Kommentare

"Die libysche Marine hatte am

"Die libysche Marine hatte am Donnerstag erklärt, ausländische Schiffe dürften die Küste des Landes ohne eine spezielle Erlaubnis der libyschen Behörden nicht mehr ansteuern."

Das ist so nicht ganz richtig. Die libyschen Behörden haben eine eigene, bisher nicht klar begrenzte SAR-Zone eingerichtet, die über ihre Küsten- und damit Hoheitsgewässer hinaus in internationale Gewässer reicht und den NGOs damit gedroht, diese Zone gegen sie zu verteidigen. Unterstützung bekommt die libysche Küstenwache dabei von Milizen und der italienischen Marine.

libysche Küstenwache

Die Befürchtungen der NGOs bezüglich der Flüchtlingsrettung, bzw. des Flüchtlingssterbens im Mittelmeer halte ich für unbegründet. Warum sollten italienische und lybische Schiffe, die im Regierungsauftrag in der 12-Meilen Zone unterwegs sind, nicht ebenso Schlepperboote aufbringen können wie es die NGOs ohne Auftrag tun? Der Unterschied liegt doch nur darin, dass die Bootsinsassen zurück nach Libyen gebracht werden. Kommt das einem Todesurteil gleich? Ich lese aus den Verlautbarungen von "Sea Eye" und "Ärzten ohne Grenzen" eine große Arroganz heraus: die selbst ernannten Lebensretter dürfen jetzt keine Leben mehr retten, weil andere diesen Job übernehmen. Wie schlimm ist das!

Warum muss erst Libyen einschreiten?

Es ist ein Armutszeugnis, insbesondere für Italien und die Heimatländer der Schlepperboote, dass die Schlepper nicht längst schon im Gefängnis sitzen, und deren Schiffe beschlagnahmt wurden.

10:51 von Crik ... weder Libyen noch ...

andere Mittelmeeranrainer können ein "naturgegebenes Interesse" daran haben, ihre eigenen filigranen Strukturen durch unkontrollierbare Durchreisende zu destabilisieren. Für Länder mit gestörter Autonomie stellt sich aber auch immer die Frage der Kosten - wenn Europa da also den Hebel angesetzt hat, wenn in Libyen der richtige "Ansprechpartner" ausgemacht ist und man die Verhältnisse dort stabilisieren kann, dann ist das der richtige Weg.
Bei den "Fluchtursachen" anzusetzen ist bei der Trägheit der Entwicklungen eine langfristige Strategie, insofern sollte man den Hebel ansetzen, wo immer sich Ansatzpunkte zeigen.

@Crik: Danke für die Information

Danke, Crik, Sie haben meine Frage beantwortet.
Könnten Sie vielleicht Ihre Quelle angeben? Das wäre sehr freundlich.

Ich fragte mich nämlich, warum die NGOs ihre Aktionen einstellen, wenn sich an grundsätzlichen Rahmenbedingungen nichts geändert hat. Die italienischen Regeln für NGOs und der Anspruch der libyschen Regierung auf Respektierung der Seegrenze würden ja keine Rettungseinsätze verhindern, zumal die NGOs nach eigenen Aussagen weder mit Schleppern kooperieren noch in libyschen Gewässern kreuzen.

Wer übrigens die Regeln für die NGOs finden will, der kann sie bei "derpresse.com" im Artikel "Italien legt Verhaltenskodex für NGOs im Mittelmeer vor" finden.

Schlepperhilfe

Die NGo's, wie z.B. Ärzte ohne Grenzen oder "Jugend hilft" haben in der Vergangenheit aktive Schlepper-Hilfe geleistet, indem sie afrikanische Flüchtlinge direkt an der lybischen Küste von den Schleppern übernommen haben.
Dies ist ihnen nun nicht mehr möglich, da die lybische Küstenwache in Zusammenarbeit mit der italienischen Marine solche Schlepperdienste unterbinden.
Die Staaten, die solche Organisationen finanziell unterstützen, sollten die Unterstützung sofort einstellen.
Bezahlen muss die ganze Angelegenheit letzlich der europäische Steuerzahler!

@11:10 von DLGPDMKR

Die Schlepper und ihre Boote kommen aus Libyen.

Aber da Sie ja offenbar einer derjenigen sind, die sich auf die NGOs als vermeintliche "Schlepper" beziehen: außer einer italienischen Staatsanwaltschaft, die mit unzureichenden Indizien gegen NGOs "ermittelt", weiß ich bisher nur von der unter mongolischer Flagge fahrenden C Star, dass gegen einige Crewmitglieder wegen Schlepperei ermittelt wird. Und da die Mongolei keine Küste hat, hat sie auch keine Küstenwache oder Marine, die sich diesen Problems annehmen könnte.

Ich geh doch stark davon aus

Ich geh doch stark davon aus das auch die lybischen und italienischen Schiffe die dann dort patrouillieren schiffsbrüchige retten werden - mit dem Unterschied das sie nach Afrika und nicht nach Europa gebracht werden. NGO's könnten auch weiterhin im Mittelmeer rumfahren und leben retten, daran hindert sie doch keiner, nur halt nicht genau vor der lybischen Küste, darum kümmern sich jetzt andere.
Mein Tip an die NGO's, ab nach Jemen, dort kommt es auch immer häufiger zu tragischen Unfällen von Migranten bei der Flucht übers Meer...

um 11:08 von Klaus

um 11:08 von Klaus Jürgen:
"
Der Unterschied liegt doch nur darin, dass die Bootsinsassen zurück nach Libyen gebracht werden. Kommt das einem Todesurteil gleich?
"

...ich weiß ja nicht,was sich der eine oder andere so unter den Umständen in lybischen "Flüchtlingslager" bzw. in Lybien direkt vorstellt - aber die Realität ist,das man gute Chancen hat
-wochen bis monatelang in überfüllte Zellen eingepfercht zu werden mit entsprechenden Mangel an Nahrungsmittel & Wasser
-ausgeraubt zu werden
-erpresst zu werden
-gefoltert zu werden
-versklavt zu werden
-vergewaltigt zu werden
-ermordet zu werden

Wie jetzt?!

Verstehe ich das richtig?
1. Die NGOs sagen, sie retten Schiffbrüchige ausserhalb der lybischen Gewässer,
2. Die NGOs regen sich darüber auf, dass sie nicht einfach so in lybisches Gebiet fahren dürfen?
Was ist das denn für ein Unsinn?!

@XYZ321 - 13. August 2017 um 11:19

"Wer übrigens die Regeln für die NGOs finden will, der kann sie bei "derpresse.com" im Artikel "Italien legt Verhaltenskodex für NGOs im Mittelmeer vor" finden"
Den zu unterzeichnen sich wohl fast alle NGOs geweigert haben.
Womit der Verdacht bezüglich "Einwanderer- Taxi" nicht gerade vermindert wird.

@11:14 von

@11:14 von Rumpelstielz
Italien wird rechtlich Probleme mit UN und EU bekommen, wenn es Migranten nach Libyen zurückschiebt. Nach u.a. EU-Gesetzen und dem UN-Seevölkerrecht ist dies nämlich verboten. Nach letzterem ist es untersagt, Schiffbrüchige an unsichere Orte (Def. siehe MSC.167(78)) zu bringen -und dazu zählen neben Libyen auch die meisten anderen afrikanischen Länder.

@11:19 von XYZ321
Da die TS meine Beiträge mit Quellenangaben offensichtlich immer sperrt: englische Medien sind da sehr viel genauer, als deutsche. Gibt man bei Google "Lybia Search and Rescue Zone" oder auch "General Ayoub Qassem" (der General hielt entsprechende Pressekonferenz) ein, erhält man die Infos.

Die meisten NGOs haben den Verhaltenskodex übrigens nicht unterschrieben und damit gilt er auch für sie nicht -darauf reagierte Italien wiederum mit der Entsendung der Marine. Rechtlich halt problematisch.

@11:35 von einBert
Sie verstehen es falsch, deshalb ist es Unsinn.

Die NGOs im Mittelmeer

Die NGOs im Mittelmeer fungieren meiner Meinung nach eher als Schlepper, denn als Seenotretter. Vor dem Ertrinken wären die Flüchtlinge auch auf dem Afrikanischen Kontinent sicher.
MfG

@ 11:33 von derkleineBürger

Und das wollen Sie verhindern, in dem Sie alle Menschen einfach nach Europa holen und schon ist das Problem gelöst?

Kommt die Wende?

Es scheint endlich ein Ende gekommen zu sein für die NGOs, die die Flüchtsmassen erst richtig ermöglicht haben, indem sie einen nahezu unbeschränkten "Zubringerdienst" nach Europa geschaffen haben.
Menschen aus Seenot zu retten ist sicherlich eine humanistische Notwendigkeit. Doch Menschen zu animieren, sich selbst in Seenot zu bringen, ist fatal.
Neben dem unsäglichen Leid und der Gefahr für Leib und Leben haben die NGOs dazu beigetragen, dass eine millionenschwere Schlepperindustrie entstehen konnte.

@derkleineBürger 11:33

Vergewaltigung, Raub und Totschlag wurden auch in Deutschland in Flüchtlingslagern beschrieben. Das hat schlicht den Grund, dass alles außer Kontrolle geraten ist. Jeder Staat erreicht irgendwo seine Grenzen des Machbaren, wenn bestimmte Anzahl an Flüchtlingen ankommt.

Was Sklaverei angezeigt: Die gibt es auch in Europa. Berichte über Mafia gibt es genug, in Italien verschwand schon lange vor der Flüchtlingskrise eine Gruppe polnischer Erntehelfer, jetzt werden die Afrikaner benutzt (Berichte der ARD), Zwangsprostitution gibt es in Europa auch (Deutschland ist übrigens das Bordell Europas), Menschenhandel (Kinder eingeschlossen) ebenfalls.

Wenn wir hier alles in Ordnung gebracht haben, können wir Libyen Vorwürfe machen, dass es sich nicht richtig um Flüchtlinge kümmert.

Die EU sollte weiterhin

Die EU sollte weiterhin Libyen unterstützen seine Grenzen zu schützen, um illegale Massemimmigration nach Europa einzuschränken.

Deal oder kein Deal?

Da liefen bestimmt im Hintergrund Gespräche zwischen den EU-Vertretern, Deutschland und Libyen über diese endlich getroffenen Maßnahmen. Warum reagiert Libyen erst jetzt und verweist auf internationales Recht zum Schutz seiner Grenzen? In Deutschland ist Wahlkampf und einen weiteren Ansturm auf Italiens Küsten und in Folge dessen den Brenner will man vor der Bundestagswahl nicht. Das gibt ja schlechte Bilder im Fensehen und könnte die Bürger nur verunsichern!

Entlarvend

"Die libysche Marine hatte am Donnerstag erklärt, ausländische Schiffe dürften die Küste des Landes ohne eine spezielle Erlaubnis der libyschen Behörden nicht mehr ansteuern"

Es gibt da mehrere Möglichkeiten.
1) NGOs sind bislang in libyische Gewässer gefahren und haben in Uferssichtweite die Migranten von den Schlepperschlauchbooten übernommen
2) Es wurde außerhalb der Hoheitsgewässer gewartet und dort "Seenotrettung" betrieben.

In beiden Fällen agieren die NGOs als aktive Unterstützer der Schlepper. Denn sie bringen die sog. Schiffbrüchigen nicht in den nächsten sicheren (und zwar was die Seenot betrifft) Hafen. Der wäre ein paar Seemeilen weiter südlich und nicht die europäische Seite des Mittelmeers.

Zudem, wo liegt nun das Problem der NGOs? Dass sie nicht mehr illegal in fremde Gewässer eindringen dürfen?
Oder ihnen "Glanz und Gloria" abgehen weil Libyen Seenotrettung betreibt, und zwar im eigentlichen Sinn.

einfach unglaublich

Es ist unerträglich wieviel überheblichkeit, unkenntnis und unmenschlichkeit hinter manchen beiträgen steht. Eine organisation wie ärzte ohne grenzen so unverschämt und dumm zu kritisieren - am besten vom bequemen sofa, welches im wohltemperierten wohnzimmer steht, die wasserflasche vor sich auf dem tisch - ist niveaulos. Menschen, die leben retten, verdienen unseren respekt und das ewige gejammer um den armen steuerzahler, der für alles aufkommen muss, sollte man sich sparen - oder vielleicht ein bier oder eine flasche wein weniger per woche trinken. Klar, dass es neuer pläne und überlegungen bezüglich der flüchtlingskrise bedarf, aber menschenwürde und menschlichkeit muss die basis bleiben, auf der wir uns bewegen.

Das alles ohne EU und Deutschland ...

... Endlich wird diesen Schlepperbanden das Geschäftsmodell entzogen. Und das alles ohne Mitwirkung der EU und Deutschlands.
.
Italien und Libyen haben gehandelt. Die EU ist politisch obsolet.

Seenotrettung is not a crime!

Jetzt müssen auch Retter um ihr Leben fürchten und das waren bisher die paar wenige die sich ernsthaft um Menschen in Seenot gekümmert haben. Was jetzt passiert ist vorprogrammiert, viel schlimmer noch, es wird Schweigend in Kauf genommen. Wieder wird in Kauf genommen das Flüchtlinge ihre Flucht nicht überleben, nur weil Europa sich aus seiner Verantwortung stiehlt. Wie verblendet muss man eigentlich sein um ernsthaft zu glauben das z.B. die Schlepper das Problem sind? Das Problem ist das Menschen überhaupt flüchten müssen und dabei spielt es überhaupt keine Rolle wovor sie flüchten, ob vor Hunger oder Krieg. Fakt ist, das ihr Leben bedroht ist und diesen Zustand müssen sie ändern! Schafft endlich legale Routen, jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben in Würde und Sicherheit. Jeder Versuch Seenotretter zu kriminalisieren ist ein Verbrechen, denn sie tun das wozu Europa nicht in der Lage ist, nämlich Menschen retten! DANKE DAFÜR!!!

oh man... hier wollen

oh man...
hier wollen tatsächlich welche Umstände in der EU mit denen in Lybien vergleichen?Ernsthaft?

Klar kann man so etwas auch in der EU finden,die Frage ist nur in welchem Ausmaß.
Öffentliche Sklavenmärkte habe ich jetzt noch nicht in der EU gesehen - in Lybien sind sie Realität.

Wer meint,in Lybien/den Herkunftsländern der Flüchtlinge gäbe es adäquate Lebensumstände,könnte ja gerne dahin auswandern...

@Thomas Ruland - 13. August 2017 um 12:27

"Menschen, die leben retten, verdienen unseren respekt und das ewige gejammer um den armen steuerzahler, der für alles aufkommen muss, sollte man sich sparen..."
Eine konkrete Frage dazu an Sie:
Wieviel der Einwanderer haben Sie bei sich daheim aufgenommen und sorgen für diese?
Verantworten auch das, was diese tun?
Die Möglichkeit besteht immerhin!
Und würde Ihre Einstellung wesentlich glaubhafter machen.

Sehr lesenswert ist heute in der

Welt am Sonntag ein Artikel, in dem ein Whistle Blower beschreibt, wie er mit Hilfe von NDR und
Süddeutscher Zeitung Fake News in den Medien platziert hat, um das Unternehmen AWD samt Vorstandschef in Verruf zu bringen. Interessant auch der Kommentar von Aust.

@11:55 von kleinermuck2012

Laut UN-Seevölkerrecht müssen Schiffbrüchige aber an "sichere Orte" verbracht werden. Wie diese auszusehen haben, ist z.B. der Resolution MSC 167(78) zu entnehmen -und die meisten afrikanischen Länder zählen nicht zu "sicheren Orten".

Außerdem entscheiden die Besatzungen nicht selbst, wohin sie die Geretteten bringen, sondern die zentrale Seenotrettungsleitstelle in Rom, also eine staatliche Stelle.

Selbst wenn wir die Migranten

Selbst wenn wir die Migranten mit Fähren und Passagierschiffen direkt in Nordafrika abholen würden, würde das Drama dadurch kein Ende nehmen. Zwar wäre das Transportgeschäft über das Mittelmeer unterbunden, aber die Schlepper würden sich dann darauf konzentrieren immer mehr Menschen durch die Wüsten an die Küsten zu bringen, mit vergleichbar desolaten Transportmitteln. Es ist davon auszugehen, dass dann im gleichen Umfang Menschen in den Wüsten verdursten oder verhungern, wie sie jetzt im Meer ertrinken. Im Gegensatz zum offenen Meer haben Hilfsorganisation dort allerdings keinen Zugang. Auch eine gesetzlich geregelte kontrollierte Zuwanderung würde das Problem nicht lösen. Wer abgelehnt wird, weil er "nur" auf der Suche nach einem besseren Leben ist, wird die Fluchtrouten weiter nutzen.

ENDLICH!!!

ENDLICH!!!! Wenn es die EU samt Frontex nicht schafft die EU-Aussengrenze wirksam zu sichern, dann wenigstens die an der Aussengrenze anliegenden Nicht-EU-Staaten.

ENDLICH!!!

Ich erwarte dass die Häfen angelaufen werden können!

Von daher erwarte ich von Itailen, Libyen und auch von Marokko, Tunesien und anderen, dass diese Hilfsorganisationen die Häfen dort anlaufen duerfen um die Menschen an Land zu bringen.

Wie viele sollen denn noch im Mittelmeer sterben?? Geht's noch oder wie?? Denn diese lybischen Behörden werden die mit Sicherheit NICHT retten.

Und von daher finde ich einige Kommentare hier im Forum schon ein ziemlich starkes Stueck.

Endlich mal gute Nachrichten

Endlich mal gute Nachrichten. Was mich aber ägert ist die Begründung der NGO's "das könne man den Crews nicht zumuten". Die ganzen Monate vorher haben die NGO's jedoch alle Folgen Ihrer Tätigkeiten rotzfrech den EU-Bürgern aufgebürdet. Denen konnte man das offenbar zumuten.

Ich finde..

...einige Kommentatoren sollten etwas Demut zeigen.

Natürlich können "wir" nicht die ganze Welt aufnehmen. Aber ist es nicht so dass wir einfach das Glück hatten in Deutschland mit dem goldenen Löffel im Mund geboren zu sein?

Was wäre, wenn es andersrum wäre? Wenn Ihr in einem Land wohnen würdet wo man an einem grauen Star erblindet und HIV oder Brustkrebs noch einem Todesurteil gleichkommt. Würdet Ihr weiter in dem Land hocken oder versuchen in ein "Reicheres" zu kommen? Was würdet Ihr tun wenn es Eure Frau/Euren Mann oder Euer Kind betrifft.

Mein Vorschlag wäre eine weltweite Grundsicherung mit Nahrung, sauberem Wasser und einer medizinischen Grundversorgung. Wie bezahlen? Ganz einfach, jedes Land spendet 2 % seiner Rüstungsausgaben für diesen Zweck. Ich denke das würde schon dicke reichen.

Dann wäre keiner gezwungen zumindest aus wirtschaftlichen Gründen sein Land zu verlassen. Und die paar "echten" Kriegsflüchtlinge könnte man sich noch leisten aufzunehmen.

@thomas Ruhland

Das können Sie gerne machen, ich bin weder bereit noch mehr Steuern für immer mehr Arbeit zu bezahlen noch gewillt Leute durchzufüttern die sich mit Lug und Betrug vom deutschen Sozialsystem leben wollen. Schon mal gefragt warum das Ziel der "Flüchtlinge" eigentlich nie das nächste sichere Land ist sondern immer nur Deutschland? Glauben sie mir auch in Ländern wie Tunesien, Marokko oder Algerien kann man von ehrlicher Arbeit einigermaßen Leben. In manchen Fällen sogar besser als mancher Agenda 2010 Verlierer. Aber wieso anstrengen wenn es in Deutschland doch bequemer geht?

Eine gute Entscheidung der NGO's

Ich freue mich über die Entscheidung der NGO's. Ohne NGO's werden die Schlepper keine Wracks mehr in See stechen lassen weil kein Shuttleservice mehr da ist. Es werden weniger Migranten die Schlepper anheuern weil sich das rumspricht. Die Abfahrtslager werden sich leeren weil die Leute nicht mehr kommen und die Migranten können Ihre 3000$ Überfahrtsgeld sinnvoller zu Hause verwenden.

Es gibt viele Fragen zu den NGO´s ...

und nur der Blick in die Bücher kann helfen, mal festzustellen, ob sie mehr als nur Retter waren. Wir sind auf einem langen Weg mit den NGO´s ... und er hat gerade erst begonnen.

@Thomas Ruland

Wonach wollen Sie entscheiden, nach der Moral, die Sie vertreten, oder nach der Zahl der Toten, die verursacht werden?
Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Hilfe der NGOs mehr Menschen wegen der besseren Aussichten anlockt, und die größere Zahl der Versuche die Zahl der Toten steigen lässt.
Das Beispiel Türkei legt diesen Schluss zumindest nahe. Nachdem es für Flüchtlinge aus der Türkei nicht mehr so leicht ist die Wunschländer zu erreichen und die Flucht über das Meer mit Nicht-Aufnahme bestraft wird, sind die Toteszahlen dort zurückgegangen. Der gleiche Effekt kann berechtigt für Libyen vermutet werden.

Suppertolle Nachrichten

Supertolle Nachrichten! Es werden dadurch weniger Migranten nach Italien kommen und Italien ist doch auch nur ein Transitland für die Migranten. Dadurch werden weniger nach Österreich und damit weniger nach Deutschland, was gleichbedeutend mit dem deutschen Sozialsystem ist, kommen. Das sind doch mal supertolle Nachrichten!

@12:31 von geselliger misanthrop

"Italien und Libyen haben gehandelt. Die EU ist politisch obsolet."

Italien hat auf die überwiegende Nichtunterzeichnung ihres "Verhaltenkodex" durch die NGOs mit der Unterstützung der libyschen Küstenwache reagiert. Sollte die italienische Marine jedoch in internationalem Gewässer -unabhängig davon, ob die libysche Küstenwache dieses zum Teil ihrer SAR-Zone erklärt hat, oder nicht- NGOs an der Rettung Schiffbrüchiger hindern bzw. eine Behinderung durch die Libyer dulden oder selbst Schiffbrüchige aufnehmen und nach Libyen oder in ein anderes afrikanisches Land verbringen, würden sie sowohl gegen geltendes EU- als auch UN-Recht verstoßen.

Ob Italien sich damit einen Gefallen getan hat, wird sich bald herausstellen.

Lahme Regierungen

Warum mussten sich “NGOs” finden, die Menschen vor dem sicheren Tod retten? Weil reihenweise Flüchtende ertrunken sind. Alle waren geschockt vom Bild eines toten 3jährigen am Strand. Aber das ist nun vorbei. Schlechte Presse braucht Europa nicht. Was Gabriel in den Flüchtlingscamps in Libyen gesehen hat, interessiert nicht. Welche islamistischen Kräfte dort als Lokalmatadoren die Fäden (und die jetzt sicher fließenden “Hilfszahlungen”) in der Hand halten, interessiert nicht. Warum unbewaffnete Helfende die Schlepperboote ziehen lassen und nicht in Rambomanier versenken, interessiert nicht. Man hat ja endlich einen Schuldigen. Frage: warum gibt es keine Kooperation aller Mittelmeeranrainer? Gemäßigte Staaten wie Ägypten, Tunesien etc. sind hier in keiner Rechnung, tatsächlich sollen Nordafrikaner zu tausenden selber auf der Flucht vor Armut oder Verfolgung sein. Wer macht sich denn nun die Hände schmutzig? Italien und Libyen? Das muss doch ein Scherz sein?

Die NGOs haben den Schleppern

Die NGOs haben den Schleppern direkt zu gearbeitet, sie waren Erfüllungsgehilfen für die Schleppermethoden.

Sie haben sich direkt mitverantwortlich gemacht für die Wanderung innerhalb Afrikas, nicht nur das ganze Dörfer in Gambia ohne Jugend dastehen, es sind auch sehr viele Menschen gestorben auf ihrem Weg.

Das Italien nun kurz vor dem Kollabs ist, ist eine Sache, der maximale Rechtsruck in den nächsten Wahlen ist das Ergebnis.
Die 100.000en Wirtschaftsflüchtlinge sind nur schwer abzuschieben, illegale Migrantion wird legalisiert.
Wirklich bedürftige Afrikaner im Sudan bekommen trotzdem nicht mehr Hilfe.

@12:49 von eine_anmerkung

"Ohne NGO's werden die Schlepper keine Wracks mehr in See stechen lassen weil kein Shuttleservice mehr da ist. Es werden weniger Migranten die Schlepper anheuern weil sich das rumspricht."

Den Schleppern ist es egal, ob ihre Kunden überleben oder nicht, die nehmen Vorkasse. Das sah man z.B., als nach dem Ende der Operation Sophia (und vor Beginn der Arbeit der NGOs) im Mittelmeer die Zahl derer, die die Passage versuchten gleich blieb -nur mit mehr Toten. Nachzulesen ist dies z.B. in der Studie "Border Deaths in the Mediterranean: What We Can Learn from the Latest Data", die gleichzeitig auch den sog. "Pull-Faktor" widerlegt.

Warum muss erst Libyen einschreiten?

Was wird, wenn erst mal 10 Milliarden die Erde bevölkern, wenn schon bei 7 Milliarden deren Tragfähgkeit zusammenbricht (schon zusammengebrochen ist, denn was wir auf den Bildern sehen, ist ein Zusammenbruch) ?

@ um 12:49 von mcintyre

Ihr Name hört sich aber auch nicht unbedingt deutsch an, warum leben Sie dann nicht in ihrem eigentlichen Herkunftsland ? Einige schaden dem Sozialsystem und andere vielleicht eben dem Arbeitsmarkt ? Sind Sie sich so sicher, das Sie nie einen Gang notwendig haben werden zum Sozialamt ? Ich wäre mir da nicht immer so 100%ig sicher, niemand weiß, was die Zukunft bringt. Nicht die Leute die mit Lug und Betrug von dem Sozialsystem leben sind in meinen die Hauptschuldigen, sondern die die das einfach so zu lassen und wer ist das wohl ? Eventuell würden Gesetze und bessere Kontrollen dieses verhindern können, aber nein mann schiebt lieber die Schuld an eine gewünschte Position, am besten soweit wie möglich rechts.

Ich würde es sowieso besser finden wenn..

Ich würde es sowieso besser finden wenn sich eine solche Organisation wie Ärzte ohne Grenzen der humanitären Hilfe verpflichten würde. Eine Unterstützung der illegalen Migration in die EU ist sicherlich eine anderes Tätigkeitsgebiet.

@11:24 von Crik

"außer einer italienischen Staatsanwaltschaft, die mit unzureichenden Indizien gegen NGOs "ermittelt", weiß ich bisher nur von der unter mongolischer Flagge fahrenden C Star, dass gegen einige Crewmitglieder wegen Schlepperei ermittelt wird"

Diese sprachliche Doppelmoral ist doch absolut lächerlich. Ich gehe mal davon aus, dass Ihnen die Indizien der italienischen Staatsanwaltschaft vorliegen - ob die "unzureichend" sind, steht erst am Ende des Verfahrens fest. Ohne der C Star eine reine Weste unterstellen zu wollen - Ihre Suggestion, dass die Ermittlungen gegen die Mitglieder der C Star weniger "unzureichend" sind als andere Ermittlungen, scheint mir reines Wunschdenken zu sein.

Egal welche Seite gerade hervorgehoben wird, diese Art von völlig ideologisch verblendetem Informations-Branding, in dem gleichartige Basis-Informationen sprachlich und inhaltlich völlig verschieden behandelt werden, finde ich unangemessen und einer konstruktiven Diskussion unwürdig.

@ Thomas ruland

Unkenntnis finde ich nur in ihrem Beitrag.

Die NGO s haben wesentlich zu dem erfolgreichen Projekt illegale Migration in die EU beigetragen! Sie waren quasi der Hauptgrund!

Die Schlepper warten bis die NGO Schiffe sich in der Nähe der 12 Meilen Zone befinden, dann wird ein Plastikboot, das niemals Italien erreichen könnte, ins Wasser gelassen und quasi sofort in Seenot gebracht.
Dann gibt's den Anruf bei der italienischen Seenotrettung, die die Position des "verunglückten" Schiffes meldet. Dann wird gesucht welches Schiff in der Nähe ist, ach oh Wunder, da schau mal, rein zufällig ist gerade ein NGO Schiff in der Nähe, die Katastrophe ist verhindert ! Welch ein Glück !

Also Wirtschaftsmigranten begeben sich selbst in Seenot, werden gerettet von NGOs, werden dann in die EU transferiert, wo sie ja hinwollten, und es fragt sich jemand ob die NGOs teil des Problems sind ?
Jede erfolgreiche Transportaktion ist Werbung in Afrika für weitere Immigranten, ein unendlicher Kreislauf.

"NGOs" Kumpane der Schleuser

Die hier behandelten "NGOs" sind Kumpane der Schlepper und Schleuser.

Jene betreiben ihre eigene Flüchtlingspolitik, ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze und Regelungen welche -wohlgemerkt!- von demokratisch legitimierten Regierungen festgelegt wurden. Demokratie ist neben exzessiver Gleichmacherei nun eben auch das Akzeptieren von Regelungen der Mehrheit, welche nicht unbedingt der eigenen Ansicht entsprechen. So jetzt im Fall der Verantwortlichen der fraglichen "NGOs" oder handelt es sich bei jenen um Anarchisten?

Es führt kein Weg daran vorbei, die Ursachen für jedwede Flucht müssen ausgemerzt werden. Nur darum kann es gehen, alles andere ist ein teures und mindestens unnützes herumdoktern an den Symptomen!

Beste Grüße

@ susisorglos

Jetzt übersehen sie glatt, das fast nur wirtschaftsflüchtlinge kommen und die fliehen nicht vor was, sondern in was.

Warum soll ich in Gambia Bauer sein, oder in Nigeria Lehrer, wenn in Deutschland mir jemand Geld schenkt, dazu meine Wohnung bezahlt wird und selbst Ärzte umsonst sind.

Nur das das jemand finanzieren muss, ist ja schlichtweg egal, ich möchte mit meinen Steuern, und ja es ist viel Geld, ausdrücklich keine Wirtschaftsflüchtlinge finanzieren, auch keine abgelehnten und auch keine kriminellen Migranten.
Temporärer Schutz, Versorgung, Ausbildung okay, dann ist es aber auch möglich wieder in seinem Land für eine Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen.

@12:49 von mcintyre

Das Ziel der Flüchtlinge sei immer Deutschland...
Gut, die, die in Calais stehen, sind bestimmt nur verwirrt...
Aber die meisten Flüchtlinge sind ja gar nicht in die EU gekommen.
Insgesamt gibt es weltweit etwa 65 Millionen Flüchtlinge (Asylanten weltweit etwa 2,8 Mio). Ein großer Teil der Flüchtlinge ist in direkten Nachbarländern untergekommen, weil sie damit aus den unmittelbaren Gefahr heraus sind und auch so schnell wie möglich wieder zurück möchten. Diese Länder sind teulweise noch ärmer als die, aus denen die Flüchtlinge kommen, aber sie helfen trotzdem.

Hilfsorganisationen stoppen

Hilfsorganisationen stoppen Einsätze
Ärzte ohne Grenzen und die Hilfsorganisation Sea-Eye haben ihre Rettungseinsätze im Mittelmeer ausgesetzt. Grund ist die Entscheidung der libyschen Küstenwache, eine eigene Rettungszone einzurichten - offenbar verbunden mit einer Drohung gegen Flüchtlingsretter.

Bei „Ärzte ohne Grenzen“ ist es nach bisherigen Bewertungen faktisch nachprüfbar, dass das Geschäftsmodel ihrer weltweit anerkannten Leistungen immer zur vollsten Zufriedenheit einer Gemeinnützigkeit stand hielt, und jetzt in dem Geschäftsmodel ohne Grenzen etwas grenzwertig ausgeartet ist! Die „Sea-Eye“, nicht mit Five Eyes verwechseln, Blitzlichter: „Sea-Eye sollte Nazi-Schiff retten“, doch die wollten sich nicht retten lassen. Blöd oder? Macht nichts, denn die werden vom BfV gerettet.

13:21 von toto96

"Die NGOs waren quasi der Hauptgrund"
Stimmt. Da die Schlepper so clever sind, haben sie in die Zukunft geschaut und noch lange, bevor die NGOs tätig wurden, schon vor Jahren schon mal angefangen, die Leute in die Boote zu setzen.
Da es den Schleppern früher wie heute egal ist, ob die Boote ankommen, sind damals auch Menschen ertrunken. Und obwohl die Flüchtlinge wissen mussten, wie wenige lebend ankommen, sind immer wieder welche über das Mittelmeer geflohen.
Die NGOs haben erst danach angefangen, Leute zu retten.

5 mal falsch wird nicht richtig

Immer wieder wird von NGOs und deren Unterstützern der Begriff "Seenot" als Begründung für die "Rettungsmaßnahmen" angeführt.

Seenot bezeichnet den Zustand, in dem sich ein vorher seetüchtiges durch Unfall, Fremdeinwirkung etc. havariertes Schiff und dessen Besatzung befindet.

Die "Schiffe" der Flüchtlinge waren nie seetüchtig und waren nie geeignet, die Überfahrt nach Europa zu gewährleisten.

Das internationale Seerecht fordert Schiffbrüchige zu retten und "in den nächsten sicheren Hafen" zu verbringen. "Sicher" ist dabei nicht politisch, sondern seefahrtrechtlich definiert, nämlich ein Hafen mit entsprechender Infrastruktur.

Die NGOs und ihre Unterstützer verwenden die Begrifflichkeiten vorsätzlich falsch, um ihre illegalen Aktionen, Menschen die keine legale Berechtigung haben,in die EU einzureisen, nach Europa zu tranportieren, zu rechtfertigen.

um 13:34 von toto96: " Jetzt

um 13:34 von toto96:
"
Jetzt übersehen sie glatt, das fast nur wirtschaftsflüchtlinge kommen und die fliehen nicht vor was, sondern in was.
Warum soll ich in Gambia Bauer sein, oder in Nigeria Lehrer, wenn in Deutschland mir jemand Geld schenkt, dazu meine Wohnung bezahlt wird und selbst Ärzte umsonst sind.
"
->
Klar doch.Die wollen alle nur nach Deutschland um in Deutschland dann Hartz4 zu beziehen,auf der faulen Haut
in ihrer Wohung hocken & bei Langeweile zum Arzt gehen -um irgendeine Beschäftigung zu haben.Genau dafür nehmen die selbst Folter & den eigenen Tod in Kauf.

"
Temporärer Schutz, Versorgung, Ausbildung okay, dann ist es aber auch möglich wieder in seinem Land für eine Verbesserung der Lebensqualität zu sorgen.
"

Allein was die Ausbildung kostet - finanziell wie zeitlich..
Wer soll das leisten? Deutsche Firmen. Ja klasse,erst investieren die & hinterher sollen die dann geschwächt werden,indem man denen dann ihre eigens ausgebildeten Arbeitskräfte wegnimmt...

um 13:34 von toto96

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Sehe ich absolut genauso.

Die Mitleidsindustrie,

heißt das Buch Linda Polmans,einer Niederländischen Jornalistin welches passend zum Thema "NGO's" sehr gut aufklärt was es wirklich mit den NGO's auf sich hat , wieviel es von Ihnen gibt,von wem sie alles Geld für ihre Arbeit bekommen usw .Sehr interessant und beängstigend.Es gibt auch eine ca. 7 minütige Zusammenfassug auf youtube die ebenfalls unter dem Namen "die Mitleidsindustrie " läuft.

"Ärzte ohne Grenzen warf den

"Ärzte ohne Grenzen warf den europäischen Staaten vor, gemeinsam mit libyschen Behörden Migranten davon abzuhalten, einen Weg in die Sicherheit zu finden."
Selbst NGOs sprechen mittlerweile von Migranten, anstatt von Flüchtlingen.
Ein vielsagender Kommentar.

@toto96

Solang die europäischen Länder einen Teil ihres Profites aus den Ländern pressen und den Menschen, die versuchen, dort zu leben, jede Möglichkeit nimmt sich eine eigene Existenz aufzubauen hat jeder Flüchtling das Recht sich auf den Weg in eine andere Zukunft zu machen.
Sie sind kein Bauer in Gambia, sondern sitzen in trockene Tücher gepackt vorm PC. Woher nehmen sie das Recht zu entscheiden wo wer leben darf?
Es gibt keine Wirtschaftsflüchtlinge, sondern nur Menschen denen das Recht auf ein menschenwürdiges Leben genommen wird!

@ Adorno

""Die NGOs waren quasi der Hauptgrund"
Stimmt. Da die Schlepper so clever sind, haben sie in die Zukunft geschaut und noch lange, bevor die NGOs tätig wurden, schon vor Jahren schon mal angefangen, die Leute in die Boote zu setzen.
Da es den Schleppern früher wie heute egal ist, ob die Boote ankommen, sind damals auch Menschen ertrunken. Und obwohl die Flüchtlinge wissen mussten, wie wenige lebend ankommen, sind immer wieder welche über das Mittelmeer geflohen.
Die NGOs haben erst danach angefangen, Leute zu retten."

Das ist unbestritten richtig nur da waren es meistens noch Schiffe, die zumindest eine theoretische Chance auf die Überfahrt hatten.
Und die Praxis heute ist grundsätzlich anders!
Keines dieser Boote würde die EU erreichen...

Es geht doch um die Wahrscheinlichkeit gerettet zu werden, früher waren es große Boote, die es geschafft haben, heute sind es NGO und FRONTEX.

Klar ist es den Schleppern im Herzen wohl egal was mit den Menschen passiert, aber nicht für ihr Geschäft

NGO's retten kein Leben

Die NGO's befördern illegal Menschen von der libyschen Küste nach Italien. Dazu müssen die Migranten sich erst in Gefahr begeben um dann -mit großer Wahrscheinlichkeit- von der afrikanischen Küste 'gerettet' zu werden.

Einige kamen dabei bisher dennoch um. Die Toten gehen auf das Konto der Schlepper-NGO's, die falsche Erwartungen schüren.

Die europäsche Justiz schaut untätig zu.

@Crik

Ja, englische Medien sind da viel genauer.
Z.B die New York Times in der man eine interaktive Karte hat, die deutlich zeigt, wie das Hauptrettungsgebiet von den NGOs Jahr für Jahr immer näher an die lybische Küste geschoben wurde, bis inzwischen dann regelmäßig bis in die 12 Meilenzone vorgestoßen wurde.

Gleichzeitig wurden die ehemaligen Holzboote der Schlepper (die zumindest noch eine minimale Chance hatten überhaupt das offene Meer oder Italien/Spanien zu erreichen), zu Gummibooten, die noch nicht mal genug Treibstoff haben um überhaupt eine Überfahrt zu ermöglichen.
Inzwischen klauen die Schlepper kurz nach Start ja sogar schon wieder die Motoren, weil man genau weiß, daß eine Überfahrt aus eigener Kraft nicht mehr nötig ist.

Da keinen Zusammenhang zu sehen, ist ideologische Verblendung.

@ Adorno

""Die NGOs waren quasi der Hauptgrund"
Stimmt. Da die Schlepper so clever sind, haben sie in die Zukunft geschaut und noch lange, bevor die NGOs tätig wurden, schon vor Jahren schon mal angefangen, die Leute in die Boote zu setzen.
Da es den Schleppern früher wie heute egal ist, ob die Boote ankommen, sind damals auch Menschen ertrunken. Und obwohl die Flüchtlinge wissen mussten, wie wenige lebend ankommen, sind immer wieder welche über das Mittelmeer geflohen.
Die NGOs haben erst danach angefangen, Leute zu retten."

Das ist unbestritten richtig nur da waren es meistens noch Schiffe, die zumindest eine theoretische Chance auf die Überfahrt hatten.
Und die Praxis heute ist grundsätzlich anders!
Keines dieser Boote würde die EU erreichen...

Es geht doch um die Wahrscheinlichkeit gerettet zu werden, früher waren es große Boote, die es geschafft haben, heute sind es NGO und FRONTEX.

Klar ist es den Schleppern im Herzen wohl egal was mit den Menschen passiert, aber nicht für ihr Geschäft

@14:00 von SusiSorglos123

Schön, dass es hier noch andere gibt, die die Dinge so sehen (wie sie wirklich sind).
Guter Kommentar.

Rückkehr staatlicher Souveränität

Hoffentlich ist das ein erster Schritt, um die staatliche Souveränität über zwischenstaatliche Grenzen zurück zu gewinnen. Staaten sind Träger des Gesetzes und demokratisch legitimiert. Die vielbemühten NGOs sind unkontrolliertes Werkzeug von unbekannten Privatspendern. Hier wandelt sich finanzieller Reichtum in politische Macht.

11:10 von DLGPDMKR

Es ist ein Armutszeugnis, insbesondere für Italien und die Heimatländer der Schlepperboote, dass die Schlepper nicht längst schon im Gefängnis sitzen, und deren Schiffe beschlagnahmt wurden.
//

Nicht für Libyen und Italien sondern für die Länder wo eine Einladung aussprachen und diese sogar diese Woche erneuerten und Schlepper ,NGO`S trotz ihres rechtswidrigen verhalten unterstützen .Wäre gut ,wenn die Wahrheit vor der Wahl den Leuten gesagt wird.Wäre eigentlich Aufgabe der 4 Gewalt ,die aber leider die letzten Jahre versagt hat und nur noch die Politik reflektiert .

um 14:00 von SusiSorglos123

>>"Solang die europäischen Länder einen Teil ihres Profites aus den Ländern pressen und den Menschen, die versuchen, dort zu leben, jede Möglichkeit nimmt sich eine eigene Existenz aufzubauen hat jeder Flüchtling das Recht sich auf den Weg in eine andere Zukunft zu machen..."<<

Niemand "presst" einen Teil des Profits aus diesen Ländern. Das ist übertrieben formuliert. Es gibt Geschäfte und zu deren Abschluss gehören immer zwei. Eine in der Regel korrupte Regierung der Migrantenländer die diese Geschäfte auf der einen Seite abschliesst und schon sieht das Bild etwas anders aus. Hinzu kommt die eigentliche Fluchtursache und das ist die Bevölkerungsexplosion in den betreffenden Ländern. Alles also Themen wo diese Länder auch mal selbst gefordert sind anstatt immer nur Ebtwicklungshilfe anzunehmen oder finden Sie nicht?

Gute Nachricht.

Das ist eine gute Nachricht! Schlepper in Libyen haben sogar schon damit Werbung gemacht, dass die Überfahrt nicht mehr gefährlich sei, weil die NGOs einen Shuttleservice eingerichtet hätten.

Wenn dieser "Service" nun endet, sollte es den Schleppern nicht mehr so einfach gelingen, die Menschen zu solchen Verzweiflungstaten auch noch zu ermutigen.

Die Wahrheit kann man eben nicht auf Dauer verbergen!

Die Wahrheit kann man eben nicht auf Dauer verbergen!
Also haben die NGO doch die Leute bei den Schleppern abgeholt und eben keine Seenotrettung betrieben. In Internationalen Gewässern kann man ihnen die Hilfe nicht verbieten. Nur da haben die offenbar gar niemanden gerettet, sondern die Leute aus Libyschen Hoheitsgebiet in die EU geschleust. Nach den Rechten und Gesetzen die von den NGO immer gern zitiert wurden um zu behaupten sie handeln legal, hätten sie die Leute in einen Libyschen Hafen bringen müssen. Ich hoffe die Schleuser NGO werden für ihr Handeln bestraft.

@ Thomas Ruland

Dann erklären Sie mir einfach mal, was daran "unmenschlich" und "menschenunwürdig" sein soll, die Flüchtlinge nach der Rettung auf hoher See in den nächstgelegenen Hafen zu bringen und das wären die in Libyen? Warum ist es erst nur dann "menschlich" und "menschenwürdig", wenn man diese Leute nach der Rettung in einen europ. Hafen bringt?

Wenn es Ihnen um Sicherheit geht, dann haben die Flüchtlinge dies auch in Libyen. Dort ist niemand von Verfolgung bedroht, es gibt Lebensmittel und Medikamente...

Ist die Situation in lybischen Häfen für Flüchtlinge gut? Nein, natürlich nicht. Aber wenn nicht halb Sahelafrika auf der Flucht wäre, dann müsste es den Flüchtlingen in Lybien auch nicht so schlecht gehen. Und warum ist halb Sahelafrika auf der Flucht nach Europa? Weil es einen Shuttleservice der NGOs gibt.

Insofern teile ich die Kritik an den NGOs allumfassend!

@silverfuxx

Freut mich das auch du den Blick für die Realität nicht verloren hast! Ein Blick über den Tellerrand ist durchaus für ALLE machbar!

Das Problem heisst Libyen

Solange es die internationale Gemeinschaft nicht schafft, in Libyen den Aufbau einer staatlichen Struktur zu schaffen, wird sich das Problem nicht lösen lassen.

Viele Staaten sind bereits zu dieser Einsicht gelangt, andere blockieren. Egal, welche Fehler in der Vergangenheit von wem gemacht wurden, Libyen müsste und könnte zu einem Modell werden, wenn die USA und Russland unter dem Dach der UN hier an einem Strang ziehen würden.

Klingt vielleicht noch etwas utopisch - muss es aber nicht sein. Jedenfalls kann es auf staatlicher Seite nur Gewinner geben. Verlierer wären die Ideologen und vor allem die kriminellen Geschäftemacher rund um den Menschenhandel - denn darum handelt es sich dort.

@adorno

Sie geben sich die Antwort doch gerade selbst. Flüchtlinge flüchten ins nächste sichere Land und die anderen "Flüchtlinge" "flüchten" einfach weiter ins Land ihrer Wahl.

Damit gehen unsere Meinungen doch gar nicht so weit auseinander. Ich helfe gerne Flüchtlingen aber sicherlich nicht "Flüchtlingen".

Verstehen Sie den Unterschied? Dann verstehen Sie auch den Kontext meiner Aussage.

Endlich wird der Flüchlingsindustrie

die Geschäftsgrundlage entzogen, die diese auf Kosten der Steuerzahler und auf dem Rücken zahlreicher Ehrenamtlicher Helfer aufgebaut haben. Warum mussten die verantwortlichen Entscheidungsträger damit solange warten. Vorzeitiges Handeln hätte viel Unheil und Leid verhindern können.

Die nun frei werdenden Kapazitäten der NGO'S und anderer Gutmenschen könnte nun sinnvoller, nämlich vor Ort eingesetzt werden, sofern es Ihnen vornehmlich um Humanität und Nächstenliebe geht.
Sie sollten dem Beispiel von Karl Heiz Böhm folgen, der vorgemacht hat, wie ernstgemeinte Hilfe umgesetzt werden kann.

meine Meinung.

14:40, RoyalTramp

>>Wenn dieser "Service" nun endet, sollte es den Schleppern nicht mehr so einfach gelingen, die Menschen zu solchen Verzweiflungstaten auch noch zu ermutigen.<<

Ich kann mich noch genau an die Zeiten erinnern, als es das, was Sie "Service" nennen, noch nicht gab.

Die Menschen kamen trotzdem in Massen.

Und ertranken.

Und ließen sich doch nicht davon abhalten, die Überfahrt zu wagen.

Insofern ist die Rechnung, die Sie und die anderen in diesem erstaunlich meinungseinheitlichen Thread hier aufstellen, nichts als ein zynisches Kalkül. Sie hoffen auf den Abschreckungseffekt des Ertrinkens.

RoyalTramp

Stimmt - nur warum sind alle Regierungen nicht gewillt gewesen, das einzusehen?

Von wegen gute Nachricht

Daß "Schlepper" so geworben haben glaube ich nicht. Im übrigen finde ich diesen Begriff offen gesagt diskreditierend. Mangels Alternative leisten diese Leute - eher: Idealisten - für ein faires Entgelt ihren Beitrag zur Schaffung einer gerechteren Welt.
Wenn Europa sich jetzt noch weiter abschottet verrät es endgültig alle seine Werte - düstere Zeiten ziehen auf! Europa ist schlicht und ergreifend in der Pflicht zu teilen und diese armen Menschen aufzunehmen. Das sollte m.E. der Mindeststandard unserer Mitmenschlichkeit sein. Leider zeigt sich immer wieder, daß das, was wir als Zivilisation bezeichnen nur auf ganz dünnem Eis errichtet wurde. Europa sollte sich besinnen - noch ist Zeit!

@fathaland slim

Was denn nun?

Kamen sie in Massen ODER ertranken sie?

Beides geht nicht.

Und ertrinken jetzt keine Migranten mehr?

Sollen die spanischen Exclaven ihre Zäune abbauen, weil ja Lebensmüde bei dem Versuch sie zu überwinden darin verenden?

Muss das Mittelmeer ausgetrocknet werden, weil es Afrikaner an der Wahrnehmung ihres Grundrechts auf Einwanderung nach Europa hindert?

Gerettete zurück bringen

Ich verstehe, dass die Leute gerne nach Europa möchten, aber verstehen die auch dass die Europäer und ich das nicht so gerne möchten. Eine oder zwei Millionen machen ja nicht so viel aus, aber es sind 700 Millionen auf der Flucht. Wer denen hilft nach Europa zu kommen, der hilft Europa zu vernichten.
Wenn die, die aus Seenot gerettet werden, so furchtbar schlecht behandelt werden, warum begeben sie sich dann in Seenot und zahlen dafür auch noch eine Menge Geld?
Weil sie gerne nach Europa möchten?
Nun schließt sich der Kreis, ich möchte auch gerne ein anderes Leben, aber ich begebe mich nicht in Seenot, weil ich nicht glaube, dass dies ein Weg aus meinen Sorgen ist.

Konkurrenz.

Das Hilsorganisationen um ihre Spendengelder konkurrieren ist eine der Tatsachen die in diesem Bericht fehlend mich an ihrer eigentlichen Absicht nur Menschen retten od.helfen zu wollen zweifeln lassen. Wenn diese(NGO'S od.Hilsorganisationen)sich jetzt wie in Italien gehabt größtenteils nicht kontrollieren lassen wollen schlägts bei mir 13.
Überhaupt sollten Organisationen die sich ein jährliches Budget v. Über 120 Milliarden Dollar teilen ein bisschen durchleuchtet werden,was genau wo hingeht.Sicher weiß da die TS besser Bescheid als die meisten Leser und stellt uns in Zukunft Information zu Verfügung.

Wer rettet auf hoher See?

Mittlerweile interessiert es mich, ob NGOs auch außerhalb der libyschen Hoheitsgewässer Flüchtlinge aufgegriffen haben.

eine_anmerkung

Das ist nicht übertrieben formuliert, hilfreich wäre es die rosarote Brille endlich abzunehmen und sich damit auseinander zusetzen wie die Zustände tatsächlich sind.
Schon mal auf die Idee gekommen zu hinterfragen wie es den Ländern aussieht? Wir pressen die Rohstoffe aus diesen Ländern und kümmern uns nicht einen Augenblick darum wie z.B. die Arbeitsbedingungen der Menschen sind. Dieser Verantwortung können wir uns aber nicht entziehen, denn solang wir Profite mit dem Elend erzielen, müssen wir auch mit den Folgen klar kommen!
Fakt ist, so lange es "reiche" und "arme" Länder gibt, wird es Menschen geben die fliehen, weil sie nicht das Glück hatten in einem weißen, privilegiertem Land geboren worden zu sein. Wer Fluchtursachen bekämpfen will, sollte verstehen das dies nur geht, indem eine gerechte Verteilung stattfindet.

Die deutschen Behörden ...

... müssen die Schlepper Hilsleistungen der deutschen NGOs wirksam verhindern!

@SusiSorglos123 Teil 1

Ihre Antwort ging zwar nicht an mich, ich möchte aber trotzdem darauf antworten.

"Solang die europäischen Länder einen Teil ihres Profites aus den Ländern pressen und den Menschen, die versuchen, dort zu leben, jede Möglichkeit nimmt sich eine eigene Existenz aufzubauen hat jeder Flüchtling das Recht sich auf den Weg in eine andere Zukunft zu machen."

So viel ich weiß sind die afrikanischen Staaten souverän. Also liegt es doch im Ermessen eines jeden afrikanischen Landes, was die EU in Afrika darf oder nicht. Wenden Sie sich mit Ihrem Anliegen bitte an die afrikanischen Politiker.

"Sie sind kein Bauer in Gambia, sondern sitzen in trockene Tücher gepackt vorm PC."

Aber dafür war ich 2 x mit der Bundeswehr in Afghanistan und wurde dabei einmal in ein Gefecht verwickelt. Wieso verteidigen die Flüchtlinge ihre Heimat nicht selber?

"Woher nehmen sie das Recht zu entscheiden wo wer leben darf?"

Woher nehmen Sie das Recht, zu bestimmen wer in Ihrer Wohnung leben darf?

SusiSorglos123 Teil 2

"Es gibt keine Wirtschaftsflüchtlinge, sondern nur Menschen denen das Recht auf ein menschenwürdiges Leben genommen wird!"
Und warum wollen dann so viele Flüchtlinge nach Deutschland? Ist das Leben in Italien so menschenunwürdig?

Ein Armutszeugnis

Wenn Humanisten kriminalisiert werden...da kann sich der "Friedensnobelpreisträger" ja kräftig auf die Schultern klopfen.
Operation geglückt, Patient tot.

Glück darf mann haben.

Ich hatte Glück in diesem Land geboren zu sein, und ich möchte dieses Glück beschützten, so das auch meine Kinder es Glück nennen dürfen, in diesem Land geboren zu sein. Glauben sie wenn es anders herum wäre, würden uns alle zu sich holen?

Die Welt und die Natur sind nun mal so wie sie sind, wir sind Raubtiere. Und Schmusekatzen sind auch Raubtiere.

Man kann nicht alles ändern.

Ich wollte...

früher selbst einmal in die Entwicklungshilfe gehen, mittlerweile bin ich davon aber ab. Solange die Afrikaner sich weigern, ihr Bevölkerungswachstum einzuschränken, bedeutet jeder Euro den wir nach Afrika schieben, die Neuproduktion eines weiteren afrikanischen Babys. Afrika ist 1960 in die Unabhängigkeit entlassen wurden, seitdem hat Afrika Milliarden an Entwicklungshilfe erhalten. Ergebniss ist leider kein Wohlstand in Afrika, sondern die Bevölkerung hat sich seit dem verfünfacht. Zum Thema 'Goldener Löffel' möchte ich hier folgendes anführen. Die Menschen in Deutschland erarbeiten sich Ihren Wohlstand. Es wird oft bei solchen Themen behauptet, wir würden in Deutschland auf Kosten von Afrika leben. Dies ist wirtschaftlich betrachtet völliger Unsinn.
2 - 3 % unseres Außenhandel hat etwas mit Afrika zu tun. Bezogen auf unser Bruttosozialproduktes liegt Afrika bei satt unter 1%. Selbst wenn wir 1 Mil p.a. in Europa aufnehmen würden, der Zuwachs in Afrika liegt aber bei 30 Mil.

15:18, Shuusui

>>@fathaland slim
Was denn nun?

Kamen sie in Massen ODER ertranken sie?<<

Sie kamen in Massen. Und ertranken in großer Zahl.

Das geht beides.

Aber stellen Sie sich ruhig dumm, wenn's das Gewissen beruhigt...

@SusiSorglos123

"Fakt ist, so lange es "reiche" und "arme" Länder gibt, wird es Menschen geben die fliehen, weil sie nicht das Glück hatten in einem weißen, privilegiertem Land geboren worden zu sein. Wer Fluchtursachen bekämpfen will, sollte verstehen das dies nur geht, indem eine gerechte Verteilung stattfindet."

Das verstehen viele, aber wir wollen auch nicht in Armut leben, auf dem Niveau von ca. Rumänien.
Und es ist niemandes Recht, andere Menschen dazu zu zwingen.

Abgesehen davon, bedeutet das was Sie da sagen letztendlich: Weltrevolution, Abschaffung des Kapitalismus...also Weltkrieg mit allen Nationen, die da nicht mitspielen wollen.
Und das werden einige sein.

Und wieder die ideologische Blindheit, zu glauben, wenn es allen Menschen auf der Welt gleich mittelschlecht ginge, würde niemand mehr andere ausbeuten.
Handel zwischen 2 Partnern basiert darauf, daß beide Seiten einen Vorteil sehen... es wird immer auf den eigenen Vorteil geachtet werden, egal ob Kapitalismus oder sonst ein System.

14:58 von mcintyre

Interessante Interpretation.

Leider übersehen Sie die Bedeutung des Wortes "alle".
Sie behaupten, "alle" wollten nach Deutschland.
Ich habe gezeigt, dass "alle" etwas ganz anderes ist.

Das gerne gemachte Vereinfachen in "Schwarz" und "Weiß" oder eben "alle" oder "keiner" verfälscht die Dinge. Aber leider ist die Wirklichkeit nicht einfach. Es sind eben nicht "alle", die nach Deutschland wollen, aber das ignorieren Sie ja offensichtlich. Die Meisten (auch nicht alle) wollen nach Hause zurück.

@15:44 frank1974

Lesen Sie mal "Neben uns die Sintflut" von Stefan Lessenich, dann wird Ihnen klarer, wie das Elend in anderen Regionen der Erde das Problem der Externalisierung der Schattenseiten unseres Lebensstil ist, und dann können Sie sich leichter verabschieden von so einem Unsinn, dass jeder Euro Entwicklungshilfe nach Afrika "in die Neuproduktion (was für eine Wortwahl...) eines Babys" geht. Die Verflechtungen lassen sich eben nicht an Außenhandelszahlen ablesen, wie Sie weismachen möchten.

14:00 von toto96

Dann schreiben Sie das doch auch. Das erste war ja nun mal schlicht falsch.

Fein Raus

Um Dublin III Verordnung u. beständiges Urteil des EuGH* knapp zusammen zu fassen: in Dtl. gilt ein Recht auf Asyl nur für die, die die dt. Grenze via Nord-oder Ostsee übertreten.
Ob man das noch "Recht" nennen kann, weiss ich nicht. Eher bei politischer Schönwetterlage als "gut-das-man-das-evtl.-hat".
Dtl. ist ganz nach belieben von sicheren Drittstaaten umgeben u. überläßt so Geflüchtete den Mittelmeer-Anrainern, die man zum Dank als "Pleitegriechen" erklärt.
Um den "Pleitegriechen" unter die Arme zu greifen überläßt man gegen Entgeld die Flüchtlingsabwehr außereuropäischen Autokaten u. Warlords.

*PDF Datei unter curia.europa.eu

@ SusiSorglos123 eine_anmerkung

Einer der Hauptgründe für die Probleme in Afrika ist, dass die ehemaligen Kolonialmächte dort Grenzen mit dem Lineal gezogen haben und nicht auf der Basis der Siedlungsgebiete von Ethnien und Stämmen. Letztere kämpfen noch heute in vielen der entstandenen Staaten um die jeweilige Vorherrschaft, anstatt gemeinsam etwas aufzubauen. Sehr viele Migranten, nicht nur aus Afrika, kommen aus Ländern mit einem derartigen Stammesdenken. Ich habe keine Ahnung, wie man es überwinden kann. Aber solange es fortbesteht, hilft dort auch Entwicklungshilfe nicht viel. Man kann vor Ort vielleicht Hungersnöte lindern, aber nicht wirklich etwas verändern.

UNHCR

die gekürzten Hilfszahlungen des Westens für die Flüchtlingslager in der Türkei,Jordanien u.d.Libanon gehören nach Angaben des Flüchtlingshilfswerk d.vereinten Nationen (UNHCR) zu den wesentlichen Gründen für den Anstieg der Flüchlingszahlen in den letzten Monaten,schrieb N24/Welt.de am 14.10.2014. UNHCR erhielt 2015 als die Flüchtlinge zu Hunderttausenden nach Deutschland kamen 7Milliarden Dollar. Und Nochmal die Frage :"Warum reichen Erdogan nur 3Milliarden für über 3Millionen Flüchtlingen und wieviel übernimmt der UNHCR von den Kosten in der Türkei,Jordanien u. Libanon.Wieviele Flüchtlinge konnte die UNHCR an Länder vermitteln od. gar aufnehmen bei so einem Budget.

@adorno

Wie man sieht kann man ihnen leider nicht vernünftig diskutieren. Sie betreiben reine Haarspalterei und sonst nichts anderes. Fakt ist, es kommen zu viele ohne jegliches Anrecht auf Asyl und ich bin nicht bereit sowas ein Leben lang zu alimentieren. Wenn sie das wollen dann hält sie niemand auf diese Art von "Flüchtlingen " auf eigenes Risiko bei sich zu Hause aufzunehmen. Jede Wette, sie werden es nicht machen...

Kein Wassertaxi mehr

Eine wohltuende Nachricht sowohl für Europa, als auch für die Flüchtlinge. Das Signal ist, dass sie sich erst mal nicht mehr auf den Weg machen müssen. Dann wird sich auch niemand der Gefahr des Ertrinkens aussetzen.

Ich hoffe, dass die Mittelmeerroute dauerhaft blockiert bleibt und den Menschen endlich dort geholfen wird, wo es am meisten Sinn macht, nämlich in ihren Heimatländern.

@ Tada 11:59

Wenn Sie tatsächlich interesse haben u. eine ungefähre Lage über lybische "Flüchtlingslager" sich aneignen wollen, empfehle ich Ihnen ttt titel, thesen, temperamente Ein Warlord als Türsteher. Sie werden sofort den Unterschied zu bundesrepublikanischen Unterkünften erkennen.
Übrigens alle die der Meinung sind, dass NGOs der Schlepperei vorschub leisten, sollte nie vergessen das die EU erst die Geschäftsgrundlagen geliefert hat.

@Killing Joke

"Rückkehr staatlicher Soveränität"? Der war gut. In Lybien? Die EU weiss doch eigentlich garnicht mit welcher der vielen "Regierungen" sie da verhandelt.

Am 13. August 2017 um 10:51 von Crik

Dank für den Hinweis. Man muss sich einlesen um diese Feinheit mitzubekommen. Das klingt schon anders.

Sehr geehrter User Royal Tramp

Zu ihrem Posting 14:40 haben Sie sicher seriöse Quellen ("Junge Freiheit" u. dgl. akzeptiere ich nicht).
Zu 14:49 und dem "sicheren" Lybien verweise ich auf meinem Post 16:49.

@15:41 Thomas Wolfgang Hart

Man kann nicht alles ändern... Zu oft wird dieser Satz allerdings benutzt, um auch das nicht zu ändern, was man ändern könnte. Wenn Sie die Grenzen des Glücks nicht familiär oder national, sondern human definieren, kommen Sie vielleicht zu anderen Erkenntnissen und Ergebnissen. Wir sind nämlich keine Raubtiere, sondern Menschen, die ihren Verstand und auch die Fähigkeit zu Mitgefühl und Empathie einsetzen können.

18:00, andererseits

>>@15:41 Thomas Wolfgang Hart
Man kann nicht alles ändern... Zu oft wird dieser Satz allerdings benutzt, um auch das nicht zu ändern, was man ändern könnte. Wenn Sie die Grenzen des Glücks nicht familiär oder national, sondern human definieren, kommen Sie vielleicht zu anderen Erkenntnissen und Ergebnissen. Wir sind nämlich keine Raubtiere, sondern Menschen, die ihren Verstand und auch die Fähigkeit zu Mitgefühl und Empathie einsetzen können.<<

Ich möchte jeden Satz dieses Kommentars unterstreichen und mit drei Ausrufezeichen versehen.

Seenot

Definieren wir mal Seenot:
Ein Seenotfall kann direkt oder indirekt durch schlechtes Wetter, technische Defekte (Maschinenschaden, Ruderbruch, Wassereinbruch, Brand), Havarien, Grundberührung, Fehler und Fehlverhalten der Besatzung (Navigationsfehler, Überladung, nicht gegebene oder falsch ausgeführte Anweisungen) oder durch Angriff von Piraten entstehen, oft auch als Kombination der Faktoren. Während eines Seekrieges versuchen die Beteiligten, gegnerische Wasserfahrzeuge (v. a. Kriegsschiffe und U-Boote) zu versenken

Die Menschen, die sich in auf den Weg nach Europa machen fahren absichtlich in die Seenot in der Hoffnung von den Richtigen gerettet zu werden. Wenn ich mich in ein Boot, dass über ausreichend Treibstoff, Rettungsmittel, Platz und Navigationsgerät verfügt begebe, dann kann ich unter widrigen Umständen in Seenot geraten. Wenn ich mich in einem"Badeboot", anders kann man diese Schlauchboote nicht bezeichnen, auf eine solche Reise mache, dann beginnt meine "Seenot" am Ufer

Butter bei die Fische.

"Die Organisation bezog sich auf Berichte, denen zufolge libysche Behörden eine eigene Such- und Rettungszone (SAR-Zone) einrichten wollen, die für NGOs den Zugang in die internationalen Gewässer beschränken würde."

Augenblick mal.

Wenn ich das richtig verstehe, weitet Libyen mit dieser Maßnahme de facto sein Staatsgebiet aus und beansprucht die Kontrolle über internationale Gewässer.

Wenn dieses den Tatsachen entspricht, ist es meine Ansicht nach ein völkerrechtswidriger Akt, mit dem sich umgehend die Vereinten Nationen beschäftigen müssen!

"Zurück nach Libyen."

Vielleicht bringt diese Entwicklung auch die "Flüchtlinge retten und sofort nach Libyen zurückbringen"-Fraktion endlich zu der Erkenntnis, dass Libyen ein Eindringen internationaler Seenotretter in libysche Gewässer nicht duldet, nicht geduldet hat und vermutlich auch so schnell nicht dulden wird!

Das (und nur das) ist der Grund, warum die Retter nach jeder Rettung den weitaus längeren Weg nach Europa auf sich nehmen.

Am 13. August 2017 um 18:14 von rossundreiter

Nein, ist es nicht. Dann müsste man sich auch mit den USA, Großbritannien, Island und rund 30 anderen Staaten befassen, die bis zu 200 sm große Seegebiete vor ihren Küsten für sich beanspruchen.

Libyen tut genau das nicht, sondern erklärt lediglich, das es seine SAR-Zone erweitert, was positiv ist, denn das bedeutet im Klartext jedes Boot und Schiff in Seenot in disem Gebiet Hilfe erhalten wird. Das hat nicht mit Ausdehnung der Hoheitszonen und Grenzen zu tun. Diese Darstellung ist falsch.

Hinterfragt

Hat denn einer der NGO Sympathisanten eine Antwort darauf, warum diese Organisationen sich dagegen wehren von bewaffneten Polizisten begleitet zu werden und sich weigern den Kodex zu unterzeichnen?
Schließlich behaupten doch einige dass sie sich in Gefahr begäben beim Zusammentreffen mit Schleppern.
Oder ist es vielmehr nicht so, dass die Polizisten Dinge zu sehen bekämen welche so gar nichts mit Seenotrettung zu tun haben.

Sehr geehrter RGHD

Art. 16a GG kenn ich auch, wie Sie meinem Post entnehmen konnten.
Mir ging es aber darum wie die reichen EU Staaten sich zu lasten mehrerer "Fein Raus" gesetzlich geregelt haben.
Flüchtlinge u. Helfer werden kriminalisiert und die ärmeren EU Staaten, die Anrainer sind werden auch noch für den finanziellen Kollaps (siehe "Pleitegriechen") verantwortlich gemacht um anschl. fragwürdige Verträge mit Antidemokraten abzuschliessen.
Ich empfinde das als zynisch.

18:33, 321gast123

>>Hat denn einer der NGO Sympathisanten eine Antwort darauf, warum diese Organisationen sich dagegen wehren von bewaffneten Polizisten begleitet zu werden und sich weigern den Kodex zu unterzeichnen?<<

Ja, habe ich.

Da die Unterschrift unter dieses Dokument, welches eine böse Unterstellung ist, die "NGOs" (tolles Modewort) so verstanden werden kann, daß man den Generalverdacht, der sich dadurch äußert, bestätigt.

>>Oder ist es vielmehr nicht so, dass die Polizisten Dinge zu sehen bekämen welche so gar nichts mit Seenotrettung zu tun haben.<<

Wenn Polizisten einen begründeten Verdacht haben, dann können sie schon jetzt Seenotrettungsschiff beobachten.

Die Erschwerung des Wirkens...

Der besagten Transporteure könnte eine Unterbrechung des Flüchtlingsstroms nach sich ziehen.

Und ein Zurücklenken des Flüchtlingsstroms an die lybische Küste.

Man mag gar nicht so recht glauben, das das auf den Mist der Libyer gewachsen ist.

Sondern eher in Zusammenarbeit mit europäischen Regierungen, die keine weitere Migration wollen.

D kann das nicht sein.
Es will bekanntermaßen Migration - ohne Obergrenze.

In Verdacht habe ich persönlich das von Resteuropa allein gelassenen Italien.

Sollte sich dieser Trend verfestigen, werden wohl vermehrt Leute nach Ceuta und Melilla wandern.
Dort ein eindringen.

Oder die Meerenge von Gibraltar überwinden.

Mal abwarten, was Spanier und Briten dazu sagen werden.

@ andererseits

"Man kann nicht alles ändern... Zu oft wird dieser Satz allerdings benutzt, um auch das nicht zu ändern, was man ändern könnte. Wenn Sie die Grenzen des Glücks nicht familiär oder national, sondern human definieren, kommen Sie vielleicht zu anderen Erkenntnissen und Ergebnissen. Wir sind nämlich keine Raubtiere, sondern Menschen, die ihren Verstand und auch die Fähigkeit zu Mitgefühl und Empathie einsetzen können."

Ich sehe das grundsätzlich anders, wir sind das Raubtier schlechthin, so gierig und destruktiv ist nur der Mensch.
Gehen Sie einfach mal in eine Schweinemast oder Hühnerfarm, dann sehen sie wie Menschen sind !
Wenn mal jemand kurzfristig Empathie entdeckt, dann wird kurz rumgeheult, danach setzt das große Verdrängen gleich wieder ein.
Schauen sie nur in die Kriminalitätsstatistik, so viel Diebstahl und Gewalt, es ist einfach ein Graus mit der Menschheit.

Hilfsorganisationen setzen Einsätze im Mittelmeer aus

gut so.
auf lange sich ist eine vollständige schliessung der eu aussengrenzen die einzige lösung.
wenn keiner mehr rein kommt, werden sich auch keine menschen mehr auf den weg machen.

Darstellung: