Ihre Meinung zu: Schweizer Supermarkt verkauft künftig Insekten-Burger

14. August 2017 - 14:28 Uhr

Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen - was in fernen Ländern schon länger als Snack angeboten wird, verkauft eine Supermarktkette künftig auch in der Schweiz. Eine Gesetzesänderung macht's möglich. In Deutschland ist das verboten.

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Kommentare

An dem apettitlichen Anrichten...

...Sollte man noch Arbeiten. O_o

Allerdings muss ich zugeben, dass das Foto besser aussieht, als die Mückenburger, die ich letztens in einer Reportage gesehen habe. Auch wenn diese den Leuten - ob groß oder klein, alle stopften sich voll - scheinbar unglaublich gut geschmeckt haben.

Ekelhaft

Es ist mir unverständlich, wie in der Schweiz derartige Ekelprodukte angeboten werden können. Ich hoffe, das es in Deutschland bei einem Verbot dieser Erzeugnisse bleibt.

aber in deutschland wird doch

auch gerne gammelfleisch verkauft. gerne in einer marinade zum sonderpreis für das grillfest

@ Thomas Wohlzufrieden

"Es ist mir unverständlich, wie in der Schweiz derartige Ekelprodukte angeboten werden können" Am 14. August 2017 um 15:37 von Thomas Wohlzufrieden

Ach bitte! Machen Sie kein Drama daraus.
Als ich ein Kind war, da gab es so was noch in jedem zehnten gesunden Apfel als Gratisbeilage und ich habe einige davon - zugegeben eher aus Versehen - gegessen. Meist hat man es rechtzeitig gemerkt, den Wurm rausgeschmissen, und weiter gegessen.

@Thomas Wohlzufrieden

Nun, ob Schweineschnitzel, abgepackte Wurst unter Schutzatmosphäre, Analogkäse etc. pp nicht genauso ekelhaft ist, sei mal dahin gestellt...

An dem Sprichwort "Was der Bauer nicht kennt, dass isst er nicht." - da ist wohl was dran.

An einer im heimischen Garten eingesammelten Heuschrecke, frisch geröstet, ist doch nichts gegen einzuwenden.

Auch wenn einige Leute immer

Auch wenn einige Leute immer noch der festen Überzeugung sind, dass das was sie eklig oder ungewöhnlich empfinden illegal sein muss, wird das Ess-Insekt seinen Siegeszug wohl fortsetzen. In einer Welt in der der Wert sachlicher Argumentation noch dem kleingeistigen Individualbefinden vorgezogen wird spricht auch nichts relevantes dagegen. Insekten sind nahrhaft, soweit bekannt gesund und erzeugen weniger CO2 in der Aufzucht, als vergleichbare Mengen konventinellen Fleisches. Keine Sorge: Genau wie bei der Homoehe wird es nicht zum Zwang kommen sondern nur zur Erlaubnis...wovor also Angst haben?

Ich finds jetzt nicht nicht

Ich finds jetzt nicht nicht widerlicher als verpestete Eier.

Da weiß man wenigsten, in was man reinbeißt, vorausgestetzt die sind nicht durch Insektizide gestorben.

Nebenbei ist das doch ein schönes Beispiel dafür, dass man dann auch getrost Insekten als Sekundärbeilage verspeisen kann.

Wie eklig ist DAS denn?

es gibt sowieso kaum noch Insekten - und die wenigen, die es noch gibt, werden jetzt auch noch gegessen?

Und selbst, wenn sie gezüchtet werden. Es gibt Grenzen. Das hat auch absolut nichts damit zu tun - wat der Bauer net kennt, frisst er nicht.

Was kommt als nächstes?

Das ist einfach nur widerlich!

Die Nahrung der Zukunft

In Südafrika gibt es genügend Farmen
um die Welt mit Protein zu versorgen.
Im übrigen sind Heuschrecken absolut lecker

Sind nicht

Sind nicht zugelassen?

Insekten gibts überall.
Die warten wohl nicht auf ihre Zulassung.

Man kann sie also auch selber fangen und frittieren ...

Man kann aber auch wahlweise

Man kann aber auch wahlweise Hülsenfrüchte
und Nüsse essen, die sind genauso proteinreich.

Warum denn nicht?

Das kann doch jeder für sich selbst entscheiden.Insekten- Lollis und Knoblaucheis gibt es ja auch schon. Und ein Mohamedaner lebt auch unter uns obwohl unser so beliebtes Schweinefleisch einen Ekel bei Ihm auslöst.
Jedem was er mag ....

Lecker

Hier noch ein passendes Gericht. Herdplatte anmachen, drauf kotzen etwas warten, dann wenden und schon hat man eine alternative Pizza.

Warum hier noch nicht?

In vielen anderen Ländern liefern Insekten ein traditionelles, gesundes, preisgünstiges und nachhaltiges Essen.
Die Tierquälerei dürfte sich auch mehr in Grenzen halten als bei Schwein und Rind.
Ich fände es gut, wenn es hier auch erlaubt wäre.

Schweizer Supermarkt verkauft künftig Insektenburger

Die Schweiz war ja schon immer so etwas anders als die anderen Länder in Europa. In der Schweiz laufen die Uhren eben anders als bei uns. Dies wird nicht nur an den vier offiziellen Sprachen deutlich oder daran, dass der Bundespräsident nur 1 Jahr lang amtiert.
Nun ist die Schweiz seit heute also auch sehr wählerisch bei dem Essen. Schließlich wird ja gegessen, was auf den Tisch kommt.
Die Schweiz hält unentwegt an ihrer aus dem Wiener Kongress von 1815 immer währenden Neutralität fest und hat dies auch in den Weltkriegen deutlich gemacht.
Sie haben im Gegensatz zu den anderen meisten europäischen Ländern in einer Volksabstimmung den Beitritt zum EWR zum 1. Januar 1993 abgelehnt und so startete der auch der Maastrichter Vertrag mit dem Euro ohne die Schweiz.
Auch ist in der Schweiz ein Minarettverbot im Jahre 2010 durchgesetzt worden, für das in den meisten anderen europäischen Ländern keine Stimmen jemals durchsetzbar wären.
Heuschrecken, Mehlwürmer und Grillen - wieso denn nicht?

@Am 14. August 2017 um 15:37 von Thomas Wohlzufrieden

"Es ist mir unverständlich, wie in der Schweiz derartige Ekelprodukte angeboten werden können. Ich hoffe, das es in Deutschland bei einem Verbot dieser Erzeugnisse bleibt."
Sie haben absolut Recht. In Deutschland sind wir weiter, hier gibt es kein "Ekelessen".
Vielleicht können sie mir einen Tipp geben fürs Wochenende. Lieber eine Pferdezunge geräuchert, saure Nierchen (Das sind die Dinger die das Urin produzieren), eine Kalbsleber (Die ist richtig gefährlich wenn sie zu alt wird), oder Rinderhoden (den muss man ca. 3 Tage in Milch einweichen damit er überhaupt genießbar ist). Alles deutsche Spezialitäten.
Oder wie wäre es mir verschimmeltem Käse?
Und was ist Sauerkraut anderes, als vergammelt?
Matjes lagert 5 Tage lang in Salzlake, inkl. dem Darm und ist eine Delikatesse.
Oder Foie Gras? Entenstopfleberpastete? Dafür zahlt man im Elsass gerne mal 100€ pro Kilo.
Eklig ist nur eine Frage der Gewöhnung.
Fragen sie mal einen Engländer was der zu kaltem Fleisch als Frühstück sagt: Eklig!

...

Insekten gehören wie Krabbe, Garnele, Hummer, etc. pp. zu den Gliederfüßern (Arthropoda) und dürften einen ähnlichen Geschmack aufbieten.
Was ich nicht verstehe ist, dass man sie mit Darm und Panzer essen soll. Das finde ich daran eklig.

@StöRschall

"Man kann aber auch wahlweise Hülsenfrüchte und Nüsse essen, die sind genauso proteinreich."

Mag sein, ich reagiere darauf aber allergisch, auf Heuschrecken nicht...

Frittierte Heuschrecken sind übrigens durchaus lecker. Mehlwürmer habe ich nie probiert, aber den Geruch mochte ich nie leiden.

Im übrigen gilt: WARUM ist es verboten?

Lecker, aber keine Lösung des Ernährungsproblems

Insekten sind gesund, nahrhaft und lecker und auch nicht ekliger als Garnelen, Schnecken, Kaviar oder Fleisch von toten Tieren. Für die Ernährung der Weltbevölkerung werden sie nicht viel beitragen können. Was im häuslichen oder kleinbäuerlichen Maßstab unter Verwendung von Küchenabfällen als Futter gut funktioniert, hat bei der industriellen Massenproduktion die gleichen Probleme wie die übliche Massentierhaltung: Krankheiten =>Antibiotika, Verwendung von gepanschtem Billigstfutter.......
Als Insektenzüchter weiß ich, daß ich gesunde Tiere nur mit gutem Futter "erzeugen" kann. Und das kostet. Fragen Sie mal im Zoogeschäft, was eine Packung Heuschrecken kostet und dann überlegen Sie, ob Sie sich diese Delikatesse leisten wollen.

Warum denn nicht, wenn sie

Warum denn nicht, wenn sie gesund und nahrhaft sind?
An den optischen Eindruck werde ich mich zwar erst gewöhnen müssen, aber alles, was unter Meeresfrüchte läuft, war mir früher auch nicht so geheuer. Inzwischen hab ich sie als Nahrungsmittel akzeptiert.

Fish'n'Chips

Hatte letztes Jahr in Nordghana eine lokale Spezialität gereicht bekommen - kleine getrocknete Fischchen, mit Kopf, Schwanz, Flossen usw. Waren ein bisschen schwach gewürzt, aber durchaus genießbar. Konsistenz ähnlich wie Kartoffelchips.

Also so'nen Heuschreckenburger würde ich schon mal probieren ...

MfG A.

3. Mose - Kapitel 11

Doch dürft ihr von den geflügelten Insekten, welche auf vier Füßen gehen, diejenigen essen, welche oberhalb ihrer Füße zwei Schenkel haben, vermittelst deren sie über den Erdboden hüpfen können. Von diesen dürft ihr essen die verschiedenen Arten der Wanderheuschrecke, der Feldheuschrecke, der Laubheuschrecke und der Fangheuschrecke.

Zulassung beschleunigen

Auf Streetfoodmessen gibt es so etwas zu horrenden Preisen bereits. Für mich noch unerschwinglich, ist es doch eigentlich billiger (weil effizienter) Insektenprotein zu erzeugen als Säugetiere zu mästen. Zudem sind die meisten verwendeten Insekten mit Massentierhaltung sehr zufrieden.
Meeresfrüchte sind mir auch anatomisch suspekt, obwohl sie durchaus lecker sein können. Letztlich bin ich für mehr Vielfalt. Der Rest kann dann ja der Verbraucher entscheiden.
Anderen aus eigenem Ekel das Essen zu verbieten finde ich arrogant!

Lutstig

Dass einige hier meinen, das wäre ekelhaft.
Aber zu einem Krabbenkocktail, einer Weinbergschneke mit Knoblauch und Weinblättern oder Frosschenkeln wird mit der Zunge geschnalzt.
Ist es wirklich so wichtig, wo knochen oder Exoskelett sind?

Warum denn nicht?

Insekten sind proteinreich und in weiten Teilen Asien tägliches Essen. Ich esse ja auch Garnelen und Krabben, warum denn keine Heuschrecken? Und Insekten können einen wichtigen Teil zur Welternährung beitragen, ohne die Platzansprüche und ohne die Belastung der Böden wie bei Schweine- oder Rinderhaltung

Für den "gemeinen" mitteleuropäischen Verbraucher

dürfte das eher gewöhnungsbedürftig sein, daher verstehe ich nicht, dass solche Produkte angeboten werden. Ob sich "Insekten-Burger" am Markt etablieren und halten werden, muss die Zukunft zeigen. Ich persönlich bezweifele dies.

Nachdem die ersten abenteuerlustigen und/ oder Asienerfahrenen Verbraucher diese Produkte gekostet haben, werden sie diese voraussichtlich wieder meiden.

Warum verboten?

Da es umweltfreundlicher ist und vor allem das Leid von Säugetieren reduzieren würde, wäre es sehr zu begrüßen, wenn Leute sich an den Gedanken gewöhnen könnten, Insekten zu essen.
Warum ist es aber verboten? Scheint weniger gefährlich als mit Antibiotica behandeltes Schwein. Man könnte vermuten, dass gewisse Politiker von der Schweinezucht-Industrie 'beeinflusst' sind...

Ich finde es einfach

widerlich! Schäm .....

@ 16:42 von Phonomatic

"Insekten gehören wie Krabbe, Garnele, Hummer, etc. pp. zu den Gliederfüßern (Arthropoda) und dürften einen ähnlichen Geschmack aufbieten.
Was ich nicht verstehe ist, dass man sie mit Darm und Panzer essen soll. Das finde ich daran eklig."

Mag sein, dass der Geschmack ähnlich sein dürfte, die Konsistenz ist es nicht, da bei den Insekten der Hinterkörper nicht muskulös ist. In Deutschland wird weit überwiegend nur dieser Muskel verzehrt. Zu den Gliederfüßern gehören zudem mehr als 3/4 aller Tierarten, da erwarte ich schon deutliche Geschmacksunterschiede.

Die Sache mit dem Darm ist auch tief in vielen Köpfen. Ich kenne aber niemanden, der eine Nordseegarnele (Krabbe) entdarmt. Es geht auch größer: sogar Sprotten werden mit Haut und Haar verzehrt.

Gut, der Panzer erscheint vielen Deutschen nicht zum Verzehr geeignet, frittiert oder gut gebraten ist er es doch. (Das gilt auch für die Gräten und Flossen eines Fisches.) Und wer seinen Gelenken etwas Gutes tun will, isst den Panzer mit.

re 17:27 von MikeWaz

Warum ist es aber verboten? Scheint weniger gefährlich als mit Antibiotica behandeltes Schwein. Man könnte vermuten, dass gewisse Politiker von der Schweinezucht-Industrie 'beeinflusst' sind...

Ich vermute eher, dass es um ungeklärte Verbraucherschutzbestimmungen hinsichtlich Insektenverzehr handelt. Im Gegensatz zu normalen Wirbeltieren ist bei Insekten unklar, welche Krankheiten diese haben können und welche davon auf Menschen übertragbar sind.

Wie gesagt, nur meine Vermutung! Da wir in der EU einen "vorauseilenden Verbraucherschutz" haben, dürfte meine Vermutung vom eigentlichen Grund nicht weit entfernt sein...

@ 16:02 von emcebe

"...
An einer im heimischen Garten eingesammelten Heuschrecke, frisch geröstet, ist doch nichts gegen einzuwenden."

Das würde ich gerne ausprobieren, ich habe in meinem Gärtchen jedoch noch nie eine Wanderheuschrecke gesehen (°_°)

@15:37 von Thomas Wohlzufrieden

Warum soll das denn verboten bleiben? Nur weil Sie das "Ekelprodukte" nennen?

Es würde Sie doch keiner zwingen, das zu essen. Aber lassen Sie doch bitte die Leute selbst entscheiden, was sie essen wollen und was nicht.

ztig Milliarden Heuschrecken?

Unabhängig davon, ob man diese Viecher mag oder nicht, aber um satt zu werden, wie viele braucht man dann? Und wo werden die gezüchtet? Können dann die Windkrafträder bestehen bleiben oder zerhäckseln diese zu viele "Lebensmittel"?

17:34 von Ritchi

Der Brustpanzer mit "Keule" und Kopf wäre sicher nahrhaft. Auf Hinterleib, Flügel und die kleineren Beine würde ich verzichten.
Dass das Chitin gut ist für die Gelenke, woher haben Sie das?

um 17:28 von mike301243

Da möchte ich Ihnen völlig zustimmen, Gruß.

Schweizer Supermarkt verkauft künftig Insektenburger

In der Schweiz laufen die Uhren nun einmal anders als bei uns.
Warum denn eigentlich nicht?

mal ne andere Frage

ob sich unter einer mit Sauerstoff angereicherten künstl. Atmosphäre wohl auch Riesenheuschrecken züchten ließen?

@ Kessl, 16:41

>> Eklig ist nur eine Frage der Gewöhnung. <<

Sie haben noch ein paar der delikaten Genüsse vergessen:

wie ist es mit Austern-Schlürfen?

schon mal von Würchwitzer Milbenkäse gehört?

Kinder holen sich auch schon mal einen kleinen Snack aus ihren Nasen ....

@ dreikäsehoch

"Und selbst, wenn sie gezüchtet werden. Es gibt Grenzen. Das hat auch absolut nichts damit zu tun - wat der Bauer net kennt, frisst er nicht.

Was kommt als nächstes?

Das ist einfach nur widerlich!"

Probieren Sie doch mal eine Handvoll gerösteter Heuschrecken, glauben Sie mir, Sie werden angenehm überrascht sein!

m 16:43 von Skywalker

"Im übrigen gilt: WARUM ist es verboten?"

Weiß nicht. Hab ich mich auch schon gefragt.

Vielleicht wegen der Haltung?

Und wie wollen Sie die töten? In Massen.
Durch Elektrosvchock? Oder doch Insektizide
Und dann könnte ich mir vorstellen, wird es schwierig, die bereits verstorbenen von den Lebenden zu trennen? Die dann so vor sich hin modern und dann halt einfach mitgegessen werden.
Ich weiß es nivht ...

Einerseits müssen vor dem Hintergrund

der ausufernden globalen Geburtenraten neue Lebensmittelformen eingeführt werden...
andrerseits bin ich dankbar um der Gnade einer frühen Geburt...Insekten muss ich mir wohl nicht mehr antun...ich denke, dass sich kommende Generationen daran gewöhnen werden.....

Heuschrecken in Schokolade

Sollen doch eine Delikatesse sein......

Ok. Der Punkt ist doch, dass das menschliche Verdauungssystem darauf ausgelegt ist Derartiges verwerten zu können - ganze Völker ernähren sich davon.
Wir haben lediglich kulturell bedingte Hemmungen.

Ich sehe keine Probleme darin so etwas anzubieten solange es eindeutig gekennzeichnet ist.

Wers mag!

Insekten als menschliche

Insekten als menschliche Nahrungsquelle ...

... gehören global genauso strikt verboten wie Fische, Meeresfrüchte, Reptilien, Vögel, Geflügel, Amphibien oder dergleichen Getier! Der Mensch ist definitiv kein Allesfresser – und nicht alles, was ungiftig ist, ist auch gesund...

@Asparagus

"Hatte letztes Jahr in Nordghana eine lokale Spezialität gereicht bekommen - kleine getrocknete Fischchen, mit Kopf, Schwanz, Flossen usw"

Die gibt es in Europa auch... (also vielleicht nicht DIE Spezialität, aber kleine Fischchen mit Haut und Haar (äh ich meine Schuppe).
Habe ich Pfingsten selbst noch auf den Grill geworfen, ist aber nicht so meins (weil bei den größeren Kalibern die Gräten pieksen).

@Ritchi

"Zu den Gliederfüßern gehören zudem mehr als 3/4 aller Tierarten, da erwarte ich schon deutliche Geschmacksunterschiede. "

Egal, mit der richtigen Sauce schmeckt auch Zucchini wie Currywurst...

Nein danke

Zugegeben, eigentlich müsste ich als ach so toll Liberaler XD auch für sowas offen sein, aber... nö.
Das klingt noch schlimmer als Tofu.
Andererseits ist uns natürlich allen bewusst, was wir so essen, wenn wir uns Fertig-Lasagne oder Leberwurst kaufen... Aber dann heißt das wenigstens anders und es steht was anderes drauf, als tatsächlich drin ist. Das macht viel aus.

@ jautaealis

Insekten als menschliche Nahrungsquelle gehören global genauso strikt verboten wie Fische, Meeresfrüchte, Reptilien, Vögel, Geflügel, Amphibien oder dergleichen Getier!

Säugetiere haben Sie vergessen. Die sollte man auch nicht essen.

@dreikäsehoch Re: Wie eklig ist DAS den?

Nicht so eklig.

Mein Bruder hat mir schon geröstete Heuschrecken und Maden aus Thailand mitgebracht. Das war durchaus genießbar.

Im Übrigen haben Sie richtig geraten. Die Insekten werden dafür gezüchtet. Warum wollen Sie da eine Grenze haben, wo andere Menschen beherzt zugreifen?

Im Grunde läuft es alles auf eine Erkenntnis hinaus: Wer sowas nicht essen mag, soll es auch nicht müssen.

Maden essen

Ich habe schon dicke, geröstete Maden gegessen. Absolut lecker.

@StöRschall: Nüsse und Hülsenfrüchte

sind für viele nicht genießbar,

da sie ein hohes Allergiepotenzial haben. Das ist bei Insekten, die man isst, praktisch ausgeschlossen.

@Gnom

"Ich vermute eher, dass es um ungeklärte Verbraucherschutzbestimmungen hinsichtlich Insektenverzehr handelt. "

Solange ich noch mit offenem Mund Fahrrad fahren darf...

@jautealis 20.16

Selbstverständlich ist der Mensch ein Allesfresser, das wird Ihnen Jeder ! Wissenschaftler bestätigen, ob Archäologe, Ernährungswissenschaftler, Mediziner. Die Einzigen, die das bestreiten, sind verbohrte Ideologen

@StöRschall

"Vielleicht wegen der Haltung?

Und wie wollen Sie die töten? In Massen.
Durch Elektrosvchock? Oder doch Insektizide
Und dann könnte ich mir vorstellen, wird es schwierig, die bereits verstorbenen von den Lebenden zu trennen?
"
weiß nicht, aber ich würde das einfach so machen wie in der Schweiz oder in Belgien, oder in den anderen Ländern wo es üblich ist...

Oder wie in Holland, panieren und frittieren, nennt sich dann Fleeskroket oder Frikandel oder Nasischjif oder so....

@Skywalker, 20:38

"Oder wie in Holland, panieren und frittieren, nennt sich dann Fleeskroket oder Frikandel oder Nasischjif oder so...." -

Da haben sie was verkehrt verstanden. Hier ist Pferd drin, keine Insekten. Aber auch lecker!

Machbar...

Ich habs mal probiert. Diese dicken Wanderheuschrecken. Erst tiefgekühlt, dann kurz gekocht, um sicher zu sein, dass auch kein eventueller Parasit überlebt. Dann die Flügel und die stachlichen Beinchen ab, in Panade gewälzt und in viel Öl gebraten.

Schmeckte eigentlich nur nach der Panade. War auch nicht panzer-knusprig. War einfach... naja... Panade um fast nichts. Aber mit den richtigen Gewürzen und vielleicht noch crosser gebraten sicherlich sogar gut essbar.

@9mm parabellum

"Ich habe schon dicke, geröstete Maden gegessen. Absolut lecker."

Aber nicht in Deutschland: Made in Germany gibt's doch kaum noch... :-)

20:38 von Skywalker

"Oder wie in Holland, panieren und frittieren, nennt sich dann Fleeskroket oder Frikandel oder Nasischjif oder so...."

Ich hab keine Ahnung, wie die das machen.
Damit ist aber noch nicht geklärt, wie Sie feststellen, welches Tier krank oder gestorben ist, wie sie die behandeln, die krank sind und wie die vom Organismus vertragen werden, wenn kranke und verwesende Tiere gegessen werden ...

"Made in Switzerland" ;-)

... da bekommt das Siegel "Made in Switzerland" doch plötzlich eine vollkommen andere Konnotation! ;-)

@JorisNL

"Da haben sie was verkehrt verstanden. Hier ist Pferd drin, keine Insekten. Aber auch lecker!"

Selbstverständlich. Herrlich ungesund, aber lekker... haben Sie vielleicht noch einen Tipp was in Bitterballen steckt? (Außer dem heimtückischen Klebstoff der die glühenden Teile am Gaumen verankert...)

lecker...

wie in s.o.asien.

@ Thomas Wohlzufrieden

"Ich hoffe, das es in Deutschland bei einem Verbot dieser Erzeugnisse bleibt."

Genau! Die Antwort der Deutschen auf alles, was nicht in die eigene Welt passt. Verbieten.

In der Chinesischen Küche gibt es seit Jahrhunderten das geflügelte Wort: Du kannst alles essen, was Beine hat, ausser dem Tisch und den Stühlen.

Ich jedenfalls sehe keinen Unterschied zwischen einer gerösteten Heuschrecke und einem gegrillten Krebs oder zwischen einer gekochten Made und einem rohen Fisch-Ei. Ich hoffe also, Ihre Verbotsforderung schliesst solche Widerlichkeiten wie Shrimp-Cocktails und Kaviar mit ein.

Meine Familie und fast alle meine Freunde hier in den USA können sich zum Beispiel nicht erklären, wieso eine solch lebensgefährlichen Speise wie Hackepeter in Deutschland erlaubt ist, wo doch jeder weiss, dass der Genuss von rohem Fleisch unweigerlich zu einem elendig schmerzhaften Tod führt. (Vorsicht, Ironie).

Verbieten ist verboten!

@jautealis: Wo haben Sie denn das her?

Was für ein Fresser ist denn der Mensch, wenn kein Allesfresser?

Hat der Mensch seit jeher nur Säuger gegessen? Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, hauen sich alles rein, was Eiweis enthält, unter anderem Insekten. Sogar die Bonobos fressen gelegentlich Fleisch.
Andere Primaten sind Vegetarier, obwohl sie einen ähnlichen Verdauungstrakt haben.

Also woran wollen Sie festmachen, dass wir keine Allesfresser wären?

Das ist die Nahrung der Zukunft

Angesichts der weiter explodierenden Weltbevölkerung müssen neue Wege zur effizienten und Nachhaltigen Ernährung beschritten werden.
Bestimmte Insektenarten sind hervorragend dazu geeignet.

Und so weit von einer leckeren Nordseekrabbe ist eine herzhaft zubereitete Wanderheuschrecke doch anatomisch auch nicht.
Dazu gerne ein kühles Bier und Bruschetta, was will man mehr?

@Sasquatch 21.06

nur interessehalber- sind Sie sicher, dass die Sache mit dem Tisch und den Stühlen ein geflügeltes Wort der Chinesen und nicht einer der herrlich politisch inkorrekten Sprüche des Prinzgemahl Philip ist? Ich kenne den Spruch von ihm

@ 17:53 von Phonomatic

"17:34 von Ritchi
...
Dass das Chitin gut ist für die Gelenke, woher haben Sie das?"

Nicht Chitin, sondern der Panzer von Krustentieren ist gut für die Gelenke. Chitin ist vermutlich unverdaulich.

@Skywalker

Natürlich. Je nachdem, was man möchte. Brot, Mehl,Brühe, Gewürze, Gelatine, Fleisch (gerne auch wieder Pferd, kann aber auch Rind, Kalb oder Geflügel sein) oder als Alternative Kartoffeln. Der Fantasie sind hier relativ wenig Grenzen gesetzt. Ich könnte mir daher auch sehr gut vorstellen, das es in der Zukunft auch bitterballen aus Insekten gibt, warum nicht. Sieht man ihnen von aussen nicht an, die Zutatenliste liest doch keiner und bei den Temperaturen unter der Panade merkt man doch nicht, was drin ist :-)

17:46 von Hugomauser

@15:37 von Thomas Wohlzufrieden

Warum soll das denn verboten bleiben? Nur weil Sie das "Ekelprodukte" nennen?

Es würde Sie doch keiner zwingen, das zu essen. Aber lassen Sie doch bitte die Leute selbst entscheiden, was sie essen wollen und was nicht.
////
*
*
Da brauchen Sie nicht darauf zu hoffen, auf die freie Entscheidung.
*
Spätestens bei kapitalistisch, pardon EU-reglementierter Massentierhaltung werden Tierschützer Einwände gegen die freie Entscheidung haben.

hauptsache der deutsche ...

hat sein Fleisch...egal wie schädlich es ist...
Insekten haben viel Protein...außerdem sollte jeder essen dürfen was er möchte...
nur die Fleischindustrie wird weiter auf ein Verbot bestehen...Lobbypolitik ...ohne Sie ginge es uns besser...

Jeder soll essen was ihm schmeckt

da möchte ich Keinen von seinem Geschmack hin beeinflussen . Und was hat Rüdiger Nehberg auf seinen Wanderungen nicht alles gegessen ? Gut in seinen Büchern nachzulesen. Der Mensch ist nun mal ein Allesfresser wenn es ums Überleben geht.

@ 20:16 von jautaealis

"Insekten als menschliche Nahrungsquelle ...

... gehören global genauso strikt verboten wie Fische, Meeresfrüchte, Reptilien, Vögel, Geflügel, Amphibien oder dergleichen Getier! Der Mensch ist definitiv kein Allesfresser – und nicht alles, was ungiftig ist, ist auch gesund..."

Ich habe in Biologie sehr gut aufgepasst und wenn ich mir die Position meiner Augen ansehe und mein weitgehend intaktes Gebiss putze, bin ich mir sicher, dass ich ein Allesfresser bin. Außerdem sagte mein Vater zu mir: ein gutes Schwein frisst alles - und meinte mich dabei.

Mit ihrem letzten Halbsatz haben Sie Recht. Deshalb steht nicht fermentiertes Soja auch nicht auf meinem Speiseplan, wohl aber auf dem von vielen Europäern. Unfermentiert ist dieses Produkt zumindest wertlos für unseren Körper, Insekten

@Sasquatch

"Meine Familie und fast alle meine Freunde hier in den USA können sich zum Beispiel nicht erklären, wieso eine solch lebensgefährlichen Speise wie Hackepeter in Deutschland erlaubt ist, wo doch jeder weiss, dass der Genuss von rohem Fleisch unweigerlich zu einem elendig schmerzhaften Tod führt. (Vorsicht, Ironie)."

Ich habe gerade in China (erst nachher erfahren) Frosch gegessen, habe mir aufgrund der seltsamen Knochen schon so etwas gedacht. Fleisch war wie Huhn, aber die splittrigen vielen Knochen doch etwas nervig. In dem Rahmen haben wir uns über Essen unterhalten: Die Chinesen ekeln sich nicht nur vor Hackepeter. Mein Gesprächspartner ist experimentierfreudig und hatte es in D probiert- er hat es noch nicht einmal vertragen...

@Boris.1945

"Spätestens bei kapitalistisch, pardon EU-reglementierter Massentierhaltung werden Tierschützer Einwände gegen die freie Entscheidung haben."

Spätestens mit Verlassen der Briten der EU steigt das kulinarische Niveau in der EU automatisch dermaßen an, dass unbedingt ein Gegenpol geschaffen werden muss, da diese neue Qualität für viele Menschen unbezahlbar wäre. Da sind Insekten hervorragend geeignet das Niveau wieder auf ein vernünftiges Maß zu senken.

Nachdem ich diverse Fotos...

...eines Freundes angeschaut habe, der eine “kulinarische Reise“ durch weite Teile Chinas gemacht hatte, finde ich Insekten als Speise geradezu appetitlich.

@ 17:59 von Phonomatic

"mal ne andere Frage
ob sich unter einer mit Sauerstoff angereicherten künstl. Atmosphäre wohl auch Riesenheuschrecken züchten ließen?"

Vermutlich ja.

Insekten sind in ihrer Größe limitiert durch ihre mäßige Sauerstoffaufnahme. Die Sauerstoffaufnahme über die Tracheen erfolgt durch Diffusion. Da die Oberfläche der Tracheen bei einer Vergrößerung des Insektenkörpers nur quadratisch wächst, die Masse jedoch in dritter Potenz zunimmt, ist schnell eine Grenze des Wachstums erreicht. Eine höhere Sauerstoffkonzentration steigert die Diffusionsgeschwindigkeit.

Der Vorteil ist, dass diese Insekten in freier Natur nicht überlebensfähig sein werden.

@Kessl

Sie haben die Maikäfersuppe und das badische Schneckensüpple vergessen. Auch das gehört(e mal) zur deutschen Küche. In Sachsen-Anhalt soll es auch Milbenkäse (ge)geben (haben) .

über hundefleisch zu reden

ist hier offenbar verboten. obwohl viele nationen das essen. in notsituationen gar gleichwertige. aber hier nicht

Insekten zu essen...

...ist ethisch deutlich weniger dubios als der Verzehr von Säugetieren oder Cephalopoden. Auch weniger dubios als Wirbeltiere zu verzehren, ganz generell, ob Fisch oder Geflügel. Ob ich persönlich Insekten essen wollte, ist eine andere Frage, aber es zu verbieten bzw. das Verbot bestehen zu lassen erscheint mir ziemlich absurd. Als nahes Beispiel seien mal Krabben inklusive den Garnelen genannt, die viele von uns gerne essen. Das sind letztlich auch Arthropoden, die sind den Insekten gar nicht so fern.

@ deutlich

"sind Sie sicher, dass die Sache mit dem Tisch und den Stühlen ein geflügeltes Wort der Chinesen und nicht einer der herrlich politisch inkorrekten Sprüche des Prinzgemahl Philip ist?"

Ich lerne gern dazu und es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass das Zitat mit den Tischen und den Stühlen von Prinzgemahl Philip istammt. Passen würde es zu ihm. Ich habe einen Freund aus Hongkong, der immer wieder mal einen Satz mit den Worten "Ein altes chinesisches Sprichwort, das ich mir gerade ausgedacht habe, besagt ..." beginnt.

Wenn meine Erinnerung mich nicht trügt, habe ich den Satz in der DDR in dem Buch "Diensreisen mit Augenzwinkern" von Werner Gilde gelesen. Mein Erinnerungsvermögen wird übrigens mit den Jahren immer besser: Ich erinnere mich mittlerweile sogar an Dinge, die nie passiert sind.

re Ritchi, 21:52

Nee, Sauerstoffsättigung wird ganz sicher nicht zu einem Größenwachstum der Heuschrecken führen. Da sind genetische Grenzen gesetzt, die sich durch Sauerstoff nicht so einfach durchbrechen lassen.

@ Karl Napf

"über hundefleisch zu reden ist hier offenbar verboten."

Nur weil sich keiner traut darüber zu reden, muss es doch nicht verboten sein. Einer, der ganz offen darüber geredet hat, war der norwegische Nationalheld Roald Amundsen.

In der Antarktis gibt es einen Ort, der heisst "Hundeschlachthof." Amundsen und seine Crew hatten auf dem Weg zum Südpol auf halber Strecke - nachdem einige der Proviant-Schlitten leer waren und zurückgelassen werden konnten - einen Teil ihrer Schlittenhunde getötet und "tiefgefroren". In seinem Tagebuch kann man nachlesen, wie sehr sich die ganze Crew auf dem Rückweg auf das frische Fleisch gefreut hat, das da auf sie wartete.

@ Kessl & a gutt Mensch

Noch ein paar Ergänzungen: Ich habe vor langer Zeit mal ein Buch über die Staufer gelesen, in dem sich ein ganzes Kapitel um mittelalterliche Essgewohnheiten drehte. Damals wurde so ziemlich alles gegessen, was satt machte. Zu den besonderen Spezialitäten gehörten Igel, Eidechsen und Wasserratten.

re Ritchi, 21:25

Jau, so ein Krustentierpanzer flutscht nur so durchs Gedärm, und nach dem Verzehr von 2-3 Langustenpanzern möchte man sich gleich zu einer Grbirgstour aufmachen.
Woher haben Sie Ihr Wissen?

@ 22:07 von harry_up

"re Ritchi, 21:52
Nee, Sauerstoffsättigung wird ganz sicher nicht zu einem Größenwachstum der Heuschrecken führen. Da sind genetische Grenzen gesetzt, die sich durch Sauerstoff nicht so einfach durchbrechen lassen."

Sie verwechseln Zucht mit Größenwachstum.

Ein höherer Sauerstoffpartialdruck allein wird nicht zu größeren Spezies führen. Die genetischen Grenzen durchbricht man bekanntlich durch Zucht.

22:07 von harry_up

Wikipedia:
Die größten Heuschrecken Süddeutschlands lebten im Jura vor etwa 150 Millionen Jahren in der Gegend von Eichstätt in Bayern. Dabei handelt es sich um die Gattung Pycnophlebia mit bis zu 15 Zentimeter langen Flügeln

Sie schrieben: Da sind genetische Grenzen gesetzt [...]
Das ist kein überzeugendes Argument, da man die Balance von genetischem Einfluss und anderen Faktoren noch gar nicht hinreichend versteht.

Die Rieseninsekten des Carbon werden jedenfalls in Zusammenhang mit der erhöhten Sauerstoffkonzentration der damaligen Atmosphäre gebracht.

22:28 von Ritchi

Wie Sie schon schrieben: natürlich unter der Prämisse ein möglichst große Heuschreckenart züchten zu wollen.

@ 22:18 von harry_up

"re Ritchi, 21:25
Jau, so ein Krustentierpanzer flutscht nur so durchs Gedärm, und nach dem Verzehr von 2-3 Langustenpanzern möchte man sich gleich zu einer Grbirgstour aufmachen.
Woher haben Sie Ihr Wissen?"

Das Exoskelett von Krebstieren ist wie bei anderen Anthropoden zwar auch aus Chitin aufgebaut, aber die Panzer sind doch sehr verschieden. So kann beispielsweise aus dem Panzer von Krebstieren Glucosamin herausgelöst werden, die Leibspeise für Arthroseerkrankte.

In den europäischen Mittelmeerländern ist es wie in Ostasien durchaus üblich, Garnelen mit Schale zu verzehren, die hierzu gut erhitzt werden.

Manches Wissen erlangt man, indem man weltoffen andere Völker oder gar Kontinente besucht. Was man dabei (kennen)lernt, darf man mit geeigneter Literatur vertiefen.

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