Kommentare

Irgendwie hab ich

das Gefühl der Staat mischt sich etwas viel ein, das ein Kartellamt ein Auge darauf hat kann ich verstehen.
Aber die Politik sollte sich doch aus der Wirtschaft besser heraus halten.
Bei 3 Bewerbern bekommt jeder ein Drittel und der Wettbewerb ist gesichert, aber ich vermute das es anders ablaufen wird weil im Hintergrund gewisse Dinge laufen.

Gruß

So wie das abläuft...

... Liegt Mr O'Leary mit seiner Aussage wohl goldrichtig. Doof für LH und die Bundesregierung, das der gute Wöhrl da mit seinem Angebot jeden Zweifel darüber zerstreut das es sich um keine abgekartertes Spiel handelt um die Lufthansa zu stärken.

Viele Unternehmen sind bei einer Insolvenz voll

übernommen worden und das funtionierte auch! Warum sollte das nicht auch bei Äir-Berlin gelingen? Ich glaube eher, dass man will, dass die Lufthansa davon profitieren soll und ich meine, "Klein Klein" zu erwerben kann auch am Ende der Lufthansa dienen! Das die Lufthansa diese Luftlinie nicht an einem Stück übernehmen kann, das liegt doch auf der "kartellrechtlichen Hand"! Aber Herr Wöhrl berührt hierbei nicht die "kartellrechtliche Hand", ausser unter der Richtlinie einer normalen vorgegebenen Abnahme, bzw. einer normalen Kontrolle! Da fragt man sich schon, warum nicht und warum diese Aussage: "Bund gegen Komplett-Übernahme"!

Eine gerechte Aufteilung funktioniert bei max. 4 Interessenten

Also in dieser Sache sage ich es nochmal:

die Air Berlin sollte - damit es fair zugeht - zu gleichen Anteilen an jeden Bewerber aufgeteilt werden. Wenn jetzt also Whörl noch als weiterer Bewerber dazu kommt, dann hätten wir

-> Thomas Cook
-> Condor
-> Lufthansa
-> Easyjet
-> Whörl

als Bewerber und wir haben 144 zu vergebende Maschinen wie es aussieht. Ergo muss der Kuchen nun unter fuenf Bewerbern aufgeteilt werden. Das geht leider nicht genau auf. Denn 144 zu vergebende Maschinen geteilt durch fuenf Beweber = 28,8 Maschinen pro Interessent. Das geht also nicht genau auf. Also wird dann in diesem Fall einer leer ausgehen. Denn damit es aufgeht, kann man den Kuchen in diesem Fall maximal auf vier Interessenten aufteilen, damit jeder gleich viel bekommt. Und bei vier Interessenten wären es 36 Maschinen pro Interessent.

Also muessen sich die Bewerber untereinander friedlich einigen, wer freiwillig aus dem Bieterrennen ausscheidet.

Richtig ist: dieses Monopol fuer Lufthansa ist unzulässig

Denn es ist in der Tat richtig, dass die Lufthansa bei vollständiger Uebernahme ein Monopol in Deutschland bekäme und dass ist unzulässig. Deswegen eben mein Vorschlag mit der gerechten Aufteilung auf mehrere Interessenten.

Weiterhin hat auch Machnig hiermit:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/airberlin-machnig-101.html

Es werde auch keinen Zuschlag alleine an die Lufthansa geben, mit der Air Berlin bereits Gespräche führt. "Das wäre kartellrechtlich und wettbewerbsrechtlich gar nicht möglich", so Machnig.

absolut recht

Denn damit wäre der Wettbewerb gewahrt und das Monopol verhindert. Und von daher muessen sich Seehofer und Dobrindt wirklich die Dritte Bahn fuer Muenchen - auch aus Klimaschutzgruenden und Umweltschutzgruenden eindeutig abschminken. Und fuer mich wäre eine Aufteilung unter:

-> Lufthansa
-> Condor
-> Tuifly
-> Easyjet

wesentlich lieber. Whörl soll sich auf sein Bekleidungshaus konzentrieren, das derzeit auch in finanziellen Schwierigkeiten steckt.

Hm, die Sache stinkt.

Bekommen wir hier ein Schmierentheater vorgeführt ? Ist alles schon vorher abgesprochen ? Lufthansa ? So schnell der Kredit ?
Insolvenz während der Hauptreisezeit ?

Auch der Vorsitzende der Monopol-Kommission hat so recht

Und auch dem Vorsitzenden der Monopol-Kommission:

Der Vorsitzende der Monopolkommission, Achim Wambach, warnte vor einer politisch motivierten Bevorzugung der Lufthansa. Ein Ausbau der Lufthansa-Marktanteile in der internationalen Luftfahrt sei zwar grundsätzlich zu begrüßen. "Es überzeugt aber nicht, wenn dies dadurch erfolgen sollte, dass auf Wettbewerb auf deutschen Flugstrecken verzichtet würde", sagte Wambach der "Welt am Sonntag".

kann ich nur absolut recht geben. Es braucht mehr Wettbewerb im deutschen Luftraum. Dobrindt bevorzugt hier Lufthansa wegen dem Populismus mit dem Ausbau am Flughafen Muenchen mit der Dritten Bahn, die keiner braucht und die auch dazu fuehren wuerde, dass Deutschland die Klimaziele verfehlen wuerde. Deswegen fordere ich Dobrindt und Seehofer auf, diesen Populismus endgueltig aufzugeben und das damalige Ergebnis der Volksabstimmung - die gegen den Ausbaus ausfiel - endlich zu respektieren und zu akzeptieren.

Ein sagenhaftes Gemauschele.

Ein sagenhaftes Gemauschele. Der Lufthansa sollen Filetstücke zugeschanzt werden. Es ist doch wohl nicht an der Regierung eines Landes, zu entscheiden, ob ein Unternehmen weiterexistiert oder nicht.

Schon seltsam was da passiert

Ist doch eine private Fluglinie. Was geht es also den Bund an?

Als Insolventer oder Insolvenzverwalter ist man den Gläubigern verpflichtet.
Aus meiner Sicht also den Gläubigern gegenüber verpflichtet, alle Angebote entgegenzunehmen und zu prüfen solange es im Interesse der Gläubiger ist.

Was geht das den Bund an?

"Bund gegen Komplett-Übernahme". Was geht das den Bund an?
Offensichtlich ist man nicht an Konurenz für die Lufthansa interessiert! Wer sitzt den für die Lufthansa im Bundestag?

Der Bundestag sollte lieber mal die Ausfallversicherungen bei Insolvenz auch für Fluglinien auf den Weg bringen. Aber dies gestatten wohl de Konzerne nicht? Wer bei Air-Berlin jetzt einen Flug für Herbst gebucht hat, hat alles verloren, Dank fehlendem Gesetz. Anders als bei der Pauschalreisebuchung gibts bei der Buchung bei der Airline nichts!

Demokratieschue...

Was erwartet der eine oder andere Forist eigentlich?
LH, Condor, Easyjet usw haben ihre Ziele, bzw Destinationen wie man heutzutage sagt.
Es gehr hier nur um die Slots. Natürlich wird die Marke AB verschwinden. Auch die Aircraft (plural), äh Flugzeuge. Diese werden in der Konkursmasse an andere meistbietend verkauft. (gehören sowieso den Banken oder den Leasingunternehmen)

Aber trotzdem, es war richtig dass die Bundesregierung mit einem Kredit ausgeholfen hat. Die Slots, das eigentliche Kapital der AirBerlin, wären direkt verfallen und die Passagiere würden festsitzen, sprich gestrandet.

Demokratieschue...

Wie mir zu Ohren kam hat der bekannte Investor Linux Pinguin Interesse an Air Berlin geäußert und möchte groß einsteigen.
Das würde die Firma vor der Zerschlagung und alle Arbeitsplätze retten.

18:29 von Denkerist

"Was geht das den Bund an?"

Das geht den Bund soweit an dass eine Monopol Bildung verhindert werden soll. Sprich dass für die LH direkte deutsche Konkurrenten, oder auch Mitbewerbern, faktisch ausgeschaltet sind. Das steht übrigens sehr schön im Artikel hier der Tagesschau zu lesen.

Ich habe ein Interview

mit Herrn Wörl gelesen. Und allmählich glaube ich, der hat recht. Herr Wörl ist der Meinung (da die Verhandlungen schon Wochen vor der Insolvenzanmeldung im Geheimen gelaufen sind), daß die LH bevorzugt werden sollte. Deshalb auch quasi über Nacht die "Überbrückungshilfe" für Air Berlin. Die anderen Bewerber wurden auch schon ausgebootet.

Nun wollte Herr Wörl komplett AirBerlin mit allem drum und dran - auch alle Mitarbeiter und Flugverpflichtungen - übernehmen; wenn ich's richtig verstanden habe auch mit den Schulden. Die Lufthansa aber sagt jetzt schon, was sie NICHT will. So wie ich das überblicke, sind das die kompletten Verpflichtungen.
Und nun überlege ich, warum der Bund was gegen Wörl's Angebot hat? Die Bürgschaft für die Steuerzahler hätte sich doch damit auch erledigt, oder? Gehört Air Berlin etwa dem Bund? Wieso mischt sich die Regierung da ein.
Irgendwie habe ich auch so Sätze wie "der Markt richtet es" im Ohr. Traut man dem Markt hier etwa nicht?

Transparenz ?

Wie viele Lobbyisten der Lufthansa haben wohl einen Hausausweis für den Bundestag ?
Das Geschmäcke riecht aber heftig!

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