Ihre Meinung zu: SPD-Kandidat Schulz fordert "nationale Bildungsallianz"

28. August 2017 - 14:10 Uhr

SPD-Kanzlerkandidat Schulz hat seine Bildungspläne vorgelegt: Er fordert mehr Mitspracherechte für den Bund und verspricht zusätzliche Milliarden für Schulen. CDU-Generalsekretär Tauber reagierte mit Häme auf den Vorstoß.

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Kommentare

Lieber nicht

Wie soll man sich die Bildungsallianz vorstellen? Ebenso "erfolgreich" wie die Bildungspolitik in den SPD-regierten Ländern? Dann doch lieber nicht.

Bildungsland

Deutschland hat schon einen guten Platz in Sachen Bildung, auch wenn man immer behauptet Deutschland würde in den Pisa Studien immer schlecht abschneiden ist es Fakt das man angesehner in der Welt ist, wenn man in Deutschland was gemacht hat, als in manch anderen Ländern, die da in den Studien besser abschneiden.

Meine Frage wäre daher:
Der liebe Herr Schulz will sich eher Nummer Eins machen oder doch Deutschland ?

Schulz fordert "nationale Bildungsallianz"

Tatsächlich. Das ist das Schöne an unseren Politikern: sie fordern, verlangen, erwarten aber tun nichts, zumindest nicht bei wichtigen Entscheidungen. Die große Angst, die herrscht bei einem Verriss durch den politischen Gegner ist eben mehr als lähmend.

Messias Schulz ...

... das ist er wieder und er wird in 5 Wochen wieder verschwunden sein, wenn er dann als Merkels "Sidekick" wieder neoliberale SPDCDU-Politik zum Wohle der DAX Unternehmen machen wird.

Das ist die richtige

Das ist die richtige Richtung. Allerdings wäre es wichtig, das in einer rot-grün-roten Koalition anzupacken. Haben Schulz und die SPD den Mumm dazu?

Kooperationsverbot muss weg!

Gründe liegen auf der Hand und es ist daher verwunderlich, warum man beinahe vor jeder Wahl darüber redet, es aber nie umgesetzt wird!

Z.B. wäre ein bundeseinheitlicher Lehrplan sinnvoll und eine zentrale Verteilung von Lehrkräften wünschenswert. Auch muss der Lehrberuf endlich (wieder) attraktiv werden und das geht am besten, wenn man sie wieder vollständig in den Beamtenstatus bringt, dabei noch mehr Lehrkörper einstellt und die Klassen verkleinert. Letzteres würde sich natürlich auch sehr positiv auf die Lerneffizienz der Kinder auswirken.

Im Gegensatz zu den von der jetzigen Regierung zugesagten 3,5 Mrd. € für die Renovierung der Schulen wären zusätzliche 12 Mrd. € sehr sinnvoll - Der Investitionsstau beläuft sich auf etwa 34 Mrd. €, wobei es da noch eine Dunkelziffer geben wird.

Das

die Schulen Geld brauchen sieht ja jeder ,fragt sich halt woher und warum es für andere Sachen auf einmal genug davon gibt

Ich bin weder

rein pro Schulz noch rein pro Merkel, aber hier hat er absolut recht.
Es wird oftmals so getan, als würde vereinheitlicht, aber die geschieht nicht.
es ist nicht möglich im Fach BWL von der Uni Mainz nach Wiesbaden zu wechseln, weil die sich gegenseitig nicht anerkennen.
Dem Abitur aus Hessen wird im allgemeinen weniger "Wert" zugemessen als dem aus Bayern.
In Hessen und Bayern selbst gibt es dann Zentralabitur, obwohl die Gewichtung der Lehrpläne Schulsache ist.
Wir haben hauptsächlich ein Zuständigkeits-kuddelmuddel-Problem mit zu vielen Entscheidungsträgern auf zu vielen Ebenen

Man könnte sich hier an den Rahmenplänen der Dualen Ausbildung orientieren:

Der Bund gibt Richtlernziele vor, diese werden von den Ländern verfeinert zu Groblernzielen und von den Lehrern als Feinlernziele an den Schüler gebracht.

Gähn.

Wahlversprechen...

...nach der Wahl darauf angesprochen, heißt es dann wieder, "der Wahlkampf ist vorbei"...

Nichts neues unter der Sonne?

Bock zum Gärtner gemacht

Die SPD ist in NRW auch wegen ihrer Bildungspolitik abgewählt worden. Ich denke Herr Schulz ist nicht glaubwürdig. Es ist alles nur Geschwätz!
Ich kann den Mann langsam nicht mehr sehen.

Um Gottes Willen!

Eine nationale Bildungsallianz unter SPD-Führung wäre so ziemlich das Letzte was unser Bildungssystem braucht! Bevor die Sozialdemokraten nämlich die wirklich wichtigen Probleme in Angriff nehmen würden, würden sie sich um gendergerechte Schulbücher und sonstigen Nonsens kümmern. Die ideologisch begründete Verdrängung der Realität, dass eben nicht Kinder gleich begabt und intelligent sind, führt dann zu Ergebnissen wie in Bremen.

So wird das nichts Herr Schulz

Erst die Fussballer-Gehälter kürzen wollen, aber selbst Millionen verdienen und jetzt noch so was.
Jedes Bundesland macht doch quasi seine eigene Bildungsregeln. Eine Allianz wird es da nie geben.

Bringen Sie mal vernünftige Forderungen, wie z.B. Vereinfachung der Einkommensteuer.
Es gibt tausende Probleme in Deutschland aber die SPD macht nur unnütze Vorschläge.

das wird dann mal nix

genauso wie die SPD den Arbeitsmarkt reformiert hat, genauso wird die Bildung von den Sozialdemokraten an die Wand gefahren werden, wenn denn überhaupt was passieren wird.

Wie wäre es mit bundeseinheitlicher Bildungspolitik

Warum gibt es bundesweit keine einheitlichen Standards? Fängt bei Schulbüchern und Lehrplänen an und endet mit zu vielen Kultusministerien. Genau wie Polizei. Ist auch Ländersache. Von den Universitäten kann man auch nicht immer Gutes hören. Die Synergien kann man direkt der Bildung zukommen lassen.
Lernmittelfreiheit: Eltern zahlen alljährlich für Bücher, dazu muss aber noch Kopiergeld gezahlt werden, weil die Lehrkraft lieber auf schon in Vorjahren entwickelten Kopien arbeitet.
Und jetzt kommt Wahlkampf. Hier und da Duftmarken setzen, aber ohne echtes Konzept oder gar Ablaufdiagramm.
Noch nie war die Schülerschaft so unterschiedlich aufgestellt, die Anforderungen an Lehrerschaft steigt unentwegt und die Politik wird es schon richten......

re 14:22 von Hackonya2

>>Deutschland hat schon einen guten Platz in Sachen Bildung, auch wenn man immer behauptet Deutschland würde in den Pisa Studien immer schlecht abschneiden.<<

Im PISA- Ranking werden Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften getestet. In Mathematik waren wir zuletzt auf dem 16. Platz, in Lesen und Naturwissenschaften unter den ersten 15. Das sehe ich auch nicht als schlecht an, aber durchaus als verbesserungswürdig!

Um ehrlich zu sein, mich überrascht unser Platz in diesem Vergleich, da unsere Kinder zu früh auf weiterführende Schulen wechseln, wir zu wenige Lehrkörper haben und dadurch viel zu viele Schulstunden ausfallen (bezogen auf die gesamte Schulzeit fällt für jeden einzelnen Schüler ein ganzes Schuljahr wegen Krankheit der Lehrer und Lehrermangel aus).

Föderalismus muss fortentwickelt werden....

Wie wir wissen, ist Bildung Ländersache. Dies weiß Herr Schulz. Eine Aufhebung des Kooperationsverbotes ist schon schwierig, aber eine echte Bildungsreform würde eine Grundgesetzänderung erfordern.
Unser Bildungsföderalismus ist mM. nicht mehr zeitgemäß, wurde er doch unter anderen historisch bedingten Ereignissen eingeführt.
Ich denke, es wäre an der Zeit und im Hinblick auf ein einheitliches und vergleichbares Bildungsergebnis, ein zentrales Bildungssystem zu präferieren.
Was steht dem entgegen?
Der Föderalismus stößt in einer Zeit, in der Bildung die größten Resourcen unseres Landes bilden, an seine Grenzen, ja, ich glaube, er ist in Teilen sogar nicht unbedingt zukunftsorientiert.
Ich denke, es sollte über eine Grundgesetzänderung nachgedacht werden, aber leider stehen vermutlich zuviele Pfründe im Wege. An unserer Historie dürfte doch die Zukunft einer globalisierten und hochgebildeten Gesellschaft nicht scheitern.

SPD-Kandidat Schulz fordert "nationale Bildungsallianz"

Grundsätzlich ist das ja richtig.
Aber warum hat es diese Bestrebungen nicht gegeben,in der Zeit von 1998 bis 2005,als die SPD die Bundesregierung stellte ? Und nicht von 2005 bis 2009 oder von 2013 bis....als sie an der Regierung beteiligt war ?
Und warum schließt er nicht eine neue große Koalition für die Zukunft aus ?

Auch wenn es nach viel Getöse vor der Wahl aussieht,

was er sagt stimmt einfach. Ob G8 oder G9. Für eine gescheite Bildung muss man Geld in die Hand nehmen und das nicht zu knapp, da ist es egal ob wir über G8 oder G9 sprechen. Diesem Länderunterrichtsschwachsinn gehört endlich das Ende gemacht! Einheitliche Bildung im ganzen Land. Wie will man denn Europa sein, wenn man bei der Bildung bis auf Länderebene runterbricht.
Schafft wieder Förderschulen und schmeißt die Inklusion über Bord, denn mit den zur Verfügung gestellten Mitteln werden nur die Grundschullehrer verheizt. Aber mit denen kann es ja gemacht werden, sind ja Beamte und die dürfen nicht streiken und außerdem kann man denen immer noch mehr draufpacken, denn geregelte Arbeitszeiten bzw. das was alles von den Lehrern umzusetzen ist wird ja nicht erfasst.

Richtiges Thema

Herr Schulz ist nicht mein Favorit aber das Thema muss endlich mal angepackt werden.

Bildung ist der Grundstein jeder funktionierenden Gesellschaft.

Nebelkerzen

Die Schulhoheit für die allgemeinbildenden Schulen haben die Bundesländer. Dies wissen natürlich auch Sie, Herr Schulz. Wie wäre es, wenn Sie zunächst einmal die von Rot/Grün regierten Bundesländer veranlassen würden, die Bildungsdefizite in ihren Zuständigkeits-bereichen zu beseitigen oder wenigstens zu senken? Ständig neue Geldmittel sind allerdings kein Allheilmittel. In erster Linie sind Leistungsbereitschaft und Leistungsförderung der Schüler gefragt.

Schulz fordert "nationale Bildungsallianz"

Gute Vorstellungen von Schulz zur Bildung in Deutschland, aber…...
Schulz hat einige gute Vorstellungen, was diese Bildungsallianz für Deutschland enthalten soll. Zum Beispiel die Gebührenfreiheit von der Kita bis zum Hochschul- oder Meisterabschluss, die Grundgesetzänderung zu den Bildungsinhalten oder mehr Investitionen in den Schulbereich.
Aber seine guten Vorschläge wird er in einer neuen Großen Koalition nicht durchsetzen können. Dazu kommen ja auch noch die nötigen Reformen im Gesundheitsbereich und bei der Rente für mehr Gerechtigkeit.

15:45 von KU

"In erster Linie sind Leistungsbereitschaft und Leistungsförderung der Schüler gefragt."
Ja das ist richtig. Aber dazu ist auch eine gute Motivation von Seiten der Eltern und wesentlich mehr Geld für die Schulen notwendig. In einer herunter gekommenen Schule macht das Lernen keinen Spaß. Und dann sollten viel mehr Ganztagsschulen eingerichtet werden, wo man den Interessengebieten der Schüler besser nachkommen und wo die Versorgung mit einem abwechslungsreichen Mittagessen realisiert werden kann. Das man das kann, beweisen eine ganze Reihe von Schulen.

Das Thema ist berechtigt

Jedoch frage ich mich warum erst jetzt das Thema angefasst werden soll. Was ist denn in den SPD geführten Ländern geschehen, war es da nicht möglich was zu unternehmen? Jetzt ist Wahlkampf und schon kommt es wieder auf dem Tisch, ist die Wahl vorbei gerät es wieder in Vergessenheit, egal wer an der Macht ist. Die Bertelsmann Stiftung hat hierzu eine gute Analyse veröffentlicht.

SPD in NRW und S-H abgewählt wg. schlechter Bildungspolitik

Wer sich die SPD-regierte Bundesländer anschaut kann sehen dass vor allem dort die Situation an den Schulen besonders schlecht ist!
Die für Schulsanierungen zur Verfügung stehenden Bundesgelder wurden insbesondere von NRW, Bremen und Rheinland-Pfalz gar nicht komplett abgerufen weil die Landesregierungen unfähig waren vernünftig zu planen!

Im Bundesland Bremen wurde in den letzten 2 Jahren keine einzige Kita neu genbaut obwohl der Bedarf groß ist und die Bundesmittel dafür verfallen!
Das wurde im NDR Magazin "buten und binnen" berichtet!

Und diese SPD will eine bessere Bildungspolitik umsetzen?
Schulz will noch zusätzliche 12 Mrd. Euro bereit stellen obwohl gerade die SPD-regierten Länder schon bisher die Mittel gar nicht ausnutzen können?
Was soll das?
Wie glaubwürdig ist das alles wenn man bedenkt dass bei der damaligen Merkel-Bildungs-Offensive vor 6 Jahren gerade die SPD-Ministerpräsidenten Beck und Kraft am lautesten dagegen gewettert haben?

ein grossartiger mensch, dieser SPD-kandidat

will er doch in 5 wochen anfangen, als kanzler was für die bildung tun. ich frage mich allerdings, warum er und seine kraft in den letzten ca 50 jahren auch die bildung an die wand gefahren haben. rot-grün ist nicht nur wg. dem sicherheitsrisiko jöger, sondern auch wg. der desaströsen bildungspolitik aus dem amt gefegt worden

Ich verstehe Herrn Schulz und seine sPD nicht..

Bildung ist ein wichtiges Thema.
Genügend Wohnraum zu bezahlbaren preisen auch.
Gleicher Lohn füt gleiche Arbeit vom ersten Tag an sehr wichtig.

Wenn die sPD als soziale Partei wahrgenommen werden möchte warum lässt sie es zu das Menschen die gleiche Tätigkeiten ausüben zum teil bis zu 50% Lohnunterschiede haben.

Ist das nicht diskriminierend?
Aufgrund welchem Umstand wird das gerechtfertigt?
Wird hier die Würde des menschen nicht mit Füssen getreten?
Wenn eine Partei eine ungleichbehandlung zulässt bei der Bezahlung wie kann sie ernsthaft vom Bürger als sozialdemokratisch wahrgenommen werden?
Das fundament bröckelt aber hauptsache der schornstein ist ordnungsgemäss so kommt einem die sPD vor.
Wer seine Ideale verkauft um mitzuregieren darf sich nicht über wählerschwund beklagen.

18:17 von Hafenstraße1982

"Was ist denn in den SPD geführten Ländern geschehen, war es da nicht möglich was zu unternehmen"
Von den guten Schulen, von denen ich geschrieben habe, sind auch eine ganze Reihe in SPD-geführten Bundesländern. Also bitte keine Verallgemeinerung, dass diese nur in den Bundesländern vorkommen, in denen die Union regiert.

Über 30 Milliarden € werden

Über 30 Milliarden € werden allein für die Restaurierung von Schulgebäuden benötigt! Was will Schulz denn mit 12 Milliarden machen? Ausserdem klnnte die SPD alles machen, was sie will. Sofort! Mit Grünen und Linken habe sie die Mehrheit im Bundestag. Also, Frisch ans Werk! Stimmen bei der Bundestagswahl gäbe es dafür sicher auch.

re 15:45 von KU

>>Ständig neue Geldmittel sind allerdings kein Allheilmittel. In erster Linie sind Leistungsbereitschaft und Leistungsförderung der Schüler gefragt.<<

Und wie gedenken Sie die Leistungsbereitschaft und Leistungsförderung ohne neue Geldmittel zu erzeugen?
Leistungsbereitschaft ist nicht nur eine Sache der Schulen, das ist richtig. Da muss das gesamte soziale Umfeld mitwirken. Aber es ist auch eine Sache der Schulen: Angenehmes Umfeld, angenehme Raumtemperatur und kleinere Klassen - Damit wäre auch die Leistungsförderung abgedeckt, da sich Lehrkörper in kleineren Klassen besser um einzelne Schüler kümmern können. Wichtig ist dies vor allem bei Klassen mit Migrationsanteilen und bei Inklusionsklassen.

Leistungsbereitschaft können Sie nur erzeugen, wenn Lehrern und Schülern das Lehren und Lernen angenehm ist. Und wenn ich mir einige Schulen ansehe, kann ich verstehen, dass es in diesen Punkten Defizite gibt.

Empfehlung zu den diskutierten Themen

Empfehlenswerte Lektüre zu Pisa,verschiedenen Bildungsstandards ,Komptenzorientierung und der Rolle der Bertelsmann"Stiftung" dabei findet man auf www.bildung-wissen.eu .

Ach wie süß!

"Den Dieselmotor wird es noch lange geben!". Da hat er sich offensichtlich etwas bei Frau Merkel abgekupfert. Aber er denkt natürlich weiter: wenn man schon Betrüger nicht bestrafen will/kann, dann kann man doch durch "Bildung" erreichen, dass es künftig keine Betrüger mehr gibt, oder?

@KU

Wie - Geldmittel sind kein Allheilmittel?

Leistungsbereitschaft und Leistungsförderung sind gefragt. Schreiben Sie.

Also die "Bereitschaft" die haben Kinder von Natur aus.
Und Leistungsförderung - das klingt so nach Begabtenkursen.

Es hapert allerdings schon an der Basis.

Was man endlich schaffen muss: die Möglichkeit zur Leistung.

- Marode Schulgebäude
- Schadstoffbelastete Schulgebäude
-die Sozialpädagogen-Stellen wurden weg gestrichen (Lehrer müssen das nun so nebenbei mit erledigen)
- zu viele Schüler auf zu wenige Lehrer
- zu viele Ausfallstunden
- Lehrer, die nicht auf dem neuesten Stand sind (Weiterbildungen werden eingespart)

Das alles ist nur mit Geld zu lösen!
Weiter:
Bedarfsorientierte Klassen fehlen.
Schnellere Schüler werden gebremst, denn sie sollen "Rücksicht" auf langsamere Schüler nehmen.
Sie können ja den langsamen helfen heisst es.
Das mag ja soziale Fähigkeiten schulen, aber sachlich bleiben diese Schüler hinter ihren Möglichkeiten.

Präzise Analyse

Kompliment an den Analys Johannes Hillje. Ich hab selten eine so gute Analyse gehört, wie in diesem Video. Jede Behauptung mit präziser Begründung und Beispielen versehen. Auch der Moderator macht seine Sache super. Präzises Nachhacken und gute Fragen.
Das muss hier Mal gewürdigt werden!

der erste Politiker seit der EU....

-Einführung, der dies fordert !

In der BRD passt es einfach nicht, dass Bildung aus einem Guss kommt;

da muss jedes Bu-Land sein eigenes "Süppchen kochen"....

In der BRD passen auch die Sicherheitssysteme nicht!
Der BUND ist als 17. Bu-Land gar mit dabei

17 x verschiedene Polizeien - Sicherheitssoftware nicht übergreifend - jedes Bu-Land und der Bund köcheln eigenes Süpppchen und dann noch die EU....

Es wird langsam Zeit, dass hier aufgeräumt wird ! ! !

Politiker aller couleur...
Fangt endlich mal an, damit aufzuräumen!

Mit der Bildung, wäre mal ein erster Schritt getan....

Der Bock und der Gärtner

In jeder Statistik sind die SPD-geführten Länder in Sachen Bildung/Pisa Studie stets Schlusslichter.
Am Beispiel Baden-Württemberg hat man gesehen, wieviel dort eine rot-grüne Regierung in nur 5 Jahren kaputt machen kann.

Und ausgerechnet ein SPD-Politiker fordert eine "Bildungsallianz"???

Soll das ein arg verfrühter Faschingsscherz der rheinschen Frohnatur sein??

@ um 19:02 von DeHahn

Schulz baut hier lediglich vor: Wenns mit der Kanzlerschaft nichts wird, und das soll es ja offensichtlich nicht, könnte er ja noch auf eine Anschlussverwendung in der Autoindustrie hoffen. Und falls es doch etwas werden soll, muss er, wie die Ministerpräsidenten von Niedersachsen, sowieso das OK der Autoindustrie und ähnlicher Ganoven einholen. Da ist es immer gut, ein bisschen "Schönwetter" zu machen.

zu spät

Wie lange ist die SPD in der Regierungsverantwortung?
Einfach Schande was Politiker vom Stapel lassen.
Es muss vor der Wahl alles auf den Tisch gelegt werden, was die CDU und SPD geschafft haben!!!!!
So erkennt man die verlogene Politik der Parteien.

Was glaubt Er

eigentlich wie viel Stimmen er mit dieser Tour bekommt, und das Geld muss auch irgendwo herkommen.
Soll er doch erst mal in den SPD Ländern beginnen.
Das ist kein Massen taugliches Wahlthema vermute ich mal.

Gruß

Chancengleichheit statt Egalitarismus

Grundsätzlich ist mehr Geld für Bildungseinrichtungen sehr willkommen. Um erfolgreich zu sein muss allerdings das gesamte Bildungssystem finanziell besser ausgestattet werden: von frühkindlichen Erziehungseinrichtungen, Schulen bis hin zu Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten.

Allerdings führt mehr Geld für Bildungseinrichtungen alleine noch nicht zu einem erfolgreichen Bildungssystem.
Die Union hat mit ihrem Verweis auf das schlechte Abschneiden von SPD geführten Ländern beim Thema Bildung recht. Bildungseinrichtungen sind vor allem stellen wo Heranwachsende ihre geistige (und körperlicher) Leistungsfahrigkeit unter Beweis stellen und anschließend für Fleiß und Arbeitsmoral mit guten Aussichten auf dem Arbeitsmarkt belohnt werden. Dies ist gerade in den SPD geführten Ländern zugunsten eines egalsitaristischen Systems, in dem vermeintlich keiner verliert, verloren gegangen. Die Auswirkungen eines solchen Systems lassen sich in Frankreich beobachten.

MfG

Ich geb ihm ja ein Stück weit Recht

in der Bildungspolitik gibt es noch Vieles zu verbessern, insbesondere schon mal die maroden Schulen renovieren und sanieren. Allerdings sieht es in SPD-regierten Ländern da alles andere als vorbildlich aus. Wann genau war es, da Frau Merkel die "Bildungsrepublik Deutschland" ausgerufen hat und einen Bildungsgipfel nach dem andern einberief? Vor 9! Jahren! Ist mal wieder einer von ihren vielen Plänen, die noch nicht mal ein klein wenig funktioniert haben. Die Diskussion ist schon mal wichtig, deshalb gut, dass wenigstens die SPD mal den Finger in die Wunde legt- auch wenn sie an den Zuständen mitschuldig ist

Kurz vor der Wahl versprochen, nach der Wahl...

Die SPD hat lange genug die Möglichkeiten gehabt, mehr in Bildung zu investieren. Das Geld des Aufschwungs wurde nun für andere, auch aus SPD Sicht wichtigere Dinge verfrüstückt. Kurz vor der Wahl wird alles versprochen, nach der Wahl so weiter gemacht wie bisher. Darauf bin ich schon zu oft hereingefallen. Aber der Mensch ist ja ein lernfähiges Wesen.

Deshalb berurteile ich lieber was die Parteien die letzten (vier) Jahre gemacht haben, und pfeife auf die Wahlversprechen.

18:53 von Gnom

"Leistungsbereitschaft ist nicht nur eine Sache der Schulen, das ist richtig. Da muss das gesamte soziale Umfeld mitwirken. Aber es ist auch eine Sache der Schulen: Angenehmes Umfeld, angenehme Raumtemperatur und kleinere Klassen - Damit wäre auch die Leistungsförderung abgedeckt, da sich Lehrkörper in kleineren Klassen besser um einzelne Schüler kümmern können. Wichtig ist dies vor allem bei Klassen mit Migrationsanteilen und bei Inklusionsklassen."
Und das kostet eben sehr viel Geld. Der Bund hat sich immer heraus gehalten, weil er auf unser föderales Bildungssystem verwiesen hat. Aber Schulz will nun stärker den Bund beteiligen. Es wird auch Zeit, dass sich hier mal etwas ändert.

Bessere Bildung wollen doch

Bessere Bildung wollen doch alle Parteien, jeweils auf ihre ideologische Weise.

Damit dürfte man kaum noch einen Wähler locken können.

Solange die SPD die Agenda 2010, d.h. den Verrat an der Arbeiterschaft, ihrer ehemaligen Klientel, nicht zurücknimmt, solange hat sie ein Glaubwürdigkeitsproblem.

I

Ich kann es nicht mehr hören!

Seit Jahrzehnten wird von allen möglichen Parteien - allen voran CDU/CSU und SPD -
mehr Bildung gefordert.
Es kommt immer, wenn vor Wahlen die pure Ideenlosigkeit ausbricht.
Und nun haben es die Sozialdemokraten zum x-ten Mal wieder ausgegraben.
Und nach der Wahl interessiert es die Herren kein Stück mehr.
Unsere Schulen verfallen weiterhin und niemand kümmert sich, aber Leute wie Schulz verbreiten Standardfloskeln von der Stange.
Wer da noch wählen geht, dem ist nicht zu helfen...

Schulz und die Bildung ...

Endlich hat er Blut geleckt -
Und dabei BILDUNG neu entdeckt...
Hier öffnet sich ein Themenfeld,
Zu den viele haben schon gebellt !
Ein schönes Spiel, das der entfacht,

Ob jeder Landesfürst mitmacht ?
Wie dem auch sei, man kann versprechen
(Und dabei Wanka's Angebot vergessen!)
Hauptsache ist, man ist dabei,
Kommt in die Medien damit,
Ist in der Wahrheit dazu frei
Und senkt dadurch den Bildungsschnitt...

re 19:23 von wenigfahrer

>>Was glaubt Er eigentlich wie viel Stimmen er mit dieser Tour bekommt, und das Geld muss auch irgendwo herkommen.<<

Nun, die Stimmen aller volljährigen Schüler, aller Lehrer/ -innen und aller Eltern würden einen Koalitionspartner überflüssig machen ;o)

Das Geld ist vorhanden - wieder wurde ein 18 Milliarden Euro Steuerüberschuss vermeldet und dieses in Teilen in die Bildung zu investieren ist viel sinnvoller als es im Gießkannenprinzip als Steuersenkung im Sand verlaufen zu lassen (es profitieren davon sowieso nur hohe Einkommen).

re 20:02 von Deutung1

>>Endlich hat er Blut geleckt -
Und dabei BILDUNG neu entdeckt...<<

Bisher wurd' die Thema unterm Teppich gut versteckt
und gut, dass dies endlich nun erweckt.

>>Hier öffnet sich ein Themenfeld,
Zu den viele haben schon gebellt !<<

Doch selten wurd' der reelle Plan je erstellt,
damit nur die Bildungselite sich zu uns gesellt.

>>Ein schönes Spiel, das der entfacht,
Ob jeder Landesfürst mitmacht ?<<

Wenn das Geld im Steuersäckel fröhlich lacht,
Verhandlungsbereitschaft schnell erwacht.

Das Problem im deutschen Bildungswesen

ist auch, aber nicht nur ein finanzielles Problem. Natürlich muss es endlich mal drum gehen, die Fenster zu erneuern, von denen der Lack blättert und die WC's in Stand zu setzen. Aber vor Allem geht es um Grundlagen und um die Fähigkeiten zu selbständigem Denken und darum, sich Texte und Wissen zu erarbeiten und nicht zu ergoogeln. Wir haben immer mehr Abiturienten und immer bessere Abinoten und die Studierfähigkeit wird immer mieser, gleichzeitig jammern Ausbilder über die fehlende Ausbildungsfähigkeit der Schulabgänger. Es nützt ja Niemand was, wenn das Abi zum Nachwerfartikel verkommt und es Jede und Jeder irgendwie bekommt und es ist nichts mehr wert. Das liegt an den Lehrmethoden und -plänen und nicht nur am Geld

19:46 von Demokratie-Jetzt

"Solange die SPD die Agenda 2010, d.h. den Verrat an der Arbeiterschaft, ihrer ehemaligen Klientel, nicht zurücknimmt, solange hat sie ein Glaubwürdigkeitsproblem"
Wer heute noch, bei der relativ geringen Arbeitslosigkeit und dem großen Facharbeitermangel immer noch das Argument von der Agenda 2010 hervor kramt, hat doch die fortgeschrittene Zeit längst verschlafen. Weiterbilden und Qualifizieren können sich doch die meisten Menschen und wer dann keine allzu großen Ansprüche stellt, findet auch einen Arbeitsplatz. Man muss nur seine individuellen Chancen wahrnehmen.

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