Kommentare

Das mit den Gegendemonstrationen muss aufhören

Da müssen die Verantwortlichen endlich reagieren. Denn da ist die Gewalt vorprogrammiert. Jeder darf bei uns gegen alles und jedes demonstrieren. Aber nicht genau an dem Ort und zu der Zeit wo ein anderer gegen etwas anderes demonstriert!

"Wenn Handlungen aus

"Wenn Handlungen aus rassistischen Motiven und Hass verübt würden, könne das nicht toleriert werden. "Sie verraten unsere zentralen Werte.""

Tja, dann muss der Donald ein Verräter sein!

11:04, Karlmaria

>>Das mit den Gegendemonstrationen muss aufhören
Da müssen die Verantwortlichen endlich reagieren. Denn da ist die Gewalt vorprogrammiert. Jeder darf bei uns gegen alles und jedes demonstrieren. Aber nicht genau an dem Ort und zu der Zeit wo ein anderer gegen etwas anderes demonstriert!<<

Dann würde die Sache richtig schmutzig.

Wie wollen Sie denn dann regeln, wer wann wo demonstrieren darf?

Ich könnte dann jede Demo blockieren, indem ich einfach vorsorglich überall da, wo meine politischen Gegner demonstrieren könnten, ne eigene Demo anmelde.

Nein, ich möchte jetzt mal ganz konservativ argumentieren: In jedem Land, welches ein Demonstrationsrecht kennt, welches diesen Namen verdient, darf man selbstverständlich Gegendemos organisieren. Das war immer schon so. Wo kämen wir denn da hin, wenn wir das ändern würden.

@Karlmaria - Auch die USA hat Meinungs & Versammulungsfreiheit

Nur das hier einige mit SCHlagwaffen zusammen rotteteten ,aufforderten
als weiße Herrenmenschen die USA zu übernehmen, als auch die Bürgerrechte abzuschaffen , darf man nicht vergessen.

Schlimm

Diese Ausschreitungen sind an sich schon schlimm genug, aber wie kann die Tagesschau so ein Video ins Netz stellen?

Polarisierte Welt

Warum lassen sich die Menschen so polarisieren und zur Gegnerschaft aufhetzen ?
Anscheinend braucht der Mensch Feindbilder, sonst könnte er seine eigene Ideologie, die er für allein selig machend hält, nicht ertragen.

Denn Harmonie wurde als störend beim Kultur- und Klassenkampf entlarvt.

@ 11:04 von Karlmaria

Zitat: "Das mit den Gegendemonstrationen muss aufhören"

Sollte nicht eher die Gewalt gegen Andersdenkende aufhören ?

Gruß, zopf.

@Karlmaria

Ich habe Ihren Kommentar als schwarzhumorige Ironie (fast schon Sarkasmus) verstanden und liege hoffentlich richtig...ansonten wäre ich auch sehr irritiert, denn jede geäußerte Meinung produziert natürlich eine Gegenmeinung und sollte sich mit dieser sachlich auseinandersetzen.

Ursachenforschung

Die Gewalt ist das Problem!
Und nicht etwa etwa rechts!

Grundsätzlich hat jeder Mensch das Recht zu demonstrieren und seine Meinung kund zu tun, unabhängig von seiner religiösen, politischen oder sexuellen Einstellung. Allerdings wird regelmäßig durch Gegendemonstrationen Gewalt hervor gerufen. Das scheint mir sowohl in den VSA, aber auch in der BRD der Grund des Übels zu sein.

Gegendemonstrationen dürfen nicht am gleichen Tag statt finden und auch nicht am gleichen Ort, sonst ist es doch fast logisch, dass Gewalt entsteht. Zudem wird das ggf. berechtigte Anliegen der Demonstranten durch eine Gegendemo und Gewalt regelmäßig diskreditiert. Oder wird das bewusst durch die Regierenden gemacht?

@um 11:30 von zopf

Andersdenkende wird es immer geben, man kann sich umstimmen lassen und anders denken oder eben die Gegenseite und die könnte man von seiner Denkweise eventuell überzeugen, aber hier geht es eher darum das andere eine andere Ethnie haben und die werden eben von welchen als minderwärtig betrachtet und deswegen wird Gewalt angewendet? Das geht überhaupt nicht, so eine Demo dürfte erst garnicht erlaubt werden. Das auch noch mit Waffen und Militärlook etc. ? Ist das irgendwo nicht logisch, was da am Ende dabei rauskommen wird ?

@Karlmaria 11:04

Das mit den Gegedemonstranten? Die haben ein Recht zu demonstrieren und es war ein Demonstrant der nicht zu den Gegendemonatranten gehörte der diese Tat begangen hat. Wenn man Gegendemonstranten verbietet ist ein ganzes Land in Geiselhaft weißer Rassisten, rechter Milizen und KKK Anhängern.
Solange diese rechten Rassisten nicht benehmen können sollte denen das Demonstrationsrecht entzogen werden

Hassverbrechen - ein zeitgemäßer Begriff...

nicht nur für Internet Unholde.
Auch Kleinbürger, ideologisch verblendet und wie aufgeregte wichtigtuerische Rumpelstilze agierend, werden zu "Hassverbrechern" - wo die Fähigkeit zu differenzierten Denken und zu angemessenem Ausdruck abgängig ist regiert die Tat - das blutig Handwerk.
So wie die einen (Terroristen) aussehen, so spielen sich die anderen (Terrorhasser und Rassisten) auf in ihrem Wahn die Welt für eine Religion oder Rasse retten zu müssen.

@ 11:33 von AbseitsDesMains...

Zitat: "Gegendemonstrationen dürfen nicht am gleichen Tag statt finden und auch nicht am gleichen Ort, sonst ist es doch fast logisch, dass Gewalt entsteht."

Sie halten Gewalt für "logisch" ?

Zitat: "Zudem wird das ggf. berechtigte Anliegen der Demonstranten durch eine Gegendemo und Gewalt regelmäßig diskreditiert."

Wie kann eine Gegendemonstration ein berechtigtes Anliegen diskreditieren ?

Diskreditieren sich Gewalttäter nicht vielmehr selbst ?

Gruß, zopf.

Kritik an Trumps "Gewalt auf vielen Seiten"

"Trotz eines großen Aufgebots an Polizisten kam es bereits am Samstagmittag zu Straßenschlachten zwischen Rechtsextremisten und Gegendemonstranten. Hunderte Menschen prügelten mit Stöcken aufeinander ein und bewarfen sich mit Wasserflaschen."
Was ist an Trumps Aussage falsch?Wie man lesen kann kam die Gewalt von beiden Seiten. Warum sollte Trump also nur expliziet rechte Gewalt verurteilen? Ist die linke Gewalt die bessere Gewalt und zu begrüßen?
Wer ein Denkmal von General Lee schleifen will muß halt mit Widerstand rechnen. Ich glaube nicht,daß es in Deutschland möglich wäre, das Denkmal von Wilhelm dem Ersten am "Deutschen Eck" zu schleifen ohne massiven Widerstand.

m 11:33 von AbseitsDesMains

Ich finde, Menschen die für das freie Ausleben von Gewalt demonstrieren wollen, haben nicht das Recht dazu.
Eine Demokratie darf denen nicht das Recht auf "Meinungsfreiheit" für Gewaltausübung Gewaltausübung gewähren.

Nicht die Gewalt ist das Problem.

Es ist ganz klar ein Einstellungsproblem. Es ist allein ein idiologisches Problem.

Auch bei uns

Ich kann mich noch gut erinnern wo sich unsere Bundeskanzlerin zu einer Aussage hinreißen lies in der es gegen Gewalt ging. Da ist es nicht sinnvoll einfach mal so zu sagen man soll sich dagegen stellen.
Solche Aussagen werden schnell falsch interpretiert und als Anlaß hergenommen. Auch wenn manche Strömungen im Moment vielen nicht passt, es muss in allen richtungen die selben ansagen gemacht werden.

11:33, AbseitsDesMains...

>>Gegendemonstrationen dürfen nicht am gleichen Tag statt finden und auch nicht am gleichen Ort, sonst ist es doch fast logisch, dass Gewalt entsteht. Zudem wird das ggf. berechtigte Anliegen der Demonstranten durch eine Gegendemo und Gewalt regelmäßig diskreditiert. Oder wird das bewusst durch die Regierenden gemacht?<<

Wenn paramilitärische Gruppen bewaffnet aufmarschieren, dann ist es die Pflicht eines jeden Demokraten, sich dem entgegenzustellen.

Und aus die Maus.

Dazu brauche ich keine Regierung. Gegendemos gab es immer und wird es immer geben.

Auch wenn die Rechten lieber ungestört blieben.

11:24 von fathaland slim

darf man selbstverständlich Gegendemos organisieren
.
ist doch wie hier auch im Thread
höre eine Meinung die gefällt, mir dann pflichte ich bei
(schließe mich der aktuellen Demo an), sie gefällt mir nicht,
dann widerspreche ich (mach bei der Gegendemo mit)
und hier wie dort gibt es Leute die fallen aus dem Rahmen,
beleidigen beim Schreiben - werfen mit Flaschen und Steinen - bei Demos
hier wie dort sollte man darauf achten dass es zivilisiert abläuft

Trump: " Gewalt auf vielen

Trump:

" Gewalt auf vielen Seiten"

Aha.

Er setzt damit eine Gendemonstration auf einer Gewaltskala von 1-10 auf die gleiche Stufe mit Vorsätzlichem Mord.

Alles klar.

Dieser Mensch wird immer unerträglicher.

@um 11:40 von Magfrad

Ich verstehe die Rassisten sowieso nicht, wer durfte sich den aussuchen, als was er auf die Welt kommt ?

Schuld sind auch diejenigen,

Schuld sind auch diejenigen, die diese Demonstrationen in unmittelbarer Nähe zueinander genehmigt haben. Hier bitte auch mal nachfragen.
MfG

Die Geister die ich rief....

....werd ich nicht wieder los. Es waren doch in der Mehrzahl Anhänger von Trump die rechtsextreme Ansichten vertreten. Dieser Präsident hätte sich mit klaren und deutlichen Worten von diesen Kriminellen distanzieren müssen, hat er aber nicht, nur eine Pauschalverurteilung abgegeben. Und da muss man sich fragen, wessen Geistes Kind er ist. Nicht umsonst wenden sich auch Politiker aus seiner eigenen Partei von ihm ab.

Ursachenforschung die 2te

Demonstrieren schön und gut, kann jeder machen wie er mag. Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht, ob nun für Weltfrieden, gegen Atomkraft, Dieselautos oder Zoophilie.

Das ausüben meiner Grundrechte schließt aber nicht deren Durchsetzung durch das mitbringen von Latten und Baseballschläger ein.

Das Gewaltmonopol muß beim Staat liegen, ansonsten herrscht Anarchy und ein Klima der Gewalt. Ob nun von Rechts wie hier oder links wie in Hamburg.

@ 11:38 von Hackonya2

Zitat: "... so eine Demo dürfte erst garnicht erlaubt werden."

Eine Demonstration, als Ausdruck der Meinungsfreiheit verbieten ?

Wer entscheidet denn, was die richtige Meinung ist und welche die falsche ?

Auch wenn ich die menschenfeindlichen Ansichten der "White Supremacy"-Bewegungen die da aufgetreten sind, verabscheue, käme es mir nicht in den Sinn deren Meinungsfreiheit zu beschneiden, sofern sie gewaltfrei bleiben.

Daß das Mitführen von Waffen in den USA mancherorts erlaubt ist, ist ein ganz anderes Problem. (In meinen Augen ein sehr großes.)

Gruß, zopf.

Charlottesville

Mir bleibt nur noch den guten, alten B. Brecht zu zitieren: "der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch." Schönen Sonntag

Sachliche Auseinandersetzung?

"um 11:31 von Grinsprins
@Karlmaria

Ich habe Ihren Kommentar als schwarzhumorige Ironie (fast schon Sarkasmus) verstanden und liege hoffentlich richtig...ansonten wäre ich auch sehr irritiert, denn jede geäußerte Meinung produziert natürlich eine Gegenmeinung und sollte sich mit dieser sachlich auseinandersetzen."
.
Und wo genau ist die sachliche Auseinandersetzung, wenn Demonstration und Gegendemonstration aufeinander stoßen?

Es bleibt, wie es war

Trump Fans verteidigen ihn, (fast) egal was er sagt oder tut. Ich habe manchmal das Gefühl, dass sie sich niemals kritisch mit ihm auseinandersetzen. Ist es die Angst, ein Idol zu beschmutzen? Oder sind sie wirklich 100%ig mit seinen Entscheidungen einverstanden? Vielleicht kann mir das mal jemand erklären, da ich persönlich nicht einen einzigen Trump Fan in Deutschland kenne. Ich kenne zwar welche in den USA, aber um das geschäftliche Verhältnis nicht zu belasten, vermeiden beide Seiten die Unterhaltung zu diesem Thema.

@Karlmaria und @AbseitsDesMains

Da veranstalten Rechtsextremisten, Neonazis, weiße Rassisten und Mitglieder des Ku-Klux-Klans einen Fackelumzug und Sie versteifen sich ernsthaft auf die Gegendemonstranten und Aussagen wie "Und nicht etwa etwa rechts [ist das Problem]!"?

Trump kann solche rechtsextremen Demonstrationen nicht

verurteilen. Schließlich haben ihm die Rechten und Rechtsextremen von z.B. Breitbart & Co. einen großen Teil der Stimmen gebracht, die ihm die Präsidentschaft gebracht haben.

Da kann er jetzt ja schlecht sagen, dass ihm deren Weltbild nicht gefällt.

@11:50 von StöRschall

Die Rechtsextremen fühlten sich zudem durch Trumps Aussagen auf der Pressekonferenz rundum bestätigt -dass er u.a. weder explizit rechtsextreme Gewalt ansprach und auf die Frage, ob er rechtsextreme Unterstützer toleriere, "antwortete", indem er schweigend den Raum verließ, werteten sie als stumme Zustimmung für sich und "ihre Sache".

Typisches Verhalten

Die kommunisten sind dafür bekannt das sie Straßen blockieten und normale Menschen ihrer freiheit berauben. Das so etwas irgendwann passiert war klar

11:50 von Hackonya2

Ich verstehe die Rassisten sowieso nicht, wer durfte sich den aussuchen, als was er auf die Welt kommt ?
.
als ein ehrgeiziger Hochschulabgänger
oder einer der nur den Weg zum Sozialamt kennt .....
denke die Sache ist etwas komplizierter

11:40 von Magfrad

Wenn man Gegendemonstranten verbietet ist ein ganzes Land in Geiselhaft weißer Rassisten, rechter Milizen und KKK Anhängern
.
oder eben "LINKER" Fanatikern ... anderswo

@Hallelujah

"Wer ein Denkmal von General Lee schleifen will muß halt mit Widerstand rechnen" Am 13. August 2017 um 11:44 von Hallelujah

Ich weiß auch nicht, warum man nicht einfach ein "Gegendenkmal" gesetzt hat.

Man muss auch seine Vergangenheit akzeptieren, um sich mit ihr auseinanderzusetzen. Es muss jetzt nicht an jeder Ecke ein altes Denkmal stehen, aber das ein oder andere kann man behalten und geschichtlich erläutern.

Hat...

...nicht Kandidat Trump vom damaligen Präsidenten Obama nicht immer gefordert die Taten von San Bernardino und Orlando als "radikal islamistischen Terror" zu bezeichnen?

Warum vermeidet er jetzt klare Worte gegen die Rassisten Charlottesville?

Vielleicht weil KKK und AltRight Stützen seine Präsidentschaft sind.
Wer sich Bannon, Miller und Gorka ins Weisse Haus holt braucht sich nicht zu wundern wenn dessen geistige Verbündete (KKK, Alt Right) glauben sie stünden für Amerika.

Richtige Worte waren diese:

"Geht nach Hause und kommt nie zurück", sagte Gouverneur McAuliffe an die Adresse der Rechtsextremisten. "Es gibt hier keinen Platz für euch, es gibt in Amerika keinen Platz für euch."

11:48, Sisyphos3

>>11:24 von fathaland slim
darf man selbstverständlich Gegendemos organisieren
.
ist doch wie hier auch im Thread
höre eine Meinung die gefällt, mir dann pflichte ich bei
(schließe mich der aktuellen Demo an), sie gefällt mir nicht,
dann widerspreche ich (mach bei der Gegendemo mit)
und hier wie dort gibt es Leute die fallen aus dem Rahmen,
beleidigen beim Schreiben - werfen mit Flaschen und Steinen - bei Demos
hier wie dort sollte man darauf achten dass es zivilisiert abläuft.<<

Da möchte ich Ihnen jetzt einmal beipflichten, Ihre Meinung zum Thema deckt sich zu 100% mit meiner:=}

Schuld

Schuld hat erstmal einzig und allein der Nazi, der sein Auto bewusst in eine Menschenmenge gefahren hat und bei diesem terroristischen Anschlag einen Menschen getoetet und mehrere verletzt hat. Sonst niemand. Wie so oft wird jetzt hier in den Kommentaren von gewohnter Seite versucht, abzulenken und zu verharmlosen. Es ist sinnlos, diesen Menschen die Sachverhalte zu erklaeren, denn es ist jetzt immer deutlicher, wessen Geistes Kind sie sind. Eines Geistes von vor 75 Jahren.

Die USA

ein zutiefst gepaltenes Land.

Das Gesicht von Trumps Wählern

Dies ist das Gesicht von Trumps Wählern und die Art wie diese Konflikte lösen. Diese Leute töten auch und sehen sich damit noch im Recht.
Trump gibt dann noch eine viel zu harmlose Aussage ab und macht die Gegendemonstranten noch zu Tätern.
Wir haben in Deutschland genau die gleichen Probleme. Nur ist es hier nicht Trump sondern die AfD die weiße Rassisten und Neonazis schützt. Solang sie dies tut muss darüber nachgedacht werden diese Partei zu verbieten.
Bei Trump hätte man da wo deutlich wurde, dass er mit diesen Rassisten zusammenarbeitet ihm die Kandidatur zum Präsidenten bezw der Status als Präsidentschaftskandidat entzogen werden müssen

@zopf

Demokratie bedeutet nun mal Meinungsfreiheit - Gott sei Dank !
Nur ist eben die Grenze zwischen Meinungsfreiheit und Narrenfreiheit leider eine fliessende !
Solange jedoch dieser Präsident, der immer wieder zeigt, dass er zumindest mit den Rechtsradikalen sympathisiert, an der Regierung ist, wird dieses Land nicht zur Ruhe kommen !
Es rast auf einen Abgrund zu, den Trump zu verantworten hat.
Eine Tragödie - das hat dieses wundervolle Land nicht verdient und das ist auch nicht “the american way of life.“
Trump hat es in kurzer Zeit geschafft, aus “America first“ das Allerletzte zu machen.
Wieso lernen wir Menschen einfach nichts dazu ??

12:03 von GeMe

Trump kann solche rechtsextremen Demonstrationen nicht

verurteilen. Schließlich haben ihm die Rechten und Rechtsextremen von z.B. Breitbart & Co. einen großen Teil der Stimmen gebracht, die ihm die Präsidentschaft gebracht haben.

Da kann er jetzt ja schlecht sagen, dass ihm deren Weltbild nicht gefällt.
///
*
*
Und warum hat er das lt. Artikel getan?
*

11:44, Hallelujah

>>Wer ein Denkmal von General Lee schleifen will muß halt mit Widerstand rechnen. Ich glaube nicht,daß es in Deutschland möglich wäre, das Denkmal von Wilhelm dem Ersten am "Deutschen Eck" zu schleifen ohne massiven Widerstand.<<

Gestern wurde General Lee hier mit Napoleon verglichen, Sie entdecken jetzt Parallelen zwischen ihm und Wilhelm dem Ersten.

Ich bin gespannt, welche Nationalhelden welcher Nationen hier noch bemüht werden, um diesen General, der im amerikanischen Bürgerkrieg für die Sache der Sklavenhalter des Südens zahlreiche Siege eingefahren hat, zu heroisieren.

Ja klar, er ist der Held des reaktionären Teils des "weißen" Amerika. Schwarze Amerikaner sehen die Sache naturgemäß etwas anders, aber denen zeigen Trump und seine rechte Entourage ja gerade, wo der Hammer gehangen hat und in Zukunft wieder hängen wird. Zumindest wenn es nach Trump, Bannon und Miller geht.

Gegendemonstrationen

Einige User hier "regen an", dass Gegendemonstrationen nicht am gleichen Ort oder nicht am gleichen Tag stattfinden dürften.

Ist natürlich Unfug und eine zutiefst undemokratische Forderung. Aber dann müsste sich das "White America, Great America"-Klientel aus der Vorzeit auch Demonstrationen von Schwulen & Lesben, von Abtreibungs-Ermöglichern und denen von "Black lives matter" fernhalten.

So, mutmaße ich, haben es diese User aber dann doch nicht gemeint …

@junethack 12:14

Sie haben Recht. Schlimm, dass hier prompt wieder Foristen versuchen rechte Gewalt zu relativieren und zu verharmlosen und die Dreistigkeit besitzen den linken Gegendemonstranten die Schuld zu geben. Solange man so agiert und diese Kriminellen mit ihren Taten verharmlost fühlen die sich noch bestägtit mit ihren Taten.

@ Magfrad

Ersetzen Sie alle relevanten Wörter durch das Gegenteil, z.B.:

"Wenn man rechtsextreme Demonstrationen verbietet ist ein ganzes Land in Geiselhaft linker Faschisten, linker Milizen und Anhänger der autonomen Szene. So lange sich linke Faschisten nicht benehmen können, sollte denen das Demonstrationsrecht entzogen werden."

Im Ernst: Über Ihre Arroganz kann man nur noch den Kopf schütteln. Demonstrationsrecht nur noch für diejenigen, die ihnen politisch genehm sind? Sorry, aber auf ihre totalitäre Form der Demokratie verzichte ich liebend gerne!

Meiner Vorstellung nach sollen beide Seiten das Demonstrationsrecht gerne missbrauchen. Sollte das dann jedoch ausarten, dann sollte es bei der Polizei heißen: "Knüppel frei!" und zwar in beiden Richtungen und zwar sofort! Und nicht wie z.B. in Hamburg erst nach stundenlangen Diskussionen, während draußen alles eskaliert!

Trump wird zu Unrecht kritisiert

Trump hat zurecht jegliche Gewalt aller Seiten verurteilt. Denn die Gewalt ging von beiden Seiten aus, sowohl von den rechten Demonstranten als auch den linken Gegendemonstranten. Dass er für die Verurteilung jeglicher Gewalt (und nicht nur derjenigen einer bestimmten Seite) kritisiert wird ist völlig inakzeptabel. Die Medien welche diese Kritik portieren geben wieder ein sehr schlechtes Bild ab.

Zudem, wenn die Polizei die öffentliche Sicherheit nicht gewährleisten kann müssen Demonstrationen und Gegendemonstrationen zeitlich und räumlich getrennt stattfinden. Das ist bei der Bewilligung der Demos zu berücksichtigen. Oder war etwa eine der beiden Demos gar nicht erst bewilligt worden?

@ BesorgterBurgerKing

Sowohl links und rechts wären überhaupt kein Problem, wenn man sie bei solchen Gelegenheiten nicht unmittelbar aufeinander treffen lassen würde. Deswegen werden ja bei uns in langwierigen Verfahren Laufstrecken, Zeiten u.v.m. einer solchen Demonstration genauestens festgelegt, um solche Bilder von Vorneherein zu verhindern, damit beide politische Lager - ob sie uns passen oder nicht - ihrem gesetzlich verbrieften Versammlungs- und Demonstrationsrecht nachkommen können. DAS gehört nämlich zu einer Demokratie, die sich auf die Meinungsfreiheit beruft, einfach dazu.

Die USA haben mit solchen Bewegungen nunmal keine Erfahrung und das merkt man bei der ganzen rechtlichen Vorbereitung und Behandlung solcher Vorfälle.

Sinn?

"um 12:27 von schabernack
Gegendemonstrationen

Einige User hier "regen an", dass Gegendemonstrationen nicht am gleichen Ort oder nicht am gleichen Tag stattfinden dürften.

Ist natürlich Unfug und eine zutiefst undemokratische Forderung. Aber dann müsste sich das "White America, Great America"-Klientel aus der Vorzeit auch Demonstrationen von Schwulen & Lesben, von Abtreibungs-Ermöglichern und denen von "Black lives matter" fernhalten.

So, mutmaße ich, haben es diese User aber dann doch nicht gemeint …"
.
Findet bei Demonstration und Gegendemonstration ein Dialog statt? Nein. Was ist dann der Sinn von beidem am gleichen Ort und zur gleichen Zeit? Das Gefühl: wir sind mehr, nein wir sind mehr? Eher nein. Der Stolz, die anderen dürfen auch demonstrieren? Eher nein. Ein Demoplakat-Schönheits-Wettbewerb? Auch nein. Die Überzeugung: das bringt jetzt wirklich was? Wenn das so wäre, hätten wir jeden Samstag Demonstration und Gegendemonstration in jeder großen deutschen Stadt.

@royaltramp

Au ja - “Knüppel frei“ war schon immer die beste Lösung aller Probleme auf der Welt !
Geht's noch ???

@ fathaland slim

"Wenn paramilitärische Gruppen bewaffnet aufmarschieren, dann ist es die Pflicht eines jeden Demokraten, sich dem entgegenzustellen."

Nein, dann ist es die Aufgabe der Polizei dafür zu sorgen, dass es keine Krawalle gibt! Punkt!

Wer sich als Bürger selbst solchen "paramilitärischen" Gruppen entgegenwirft, muss dann halt damit rechnen, ein blaues Auge zu bekommen und darf sich im Nachhinein darüber nicht beschweren oder die Schuld bei jemand anderem suchen! Doppelpunkt!

Im Übrigen hoffe ich doch, dass Ihnen nicht entgangen sein dürfte, dass Linke wie Rechte in dem Video gut bewaffnet zu sein scheinen und daher Ihr Argument für beide und nicht nur - wie so häufig - für eine politische Seite gilt.

@Schabernack 12:27 - Gegendemonstrtionen verbieten ...

"...So, mutmaße ich, haben es diese User aber dann doch nicht gemeint …..."
.
Doch genau so ist es gemeint.
.
Wer für eine Sache demonstrieren möchte, die Demo ordnungsgemäß angemeldet und genehmigt bekam, der soll auch -ungestört- für seine Sache demonstrieren dürfen.
.
Und ja, das muss für Rechte genauso gelten wie für Schwule&Lesben, Abtreibungs-Befürwortern und -Gegner, Black-Lives-Matter Organisatoren oder für Freunde des Kanarienvolgels. Egal für wen.
.
Es kann nicht sein, dass für jede Demonstration gleich eine Gegendemonstration, am besten noch zur selben Zeit am selben Ort stattfindet. Diese Gegendemonstranten (egel für was oder wogegen sie sind) zeigen nur, dass sie die Meinungen / Überzeugungen der jeweils anderen nicht respektieren .... und DAS ist undemokratisch!

Der Kitt der Gesellschaft bröckelt...

... so war in einem Kommentar zu lesen.
Welcher Kitt? Ein Kitt, der aus staatlichen Gesetzen und Verordnungen bestand ? Gesetze von denen die Menschen nicht überzeugt waren, weil sie nicht in ihrem Herzen geschrieben sind.
Diese Gesetze mussten teilweise mit staatlicher Gewalt durchgesetzt werden.
Seit dem Tod M.L. King's ist es mit der Gleichberechtigung zwischen den Ethnien nur schleppend voran gegangen.
Es ist der Mensch selber, der rassistisch ist, weil es eine Macht in ihm gibt, die Nahrungskonkurrenz verdrängen will. Zur Rechtfertigung der Verdrängungsgewalt werden Region, Hautfarbe oder auch nur, dass man aus einem anderem "Dorf" kommt, herangezogen. Soziologisch und psychologisch ist das Phänomen hinreichend bekannt und lassen sich gleichfalls auf die prähistorische Prägung des Menschen zurückführen.
Den Menschen kann man nicht ändern, man kann nur die wirtschaftlichen Verhältnisse so ändern, dass dieser Gewaltfaktor abgemildert wird.

@um 12:08 von Sisyphos3

Was bitte hat die Rasse bzw. Ethnie damit zu tun, ob jemand zum Sozialamt geht oder ehrgeiziger Hochschulabgänger ist?
Ich kenne da ein besseres Beispiel was passt: Arbeitet man, heißt es man nehme Arbeitsplätze weg, arbeitet man nicht, dann heißt es man lebe auf die Kosten von den anderen. Oder meinen Sie das es nur eine Ethnie gibt, die entweder zum Sozialamt gehen oder ehrgeiziger Hochschulabgänger ist? Klar gehen einige eher zum Sozialamt oder erwarten Sie das die wenn die direkt nach Deutschland kommen, gar die Sprache auf einmal so gut beherrschen, das aus denen ehrgeizige Hochschulabgänger wird, von heute auf morgen ? Ich kenne gar extrem Fälle: Da hatte es wirklich doch jemand geschafft von der Hauptschule aus es bis zum Studium zu bringen, das nenne ich wirklich erhgeizig, aber leider ist er heute arbeitslos, weil sein Alter schon fortgeschritten ist und die Arbeitgeber am liebsten welche mit Jahre langer Erfahrung immer suchen, der Name muss passend sein und man muss umziehn

An alle ...

... die meinen Demonstranten & Gegendemonstranten dürfen nicht aufeinander treffen, fordern hoffentlich, dass ein Fußballspiel 2x identisch stattfinden muß, eben einmal vor den Fans der einen Mannschaft und dann vor den Fans der anderen Mannschaft, damit es zu keinem Treffen der unterschiedlichen Fans kommen kann, denn das aufeinandertreffen beider Gruppen hat ja in der Vergangenheit auch schon zu gewaltätigen Exzessen geführt, oder etwa nicht?

@um 12:26 von Boris.1945

Gewählt wurde er ja schon und hat nun sein Amt für eine gewisse Zeit gesichert, wenns soweit ist mit Neuwahlen und er noch Lust dazu hat, dann kann er ja wieder andere Töne anschlagen ?

@Christian78 - Hamburg ist nicht Charlottesville

"Das Gewaltmonopol muß beim Staat liegen, ansonsten herrscht Anarchy und ein Klima der Gewalt. Ob nun von Rechts wie hier oder links wie in Hamburg."
.
Ich bin grundsätzlich gegen Gewalt und will die Ausschreitungen in Hamburg nicht gutheißen. Indem Sie aber Hamburg und Charlottesville in einen Topf werfen, ignorieren Sie die Tatsache, dass die Rechten hier mutmaßlich eine "Weltpremiere" abgeliefert haben: Der Anschlag mit einem Auto auf Zivilisten ganz im Stile des IS. Das ist bisschen etwas anderes als hochkochende Wut, die sich dann gegen die Ordnungshüter richtet.

12:34, RoyalTramp

>>Demonstrationsrecht nur noch für diejenigen, die ihnen politisch genehm sind? Sorry, aber auf ihre totalitäre Form der Demokratie verzichte ich liebend gerne!<<

Ich halte bewaffnete, paramilitärische Aufmärsche in Tarnklamotten nicht für vom Demonstrationsrecht gedeckt.

>>Meiner Vorstellung nach sollen beide Seiten das Demonstrationsrecht gerne missbrauchen. Sollte das dann jedoch ausarten, dann sollte es bei der Polizei heißen: "Knüppel frei!" und zwar in beiden Richtungen und zwar sofort! Und nicht wie z.B. in Hamburg erst nach stundenlangen Diskussionen, während draußen alles eskaliert!<<

Wenn Sie Straßenschlachten mit vielen Verletzten und Toten wollen, dann müssen Sie es genau so machen. Eine prügelwütige Polizei eskaliert die Lage.

Ich bitte, sich mit der Geschichte der Maidemos in Berlin zu beschäftigen. Zu Anfang, als man die von Ihnen vorgeschlagene Linie fuhr, eskalierte die Sache regelmäßig. Jetzt deeskaliert man, und die Demo ist friedlich.

12:36,Messi

>>Trump hat zurecht jegliche Gewalt aller Seiten verurteilt. Denn die Gewalt ging von beiden Seiten aus, sowohl von den rechten Demonstranten als auch den linken Gegendemonstranten. Dass er für die Verurteilung jeglicher Gewalt (und nicht nur derjenigen einer bestimmten Seite) kritisiert wird ist völlig inakzeptabel. Die Medien welche diese Kritik portieren geben wieder ein sehr schlechtes Bild ab.<<

Da ist jemand mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren.

Das hat mit "normaler" Gewalt, wie sie leider bei fast jeder Demo vorkommt, absolut nichts zu tun.

Um diesen Vorfall geht es. Und zu dem hat Trump keine Stellung bezogen, sondern auf unverbindliche Weise Gewalt in jeder Form und von wem auch immer verurteilt.

Das finden Sie angemessen?

Oh Mann...Wo kämen wir denn da hin, wenn...?

Genau - und als Nächtes bauen die revalsierenden Gruppen Barrikaden auf und beschießen sich mit ihren Waffen - da ja jeder in USA eine Waffe hat, ist ein neuer Bürgerkrieg schnell organisiert.
Da haben Menschen existentielle Ängste, die ganz eindeutig auf einer wirtschaftlich-sozialen Schieflage der Gesellschaft beruhen - und was macht die Politik? Sie dereguliert die Wirtschaft weiter, statt bedächtig zu lenken und auf sozialen Ausgleich in der Gesellschaft und vor allem in der Globalsierung nun auch global auf den wirtschaflich sozialen Ausgleich zu achten.
Dieser Ausgleich widerspricht der urmenschlichen Natur und wird daher niemals freiwillg von den Menschen geleistet werden. Dieses Urprinzip des Ego-Menschen finded in der theologiegleichen BWL-Lehre von der Gewinnmaximierung seinen Ausdruck. Somit bringen Demos und Gegendemos gegen ein Sypthom nichts als Leid - die Ursache ist damit aber nicht im geringesten berüht - das Urproblem bleibt bestehen. ( Gilt auch für den BREXIT)

12:45, RoyalTramp

>>@ fathaland slim
"Wenn paramilitärische Gruppen bewaffnet aufmarschieren, dann ist es die Pflicht eines jeden Demokraten, sich dem entgegenzustellen."

Nein, dann ist es die Aufgabe der Polizei dafür zu sorgen, dass es keine Krawalle gibt! Punkt!

Wer sich als Bürger selbst solchen "paramilitärischen" Gruppen entgegenwirft, muss dann halt damit rechnen, ein blaues Auge zu bekommen und darf sich im Nachhinein darüber nicht beschweren oder die Schuld bei jemand anderem suchen! Doppelpunkt!<<

Ich schrieb "entgegenstellen", nicht "entgegenwerfen". Das ist ein Unterschied.

>>Im Übrigen hoffe ich doch, dass Ihnen nicht entgangen sein dürfte, dass Linke wie Rechte in dem Video gut bewaffnet zu sein scheinen und daher Ihr Argument für beide und nicht nur - wie so häufig - für eine politische Seite gilt.<<

Waffen haben bei Demonstrationen nichts zu suchen.

Ich hätte nicht gedacht, daß ich diesen meinen Standpunkt Ihnen gegenüber noch einmal deutlich machen müsste.

@ Schannem

Es mag Sie auszeichnen, dass Sie Gewalt rundherum für sich ablehnen. Aber so ist der Mensch allgemein nicht gestrickt. Beide politische Seiten... Rechts- wie Linksextreme... verstehen nur eine Sprache und das ist die Sprache der Gewalt.

Wenn Sie Probleme damit haben, dann halten Sie sich in Zukunft von Massenaufläufen, die das Potential haben, zu eskalieren, unbedingt fern, oder aber, wenn die Lage zu eskalieren droht, ziehen Sie sich unmittelbar zurück. Schauen Sie sich genau um, wer läuft da neben Ihnen, ist da jemand schwarz gekleidet oder sogar vermummt (gilt für beide politische Lager... auch wieder ein Punkt, der beide verbindet... Vorliebe für Vermummungen und schwarze Kleidung). Dann droht Gefahr und man sollte sich schleunigst zurückziehen!

Im Übrigen: diese deutsche Eigenart des "Wasch mich, aber mach mich nicht nass" ist absurd! Wo gehobelt wird, fallen auch einfach Späne. Wer also auf Stunk aus ist, hat mit Stunk zu rechnen. So banal das vielleicht klingt.

RoyalTramp, Messi & Co.

@RoyalTramp: Sie haben meine Frage aber schon verstanden, oder? Was sagen Sie zum eigentlichen Thema (ehrliche Frage)? Und @Messi: Lesen Sie überhaupt die anderen Beiträge hier? Wieso wiederholen Sie das noch einmal? Sehen Sie, wie die Mitforisten bereits versuchten, diese Argumente zu widerlegen? Was sagen Sie zum eigentlichen Thema (ehrliche Frage)?

Steile These,

dass die Gegendemonstranten Schuld gewesen sind und man nun Gegendemos verbieten soll. Erinnert mich irgendwie an die Aussagen, die steigende Zahl der Flüchtlinge sei Schuld, dass es mehr rechtsextreme Gewalt gebe. Schon interessant, wenn ausgerechnet die Gewalttäter zu Opfern werden.

Meiner Meinung nach spricht absolut nichts gegen Gegendemonstrationen, nur eben sehr viel gegen Gewalt bei Ausübung des Demonstrationsrechts. Und die erstaunlich umfangreiche Debatte über einen längst verstorbenen General (vor allem im anderen Thread) finde ich unangebracht - wenn (den Fotos zufolge bewaffnete) Rassisten in den Straßen demonstrieren, ist es mir ziemlich egal, ob sie für den Erhalt eines Denkmals oder eines Naturschutzgebietes demonstrieren. Durch die Bewaffnung liegt meine Empathie bei Null.

Lee

Wie sehr oft wird auch hier Geschichte vereinfacht. Lee kämfte für die Südstaaten, die die Sklaverei beibehalten wollten, was natürlich nicht richtig ist. Allerdings hat er selbst hauptsächlich deswegen gegen die Nordstaaten gekämpft, weil diese seinen Heimatstaat Virginia angegriffen haben, was für ihn zu damaligen Zeit schwerer wog, als andere Argumente.

Trump ist durch seine

Trump ist durch seine ständigen fremdenfeindlichen Äußerungen gegen Muslime, Transgender, Frauen und Mexikaner mitverantwortlich für die rechte Gewalt.
Der Satz "Gewalt von allen Seiten" zeigt sein Desinteresse.
Wenn jemand mit ein Auto in Menschenmenge fährt ist der Schuldige ganz eindeutig, und da muss der Präsident auch klar sagen das er das verurteilt. Nicht mal ein Wort für die Opfer der Gewalt hat er übrig. Dieser Präsident spaltet die USA und könnte noch einen Bürgerkrieg anzetteln.

@um 13:02 von fathaland slim

"Da ist jemand mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren.
Das hat mit "normaler" Gewalt, wie sie leider bei fast jeder Demo vorkommt, absolut nichts zu tun.
Um diesen Vorfall geht es. Und zu dem hat Trump keine Stellung bezogen, sondern auf unverbindliche Weise Gewalt in jeder Form und von wem auch immer verurteilt.
Das finden Sie angemessen?"

Verstehe nicht was sie unter "normaler" Gewalt verstehen und weshalb sie das hier verharmlosen. Für mich darf Gewalt an Demos niemals geduldet werden. Und das sieht erfreulicherweise auch das US-Recht so.

Und nein, Trump hat sich nicht auf einen bestimmten Vorfall bezogen. Trump hat jegliche Gewalt bei den Demos in Charlottesville verurteilt. Weil die Gewalt von allen Seiten ausgegangen ist. Das belegen auch die zahlreichen Videos im Netz. Deshalb ist seine Reaktion auch absolut angemessen. Hätte er nur eine Seite verurteilt hielte ich die Reaktion nicht für angemessen.

Die Ermittlungen dazu wer was konkret getan hat ist nun Sache des FBI.

@ fathaland slim

"Wenn Sie Straßenschlachten mit vielen Verletzten und Toten wollen, dann müssen Sie es genau so machen."

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin gelegentlich um. Sorry, ich habe für solche Chaoten - rechts wie links - null Verständnis und null Toleranz. Mir wäre es am liebsten, würde man beide politische Extreme in den Orkus der Geschichte schießen.

Im Übrigen fordere ich den polizeilichen Einsatz der Schlagwaffen nicht im Vorfeld solcher Aktionen, sondern sobald die erste Faust oder sogar die erste Flasche geflogen wird - aus welchem polit. Lager auch immer. Denn selbst so ein dummes Ding wie ein Flasche, kann bereits einen Toten zur Folge haben. Das ist dann nicht anders, als das mit dem Auto in CV.

Der Staat rezitive die Polizei muss hier einschreiten und dies verhindern. Und wenn sich dann beide politische Lager trotz offensichtlichster Gefahren NICHT (!) zurückziehen, dann sind sie selbst Schuld an den Folgen für Leib und Leben, wenn sie der Knüppel der Polizei trifft!

Beachtlich, dass sich hier

Beachtlich, dass sich hier (im Forum) wirklich welche erdreisten, diesen Ultra-Rechten wie z.B. KKK irgendeine Art von Recht zusprechen zu wollen und die sogar mit den Gegendemonstranten in Hamburg vergleichen.
Kleiner Tip: Vielleicht erstmal nachdenken oder gar informieren (auch wenn´s schwer fällt), und dann was schreiben. Sonst kommt nämlich nur Mist dabei raus, wie man hier vielfach sehen kann.

@12:26 von Boris.1945: Warum hat er das getan?

"Und warum hat er das lt. Artikel getan?"

Zitat aus dem Artikel:
"Dass der Präsident nicht explizit den Rechtsextremismus verurteilte, sorgte für heftige Empörung."

Und wo steht im Artikel, dass er den etwas gegen die Rechtsradikalen gesagt hat?

Trump und die Verurteilung von Gewalt

Dass Trump selbst wirklich rechtsextrem denkt oder Gewalt auf den Straßen befürwortet, glaube ich nicht. Aber er hat sich in seiner eigenen Falle gefangen:

Während des Wahlkampfs hat er sich an die sehr Rechten, Rechtsextremen und Neo-Nazis angebiedert und das Gedankengut derart gestrickter Wähler gerne genutzt, um an die Macht zu kommen. Und er hat sie "salonfähig" gemacht.

Jetzt relativiert er deren Gewaltausbrüche, die u.a. durch Bannon und Breitbart subtil im Hintergrund befeuert werden. Es sind (zwar nicht nur, aber vorwiegend) o.g. Kreise, die ihm Fähnchen schwenkend bei seinen Propanganda-Auftritten zujubeln. Wenn er die durch zu harte Kritik vergrätzt, steht er bald alleine im Mittleren Westen und redet in den Wind.

Also schwadroniert er über "Gewalt von vielen Seiten", wenn ein rechtsextremer Attentäter mit dem Auto in eine Menschenmenge fährt. Erbärmlich und sehr gefährlich, seine Wortwahl und die gesamte Art und Weise seiner "Amtsführung" !!!

12:56 von fathaland

12:56 von fathaland slim

"Jetzt deeskaliert man, und die Demo ist friedlich."

---

Als selbsternannter "Kenner" der Berliner Verhältnisse sollten Sie wissen, dass dem nicht so ist!
Ich war schon auf genügend Demonstrationen in Berlin, bei denen die Durchmesser von Fahnenstangen oder die Länge von Seitentransparenten im Nachhinein als Begründung für polizeiliche Übergriffe herhalten mussten...

13:20, Messi

>>Verstehe nicht was sie unter "normaler" Gewalt verstehen und weshalb sie das hier verharmlosen. Für mich darf Gewalt an Demos niemals geduldet werden. Und das sieht erfreulicherweise auch das US-Recht so<<

Normale Gewalt ist die, die es am Rande jeder Demo und jedes Fußballspieles gibt. Ein paar Idioten, die sich kloppen wollen, gibt es immer. Das ist keine Verharmlosung, sondern die Beschreibung der Normalität, seit es ein Demonstrationsrecht und seit es sportliche Massenveranstaltungen gibt.

Diese "normale" Gewalt ist nicht nur nach US-, sondern auch nach deutschem Recht verboten.

Nach US-Recht scheint es aber nicht verboten zu sein, bewaffnete paramilitärische Aufmärsche zu inszenieren. Nach deutschem Recht ist auch dies verboten.

Und noch einmal: mit einem Auto in eine Menschenmenge zu fahren, das nennt man einen Anschlag. Auch wenn Sie das hier relativieren wollen, indem Sie es sozusagen zu demoüblicher Gewalt erklären.

Spaltmaterieal

Die USA sind das beste Beispiel dafür, wie soziale Ungerechtigkeit den inneren Halt einer Gesellschaft aushöhlt und das Volk spaltet.

@ BesorgterBurgerKing

"Sie haben meine Frage aber schon verstanden, oder?"

Habe ich, aber offensichtlich haben Sie meine Antwort nicht verstanden, die sich auf folgenden Teilsatz bezog:

"Da veranstalten Rechtsextremisten, Neonazis, weiße Rassisten und Mitglieder des Ku-Klux-Klans einen Fackelumzug..."

Meine Antwort: Wo ist das Problem? Sollen die Ihren Fackelumzug doch machen. Das ist durch die Versammlungs- und Meinungsfreiheit in den USA absolut gedeckt, in Deutschland allenfalls durch das Verbot verfassungsfeindlicher Symbole ergänzt.

Es wird erst dann ein Problem, wenn man dann die verfeindeten polit. Lager, wie in jetzt CV, unmittelbar aufeinandertreffen lässt.

Aber wie ich schon sagte: D ist angesichts der ständigen Maikrawalle & Rechtsdemos schon leiderfahren & kann sowas im Vorfeld meist organisatorisch verhindern. In den USA kennt man sowas trotz Massenbewegungen der Vergangenheit einfach noch nicht so sehr, dass die Stadtverwaltung die Situation wie in diesem Fall komplett unterschätzt hat.

@ 13:19 von Groener6

Was hat General Lee und dessen Beurteilung, mit der fürchterlichen Gewalttat, die hier verübt wurde zu tun ?

Gruß, zopf.

'sich wehren'

Da wird uns 70 Jahre lang beigebracht, man müsse sich rechtzeitig zeigen, sich wehren, aufzeigen etc. damit es nie wieder zu einer 'nazionalsozialistischen' Epoche kommt.

Wie kann es sein, dass trotzdem in einigen Kommentaren der Fakt eines bewaffneten Aufmarsches von Faschisten/Rassisten als niedliche Demo charakterisiert wird und Menschen, welche aufzeigen, aufschreien, sich denen entgegen stellen als undemokratische 'linke' ?

@ei furz7
Ich würde meine Ideologie fast als 'kommunistisch' bezeichnen (sicher nicht in Ihrem Verständnis davon, echten Kommunismus gab es noch in kaum keinem Land) und ich bestelle lieber meine Felder und kommuniziere mit Menschen, als permanent irgendwo auf der Straße zu hocken und zu blockieren. Sind Sie aufgrund eines blockierenden Kommunisten mal zu spät gekommen?

@fathaland slim @zopf
Ich danke immer sehr für Ihre produktiven, demokratisch und ethisch korrekten Beiträge, Sie erparen mir sehr häufig das nervige Smartphone getippsel

13:31, Schwarzseher

>>
12:56 von fathaland slim

"Jetzt deeskaliert man, und die Demo ist friedlich."

---

Als selbsternannter "Kenner" der Berliner Verhältnisse sollten Sie wissen, dass dem nicht so ist!<<

Ich wohne seit 25 Jahren kurz hinter der Kottbusser Brücke.

So viel zu "selbsternannt".

>>Ich war schon auf genügend Demonstrationen in Berlin, bei denen die Durchmesser von Fahnenstangen oder die Länge von Seitentransparenten im Nachhinein als Begründung für polizeiliche Übergriffe herhalten mussten...<<

Ich kann mich an Demos erinnern, bei denen es zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kam. Das ist seit vielen Jahren nicht mehr passiert.

Und was Ihre Klage über die böse Polizei, was Fahnenstangen und Seitentransparente betrifft, angeht, auch solche Klagen kenne ich zuhauf. Sie kommen meist aus Kreisen, die nicht unbedingt für ihre Friedlichkeit bekannt sind.

Wobei ich nicht leugnen möchte, daß die Polizei gelegentlich unangemessen reagiert.

@ fathaland slim

"Und noch einmal: mit einem Auto in eine Menschenmenge zu fahren, das nennt man einen Anschlag. Auch wenn Sie das hier relativieren wollen, indem Sie es sozusagen zu demoüblicher Gewalt erklären."

Eine in die Gegendemo reingeworfene Glasflasche kann, an den Kopf geworfen, auch zum Tode führen, ist demnach auch ein Anschlag oder zumindest ein Anschlagsversuch.

Insofern war die Kritik des Users absolut gerechtfertigt. Was ist Ihrer Meinung nach "normale Gewalt"? Was bei bei Fankrawallen passiert? Ich bitte Sie! Das ist mit Abstand nicht normal, wenn da zwei verfeindete Gruppen aufeinander losgehen und inmittendrin Familienväter um das Leben ihrer Kinder Angst haben müssen.

re fathaland slim: Aus die Maus!

"Wenn paramilitärische Gruppen bewaffnet aufmarschieren, dann ist es die Pflicht eines jeden Demokraten, sich dem entgegenzustellen.

Und aus die Maus."

Absolut richtig und eine schlichte demokratische Selbstverständlichkeit.

Merkwürdig und beängstigend, dass sich hier so viele daran reiben!

@von Silverfuxx

Entweder wir lassen das Demonstrationsrecht allen Gruppen zukommen, oder wir zerstören es.
Wenn wir nur Gruppen erlauben zu demonstrieren, die der aktuellen Staatsführung gefallen, nehmen wir den Kern dieses Rechts heraus, gerade gegen Handlungen/Einstellungen etc. zu demonstrieren, die von den momentan Mächtigen kommen bzw. von ihnen gefördert werden.

Auch Nazis sind Menschen und haben Rechte.

Wenn wir selektiv Gruppen grundlegende Rechte entziehen oder geben, was unterscheidet uns dann vom NS-oder DDR-Regime?

@GeMe 12:03 Trump u Rechtsextremisten

" Schließlich haben ihm die Rechten und Rechtsextremen von z.B. Breitbart & Co. einen großen Teil der Stimmen gebracht, die ihm die Präsidentschaft gebracht haben.
Da kann er jetzt ja schlecht sagen, dass ihm deren Weltbild nicht gefällt"

Leider beides falsch.
a) Hätte nur die Anhänger der "white supremacy" Bewegung Trump gewählt, wäre er international so bekannt wie die Präsidentschaftskandidatin Gloria La Riva.
Leider haben ihn Millionen ganz normaler Durchschnittsamerikaner gewählt, die mit den Chaoten in Charlottesville und deren kruder Thesen nichts und garnichts am Sender haben.
b) Trump hat noch fast jede seiner Aussagen aus dem Wahlkampf (NATO, Russland, Kampf gegen establishment etc.) andersrum getwittert seit Januar 2017 - also warum keine klare Kante zum rechten Pöbel zeigen? Man könnte fast vermuten der Herr im White House tickt ähnlich daneben....

Ich frage mich ...

... ob Trump auch von der Verurteilung der Gewalt beider Seiten gesprochen hätte, wenn im Auto kein Inländer, sondern ein Ausländer, eventuell sogar ein Moslem (in dem Fall dürfte In- oder Ausländer sogar egal sein) gesessen hätte?

Oder hätte er dann dies sofort als islamistische Terror gebrandmarkt und eventuell alle möglichen Drohungen dagegen (ähnlich wie er es im Nordkorea-Konflikt momentan macht) ausgesprochen?

13:20 von RobinHood

Richtig.
Und ich finde, das haben die Menschen nicht verdient!
Deshalb sollte sich die Demokratie s
schleunigst von diesem Stachel, an dem sie sich selbst vergiftet, entledigen.

13:22, RoyalTramp @ fathaland slim

Natürlich hat die Polizei die Pflicht, Gewalt auf Demos zu unterbinden. Das funktioniert aber nicht, indem man besinnungslos drauflos knüppelt, wenn irgendwo eine Flasche oder eine Faust fliegt.

99% der Teilnehmer einer fast jeden Demo sind nämlich friedlich. Wenn die mit Polizeigewalt konfrontiert werden, dann werden von denen dann ein paar unfriedlich, weil sie sich wehren, was zu mehr Polizeigewalt führt undsoweiter.

Ihre "Knüppel raus schlag drauf und Schluss" - Strategie wurde in Berlin von Lummer und Kevenig verfolgt. Wir waren kurz vor dem Bürgerkrieg. Klaus Hübner hat dann die Reißleine gezogen und die Sache befriedet.

Gewalttätige auf Demos sind meist unpolitisch. Egal ob sie sich "rechts" oder "links" verorten. Sie wollen nur Randale, sonst nichts.

Wobei eine Demo, bei der die Teilnehmer mit Waffen herumrennen, eine gewaltverherrlichende Demo ist. Solche Demos sollten nicht genehmigt werden, denn wozu muss man sich bewaffnen, wenn man demonstrieren will?

Zu den Kommentaren, ...

... die eine strikte örtliche und zeitliche Trennung der unterschiedlichen Demonstrationen fordern, ich halte dies nicht für Demkoratiefördernd.

Eine Demo wird IMHO veranstaltet um Leute die eventuell noch keine Meinung zu dem Thema haben, zum darüber nachdenken zu bewegen und auf die Seite der Demonstranten zu holen.

Aber in einer Demokratie ist es eben wichtig dass die Bürger möglichst alle Meinungen hören und nicht bloß eine, deswegen muss es erlaubt sein in der Nähe der einen Demo auch eine oder eventuell mehrere Gegen-Demos abhalten zu dürfen.

Deswegen dürfen ja auch unterschiedliche Fußballfans ein Fußballspiel zur gleichen Zeit, am gleichen Ort anschauen, auch wenn es zu Gewaltätigkeiten kommen könnte.

13:55,RoyalTramp

>>@ fathaland slim
"Und noch einmal: mit einem Auto in eine Menschenmenge zu fahren, das nennt man einen Anschlag. Auch wenn Sie das hier relativieren wollen, indem Sie es sozusagen zu demoüblicher Gewalt erklären."

Eine in die Gegendemo reingeworfene Glasflasche kann, an den Kopf geworfen, auch zum Tode führen, ist demnach auch ein Anschlag oder zumindest ein Anschlagsversuch.<<

Ja gut. Für Sie ist also ein Flaschenwurf damit gleichzusetzen, mit einem Auto in eine Menge zu fahren.

Ich werde Sie daran erinnern, wenn der nächste Islamist dies tut. Ist ja nichts anderes als ein Flaschenwurf...

13:56 von frag nicht

Natürlich sehe ich das Problem auch. Es ließe sich aber vielleicht lösen, indem man undemokratischen Kräften oder Bewegungen nicht (alle) Rechte einer Demokratie zukommen lassen.
Hierzulande erlauben wir AfD oder NPD Demonstrationen, geschützt und vom Demonstrationsrecht gedeckt. Deren Ziele gehen aber genau in die entgegengesetzte Richtung. Das ist ziemlich absurd.
In den USA KKK ist ja nochmal eine ganz andere Größenordnung. Das ist schlicht eine Gruppe von Massenmördern und die dürfen da auch demonstrieren ?! Irgendwas läuft da doch falsch, oder nicht ?

13:55, RoyalTramp

>>Was ist Ihrer Meinung nach "normale Gewalt"? Was bei bei Fankrawallen passiert? Ich bitte Sie! Das ist mit Abstand nicht normal, wenn da zwei verfeindete Gruppen aufeinander losgehen und inmittendrin Familienväter um das Leben ihrer Kinder Angst haben müssen.<<

Es ist deswegen normal, weil es bei fast jedem Spiel passiert. Das Gegenteil von "normal", so wie ich dieses überaus vieldeutige Wort hier benutze, ist "außergewöhnlich".

Der Anschlag von Charlotteville war außergewöhnlich, er hatte eine neue Qualität, die wir bisher nur von Islamisten kannten.

14:14, Silverfuxx

>>Natürlich sehe ich das Problem auch. Es ließe sich aber vielleicht lösen, indem man undemokratischen Kräften oder Bewegungen nicht (alle) Rechte einer Demokratie zukommen lassen.
Hierzulande erlauben wir AfD oder NPD Demonstrationen, geschützt und vom Demonstrationsrecht gedeckt. Deren Ziele gehen aber genau in die entgegengesetzte Richtung. Das ist ziemlich absurd.<<

Meinungsfreiheit ist manchmal schwer auszuhalten.

Als Demokrat muss man das aber.

Auch wenn es auf den ersten Blick widersinnig klingen mag, den Feinden von Demokratie und Meinungsfreiheit es zuzugestehen, ihre Meinung sagen zu dürfen und sie am demokratischen Prozess teilhaben zu lassen.

Aber wenn wir Meinungsfreiheit erster und zweiter Klasse einführen, dann legen wir einen Grundstein zur Abschaffung derselben.

@Werweisswas, 12:44

Dass eine Gegendemo zu jeder Art von Demo einen Sinn ergibt, habe ich nicht behauptet. Es wäre wahrlich sinnfrei, wenn bei einer Demo der Kanarienvögel-Freunde auf der anderen Straßenseite die Papageien-Liebhaber lärmen würden (Anlehnung an eine andere Antwort auf meinen Post von 12:27).

Wenn aber Rechtsradikale und Neo-Nazis demokratiefeindlich in den Straßen auftreten, muss eine gleichzeitige Gegenöffentlichkeit am selben Ort möglich sein. Diese Gegenöffentlichkeit ist dann der Sinn.

Das gilt auch in dem Fall, wenn "Autonome Linke" lautstark öffentlichkeitswirksam die Enteignung und Besetzung aller Villen in HH-Blankenese fordern würden. Gegenöffentlichkeit ist der Sinn.

Und ein Demoplakat-Schönheits-Wettbewerb ist eine gute Idee zur Verhinderung von Gewalt. Nur unbeschädigte Plakate kommen in die Wertung!

@ schabernack

"Dass eine Gegendemo zu jeder Art von Demo einen Sinn ergibt, habe ich nicht behauptet. Es wäre wahrlich sinnfrei, wenn bei einer Demo der Kanarienvögel-Freunde auf der anderen Straßenseite die Papageien-Liebhaber lärmen würden."

Aber das auch nur, weil beide Gruppen in Ihrem Beispiel gesellschaftspolitisch nicht relevant sind. Insofern lässt sich Ihr Beispiel überhaupt nicht auf die Realität übertragen.

@Silverfuxx 13:24 - Unerträgliches Hate Speech

"...Beachtlich, dass sich hier (im Forum) wirklich welche erdreisten, diesen Ultra-Rechten wie z.B. KKK irgendeine Art von Recht zusprechen zu wollen..."
.
Ganz egal wie menschenverachtend Ihr Hatespeech auch ausfällt. Solange der KKK nicht verboten oder andere "Ultra-Rechte" sich nicht kriminel verhalten genießen sie in demokratischen Rechtstaaten die selben Rechte wie jeder Andere!
.

Beileid

Mein Beileid den Opfern und ihrer Angehörigen. Es bleibt zu hoffen das bei dem Fahrer des Wagens das Strafmaß auch größtmöglich ausgereizt wird.

In den USA gibt es diese Auseinandersetzungen schon seit einigen Monaten, und daran hätten auch andere Personen an der Führungsspitze der USA nichts geändert, denn die Ursachen dafür sind etwas komplexer. Kommt noch erschwerend dazu das sich die Polizei in den USA bzgl. solcher "Demonstrationen" bisher meist recht amateurhaft präsentierte.

Zitat von zopf, 11:30
".....Sollte nicht eher die Gewalt gegen Andersdenkende aufhören?....."

Absolut richtig, und das sollten sich einmal alle (!), ob es sich um gewalttätige Linksextremisten oder gewalttätige Rechtsextremisten handelt, hinter die Ohren schreiben, bevor sich das immer mehr aufschaukelt!

Charlottesville, FBI ermittelt

Unglaublich, mit Schusswaffen zu einer Demonstration? Meines Wissens ist das nirgendwo erlaubt. Und die Polizei schreitet nicht ein? Wahrlich unbegrenzte Möglichkeiten. Hierzulande reicht schon Vermummung aus, eine Demo aufzulösen.

@von Silverfuxx

Sie wollen einer Gruppe Rechte entziehen, die andere haben.

Damit hat aus meiner Sicht diese Gruppe alle Rechte dafür einzutreten, dass es nicht passiert.

Ich kann identitäre Rechte (Neonazis und co) auch nicht leiden.

Aber wenn deren Rechte durch Menschen wie Sie bedroht sind, haben diese Menschen leider einen Punkt.

Und der Verfolgungswahn, der in der Szene herrscht, ist dadurch leider auch noch gerechtfertigt.

Und ganz ehrlich, wenn etwas (wie unsere Demokratie) schon bedroht sein sollte, weil ein kleiner Teil die allgemeine Meinung nicht trägt, dann wär das schon ein ziemliches Armutszeugnis.

Und ja, der KKK hat eine grausige Geschichte, ist aber mitlerweile ein eher kleiner Verein.
Auf der Demo waren, soweit in den Videos sichtbar, vor allem die Alt-Right aktiv.

Und die fühlen sich vor allem durch die "anti-cis-white-heterosexual-western-men"-Rethorik der Diversity-Ideologen bedroht.

@ um 14:26 von fathaland slim

Tut mir leid, aber ich teile Ihre Meinung nicht, das man die Bühne frei geben soll für Menschen die anderen mit Gewalt drohen, Terror ausüben möchten und Krawalle ausführen, ganz besonders dann nicht, wenn da welche mit Waffen etc. auftauchen und das alles vorauszusehen ist. Es sollte strikt eingehalten werden, was verboten ist und was nicht. Das Resultat von kuscheln und alles erlauben sieht man hier an dem Beispiel sehr gut? Oder möchten Sie erschoßen, von einem Auto überfahren oder mit einem Baseballschläger verprügelt werden? Ich nicht.

ausgrenzung, abschottung, gewalt

wen wundert diese gewalt? überall auf der welt sind nationalisten und rechte auf dem vormarsch, diesem umstand wohnt schon per se gewalt inne, denn die politik von ausgrenzung, rassismus, schüren von angst vor der zukunft und intoleranz erzeugt eben auch angst und bereitet den weg für hass gegen andersgläubige, randgruppen und minderheiten ...

diese hinwendung zu nationalem und rechter ideologie ist völlig irrational, denn das löst gar keine probleme, sondern gebiert sie regelrecht. wenn die menschheit nicht langsam zusammenkommt und dialoge führt, dann werden wir noch viel gewalt von rechts (von usa/nordkorea/china ganz zu schweigen) erleben.
noch nie in der geschichte hat rechte politik etwas positives bewirkt, nur ausgrenzung, abschottung und gewalt!

@um 14:43 von Königsberg

So sehe ich das auch eine Straftat bleibt nun mal eine Straftat ob nun von Links-, Rechtsradikalen oder Islamisten oder hau mich tod begangen und das ist das was am Ende zählt und zu fahnden ist. Niemand darf und sollte sowas versuchen zu verniedlichen oder zu verharmlosen. Der Staat steht in der Pflicht alles daran zu tun, um solche Vorfälle zu vermeiden.

Man stelle sich vor,

morgen würden an gleicher Stelle afroamerikanische Gruppierungen mit Sturmgewehren und als Paramilitärs zur Demo auflaufen. Jeder weiß, wie die amerikanische Exekutive dann reagieren würde. Trumps Kommentare dazu wären auch eindeutiger.

15:00, Hackonya2

>>@ um 14:26 von fathaland slim
Tut mir leid, aber ich teile Ihre Meinung nicht, das man die Bühne frei geben soll für Menschen die anderen mit Gewalt drohen, Terror ausüben möchten und Krawalle ausführen, ganz besonders dann nicht, wenn da welche mit Waffen etc. auftauchen und das alles vorauszusehen ist. Es sollte strikt eingehalten werden, was verboten ist und was nicht. Das Resultat von kuscheln und alles erlauben sieht man hier an dem Beispiel sehr gut? Oder möchten Sie erschoßen, von einem Auto überfahren oder mit einem Baseballschläger verprügelt werden? Ich nicht.<<

In dem Kommentar, auf den Sie sich beziehen, schrieb ich davon, daß man als Demokrat auch Meinungen aushalten muss, die man ablehnt.

Das hat mit Ihren Ausführungen, die sich ja angeblich auf meinen Kommentar beziehen, nicht die Bohne zu tun.

@Karlmaria

Da müssen die Verantwortlichen endlich reagieren. Denn da ist die Gewalt vorprogrammiert. Jeder darf bei uns gegen alles und jedes demonstrieren. Aber nicht genau an dem Ort und zu der Zeit wo ein anderer gegen etwas anderes demonstriert!

Ja, das wäre sicher eine ganz tolle Möglichkeit den Schein von Friede, Freude Eierkuchen noch etwas länger aufrecht zu erhalten. Aber irgendwann wird der Punkt erreicht sein an dem es nicht mehr möglich ist über die Gewalt hinweg zu täuschen die dem System innewohnt.
Diese Rechtsextremisten sind auch nicht einfach irgendwelche harmlosen Demonstranten sondern eine zunehmende Bedrohung für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Natürlich ist es auch ein Versagen der selbsternannten politischen Mitte diese Dinge stetig zu Gunsten von ökonomisch starken Lobbygruppen aus der Wirtschaft abzubauen.
Solange sich an dieser Politik nichts ändert wird die Polarisierung und Radikalisierung der Bevölkerung weiter gehen.

Das Kind beim Namen nennen

Im Prinzip ist es doch recht simpel. Wenn ein IS Anhänger mit einem Auto in Tötungsabsicht in eine Menschenmenge rast, wird dies zurecht als Terrorismus gebrandmarkt. Wenn ein Rechtsextremist exakt das selbe tut, ist es genauso Terrorismus. Da gibt es nichts zu beschönigen und das muss auch exakt so benannt werden. Und schon gar nicht gehört es sich, diesen Anschlag zu relativieren und nach entschuldigenden Gründen zu suchen.

@15:01 von boesermann: ausgrenzung, abschottung, gewalt

"noch nie in der geschichte hat rechte politik etwas positives bewirkt, nur ausgrenzung, abschottung und gewalt!"

Genauso ist es. Leider gibt es immer noch zu viele Menschen, die das Gegenteil glauben.

um 14:37 von @geselliger misa...

"Ganz egal wie menschenverachtend Ihr Hatespeech auch ausfällt. Solange der KKK nicht verboten oder andere "Ultra-Rechte" sich nicht kriminel verhalten genießen sie in demokratischen Rechtstaaten die selben Rechte wie jeder Andere!"

Der amerikanische KKK ist nachweislich nicht nur kriminell in seinen Strukturen sondern vielmehr auch eine mordende Terrororganisation mit menschlichen Opfern. Und das schon seit Jahrzehnten. Und nicht nur das: Der KKK erfährt seit vielen Jahren auch in etlichen amerikanischen Regierungskreisen gewisse Sympathien und stillschweigende Unterstützungen. Vielleicht müsste man einmal im Vorfeld gründlich beleuchten, ob es sich bei der U.S.A tatsächlich noch um einen glasklaren demokratischen Rechtsstaat im eigentlichen Sinne handeln sollte. Bevor man diese Diskussion in diese Richtung weiter führen möchte....

Zitat: "Der amerikanische KKK

Zitat:
"Der amerikanische KKK ist nachweislich nicht nur kriminell in seinen Strukturen sondern vielmehr auch eine mordende Terrororganisation mit menschlichen Opfern. Und das schon seit Jahrzehnten."

der KKK existiert seit ca. 150 Jahren und war von Anfang an eine rassistische Terrororganisation
und
genoss in der Vergangenheit den Schutz höchster politischer Kreise.
So waren immer wieder KKK-Mitglieder Senatoren oder Gouverneure - selbst ins Präsidentenamt haben es welche geschafft!

Re 12:26 von fathaland slim

"Sie entdecken jetzt Parallelen zwischen ihm und Wilhelm dem Ersten."
Ich habe überhaupt keine Parallelen zwischen General Lee und Kaiser Wilhelm dem Ersten gezogen. Habe ich auch nicht geschrieben.
Jedes Land hat seine eigene Geschichte. Die Amerikaner haben General Lee,wir Kaiser Wilhelm. Hier geht es darum Geschichte zu schleifen. Das ist das Problem.
.

um 15:20 von @a gutt Mensch

"Natürlich ist es auch ein Versagen der selbsternannten politischen Mitte diese Dinge stetig zu Gunsten von ökonomisch starken Lobbygruppen aus der Wirtschaft abzubauen."

Damit könnte man wohl möglich alle regierenden Parteien der westlichen Industrienationen meinen. Ich stimme Ihrer Aussage ausdrücklich zu. Nur - Diese wichtige Anmerkung unterstreicht eigentlich im wesentlichen warum radikale Polarisierungen immer wieder unsere Lebensgemeinschaften beeinflussen werden. Die gängige Marktwirtschaft scheint massiv davon zu profitieren, wenn sich die Bürger immer wieder gegenseitig radikal bekämpfen werden, anstatt sich gemeinsam maßgeblich als starke Arbeitnehmerschaft zu organisieren. (Die Mehrheit der Menschen) Insbesondere weitreichende Kriege können für bestimmte mächtige Industriekomplexe ein sehr lukratives Geschäft darstellen. Bleibt damit die Frage: Wer ist mitunter gefährlich für den Weltfrieden? Die Linken? Dann schon eher die hasserfüllten Rechten? Oder sogar die "Mitte"?

@ 16:01 von Hallelujah

Zitat: "Jedes Land hat seine eigene Geschichte. Die Amerikaner haben General Lee,wir Kaiser Wilhelm. Hier geht es darum Geschichte zu schleifen. Das ist das Problem."

Echt jetzt ?

Soll General Lee aus den Geschichtsbüchern entfernt werden ?

Oder sehen sie die Entfernung von Denkmälern und Straßennamen mit denen Nazi-Größen verehrt werden sollten, auch als "Geschichtsschleifung" ?

Gruß, zopf.

Vielleicht hat sich der Fahrer des Wagens ja....

...in einer "psychischen Ausnahmesituation" befunden ?

Ich will ihn auf keine Fall in Schutz nehmen, aber bei islamischem Terror ist das doch das Erste, was man zu hören bekommt.....

Oder "hat nichts mit dem XXX zu tun"...noch so eine hohle Phrase.....

16:19, Bazong

>>Vielleicht hat sich der Fahrer des Wagens ja....
...in einer "psychischen Ausnahmesituation" befunden ?

Ich will ihn auf keine Fall in Schutz nehmen, aber bei islamischem Terror ist das doch das Erste, was man zu hören bekommt.....<<

Wer mit einem Auto in eine Menschenmenge rast, befindet sich auf jeden Fall in einer psychischen Ausnahmesituation.

Oder glauben Sie, jemand, der seine sieben Zwetschgen beisammen hat, würde so etwas tun?

m 14:26 von fathaland slim 14:14, Silverfuxx

Für die Abschaffung von Menschenrechten zu demonstrieren kann aber von Meingsfreiheit nicht mehr gedeckt sein.

Denn es wird in diesem Fall für die Ausübung von Verbrechen demonstriert.

Eine Demokratie muss, richtig, vieles aushalten.
Aber nicht alles!

Sie darf und muss auch Grenzen setzen.

Und eine Grenze ist de fakto überschritten, wenn für die Abschadffung von Rechtstaatlichkeit offen demonstriert wird.

Das hat eine Demokratie nicht nur nicht zu akzeptieren, das darf und sollte sie ganz klar verbieten.

Klarstellung

Es handelt sich nicht um ein "mutmaßliches Hassvernbrechen", sondern um einen mutmaßlichen inländischen Terrorakt eines weißen US-Nazis.

16:19 von Bazong

Ich will ihn auf keine Fall in Schutz nehmen, aber..."

Das wäre mir neu, das bei Anschlägen mit Autos bei den Tätern von "psychischen Ausnahmesituationen"die Rede war. Könnten Sie mir da weiterhelfen? Was ich eigentlich immer erkennen kann ist, daß man umgehend weiß, daß es sich um einen radikal islamistischen Terroristen handelt.
Nun stellt sich - nicht zum 1. Mal heraus - daß das auch auch Rechte können.

Ihr Kommentar und Sätze, die anfangen mit "Ich will auf keinen Fall" oder "Ich bin ganz sicher nicht" und dann weitergehen mit "aber .....", das sagt mir schon allerhand. Die kenne ich nämlich zur Genüge.

11:50 von StöRschall

"Er setzt damit eine Gendemonstration auf einer Gewaltskala von 1-10 auf die gleiche Stufe mit Vorsätzlichem Mord." Hat er nicht getan. Sie lesen dies nur hinein. Wenn ich sowohl gegen Ladendiebstahl als auch Mord bin bedeutet dies noch lange nicht dass ich beides auf die gleiche Stufe stelle.

um 16:19 von Bazong

>>Vielleicht hat sich der Fahrer des Wagens ja....

...in einer "psychischen Ausnahmesituation" befunden ?

Ich will ihn auf keine Fall in Schutz nehmen, aber bei islamischem Terror ist das doch das Erste, was man zu hören bekommt.....<<

Wo haben Sie denn das her? Und wer ist wieder dieser ominöse ´man´, der alles wieder bezeugen soll?

15:21 von Blackbeard13

"Wenn ein IS Anhänger mit einem Auto in Tötungsabsicht in eine Menschenmenge rast, wird dies zurecht als Terrorismus gebrandmarkt. Wenn ein Rechtsextremist exakt das selbe tut, ist es genauso Terrorismus. Da gibt es nichts zu beschönigen und das muss auch exakt so benannt werden."

Sehe ich genauso. Es gibt aber etliche, die nicht dieser Meinung sind. Es scheint also einen Unterschied zu geben, ob es sich um einen islamistischen oder einen rechtsradikalen/rassistischen Anhänger handelt. Auch Herr Trump macht da einen Unterschied.
Mich würde schon interessieren, worin der Unterschied besteht.

"Am 13. August 2017 um 14:27

"Am 13. August 2017 um 14:27 von schabernack
@Werweisswas, 12:44

Dass eine Gegendemo zu jeder Art von Demo einen Sinn ergibt, habe ich nicht behauptet. Es wäre wahrlich sinnfrei, wenn bei einer Demo der Kanarienvögel-Freunde auf der anderen Straßenseite die Papageien-Liebhaber lärmen würden (Anlehnung an eine andere Antwort auf meinen Post von 12:27).

Wenn aber Rechtsradikale und Neo-Nazis demokratiefeindlich in den Straßen auftreten, muss eine gleichzeitige Gegenöffentlichkeit am selben Ort möglich sein. Diese Gegenöffentlichkeit ist dann der Sinn.

Das gilt auch in dem Fall, wenn "Autonome Linke" lautstark öffentlichkeitswirksam die Enteignung und Besetzung aller Villen in HH-Blankenese fordern würden. Gegenöffentlichkeit ist der Sinn.

Und ein Demoplakat-Schönheits-Wettbewerb ist eine gute Idee zur Verhinderung von Gewalt. Nur unbeschädigte Plakate kommen in die Wertung!"
.
WARUM muss die Gegendemo denn am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sein? Sachlich wird dort nichts geklärt.

17:07, Werweisswas

>>WARUM muss die Gegendemo denn am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sein? Sachlich wird dort nichts geklärt.<<

Es wird natürlich nichts geklärt, aber Stellung bezogen.

Es ist das Wesen einer Gegendemo, daß sie zur gleichen Zeit stattfindet. Nicht am gleichen Ort, aber nicht weit entfernt davon.

17:22 von fathaland slim

17:07, Werweisswas

>>WARUM muss die Gegendemo denn am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sein? Sachlich wird dort nichts geklärt.<<

Es wird natürlich nichts geklärt, aber Stellung bezogen.

Es ist das Wesen einer Gegendemo, daß sie zur gleichen Zeit stattfindet. Nicht am gleichen Ort, aber nicht weit entfernt davon.
////
*
*
Stellungskrieg war eigenlich vor 68 keine politische Gepflogenheit.
*
Aber damals wollte wohl keiner die bisherige Demokratie bewahren.

17:01 von markusklett 11:50

17:01 von markusklett
11:50 von StöRschall
""Er setzt damit eine Gendemonstration auf einer Gewaltskala von 1-10 auf die gleiche Stufe mit Vorsätzlichem Mord." Hat er nicht getan. Sie lesen dies nur hinein. Wenn ich sowohl gegen Ladendiebstahl als auch Mord bin bedeutet dies noch lange nicht dass ich beides auf die gleiche Stufe stelle."

Nur wenn beide Verbrechen nicht in unmittelbarem Zusammenhang stehe, und Sie davon ganz allgemein sprechen, haben Sie recht.

Beides ist nicht der Fall. Das heißt:

Es geht um ganz konkrete Beispiel, die in unmittelbarem Zusammenhang stehen.
Und WEIL diese Verbrechen in einem Zusammenhang stehen müssen sie als solche betrachtet und vor allem bewerttet werden!

Und wie wichtig es ist diese zu bewerten, zeigt ihre Reaktion.

Wenn Sie in dem Fall vorsätzlichen Mord und Diebstahl gleichbewertend verurteilen, dann haben Sie entweder keinen Sinn Recht und Unrecht, oder Sie wollen vorsätzlich den Mord in dem Zusammenhang verharmlosen =
Gleichbewertung

Würde diesen Gestalten

Würde diesen Gestalten einfach untersagt werden, auf solche weise aufzutreten, würde das solchen Auseinandersetzungen ... schwupps ... den Nährboden entziehen.

Demonstrieren kann jeder

Mit einer Ausnahme:

nicht zur Abschaffung von Menschenrechten.

Weil das nicht geht!

Dann wäre das schon mal geklärt.

17:40, StöRschall

>>Demonstrieren kann jeder

Mit einer Ausnahme:

nicht zur Abschaffung von Menschenrechten.

Weil das nicht geht!

Dann wäre das schon mal geklärt.<<

Ich verstehe Deine Wut über solche Leute.

Aber:

Deine Forderung entbehrt jeglicher gesetzlicher Grundlage.

Wenn jemand friedlich für die Abschaffung der Menschenrechte demonstrieren will, dann darf er das.

Und ich darf ne Gegendemo dagegen machen.

Wenn wir Meinungen in solche, die man äußern und solche, die man nicht äußern darf, unterteilen, dann bereiten wir undemokratischer Willkür den Boden.

re werweisswas

"WARUM muss die Gegendemo denn am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sein? Sachlich wird dort nichts geklärt."

Auf keiner Demo wird was geklärt. Es ist eine Meinungsäußerung.

um 14:27 von @schabernack

"Das gilt auch in dem Fall, wenn "Autonome Linke" lautstark öffentlichkeitswirksam die Enteignung und Besetzung aller Villen in HH-Blankenese fordern würden. Gegenöffentlichkeit ist der Sinn."

Im Sinne für wem? Große Reichtümer bestehen häufig genug aus Wirtschaft-kriminellen Vorgängen begünstigt durch einflussreiche Lobbyarbeit im Staatswesen. Gibt es eine bessere Ablenkung als das sich Rechte und Linke gegenseitig den Kopf einschlagen? So kommt man aus dem Fokus! Zumindest Linke Radikalität wird man gezielt überwinden können, wenn die Menschheit ein globales Sozialsystem erschaffen könnte wo nicht immer wieder Millionen verhungern müssen. Das geht aber nicht, weil dabei die ganz Reichen auf dieser Welt ihre Vermögen und Machteinflüsse verlieren werden. Neo-Nazis und religiöse Extremistin werden hingegen immer Gründe finden, um schwächere Menschen zu terrorisieren. Das sollte man sich bei dieser Diskussion immer bewusst machen.

18:05, Hinterdiefichte @fathaland slim

>>Zitat: "Wenn paramilitärische Gruppen bewaffnet aufmarschieren, dann ist es die Pflicht eines jeden Demokraten, sich dem entgegenzustellen. Und aus die Maus."

Welche Rechte und Pflichten in jeweiligen Land gelten, wird zum Glück nicht von Ihnen entschieden. Beide Seiten waren bewaffnet, es ist nicht klar, welche Seite "den ersten Stein warf". Zudem sind anscheinend die Einen eh immer die Paramilitärs die aufmarschieren und die Anderen die coolen linken Aktivisten.<<

Es handelt sich nicht um Pflichten, die gesetzlich festgelegt sind, sondern um eine moralische Pflicht. Die gilt für jeden Demokraten, der sich so nennen möchte.

Diese Pflicht ist nicht an Landesgrenzen gebunden.

Und ja, das ist meine persönliche Einschätzung. Ich bestimme hier gar nichts. Wer meiner von Ihnen zitierten Aussage widerspricht, kann aber nicht erwarten, von mir als Demokrat betrachtet zu werden.

Ich habe niemals Gewalt, egal von welcher Seite, gerechtfertigt oder Gewalttäter "coole Aktivisten" genannt.

Hinterdiefichte

Ja, die, die mit STURMWAFFEN und in Tarnklamotten rumlaufen, sind rechte Millizen oder paramillitaerische Gruppierungen. Sie koennen sich ja mal den Wikipedia-Artikel ueber derartigen Organisationen in den USA durchlesen, da Sie das ja anscheinend bis jetzt noch nicht gemacht haben. Und wenn ein Teilnehmer der Nazidemo andere UMBRINGT, ist das in der Tat der, der den "ersten Stein wirft".

Aber das wissen Sie ja schon sowieso, Ihnen ist es nur voellig egal.

"Am 13. August 2017 um 17:22

"Am 13. August 2017 um 17:22 von fathaland slim
17:07, Werweisswas

>>WARUM muss die Gegendemo denn am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sein? Sachlich wird dort nichts geklärt.<<

Es wird natürlich nichts geklärt, aber Stellung bezogen.

Es ist das Wesen einer Gegendemo, daß sie zur gleichen Zeit stattfindet. Nicht am gleichen Ort, aber nicht weit entfernt davon."
.
Das klärt natürlich warum es einer Gegendemo bedarf.

18:05, Hinterdiefichte

>>Beide Seiten waren bewaffnet, es ist nicht klar, welche Seite "den ersten Stein warf"<<

Es geht hier um einen Anschlag mit einem Auto.

Davon abgesehen: eine Demonstration, deren Teilnehmer Camouflage-Uniformen und Sturmgewehre tragen und für den Herrschaftsanspruch der so genannten weißen Rasse demonstrieren, ist eindeutig als Machtdemonstration und Einschüchterung gedacht.

"Am 13. August 2017 um 18:04

"Am 13. August 2017 um 18:04 von karwandler
re werweisswas

"WARUM muss die Gegendemo denn am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sein? Sachlich wird dort nichts geklärt."

Auf keiner Demo wird was geklärt. Es ist eine Meinungsäußerung."
.
Eben deshalb muss sie nicht da stattfinden wo andere Demos stattfinden. Wenn ich nur meine Meinung äußere und gar nicht vorhabe, etwas sachlich zu klären, dann ist es besser ich mach es woanders, wo keine Auswüchse passieren können. Es sei denn, ich habe das Bedürfnis, anderen ständig meine Meinung ins Ohr zu schreien, wenn sie nicht meiner Meinung sind.

18:21, Werweisswas

##"Am 13. August 2017 um 17:22 von fathaland slim
17:07, Werweisswas

>>WARUM muss die Gegendemo denn am gleichen Ort und zu gleicher Zeit sein? Sachlich wird dort nichts geklärt.<<

Es wird natürlich nichts geklärt, aber Stellung bezogen.

Es ist das Wesen einer Gegendemo, daß sie zur gleichen Zeit stattfindet. Nicht am gleichen Ort, aber nicht weit entfernt davon."
.
Das klärt natürlich warum es einer Gegendemo bedarf.##

Einer Gegendemo bedarf es dann, wenn genügend Menschen meinen, eine solche veranstalten zu müssen.

Eigentlich ganz einfach.

Ein Denkmal..

Da steht also ein Denkmal von Robert Edward Lee, dem General der Konföderierten Staaten, -eine Erinnerung an den Amerikanischen Bürgerkrieg. Wie lange steht dieses Denkmal schon da? 100Jahre? Vielleicht schon länger..Niemals hat sich irgend jemand daran gestört, die 'Menschen dort lebten in Frieden. Bis jetzt,-im Jahr 2017.
Warum soll dieses Denkmal verschwinden? Und warum jetzt?
Eine Provokation! Und genau da sollte man das Problem suchen.Eine Gesellschaft, die über Ewigkeiten funktionierte soll auf einmal verändert werden,-und das stößt auf immer größeren Wiederstand.

@Bazong, 16:19

Nichts mit dem "xxx" zu tun? Was ist denn in diesem Fall der "xxx"? Da müssen Sie schon konkreter werden...

Mit dem, was Sie "psychischen Ausnahmesituation" nennen, haben Sie aber recht. Also ab in die Psychiatrie mit dem Täter, bis er keine Gefahr mehr darstellt.

Weiß jetzt nur nicht, wie sie darauf kommen, dass man mit dieser Feststellung jemanden "in Schutz" nähme...

18:35, Hinterdiefichte

>>Wenn Sie zu entscheiden hätten: Welche "Klamotten" darf man auf Demonstrationen noch tragen? Es hört sich ein bisschen so an, als wären Sie für eine Kleiderordnung auf Demonstrationen!<<

Es geht nicht um Kleiderordnungen, sondern um paramilitärische Aufmärsche.

Um einen solchen handelte es sich hier.

Eindeutig.

Täter ermitteln.

Das wird das hochgerüstete FBI ja wohl zeitnah hinbekommen. Das Nummernschild ist sogar auch meinem Bildschirm zu erkennen...

rossundreiter

Der Taeter ist bereits ermittelt (und festgenommen). Es handelt sich um einen 20-jaehrigen Rechtsradikalen aus Ohio, dessen Mutter bereits bestaetigt hat, dass er zum Naziaufmarsch nach Charlottesville gefahren ist.

@ 18:35 von Hinterdiefichte

Das bestimmte Kleidung oft mit der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe einhergeht, haben Sie aber schon mal gehört, oder ?

Und bei paramilitärischen Gruppen sind das nunmal meist Tarnklamotten und Kleidung die an Uniformen erinnern, oder kennen Sie viele paramilitärische Gruppen, die im rosa Tütü auftreten ?

Diese martialisch anmutende Kleidung soll zum einen das eigene Gruppengefühl stärken, die Wehrhaftigkeit der Gruppe betonen und auch Gegner einschüchtern.

Es ist eben etwas anderes, ob ich mich einer Gruppe Männer im Tütü gegenübersehe oder einer die militärisch anmutende Kleidung trägt und mit Sturmgewehren bewaffnet ist.

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie auf einer Demonstration einer Gruppe junger Männer mit langen Rauschebärten, Djellaba und Kalaschnikow gegenübersehen ?

Würden Sie auf den YMCA tippen und die Jungs mit einem fröhlichen Grüß Gott begrüßen ?

Gruß, zopf.

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