Kommentare

besonderen Dank an Hartmut Mehdorn

dessen Spur der Vernichtung (Bahn, Air Berlin, Flughafen Berlin) immer deutlicher wird.

und das wieder zur Urlaubszeit!

Nie sind die Schlagzeilen besser als jetzt wieder mal ein Urlaubschaos mit den Flugurlaubern zu praktizieren. Manchmal glaubt man das Schlagzeilen zu verkaufen
sich besser eignen als solide Unternehmsführungen.? Was soll man sonst dazu sagen.? Die Nachteile und Scherereien haben jetzt die die Flüge buchten und die Urlaubsfreude dürfte dahin sein.
Im übrigen ist Billigflug nicht immer unbedingt günstig und das Geschäftsmodell rechnet sich offenbar nicht mehr.

Na das passt doch...

Die insolvente Fluggesellschaft einer insolventen Stadt.

Entspannung

Der aufgeheizte Flugmarkt wird sich nach der Abwicklung der Airberlin wieder ein wenig entspannen und die Preise für Flüge werden sich erholen. Für die Arbeitnehmer von Airberlin ist das natürlich schlimm.

AirBerlin schade es war die Alternative

Lufthansa mit der teuren Billigversion Eurowings darf keine Monopolstellung am Himmel ueber Deutschland bekommen. AirBerlin war viel zu preiswert , ja viele Deutsche wollen geringe Preise weil Sie mit geringen Loehnen sich nicht mehr leisten koennen.AirBerlin war am unteren Ende der deutschen Lobby- und Klassengesellschaft. Man darf nur hoffen das KLM oder Norwegian hier uebernehmen. Auch das Projekt BER sprich der neue Berliner Flughafen, typisch fuer das outsourcen und Lohndumping mit dem Resultat von schlechter Arbeit hat AirBerlin indirekt geschadet. Ich danke AirBerlin fuer fantatische Gute Jahre .

Air Berlin

ist doch ein Billigflieger. Der Sektor schein hart umkaempft.

Liebe Tagesschau

wie Hoch ist denn dieser Überbrückungskredit?
Dies wäre doch auch eine wichtige Information für den Leser dieser Nachricht. Oder ist dieser in "unbekannter Höhe"?

Aus.

Etihad ist selbst in Schwierigkeiten. ES ist also nachvollziehbar, das sie die Notbremse zogen.

Schnelle Sanierung in Eigenregie

Schade, jetzt werden die Preise bei LH weiter steigen bei nur mäßigem Service. Airberlin hatte eigentlich immer den besseren Service bei einer sogar jüngeren Flotte. Ich hoffe, airberlin kann sich möglichst schnell selbst sanieren…

War zu erwarten

Das es bei Air Berlin auf Insolvenz hinausläuft, war schon lange abzusehen.

Schade

Ich erinnere mich, vor Jahren schon war Air Berlin wegen diverser Übernahmen in der Kritik, weil damit auch Verpflichtungen wie Kaufverträge von Flugzeugen übernommen wurden. Irgendwann habe ich dann mal gehört, dass die Tochtergesellschaft Niki zusammen mit einigen Airbusflugzeugen und Flugrouten nach Südeuropa an Ethiat verkauft wurden oder werden sollten. Das Konzept hat jetzt wohl leider nicht zur Firmenrettung beigetragen. Schade. Ich drücke den Mitarbeitern die Daumen, dass möglichst viele von Ihnen ihren Arbeitsplatz behalten oder einen neuen bei der Lufthansa finden können. Ich hoffe, dass die Lücken, welche Air Berlin möglicherweise hinterlassen wird, nicht durch einen dubiosen Konkurrenten aus dem EU-Ausland ersetzt werden. Hoffentlich müssen sich auch die Mitarbeiter von Air Berlin bei einer möglicherweise notwendigen Stellensuche nicht solchen Unternehmen, mit ihren befremdlichen Praktiken unterwerfen.

Gesunde Konsequenz

Eine Fluggesellschaft, die so oft den Schuss der Kunden und der Presse nicht gehört hat und dauerhaft schlechten bis kriminell schlechten Kundenservice geboten hat, passt weder an die zweitgrößte Position der deutschen Fluglinien noch in das Portfolio der Fluggesellschaft Etihad.
Im Sinne der deutschen Kundschaft von Air Berlin, die einst gern mit dieser Fluggesellschaft flog und deren Wachstum mittrug kann ich nur hoffen, dass die konsequente Haltung von Etihad dazu führt, dass einige Manager von Air Berlin, die nicht müde wurden ihre Kundschaft nach Strich und Faden verarschen zu lassen ein One-Way-Ticket aus ihrem Sessel ins Nirvana bekommen und sich die Fluggesellschaft auf ihr Kerngeschäft, ihre Perlen an Streckenlizenzen und vor allem auf ihre Kunden besinnt und wieder gesund wird.

AB

Schade für Mitarbeiter und Kunden.
Mit AB und Niki bin ich immer gut geflogen. Guter Service und Abwicklung bei der Platzbuchung.
Die Schwierigkeiten fingen mit dem Kauf der LTU und dem BER Dilemma richtig an.
Beide Tiefschläge und die Managmentfehler von Hunold und Mehdorn pp waren wohl zuviel.
TUI Fly hatte per Wetlease die Strecke nach Pmi bereits bedient.
Ich hoffe die Sanierung fruchtet.

Ich drück' AB die Daumen

Auf Kurzstrecke war ich nicht so sehr begeistert von AB, aber auf Langstrecke waren meine Erfahrungen gut.
Ich hoffe, dass AB mich im Dez. nicht versetzt, wenn mein (schon gebuchter) Transatlantik-Flug zurück nach hause ansteht.

So schnell wie möglich abwickeln

Wenn es nicht so traurig für die Passagiere wäre, dann wäre es einfach nur noch lachhaft. 150 Millionen Kredit vom Steuerzahler, um - MAL WIEDER - eine Airline zu "retten", die noch nie schwarze Zahlen geschrieben hat und noch nie zu retten war. Bloß nicht! Als Passagier habe ich die Hölle hinter mir mit Verspätungen und Flugausfällen und nun soll ich als Steuerzahler zum zweiten Mal dafür bezahlen?
Es gibt nur einen Weg: diese Airline so schnell wie möglich abzuwickeln, damit endlich die Slots freiwerden, auf denen Air Berlin sitzt, damit diese Verbindungen dann endlich von Fluglinien bedient werden können, die das auch können.

Ryanair ist Schuld?

Nein. Das. Sind die Folgen von 10... 12 JAHREN falscher Management-Entscheidungen. Immer wieder wieder wurden andere Unternehmen hinzugefügt ohne vernünftiges Konzept.

Gut so !

Air Berlin hatte den miesesten Service aller Ferienflieger.
Nicht mal einen Schluck Wasser um eine Tablette einzunehmen gab es an Bord.
Aussage Stewardess:
"Müssen sie im Bordshop kaufen"

Außerdem war das die Gesellschaft, die sich den Vorabend-Checkin mit 10€ pro person vergolden ließ.
Alle anderen Gesellschaften machen das kostenlos.

Wer gegen die Kunden arbeitet muß untergehen.
Ich finde das gut so.

Liebe Tagesschau

danke für die Überarbeitung des Artikels und das nun auch die Höhe des Überbrückungskredits genannt wird.

Und jetzt soll wohl der Steuerzahler dran.....

Bitte nicht. Es ist lange genug probiert worden. Kein gutes Geld schlechtem nachwerfen. Es gibt schon zu viele Fluglinien.

@14:17 beobachter9

Flugverspätungen haben mit der Solvenz/Insolvenz einer Airline in der Regel nichts zu tun. Wenn Airberlin vom Markt verschwindet, ist das ein Schritt mehr hin zur Monopolisierung. Das nützt niemandem - außer denen, die darauf schon länger warten...

Wie 150 Mio zurückzahlen???

Wie will denn bitte ein seit Jahren defizitäres Unternehmen 150 Mio Steuergelder zurückzahlen? In meinen Augen eine sinnlose Verschwendung. Schade, dass die entsprechenden Politiker für diese Skandalentscheidung nicht mit Ihrem Privatvermögen haften müssen.

Wie will die sich jetzt auf einmal

selbst sanieren??? das hat die letzten Jahre ja auch nicht geklappt. Anscheinend liegts am Management.
Bei einen richtigen Insolventsverwalter würden sie Fetzen fliegen . . .

kurz vor der Wahl noch mal kurz 150 Millionen zum Fenster hinaus

weil man sich Wählerstimmen auch mit Steuergeldern kaufen kann, jedenfalls, wenn man in der Regierung sitzt.

Wie will die sich jetzt auf einmal

Nein in der Wirtschaft müssen insolvente Unternehmen aufhören damit die gesunden Unternehmen besser weiterexistieren können.
Steuerzahler zahlen für einen gesunden Staat und nicht für verschuldetet Unternehmen
Peter Plauert

@ Links2 3 4

Zitat: ''Der Flugbetrieb solle mit Hilfe eines Überbrückungskredits der Bundesregierung in Höhe von 150 Millionen Euro weitergehen, erklärte Air Berlin. Der Kredit ist mit einer Bundesbürgschaft abgesichert. Der Flugbetrieb könne in vollem Umfang fortgeführt werden.''
Das ist eine wichtige Information, deshalb wird sie ja auch gegeben...!

warum soll der Steuerzahler nicht die piloten

von air berlin unterstützen? er gibt doch auch den managern der commerzbank sein erspartes, ohne bis jetzt dividende oder zinsen bekommen zu haben

die Fluglinie will sich dann selber sanieren

wie denn ?
die haben es nicht geschafft mit den Subventionen bisher
und werden es jetzt erst recht nicht schaffen
aber war ja klar überall wo der Mehdorn mitmischte

@L.-Ludwig

Man kann ihm ja vieles vorwerfen, aber Hartmut Mehdorn kam bei AB erst ans Ruder, als das Unternehmen bereits rote Zahlen schrieb. Und dafür verantwortlich war maßgeblich Hunold.

@Strandy
Im Artikel steht, dass der Flugbetrieb aufrecht erhalten wird und die Tickets ihre Gültigkeit behalten. Wo gibt es jetzt das Urlaubschaos?

@Norge3
AB war viel zu preiswert? Hm, also ich habe in den letzten Jahren mit GW nicht nur günstigere Tickets bekommen sondern GW flog auch noch zu den angenehmeren Zeiten.

Verknüpfung von Wirtschaft und Politik

jahrelanges Missmanagement der Geschäftsführung und jetzt hilft der Staat und somit der Steuerzahler mit einem "Kredit" den die Gesellschaft sicher nicht zurückzahlen kann.

Da sieht man wieder ganz deutlich die Verknüpfung von Wirtschaft und Politik

Links2 3 4

150 Millionen. Meine Empfehlung: die Artikel vor dem Kommentieren lesen.

rettung mit Steuergeld

Ich verstehe nicht, dass Insolvente große Unternehmen mit Hilfe von Steuergeld unterstützt werden mit der Begründung, es geht um viele Arbeitsplätze bzw. sie wären Systemrelevant. Den Mitarbeitern bei klein und mittelständischen Unternehmen wird im Insolvenzfall nicht geholfen. Diese Mitarbeiter müssen aber mit Hilfe Ihrer Steuergelder auch diese Arbeitsplätze im Insolvenzfall mitzufinanzieren. Laut Grundgesetz müssten doch alle Gleichbehandelt werden, oder zahlen die Manager bzw. die Mitarbeiter höhere Abgaben für solche fälle.

Air Berlin hat nichts anderes verdient

Air Berlin 'war' eines der kundenunfreundlichsten Luftfahrt-Unternehmen. Hatte man gesetzlichen Anspruch auf Entschädigung, dann setzte Air-Berlin ausnahmslos auf Zermürbungstaktik. Geld bekam man nur, wenn man einen Rechtsanwalt beauftragte. So zumindest meine persönliche Erfahrung. Auch hatte Air Berlin den Service einer LowCoast Gesellschaft, konnte aber niemals mit den Preisen von Eurowings konkurieren. Ich flog schon seit Jahren nicht mehr mit Air Berlin, und das bewusst.

150 Millionen Überbrückungskredit = Volksverdummung

Wenn Air Berlin den Kredit nicht zurückzahlt, sind wir Steuerzahler gekniffen. Denn die Absicherung per Bundesbürgschaft ist totale Volksverdummung, da diese ebenfalls vom Steuerzahler getragen wird. Zumindest können sich die verantwortlichen Manager bei Eigenverwaltung der Insolvenz weiterhin reichlich bedienen.

BELAIR

Hier in der Schweiz hält sich das Mitleid in Grenzen. Zu schlecht ist die Erinnerung an die Übernahme der Schweizer Fluggesellschaft Belair. Ein phantastisches Produkt wurde von Air Berlin in Grund und Boden gerissen.

Nur für die ganz Schlauen hier

Insolvenz in Eigenverwaltung bedarf eines Insolvenzverwalters wie bei einer normalen Insolvenz, nur das die Gläubiger den Insolvenzverwalter und nicht das Gericht bestimmt. Ansonsten gilt das normale Insolvenzrecht und nach 3 Monaten muss ein Konzept zur Sanierung vorgelegt werden. Bei Antrag auf ein Insolvenzverfahren wie wird kein Flughafen mehr Kerosin an Air Berlin Flugzeuge abgeben, da das Kerosin nicht bezahlt wird. Kein Flughafen wird auch Landerechte einräumen, da die Landegebühr nicht bezahlt wird und niemand wird Gepäck einladen. Eine andere Fluggesellschaft wird auch die Tickets nicht akzeptieren und umbuchen. Die Konsequenz wäre, dass die Tickets der Reisenden, die in Mallorca oder sonst wo sind, alle wertlos wären und die Reisenden sich neue Tickets kaufen müssten. Der Überbrückungskredit dient dazu, dass die Leute, die irgendwo auf der Welt mir Áir Berlin zurückfliegen müssen, auch fliegen können. Ist das wirklich so unmenschlich von unserer Regierung?

Korrektur meiner Ausführung zur Eigenverwaltung

Ich habe das Schutzschirmverfahren gemeint. In dem Fall der Eigenverwaltung wie hier bestimmt das zuständige Gericht einen sogenannten Sachwalter, das ist im Regelfall auch ein Fachanwalt für Insolvenzrecht. Der Sachwalter hat aber weniger Kompetenzen als ein sog. starker Verwalter im Antragsverfahren. Sorry, habe mich vertan und das gerade gemerkt

@seneca007

"Airberlin hatte eigentlich immer den besseren Service bei einer sogar jüngeren Flotte. Ich hoffe, airberlin kann sich möglichst schnell selbst sanieren…"

Naja, ich bin vor 10 Jahren ca. 50x jährlich mit AirBerlin geflogen und hatte ein tolles Gefühl mit der Airline. Dann wurden nach und nach Servicekomponenten abgebaut. Jetzt versuche ich die Airline zu meiden so oft es geht. Man hat Vielflieger Rabatte massiv gekürzt, Flexibilitäten bei Stornierungen abgebaut, das Personal wurde successive unfreundlicher, es gab Verspätungen am laufenden Band mit katastrophaler Informationspolitik (immer 15min Häppchen genannt, bis nach Stunden klar war- der Flieger war noch 2h entfernt und noch am Boden...). Ewige Warteschleifen in der Hotline mit nerviger Musik.

In meiner eigenen Wahrnehmung ist AB von ganz oben nach ganz unten gefallen.

Überraschung?

Dass Air Berlin in Insolvenz gehen würde, war doch allen Kundigen klar. Dass hier noch Geld als sog. Bürgschaft hinterher geworfen wird, ist wirklich mal ein richtiger Skandal. Dass das Geld dann weg ist, wissen alle Beteiligten. Steuergeldveruntreuung muss endlich ein Straftatbestand werden.

@ transarena

"Air Berlin hatte den miesesten Service aller Ferienflieger."
Das war nicht immer so. Vor 15 Jahren bin ich lieber AB als LH geflogen. DIe Vorliebe hat sich aber schon vor längerer Zeit hin zu LH verschoben, die allerdings außer auf Strecken von/nach Frankfurt und München innerdeutsch nicht mehr fliegen. Aber so schlecht ist der Billigableger der LH nicht, der die anderen innerdeutschen Strecken bedient.

Das Problem mit Air Berlin

Das Problem mit Air Berlin war und ist, dass es keinen Plan gibt... ein wenig Billig, ein wenig schlechter Service und ein bisschen Ferienflieger gehören nicht zusammen.

Warum jetzt erst?

Finanzielle Probleme hat AirBerlin doch schon verdammt lange. Man hörte es laufend.
Da wundert man sich, warum die Insolvenz jetzt erst kommt. Wer hat denn da im Hintergrund immer noch gefummelt.
Tat Herr Mehdorn im Hintergrund so, die Fäden zu ziehen, um das Unternehmen retten zu wollen, während er es gleichzeitig in die endgültige Pleite wirtschaftete?

@Armagedon

"Wie will die sich jetzt auf einmal selbst sanieren??? das hat die letzten Jahre ja auch nicht geklappt."
Genauso sehe ich das auch. Daher sollten wir uns schon einmal von den 150 Mio EUR der Steuerzahler verabschieden. Etihad hatte im April noch 250 Mio EUR nachgeschoben, die offenbar verpufften. Wie lange noch werden die 150 Mio der Steuerzahler AB am Leben erhalten? Ich denke, dass es ohne gravierende Änderungen für die Mitarbeiter der AB kein schönes Weihnachtsfest geben wird.

was lernen wir?

da ja in diesen tagen so vehement gefordert wird, der staat solle sich gefaelligst aus dem vw-konzern zurueckziehen, da ja in diesen tagen so vehement wieder die maer verbreitet wird, u.a. von privaten print medien mit sitz in frankfurt am main, dass der staat der schlechtere unternehmer sei, da ja in diesen tagen so vehement von anderen bundesweit erscheinenden printmedien mit vier grossen buchstaben im titel umfragen veroeffentlicht werden, wonach angeblich privat der bessere unternehmertyp sei und der staat der schlechtere, weshalb - der kreis schliesst sich wieder, der staat aus unternehmen gefaelligst zu verschwinden und deshalb z.b. seine vw-anteile zu verkaufen habe...

weil also dieser tage wieder soviel ueber die angeblich besseren privaten unternehmer zu vernehmen ist, SO sieht es dann aus, wenn die angeblich besseren privaten unternehmer agieren.

wenn es dann schief laeuft mit der profitmaschine, dann auf einmal soll der staat wieder ran.

aber warum tut er es auch?

Traurig ist es schon das,

... mal schnell zur Überbrückung der Insolvenz 150mio von der Regierung bereitgestellt werden ..... aber seit Dezember 2016 ein Unterhaltsvorschuss Gesetz in der Regierung nicht zu Stande kommt sondern erst zum 01.07.17 und da auch die Anträge gemäß BGB (1612a) entgegen genommen werden. Wo hakt es den bei Bund, Land und Kommune...???
Für unsere Kinder schon wegweisend Anbetracht ihrer Zukunft.

@andererseits

"Flugverspätungen haben mit der Solvenz/Insolvenz einer Airline in der Regel nichts zu tun. "

In meinem Fall hat der Umgang von AB mit solchen Verspätungen, sowie die damit verbundene Informationspolitik dafür gesorgt, dass ich den größtmöglichen Bogen um diese Gurkentruppe mache... (Verzeihung an die teils auch durchaus engagierten aber machtlosen Mitarbeiter).

Wie schon

geschrieben... ich glaube auch, dass Air Berlin selbst schuld ist. Sie war eine der ersten Fluggesellschaften die auf den Billigwahn von Ryanair eingestiegen ist und ein ähnliches Konzept umsetzte. Leider war sie aber dafür zu teuer. Ich denke es sollte als Beispiel dienen das "billig" nicht alles ist.

Ich bevorzuge auch lieber LH oder sonst Condor wobei Condor seit einigen Jahren jetzt auch mit diesem Billigmist anfängt. Ich denke es gibt genung Nomanecarrier die für billiges Geld fliegen und aus dem Ausland kommen. Deutsche Fluggesellschaften haben es dagegen schwer und sollten es lieber mit Service versuchen, auch zu einem höheren Preis. Auch dafür gibt es Abnahmen.

Oberstes Prinzip der Marktwirtschaft ist (auch der sozialen) das sich der Markt selbst reguliert. Air Berlin geht unter und an ihre Stelle tritt etwas anderes. Unschön für das Personal aber leider nicht zu ändern.

Und den Mitarbeitern mit "Konzerntarifvertrag" bei LH sollte dies ein mahnendes Beispiel sein!

Gewerkschaften Mitschuld?

Schön das sich alle Welt um die Mitarbeiter sorgen. Vielleicht ist das Pokern der Gewerkschaften nach immer höheren Löhnen einfach nicht mehr zeitgemäß. Der Antrag auf Insolvenz bringt den Arbeiten so auch nicht mehr ein.
Es wird wieder zu mehr Arbeitslosen kommen. Was meinen sie?

Staatsbürgschaft--unsere Knete...wieder mal weg

War ja klar dass unsere Bundesregierung hier einspringen wird um keine verärgerten Urlauber aus den noch im Urlaub befindlichen Bundesländern bis zur Wahl zu riskieren. Man könnte ja sonst sauer auf "Mutti" sein und etwas anderes wählen. Systemrelevant für den deutschen Flugverkehr ist Air Berlin jedenfalls nicht...., da wäre es vernünftiger gewesen in der Vergangenheit andere Unternehmen mit einer Staatsbürgschaft zu erhalten wie z.B. die letzten Wochen einen Solarzellenhersteller oder vor Jahren den letzten deutschen DRAM-Speicherproduzenten.

@13:28 von Australitis

"Die insolvente Fluggesellschaft einer insolventen Stadt."

Sie wissen schon, dass Berlin seit zwei Jahren einen ausgeglichenen Haushalt aufweist? Wie kommen Sie darauf, Berlin sei insolvent?

wieder mal unglaublich...

...das die Bundesregierung hier wieder Geld verbrennt (150 Mio ... erstmal). Die Air Berlin hat 1,5 Mrd. Schulden. Der Steuerzahler sieht von diesem 150 Mio Kredit mit Sicherheit nichts mehr wieder. Nutznieser sind die Aufkäufer von Air Berlin, wer auch immer sich hier das Händchen reibt (Lufthansa?)
Den großen Unternehmen wird immer wieder unter die Arme gegriffen, ich weiss nicht warum? Arbeitsplätze werden damit nicht erhalten, kein Urlauber bzw. Fluggast muss Angst haben, dass er nicht dorthin kommt wo er will. Dies ist doch alles abgesichert. Wieder mal unnötiges Geld vom Steuerzahler verbrennen. Habe wieder das Bild von der Bankenrettung im Kopf...
Schade, wie hier in Deutschland mit Steuergeldern umgegangen wird, es war ein vorhersehbare Insolvenz - wo der Staat jetzt wieder zuschießt...

ja dies wäre mal eine Maßnahme

...dann würden Entscheidungen die Steuergelder betreffen besser überdacht...und vielfach anders laufen.
Die Politiker werden ja nicht zur Rechenschaft für ihre Entscheidungen gezogen - nur jeder normale Arbeitnehmer...

liebe/r ronald rieke,

richtig, diese nimmersatten abhaengig beschaeftigten, fordern doch glatt immer hoehere loehen, obwohl sie damit nur bloedsinn anstellen oder kaufen.

und mit ihren lohnforderungen tolle unternehmen wie air berlin ruinieren.

unverantwortlich sowas.

deshalb, kein lohn fuer niemanden!

oder nur mindestlohn!

das waere ein paradies!

@Ronald Rieke

Die Streiks bei Air Berlin haben sicherlich die Krise deutlich verschärft. Arbeitnehmer/innen können hier lernen was bedeutet, ihr Unternehmen zu überfordern. Nicht die Gewerkschaften tragen die Konsequenzen überzogener Gehälter, sondern die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Betrieben.

Frage: was ist mit den Reisesicherungsscheinen??

Leutz,

ich habe da mal eine ganz ehrliche Frage. Wie solvent ist Nicki eigentlich?? Denn: ich muss dazu sagen, dass meine Altvorderen demnächst auf ein Ticket nach Malta bei Nicki gebucht sind.

Außedem wuerde ich gerne wissen:
sind diese Reisesicherungsscheine weiter gueltig und gelten die dann auch fuer Rueckfluege??

Als dritte wuerde ich gerne wissen zum Artikelvideo:
welche andere Airline ist - neben der Lufthansa - noch an den Verkaufsgesprächen beteiligt?? Und wie solvent ist diese Airline um die es da geht?? Wieso wird da kein Name genannt??

Lieber zur Lufthansa

Die Lufthansa hat den entscheidend besseren Service, das bessere Personal und ist kaum teurer als diese Billigflieger.

Von Abydos

Ihre Polemik geht leider völlig am Thema vorbei. Arbeitnehmer sollen doch möglichst hohe Entgelte erhalten, wenn ihre Unternehmen diese erwirtschaften können. Machen Unternehmen aber Verluste, verbieten sich jedoch Erhöhungen, die die Unternehmen in die Insolvenz treiben.

@Abydos

"richtig, diese nimmersatten abhaengig beschaeftigten, fordern doch glatt immer hoehere loehen, obwohl sie damit nur bloedsinn anstellen oder kaufen.

und mit ihren lohnforderungen tolle unternehmen wie air berlin ruinieren.
"

Auch wenn Sie das jetzt lächerlich darstellen: AirBerlin hat mit 8600 Angestellten ca. 750Mio EUR Verlust gemacht zuletzt (wenn ich die Zahl jetzt richtig im Kopf habe). Das sind unglaubliche
87000 EUR pro Mitarbeiter und damit bestimmt mehr als die gesamten Lohnkosten... AirBerlin hat quasi NULL EUR der ausgezahlten Gehälter verdient.

Laut anderen Quellen ist Easyjet dabei

Bei anderen Quellen lese ich gerade, dass der Konkurrent von Ryanair - Easyjet - an den Verhandlungen beteiligt ist:

http://tinyurl.com/yagfo6qe
bz-berlin.de: Easyjet an Kauf von insolventer Air Berlin interessiert (15. August 2017 16:11)

Die insolvente Air Berlin verhandelt nach Recherchen der B.Z. neben der Lufthansa auch mit der britischen Billigflieger Easyjet über den Kauf von Teilbereichen der deutschen Airline.

Warum wird unsere Air Berlin an die Briten verhökert?? Gibt es denn keine andere deutsche Airline, die helfen könnte?? Oh mannn... :-(

Hartmut Mehrdorn darf man

Hartmut Mehrdorn darf man kein Unternehmen mehr überlassen. Der Mann kann es einfach nicht.

@Demokratieschue...

Wer sind Leutz und Nicki?

Sie sind doch sonst die Königin der Netzzitate? Schauen Sie mal hier http://www.salzburg24.at/air-berlin-insolvenz-was-bedeutet-das-fuer-
niki/5067740

Das war leider abzusehen

Dies war abzusehen Etihad hat auch 1,3 Mrd. Euro Schulden. Diese Airline hat auch noch die Alitalia Pleite noch nicht verkraftet gepaart von Miss Management schon zu Hunolds Zeiten Zusammenschluss LTU Air Berlin. Die Standorte TXL und DUS werden jetzt viel weniger Flugverkehr haben.

Ab in die Insolvens

hatte mit euch bei fast jeden Flug Verdruss. Da hat der alte Mann Mehdorn keine Schuld. Die Gewerkschafts Genossen mit ihren Forderungen sind meiner Meinung nach Schuld an der Bruchlandung. Hätte in dieser Beziehung Lusthansa nicht Durchgegriffen wäre die Linie der nächste Pleite Aspirant.

@ Skywalker (16:45): die Mitarbeiter von Niki sind fein raus

@ skywalker

Aus dem Grund sind die Mitarbeiter von Niki fein raus, wohingegen die Mitarbeiter von Air Berlin hoffentlich von Lufthansa uebernommen werden. Denn eigentlich bin ich von diesem Verkauf an diese britische Easyjet - auch mit Blick auf den Brexit - alles andere als begeistert. Warum bitte bekommen die Briten bei uns hier so viel Platz auf unseren Drehkreuzen?? Warum machen wir da keine anderen deutschen Airliner hin?? Wir wärs mal mit Condor oder mit Tuifly oder mit HLX oder mit unseren niederländischen Nachbarn RoyalDutch/KLM??

Ist Air-Berlin nun ein staatliches Unternehmen oder ein...

privates?
Mal wieder Steuergelder, die für ein Privatunternehmen gezahlt werden.
Wie so oft.
---
Was macht denn der kleine Handwerksbetrieb mit sagen wir mal 2-3 Mitarbeitern?
Der geht pleite und die Mitarbeiter sitzen auf der Straße.

Ergo kleiner Handwerker, beim nächsten Mal muß dein Unternehmen größer werden, damit du die Chance erhältst im Falle einer Insolvenz Kohle von uns zu erhalten.

liebe/r skywalker,

ja, habe verstanden, abhaengig beschaeftigte haben, wenn sie sich fuer eine stelle bewerben zuallererst darauf zu achten, ihr unternehmen nicht zu ueberfordern mit ihren unverschaemten gehaltsvorstellungen.

und wenn die unternehmensfuehrung dennoch mist baut und unglaubliche lohnstueckkosten von 87k euronen pro mitarbeiter in den sand setzt, wofuer ja, wie ich und wir jetzt lerne(n), die unverschaemten lohnforderungen der abhaengig beschaeftigten verantwortlich sind, dann haben zuerst diese unverschaemten abhaengig beschaeftigten ihre ansprueche herunterzuschrauben und dem vorstand anzubieten, hier, liebe leistungstraeger in nadelstreifen, nehmt die haelfte meines lohnes, den ich nicht verdient habe und macht damit nochmal so erfolgreiche unternehmenspolitik und trefft entscheidungen, in die ich nicht involviert werde, weil ich ja letztlich nur unverschaemtes zeugs fordere...

hab ich das ungefaehr so richtig verstanden?

Ist das nicht völlig

Ist das nicht völlig egal?
Fliegen ist viel zu billig. Zu viele airlines verderben sich gegenseitig die Preise.
Bleibt zu Hause. Fahrt ins benachbarte Ausland. Und spart auf eine gute Flugreise.
Man braucht keinen massentourismus nach Malle oder phuket.
Selbst firmenmeetungs kann man probkemlis via inet erledigen.
Der Wahn, fliegen zu müssen, muss enden.

liebe/r rghd,

zunaechst einmal verbieten sich unternehmerische entscheidungen, in die abhaengig beschaeftigte im regelfall nie einbezogen werden, die ein unternehmen in finanzielle schieflage bringen, so dass gehaltszahlungen in gefahr geraten, fuer die abhaengig beschaeftigte eine leistung erbracht haben, also auch einen anspruch haben.

ihrer logik zufolge sollen abhaengig beschaeftigte fuer unternehmerische entscheidungen, in die sie nie involviert waren, mit lohnverzicht reagieren bzw. keine lohnerhoehungen fordern, die ein unternehmen in die insolvenz treiben.

wenn sie mir vorrechnen koennen, dass unverschaemte lohnforderungen von abhaengig beschaeftigten und nicht falsche/groessenwahnsinnige/unangemessene entscheidungen der unternehmensfuehrung air berlin in die insolvenz getrieben haben, bin ich geneigt, ihrer logik zu folgen. bis dahin finde ich ihre logik einigermassen abenteuerlich und eine art "haltet-den-dieb!"-argumentation.

Selbstverschuldet in Turbolenzen und Absturz

Air Berlin ist nicht durch völlig gerechtfertigte Lohnzahlungen an die Leistungsträger, nämlich an die Piloten, Stewadessen und das Bodenpersonal ins Trudeln geraten, sondern durch handwerkliche Fehler der Führungsebene, Stichwort "Mehdorn" um nur einen von ihnen zu nennen. Das schlimme ist nur: Manager, die ein Unternehmen in die Pleite treiben gehen, finanziell bestens versorgt, in das nächste, während das Personal in die Arbeitslosigkeit und Hartz IV abstürzt.

14:19 von transarena

Gut so ! Genau so sehe ich das auch. Wer so mit seinen Kunden umgeht soll absaufen oder wenn und aber.

um 10:14 von Veto

Der "Massentourismus" wie Sie es nennen, und die Umweltverschmutzung finden auch durch Autos, Züge (Diesellok) und Schiffe statt, durch Passagierkreuzschiffe sogar extrem. Soll das auch alles abgeschafft werden? Tourismus ist ein Wirtschaftszweig, zu dem auch Fluggesellschaften und ihre Maschinen gehören, und ohne Wirtschaft keinerlei Wohlstand.

Wer glaubt, Piloten bekämen

Wer glaubt, Piloten bekämen viel Geld, der irrt. Das war früher mal so.
Aber diese Zeiten sind vorbei.
Wer würde sich freiwillig menschen anvertrauen, bei denen ausbildung und können so existenziell sind, die nicht ausreichend und immer wieder, geschult würden?
Glauben Sie, die dlh piloten bekommen ihr geld geschenkt?
Die leute vorne im Flieger haben nicht nur die verantwortung für die Passagiere, die sind die wichtugsten leute im Unternehmen.
Leichte Fehler, wie bei bwlern üblich, kosten da leben.
Wollen sie das wirklich? Fluegende Busfahrer?
Ich nicht.
Ich spare lieber ein paar tage länger, und vertraue mein leben auschlueßluch renommierten, alteingesessenen Airlunes an.

@16:39 von Skywalker @Abydos - ernsthaft?

Meinen Sie das ernst?

Sind etwa jetzt die Mitarbeiter daran Schuld, daß die Airline pleite ist?

Was glauben Sie eigentlich was die meisten Mitarbeiter bei Air-Berlin verdienen?
Und ich rede jetzt nicht von den hohen Gehältern der Piloten. Das ist ein anderes Thema.

Wahrscheinlich ist es Ihre Auffassung, daß der "dumme" Mitarbeiter gefälligst umsonst oder noch besser jeden Monat doch bitte noch eigenes Geld für das Unternehmen mitbringen sollte.

Denn immerhin hat diese Mitarbeiter ja das privileg bei Air-Berlin arbeiten zu dürfen.

Ich frage mich manchmal was für Vorstellungen manche Menschen haben.

re einerer

"Fliegen ist viel zu billig. Zu viele airlines verderben sich gegenseitig die Preise."

Viele Airlines arbeiten mit Gewinn. Auch solche mit niedrigen Preisen. Es gäbe sie sonst nicht.

Keine Panik

Der Gemischtwarenladen Air-Berlin musste ohnehin einmal aufgeräumt werden. Jetzt ist das zwar schmerzlich, aber deutlich einfacher zu haben.
Was die innerdeutsche Konkurrenzlage betrifft, sehe ich aus Verbrauchersicht wenig Grund zur Sorge. Die Slots kommen nicht abhanden, entweder gelingt eine Sanierung oder einer der britischen Billigflieger steigt bei Air-Berlin ein. Sowohl wegen der Slots als auch wegen des Brexits. Und die Bahn gibt es ja auch noch, demnächst sogar in 4 Stunden auf einer der dicken Rennstrecken sowohl für Lufthansa als auch Air-Berlin (München <-> Berlin).
Der bequeme Zubringer nach Abu Dhabi ist ein wenig in Gefahr, das ist ein bischen blöd, weil Richtung Asien und Afrika aktuell auch Qatar Airways ein leichter Wackelkandidat ist. Vom Weltuntergang sind wir aber auch hier ewig entfernt.
Die Mitarbeiter? Ja klar, die sind in der unangenehmsten Lage von allen. Wie bei jeder anderen Insolvenz freilich auch.

um 18:03 von Einerer

Hier muß ich Ihnen völlig zustimmen. Es gibt Mittlerweile, wie auch in den Medien berichtet wird, junge Piloten, die in Mehrbettzimmern, ja sogar Stellenweise in den Flugzeugen schlafen, weil sie sich keine vernünftige Unterkunft mehr leisten können. Der Traum vom Traumberuf Pilot ist ausgeträumt. Ähnliches gilt auch für das Kabinenpersonal. Gruß.

die 150 mio sind so berechnet,

daß sie über den wahltermin hinaus reichen. ,

Mit dem Kredit

wird dann auch sicher derlei bezahlt:

Winkelmanns Vergütungspaket weicht von der Vergütungsrichtlinie ab. Er erhält eine Einmalzahlung von 300.000 Euro, um entgangene Pensionsansprüche auszugleichen. Zudem erhält Winkelmann ein jährliches Bruttogehalt von 950.000 Euro. Derselbe Betrag kann durch eine variable Vergütungen noch einmal hinzukommen. Für 2017 hat der neue Chef bereits Anspruch auf einen einmaligen Mindestbonus von 400.000 Euro, der im Januar 2018 gezahlt und auf alle anderen während der Beschäftigung zu zahlenden Jahresboni angerechnet wird.
Air Berlin zahlt Ex-CEO Pichler 1,45 Millionen Euro Abfindung.

Guter Schachzug!

Das Easyjet interresse zeigt, ist gut durchdacht! Ryanair hat in Düsseldorf keine Start/Landerechte, weil ein Grossinvestor des Düsseldorf Airports ein Irrländer ist, dieser mag Ryanair nicht. Übernimmt Easyjet einen Teil von AirBerlin, kann er in Düsseldorf starten/landen, Ryanair hätte das nachsehen.

15:11 von lino3

150 Millionen Überbrückungskredit = Volksverdummung

Wenn Air Berlin den Kredit nicht zurückzahlt, sind wir Steuerzahler gekniffen. Denn die Absicherung per Bundesbürgschaft ist totale Volksverdummung, da diese ebenfalls vom Steuerzahler getragen wird. Zumindest können sich die verantwortlichen Manager bei Eigenverwaltung der Insolvenz weiterhin reichlich bedienen.
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Meinen Sie nicht, dass die Wirtschaftsministerin Frau Zypries das mit dem Martin abgestimmt hat, also alles gerecht ist?

Großer Jammer wegen einigen Euro.

Hier wird ja massiv herum geheult, nur weil wegen miesem Management und furchtbarer, in den Abgrund reissender, Unternehmensstrategie diese Fluggesellschaft nun vom Steuerzahler über Wasser (bzw. in der Luft) gehalten werden soll.
Klar waren da viele Jahre lang schwere Fehler gemacht worden, unter anderem, dass die Preise für die Steuerzahler so extrem niedrig waren. Aber so ist der deutsche Steuerzahler und Michel veranlagt, geizig wenn es um billige private Flüge geht, aber einer Firma, bei der er selbst kein Angestellter oder Teilhaber ist, nicht mit Steuermitteln helfen wollen.
Dieser Egoismus der deutschen Steuerzahler lässt unsere ungerechte Marktwirtschaft, die zur Monopolisierung neigt, erst richtig aufblühen!

Richtiger Weg

Der Überbrückungskredit ist der richtige Weg, damit der Flugbetrieb aufrecht erhalten werden kann, und alle Tickets ihre Gültigkeit behalten. Tatsache ist aber auch, das mit dem heutigen Tag Air Berlin, so wie sie bis jetzt war Geschichte ist. Am Ende wird wahrscheinlich nur eine stark verschlankte Airline übrigbleiben, mit erheblich weniger Personal.

Typisch Sozies...

... machen sich stark, eine Pleitefirma mit Steuergeldern aufzupäppeln,
und damit einen unendlichen Kreislauf aufrecht zu halten.

Stattdessen sollten wir, alle Bürger, froh sein, wenn solche umweltverpestenden Billigfirmen vom Markt verschwinden.

Und sollen doch die paar Urlauber sich mal kümmern müssen, heim zu kommen. Es sind doch die, die alles nur biliig billig haben wollen auf Kosten der Umwelt und auf Kosten der Arbeitnehmer in den Urlaubsgebieten.

Gruß Kurt(imwald)

LTU-Lastig!

Alles sehr LTU-Lastig.
Finde ich schon komisch, nach nur 10 1/2 Jahren.

An die Fähigkeit der Sanierung durch das eigene Management

glaube ich nicht. Wie lange ist Air Berlin schon in Schwierigkeiten und schreibt Rote Zahlen.
Wie oft sollte schon "alles besser werden"?
Wenn Air Berlin noch zu retten sein sollte... dann mit einem cleveren und erfahrenen Insolvenzverwalter und nicht mit jenem Management, das unter wechselnden Führungsköpfen Air Berlin ruiniert hat.

re kurtimwald

"Typisch Sozies...

... machen sich stark, eine Pleitefirma mit Steuergeldern aufzupäppeln"

Typisches Stammtischgestänker. Weder haben wir eine Sozi-Regierung noch wird eine Pleitefirma aufgepäppelt.

"Stattdessen sollten wir, alle Bürger, froh sein, wenn solche umweltverpestenden Billigfirmen vom Markt verschwinden."

Der Flugverkehr wird um 0,0% weniger werden.

Sättigung in der Luftverkehrsbranche?

Vielleicht ist diese Insolvenz ja auch ein Zeichen für eine Sättigung an dem langjährigen Wachstumsmarkt Luftverkehr? Vielleicht können die Menschen nicht einfach immer noch mehr und noch mehr reisen? Für die Umwelt wäre das alle Mal gut. Es ist nur traurig, dass es ausgerechnet eine sympathische Fluggesellschaft wie Air Berlin trifft, die eigentlich ein schönes Konzept hatte: qualitätsvolle europäische Flüge im mittleren Segment, keine Luxusairline, aber auch kein Billigflieger. Das wiederum könnte ein Zeichen dafür sein, dass die europäische Mittelschicht zunehmend aufgerieben wird zwischen Oberschicht und Unterschicht - und sich selbst einer übersteigerten Anspruchsmentalität schuldig macht.

@um 20:24 von karwandler

...

wir haben leider noch Sozis in der Koalition, und die zust. Ministein hat die 150 Mio. verbrochen.
Wegen den 8.000 Arbeitsplätzen.

Die Sozis neigen dazu, trotz nahezu Vollbeschäftigung jede Machenschaft bei Androhung von Arbeitsplatzverlust zu finanzieren.

Gruß kurt(imwald)

Am 15. August 2017 um 20:43 von enttäuscht

Nein. Die Statistiken und Prognosen sagen etwas Ganz Anderes. Zum Beispiel, das der noch nicht fertige Flughafen in Berlin BER... in 5 Jahren 4 Millionen Passagiere zu wenig abfertigen kann.

@20:07 von kurtimwald Typisch Sozies... (Ihr O-Ton),...

...warum typisch Sozies (sprich SPD)?
---
Dies war eine Entscheidung der Bundesregierung.
also der Koalition aus CDU/CSU und SPD,
die im Übrigen von der Mehrheit der Konservativen die Kanzlerin stellt.
---
Also warum typisch Sozies?

Bitte um Antwort.

re enttäuscht

"Vielleicht ist diese Insolvenz ja auch ein Zeichen für eine Sättigung an dem langjährigen Wachstumsmarkt Luftverkehr?"

Das ist reiner Unsinn. Der Luftverkehr nimmt stetig zu. Eine Insolvenz zeigt gar nichts an.

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