Ihre Meinung zu: Guam gibt Verhaltensregeln für möglichen Angriff Nordkoreas aus

12. August 2017 - 12:06 Uhr

"Legen Sie sich flach auf den Boden", "Duschen Sie mit viel Seife und Wasser, um die radioaktive Kontaminierung zu entfernen": Mit diesen Hinweisen bereiten die Behörden des US-Außengebiets Guam die Bevölkerung auf einen möglichen Angriff Nordkoreas vor.

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Kommentare

Quatsch!

… Guam ist relativ klein. Da überlebt niemand, der sich z.Zt. des möglichen Angriffs auf der Oberfläche sich befindet. Und alles andere brennt nieder, bricht in tausend Stücken, oder stirbt von der radioaktiven Verseuchung ein wenig später.

"Guam ist wie Puerto Rico ein

"Guam ist wie Puerto Rico ein Außengebiet der USA. Seine 162.000 Einwohner, von denen etwa zwei Fünftel der indigenen Chamorro-Volksgruppe angehören, sind US-Bürger mit eingeschränkten Rechten. Die Teilnahme an US-Wahlen ist ihnen nicht gestattet, ihr einziger Vertreter im Kongress in Washington ist nicht stimmberechtigt."

& genau deswegen hat die USA kein Problem mit Apartheidsregimen,in denen es 2-Klassen-Staatsbürger gibt...
...weil in den USA so etwas existiert...

Niedliche Hinweise

Die etwas hilflosen Hinweise bei einem Atomschlag erinnern mich an den Film (für Kinder) "Duck and Cover" in englischer Sprache mit Bert der Schildkröte von 1951.
Hier zu sehen:
https://www.youtube.com/watch?v=IKqXu-5jw60

Nett anzuschauen, aber nach den Erfahrungen in Japan absolut nutzlos.

Verhaltensregeln

Damals in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts haben die amerikanischen Behörden allen Ernstes empfohlen, stets eine Aktentasche mitzuführen - diese solle im Falle eines atomaren Angriffs senkrecht auf den Boden gestellt werden und bilde so eine Schutzwehr, hinter welcher man sich der Länge nach ausstrecken könne und in relativer Sicherheit sei...
Die Amis haben nichts dazugelernt.
Strahlenden Gruß!

wie konnte NK jahrelang unbehelligt an der bombe

basteln? was hat eigentlich der heilige obama gemacht? war der nicht lange jahre oberster befehlshaber, aber schon mit guantanamobay war er überfordert!

"Natürlich schauen Sie in den Blitz!

…Das ist das erste, letzte und einzige Mal, dass Sie sowas sehen!" – so der Ratschlag meiner Ausbilder in der Armeezeit ;-)

Raketenschutzschild ist unzuverlässig

Die Warnhinweise zeigen, Amerika kann von Nordkorea mit nuklearen Waffen aus Nordkorea erfolgreich angegriffen werden.

Trotz Abwehrwaffen können die USA empfindlich getroffen werden. Trump riskiert das Leben der US Bürger.

Die Aktentasche...

das muss in den 60er Jahren gewesen sein. Innenminister Schröder, der hatte offfensichtlich auf Empfehlung der Amerikaner das mit der Aktentasche weiterempfohlen...

Ich war in den 70ern mit der ESSO DEUTSCHLAND in Agana - Rohöl hingebracht. Was sich bis heute in mir festeingebrannt hatten waren die dunkelgrauen B-52 Bomber die morgens gegen 08:00 Richtung Osten flogen und nach rund 9 Stunden wieder zurückkehrten.

2002 im Juli mit meiner Frau als Tourist dagewesen. Es gab kaum Wasser und Elektrizität. Grund war ein Taifun der einige Tage vorher die Insel heimgesucht hatte. Typisch Amerika - alles nur Freileitungen, die nun zerstört waren.
Anonsten sah alles so aus wie in den USA... Pazifikflair kam nicht auf

@Karl Napf

Was hätte Obama denn Ihrer Meinung nach machen sollen? Eine Invasion Nord Koreas? Die Chinesen werden sich bedanken, wenn sie amerikanische Truppen auf ihre Grenze vorrücken sehen und entsprechend reagieren. Solange China an der Seite Nord Koreas ist, kann es keine militärische Lösung geben. Abgesehen davon hätte man nach der Befreiung des Nordens das Problem einer Bevölkerung, die mit Sicherheit sofort versuchen würde ihrer Armut nach China oder Südkorea zu entkommen. Südkorea könnte diesen Ansturm an ausgehungerten Flüchtlingen nicht bewältigen.

Sind das nicht die Verhaltensregeln aus der...

...Kuba Krise aus den 60zigern?

Ich vermisse die Verhaltensregel, daß man unter einen Tischplatte kriechen soll.

Man hat festgestelt, daß diese Vorsichtsmaßnahme
bei einer Atombombe, die sicherste Variante ist...
...sehr früh und schnell zu verdampfen.

Werden die Leute auf Guam eigentlich ernst genommen?

@15:25 von kulinux - Ich muß Ihnen leider recht geben.

...Sie hätten aber noch zusätzlich erwähnen sollen, daß dieser "Spaß" nur Bruchteile von Sekunden dauert.
Entweder sie werden vorher blind oder die Druckwelle hat sie vorher erreicht und in alle Himmelsrichtungen
verstreut.
Also die verbrannte asche meinte ich, diese dann aus einem wird.

Irgendeiner in den USA muß völlig den Verstand verloren haben um solche Sicherheitstips zu verbreiten.

Atomic-Cafe

Diese "Verhaltensregeln" erinnern an amerikansiche "Atomaufklärungsfilme" der frühen fünfziger, in denen man den Leuten weißmachen wollte, das es reicht, sich bei bei einem nuklearen Angriff mit einer Zeitung zu zu decken. Fällt in Guam eine Atombombe, gibt es dort keinen einzigen Überlebenden.

@derkleineBürger, 14:34

“& genau deswegen hat die USA kein Problem mit Apartheidsregimen, in denen es 2-Klassen-Staatsbürger gibt ... weil in den USA so etwas existiert ..."

Ihre Anmerkung ist eine recht platte anti-amerikanische Aussage. Mit Apartheidsregimen hat der Status von Puerto Rico und Guam gar nichts zu tun.

Wäre Guam vollberechtigter 51. Bundesstaat der USA, dürften dessen Bürger zwar "erstklassig" wählen, Guam hätte aber auch (vor allem finanzielle) Verpflichtungen gegenüber der US-Bundesgesetzgebung, die es im aktuellen Status nicht hat.

In Puerto Rico gab es schon einmal eine Voksabstimmung darüber, ob man den Status als vollwertiger US-Bundesstaat anstreben solle oder nicht. Die Puerto-Ricaner haben sich damals dagegen ausgesprochen.

Wie die Bevölkerungsmeinung in Guam aussieht, weiß ich nicht. Auch nicht, ob die USA die beiden Außengebiete überhaupt als Bundesstaaten aufnehmen wollen würden.

Also...

...wir haben gelernt: Schau in den Feuerball, so etwas siehst Du nur einmal.

Abwarten & Tee trinken

Zuerst muß Egomane Trump mal eine
zustimmung vom Senat erhalten bevor
das Militär überhaupt Kim Jong Un angreift.

Seine Antwort wird dann ein Gegenangriff sein ,
falls seine Raketen überhaupt bestückt sind
und überhaupt die nötige Treffgenauigkeit besitzen.
Wenn zudem nicht die Windrichtung stimmt,
könnte das ganze nach hinten losgehen.

...eins steht fest....

Sollte sich Nordkorea das wagen, warten die USA nur noch auf günstigen Wind!

Die Frage sollte erlaubt

Die Frage sollte erlaubt sein.Ist das Ziel Erstschlag oder Vergeltung?

Mit Hurra im Krieg.

' Schauen Sie nicht in den Feuerball ' In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts hatten wir die gleiche Anweisungen. Gut waschen mit Seife und viel Wasser, vollständig die Haut bedecken, nicht außer Haus gehen, keine unverpackte Lebensmittel verwenden und vor allem gut nach dem Radio hören und die Anweisungen befolgen. Genau so dümmlich und hilflos sind auch heute noch die Anweisungen. Genauso wie damals, genauso wenigen haben auch heute einen Schutzplatz. Und damals machte sich trotz viel Propaganda, ' es besteht eine reelle Chance das Sie überleben ', eine Entgeisterung breit, man wurde mit dem möglichen Ende konfrontiert. Na ja die Europäer waren nach soviele Kriege viel realistischer als die Amis heute. Die gehen wohl mit Hurra in den Krieg.

um 16:32 von

um 16:32 von schabernack:
"@derkleineBürger, 14:34
Ihre Anmerkung ist eine recht platte anti-amerikanische Aussage. Mit Apartheidsregimen hat der Status von Puerto Rico und Guam gar nichts zu tun."

Hab ich geschrieben,dass der Status Guams der eines Apartheidsregimes ist? NEIN.
Habe ich geschrieben,dass die US-Staatsbürger Staatsbürger nicht den gleichen Status haben wie normale Bürger? JA.
Habe ich einen Bezug zu Apartheidsregimen gestellt? JA.
Warum? Weil es a) auch in Apartheidsregimen 2 Klassen von Staatsbürgern gibt & b) USA gute Beziehungen zu solchen Regimen pflegt(e)

"Wie die Bevölkerungsmeinung in Guam aussieht, weiß ich nicht."
Aktuell gespalten - der eine Teil hört auf den Gouverneur,der andere fühlt sich als potenzielles Bauernopfer & würde gerne den kolonialen Status beenden & meint,dass ohne die US-Militärstützpunkte als militärisches Ziel Guam wesentlich sicherer vor militärischen Angriffen sei.

um 16:52 von friedrich

um 16:52 von friedrich peter...:
"
Na ja die Europäer waren nach soviele Kriege viel realistischer als die Amis heute. Die gehen wohl mit Hurra in den Krieg.
"

Das ist halt der Unterschied:
Bei den Europäern war der Krieg mehr als einmal Zuhause.

Bei den Amis liegt das sehr,sehr lange zurück.
Die sind seitdem immer für den Krieg ins Ausland gezogen.

Ist schon was anderes,wenn einem selbst & der Familie die Bomben auf den Kopf fallen,oder aber man als kriegsbegeisteter Soldat anderen Familien im Ausland Bomben auf den Kopf wirft...

Das merkt man auch an den Aussagen von Lindsey Graham:
"Es gibt sie, die militärische Option, das nordkoreanische Programm zu zerstören und Nordkorea selbst. [...]Wenn Tausende sterben, werden sie da drüben sterben - sie werden nicht hier sterben" - Stellungnahme bei MSNBC.

Wer sich hier über Duck and

Wer sich hier über Duck and Cover lustig macht, sollte sich mal Dokus über Hiroshima und Nagasaki ansehen.

Sehr viele Menschen sind an grausamen Verbrennungen elendig verreckt, weil sie eben nicht im Druckwellenradius sondern im Lichtblitzradius waren, genau da nutzt duck and cover.
Es gibt Bilder von Menschen, denen Schatten von Gegenständen in die Haut gebrannt wurden, weil sie eben dem Lichtblitz ungeschützt ausgeliefert waren.

Genauso sind Menschen im äußeren Druckwellenradius an grausamen Schnittverletzungen gestorben, weil sie anstatt sich zu ducken am Fenster standen und zugeschaut haben.

Einerseits totale Panik vor Atomwaffen haben, aber andererseits sinnvolle Sicherheitshinweise lächerlich machen...

Die Argumentation dieser Leute wäre bei einem Erdbeben wohl:
Unter den Tisch krabbeln nützt ja eh nix, wenn man von einem Hochhaus erschlagen, bzw von einer Erdspalte verschlungen wird.

Verhaltensregeln

Die herausgegebenen Verhaltensregeln helfen natürlich nicht, wenn 500 m über dem eigenen Haus, ein 10 kT Nuklearsprengkopf explodiert. Ich bitte sie hier aber alle darum, sich einmal Gedanken darüber zu machen, wie vielen Menschen solche Verhaltensregeln helfen können.

Bei einer Sprengkraft von 10 kT ist der Radius der Explosion "nur" 1-2 km. Außerhalb dieses Bereichs können die gegebenen Verhaltensregeln Menschen z.B. vor schwersten Verbrennungen durch Infrarotstrahlung bewahren. Auch das Augenlicht kann man potentiell noch kilometerweit im Umkreis verlieren. Im direkten Einflussbereich der Explosion, 1-2 km Radius, sind dabei möglicherweise weniger Menschen als im weiteren Umfeld mit einem Radius von mehreren Kilometern. Es wäre also unverantwortlich keine solche Hinweise herauszugeben oder diese nicht ernst zu nehmen, denn diese könnten im Ernstfall tausenden das Leben retten.

@No pasaran, @Thomas Wohlzufrieden

@Biocreature

Guam ist über 500 Quadratkilometer groß. Die stärkste Bombe ( russisch experimentell) hatte einen Totalzerstörungsradius von 20 km. Die stärksten Bomben, Fussion, sonst etwa 10km Radius. Bei den letzteren Bomben gäbe es auf Guam eine Überlebenschance. Erst recht bei 'normalen' Kernbomben ( nicht Wasserstoffbomben, Hiroshima total Radius ca. 1 Kilometer).
Wikipedia.

Der kleine Dicke....

....wird garnichts machen. Er weiß selbst, dass ein unüberlegter Schritt die Auslöschung seines Landes bedeuten würde. Er ist sich ebenfalls sicher, dass seine absolut veraltete Armee keinen Stich machen wird gegen eine hochtechnologisch ausgerüstete US-Streitmacht.
Alles nur leere Drohungen, da bin ich absolut sicher.

16:41 Karl Klammer

Sie irren. Der Einsatz des Militaers ist gerade eine der wenigen Massnahmen, welche der Praesident ohne Zustimmung des Senats befehlen kann. Deshalb haben viele Praesidenten in Zeiten innenpolitischer Probleme Militaereinsaetze gestartet, um davon abzulenken.

um 17:35 von Marcus2

Und was ist, wenn nicht nur eine Bombe kommt, sondern Flächendeckend bombardiert wird? Und was wäre das für ein (verstrahltes) Leben nach einem Kernwaffenangriff? Keinesfalls mehr ein Lebenswertes. Gruß.

um 17:40 von Bazong

Vergessen Sie bitte nicht das die, wie sie es formulieren "hochtechnologische ausgerüstete US-Streitmacht" in Vietnam mit einfachsten millitärischen Mitteln besiegt wurde. Den hoch technisierten Amerikanern fehlt nämlich, was seinerzeit die Vietnamesen, und heute die Nordkoreaner haben: Kampfmoral bis zur Selbstaufgabe.

16:12 von Biocreature

Sind das nicht die Verhaltensregeln aus der...

...Kuba Krise aus den 60zigern?

Ich vermisse die Verhaltensregel, daß man unter einen Tischplatte kriechen soll.

Man hat festgestelt, daß diese Vorsichtsmaßnahme
bei einer Atombombe, die sicherste Variante ist...
...sehr früh und schnell zu verdampfen.

Werden die Leute auf Guam eigentlich ernst genommen?
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*
*
Ich habe als W 18 um Unterrichtung durch den Überlebenden mit der Aktentasche auf dem Kopf gebeten, da fühlte sich der Offizier nicht ernstgenommen.
*
Meine Auffassung, der Aufenthalt am 0-Punkt sei der einzig logisch erklärte, befreite mich vom ABC-Unterricht.
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Aber weshalb bedrohte die amerikanische Atombombe, noch in der letzten Woche, bei gleichem Wirkungsgrad, laut Foristen gleich China und Japan?

Am 12. August 2017 um 17:40 von Bazong

Solche Sprüche gab es auch vor dem 1. Koreakrieg und vor dem amerikanischen Vietnamkrieg.... und ... ihre hochgelobten aber immer wieder trotz ihrer Ausrüstung drittklassigen Amis haben sich blamiert. Eine Supermacht, die gegen solche Gegner nicht gewinnt, hat de facto verloren. Und es waren erbärmliche Niederlagen.
Seit 1945 haben die USA nur Kriege gegen Gegner wie Grenada, Panama oder den total ausgebluteten Irak "gewonnen" und sich damit lächerlich gemacht. Gegen einen wirklichen Gegner sind die USA nur mit ihren Atomwaffen Ernst zu nehmen.

Duck and Cover...

... schützt vielleicht !, wie hier einige anmerkten, vor Erblindung / Verbrennungen und, je nach "Schutzfaktor" sogar vor der Druckwelle.

Aber nicht vor der radioaktiven Strahlung !

Man überlebt also die Bombe, verreckt dann aber innerhalb der nächsten paar Tage, oder schlimmer, Jahre, elendig.

"Die Überlebenden werden die Toten beneiden", die älteren kennen den Spruch noch.

Mir hat man in den 80er Jahren in der Grundausbildung gesagt :

"Wenn Sie wissen, daß in einer Stunde in 50km Entfernung eine A-Bombe fällt, was machen Sie dann ?"

Die Antwort kam sogleich im nächsten Satz :

"Entweder Sie haben einen Ferrari und freie Autobahn, dann düsen Sie in die entgegengesetzte Richtung.
Oder aber Sie fahren genau dorthin, wo die Bombe fallen wird!
Das verkürzt Ihr Leiden ungemein !"

Wie bei "Duck and cover" ... einem Lehrfilm von anno 1951...

Es zeigt die Hilflosigkeit. Ich wette, die Immobilienpreise auf Guam sind in freiem Fall.

18:18 von Bowerman

Wie bei "Duck and cover" ... einem Lehrfilm von anno 1951...

Es zeigt die Hilflosigkeit. Ich wette, die Immobilienpreise auf Guam sind in freiem Fall.
///
*
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Auch unter Berücksichtigung der amerikanischen Entschädigungssummen sollten Sie unbedingt zuschlagen.
*
Ernsthaft.

Hilflosigkeit ...

... ist genau das richtige Wort. Gegen solche Waffen gibt es kein Mittel - und selbst wenn man einen Einschlag überlebt, ist das noch nicht einmal die halbe Miete (s. "The Day After"). Noch nicht einmal für die "Oberen 10,000".

Das muss jedem klar sein.

Man kann nur hoffen, dass die Streithähne zur Besinnung kommen.

re gerd hansen

"Mir hat man in den 80er Jahren in der Grundausbildung gesagt :

"Wenn Sie wissen, daß in einer Stunde in 50km Entfernung eine A-Bombe fällt, was machen Sie dann ?"

Die Antwort kam sogleich im nächsten Satz :

"Entweder Sie haben einen Ferrari und freie Autobahn, dann düsen Sie in die entgegengesetzte Richtung.
Oder aber Sie fahren genau dorthin, wo die Bombe fallen wird!
Das verkürzt Ihr Leiden ungemein !""

So ernst dürfen Sie die Ausbildersprüche aber wirklich nicht nehmen.

Erstens ist 50 km schon weit genug, um von den Primärwirkungen der Nuklearexplosion nichts abzubekommen. Zweitens kann man sich in dieser Entfernung schon sehr gut vor dem Fallout schützen bzw. sich dekontaminieren lassen.

@derkleineBürger, 17:07

"USA gute Beziehungen zu Apatarheidsregimen Regimen pflegt(e)."

In welchen Staaten sehen Sie denn aktuell Apartheidsregime an der Macht? Wie definieren Sie "Apartheidsregime"?

Mir fällt da kein Land ein. Evtl. der Südsudan, in dem sich zwei Volksstämme seit der Unabhängigkeit bekriegen. Aber unterhalten die USA gute Beziehungen zum Südsudan? Unterhielten sie diese in Zeiten der Apartheid zu Südafrika? Zweifelhaft.

Dass ein großer Teil der Bevölkerung Guams den kolonialen Status gerne beenden würde, glaube ich auch. Ich gebe aber zu bedenken, dass wegen der strategisch exponierten Lage Guams (wie ja auch im Artikel erwähnt) Großmächte schon immer "Appetit darauf hatten".

Erst die Spanier, dann die USA, dann Japan, wieder die USA. Wenn die gingen (was sie nicht tun werden!) - wer kommt dann? Die Chinesen? Ob das die Guamesen freier und glücklicher machen würde und sie dann besser gestellt wären …

Wirkung von Atomwaffen

Einige Foristen hier haben wohl keine wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Wirkung von Atomwaffen gelesen. Sonst wüssten sie, dass in 50 km Entfernung die Überlebenschancen selbst bei Fusionswaffen weit über 90% liegen, und dass bei modernen strategischen Nuklearwaffen die meisten Opfer durch thermische Strahlung und sekundäre Brände sterben und verletzt werden - nicht durch die Wirkung der Druckwelle, nicht durch Fallout, nicht durch direkte Neutronen-/Gammawirkung. Und das heißt, dass "duck and cover" eine wirksame Überlebensstrategie für die meisten von der Waffenwirkung betroffenen darstellt. Die Fläche, die eine deutlich unter 100%ige Todesrate aufweist, übersteigt die Fläche der nahezu sicheren Todeszone bei weitem.

Man mag ja vielleicht den

Man mag ja vielleicht den direkten Einschlag einer einzelnen A-Bombe überleben...

..nur wird es NICHT bei einer einzelnen A-Bombe bleiben!!

Und dann haben wir eine WELTWEIT zerstörte Infrastruktur.
Da gibt es auch bald kein sauberes Wasser und keine Lebensmittel mehr.
Von medizinischer Versorgung mag ich erst gar nichts schreiben.

"Duck and Cover"
reinste makabere Satire
(mehr sollte man dazu nicht schreiben)

@17:56 von Thomas Wohlzufrieden

Richtiger Einwand.
Nur Mangels Treffergenauigkeit und Anzahl der nötigen Bomben ein unrealistisches Szenarium.
Egal was für ein Fall, es würde Überlebende geben.

@@17:22 von tick tack tick tack - Wie bitte?

@17:22 von tick tack tick tack Sehr viele Menschen sind an grausamen Verbrennungen elendig verreckt, weil sie eben nicht im Druckwellenradius sondern im Lichtblitzradius waren, genau da nutzt duck and cover.
---

Ist diese Aussage ernst gemeint?

Was bitte nützt es einen innerhalb einer Atombombenexplosion sich zu ducken, wenn man "nur" im Lichtblitzradius ist?

Auf Guam rein garnichts.
Wissen Sie wie groß diese Insel ist?
Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob man "nur vom Blitz" getroffen wird oder von der Druckwelle.

Auf dieser Insel sind alle Ereignisse einer A-Bomben Explosion zu 100% tödlich.

@Zweirad

Es ist gelinde gesagt naiv, bei ernsten Themen, Spielfilme zu zitieren, als seien das wissenschaftliche Abhandlungen.

Irgendwann ist diese Mode aufgekommen, und ich werde sie nie verstehen.
Da zitieren Leute Gandalf, wenn sie gegen die Todesstrafe sind, oder halt The Day After, wenn sie die Tödlichkeit von Atomwaffen untermauern wollen.

Käme jemand auf die Idee die Tatort-Serie zu zitieren, wenn es um Fragen der Verbrechensaufklärung geht?
Würde mich heutzutage gar nicht mehr wundern.

The Day After zeichnet ein extrem hoffnungsloses Bild, weil die Macher eben gegen Atomwaffen sind... bin ich auch im Prinzip, aber sie sind nun mal Realität.
Und die Atommächte werden nicht mehr darauf verzichten, außer alle würden beweisbar alle ihre Atomwaffen zum gleichen Zeitpunkt vollständig abschaffen, und das ist pure Utopie.

Es ist einfach unverantwortlich, Menschenleben dadurch zu gefährden, daß man Abwehrmaßnahmen, die Leben retten können, oder auch nur könnten,negiert.

@Biocreature

Und was ist mit Menschen auf Booten und Schiffen außerhalb?

Was ist wenn kein direkter Treffer erzielt wird, sondern abseits der Küste eine Explosion entsteht?

Die Argumentation der Fatalisten hier im Forum ist:
Wenn man einen Unfall mit Tempo 200 hat, braucht man auch keinen Sicherheitsgurt.

Wenn auch nur 1 einziger Mensch durch duck and cover gerettet würde, wäre es das doch wert gewesen, anstatt sich in Fatalismus zu ergehen, oder nicht?

Diese Verhaltensregeln bringen ueberhaupt nichts

Sorry aber zu diesen Verhaltensregeln sage ich ehrlich: das bringt ueberhaupt NICHTS.

https://www.tagesschau.de/ausland/guam-111.html

"Legen Sie sich flach auf den Boden", "Duschen Sie mit viel Seife und Wasser, um die radioaktive Kontaminierung zu entfernen": Mit diesen Hinweisen bereiten die Behörden des US-Außengebiets Guam die Bevölkerung auf einen möglichen Angriff Nordkoreas vor.

Denn Strahlung macht vor keiner Landesgrenze und vor keinem Strand halt! In diesem Feuerball und in der Hitzewelle und in der Feuerwelle die darauf folgt, folgt nämlich auch die Strahlung und die bringt einen sofort um. Aus, Ende, vorbei. Außerdem kann man Strahlung auch nicht abwaschen, weil sie in den Körper eindringt und dich von innen grillt. So viel dazu.

Das ist die reinste Augenwischerei und der reinste Schwachsinn. Da bräuchte es richtige Shelterbunker aus massivem Stahlbeton ohne Fenster und tief unter der Erde.

@tick tack tick tack

"The Day After" war, zu seiner zeit, ein äusserst gut recherchierter film, was die folgen eines nuklearangriffs angeht. hatte gar nichts damit zu tun, ob die macher nun gegen atombomben waren oder nicht. natürlich waren dort auch, der dramaturgie geschuldet, szenen eingebaut, die etwas, nun ja, abwegig, waren. aber glauben sie allen ernstes, die a-bomben wären in der zwischenzeit "sauberer" geworden.

wie sollen diese von ihnen vorgeschlagenen abwehrmassnahmen denn leben retten, dass müssen sie mir mal erklären! sebst in strahlensicherem bunker, in dem ja die regierungen verschwinden, geht irgendwann nichts mehr und sie müssen raus, ob sie wollen oder nicht. und auf Guam wird es so einen erst recht nicht geben (geographisch bedingt). aber schon gut...so lange sie nicht hier die US-aufklärungsfilmchen der 50er jahre (unter den tisch hocken usw.) als ultima ratio anführen, gehts ja noch...

Darstellung: