Kommentare

To big to fail?

Was hat den eigentlich der Staat damit zu tun? Warum gibt der denn einem Insolventen Unternehmen Kredit, der ja dadurch nicht zurück gezahlt werden kann? Es kann ja nur so gehen, das die AirBerlin den Flugbetrieb einstellt und der Insolvenzverwalter das Vermögen ( Flugzeuge, etc. ) benutzt um die Verbindlichkeiten zu bezahlen. Was sicher nicht komplett gelingen wird, denn sonst wären Sie nicht Konkurs. Die Tikets sind entweder Rückversichert oder waren eben zu billig um diese Versicherung zu bezahlen und dann muss man eben zweimal kaufen... Für das Geld hätte der Staat mal lieber seine Aufgaben erledigen sollen und mal paar Duzend Schulen sanieren sollen!

Wenn ein Klein-Unternehmer.......

pleite geht, kommt nur selten die Regierung angerannt und schmeißt Steuergelder hinaus um diesen Unternehmer zu retten.
Warum tut sie dieses bei Konzernen, die durch falsches wirtschaften und fetten Gehältern bei Managern selbst ihren Bankrott verschulden ?
Auf den 150 Millionen bleibt der Steuerzahler sitzen.
Eventuell hätten die 48 Millionen aus der Klage Air Berlin vs BER das Unternehmen retten können.
Aber diese Klage hat sich ja in Luft aufgelöst als der "Supersanierer" Mehdorn von AB zum BER wechselte.
Mehr muss man dazu wohl nicht mehr sagen.....
Politik und Wirtschaft gehen Hand in Hand.
Aber die doofen Deutschen lernen nie dazu. Warum seinen Hintern vom Sofa bewegen und mal auf die Strasse gehen......
Nützliche Idioten
(V. I. Lenin/ Uljanov )

Die Wettbewerbshüter wollen

genau hinsehen? Lächerlich. Hätten die vorher was gegen die desaströsen Preise getan wäre Air Berlin nicht Pleite gegangen. Konkurrenz ist ja gut und schön aber wollen die hoch qualifizierte Arbeitsplätze nach Irrland auslagern? Mir ist ein Steuerzahler der seine Steuern hier abführt lieber als einer der keine Steuern zahlt. Wann werden diese Bürokraten endlich wach?

Da schau einer her..

Nachdem der Firmenchef Herr Winkelmann die 1 Milliarde der Araber durchgebracht hat, bekommt er sofort und am selben Tag der Insolvenz 150 Milliönchen und darf noch verhandeln wer den Laden in Zukunft schmeißen darf. Alles ohne Insolvenzverwalter. Wau, man lernt nie aus was alles geht, wenns gehen soll....

Der Tote verhandelt

Wer ihn beerdigen und beerben darf. Eine Lachnummer.

@ Oli aus dd

Der Staat hat auch die Aufgabe seine Bürger aus dem Urlaub zurück zu holen.... Nein ihn dahin zu bringen nicht! Fakt ist, 6 Wochen vor der gewollten Wahl von Merkel, wird die doch nicht potenzielle Wähler mit dem Verlust ihres Urlaubs verärgern.

Geiz ist geil

... bin mal gespannt, wann die erste Ryanair Maschine abschmiert, wegen einem müden Käpten, weil der (viel zu schlecht bezahlte) Pilot mal wieder lieber im Flugzeug übernachtet hatte und dabei die von Mutti geschmierten Brote aß, um sich die Übernachtungspauschale so einzustecken, um sein kärgliches Gehalt aufzubessern. Vermutlich ist Ryanair eine der erfolgreichsten Fluggesellschaften. Aber zu welchen Preis? Insofern finde ich es (als Deutscher) gut, wenn der Löwen-Anteil von AB in deutsche Hand kommt. Deutschland zuerst.

@um 09:25 von oli_aus_dd

Soweit ich letztens lesen konnte, sind 150 Milllionen mitunter dazu bedacht worden, das die Reisenden nicht auf der Strecke bleiben und alles eben ablaüft wie es sein muss. Ein Staat braucht Airlines und auch sanierte Schulen, das eine hat mit dem anderen nicht immer was zu tun. Nach so einer Denkweise her, sollten viele auch nicht mehr rauchen und saufen und könnte mal den eigenen Garten besser gestalten oder den Keller fliesen lassen oder sonstwas?

Alternative?

Viele sind immer schnell dabei solche Deals aus Wettbewerbsgründen zu kritisieren. Alternativen nennen sie aber nie! Wäre es besser AB verschwinden zu lassen und somit die 2 großen Player LH und Ryanair zu stärken? Auch von den zweifelhaften und rechtlich fragwürdigen Beschäftigungsbedingungen bei Ryanair redet niemand. Die Iren sollten sich vor einer Moralpredigt an die eigene Nase fassen!

Verbindlichkeiten

Aus den erlösten Kaufpreisen sollen die Gläubiger bedient werden. Der Überbrückungskredit ist aus meiner Sicht absolut sinnvoll. Niemand hat Interesse daran, dass in Deutschland 130 Flugzeuge von heute auf Morgen stehen. Der Wirtschaftliche Schaden wäre wohl deutlich höher.

Ryanair?

Dass sich ausgerechnet Ryanair über den Kredit aufregt ist natürlich ein Lacher. Das ist doch die Airline, die überhaupt nur irgendwo landet, wenn sie die Gebühren subventioniert bekommt. Die meisten Flughäfen in D, die Ryanair bedient gäbe es ohne Steuersubventionen überhaupt nicht. Da bezahlt auch die Allgemeinheit denFluggästen einen Teil des Billigfluges nach Malle.
Und die einzigen Flughäfen, die Gewinn machen (FRA, MUC) subventionieren die Billigflieger aus ihrem Gewinn, was natürlich den Gewinn und damit die Steuer reduziert. In MUC wurde 2 Jahre lang aus politischen Gründe Transavia subventioniert, die in dieser Zeit natürlich der AB in MUC Konkurrenz gemacht hat. Kaum sind die Subventionen zu Ende zieht sich Transavia wieder aus MUC zurück.
Mir ist nicht klar, warum ein billiger Urlaubsflug eine staatliche Aufgabe ist, während Krankenhäuser Gewinn machen müssen.
Muss eigentlich die künftigen Käufer von AB. den Kredit übernehmen und zurückzahlen oder gibt es den gratis dazu?

Die Namen der Interessenten sind längst bekannt

Also zu diesen Worten von Winkelmann:

"Neben der Deutschen Lufthansa stehen wir mit zwei weiteren Interessenten aus der Luftfahrt in Kontakt", sagte Vorstandschef Thomas Winkelmann der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

ist zu sagen:
die Namen sind längst kein Geheimnis mehr, weil andere Nachrichtenkanäle die Namen längst bekanntgegeben haben. Neben Lufthansa sind dass Easyjet und Condor:

http://tinyurl.com/yanoncpq
n-tv.de: Air Berlin verhandelt mit drei Interessenten (Donnerstag, 17. August 2017)

Außer der Lufthansa soll Ryanair-Konkurrent Easyjet Branchengerüchten zufolge an Teilen von Air Berlin interessiert sein. Easyjet gab dazu keine Auskunft, sondern teilte mit, dass "die Angelegenheiten eines Wettbewerbers weder kommentiert, noch über mögliche Auswirkungen spekuliert" würden. Auch die Thomas-Cook-Tochter Condor hat Interesse angemeldet.

Von daher... die Namen sind längst bekannt.

Aber auch Ryanair braucht sich gar nicht zu beschweren!

Denn zu den Punkten vom Kartellamt sage ich mal:

1. Ryanair braucht sich gar nicht zu beschweren, weil die selbst Beihilfen bekommen und die eventuell sogar zurueckzahlen muessen laut Tagesschau:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/eugh-ryanair100.html

Die Billigfluggesellschaft Ryanair muss nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs damit rechnen, bereits erhaltene staatliche Beihilfen wieder zurückzuzahlen.

"Die deutschen Richter müssen dafür sorgen, dass Ryanair bis zur endgültigen Entscheidung der EU-Kommission keine unzulässigen Wettbewerbsvorteile erhält", sagte ARD-Rechtsexpertin Gigi Deppe in der tagesschau. Nun müsse das OLG beraten, welche Vergünstigungen für Ryanair zu stoppen seien.

2. Ryanair ist eine Dumping-Airline und wurde deshalb auch schon verklagt:

http://tinyurl.com/j78fycl
airliners.de: Pilotengewerkschaft prangert Sozialdumping bei Billigfliegern an (13.11.2015 - 10:35 )

Man kann nur hoffen...

... das nicht solche Firmen wie Easyjet oder Ryanair da mitmischen und den Laden letztlich übernehmen. Da sehe ich dann schwarz für alle Beschäftigten.

Richtige Entscheidung!

Die Entscheidung, airberlin nicht einfach so fallen zu lassen, war richtig. Es geht um viele Arbeitsplätze und den Luftverkehrsstandort Deutschland! Schon jetzt wird der deutsche Markt von den ausländischen Airlines überrollt mit fraglichen Arbeitsbedingungen. Die selben Leute, die das jetzt alles kritisieren, werden in ein paar Jahren jammern und nach schnellen Hilfen rufen, wenn große deutsche Automobilbauer vor einer ähnlichen Situation stehen. Aber die Autoindustrie in Deutschland ist ja eine heilige Kuh.

Air Berlin

Es ist nicht nachzuvollziehen, wie der Staat mit denen ihm anvertrauten Steureldern misswirtschaftet. Wie kommt der Staat dazu eine privatwirtschaftlich agierende Gesellschaft mit Millionen zu unterstützen, deren Insolvenz seit langem aussstand und bekannt war. Nicht zuletzt verursacht durch die eklatanten Fehler und Betrügereien beim Bau des Berliner Flughafens und die immer mehr ausufernden Forderungen der Gewerkschaften bzw. Pilotenvereinigungen.

Air Berlin

Wie unverantwortlich wird hier seitens des Staats mit Steuergeldern umgegangen. Es darf nicht sein, dass in einer freien Marktwirtschaft einzelne Unternehmen unterstüzt werden . Air Berlin hat durch jahrelanger Misswirtschaft selbst Schuld an seinem Niedergang. Hinzu kommt erschwerend der unsägliche Bau des Flughafens Berlin und die maßlosen Forderungen seitens der Gewerkschaften und Pilotenvereinigungen in den letzten Jahren.

Wie wäre es mit einem Verkauf an diese seriöseren Airliner??

Aus dem Grund finde ich, dass es unwuerdig wäre gegenueber den Mitarbeitern von Air Berlin, wenn die an so eine Dumping-Line wie Ryanair verkauft wuerden. Da wären mir andere deutsche Airliner lieber:

-> Lufthansa
-> Condor
-> TuiFly

Außerdem habe ich gestern auf youtube mitbekommen via Take-Off, dass derzeit Finnair sehr beliebt ist und einen sehr guten Ruf hat.

Wie wäre es mit diesen Airlinern?? Es sollte alles daran gesetzt werden, die Mitarbeiter von AirBerlin vor solchen Dumpinglinern wie Ryanair zu schuetzen.

Oder wie wäre es mit einem Verkauf an Swiss??

Oder wie wäre es, wenn wir einen Teil von Air Berlin - weil es auch von der Bemalung her passen wuerden - an unsere schweizer Freunde von Swiss verkaufen wuerden?? Swiss ist der Nachfolger von der damaligen Swiss-Air.

Da wäre AirBerlin in sicheren Händen und hätte nicht mehr so sehr die Gefahr durch Ryanair.

Bei diesen ganzen vorgenannten Airlinern oder auch bei Swiss hätte ich bei einem Verkauf ein besseres Gewissen den Mitarbeitern von Air Berlin gegenueber.

Verbotene Staatshilfe.

Natürlich ist die Bundesbürgschaft eine verbotene Staatssubvention. Ein kleiner Schreinerbetrieb bekommt auch keine Beihilfe.

Bei einer Insolvenz (z. B. Solarworld) schauen nun einmal die Gläubiger (z. B. Ticketinhaber) mit dem Ofenrohr ins Gebirge und gehen leer aus. Pech gehabt, soll vorkommen.

Mit welcher Begründung bekommt Air Berlin eine Beihilfe und andere insolvente Unternehmen nicht? Das ist reine Willkür.

11:11 von Demokratieschue...

"Oder wie wäre es, wenn wir einen Teil von Air Berlin - weil es auch von der Bemalung her passen wuerden - an unsere schweizer Freunde von Swiss verkaufen wuerden?? Swiss ist der Nachfolger von der damaligen Swiss-Air."

Die "Schweizer" mögen ja Deine Freunde sein, aber dadurch sind sie nicht unsere Freunde.
Davon abgesehen, Swiss, vormals Swiss Air gehört Lufthansa.

Eine kleine Anmerkung

Was erwartet der eine oder andere Forist eigentlich?
LH, Condor, Easyjet usw haben ihre Ziele, bzw Destinationen wie man heutzutage sagt.
Es gehr hier nur um die Slots. Natürlich wird die Marke AB verschwinden. Auch die Aircrafts, äh Flugzeuge. Diese werden in der Konkursmasse an andere meistbietend verkauft. (gehören sowieso den Banken oder den Leasingunternehmen)

Aber trotzdem, es war richtig dass die Bundesregierung mit einem Kredit ausgeholfen hat. Die Slots, das eigentliche Kapital der AirBerlin, wären direkt verfallen und die Passagiere würden festsitzen, sprich gestrandet.
Ryanair Bashing ist hier nicht angebracht und hat auch nichts mit der Sache zu tun.

re demokratieschue

"Aus dem Grund finde ich, dass es unwuerdig wäre gegenueber den Mitarbeitern von Air Berlin, wenn die an so eine Dumping-Line wie Ryanair verkauft wuerden."

Wie kommen Sie überhaupt auf Ryanair? Die steht doch gar nicht unter den Übernahmeinteressenten.

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