Kommentare

Nein..

wenn die SPD noch einen Hauch Chance aufs Überleben haben will,muss sie 4 Jahre sinnvolle Opposition durchstehen und es dann wieder versuchen.

Wieder mit der Union zusammengehen führt früher oder später in den Untergang!

Bitte keine GrOko mehr

Eine GroKo sollte nur eine Übergangslösung sein. Es gibt sie viel zu lange. Wie weit hat die linke Stimme der GroKo, d.h. Die SPD, die GroKo im Laufe der Jahre nach links abdriften lassen. Eine Kurskorrektur ist meiner Meinung nach überfällig. Ich sehe die SPD bei einem historischen Tiefstwert von knapp 20% und das liegt einzig und allein an der Person Schulz bzw. was diese Person verkörpert, oder eher nicht verkörpert. Ich persönlich drücke der AfD die Daumen und hoffe auf eine korrekte Wahldurchführung.

Das verstehe, wer will:

Das verstehe, wer will: Merkel wird - zu recht - kritisiert für ihren inhalts- und profillosen Wahlkampf und ihre unausgegorene Politik der letzten Jahre. Aber sie hat Zustimmungswerte, von denen andere nur träumen. Ich kann es mir nur durch die typisch deutsche Mentalität erklären, die Merkel selber durch ihr "Sie kenne mich" zu nutzen weiß: Schäfrigkeit, in Ruhe gelassen werden wollen, Sicherheitsbedürfnis jenseits von vernünftigen Überlegungen, das Bedürfnis nach einer gewissen Harmlosigkeit und die Haltung "alles in allem geht es mir ja gar nicht so schlecht" - was allerdings für weniger als die Hälfte der Bevölkerung gilt, wenn man die Entwicklungen differenziert anschaut: prekäre Arbeitsverhältnisse haben zugenommen, die arm-reich-Schere klafft immer weiter auseinander, der soziale Zusammenhalt in der Gesellschaft schwindet. Das wird in jeder Koalition unter Merkel nicht viel anders werden. Ob Schulz eine rot-grün-rote Mehrheit zusammenbekommt, ist mehr als fraglich geworden.

Die SPD ist auf genau dem

Die SPD ist auf genau dem richtigen Weg. Nur durch ein schlechtes Wahlergebnis könnte sie es schaffen , sich von den unseligen Mitgliedern des Seeheimer Kreises zu trennen, die für das soziale Debakel verantwortlich sind, die die Agenda 2010 gebracht hat und die geradezu Zwangsläufig dazu führten, dass sich Pegida und AFD gebildet und verstärkt haben. Kein einziger aktueller SPD- Vorstand darf in seinem Amt bleiben. Nur wenn die Sozialdemokraten der Sozialdemokratie wieder eine Chance geben, kann das diese Partei retten. Und dann klappts auch mit den Linken!

Die SPD hat sich noch lange

Die SPD hat sich noch lange nicht von der Schröder-Ära erholt. Zu viele der damaligen Spitzen sind auch heute noch verantwortlich. Sieh hat große Teile ihrer eigentlichen Kernwählerschaft verprellt und verloren.

Nachdem sie das über Jahre, trotz Regierungsbeteiligung in der Koalition, nicht grade ziehen konnten, wird Schulz das auch nicht gelingen. Zu tief sitzt die Enttäuschung vieler ehemaliger Wähler. Natürlich fühlten sich viele verraten. Der Spruch "Genosse der Bosse"kommt ja nicht von ungefähr.

Aber welcher Partei geht es nicht so? Waren die Grünen mal eine Antikriegspartei? Stand die CDU mal für das Nationale?

Und trotzdem halten sie sich letztendlich. Die Wähler scheinen lediglich mehr zu wandern. Sicher wird die CDU auch dieses Mal wieder mehr Wähler bekommen, die früher SPD gewählt hätten.

In gewisser Weise tauschen die Parteien nun quasi Teile ihre Identitäten.

Für..

Die Spd wäre es sinnvoll, sich komplett zu erneuern, am besten in der Opposition, wieder mehr linke Positionen zu besetzen.. aber da ist der Wunsch wohl Vater des Gedankens.

nur keine angst, willi

eine 1 vorne würde gut zu eurer partei passen.

leute wie oppermann,stegner,maas verdienen einfach eine 1

mit Verlaub, das ist daneben

Und insbesondere der linke SPD-Flügel hat arge Bauchschmerzen mit der Rolle des ewigen Juniorpartners unter Merkel.

Insbesondere die Wähler der SPD haben keine Lust mehr auf die GroKo. Und vor allem haben sie keine Lust mehr auf die rotlackierte Version von Union oder FDP.
Was da kurz aufgeflackert ist im Frühjahr, war der Hoffnungsfunke, dass da endlich wieder mal einer nicht nur "Gerechtigkeit" ruft, sondern tatsächlich sowas anstrebt. Es hat nicht lange gedauert, bis man das Schulz nicht mehr abgenommen hat. Weil jeder gespürt hat, dass sich an der Partei selbst und an deren Führung durch den Seeheimer Kreis eben gar nichts geändert hat.
Der Niedergang der SPD wird weiter gehen, weil die Partei uneinsichtig ist und ihre ehemaligen Wähler das Herunterbeten arbeitnehmerfreundlicher Phrasen inzwischen eher als Beleidigung auffassen, angesichts der dazu in krassem Widerspruch stehenden Taten.

SPD-Die Angst vor der 23 Prozent-Hürde

Und in der Zukunft vielleicht die 20 Prozent-Hürde.
Aber das ist alles hausgemacht:Wer den Abzug der US-Atomwaffen aus Büchel zu fordert und dann vor wenigen Tagen im Bundestag,es fertig bringt einen entsprechenden Antrag,zusammen mit der CDU,abzulehnen ?
Wer am 1.Juni für die Autobahn GmbH gestimmt hat und wie selbstverständlich an den "Reformen" der 2000er Jahre festhält(Niedriglohn,Leiharbeit).Wer Truppeneinsatz in aller Welt zustimmt,was verdient eine solche Partei ?

SPD - Die Angst vor der 23-Prozent-Hürde

20% der selbstbestimmten und aufgeklärten deutschen Wähler wählen zwei Parteien, die sich bisher ausschließlich durch reine Klientel-Politik hervorgetan haben.

23-Prozent-Hürde

Für eine neue GroKo wäre es genug. Aber ist das klug?

Dies ist ein sehr interessantes Thema. Klugheit oder Macht, das ist hier die Frage. Bin auf die Kommentare gespannt.

Der Wähler entscheidet über Merkels Koalitionspartner

Die Frage nach Merkels Koalitionspartner geht an den Wähler, nicht an die SPD.

Die Union wird die Wahl gewinnen, Merkel wird Kanzlerin und sie wird einen Koalitionspartner brauchen. Die Bundestagswahl entscheidt also (nur noch) über den Koalitionspartner der Union. Und weil es mit den Grünen allein nicht reicht und Merkel statt Jamaika immer eine Fortsetzung der GroKo machen würde, stellt sich nur die Frage - SPD oder FDP.

Wer als Juniorpartner der Union die FDP in der Regierung sehen will, muss FDP wählen. Je stärker die FDP, umso mehr politischer Druck entsteht, das Votum der Wähler anzuerkennen und eine schwarz-gelbe Koalition zu bilden.

Wer hingegen die GroKo fortgesetzt wissen will, muss Union wählen, weil eine zu starke SPD dazu führen könnte, dass die Union lieber mit der FDP zusammen geht, um mehr Ministerposten für sich selbst zu behalten.

Oder die Koalition ist einem halt egal und man wählt eine Oppositionspartei.

Einer der zwei großen Parteien muss in die Opposition

Einer der großen Parteien SPD oder Union muss nach dem 24.09.2017 in die Opposition.
So bekommt man wieder zwei ähnlich große Fraktionen. Eine große Koalition muss immer die Ausnahme bleiben.

aus der Opposition heraus

Nach dem was sich schwarz-gelb in den 4 Jahren zuvor geleistet hatte, war das Ergebnis von Steinbrück noch miserabler als das von Steinmeier. Eigentlich hätte Steinbrück schwarz-gelb in Schutt und Asche legen müssen, aber genauso wie jetzt Schulz wurde Steinbrück wie auch der Rest der SPD nicht als Alternative wahrgenommen und natürlich wird es jetzt wo 2 weitere Parteien gute Chancen mit Einzug haben nicht einfacher. Von daher sind die umfragten 21% durchaus realistisch. Die entscheidente Frage dürfte sein, wie die SPD samst ihrem Spitzenkanditaten in den nächsten 2 Wochen noch überzeugen will und da sehe ich überhaupt nichts.

Mit 100 Prozent angetreten...

...um dann Angst zu haben, das schlechteste Wahlergebnis alle Zeiten einzufahren.
So isser halt, der Martin.

Gabriel, der schlaue Fuchs

Gabriels Rechnung scheint aufzugehen: den Parteivorsitz und die Kandidatur abgeben, Außenminister werden (der ist immer beliebt), warten bis die SPD die Wahl verliert, um dann als nächster Kanzerkandidat in den Wahlkampf 2021 zu führen.

Schulzens zahme Haltung im

Schulzens zahme Haltung im „TV-Duell“ lässt nur einen Schluss zu:

Er will eigentlich noch einmal Groko.

Das heißt: Weitere vier Jahre Einheitspartei 2.0.

Und das bedeutet einen weiteren Niedergang unserer Demokratie.

I

Nur bei einem Umfrageinstitut steht die SPD bei 21%

Bei den übrigen Instituten liegt die SPD gemäß Veröffentlichung zwischen dem 6. 9. 2017 und 8. 9. 2017 zwischen 24% und 22%.

Dermaßen "abgerutscht" wie die Überschrift hier vermuten lässt, ist die SPD also nicht.

23 Prozent Hürde

Nun, mehr als max. 24 Prozent wird die SPD auch nicht holen.
Eher die berühmten 22 als historischen Tiefstand.
Das hat auch weniger mit Schulz zu tun,
als mit der endgültigen Unglaubwürdigkeit der SPD.
Siehe dazu Interview im Freitag dieser Woche:
Brandt wäre heute bei den Linken (O-Ton Oskar)
Und der Vierkampf der Kleinen tut sein übriges.

Zudem wollen viele eine neue Groko verhindern und stützen damit die FDP,
die zudem die letzten kleinen Reste von Wertkonservativen der AfD einsammelt.

Ich habe keine Angst vor einer neuen schwarzgelben Gefahr *fg*
Zumindest ist dann kein weiterer Sozialabbau ohne Widerstand möglich,
da die SPD nichts mehr mit durchwinken kann.

Diese Frage könnte man sich

Diese Frage könnte man sich stellen,wenn sie bei 35% minimum liegen würde!!Sie ist auf dem besten Weg ins Politische Nichts zu verschwinden,als Loyaler Gefolgsmann der CDU! Das "TV Duell" mit Merkel zeigte das es selbst ein Blinder es hörte, und ein Tauber sah!Das geht noch tiefer mit der SPD!!

21% ?

..was macht die SPD denn, wenn sie bei 19% landet ?

Hoffentlich fällt man unter 20%

Ehrlich gesagt bezweifel ich, dass die SPD sich irgendwann mal in die richtige Richtung bewegt. Solange man immer wieder auf die gleichen Typen setzt wie Schulz, Steinbrück, Steinmeier (alte Schröder Garde) solange wird man auch keinen Erfolg haben und keine Wende schaffen. Es braucht junge Leute und die sind in der SPD weit und breit nicht zu sehen. Für die Wahl hoffe ich, dass die SPD noch weiter abrutscht, damit man da mal aufwacht, zudem hoffe ich, dass es am Ende für Schwarz Gelb reicht damit es nicht wieder eine große Koalition gibt. Schwarz Gelb wäre auch besser um eine richtige Opposition zu haben und nicht der AfD zu ermöglichen sich als stärkste Oppositionskraft zu stellen, dies wäre fatal.

Nur keine GroKo mehr !

Wenn die FDP es in den nächsten zwei Wochen schafft, nochmals 2 % Punkte zuzulegen, kann es mit schwarz-gelb etwas werden. Danach kann der Herr Lindner zeigen, wie sich die FDP erneuert hat. Die SPD erholt und erneuert sich dann hoffentlich in der Opposition. In vier weiteren Jahren könnte es dann mal wieder mit Sozialliberal weiter gehen. Rot-Grün oder rot-rot-grün wäre das Schlechteste, was für Deutschland kommen könnte.

SPD in Niedergang

Die SPD wird seit Jahren zwischen den Linken, den Grünen und der Merkel-CDU zerrieben. Martin Schulz kann die SPD-Stammwähler vielleicht noch am besten von allen Kandidaten erreichen, dass genügt aber nicht, um Kanzler einer Groko zu werden. Für eine Koalition von RRG reicht es ohnehin nicht. Somit wird die CDU/CSU mindestens für die nächsten 2 Legislaturperioden den Kanzler stellen. Sollte die AfD koalitionswillig und die CDU/CSU hierauf eingehen können, könnte es noch länger dauern.

Sigmar Gabriel

Herr Sigmar Gabriel ist oft weg, vielleicht gefällt das dem Volk.
Mir fällt es schwerer, das er immer wieder kommt.

MfG

Die 20 % Marke wird die sPD

Die 20 % Marke wird die sPD schon noch reißen!

@Karl Napf und die 1

Das Forum ist ja eigentlich da, um zu diskutieren. Was Sie schreiben, ist jedoch alles andere als ein Diskussionsbeitrag, es ist einfach nur ein nicht begründetes Statement. Wenn Sie mitteilen könnten, was Ihnen z.B. an der Aussagen von Ralf Stegner nicht gefällt, könnte man sich damit auseinandersetzen.
Ich fürchte aber, Sie können das nicht!
So ist Ihre Aussage nichts weiter als Teil eines Stimmungsbildes - genauso wie diese Meldung insgesamt. Wie wenig man den Umfragen vertrauen kann, zeigen die Beispiele von Brexit und Trump.
Übrigens ist die Schulz-SPD nicht meine Partei.

Der Wähler ist schlauer

Herr Schulz hat aus der Vergangenheit nichts gelernt. Helmut Schmidt und Gerhard Schröder verstanden noch etwas von der Wirtschaft. „Sozial und gerecht ist, was Arbeitsplätze schafft!“
Herrn Schulz geht es nur darum, hart erarbeitete Steuergelder zu verteilen und eine Gleichmacherei zu betreiben. Egal ob sich jemand in Schule oder Beruf anstrengt, er bekommt das Gleiche, wie der Bequeme oder Risikoscheue.

Jungbrunnen Aussenministerium

Das Amt des Aussenministers hat schon manch Anderem einen vorher undenkbaren Popularitätsaufschwung beschert.
Die Spitzenposition im Personenranking sei Gabriel gegönnt.
Wer weiss, vielleicht nimmt hier ein langer Anlauf auf eine Kanzlerkandidatur 2021 seinen Anfang....

"Der Außenminister führt erstmals die Bestenliste an

Gabriel liegt bei den Beliebtheitswerten vor Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble."
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Wenn ich die Arbeitergehälter der unteren Mitte und der besseren Mitte in den unabhängigen "Steuer-o-maten" eingebe, frage ich mich schon wie der ehemalige Vorsitzende Gabriel zum Shooting Star abhebt, und seine SPD-Partei, überhaupt noch auf 20% kommen sollte.
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AfD und FDP überhaupt in den Bundestag kommen sollten und die CDU die 30% erreichen will.
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Man sollte sich als Arbeiter nicht von Migrantenthemen überrollen lassen, sondern sich mal wirklich um sich selbst kümmern, in diesem Land.
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Aufrüstung in zigmilliarden Höhe, ein ungerechtes Steuersystem und ein Sozialsystem in das nicht alle, gerade auch die Großverdiener entsprechend ihres Einkommens einzahlen, bringt nur ein weiter so wie bisher und die SPD ist an diesem Zustand in vorderster Front beteiligt.
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https://steuer-o-mat.de/#popup-app
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Hier kann man die Bewertung der Parteien, aufgrund seines Jahresbrutto-Einkommens vornehmen.

Evtl hat die FDP ja auch das

Evtl hat die FDP ja auch das Guidomobil noch irgendwo und kann es der SPD zeitlich befristet verleihen, denn die 18 rückt nahezu unaufhaltsam näher.

Leihen und zeitliche Befristungen stehen bei der SPD ja sowieso hoch im Kurs. ;-)

Angst

Schulz ist entsetzt über das was er selbst angerichtet hat.
Ich sage, selber schuld.
Agenda 2010 ist Euer Untergang und das zu Recht.

Umfragen sind Umfragen und

Umfragen sind Umfragen und Wahlen sind Wahlen. Bitte etwas mehr Respekt vor dem Wähler! So schön auch die Zahlenspiele vor der Wahl sein mögen.

Erstmal abwarten...

Also bisher lagen die Umfragen bei den letzten Wahlen immer etwas oder auch deutlich daneben! Von daher ist es jetzt sehr fraglich, dass es so kommen wird. Vermutlich wird die CDU deutlich stärkste Kraft werden. Und dann schauen wir mal, ob es nicht für Schwarz/Geld oder vielleicht sogar mal Schwarz/Grün reichen könnte. Letztere Option wäre mir sogar mal ganz lieb.

Die SPD muss zwingend in die Opposition, sollte die AfD sonst drittstärkste Kraft werden. Sonst hat diese nämlich als größte Opposition zukünftig das erste Fragerecht an die Regierung. Kaum auszuhalten!

Außerdem muss die SPD endlich wieder zu ihrer Klientel zurück. Diese Partei ist für die Arbeiter da! Das muss sie endlich wieder vermitteln. Seit Schröder hat sich der Blick zu sehr in die Mitte verlagert. Schön und gut, denn die braucht es, um Wahlen zu gewinnen. Aber dennoch muss das Angebot auch deutlich nach Links gehen! Dann hat auch die CDU wieder eine Chance, sich mehr der rechten Seite und gegen die AfD zu wenden.

Wie andere Medien

Wie andere Medien mittlerweile melden, soll sich die SPD schon Gedanken darüber machen, wer wohl die Nachfolge von Schulz antreten wird. Das Schlimmste was der SPD nach der Wahl passieren kann, ist, dass sich Menschen wie Gabriel, Nahles oder Oppermann weiter an der deutschen Sozialdemokratie vergehen. Die müssen alle aus dem Weg geräumt werden, damit endlich wieder ein paar echte Genossen eine Chance bekommen.

GroKo ist doch gar keine GROko

Bei zusammen 58% würde ich nicht mehr von einer GroKo sprechen wollen. Das ist eine normale stabile Regierungsmehrheit und damit im Sinne von fehlender Opposition nicht demokratisch schädlich.

Die SPD hat ein Hauptproblem: Zurzeit sind konservative Parteien europaweit beliebter als links/sozialistische Parteien.

Das gesamte max. Potential für die eher linken Parteien und damit auch der SPD liegt zurzeit unterhalb von 45% bei normaler Wahlbeteiligung. Faszinierenderweise wählen entäuschte Linke teils AfD, den Rest der Stimmen teilt sich die SPD mit Linkspartei und Grünen...

@ZWB1, 15:49

"20% der selbstbestimmten und aufgeklärten deutschen Wähler wählen zwei Parteien, die sich bisher ausschließlich durch reine Klientel-Politik hervorgetan haben."

Ich habe drei Fragen:

1.) Was sind "selbstbestimmte Wähler"?

2.) Welche zwei Parteien wählen diese 20% denn?

3.) Was möchten Sie mit Ihrem Post loben oder kritisieren?

Meine Prognose

geht fast auf, 20 Prozent hatte ich beim Antritt von Schulz gewettet, und wie es aussieht verliere ich nicht.
Die SPD hat sich auf ein falsches Zugpferd eingelassen, der Schulz und die EU stehen zusammen.
Und die Bürger lieben die EU nicht ganz so wie immer behauptet, das ist der 1. Punkt wo man die Sache falsch eingeordnet hat.
Die anderen Punkt ist das Ganze Feld rund um Migranten/Flüchtlinge wo unterschwellig eine etwas andere Meinung herrscht als propagiert wird wenn ich den Leuten auf der Straße zuhöre.
Punkt 3 ist die wirkliche Gerechtigkeit in Deutschland, wo die SPD Ihrem Namen als ehemalige Arbeiterpartei nicht mehr gerecht wird.

Jedes mal wenn die SPD mit den Schwarzen zusammen regiert hat ist Sie danach deutlich abgestürzt, und Gabriel ist deutlich der Bessere als Schulz mit seinem vielen Gerede und ständig Europa.

Die SPD hätte deutlich sagen müssen das Sie nicht mehr mit der CDU/CSU gehen will.
Mal sehen ob er Rest meiner Prognose noch aufgeht.

Gruß

@ von frosthorn

Gerade das Thema Gerechtigkeit ist doch für die große Mehrheit der Bevölkerung kein Thema, das so richtig zündet. Die Beispiele, die Martin Schulz hierzu seiner Zeit gebracht hatte, waren so schwach, dass er diese nicht mehr aufgewärmt hat.

@MSCHM1972 15:54

Sehe ich ganz genauso. Eine erneute Groko wäre eine ganz schlechte Sache. Dies würde ich auch an Stelle der beiden Parteien nicht machen. Ich glaube, dass es am Ende eine Mehrheit für Schwarz Gelb geben wird und dies wäre auch gut für Deutschland. Hauptsache nicht noch eine Groko. Es wird wohl am Ende die spannendste Frage sein, Schwarz Gelb, Schwarz Grün (derzeit sehr unwahrscheinlich), Jamaika oder die Groko.

re rosengregor

"Wer hingegen die GroKo fortgesetzt wissen will, muss Union wählen, weil eine zu starke SPD dazu führen könnte, dass die Union lieber mit der FDP zusammen geht, um mehr Ministerposten für sich selbst zu behalten."

Und wenn dadurch die Union so stark wird, dass es für schwarzgelb reicht?

Lassen Sie das mal lieber mit den Wahlrezepten ...

Bitte nicht noch einmal

"" Den Zahlen des DeutschlandTrends zufolge ist die SPD noch stark genug als geschwächter Juniorpartner an der Seite der Merkel-Union. Aber ist das klug? ""
#
Die SPD ist gut beraten für 4 Jahre in die Opposition zu gehen. Dort,und nur dort kann es ihr gelingen sich personell wie auch inhaltlich neu zu positionieren. Last Merkel und ihre CDU/CSU sich neue Koalition Partner suchen. Das schafft sie schon oder müsste sich in einer Minderheit Regierung von Fall zu Fall
abstimmungs Partner für ihre Politik suchen.Und das dürfte Spannend werden.M.M.

Willsy Brandt : Es hat keinen Sinn..

" Es hat keinen Sinn , eine Mehrheit für die Sozialdemokraten zu erringen, wenn der Preis ist, kein Sozialdemokrat mehr zu sein..!"

Und wenn sich diese Frage

nach einer GroKo wieder ergibt, bin ich sicher, dass die eigenen Pöstchen wichtiger sind, als der Wählerwille.

Die SPD hat unter Schröder erheblichen Schaden genommen, den letzten Stoß wird ihr eine erneute GroKo geben.
Mit dieser Option ist sie völlig unwählbar für mich.

Deutschland braucht eine starke Opposition, sonst nimmt die Demokratie Schaden.

23-22-21-20-19 % ist egal

Der größte Fehler der SPD ist meiner Meinung nach, dass man sich nicht im Frühjahr zu einer Koalition bekannt hat.

Anstatt mit wehenden Fahnen zu gewinnen oder aber auch verlieren läßt man sich alle Türen offen.

Mich hat am Tag 1 nach der Schulz Nominierung interessiert mit wem er eine Regierung anstrebt.
Dieses Ziel wurde nie gesteckt.

Also was wähle ich denn wenn ich mein Kreuzchen bei der SPD mache?
Eine neue Politik für Deutschland? Ein weiter wie gehabt?

Für das eine wähle ich dann eher meinen Wunschpartner in einer Koalition.
Für das andere kann ich auch sofort die CDU wählen, da es zu keinem Wechsel an den altbekannten Mechanismen und Personen kommt.

Klare Kante fehlt bei der SPD!
Bei der CDU übrigens auch.

@nie wieder spd

So weit, so richtig.
Das Problem ist nur: Was ist von der Partei noch übrig, wenn die ganzen Seeheimer, Bilderberger und sonstigen verkappten Transatlantiker weg sind? Die ganzen waschechten Sozialdemokraten sind längst bei den Linken.

Wie erklären Sie sich sonst, dass Figuren wie Ralf Stegner ständig durch die Medien zum „linken Flügel” der Partei gezählt wird?

@RGHD, 16:46

Gerade das Thema Gerechtigkeit ist doch für die große Mehrheit der Bevölkerung kein Thema, das so richtig zündet.

Eine kühne Behauptung. Die Zukunft der Rentenversicherung gehört laut Umfragen für 60% der Deutschen zu den Gretchenfragen, die sie von den Parteien beantwortet haben wollen.
Wenn die Linke bei 10% dümpelt, sagt das auch noch lange nicht, dass sich nur 10% der Bevölkerung um die soziale Gerechtigkeit sorgen. Ein großer Teil wählt eben doch die SPD, und die rechten Parteien schaffen es medial gekonnt, die Probleme des Sozialstaats den Migranten anzuhängen und fischen damit Stimmen ab.

Ich habe tagtäglich fast nur mit Menschen zu tun, die hierzulande wirtschaftlich abgehängt sind. Ok, ist auch mein Beruf, aber mehr als zwei oder drei sind das schon, sonst gäbe es meinen Arbeitsplatz nicht.

@ 16:23 von Logik2015

"Herr Sigmar Gabriel ist oft weg, vielleicht gefällt das dem Volk.
Mir fällt es schwerer, das er immer wieder kommt."

sooooooo(!) originell - wie wäre es mit etwas echter Logik?

@Demokratie-Jetzt

„Und das bedeutet einen weiteren Niedergang unserer Demokratie.”

Damit etwas verfällt, muss es zunächst vorhanden sein.

Wer spd wählt, bekommt Merkel. Das ist nicht neu und in der Republik wohl auch so gewollt.

Neuanfang wagen

Ein neuer Aufguß der Groko bringt die SPD an den Rand der politischen Bedeutungslosigkeit, ebenso ihr derzeitiges Führungspersonal. Schulz, Nahles, Gabriel und alle anderen Beführworter der Agenda 2010 müssen komplet ausgetauscht werden, damit der Wähler sieht, die SPD hat aus ihren Fehlern gelernt, und möchte einen kompletten Neuanfang.

Was jetzt

FDP System 30 jahre Schrott fabrizieren und 4 Jahre später hat der Wähler alles vergessen.Ist die einzige Hoffnung zu überleben. Klappte auch bei der FDP. Wir weden es schaffen ist der Gedanke in der linken Seite der Einheitspartei sed ups cdu/spd .Tja mithilfe der Medien klappt es immer.

Sorry SPD

Aber das ist Abstiegskampf pur, ihre Ideen haben längst andere übernommen und neue dazu entwickelt , es gibt nur Postensammler keine Visionäre, was oder wer die SPD mal war wissen die doch schon lange selber nicht mehr.

Die Probleme der SPD

Schulz ist der verkehrte Kandidat. Ihm haftet ein Loser-Image an. Darüber hinaus fehlen der SPD und ihrem Spitzenkandidaten überzeugende Antworten auf die Fragen, die die Leute wirklich interessieren. Und das ist nicht die Digitalisierung etc..

Gegen ein "Weiter-so!"

Wer keine neue GrKo will, der scheint jedenfalls nicht SPD wählen zu wollen, sondern eher einen Garanten dafür, dass sich endlich etwas ändert.
Das dürfte die SPD noch weiter nach unten ziehen.
Wäre die SPD weit genug geschwächt, gäbe es in jedem Fall neue Bündnisse.
An Merkels Thron scheint nur die AfD zu wackeln und ihr die Stimmen streitig zu machen.
Dafür sammeln Seehofer, neuerdings auch Christian Lindner und Jens Spahn ein.
An Merkels Thron wird das dennoch nichts ändern.
Wenn sich in den nächsten 4 Jahren nichts Grundlegendes ändern wird, wird man an der AfD nicht mehr vorbei kommen, vermute ich. Dann werden die Randgruppen massiver zulegen und ihren Tribut fordern.
Man kann daher der neuen Regierung nur Tatkraft und Fingerspitzengefühl wünschen.
Lange wird die Verleumdung unserer Probleme nicht mehr gut gehen, fürchte ich.

Wahlprognosen schaden der modernen Demokratie

Was sollen ständig diese Prognosen und Hypothesen?

Prognosen wirken als Rückkopplungseffekt und beeinflussen Wähler und gehören deshalb in einer modernen Demokratie verboten. Auch schaden sie massiv kleinen Parteien die nach aktuellen "Prognosen" unterhalb der 5 % Hürde sind. Dies führt zur oft vorgebrachten Mentalität: "Ach diese Partei passt zwar eigtl. besser zu mir (siehe z.B. Wahlomat) aber ich möchte nicht meine Stimme verschenken und gebe sie deshalb lieber einer Partei die sicher über den 5 % nach Umfrage ist."

Sollte so eine moderene Demokratie funktionieren? So, dass die Menschen nicht das wählen was eigentlich eher Ihren Überzeugungen entsprechen würde?

Ich meine nicht. Deshalb, bitte hört endlich auf mit diesen Wahlprognosen!

Ach ja

Zu Info es war nicht die SPD es war die CDU, Merkels Sed die nach links ging.Die SPD war immer sehr grosszügig zu Banken und kapital auf Kosten des Steuerzahler Arbeiter. Die CDU hat die Migration auf Kosten der Steuerzahler für billige Arbeitskräfte wo nicht funktioniert für Unternehmer erzeugt.

Auslaufmodell Große Koalition

Die desaströse Bilanz der großen Koalition ist der Grund für die Simmenverluste. SPD und CDU haben zusammen rund 9% der Stimmen verloren. Diese drastischen Verluste beschränken sich allerdings nicht auf die SPD sondern verteilen sich auf beide Parteien. Auch die CDU und Merkel verlieren rund 4,5%.

Frau Börnsen beschreibt in ihrem Kommentar ihre Phantasie von einer "Angst vor einer 23%-Hürde". Die Verluste der SPD werden dramatisiert und die Autorin ignoriert die prognostizierten Verluste der CDU einfach.

Die zugrunde gelegte Umfrage ist ein Sonderfall. In den aktuellen Umfragen von GMS (minus 2%) , Allensbach und Forschungsgruppe Wahlen (jeweils minus 1%) geht es für die CDU abwärts und die SPD bleibt stabil. Diese Umfrageergebnisse spiegeln die schlechte Performance Merkels bei dem TV-Duell besser wieder. Eine Politikerin die vor laufender Kamera innerhalb weniger Minuten unterschiedliche Position einnimmt, ist für eine klare und vertrauenswürdige Politik ungeeignet.

@LiNeII, 16:59

"Und wenn sich die Frage nach einer GroKo wieder ergibt, bin ich sicher, dass die eigenen Pöstchen wichtiger sind, als der Wählerwille."

Was ist denn der "Wählerwille", wenn die Wahl eine Konstellation ergibt, aus der sowohl eine GroKo als auch CDU/CSU/FDP möglich wäre?

Der "Wählerwille" ist genauso schwammig und undefinierbar wie das "Volksempfinden".

Selbst wenn eine Partei 51% der Stimmen gewinnt, entspricht es nicht dem Willen von 49% und sie empfinden wahrscheinlich wenig Freude.

Und bitte nicht auch noch das abgedroschene Lamento "eigene Pöstchen sind wichtiger als der Wählerwille" …

SPD

Das Zitat von Willy Brandt (siehe Dieter 16:55) trifft den Kern des Problems. Bei dem derzeitigen Führungspersonal der SPD geht es nur darum an den Trog zu kommen. Auf Kosten der hehren Ziele welche die SPD einmal vertreten hat. Persönliche (monetäre) Interessen rangieren weit vor der Aufgabe die eine Partei wählbar machen. Nämlich die Interessen ihrer ureigenen Klientel konsequent zu vertreten. Vor der Wahl klare, auch unangenehme, Aussagen. Falls man gewinnt, nach bestem Wissen und Gewissen regieren. Falls man verliert mit Anstand in die Opposition (auch wenn diese 'Mist ist'). Als ehemaliges Mitglied der SPD (bis in die 90er) und Wähler denke ich nicht im Traum daran meine Stimme der derzeitigen SPD zu geben.

Karlpeter Ahrens, Kapitän im Ruhestand

Die SPD in der Schusterlehre

Die SPD kann sich bald von der FDP jene Schuhe zu eigen machen, auf deren Absätzen seinerzeit im Wahlkampf die "18" für "18 Prozent" stand. Und um beim Beispiel Schuhe zu bleiben, es wäre so einfach für die SPD zusammen mit Linken und Grünen den Kanzler zu stellen: "Schuster, bleib bei Deinen Leisten", soll heißen, SPD kehre zurück zur sozialen Gerechtigkeit.

Quittung

Es zeichnet sich ab, dass der Gegenkurs gegen die CDU der SPD so richtig Stimmen kostet, denn Wähler fühlen sich bei der CDU doch besser aufgehoben, als zu riskieren, dass Schulz nun dann doch Wagenknecht in das SPD-Bett holt. Das Ergebnis der AfD darf man nicht überbewerten, denn wenn es wirklich um die Stimme geht, werden Protestler nicht bei ihrer Protestaussage bleiben und eher die CDU als die SPD wählen, denn die SPD hat hinsichtlich der Flüchtlingspolitik einen zu schwammigen Kurs, der befürchten lässt, dass zusammengehend mit Grüne und Linke es überhaupt keine Begrenzungen geben wird. Da sind CDU und FDP klarer und auch richtiger in ihren Aussagen. Der SPD-Fehler liegt auch darin, dass sie im Wahlkampfgetöse vieles der CDU anlastet, obwohl sie mit in der Regierung ist, eigentlich das eigene Nest beschmutzt. Diese Zick-Zack-Haltung schreckt Wähler ab. Und Schulz macht mit, ist mehr SPD als Kanzlerkandidat mit eigenem Profil.

@wenigfahrer, 16:44

"Die SPD hat sich auf ein falsches Zugpferd eingelassen, der Schulz und die EU stehen zusammen. Und die Bürger lieben die EU nicht ganz so wie immer behauptet, das ist der 1. Punkt wo man die Sache falsch eingeordnet hat."

Und das Zugpferd der CDU, Merkel, steht gegen die EU? Sie verwirren mich.

"Punkt 3 ist die wirkliche Gerechtigkeit in Deutschland, wo die SPD Ihrem Namen als ehemalige Arbeiterpartei nicht mehr gerecht wird."

Da bietet die PARTEI mit ihrem "Bekenntnis zu Gerechtigkeit" für enttäuschte SPD-Wähler eine Alternative:

Die PARTEI fordert die Durchsetzung allumfassender universeller Gesamtgerechtigkeit, zumindest aber doppelt so viel Gerechtigkeit wie die SPD. Beschwerden über angebliche Ungerechtigkeiten sind mit aller Gewalt zu unterdrücken. Um den gesellschaftlichen Stellenwert der Gerechtigkeit zu unterstreichen, steigt der Hamburger SV künftig jährlich ab, wohin auch immer.

Prozente, Prozente, Prozente. Was ist mit der Verantwortung?

Herr Schulz sollte endlich Verantwortung für diese desaströse Entwicklung übernehmen
und zurücktreten.

re linell

"Und wenn sich diese Frage

nach einer GroKo wieder ergibt, bin ich sicher, dass die eigenen Pöstchen wichtiger sind, als der Wählerwille."

Welchen Wählerwillen interpretieren Sie denn in eine Stimme für die SPD hinein?

Ein Zusatzkreuzchen für: SPD nur ohne GroKo, gibt es nicht.

Ob 23 oder 18 %....bestellte

Ob 23 oder 18 %....bestellte Claqueure werden am Wahlabend endlos frenetisch klatschen und man wird Mr. 100% für einen aufopferungsvollen, aber letztendlich vom Wähler nicht verstandenen Wahlkampf danken.
Danach wird er Gabriel als Außenminister ablösen und der Seeheimer Kreis zum letzten Mal zweitstärkste Partei in Deutschland sein.

Am 08. September 2017 um 15:53 von Rosengregor Der Wähler entsc

Genauso ist es! Sehr gute Analyse. Interessant, dass RRG in diesem "Wahlvorschlag" schon keine Rolle mehr spielt

23 % Huerde...???

diese in der Sozialpolitk fuer den Kahlschlag verantwortliche Truppe der sPD wird inkl dem EU-Papst Schulz, der die Deutschen Interessen mit Fuessen getreten hat und nur das Wohl der Lobbyisten vertrat, wohl an der 18 % - Huerde scheitern...

8 Jahre Opposition sind erforderlich, inkl Abstieg aus dem Reichstag...

Danach koennte man an einem Wiederaufstieg arbeiten.
Aber dazu bedarf es eines excellenten neuen Teams, also Trainer und Manager und fleissigen und sozial handelnden Teammitgliedern....
....

Ist schon schwierig

Es ist schon klasse zu sehen, wie Frau Merkel mit der CDU/CSU zur Eierlegendenwollmilchsau mutiert - und ein Großteil der Wähler nimmt es ihr ab.

Zuerst vor vier Jahren die FDP abgemeiert. Danach die Grünen mit dem Atomausstieg ausgebootet. Dann die SPD mit einer Willkommenskultur in eine kaum von jemand akzeptierte Ecke gedrängt und schließlich werden über die CSU auch noch AfD-Themen vereinnahmt.

Da hat es nicht nur die SPD schwer, da wird auch den anderen Parteien schwindlig.

Warum diskutiert die SPD nicht ernsthaft mit klaren Zahlen Themen, die die CDU nicht mag:
- höhere Rente als die Grundsicherung für Menschen, die gearbeitet haben
- Wohnraum zu akzeptablen Preisen
- ab beispielsweise 8.000€ brutto ein Soli für obige Themen
...

Am 08. September 2017 um 19:26 von schabernack

" Und das Zugpferd der CDU, Merkel, steht gegen die EU? Sie verwirren mich."

Da gibt es nichts zu verwirren, ja dafür steht Sie. Warum sollte dann der Teil dann Schulz wählen ?, dann doch lieber gleich das Original.

Verstehe ich das richtig " Die Partei " sagt mir aber nichts, sicher so klein das eine Stimme verschwendet wäre.
Es ging bei dem Punkt darum das die SPD nichts mehr mit der Arbeiterpartei von früher am Hut hat.
Nämlich eine Partei für die Hälfte der Bürger die mehr oder weniger heute zur Unterklasse gehört.
Alles was darüber ist wählt so oder so CDU oder FDP, und genau diese Hälfte unten würde für einen Wahlsieg der SPD reichen.

Gruß

Merkel hat die SPD verdrängt

Das Problem der SPD ist, dass Merkel die CDU zu einer linken Partei der Mitte gemacht hat, während am linken Rand außen die Linke angesiedelt ist.

Der Raum für die SPD für Politik, die rechts von der Linkspartei, aber links der CDU ist, ist so klein, dass er für den Wähler nicht wahrnehmbar ist.

Schulz wurde gewaltig unterschätzt, denn er hat nicht annährend das persönliche Charisma, mit dem man Wähler zu einer Partei ziehen kann, ohne Inhalte zu haben.

Allerdings hat Steinmeier bewiesen, dass man in der SPD mit dem schlechtesten Wahlergebnis aller Zeiten (sprich, der geringsten Zustimmung und der höchsten Ablehnung der Wähler) das höchste Amt im Staat einnehmen kann.

Wenn er also noch schlechter ist als der Schlechteste, der nun Bundespräsident ist, stehen die Chancen gut, dass er Juncker beerben kann.

@ 16:40 von schabernack

""20% der selbstbestimmten und aufgeklärten deutschen Wähler wählen zwei Parteien, die sich bisher ausschließlich durch reine Klientel-Politik hervorgetan haben."

Ich habe drei Fragen:

1.) Was sind "selbstbestimmte Wähler"?

2.) Welche zwei Parteien wählen diese 20% denn?"

Die 'selbstbestimmten und aufgeklärten deutschen Wähler' sind möglicherweise ironisch gemeint. Und die Parteien für Klientelpolitik sind vermutlich FDP und Grüne.

Mich hat dieser Post auch etwas verwundert.

Die Angst ist berechtigt

Die SPD muss einfach mal einsehen, dass es in Deutschland keine linke Mehrheit gibt, aber in der SPD gibt es diesbzgl. keine klare Linie. An einem Tag liebäugelt Herr Schulz mit Rot-Rot-Grün und wenig später mit einer Ampel - das ist einfach Paradox und wird vom Wähler dementsprechend quittiert. Insbesondere Rot-Rot-Grün wäre eine Bankrotterklärung für Deutschland. Und wer keine große Koalition mehr sehen kann, der kann folgerichtig nur Union oder FDP wählen.

Die SPD hat es vermasselt

Nein, das stimmt nicht. SPD, CDU, CSU, Grüne haben es vermasselt. Jede Partei auf dieselbe Weise, indem sie zur Mitte hin und damit zur Beliebigkeit pendelte. Die SPD ist keine Arbeiterpartei mehr - obwohl eine solche dringend gebraucht würde. Nicht mehr nur für Arbeiter, auch für Geringverdiener. Die CDU hat ihre erzkonservative Basis nach links verraten und damit die Entstehung der afd erst möglich gemacht. Die Grünen sind sich selbst nicht mehr grün und ökologische Themen wurden Allgemeingut der herrschenden Parteien. CSU und FDP sind sich treu geblieben, was aber einer Weiterentwicklung im Weg steht. Die Linke hat das Monopol für Utopien, was manche sympathisch und andere unwählbar finden. Die afd ist der Bodensatz politischer Kultur - und wird von seinem gesellschaftlichen Pendant gewählt.
Quo vadis Deutschland?

21:23 von Courtney

Merkel hat die SPD verdrängt

Das Problem der SPD ist, dass Merkel die CDU zu einer linken Partei der Mitte gemacht hat, während am linken Rand außen die Linke angesiedelt ist.

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Schulz wurde gewaltig unterschätzt, denn er hat nicht annährend das persönliche Charisma, mit dem man Wähler zu einer Partei ziehen kann, ohne Inhalte zu haben.

Allerdings hat Steinmeier bewiesen, dass man in der SPD mit dem schlechtesten Wahlergebnis aller Zeiten (sprich, der geringsten Zustimmung und der höchsten Ablehnung der Wähler) das höchste Amt im Staat einnehmen kann.

Wenn er also noch schlechter ist als der Schlechteste, der nun Bundespräsident ist, stehen die Chancen gut, dass er Juncker beerben kann.
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Und wenn der Messias Schulz der Kanzlerin Merkel vorwarf die EU-Staaten an Ihrem Flüchrligswochenende nicht befragt zu haben, was hat er sich mit der nicht EU-abgesprochenen populistischen Abbruchforderung der Türkeiverhandlungen versprochen.
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Prozente?

Naja was man von Umfragen so

Naja was man von Umfragen so zu halten hat wissen wir seid Brexit und Trump passiert ist. Die (s)P(d) hat auf das falsche Pferd gesetzt, das aber mit 100%. Nagut, da wo gehobelt wird fallen nunmal Spaene. Ich verstehe nicht wieso sich jetzt alle wundern, wo sich die (s)P(d) doch von ihren Stammwaehlern schon vor sehr langer Zeit abgewendet hat. Man hat ja in dem (s)P(d) PP nicht mal mehr Deutsche angesprochen, somit hat sich diese Partei von denen, die schon laenger hier leben ™ auch noch abgewendet.
Damit finde ich die genannten 23% sind noch recht viel, selber wuerde ich ehr auf 20% minus X wetten.

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