Kommentare

Soso!

Also am 7. Oktober - vielleicht...? Wieder einmal unfassbar, was sich die Bahn da leistet! Der absolute Supergau! Und die betroffenen Fahrgäste mit Zeitkarten? Denkt die Bahn da vielleicht an eine angemessene Kompensation? Und kleine Frage mal so nebenbei: Wie wird denn eigentlich der dann mit Beton aufgefüllte Tunnel weitergebaut? Indem eine nagelneue Beton-Bohrmaschine sich durch den festen Beton einschließlich der eingesargten alten Bohrmaschine frisst oder wie? Oder wird Rastatt seitlich umfahren? Oder gar die Stadt unter den Häusern neu untertunnelt? Wird sich der Streckennneubau nicht wg. notwendiger Neuplanung um Jahre verzögern? Aber man kann ja getrost sein, die Bahn hat wie immer alles voll im Griff, den alltäglichen Fahrplan genauso wie andere Großbaustellen wie etwa das Pleiteprojekt Stuttgart 21. Dort kann so etwas wie in Rastatt doch garantiert nicht passieren... Und Herr Dobrindt? Ach, ich hätte wohl besser nicht gefragt...

Toll

Hat die Bahn das Datum auch mit einer Jahreszahl versehen? Man kennt schließlich deutsche Bauprojekt wie BER und Elb-Philamonie, da verschiebt bzw. verschob man auch immer das Fertigstellungsdatum weiter nach hinten. Zur Not fangen wir wieder mit Postkutsche an.

Kann irgendjemand den Schaden abschätzen?

Der Schaden ist riesig. Allein die Konventionalstrafen dürften sich summieren - da sind die 30Mio für die Herrenknecht noch "Peanuts". Vom Imageschaden ganz zu schweigen - zum weltweiten Gespött hat sich die DB gemacht!
---
Hoffentlich sind die Bohrmaßnahmen für S21 bald abgeschlossen - da könnte noch mehr Hiobs auf BW zukommen.

Falsch gewählte Methode

Es ist natürlich jetzt relativ bequem, sich zu äußern, nachdem etwas passiert ist.
Dennoch:

a) der Trassenverlauf hätte oberirdisch der A5 folgen und dann zur B36 verschwenkt werden sollen
b) wenn schon Tunnelbau, dann ein teilweise offenes Verfahren mit Schlitzwänden bzw. Bohrpfählen und Herstellung einer Bodenplatte. Der Bereich der oberirdischen Bahntrasse hätte vorher schon als Brückenbauwerk errichtet werden sollen
c) der Fluss Murg ist zu unterfahren und damit auch fluviale Schotter, die wassergetränkt und wenig verdichtet sind
d) die weitere Tunnelbaustelle wird sich um Monate verzögern.

Alles in allem hat man der Reputation des Tunnelbaus in Deutschland einen Bärendienst erwiesen. Die Abschätzung der geologischen und pedologischen Risiken war eventuell zu schnell und leichtfertig getroffen.

@ R. Schmid - Und Herr Dobrindt? des schiebt es als ...

...Bahnmiteigentümer den neuen Bahnvorstand Herrn Profalla :-)
"Ab jetzt fahren die Züge pünktlich "

Wie sagte einst Mutti Anno 2010

Milliarden Gau Stuttgart 21 ist der Maßstab für die "Zukunftsfähigkeit Deutschlands"
sonst sei "Deutschland unregierbar" und "Europa sei in Gefahr"
ein wichtiges Verkehrsprojekt für Europa.
"Sonst werden wir den Anschluss an die Zukunft verlieren"
und verkehrlich und wirtschaftlich abgehängt.
"Das ist kluge Zukunftspolitik

Deutschland ist mit seiner maroden Infrastruktur im Personen & Güterverkehr komplett abgehängt in Europa, nicht nur im Rheintal zwischen Gotthardbasistunnel und Nord-Ostsee.

Dafür bekommen wir ja irgendwann mal des Seehofers Maut :-)

Wieso bitte die teure Maschine miteinbetonieren??

Also dass ist schon ein heftiger Fall was hier passiert ist und ich frage mal:

1. wieso muss die Bohrmaschine mit einbetoniert werden?? Was soll denn der Quatsch??

2. warum kann man die Bohrmaschine nicht aus dem Tunnel holen und den Tunnel dann verfuellen??

3. wieso kann man dann nach der Verfuellung nicht durch den Beton durchbohren und den Tunnel weiterbauen??

Sind wir so schlecht geworden in Sachen Ingeneurskunst, dass wir jetzt schon keine Tunnel mehr bauen können oder was?? Das kann ja wohl nicht sein oder?? Was die schweizer am Gotthard-Basistunnel können, sollten wir doch erst recht können oder?? Schämt euch, ihr Ingenieure. Und von daher sollte diese Baustelle sicherheitshalber so lange gesperrt bleiben bis diese ganzen Dinge erledigt sind.

Also das bedarf einer weiteren Erklärung

Warum wird die Bohrmaschine einbetoniert? Das heisst doch, sie wird verschrottet, oder nicht?

Und warum schüttet man den Tunnel zu anstatt ihn zu reparieren?

Muss man dann den Tunnel neu graben? Durch den Betonklotz hindurch oder daran vorbeit oder wie?

So wie sich der Artikel liest, klingt das für mich total unsinnig. Es wird doch wohl möglichkeiten geben, den kaputten Tunnel zu reparieren und die Maschine da raus zu holen bevor man alles zuschüttet.

Noch etwas: Beton ist doch viel schwerer als Erde, richtig? Wenn ich einen Blumentopf mit Steinen dekoriere, versinken die Steine allmälich im Erdreich. Wird dieser gewaltig große Betonklotz nicht ebenso versinken?

@Demokratieschue, 18:38

Sie können davon ausgehen, dass man das ins Auge gefasst hat.
Mit Ingenieurskunst hat das ganz sicher zu tun - und wohl auch damit, dass man die Bahnstrecke in vertretbarer Zeit auch wieder freigeben möchte.
Die Bohrmaschine ist kein geparktes Auto, das man mal eben im Rückwärtsgang da raus rollt. Sollte sie z.B. verklemmt und verkeilt sein, müsste sie evtl. zerlegt werden. Auch das kostet - Zeit und Geld.

re sfings75, 18:45

Auch Brückenpfeiler stehen in der Erde, trotzdem halten die Brücken.
Das ist keine Blumentopferde, durch die man sich da buddelt.

7.Oktober

In welchem Jahr?

Nicht mal mehr Bauen können wir......

@ sfrings75 (18:45): ja der Tunnel sollte repariert werden!

hi sfrings75

Dem hier von Ihnen:

Warum wird die Bohrmaschine einbetoniert? Das heisst doch, sie wird verschrottet, oder nicht?

so wie ich dass mitkriege soll die Maschine aufgegeben werden, was ich fuer knallharten Unsinn halte.

Und warum schüttet man den Tunnel zu anstatt ihn zu reparieren?

das wuesste ich auch gerne. Warum zum Teufel kann man das verrutschte Segment nicht wieder richtig plazieren??

So wie sich der Artikel liest, klingt das für mich total unsinnig. Es wird doch wohl möglichkeiten geben, den kaputten Tunnel zu reparieren und die Maschine da raus zu holen bevor man alles zuschüttet.

sehe ich genauso. Alles andere wäre zum Fremdschämen. Die Schweizer wuerden sich ueber uns als Deutschland totlachen und wir als Deutschland wären bis auf die Knochen blamiert!!

Die Schweizer...

..."würden" sich nicht totlachen, sondern die lachen bereits!
Wäre wohl nötig, jemanden zu denen hinzuschicken, damit wir lernen, wie man so was macht. Besser noch, gleich die Schweizer bei so etwas zu engagieren.

@ craastro (19:08): könnten die Schweizer uns helfen??

hi crastro

Auch Sie haben mit Ihrem Kommentar sowas von recht!

Wäre wohl nötig, jemanden zu denen hinzuschicken, damit wir lernen, wie man so was macht. Besser noch, gleich die Schweizer bei so etwas zu engagieren.

Ich habe auch gerade darueber nachgedacht, ob wir bei den Schweizern nicht ein paar von deren Tunnelbohrleuten abspenstig machen können, die uns eventuell helfen können, diesen Tunnel zu retten... Wie wäre die Idee??

Wie stets....

findet sich extrem viel Ahnungs-Losigkeit, gepaart mit umso kräftiger formulierter Meinung.
Nicht nur in diesem Forum.

"Gott-Lob" ist ja kein Wissen erforderlich, um umso inkompetenter (ver-)urteilen zu können.

"Die Schweiz" hat übrigens bereits eine Tunnelbohrmaschine verloren/aufgeben müssen. Stichwort: Zürich, Bahnhofsplatz, 2009.

@ crastro (19:08): sogar die User beim SWR sagen: Tunnelrettung!

@ crastro

Sogar die Mehrheit der User beim SWR fordert, den Tunnel zu retten anstatt es aufzugeben!! Lest mal hier:

http://tinyurl.com/y8ctpqet
swr.de: "Unfall mit ökonomisch fatalen Konsequenzen" (22.8.2017, 14.36 Uhr)

(CJ Schweiker) 22.08.2017, 18:33

Würde die Bahn das nicht tun, wäre die alte Strecke zwar früher wieder befahrbar, aber das Projekt wäre lahmgelegt, ohne eine Perspektive auf eine Rettung der Oströhre. Das wären dann wohl die "noch fataleren Konsequenzen". Mit der Platte aber kann man in aller Ruhe die Weströhre weiterbohren und die verstopfte Oströhre unter der Platte wieder freigraben. Da wohl Leichtbeton verwendet wird, ist das so unmöglich nicht. Nur viel Arbeit. Offenbar funktionieren Ersatzverkehr und Umleitungen ausreichend gut, sodass man sich diese Extrawochen leisten kann. Oder besser: muss. Um ein Scheitern des Projekts zu verhindern, muss man halt jetzt das kleinere Übel in Kauf nehmen.

Alle wissen es besser

Warum betoniert mal wohl eine 18-Mio-Maschine ein? Aus Spaß oder Dummheit? Es wird jemand vorher darüber nachgedacht haben. Man wird abgewogen haben, wie lange es dauert, die Maschine zu bergen und wieviel Schaden durch die gesperrte Strecke bis dahin entsteht. Und dann wird man zu dem Ergebnis gekommen sein: Die Strecke so lange zu sperren, bis die Maschine geborgen ist, kommt nicht in Frage. Wie groß wäre hier der Aufschrei, wenn die Sperrung der Strecke zur Bergung der Maschine dann z.B. bis zum Jahresende dauern würde? Es gibt Situationen, in denen man schmerzhafte Entscheidungen treffen muss.

Ach ja, und wo Menschen arbeiten, da passieren Fehler. Das muss nicht immer Dummheit sein. Niemand ist perfekt. Also sollte man nicht gleich immer mit den Fingern auf die Verantwortlichen zeigen. Sowas kann einfach passieren. Der Schaden für die Bahn ist enorm, das haben die sich sicherlich nicht ausgesucht.

nur Dipl. Ings. am Werk

Kein Praktisch veranlagter Mensch hat in dieser überverbildeten Welt etwas zu sagen. Hat ja nicht Studiert. Wohl aber oft die bessere Lösung aus der Berufserfahrung zu bieten. Gruß Thilo

echt jetzt?

ihr habt beim reinkippen von eurem beton alle signal-leitungen etc die neben der strecke langlaufen mit einbetoniert? welcher dummbatz kam denn auf die glorreiche idee, der azubi?
sind der bahn die fachleute ausgegangen und es gibt da nurnoch theoretiker und leute ohne erfahrung?
*kopfschüttelnd*

"Gott hilf ihnen!"

120 Meter lange und 1 Meter dicke
Beton-Platte! Und das ist alles? Ein gefährliches und damit gewagtes provisorisches Manöver! Ob 1 Meter oder 3 Meter, egal, denn niemand garantiert, auch nicht das Erdreich, ob nicht die Platte in Zukunft durchhängen und irgendwann den darüber donnernden Zug nicht mehr widerstehen kann! Krach krach bum...!

Lachen

Ja, wir lachen bereits, aber nicht unbedingt deswegen.
Und nein, Schweizer Betriebe werden nicht engagiert, denn meistens sind "die Schweizer" zu teuer, und es gibt andere, die versprechen, es günstiger zu machen. Außerdem ist es schon gut, wenn Deutschland heimische Unternehmen bei solchen Aufgaben beauftragt.

Ich habe noch nie verstanden, woher der Unwille kommt in Deutschland, so wenig in den Öffentlichen Verkehr zu investieren. Natürlich ist der ÖV (und damit auch die DB) nur bescheiden ausgestattet, wenn einfach kein Geld fließt. Dann muss man sich nicht über das Resultat wundern. Und auch nicht über den Verkehr auf den Straßen. Und auch nicht über die CO2 und Stickoxid Emissionen vom Verkehr.

Volk der Dichter, Denker und Tiefbauer

Bin ich erleichtert, dass es bei uns so viele Fachmänner in Sachen Tunnelbau gibt. Und dann sind die auch noch alle zur gleichen Zeit hier im Forum.

Liebe DB stellt doch demnächst Baupläne ins netz und lasst die Community den Feinschliff regeln.

bei aller Häme und Wut auf die

Deutsche Bahn sollte man doch mal überlegen ob die DB als Bauherr für das Desaster verantwortlich ist oder vielleicht doch die beauftragten (privaten) Bauunternehmer mit ihren zahlreichen Subunternehmern dafür gerade stehen müssten?

Ist egal wer Schuld ist

Ausbaden darf es der schnöde Mitbürger.
Wer billig bestellt, bekommt auch billig.
Und bitte nicht vergessen wer der Eigentümer der Bahn ist, den dürfen sie alle wieder im September wählen.

Berlin lässt grüßen

Niemand hat die Absicht einen Tunnel (Flughafen) zu bauen! Wir können alles, außer Hochdeutsch und....?

@um 19:16 von Demokratieschue...

"Ich habe auch gerade darueber nachgedacht, ob wir bei den Schweizern nicht ein paar von deren Tunnelbohrleuten abspenstig machen können, die uns eventuell helfen können, diesen Tunnel zu retten... Wie wäre die Idee??"

Die müssen aber erst noch den Ceneri-Basistunnel bauen. Der ist dann 2020 fertig. Immerhin kann man sich darauf verlassen. Das ist der letzte Tunnel der noch fehlt. Solange müsst ihr euch noch gedulden. Wobei, was heisst schon Geduld bei öffentlichen Bauprojekten in der BRD.. ;-)

Grüsse aus der Schweiz

@19:55 von gerd123

Volltreffer!

Sind das 18 Millionen Image-Kosten?

Naja es klingt ja geradezu nach einem schlechten Witz und der Gedanke, oder Einwand, wir seien alle nicht klug genug, lasse ich nicht gelten. Ich glaube näümlich nicht an diese moderne Heilslehre, "sie wissen was sie tun". Da gibt es schliesslich genügend Erfahrung mittlerweile.

Mich würde einfach mal interessieren, was es denn da für Alternativen gegeben hat? Ob es nicht doch eine IMAGE-TOUR ist? Dass die deutsche Bahn nicht damit leben will, monatelang mit dem Stigma zu leben, eine Strecke nicht bedienen zu können? Weil man eine billigere Brücke gleich neu baut? Oder ähnliches? Würde das dem Image gut tun? Oder ist das einfach nur dekadent? Wie gesagt, mich würde es einfach interessieren, näheres zu erfahren. Aber da braucht es wohl Whistleblower für oder sowas (Betriebs-Geheimnisse) oder gut recherchierende Medien.

@crastro

......Nicht mal mehr Bauen können wir......

Da kann einem schon übel werden.
Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen.
Wenn man bedenkt das die Bildung der Ursprung allen Wissens und könnens ist!

Darstellung: