mit dem Auto nach Asien zu fahren...

Ich sage: Klimawandel ist unvermeidlich, denn egal WIE stark wir uns einschränken- es wird niemals den Status (z.B. das fast alle fossilen Vorräte verbrannt sind) verhindern, sondern nur herauszögern. Also ist ANPASSEN das einzig Sinnvolle.

Und da der Mensch in Gegenden mit Jahrestemperaturdurchschnitten von knapp über Null Grad genauso leben kann wie in Gegenden mit Werten im Mittel von fast 30 Grad, wird eine Veränderung von ein paar Grad durchaus zu stemmen sein...

Am 09. September 2017 um 13:56 von zopf

" Und wenn der Meeresspiegel ordentlich ansteigt, ist es auch nicht mehr so weit zu fahren bis zur Nordseeküste ?"

Davon hatte ich zwar nichts geschrieben, aber wenn ich nur noch 500 Kilometer fahren muss statt 750 dann ist das schon ein Vorteil.

Ich weiß jetzt nicht wie alt Sie sind, aber in meinem Alter werde ich das wohl der nächsten Generation überlassen müssen.

So ist eben im Leben, manche sind schon etwas älter ;-).

Gruß

@von Karwandler @ernst

Richtig ist doch, dass der IPPC mit Computermodellen arbeitet und deren Ergebnisse kann und muss man doch hinterfragen. Als Nichtwissenschaftler stelle ich mir in diesem Zusammenhang auch die Frage, warum gerade Anhänger der linken Parteien so vehement die These vom menschengemachten Klimawandel vertreten, obwohl die wenigstens davon der wissenschaftlichen Diskussion wirklich folgen und deren Ergebnisse verstehen können. Kann es sein, dass Sie diese These deshalb vertreten, weil sie so die Menschen einfach besser kujonieren und gängeln können.

@bitterepille

"ja, wir könnten etwas gegen den Klimawandel unternehmen, aber wenn sich dann in fünfzig Jahren herausstellt, das sich alle Wissenschaftler geirrt haben, und es gar keine Klimaerwärmung gibt, dann hätten wir völlig ohne Grund dafür gesorgt, dass man selbst in den Städten die Luft wieder atmen kann, [...]"

Schöne Sartire ;)

Ja, es ist schon so: Wenn wir jetzt fälschlicherweise von einem menschengemachten Klimawandel ausgehen und unser Wirtschaften entsprechend umstellen, dann wird diese politische Entscheidung kaum volkswirtschaftliche Folgeschäden haben. Andersherum, wenn wir jetzt fälschlicherweise davon ausgehen, dass der Klimawandel nicht menschengemacht ist und unser Wirtschaften nicht umstellen, werden die Folgen immens sein. Allein das sollte schon ein Grund sein, die Nutzung der fossilen Energieträger auslaufen zu lassen.

Der Klimawandel ist

Der Klimawandel ist belegterweise Politischer Unfug.

Dass es ein paar Grad wärmer wird wird jeden an der Nordsee eher FREUEN.

Aufhören mit dem Pessimissmus

@Demokratieschue...

"Auch ich sehe es so, dass was dagegen getan werden muss, dass sich die Nordsee weiter erwärmt."

Warum? Ich fahre gerne an die Nord- und Ostsee und freue mich über jedes Grad mehr.

Überhaupt ist der Klimawandel für Deutschland/ Mitteleuropa ein ziemlich geringes direktes Problem. Andere Weltregionen sollten sich da doch sehr viel mehr Sorgen machen...

@Am 09. September 2017 um 15:16 von bitterepille

Danke, ein wirklich sehr guter Beitrag.

Schade nur, dass CO2 einzusparen die Luft eher giftiger macht, als sauberer.
CO2 ist natürlich kein Sauerstoff, aber giftig ist es nicht.
Im Gegenteil, es lässt die Pflanzen eigentlich schneller, größer und besser wachsen. Sie werden ertragreicher. Jedes Gewächshaus funktioniert nach diesem Prinzip.

Das funktioniert aber nur so lange, wie man nicht alles abholzt und zubetoniert.

Genau das wird aber leider permanent vorangetrieben.

@fathaland slim

Zu Ihrer NASA-Studie hätte ich gern nähere Informationen.

Wäre was für den Tagesschau-Faktenfinder ;)

Aber danke für die Fakten zur Prof. Weiß ... es ist schon schade, dass sich manche Behauptungen nur mit alternativen Fakten "belegen" lassen.

@Hugomauser

"Solange also viele Länder auf der Welt ihren CO2-Ausstoß weiter erhöhen, bringen das Bischen Einsparung, was wir überhaupt bringen können, hier gar nichts."

Wenn man das BEWERTEN will ist es aber höchst zweifelhaft wenn man nur Absolutwerte betrachtet. Man sollte schon den ProKopf Ausstoss heranziehen. Und bei Steigerungsraten sollte man auch bedenken, dass hauptsächlich der Lebenswandel und die Lebensqualität den Ausstoss erhöhen. Ausserdem ist es scheinheilig den Chinesen einen CO2 Ausstoss vorzuwerfen, der aufgrund für uns gefertigter Produkte zu Stande kam...

Wenn…

die Menschen nicht rechtzeitig ihre Fehler erkennen und danach handeln, dann wir es zu spät sein.
Aber trösten wir uns, es geht auch ohne uns auf dieser Welt!

@ 15:17 von Hackonya2

"Ich weiß auch nicht, ob die letzten 20.000 Jahren mit dem Klimawandel dokumnetiert wurden, wenn ja dann bitte ich mal ausser von Theorien, um eine vertrauenswürdige Quelle."

http://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/hub/journal/10.1002/(ISSN)1944-8007/

https://www.ncdc.noaa.gov/data-access/paleoclimatology-data

http://www.pnas.org/

"Ich weiß nicht, ob es ausreichend ist, das man nur die letzten 20.000 Jahre nimmt"

Weil?
Weil 20.000 Jahre eine so kurze Zeit sind?
Weil der Vermieter zwar in den letzten 20 Jahren immer 600€ abgebucht hat, aber vielleicht davor auch schon mal 9000€?
Aber zugegeben, schaden würde es sicher nicht.

"Was fakt ist, das durch den Ausstoß es ungesünder wird, da braucht man auch nicht vergleichen: Die Luft wird immer weiter verpestet und nicht nur diese.."

Natürlich. Aber das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. CO² ist ja per se nicht giftig, und im Verbrennungsprozess oft sogar die Alternative zu giftigen Emissionen. Vermeiden sollte man beides.

@schiebaer45

"
Aber alles nur Mögliche tun damit der Klimawandel auf jeden fall begrenzt werden kann,das sollte man doch machen"

Jeder Einzelne kann wenig machen. Es müssen die Staaten dafür sorgen dass nachhaltig gewirtschaftet wird. Ich bin auch nicht bereit mein Verhalten derart einzuschränken, dass ich etwas esse was ich weniger mag, nur weil es klimafreundlicher ist... (oder weniger Auto fahre, fliege, o.ä.).

Ich bin aber stark dafür, dass geregelt wird, dass Autos/ Flugzeuge und Lebensmittel/ Konsumgüter möglichst klimaneutral hergestellt werden müssen- auch wenn es teurer ist. Dann müssen die billigen Alternativen aber wegfallen, sonst schaue ich auch auf den Preis!

@RGHD

Richtig ist doch, dass der IPPC mit Computermodellen arbeitet und deren Ergebnisse kann und muss man doch hinterfragen.

Klar kann man das. Aber wenn gefühlt 90% der Klimaforscher weltweit diese Modelle unterstützen, dann denke ich, dass diese Modelle ausreichend hinterfragt wurden. Alles andere gehört ins Reich der Verschwörungstheorien ...

Als Nichtwissenschaftler stelle ich mir in diesem Zusammenhang auch die Frage, warum gerade Anhänger der linken Parteien so vehement die These vom menschengemachten Klimawandel vertreten

Vielleicht, weil linke Parteien weniger mit der Wirtschaft verbandelt und somit weniger anfällig für deren Lobbyisten sind, die den Klimawandel am liebsten aussitzen bzw. totschweigen würden, damit die (kurzfristigen) Gewinne weiter ungehindert fließen ...

@14:08 von zopf: via youtube informieren

Bei facebook lese ich immer wieder (gerne) Beiträge von Leuten, die an der youtube-University studiert haben.

Eine meiner Lieblingsseiten ist "Der goldene Aluhut".

Leugner des Klimawandels sind dort auch immer mal wieder unterwegs. Neben Chemtrails, Falch-Erdlern, MMS-Fans und anderen.

Gerne wird sich dann als wesentlich Quelle der Erkenntnis auf youtube-Filme bezogen, in denen ein elitärer Kreis von ganz wenigen Eingeweihten z.B. die Wahrheit über die Ursachen des Klimawandels kennt. Dazu zählen z.B. US-Amerikanische Wettermanipulationen.

Das alles ist natürlich so geheim, dass es niemand mitbekommt, außer besagten Eingeweihten, die sich vor der weltweiten Gedankenmanipulation geschützt haben und darum bescheid wissen.

Kann man glauben oder als Alternative dem Mainstream folgen der behauptet:
Mehr verbrannte Kohlenstoffprodukte (Kohle, Öl) = mehr CO2 in der Atmosphäre = weniger Wärmeabstrahlung ins All = höhere Temperatur auf der Erde

@Ernst-

"Wenn es eine globale Erwärmung gäbe, warum erwärmt sich dann gerade die Nordsee mehr als andere Meere?"

Sorry, ich verstehe Ihre Gedanken nicht. Was sich lokal wie erwärmt hat schlicht mit Meeresströmungen und Umwälzungen zu tun.

Die globale Erwärmung ist nicht in Frage stellbar, weil es keine Hypothese ist, sondern gemessener Fakt.

Ansonsten muss ich auf Ihre Äusserungen nicht eingehen- sind alle zigfach durchgekaut und widerlegt.

15:30, Tristram

>>Schade nur, dass CO2 einzusparen die Luft eher giftiger macht, als sauberer.<<

Wie das?

>>CO2 ist natürlich kein Sauerstoff, aber giftig ist es nicht.
Im Gegenteil, es lässt die Pflanzen eigentlich schneller, größer und besser wachsen. Sie werden ertragreicher. Jedes Gewächshaus funktioniert nach diesem Prinzip.<<

Nein, tut es nicht.

Es täte es nur, wenn Sie von außen CO2 zuführen würden. Wird aber nicht gemacht, bzw. nur bei wenigen Kulturen.

Ja, nein, und...

@ 15:30 von Tristram

danke :)

"Schade nur, dass CO2 einzusparen die Luft eher giftiger macht, als sauberer."

Ja, weil die Optimierung eines Motors auf möglichst geringen CO²-Ausstoß automatisch den Ausstoß von *giftigen* Emissionen (NOX etc.) erhöht.

Nein, weil z.B. leichtere Autos mit kleineren Motoren, ein generelles Tempolimit, Züge statt Flugzeugen, ein besserer Ausbau des ÖP(N)V, Fahrgemeinschaften und eine bessere Einbindung von Fahrrädern in den Verkehr sowohl den CO²-Ausstoß, als auch den von NOX etc. verringern würde.

Und dann sollte man dazu auch erwähnen, dass das Öl, das wir jetzt innerhalb weniger Jahrhunderte verbrennen, über viele Millionen Jahre entstanden ist. Und das das so aus der Atmosphäre entfernte CO² jetzt also in einem zehntausentstel der Zeit wieder freigesetzt wird.
So sehr könnte man die Erde gar nicht zuwuchern lassen, um das alles wieder zu binden.

Aber ja... schön wäre es trotzdem, ein wenig Regenwald zu erhalten/aufzuforsten.

Eine kleine Ergänzung, der

Eine kleine Ergänzung, der Klimawandel ist ganz gewiss nicht menschengemacht. Es gab schon wesentlich dramatischere Klimawandel, bevor es den Menschen gab. Nur ist die Frage aktuell, wie groß der menschliche Anteil am heutigen Klimawandel ist - was ja potentiell ein Spektrum von unbedeutend bis enorm abdecken kann - und - das möchte ich auch noch mal betonen - ist längst nicht klar, welche Auswirkungen das letztendlich genau hat.

@Ernst-

"Dem Nobelpreisträger Ivar Giaever kann man aber durchaus zutrauen, die methodischen Fehler bei den Klimaforschern zu erkennen und daraus seine Zweifel zu begründen.
Naturwissenschaftler arbeiten schließlich alle nach eine und derselben wissenschaftliche Methode."

Nein, Falsch. Es gibt auch unter NW eine Menge Idioten. Bei einem derart breit untersuchten Thema sagt die Statistik viel aus: Wenn 99%der Fachleute einer Meinung sind, ist diese mit größter Wahrscheinlichkeit richtig.

@Skywalker

Warum? Ich fahre gerne an die Nord- und Ostsee und freue mich über jedes Grad mehr.

Der Kabeljau nicht. Ganz schön egistische Sichtweise ...

Überhaupt ist der Klimawandel für Deutschland/ Mitteleuropa ein ziemlich geringes direktes Problem. Andere Weltregionen sollten sich da doch sehr viel mehr Sorgen machen...

Also solange unser Dreck UNS nicht schadet, gibt es keinen Grund, ihn zu vermeiden? Sorry, aber das ist zynisch!

Und spätestens, wenn die Millionen oder Milliarden Menschen, deren Wohngebiete durch den Klimawandel unbewohnbar werden, sich auf den Weg in die Regionen machen, in denen man noch gut leben kann, wird der Klimawandel auch unser Problem werden.

Boutros-Ghali sagte vor dreißig Jahren den berühmten Satz "Die Kriege der Zukunft werden um Wasser geführt". Das gilt nach wie vor, und angesichts des Klimawandels nicht nur um Wasser, sondern auch um fruchtbares Land und so weiter ...

@um 15:38 von bitterepille

Gott sei dank ist die Luft an sich ja nicht kostenpflichtig, wie die Miete, noch zumindest nicht :). Daher verstehe ich nicht, warum Sie Miete mit dem Klima vergleichen. Vielleicht suchen Sie sich mal einen Vermieter, der nicht so girieg ist. CO2 ist natürlich nicht giftig, aber wenn wir nur noch CO2 haben würden ohne Sauerstoff oder eine gewisse Übermenge an anderen Stoffen in der Luft, dann würde das für den Menschen auch nicht besser fürs Leben sein. Versuchen Sie mal am Auspuff eines Autos nach Luft zu schnappen :).

Temperaturunterschied über 45 Jahre gemessen

Das ist interessant und belegt schlimme Befürchtungen. Das Abschmelzen der Gletscher im Süd- und Nordmeer haben u.a. Einfluss auf Wassertemperatur und Strömung.

Andere Einflüsse bringen der Golfstrom und der Nordatlantikstrom mit sich, da sie heute das wärmere Gewässer kaum mehr abkühlen lassen - was auch zu verstärkten Hurrikans beiträgt.

Mal eine "dumme" Frage: Wurde auch der Temperaturanstieg in der Ostsee beobachtet? Die Nordsee ist sehr flach, aber strömungsreich. Die Ostsee dagegen ist eher sehr still und müsste dementsprechend heute wärmer als die Nordsee sein.

Klimawandel - mal nicht ganz so ernst

Martin Sonneborn, der Vorsitzende der PARTEI, wurde kürzlich bei einer Wahlkampf-Veranstaltung (Podiumsdiskussion mit Jugendlichen) gefragt:

"Wie steht eigentlich die PARTEI zum Klimawandel?"

Seine Antwort: "Ich mag ihn nicht, mir ist auch ohne ihn schon oft zu warm."

Solche Momente der humoristischen Entspannung tun mir immer dann besonders gut, wenn die Diskussion von einer Minderheit mit Scheinargumenten so verbissen geführt wird wie beim Klimawandel. Oder genauer gesagt, beim von Menschen gemachten Anteil daran.

Ich selbst bin Diplom-Ingenieur (Photo-Ingenieur, FH Köln) und käme nie im Leben auf die Idee, die wissenschaftliche Seriosität von hunderten von Klima- und anderen Wissenschaftlern in Frage zu stellen.

Und - wie einige Mitforisten bereits anmerkten - publizieren seriöse Wissenschaftler nicht auf youtube oder bei PI-News …

Am 09. September 2017 um 15:47 von fathaland slim 15:30

">>Schade nur, dass CO2 einzusparen die Luft eher giftiger macht, als sauberer.<<

Wie das?"

Weil, wenn der Anteil an ungiftigen Gase in der Atmosphäre sinkt, zwangsläufig der Anteil giftiger Gase steigen muss.

Wir haben nur eine Atmosphäre.

Sauerstoff, Stickstoff, CO2, Edelgase, Industrieabgase.

Der Anteil von Stickstoff ist relativ fix.
Reduzierte man den CO2-Anteil, steigt der Anteil der anderen Gase zwangsläufig.

Daher. Einfache Mathematik.

@Ernst-

"Wie sich allerdings zeigt, ist in den bekannten Lagerstätten heute mehr Öl und Gas als je zuvor."

Falsch. Es wurden neue gefunden.

"Warum soll ich also den Computermodellen des IPCC mehr Glauben schenken als denen des Club of Rome?"

SIE sollen gar nichts. Was Sie denken hat ohnehin keinen Einfluss auf die Welt. Und jemand der derartig ideologisch verblendet ist, taugt ohnehin nicht zu objektiver Forschungsarbeit oder verantwortlicher Tätigkeit in Entscheidergremien- somit sind solche Prognosen auch nicht für Sie gedacht.

und der goldene Aluhut geht an..:

@ 15:25 von Jakob5

"Der Klimawandel ist belegterweise Politischer Unfug."

Dann belegen Sie mal!

"Dass es ein paar Grad wärmer wird wird jeden an der Nordsee eher FREUEN."

Zeigt, dass Sie noch nicht einmal verstanden haben, um was es überhaupt geht. Klimaerwärmung bedeutet nicht, dass es überall um ein paar Grad wärmer wird. Nein, die Gesamt-Durchschnittstemperatur steigt. Damit kommt mehr Energie in das System Atmosphäre/Meere. Es gibt extremere Wetterlagen, stärkere Stürme, mehr Dürren, mehr Überschwemmungen.

Die Leute an der Nordsee werden begeistert sein.

"Aufhören mit dem Pessimissmus"

Klar, wenn man nicht begreift, um was es geht, ist Optimismus leicht. Aber sich die Augen zuhalten und "ich seh dich nicht, du siehst mich auch nicht" zu rufen lässt die Probleme ja nicht verschwinden.

@Ernst-

"Würde man mich ernst nehmen, wenn ich einfach nur behaupte, das IPCC verbreitet Fake News? Wohl kaum! Aber gegen Ivar Giaever geht man genau so vor."

Trotz Ihres Nicks: Sie werden auch so nicht ernst genommen. Und Ivar Giaever zu Recht auch nicht. Der verbreitet keine Fake News, sondern erzählt schlicht Stuss. Ich kann dieses Modewort nicht mehr hören, zumal es in 90% der Fälle in nicht zutreffender Form benutzt wird.

aha

"Wie sich allerdings zeigt, ist in den bekannten Lagerstätten heute mehr Öl und Gas als je zuvor."

Ist das jetzt nur ungeschickt formuliert, oder glaubt der "promovierte Naturwissenschaftler" jetzt, dass Öl und Gas schneller neu entstehen als wir sie verbrennen können?

Das wäre doch nun wirklich eher der Gedankengang eines klassischen BWLers, der versucht seine Vorstellungen von Kapitalmarkt und Wirtschaftswachstum auch auf die Natur zu übertragen.

@BotschafterSarek

Wissenschaftliche Ergebnisse bzw. Erkenntnisse unterliegen nicht demokratischen Regeln. Also könnten auch 10% der Wissenschaftler recht haben, oder?

Interessant wären auch die Höchsttemperaturen der Nordsee

Anders gefragt: Wann wird die Wassertemperatur reichen um aus einem Sturm einen Hurrikan zu machen ?
Die Amerikaner nennen etwa 29 Grad Celsius als Voraussetzung.

Gnom

Mal eine "dumme" Frage: Wurde auch der Temperaturanstieg in der Ostsee beobachtet? Die Nordsee ist sehr flach, aber strömungsreich. Die Ostsee dagegen ist eher sehr still und müsste dementsprechend heute wärmer als die Nordsee sein.

Ich bin jetzt kein Experte auf dem Gebiet, gebe aber zu bedenken, dass die Nordsee als relativ (!) isoliertes Gewässer (meiner Einschätzung nach) nur durch lokale Sonneneinstrahlung erwärmt wird, während bei der Nordsee eben durch die Strömungen (Golfstrom) auch die deutlich stärkere äquatornahe Sonneneinstrahlung eine Rolle spielt. Insofern vermute ich, dass die Nordsee sich stärker erwärmt.

re 10:52 von Rebel-Lion

>>Kleine Korrektur für die Grünen. Trump leugnet nicht die Klimaerwärmung, er hält sie nur nicht für vom Menschen verursacht. Diese Meinung teilt er mit etlichen Wissenschaftlern, darunter auch Nobelpreisträgern.<<

Auch Nobelpreisträger können irren! Dass die Klimaerwärmung seit Beginn der industriellen Revolution (seit Mitte des 19. Jahrhunderts) anormal zugenommen hat, ist ein Fakt!

Davor konnte der Mensch dem Klima keinen großen Schaden zufügen, es wurde zwar viel Holz verbrannt, aber die daraus entstandenen Lichtungen wucherten mit neuen Bäumen wieder zu.
Erst mit dem Abbau fossiler Energien machten sich neben sehr vielen klimaschädlichen Gasen auch Umweltverschmutzung an Land und im Meer breit.

@Ernst-

"Aber warum steigen denn dann die Temperaturen so unterschiedlich?"

Stellen Sie zu Hause mal einen kleinen Topf mit wenig Wasser und einen großen Topf mit viel Wasser 5 min auf 2 gleich heiße Herdplatten und messen die Wassertemperatur.

Gut nicht wirklich zutreffen, aber was sich erwärmt ist die Oberfläche mit Luftkontakt. Die Wassertemperatur wird nun darüber bestimmt wie sich Strömungen verhalten, wie tief das Wasser überhaupt ist, wie hoch die Wellen sind,...

Es ist sicherlich schwierig zu berechnen wie die Temperaturen genau sein sollten, aber es ist ziemlich einfach zu verstehen dass es unterschiedlich sein muss. Wer das nicht erkennt eignet sich nicht als Diskussionspartner.

@ 15:50 von Tristram

".. der Klimawandel ist ganz gewiss nicht menschengemacht. Es gab schon wesentlich dramatischere Klimawandel, bevor es den Menschen gab."

Ja? Wann denn?

Ja, es war schonmal heißer, und es war schonmal kälter. Aber das Klima hat sich noch nie vorher mit einer so extremen Geschwindigkeit geändert. Darum geht es doch. Dass Änderungen, die *immer* tausend Jahre gedauert haben, jetzt in knapp hundert erfolgen.

Einen Ozean mit der Nordsee

Einen Ozean mit der Nordsee zu vergleichen finde ich gewagt.

Da könnte man glatt eine Pfütze mit einem Swimmingpool vergleichen.

@Ernst-

Wie sich allerdings zeigt, ist in den bekannten Lagerstätten heute mehr Öl und Gas als je zuvor.

In den HEUTE bekannten Lagerstätten, nicht in den damals bekannten. Insofern hat der Club of Rome sich da nicht geirrt.

Übrigens: In der frühen Erdathomasphäre gab es etwa 10% CO2. Dieses CO2 ist heute zu einem großen Teil in Kohle, Öl und Gas gespeichert. Was meinen Sie, wo dieses CO2 landet, wenn wir die fossilen Energieträger vollständig verbrennen?

@Ernst-

"195 Regierungen sind laut Wikipedia Mitglieder des IPCC. Also alles Politiker, die darüber befinden, was veröffentlicht wird und was nicht. Beiträge kritischer Wissenschaftler werden gar nicht erst zur Veröffentlichung zugelassen."

So ein Blödsinn: Als ob es in der heutigen Welt für einen "kritischen Wissenschaftler" nicht ein Klacks wäre zu publizieren und gesehen zu werden. (Leider nicht nur Wissenschaftler) Jeder Depp kann in wenigen Sekunden einen Text veröffentlichen, den sofort 5Milliarden Menschen finden und lesen könnten.

@RGHD

Wissenschaftliche Ergebnisse bzw. Erkenntnisse unterliegen nicht demokratischen Regeln. Also könnten auch 10% der Wissenschaftler recht haben, oder?

Könnten Sie, auch wenn es unwahrscheinlich ist. Und wenn man diese Unwahrscheinlichkeit ernst nimmt (auch wenn man die Möglichkeit, sich zu irren, als möglich ansieht), gilt dann wieder das, was ich um 15:25 Uhr geschrieben habe.

@fathaland slim

"Nein, tut es nicht.

Es täte es nur, wenn Sie von außen CO2 zuführen würden. Wird aber nicht gemacht, bzw. nur bei wenigen Kulturen."

Doch, tut es.

Wurde anhand von Satellitenbildern bereits nachgewiesen.

Außerdem ist das Erdgeschichtlich nachweisbar, siehe Riesenwuchs der Pflanzen in früheren Erdzeitaltern.

Wie sie bereits andeuten, gilt dies vornehmlich für c3-Pflanzen. C4-Pflanzen sind übrigens deutlich in der Minderzahl. Wenn Sie sich tatsächlich so gut auskennen, wie Sie vorgeben, können Sie sogar eine Prozentzahl nennen.

Ist doch super,

man friert nicht mehr so beim Baden.

@ 15:52 von Hackonya2

"Daher verstehe ich nicht, warum Sie Miete mit dem Klima vergleichen."

Nun.. um auch den verbohrteren Klimaleugnern deutlich zu machen, wie dramatisch eine fünfzehnfach schnellere Änderung sein kann. Gut, das Beispiel ist übersimplifiziert. Besser wäre:
Mieterhöhung jedes Jahr um 3%. Damit kann man leben.
Und dann plötzlich mit 15-fachem Tempo: eine von 56%. Und nicht etwa einmalig, sondern voraussichtlich im nächsten Jahr eine mit 20-fachem Tempo, also gut 80%.
Da sollte man erkennen, dass eine so massive Beschleunigung nicht lange gut gehen kann, und dass man schnell etwas dagegen unternehmen sollte.
Denn wenn die Ersparnisse weg sind, sind sie weg.

Übrigens genau so wie beim CO². Wenn es erstmal in der Atmosphäre ist, kriegt man es nur ganz langsam und mühsam wieder heraus.
Und umsonst mag zwar die Luft sein, aber nicht die Folgen der immer extremeren Wetterereignisse.

Wenn aber in 20 Jahren auch die Wirtschaft erkennt, das rechtzeitige Gegenmaßnahmen billiger gewesen wären...

@Ernst-

Dem Nobelpreisträger Ivar Giaever kann man aber durchaus zutrauen, die methodischen Fehler bei den Klimaforschern zu erkennen.

Grundsätzlich wird er zwar wissen, wie man wissenschaftlich arbeitet, das wissen andere Wissenschaftler aber auch. Und den Nobelpreis hat Giaever für seine Forschungen zu Supraleitern (!) bekommen. Auf dem Gebiet der Klimaforschung traue ich lieber den Klimaforschern ...

@Am 09. September 2017 um 16:10 von bitterepille

"Ja? Wann denn?"

Ja, natürlich schon immer. Streng genommen ist der Mensch auch ein natürliches Lebewesen. Natürlich wesentlich weiter fortgeschritten, was kurioserweise noch immer nicht des Status als natürliches Lebewesen enthoben hat. Streng argumentiert, wäre der Eintrag eines natürlichen Lebewesens, vermutlich immer noch ein natürlicher.

Ich will Sie jetzt nicht schockieren, ich möchte nur andeuten, dass die haarspalterische und grundsätzlich vollkommen fehlleitende Diskussionsführung über "Klimaleugner", auch in die andere Richtung umschwingen könnte.

Einzig relevant wäre für so etwas lediglich:
a) Definitionshoheit und
b) Meinungshoheit

Also lasst uns mal bitte aufhören, Scheindiskussionen über "Klimaleugner" zu führen, wenn es hier um ein Thema geht, was mit "Klima-Leugnen" rein gar nichts zu tun hat.

Es geht letztendlich nur um den Klimawandel und wie stark er vom Menschen beeinflusst wird. Nicht anderes und nicht etwa etwas grundsätzliches, am Klimawandel.

@Ernst-

"Ich bin promovierter Naturwissenschaftler.
Sie können also davon ausgehen, dass ich über das Vorgehen, um zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu gelangen, informiert bin."

Ich auch. Und ich kenne einige ebenfalls promovierte Kollegen, von deren Fähigkeiten ich negativ überzeugt bin.

Eine Promotion sagt zunächst nichts aus. Ich habe im Laufe meiner nunmehr ca. 15 Jahre ab Promotionin denen ich mich (seit 11 Jahren in der Wirtschaft) durch die Welt bewege mit 5 Nobelpreisträgern unterhalten (1 davon hat den allerdings erst nach unserem Treffen erhalten). Alles hoch angesehene Persönlichkeiten, aber keiner könnte mir in MEINEM Fachgebiet das Wasser reichen, die Methodik kritisieren oder die Zusammenhänge vor der Zusammenfassung verstehen. Andersherum gilt das gleiche. Als prom. Naturwissenschaftler sollten Sie das erst recht beurteilen können, dass man in der heutigen hochspezialisierten Welt exakt das gleiche Gebiet bearbeiten muss um tatsächlich fundiert diskutieren zu können...

15:57, Tristram

>>Am 09. September 2017 um 15:47 von fathaland slim 15:30
">>Schade nur, dass CO2 einzusparen die Luft eher giftiger macht, als sauberer.<<

Wie das?"

Weil, wenn der Anteil an ungiftigen Gase in der Atmosphäre sinkt, zwangsläufig der Anteil giftiger Gase steigen muss.

Wir haben nur eine Atmosphäre.

Sauerstoff, Stickstoff, CO2, Edelgase, Industrieabgase.

Der Anteil von Stickstoff ist relativ fix.
Reduzierte man den CO2-Anteil, steigt der Anteil der anderen Gase zwangsläufig.

Daher. Einfache Mathematik.<<

Welche der von Ihnen genannten Gase, bis auf manche Abgase natürlich, sind denn jetzt giftig?

Und weswegen steigt der Anteil der "anderen Gase", der von Stickstoff aber nicht?

Und weswegen werden, wenn weniger CO2 ausgestoßen wird, mehr giftige Abgase ausgestoßen?

Welche?

Gibt es eigentlich ...

... in Deutschland außer den beiden neoliberalen Parteien AfD und FDP noch eine Partei, die den Klimawandel bzw. dessen Ursachen leugnet?

re skywalker

"Und da der Mensch in Gegenden mit Jahrestemperaturdurchschnitten von knapp über Null Grad genauso leben kann wie in Gegenden mit Werten im Mittel von fast 30 Grad, wird eine Veränderung von ein paar Grad durchaus zu stemmen sein..."

Sie müssen schon bedenken, dass die Menschen heute nicht mehr Familie und Ackergeräte auf den Ochsenkarren laden und weiterziehen können, wenn sich die klimatischen Gegebenheiten verschlechtern.

Wobei das schon damals auch mit gegenseitigem Totschlagen begleitet war ...

Was raten Sie den Menschen, die ihr Land an das Meer verlieren, wie sie das mal stemmen sollen?

@Tristram - Man kann es noch 100-mal sagen...

"Eine kleine Ergänzung, der Klimawandel ist ganz gewiss nicht menschengemacht."
.
Komisch, in 97% von 12.000 wissenschaftlichen Studien wird bestätigt, dass er menschengemacht ist. Die Veränderung ist nämlich auch deutlich schneller als bei früheren Veränderungen.
Können Sie die 11.640 Studien nachvollziehbar auseinandernehmen und beweisen, dass sie falsch sind. Nein? Dann hören Sie bitte auf mit den Gerüchten. Klimawandel ist keine Glaubensfrage, sondern ein Fakt.

@RGHD, 15:25

"Kann es sein, dass sie (die Anhänger linker Parteien) diese These (vom Menschen beeinflusster Klimawandel) deshalb vertreten, weil sie so die Menschen einfach besser kujonieren und gängeln können."

Kujonierung und Gängelung der breiten, dummen Massen mit vorgetäuschtem Klimawandel durch die Linken. Darauf muss man erstmal kommen …

Zur Aufklärung der Unwissenden über den Zusammenhang zwischen CO2 und Erderwärmung verweise ich auf den Beitrag von @GeMe, 15:43, der es kurz und präzise zusammengefasst hat:

Mehr verbrannte Kohlenstoffprodukte (Kohle, Öl) = mehr CO2 in der Atmosphäre = weniger Wärmeabstrahlung ins All = höhere Temperatur auf der Erde.

Die Unwissend-Bleiben-Wollenden wird es eh nicht interessieren. Und sie werden weiterhin phantsievolle Theorien konstruieren, wie z.B. die oben zitierte …

re rghd

"Wissenschaftliche Ergebnisse bzw. Erkenntnisse unterliegen nicht demokratischen Regeln. Also könnten auch 10% der Wissenschaftler recht haben, oder?"

Kommt aber selten vor.

Außerdem kriegen Sie keine 10% zusammen, wenn das Kriterium wissenschaftliche Kompetenz und Unabhängigkeit von industriellen Geldgebern gelten soll.

@Jakob5

"Der Klimawandel ist belegterweise Politischer Unfug.

Dass es ein paar Grad wärmer wird wird jeden an der Nordsee eher FREUEN.
"

Brilliant. Die Belege haben Sie auch zur Hand? Wohl eher nicht, da Sie sich im zweiten Satz ja schon widersprechen und die Freude über das nicht existente bekunden...

16:06, RGHD

>>Wissenschaftliche Ergebnisse bzw. Erkenntnisse unterliegen nicht demokratischen Regeln. Also könnten auch 10% der Wissenschaftler recht haben, oder?<<

Nicht demokratischen, aber statistischen Regeln.

Wenn sich 99% der Wissenschaftler beharrlich einig sind und ca. 1% mit den immer gleichen "Argumenten" den Konsens erfolglos aufzubrechen versuchen, dann ist das aussagekräftig.

Jemand, der allgemein anerkannte Forschungsergebnisse in Frage stellen will, muss die wissenschaftliche Gemeinde überzeugen. Das gelingt nur mit sehr, sehr guten Argumenten. Die Gelder der Öl- und Kohleindustrie, mit denen die Leugner des menschengemachten Klimawandels alimentiert werden, mögen diese überzeugen, sie werden aber vom Rest der Kollegen nicht als wissenschaftlich stichhaltiges Argument anerkannt.

@Am 09. September 2017 um 16:10 von bitterepille

"Aber das Klima hat sich noch nie vorher mit einer so extremen Geschwindigkeit geändert."

Das stimmt nicht. Klimahistorisch hat sich Klima vor noch gar nicht allzu langer Zeit sprunghafter verändert.

Ich gebe ihnen gern noch den kleinen Tipp, dass das geradezu typisch für Eis- bzw. Kaltzeiten ist. Die Warmzeiten haben grundsätzlich das wesentlich kontinuierlichere, ausgeglichenere Klima. Und jetzt raten Sie bitte, in welcher Phase wir uns aktuell befinden. Möglicherweise in der Warmphase eines Eiszeitalters?

Das macht die Vernichtung natürlicher Lebensräume natürlich keinen Deut besser. Im Gegenteil. Das sehe ich auch mit sehr großer Sorge. Umso größer wird die, wenn sich viel zu viele nur Gedanken über "das böse CO2" zu machen scheinen.

Pflanzt lieber Bäume. Sind übrigens c3-Pflanzen.

@Tristram

"Eine kleine Ergänzung, der Klimawandel ist ganz gewiss nicht menschengemacht. Es gab schon wesentlich dramatischere Klimawandel, bevor es den Menschen gab. "

Hier wollte ich schon einschreiten, aber in der Folge schreiben Sie ja sehr richtig:

"Nur ist die Frage aktuell, wie groß der menschliche Anteil am heutigen Klimawandel ist - was ja potentiell ein Spektrum von unbedeutend bis enorm abdecken kann - und - das möchte ich auch noch mal betonen - ist längst nicht klar, welche Auswirkungen das letztendlich genau hat."

Wobei "unbedeutend" ziemlich unwahrscheinlich ist, wenn man sich die 1. Ableitung der Veränderung anschaut...

@14:40 von bitterepille: in die BWL eingeordnet

"@Ernst: Nach Ihrem Schreibstil hätte ich Sie eher in die BWL eingeordnet."

Wenn Sie die Beiträge des Users -Ernst zu Wirtschaftsthemen kennen, dann können Sie davon ausgehen, dass er keine BWL Vorlesungen besucht hat. -Ernst vertritt den völlig ungezügelten bzw. ungeregelten Kapitalismus. Als ich BWL studierte wurden die verschiedenen Wirtschaftssysteme (Kapitalismus, Kommunismus usw.) durchgenommen und sämtliche Extremformen als für das menschliche Zusammenleben völlig ungeeignet, verworfen.

Es passt allerdings zusammen, wenn man den reinen Kapitalismus vertritt, sind Umwelt- / Klimaschutz nur Faktoren, die den Profit verringern und daher als unnötig zu verwerfen.

Herr Lehrer, ich weiß was...

Was bitte soll denn diese Standesdünkelfehde? Herrschaften, das zeugt nicht von allzu großem Selbstbewusstsein, eher im Gegenteil.
In einem Forum wie diesem wird es noch weitere promovierte Leute geben, die es nicht nötig haben, sich derartig lächerliche Schlagabtausche zu liefern.

@BotschafterSarek

"Der Kabeljau nicht. Ganz schön egistische Sichtweise ... "

Ja und nein, der Kabeljau wandert einfach ab, wo es kühler ist... die Temperatur haben wir hier ja nicht wegen Klimawandel sondern wegen Golfstrom.

"Also solange unser Dreck UNS nicht schadet, gibt es keinen Grund, ihn zu vermeiden? Sorry, aber das ist zynisch!"

Habe ich nicht gesagt. Sauber ist gut, aber CO2 ist nicht dreckig... Außerdem vermeiden wir ja, OBWOHL wir kaum betroffen sind.

"Und spätestens, wenn die Millionen oder Milliarden Menschen, deren Wohngebiete durch den Klimawandel unbewohnbar werden, sich auf den Weg in die Regionen machen, in denen man noch gut leben kann, wird der Klimawandel auch unser Problem werden.
"
Das wird nicht passieren, die politischen Repressalien in der heutigen Welt sind schlimmer als der Klimadruck der Zukunft um zu fliehen...

@Skywalker

Und da der Mensch in Gegenden mit Jahrestemperaturdurchschnitten von knapp über Null Grad genauso leben kann wie in Gegenden mit Werten im Mittel von fast 30 Grad, wird eine Veränderung von ein paar Grad durchaus zu stemmen sein...

Das ist etwas kurzsichtig gedacht.

Die "Veränderung von ein paar Grad" wird sich zum Beispiel auf den Meerensspiegel auswirken. Viele Menschen leben in flachen, küstennahen Regionen. Diese Menschen werden ihre Heimat verlieren und auf Wanderschaft gehen - auch zu uns.

Und wenn durch das Abschmelzen der Polkappen und die damit verbundene Senkung des Salzgehaltes des Atlantiks der Golfstrom abreißen sollte (da sind sich die mir bekannten Rechenmodelle uneins), dann können wir in Europa bald sehr warm anziehen, weil es dann sehr kalt wird.

16:18, Tristram

>>@fathaland slim
"Nein, tut es nicht.

Es täte es nur, wenn Sie von außen CO2 zuführen würden. Wird aber nicht gemacht, bzw. nur bei wenigen Kulturen."

Doch, tut es.

Wurde anhand von Satellitenbildern bereits nachgewiesen.<<

Ich möchte dann doch Ihren Satz noch einmal zitieren, auf den ich mit obigen Worten antwortete:

>>CO2 ist natürlich kein Sauerstoff, aber giftig ist es nicht.
Im Gegenteil, es lässt die Pflanzen eigentlich schneller, größer und besser wachsen. Sie werden ertragreicher. Jedes Gewächshaus funktioniert nach diesem Prinzip.<<

Sie wollen wirklich behaupten, daß die von Ihnen behauptete Funktionsweise von Gewächshäusern anhand von Satellitenbildern nachgewiesen wurde?

Verzeihung, aber da kann ich Ihnen nicht einmal ansatzweise folgen. Sie sehen mich komplett ratlos.

Zu Ihrer viertelrichtigen These vom stärkeren Pflanzenwachstum durch Erhöhung der CO2-Konzentration empfehle ich den sachkundigen Kommentar das Users "GeMe" von 15:11.

CO2 ist nicht giftig ...

... stimmt.
Ich trinke auch immer Mineralwasser mit Kohlensäure.
Aber man könnte ja mal einen Freiwilligen mit Smartphone und einer Pflanze in eine grosse fest verschlossene Tüte setzen. Der schreibt dann immer auf Facebook: "mia gez gut - die flanze wext"
Ich würde den Beitrag nicht durchgehen lassen :)

@ Calisto, 12:18

Ist Ihre Frage ernst gemeint?

@Am 09. September 2017 um 16:30 von fathaland slim

Sehr geehrter fathaland slim. Haben Sie sich in letzter Zeit die Erdatmosphäre mal genauer angeschaut? Wissen Sie in welcher Maßeinheit der CO2-Gehalt gemessen wird?

Natürlich ist das, was wir Abgase oder gar Klimakiller nennen, nicht unbedingt gleichzusetzen mit giftig.

Mir ist offengestanden nicht ganz klar, weshalb sie mich mit ihrer Frageart so angreifen, quasi herausfordern, ohne selbst Antworten auf meine Fragen zu liefern.
Angriff durch Fragen. Sehr gut.

Natürlich gibt es niemanden, der die Antwort auf alle Fragen kennt.
Und wenn Sie sich darauf versteifen möchten, nun alle Frage zu stellen, dann werden sie selbstverständlich "gewinnen".
Also lassen Sie uns das gleich am Anfang abkürzen.
Aber versuchen Sie doch bitte zu verstehen, was ich schreibe.
Dann braucht es den Angriff vielleicht nämlich nicht.

@Tristram, 15:57

Ihre Antwort auf @fathaland slim, 15:47

"Schade nur, dass CO2 einzusparen die Luft eher giftiger macht, als sauberer. Weil, wenn der Anteil an ungiftigen Gase in der Atmosphäre sinkt, zwangsläufig der Anteil giftiger Gase steigen muss. Daher. Einfache Mathematik."

Auch einfache Mathematik:

1. Wir machen uns einen Smoothie aus Banane, Erdbeere, Birne, Tollkirsche und blauem Eisenhut.
2. Wieder ein Smoothie, diesmal aber ganz ohne Birne.

Der zweite Smoothie wird nicht dadurch giftiger, dass man einen ungiftigen Bestandteil weglässt.

Und um die "Giftigkeit" von CO2 geht es beim Klimawandel auch gar nicht. Sondern um seinen Beitrag zur Erderwärmung.

16:40, Tristram

>>Pflanzt lieber Bäume. Sind übrigens c3-Pflanzen.<<

Die allermeisten Pflanzen dieser Erde sind C3-Pflanzen.

Unabhängig davon, ob Baum oder nicht.

13:27 von zopf

...Zitat: "Die Naturwissenschaft arbeitet nach einer bestimmten Methode, dies nennt man die wissenschaftliche Methode."
...Nö, die Naturwissenschaften arbeiten mit sehr vielen unterschiedlichen Methoden....

Nur die "Klimaforscher". Alle anderen ernstzunehmenden Wissenschaftler halten sich an die wissenschaftliche Methode!

@Skywalker

Das wird nicht passieren, die politischen Repressalien in der heutigen Welt sind schlimmer als der Klimadruck der Zukunft um zu fliehen...

Irgendwann wird der Druck groß genug sein. Es wird nicht der erste Klimawandel sein, der mit einer Völkerwanderung endet. Wohl aber der erste, der maßgeblich von Menschen verursacht wurde.

re 16:23 von Der Antichrist

>>Ist doch super,

man friert nicht mehr so beim Baden.<<

Ist das nicht etwas zu kurz gedacht? Denn Ihr zukünftiges Badevergnügen wird durch vermehrt auftretende (gefährliche) Quallen und "Maneater" (für Menschen gefährliche Haie*) doch arg getrübt.

*Für Menschen gefährliche Haie treten nur in wärmeren Gewässern auf.

Bitte, an alle die sich an

Bitte, an alle die sich an meinem Post so stören. Der Klimawandel kann nicht allein (!) Menschengemacht sein. Das ist noch nicht einmal ein Henne-Ei-Problem, weil es den Klimawandel vor, während und nach dem Menschen gab, gibt und geben wird.

Die Frage ist, wie groß der gegenwärtige Anteil des Menschen ist.

Aber man sieht hier sehr schön, wie man heute "zerrissen" wird, nur weil man eine leicht abweichende, sogar eigentlich nur unbedeutend abweichende Position betrifft, indem man versucht, den Fokus mal ein bisschen wieder mehr auf "traditionellen" Umwelt- und Naturschutz zu lenken. Stattdessen CO2. CO2 war nachweislich schon in höheren Konzentrationen da. Und die Umwelt, Natur, Tier- und Pflanzenwelt hat funktioniert. Das ist Fakt. Relativ neu sind vor allem: Industriegifte, Schwermetalle, Raubbau, Flächenversiegelungen, usw ....

@GeMe

Es passt allerdings zusammen, wenn man den reinen Kapitalismus vertritt, sind Umwelt- / Klimaschutz nur Faktoren, die den Profit verringern und daher als unnötig zu verwerfen.

Wasd RGHD's Frage beantwortet, warum vorwiegend linke Parteien "die These vom menschengemachten Klimawandel vertreten". Je näher eine Partei dem reinen Kapitalismus steht, desto weniger passt ihnen die Verantwortung des Menschen für den Klimawandel ins Konzept. Und so sind es meines Wissens auch nur die beiden neoliberalen Parteien, die in Deutschland den menschengemachten Klimawandel leugnen (AfD) oder zumindest Verständnis für die Leugner fordern (FDP).

16:48, harry_up

>>Herr Lehrer, ich weiß was...
Was bitte soll denn diese Standesdünkelfehde? Herrschaften, das zeugt nicht von allzu großem Selbstbewusstsein, eher im Gegenteil.
In einem Forum wie diesem wird es noch weitere promovierte Leute geben, die es nicht nötig haben, sich derartig lächerliche Schlagabtausche zu liefern.<<

Da verstehen Sie was falsch.

Wenn hier jemand in einem anonymen Forum mit seinem angeblichen oder tatsächlichen Doktortitel hausieren geht, um seinen Argumenten mehr Nachdruck zu verleihen, dann ist es mehr als verständlich, wenn er damit entschiedenen Widerspruch provoziert.

16:39 von fathaland slim

16:06, RGHD

>>Wissenschaftliche Ergebnisse bzw. Erkenntnisse unterliegen nicht demokratischen Regeln. Also könnten auch 10% der Wissenschaftler recht haben, oder?<<

..

Wenn sich 99% der Wissenschaftler beharrlich einig sind und ca. 1% mit den immer gleichen "Argumenten" den Konsens erfolglos aufzubrechen versuchen, dann ist das aussagekräftig.

Jemand, der allgemein anerkannte Forschungsergebnisse in Frage stellen will, muss die wissenschaftliche Gemeinde überzeugen. Das gelingt nur mit sehr, sehr guten Argumenten. Die Gelder der Öl- und Kohleindustrie, mit denen die Leugner des menschengemachten Klimawandels alimentiert werden, mögen diese überzeugen, sie werden aber vom Rest der Kollegen nicht als wissenschaftlich stichhaltiges Argument anerkannt.
///
*
*
Konkurrenz belebt die Alimentierung.
*
Die Auswirkungen des Ozonlochs haben doch jahrelang der Gemeinde als Grundlage aller Ökosteuern gedient.
*
Die Ökosteuern und Verschmutzungsrechte sind nicht anteilig kleiner geworden.

Nach meinen Erfahrungen...

@ 16:44 von GeMe

ich habe weder VWL noch BWL studiert, aber einige Vorlesungen gehört und Veröffentlichungen gelesen, und den Eindruck gewonnen, dass hier von einer Mehrheit versucht wird, einen mathematischen Überbau zu erzwingen, ohne diesen dann wissenschaftlich auf Vorhersagequalität, innere Widersprüche und die Sinnhaltigkeit der verwendeten Axiome und Annahmen zu prüfen.

Mit dem Ergebnis, dass man hinreichend komplexe Modelle erzeugt, um allen Fachfremden zu zeigen, dass sie nicht mitreden können, aber gleichzeitig volle Kontrolle behält, dass die Ergebnisse marktradikale Theorien stützen.

Dass die meisten Ergebnisse der Realität widersprechen wird dabei gerne hingenommen.

Es mag vereinzelt Leute geben wie Prof. Bontrup et. al., deren Modelle und Theorien sich besser mit der Realität vertragen, aber das ist meiner Erfahrung nach eher eine Minderheit. Daher habe ich leider den starken Eindruck, dass Ernst- gut in den Bereich BWL/VWL passt.

@Tristam, 15:30

CO2 ist nicht giftig?
Dann atmen Sie doch 10 x tief reines CO2 ein (wenn Sie es so oft schaffen), und grüßen Sie bitte die Engelchen.

"Sie wollen wirklich

"Sie wollen wirklich behaupten, daß die von Ihnen behauptete Funktionsweise von Gewächshäusern anhand von Satellitenbildern nachgewiesen wurde?"

Satellitenbilder selbstverständlich von der Erde. In der Totale, vom All aus, Richtung erdwärts.

Siehe Spiegel Online:
"Treibhausgase Die Welt wird grüner"
vom 29.04.2016

Nicht ganz auszuschließen, dass da auch ein paar Treibhäuser mit auf den Bildern waren.

"Sie sehen mich komplett ratlos."

Alles halb so wild. Bei Ihrer Rhetorikkust glaube ich nicht, dass Sie oft ratlos sind. Vielleicht nicht immer mit dem notwendigen Fachwissen, aber zumindest sprachlos sah ich sie noch nie.

Im Übrigen, wenn wir ehrlich wären, der Natur, den Pflanzen und Tieren machen solche Unwetter nicht so viel aus, wie uns. Wir versuchen hier nur dagegen anzugehen, weil wir bequem sind und uns nicht anpassen müssen wollen, uns nicht zurückdrängen lassen wollen. Die Welt ginge deshalb noch lange nicht unter. Gewonnene Meter. - Für wen wohl?

@ Tristram

sophistische Argumentationskette. Es gibt keinen menschengemachten Klimawandel weil es keinen künstlichen Klimawandel gibt weil der Mensch ja ein natürliches Wesen ist und daher nur natürlichen Klimawandel erzeugen kann.

Ebenso die Argumentation weniger CO² = mehr giftige Luftbestandteile.

Ich dachte, da beziehen Sie sich auf die Besonderheiten von Verbrennungsprozessen.
Was Sie meinen kommt hinten und vorne nicht hin. Das zusätzliche CO² entsteht gemeinsam mit NOX und anderen giftigen Verbrennungsprodukten vorwiegend bei der Verbrennung von Mineralöl, Kohle und Gas.
Das heißt, mehr CO² bedeutet mehr giftige Bestandteile. Gut, bei inzwischen 40% mehr CO² als im natürlichen Zustand der letzten 20.000 Jahre muss man diese um den Faktor 10.000 größere Menge an giftigen Gasen jetzt auf eine um 0,1 Promill größere Menge an ungiftigen Luftbestandteilen verteilen.

Weniger wird es dadurch nicht...

Gute Vorraussetzungen für eine Artenvielfalt

Je wärmer ein Gewässer ist, desto größer wird die Artenvielfalt. Sollte sich der Trend in der Nordsee fortsetzen, dann werden wir demnächst einen Reichtum an Arten direkt vor der Haustüre haben. Davon wird auch die heimische Fischindustrie profitieren und den Wirtschaftsstandort "Norddeutschland" stärken.

@ 16:31 von BotschafterSarek

"Gibt es eigentlich ...

... in Deutschland außer den beiden neoliberalen Parteien AfD und FDP noch eine Partei, die den Klimawandel bzw. dessen Ursachen leugnet?"

"leugnen" per se nicht, aber die CDU ist jetzt seit 12 Jahren an der Macht, und hat bisher auch noch fast nichts unternommen, das Ergebnis ist eigentlich dasselbe. Es wirkt nur besser als Trumps Ignoranz.

11:21 von fathaland slim

10:51, flomoser

>>Es ist bewiesen, dass Flugreisen einen Großteil der Ozonschädigung verursachen und diese die Hauptursache für die Erwärmung der Meere ist.<<

Die Schädigung der Ozonschicht, die mit der Erwärmung der Meere nichts zu tun hat, wird durch fluorierte Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) hervorgerufen. Diese werden nicht bei Flugreisen produziert.
///
*
*
Sicher, denn das war auch der Erzeuger des ökosteuerträchtigen Ozonlochs.
*
Dessen Rückgang ist augenscheinlich noch nicht von Experten bewiesen, denn steuerlich ändert sich noch ja nichts.
*
Aber man redet ja auch nicht viel davon, denn die neuen Aufgaben....?
*
Schweröl in der international unantastbaren Schiffahrt...?

Die CO2-Begasung von Gewächshäusern...

...bringt zwar messbare, jedoch nur kurzfristige Erfolge für das Pflanzenwachstum.
Ein positiver globaler Effekt geht damit, soweit mir bekannt ist, nicht einher.

Im übrigen sind die (schnellwüchsigen) C4-Pflanzen in der Lage, CO2 tagsüber loszusagen zu speichern und lichtunabhängig, also nachts, zu Kohlenhydraten umzuwandeln, also praktisch im Dunklen Photosynthese zu betreiben.
Aber einen Vorteil durch den menschengemachten CO2-Anstieg haben sie nicht.

@seagull, 17:39

Sie haben eine abenteuerliche Vorstellung von Ablauf und Zeiträumen der Evolution.

@Gibt es eigentlich ... 16:31 von Botschafter Sarek

"... in Deutschland außer den beiden neoliberalen Parteien AfD und FDP noch eine Partei, die den Klimawandel bzw. dessen Ursachen leugnet?"

Von den wichtigen Parteien sicher keine.
Normalerweise auch kaum noch informierte Bürger.
Einfach mal lesen und verstehen reicht.
https://www.gfdl.noaa.gov/global-warming-and-hurricanes/

Bis zum Ende des Jahrhunderts werden die 4-5 Kategorie Hurricans ~100% zunehmen,
also sich nahezu verdoppeln.

Das dürfte die Ärmsten in der Karibik nicht freuen,
aber auch nicht die 'reichen deutschen Rentner' in Florida oder auf Sylt.
So wird wieder Gleichheit hergestellt.
Satire off.

17:40 von bitterepille

@ 16:31 von BotschafterSarek

"Gibt es eigentlich ...

... in Deutschland außer den beiden neoliberalen Parteien AfD und FDP noch eine Partei, die den Klimawandel bzw. dessen Ursachen leugnet?"

"leugnen" per se nicht, aber die CDU ist jetzt seit 12 Jahren an der Macht, und hat bisher auch noch fast nichts unternommen, das Ergebnis ist eigentlich dasselbe. Es wirkt nur besser als Trumps Ignoranz.
///
*
*
Für diese Theorie kann oder muß man aber die Teilhabe der SPD an der Groko lobend vergessen?

re 17:39 von seagull

>>Je wärmer ein Gewässer ist, desto größer wird die Artenvielfalt. Sollte sich der Trend in der Nordsee fortsetzen, dann werden wir demnächst einen Reichtum an Arten direkt vor der Haustüre haben.<<

Das Gegenteil ist der Fall, Artensterben ist die Folge von Temperaturanstiegen in den Meeren. Bereits jetzt schon an Korallenriffen zu sehen.
Durch erhöhte Wassertemperatur bilden sich Plankton und Krill langsamer. Diese Lebensformen stehen quasi am Anfang der Nahrungskette und wenn diese Arten weniger werden, folgen andere Arten zwangsläufig nach. Erhöhte Wassertemperatur begünstigt allerdings die Bildung von Quallen und Algen. Beide Arten haben quasi keine natürlichen Feinde - Erhöhte Wassertemperatur = Ökologisches Ungleichgewicht, dessen Folgen wir jetzt noch gar nicht absehen können!

17:26 von harry_up: 10 x reines CO2 einatmen

"@Tristam, 15:30 CO2 ist nicht giftig?
Dann atmen Sie doch 10 x tief reines CO2 ein (wenn Sie es so oft schaffen), und grüßen Sie bitte die Engelchen."

Bereits ab einer Konzentration von 5 - 7,5% CO2 in der Luft geht der Körper auf Alarm. Kopfschmerzen, gesteigerte Atemfrequenz und hoher Puls.

Ab 15% wird man bewustlos spätestens bei 25% CO2 Anteil ist dann Feierabend.

10 x reines CO2 einzuatmen wäre folglich nicht zu empfehlen.

Wer die Wirkung mal testen will, kann das mit einer Flasche Mineralwasser machen. Flasche schütteln und das aufsprudelnde CO2 einatmen. Da bekommt (fast) jeder einen Hustenanfall.

Die Modellrechnungen zur Klimaerwärmung

dürften erstens hochkompliziert sein und zweitens wie andere Modellrechnungen, z. B. in der VWL nur zum Teil auf Empirie aufbauen. Da gibt es immer auch mehr oder weniger realistische Annahmen, am Ende weiß man dann mehr. Umso mehr wundert mich, wie Viele es hier im Forum genau zu wissen scheinen, ich traue mir das nicht zu. Und ich würde hohe Wetten eingehen, dass, wenn ich ein wirtschaftswissenschaftliches Modell hier anführen wollte, wenige in der Lage wären, mitzudiskutieren. Lauter Klimaforscher hier? Wie war das denn mit den Berechnungen und Prognosen beim Waldsterben, beim Ozonloch?

Ist doch den Fischen egal...

Es ist den Fischen sicher egal, ob, oder mit welchem Anteil der Klimawandel menschgemacht ist. Sie würden so und so dort aussterben. Und deshalb sollten wir, die Bevölkerung dieser Erde zwei Dinge tun, damit wir nicht genauso enden:
1. Unser Möglichstes zu tun, um den Klimawandel aufzuhalten, da
a) das unsere Chancen erhöht, den Klimawandel nicht, oder nur nicht so stark zu spüren
b) die Technologie, die wir entwickeln, um den Klimawandel aufzuhalten uns Fortschritt bringt und damit (vielleicht) eine bessere Zukunft haben.
2. Unser Möglichstes zu tun, um die Symptome zu bekämpfen, falls der Klimawandel weiter so weitergeht wie bisher.

@Tyron Booker, 16:59

"Nur die "Klimaforscher". Alle anderen ernstzunehmenden Wissenschaftler halten sich an die wissenschaftliche Methode!"

Bitte erwarten Sie nicht, dass ich Sie ernst nehme, wenn Sie pauschal allen Klimaforschern (die Sie in Anführungszeichen setzen) die wissenschaftliche Methodik absprechen.

Aber könnte ich auch nicht, selbst wenn ich wollte.

Denn außer mit Ihrem ironisch-nichtssagenden Post von 12:21 ("Ohhhh...! Eine Klimaerwärmung vor ca. 11.000 Jahren, an dem die Menschheit nicht Schuld war?") und dem "Klimaforscher-Dresche-Vierzeiler" von 16:59 haben Sie sich ja auch nicht an der Diskussion beteiligt …

@17:39 von seagull: Je wärmer das Wasser

"Gute Vorraussetzungen für eine Artenvielfalt. Je wärmer ein Gewässer ist, desto größer wird die Artenvielfalt.

Was für ein Unsinn. Zunächst gilt: Je wärmer das Wasser desto weniger Sauerstoff kann es aufnehmen. Folglich sterben viele Tiere oder wandern ab, wenn ihr Körper an einen niedrigeren Sauerstoffgehalt nicht angepasst ist.

Das erlebt man z.B. immer wieder vor der chilenischen Küste, wenn dort der kalte, sauerstoff- und nährstoffreiche Humboldtstrom vom El Niño überlagert wird.

Dann sterben dort sämtliche Fische, die nicht schnell genug abwandern und in der Folge viele Vögel und andere Tiere, die sich von den Fischen ernähren.

14:58 von bitterepille

...https://xkcd.com/1732/...

Wirklich? Nicht Ihr ernst, oder?

Kann ich nur unterschreiben:

"Im Übrigen, wenn wir ehrlich wären, der Natur, den Pflanzen und Tieren machen solche Unwetter nicht so viel aus, wie uns. Wir versuchen hier nur dagegen anzugehen, weil wir bequem sind und uns nicht anpassen müssen wollen, uns nicht zurückdrängen lassen wollen. Die Welt ginge deshalb noch lange nicht unter. Gewonnene Meter. - Für wen wohl?"

Und die Grünen liegen also wirklich der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vor ;-) ?

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