Ihre Meinung zu: Zerstörung von Kulturerbe: Timbuktu erhält Entschädigung

17. August 2017 - 14:15 Uhr

Für durch Islamisten zerstörten Kulturstätten im malischen Timbuktu soll die Bevölkerung mit 2,7 Millionen Euro entschädigt werden. Die Menschen hätten "mentale Schmerzen und Ängste" erlitten, so der Richter. Von Ludger Kazmierczak.

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Kommentare

Gehts noch

Wiederaufbau ist gut und richtig aber die Entschädigung der Menschen die unter der Zerstörung leiden mussten, kann doch nicht Sache der Unbeteiligten sein. Beschlagnahmt jedes Vermögen der Täter und Unterstützer und Verteilt es an die zu Entschädigenden.

Timbuktu

Es geht hier nicht um einen beliebigen Wiederaufbau, sondern um ein Kulturerbe der Menschheit. Die Bevölkerung dort hat unter großen Gefahren und mit viel Mut und Achtung für Kultur und Geschichte noch schlimmere Zerstörungen verhindert. Danke, Kultur-Retter in Mali!

Weitere Ansprüche

Welche Zahlungen kommen da auf die Weltgemeinschaft aus der Zerstörung von Palmyra zu?

Leider kann das US-Militär

Leider kann das US-Militär nicht verklagt werden, bzgl. der Milliarden Schäden, die im Irak erzeugt wurden. Aber die eigentlichen Täter sind logischerweise nicht an den Gerichtshof gebunden.

weise

Ein weises Urteil, denke ich. Solange Täter nicht zahlen können, sollte es die Gemeinschaft tun. Sonst bleiben die Schwachen allein.

@holyknights_return

Leider kann das US-Militär nicht verklagt werden, bzgl. der Milliarden Schäden, die im Irak erzeugt wurden. Aber die eigentlichen Täter sind logischerweise nicht an den Gerichtshof gebunden.

Natürlich sind die Amerikaner keine Unschuldslämmer, und es gibt diverse Schauplätze, wo die USA in der Rolle des Agressors sind. Und ja, dort finde auch ich bedauerlich und überheblich, dass sie sich dem Internationalen Strafgerichtshof nicht unterwerfen.

Aber: Was hat das mit Timbuktu zu tun? Da war der Agressor eindeutig der IS!

Im Text wurde erwähnt, dass

Im Text wurde erwähnt, dass der verurteilte Täter kein Vermögen besitzt und daher der Opferfond einspringt.

Völlig falsches Urteil. Man

Völlig falsches Urteil.
Man kann nicht jedes unrecht mit geld gutmachen.
Sperrt die täter ein. Das muss leider reichen.

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