Kommentare

Terror in Spanien

Barcelona, Cambrils, Alcanar: in drei Städten gleichzeitig wurde Terror geplant und auch ausgeführt. Hier muss eine groß angelegte Logistik eingesetzt worden sein. Nur eine Handvoll verblendete Dschihadisten alleine haben das sicher nicht geplant. Es liegt nahe den Erfolg und die Anziehungskraft des beliebte Urlaubsland Spanien zu unterbinden.
Wer will davon profitieren?
P.P.

@vandenhag

...das ist Ironie,ihr Kommentar.Stimmts?
Zumindest der erste Teil

Aufrufe zur Differenzierung...

Süss.

Fakt bleibt.
Die naive Offenheit und Aufnahmebereitschaft Europas hat eine neue Dimension der Bedrohung erzeugt. Islamischen Terroristen - zumeist den Sicherheitsbehörden wohlbekannt - bekommen immerwieder die Möglichkeit ihren Wahnsinn auszuleben.

Dannach wird auf "Fehler" bei der Integration verwiesen - Es gibt keine 100% Sicherheit gerufen und weiter gehts. Bis zum nächsten Mal wenn diese Subjekte erneut zur Tat schreiten.

@ von Vandenhag

Solange Attentate verübt werden, deren Attentäter sich dabei von der von ihnen gelebten Religion veranlasst fühlen, spielt es keine Rolle, ob diese Attentäter hier schon lange leben oder nicht. Die Dauer des "in Westeuropa-Lebens" spielt keine entscheidende Rolle für die Attentate.

Terroranschläge in unseren

Terroranschläge in unseren offenen westlichen Gesellschaften auf sog. weiche Ziele sind fürchterlich und lösen Trauer und Bestürzung aus bei jedem, der seine Fähigkeit zur Empathie bewahrt hat. Sie lassen sich trotz aller polizeilichen Kontrollen und verdeckten Ermittlungen und Präventivarbeit nicht 100% vermeiden. Wer etwas anderes behauptet, mag aus bestimmten Richtungen Applaus bekommen, aber - das muss man anscheinend immer und immer und immer... wiederholen - er/sie bedient damit leider nur politische Forderungen nach Abschottung und Überwachung etc., die genau diese schreckliche Taten instrumentalisieren. Die allermeisten zu uns geflüchteten Menschen kommen, weil sie vor Terror, Krieg, Bürgerkrieg, Dürre oder Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen geflohen sind. Dass manche Terroristen sich diesen Anstrich geben, ist ein perfides Element, unsere offenen westlichen Gesellschaften zu destabilisieren. Flüchtlings- und Fremdenfeindlichkeit sind Teil des Problems, nicht der Lösung.

wieviele

wieviele sind ohne identitätsnachweis nach europa eingewandert? und wer kann uns glaubhaft versichern, dass keine is-kämpfer eingeschleust wurden?

9:22 von El Chilango---Der Realitätsverweigerer?

Zitat:"Die Sache mit der Realitätsverweigerung ...

Ein Problem kann man nur dann lösen, wenn
1. man es kristallklar erkennt und beschreibt
2. man schonungslos die Täter und Ursachen beschreibt
3. und dann die richtigen Maßnahmen ergreift, die aber nicht darin bestehen:
- den Verkauf von Messern zu verbieten
- öffentliche Plätze mit Betonpollern und Zäunen und noch mehr Polizei zu schützen
- etc.

Solange man das nicht tut - egal, wies sehr dann bestimmte Leute schreien werden - wird es immer ... wieder zu den gleichen Terroanschlägen kommen."

Probleme erkennen und beschreiben und Täter und Ursachen (sobald man sie kennt) zu benennen, ist eine Binse, wer verweigert das?

Öffentlichen Plätze nicht schützen zu wollen ist hingegen Realitätsverweigerung. Denn wenn man das Problem und die mögliche Tätergruppe erkannt hat, weiß man, daß weitere Anschläge nicht auszuschließen sind.

Von welchem verantwortlichen Politiker erwarten Sie ein Nichtstun? Von Ihrer Lieblingspartei?

@9:47 norddeutscher22

Falsche Zusammenhänge werden durch ständige Wiederholung nicht richtiger: der Islam wurde und wird bei der (pseudo)politischen Radikalisierung v.a. junger Männer missbraucht und instrumentalisiert, das ist der korrekte Zusammenhang. Mit ausgeübter Religion hat das nicht im geringsten zu tun; das lässt sich auch an der Vita der Täter ablesen: da finden sich klare Zusammenhänge zum gesellschaftlichen Abseits, zu Kriminalität etc. aber nicht zu gelebter Religiosität. Und zwar egal, ob Täter aus Dinslaken, Marseille, Marko oder Syrien stammen.

Nix hat mit nix zu tun...

Der organisierte Islam im Westen und der staatliche Islam in der islamischen Welt behaupten, der Terror habe mit dem Islam nichts zu tun. Genau wie die Links/Grünen Erfüllungsgehilfen.

Der Terrorismus im Westen ist ein kollateraler Schaden am Rande des Hauptschauplatzes des Terrors in der islamischen Welt. Er kam zustande durch die Migration von Millionen von Muslimen, die die politische Schattierung ihrer Heimatsländer mitbrachten. Die Fundamentalisten unter ihnen lehnten unsere „verdorbene“ Gesellschaft ab und verweigerten sich der Integration.
Viel mehr als die mangelhafte Integrationspolitik der Regierung haben die Fundamentalisten zur Entstehung der Parallelgesellschaften beigetragen. Ihre islamischen Zentren sind nicht nur Moscheen. Dort werden Erziehung und Sozialarbeit auf der Basis eines anderen Wertesystems, nämlich der Scharia, geleistet. So können große Teile der Kinder und Enkelkinder der muslimischen Migranten weiterhin gegen unsere Gesellschaft erzogen werden. Fakt!

Zu bedenken ist auch:

Wie in Paris, London oder Rom treffen die islamistischen Terroristen in Barcelona ein Hauptziel des internationalen Städte- und Kulturtourismus, also wieder einmal eine sogenannte A-Destination für den Kampf gegen westliche Werte. Und in Cambrils treffen die Islamisten ein Zentrum des Bade- und Vergnügungstourismus. Hier ging es vor allem darum, die ihrer Meinung nach westliche Dekadenz zu treffen.

Spanien spielt auch aus historischen Gründen für Jihadisten eine Rolle. Denn immerhin stand die iberische Halbinsel einst zu großen Teilen unter islamischer Herrschaft. Hier geht es in gewisser Weise um die Rückeroberung.

Auch gibt es in Katalonien mehr radikalislamische Aktivität als in allen andern Regionen Spaniens. Der Polizei sind immerhin 50 salafistische Vereine bekannt. Katalonien hat im Vergleich mit andern spanischen Regionen den höchsten Anteil an Muslimen. Arabisch ist dort hinter dem Katalanischen und Spanischen die meistverbreitete Sprache.

Links/Grüne Alb(träume)

Der Respekt der Kulturen und Religionen ist nicht grenzenlos. Außer den erfolglosen Islamreformern, die meistens in Exil leben, erkennt der Islam weder andere Religionen noch andere Menschen als gleichwertig an. Nach wie vor vermischt er gottesdienstliche und politische Elemente in einem Herrschaftssystem.
Der Aufruf zum Dschihad im Koran gegen Andersgläubigen und Abtrünnige gehört nach wie vor zur islamischen Glaubenslehre.

Das kann nicht mit "Perspektivlos" und "böse Aufnahmegesellschaft" erklärt werden!

@Vandenhag

"Es ist nur Spekulation, aber ich gehe davon aus, dass diese warscheinlich nordafrikanischen Attentäter schon lange in Spanien leben und lebten und nichts mit der aktuellen Flüchtlingskriese zu tun haben. " Am 18. August 2017 um 09:35 von Vandenhag

So oder so: Die Polizei wird offenbar ausgelastet und kommt an ihre Grenzen. Irgendetwas läuft auf jeden Fall schief, wen solches Geschehen zu Realität wird.
Man kann nicht einfach weitermachen wie bisher und Islamisten (nicht Muslime!) ebenso weitermachen lassen.

(Und - weil es schon häufiger im Forum erwähnt wurde - bitte jetzt keine Vergleiche mit IRA. An die hat man sich auch nicht gewöhnt und mit mangelnden Intergrationsmöglichkeiten und gefühlter Ungerechtigkeit entschuldigt.)

@Vandenhag

wenn das tatsächlich Ihre Meinung ist, dann haben Sie in der letzten Zeit wohl keine Hintergrundinformationen zu den diversen Terroanschlägen gelesen.
Immer diese Beschwichtigungen, runterspielen als EINZELTÄTER, es könnte sich ja um einen tragischen Unfall handeln etc. Es darf halt nich sein, was nicht sein darf. NEIN es IST islamischer Terror und sollte auch von unseren Starjournalisten, unseren Elitepolitkern und den Willkommenskultlern auch so gesehen und ausgesprochen werden. Die Toten sprechen leider für sich. Mein tiefstes Beileid an die Angehörigen.

@andererseits

" Flüchtlings- und Fremdenfeindlichkeit sind Teil des Problems, nicht der Lösung."

Frage. Wieviele Menschen haben die Flüchtlings und Fremdenfeinde mit Messern erstochen oder Fahrzeugen überfahren?

Das Sie und Ihresgleichen die Toten und Versehrten als Preis für Ihre Vorstellung von Offenheit und Freiheit verstehen ist gleichermaßen bekannt wie erschreckend. Die nächsten Jahre werden eine Abkehr von den Linken Träumen verdeutlichen!
Tägliche Meldungen über die "Bereicherung" sind nicht Konsequenzlos!

09:35 von Vandenhag Willkommenskultur nicht vermiesen lassen

"Wir sollten uns nicht von den dramatischen Ereignissen in Spanien unsere Willkommenskultur vermiesen lassen. Es ist nur Spekulation, aber ich gehe davon aus, dass diese warscheinlich nordafrikanischen Attentäter schon lange in Spanien leben und lebten und nichts mit der aktuellen Flüchtlingskriese zu tun haben"

Das mag alles schön und gut sein - natürlich ändert dies nichts an meinen guten persönlichen privaten Beziehungen zu Freunden mit muslimischem Glauben! Aber, wenn selbst diese beginnen, zu fragen, wie "doof" wir eigentlich sind und was wir uns noch alles gefallen lassen wollen, bis wir merken, das hemmungslose Zuwanderung die Terrorgefahr nur noch vergrößert, dann wird mir immer klarer, daß die "von oben" angeordnete Willkommenskultur kräftige Risse selbst in der Gruppe der hier integrierten Muslime bekommen hat! Alles andere zu behaupten wäre ein " ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt - alles so schön bunt hier". Man muß Realitäten anerkennen, auch evtl. gemachte Fehler!

Die Frage ist doch...

Die Frage ist doch traurigerweise nicht OB ein Anschlag passiert, sondern wann und wo.
Nichts und niemand kann das verhindern. Fahrverbot für Kleinlaster in Innenstädten? Undenkbar. Und jeden Boulevard mit Betonbollern versehen geht auch nicht.

Im Gegensatz zu dem ETA-Terror in Spanien, der sich gegen Militär und Polizei richtete, ist es heute egal wer getötet wird. Hauptsache so viele wie möglich.

Und natürlich haben die "neuen" Flüchtlinge damit nichts zu tun. Sie haben nur das Pech in einem Land geboren zu sein, wo der Islam die vorherrschende Religion ist.

@privat23

es ist nicht die Aufnahmebereitschaft Europas, die Terrorismus erzeugt, sondern die katastrophalen Zustände in vielen Teilen der Welt. Und hier ist Europa einer der Mitverursacher.

Gestern wurde hier in diesem Forum doch noch breit eine differenzierte Sicht bezüglich der rechtsradikalen Terroranschläge gefordert, wo bleibt diese heute?

Mord bleibt Mord bleibt Mord.

Gibt es einen bestimmten

Gibt es einen bestimmten Grund,dass diese Terroranschläge nicht irgendwo in Spanien, sondern
ausschließlich Katalonien stattfanden ?

Immerhin hat Katalonien ja starke Unabhängikeitsbestrebungen von Spanien (zum Missfallen der spanischen Regierung).

@Am 18. August 2017 um 09:47 von privat23

Zitat: "Es gibt keine 100% Sicherheit gerufen und weiter gehts."

Ja, als ob es darum geht, die Frage zu "diskutieren", ob es 100 %ige Sicherheit gibt oder nicht!

100 %ige Sicherheit gibt es natürlich nicht. Das wissen auch die meisten die ein solches Strohmann-"Argument" verwenden.

Die Frage ist, wie die Sicherheitslage sich verändert, wenn man unkontrolliert Millionen Menschen aus einem bestimmten Kulturkreis nach Europa holt, wo derartiger Terrorismus virulent ist!

Wo ist man noch sicher?

Ich habe in diesem Jahr eine Städtetour unternommen und war in London, Paris, Madrid, Wien und Budapest. Alles tolle Städte, die man unbedingt mal gesehen und erlebt haben muss. Von den mit nach Hause genommenen Eindrücken werde ich sicherlich noch lange schwärmen. Einen sehr großen Unterschied stelle ich bei meiner Nachbetrachtung jedoch fest und frage: In welcher dieser 5 Städte habe ich mich am sichersten und wenigsten belästigt gefühlt?

@andererseits 9:57

Ideologien und deren Umsetzung 'auf der Strasse' verfangen immer am besten bei Leuten, die finanziell und vom Lebensmodell her 'von unten kommen'. Das macht aber die Ideologie nicht besser oder kann sie nicht in Schutz nehmen.

Wenn zB kleine Lichter als erste dem Nationalsozialismus auf den Leim gingen als Schlägertrupps etc, bleibt die Ideologie immer noch Ursache und Anstifter. Ebenso beim NSU-Trio. Und ebenso bei anderen ideologisch verblendeten Taten

Aufen Auf!

Wer den Terror besiegen will, der muß zunächst einmal die Motive und die Ideologie der Terroristen bzw. gewaltbereiten Islamisten verstehen und ernst nehmen. Wenn die westlichen Gesellschaften darin versagen und vor den notwendigen Konsequenzen zurückschrecken, werden sie riesen Probleme bekommen. Frustrierte junge Männer gibt es aus verschiedenen Gründen viele (prekäre Verhältnisse, mangelnde Bildung, sexuelle Deprivation etc.), aber zu Terroristen bzw. Selbstmordattentätern werden deswegen nur einige und die haben in aller Regel einen muslimischen Hintergrund.

Terror nach mehr als 13 Jahren

persönlich glaube ich, dass die Demonstration von mehreren Millionen Menschen in Spanien nach den verheerenden Anschlägen im März 2004 dem Land mehr als 13 Jahre Ruhe vor neuem Terror beschert hat. Die vereinte Kraft von vielen Menschen, die sich für ein friedliches Zusammenleben einsetzen, wird unterschätzt. Es wäre jetzt wieder an der Zeit, ein solches Signal wie 2004 zu senden.
Mit den herkömmlichen Maßnahmen (mehr Polizei, stärkere Überwachung aller, Einschränkung von Bürgerrechten für die "Sicherheit" usw.) erreichen wir keine dauerhafte Deeskalation. Das wird leider viel zu wenig beachtet.

Nachdenklich und differenzierend

Zunächst mal möchte ich allen Angehörigen der durch diesen Terroranschlag Ermordeten mein herzliches Beileid aussprechen und allen Verletzten baldige Genesung wünschen.
Solche Attentate machen mich persönlich immer etwas sprachlos und nachdenklich.
Was können wir als Gesellschaft tun?
Ich denke vor allem an zwei Punkte:
- intensive Polizeiarbeit, sowohl präventiv gegen radikale Islamisten und ihr Umfeld, aber auch bei der Strafverfolgung von Tätern und Hintermännern
- weiter unser normales Leben führen und uns nicht unseren Lebensstil, unsere Offenheit und Liberalität wegnehmen lassen. Wir sollten den Terroristen nicht noch einen weiteren Triumph zusätzlich zum Gelingen des Anschlags gönnen...
Gar nicht zielführend finde ich die von Vertretern rechter politischer Meinungen oft geforderten radikalen Maßnahmen gegenüber allen Migranten oder eine generelle Verteufelung des Islam. Man muss nach wie vor differenzieren können zwischen islamistischem Terror und friedlicher Religionsausübung

Den Islamismus eindämmen

und das gelingt nur, wenn wir genau hinschauen. Sunnitischer und Shiitischer Islamismus hat hier in Europa nichts zu suchen. Und die Bundesländer wären gut beraten, dies zum Beispiel durch ein Verbot bzw. Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der DITIB kenntlich zu machen. Wenigstens der Nachwuchs sollte unter deutscher/europäischer Regie an "seinen" Islam herangeführt werden.
.
Und Einwanderung muss endlich nach für uns sinnvollen Regeln stattfinden. Ein Einwanderungsgesetz muss her, damit nicht länger Migration durch Asyl mit Einwanderung verwechselt werden kann.

@ privat23 um 09:47

>>Die naive Offenheit und Aufnahmebereitschaft Europas hat eine neue Dimension der Bedrohung erzeugt. Islamischen Terroristen<<

Der Terror ist doch nicht Ergebnis der Aufnahme von Flüchtlingen.
11. September und andere Anschläge waren doch schon lange vor der akuten Flüchtlingssituation da.
Sie vermengen die Dinge und schließen falsche Kausalzusammenhänge daraus.

@ 10:07 privat23

Da müssen Sie sich aber doch etwas gründlicher und differenzierter mit dem Islam befassen. Mitnichten ist es Kern muslimischen Glaubens, Andersgläubige mit dem Tod zu bedrohen; wenn dem so wäre, gäbe es ja tägliches "Gemetzel" auf Deutschland Straßen und Plätzen bei den 4,5 Millionen Muslimen, die bei uns leben (übrigens nur ca 5,5% der Bevölkerung). Nein die Muslime die ich kenne, leiden mindestens so wie ich und Sie unter den Missbrauch und der Instrumentalisierung ihrer Religion.

Was diese Anschläge aus unserer Gesellschaft machen...

Meine Tochter und unser Schwiegersohn fliegen am Samstag nach Barcelona. Der Urlaub ist lange geplant und beide freuen sich darauf. Gestern Abend fragte mich meine Frau so nebenbei, wie wir uns jetzt wohl so fühlen würden, wenn unsere Kinder eine Woche vorher geflogen und nun unter den Opfern wären...

Ja, ich gebe zu, mein ursprüngliches MulitKultiWillkommenskulturempfinden hat bereits vor einigen Jahren seine ersten Risse bekommen - Was glauben hier manche eigentlich, wieviel Willkommenskultur noch in den Angehörigen der gestrigen Opfer vorhanden ist?!

Natürlich muß man ehrlicherweise betonen- diese Anschläge töten unabhängig von Religion und Ethnie - Aber dementsprechend müssen auch alle friedliebenden Menschen unabhängig von Kultur und Religion gemeinsam diesem Terror mit aller Konsequenz und Härte entgegentreten! Ein "weiter so" oder gar wegducken kann es nicht geben, soviel sei mal gesagt! Sonst brauchen wir uns später wirklich nicht wundern, wenn ganz Europa nach rechts kippt!

Wer wirklich an seine

Wer wirklich an seine Religion glaubt, der stellt die Gesetze seines Gottes / Götter über die seiner Regierung und über über anderweitige Moral.
Religion ist eine antiquierte Legitimation für Gewalt.
Wer dies bestreitet, der möge bitte noch einmal VOLLSTÄNDIG die Bibel oder den Koran lesen. Auf den einen Satz "tue deinem Nächsten nichts" kommen zehnmal so viele Gegenbeispiele.

Es ist furchtbar das Jahrtausende alte Bücher, ursprünglich geschrieben um Massen zu mobilisieren, dies in der heutigen, vermeintlich aufgeklärten Zeit immer noch vermögen.
Wie viel weiter wären wir als Menschen, wäre all die Energie und all das Geld die in Glaubenskriege und prächtige Bauten gesteckt wurde darin investiert worden, Infrastruktur und Lebenswerte Zustände auf vielmehr Orten dieser Welt zu schaffen.

@10:16 privat23

Beantworten Sie doch Ihre Frage selber mal: wieviele Menschen wurden denn Opfer durch Flüchtlinge? Da kommen Die auf einen Anteil von weniger als 0,01%. Und da wollen Sie allen Ernstes das Terrorproblem mit der Flüchtlingsthematik verbinden? Das ist im besten Fall unseriös, und im schlechtesten Fall genau das, was Sie mir vorwerfen: die Terroropfer nutzen für eine fragwürdige fremdenfeindliche Politik.

09:52, MK Ultra Slim

>>wieviele
wieviele sind ohne identitätsnachweis nach europa eingewandert? und wer kann uns glaubhaft versichern, dass keine is-kämpfer eingeschleust wurden?<<

Es handelt sich hier ja offensichtlich um einen Anschlag des IS, der wohl von Leuten begangen wurde, deren Identität bekannt ist und die wohl nicht vor kurzem nach Europa eingewandert sind. Die Bedrohung kommt nicht von außen, sie kommt aus unserer Mitte.

Im Identitätsnachweis steht nicht drin, ob man mit dem IS sympathisiert. Da steht nur drin, wann und wo man geboren ist und wie man heißt. All dies war bei den europäischen IS-"Kämpfern" den Behörden immer bekannt, wie man hinterher, nach den Anschlägen, herausfand.

Was das Einschleusen von IS-"Kämpfern" angeht, da sollten die Behörden engen Kontakt mit syrischen Flüchtlingen halten. Die kennen und erkennen solche Leute. Wie schon oft geschehen.

Terroranschlag in Barcelona

Dieser Terroranschlag in Barcelona und der zweite versuchte Anschlag sind vermutlich eine Atempause so merkwürdig es klingen mag. Sie täuschen nicht darüber hinweg, dass es einen Zwist gibt zwischen der Regionalregierung von Katalonien und der spanischen Regierung in Madrid.
Es stellt sich hier die spannende Frage, ob dieser Anschlag die Spanier näher zusammengebracht hat oder ob in Barcelona am 1. Oktober es ein "Jetzt erst recht" geben wird.
Referendum adé - oder Jetzt erst recht.

10:07, privat23

Links/Grüne Alb(träume)
Der Respekt der Kulturen und Religionen ist nicht grenzenlos. Außer den erfolglosen Islamreformern, die meistens in Exil leben, erkennt der Islam weder andere Religionen noch andere Menschen als gleichwertig an. Nach wie vor vermischt er gottesdienstliche und politische Elemente in einem Herrschaftssystem.
Der Aufruf zum Dschihad im Koran gegen Andersgläubigen und Abtrünnige gehört nach wie vor zur islamischen Glaubenslehre.

Das kann nicht mit "Perspektivlos" und "böse Aufnahmegesellschaft" erklärt werden!<<

Ja gut. Da haben Sie in knapper Form so ziemlich alles, was es an Vorurteilen in der "Islamkritiker"kreisen kursiert, zusammengefasst.

Die allermeisten Menschen sind allerdings kenntnisreicher, immerhin wird an immer mehr Unis Islamwissenschaft gelehrt.

Mit Ihrem Erklärungsansatz wird man bei der Bekämpfung des Terrors scheitern, denn dieser kommt von einem eindeutig definierbaren Gegner, nämlich dem IS. Mit Islamfeindlichkeit kommt man dem nicht bei.

@ 10;28 Norddeutscher22

Da widerspreche ich Ihnen nicht: Zusammenhänge zu erkennen (und falsche Zusammenhänge zurückweisen), das entschuldigt nichts und führt erst recht nicht zum In-Schutz-nehmen von TäterInnen. Genau deshalb gehört ein genauer Blick, in welchem Zusammenhang Terroranschläge stehen und in welchem nicht, zu einer verantworteten Politikgestaltung. Nicht zuletzt aus Respekt vor den Opfern.

11:02 von andererseits

"Nein die Muslime die ich kenne, leiden mindestens so wie ich und Sie unter den Missbrauch und der Instrumentalisierung ihrer Religion."

Ich gebe Ihnen unumwunden recht - kein einziger meiner muslimischen Freunde käme auch nur auf die Idee, solche Anschläge auch nur ansatzweise zu begrüßen! Und niemand meiner anderen Freunde ohne Migrationshintergrund kämen auf die Idee, auf Grund von islamistischen Anschlägen oder Ereignissen wie in Köln pauschal alle Muslime zu beschuldigen. Allerdings ist es bei Freunden nun einmal so, das man sich seine Freunde aussuchen kann! Das mag in anderen Gesellschaftsschichten sehr wohl anders sein...

Was aber alle in meinem Bekanntenkreis vereint ist das Bewußtsein, das es "so" wie bisher nicht weitergehen kann. und was mich dann immer wieder überrascht: Die hier integrierten und angekommenen Muslime sprechen sich teilweise für härtere Konsequenzen nach solchen Taten aus, als wir Einheimischen, die oft von Verständnis für die Täter rumfaseln...

10:35 von Mittschiffs

Unabhängig davon, daß ich auch für eine Einwanderung nach sinnvollen Regeln bin - wieviel Attentate (egal Frankreich/Belgien/GB) wurden denn von Flüchtlingen verübt? Wenn ich mich so zurück erinnere, waren das
a) immer Staatsbürger des Landes (zugewanderte Eltern)
b) immer bereits polizeilich bekannt.
Wie wollen Sie dieses "Problem" in den Griff bekommen? Mit einem Einwanderungsgesetz wohl kaum.

@11:04 von fathaland slim Die Bedrohung kommt...

...nicht von außen, sie kommt aus unserer Mitte.

"Es handelt sich hier ja offensichtlich um einen Anschlag des IS, der wohl von Leuten begangen wurde, deren Identität bekannt ist und die wohl nicht vor kurzem nach Europa eingewandert sind. Die Bedrohung kommt nicht von außen, sie kommt aus unserer Mitte.
Was das Einschleusen von IS-"Kämpfern" angeht, da sollten die Behörden engen Kontakt mit syrischen Flüchtlingen halten. Die kennen und erkennen solche Leute. Wie schon oft geschehen."

Absolut richtig, Paris, noch Nizza, oder Madrid und Barcelona... Das sind alles keine Flüchtlinge gewesen, das sit z.T. die 2. oder 3. Generation der Einwanderer. Sie leben unter uns und das macht es aber noch um so gefährlicher!

Die Flüchtlinge tun mir da am meisten leid - sie fliehen aus diesen Regionen ins vermeintlich sichere Europa, nur um hier wegen diesen ismamistischen Spinnern mit unter Verdacht zu geraten!

10:25, citizen13

>>Ich habe in diesem Jahr eine Städtetour unternommen und war in London, Paris, Madrid, Wien und Budapest. Alles tolle Städte, die man unbedingt mal gesehen und erlebt haben muss. Von den mit nach Hause genommenen Eindrücken werde ich sicherlich noch lange schwärmen. Einen sehr großen Unterschied stelle ich bei meiner Nachbetrachtung jedoch fest und frage: In welcher dieser 5 Städte habe ich mich am sichersten und wenigsten belästigt gefühlt?<<

Das weiß ich nicht.

Ich fühle mich in all diesen Städten wohl. Außer in Budapest, denn da war ich noch nie. Alle anderen Städte, die Sie erwähnen, habe ich nicht im Rahmen einer Städtetour kennengelernt, sondern über berufliche Kontakte und Freunde, die dort leben.

Wer hat Sie denn auf Ihrer Städtetour belästigt, und wie?

Wenn der Islam eine Religion

Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist. Warum sind dann islamische Fundamentalisten nicht besonders friedlich ?
Aber solange nur die Bevölkerung Ziel ist und nicht die Regierungen wird wohl weiter nichts geschehen ausser den üblichen Beschwichtungen.

@10:51 Cornelius.k.

Haben Sie mit Angehörigen von Opfern schon zu tun gehabt? Ich schon. Denen, die ich kennengelernt habe, liegt nichts ferner als dass ihre geliebten Menschen jetzt für politische Zwecke instrumentalisiert werden; das behindert sogar nachweislich die Trauerarbeit und Bewältigung; sie brauchen Mitgefühl, Unterstützung und oft auch finanzielle Hilfe. Daher bitte ich Sie, rhetorische Sätze wie "was glauben Sie, wieviel Willkommenskultur noch in den Angehörigen der Opfer vorhanden ist" wegzulassen - und zwar aus Respekt vor den Opfern und Angehörigen. Denken Sie an Antoine Leiris: "Meinen Hass bekommt Ihr nicht." Vielen Dank.

fathaland

dann meinen sie, dass es trotz mangelnder kontrolle nicht möglich ist, dass is-kämpfer die gelegenheit nutzten nach europa zu gelangen? ich frage mich, ob es möglich wäre, dass tausende oder zigtausende is-kämpfer in deutschland auf ihren einsatzbefehl warten.
.
wie bzw woran sollte ein normaler flüchtling erkennen, ob ein anderer flüchtling ein is-kämpfer ist?

10:28, privat23

>> Frustrierte junge Männer gibt es aus verschiedenen Gründen viele (prekäre Verhältnisse, mangelnde Bildung, sexuelle Deprivation etc.), aber zu Terroristen bzw. Selbstmordattentätern werden deswegen nur einige und die haben in aller Regel einen muslimischen Hintergrund.<<

Es handelt sich hier um den IS.

Der IS ging aus einem Geheimdienst hervor und arbeitet mit Mitteln, die aus seiner Vergangenheit heraus zu verstehen sind. Er versucht den Krieg, den er in seinen Ursprungsländern gerade verliert, in die Länder zu tragen, die ihn dort bekämpfen. Dazu bedient er sich Kleinkrimineller, vorwiegend mit Wurzeln im arabischen Raum, die sich hier als Loser fühlen. Dort holt er sie ab. Und je mehr Moslems hier unter Generalverdacht gestellt werden, desto mehr kann er abholen und so versuchen, den Krieg in den Ländern, die ihn bekämpfen, zu gewinnen.

Deswegen möchte er die Islamfeindlichkeit in Europa befeuern.

Genau das ist seine Strategie.

Zu privat23 um10:01 Uhr und tpd um 10:12 Uhr

Ich stimme Ihnen beiden voll zu. Daß Sie treffend kommentieren, beweisen schon die vielen Rechtfertigungsversuche der "Gutmeinenden", die Sie zu widerlegen versuchen.
Die ständigen Versuche, für Morde und Mordversuche nach irgendwelchen Erklärungen zu suchen, ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Ebenso finde ich die Begriffe "Terror" oder "Terrorist" völlig daneben. Was geschehen ist, sind Morde - und die Täter sind Mörder, sonst nichts. Alle anderen Bezeichnungen für sie oder ihre Taten gibt diesen Typen nur einen Sonderstatus, in dem sie sich auch noch sonnen. Das spanische Königshaus hat die Begriffe "Morde" und "Mörder" völlig richtig verwendet. Warum sprechen unsere "Eliten" nicht ebenso deutliche Worte?

10:51, cornelius.k.

>>Ja, ich gebe zu, mein ursprüngliches MulitKultiWillkommenskulturempfinden hat bereits vor einigen Jahren seine ersten Risse bekommen - Was glauben hier manche eigentlich, wieviel Willkommenskultur noch in den Angehörigen der gestrigen Opfer vorhanden ist?!<<

Was hat denn der Anschlag mit der Willkommenskultur zu tun?

Wurde er von Flüchtlingen begangen?

@fathaland slim um 11:14Uhr

Es ist jedenfalls bemerkenswert, was Sie alles mit dem Prädikat "Vorurteil" versehen und darauf hinweisen, daß an immer mehr Unis Islamwissenschaft gelehrt wird. Soll das die Ideologie des Islam verharmlosen?Gab es unter den Nazis keine Akademiker, die "Rassenlehre" unterrichteten und wo ist der Unterschied zu den Auslegungen der Imame usw.? Zu verurteilen ist, daß die Anschläge den Flüchtlingen zugeordnet werden! Natürlich wird es darunter Kriminelle geben, aber die gibt es auch unter den Einheimischen!Die Frage ist nur, ob unter den Flüchtlingen die Bereitschaft vorhanden ist, gegen Terroristen in jeder Form Front zu beziehen und dem Gaststaat Hilfe zu leisten.

re 10:07 von privat23

Der Aufruf zum Dschihad im Koran gegen Andersgläubigen und Abtrünnige gehört nach wie vor zur islamischen Glaubenslehre.

Mal ganz davon abgesehen, dass ich nicht davon ausgehe, Sie würden sich buchstabengetreu an die Bibel halten, müssen Sie sich natürlich auch etwas mit dem Islam beschäftigen, um ihn kritisieren zu können.

Ursprung des Begriffs "Dschihad" ist das arabische Wort "dschahada", das so viel wie "sich bemühen, sich anstrengen" heißt und bedeutet, "seine Leidenschaften zu überwinden, um Gott näher zu kommen" (eben das 1. Gebot des Christentums).
Erst als Mongolen im Mittelalter auch Gebiete des Islams eroberten, verkehrte man Dschihad auch zu einem Krieg gegen Ungläubige. Jedoch rechtfertigt der Koran keine Morde!!!

Kritiker des Islams und gewaltbereite Islamisten haben eines gemeinsam: Sie suchen sich eine Stelle im Koran heraus und halten diese Sure für allgemeingültig ohne andere, gegenteilige Meinungen (im Koran) zu lesen.

re 11:27 von David Kalac

Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist. Warum sind dann islamische Fundamentalisten nicht besonders friedlich ?

Das Christentum ist auch eine Religion des Friedens, aber auch bei uns gibt es Leute, die fehlgeleitet sind und nicht das tun, was im Neuen Testament gelehrt wird ->radikale Evangelikale, Christianisten...

@ andererseits 10:50

"Nein die Muslime die ich kenne, leiden mindestens so wie ich und Sie unter den Missbrauch und der Instrumentalisierung ihrer Religion."
Dann wäre es doch umgekehrt nicht unpassend, wenn die Muslime der westlichen Kultur und Lebensweise etwas freundlicher gegenüber treten würden, denn das wäre für sie doch auch eine Befreiung von überholten Traditionen und auch vom Hass auf alles Westliche. Wo bleibt er denn, der liberale und aufgeklärte Islam? Ich nehme immer weniger davon wahr. Wer kann helfen?

Barcelona

Es muss uns zu denken geben, was in Barcelona passiert ist. Und wir müssen alles tun bzw. vermeiden, was unsere eigene Sicherheitslage verschlechtert. Spanien hat über die Jahre Personal im Sicherheitsapparat aufgebaut, es hat viel geholfen, bzw. vermieden, aber leider nicht alles.

@fathaland slim 11:38

Sollte ich von jemandem in einer Terrorattacke getötet werden weil ich sog. Ungläubiger bin, dann ist mir doch egal wielange der Attentäter schon hier lebt, ob er vielleicht hier aufgewachsen ist. Das ist doch völlig egal.

@11:27 David Kalac

Wenn das Christentum eine Religion des Friedens ist, warum diente sie zu Kriterien und Hexenverbrennungen und führte zu jahrzehntelangem Terror in Nordirland? Vielleicht erkennen Sie, wie begrenzt sinnvoll die Frage ist: leider ließ undlässt sich Religion in vielfacher Weise vor den Karten eigentlich anderer Ziele spannen. das war bei den mittelalterlichen Kreuzzügen nicht anders als beim heutigen IS-Terror. Gott sei Dank sind die großen Weltreligionen in den vergangenen 50 Jahren weiter gekommen und sind sich einig in der Verurteilung (pseudo)religiöser Gewaltlegitimation. Der IS-Terror hat ganz andere Wurzeln und Ziele, und die Drahtzieher lachen sich ins Fäustchen, wenn es Ihnen gelingt, ihren Terror in den Köpfen vieler Menschen als islam-affin zu verankern.

@cornelius.k. - 10:51

"Ja, ich gebe zu, mein ursprüngliches MulitKultiWillkommenskulturempfinden hat bereits vor einigen Jahren seine ersten Risse bekommen - Was glauben hier manche eigentlich, wieviel Willkommenskultur noch in den Angehörigen der gestrigen Opfer vorhanden ist?!"

Ja, meine Willkommenskultur gegenüber Dieben, Erpressern, Mördern und anderen Schurken war immer schon auf dem Nullpunkt. Aber wie schlagen Sie dabei die Verbindung zu Multi-Kulti?

Möchten Sie einer fremden Kultur die Brutstätte für Kriminalität und Terrorismus generell andichten, nur weil bei denen ein paar ideologische Wirrköpfe im Dschihad mit der restlichen Welt liegen?
Dann müssten sie beispielsweise auch alle Italiener als latente Mafiosi betrachten, weil dort die meisten Clans beheimatet sind.

Um diese Gewalt zu lokalisieren bedarf einer differenzierten Betrachtungsweise, sonst hat dieser Terror sein Ziel erreicht, wenn dies in Hass und Krieg zwischen den Kulturen endet.

11:27, David Kalac

>>Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist. Warum sind dann islamische Fundamentalisten nicht besonders friedlich ?<<

Weil das, was hier "islamistischer Fundamentalist" genannt wird, von der Religion Islam meist herzlich wenig Ahnung hat.

Das sind arme Würstchen, denen es ein tolles Gefühl gibt, wenn andere vor ihnen Angst haben. Und dazu bedient man sich dann eben des Islams, weil allein das schon vielen Leuten Angst macht.

Ich vergesse nie, wie ich damals, kurz nach dem 11. September, durch den Humboldthain in Berlin-Wedding lief. Da kamen mir so ein paar Aggro-Typen entgegen, einer baute sich vor mir auf und fragte drohend: "Kennst du Osama Bin Laden?" Meine Antwort war: "Wahrscheinlich besser als du". Da guckte er blöd. Noch blöder als ohnehin von Natur aus schon.

neuanfang @ 11:55 von Wanderfalke

meinen sie nicht, dass die einladung nach europa in verbindung mit der fehlenden kontrolle geradezu eine einladung an kriminelle und untergetauchte ist, die in europa eine neue identität anehmen möchten?

11:46 von zyklop

Zitat:"Dann wäre es doch umgekehrt nicht unpassend, wenn die Muslime der westlichen Kultur und Lebensweise etwas freundlicher gegenüber treten würden, denn das wäre für sie doch auch eine Befreiung von überholten Traditionen und auch vom Hass auf alles Westliche. Wo bleibt er denn, der liberale und aufgeklärte Islam? Ich nehme immer weniger davon wahr. Wer kann helfen?"

Ich fürchte da kann Ihnen niemand helfen. Sie "schauen auf den Glauben" und erwarten daß Ihnen ein liberaler und aufgeklärter Islam begegnet, jedenfalls ein anderer als den, den Sie mit überholten Traditionen und vom Hass aufs Westliche beladen wähnen.

Dabei übersehen Sie, daß Glauben nur durch Menschen zum Ausdruck kommt und transportiert wird. Haben Sie eine Vorstellung davon, wieviele Menschen Ihnen begegnet sind, ohne daß Sie diese als Muslime oder sonstwie Gläubige erkannt haben?

Wie wollen Sie also Ihren Wunschgläubigen wahrnehmen?

11:28 von andererseits

Zitat: Denken Sie an Antoine Leiris: "Meinen Hass bekommt Ihr nicht."

Ich danke Ihnen, daß Sie daran erinnern. Hass zerfrisst einen. Verzeihen ist wahnsinnig schwer. Aber am Ende lebt man besser. Ich weiß das aus Erfahrung.

zyklop, 11:46

||Wo bleibt er denn, der liberale und aufgeklärte Islam? Ich nehme immer weniger davon wahr. Wer kann helfen?||

Da können Sie sich nur selbst helfen, indem Sie Ihre Wahrnehmungsfähigkeit schulen.

@11:46 zyklop

Ich weiß nicht, ob ich Ihnen da helfen kann: damit Sie direkt Kontakte knüpfen können, wäre es sinnvoll zu wissen, in welcher Stadt oder Gegend Sie leben. Aber Sie können sich bestimmt auch übers Internet schlau machen, z. B. über kritische-islamkonferenz.de, aber auch viele andere.

11:39, karlheinzfaltermeier

>> Soll das die Ideologie des Islam verharmlosen?Gab es unter den Nazis keine Akademiker, die "Rassenlehre" unterrichteten und wo ist der Unterschied zu den Auslegungen der Imame usw.? Zu verurteilen ist, daß die Anschläge den Flüchtlingen zugeordnet werden! <<

Sie bezeichnen den Islam, eine 1.400 Jahre alte Weltreligion, der ca. 1,5 Milliarden Menschen angehören, als Ideologie. Und erwähnen dann die Nazis im gleichen Zusammenhang.

Sie müssen verstehen, daß an diesem Punkt die Diskussion für mich beendet ist. Hier ist eine Grenze überschritten. Auf diese Niveau begebe ich mich nicht.

Das hätte ich von Ihnen nicht erwartet.

11:40 von Gnom

Zu Ihrem Kommentar möchte ich nur ein Wort sagen: Danke!

@ gnom

"Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist. Warum sind dann islamische Fundamentalisten nicht besonders friedlich ?

Das Christentum ist auch eine Religion des Friedens, aber auch bei uns gibt es Leute, die fehlgeleitet sind und nicht das tun, was im Neuen Testament gelehrt wird ->radikale Evangelikale, Christianisten..."

Weder das Christentum noch der Islam haben sich besonders friedlich verbreitet.
Mehrere 100 Millionen Tote säumen ihren Weg. Ganze Völker wurden ausgelöscht.
Das Christentum hat sich zum größten Teil erneuert und seine Verbrechen erkannt und thematisiert, davon ist der Islam noch Lichtjahre entfernt.
Wer an Bücher glaubt, die vor 1400 Jahren und früher geschrieben wurden, von Herrschern umgeschrieben wurden, um ihr Volk zu steuern und zu lenken, der ist wohl ein wenig leichtgläubig.

11:53, Norddeutscher22

>>@fathaland slim 11:38
Sollte ich von jemandem in einer Terrorattacke getötet werden weil ich sog. Ungläubiger bin, dann ist mir doch egal wielange der Attentäter schon hier lebt, ob er vielleicht hier aufgewachsen ist. Das ist doch völlig egal.<<

Bei all diesen Terrorattacken werden auch Gläubige getötet. Der Täter weiß ja gar nicht, wen er tötet. Er meint Sie nicht. Er tötet Sie, weil ihm das vom IS aufgetragen wird.

@ Sdric um 10:58

>>Religion ist eine antiquierte Legitimation für Gewalt. Wer dies bestreitet, der möge bitte noch einmal VOLLSTÄNDIG die Bibel oder den Koran lesen.<<

Ich empfinde es als völlig überheblich und anmaßend von Ihnen, alle Glaubende hier so abzukanzeln. Und ich habe nicht das Gefühl, dass Sie die Bibel gelesen haben, insbesondere nicht das Neue Testament und alles rund um die Person Jesus Christus, der die zentrale Grundlage für das Christentum ist.

Im übrigen haben die großen antireligiösen Ideologien des 20. Jahrhunderts die Abgründe des Menschen erst recht entfesselt. Humanismus ist ein wackeliger Boden, wenn die Instanz fehlt, die sie vom Menschen einfordert.

11:46 von zyklop

"Dann wäre es doch umgekehrt nicht unpassend, wenn die Muslime der westlichen Kultur und Lebensweise etwas freundlicher gegenüber treten würden, ..."

Woher wissen Sie denn, daß das nicht so ist? Mir wäre nicht bekannt, daß es irgendwo mal Berichte oder Reportagen gegeben hätte, über diese friedlichen und weltoffenen Menschen. In den Medien herrschen eben die anderen vor.
Die Minderheit ist "lauter" wie die Mehrheit. Das gibt es aber nicht nur bei den Muslimen.
Was denken Sie, was los wäre, wenn z.B. 90% der hier lebenden Muslime weniger freundlich/friedlich wären?
Ich bin übrigens mit einem Muslim seit 35 Jahren verheiratet. Ich weder unterdrückt noch muss ich verschleiert herumlaufen. Unser Bekanntenkreis (in unserem kleinem Freundeskreis ist das selbstverständllich) setzt sich ausschließlich aus friedlichen und toleraten Menschen/Muslimen zusammen. Und das sind ziemlich viele.

@ Norddeutscher22 um 11:53

>>Sollte ich von jemandem in einer Terrorattacke getötet werden weil ich sog. Ungläubiger bin, dann ist mir doch egal wielange der Attentäter schon hier lebt, ob er vielleicht hier aufgewachsen ist. Das ist doch völlig egal<<

Es ist nicht egal.
Wenn wir wissen, wie Menschen zu Terroristen werden, können wir zukünftig daran arbeiten dies zu verhindern.
Wenn wir als Gesellschaft wild um uns schlagen und ganze Religionen und Völker unter Generalverdacht stellen und zu Gegnern erklären, dann treiben wir den Terroristen nur die Menschen zu.

11:53 von Norddeutscher22

"...dann ist mir doch egal wielange der Attentäter schon hier lebt, ob er vielleicht hier aufgewachsen ist."

'fathaland slim' ging es wohl darum, daß für die Terroranschläge immer die Flüchtlingsdebatte mit ins Boot geholt wird. Die hat aber nur wenig bis garnichts damit zu tun. Mehrheitlich waren die Täter immer Staatsbürger des jeweiligen Landes und bereits polizeibekannt.

@MK Ultra Slim - 12:00

"meinen sie nicht, dass die einladung nach europa in verbindung mit der fehlenden kontrolle geradezu eine einladung an kriminelle und untergetauchte ist, die in europa eine neue identität anehmen möchten?"

Terroristen brauchen keine Einladung, die arbeiten in verdeckten Netzwerken und planen ihre Anschläge grenzüberschreitend.
Falls Sie hier das Problem nur in der angeblich fehlenden Kontrolle sehen, unterschätzen Sie die Arbeitsweise dieser Täter gewaltig.

Wahnsinn

Der Worte sind genug gewechselt, Taten müssen folgen. Währen Eliten betroffen, würde bestimmt energisch durchgegriffen, leider bleibt alles beim alten, Wetten?

Wann wachen wir in Europa endlich auf?

Belügen wir uns doch nicht selbst, indem wir nur auf den IS und ähnliche Terrororganisationen schauen.

Es ist die Weltanschauung, die den IS & Co hervorgebracht hat.

11:27 von David Kalac

"Wenn der Islam eine Religion des Friedens ist. Warum sind dann islamische Fundamentalisten nicht besonders friedlich ?"

Wenn das Christentum eine Religion des Friedens ist - warum gibt es dann christliche Fundamentalisten die nicht besonders friedlich? Suchen Sie einfach mal danach.

Möglicherweise sind "Fundamentalisten" von Hause aus weniger friedlich; egal welcher Religion sie angehören. Ich weiß es nicht.
In der Regel ist ein "islamistischer Fundamentalist" - so wie er bei uns verstanden wird - einer, der eigentlich von seiner Religion keine Ahnung hat. Er pickt sich Teile des Koran heraus, interpretiert sie so, daß sie für ihn passen, und sieht nicht mehr über den Tellerrand (andere Teile des Koran) hinaus. Untersuchungen haben gezeigt, daß diese Verblendeten dann leicht empfänglich sind, für die zustimmenden und weiterführenden Worte von "Wissenden" wie z.B. P. Vogel.
Wollen Sie aber deshalb alle Christen/Muslime/Hindus usw. in einen Topf mit den weniger Friedlichen werfen?

12:30, Hansi2012

>>Wann wachen wir in Europa endlich auf?
Belügen wir uns doch nicht selbst, indem wir nur auf den IS und ähnliche Terrororganisationen schauen.

Es ist die Weltanschauung, die den IS & Co hervorgebracht hat.<<

Der IS wurde durch den Irakkrieg George W. Bushs hervorgebracht.

Er entstand aus den Eliten des Regimes, welches durch diesen Krieg gestürzt wurde.

Welche Weltanschauung meinen Sie jetzt genau? Es gibt hier einige zur Auswahl.

um 12:30 von

um 12:30 von BudgetBurger
"
Wahnsinn
Der Worte sind genug gewechselt, Taten müssen folgen.
"

Was für Taten?
Fortsetzung & Ausweitung des mittlerweile
16 Jahre anhaltenden "Kriegs gegen den Terror" ?

Wie lautet denn das Re­sü­mee der letzen 16 Jahre?

In einer globalen welt gibts

In einer globalen welt gibts globalen terror.
Was soll man dagegen machen?
Es wird immer schwachköpfe geben, denen irgendwas nicht passt.

Weltreligionen wirklich weiter gekommen???

Beschäftigen Sie sich bitte mit der Kairorer Erklärung der Menschenrechte (1990), und inwieweit die Scharia eine (Haupt)Rolle spielt.
Fragen wir uns, ob man Islam und Scharia trennen kann!

@Hansi2012 12:30

Es wird keine Hexenjagd gegen eine ganze Religion geben, so gerne Sie und ein paar andere Leute dies auch gerne sehen würden. Es darf sich niemals eine ähnliche Geschichte wie mit der Hexenjagd auf den jüdischen Glauben Anfang bis mitte des letzten Jahrhundert wiederholen.

12.28 wanderfalke

sie meinen es ist für einen kriminellen oder tausende kriminelle einfacher mit ausweis und kontrolle in ein anderes land zu reisen?

re 12:30 von Hansi2012

Belügen wir uns doch nicht selbst, indem wir nur auf den IS und ähnliche Terrororganisationen schauen.

Das hat mit Lüge nichts zu tun, sondern mit Wahrheit! 99% der Muslime sind friedlich und möchten nur ihre Ruhe! Auch muss man bei dieser Gelegenheit wiederholt sagen, dass die meisten Opfer von islamistischen Terrororganisationen Muslime sind. Terror schert sich nicht um Religion (und hat damit auch nichts zu tun).

Es ist die Weltanschauung, die den IS & Co hervorgebracht hat.

Die Entstehungsgeschichte von ISIL sollten Sie noch einmal nachschlagen...

@12:20 von Auf eine Frage

Gemeint war: man sollte mal auf die jeweilige Gemeinsamkeit der zahllosen Attacken schauen, die seit 2 Jahren Westeuropa prägt.

Warum seit 2 Jahren?
Warum nur in Westeuropa?

@tpd 10:12

Soll ich Ihnen sagen welches Land den IS geschaffen hat? Dies waren die Vereinigten Staaten von Amerika unter George W Bush Jr. Es wird langsam mal Zeit, dass die EU und Europa gegen das Land vorgeht welches den IS überhaupt erst möglich gemacht hat. Man muss sich von den USA abgrenzen, Handelssanktionen verkünden und geschlossen aus der Nato austreten. Sollen sich die Amerikaner andere Willige suchen, die für ihre schwachsinnige Politik hinhalten müssen. Sie mit Ihrem dunkeldeutschen Sprachgebrauch von "Willkommenskultlern" "Elitepolitikern" (nur so zur Info, die AfD Politiker selber gehören mehr zur Elite und sind alles reiche Schnösel, reicher als viele der Politiker die Sie als Elite bezeichnen).

@12:30 von Hansi2012

gut auf den Punkt gebracht

11:53 von Norddeutscher22

"Sollte ich von jemandem in einer Terrorattacke getötet werden weil ich sog. Ungläubiger bin, ..."

Glauben Sie mir, diesen Tätern ist es total egal ob Sie Ungläubiger sind oder nicht. Woher sollten die das auch wissen? Helle Haut, blonde Haare => "Ungläubiger! Passt wohl in der heutigen Zeit nicht so ganz. Es gibt auch Muslime mit europäischem Aussehen.
Diesen Tätern - die im Auftrag des IS (oder das auch nur meinen) handeln - sehen nicht nach der Religionszugehörigkeit. Es geht darum Angst und Schrecken zu verbreiten. Ein Nebeneffekt ist dabei, daß - wie gut zu sehen ist - für Viele alle Muslime auf einer Stufe mit den Tätern stehen.

Wieso hat eigentlich der christliche (Fundamentalist) Breivik soviele (christliche?) junge Menschen hingerichtet?

@Vaterland: Ideologie

Sie meinen, weil etwas 1400 Jahre alt ist, könnte es keine Ideologie sein?
Oder meinen Sie gar, dass es durch sein Alter automatisch ehrwürdig wird? Und sich Rechte erwirbt?
Passt nicht wirklich zu Ihren sonstigen Statements.

@Hansi

Richtig. Und diese Weltanschauung heißt nun mal Islam. Das bedeutet wörtlich übersetzt "Unterwerfung unter den Koran". Alles andere hat sich diesem Gedanken unterzuordnen. Punkt.

Wir müssen aufwachen ...

... so kann es nicht weitergehen. Die Straftäter sind konsequent zu verfolgen und auszuweisen!

12:17 von Auf eine Frage

Ihre Antwort auf @ Sdric um 10:58 "Ich empfinde es als völlig überheblich und anmaßend von Ihnen, alle Glaubende hier so abzukanzeln."

Genau das aber passiert hier auch mit den Muslimen. Sie werden alle mit den Tätern auf eine Stufe gestellt. Mein Mann ist gläubiger Muslim. Er ist über diese Anschläge zutiefst entsetzt und verurteilt sie auf's schärfste. Er verwahrt sich dagegen, mit diesem Ungläubigen (das sagt er) in einem Atemzug genannt zu werden.
Glauben Sie mir, auch muslimische Gläubige wollen nicht abgekanzelt oder in einem Atemzug mit den Attentätern genannt werden.

Wann wacht Europa endlich auf

Religonsfreiheit darf nicht missbraucht werden. Falsch verstandene Toleranz ist gegenüber musslimen nicht angebracht. Wir sollten endlich Moscheen und Grenzen schließen. Radikale Muslime ausweisen und auch in Kriegsgebiete abschieben.

@12:52 norddeutscher22

Das liegt wohl eher an selektiver Wahrnehmung: auch in den vergangenen Jahren gab es wesentlich mehr Terroranschläge in Asien und Afrika als in Westeuropa (übrigens mit den weitaus meinen Opfern über der muslimischen Bevölkerung); man muss sich breiter informieren...

12:56, derdickewisser

>>@Vaterland: Ideologie
Sie meinen, weil etwas 1400 Jahre alt ist, könnte es keine Ideologie sein?
Oder meinen Sie gar, dass es durch sein Alter automatisch ehrwürdig wird? Und sich Rechte erwirbt?
Passt nicht wirklich zu Ihren sonstigen Statements.<<

Dann erkläre ich das Christentum jetzt einfach auch mal zur Ideologie.

Die Begründung dafür kann ich eins zu eins von denen übernehmen, die den Islam zur Ideologie erklären. Ich kann mich auch auf Wikipedia berufen, wo Ideologie als ein Begriff erklärt wird, der seit Marx allgemein auf Weltanschauungen, und da besonders auf die, die einem nicht passen, angewendet wird.

Mein Geschichtslehrer vertrat die These, daß die Naziideologie keine Ideologie sei, da in sich nicht schlüssig.

Eine Religion ist für die, die ihr anhängen, ehrwürdig. Rechte haben Religionen, oder besser Religionsgemeinschaften, erst, seitdem es Religionsfreiheit gibt. Davor setzten sie Recht, was sie immer noch in Ländern tun, die keine Religionsfreiheit kennen.

12:57, derdickewisser

>>@Hansi
Richtig. Und diese Weltanschauung heißt nun mal Islam. Das bedeutet wörtlich übersetzt "Unterwerfung unter den Koran". Alles andere hat sich diesem Gedanken unterzuordnen. Punkt.<<

Sie versuchen hier eine Ambiguitätsbegrenzung mit dem Holzhammer durchzuführen. Also einen mehrdeutigen Begriff mit Gewalt eindeutig zu machen.

Islam kann man wörtlich ebenso gut mit "Hingabe" übersetzen, und das Wort Koran taucht im Wort "Islam" überhaupt nicht auf. Das wird hineingedeutet, u.a. von Ihnen.

@13:20 von andererseits

Im Gegenteil.
In zahlreichen muslimischen Ländern bekämpfen sich zwar die muslimischen Strömungen auch gegenseitig. Aber Minderheiten wie Christen oder Schwule sind dort oftmals gar nicht erlaubt. Sie sind also schon präventiv nicht im Land. Wenn es denn koptische Gemeinden u.ä. gibt, werden die oft als erste Ziel von Anschlägen. Und wenn denn mal westliche Touristen oder Geschäftsleute eine bestimmte Discothek oder ein beliebtes zentrales Hotel frequentieren, ist es in solchen muslimischen afrikanischen Ländern oftmals zum Anschlagsziel geworden. Es ist also absurd, zu argumentieren, dass westliche Gruppen (z.B. christliche oder schwule Minderheiten) in muslimischen afrikanischen Staaten nicht attackiert werden würden. Die gibt es dort oft gar nicht. Oder sie sind zuerst dran bei Anschlägen.

Und auf eine Zeit, in der sich in Westeuropa verschiedene muslimische Strömungen gegenseitig attackieren, kann ich auch gerne verzichten

Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf?

Es betrübt mich, zu sehen, dass es immer wieder Irre schaffen, solche Anschläge zu verüben. Anschläge, die man nicht verhindern kann. Was haben wir dem IS getan? Ich befürchte, wenn das so weiter geht, haben die IS-Kämpfer ( besser IS-Mörder, denn Kämpfer halten sich überwiegend an Konventionen), nichts mehr zu lachen! Nach dem II.WK gab es die Kriegsverbrecher Prozesse und die NS Täter wurden wirklich bestraft. Ich glaube genau dies wird es auch für diese Verbrechervereinigung geben müssen. Manchmal reichen Gefängnisstrafen einfach nicht mehr aus.

An alle Angehörigen der Opfer, mein aufrichtiges Beileid! Allen Verletzten drücke ich ganz fest die Daumen, dass sie wieder ein normales Leben führen können.

@Gnom

“Das hat mit Lüge nichts zu tun, sondern mit Wahrheit! 99% der Muslime sind friedlich und möchten nur ihre Ruhe!“

Nein, diese Zahl stimmt definitiv nicht.

Laut pewresearch steht eine Mehrheit der Muslime den Werten der westlichen Welt diametral gegenüber.

Außer sie halten Shariagesetze, Ermordung von Homosexuellen, Religionsstaaten und Antisemitismus für einen Teil der westlichen Werte.

Ihr Wunschtraum der friedlichen, großen Mehrheit ist und bleibt eben ein Traum.

Als ehemaliger Sanitäter drücke ich meine Hochachtung an die

Helfer aus. Sie müssen da hin, wo andere weglaufen. Dann die Kraft zu haben, zu helfen, ist wirklich heldenhaft.
Die Polizei ist ebenso zu loben, sie riskieren alles, um die Straßen sicherer zu machen und sie riskieren viel.

Einfach mal Danke!

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,

diese Meldung ist nicht mehr kommentierbar. Gerne können Sie das Thema hier weiter debattieren:
http://meta.tagesschau.de/id/126235/liveblog-zum-terror-in-spanien-13-de...

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Darstellung: