Kommentare

Die Bertelsmann Stiftung ist nicht unabhängig

Die Bertelsmann Stiftung wurde von Reinhard Mohn gegründet, um Steuern zu sparen und Öffentlichkeitsarbeit im Sinne des Bertelsmann-Medien-Konzerns zu machen, siehe hierzu Wikipedia oder das Buch von Albrecht Müller, "Meinungsmache". Vor gut einem Jahr wurde in der Augsburger Allgemeinen Zeitung berichtet, dass die einflussreichste Person, Liz Mohn, im Bertelsmann-Medien-Konzern Frau Merkel unterstützen will.

Bertelsmann Stiftung

Gesellschaftspolitische Neutralität ist für die Bertelsmann-Stiftung ein Fremdwort. Der frühere Planungschef im Kanzleramt zu Zeiten der SPD-Kanzler Willy Brandt und Helmut Schmidt nennt sie einen "gefährlichen Kraken“ und wirft der Denkfabrik Bertelsmann vor, einseitig eine neoliberale Ideologie und die Interessen der Wirtschaft zu vertreten.
Die Bertelsmann-Eigentümerin und Mulitmilliardärin Liz Mohn verbindet eine enge Beziehung mit Bundeskanzlerin Merkel.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/portraet-lauf-maedchen-l...
Die Stiftung nimmt direkten Einfluss auf die Politik. Allein schon die Tatsache, dass die umfangreichste sozial- und arbeitsmarktpolitische Abbruchveranstaltung in der Geschichte der Bundesrepublik - die sog. Hartz-Reform - auf Vorlagen einer von der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufenen Arbeitsgruppe basiert, zeugt von der politischen Macht dieser Neocons.
Quelle: https://publikumskonferenz.de/forum/viewtopic.php?t=1742&p=6036

Besonders fromme Muslime benachteiligt?

Ich habe mich Mal auf eine Stelle beworben, in der jedes zweite Wochenende Dienst war. Im Vorstellungsgespräch würde das gleich angesprochen und ich wurde gefragt, ob ich als Katholikin es mit meinem Glauben vereinbaren könnte jeden zweiten Sonntag nicht in die Kirche zu gehen. Ich konnte, also bekam ich die Stelle.

Jetzt steht nicht im Text, was unter frommen Muslimen zu verstehen sei. Ich stelle mir da 5x am Tag beten und dafür die Arbeit zu unterbrechen vor.
An der Uni hatten wir einen muslimischen Dozenten, der jeden Freitag gefehlt hat - war da nur egal, weil er seine Stunden flexibel abarbeiten konnte. Das ist aber nicht überall egal.

Bei meinem 45-Minutigen Vorstellungsgespräch vorletzten Monat ging es 15 Minuten lang um Kinderbetreuung. Ich habe den Job nicht bekommen, weil keine der Großmütter in hier wohnt.

Die Arbeitgeber verlangen nun mal größtmögliche Flexibilität.

Natürlich steht jedem frei sich selbstständig zu machen, um seine Arbeitszeiten selbst zu gestalten.

Zitat Tagesschau: "Dennoch

Zitat Tagesschau: "Dennoch bestehen in der Bevölkerung nach wie vor Vorbehalte gegen Muslime. Knapp jeder fünfte Bürger in Deutschland (19 Prozent) gibt an, keine Muslime als Nachbarn haben zu wollen."

Das liegt aber doch überwiegend an der Hetze und der rassistischen Propaganda bezüglich IS, Türkei, Iran, Jemen, Saud.Arab., Libyen, etc., die den Deutschen auf eigene Kosten jeden Tag um die Ohren geschlagen wird.

Die Muslime sind eben laut ARD die Bösen und wir christliche Weisse sind eben die Guten.
Na gut, die Propaganda greift nur bei über 60 Jährigen, aber die erzählen es dann eben ihren Enkeln usw.

Ramadan - Fasten als Problem

Das andere Problem ist das Fasten.
Es ist schon fast eine ganze Montagetruppe beim Aufstellen von Ständen für eine Messe umgekippt, weil die meisten als fromme Muslime gefastet haben und der körperlichen Arbeit nicht gewachsen sind. Fasten bedeutet auch nicht mal Wasser zu trinken. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

Der Stand musste pünktlich fertig werden und es musste auf die Schnelle eine neue Montagetruppe gesucht, gefunden und bestellt werden.

Gute Nachrichten also extra vor der Wahl von der...

CDU-nahen Bertelsmann-Stiftung.
Wer dieser "Stiftung" überhaupt noch irgendwas glaubt...

Ich könnte dem andere Statistiken gegenüberstellen, etwa wie viel Prozent die Scharia über das Grundgesetz stellen, wie viele nicht mal einen Berufsabschluss haben, Hartz IV beziehen etc. Doch fürchte ich, dass bei Nennung der Prozentzahlen mein Beitrag nicht veröffentlicht würde. Jedenfalls würden die Werte dieser sogenannten "Studie" doch erheblich widersprechen.

Daher verweise ich lieber auf den Stern, der bereits 2008, also vor fast einem Jahrzehnt(!) einen Artikel mit dem Titel "Die vergrabene Bombe" veröffentlichte. Merkel, Wowereit - sie alle haben schon damals mit ihren "Integrationsgipfeln" hoffnungslos versagt:
https://tinyurl.com/y9kyo77b

Nachbarn

"Knapp jeder fünfte Bürger in Deutschland (19 Prozent) gibt an, keine Muslime als Nachbarn haben zu wollen." Da wären doch die Gründe interessant. Schlechte Erfahrungen oder warum sonst ?

"Muslime, die schon lange in Deutschland leben" ??

Wie lange leben denn die befragten Muslime schon hier?
Das könnte man doch genauer aufschlüsseln.

Und eine große Rolle bei der Integration spielt doch sicher auch die Motivation der Einwanderung: ein "eingeladener" Gastarbeiter hat eine andere Motivation sich zu integrieren als einer, der tatsächlich vor Krieg und Gewalt flieht oder als einer, der aus wirtschaftlichen Motiven einwandert.

Inwiefern sind die Erkenntnisse der Studie also auf die aktuellen Ereignisse übertragbar, in der eine sehr große Zahl aus unterschiedlichen Ländern in sehr kurzem Zeitraum zu uns kam?

Im übrigen: Was soll mir der Ländervergleich bringen? Auf Platz 1 stehen wir wohl nicht, sonst hätte man nicht das verschwurbelte "vergleichsweise gut da" formuliert? Wer ist besser und warum und wo sind wir schlechter?

Kaum noch Barrieren auf dem Arbeitsmarkt?

Da kenne ich andere Studien, z.B. vom Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) aus dem vergangenen Jahr - Danach müssen Frauen mit Kopftuch deutlich mehr Bewerbungen schreiben, auch ein ausländischer Name ist hinderlich bei der Arbeitssuche.

"Selbst hier aufgewachsene Bewerberinnen mit besten Deutschkenntnissen und in Deutschland erworbener Bildung und Ausbildung sind mit erheblichen Benachteiligungen konfrontiert, wenn sie einen türkisch klingenden Namen haben und noch dazu ein Bewerbungsfoto mit Kopftuch vorlegen. Für die Studie hat die Ökonomin Doris Weichselbaumer fast 1.500 fiktive Bewerbungen an Unternehmen in Deutschland verschickt und die Rückmeldungen der Personalabteilungen analysiert."
Bericht aus 'Zeit Online' vom September 2016: http://tinyurl.com/zkruxpj

Bildung heißt nicht reich

"Frankreich zeichne sich dagegen durch "ein besonders chancengerechtes Bildungssystem aus". Dort lernen die Kinder länger gemeinsam. Zugleich sind Muslime in dem Nachbarland aber trotz höherer Schulabschlüsse überdurchschnittlich oft arbeitslos."

Interessant! So schlecht ist unser Schulsystem wohl doch nicht. Man muss, wenn man zum Nachbarn schielt, bitte auch die ganzen Nachteile, die deren System mit sich bringt, mit einbeziehen.

Mein Eindruck ist ein völlig

Mein Eindruck ist ein völlig anderer. Welche Welt wird uns hier vorgegaukelt?
Friede, Freude, Eierkuchen ? Man sollte bei Veröffentlichungen der Bertelsmann-Stiftung
deren Regierungs und CDU-Nähe erwähnen.

Arbeitsplätze sind ja schön und gut...

Zu behaupten, dass es kaum noch Barrieren auf dem Arbeitsmarkt gibt und dann im Nebensatz zu erwähnen, dass es mit der Bezahlung noch nicht so weit her ist, ist schon ein ziemlicher Spagat. Im besten Fall steckt dahin eine systematische Benachteiligung von Ausländern (wie wir sie auch immer noch bei Frauen im Vergleich zu Männern haben), im schlimmsten Fall kann man auch von Ausbeutung sprechen, wie sie sicherlich in einigen Branchen, die überwiegend Ausländer beschäftigen, Usus ist.

Wenn man von Abeitsplätzen spricht, sollte man immer auch erwähnen, ob die Menschen von ihrer Arbeit überhaupt menschenwürdig leben können. Ist dies nicht der Fall, ist die ganze schöne Statistik nicht das Papier wert, auf dem sie steht.

Unser Bildungssystem

ist in der Tat hinderlich bei der Integration, aber auch allgemein für alle Kinder hinderlich zur Lernoptimierung.

Spätentwickler werden falsch eingeschätzt und dadurch auf die falsche Schule geschickt. Ich spreche leider aus eigener Erfahrung... Es betrifft vor allem Kinder mit Migrationshintergrund, die eigentlich sehr viel intelligenter sind, als sie in den ersten vier Klassen der Grundschule zeigen können, und daher mit Glück auf die Realschule kommen, obwohl sie den Lehrstoff des Gymnasiums auch leicht schaffen würden.

Die deutschen Bundesländer und Kultusminister sollten vielleicht mal eine Bildungsreform anstreben, nach der, nach ausländischem Vorbild, die Grundschule 7 Jahre dauern könnte und erst danach eingeteilt wird. Bei der Gelegenheit könnte man auch nach und nach einen bundeseinheitlichen Lehrplan aufstellen.

Passt das zusammen?

Laut Studie sind in Deutschland 40% der Muslime "hochreligiös", 50% "mittelreligiös".
78% geben an "regelmäßig" in ihrer "Freizeit" Kontakte zu nicht oder anders gläubigen zu haben. Grob 50% der Muslime sind Frauen. Für hochreliöse Frauen würde man annehmen, dass ihre Freizeit Aussenkontakte eher auf Familie bezogen sind. Die 78% sind erklärungsbedürftig.

Fromme Muslime

werden in einer saekularen Welt benachteiligt.

Wer taeglich einen Teil seiner Arbeitszeit dem Gebet und rituellen Waschungen widmen muss, wem es der Gaube verbietet Frauen die hand zu genen oder sogar zusammenzuarbeiten, wer Frauen nicht als Chef akzeptieren kann, wer beim Essen besonders pingelig ist usw der diskriminiert selbst seine Umwelt und Mitbeirger und darf sich nicht wundern, wenn diese ohne ihn auskommen wollen.

Ehrenamt, Sport......

Integration und Teilhabe findet aber auch abseits des Arbeitsmarktes statt.
Das Ehrenamt ist ein wichtiger Faktor in unserem Land.
Aber man schaue mal Richtung DRK, THW, Elternbeiräten, Bürgertaxis etc.
Wie viele Muslime bringen sich ein?
Das ist aber auch Alltag in Deutschland: Für andere was tun und nicht nur fordern!

Ganz bedenklich finde ich die Entwicklung bezüglich der Sport- und Fußballvereine.
Man kann es bekanntermaßen bis in die Nationalmannschaft schaffen.
Trotzdem werden seit 10 Jahren immer mehr, rein türkische Fußballvereine gegründet.
Das finde ich sehr bedenklich.
Teilhabe und Integration muss man auch mal aus Sicht von Deutschen beleuchten.
Alles hat seine zwei Seiten.

Anhand meine eigene

Anhand meine eigene Erfahrung,bewerte ich (als Italiener) die Studie wie folgt.
Natürlich bekommt Deutschland gute Noten für Integration,denn kein anders europäisches Land macht soviel dafür!Und zwar nicht nur auf politische Ebene sondern auch auf gesellschafftliche.
Integration ist aber nur ein Begriff.Und so verstehen es "die Deutschen" anders als ihren "Gästen",egal ob Muslimen oder nicht.
Insofern ist es klar,dass die Befragten angeben,(in diesem Fall) regelmäßig Kontakt mit nicht Muslimen zu haben.
Und das stimmt sogar.Nicht Muslime heisst aber nicht "Deutsche(n)".
Diese "Kontakte" bewegen sich also (fast) auschließlich innerhalb der "Migrantenkreis",der Menschen die ebenfalls einen Migrationshintergrund haben,und zwar egal aus welche Generation.
Man "integriert" sich also unter sich.
Ich als "Ausländer",auch wenn nicht Moslems,kenne persönlich kaum "Ausländer".
Der Grund?
In den "Kreisen" in den ich "verkehre",sind sie weit und breit kaum zu sehen.Sie bleiben freiwillig fern.

Studie :Gute Noten...

Wie nicht anders zu erwarten fällt
Deutschland bei der Integration von
Muslimen im EU Raum besonders
positiv auf. Und das ist gut so. Das
ist auch notwendig und erwünscht
Je mehr Muslime unabhängig von
einer deutschen Bezuschussung zu
ihrem Lebensunterhalt selbst erarbeiten um so mehr verbessert sich
das positive miteinander. Und weitere noch bestehende Schranken
werden abgebaut.

Besonders fromme Muslime??

>>> Besonders fromme Muslime werden zudem auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt.
.
Soll das bedeuten, der Arbeitgeber sollte es tolerieren, wenn der Angestellte fünf mal am Tag seine Arbeit unterbricht um zu beten, und am Ramadan nicht die volle Arbeitsleistung gewährleisten kann?
Alleine dieser Satz, dass jenige benachteiligt werden, sagt viel über die Studie aus.
Nichtmuslime bekommen auch keine Sonderbehandlung am Arbeitsplatz, sofern diese nicht erarbeitet wurde.

"Knapp jeder fünfte Bürger

in Deutschland (19 Prozent) gibt an, keine Muslime als Nachbarn haben zu wollen."

Wieviele Muslime haben Christen als Nachbarn? Ich ging bislang davon aus, dass Muslime es vorziehen unter sich zu bleiben. Anders sind ja die Stadtteile mit fast auschliesslich muslimischer Bevoelkerung kaum zu erklaeren. Wird ja niemand gezwungen irgendwo zu wohnen.

Wollen denn Muslime in ihren Stadtteilen Christen ueberhaupt neben sich?

Ach ja, eine Bertelsmann-Studie

Nun gut, die Bertelsmannstiftung pflegt migrations-optimistisch zu sein, das weiß man.

„ ... keine wesentlichen Unterschiede mehr zur übrigen Bevölkerung“. Es wundert mich sehr, dass hier Daten zur Erwerbsbeteiligung von Muslimen vorgelegt werden. Meines Wissens wird die Religionszugehörigkeit nirgendwo offiziell erhoben! Es wäre interessant zu wissen, ob die Arbeitsagentur das ähnlich sieht und bestätigt. Ich bezweifele das.

Ansonsten gibt es seriöse Studien aus Deutschland, die nachweisen, dass es durchaus Integrationsdefizite gibt: z.B. Konrad Adenauer Stiftung: Was uns prägt. Was uns eint. sowie: Exzellenzcluster Uni Münster. Letzte Studie belegt für türkischstämmmige Bürger der 1. Generation konservativere Geschlechterrolleneinstellungen als in der Gesamtbevölkerung, 57 Prozent halten die Gebote der eigenen Religion für wichtiger als die Gesetze des Staaten, in dem sie leben (2./3. Generation 36 %).

Und was ist an dieser Studie nun wirklich neu???

Vor 35 Jahren habe ich die Semesterferien regelmäßig in einem großen Unternehmen verbracht. Am Band vor mir und hinter mir standen Einwanderer, Muslime oder auch nicht! Wir haben gut miteinander gearbeitet, die Pausen verbracht, Fahrgemeinschaften gebildet. Das war und ist auch heute nicht das Problem! Probleme schaffen, wie immer nur einzelne,der Promillebereich!

Chancen am Arbeitsmarkt: Was bitteschön sollte mich dazu bewegen, einen Unterschied zwischen einem Muslim und einem besonders gläubigen Muslim zu machen? Keinen! Es sei denn und da liegt wohl der Knackpunkt: Er kleidet sich dementsprechend. Und ja, ich kann mir da sehrwohl gut vorstellen, das manch Arbeitgeber das seinen Kunden nicht antun will, ja auch nicht kann! Da gibt es aber auch entsprechende christliche "Grüppchen", jeder erkennt sie gleich an der entsprechenden Kleidung. Was mich hier nur mal wieder stört:
Es geht wieder einmal schwerpunktmäßig fast nur um Muslime! Und die anderen?? Machen die keinerlei Probleme?

100% Blödsinn!

"Muslime, die schon
lange in Deutschland leben, sind vergleichsweise gut integriert."

Aha ... also wenn bei uns ein Bautrupp einer türkischen Firma vorbeikommt und die "Buddler" (junge Türken) sprechen allesamt türkisch, dann ist das "integriert"? Blödsinn! Das ist das Gegenteil von Integration, denn diese Menschen leben in der eindeutigen Mehrheit "unter ihresgleichen" und NICHT durchmischt mit Deutschen.

Das ist Ghettoisierung auf freiwilliger Basis und niemand wagt es diese Menschen zu zwingen[1] sich an deutsche Kultur anzupassen. Stattdessen wird den Deutschen gesagt sie müssten die türkische Kultur hier jetzt akzeptieren. Das ist kulturelle Invasion.

[1] Weil wir als ex-Nazis ja alle lieb und nett sein müssen und niemande zwingen dürfen. Politische "Korrektheit" in Reinkultur und falsch, denn mit der Bertelsmann Medienmacht wird - wenn man sich dagegen auflehnt - eine Drohkulisse aufgebaut und Kritiker werden sofort zu "Nazis" ... ohne wirklich welche zu sein.

re ibelin

"Fromme Muslime

werden in einer saekularen Welt benachteiligt.

Wer taeglich einen Teil seiner Arbeitszeit dem Gebet und rituellen Waschungen widmen muss, wem es der Gaube verbietet Frauen die hand zu genen oder sogar zusammenzuarbeiten"

Ob Sie da nicht "fromm" mit "fanatisch religiös" verwechseln?

Ich habe noch nie muslimische Arbeitskollegen gesehen, die sich während der Arbeitszeit mit Gebeten beschäftigt haben.

Diese Studie

ist wohl wieder mal das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wird. Es sei denn, sie hat ein anderes Ziel, als reine Information! Da, wo die eigentliche Brisanz des Themas anfängt, wird wie beim schlechten Film ausgeblendet: die wichtigste Frage, warum nämlich die Vorbehalte gegen Muslime bleiben, steht ganz am Ende und bleibt unbeantwortet. Warum ist das so, und zwar nur bei Muslimen? Liegt das an den Deutschen? Wie integriert sind Leute, die in ihrer privaten und familiären Welt nicht Deutsch sprechen? "73% der in Deutschland geborenen Kinder wachsen mit Deutsch als 1. Sprache auf", wird da frohlockt - was ist mit den anderen 27%(!!)? Und wie integriert sind die über 60% hier lebender Türken, die der autokratischen Verfassungsänderung Erdogans zugestimmt haben. Will die Bertelsmann-Stiftung unsere alltäglichen Wahrnehmungen mal wieder Lügen strafen? Harmonie-Inszenierung vier Wochen vor der BTW? In unserer Realität kommt die schöne heile Welt dieser Studie jedenfalls nicht vor!

@ 09:11 von Bernburger49

"Knapp jeder fünfte Bürger in Deutschland (19 Prozent) gibt an, keine Muslime als Nachbarn haben zu wollen." Da wären doch die Gründe interessant. Schlechte Erfahrungen oder warum sonst ?

Ich hätte einen Grund: Angst vor dem unbekannten Neuen.

Was glaubt man wohl, was man

Was glaubt man wohl, was man mittlerweile für ein Interesse hat, von dieser Bertelsmann-Steuervermeidungs-Organisation auch noch mit solchen Berichten manipuliert zu werden, zumal wenn man über zu diesem Thema seine unmittelbaren und dem Bericht konträren eigenen Erfahrungen gemacht hat? Wie lange muss man sich solches tendenziöses Geseire noch bieten lassen? Wenn man dann noch erinnert, wie oft übers Jahr verteilt, man beobachtet, wie ausgerechnet diese Herrschaften von Bertelsmann versuchen, ihren Einfluss auch im Bildungssektor immer wieder einzubringen und auszubauen, dann schwillt einem der Kamm. Weiß man eigentlich, welche Manipulationen durch diese und andere solcher 'Stiftungen' auf uns und diesen Staat einstürmen? Wie lange noch?

@holyknights_returns

"Das liegt aber doch überwiegend an der Hetze und der rassistischen Propaganda bezüglich IS, Türkei, Iran, Jemen, Saud.Arab., Libyen, etc., die den Deutschen auf eigene Kosten jeden Tag um die Ohren geschlagen wird."

Alles was an den von Ihnen so toll aufgezählten Länder also ZURECHT kritisiert wird, ist als rassistisch und Hetze? =)

Das hätten Sie bestimmt gern.

Natürlich gibt es vorbehalte...Sie können das auch schlechte Erfahrung nennen.

"Die Muslime sind eben laut ARD die Bösen und wir christliche Weisse sind eben die Guten."

Hier zeigt sich dann schon der absolute Realtitätsverlust!

In Deutschland gibt es extra einen Presscodex um zu verhindern das den Menschen klar wird - WER für einen Großteil der Strafttaten in diesem Land verantwortlich ist!

Absolut Lachhaft ihre Nazikeule!

Bertelsmannstudie

Wenn ich schon Bertelsmannstudie höre schalte ich auf Durchzug. Diese bestellten Auftragsstudien zur Stimmungsmache sind wiederlich. Bis jetzt kenne ich von denen keine Studie die so eingetreten ist. Wie sie es z. B. vorrausgesagt haben. Und ihre Bestandsaufnahmen sind politisch motiviert.

09:25, Marcus2

>>Für hochreliöse Frauen würde man annehmen, dass ihre Freizeit Aussenkontakte eher auf Familie bezogen sind. <<

Würden Sie annehmen.

Kennen Sie religiöse Muslimas persönlich?

Wahrscheinlich nicht, und das liegt Ihrer Ansicht nach wohl daran, daß die keine Außenkontakte (Außenkontakte innerhalb der Familie sind keine) haben können.

Sie verwechseln aber Religiosität mit Konservativismus.

Vergleich

Wie wäre denn dann ein Vergleich mit Migranten anderer Religionszugehörigkeit.

Integrieren sich Hindus oder Buddhisten einfacher in die deutsche Gesellschaft?

09:14 von Gnom

Sie können ja mal 1500 Bewerbungen mit buntgefärbtem Irokesenschnitt versenden und und die Rückmeldungen der Personalabteilungen analysieren.

In beiden Fällen wird Menschen, mit denen man nicht mal unmittelbar Kontakt hat, weithin sichtbar eine innere Einstellung signalisiert.

Eine Flut von Studien...

Was ist denn heute los? Überall tauchen Studien auf, wie gut Muslime integriert sind, warum die meisten Deutsche Flüchtlinge aufnehmen wollen etc...
Nur mal so nachgehakt: Wenn 96% der Muslime sich mit Deutschland verbunden fühlen und andererseits 60 - oder waren es 70%? - der Türken in Deutschland Erdogans Verfassungsreform wählen, dann sehen die Macher der Studie da wahrscheinlich noch nicht einmal einen Widerspruch...

Die unterschiede beim

Die unterschiede beim Bezahlung ist auf der Art der Arbeit zurück zu führen.
Und so passiert, wie bei jeden meiner bislang Arbeitsplätze, dass kaum Deutschen in den Abteilungen gabs, außer vielleicht als Führungskraft höheres Grad.
Ich rede hier von ("einfachen") Produktion in den Industriehallen, im Lagerbereich, in der Gastronomie, im Reinigungsbereich ecc.

Anders sah aber in all den selben Bereichen, in den Verwaltungsetagen.
Dort gab es andersrum in der Regel kaum "Ausländer" zu finden.

Schon klar also, dass die Bezahlung niedrieger ist.

Ich bin erstaunt!

Wenn Herr Gauland feststellt (Zitat): „Die Leute finden ihn als Fußballspieler gut. Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben.“ wird dies in vielen Medien kritisiert und sogar als Beleidigung gewertet.
Wie unterscheidet sich dazu die Aussage der (nicht ganz neutralen) Bertelsmann Stiftung (Zitat) "Knapp jeder fünfte Bürger in Deutschland (19 Prozent) gibt an, keine Muslime als Nachbarn haben zu wollen."?

in der politischen debatte

in der politischen debatte sollten die MENSCHEN im vordergrund stehen und nicht die meinung irgendeines reichen strippenziehers !

09:34, IBELIN

>>Wieviele Muslime haben Christen als Nachbarn? Ich ging bislang davon aus, dass Muslime es vorziehen unter sich zu bleiben. Anders sind ja die Stadtteile mit fast auschliesslich muslimischer Bevoelkerung kaum zu erklaeren. Wird ja niemand gezwungen irgendwo zu wohnen.

Wollen denn Muslime in ihren Stadtteilen Christen ueberhaupt neben sich?<<

Ich glaube, Sie machen sich etwas falsche Vorstellungen über die Stadtteile, in denen viele Muslime wohnen.

Kommen Sie doch mal nach Neukölln und schauen sich an, was wir hier für eine Mischung haben.

@um 09:33 von Mischpoke West

"Soll das bedeuten, der Arbeitgeber sollte es tolerieren, wenn der Angestellte fünf mal am Tag seine Arbeit unterbricht um zu beten, und am Ramadan nicht die volle Arbeitsleistung gewährleisten kann?"

Ja natürlich. Schauen Sie sich einfach das glorreiche Vorbild Google an. Dort wird nicht mehr nach Qualifikation eingestellt, sondern nach Geschlecht, Rasse und sexueller Orientierung. Und wer das in Frage stellt der wird gefeuert, was der Fall des James Damore zeigte.

Wer sich informiert kann übrigens aus den USA noch andere "Trends" bekommen, denn die (Sozial-)Wissenschaften werden so umgekrempelt, dass man beim "gewünschten Ergebnis" anfängt und dann dafür die Erklärung zusammenzimmert. Logik und Objektivität? Das ist die Welt der weißen Männer und deshalb abzulehnen! Es werden sogar die Newton'schen Gesetze als sexistisch angegriffen ...

In Zukunft werden auch bei uns die Arbeitgeber entsprechend einstellen müssen. Die Frauenquote in Vorständen gibt es doch schon ...

Das kann ich so nicht ganz bestätigen.

Ich habe sehr oft feststellen müssen das viele Muslime ihr eigenes Ding machen u. machen wollen. Ständig ,nicht bei allen aber doch sehr vielen mußte ich mir anhören ohne mein Zutun das wir Nazis sind;die deutsche Sprache besser beherrscht würde u. das das Zuhause sonniger u. besser ist als das unsere deutsche. Auch hab ich fast noch nie gesehen das im Arbeitsleben im Imbiss oder im Obstladen Deutsche arbeiten bzw. angestellt waren. Und auch auf Schicht mußte ich Jahre später hören das es auf der roten Schicht eine Gruppe gab die über den Kopf der Vorarbeiter nur eigene Landsleute in der Einarbeitung zuließ die ihren Gebräuchen u. Vorstellungen entsprach über die Einarbeitungsunterstützung der jeweils Neuen die so gesiebt wurden über die Gruppe.Ich hab das viele Jahre nicht mitbekommen u. nur über eien älteren Mitarbeiter der noch viel länger da war als ich erfahren .So wurden Vorarbeiter u. Personalabteilung umgangen über ich nix wissen oder doch.(Bauernschläue)

09:40 von karwandler

Ich schon. Von den Auswirkungen des Ramadan ganz zu schweigen.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf

Sicher wird es ein paar Prozent gut integrierter Muslime geben. Aber selbst bei vielen hochgebildeten Muslimen ist die ganze Gedankenwelt, das ganze Religions-, Kultur, und Moralverständnis so völlig anders als unseres (obwohl es sich um freundliche und höfliche Mitbürger handelt), dass jeder Verstoss gegen ihre Vorstellungen, sei es durch Einheimische, sei es durch Angehörige ihrer Volksgruppen, sofort zu ungeahnten und unvorhersehbaren Reaktionen führt, ich habe es oft genug erlebt und die Medien müssen - ob sie es wollen oder nicht- immer wieder darüber berichten. Von den vielen Muslimen, die in Parallel- oder gar Anti-Gesellschaften leben, schweigt die "Studie" ganz. Nachtigall, ick hör dir trappsen..., es stehen Wahlen an...

re 09:11 von Bernburger49

"Knapp jeder fünfte Bürger in Deutschland (19 Prozent) gibt an, keine Muslime als Nachbarn haben zu wollen."

Da wären doch die Gründe interessant. Schlechte Erfahrungen oder warum sonst ?

So viele Muslime haben wir doch gar nicht in Deutschland, als dass knapp jeder fünfte aus Erfahrung sprechen könnte!
Ich vermute eher, dass Vorurteile und Unkenntnis im Spiel sind - Getreu dem Motto: Watt der Buer net kennt, datt fret er net.
Es ist ja erwiesen, dass die Ablehnung gegenüber Nicht- Deutschen dort am größten ist, wo der Ausländeranteil sehr gering ist.

09:40, roca remeed

>>Will die Bertelsmann-Stiftung unsere alltäglichen Wahrnehmungen mal wieder Lügen strafen?<<

Bitte verallgemeinern Sie Ihre persönliche Wahrnehmung nicht, indem Sie sie zu "unseren alltäglichen Wahrnehmungen" verallgemeinern.

Ich beispielsweise teile Ihre Wahrnehmung nicht.

@09:34 von IBELIN

Die Ballung von ausländischen Mitbürgern in manchen Stadtteilen liegt vor allem in der Unatracktivität, bzw. an den daraus resultierenden niedrigeren Mieten dieser Stadtteile.

Die weitaus meisten ausländischen Mitbürger leben allerdings sehr durchmischt mit deutschen Bürgern Tür an Tür. Nur fallen diese nicht so auf, da sie bereits meist sehr gut integriert sind. Sie kaufen sich kleine Häuser in den Vorstädten, sind meist sehr kontaktfreudig und stets sehr freundlich.

Ich habe bereits in vielen Städten gelebt und hatte praktisch immer ein oder mehrere ausländische Mitbürger als Nachbarn. Bei vielen fiehl das erst mal gar nicht auf: Einwandfreies Deutsch, oft mit Dialekt, normale Jobs vom Arbeiter bis zum Ingenieur.

Es gibt aber durchaus einen Teil, der eben in den von Ihnen beschriebenen "Gettos" lebt. Nur: Es gibt auch "deutsche Gettos". Meist sind das die abgehängten unserer Gesellschaft und hat weniger mit der Staatsangehörigkeit zu tun.

@IBELIN um 9:34

Sie schreiben:"Knapp jeder fünfte Bürger
in Deutschland (19 Prozent) gibt an, keine Muslime als Nachbarn haben zu wollen."

Wieviele Muslime haben Christen als Nachbarn? Ich ging bislang davon aus, dass Muslime es vorziehen unter sich zu bleiben. Anders sind ja die Stadtteile mit fast auschliesslich muslimischer Bevoelkerung kaum zu erklaeren. Wird ja niemand gezwungen irgendwo zu wohnen.

Wollen denn Muslime in ihren Stadtteilen Christen ueberhaupt neben sich?
......................................................................
Diese Frage stellt sich mir auch und ich sehe erhebliche Defizite und dass sich Muslime nach außen hin abschotten.

Wer mit halbwegs offenen Augen durchs Land geht, weiß, dass diese Studie der Bertelsmannstiftung an der Realität vorbei geht.
Aus meiner Sicht handelt es sich da um pure Meinungsmache zugunsten bestimmter Parteien.
Leute, haltet die Augen offen und lasst Euch nicht alles eintrichtern!

Deutschland hat/hatte viele Einwanderer

Die Mehrzahl davon waren/sind Nicht Muslime. Schon mal was von denen gehoehrt.

Warum sind es die Muslime um die man sich wie Kleinkinder kuemmern muss. Integration ist doch eines jeden ureigene Aufgebe, die auch jeder selbst erledigen muss. Zur Integration gehoehrt auch die Akzeptanz der Umfeldes in dem man lebt.

Was macht Muslime so anders verglichen mit Chinesen, Russen, Suedamerikanern, Kroaten, Serben, Polen, Italienern,....

09:46, privat23

>>In Deutschland gibt es extra einen Presscodex um zu verhindern das den Menschen klar wird - WER für einen Großteil der Strafttaten in diesem Land verantwortlich ist!<<

Wer ist denn für einen Großteil der Straftaten in diesem Lande verantwortlich?

Das wird erst dann eine

Das wird erst dann eine Integration sein wenn diese Muslime nichtmehr in ihrer eigenen Sprache kommunizieren wenn diese aufeinander treffen.
Das ist für diejenigen die dieser Sprache nicht verstehen das größte Problem, die sehen einen an, reden, lachen, usw. und du weist nicht was die Reden…. Und solange das so ist wird es auch keine 100%ige Akzeptanz geben auch keine 60%ige.

@ 09:25 von Marcus2, Religiösität muslimischer Frauen

Für hochreliöse Frauen würde man annehmen, dass ihre Freizeit Aussenkontakte eher auf Familie bezogen sind.

Die Selbsteinschätzung zu der eigenen Religiösität ist oft getrübt.

Christen, die einmal im Jahr an Weihnachten in die Kirche gehen, halten sich für gläubig.

Muslimische Attentäter haben häufig ein total falsches Bild vom Islam, halten sich aber für sehr religiös und glauben die Regeln besonders gut einzuhalten.

Junge, in Deutschland geborene, Muslime sehen Ihre Religion und das Verhältnis zu anderen Religionen viel entspannter als ihre Grosseltern, die in der Türkei leben. Trotzdem sind sie religiös, wenn sie jeden Tag beten und den Ramadan einhalten.

Ich glaube nicht, dass sich eine muslimische Frau für weniger religiös halten muss, wenn sie mit Menschen ausserhalb ihrer Familie spricht.
Alte und ängstliche Männer hätten das gerne so um die Frauen zu unterdrücken, aber im Koran steht davon nichts.

@09:40 von karwandler

"Ich habe noch nie muslimische Arbeitskollegen gesehen, die sich während der Arbeitszeit mit Gebeten beschäftigt haben."

Ich schon, dann haben Sie vermutlich noch keine frommen Muslime kennengelernt.

@ 09:46 von privat23

In Deutschland gibt es extra einen Presscodex um zu verhindern das den Menschen klar wird - WER für einen Großteil der Strafttaten in diesem Land verantwortlich ist!

Genau, wir erfahren viel zu selten, das bei den meissten Straftaten an Ausländern DEUTSCHE schuld sind.

Unglaubwürdig

Bis vor kurzem wurde noch Gettobilding, no-go-areas, Angst vor Fremden, und was noch alles mit ausländischen Mitbürgern in Verbindung gebracht.

Und nun, nach der Bertelsmann-Stiftung waren die Diskussion wohl nur Schall und Rauch.

Scheuklappen, wo man hinsieht. Die einen sehen hinter jedem Ausländer den bösen "Schwarzen Mann", und die anderen, wie jetzt die Bertelsmann-Stiftung negieren die bestehenden Probleme. Wie man es braucht wird argumentiert.

Witzig, oder eher traurig finde ich, daß so viele mit dem Leben in Deutschland zufrieden sein sollen, und dann eine Diktatur in der Türkei wählen.

Mein Gefühl sagt mir etwas anderes,

wenn ich durch bestimmte Stadtteile gehe. Aber Gefühle, persönliche Einschätzungen oder Befürchtungen von Wählern sind in unserer Demokratie unerwünscht.
Die Stimmabgabe hat nach rein rationaler Entscheidung zu treffen und die Zahlen, Daten und Fakten, die Grundlage für diese Entscheidung sein sollen, kommen von der Bertelsmann Stiftung.

rosarote Brille?

Ich als in D geborener Muslim kann ich bestätigen, dass D im Vergleich zu anderen Ländern sehr viel für die Integration getan hat und tolerant ist. Ich habe bis vor wenigen Jahren selten zu spüren bekommen, dass ich Ausländer bin (ich sehe mich eher deutsch). Ich habe viel für meine Ausbildung getan und hatte beruflich nie Barrieren, also Chancengleichheit ist mMn gegeben. Allerdings ziehe ich seit etwa 2 Jahren fragwürdige Blicke auf mich, allein durch meine Anwesenheit. Das merke ich daran, wie ich häufig insbesondere von älteren Generationen auf der Straße angesehen werde. Das liegt natürlich an dem islamistischen Terror, der sich leider in Europa gehäuft hat und der Flut an Zuwanderern.

Allerdings würde ich mir wünschen, dass mehr differenziert wird anstatt alle in einen Topf zu werfen. Ist natürlich jetzt subjektives Empfinden.

Insoweit empfinde ich die Statistik als etwas geschönt.

Trotzdem sehe ich D als meine Heimat und möchte nirgendwo anders leben.

@holyknights_returns

"die Propaganda greift nur bei über 60 Jährigen"

Sie sind nicht ganz auf dem Laufenden - die über 60-Jährigen zählen zu der ersten Nachkriegsgeneration, d. h. der Generation, die sich mit den Folgen von Rassenwahn, Meinungsterror und dem resultierenden Kriegswahnsinn konfrontiert sah, ohne selbst dazu beigetragen zu haben. Fassungslosigkeit und Schuldgefühle sind nur schwache Beschreibungen von dem, was in unserer Generation vorging - die 68er-Bewegung entstand nicht aus dem Nichts.

Zuwanderung von Millionen in den späten 50er bis in die 70er Jahre ist ein komplexes Thema; sie schaffte gleichzeitig Probleme und war Bereicherung. Es gibt nur eine Lösung: Respekt auf beiden Seiten, d. h. auch von Seiten muslimischer Einwanderer. Und übrigens: ich habe türkische Nachbarn, neben deutschen, französischen, schwedischen, indischen, afrikanischen - in einem ganz normalen Stadtteil einer Großstadt.

Ist diese Studie unabhängig?

Unterstützt nicht Liz Mohn, die einflußreichste Person von Bertelsmann Angela Merkel. Dies war jedenfalls aus der Presse zu entnehmen.
Ich bezweifle jedenfalls die Integrationsstudie, nachdem besonders die hier in D lebende türkische Bevölkerung ca. 63 % für das Präsidialsystem von Erdogan in der Türkei gestimmt haben. Das wirft doch sehr viele Fragen auf!

@holyknights_returns Und das glauben Sie ganz und wirklich???

"Das liegt aber doch überwiegend an der Hetze und der rassistischen Propaganda bezüglich IS, Türkei, Iran, Jemen, Saud.Arab., Libyen, etc., die den Deutschen auf eigene Kosten jeden Tag um die Ohren geschlagen wird."

Also, ich persönlich nehme mein Umfeld ganz anders wahr. Meine- teilweise auch mit muslimischem Glauben - Freunde mit Migrationshintergrund übrigends auch.

Ich nehme wahr, das kein Tag vergeht, an dem nicht irgendein Artikel, irgendein Aufruf irgend ein Radiobricht nicht dazu auffordert, mehr Verständnis für Muslime und deren kulturelle Eigenheiten zu haben. Das geht mittlerweile so weit, das sich Museen teilweise 2x überlegen, bestimmte Bilder aufzuhängen- es könnten Muslimas sich religiös beleidigt fühlen... Nein, ich weis nicht, was Sie so mitbekommen, aber ich bin der festen Überzeugung: Intergration und freundliches Miteinander geht nur, wenn auch beide Seiten sich aufeinander zu bewegen, beide Seiten Abstriche machen... Und ja, es geht nicht immer nur um Muslime!

Wahlergebnis ignoriert???

Wie kann man beim Wahlverhalten (Verfassungsreferendum) der Türken in Deutschland von guter Integration sprechen???

Das ist lächerlich!!!

.....wollen nicht neben Ihnen wohnen....

Die möglichen Gründe werden nicht angegeben.
Ich habe da ein paar unrühmliche Erfahrungen mit muslimischen Mitbewohnern im Haus:
Berge an Schuhen im Treppenhaus. Die Wohnungsverwaltung konnte dem nicht beikommen. Fluchtwege freihalten wurde nicht akzeptiert.
Schlachten in der Waschküche und das Gekröse unverpackt in die Biotonne.
Das zum Thema Wohnen.
Mittlerweile bin ich ausgezogen.

Trotzdem habe ich auch gute Erfahrungen, und die überwiegen: Ich habe sehr nette muslimische Bekanntschaften, mit denen ich auch Kontakt pflege.
Am Arbeitsplatz hatten wir noch nie Probleme mit Muslimen.

@09:40 von roca remeed

Sie verdrehen die Tatsachen. Nicht 60% der hier lebenden Türken haben für die Verfassungsreform gestimmt, sondern 60% der zur Wahl gegangenen Türken. Welch großer Unterschied das ist, unterlege ich gerne mit ein paar Zahlen:

In Deutschland leben ca. 2,5 Mio türkischstämmige Mitbürger. 1,4 Mio haben den türkischen Pass und sind im Wahlberechtigtem Alter. Von denen gingen ca. 530.000 zur Wahl. 63% derer, die zur Wahl gingen, stimmten für den Verfassungsentwurf. Mithin ca. 330.000.

Wenn man als Grundlage die türkischstämmige Bevölkerung in Deutschland nimmt, sind das lediglich ca. 13%, die für diese Verfassungsänderung gestimmt haben. Nimmt man die Wahlberechtigten Türken in Deutschland, so sind es ca. 23%.

Also ist Ihre Aussage, 60% der hier lebenden Türken hätten der Verfassungsänderung zugestimmt grob falsch. Es waren 23% der in Deutschland lebenden Türken, die Wahlberechtigt waren. Und es waren lediglich 13% der türkischstämmigen Bevölkerung. In keinem Fall aber 60%.

Muslime? Oder Türken und Araber?

Was soll denn eine Studie über "Muslime" aussagen?? Wurden da einfach alle Menschen, die in der Türkei, in arabischen Ländern, im Iran etc. geboren wurden, gezählt - unabhängig davon, ob sie sich selbst als "Muslime" identifizieren? Die Gleichsetzung von Nationalität mit einer bestimmten Bekenntnis ist einer der dämlichsten Fehler in der Einwanderungsdebatte. Und eine Beleidigung für alle Türken und Araber, die sich vielleicht eher als Christen oder Aleviten, vor allem aber als Atheisten oder Sozialisten oder einfach ganz normale Menschen ansehen, denen Religion eher schnuppe ist.

re 09:46 von privat23

In Deutschland gibt es extra einen Presscodex um zu verhindern das den Menschen klar wird - WER für einen Großteil der Strafttaten in diesem Land verantwortlich ist!

Das ist Unsinn! Die Kriminalitätsquote variiert zwar je nach Delikt, aber im großen ganzen kann man sagen, dass Ausländer nicht krimineller als Deutsche sind. Und dazu muss man auch keinen Pressekodex bemühen, sondern einfach Statistiken des BKA lesen.

hetzerisch

"Wollen denn Muslime in ihren Stadtteilen Christen ueberhaupt neben sich?"

Ihr Kommentar hat hetzerische Züge. Ich habe noch nie gehört, dass jemand sich seine Nachbarn mit bestimmten Glaubenvorstellungen wünscht.

Diese Stadtteile haben sich so entwickelt, weil dadurch eine Community entstanden ist, die Zuzüglern das Leben vereinfacht. Es geht idR um Lebensmittel, kulturellen Austausch und solche Dinge.

Aber auch ich finde es nicht förderlich, wenn sich Stadteile zu sehr in diese Richtung homogenisieren und sich dem allgemeinen Zusammenleben entziehen.

Gruß

@ 09:29 von FFpetra44

Trotzdem werden seit 10 Jahren immer mehr, rein türkische Fußballvereine gegründet.
Das finde ich sehr bedenklich.

Vielleicht wollen diese Menschen einfach nicht mehr beim Sport diskriminiert werden.

Ist Ihnen z. B. schon mal aufgefallen, dass es beim Fussball fast keine Schwulen gibt, bzw. der Prozentsatz weit unter dem der deutschen Bevölkerung liegt?
Die sagen nichts oder machen andere Sportarten weil Fussball extrem assozial ist. Selbst verdiente Bundesliga- und Nationalspieler outen sich erst NACH ihrem Karriereende.

DAS ist bedenklich!

....wer's glaubt wird seelig

eine vor den BTW geschickt platzierte Meldung.
Ich könnte mir jedenfalls vorstellen, dass es auch "Studien" gibt, die genau das Gegenteil herausgefunden haben.
Meiner eigenen Wahrnehmung nach kann ich diese Studie der Bertelsmann-Stiftung in keinster Weise nachvollziehen.

"Kaum noch Barrieren auf dem Arbeitsmarkt"

"Kaum noch Barrieren auf dem Arbeitsmarkt"

Ich finde es "lustig", dass man hier immer von "Barrieren" spricht, die ein Beschäftigung im Arbeitsmarkt angeblich behindern sollen.

Man nenne mir Unternehmen/Betriebe, die ausländische oder deustche MA mit Mihigru nur deswegen nicht einstellen, weil sie einen "Mihigru" haben.

Oder sind "Barrieren" in den sachbezogenen Gründen zu sehen, die sich im Qualifikationsprofil der Bewerber zu finden sind? Lt. des BIBB vefügen bspw. 59 Prozent der "Flüchtlinge" über keinen Schulabschluss. Könnte dies eine "Barriere" für den Arbeitsmarkt darstellen?

@Gnom, 09:23

Da man “Spätentwickler“ von, sagen wir: von “weniger Begabten“ nicht ad hoc unterscheiden kann, ist der einstweilige Besuch einer Realschule doch nichts Ehrenrühriges. Niemand wird daran gehindert, noch während dieser Zeit oder nach Erlangen der Mittleren Reife zum Gymnasium zu wechseln.
Eine 7jährige Grundschulzeit einzuführen würde das hiesige Schulsystem auf den Kopf stellen, ohne Vorteile zu bringen.

@ 09:03 von holyknights_returns

"Na gut, die Propaganda greift nur bei über 60 Jährigen, aber die erzählen es dann eben ihren Enkeln usw."

Sie sollten vor Abgabe so einer Äusserung einmal darüber nachdenken, dass es viele über 60-jährige gibt, die noch eigenständiges und kritisches Denken gelernt haben und ob man das per se bei den jüngeren Meschen voraussetzen kann.

@ privat23

Guter Kommentar, vielen Dank für die klare Ansage

@ 09:33 von Mischpoke West

Soll das bedeuten, der Arbeitgeber sollte es tolerieren, wenn der Angestellte fünf mal am Tag seine Arbeit unterbricht um zu beten, und am Ramadan nicht die volle Arbeitsleistung gewährleisten kann?

Klar!
Der Arbeitgeber soll ja auch tolerieren wenn der gute deutsche Arbeiter am Montag nichts auf die Reihe kriegt, weil er das Wochenende durchgesoffen hat!

Nur zur Erinnerung: Muslime trinken keinen Alkohol. Dadurch holen sie den Ramadan im Laufe des Jahres bei der Produktivität, gegenüber den Deutschen, locker wieder rein.

Realität und Studie

Die Studie ist tendenziell geprägt und ist mehr Wunschdenken als Realität.Man braucht in den Großstädten nur die Augen aufmachen und erkennt wer sich hier von wem abschotten will.Das hat natürlich verschiedene Gründe.Man lebt eben gern unter seinesgleichen,Exklaven bestimmter Einwanderergruppen gibt es überall auf der Welt.Bedenklich ist es nur dann,wenn man die Werte und Kultur des Staates ablehnt und lieber nach den eigenen mitgebrachten Regeln leben will,die Sprache nicht sprechen möchte oder nicht lernen kann,weil es an Möglichkeiten und dem Umfeld fehlt.Dann isoliert man sich selbst und das schafft natürlich Probleme und nicht nur auf dem Arbeitsmarkt.Die Studie möchte vor den Wahlen eben ein positives Bild zeichnen,die CDU Nähe des Verlages ist ja bekannt.

re 10:27 von harry_up

Eine 7jährige Grundschulzeit einzuführen würde das hiesige Schulsystem auf den Kopf stellen, ohne Vorteile zu bringen.

Den größten Vorteil hatte ich doch genannt: Kinder können noch in der Grundschule gemäß ihren Kompetenzen gefördert und besser für weiterführende Schulen eingeschätzt werden. Alle Welt macht das so, nur Deutschland geht hier einen einsamen Sonderweg.

Und von der Organisation her ist der Aufwand geringer als Sie vielleicht annehmen - Einzig beim Studium auf Lehramt müssten eventuell Lehrfächer spezialisiert werden. Vor allem aber müssten Studierende auf Lehramt viel früher auf Kinder losgelassen werden! Manche studieren bis zum Referendarjahr und rufen dann erschreckt: "Hilfe, Kinder!"

10:30 von mirage3a ...wer sich hier von wem abschotten will!

"Bedenklich ist es nur dann,wenn man die Werte und Kultur des Staates ablehnt und lieber nach den eigenen mitgebrachten Regeln leben will,die Sprache nicht sprechen möchte..."

Generell sehe ich das ähnlich - wer wissen möchte, wie sich so etwas - durchaus positiv - entwickeln kann, der sollte sich mit amerikanischer Einwanderungsgeschichte befassen...:

Neben den Iren stellten im 19 Jhd die Deutschen die größte Einwanderergruppe. Und ganz witzig wg der Integration:
Sie waren am wenigsten daran interessiert, sich in ihrer neuen Heimat voll und ganz zu integrieren. Im Gegenteil, deutsche Schulen, Straßennamen bis hin zu deutschen Orts- und Straßenschildern...

Die wirkliche Integration brachte erst der Eintritt der USA als Gegner in den ersten Weltkrieg: Da mußten sich die dort lebenden ( auf ihr deutschtümelnd stolzen ) "Deutschländer" für oder gegen die USA entscheiden

Also, mit freiwilliger Integration sah es bei unseren Landsleuten - egal wo auf der Welt- auch nicht so toll aus!

Unglaublich, wieviele Leute

Unglaublich, wieviele Leute hier ihre eigene Filterblase pflegen und gleich wissen, dass "eigene Erfahrungen" objektiver und richtiger sind als die Bertelsmann-Studie. Weil nicht sein kann, was nicht sein soll? Mich befremdet diese latente Form der Fremdenfeindlichkeit doch sehr, und ich stelle - nicht zum ersten - mal fest, dass die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund manchmal leichter zu sein scheint als die Integration mancher hier geborenen Ewiggestrigen.

10:30, mirage3a

>>Man braucht in den Großstädten nur die Augen aufmachen und erkennt wer sich hier von wem abschotten will.<<

Ich sitze gerade im Café, oder besser davor, an der Ecke Bürknerstraße/Hobrechtstraße.

Das ist in Neukölln.

Das Café, bzw. die Bäckerei wird von Türken betrieben.

Ich bin hier Stammgast und werde auch so behandelt.

Am Kottbusser Damm, etwa auf gleicher Höhe, befindet sich ein Internetcafé. Dort verkehrt die Salafistenszene. Zumindest sehen die Jungs so aus. Das nervt ein wenig. Sonntags nachts ist das aber der einzige Laden in der Gegend, der ein einigermaßen brauchbares Weinsortiment aufzuweisen hat.

Für jemanden, der das Zusammenleben in der Großstadt nur vom Hörensagen kennt, ist das alles gewiss sehr verwirrend.

Und immer wieder die selbe Leier

Religion und Intelligenz werden einander gemessen.
Es nervt !

@ 09:46 von privat23

"In Deutschland gibt es extra einen Press(e)codex um zu verhindern das(s) den Menschen klar wird - WER für einen Großteil der Strafttaten (soll wohl Straftaten heißen) in diesem Land verantwortlich ist! "
-->
solche Behauptungen sind ohne Beleg absolut lachhaft, passen aber exakt zum vorherrschenden Meinungsbild (Lügenpresse etc.) der selbsternannten Volksvertreter und -aufklärer bei PEGIDA, AfD und ähnlichen Gruppierungen, die natürlich alles ganz genau wissen und die "Volksverräter" in der Regierung durchschaut haben.

Zitat: "Soll das bedeuten,

Zitat:
"Soll das bedeuten, der Arbeitgeber sollte es tolerieren, wenn der Angestellte fünf mal am Tag seine Arbeit unterbricht um zu beten, und am Ramadan nicht die volle Arbeitsleistung gewährleisten kann?"

Nun - ein strenggläubiger Christ MÜSSTE dies eigentlich auch tun!!
Im Unterschied zum Moslem muss er dazu sogar eine Kirche aufsuchen - der Moslem kann seine Gebete auch am Arbeitsplatz vollrichten.

Zudem - nur 2 der 5 täglichen Gebete fallen in die Arbeitszeit!

Und wenn ich richtig unterrichtet sind wurden bei Opel sogar die Sanitärtrakte umgebaut - weil es in der Türkei nur Hock- und keine Sitz-Klosett gab.
(übrigens sind z.B. in Italien viele öffentliche Klosetts ebenfalls welche zum hinhocken - ist einfach hygienischer)

und zum Ramadan haben ihnen ja schon andere User geantwortet

Integration

Ich als Migrant bin integriert und auch meine Kinder (Grundschule). Wir wohnen nicht in einem Ghetto oder Ausländerviertel... wir sehen nicht mal aus wie Migranten... doch nur aufgrund unserer Namen werden wir in Schubladen gepackt. Wir müssen uns immer erklären, bei den Deutschen sowohl auch bei den Migranten. Warum muss man sich für irgendeine Seite entscheiden.

Wenn ich erlebe, dass Deutsche,...

...die seit 30 Jahren in Spanien wohnen, immer noch nicht spanisch sprechen, aber erwarten, dass die Fleischverkäuferin im Supermarkt ihren deutschen Dialekt versteht, soll mir keiner was von Muslimen in Deutschland erzählen, die nicht deutsch sprechen, aber keineswegs erwarten, dass die deutsche Fachverkäuferin arabisch antwortet.

Da hat user cornelius.k., 11:51, wohl nicht ganz Unrecht.

Beim Thema Arbeit genauer hinsehen

Die Frage ist, was in der Studie unter Integration verstanden wurde. Geht's darum, wie gut Muslime in Deutschland klarkommen oder wie Muslime und Nichtmuslime zusammenwachsen? Deutsch sprechen, eine deutsche Schule abschließen und regelmäßig Freizeit mit Nichtmuslimen verbringen, sind Hinweise auf zumindest eine gewisse Nähe zwischen Muslimen und Nichtmuslimen. Was Ausbildung und Arbeitsplatz betrifft, ist die Frage allerdings, wer beides anbietet. Auch viele Muslime sind Ausbilder und Arbeitgeber in Deutschland. Wenn man wissen will, in welchem Umfang Muslime und Nichtmuslime da zusammenwachsen oder ob sich eventuell Parallelgesellschaften bilden, muss man schon genauer hinsehen, als nur zu fragen, ob jemand Arbeit hat. Ist der Arbeitgeber Muslim oder Nichtmuslim und gibt es Nichtmuslime unter den Kollegen, muss zusätzlich erfragt werden.

Manipulationsstudie

Wie wird denn in dieser Studie die Integration bewertet?
Dass die Einwanderer einigermaßen Deutsch können?
Ist man denn integriert, wenn man die deutsche Sprache einigermassen kann?

Wenn die so gut integriert sind, warum wählen 70-80 % der türkischen Wahlberechtigten den Erdogan?

In Großbritanien dafür nur 15-20 %.
Irgendwas scheint mit dieser Studie nicht zu stimmen.

10:16, Heidemarie Bayer

>>Unterstützt nicht Liz Mohn, die einflußreichste Person von Bertelsmann Angela Merkel. Dies war jedenfalls aus der Presse zu entnehmen.<<

Liz Mohn ist mit Angela Merkel befreundet.

Sie ist aber nicht die Diktatorin der Bertelsmannstiftung. Wie die organisiert ist, wie die Entscheidungsstruktur sich darstellt, wie die Verbindung zum Bertelsmann-Konzern aussieht und was die Hauptkritikpunkte an ihrer Arbeit sind, kann man dem sehr informativen Wikipedia-Artikel zum Thema entnehmen. Man sollte sich allerdings schon die Mühe machen wollen, auch etwas längere Texte zu lesen. Das sollte man wirklich tun, denn es wirkt der etwas nervigen Angewohnheit entgegen, in Sprechblasen und Schlagworten zu argumentieren.

Last die Migranten nur genug Jahre ...

... in Deutschland verbringen, dann sind die alle integriert.
Das müßte in etwa die Botschaft dieses Artikels sein.
Welch Bemäntelung und Schönrederei der akuten Probleme mit den aus Muslimen seit zig Jahren bestehenden Paralellgesellschaften in Deutschland.
Alles geschlossene Gesellschaften von Muslimen, die hier seit Jahren und Jahrzehnten wohnen und in denen man nicht die Spur von Integration begegnet und alles bekannt, weil schon mehrfach darüber berichtet.
Berlin, Mannheim, Duisburg stehen dafür, um nur 3 Städte zu nennen.
Und trotzdem setzt man so einen Schmarrn von "guter Integration von Muslimen, die schon lange in Deutschland leben" in das Nachrichenportal des ÖR.
Da kann es doch nur einen Grund dafür geben:
Die CDU-Flüchtlingspolitik unter Frau Merkel muss ins rechte Licht gerückt werden.

@10:30 von silverbeard

"Nur zur Erinnerung: Muslime trinken keinen Alkohol. Dadurch holen sie den Ramadan im Laufe des Jahres bei der Produktivität, gegenüber den Deutschen, locker wieder rein."

Dieses abwertende Bild was sie da von Deutschen produzieren ist erstens falsch, betrifft wenn überhaupt nur eine winzige Minderheit und zweitens habe ich das in meinem gesamten Arbeitsumfeld in den letzten 30 Jahren nicht mehr erlebt.
Also wenn ich mir das ansehe wie sie über Deutsche schreiben kommt es mir so vor als wenn das Diffamieren der Deutschen salonfähig geworden ist und das Diffamieren anderer absolut undenkbar sein muss.
Finde ich nicht gut.

10:14, Seacow

>>Mein Gefühl sagt mir etwas anderes,
wenn ich durch bestimmte Stadtteile gehe. Aber Gefühle, persönliche Einschätzungen oder Befürchtungen von Wählern sind in unserer Demokratie unerwünscht.<<

Gefühle hat jeder Mensch, und die fallen von Mensch zu Mensch höchst unterschiedlich aus.

Sie haben also Gefühle, wenn Sie durch "bestimmte Stadtteile" gehen. Ich wohne in solch einem "bestimmten Stadtteil", es könnte also durchaus sein, daß Sie mir bei einem Ihrer Stadtteilspaziergänge begegnen. Meine Gefühle decken sich offensichtlich nicht mit den Ihrigen, sonst wäre ich hier längst weggezogen.

Alle unsere Entscheidungen werden von Gefühlen beeinflusst. Man nennt es auch Intuition. Die brauchen wir, weil man natürlich nicht jede der tausenden Entscheidungen, die man jeden Tag, angefangen beim Aufstehen und endend beim ins Bett gehen, reflektiert treffen kann.

Komplexe, folgenreiche Entscheidungen, und dazu gehört die Wahlentscheidung, sollte man aber schon reflektiert treffen.

@holyknights-returns

So isses ! Das kann ich nur bestätigen !!
Der Freundeskreis meiner Kinder, beide über 20, erstreckt sich über alle möglichen Grenzen hinweg, die die Gesellschaft als solche sieht.
Sie leben Multi-Kulti mit einer solchen Selbstverständlichkeit, daß ich nur dankbar sein kann !!
Das Hauptproblem auf beiden Seiten ist - im Falle der Probleme miteinander -, daß man einfach zu wenig voneinander weiss und auch nicht wissen will und von vorneherein aus Angst Abstand voneinander nimmt, bevor man sich richtig kennenlernen kann.
Ich bin viel gereist, habe eine unglaubliche Vielfalt an Menschen erleben dürfen und ich sehe mich nicht als einen in den Wolken schwebenden Idealisten, wenn ich sage, dass der einzige Weg, Frieden auf die Welt zu bekommen, der ist, die Angst vor dem Unbekannten abzubauen, sich für das "Fremde" zu interessieren und sich darüber GENAU zu informieren. In Zeiten von Internet......lasst die Ausreden !!!

re AyferS, 12:04

Ich kann Ihr Dilemma recht gut nachvollziehen. Man kann seine Erziehung, seine Erlebnisse und Erinnerungen, die einen in seinem Heimatland geprägt haben, nicht einfach wie einen Mantel ablegen und sich eine neue Staatsangehörigkeit quasi anziehen.
Sie sprechen und schreiben so, dass man nicht erkennt, dass Sie Migranten sind, doch das dürfte eher die Ausnahme als die Regel sein.
Umso bedauerlicher finde ich, dass Ihre gelungene Integration nicht entsprechend gewertet wird.
Das ist sicher auch der großen derzeitigen Verunsicherung in allen Bevölkerungsschichten hier geschuldet.

Kein Mensch lässt sich in irgendeiner Form

Umgestallten nach "seih so wie ich dich haben will"!
Eine Änderung/ Anpassung gelingt nur freiwillig und das aus erlebter Erfahrung.

Nimm die Menschen so wie sie sind,denn es gibt keine anderen!
Lustig das Konrad Adenauer das sagte!

Ein Deutscher!

Es nervt,...

...dass jede Studie und Statistik, die nicht der eigenen Meinung entspricht hier immer zerfleddert wird. Natürlich gibt es bei solchen Studien immer methodische Schwächen und die Bertelsmann-Stiftung ist sicher keine neutrale Institution.
Ich finde es aber gut, dass mal wieder daran erinnert wird, dass seit gut 40 Jahren mehr und mehr Muslime in Deutschland wohnen und dies bei allen Schwächen der Integration, die es gibt, doch offensichtlich besser funktioniert, als z.B. in F oder B.
Vor der aktuellen Terrorserie lebten und arbeiteten doch Deutsche und (meist) Türken doch relativ problemlos zusammen und wer sich ein wenig Mühe gibt kommt mit türkischen Mitbürgern genauso gut in Kontakt wie mit Unbekannten anderer Ethnien.
Und ja, es gibt Stadtteile, in denen sich Migranten konzentrieren. Aber auch die deutschen Residenten auf Malle glucken zusammen, lesen Bild, schauen deutsches Fernsehen und kaufen deutsche Wurst und Brötchen. Menschen mögen Vertrautes.

Bertelsmannstudie

Meine Erfahrungen aus dem Leben sagen etwas anderes aus. Es gibt Türken, die haben mit dem Islam nichts am Hut. Die sind integriert. Bei allen anderen herrscht in der Familie strenge Monarchie. Die Söhne haben Narrenfreiheit, die Töchter sind Dummen. Die Mütter sprechen auch nach zwanzig Jahren kaum deutsch. Absolut keine Integration.

12:09, wolf 666

>>Da kann es doch nur einen Grund dafür geben:
Die CDU-Flüchtlingspolitik unter Frau Merkel muss ins rechte Licht gerückt werden.<<

Die Flüchtlingspolitik unter Frau Merkel unterscheidet sich nur in Nuancen von den Forderungen der AfD.

Hier wird aber gern ihre Entscheidung unter der Ausnahmesituation im Herbst 2015 mit der generellen Linie ihrer Flüchtlingspolitik gleichgesetzt.

Falscher kann man kaum liegen.

Ich jedenfalls werde im September die einzige im Bundestag vertretene Partei wählen, bei der keine Gefahr besteht, daß sie mit der CDU koalieren wird. Ich bilde mir nicht ein, daß ich damit Merkel verhindern kann, denn dazu ist sie leider viel zu populär. Unschlagbar populär eben.

Vorbehalte

Warum werden immer nur Vorbehalte der Mehrheitsbevölkerung gegenüber Muslimen erfasst und untersucht? Was ist mit den Vorbehalten der Muslime? Wäre mal interessant, hierüber etwas zu lesen.

1. Absatz

Alleine beim ersten Absatz drängen sich mir 2 einfache Fragen auf, was die besagte Integration betrifft. Nach nunmehr 50 Jahren Muslimen in Deutschland. Es ist inzwischen die 3.-4. Generation die hier lebt. Wieviele von diesen türkischen- bzw arabischstämmigen Frauen heiraten in Deutschland denn einen deutschen oder polnischen christlichen Mann? Welche Vornamen werden denn den Kindern gegeben? Also für mich sieht das alles eher nach Abschottung, wenn nicht sogar Rassismus gegenüber den idigenen Bewohnern aus. Jetzt bin ich gespannt ob man so offensichtliche Sachen auch mal hinterfragen darf.

Da werden kurz vor der Wahl

aber noch ganz schnell Beruhigungspillen fürs Volk von der bekanntermaßen absolut unabhängigen Bertelsmannstiftung in Umlauf gebracht.
Mich würde schon mal interessieren, wie viele der befragten Muslime Frauen waren-bei der super gelungenen Integration müsste diese Quote ja nahe 50% liegen.
Und warum hat man die gut integrierten nicht auch gleich gefragt, ob Scharia oder Grundgesetz wichtiger ist-so was würde bestimmt auch die potentiellen Arbeitgeber interessieren.
Aber das war natürlich nicht Sinn dieser Studie.

Am 24. August 2017 um 10:30 von silverbeard

"Nur zur Erinnerung: Muslime trinken keinen Alkohol. Dadurch holen sie den Ramadan im Laufe des Jahres bei der Produktivität, gegenüber den Deutschen, locker wieder rein."

Falsch! Muslimen ist es verboten, Alkohol zu trinken. In der Beziehung aber gibt es einen großen Unterschied zwischen Anspruch und Realität. Es gibt viele Muslime, die regelmäßig Alkohol trinken.

re orfee

"Wenn die so gut integriert sind, warum wählen 70-80 % der türkischen Wahlberechtigten den Erdogan?"

Stimmt doch gar nicht.

Erstens haben in Deutschland 63% für Erdogans Referendum gestimmt. Zweitens bei einer Wahlbeteiligung von 46%. Macht ganze 29% aktive Unterstützer.

12:14, Emil66

>>@10:30 von silverbeard
"Nur zur Erinnerung: Muslime trinken keinen Alkohol. Dadurch holen sie den Ramadan im Laufe des Jahres bei der Produktivität, gegenüber den Deutschen, locker wieder rein."

Dieses abwertende Bild was sie da von Deutschen produzieren ist erstens falsch, betrifft wenn überhaupt nur eine winzige Minderheit und zweitens habe ich das in meinem gesamten Arbeitsumfeld in den letzten 30 Jahren nicht mehr erlebt.<<

Aber lieber Emil, das meinen Sie jetzt doch nicht ernst. Lesen Sie doch bitte den Drogenbericht der Bundesregierung, wenn Sie schon den grassierenden Alkoholmissbrauch im Alltagsleben nicht mitbekommen. Oder werfen Sie mal einen Blick in den Altglascontainer des Mietshauses, in dem ich wohne.

>>Also wenn ich mir das ansehe wie sie über Deutsche schreiben kommt es mir so vor als wenn das Diffamieren der Deutschen salonfähig geworden ist und das Diffamieren anderer absolut undenkbar sein muss.
Finde ich nicht gut.<<

Diffamieren ist generell nicht gut.

12:04 von AyferS

Integration
Ich als Migrant bin integriert und auch meine Kinder (Grundschule). Wir wohnen nicht in einem Ghetto oder Ausländerviertel... wir sehen nicht mal aus wie Migranten... doch nur aufgrund unserer Namen werden wir in Schubladen gepackt. Wir müssen uns immer erklären, bei den Deutschen sowohl auch bei den Migranten. Warum muss man sich für irgendeine Seite entscheiden.
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komisch, die gleichen Probleme habe ich als Ossi nun 27 Jahre nach der Wiedervereinigung auch in einigen Teilen Deutschlands.
Es dauert halt einige Generationen, bis die Gesellschaft einen vollständig akzeptiert-fragen sie die Flüchtlinge aus Ostpreußen, die nach dem 2.WK z.B. ins Ruhrgebiet gekommen sind.

@12:54 von fathaland slim

"Diffamieren ist generell nicht gut."

Genau das ist es.

"Oder werfen Sie mal einen Blick in den Altglascontainer des Mietshauses, in dem ich wohne."

Das ist das was sie sehen wollen!
Und andere sehen halt was anderes.

Das sind alles nur Meinungen, und da halte ich es mit Harry Callahan.

Jeder sollte sich um die seinen Kümmern die aus dem Rahmen fallen, dann hätten die Medien nicht diese Angriffsfläche.

@ silverbeard

>>> ... Der Arbeitgeber soll ja auch tolerieren wenn der gute deutsche Arbeiter am Montag nichts auf die Reihe kriegt, weil er das Wochenende durchgesoffen hat!
.
Merkwürdige Pauschalisierung. Eine gewisse Montagsmüdigkeit mag wohl allgegenwärtig sein, ich denke sogar Religionsunabhängig.
Und es mag Sie verblüffen, aber zumindest in meinem Arbeitsumfeld gibt es keinen der Montags besoffen zur Arbeit kommt.

@Orfee 12:08

"...Ist man denn integriert, wenn man die deutsche Sprache einigermassen kann?..."
.
Sprache wird zur Nebensache wenn, wie eine Studie der Uni Münster vom Juni 2016 in der 1.200 Zuwanderer aus der Türkei und ihre Nachkommen ab 16 Jahren befragt wurden, zeigt, dass:
.
"... 47 Prozent (der Befragten) die Befolgung der Islam-Gebote für wichtiger als als die deutschen Gesetze. Ein Drittel meint, Muslime sollten zur Gesellschaftsordnung aus Mohammeds Zeiten zurückkehren...."
.
und weiter ...
.
"...Muslime sollten einem Menschen des anderen Geschlechts nicht die Hand schütteln, denken dies 18 Prozent der zweiten und dritten Generation. ..."
.
Wie kann man da von Integration sprechen?
.
Quelle: http://tinyurl.com/gtyh758

@ fathaland slim

>>> ... Altglascontainer des Mietshauses, in dem ich wohne...
.
Und in Neukölln gehe ich einfach mal davon aus, dass dort auch auf viele Muslime wohnen. Was wieder gegen @silverbeard Theorie vom dauerbetrunkenen Deutschen spricht.

@ fathaland slim, bzgl Ihrer

@ fathaland slim, bzgl Ihrer Frage: "Wer ist denn für einen Großteil der Straftaten in diesem Lande verantwortlich?"
Einfach mal die Belegung der Gefängnisse anschauen oder die Statistik der PKS nach Nationalität und Bevölkerunganteil. Das Fazit daraus überlasse ich Ihnen.

Meine persönliche Erfahrung ist das leider nur ein kleiner Teil sich wirklich integriert hat und sich hier zuhause fühlt, der Rest bleibt lieber unter sich wie mein Nachbar, bis zur Rente wird hier geblieben und dann ab zurück in die Türkei - ich habe übrigens nichts gegen meinen Nachbarn.

Bei der Arbeit werden alle gleich behandelt

/// Besonders fromme Muslime werden zudem auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt. ///

Ich als Arbeitgeber würde mir fünfmal überlegen, ob ich besonders religiöse (fromme) Menschen einstelle, gerade von Religionen die bekanntermaßen Probleme bereiten könnten.
Bekanntermaßen winken die dann gleich mit Religionsfreiheit.

12:55 von Hanno Kuhrt @Kann ich bestätigen

Als Ossi im Westen kann ich Ihre Aussage nur bestätigen. Vor gar nicht all zu langer Zeit wurde ja sogar ein ostdeutscher Bewerber von einem Arbeitgeber abgelehnt, weil er halt Ostdeutscher war. Seine Bewerbung wurde mit einem "MINUS OSSI" gekennzeichnet. Er hat darauf hin geklagt und bekam KEIN Recht. So lange wir also nicht einmal die Deutschen gleich behandeln, sollten wir uns nicht mit der tollen Integration der Ausländer rühmen!

Kann man sich die Studie selber durchlesen?

Ich werde mir die Studie erst einmal durchlesen! Und mich dann - wie bekannt - wohlfundiert und differenziert dazu äußern.

Bei der letzten Studie zu diesem Thema der Bertelsmann-Stiftung hatte man doch tatsächlich einen angeblichen finanziellen Vorteil für das deutsche Sozialsystem dadurch berechnen wollen, indem man alle Steuer- und Sozialangaben, die von "Ausländern" bezahlt werden, den Leistungen aus dem Sozialsystem gegenübergestellt hatte.

Ich hoffe, ich muss erst gar nicht erklären, welche hanbüchener Unsinn das ist, welchen Hr. Prof. Sinn (nomen est omen!) daraufhin auch korrigiert hatte.

Hatte man die Studie zur Zuwanderung genau gelesen, hatte man finden können, dass "Ausländer" (welche??) über "Lifetime" eine finanzielle BElastung von 79.000 EUR für die Sozialsysteme darstellen.

Studien immer richtig lesen, sage ich!

Quelle:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ifo-chef-sinn-m...

Vorstellung

Lt. Focus wird die Bertelmann-Studie erst am (heutigen!) Donnerstag in Gütersloh vorstellt.

"Schön", dass die TS die Inhalte dieser Studie schon am frühen Morgen besprechen kann.

Soll so etwa die Meinungsbildung vorbereitet werden?

Aber vielleicht gibts ja demnächst wenigstens einen Link zur Studie - damit man mehr als spekulieren kann ...

Harry_up

Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Habe die Deutsche Staatsbürgerschaft meine Kinder sind irritiert, wenn man sie fragt, wie ist es bei euch Türken? Ähh wie wir sind doch deutsch? Durch solche Fragen stehen die Kinder bereits im Zwiespalt. Was bin ich? Mensch.

Zum Artikel: ich bin Moslem, in den Augen der streng Gläubingen zum Teil wahrscheinlich als Ungläubige gesehen. Mein Freundeskreis besteht aus 70 zu 30 % aus Deutschen und nicht Deutschen.

Einseitige Integration geht nicht.

Schulabschlußalter?

In der Studie ist vom Schulabschlussalter die Rede und nicht vom höchsten erreichten Schulabschluss.

.
Oder meinen diejenigen, welche die Studie gestaltet haben, das die Leserinnen, bzw. der Leser der Studie davon ausgesehen sollen, dass ein höheres Schulabschlussalter auch einem höheren Schulabschluss entsprechen soll?

.
Wer sich ein aussagekräftiges Bild von dem höchsten erreichten Schulabschluss, bei der noch größten Gruppe von Moslems in Deutschland, der türkischen Community, machen will, steht dies kostenlos auf den Internetseiten des Statistischen Bundesamtes (de.statista.com) unter der Überschrift (=Suchbegriff) >Bildungsstand: Verteilung der türkischstämmigen Bevölkerung in Deutschland nach höchstem Schulabschluss (Stand 2015)< zur Verfügung.
(Oder war das bereits wieder zu viel der Information für das gemeine Volk?)

10:06, Emil66

>>Das wird erst dann eine Integration sein wenn diese Muslime nichtmehr in ihrer eigenen Sprache kommunizieren wenn diese aufeinander treffen.<<

Gilt das nur für Muslime, oder auch für andere Ausländer?

Ich lebe ja nun mal in Neukölln, welches, entgegen landläufiger bzw. forumsläufiger Meinung, kein Ghetto, sondern Gentrifizierungsgebiet ist. Wenn ich, vor allem nachts, hier durch die Straßen laufe, dann höre ich spanisch, französisch, schwedisch, englisch und vieles andere. Deutsch kaum. Mittlerweile gibt es hier Klagen, daß die Bartender bloß noch englisch sprächen...

>>Das ist für diejenigen die dieser Sprache nicht verstehen das größte Problem, die sehen einen an, reden, lachen, usw. und du weist nicht was die Reden….<<

Man denkt dann leicht, die reden über einen.

Ich kenne das aus eigener Erfahrung.

Hauptsächlich als Deutscher im Ausland.

Vorhersehbares Studienergebnis, gelle??

Nichts Neues von "Lobbypedia" ...
Wes Geld ich nehm´, des Lied ich sing´ ...
Mal im Ernst: Wer braucht solchen Schmarrn??

13:58, odoaker

>>Aber vielleicht gibts ja demnächst wenigstens einen Link zur Studie - damit man mehr als spekulieren kann ...<<

Da brauchen Sie keinen Link. Sie können die Studie ab heute Abend, also dem offiziellen Veröffentlichungszeitpunkt, frei im Netz abrufen.

@fathaland slim

">>In Deutschland gibt es extra einen Presscodex um zu verhindern das den Menschen klar wird - WER für einen Großteil der Strafttaten in diesem Land verantwortlich ist!<<

Wer ist denn für einen Großteil der Straftaten in diesem Lande verantwortlich?
"

Na jene, die extra nicht bennant werden! Sehen Sie sich doch mal um in Neuköln, wenn Sie da wirklich leben.

85% aller in Berlin geführten Intensivtäter sind?

@10:01 von Gnom

So viele Muslime haben wir doch gar nicht in Deutschland, als dass knapp jeder fünfte aus Erfahrung sprechen könnte!
#
#
Jeder 16. Bürger in DE ist Muslim. Im Schnitt wohnt also in fast jedem Mietshaus eine Muslimische Familie.

13:45, Mischpoke West

>>@ fathaland slim
>>> ... Altglascontainer des Mietshauses, in dem ich wohne...
.
Und in Neukölln gehe ich einfach mal davon aus, dass dort auch auf viele Muslime wohnen. Was wieder gegen @silverbeard Theorie vom dauerbetrunkenen Deutschen spricht.<<

In meinem Mietshaus seltsamerweise nur wenige.

Und natürlich trinken viele Muslime Alkohol. Das sind aber die eher wenig religiösen, und die halten dann auch den Ramadan, um den es ja im Beitrag des Mitforisten "Silverbeard" ging, nicht wirklich ein. Unterscheiden sich also wenig von Nichtmuslimen.

Muslime = Türken?

Muslime gibt's auch aus anderen Staaten ausser der Türkei, liebe Kommentatoren, mal genauer hinschauen bitte.

Warum wird eigentlich schon wieder eine Studie über Muslime veröffentlicht und die Andersartigkeit den deutschen Bürgern aufgezwungen?
Warum werden die Muslime immer wieder herausgepickt?

Ich finde das ist reinste Selektion.

Ich schließe mich den

Ich schließe mich den bisherigen Kritiken überwiegend an.

Was vielleicht auch interessant wäre, ist die Tatsache, das bisher die meisten Muslime in Deutschland aus der vergleichsweise säkularen Türkei kommen. In den anderen europäischen Ländern gibt es hingegen anteilsmäßig viel mehr Algerier, Marrokaner, Indonesier etc. Wenn man die Türken aus der Statistik rausrechnen würde, sähe es in Deutschland mit der Integration sicherlich nicht viel anders aus als in Rest-Europa, trotz der besseren wirtschaftlichen Lage.

Dass in Frankreich die Migranten durch das integrative Bildungssystem höhere Schulabschlüsse haben, aber trotzdem weniger Arbeit bekommen, ist übrigens keine gute Werbung für ein ein solches Bildungssystem.

@10:04 von fathaland slim

Wer ist denn für einen Großteil der Straftaten in diesem Lande verantwortlich?
#
#
Von den 65.710 hierzulande Inhaftierten waren 19.592 Ausländer. Als solche gelten in der Strafverfolgungsstatistik des Bundesamtes alle Personen, die ausschließlich eine andere Staatsangehörigkeit haben, und Staatenlose. „Verurteilte, die sowohl die deutsche als auch eine weitere Staatsangehörigkeit haben, sind als Deutsche ausgewiesen.“
-
"https://www.welt.de/politik/deutschland/article153076521/Jeder-dritte-Haeftling-ist-Auslaender.html"

Gute Nachrichten

Das ist ja super. Das heisst ja, dass wenn 84% der deutschen Muslime mit Nicht-Muslimen in ihrer Freizeit Kontakt haben, ja nur jeder 6te Moslem sich von unserer Gesellschaft isoliert.

Das wären dann bei 4,4 Millionen Muslimen ja nur 700 000 die ihre eigene Parallelgesellschaft bilden.

Wahlentscheidung

Mutmaßlich beabsichtigen Sie, die Partei "Die Linke" zu wählen. Ihnen ist aber aus der Geschichte heraus schon klar, dass extrem linke Regierungen und Machthaber stets für wirtschaftliches Missmanagement, Not und Elend der betroffenen Gesellschaften verantwortlich waren und sind (aktuelles Beispiel: Venezuela)?

13:41, Emil66

>>"Oder werfen Sie mal einen Blick in den Altglascontainer des Mietshauses, in dem ich wohne."

Das ist das was sie sehen wollen!
Und andere sehen halt was anderes.<<

Ich glaube, jeder der seine Flaschen im Altglascontainer entsorgt, sieht dort dasselbe. Ob er will oder nicht.

Natürlich ist der Schluss daraus jedem selbst überlassen. Ich schließe aus der großen Menge Wein- und Schnapsflaschen, daß bei uns im Haus gesoffen wird, was das Zeug hält. Liegt nahe, oder?

>>Das sind alles nur Meinungen, und da halte ich es mit Harry Callahan.

Jeder sollte sich um die seinen Kümmern die aus dem Rahmen fallen, dann hätten die Medien nicht diese Angriffsfläche.<<

Verstehe ich jetzt nicht.

Um wen soll ich mich kümmern?

Die Meinen, die aus dem Rahmen fallen?

Wen meinen Sie damit?

Nicht jeder, der aus dem Rahmen fällt, war vorher im Bilde.

Und weswegen hätten die Medien dann keine Angriffsfläche?

@10:22 von silverbeard

"Ist Ihnen z. B. schon mal aufgefallen, dass es beim Fussball fast keine Schwulen gibt, bzw. der Prozentsatz weit unter dem der deutschen Bevölkerung liegt?
Die sagen nichts oder machen andere Sportarten weil Fussball extrem assozial ist."
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Dann ist es für Sie kein Problem Schwule Spitzensportler zu nennen, die sich in Ihrer aktiven Zeit geoutet haben.

14:18, tagesschlau2012

>>@10:04 von fathaland slim
Wer ist denn für einen Großteil der Straftaten in diesem Lande verantwortlich?
#
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Von den 65.710 hierzulande Inhaftierten waren 19.592 Ausländer. Als solche gelten in der Strafverfolgungsstatistik des Bundesamtes alle Personen, die ausschließlich eine andere Staatsangehörigkeit haben, und Staatenlose. „Verurteilte, die sowohl die deutsche als auch eine weitere Staatsangehörigkeit haben, sind als Deutsche ausgewiesen.“
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"https://www.welt.de/politik/deutschland/article153076521/Jeder-dritte-Haeftling-ist-Auslaender.html"<<

Das ist wohl in jedem Land der Welt so.

Also hieße das, wenn man allein die Knastpopulationen betrachtet, daß Ausländer überall krimineller als Inländer sind.

Was nicht stimmen kann, denn jeder Ausländer ist ja irgendwo Inländer.

Es muss also andere Gründe haben, warum überproportional viele Ausländer im Knast sind.

Wesentlich aussagekräftiger ist da die Statistik der Verurteilungen.

re 14:13 von tagesschlau2012

Jeder 16. Bürger in DE ist Muslim. Im Schnitt wohnt also in fast jedem Mietshaus eine Muslimische Familie.

Es ist bei einem Bevölkerungsanteil von 5,5% Muslimen eher jeder 18. Bürger - Aber das ist gar nicht wichtig! Wohnen in Ihrem Mietshaus Muslime? In meiner Nachbarschaft wohnen mehrere und ich kann Ihnen versichern, dass das ganz normale Menschen sind ;o)

@ fathaland slim

>>> Und natürlich trinken viele Muslime Alkohol. Das sind aber die eher wenig religiösen, und die halten dann auch den Ramadan, um den es ja im Beitrag des Mitforisten "Silverbeard" ging, nicht wirklich ein. Unterscheiden sich also wenig von Nichtmuslimen.
.
Das glaube ich gerne. Die weniger Religiösen haben dann auch keine Probleme am Arbeitsplatz und sind sicherlich besser integriert als die streng Religiösen.
So kann man auch die Studie deuten, und eben nicht, dass die streng Religiösen deshalb diskriminiert werden.
@Silverbeard hingegen meinte ja dass KEIN Muslim Alkohol anrührt und das dies daher den Ramadan ausgleiche. Was ich widerum bestritt.

14:24, conservativus

>>Mutmaßlich beabsichtigen Sie, die Partei "Die Linke" zu wählen. Ihnen ist aber aus der Geschichte heraus schon klar, dass extrem linke Regierungen und Machthaber stets für wirtschaftliches Missmanagement, Not und Elend der betroffenen Gesellschaften verantwortlich waren und sind (aktuelles Beispiel: Venezuela)?<<

Ich nehme an, Sie meinen mich.

Dieses Thema können wir hier nicht diskutieren, das weicht nun wirklich zu weit ab.

Und wenn Sie Venezuela sagen, dann sage ich Bolivien.

Zu Venezuela habe ich mich in den entsprechenden Threads eindeutig positioniert. Haben Sie nicht gelesen?
Ich wurde dort sehr von vorgeblich Linken angefeindet.

09:33 von Mischpoke West

Keine/r unserer muslimischen Bekannten und Freunde/innen unterbrechen 5x am Tag die Arbeit um zu beten. Auf die Idee ist aber auch noch keiner von denen gekommen. Häufig zweigen die für ihr Gebet etwas von der Mittagspause ab.
Im übrigen übernehmen die gerne, z.B. an Weihnachten oder auch Ostern den Dienst z.B. im Krankenhaus oder Seniorenwohnen (und von diesen sozialen Dienstleistern kennen wir viele), daß die CHRISTLICHEN Kollegen feiern können. Der Sohn und die Schwiegertochter meiner Freundin sind beides Ärzte an einem Krankenhaus; für die ist das selbstverständlich. Wir haben aber festgestellt, daß das Geschrei allerdings oft groß, wenn die Muslime gerne am Zuckerfest freihaben möchten. "Da könne ja jeder daherkommen."

@12:54 von fathaland slim

"Oder werfen Sie mal einen Blick in den Altglascontainer des Mietshauses, in dem ich wohne."
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Sie haben doch immer geschrieben, das Sie in Ihrem Mietshaus ausser einer Familie der einzige Deutsche sind.
Woher kommen den die ganzen geleerten Wein & Schnapsflaschen?

09:34 von IBELIN

"Wollen denn Muslime in ihren Stadtteilen Christen ueberhaupt neben sich?"

Entschuldigung, aber was für eine blöde Frage. Alle unsere muslimischen Bekannten und Freunde wohnen in Stadtteilen von München oder in Vororten, in denen die Mehrheitsbevölkerung christlich oder keiner Konfession angehört. Wobei das "keiner Konfession angehören" noch schlimmer sein müsste, als der christliche Nachbar. Interessiert nur niemand. In dem kleinen Kaff mit ca. 800 Einwohnern, in dem meine Großmutter lebte, ist der Hausarzt und seine Familie muslimisch. Auch gibt es seit 2015 dort 45 Flüchtlinge, mehrheitlich muslimisch. Jetzt raten Sie mal was die Dorfbewohner sind.
Vielleicht sollten Sie mal nachforschen woher es kommt, daß heutzutage soviele Muslime auf einen Haufen wohnen. Als z.B. die Türken seinerzeit nach Deutschland GEHOLT wurden, wohnten sie wegen der Sprache in diesem Ghetto und nicht wegen der Religion. Damals hatte hier niemand Interesse, daß die auf einem Haufen zusammen sitzen.

10:26 von El Chilango

Unser jüngerer Sohn, hier geboren, hier zur Schule gegangen - mit Abitur. Allerdings großes Manko, eindeutig nicht deutsch aussehend und auch der Name eindeutig nicht von hier. Abitur mit 2,2 in Bayern.
Was glauben Sie, wieviele Bewerbungen unser Sohn geschrieben hat, bis er endlich seinen Ausbildungsplatz bekam? Ich glaube, Sie wollens garnicht wissen.

@um 09:05 von Tada

Dann düfte die ganze Trupp von dem Sie hier was äussern aber nicht wirklich die Ahnung vom fasten haben: Kranke, Kinder bis zu einem bestimmten Alter und eben andere die behindert werden beim fasten (eben auch durch zu harte Arbeit), die müssen nicht fasten und können das später nachholen, wenn es eine bessere bestimmte Zeit dafür gibt, eben vielleicht im Urlaub oder wenn die Arbeit mal nicht so hart ist und man nicht unter Druck steht.
Es gibt aber auch Leistungssportler wie der Franck Ribéry nur als Beispiel, der immer gefastet hatte und man aber von seiner Leistung keine Enbußungen sehen konnte, es heißt nicht um sonst: Der Glaube versetzt Berge.

14:39 von tagesschlau2012

Gute Frage.

Arbeitszeit mit Gebet und rituellen Waschungen verbringen?

Gläubige Muslime verbringen ihre Arbeitszeit nicht mit Gebet. Sie können die gleiche Zeit täglich arbeiten, müssen diese aber anders einteilen. Problematisch ist, dass die Arbeitszeiten in Deutschland keine Rücksicht darauf nehmen. Das ist aber auch in der Türkei häufig so. Man kann es anders handhaben.

Das gravierendere Problem ist das Fasten. Derzeit ist Fastenzeit im Sommer, man hat wegen der Überlänge der Tage eine ganz lange Strecke ohne Nahrung und vor allem ohne Wasser auszukommen. Da hilft aber kein Arzt und kein Integrationsbeauftragter.

Man kann etwas kreativ sein und sich zu jenen zählen, die auf Reisen sind. Die dürfen ihre Fastentage verlegen. Ich denke, einen deutschen Sommertag arbeiten, ist härter als im Flugzeug zu reisen.

Für den eventuell einsetzenden Shitstorm habe ich mir den Regenschirm schon besorgt.

@um 14:47 von Marga Reta

Sie irren die wohnen nicht in einem Haufen, wegen der Sprache sondern weil die Ghettos billiger sind in der Miete, daher entstehen auch solche Ghettos. Wer sich es leisten kann, der wohnt sicherlich nicht mehr in so einem Ghetto, wie zu Anfang wo eben das Geld zu knapp war bzw. welche nur denken mussten: Hauptsache ich kann soviel wie möglich sparen, wer weiß wie lange ich hier bleiben werde ich Deutschland bzw. bleiben kann.

@um 14:38 von Marga Reta

Sehr gutes Beispiel Hut ab, es muss also nicht immer Nachteile haben und wenn andere mal frei haben wollen, dann soll man nicht so egoistisch immer denken, jeder hat eine bestimmte Anzahl an Urlaubstagen und die sollte derjenige auch nehmen können, wann er das für richtig hält und verstehe nicht was das andere die nicht Chef sind als Mitarbeiter zu interessieren hat.

Dieser Artikel überzeugt micht nicht.

Aber dies ist ein innerdeutsches Problem und ich halte mich da raus.

14:39, tagesschlau2012

>>Sie haben doch immer geschrieben, das Sie in Ihrem Mietshaus ausser einer Familie der einzige Deutsche sind.
Woher kommen den die ganzen geleerten Wein & Schnapsflaschen?<<

Das habe ich natürlich nie geschrieben. Solche Behauptungen bin ich aber von Ihnen gewohnt.

@ von Phonomatic

Die Auswirkungen des Ramadan sind inzwischen auch in den Schulen ab einem bestimmten Alter der Schüler festzustellen, besonders auch beim Abitur, bis zu einer Note schlechter als sonst. Ich las in einem Zeitungsartikel, daß in Schulen während des Ramadans Schüler umgekippt sind aufgrund von Flüssigkeitsmangel bei extremer Hitze .
Was mir persönlich unverständlich ist, daß je nördlicher die Muslime in Europa wohnen, umso länger müssen sie fasten und dürfen auch bei großer Hitze nicht trinken.
Aber in Deutschland kann und darf es keine Rücksicht in diesem Bereich auf den Ramadan geben, was schon von Verbänden gefordert wurde.

14:12, privat23

>>Na jene, die extra nicht bennant werden! Sehen Sie sich doch mal um in Neuköln, wenn Sie da wirklich leben.

85% aller in Berlin geführten Intensivtäter sind?<<

Angehörige weniger Familien.

Die hier gern als "libanesische Großfamilien" bezeichnet werden.

Die kamen während des libanesischen Bürgerkriegs, sind staatenlos und können deswegen nicht abgeschoben werden.

Es handelt sich um die Volksgruppe der so genannten M'hallami.

Der Journalist Yassin Musharbash hat dazu einiges geschrieben. Sehr zu empfehlen.

@karwandler

"Erstens haben in Deutschland 63% für Erdogans Referendum gestimmt. Zweitens bei einer Wahlbeteiligung von 46%. Macht ganze 29% aktive Unterstützer."

Stimmt nicht.
Ich habe geschrieben wahlberechtigten Türken. Zu den 63 % zählen Sie aber die Kurden mit, die selbstverständlich gegen Erdogan gestimmt haben.
Wenn man nur die Türken nimmt, dann sind es 70 - 80 %.

Bei dem Vergleich mit 20 % Großbritanien habe ich die Wahlbeteiligung nicht mit einkalkuliert. Man könnte höchstens das Wort wahlbeteiligten mit Türken, die gewählt haben, ersetzen.

Die Kernaussage aber dass die Türken in Großbritanien weniger den Erdogan wählen bleibt. Darum geht es ja auch wenn in dieser Studie behauptet wird in Deutschland werden die Ausländer besser integriert.

Wer die Grund-, Menschenrechte und Meinungsfreiheit in den deutschen Schulen gut gelernt hat, würde niemals für Erdogan seine Stimme abgeben.

@um 15:24 von fathaland slim

Ich weiß nicht ob und was Sie geschrieben haben sollen, aber nicht jeder Ausländer oder jeder mit Migrationshintergrund ist ein gläubiger Muslime, es gibt gar Muslime, die gelten auch als Muslime, so lange die alles nicht abstreiten, aber trinken Alkohol, das sind dann eben Muslime die gerade sündigen.

@um 12:19 von fathaland slim

Diese Gefühle nennen sich im Volksmunde auch: Vorurteile. Ich kenne die Personen nicht oder die Gesellschaft aber urteile einfach nach Ihrem Aussehen oder nach der Meinung der Allgemeinheit.

@barbarossa

so isses. dem schliesse ich mich vollumfänglich an!

@ Orfee - 15:34 re Karwandler

>Karwandler: "Erstens haben in Deutschland 63% für Erdogans Referendum gestimmt. Zweitens bei einer Wahlbeteiligung von 46%. Macht ganze 29% aktive Unterstützer."

Stimmt nicht.
Ich habe geschrieben wahlberechtigten Türken. Zu den 63 % zählen Sie aber die Kurden mit, die selbstverständlich gegen Erdogan gestimmt haben.
Wenn man nur die Türken nimmt, dann sind es 70 - 80 %.<

Extrem merkwürdige Lese-, Rechen- & Betrachtungsweise.

63% der abgegebenen Stimmen waren für das Referendum. Ob diese Stimmen (oder die 37% Gegenstimmen) von Türken oder Kurden (die übrigens auch wahlberechtigte Türken sind) abgegeben wurden, läßt sich überhaupt nicht feststellen, ist ergo lediglich eine Annahme.

Ebenso wie die Annahme, "die" Kurden hätten "selbstverständlich" gegen das Referendum gestimmt. Belege? Und final sind demzufolge auch Ihre 70-80% "Bio"-Türken pro Referendum nur eine Annahme.

Andernfalls belegen Sie doch mal Ihre ganzen Annahmen - diesmal bitte mit verläßlichen Zahlen.

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