Kommentare

" Erleichterung in Berlin"

Ein Glück, dass "Berlin" nicht auf die Bevölkerung hören muss...

Seltsam

... dass ein erweiterter Krieg so einen Anklang bei der Bundesregierung findet. Ja, und dass damit die Außenpolitik der USA wieder berechenbarer wird, das sind Aussagen, die mich mit einem Staunen zurück lassen.

Hätte man das Geld, das für

Hätte man das Geld, das für die Kriegsführung ausgegeben wurde (1650 Milliarden) , den Afghanen direkt gegeben, wären die Afghanen eine der wohlhabensten Bevölkerung (34,6 Millionen) des mittleren Ostens. Jeder einzelne Afghane ob Mann, Frau oder Kind hätte fast 50 000 auf dem Konto. Da hätten die Taliban keine Chance.

Dort hat noch nie

jemand etwas erreicht außer einer blutigen Nase, das unsere Regierung das gut findet ist nicht zu verstehen.
Und das dann weniger aus dem Land zu uns kommen wird nicht sein, es kommen dann eher mehr.
Durch wie viele Länder muss jemand aus Afghanistan reisen bis zu uns.
Gabriel sagt "Weitere Migration destabilisiert nicht nur Afghanistan, sondern auch Europa".
Das ist nicht ganz korrekt, welche Länder nehmen denn noch Afghanen als Migranten auf ?. Und er meint sicher die EU denn Europa ist etwas anders als die EU, und keiner zahlt so viel wie Deutschland und verlassen oder abschieben ist sehr sehr gering.

Gruß

Nun sind wohl die Russen wieder gefragt

Wie einst die USA für das Engagement der Russen in Afghanistan Waffen an Radikale lieferten, ist jetzt wohl RF dran mehr Waffen an Radikale zu liefern, für das Mehr-Engagement der USA.

Ich frage mich ob Afghanen darüber nachdenken, wer und wie weit früher und heute für die Destabilisierung des Landes mitverantwortlich waren und sind.

Ich persönlich würde alle "Freunde" rauswerfen und nur noch die bitten bzw. da lassen, denen ich zutraue, dass diese tatsächlich an einer Verbesserung interessiert sind und diese dann auch mit sehr viel Befähigung ausstatten unter anderem auch der Kontrolle der Grenzen. Da würde ich weder den USA noch der RF in dieser Angelegenheit freie Bahn lassen.

Grauenhaft!

Das ist genau die Außenpolitik Hillary Clintons, gegen die Trump im Wahlkampf so vehement agitiert hat. Ein weiteres gebrochenes Wahlversprechen. Viel schlimmer ist aber, dass man damit weitere hasserfüllte Terroristen heranzüchtet, die die westlichen Besatzer mit allen Mitteln aus ihrem Land vertreiben wollen. Und das nennt man in Berlin "Rückkehr zu einer berechenbaren Außenpolitik". Stimmt: berechenbar katastrophal!

Erleichterung in Berlin ? Für anhaltenden Rechtsbruch..

Krieg und Besatzung Afghanistans verstoßen gegen die UN Charta, den NATO- Vertrag, die Genfer Konvention und das Grundgesetz.... Aus einem völkerrechtswidrigen Krieg, kann kein völkerrechsgemäßes Besatzungsregime hervorgehen etc.so der Völkerrechtler Prof. Gregor Schirmer. Erleichterung ? Für Deutschland muß es heißen : Raus aus Afghanistan wir haben da nichts aber auch gar nichts zu suchen..!

Ein Punkt richtig

Ich glaube das Trump mit seiner Art mehr Schaden anrichten wird als selbst Bush es getan hat, aber in einem hat er recht: Es ist ein riesiger Fehler wenn man seinen Feinden verrät was man vor hat.

Die unendliche Geschichte

Es war der größte Fehler nach Afghanistan zu gehen. Man hätte damals mit den Taliban über die Auslieferung Osama Bin Ladens verhandeln müssen. Es gibt für dieses Land keine politische Lösung und eine militärische genauso wenig. Raus aus Afghanistan und das Geld sinnvoller in die Grenzsicherung der EU stecken. Alles andere ist Geldverschwendung von Steuern!

Keine Verwendung für die BW

Laut Tätigkeitsbericht der BW halten sich noch ca. 840 Soldaten in Masar-e Sharif auf. Davon sind ca. 30 mit der Ausbildung afghanischer Soldaten beschäftigt. Durch die hohe Fluktuation ist das eine Sisyphus-Aufgabe. Der Rest kümmert sich um die Organisation des Einsatzes ( was immer das heißen mag ) Das Lager wird aus Sicherheitsgründen nicht mehr verlassen. Inzwischen muss man den Einsatz wohl als symbolisch betrachten. Leider verursacht er nach wie vor immense Kosten.

Weiter Krieg!

Krieg, warum freut man sich da in Berlin. Militärisch wird es dort nie eine Lösung geben. Das ist seit den 90er Jahren vorbei, als die Russen an der Seite der demokratisch gewählten Regierung die Mudschahedin bekämpften. Der Westen unterstützte damals die "Aufständischen" Mudschahedin.
Alles Weitere ist bekannt!

Sinnloses Unterfangen

Es muß nicht nur ausgeschlossen werden, das noch mehr deutsche Soldaten nach Afghanistan gehen, es muß auch jede finanzielle oder logistische Beteiligung Deutschlands ausgeschlossen werden. Erst dann kann man erleichtert sein. Denn die Aufstockung der US-Truppen in Afghanistan, sowie jedes weitere Handeln der Nato dort, ist absolut sinnlos, wie das bisherige milliärische Eingreifen vor Ort ja bewiesen hat. Die Lage dort ist desolater denn je.

Klar mag die vdL das

Damit kann die BW länger an Hindukusch rumfroschen. Und da man ein Aufträgle hat, kann jetzt ungeniert die Rüstungsausgaben erhöhen und viele Gimmiks bei der so leistungsfähigen Rüstungs-Industrie bestellen - liefern können die aber erst, wenn das Zeug 3mal so teuer geworden ist. WIR HABEN IN A. NICHTS VERLOREN, das war und ist nicht unser Krieg. REMEMBER: von dt. Boden darf kein Krieg mehr ausgehen und dazu gehört auch, nicht mitzumachen. Trocknet den Taliban die Geldströme aus, das ist viel effektiver und effizienter. Dazu müssen unsere Soldaten nicht den Ar... hinhalten. Aber so lange viele Europäer dran verdienen, ist Militär immer noch lukrativer, auch wenn's Menschenleben kostet?

Trump seine Wortwahl sei

erschreckend ? Die Taliban wollen alle Ungläubigen töten und wo dies geht machen die das auch. Wie bitte will man mit Mördern denn reden? Die schickem ihre Killer in jedes Land und da richten die Gräultaten an. Und wir machen uns Gedanken über des Präsidenten Wortwahl. Der Witz des Tages

ist doch klar

1. vor der Wahl - kommt nicht gut.
2. die Bundeswehr pfeift doch eh schon aus dem letzten Loch!
3. und heute las ich noch in der WZ, dass eine Fregatte ins Mittelmeer ausläuft und die Mannschaft "hochmotiviert sei". Wer glaubt diese Ammenmärchen eigentlich noch? Höchstwahrscheinlich nur die karrierebewusste Führungscrew, ich kann`s mir ehrlich kaum vorstellen...

18:08 von sprachloser

Trump seine Wortwahl sei

erschreckend ? Die Taliban wollen alle Ungläubigen töten und wo dies geht machen die das auch. Wie bitte will man mit Mördern denn reden? Die schickem ihre Killer in jedes Land und da richten die Gräultaten an. Und wir machen uns Gedanken über des Präsidenten Wortwahl. Der Witz des Tages
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Wenn jetzt jemand glaubt das unsere Kultur machmal die falschen Proritäten setzt.
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Dann kann man auch fragen ist das nicht gewollt?

Hallo? Kopf in den Sand löst nix...

Bei den meisten Posts hier frage ich mich, was es bringen soll, die Fehler der letzten Jahrzehnte zur Leitlinie des Handelns heute zu machen. Okay, das meiste, was sowohl die Sowjetunion wie auch der Westen in Afghanistan unternommen haben, war falsch. Jetzt aber zu sagen "na dann raus da und gut" löst ja wohl kein Problem. [Dass Trump jetzt kein "nation building" mehr betreiben möchte, ist der nächste Fehler.] Ein Land, in dem Dschihadisten planen, ausbilden und organisieren können, bis sie bereit für den nächsten elften September sind, darf es nicht geben. Wer so etwas ignoriert, wird einen hohen Preis dafür zahlen müssen. Vielleicht fangen auch die, die gegen die US-geführte Afghanistan-Politik sind, mal an, über tatsächlich sinnvolle Alternativen außer "in Ruhe lassen" zu reden?

Und... "Man hätte damals mit den Taliban über die Auslieferung Osama Bin Ladens verhandeln müssen" ist die Krönung der Naivität. Dazu fällt mir echt gar nichts mehr ein, das ist ein Fall für Godwins Gesetz

Na super

Und die weiteren Flüchtlinge aus Afghanistan nimmt ja der dumme deutsche Michel auf. Warum "Erleichterung in Berlin"?

Claudia Bauer meint ....

es werden noch mehr unschuldige Menschen in Afgahnistan sterben und die Regierung Merkel ist darüber erleichtert.
Da kann ich mich nur angewiedert abwenden.

Erleichterung ...worueber ?

Ueber mehr Tote ? Mehr Terror ? Oder mehr Geschaefte..?

Für einige Interessierte

könnte auch der Artikel vom ZDF heute interessant sein.
"Die USA sind nur wegen Pakistan in Afghanistan"
Aktueller Artikel der die Hintergründe etwas verständlicher macht.
Auszug:
" Das sei eine Frage der Geopolitik, erklärt Braml. Denn eigentlich gehe es um China. Der Anti-Terror-Kampf, den Trump jetzt aktuell in Bezug auf Afghanistan in den Vordergrund stelle, sei "immer auch ein Deckmantel für eine Politik, um China in Schach zu halten". Die chinesische Politik zum Beispiel mit dem Seidenstraßen-Projekt sei eine geopolitische Gefahr für die USA. Und in dieser chinesischen Politik spiele Pakistan eine Schlüsselrolle."

Und von diesen Dingen sollte unsere Regierung nichts wissen, kann ich mir nicht vorstellen.

Gruß

"Trumps Afghanistan-Plan": Plan???

Dass jemand für Afghanistan auch nur einen groben Plan hatte oder hat, halte ich für ausgeschlossen.
Bislang ist das einzige, das ich gehört habe "Wir schicken Soldaten hin, wir ziehen sie ab, wir ziehen einen Teil von ihnen ab, wir schicken mehr hin, wir schicken vielleicht weniger als mehr hin..."
Never Ending Story ohne Happy End.

Parteiübergreifende Planlosigkeit

Es ist ein Armutszeugnis für die deutsche Bundesregierung der weiteren Krigstreiberei der Amerikaner kritiklos zu folgen. Zuletzt scheint dies wirklich Ausdruck dessen zu sein, dass den Politikern rund um den Globus offensichtlich wirklich keine Alternative mehr einfällt, als unliebsame Mitspieler, egal wo auf der Welt, einfach wegzubomben. Dass daraus verständlicherweise wieder neuer Hass entsteht und insbesondere der islamische Terrorismus weiteren Zulauf erhält, scheint den Verantwortlichen dabei nicht einzufallen. Oder, wenn man richtig böse denkt, es ist sogar im Kalkül enthalten, um den nächsten Rachefeldzug zu rechtfertigen. Die Waffenlobby wird jubeln!

kann mir der medienmann/frau erklären,

warum berlin nun erleichtert ist? und wer. sind es politiker oder betreiber der wohlfahrtsindustrie?

sicheres Abschiebeland!?

Wie passt denn das aktuelle Statement der Bundesregierung mit der Beurteilung als sicheres Abschiebeland zusammen?

... kann mir da mal jemand helfen?

Frau von der Leyen und Co. sind also "erleichtert"

und betonen von der Bundeswehr kommen keine weiteren Soldaten...

Der Grund dürfte wohl sein, das im Depot die Steinschleudern ausgegangen sind...

Terrorismus-Unterstützer

bekämpfen. Sollte hier gemacht werden wie auch beim Daesh. Ach nein, geht ja nicht. Der Mamon regiert.

Erleichterung in Berlin!

Und hier bei uns fahren KFZ in Menschengruppen und man hat alle Hände voll zu tun, um das schlimmste zu verhindern dafür Verteidigen wir Deutschland am Hindukusch, da scheint einiges nicht so ganz zu klappen....egal ob Taliban oder IS Terror aber Hauptsache man ist erleichtert und der "Rubel" rollt weiter.

Drecksspiel

eigentlich hatte ich gehofft, dass Trump ernst meint, was er im Wahlkampf von sich gab- Schluss mit Weltpolizist spielen, Ende des Interventionismus, keine Regime-Changes unterstützen. Dafür wurde er von "Berlin", den Demokraten und den Medien ja heftigst angefeindet. Jetzt, da er sich in die altbewährte Tradition der amerikanischen Kriegsherren einreiht, da jubeln sie ihm alle zu. Befremdlich! In vielen Jahren wurde in Afghanistan trotz vieler Toter und immenser Kosten nichts besser. Ich fürchte, das wird auch weiterhin so bleiben. Und die Idee, mit den "gemäßigten" Taliban zu verhandeln, die ist auch nicht neu. Existieren die überhaupt oder ist es so wie in Syrien mit den "gemäßigten" Rebellen? Ach, und Siggi Gabriel: Die Afghanen müssen trotzdem nicht zu uns flüchten, da gibt es reichlich Gebiete ohne Krieg in Afghanistan und drum herum

@karlderkühne

Ein sehr weltfremder Kommentar, geben sie jedem Afghanen ca. 50000 Euro in die Hand... Selbst wenn das Geld in die richtigen Hände kommen würde, wie lange soll es reichen? Wofür sollte man es ausgeben in einem solchen Land und vor allem, wo kommt neues Geld her ohne funktionierende Wirtschaft und ohne System. Afghanistan ist weit davon entfernt ein einheitlich geführter und kontrollierter Staat zu sein. Warlords haben regional das Sagen wo die internationale Gemeinschaft nicht mehr tätig ist, und genau diese würden im übrigen auch das Geld und andere Dinge einfach nehmen und für ihre Zwecke missbrauchen. Das "Recht" des Stärkeren gilt in dem Fall, nichts anderes. Fanatiker die sich dem Islamismus hingeben lassen sich nicht von (für einen Augenblick) "wohlhabenden" Mitmenschen davon abbringen ihre Ideologie durchzusetzen.

Erleichterung..

..daß 15 Jahre Krieg der Nato in Afghanistan immer noch nicht genug sind?
Was wurde erreicht? Eher wenig bis nichts.Ist das der Grund für "weiter so!"?

ich bin sprachlos ...

... wegen der "Erleichterung in Berlin" zur angekündigten Kriegsverlängerung in Afghanistan.
Und diese Erleichterung äußern Regierende und die Hauptstadt-Medien in Berlin im Gleichklang -
ausgenommen die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in diesem Lande.

Sie lernen es nie!

Die deutsche Regierung ist erleichtert?? Sie haben es immer noch nicht verstanden, dass mit noch mehr Militär ein Land nicht zu befrieden ist! Im gleichen Atemzug wird Afghanistan zu "einem sicheren Herkunftsland" gemacht in dem Menschen abgeschoben werden. Es ist eine Schande!

@Thomas Wohlzufrieden

"Die Lage ist desolater denn je." Dieser Satz suggeriert, dass sie offensichtlich noch nie in diesem Land waren bzw. sich damit auch nicht eingehend beschäftigt haben. Die Lage ist alles andere als sicher und stabil, das ist wahr. Auch wahr ist, dass die Taliban genau dort Erstarken wo die BW und die internationale Gemeinschaft sich zurückgezogen haben. Aber das die Lage schlechter ist denn je, entspricht nicht den Tatsachen. Unsere Soldaten haben vor Ort, gerade in den Anfangsjahren enormes geleistet, ich erinnere nur an die Möglichkeit, dass Kinder wieder zur Schule gehen konnten, das Frauen wieder gewisse Rechte bekommen haben und diese auch ausleben durften (wie zum Beispiel auch als Lehrerin zu unterrichten) und das ein gewisses Maß an medizinischer Versorgung stattfand usw. All dies (und andere Dinge) gab es zb.1999 in den Gebieten wo die BW später eingesetzt gewesen war nicht! Und sie behaupten, daß die Lage jetzt schlimmer ist denn je?

Was soll's und Morgen sagt er

Was soll's und Morgen sagt er wieder das Gegenteil. Ich verstehe nicht, dass man überhaupt sofort auf solche Trumb'chen Theatervorführungen ernsthaft reagiert. Im Übrigen, wie kann man als Bundesregierung positiv reagieren? Diese Pläne Trumbs bedeuden doch, dass es wieder nur riesige Zerstörungen und verbrannte Erde geben wird, so wie immer, wenn die Amis irgendwo rein oder raus gehen und hinterher werden die Deutschen wieder dann mit ihren paar Soldaten um ihre kranken Helfersympthome ausleben, die jede Menge unseres Geldes kosten und noch mehr traumatisierte Fremdethnien hierherspülen werden. Und dann kommt noch der Trumb und verlangt von uns noch Geld für seine Zerstörungsorgien. Und da freut sich unsere Regierung? Sind die krank, oder nur total verblödet? Na ich kenne ja die Antwort, wer noch?

19:02 von Stefan M.

Die deutsche Regierung ist erleichtert?? Sie haben es immer noch nicht verstanden, dass mit noch mehr Militär ein Land nicht zu befrieden ist!

Wie doof doch die Regierung sein muss und welch überlegene Einsichten doch unsere Forenmitglieder haben ... *hust*

Die gehören dort gar nicht hin

Die USA sind 2001 in Afghanistan einmarschiert, aus Anlaß, daß die Taliban von ihnen Beweise für eine Behauptung verlangten! Seither stehen sie dort als Besatzungsmacht, und die Bundeswehr als Erfüllungsgehilfen und Mit-Kanonenfutter. Raus dort!

Wie darf man das verstehen

"Weitere Migration destabilisiert nicht nur Afghanistan, sondern auch Europa", so Gabriel“

Wurde eine solche Aussage bis vor kurzem nicht unter ganz weit rechts eingeordnet?

Darf man diese Aussage weiter fassen und auch Migration aus anderen Laendern miteinbeziehen ?

Ganz einfache Rechnung. Jeder

Ganz einfache Rechnung. Jeder tote Taliban, der die Bevölkerung nicht mehr drangsalieren kann, macht Afghanistan ein Stück sicherer. Profitieren können davon vorallem wir, da die vielen afghanischen Flüchtlinge, die hier in Mitteleuropa kaum eine wirtschaftliche Perspektive haben, wieder die Möglichkeit zur Heimkehr erlangen. Somit ist es sogar in deren Sinne. Schließlich handelt es sich ja um Menschen, die vor Krieg und Verfolgung flüchteten und nicht um Wirtschaftsmigranten. Somit müssten wir doch über derartige Meldungen dankbar sein.

Die Afghanen und ihre

Die Afghanen und ihre Regierung sollen, statt sich von ausländischen Soldaten schützen zu lassen, lieber selber für ihre Sicherheit und Prosperität sorgen. Asylanträge können fast immer abgelehnt werden, da vorher sichere Drittstaaten durchquert wurden. Der Mohnanbau scheint ja ein Tabuthema zu sein.

Schon erstaunlich

Wenn man sich sich die deutschen Medienlandschaft anschaut, stellt man eine erstaunliche Geschichtsvergessenheit fest. Unisono wird hervorgehoben, daß der Einmarsch in Afghanistan als Antwort auf die Terroranschläge von 9/11 erfolgte. Waren denn nicht 15 der 18 Attentäter Saudis???
Genau, wie man ja, trotz gegenteiliger Erkenntnisse der CIA, neben den ominösen MVW, den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Irak mit der Unterstützung Saddams für AlKaida "rechtfertigte".
Ironie der Geschichte nebenbei, daß, anders als Deutschland, die Ukraine damals mit der Mißachtung der Souveränität des Irak keinerlei Probleme hatte und fleißig bei der "Koalition der Willigen" mitmachte.
Wie sagt man so schön? Geschichte wiederholt sich. Entweder als Tagödie oder als Farce.

Naiv

Das es immernoch Leute gibt, die glauben, solche Entscheidungen würden vom US-Präsidenten getroffen. Würde mich nicht wundern wenn Trump selbst daran glaubt.

@Drecksspiel "eigentlich hatte ich gehofft, dass Trump ernst meint, was er im Wahlkampf von sich gab- Schluss mit Weltpolizist spielen, Ende des Interventionismus, keine Regime-Changes unterstützen. "

Er wäre schon längst Geschichte, wenn er das versuchen würde. Obama oder Clinton hätten genau so "entschieden".

Staatsaufbau

"Die Trennung von Terrorbekämpfung und Staatsaufbau ist verheerend"

Als was wurde denn Afghanistan aufgebaut? Als Drogenproduzent oder sind da noch weitere Erfolge zu verzeichnen? Und das Heroin aus Afghanistan wird zum Großteil via Kosovo (s. Camp Bondsteel) weiterverteilt, Kosovo ist/war auch so ein "Projekt". Hersteller und Dealer haben sich als 2. auf der Liste 2008 anerkannt.

Mit Moral wie es uns unsere poltischen Gutmenschen weismachen wollen hat das noch nie was zu tun gehabt.

Erleichterung in Berlin !

Der Krieg geht weiter!

Beschämende Politik

Ich finde es beschämend wenn unsere Ministerin auch noch offen sagt, das wir nicht mehr machen wollen oder können. Zum einen schon die ganze Rhetorik im Vorfeld nach der US-Wahl. Und zum anderen das Eingeständnis, das Deutschland schon gar nicht in der Lage ist dort unten mehr machen. Abgesehen von von den vielen Projekten die unsere Soldaten unter enormen Sicherheitsvorkehrungen leistet. Es stellt sich für mich halt die Frage wo sind in diesen Ländern die eigenen jungen Leute die ihr Land ja irgendwie auch mal selber gestalten sollten. Und da liegt die in meinen Augen der Fehler. Viele sehen fremde Soldaten nicht nur als Stabilisator, sondern auch als Besatzer aus fremden Ländern. Wenn wirklich was bewegt werden soll ist für mich der Spruch entscheidend "Fördern und Fordern". Den nur dadurch kommt wirkliche Stabilität in die jeweilige Länder. Auch wenn es ein langer Prozess ist.

Trump hat vor ca 14 Tagen mit

Trump hat vor ca 14 Tagen mit seinen Generälen über Afghanistan geredet und auf die immensen Bodenschätze dort hingewiesen. Das war so ungeheuerlich, dass nur wenige deutsche Medien darüber berichtet haben. Aber Trump ist ehrlich. Da weiß man doch gleich wohin der Hase läuft. Und selbstverständlich ist es völlig egal welche europäischen Mittäter da mitmischen wollen und wieviele Soldaten in den Tod geschickt werden. Schließlich geht's darum erfolgreich Geschäfte zu verrichten.

Wie viele taliban gibt es

Wie viele taliban gibt es denn, dass sich das einheimische Militär nicht selber schützen könnte, wenn man es denn ließe?
Selbst eenn es dort bodenschätze gibt, kann man die nicht einfach mitnehmen.
Die permanenten Anschlöge führe ich eher auf eine generelle einmischung der usa zurück. Die menschen wollen keinen westfrieden. Die wollen ihr eigenes Süppchen haben und kochen.
Nur weil dort frauen unterdrückt werden, gibt uns das nicht das Recht, ihnen das zu untersagen.
Da müssen die selber draufkommen.
Oder wird in den golfstaaten interveniert?
Dort ist es nicht besser.
Wir haben da nix verloren.

Immer weitere Terroristen heranzüchten?

Schon seit über 10 Jahren züchtet die USA durch ihre Angriffskriege, Besetzungen, Drohnenmorde und so fort Terroristen heran, die leider ihren Hass auch auf uns als "Verbündete" projezieren.

Viel Lob von der Bundesregierung, daß es so weitergeht.

Na dann....

@spax- Gutmenschen ..?

Mr. Spax - was ist denn das Gegenteil von Gutmensch ? Ich meine Bösmensch ! Sind sie ein Bösmensch .. ?

sorry, aber

erst ein land zurück in die steinzeit bomben und sich jetzt aus sämtlicher verantwortung zu stehlen, beim aufbau auch mal tatkräftig (ausser nur mit militär) zu helfen, ist absolut schäbig!

schauen sie sich die ausländischen hilfsorganisationen in Afghanistan an. besonders viele aus den USA finden sie da nicht...

und ja: auch die taliban haben ihr scherflein zum heutigen status quo in Afghanistan beigetragen. aber die wollten dem land auch nicht zwangsweise, mit jeder menge firepower, die demokratie aufzwängen.

immerhin hat der Donald

mittlerweile was kapiert: es ist ein unterschied, ob man im wahlkampf mit populismus auf stimmenfang geht, oder hinterm schreibtisch im oval office sitzt.

ob das ab jetzt als standardausrede herhalten muss, wenn er seine "getreuen" wieder mal vor den kopf stösst?

Notwendig

Afghanistan ist leider in den 1979er und 80er Jahren durch die von Russland eingesetzte Nadschibullah-Regierung und anschließende Invasion der russ Streitkräfte total ruiniert worden. Seither sprossen Warlords und Terroristen aus dem Boden. Tatsache ist, dass nur die US-Streitkräfte Ordnung und Demokratie wieder herstellen können.

"lob von der deutschen regierung"?

hat sich eben in der tagesschau aber ganz anders angehört!

sprecht ihr euch in der redaktion denn nicht mal ab?

Geschichte wiederholt sich.

@Bernd39
Stimmt. Nur die Köpfe (die Akteure) werden ausgetauscht.

Im Grunde ist es doch sehr

Im Grunde ist es doch sehr einfach.
Wir wollen Demokratie in diverse länder hinein "bombardieren".
Diese bringen uns ihre islamistische Überzeugung mitels Attentate zurück.
Beides ist nicht legitim.
Wundern muss ich mich darüber nicht. Das ist eher sogar zwangsläufig.

@Jon Do um 20:20

"Schon seit über 10 Jahren züchtet die USA durch ihre Angriffskriege, Besetzungen, Drohnenmorde und so fort Terroristen heran, die leider ihren Hass auch auf uns als "Verbündete" projezieren."

Das sehe ich zwar ebenso, muss allerdings zu bedenken geben, dass ich auch viele Mitmenschen kenne, die das überhaupt nicht so sehen! Diese behaupten dann, gewaltbereite, radikale und Terrorliebhaber gab und gibt es schon immer, völlig unabhängig davon, was die USA tun oder taten. Das beliebteste Beispiel sind dann Terrororganisationen, die es vor 20...30...40 Jahren in DE und Europa gab, RAF z.B.

Wie wäre es denn anstatt über eine weitere Entsendung....

Wie wäre es denn anstatt über eine weitere Entsendung von deutschen Soldaten nach Afghanistan zu diskutieren, die vielen jungen, sich im wehrpflichtigen Alter befindlichen Afghanen die in Deutschland unproduktiv Ihre Zeit verbringen, wieder zurück in Ihre Heimat zu entsendend? Es ist Ihre Heimat und da kann man denke ich erwarten dass diese jungen Afghanen die Amerikaner und Deutschen unterstützen, zumal die deutschen Soldaten Multiplikatoren ausbilden sollen. Dafür brauchen sie aber genau diese Afghanen, die sich in Deutschland befinden.

re petrocelli

"Tatsache ist, dass nur die US-Streitkräfte Ordnung und Demokratie wieder herstellen können."

Oft genug geübt haben sie es ja schon. Aber ob es ausgerechnet dort zum ersten Mal funktioniert?

re bernd39

"Wenn man sich sich die deutschen Medienlandschaft anschaut, stellt man eine erstaunliche Geschichtsvergessenheit fest. Unisono wird hervorgehoben, daß der Einmarsch in Afghanistan als Antwort auf die Terroranschläge von 9/11 erfolgte. Waren denn nicht 15 der 18 Attentäter Saudis???"

Die Geschichtsvergessenheit liegt ganz bei Ihnen.

Afghanistan war die Basis von al Qaida und Aufenthalt von Bin Laden. Die Nationalität einzelner al Qaida Terroristen ist dabei irrelevant.

@Petrocelli um 20:26

"Afghanistan ist leider in den 1979er und 80er Jahren durch die von Russland eingesetzte Nadschibullah-Regierung und anschließende Invasion der russ Streitkräfte total ruiniert worden. Seither sprossen Warlords und Terroristen aus dem Boden. Tatsache ist, dass nur die US-Streitkräfte Ordnung und Demokratie wieder herstellen können."

Soweit ich weiß, hatte die Sowjetunion (nicht Russland!) dort damals hauptsächlich Entwicklungshelfer, Ingenieure, Bauarbeiter (zum Aufbau von Schulen und Universitäten), sowie Lehrkräfte (Bildung für Mädchen und Frauen, die aus ärmlichen Verhältnissen kommen, und endlich ein Leben ohne Kopftuchzwang führen durften) "eingesetzt"! Die USA allerdings hatten (kalte-Kriegs-Ideologie) etwas dagegen, unterstützten lieber die Mudschaheddin (auch mit Waffen) und "seither sprossen Warlords und Terroristen aus dem Boden".

Unsere friedliebenden Politiker

begrüßen also die Besetzung eines freien, unabhängigen Landes durch unsere Verbündeten. Nachdem sie vor wenigen Jahrzehnten den Einmarsch sowjetischer Truppen in das gleiche Land auf Bitten seiner damaligen Regierung als aggressiven Akt gebrandmarkt hatten, wegen dem sogar die Olympischen Spiele 1980 in Moskau von vielen westlichen Staaten boykottiert wurden.

Mir fehlen die Worte.

Wenn die Taliban...

...mit Vergeltung drohen, kann man schon mal "beruhigt" sein.
Was zur Hölle geht nur in den Köpfen vor?
Erst auslöschen, dann verhandeln?
Gott würde sich schämen für jeden aus der CDU, aber vermutlich wäre das auch egal denn das "christlich" ist genauso eine leere Worthülse wie das "demokratisch".

@ um 20:53 von WM-Kasparov-Fan

Völlig Richtig! Genauso wird ein Schuh draus!

Mir kommt ein Satz von "Rambo 3" in den Sinn

Der spielt Anfang der 80er, als sowjetische Truppen in Afghanistan waren. Ein amerikanischer Offizier fällt als Spion in deren Hände. Er sagt den Satz: "Wir haben unser Vietnam schon gehabt. Afghanistan ist das Ihre!"

Eine Aussage, die wahrer nicht sein könnte - die sowjetischen Truppen mussten damals Afghanistan unter hohen Verlusten verlassen, wie einstmals die amerikanischen Vietnam - und die in den USA wohl niemand ernstnahm, denn sonst wären dort heute keine amerikanischen (und deutschen) Truppen in einem Krieg, den man mit militärischen Mitteln nicht gewinnen kann. Es könnte ein zweites Vietnam für die USA werden, einer der wenigen Kriege, die sie nicht gewinnen.

Haben wir alle noch nichts aus den Kriegen lernen können?
Geht es um Machterweiterung, geht es ums Geld oder sind alle blind vor Hass?

Sollten wir uns nicht das Fragen, warum Menschen Hass empfinden!
Taktisch könnte man auch denken, das Einiges in naher Zukunft gegen den Iran gerichtet wird.
Ist nicht eine hilfsbereite Auflösung aller Konflikte sinnvoller?

Plan

Alle schimpfen immer auf die Amis, aber die einzigen Lösungsvorschläge heißen dann: ist nicht unser Land, unser Krieg, unsere Verantwortung. Feigheit und wegschauen ist nun wirklich auch nicht besser. Wie wäre es mit konstruktiven Vorschlägen von allen Nörglern hier im Netz- damit meine ich nicht die alten abgedroschenen Phrasen. Vielleicht ist es doch nicht so einfach wie es manche hier darstellen...

@um 21:17 von riewekooche

Fraglich ist nicht und bedeutend, ob die gewinnen oder verlieren, sondern warum die fast in jedem Krieg und Krise Ihre Finger mit im Spiel haben, muss das immer sein, wenn ja warum?

Es ist schon erstaunlich....

.... mit welcher Naivität Trump an den'Gordischen Knoten' in Afghanistan herangeht.

Es gibt keine militärische Lösung, das musste bereits Russland lernen.

Aber die Kriegsmaschine hat natürlich auch eine wirtschaftliche Bedeutung....

.....und die Kriegsflüchtlinge belasten am Ende eben nur die EU....

@um 21:20 von STOPP

Ich denke das die normalen Bürger schon genügend gelernt haben aus Kriegen, aber eben die Waffenindustrie nicht, für die bedeutet jeder neue Krieg neue Gewinne und Einnahmen? Der Überbevölkerung muss man vielleicht auch irgendwie anscheinend gegenübertreten? Es sind soviele Faktoren und Gründe vorhanden für Kriege, das man das alles nicht einfach so eintönig sehen muss und kann. Schuld in erster Linie der Mensch: Den man aber auch manchmal als gieriges Raubtier eher bezeichnen könnte, wenn da nicht nur rein nach Instinkten gehandelt würde bzw. unterscheiden sollte: Der Mensch kann denken, aber zu wem seine Gunsten nur? Natürlich nur zu das des Eigenen.

20:43 von karwandler

re petrocelli

"Tatsache ist, dass nur die US-Streitkräfte Ordnung und Demokratie wieder herstellen können."

Oft genug geübt haben sie es ja schon. Aber ob es ausgerechnet dort zum ersten Mal funktioniert?
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Zum ersten Mal?
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Dafür muss man 1945 aber verdrängen?

@um 21:20 von ycccacfcqc

Es ist einfacher als man denkt: Es gibt Mächte in der Welt, die sich die Welt teilen bzw. erkämpfen wollen. Macht, Geld und Interessen, das sind die Schlagwörter, wenn man nur rein Interesse an Frieden hätte alle samt, dann schafft man das nicht als die großen Mächte? Oder man ist nicht wirklich eine Supermacht.

Warum?

Warum müssen immer nur amerikanische Mütter um ihre Söhne bangen? Ich glaube, die Solidarität, die Trump einfordert, beinhaltet nicht nur finanzielle Unterstützung. Er sagte: "Wir gehen dort hin, um Teroristen zu töten". Wenn er sagt WIR, dann meint er auch WIR, Frau v.d.Leyen!

um 21:30 von Hackonya2

>>".. Der Überbevölkerung muss man vielleicht auch irgendwie anscheinend gegenübertreten? Es sind soviele Faktoren und Gründe vorhanden für Kriege, das man das alles nicht einfach so eintönig sehen muss und kann. Schuld in erster Linie der Mensch:...."<<

Sie nennen einen wichtigen Begriff den ich hier bei den Kommentierungen noch nicht gelesen habe, Überbevölkerung. Neben den West- und nordafrikanischen Ländern ist davon auch Afghanistan betroffen. Alles arme Länder und für sie ist diese Entwicklung typisch. Waren es in den Siebzigern noch so 12 Mio. Afghanen, sind wir jetzt bei circa. 30 Mio. angelangt. Das ist ein Problem.

@um 21:35 von Umfaller

ich weiß nicht ob man bei jedem "Wir" hüpfen sollte, klar bin ich dafür das es keine Terroristen geben sollte, aber bei dem Vorfall mit dem: "Kommt der Saddam hat gefähliche Waffen und den Irak müssen wir nun platt machen." Hat man eher Terroristen geschaffen, als diese zu beseitigen? Wie oft traut man nun welchen wohl über den Weg? Augen zu und durch?

@Denkerist, 17.56h

Da haben Sie etwas in den falschen Hals bekommen.
Die Russen haben nicht an der Seite der demokratisch gewählten Regierung gegen die Mudschaheddin gekämpft, sondern sie haben die demokratisch gewählte Regierung Afghanistans erst beseitigt und eine moskauhörige Marionettenregierung installiert, die dann den befohlenen Hilferuf nach Moskau sandte.
Dabei geschah eine peinliche Panne; die Sowietarmee stand in Afghanistan, ehe der befohlene Hilferuf in Moskau eingetroffen war.
So herum ist es richtig.

@Kasparow-Fan, 20.532h

Sie irren sich,
Die Sowietunion hat massiv ihre Armee eingesetzt und Afghanistan mit Krieg überzogen.

Nun ist es wohl geschafft.

Für mich war es nur eine Frage der Zeit, bis Herr Trump "auf Linie" gebracht ist.
Wenn ich seine letzten Entscheidungen betrachte hat nicht er das "Establishment" gesäubert, sondern das "Establishment" hat ihn nun unter Kontrolle.

Ob er das erkannt hat/weiß?
Wahrscheinlich war ihm gar nicht bewußt, wer das "Establishment" eigentlich ist, bzw wer das Sagen in den USA hat.

21:17 von riewekooche

Mir kommt ein Satz von "Rambo 3" in den Sinn

großartige Referenzen ...

21:34 von Hackonya2

wenn man nur rein Interesse an Frieden hätte alle samt, dann schafft man das nicht als die großen Mächte?>/cite>

Komisch doch, dass Pakistan Terroristen unterstützt die Afghanistan destabilisieren. Und das das eine Dorf die unterstützt weil ihm die Gemeinschaft im anderen Dorf schon immer suspekt war.

Wie stellen Sie sich denn das vor, was die "großen Mächte" (?!) dann tun sollten. Lassen Sie mich raten - Sie sind gegen Sanktionen. Und natürlich gegen militärische Unterstützung?

Vielleicht fliegen Sie dort ja mal vorbei und backen Pfannkuchen für alle. Womöglich löst das die Probleme.

Klar,

Ich bin für die Taliban, die unterscheiden sich von der IS und al kaida, die kämpfen um das eigene Land und Tyrannei und Ausbeutung, durch den kapitalistischen und kommunistischen Westen und verräterische Afghanen. Ich hätte gedacht dass die Amerikaner spätestens im Irak dazu gelernt hätten aber nach 17 Jahren nichts erreicht und werden wohl hier die Schlimmste Klatsche ihrerseits überhaupt erleben.

Wie lange krabbeln wir

Wie lange krabbeln wir eigentlich den Amis noch nach?
Eigentlich ist das erschreckend.

"Hackonya2 @um 21:35 von

"Hackonya2
@um 21:35 von Umfaller
ich weiß nicht ob man bei jedem "Wir" hüpfen sollte, klar bin ich dafür das es keine Terroristen geben sollte,..."

Ja gut, dann stehen Sie zumindest nicht denen im Weg, die tatsächlich etwas gegen sie unternehmen. Ich glaube es ja sofort, dass das Vorgehen nicht in Ihre Heile Welt passt, aber es ist das einzig Richtige. Oder sind Sie der Meinung, die Anschläge bei uns würden irgendwann von alleine aufhören. Abwarten und nichts tun, das ist die Strategie einer Dame, die wir beide sehr gut kennen.

21:29 von strolchi

Es gibt keine militärische Lösung, das musste bereits Russland lernen.

Es will auch niemand den'Gordischen Knoten' in Afghanistan militärisch lösen.

Es ist hingegen jedoch völlig nachvollziehbar, dass die USA die afghanische Regierung stabilisieren wollen.

- Erstens ist diese demokratisch gewählt worden, nicht etwas die Taliban oder der IS (die verschaffen sich Kontrolle über Gebiete durch reine Gewalt).
- Zweitens können Sie sich an einer Hand abzählen, wie lange es dauert bis uns hier die Folgen davon erreichen, wenn sich in Afghanistan wieder eine islamistische Terrororganisation einen Staat unterhält ...

.....und die Kriegsflüchtlinge belasten am Ende eben nur die EU....

Von denen hat mir noch keiner gesagt, dass er/sie vor den US-Soldaten geflohen wäre.

Da haben die Amerikaner aber Glück gehabt...

...ein Lob aus Deutschland, darauf haben sie sicher sehnsüchtig gewartet.
Bestimmt ist ihnen ein Stein vom Herzen gefallen.
Von mir gibt es dafür kein Lob für Deutschland.
Ein Deutschland das immer mehr Kriegseinsätze bejaht und sich selber gerne in solchen Rollen sieht, ist auf der Verliererstrasse.

um 21:35 von

um 21:35 von Umfaller
"
Warum?
Warum müssen immer nur amerikanische Mütter um ihre Söhne bangen?
"

Wenn's nicht so ernst wäre,wäre das witzig...

...amerikanische Mütter & ihre Söhne ? - deren Söhne gehen doch freiwillig da hin um ein paar Afgahnen zu töten

...fragen sie mal afgahnische Mütter,Söhne,Töchter,Väter - die sind es,die bei US-Drohnenmorden getötet werden,wenn sie grade im Heimatland 'ne Hochzeit feiern.

Eine deutsche Regierung...

...die eine Weiterführung eines völkerrechtswidrigen Krieges begrüßt, ist schlicht und einfach nicht wählbar.

20:34 von Einerer

Wir wollen Demokratie in diverse länder hinein "bombardieren".

Es ist das Ziel der Terrorgruppen, Chaos in das Land hinein zu bomben, um eine eigenständige politische und gesellschaftliche Entwicklung dort zu unterbinden.

@21.34 hackonya2

Klar wäre es schön wenn alle Menschen, Länder und Regierungen nur Interesse am Weltfrieden hätten, es zählen aber Fakten und die sehen nunmal anders aus- also- wie mit den schlechten Seiten der Menschheit umgehen- nochmal: ist wegschauen die Lösung? Was, wenn die stärksten Mächte eines Landes kein Interesse an friedlichen Lösungen haben und sie nicht verhandeln und diskutieren wollen?

um 18:54 von wolf 666

Zitat:
"Und diese Erleichterung äußern Regierende und die Hauptstadt-Medien in Berlin im Gleichklang -
ausgenommen die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung in diesem Lande."
Zitat Ende.

Das schlimmste aber ist, dass solche Politiker, wenn man Umfragen überhaupt noch glauben darf, demnächst angeblich gerne wieder gewählt werden.

Ausland benutzt anderen Blickwinkel

Heute Abend in der NZZ wird Trumps Aufstockung von Soldaten als Vernunft beschrieben. Allen, die ein offenes Interesse an einem unfassenden Blickwinkel haben, da hier die Berichterstattung und die Kommentare oft sehr einseitig sind( Amerika- Bashing, Amerika-B...) empfehle ich einen Blick in die ausländische Presse.

@der kleine Bürger

Glauben Sie, den Müttern, Vätern, Töchtern und Söhnen ist es lieber, wenn sie von Taliban und Co umgebracht werden oder als menschliche Schutzschilde?

17:13 CSchmaguy

Mich auch. Der ganze Afghanistan-Einsatz (Krieg) war von Anfang an sinnlos.

Im Einklang mit dem Völkerrecht

@ Australitis:
Eine deutsche Regierung die eine Weiterführung eines völkerrechtswidrigen Krieges begrüßt, ist schlicht und einfach nicht wählbar.

Der Einsatz in Afghanistan ist nicht völkerrechtswidrig, das hat das BVerfG in seinem Urteil über den Auslandseinsatz ganz klar festgestellt - und zwar im Namen des Volkes.
Außerdem: Jeder darf wählen, was er für richtig hält.

Frau vdL ist gegen eine Ausweitung des Einsatzes?

"Verteidigungsministerin von der Leyen schloss aber aus, dass auch die Bundeswehr mehr Soldaten schickt."

Nanu? Sonst ist Frau von der Leyen doch immer für einen Auslandseinsatz zu haben. Diese untypische Zurückhaltung muss wohl den anstehenden Wahlen geschuldet sein...

Darstellung: