Kommentare

Nicht anders zu erwarten

Mittlerweile kennen wir Trump, es überrascht doch wirklich nichts mehr. Das ist sehr, sehr traurigmachend, aber man muss sich damit abfinden.
Ivankas Nachricht sollte man da als Balsam nehmen - sie ist nicht ihr Vater, das hat sie damit gezeigt.
Den republikanischen Abgeordneten kann man nur raten, sich eindeutiger denn je gegen diese Gewalt von Rechts zu positionieren. Klar, wenn sie auch auf die rechten Stimmen angewiesen sind, haben sie einen Konflikt - dann müssen sie sich entscheiden, welche USA sie wirklich wollen.

Die Bilder waren erschreckend !

Sogenanne Demonstranten, die martialisch mit Waffen aufmarschieren. Dann auch noch Organisationen wie der Ku Klux Klan.

Sein eigener Schwiegersohn und Tochter sind von diesem Rassismus bedroht. Schon merkwuerdig, dass sich Trump nicht deutlich von diesem Mob distanziert.

Unter dem Jubel der Trump

Anhänger wird die USA zerrissen. Das ist es doch was sein Berater Brannon wollte. Aber gewählt ist gewählt, wie hier seine Fan-Foristen sagen. Leider haben sie recht. Aber was rechter Populismus bedeutet und wohin er führt ist in Deutschland nun 94% der Bevölkerung bewusst. Die restliche 6% wählen halt rechts.

Verdient

Die Amerikaner haben den Präsidenten den sie wollten, jetzt müssen sie damit leben. Jeder wusste vorher das Leute wie Herr Bennon seine engsten Berater werden, auch wie Herr Trump politisch einzuordnen ist.

Das der Rest der Welt weiterhin vor den USA kuscht ist deren Problem.

Ich bin enttäuscht das nicht mindestens aus Europa klare Worte nach USA geschickt werden. Europa scheint nur eine Erweiterung Amerikas zu sein.

Ähnliche Probleme mit Rechts gibt es aber auch bei uns. In ganz Europa.

Erstaunlich,

dass ausgerechnet die Tochter von Trump den Mut besitzt, eine klare Meinung gegen rechte Gewalt zu äußern. Da kann der Herr Papa noch was lernen, was ja auch dringend nötig wäre.

Härtetest

Trump ist der Härtetest für Checks & Balances (fand ich nie überzeugend).Er baut das Land um. Dafür braucht er diese Rassisten und Nazis. Nicht zufällig sagte der Klanchef, sie würden das jetzt umsetzen, was Trump im Wahlkampf versprochen habe. Selbst wenn er als Person geht: Die Rechte der GOP ist am Ort, mit Pence und anderen. Wenn schon McCain (" Bomb, Bomb, Bomb Iran") mäßigend eingreift gibt das eine Idee, wie weit rechts diese Regierung ist. Da bleibt keine Lücke. Der Normkonservative ist mittlerweile schon tendenzieller Staatsfeind. Trump greift die Gewaltenteilung, besonders die Justiz an. Er greift die Presse an und gibt Sprachregelungen vor. Ich drücke den Amis die Daumen, bin aber skeptisch.

Ist der Präsident feige?

Das sieht im ersten Moment so aus, sicher.
Doch gehört in seiner Situation m. E. noch mehr Mut dazu, seine Finger von der mobile-Tastatur zu lassen, sich dadurch zwar die Zustimmung seiner rechten Anhänger zu sichern, aber gleichzeitig ebenso sicher noch mehr Stimmen derer zu verlieren, die ihm bisher gefolgt sind.

Gewalt in Virginia

Wie kann es sein, dass ein Aufmarsch rechter Gewaltbereiter in dieser unkontrollierten Konzentration stattfindet? Dieser Frage nachzugehen, wäre tatsächlich gelungener Journalismus! Die ewige Suche nach neuen eher konstruiert wirkenden Angriffsflächen in Sachen Trump bringt langsam auch die Tagesschau auf das Niveau eines Paparazzi!

re Stefan G, 08:14

Es könnte natürlich auch sein, dass Papa sein recht unbescholtenes Töchterchen vorgeschickt hat, um erst einmal die höchsten Wogen zu glätten, was ja auch einigermaßen zu gelingen scheint.
Irgendwann wird er für seine Tochter ein Lob twittern, sich wahrscheinlich aber weiterhin vor der klaren Verurteilung seiner rechten Jünger drücken.

Gestern hier: Charlottesville: FBI übernimmt Ermittlungen

""Trotz eines großen Aufgebots an Polizisten kam es bereits am Samstagmittag zu Straßenschlachten zwischen Rechtsextremisten und Gegendemonstranten. Hunderte Menschen prügelten mit Stöcken aufeinander ein und bewarfen sich mit Wasserflaschen."
Warum sollte Trump nur auf rechte Gewalt eingehen? Er hat jegliche Gewalt in Charlottesville verurteilt,egal von wem.
Warum ist die Polizei nicht schon am Samstag massiv geworden und hat es beendet? Warum wurden die Gegendemonstranten auf Hautnähe an die Rechten herangelassen bei dem Gewaltpotential? Und das über 2 Tage?
Warum soll Trump nur die Rechten verurteilen? Die Linken haben genau so zur Eskalation beigetragen. Ist linke Gewalt die bessere Gewalt nur weil sie von links kommt?

Der Präsident soll Angehörige

anrufen? Was wird er sagen? Schade das ihr Kind auf der falschen Seite der Demonstration stand? Schade das ihr Kind ein Demokrat und kein Republikaner war? Der Mann ist der vermutlich schlechteste Präsident den man sich vorstellen kann.

Die Republikaner zu Trump's Verhalten

Man kann nur hoffen, dass die Republikaner sich besinnen und den Präsidenten nicht mehr unterstützen. Er ist keiner von ihnen, er gehört zu keiner Partei, er ist nur auf sich selbst und seinen Vorteilen fokussiert. Er hat vor der Wahl die Amerikaner mit seinem "America first" Gedudel die Augen/Hirn etc. verschleiert.
Ich weiß, mein Wunsch ist (vielleicht) nicht realitätsnah; aber es ist ja ganz offensichtlich, dass die Amerikaner durch diesen Präsidenten weltweites Ansehen enorm verlieren und Sympathien verspielen.

Man mag dazu stehen ...

wie man will, auch Putin paktiert mit den russischen Rechten um der lieben Macht willen, warum sollte Trump sich an dem erfahrenen Kollegen kein Beispiel genommen haben?
Aber schwerer wiegt eben hier sein Amtseid - wenn er zu dem nicht mehr stehen kann und dieses dazu stehen nicht mehr Ausdruck seiner Politik ist, dann ist der Mann ein Problem für Amerika, sein politisches wie sein Rechtssystem.

Ansonsten fragt man sich, ob wirklich jeder ausgeklinkte Amok-Fahrer zum Terroristen hoch stilisiert werden muss, ob sich unsere Maßstäbe zu dergleichen nicht ins fragwürdige verschieben.

Parole: "Smash white supremacy"

"Smash" ist nicht der richtige Ansatz!

Warum soll sich Trump...

ständig von allen möglichen Einzeltätern distanzieren?

Ich kann mich nicht daran erinnern dass die Medien solche Forderungen an Obama gestellt haben als BLM ganze Städte verwüstet hat und Polizisten erschossen wurden.

Jämmerlich

Trump kann nur poltern und Hass schüren.
Wenn er sich davon distanziert, bleibt ihm nichts mehr, was ihn hervorhebt.
Ein jämmerlicher Präsident, ein Gefangener zwischen Selbstbild und Realität.

"In den USA beginnt ein

"In den USA beginnt ein Albtraum, ein Terror der Aufgehetzten gegen Minderheiten. Und der Präsident selbst trägt dazu bei.", schreibt die TS an anderer Stelle.

Wir müssen wohl endlich den Tatsachen ins Auge schauen, denn die Wahrheit ist: "Der Präsident selbst trägt dazu bei" - weil er es so will.

Weil es sein Plan ist. Weil es sein Ziel ist, die USA umzubauen, vielleicht sogar zu zerstören.

Er hat vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an nicht den Hauch eines Interesses daran gezeigt, die Spaltung in seinem Land zu mildern. Statt dessen nutzt er jede Gelegenheit, sie weiter zu vertiefen.

Dies ist und war nie ein Präsident ALLER Amerikaner.

Und wir in Europa können nur hoffen und bangen...

Die chronisch unzufriedenen Kritiker sind wieder unzufrieden.

"Trump hatte nur pauschal Gewalt 'auf allen Seiten' verurteilt, eine klare Distanzierung von den Ultrarechten jedoch vermieden."

Jaja, der Trump. Was er auch macht, er macht es falsch.

Eine pauschale Verurteilung von Gewalttaten ist zu allgemein und die konkrete Verurteilung einer einzelnen Gewalttat geht natürlich auch nicht, weil es dann zu einseitig ist.

Bei so einem Verhalten braucht er sich nun wirklich nicht zu wundern, dass seine aus Prinzip unzufriedenen Kritiker nun wieder unzufrieden sind.

Merkwürdig und unwürdig

Nach Hamburg haben sich die linken Politiker überschlagen ständig zu wiederholen, dass es keine linke Gewalt gibt und das es einfach nur Gewalt ist!
Hier wird ein ein Staatsakt daraus gemacht und sich empört, dass Trump das ausspricht, was Fakt ist! Diese Gewalt ist Gewalt und zu verurteilen, egal von welcher Ecke sie kommt! Er hat alle verurteilt, die Gewalt ausgeübt haben, und das ist auch richtig!
Was hier veranstaltet wird ist völlig unnötig!
Aber man nutzt ja jede Gelegenheit auf Trump einzuhacken!
Jetzt nicht falsch verstehen, die Rechten die da abgehaust haben sind nicht schön zu reden, aber was hier mit Trump für eine Geschichte hoch gekocht wird ist einfach nur lächerlich!

born in the USA?

Was sagt uns das, wenn mit Hilfe der Wahlmänner, die Mehrheit der Amerikaner D. Trump gewählt haben, obwohl sie seine Aussagen im Wahlkampf zu den verschiedenen Themen verfolgen konnten?
Nun fordern die Rechten eines seiner Wahlversprechen ein, ".. er gäbe ihnen "ihr" Land zurück".
Ist es wirklich "ihr" Land? Hatten ihre Vorväter nicht das Land okkupiert und mit es mehreren Genoziden den Ureinwohnern entrissen. Sind sie nicht nach Afrika eingefallen, um Sklaven als Beute mitzubringen? Was ist das für ein Land, dass "ihr" Land sein soll?
Ja, sie sind heute eine Hochburg des Kapitalismus, der sich auf seine alten Werte besonnen hat und nur die belohnt, die in Sinne Trumps Worten "Raubtiere, Killer" sind. Mit der Deregulierung wurde der Mittelstand erodiert, doch der macht die Zuwanderer für seinen Niedergang verantwortlich, nicht die wahren Urheber und Ursachen. Wie immer: Die unteren Schichten hauen sich gegenseitig den Schädel ein. Die Verursacher reiben sich genüsslich die Händ

Wer wegschaut

macht sich schuldig, als Bürger genauso wie ein Präsident. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt mit dreien auf sich.

Amerika lernt derzeit, leider auf die harte Tour. Vielleicht gut für den Rest der Welt in ein solches Versuchslabor zu blicken und die Gefahren des Rechtsextremismus zu sehen.

das Ereignis und sein mediales Echo...

divergieren gewaltig oder anders ausgedrückt "Sturm im Wasserglas"

Jemand, der in seiner eigenen

Jemand, der in seiner eigenen Sprache nur "draufhauen" kennt, der selber rechte Parolen en masse raushaut und Gegensätze verschärft mit seinen "first"-Sprüchen, der an keiner Stelle versöhnliche Töne, Nachdenklichkeit oder Besonnenheit zeigt, der kann sich in meinen Augen nicht mehr glaubhaft zur Eindämmung rechter Gewalt äußern

Demokratie nicht verstanden?

Es scheint das viele Demokratie nicht verstehen! Auch Rechte haben das Recht zu demonstrieren und ihre Meinung kund zu tun, ob sie einem gefällt oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Gerade in den USA werden die Grundrechte Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit hoch gehalten. Wenn viele jetzt fordern diese Grundrechte für ein politisches Spektrum einzuschränken bedeutet das nur eins...Diktatur! Ich mag zwar kein rechtes Gedankengut, bin politisch links, aber man kann nicht jedem Menschen vorschreiben wie er zu denken und fühlen hat, das erinnert an Nordkorea.

Trump hat eigentlich alles richtig gemacht, er hat die Gewalt von beiden Seiten verurteilt und zwar ein wenig länger und ausführlicher als es oft mit dem Einzeiler zitiert wird. Linke Gewalt (ja die gab es auch zuhauf!) ist genauso schlimm wie rechte Gewalt, deswegen gehört sie auf beiden seiten verurteilt. Nur rechte Gewalt zu verurteilen heißt linken Krawallos einen Blankoscheck auszustellen.

Donald Trump

Wer die Bilder im Fernsehen gesehen hat, kann sehen, dass beide Lager aufeinander eingeschlagen haben. Von daher sehe ich auch keinen Grund, einseitige Schuldzuweisungen zu erteilen.

09:09 von Grimm90

1. Es ist egal, was von anderen Präsidenten erwartet wurde oder auch nicht: dieser Präsident ist jetzt an der Reihe, klare Worte zu äußern.

2. Es geht nicht um den Einzeltäter, sondern um die Extremisten an sich.

3. Obama war nie ernsthaft die Nähe zu rechten wie linken Extremisten und Gewalttätern vorzuhalten. Eine Distanzierung ist nur erforderlich, wenn keine Distanz erkennbar ist - wie bei Trump.

Trump & Merkel

In Trumps Schweigen zu schwierigen Themen, sowie in seiner Fähigkeit, Kritik abperlen zu lassen, kann man Parallelen zu Merkel erkennen. Das lässt tief blicken und zeigt, warum sich viele Präsidenten, oder bei uns Kanzler, so lange auf ihren Posten halten. Durch ihre Zurückhaltung werden sie immer glatter, gleich einem Aal, und über die Zeit bleibt immer weniger Negatives an ihnen haften. Soziologisch ein erklärbares Phänomen. Leider erkennen das Wähler meist nicht, da ihnen diese vorausschauende Sicht auf Menschen fehlt. Merkel und Trump sind durchaus vergleichbar, wenn auch mit verschiedenen, politischen Ansichten.

Vollkommen richtiger Satz!

Zitat: ""Wenn man Menschen angreift, um Angst zu verbreiten, dann ist das Terrorismus"

Vollkommen richtiger Satz!

Dieser trifft sowohl auf die linken Gegendemonstranten zu, die die rechten Demonstranten mit Steinen beworfen haben, als auch - selbstverständlich - auf denjenigen, der mit dem Auto in de Menge gerast ist.

Dass Trump ein Rechter ist

Dass Trump ein Rechter ist ist ja keine Frage.
Die offene Auseinandersetzung zwischen Weissen Herrenmenschen Nazis usw mit den Antifaschisten hat eine neue Stufe erreicht. Wenn Trump gegen die Rassisten waere und Ihren Terror haette er es auch klar verurteilt. Es kam aus seinem Mund nicht klar genug um sich wirklich von den Nazis zu distanzieren. Das koennte zu einem Problem mit den Republikaner werden. Andererseits haben die Rassisten fuer ihn gestimmt und das wird Trump Ihnen nicht vergessen. So wie es im Moment laeuft laeuft es nicht gut fuer Ihn aber was schlimmer ist ,ist dass diese Gewalt wohl nur der Anfang war.

09:09, Grimm90

>>Warum soll sich Trump...
ständig von allen möglichen Einzeltätern distanzieren?

Ich kann mich nicht daran erinnern dass die Medien solche Forderungen an Obama gestellt haben als BLM ganze Städte verwüstet hat und Polizisten erschossen wurden<<

Black Lives Matter haben keine Städte verwüstet.

Obama hat sich deutlich positioniert und immer die richtigen Worte gefunden, wie allgemein anerkennend bemerkt wurde.

Sie scheinen mit einer sehr, sehr schlechten Erinnerungsgabe gesegnet zu sein.

@9:36putinroll

"einfach nur lächerlich" ist häufig der Ausspruch derer, denen die Argumente fehlen: wenn Trump keine geeigneten Worte findet in einer so eskalierenden Situation, dann ist das alles andere als lächerlich, sondern höchst besorgniserregend. Es hat sich leider schon öfters gezeigt, dass Trump in Situationen, wo es um Deeskalation, Besonnenheit, verbindendes herstellen und klare Distanzierung von Gewalt geht, keine Sprache hat. Ich vermute, es fehlt ihm das jeglicher Verstehenszugang.

09:46, qpqr27

>>das Ereignis und sein mediales Echo...
divergieren gewaltig oder anders ausgedrückt "Sturm im Wasserglas"<<

Da ist ja auch bloß einer mit nem Auto in eine Menschenmenge gefahren.

So wie in Nizza oder Berlin.

Wirklich ein Sturm im Wasserglas?

Wenn Sie meinen.

@ Putintroll

Ich finde leider keine Aussagen von Trump, in denen er die von Ihnen gewünschte Ausgewogenheit an den Tag legt, wenn es um Übergriffe durch Linke oder Moslems geht.

Das zeigt doch, wessen Geistes Kind er ist.

Putintroll777

Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Für Deutschland bleibt zu hoffen, dass uns derartigen Vorgänge erspart bleiben. Notwendig hierfür ist vor allem, dass Gewalt von "links und rechts" mit der gleichen Aufmerksamkeit benannt und verurteilt wird. Hier ist noch" Luft nach oben" wie man den Medien entnehmen kann.

um 09:29 von demokrat71: " Er

um 09:29 von demokrat71:
"
Er hat vom ersten Tag seiner Präsidentschaft an nicht den Hauch eines Interesses daran gezeigt, die Spaltung in seinem Land zu mildern. Statt dessen nutzt er jede Gelegenheit, sie weiter zu vertiefen.
"
->
"teile & herrsche" - hat die US-Politik lange Zeit erfolgreich im Ausland verfolgt,da ist es nur konsequent dies auch im Inland zu betreiben

"Make America Great Again" ist ja auch keine Erfindung Trumps,der Spruch stammt von Reagan - der hatte auch zahlreiche paramilitärische rechte Gruppierungen im US-Ausland stark unterstützt,Trump distanziert sich halt von selbigen inländischen Gruppen nicht klar.

Dass nun Lindsey Graham internationale Aufmerksamkeit als Trump-Kritiker in dieser Sache erhält,ist doch recht merkwürdig,denn Graham hat gar kein Problem mit Gewalt & Toten - für diese Feststellung muss man nur seine letzten Aussagen bezüglich
"potenzieller Krieg mit Nordkorea" Revue passieren lassen.

10:00, RGHD

>>Wer die Bilder im Fernsehen gesehen hat, kann sehen, dass beide Lager aufeinander eingeschlagen haben. Von daher sehe ich auch keinen Grund, einseitige Schulzuweisungen zu erteilen.<<

Es geht hier nicht um die Schlägereien zwischen uniformierten, mit Sturmgewehren bewaffneten Nazis und Gegendemonstranten.

Es geht darum, daß ein Anschlag mit einem Auto verübt wurde.

Trump schafft es....

...das hässliche Amerika an die Oberfläche zu bringen. Diejenigen, die auf der Seite Trumps stehen, haben nichts verstanden.

Eile geboten?

In den USA ist derzeit Nacht oder früher Morgen. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich die Nachrichtenlage dramatisch ändern würde. Ist also tatsächlich so viel Eile geboten, diesen Artikel zu veröffentlichen, dass es nicht mehr möglich ist, die Überschrift fehlerfrei hinzubekommen?

@von Nachfragerin

Die in-und ausländischen Kritiker haben immer noch nicht verwunden, dass Trump die Wahlen gewonnen hat. Anders kann ich mir die Art und Form des Diskurses nicht erklären.

09:59, Azichan

>>Trump hat eigentlich alles richtig gemacht, er hat die Gewalt von beiden Seiten verurteilt und zwar ein wenig länger und ausführlicher als es oft mit dem Einzeiler zitiert wird. Linke Gewalt (ja die gab es auch zuhauf!) ist genauso schlimm wie rechte Gewalt, deswegen gehört sie auf beiden seiten verurteilt. Nur rechte Gewalt zu verurteilen heißt linken Krawallos einen Blankoscheck auszustellen.<<

Die Rechten sind uniformiert und bewaffnet marschiert.

Ich möchte Sie bitten, sich so etwas einmal bildlich vorzustellen.

Die Demonstration war eine bewaffnete Kampfansage an alle, die nicht weiß sind.

re Azichan: Demokratie?

"Es scheint das viele Demokratie nicht verstehen! Auch Rechte haben das Recht zu demonstrieren und ihre Meinung kund zu tun, ob sie einem gefällt oder nicht steht auf einem anderen Blatt."

Wo haben Sie gelesen, dass Rechte kein Recht zu demonstrieren haben sollten?

Worum es hier geht, ist nicht das Demonstrationsrecht, es geht um die Legalität militant auftretender menschenverachtender Nazis, die eine Gruppe Menschen wertend über andere Gruppen stellen. Dies ist offener Faschismus und ist mit einer Demokratie nicht vereinbar. Hierfür gibt es zum Beispiel in unserer Verfassung ein Widerstandsrecht. Aufbauend auf unserer Erfahrung, dass eine Demokratie auch von innen gestürzt werden kann.

Der Skandal ist, dass diese menschenverachtenden Milizen auch von Teilen des politischen und gesellschaftlichen Establishment gefördert oder toleriert werden. In unheiliger Allianz mit der Waffenlobby und klerikalen Gruppen.

Dagegen anzugehen zeigt, dass man Demokratie verstanden hat!

Die Einteilung in rechte oder

linke Demonstranten finde ich abwegig. Entweder Gesetzestreu oder eben nicht. Wer mit Gegenständen wirft will mindestens verletzen, wer mit einem Auto in eine Gruppe fährt will töten. Das Trump sich nicht gegen die KKK Gruppe stellt ist falsch und nur berechnend. Es sind genau diese Hinterwäldler die glauben ein Millionär würde sich für den kleinen Mann einsetzen. Deren Angestellte haben doch schon im Wahlkampf vor ihrem Chef gewarnt. Trump würde reich weil er ausschließlich zu seinem Gunsten agiert.

um 09:09 von Grimm90

"Warum soll sich Trump... ständig von allen möglichen Einzeltätern distanzieren? Ich kann mich nicht daran erinnern dass die Medien solche Forderungen an Obama gestellt haben als BLM ganze Städte verwüstet hat und Polizisten erschossen wurden."

Obwohl Obama selbst nicht zu Hass, Gewalt und Intoleranz aufgerufen hat, hat er sich selbstredend immer von diesen Vorfällen distanziert und diese auch verurteilt. Hier im Forum das Gegenteil zu behaupten, basiert entweder auf einem Mangel an Informationen oder auf böser Absicht.

Trump hingegen hat seinen Wahlkampf auf Abgrenzung, Gewaltandrohungen gg. bzw. Diffamierung von Andersdenkenden aufgebaut und damit ultrarechte Wähler erreicht. Für die Folgen seiner Wahlkampfstrategie sollte er deshalb die Verantwortung tragen und sich zumindest distanzieren. Nicht zu reagieren heißt nichts anderes, als die Handlungen der Rechtsextremisten gut zu heißen.

re RGHD: Wahl verwunden?

"Die in-und ausländischen Kritiker haben immer noch nicht verwunden, dass Trump die Wahlen gewonnen hat. Anders kann ich mir die Art und Form des Diskurses nicht erklären."

Dann versuche ich es mal:
In einer Demokratie ist nach einer Wahl immer vor einer Wahl. Das bedeutet, dass eine politische Ausenandersetzung nach einer Wahl nicht aufhört, sondern frisch belebt weitergeht. Das mag für Sie ungewohnt sein, falls Sie in einem System sozialisiert wurden, in dem Wahlen quasi nur einmal stattfinden und der dann gewählte Herrscher "im Namen des Volkes" den Staat nach seinem Gutdünken umbaut. Soe etwas nennt man eine gelenkte oder autokratische oder elektorale Demokratie.

Eine liberale parlamentarische Demokratie ist etwas ganz anderes und das ist auch gut so.

Ich hätte nicht gedacht,

dass sich selbst hier zu diesem Vorfall die Trumpanhänger nicht einmal im Ansatz mit Kritik abfinden können, sondern ihm wie immer 100% richtiges Verhalten attestieren.
Nicht nur das, es wird gar behauptet, linke Gewalt werde verherrlicht. Sie reden, als wären sie dabei gewesen und der Tod der Frau spielt keine Rolle. Die aggression und brutalität ginge gar von den Bürgern und Gegendemonstranten aus.

Eine Demonstration ist keine mehr, wenn Waffen öffentlich zur 'show' gebracht werden. Dies war ein Aufmarsch, der harsch zu kritisieren ist, wer es nicht explizit tut ist entweder ignorant oder gleichgesinnt.

Erinnerung: 'ach hätten die damals bloß rechtzeitig was gegen Adolf getan, dann wäre das nie passiert' .. hatten welche, wurden aber als 'kommunisten' und 'linke' Gewalttäter verurteilt, auch von normalen Bürgern.

um 10:06 von El Chilango

"Dieser trifft sowohl auf die linken Gegendemonstranten zu, die die rechten Demonstranten mit Steinen beworfen haben, als auch - selbstverständlich - auf denjenigen, der mit dem Auto in de Menge gerast ist."

Ich denke, es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen den angeblichen Steinwürfen und einem gezielten Mordanschlag durch ein Automobil. Bei Letzterem ist eindeutig eine Tötungsabsicht auszumachen. Diese Gleichsetzerei von linken und rechten Extremisten geht am Wesentlichen vorbei: Mord und Totschlag wird hier mit Sachbeschädigung verglichen.

10:17, RGHD

>>Putintroll777
Ich stimme Ihnen in allen Punkten zu. Für Deutschland bleibt zu hoffen, dass uns derartigen Vorgänge erspart bleiben. Notwendig hierfür ist vor allem, dass Gewalt von "links und rechts" mit der gleichen Aufmerksamkeit benannt und verurteilt wird. Hier ist noch" Luft nach oben" wie man den Medien entnehmen kann.<<

In Deutschland bleiben uns derartige Vorgänge schon deswegen erspart, weil man hier nicht uniformiert und schwer bewaffnet "demonstrieren" darf.

Das durfte man mal, vor ungefähr 90 Jahren.

Man hat aber aus diesen Zeiten gelernt.

@ 09:59 von Azichan

"Demokratie nicht verstanden?
Es scheint, dass viele Demokratie nicht verstehen!"

Danke für Ihren guten Kommentar. Natürlich ist jegliche Gewalttätigkeit zu verurteilen. Diesbezüglich hat die TS auch ein gutes Foto ausgesucht: wer 'smash' auf ein Demonstrationsbanner schreibt, will auch gewalttätig werden. Gewalttätigkeit ist falsch, egal von wem sie ausgeht.

Ihre ausgewogene Weltanschauung hat wohl auch Ihren Nickname beeinflusst, meinen Sie mit 'Azi' 味? Sehr sympathisch.

die Einteilung in Rechte oder Linke

halte ich für unnötig

Vorweg (das brauchen ja

Vorweg (das brauchen ja einige, wenn man sich differenziert zu "Gewalt" äußert): ich lehne jede Form von Gewalt ab, egal ob sie sich von rechts oder links definieren möchte, egal ob sie sich durch Krawall, Unterdrückung oder Totschlag äußert, auch häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt und die vielfache verbale Gewalt in der Unterdrückung von Minderheiten.
Etliche Kommentierende beziehen sich auf die Ereignisse in Hamburg; dort war die Lage kompliziert: es gab viel politisch nicht zuzuordnenden Krawall, Zerstörung und Plünderung, es gab europaweit organisierte Rechte wie linke Gruppierungen, die für Eskalation sorgten. Und es gab PolitikerInnen, die sich zu Recht dagegen wehrten, linke Politik für Gewaltakte als Legitimation benutzen zu wollen. Bei den Geschehnissen in Charlottesville vermisse ich bei Trump wie bei etlichen Kommentierenden eine differenzierte Haltung: wenn es um rechte eskalierende Gewalt geht, wird reflexartig linke Gewalt herangezogen, um rechte Gewalt zu relativieren.

Trump hat die gesamte Gewalt verurteilt

rechte und linke. So einfach ist es

Amerikas neuer Albtraum beginnt:

ein Terror der Abgehängten und Aufgehetzten gegen Minderheiten.

Ein, wie ich finde, sehr treffender Kommentar der "Leipziger Volkszeitung".

Der Opportunist Trump hat die Ideologie der "White Supremacy" im Wahlkampf hinter sich versammelt. Die sieht in ihm den Türöffner, um ihre Andersdenkende verachtende Rassen-Ideologie weiter zu verbreiten.

Verunglimpfungs-Tiraden (ich spreche bewusst nicht von "Hass") gegen polit. Gegner, das Establishment, die Presse, den "Sumpf in Washington", seine Ausfälle wie "I‘ll grab her by the pussy", die "Zappelpantomime" für einen Behinderten, u.v.a.m. - all das macht Trump zu einem Sicherheitsrisiko nach Innen in den USA.

Der Attentäter von Charlottesville "war überzeugt, dass Weiße überlegen sind, fand die Ansichten von Adolf Hitler richtig". Ja was denn bitte, wenn nicht dieses, muss man eindeutig verurteilen !!!

Trump - gefangen im Netz der Geister, die er rief.
"Gewalt auf vielen Seiten" - und immer wieder verbal stark auf der eigenen!

09:03 von Wolf1956

"...Man kann nur hoffen, dass die Republikaner sich besinnen und den Präsidenten nicht mehr unterstützen. Er ist keiner von ihnen, er gehört zu keiner Partei, er ist nur auf sich selbst und seinen Vorteilen fokussiert. ..."

Man sollte aber auch nicht vergessen, dass die Republikaner schon seit langer Zeit eher auf der Seite der Rechten stehen. Ob es nun um Aufrüstung, weltweites Eingreifen, neoliberales Wirtschaften oder antisoziales Denken geht: Die Reps sind dabei. Trump ist nur ein Gipfelpunkt ihres Denkens, heraufbeschworen, weil ein immer radikaleres Fordern im Gefolge der Obama-Präsidentschaft genau die US-Bürger herangezüchtet hat, die heute gegen jeden Fortschritt auf die Straße gehen. Nicht nur Trump ist das Problem, auch die Partei, die ihn - wenn auch unwillig - mitträgt. Wie seinerzeit in Deutschland hoffte eine Anzahl von republikanischen Parteioberen wohl, den Trump "einbinden", kaltstellen und so nutzbar machen zu können. Wie seinerzeit in Deutschland misslingt das...

@msk66 - Alles richtig gemacht.

09:44 von msk66:
"Wer wegschaut macht sich schuldig, als Bürger genauso wie ein Präsident. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, zeigt mit dreien auf sich."

Genau so ist es!
Trump schaute nicht weg, sondern verurteilte pauschal alle Gewalt. Und er zeigte den zahlreichen Aufforderungen seiner Kritiker zum Trotz eben nicht mit dem Finger auf andere.

Folglich hat er alles richtig gemacht, wird aber dennoch kritisiert. Wissen Sie, woran das liegt?

@10:34 von teachers voice

>Dagegen anzugehen zeigt, dass man Demokratie verstanden hat!<

Es zeigt das man DEMOKRATIE NICHT verstanden hat.
Demokratie heißt nur Herrschaft es Volkes (über eine Wahl)

>Hierfür gibt es zum Beispiel in unserer Verfassung ein Widerstandsrecht<
Was ?!? wo den bitte ? GG A 20 Absatz 4 ?
Lach Haft, dazu müssten ALLE andern Instituten ausgeschöpft sein (Juristen/Polizei/Militär ...)
Ist nicht gegeben (und wen auch nur in D.)
Im übrigen Grenzt der Artikel weder Meinungs- noch Demonstrationsfreit von wem oder was auch immer ein.
wen mehr Leute sich des Zitates "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern." (Rosa Luxemburg) würde es deutlich weniger Probleme und mehr Demokratie Freunde geben.

10:57 von Sisyphos3

"...die Einteilung in Rechte oder Linke

halte ich für unnötig."

Seltsam. Rassisten gleich Antirassisten? Pazifisten dasselbe wie Kriegstreiber? Demokraten ebenso wie Antidemokraten?
Ich halte eine konsequente Einteilung von Menschen so konträrer Einstellung für mehr als geboten!

Unruhe in Amerika = Mehr Ruhe für die Welt?

So traurig das ist, aber diese Unruhe im eigenen Land, die der Herr Trump selber durch seine Hasstiraden geschürt hat, läßt ihn zumindest mal für einen Augenblick vom roten Knopf wegschauen. Da kann der kleine im Norden Koreas auch aufatmen.

Und was mich noch wundert ist, wie man noch zu diesem Präsidenten stehen kann, der angeblich im weissen Haus den Sumpf trocken legen wollte und nun selbst im selbigen fest steckt, da er seine Klientel nicht angreifen möchte. Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

Ich sehe die Gefahr das die USA gesellschaftlich implodieren

Die Gegensätze, die jetzt offen zutage getreten sind, existieren teilweise seit dem Ende des amerikanischen Bürgerkrieges... und die "Meinungsfreiheit" in den USA gilt auch für Extremisten ohne das gegen diese vorgegangen wird.
Das sind die Folgen. Wenn die USA implodiert, ist das nicht nur ein innerstaatliches Problem der USA , sondern wird auch in deren Außenpolitik und bei Ihren Verbündeten Folgen haben. Deshalb kann uns die Entwicklung dort nicht gleichgültig sein.

100 % richtig ?

Trump verhält sich richtig, weil er auf das linke und rechte Rudeldenken Rücksicht nimmt.
Im Moment kämpft die Linke mit allen Kräften dagegen, um den verhassten Klassenfeind zu schwächen oder zu stürzen.
Es kann (und darf) aber auf der Welt nicht nur die linke Weltanschauung geben, obwohl sich die einfach gestrickten Menschen ganz gern einer der beiden Richtungen hingeben, sich polarisieren lassen, um ihre Feindbilder zu pflegen.
Obamas Appell an die Friedfertigkeit und die Liebe verhallt im All....

Ausgewogenheit

Nach dem G20 Gipfel ist zurecht über linke Gewalt gesprochen worden. Nach diesem Geschehnis muß über rechte Gewalt gesprochen werden, denn das Geschehnis mit dem in die Menschenmenge ist so klar prominent vor beiudseitigen Schlägereien. Das ist nicht ein Gund für allgemeines Blabla, hier muß man die Dinge klar beim Namen nennen.

Aber Trump will eben nicht solche sicheren Stammwähler verärgern!

@11:02 lenamarie

So einfach ist es leider nicht. Lesen Sie bitte mal die Zeitungskommentare in der Parallelmeldung - nur ein Beispiel: (Leipziger Volkszeitung) "Ein US-Präsident müsste jetzt eigentlich aufklären, die Dinge bloß legen. Trump aber verkleistert alles und spricht wolkig von Fehlverhalten 'auf vielen Seiten'. In Wahrheit beginnt gerade Amerikas neuer Albtraum: ein Terror der Abgehängten und Aufgehetzten gegen Minderheiten. Dabei hilft eine Stimmung, zu der Trump durch viele Hassreden selbst beitrug."
Auf diesem Hintergrund wird deutlich, das eine vage undifferenzierte Distanzierung von Gewalt die faktischen Geschehnisse relativiert, so dass die rechtsextremen Gewalttäter sich letztlich gestärkt sehen. Das ist das bedenkliche und auch bedrohliche. Und Trump trägt damit für mögliche weitere Eskalationen eine Verantwortung.

@ 10:34 teachers voice

"re Azichan: Demokratie?
"Es scheint das viele Demokratie nicht verstehen! Auch Rechte haben das Recht zu demonstrieren und ihre Meinung kund zu tun, ob sie einem gefällt oder nicht steht auf einem anderen Blatt."

...

Worum es hier geht, ist nicht das Demonstrationsrecht, es geht um die Legalität militant auftretender menschenverachtender Nazis, die eine Gruppe Menschen wertend über andere Gruppen stellen. Dies ist offener Faschismus und ist mit einer Demokratie nicht vereinbar. Hierfür gibt es zum Beispiel in unserer Verfassung ein Widerstandsrecht."

Nein, hier gibt es (noch) kein Widerstandsrecht in Form von Gewalt. Weder bei uns, noch in den USA. Sicher, bei uns hat bei so einem Aufmarsch die Polizei einzugreifen und Gesetzesbrecher zu inhaftieren, ein Demokratie verstehender Bürger wird gegen solche Rechtsextreme demonstrieren, ganz ohne Gewalttätigkeiten.

Die Berufung auf das Widerstandsrecht verkommt regelmäßig zur Rechtfertigung eigener Gewalttätigkeiten.

um 10:46 von eio86

>Ich denke, es gibt einen qualitativen Unterschied zwischen den angeblichen Steinwürfen und einem gezielten Mordanschlag durch ein Automobil. Bei Letzterem ist eindeutig eine Tötungsabsicht auszumachen. Diese Gleichsetzerei von linken und rechten Extremisten geht am Wesentlichen vorbei: Mord und Totschlag wird hier mit Sachbeschädigung verglichen.<

Gibt es diesen ?
In welcher Art bzw. wo liegt dieser ?
Steine werfen "nur" Sachbeschädigung ? Dan wurde der Goliat von David , damals nur "sachbeschädigt" nette um Schreibung ... Und "Steinigen" Sachbeschädigt sicher nur den Stein ... ganz Klar.

Wer ein Stein auf einen andern Menschen wirft (egal ob Polizist oder Demonstrant) ,will diesen in meinen Augen ganz klar verletzten und nimmt den Tod billigend im Kauf.
Das selbe gilt für den Auto Fahrer, für mich def. Totschlag wen nicht sogar (da geplant) hier Mord nennen kann.
Steinewerfer UND Auto-Als Tatwerkzeug-Missbraucher sind Mörder.

re lenamarie, 11:02

Und damit ist für Sie die Welt in Ordnung??
Machen Sie sich doch einmal die Mühe, und lesen Sie die bisherigen Kommentare - vor allem auch die, die etwas kritischer daherkommen als Ihre recht versimpelnde Feststellung.

Robert E. Lee

Alleine schon, dass hier von "Robert Lee" die Rede ist, zeigt, dass das Verständnis von der Problematik seitens der Tagesschau maximal oberflächlich ist.

Die Südstaatler sind sehr stolz auf die Größen des Bürgerkrieges, insbesondere auf Robert E. Lee, nach dem im Süden so einiges benannt ist – auch Schulen. Das war bislang nie ein Problem. Problematisiert wurden diese Dinge in den letzten Jahren durch zugezogene Nordstaatler und übereifrige politisch Korrekte. Die Verteufelung von Andenken an die CSA stößt im Süden auf eine breite Ablehnung und zwar nicht nur bei Ultrarechten, sondern vor allem auch bei Normalbürgern. Deswegen wird sich auch kaum jemand, der normalerweise Gewalt ablehnt, hier zugunsten der „Gegendemonstranten“ einmischen.

re izmi: Republikaner

"Die Reps sind dabei. Trump ist nur ein Gipfelpunkt ihres Denkens, heraufbeschworen, weil ein immer radikaleres Fordern im Gefolge der Obama-Präsidentschaft genau die US-Bürger herangezüchtet hat, die heute gegen jeden Fortschritt auf die Straße gehen. Nicht nur Trump ist das Problem, auch die Partei, die ihn - wenn auch unwillig - mitträgt"

Vollkommen richtig und genau deshalb ist es so schwer, aus dieser Bredouille wieder heraus zu kommen. Die Reps haben 8 Jahre mit Politikverweigerung und der Verächtlichmachung des liberalen Ansatzes von Obama verbracht. Entsprechend hat sich sowohl Programm (sie haben schlicht keines) als auch Personal (Entweder sie können etwas oder sie haben etwas zu sagen) entwickelt oder besser gesagt, degeneriert. Und "vorher", d.h. nach der unseligen Ära Bush jun. , war schon nichts da.

Die Hoffnung ist, dass sich als Folge des offensichtlichen Stimmungsumschwunges wieder junge programmatische Kräfte bei den Reps durchsetzen. Aber das dauert!

11:17, Nachfragerin

>>Trump schaute nicht weg, sondern verurteilte pauschal alle Gewalt. Und er zeigte den zahlreichen Aufforderungen seiner Kritiker zum Trotz eben nicht mit dem Finger auf andere.

Folglich hat er alles richtig gemacht, wird aber dennoch kritisiert. Wissen Sie, woran das liegt?<<

Trump verurteilte pauschal alle Gewalt, zeigte aber nicht mit dem Finger auf andere?

Wie soll das gehen?

Und da hat er alles richtig gemacht?

Beim nächsten Terroranschlag in Deutschland verurteilt Frau Merkel dann auch pauschal alle Gewalt, und damit macht sie alles richtig?

@Nachfragerin

"Trump schaute nicht weg, sondern verurteilte pauschal alle Gewalt. Und er zeigte den zahlreichen Aufforderungen seiner Kritiker zum Trotz eben nicht mit dem Finger auf andere."

Wer, wie Trump, rechte Ideologen wie Bannon, Miller und Gorka als Berater ins Weisse Haus holt schaut nicht nur weg, nein er fördert damit geradezu den Extremismus von KKK und Alt Right.

11:19 von Izmi

linke Terroristen => gut
rechte Terroristen => schlecht
auch das Feld zwischen einem Pazifisten und Kriegstreiber scheint mir sehr weit
.
haben sie ne starke Schwarz / Weiß Sicht
Gut .... Böse
das gibt es doch nur im Märchen

11:17, pandarus

>>@10:34 von teachers voice
>Dagegen anzugehen zeigt, dass man Demokratie verstanden hat!<

Es zeigt das man DEMOKRATIE NICHT verstanden hat.
Demokratie heißt nur Herrschaft es Volkes (über eine Wahl)<<

Ihr Demokratieverständnis, das sich hier offenbart, kann man nur als sehr, sehr reduziert bezeichnen.

Demokratie ist mit Ihrem Definitionsversuch nicht einmal ansatzweise beschrieben.

Wie bitte?

Ich hoffe ihr Kommentar war ironisch gemeint. Merkel mit Trump zu vergleichen ist einfach absurd. Ihr Kommentar lässt auch tief blicken wie Sie ticken. Man muss auch nicht die Politik von Merkel mögen, aber sie mit Präsi Trump zu vergleichen ist m.M.n. einfach lächerlich!

@Nachfragerin

"Folglich hat er alles richtig gemacht, wird aber dennoch kritisiert. Wissen Sie, woran das liegt?"

Es liegt daran das er eben nichts richtig gemacht hat.
Ist doch Einfach, Oder?

11:24, Ritchi

>>Sicher, bei uns hat bei so einem Aufmarsch die Polizei einzugreifen und Gesetzesbrecher zu inhaftieren, ein Demokratie verstehender Bürger wird gegen solche Rechtsextreme demonstrieren, ganz ohne Gewalttätigkeiten.<<

Nein, bei uns hat die Polizei einen solchen Aufmarsch zu verhindern.

Bei uns ist es nämlich verboten, uniformiert und bewaffnet zu marschieren.

Aus leidvoller historischer Erfahrung.

Unglaubwürdige und falsche Worte

"anrufen? Was wird er sagen? Schade das ihr Kind auf der falschen Seite der Demonstration stand? Schade das ihr Kind ein Demokrat und kein Republikaner war? Der Mann ist der vermutlich schlechteste Präsident den man sich vorstellen kann."

Und was hätte ihrer Meinung nach ein anderer Präsident besser gemacht?
Aus dem Mund eines anderen Präsidenten wären die von ihnen vorgeschlagenen Worte wohl nicht genauso unglaubwürdig und falsch?

re pandarus: Widerstand und Demokratie

"Demokratie heißt nur Herrschaft es Volkes (über eine Wahl)"

Ja was denn nun: "Herrschaft des Volkes" oder "nur eine Wahl"?

Beides können Sie nämlich nicht gleichsetzen und deshalb ist in einer Demokratie die Bedeutung einer regierungsüberdauernden Verfassung so wichtig. Die Herrschaft des Volkes ist kein Zustand sondern ein permanter Prozess und deshalb müssen Wahlen immer wieder so stattfinden, dass auch Regierungsopponenten zur Wahl stehen können. Deshalb ist das Demonstrationsrecht so wichtig - aber auch die Toleranzpflicht gegenüber Andersdenkenden, Andersglaubenden, Andersfühlenden und "Andersaussehenden".

Das von mir erwähnte Widerstandsrecht ist natürlich nur die allerletzte ultima ratio, das ist doch klar und muss so sein. Aber gerade deshalb ist dieses Recht mehr als nur ein Paragraph. Er ist eine innere Verpflichtung jedes Demokraten gegen die Abschaffung der Demokratie aufzustehen. Wie slim schon sagte: Vor 90 Jahren gab es das noch nicht. Mit bekannten Folgen!

@Izmi, 11:15

"Wie seinerzeit in Deutschland hoffte eine Anzahl von republikanischen Parteioberen wohl, den Trump "einbinden", kaltstellen und so nutzbar machen zu können. Wie seinerzeit in Deutschland misslingt das...

100%-ige Zustimmung meinerseits. Sowohl zu der zitierten Schlußfolgerung als auch zum gesamten Inhalt Ihres Kommentars.

Aber dennoch mit der Hoffnung, dass die demokratische politische Kultur in den USA 2017 stärker ist, als es die 1933 in Deutschland war.

um 11:17 von Nachfragerin

"Trump schaute nicht weg, sondern verurteilte pauschal alle Gewalt. Folglich hat er alles richtig gemacht, wird aber dennoch kritisiert. Wissen Sie, woran das liegt?"

Und genau jetzt wäre es interessant zu wissen, wie richtig es die Bevölkerung in der BRD empfunden hätte, wenn Merkel oder (damals noch) Hollande in Berlin oder in Nizza Gewalt pauschal verurteilt hätten - und nicht als Tat dumpfer, vom "rechten Glauben" geleiteter, Extremisten.

vielleicht erst ein Vorgeschmack

Wenn man sich an die Unruhen erinnert, die in der Obamazeit entstanden, als weiße Polizisten Schwarze erschossen haben, dann mag man sich gar nicht vorstellen, wie das unter Trump eskalieren könnte...

Schluss mit Rechts

Jeder normale Mensch sollten den rechten Aggressoren massiv etwas entgegensetzen! Was passiert wenn die Rechten mehr Macht bekommen, oder sogar ein Land regieren? Schauen wir in das Geschichtsbuch. Wie würde eine Welt mit rechtspolitisch geführten Ländern aussehen? Krieg, Abgrenzung, Ausgrenzung und Hass! Wer möchte das schon? Niemand, außer ein paar die völlig Hasserfüllt sind. Ob Links oder nicht Links, wer eine Welt voller Hass nicht möchte, muss gegen Rechts vorgehen. Wenn es die Regierungen nicht tun, müssen es das Volk selbst tun.

Wer versucht das Thema stetig zu Relativieren, und versucht die Gegenwehr als linke Gewalt zu deklarieren, möchte das rechte Problem nur verwässern und verlagern. Also kommen solche Kommentare von Rechten selbst.

09:59 von Azichan

"Auch Rechte haben das Recht zu demonstrieren und ihre Meinung kund zu tun, ob sie einem gefällt oder nicht steht auf einem anderen Blatt." Sicher haben sie das. Sie haben dadurch aber nicht das Recht zu morden.
.
"Wenn viele jetzt fordern diese Grundrechte für ein politisches Spektrum einzuschränken bedeutet das nur eins...Diktatur!" - Wenn Rechte nicht morden dürfen = Diktatur???
.
"Nur rechte Gewalt zu verurteilen heißt linken Krawallos einen Blankoscheck auszustellen." - Ich verstehe diesen Satz im Zusammenhang mit Charlottsville nicht.
.
"Ich mag zwar kein rechtes Gedankengut, bin politisch links," - Das meinen Sie ja wohl nicht Ernst!

"aber man kann nicht jedem Menschen vorschreiben wie er zu denken und fühlen hat, das erinnert an Nordkorea." - Morde zu verurteilen erinnert an Nordkorea?

Am 14. August 2017 um 09:24 von Auf eine Frage

"Am 14. August 2017 um 09:24 von Auf eine Frage "

Ist mir was entgangen?
Ich dachte er hat alle Gewalttäter verurteilt! Wo hat er den gepoltert und Hass geschürt?

re ritchi: Widerstandrecht zum Letzten!

"Die Berufung auf das Widerstandsrecht verkommt regelmäßig zur Rechtfertigung eigener Gewalttätigkeiten."

Da gebe ich Ihnen durchaus recht und ich bedaure auch, diesen sehr erklärungsbedürftigen Begriff hier herein gebracht zu haben. Es ging mir um die Verteidigung der Demokratie und nicht um Gegendemonstrationen oder gar Gewalttätigkeiten.

Sie haben recht, dass dieser Begriff leichter missbraucht wird als richtig verwendet.

Pardon!

Auto rast in Menschenmenge

Z. Zt. macht bei FB ein Video die Runde, das den „Anschlag“ zeigt. Wie das Auto in die Menge gerät, ist nicht von Anfang an zu sehen, der Fahrer „raste“ aber nicht, sondern versuchte sich eher „durchzuschieben“ – was natürlich auch nicht geht und wobei der Fahrer mindestens Verletzungen von Fußgängern in Kauf nahm. Zu den schweren Verletzungen und zum Tod einer Frau ist es aber erst gekommen, als der Fahrer zurücksetzte und floh. Das Auto wurde von mehreren Demonstranten umringt, die mit Baseballschlägern darauf eindroschen. Mein Eindruck war, dass der Fahrer in Panik geraten ist. Wie auch immer die Situation genau war, man kann sie mit Sicherheit besser und zutreffender beschreiben, als „Auto raste in Menschenmenge“.

Wir sind kein Deut besser

Bei uns nimmt linke Gewalt zu.
In den USA rechte Gewalt.
Was sagt uns das?

09:34 von Nachfragerin "...die chronisch unzu..."

Die chronisch unzurechnungsfähigen (unzufriedenen) sind aber nicht die, die den Trump kritisieren - das sind die, die gern in sich ruhen würden, wenn man sie denn ließe. Die chronisch unzufriedenen, weil die Welt nicht ihrem inneren Bilde entspricht, sind die, die da auf der Straße waren, die, die das Desaster hier verursacht haben. Die, die das geistige Umfeld bereitet haben, die sind unzufrieden und unbefriedigt in ihrem Wesen.
Trump hat sich früh gemein gemacht und das ist ihm (bis an sein Lebensende) vorzuwerfen, das hat nichts mit nörgeln und Querulantismus zu tun, und wenn er es jetzt nicht schafft, sich ernsthaft und tiefgreifend zu distanzieren, dann in der Tat, macht er sich mit Leuten wie Putin gemein und mit dem Mörder der da im Auto gesessen hat und dann ist er der Bereiter des Nährbodens auf dem solche Taten gedeihen, dann wird er zum Mittäter und das ist in einer offenen Gesellschaft in der Tat ein Problem.

11:39 von Sisyphos3

"...linke Terroristen => gut
rechte Terroristen => schlecht
auch das Feld zwischen einem Pazifisten und Kriegstreiber scheint mir sehr weit..."

Habe ich so nicht geschrieben. Ich will nur auf die Unterschiede zwischen rechtem und linkem Denken aufzeigen. Terroristen sind immer schlecht. Aber Sie wollen doch wohl nicht abstreiten, dass es grundlegende Unterschiede zwischen wirklich Linken und wirklich Rechten gibt? Und diese Unterschiede finden sich nun einmal im Verhalten gegenüber Menschen anderer Herkunft, gegenüber Krieg oder Frieden und gegenüber Führerkult und Demokratie. Und vor allem: Die Linke hat aus ihrer eigenen und der allgemeinen Geschichte gelernt. Die Rechte ist unbelehrbar.

10:46 von eio86

"Diese Gleichsetzerei von linken und rechten Extremisten geht am Wesentlichen vorbei: Mord und Totschlag wird hier mit Sachbeschädigung verglichen." - Genau so ist es. Dem ist nichts hinzuzufügen.

11:52 von das-schaf

"Jeder normale Mensch sollten den rechten Aggressoren massiv etwas entgegensetzen! Was passiert wenn die Rechten mehr Macht bekommen, oder sogar ein Land regieren? Schauen wir in das Geschichtsbuch. Wie würde eine Welt mit rechtspolitisch geführten Ländern aussehen? Krieg, Abgrenzung, Ausgrenzung und Hass! Wer möchte das schon? Niemand, außer ein paar die völlig Hasserfüllt sind. Ob Links oder nicht Links, wer eine Welt voller Hass nicht möchte, muss gegen Rechts vorgehen. Wenn es die Regierungen nicht tun, müssen es das Volk selbst tun.
Wer versucht das Thema stetig zu Relativieren, und versucht die Gegenwehr als linke Gewalt zu deklarieren, möchte das rechte Problem nur verwässern und verlagern. Also kommen solche Kommentare von Rechten selbst."

Jepp! So isses! Vor allem der letzte Absatz ist vollkommen richtig!

Simplex

>[Sisyphos3:] ... die Einteilung in Rechte oder Linke halte ich für unnötig.
[Izmi:] Seltsam. Rassisten gleich Antirassisten? Pazifisten dasselbe wie Kriegstreiber? Demokraten ebenso wie Antidemokraten?
Ich halte eine konsequente Einteilung von Menschen so konträrer Einstellung für mehr als geboten!<

Sg Izmi,

so einfach ist das? Wer "links" ist, ist automatisch antirassistisch, pazifistisch, demokratisch, ein "Rechter" hingegen ebenso automatisch rassistisch, kriegstreiberisch, antidemokratisch?

(*Neid*) Ein so überschaubares Weltbild hätte ich auch gerne!

MfG A.

um 11:32 von cowboy8

"Das war bislang nie ein Problem. Problematisiert wurden diese Dinge in den letzten Jahren durch zugezogene Nordstaatler und übereifrige politisch Korrekte. "

Genau: Die politisch Korrekten sind an allem Schuld. Wenn es die nicht gäbe, dann könnte wieder jeder seinen Vorurteilen frönen und die Dinge (und Menschen) beim Namen nennen, die er ihnen selbst gegeben hat!

Mal im Ernst: Gibt es denn keinen Anlass, der traurig genug ist, um die Schuld für ihre Taten nicht nur bei den Tätern, sondern vor allem bei ihren Gegnern zu finden? Dieser Reflex bei Rechtsextremismus, immer mit dem Finger nach Links zu zeigen, verharmlost die Tat.

@um 11:41 von fathaland slim

Demokratie ist genau das laut Definition.
Daran wird sich auch bei näher Betrachtung nix ändern.

WIR legen heutzutage Demokratie mit "Meinungs-,Presse-,Versammlungs-Rechten (Freiheiten)" sowie Gewaltenteilungen gleich. Ist es aber nicht.
Demokratie ist nur aussage "das Volk" Herrscht.
Wie und welche (Freiheits-)Rechte es hat, sagt Demokratie nun mal nicht aus.
Kann es auch nicht da jedes Demokratische Land, andere UMSETZUNGEN diese Zusätze hat. (z.B. Wahlrecht)

11:54 von Putintroll777

"Ist mir was entgangen?
Ich dachte er hat alle Gewalttäter verurteilt! Wo hat er den gepoltert und Hass geschürt?"

Ihnen scheint der Wahlkampf entgangen zu sein, genauso wie die Zeit seit seiner Wahl. Ich bin eigentlich froh darüber, dass er sich dieses Mal zurückhält!

Gewalt in Virginia: Trump lässt andere sprechen

Trump sprach vor der Kamera und dem Mikrofon von Gewalt. Und die Gewalt hat nun einmal auf beiden Seiten stattgefunden. Der Ku-Klux-Klan hätte seit 1915 über 100 Jahre lang schon abgeschafft werden können, doch dies wird aus dubiosen Gründen von den Präsidenten nicht bevorzugt bzw. als unwichtig angesehen.
Es gibt unterdessen Äußerungen von Trumps Tochter Ivanka gegen die Gewalt und eine deutliche Distanzierung vom Ku-Klux-Klan durch Vizepräsident Pence. Doch was mag das bedeuten? Plant Pence eine heimliche eigene Kandidatur für November 2020? Oder will er etwa vorher schon ran, weil er es einfach nicht mehr abwarten kann?
Wenn die große Menge eine Statue vom Südstaaten-General Robert E. Lee entfernen will, dann sollte man auch diese Gestalt nicht zu ernst nehmen. Die Sezession der Südstaaten soll Robert E. Lee auch als verfassungswidrig angesehen haben trotz Anschluss an Davis
Trump ist in dieser Woche sieben Monate US-Präsident und seine Präsidentschaft ist noch lange nicht beendet!

Vor der eigenen Tür kehren

Was in Hamburg passiert ist und nun in den USA ist einfach Gewalt,egal ob nun von Links oder Rechts,die zu verurteilen ist und auch unnachgiebig im Rahmen der Gesetze verfolgt werden muß.Es scheint ja mittlerweile zum guten Ton zu gehören, wenn man sich staatlichen Anordnungen widersetzt und meint es anders besser machen zu können.In einer Demokratie ist es aber unabdingbar die Mehrheitsbeschlüsse des Parlaments zu akzeptieren,auch wenn man diese persönlich nicht teilt.Nur in unreifen Demokratien,wie oft in Afrika zu sehen ist,kommt es zu massiven Gewaltexzessen.Ist Europa und die USA auch auf dem Weg dorthin,weil vielen Bürgern Einsichten fehlen??

12:01, Asparagus

>>so einfach ist das? Wer "links" ist, ist automatisch antirassistisch, pazifistisch, demokratisch,<<

Sollte er zumindest sein, wenn er den Anspruch erhebt, ein Linker zu sein. Leider ist die Wirklichkeit oft anders.

>> ein "Rechter" hingegen ebenso automatisch rassistisch, kriegstreiberisch, antidemokratisch?<<

Ein Rechter glaubt an klare Hierarchien, an das Militär und an die Ungleichheit der Menschen.

Da ist der Weg zum autoritären Staatsverständnis, zum Militarismus und zum Rassismus nicht weit.

12:01 von Asparagus

"Sg Izmi, so einfach ist das? Wer 'links' ist, ist automatisch antirassistisch, pazifistisch, demokratisch, ein 'Rechter' hingegen ebenso automatisch rassistisch, kriegstreiberisch, antidemokratisch? (*Neid*) Ein so überschaubares Weltbild hätte ich auch gerne!"

Tja, im Grunde ist so leicht. Die Pauschalisierung "links" und "rechts" - die so natürlich fälschlich alles einbaut, was sich links und rechts nennt - kam von dem Foristen, auf den ich antwortete. In meinem Sinne "rechts", und wie ich annehme, im Sinne auch vieler anderer, die hier schreiben, sind Neonazis, Ku-Klux-Klan-Typen, White Power usw. gemeint, die ja auch offen in Charlottesville aufgetreten sind. Natürlich sind Konservative auch "rechts" angesiedelt, die meine ich nicht, aber für die oben genannten Gruppen gilt meine Charakterisierung. So einfach ist das tatsächlich.

@ 11:55 von teachers voice

re ritchi: Widerstandrecht zum Letzten!

Danke für Ihre Antwort. Aus tiefstem Herzen meine Hochachtung für Sie.

Es ist oft nicht leicht den eigentlichen Wortsinn eines Kommentars zu erfassen, wir (mich eingeschlossen) verlieren uns fast alle hier häufig und leicht in Spitzfindigkeiten. Da ist eine Klarstellung wie die Ihrige einfach großartig.

um 11:52 von das-schaf

"Wer versucht das Thema stetig zu Relativieren, und versucht die Gegenwehr als linke Gewalt zu deklarieren, möchte das rechte Problem nur verwässern und verlagern."

Völlig richtig!

"Was passiert wenn die Rechten mehr Macht bekommen, oder sogar ein Land regieren? Schauen wir in das Geschichtsbuch."

So tief brauchen Sie nicht in die Geschichte eintauchen: Schauen Sie heute nach Ungarn, Polen, Russland oder in die Türkei: Diese Länder werden bereits von rechts (äußerer Spielfeldrand) regiert. Natürlich nicht in der (von Ihnen wohl gemeinten) drastischen Ausprägung wie Nazideutschland. Aber Verfolgung von und Hetze über nicht ins Schema passenden Mitbürger_innen (Schwule, Frauen, Roma, Oppositionelle, Journalisten, etc.) gibt es dort bereits. Die USA stehen an der Schwelle dazu!

Nazis nicht verprellen

Es ist offensichtlich, dass Trump den rechten Ideologen weitaus näher steht als jedem Linken. Lange Zeit hatte er mit Bennan und weiteren echte Nazis in seinem Spitzenzirkel, die er lediglich aus taktischen Gründen und wohl auf Anraten seiner Berater ausgetauscht hatte. Den rechten Mob, die Haters, die Rassisten etc. will er nicht verprellen. Und so lässt er alibimäßig andere sprechen und hält sich auch die ganz rechte Tür noch offen. Allerdings ist die Methode nix Neues, diese Art von Spielchen können auch wir sehr oft beobachten. Der Unterschied liegt allerdings im Thema selbst.

Am 14. August 2017 um 11:17

Am 14. August 2017 um 11:17 von pandarus

Es zeigt das man DEMOKRATIE NICHT verstanden hat.
Demokratie heißt nur Herrschaft es Volkes (über eine Wahl)

Es ist die faktisch kontruierte und mutwillig herbeigeführte, reflexorientierte Verkürzung der Wahrheit, die in diesem Kernargument der Rechten immer wieder zum Vorschein kommt: Demokratie ist eine Wahl. Punkt.

Das ist falsch.

Demokratie ist die Herrschaft des Willens des Volkes. Und dieser Wille des Volkes _versteinert_ eben NICHT bei einer Wahl. Der Wille des Volkes ist so sprunghaft wie nichts anderes. Was heute gewählt wird, kann morgen abgewählt werden: DAS ist Demokratie.

Rechte leugnen das. Rechte inszenieren "Demokratie" nach ihrem Verständnis als Manifestation eines Volkswillens, die es faktisch nicht gibt. Rechte _benutzen_ "Demokratie", aber sie _verstehen_ sie (mutwillig) nicht.

Zwitscher --- Zwitscher

Beim Trump habe ich den Eindruck das er sich nicht bewußt ist welche folgen sein Zwitschern haben kann.
Er zwitschert Venezuela militärische Gewalt an und sieht nicht das er damit ganz Lateinamerika gegen die USA aufbringen könnte.
Ebenso ist ihm anscheinend nicht bewußt welche Reaktionen er in der US - Bevölkerung hervorruft.

Ach ja, wo warten die Ordnungskräfte zwischen den beiden Demonstrationsgruppen.

12:13, Robert Wypchlo

>>Die Sezession der Südstaaten soll Robert E. Lee auch als verfassungswidrig angesehen haben <<

Er hat aber für sie gekämpft. Als General.

Sie meinen, er wäre Verfassungsfeind gewesen?

Das ist eigentlich die zwingende Schlussfolgerung aus Ihrem Satz.

@12:03 von eio86

Gibt es denn keinen Anlass, der traurig genug ist, um die Schuld für ihre Taten nicht nur bei den Tätern, sondern vor allem bei ihren Gegnern zu finden? Dieser Reflex bei Rechtsextremismus, immer mit dem Finger nach Links zu zeigen, verharmlost die Tat.

Mit Rechts gegen Links hat das überhaupt nichts zu tun, sondern mit Nord gegen Süd. Deswegen ist es auch reichlich egal, was Trump im fernen Washington dazu sagt.

Charlottesville, VA

Interessant im vorliegenden Zusammenhang ist, daß Charlottesville, eine Stadt im "Südstaat" Virginia, bei den letzten Wahlen zu 80% für Hillary Clinton gestimmt hat.

Der Aufmarsch der Rechten sollte auch unter diesem Aspekt betrachtet werden.

Das waren kaum Leute aus der Stadt, sondern ein von "außen" orchestrierte Provokation.

09:09 von Grimm90

was ist denn das für eine Aussage. Polizisten haben über Monate Schwarze erschossen, einfach so bei Verkehrskontrollen.
Und seit wann hat Obama was mit Trump zu tun ?

re pandarus: Was ist Demokratie?

m 14. August 2017 um 12:03 von pandarus
@um 11:41 von fathaland slim
"Demokratie ist genau das (Herrschaft des Volkes) laut Definition.
Daran wird sich auch bei näher Betrachtung nix ändern."

Ihr Problem ist, dass Sie die Begrifflichkeit mit einer Definition gleichsetzen. Eine Definition ist aber viel mehr als nur ein Begriff.

Wenn Sie also überprüfen wollen, ob eine Demokratie besteht, so müssen Sie tatsächlich überprüfen, welche Definition zu Grunde gelegt wird.

Wie notwendig dies ist, zeigt Ihnen, dass es kein einziges Land auf dieser Welt gibt, in dem der jeweilige Herrscher nicht behaupten würde, er würde die Herrschaft des Volk ausüben und im Namen des Volkes sprechen.

"WIR legen heutzutage Demokratie mit "Meinungs-,Presse-,Versammlungs-Rechten (Freiheiten)" sowie Gewaltenteilungen gleich."

Dies liegt an unseren Verfassungen, in die schlaue Leute aufbauend auf antike Vordenker solche grundlegenden Maximen festgelegt haben. Und deshalb wollen Autokraten dies auch ändern!

@12:13 von Robert Wypchlo

Wenn die große Menge eine Statue vom Südstaaten-General Robert E. Lee entfernen will, dann sollte man auch diese Gestalt nicht zu ernst nehmen.

Nicht groß, sondern vor allem laut ist die Menge. Und man sollte sie ernst nehmen, denn sich an Robert E. Lee’s Andenken zu vergreifen, wird im Süden gewaltigen Ärger provozieren – wie man hier deutlich sieht.

Der Präsident trägt zum

Der Präsident trägt zum Terror gegen Minderheiten und Spaltung der Gesellschaft bei.

re ritchi: Hochachtung!

Danke, vielen Dank und meine Hochachtung zurück!

12:32, cowboy8

>>@12:03 von eio86
"Gibt es denn keinen Anlass, der traurig genug ist, um die Schuld für ihre Taten nicht nur bei den Tätern, sondern vor allem bei ihren Gegnern zu finden? Dieser Reflex bei Rechtsextremismus, immer mit dem Finger nach Links zu zeigen, verharmlost die Tat."

Mit Rechts gegen Links hat das überhaupt nichts zu tun, sondern mit Nord gegen Süd. Deswegen ist es auch reichlich egal, was Trump im fernen Washington dazu sagt.<<

Nicht nur der Attentäter, sondern auch ein Großteil der martialisch gewandeten, bewaffneten Demonstranten kam aus dem "Norden".

So einfach ist das alles nicht.

@um 12:28 von demokrat71

>Demokratie ist die Herrschaft des Willens des Volkes. Und dieser Wille des Volkes _versteinert_ eben NICHT bei einer Wahl. Der Wille des Volkes ist so sprunghaft wie nichts anderes. Was heute gewählt wird, kann morgen abgewählt werden: DAS ist Demokratie.<

Hab ich das Gegenteil behauptet ? Die Wahl war noch dazu in Klammern, ganz bewusst, weil jede Demokratie andere Definitionen(Verfassungen) der "Herrschaft" des Volkes oder wie der Volks Wille umgesetzt werden soll hat.
Bei uns mit einer Wahl, USA mit Wahl-Männern etc.
Auch sagt "die Demokratie" allein nichts darüber aus Wie lange Sie gilt (Wahlperioden oder Absetzungen etc.)

Ich stimme Ihnen sogar bei der Sprunghaftigkeit der Volks "Meinung" zu. Und oft sind die, die laut Brüllen nicht die Mehrheit der Bevölkerung / des Volkes.

12:40, cowboy8

>>denn sich an Robert E. Lee’s Andenken zu vergreifen, wird im Süden gewaltigen Ärger provozieren – wie man hier deutlich sieht.<<

Die "Demo" wurde von einem rechtsradikalen Netzwerk organisiert, dessen Schaltstellen im Norden zu finden sind.

Charlottesville hat zu 80% für Clinton gestimmt.

Und die Meinung über Herrn Lee geht auch im Süden weit auseinander. Auch, aber nicht nur, davon abhängig, welche Hautfarbe man hat.

Es ist, glaube ich, weltweit einzigartig, daß viele im Süden einen General verehren, der seine Schlacht eindeutig verloren hat.

Man kann daraus schließen, daß für diese Leute die Entscheidungsschlacht noch nicht geschlagen wurde.

Auf Kommentar antworten

"Er hat aber für sie gekämpft. Als General. Sie meinen, er wäre Verfassungsfeind gewesen? Das ist eigentlich die zwingende Schlussfolgerung aus Ihrem Satz".

In jedem oder in den meisten Menschen auf diesem Globus stecken Wesen voller Widersprüche. So eben auch bei General Robert E. Lee. Er hielt die Sezession der 13 Südstaaten für verfassungswidrig, war also kein Befürworter des Austritts der Staaten zwischen dem Dezember 1860 und dem April 1861. Er soll nach der Wahl von Lincoln zum Präsidenten ein Angebot von ihm als General ausgeschlagen haben und nahm stattdessen das Angebot von Davis an. Aus Virginia seit fünf Generationen stammend, soll er auch trotz Ablehnung der Sklaverei im Süden nicht gegen seine Heimat Virginia habe kämpfen können. Das Dilemma eines Robert E. Lee.
Heute erst nach Trumps Rede war vom Dilemma eines Donald Trump die Rede.

Wikipedia zu Demokratie

Kleiner Beitrag aus Wiki zu der Debatte hier um das Demokratieverständnis:

>>Typische Merkmale einer modernen Demokratie sind freie Wahlen, das Mehrheits- oder Konsensprinzip, Minderheitenschutz, die Akzeptanz einer politischen Opposition, Gewaltenteilung, Verfassungsmäßigkeit, Schutz der Grundrechte, Schutz der Bürgerrechte und Achtung der Menschenrechte. Da die Herrschaft durch die Allgemeinheit ausgeübt wird, sind Meinungs- und Pressefreiheit zur politischen Willensbildung unerlässlich.<<

Vielleicht sollte das einigen zu denken geben, die hier Demokratie auf die Herrschaft der Mehrheit reduzieren wollen.

Persönlichkeitsrechts

>[A.:] Wer "links" ist, ist automatisch antirassistisch, pazifistisch, demokratisch, (...)
[f.s.:] Sollte er zumindest sein, wenn er den Anspruch erhebt, ein Linker zu sein. Leider ist die Wirklichkeit oft anders.<

Sg fathaland slim,

danke für die Klarstellung im zweiten Satz.

---------

>Ein Rechter glaubt an klare Hierarchien, an das Militär und an die Ungleichheit der Menschen.<

Ich versuch's mal mit meiner "rechten" Sichtweise:

- Klare Hierarchien sind manchmal erforderlich, z.B. beim Militär. Ich als Asperger habe aber generell kein Interesse daran, andere Menschen zu "beherrschen". Will auch nicht "beherrscht" werden, sondern vor allem in Ruhe gelassen werden.

- Militär: Ebenfalls manchmal erforderlich. Was für ein Glück, dass die USA vor 75 Jahren nicht übermäßig pazifistisch waren!

- Ungleichheit: "In mancher Hinsicht ("imH") sind alle Menschen gleich, imH sind die meisten Menschen gleich, imH sind alle Menschen verschieden."

MfG Asparagus

um 12:32 von cowboy8

"Mit Rechts gegen Links hat das überhaupt nichts zu tun, sondern mit Nord gegen Süd. Deswegen ist es auch reichlich egal, was Trump im fernen Washington dazu sagt."

Okay, ich bleibe in Ihrem Bild und formuliere es um: Gibt es denn keinen Anlass, der traurig genug ist, um die Schuld für ihre Taten nicht nur bei den Tätern, sondern vor allem bei ihren Gegnern zu finden? Dieser Reflex im Süden, immer mit dem Finger nach Norden zu zeigen, verharmlost die Tat.

Ein Herr Trump bedient diese und andere Ressentiments, damit hat er die Wahl gewonnen. Darauf gründend traut sich dieser faschistoide Mob wieder verstärkt auf die Straßen und zeigt Stärke. Worte funktionieren jedoch auch in die andere Richtung. Daher ist es auch nicht egal, wenn ein Herr Trump die Taten seiner Gefolgschaft verurteilen würde.

@ Putintroll777 um 11:54

>>Ist mir was entgangen?
Ich dachte er hat alle Gewalttäter verurteilt! Wo hat er den gepoltert und Hass geschürt?<<

Offensichtlich sind ihnen die unzähligen Äußerungen von Donald Trump innerhalb dieses und des vorangehenden Jahres entgangen.

Die Rechten in den USA scheinen sich momentan übrigens keineswegs von Trump verurteilt zu fühlen, im Gegenteil. In den Äußerungen auf den rechten Plattformen zeigen sie sich erfreut, dass Trump den rechten Gewaltaufmarsch und den Terroranschlag nicht direkt verurteilt. Sie fühlen sich ganz offensichtlich durch Trump bestätigt. Und Trump scheint damit keinerlei Problem zu haben.

um 12:52 von fathaland slim

"Und die Meinung über Herrn Lee geht auch im Süden weit auseinander."

Herr Lee hin oder her: cowboy8 versucht ganz offensichtlich, die "Südstaaten" als Opfer linker Hegemonie darzustellen, die nicht anders können, als rassistisch und homophob zu sein, weil Ihnen die (linken) Nordstaaten ihre Helden wegnehmen wollen: Kriegsherren, die für den Erhalt der Sklaverei gekämpft und glücklicherweise verloren haben.

Damit verwässert er jedoch den Schaden an der Gesellschaft, den Donald Trump mit seiner aggressiven, chauvinistischen Rhetorik angerichtet hat.

@12:52 von fathaland slim

Charlottesville hat zu 80% für Clinton gestimmt.

Das sagt nichts darüber aus, wie Charlottesville zu Robert E. Lee steht.

Es ist, glaube ich, weltweit einzigartig, daß viele im Süden einen General verehren, der seine Schlacht eindeutig verloren hat.

Man kann daraus schließen, daß für diese Leute die Entscheidungsschlacht noch nicht geschlagen wurde.

Kann man nicht. Ich sage das, weil ich da einen gewissen Einblick habe. Bin selbst Alumnus einer Jeff Davis HS, deren Schulbezirk an den einer Lee HS grenzt. ;-)

Zentripetalkraft

>In meinem Sinne "rechts", und wie ich annehme, im Sinne auch vieler anderer, die hier schreiben, sind Neonazis, Ku-Klux-Klan-Typen, White Power usw. gemeint, die ja auch offen in Charlottesville aufgetreten sind. Natürlich sind Konservative auch "rechts" angesiedelt, die meine ich nicht (...)<

Sg Izmi,

danke für die Erläuterung. Wie wäre es denn, die von Ihnen benannten Gruppierungen einfach als "rechtsextrem" zu bezeichnen?

Und wenn "rechtsextrem", dann auf der anderen Seite auch "linksextrem". Ist ja ein beliebter Trick, "linke" Regimes oder Organisationen, die nun so gar nicht durch Menschenfreundlichkeit auffallen, einfach als "nichtlinks" zu definieren. Ich glaube und hoffe, dass die meisten Foristen hier, egal ob links oder rechts, als "Gemäßigte" mehr miteinander gemeinhaben als mit den jeweiligen Extremen.

MfG Asparagus

Gewalt in Virginia: Trump lässt andere sprechen

Man darf in diesem Zusammenhang allerdings eines nicht übersehen. Der US-Bundesstaat Virginia ist zwar der US-Bundesstaat, wo sich mit Richmond die Hauptstadt der Konföderierten Südstaaten befunden hatte und Jefferson Davis von 1861-65 als Gegenpräsident regierte, doch Virginia ist heute gleichzeitig bei den US-Wahlen auch ein klassischer Swing-State. Bei der Wahl vom 6. November 2012 fiel der Bundesstaat an Barack Obama, doch bei der Auszählung der Stimmen von Virginia gab es zunächst eine Richtung zu einer Mehrheit für Obama, dann kippte die Mehrheit bei der Auszählung für Romney und dann fielen die 13 Wahlmänner auf das Konto von 332 Wahlmännern von Obama zu. Es war folglich knapp in Virginia.
Hillary Clintons Niederlage hatte nichts mit Virginia zu tun. Sie gewann am 8. November 2016 den Bundesstaat Virginia ebenso, doch Florida, Michigan, Ohio, Pennsylvania und Wisconsin fielen an Trump.
Oder andersrum gesagt: In Virginia hat Trump eigentlich keinen Heimvorteil, kein roter Staat

Ultra-Rechte - in

Ultra-Rechte
- in Militärkleidung mit Waffen als paramilitärische Gruppen unterwegs
-die Fackelmärsche abhalten & dabei skandieren

2014 in der Ukraine:
hatten ordentlich Sympathie in der us/dt. Presse

2017 in den USA:
stoßen in der us/dt. Presse auf Ablehnung

Die Bilder sind frappierend ähnlich, die Presse darüber völlig unterschiedlich -wer kann aufklären warum das so ist?

der kleine, aber feine unterschied

so unerträglich neonazi-aufmärsche in Deutschland auch sein mögen, aber es gibt einen gewaltigen unterschied zu den USA: die schusswaffen. die darf in dieser "glorreichen nation" ja jeder mit sich rumschleppen (wie auch auf bildern vom wochenende zu sehen).

die frage ist, wie lange es noch dauert, wenn von Trump kein glasklares statement kommt, bis sich diese "weisse herrenrasse" ermutigt fühlt, von der schusswaffe gebrauch zu machen?

als demonstrationen stattfanden gegen die ermordung farbiger US-bürger war ein grossaufgebot an gepanzerten fahrzeugen, inkl. polizei, vor ort. warum am wochenende aber nicht? ja, wo war die polizei am wochenende. viel zu spät, viel zu halbherzig das eingreifen.

Trump darf von mir aus, wenn er dazu den allerwertesten in der hose hat, seinen slogan präzisieren. nicht "make America reat again". sondern das, was er meint: "make parts of America geat again".

Man muß kein Freund von Trump sein,

und ich bin das auch nicht, aber es ist schon eingenartig, egal, was passiert, einen Schuldigen hat die TS immer: Trump. Wenn er sich zu Gewalttaten äußert, ist er schuldig über die Eskalation. Wenn er sich nicht äußert, trägt er ebenfalls die Schuld für die Eskalation. Könnte die werte TS-Redaktion auch einmal neutral berichten? Wie haben sich denn führende Politiker in Deutschland zu den Gewalttaten auf dem G 20-Gipfel geäußert? Hat die TS-Redaktion das schon vergessen oder verdrängt?

11:55 von cowboy8

Sischer datt...

Die Gegendemonstranten sind schuld am Tod der jungen Frau.

So wie sie anscheinend ticken glauben sie wahrscheinlich auch Martin Luther King war selbst schuld an seinem Tod oder was?

Unglaublich.

Demokratie und Autokraten

@diverse Kommentare, u.a. "fathaland slim" & "teachers voice"

Dazu noch einige Gedanken von meiner Seite:

"Autokratische Demokratien" (wie ich sie z.B. in Russland und der Türkei sehe) legitimieren ihren demokatischen Status nur dadurch, dass der Präsident in einer Wahl mit absoluter Mehrheit gewählt wurde und somit die "Herrschaft des Volkes" repräsentiert.

Ohne "Begleitparameter" wie u.a. Meinungsfreiheit, Gewaltenteilung und Minderheitenschutz wird aus der "Herrschaft des Volkes" die "Diktatur der Mehrheit".

Donald Trump, der in seinem früheren Leben als Wirtschaftsautokrat in seinem Firmenimperium herrschen konnte, wäre auch jetzt als Präsident der USA gerne Autokrat.

Wirksame Demokratie ist ihm ein Graus, daher beklagt er ständig, dass ihm z.B. Senat, Richter und div. gesellschaftliche Gruppen "Knüppel zwischen die Beine werfen".

Was in den USA unter Trump außen- und innenpoilitisch passiert, war für mich absehbar. Nicht in Details, wohl aber in der Tendenz.

um 13:20 von cowboy8

Ihr Beitrag bzgl. General Lee: heißt das nun, dass Präsident Trump aufgrund der emotionalen Fehlstellung (Verehrung eines "Kriegshelden") in einem Ort wie Charlottesville, in dem mit voller Absicht ein Mensch getötet wurde, kein eindeutiges Statement abgeben soll? Weil es so ein Süd-Nord-Ding ist?

Ich finde, sie machen es sich zu einfach, indem Sie den "Kriegsschauplatz" einfach ändern und die Gründe für die Vorfälle einer lokalen Begebenheit zuschreiben, nicht aber eines durch den Präsidenten und seinen Apologeten erfolgten Angriff gegen alle zivilisatorischen Errungenschaften wie Pressefreiheit, Toleranz, Gleichheit vor dem Gesetz, etc. Was wir gerade beobachten, ist ein Rückfall in die Barbarei. Trump könnte wenigstens so tun, als würde er das verurteilen und würde damit ein Zeichen setzen!

13:20, cowboy8

>>"Man kann daraus schließen, daß für diese Leute die Entscheidungsschlacht noch nicht geschlagen wurde."

Kann man nicht. Ich sage das, weil ich da einen gewissen Einblick habe. Bin selbst Alumnus einer Jeff Davis HS, deren Schulbezirk an den einer Lee HS grenzt. ;-)<<

Na ja, ich habe da auch Einblicke, wenn auch anderer Art.

Ich bin Bluesmusiker, und zwar internationaler.

Ich arbeite viel mit den Menschen zusammen, aus deren Subkultur/Parallelkultur diese Musik stammt.

Es handelt sich, grob gesagt, um zwei Parallelkulturen: die der schwarzen Amerikaner und die der weißen Südstaatler.

Für viele, wenn auch bei weitem nicht für alle der letzteren ist die Entscheidungsschlacht wirklich noch nicht geschlagen.

Ich erinnere mich da an zahlreiche Gespräche unter dem Einfluss von Bier, Schnaps und schlimmerem...

re der kleine Bürger: Aufklärung!

"Am 14. August 2017 um 13:23 von derkleineBürger
Ultra-Rechte - in
Ultra-Rechte
- in Militärkleidung mit Waffen als paramilitärische Gruppen unterwegs
-die Fackelmärsche abhalten & dabei skandieren

2014 in der Ukraine:
hatten ordentlich Sympathie in der us/dt. Presse

2017 in den USA:
stoßen in der us/dt. Presse auf Ablehnung

Die Bilder sind frappierend ähnlich, die Presse darüber völlig unterschiedlich -wer kann aufklären warum das so ist?"

Ich versuche es mal wieder:
In der Ukraine ging es um die Selbstbestimmung der Ukraine und in Charlottesville ging es um einen Aufmarsch von Klu-Klux-Klan-Aktivisten und rechten Milizen. Und vor allem um die Rolle Donald Trumps bei diesem unwürdigen Spiel.

Wenn Sie nur Bilder vergleichen wollen, können Sie auch ein Bild von einer Bundeswehrübung daneben legen. Im übrigen habe ich keine Ahnung, welche Bilder ich 2014 mit "Sympathie" betrachtet haben soll.

cowboy8, 11:32

||Die Südstaatler sind sehr stolz auf die Größen des Bürgerkrieges||

Dann sollten sie sich konsequenterweise von den USA abspalten und ihren Südstaaten-Club wiederbeleben.

Trump und seine Basis

Die sog. Alt -Right Bewegungen und ihre Anhänger machen dank Trumps aggressiver Wahlkampfrethorik, die er bekanntlich auch IM Amt nicht abgelegt hat und seinem Kuschelkurs mit Breitbart einen nicht geringen Teil von DEM aus, was Trump selbst als seine "Basis" bezeichnet. Ich bezweifle, dass sich Trump - angesichts dieser bekannten Tatsache - entsprechend äußern will und wird.

Trumps aggressive Rethorik, die dazu neigt, alle Ihm nicht genehmen Personenkreise, seine Opposition und sogar Nationen oder Institutionen als seine " Feinde" und die "Feinde" Amerikas in markigen Worten zu brandmarken wird von Mitgliedern der Alt- Right in den USA als Ermutigung und seit Charlottesville offenbar auch als Legitimation gedeutet.

Dass er sich hier offenbar nicht in der Lage sieht, sich selbst entsprechend scharf und explizit zu äußern und sich hinreichend zu distanzieren, offenbart eine weitreichende Schwäche.

Ein weiterer Sargnagel in der Präsidentschaft eines D. Trump.

13:21 von Asparagus

"Sg Izmi,
danke für die Erläuterung. Wie wäre es denn, die von Ihnen benannten Gruppierungen einfach als 'rechtsextrem' zu bezeichnen?..."

Damit habe ich kein Problem. Wie gesagt, der vereinfachende Sammelbegriff "rechts" kam von meinem Vor-Foristen. Wenn allerdings "Neonazis, Ku-Klux-Klan-Typen, White Power usw." als rechtsextrem mit den Zeichen Rassismus, Aggression und Führerkult gesehen werden sollen - was sind dann "Linksextreme"? Extrem gegen Rassisten, Kriegsvorbereiter und Führergefolgschaft stehende Menschen? Sollte dann eigentlich so sein, da sich beide Gruppen kontrovers gegenüber stehen.

13:42 von KU

"Trump. Wenn er sich zu Gewalttaten äußert, ist er schuldig über die Eskalation. Wenn er sich nicht äußert, trägt er ebenfalls die Schuld für die Eskalation. "

Genau da liegt die Bigotterie, die auch in Amerika Politiker und Bürger klar beim Namen nennen:

Wenn es ihm nutzt, dann findet der Präsident starke, markige Worte. Nutzt es ihm nicht, bleibt er ausgesprochen "diffus" und schickt lieber Andere vor, die dann erklären müssen, wie der Präsident seine "diffusen" und unkonkreten Aussagen gemeint hat - bzw. wie diese doch eigentlich zu deuten seien.

Darin liegt eine deutliche Diskrepanz, die auch die amerikanischen Bürger durchaus bemerken.

09:59 von Azichan

Ich bin voll d´accord. Es ist heute leider sehr schwer, klaren Kopf zu bewahren.

cowboy8, 12:40

||sich an Robert E. Lee’s Andenken zu vergreifen, wird im Süden gewaltigen Ärger provozieren||

Den Ärger muss man dann halt aushalten. Es kann ja keine Alternative sein, vor den ewig-gestrigen "Südstaatlern" klein bei zu geben.

Wen meinen Sie da genau ...?

"Was passiert wenn die Rechten mehr Macht bekommen, oder sogar ein Land regieren? Schauen wir in das Geschichtsbuch. Wie würde eine Welt mit rechtspolitisch geführten Ländern aussehen? Krieg, Abgrenzung, Ausgrenzung und Hass!"
Die Russen unter Stalin? China unter Mao? Kambodscha unter Pol Pot? ...??
Schauen Sie mal in "das" Geschichtsbuch der letzten 100 Jahre - seit es "Links" gibt, sorgt "Links" fast zwanghaft für Anarchie und Massenmord, wenn man die Truppenteile "Länder regieren" lässt.
Extremisten sind Extremisten sind Extremisten ... völlig Wurst, auf welcher "Seite" sie sich verorten.

Zentrifugalkraft

>Wenn allerdings "Neonazis, Ku-Klux-Klan-Typen, White Power usw." als rechtsextrem mit den Zeichen Rassismus, Aggression und Führerkult gesehen werden sollen - was sind dann "Linksextreme"? Extrem gegen Rassisten, Kriegsvorbereiter und Führergefolgschaft stehende Menschen?< (Izmi, 13:52)

Nun, bspw. diejenigen, die im Namen der Gleichheit schlimmste Verbrechen begehen (u.a. Stalins Sowjetunion, z.B. der Holodmor in der Ukraine, die Roten Khmer, Maos Kulturrevolution) oder für die der "Kampf gegen Rechts" oder gegen die "Konterrevolution" jedes Mittel rechtfertigt. Zu Beginn der Dreißigerjahre gab es bei den Straßenkämpfen zwischen SA und Rotfront etliche Tote - auf beiden Seiten.

Asparagus, 13:21

||Und wenn "rechtsextrem", dann auf der anderen Seite auch "linksextrem". Ist ja ein beliebter Trick, "linke" Regimes oder Organisationen, die nun so gar nicht durch Menschenfreundlichkeit auffallen, einfach als "nichtlinks" zu definieren.||

Es ist keineswegs ein Trick, sogenannten "Linksextremisten" (Menschen wie Regimen) das Linkssein abzusprechen. Vielmehr unterscheiden sich sogenannte linksextremistische Regime (und Personen) in keiner Weise von rechtsextremistischen Regimen (und Personen) - sie propagieren Unterdrückung, Unfreiheit, Obrigkeitshörigkeit, Ungleichheit und Schlimmeres.

Wer rechtsextremistische Unwerte propagiert, fordert oder durchsetzt, ist rechtsextrem - unabhängig davon, welchen Namen er oder sie sich umhängt.

Eine Klapperschlange ist eine Klapperschlange, auch wenn sie sich selbst Eichhörnchen nennt.

Trump misst mit zweierlei Maß

Wenn Trump ansonsten auch nur schwerwiegende Gewaltverbrechen allgemein und unabhängig von der jeweiligen Tätergruppe verurteilen würde, würde ich ja nichts sagen.
Aber bei anderen Anschlägen verurteilt er auch konkret den/ die jeweiligen Täter, etwa bei islamisch motivierten Anschlägen. Wenn Trump das hier nun anders handhabt, zeigt er, dass er rechtsextremistische Gewalt in Ordnung findet, so als sei an dieser irgendwas "besser" als an anders motivierter Gewalt.
Rechtsextremisten und islamische Extremisten haben ja auch vieles gemeinsam. Sie lehnen genauso wie andere Extremisten alles "Andersartige" ab und setzen auf diktatorische Systeme, somit ist das von den Konsequenzen für die Normalbevölkerung her vergleichbar.

14:27, kommentator_02

Danke für die Klarstellung.

Ich befürchte allerdings, sie kommt bei den Adressaten, die darauf bestehen, daß bspw. der Faschist Pol Pot ein Linker war, nicht an.

@13:09 von eio86

Gibt es denn keinen Anlass, der traurig genug ist, um die Schuld für ihre Taten ...

Ich wollte ein bißchen was zum Verständnis der Ursache des ganzen Konfliktes beitragen, weil hierüber offensichtlich breite Unkenntnis herrscht und keine Gewalt rechtfertigen.

@13:19 von eio86

Herr Lee hin oder her (...) Kriegsherren, die für den Erhalt der Sklaverei gekämpft und glücklicherweise verloren haben.

„Fackeln im Sturm“ ist kein geeigneter Lehrfilm für den Amerikanischen Bürgerkrieg.

Die US-Nazi-Netzwerke erinnern an russische Netzwerke

Trump und Putin ähneln sich da in der "Bewertung" des "Problems" immer mehr.

Titel leider vergessen

>Es ist keineswegs ein Trick, sogenannten "Linksextremisten" (...) das Linkssein abzusprechen. Vielmehr unterscheiden sich sogenannte linksextremistische Regime (...) in keiner Weise von rechtsextremistischen Regimen (...).
Wer rechtsextremistische Unwerte propagiert, fordert oder durchsetzt, ist rechtsextrem - unabhängig davon, welchen Namen er oder sie sich umhängt.<

Sg kommentator_02,

vielleicht sollte man es dann nicht "rechtsextrem", sondern einfach "unmenschlich" o.ä. nennen? Im Namen des "Guten" sind in der Geschichte derartig viele Verbrechen begangen worden ...

Es gibt eine Geschichte des polnischen Science-Fiction-Autors Stanisław Lem, in der der Protagonist herausfinden will, welche Charaktereigenschaften eine "perfekte Welt" garantieren. Versehentlich stellt er in einer Versuchsanordnung alle Eigenschaften auf "böse". Das Ergebnis ist nicht besser oder schlechter als bei den Versuchsaufbauten, in denen er diese Eigenschaften zu optimieren versuchte.

MfG A.

Gewalt in Virginia: Trump lässt andere sprechen

Man darf in diesem Zusammenhang auch eines nicht übersehen. Die bis heute in den USA mit Vorliebe von den CSA-Fans oder CSA-Trauernden - je nachdem wie man es sehen mag verwendete Flagge mit den 13 Sternen auf dem Kreuz in Rot wird in einer verblüffenden Ähnlichkeit von den Separatismus-Freunden der Ostukraine in Donezk und Luhansk verwendet mit dem Unterschied, dass dort der Separatismus seit März 2014 viel lebendiger ist als das was wir heute in Charlotteville und in den Südstaaten der USA zu sehen bekommen.
Wenn am 1. Oktober 2017 Katalonien sein Referendum durchführt, wird es vielleicht auch ein Kreuz in Rot verwenden.

@13:42 von IchMeinJaNur

Sischer datt...
Die Gegendemonstranten sind schuld am Tod der jungen Frau.

Sischer nicht. Ich sach nur. dass "in Menge gerast" in meiner Vorstellung ein anderes Bild erzeugt hat, als in dem Video zu sehen ist.

Wer das Spezielle nicht

Wer das Spezielle nicht explizit verurteilt, sondern in die Verallgemeinerung flüchtet in einem bestimmten Fall,

der verurteilt eben den bestimmten Fall EXPLIZIT NICHT.

Damit setzt dieser Mensch neue Maßstäbe für Mord in solchen Fällen.

um 14:50 von cowboy8

"Ich wollte ein bißchen was zum Verständnis der Ursache des ganzen Konfliktes beitragen, weil hierüber offensichtlich breite Unkenntnis herrscht und keine Gewalt rechtfertigen."

Dann habe ich Sie wohl missverstanden... sorry

@13:47 von eio86

Ihr Beitrag bzgl. General Lee: heißt das nun, dass Präsident Trump (...) kein eindeutiges Statement abgeben soll? Weil es so ein Süd-Nord-Ding ist?

Nein. Mein Statement hat mit Trump überhaupt nichts zu tun. Aber wenn Sie schon fragen: Ich halte es für besser, wenn Trump überhaupt nichts sagt bzw. twittert (also grundsätzlich), und schon gar nicht, wenn jemand gebraucht wird, der zur Deeskalation beitragen soll.

Forum at its best

Mal zwischendurch ... eine lebhaft und leidenschaftlich geführte Diskussion, die, soweit ich sehe, nirgendwo unter die Gürtellinie geht.

Dank und Anerkennung an die Mitkommentatoren und die Moderation!

MfG A.

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