Ihre Meinung zu: Subventionen und Kaufprämien: So fördert der Staat die Autoindustrie

2. August 2017 - 9:48 Uhr

Die Autoindustrie macht Milliarden-Umsätze. Und wird staatlich auf vielfältige Weise unterstützt. Kristin Becker erklärt, welche Subventionen, Förderungen und Begünstigungen es gibt.

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Kommentare

Vergleichsweise lächerlich

In den vergangenen zehn Jahren hat die Autoindustrie in Deutschland insgesamt rund 1,15 Milliarden Euro an Subventionen vom Bund erhalten, den Großteil für Forschung und Entwicklung, aber auch für Investitionen..

Das ist vergleichsweise eine lächerliche Summe (Arbeitsplätze, volkswirtschaftliche Bedeutung). Die EE werden staatlich sanktioniert zwangsweise vom Stromverbraucher alleine jährlich über die EEG-Umlage mit mehr als 20 Mrd.€ gefördert. ... und das ist nur die halbe Miete.
Bitte recherchieren, was sonst noch so mit dem Strompreis finanziert wird!
Das E-Auto benötigt einen gigantischen Netzausbau, den wohl wieder der nicht priviliegierte Stromverbraucher bezahlen soll. Höchste und ständig steigende Strompreise sind Folge dieser Politik.
Subventionen sind grundsätzlich wettbewerbswidrig und schädlich. Nur im begründeten Ausnahmefall für kurze Zeit können sie Positives bewirken. So wie das geschieht ist das schädlich, wie die Erfahrungen und Misserfolge deutlich zeigen!

Wie fördert der Staat ...

Der Staat hat die Ausformung einer Gesellschaft zugelassen, die nichts weniger als Unabhängig gegenüber einem Entwicklungsweg ist, der ohne Individualverkehr undenkbar ist. Damit hat sie sich selbst und uns alle fest an die Entwicklung entsprechender Verkehrsmittel gekettet. Das kommt uns und unseren Omnipotenz Gelüsten sehr entgegen und fügt sich damit unauffällig in unsere individualisierte Massenkultur.

Das Geld fuer die Lade-Infrastruktur reicht nicht

Zu diesem Artikel sage ich es beim Punkt Förderung der Lade-Infrastruktur:

http://faktenfinder.tagesschau.de/autoindustrie-subventionen-101.html

In Kontext der Elektromobilität investiert der Bund zudem in die Ladeinfrastruktur. Rund 300 Millionen Euro stehen dafür zur Verfügung.

diese 300 Millionen sind viel zu wenig. Das ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das muss deutlich mehr werden. Wir brauchen eine deutschlandweite und eine europäische Ladeinfrastruktur. Es wäre gut, wenn es eu-weit einheitliche Steckanschluesse fuer die Ladestationen geben wuerde damit man nicht in jedem Land den Steckerkopf wechseln muss wie derzeit auch bei den Smartphone-Ladekabeln.

Dann muss auch der bundeseigene Fuhrpark vollständig auf Elektro umgestellt werden:

http://faktenfinder.tagesschau.de/autoindustrie-subventionen-101.html

Außerdem soll der Anteil von Elektrofahrzeugen am bundeseigenen Fuhrpark steigen: auf zukünftig ein Fünftel.

Ein fuenftel ist viel zu wenig.

Diese Kaufprämie ist ebenfalls viel zu wenig

Dann zum Punkt Kaufprämie aus eurem Artikel:

http://faktenfinder.tagesschau.de/autoindustrie-subventionen-101.html

Seit 2016 gibt es Zuschüsse vom Staat für den Kauf eines Elektro- oder Hybridautos. 600 Millionen Euro stellt die Bundesregierung dafür zur Verfügung, ebenso viel wie die Autoindustrie. Die Prämie reicht für mehr als 300.000 Autos, bis Ende Juli wurden allerdings nur rund 26.600 Anträge gestellt.

Diese derzeit 4.000 Euro pro Fahrzeug:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-04/elektroauto-kaufpraemie-bestseller

Bis zu 4.000 Euro können Käufer von Elektroautos bekommen – die Hälfte kommt vom Staat, die andere Hälfte vom Hersteller. Doch nicht für jedes E-Auto gibt's das Geld.

sind viel zu wenig. Das muss deutlich raufgesetzt werden auf mindestens 20.000 Euro pro Fahrzeug.

Wie hoch waren die Spenden bei 1,15 Milliarden Euro Subventionen

Dann wird die "Rendite" klar.

Im Übrigen eine sehr gute Auflistung der Tagesschau!

Auch diese Endlichkeit der Förderung ist falsch

Und auch diese Endlichkeit dieser Förderung:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-04/elektroauto-kaufpraemie-bestseller

Insgesamt stehen 1,2 Milliarden Euro zur Verfügung – 600 Millionen Euro kommen vom Bund. Ist das Geld alle, endet automatisch die Laufzeit der Kaufprämie

muss aufgehoben werden. Ist das Geld alle, muss nachgeschoben werden und zwar in regelmäßigen Abständen. Der Topf muss in regelmäßigen Abständen aufgefuellt werden. Denn jeder muss die gleiche Chance auf ein Elektroauto haben, ohne Ansehen der Person und egal wann bestellt wird.

Und auch dass hier:

http://www.zeit.de/mobilitaet/2016-04/elektroauto-kaufpraemie-bestseller

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst: Nach diesem Prinzip hat die Bundesregierung eine Kaufprämie für Elektroautos aufgesetzt, die sie offiziell "Umweltbonus" nennt.

ist genauso Mist. Denn es ist doch klar, dass die Aufträge der Reihe nach - also in der Eingangsreihenfolge - abgearbeitet werden. Das weiss doch eh jeder.

Subventionen, Förderungen und Begünstigte

Nach der Sendung vom Juni bezüglich der Kartelle in Deutschland ist mir klar geworden, dass wir Bürger, solange CDU/SPD an der Macht sind immer Opfer sein werden. Es ist erklärtes Ziel dieser Eliten den Bürger bis zum Tod zu schröpfen. Egal was in den letzten Jahren an Zahlungen an die Industrie gegangen sind, Sie haben nie dazu geführt, dass unser Leben sicherer, gesünder oder leichter geworden ist. Jede Selbstverpflichtung der Industrie wurde nicht umgesetzt. Und die jetzigen Skandale, Diesel, Glyphosat, Nitrat, Drohne und Transportflugzeug sowie tausende Kartelle sind nur der Ausdruck, wie kriminelle Energie der Industrie und Politik nur dem Zweck der Gewinnmaximierung von bestehenden Eliten dienen. Es ist wie die globale Erwärmung, man weiß es, will es aber nicht wahrhaben, Deutschland ist ein durch und durch korruptes Land und es ist keine Lösung in Sicht.

Man

hört immer nur von der Deutschen Autoindustrie aber das mit der Abgasbetrügerei ist doch von allen Autobauern weltweit betrieben worden. Also trifft der Imageschaden nicht nur die deutschen sondern alle.Das wirkliche Problem ist in der Politik und den unfähigen Politikern zu suchen die solche Gesetzte auf den Weg bringen und dann erlassen. ALs wirkliche Maßnahme sollte als erstes sämtlichen Bundestags Lobbyisten ihre Besucherausweise entzogen werden. Und wer mit solchen Leuten als Abgeordneter mauschelt gehört wegen Korruption angezeigt ,aus dem BT entfernt und eingesperrt. Also sollten nicht nur die Autobauer in Regress genommen werden sondern alle Abgeordneten die solche Gesetzte mit zu verantworten haben.Was sich Abgeordnete im Deckmantel der Immunität alles erlauben können ist kriminell .Das wäre ein Fall für das Bundesverfassungsgericht, das einmal Feststellen sollte dass man auch als BK, Minister oder Abgeordneter kein Recht beugen darf und zur Verantwortung gezogen wird.

Auch diese Steuerverguenstigung fuer Diesel muss weg

Dann muss auch diese Steuerverguenstigung von Diesel gestrichen werden, damit Druck entsteht, wegzugehen von diesen Diesel-Dreckschleudern:

http://faktenfinder.tagesschau.de/autoindustrie-subventionen-101.html

Diesel-Steuervergünstigung

Schon seit Jahren wird Dieselkraftstoff gegenüber Benzin steuerlich begünstigt, besonders stark seit Anfang der 1990er Jahre.

Das heißt: Diesel zu tanken ist in Deutschland deutlich günstiger als Benzin und zwar um fast 22 Cent pro Liter. Ursprünglich sollte damit das Speditionsgewerbe unterstützt werden, Diesel-PKW spielten früher kaum eine Rolle.

Diesel muss in Zukunft genauso viel kosten wie Benzin. Und die Industrie darf in Zukunft nicht mehr auf diese Diesel-Technologie setzen:

http://faktenfinder.tagesschau.de/autoindustrie-subventionen-101.html

Die deutsche Autoindustrie hat in hohem Maß auf diese Antriebstechnologie gesetzt.

Pendlerpauschale muss bleiben wegen der EEG-Umlage

Was aber richtig ist, ist die Pendlerpauschale:

http://faktenfinder.tagesschau.de/autoindustrie-subventionen-101.html

Dienstwagenprivileg und Pendlerpauschale
Der Autoindustrie nutzt außerdem die steuerliche Bevorteilung von Dienstwagen. Einerseits sind dabei für den Arbeitgeber Anschaffungs-, Betriebs- und Tankkosten absetzbar, andererseits profitiert der Arbeitnehmer von der niedrigen pauschalen Besteuerung für die private Nutzung. Beides macht es attraktiv, Dienstwagen anzuschaffen.

Denn auch Arbeitgeber muessen ihre Dienstwagenflotten auf E-Fahrzeuge umstellen und dann muss die Bundesregierung ueber die Pendlerpauschale und ueber andere Möglichkeiten helfen, den Buergern, den Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine Entlastung bei der EEG-Umlage die auf erneuerbare Energien fällig wird, zu entlasten. Und dazu kann auch die Pendlerpauschale beitragen. Außerdem könnte dieses Dienstwagenprivileg den Arbeitgebern bei der Finanzierung helfen.

unglaubwürdige kampagne

wen interessierten vor der kampagne stickoxide? es dürfen seit jahrzehnten riesige spritfressmonster 30 liter auf 100 km verschwenden. sie wurden niemals verboten. suv? kein problem! kerosin-steuerdumping? na klar doch!
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und nun wird ein fass aufgemacht bei den effizientesten motoren die auf unseren straßen unterwegs sind?
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die ganze geschichte ist ungefähr so glaubwürdig wie die hysterie der us-"umweltverbände", die sich ausgerechnet vw als belzebub herausgepickt haben, derweil in den vereinigten staaten die größten spritschleudern unterwegs sind.
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die kampagne geht gegen den inustriestandort deutschland. genauso wie nafta gegen den industriestandort usa geht. öffnet euere augen! wir alle sollten uns darüber im klaren sein, dass die automobilindustrie millionen familien eine würdevolle existenz ermöglicht.
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nochmal die frage: wen interessierten vor jahren ernsthaft stickoxide? und wie glaubwürdig ist die hysterie in anbetracht der propagierten alternative?

Jede Subvention schadet mehr als sie nützt.

Der Staat sollte sich aus der Wirtschaft heraus halten und sie den Unternehmen überlassen.

Begründung:
Alles Geld, was der Staat für Subventionen einsetzt, hat er vorher der Wirtschaft entzogen. Womit denjenigen, die gute Leistung bringen, Mittel entzogen werden, um sie für Unternehmen einzusetzen, die nicht erfolgreich sind. Damit wird die gesamte Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft reduziert.

Frédéric Bastiat (1801-1850) hat die Folgen staatlicher Subventionen in seinem Essay: "Was man sieht und was man nicht sieht" sehr gut dargelegt. Man kann es im Internet finden.

Zu 10:03 von AlSchwabi- Illegal?

"Wenn sich herausstellen sollte, daß sich die großen deutschen Automobilbauer zusammengesetzt haben und, womöglich iillegal,...

Wenn, dann vielleicht auch legal! So geht das nicht, wenn es um E geht, dann ist Subvention ok, Zusammenarbeit und Absprachen über Standards, Ladeinfrastruktur etc. pp. kein "Geküngelei"?

Zusammenarbeit wurde in der Vergangenheit von der Politik sogar begrüßt und gefördert. Die Zusammenarbeit ist ein alter Hut und ganz und gar nicht geheim, das wurde ganz offiziell gemacht z.B. im ADA Abgaszentrum:
http://www.abgaszentrum.de/organisation.html

Das wurde gefördert im Blick auf ergleichbare Kooperationen der US-Autobauer. Deshalb hat das Kartellamt das auch als legal eingestuft.

Das hat das angebliche Aufklärungsblatt, 1996 selbst berichtet:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8871120.html

Man hat diese skandalisierende Kampagne angestossen um wohl wieder die Auflage zu steigern, ist aber nicht in der Lage im eigenen Archiv zu recherchieren.

Prioritäten

Spätestens mit dem Dieselgipfel wird es klar: Höchste Priorität in der Politik hat die Verbrennungsmotorenindustrie. Das zeigen auch die genannten Subventionen.

Elektrische und intelligente Mobilität, Umwelt- und Gesundheitsschutz rangieren deutlich dahinter, und wenn überhaupt, dann nur mit stumpfen Waffen wie Richtwerten und untauglichen Messmethoden.

Zukunftsorientierung geht anders.

Aufwachen, liebe Politik!

Danke!

Danke für die gute Zusammenstellung! Schön, dass die Medien kurz vor dem Dieselgipfel so schnell Transparenz in diese Themen bringen. Die Information hilft sicherlich, dass Druck für eine wesentliche Verbesserung entstehen kann - und hoffentlich auch Vertrauen auch in die Politik zurückgewonnen werden kann. Das hängt jedoch von schnellen und klaren Entscheidungen ab. Ich bin gespannt.

Subventionen sind immer schädlich!

Denn durch solche Förderung werden Unternehmen mit geringer Profitabilität subventioniert. Besseren Anbietern wird so erschwert, Marktanteile hinzuzugewinnen. Das lähmt in der Konsequenz die Wachstumskräfte.

Um zu fördern, nimmt es die Regierung den guten Wirten und gibt es an die schlechten Wirte. Das führt insgesamt zu weniger Wohlstand in einer Volkswirtschaft.

Subventionen sind immer schädlich, da durch sie solche Unternehmungen gefördert werden, die die Bedürfnisse der Menschen so schlecht befriedigt haben, dass sie nicht die genügende Nachfrage erhielten.

Danke Linke

Mal wieder ist die Linke die einzige echte Oppositionspartei.

Wird aber ständig als verrückte Kommunistenpartei verschrieen.

Finde ich sehr schade, besonders da die wirklich alle MIttel ausschöpfen um als Mini Opposition die Methoden der "Volksparteien" offenzulegen.

ÖPNV

Ich wäre dafür, alle Privilegien zu streichen und in den ÖPNV zu stecken. Sowohl in die Infrastruktur (vor allem auf dem Land), als ich in eine generelle Preissenkung. Damit würde auch ohne Verbote das Autofahren unattraktiver und Busse (da können sich die E-Motor-Entwickler richtig austoben) und Bahnen deutlich interessanter. Somit würden die Innenstädte von den Dreckschleudern und Platzfressern, Lärmemittenten und vielen generellen Gefahrenquellen entlastet. Es geht beim allgegenwärtigen Autowahn schließlich nicht ausschließlich um Stickoxide. Es geht schlichtweg auch um Lebensqualität.

re 11:11 von Demokratieschue...

"Bis zu 4.000 Euro können Käufer von Elektroautos bekommen"

sind viel zu wenig. Das muss deutlich raufgesetzt werden auf mindestens 20.000 Euro pro Fahrzeug.

Ich sehe schon die steuerlichen Kaufanreize für E-Autos kritisch, weil jede neue Technologie anfangs teurer als "bewährte" ist. Wurden bei DVD-Recordern mit Steuermitteln Kaufanreize gesetzt, damit man seine Beta, V-2000 und VHS- Recorder abgibt?

20.000 Euro staatliche Subvention sind dann aber wirklich zu viel, denn der Käufer sollte selbst auch etwas bezahlen.

11:25, MK Ultra Slim

>>nochmal die frage: wen interessierten vor jahren ernsthaft stickoxide?<<

Sie haben die Diskussion über den sauren Regen, damals, Ende der 70er, nicht mitbekommen?

re 11:42 von Ernst-

Subventionen sind immer schädlich!

Nein, diese pauschale Aussage ist grundfalsch, denn in der Agrarökonomie sind Subventionen sehr hilfreich. Eine Landwirtschaft und Tierhaltung ohne Subventionen möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Zu 11:31 von Zweirad "Prioritäten"

"Spätestens mit dem Dieselgipfel wird es klar: Höchste Priorität in der Politik hat die Verbrennungsmotorenindustrie. Das zeigen auch die genannten Subventionen."

Das zeigt es gerade nicht. Bei den Fakten bleiben. Die Subventionen der Autoindustrie sind geradezu lächerlich. Ich halte sie trotzdem für unnötig und die Kaufprämie für E-Autos für wettbewerbschädlich. Das Geld wäre in der Forschung besser angelegt.

Es gibt weltweit keine excessivere Förderung von EE als in Deutschland.
Wieviel Millarden wurden dafür bisher ausgegeben? Oder besser im Winde verweht und in der Sonne verbrannt. Was wurde gewonnen für Klima- und Umwelt. Nichts ist gut! Z.B. usw.usf.

Energiewende kostet die Bürger 520.000.000.000 Euro – erstmal
www.welt.de/wirtschaft/article158668152/
Energiewende-kostet-die-Buerger-520-000-000-000-Euro-erstmal.html

Dann gibt es noch die personellen Verflechtungen

Der Artikel "So verflochten sind Autoindustrie und Politik" in der Süddeutschen beleuchtet auch noch einen wichtigen Aspekt zwischen Regierung und der Autoindustrie, nämlich die personellen Verflechtungen.

In einer freien Demokratie

In einer freien Demokratie hätten Investigative Journalisten sich wohl auch früher schon den bekannten und heute noch gängigen Tricks angenommen, welche die Luft verpesten für minimal mehr Gewinn.

Auch heute noch ist es so, dass Autos die schneller als 130 km/h fahren, keiner einzigen gesetzlichen Abgasnorm unterliegen. Sprich ab 130 wird legal jede Säuberung abgeschaltet. Mit wissen der Regierung und Billigung durch die Medien.

Die Massenmedien könnten sich profilieren, wenn sie im Sinne der Bürger nach Gesetzes Lücken suchen und die Regierung über ihre Reichweite in Bedrängnis bringen. Genau dass ist aber unter Merkel untersagt worden.

11:47 von Xanthippe

Bravo zu Ihrem Beitrag! Sie treffen den Punkt, wenn nicht sogar alle Punkte! (Es kann so einfach sein...)

Ist doch wirklich schön, was da so „subventioniert“ wird …

Gerade die Industrie und Konzerne können im Vergleich zu normalen Arbeitnehmern praktisch jede betriebliche Ausgabe absetzen. Zugleich wurde klammheimlich das Bankgeheimnis abgeschafft und Rentnern wie Arbeitnehmern der Spielraum für diese staatlich subventionierte Steuervermeidung deutlich verringert.
Während der Normalbürger wegen einem Cent Steuerschulden Strafen zahlen muss, können die Konzerne weiterhin schalten und walten wie sie wollen.
Wenn in einem halben Jahr andere Themen auf der Tagesordnung stehen, werden die Konzernchefs wieder ihre Süppchen kochen!
Nur schade, dass die Computer inzwischen immer besser rechnen und die Brennstoff-Autos immer noch die Luft verpesten. Bei Elektro-Autos wird dieses Umweltproblem nur umgelagert. Ich vergas, der Strom kommt ja weiterhin aus der Steckdose!!

Jonglieren mit Zahlen

und Behauptungen, um eine Kampagne zu führen. Kann Greenpeace z.B. ernsthaft belegen, dass es Tote gab, die nachweislich auf Dieselabgase zurückgehen? Dann hätte ich gerne mal einen empirischen Beleg. Ansonsten halte ich es für zielführender, Diesel entsprechend nachzurüsten. Es ist immer noch eine Spitzentechnologie, verbraucht weniger, stößt weniger CO2 aus als Benziner und Diesel funktioniert auch auf langen Strecken und beim Tanken- im Gegensatz zu E-Autos. Eine sinnvolle Alternative wären eher CNG-Autos, die sich aber leider in den letzten Jahren auch nicht am Markt durchsetzen konnten

@um 11:08 von Demokratieschue...

SÄMTLICHE Investitionen in eine "Lade-Infrastruktur" sind verschwendetes Geld, denn reine Elektrofahrzeuge sind Unsinn und der Umstieg einer Gesellschaft von 80 Millionen auf diese Technologie ist nicht machbar.

Wessen Arbeitsplätze ...

... sollen denn hier gerettet werden?
Wenn ich in meiner Firma misst baue, dann fliege ich raus.
Ist Millionenfacher Betrug denn nicht mehr strafbar?
Wie kommt man seiner Aussichtspflicht denn nach, wenn man regelmässig Kaffeekränzchen, geheime Absprachen und sich Abgaswerte von der Industrie vorführen lässt?
Diese Kumpelleih mit den Betrügern geht mir zu weit! Hier fehlt die klare Abgrenzung und es kommt den Betrug sehr nahe.

Die kleinen hängt man, die großen bekommen Subventionen!

Öffentliche Kaufentscheidung statt Subventionen!

In den USA haben sich gerade verschiedene Städte zu der Aussage durchgerungen, in den nächsten Jahren 114.000 Elektroautos zu bestellen (Polizei, Busse, ...). Das bringt alle Hersteller dort auf dem Markt zum Rotieren - ohne Subventionsangebote durch Kaufprämien. Warum nicht hier auch?

um 11:46 von dave_31

UND Grüne bitte Artikel vollständig lesen.

Wo jetzt die Linke so Toll sein soll ist mir schleierhaft, jede Fraktion kann diese Kleinen Anfragen stellen. Bezahlen tut das eh der Steuerzahler und das nicht zu knapp. (irgendwer muss das ja Beantworten, neben seiner Normalen Arbeit)

Und JEDE Fraktion tut es wen sie irgendwo in der Opposition ist ... Das eine Regierung sich selbst Fragt ergibt irgendwie keinen Sinn, oder ?

Glauben Sie den ernsthaft, das die Linke etwas anderes machen würde, wen sie als (Junior) Partner in einer Regierung wäre ?
Ist Berlin jetzt Sozial(er)?
Gibt es da jetzt keine Wohnungsnot mehr, seit die Linke im Senat sind ?

Wie dem auch sei, ist ja nicht das Thema, Fakt ist LINKE UND GRÜNE haben (an)gefragt.

Nur mal zur Info ..

Die dt. Autoindustrie macht 400 Mrd. EUR Umsätze?

Pahh!

Lachhaft.

Aktuell liegen die TARGET2-Forderungen der deutschen Bundesbank bei 860 Mrd.

https://www.bundesbank.de/Navigation/DE/Aufgaben/Unbarer_Zahlungsverkehr...

Zur Info: TARGET2-Forderungen beschreiben die Kredite, die sich als Salden aus dem interstaatlichen Leistungsbilanzdefiziten ergibt, spricht: in einem Volumen von 860 haben dt. Unternehmen netto REALE Güter in Euroländer exportiert und dafür sog. TARGET2-Forderung sich gutschreiben lassen, die nicht verzinst werden müssen und auch gar nicht einglöst werden müssen (noch können).

Prosit!

Die Subventionierung des Diesel Treibstoffs

ist Unrecht und gehört schnellstens abgeschafft.
Die Eigentümer von Benzin Fahrzeugen sind über die Steuer an Tankstellen, wie man endlich deutlich erkennt, übermässig und unrechtmässig abgezockt worden.
Das sollten alle zurück fordern.

Zu 11:55 von Gnom - Schädliche Subventionen

re 11:42 von Ernst-
Subventionen sind immer schädlich!
---
Nein, diese pauschale Aussage ist grundfalsch, denn in der Agrarökonomie sind Subventionen sehr hilfreich. Eine Landwirtschaft und Tierhaltung ohne Subventionen möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Doch sie sind grundsätzlich schädlich! Das mit "pauschal" abzutun ist nicht in Ordnung.
Gundsätzlich bedeutet z.B. mit begründete Ausnahmen. Aber was wurde aus unserer Landwirtschaft, aus vielen unserer "geförderten" Bauern, "Bio"- und Energiewirte. Grundwasser vielerorts verseucht, Lebensmittelskandale, Wein, Eier,... Monokulturen, Bienen- und Insektensterben, Vögel und andere Tierarten haben keinen Lebensraum mehr usw. usf..

Dauersubventionen sind immer schädlich, das ist eine alte wissenschaftlich fundierte Erkenntnis!
Nur einseitig interessengesteuerte Politiker wollen das nicht wahrhaben.

11:47 von Xanthippe

Danke, diesem Kommentar stimme ich voll und ganz zu. Mehr ÖPNV, das ist die beste Lösung für unsere schadstoffbelastete Umwelt. Die Politik hat den Schlüssel in der Hand!

Eine Diskussion mit Totschlag-Argumenten

Eine Diskussion mit Totschlag-Argumenten muss tödlich enden. Seit den 50er Jahren ist der KFZ Bestand in Deutschland von 2.5 auf 50 Millionen gewachsen. Die Lebenserwartung über 10 Jahre gestiegen (25 Jahre mehr als der Weltschnitt). Man kann natürlich behaupten, dass 20 T. Menschen in Deutschland an Stickoxide sterben. Man könnte auch von 5 T. oder von 45 T. sprechen. Die Zahlen sind aus der Luft gegriffen und jemand hat beschlossen den Diesel zu Grabe zu tragen. So wird auch kommen. Die Lage war bis jetzt erst aber nicht kritisch, jetzt ist die Lage kritisch aber nicht mehr ernst.

um 11:25 von MK Ultra Slim

Ich würde sie NICHT unglaubwürdig nennen, wobei ich Ihnen im Kern sonnst zustimme.

Die Debatte ist wichtig, kommt aber viel zu Früh mit sinnlosen "Keulen" daher. Anstatt mit Alternativen oder zeitlich sichtbaren Konsequenzen zu Diskutieren, werden sofort Verbote und Restriktionen ausgesprochen.

Diesel wird über Jahre uns noch begleiten (müssen). So wie Kohle oder (Erd-)Öl Strom.
Sobald (und das ist absehbar) das E-Auto/-LKW/-Lock dieselbe Leistung und Komfort bietet, wird er sich selbst überlebt haben.
Genau wie miefende Kraftwerke.
Im Moment sehe ich das aber noch nicht, genau wie Frankreich und England die das auf 2040 datieren.
Umweltschutz ist richtig und wichtig, aber auch dieser muss wirtschaftlich umsetzbar sein.

Der öffentliche Nahverhehr

muss zügig ausgebaut werden und zu günstigen Fahrpreisen führen,so das es ein Anreiz gibt das Auto stehen zu lassen. Pendler
stellen dann ihr Auto vor den Toren der Städte ab und kommen schnell und günstig zum Arbeitsplatz. Darin sollte der Stadt investieren und seine Steuermittel gezielt einsetzten.M.M.

Tesla kann's doch auch ohne Subventionen

Ich frage mich, warum die SteuerzahlerInnen der deutsche Autoindustrie die Ladeinfrastruktur bezahlen soll? Tesla hat seine komplette Ladeinfrastruktur selbst finanziert – weltweit!
Quelle: https://www.tesla.com/de_DE/supercharger

Bis zum letzten Frühjahr bekam man/frau beim Kauf eines Model S oder eines Model X die "Lizenz" an den teslaeigenen Ladestationen (Supercharger) kostenlos zu tanken – auf "Autolebenszeit".
:)

Wenn das ein kleiner sehr innovativer "Neueinsteiger" kann, warum dann nicht auch die milliardenschwere deutsche Autoindustrie?

Wenn das jetzt wieder alles

Wenn das jetzt wieder alles auf die Bürger abgewälzt wird, sprich Steuern und öffentliche Gelder, wird es mal Zeit, dass die Deutschen sich ein wenig gegen die Politik aufbauen. Wenn Steuergelder wieder für das ausgegeben werden, für was sie gezahlt werden, und das Wissen über die Wirtschaft in den Bundeshaushalt fließen würde, hätten wir paradiesischen ÖPNV und astreine Straßen.

Bei aller Liebe zur Aufklärung und berechtigten Entschädigung frage ich mich noch immer, wieso scheinbar (!) alle Halter solcher Fahrzeuge nicht vorhersehen konnten, dass Diesel dreckig ist. Dieselhandschuhe? Tiefschwarze Abgase beim Beschleunigen? Zusätzliche Abgas-Techniken und -Filter? In allen Belangen leistungsfähiger? Und das alles noch "günstiger" als andere Motortechniken?
Da muss einem doch was aufgefallen sein beim Kauf ... die eierlegende Wollmilchsau wäre grün vor Neid geworden.
Vielleicht also doch verdient, dass der (dieselfahrende) Steuerzahler alles ausbaden muss.

12:32 von johanna42

"Bis zum letzten Frühjahr bekam man/frau beim Kauf eines Model S oder eines Model X die "Lizenz" an den teslaeigenen Ladestationen (Supercharger) kostenlos zu tanken – auf "Autolebenszeit"."
Reines Marketing, ein PR Gag halt. Aktuell gibt es p/a 400 kWh. Zum Vergleich, ein Wasserkocher hat einen Anschlusswert von 2 kW. Mein Steroamp knallt mir des öfteren beim Einschalten den 16 Ah Schutzschalter ins Aus. Von daher, 400kWh, das ist nicht wirklich viel.
Aber was nützt es. Es ist keine Tesla Ladestation weit und breit.

Die Hysterie

sollte mal aufhören und im Online im ZDF gab einen schönen Artikel der mal die Verursachen aufzeigt.
Einfach mal lesen.

Das Diesel-Dilemma
http://www.heute.de/kommentar-von-
volker-angres-das-diesel-dilemma-47675368.html

Und mal wieder auf den Boden kommen, weit und breit gibt es nur einzelne Ladestationen in der Stadt und in Kleineren Städten oder auf dem Land gar keine.
Alleine Deutschland brauch Rohstoffe für mehr als 30 Millionen Akkus, und einer hat mal ausgerechnet wie viel auf der Welt vorhanden ist.
Da wird erkenntlich das ist nicht die Lösung des Problems, das Firmen wie VW Zuschüsse bekommen muss aufhören, die machen Milliarden Gewinne.

Und mal eine bescheidene Frage, es fahren ja nicht nur Deutsche Diesel auf unseren Straßen.

Gruß

Was soll das?

Wozu werden eigentlich Unternehmen gefördert, die Milliardengewinne machen?

Öffentlich finanzierte Tote

Wahnsinn, was an öffentlichen Geldern in eine Industrie/Technologie fließt, die so einen massiven gesellschaftlichen Schaden anrichtet.

Was in der Aufzählung z.B. noch fehlt ist der unglaubliche Platzverbrauch in den Städten dafür, dass dort kostenlos Blech rumstehen darf. Halb Berlin ist von rumstehenden Autos okkupiert. Wenn man nur die Hälfte dieses Platzes bebauen würde, dann wäre Berlin sein Wohnungsproblem und seine Schulden los, die andere Hälfte könnte man als Freiflächen und Parkanlagen endlich wieder den Menschen zur Verfügung stellen, die dringend Platz brauchen.

Hmmm - was soll man davon halten

Autobauer haben nachweislich und bewusst Abgaswerte manipuliert und Normen und Richtlinien nicht eingehalten - zumindest hat man das im Ausland teilweise schon zugegeben.

Der Staat hat nichts kontrolliert bzw. entsprechende Lücken in der Gesetzgebung gelassen...

Nun werden Aktionäre aus allen Herren Länder geschützt, in dem der Staat bzw. die Allgemeinheit - also wir alle - dafür blechen können...

Es scheint so, als wäre jeder Betrieb hier in Deutschland "Too big to fail"... auch wenn er beste Geschäftsergebnisse abliefert...

Hmmm...

Ich weiß nicht, warum sich alle immer so ausgenützt vorkommen.

Es ist seit Jahrzehnten klar, dass nicht jeder Mensch ein Auto haben kann und die derzeitigen Antriebe und Energiequellen einen schweren Schaden an unserer Umwelt verursachen.

Wenn ich mich also ins Auto setze, weiß ich, dass ich Schäden verursache, ohne für die Folgen zu bezahlen. Wenn dann eine EEG-Umlage, Citymaut und Autobahnmaut erhoben werden, dann wird schlicht die Abrechnung dafür präsentiert.

Im Übrigen hat vor 25 Jahren schon eine Unionsnahe Stiftung in einer Studie die volkswirtschaftlichen Kosten für einen verfahrenen Liter Treibstoff auf 5 Mark berechnet. Somit kostet uns inflationsbereinigt ein Liter verfahrenes Benzin heute 3,60 €. Der Autofahrer bekommt also bei einem Benzinpreis von 1,10 € pro Liter 3,50 € geschenkt. Das ist doch mal eine echte Subvention oder?

um 15:10 von Fritz Cola

Wo bitte richtet die Subvention in Neue E-Tankstellen stellen "einen massiven gesellschaftlichen Schaden" an ?

Auch frage ich mich wie sie den Platz einer Tiefgarage noch mal zusätzlich bebauen wollen ? Ein haus auf das haus ? oder meinen sie die Straßen .... äh zubauen ? und wie genau bewegen sich dann Ihrer Meinung nach die Bürger ?
Laufen oder Fahrrad geht auch nicht -> Strassen wurden ja von ihnen gerade mit (sehr schmalen) Häusern bebaut.

Schätzen Sie sich glücklich wen Sie Ihren Job und Ihre Einkäufe so nahe haben das sie diese zu Fuß erreich können.
Sicher haben Sie Lösungen, für all die Leute die nicht Ihr Glück teilen und möglicherweise Pendeln müssen, weil ihr betrieb 100 KM weit weg ist oder der Tante-Emma-laden im Dorf neben an auch geschlossen wurde.

Alles hat sein Zeit, sobald das "Beamen" Gesellschaftsfähig ist, prophezeie ich Ihnen braucht keiner mehr das Auto.
(die Grundlagenforschung dazu läuft). Bis dahin müssen wir uns Gedulden.

und die...

Arbeitnehmer verdienen ein Schweinegeld mit diesen Subventionen...aber keiner davon fühlt sich als Schmarotzer...

Pendlerpauschale

Sehr einseitige Berichterstattung. Die Pendlerpauschale nutzt in erster Linie Arbeitnehmern, die aufgrund schlechter Nahverkehrsanbindungen auf den PKW angewiesen sind.

Vergleich...

Wenn man dann noch bedenkt, dass die Autokonzerne alleine pro Jahr ca. 10 Milliarden an Steuern in Staatskassen spülen, sollte man sich überlegen ob man die Kuh, die einen ernährt wirklich schlachten will.

Ich würde ja erst einmal an die Subventionen für die Landwirtschaft herangehen, deren Leistung/Nutzen Verhältnis fällt wohl deutlich schlechter aus. Aber Auto Bashing scheint das aktuelle Sommerloch Thema zu sein. Der Bundestagswahlkampf scheint ja eh schon entschieden. Gähn!

Die Welt schreibt das es ca.

Die Welt schreibt das es ca. 38.000 Tote durch den erhoehten NOx Ausstoss gegeben hat. Das ist 38.000facher Totschlag.

Anstatt dafuer vor Gericht gestellt zu werden, gibt es ein Treffen zwischen Regierung und Automobilindustrie um eine fuer die betroffenen Konzerne moeglichst freundliche Loesung fuer die Dreckschleudern zu finden - sprich eine die wenig bis nichts kostet, da alles andere fuer die Unternehmen nicht wirtschaftlich waere. Gehts noch?

15:58 von andreas74

"Die Welt schreibt das es ca. 38.000 Tote durch den erhoehten NOx Ausstoss gegeben hat."

Glauben Sie dieser Zahl? Ich nicht. Nachvollziehbar sind solche Aussagen nämlich nicht. Eher reine populistische Panikmache.

15:06 von Neuländer

"Der ÖPNV ist im Vergleich zum eigenen Auto jetzt schon die finanziell günstigere Option. Trotzdem fahren viele Menschen in Ballungsräumen mit dem Auto zur Arbeit. Ich behaupte mal, es geht in erster Linie um Eitelkeit und nicht darum, dass der ÖPNV nicht attraktiv genug wäre."

Und damit treffen Sie ebenfalls ins Schwarze, obwohl ich nicht nur den Begriff Eitelkeit nehmen wuerde. In der Tat aber geht es um Liebes-Gefuehle fuer das Auto. Der Irrationalitaet muesste auf vielen Ebenen der Gesellschaft durch Aufklaerung beherzt entgegengesteuert werden. Ausbau des OPNV allein reicht nicht. Die Leute muessen es nutzen wollen, es muss quasi normal werden. Jetzt noch ist das Auto aber normal. (Mit den Zigaretten hat man es ja auch geschafft - gegen den Willen der Zigarettenindustrie.)

15:22 von tisiphone

Von desolaten Zustand des OPNV, insbesondere dem Bahndrama mal agesehen, hat der User Neuländer aber recht: Selbst bei gutem OPNV ist die emotionale Bindung an den PKW so stark, dass ein Masseneffekt nicht stattfaende. Es muss der OPNV nicht nur heftigst ausgebaut werden, sondern die Autoverkehrsinfrastruktur muss ebenso radikal zurueckgebaut werden UND das Bewusstsein der Menschen muss befreit werden von dem Statussymbol-denken (ganz einfach: RICHTIGE Erziehung.)

Ich habe kein Auto und daher

Ich habe kein Auto und daher kann ich leider nicht in das allgemeine Gejammer über die böse Autoindustrie, die korrupte Politik und die ahnungslosen völlig unschuldigen Verbraucher mit einstimmen. Das Thema ist mir schlicht total egal. Ist das schlimm?

@ das ding

Nun ja - Sie sprechen von Erziehung. So funktionieren Erwachsene Menschen aber nicht.

Denn ganz ehrlich: wenn man mich zu irgendwas "erziehen" will, dann kann man sich sicher sein, dass ich mich dem verweigere.

Erziehung. Das hat wieder so was von Oben herab. Nein.

Anreize. Mir kann doch keiner sagen, dass diese Regierung ein Interesse an einer sauberen Umwelt hat.

Denn sonst würde man dem Gebet vom "Freihandel" folgen und die Subventionen für Konzerne einstellen.

Und man kann aus anderen Ländern lernen:
Zum Beispiel für Rentner ist es in vielen Ländern kostenlos, den ÖPVN zu nutzen.

Auch könnte man Schulbusse einsetzen, damit die Helikoptereltern den SUV stehen lassen. Das funktioniert dann über Faulheit. Wer fährt schon selbst, wenn das Kind nah der Haustüre eingesammelt wird.

Etc Etc. Erziehung - aus dem Alter sind Autofahrer raus - aber die Geiz ist geil und Komfort Gesellschaft- die kann man ködern.

Wenn man denn wirklich wollte.

Betrüger

Was in der Automobilindustrie läuft ist eindeutig Betrug und man sollte es auch so benennen. Davon abgesehen gehören Betrüger auch vor Gericht. Aber es kann wohl nicht sein was nicht sein darf. Ein SoftwareUpdate wird da nix bringen, sondern die Sache nur nach hinten verschieben bzw. verschlimmern. Wenn z.B. in der Nahrungsmittelindustrie was vergeigt wird, wird auch komplett die Charge zurückgerufen. Da aber gerade Wahlen sind, werden die Parteispenden der Autoindustrie pünklich überwiesen. Und wie kann denn da die Politik ernsthaft die abstrafen die Ihnen die Konten für den Wahlkampf füllen. Dann müssen sie ja vielleicht in 4 Jahren die Wahlplakate selber malen und an den Baum nageln. Es ist aber nicht nur die Automobilindustrie, die Pharmaindustrie, die Finanzbranche, die Energiebranche, alles eine Suppe. Der einzige der nix zu melden und zu sagen hat ist der normale Bürger. Da ändern auch Wahlen nichts. Ob der eine 20 % bekommt und der andere 30% oder anders rum ändert nix

16:19 von tisiphone

"Das hat wieder so was von Oben herab"

Ein Missverstaednis. Natuerlich geht es nicht von "oben herab."

Statt Erziehung waere vielleicht Bildung als Begriff besser?? Aber Erziehung ist nicht ganz falsch, im paedagogischen Sinne, wenn man bedenkt, wann der Mensch gepraegt wird... sehr frueh naemlich. Wie gesagt, aber nie von oben herab. Keine Sorge.

Selbst bei gutem OPNV ist die

Selbst bei gutem OPNV ist die emotionale Bindung an den PKW so stark, dass ein Masseneffekt nicht stattfaende.
Da bin ich mir nicht sicher. Ich fahre gern Auto. In meinem franzoesischen Wohnort verzichte ich aber problemlos drauf. Warum auch nicht, eine Fahrt mit dem Bus kostet mich 50 Cent, oder 1,50€ - durch die ganze Stadt, und ich habe einen Bus alle 10 Minuten. Im Vergleich kostet mich die Kurzstrecke hier in Deutschland schon 2,10€.

Daher glaube schon, ich das ein gut ausgebauter OPNV, zu guenstigen Preisen (bei 50Cent denk ich nicht wirklich drueber nach) auch in Deutschland eine massive Entlastung der Innenstaedte bringen kann.

Wenn ich aber fast guenstiger mit dem Auto fahren kann, und den Komfort meines Autos haben kann, ja dann - wie gesagt ich fahre gern Auto.

Zauberei!

Ein einfaches Softwareupdate ohne irgendwelche sonstigen Nachteile soll es jetzt also bringen. Wie geht denn das? War die Software aller Hersteller vorher einfach nur grottenschlecht programmiert? Hat man inzwischen den Stein der Weisen entdeckt? Ein Wunder?

Die müssen uns Bürger für komplett blöd halten.

Verwirrende Daten

Das Problem ist doch für den Normalo, dass dauernd etwas anderes berichtet wird. Bis vor Kurzem waren Euro-6-Diesel noch total umweltfreundlich und jeder, der das Geld für ein solches Auto ausgegeben hatte, konnte ein gutes Gewissen haben. Früher war Feinstaub höllisch gefährlich, jetzt redet kein Mensch mehr davon. Plötzlich ist NOx das Problem.
Auch die Zahl der potentiellen Toten ist nicht nachvollziehbar, sondern jeder schreibt die nur vom anderen ab. Aber umgekehrt ist jeder unnötige Todesfall durch Betrug zu vermeiden. Allerdings tragen solche Zahlen, die nur auf Schätzungen beruhen können nicht zur Glaubwürdigkeit bei. Auf keinem Totenschein steht "NOx-Vergiftung". Man nimmt die Gesamtzahl aller Toten und rechnet irgendwie einen Anteil des NOx heraus.
Mich würde interessieren, ob wenn man alle solchen Schätzungen addiert (Tote durch Grippe, Rauchen, Alkohol usw.) am Ende eine höhere Zahl herauskommt, als insgesamt pro Jahr in D sterben.
Aber das soll nicht als Ausrede gelten.

@tagesard09

"Die Subventionierung des Diesel Treibstoffs
ist Unrecht und gehört schnellstens abgeschafft."
Und was ist dann mit der Benachteiligung des Diesels bei der KFZ-Steuer (Sockelbetrag 7,50 statt 2,00 Euro pro 100 ccm Hubraum) ? Auch abgeschafft ?

Leasing als Problemfaktor...

Mal eine Anmerkung dazu, weshalb in DE die Entschädigung von "Dieselkäufern" politisch negiert und von der Wirtschaft schlichtweg verweigert wird... Das liegt einfach an der hiesigen "Käuferstruktur", die in den meisten Fällen gar keine echten Käufer, sondern lediglich "Lesingnehmer" sind. Und das betrifft nicht nur Behörden oder Firmen, sondern auch immer mehr Privatkunden. Daraus folgert: Wer sich (als Firma oder privat) vor 1-2 Jahren ein Diesel-KFZ per Leasing zulegte, das er z.B. Ende dieses Jahres mit vertragsgemäß festgelegter Kilometerleistung und (ohne Unfallschäden) vertragsgemäß garantiertem Rückkaufswert abgeben kann ... ohne Wertverlust wegen Dieselskandal ... dem geht diese ganze Diskussion doch hintenrum vorbei. Der tauscht (ohne Nachzahlung) seinen bisherigen 3-Liter-Diesel-Boliden gegen etwas günstigeres, vielleicht sogar mit besserer Beschleunigung, wie z.B. einen "Tesla". Die alten Stinker sind dann "Afrikahilfe"...

16:29 von andreas74

Ich: "Selbst bei gutem OPNV ist die emotionale Bindung an den PKW so stark, dass ein Masseneffekt nicht stattfaende."

Sie: "Da bin ich mir nicht sicher. "

Nun, ich mir ja auch nicht. Ich wuerde aber einiges drauf wetten. Ansonsten - eine Forschungsrichtung dazu (ausser allg. Fetischismus) gibts mWn nicht - ich muss es mir aus Einzelindizien, Alltagsbeobachtungen und Allgemeinwissen ueber die Psyche, und auch die Werbepsychologie, zusammenreimen.

Hingegen, da ist mit "ob und aber" kein Problem, wenn man einfach parallel zum Ausbau des OPNV den Autoverkehr in den entsprechenden Gebieten in gleichem Masse UNattraktiv macht. Planung!

um 14:46 von wenigfahrer Die Hysterie ....

.....ist durchaus berechtigt: denn jetzt ist das Fass der Geduld übergelaufen.

Jahrzehntelang hat der deutsche Michel zugeguckt, wie Regierung und Industrie die Umwelt schädigen. Und damit jedermanns Lungen ruinieren mit NOx- Giftgasen.

Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) hat jetzt Dieselabgase als ebenso gefährlich wie Asbest, Arsen und Senfgas eingestuft. Eine Expertengruppe habe Belege gefunden, dass sie eine Ursache von Lungenkrebs seien und es zudem eine Verbindung zu Blasenkrebs gebe. Weltweit sollten deshalb die Dieselemissionen verringert werden, teilte die zuständige WHO-Abteilung mit.

Das bedeutet, halbherzige 'Software- Updates' sind keine Lösung sondern nur eine Verschleppung des Gesundheitsproblems.

Frau Merkel, jetzt muß erstmals gehandelt werden!

@16:45 von Zwicke

...vertragsgemäß garantiertem Rückkaufswert abgeben kann...

Da haben Sie recht. Bei manchen Modellen beträgt der Anteil der Firmenfahrzeuge (fast immer Leasing) über 90%.

Der Verlust durch die Wertminderung fällt dann bei der Leasinggesellschaft an, die den Wagen nicht mehr zu kalkulierten Preis verkaufen kann. Und die setzt diesen Verlust selbstverständlich von der Steuer ab und weil das nicht alles ausgleicht können wir mit steuerlichen Sonderregelungen rechnen.

Ich bin auch mal gespannt, um wie viel die Luft in z.B. Stuttgart wirklich besser wird, wenn alle mit den erwartbaren Ausnahmegenehmigungen (Taxis, Lieferdienste, Servicemitarbeiter usw.) trotzdem weiter fahren dürfen. Weil die fahren nämlich wirklich viele km im Unterschied zum Pendler-Pkw, der den ganzen Tag auf dem Parkplatz steht.

Gestern - heute - morgen...

Ich bin (leider) schon alt genug, um alsbald nicht mehr "Demokratieschü..." und den Dieselskandal bzw. dessen Auswirkungen live erleben zu müssen. Aber ich werde meine Enkel bitten, mir ein I-Phone mit Ohrstöpseln mit ins Grab zu geben, um auf dem Laufenden zu bleiben...
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Besonders "bemerkenswert" finde ich die politische Entwicklung der deutschen "Grünen". Die während der Brokdorf-Krawalle (Anti-Atombewegung) meine Unterstützung hatten - und die letztlich Recht behielten = siehe Irrsinn Atommüllentsorgung... die aber heute (politisch arriviert) gegenüber herkömmlichen Verbrennungsmotoren das E-Mobil als das "kleinere Übel" propagieren ... wohlwissend um die schlechte Ökobilanz bei Herstellung und E-Kraft-Bereitstellung, zusätzliche Kostennachteile für Käufer, und gravierende Entsorgungsprobleme für Batterien und andere spezielle Komponenten.
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Wo ist übrigens das batterielose Induktionsschleifen-Automobil...

dr.bashir, 17:00

||Ich bin auch mal gespannt, um wie viel die Luft in z.B. Stuttgart wirklich besser wird, wenn alle mit den erwartbaren Ausnahmegenehmigungen (Taxis, Lieferdienste, Servicemitarbeiter usw.) trotzdem weiter fahren dürfen.||

Da wird sich schon jemand finden, der die Messwerte passend verkauft, oder die Standorte der Messstationen entsprechend ändert, etc.

3. Enteignung?

Der Diesel stößt -seit es ihn gibt- Stickoxide aus. Man tut ja gerade so, als hätte man den Diesel gerade erfunden. Hat man den Diesel vor einigen Jahren nicht gelobt, weil er weniger CO2 ausstößt als der Benziner? Spielt CO2 jetzt keine Rolle mehr? Jetzt treibt man als neue Sau die Stickoxide durch das Dorf!
Im Übrigen kostet der Diesel beim Kauf wesentlich mehr als der Benziner! Da muss man als Normalfahrer schon viele Kilometer fahren, bis sich das wieder amortisiert.
Bei mir wäre das Dieselverbot schon die 3. Enteignung. Erst war es die Einführung des bleifreien Benzins. Während viele Autofirmen schon gehärtete Ventilsitze nach Amerika lieferten, wurden hier noch alte Ventilsitze eingebaut. Deshalb kaufte ich mir dann einen Diesel.
Dann kam der Rußfilter. Da ich in der Innenstadt einer Großstadt wohne, konnte ich mit meinem Fahrzeug nur die orange Plakette bekommen. Das war die 2. Enteignung. Jetzt droht mir mit meinem Diesel die 3. Enteignung.

um 17:19 von hegawa 3. Enteignung?

NEIN, dies ist keine Enteignung, sondern der Gesundheit aller Mitbürger geschuldet !

Als langjähriger - und offensichtlich unkundiger - Dieselfahrer haben Sie zur Erhöhung der Gesundheits- Gefährdungs- Lage in ihrer Stadt beigetragen, denn NOx- Giftgase verbleiben, da schwerer als Luft, sehr lange in der Innenzone ihrer Stadt.

Die Gesundheit ihrer Mitbürger sollten auch Sie höher einstufen als ihren 'Diesel-Wahn'....

Die WHO hat dies ebenfalls getan (siehe mein Beitrag oben).

Es hilft den Menschen in

Es hilft den Menschen in Städten überhaupt nichts, wenn ein vielfach überhöhter Schadstoffausstoß bei Diesel-Pkw um ein Viertel gesenkt wird und die Gesundheitsgefährdung um null Prozent abnimmt. Wieder einmal haben sich die Automobilhersteller durchgesetzt. Sie bekommen eine Billigvariante, um schmutzige Diesel weiter verkaufen zu können. Die Gesundheit der Menschen wird weiterhin geschädigt.....Dobrindt ist ein Kumpan der Automobilndustrie.

Diesel und Elektro

die Diesel Subvention hat dazu gefuehrt dass die deutsche Autoindustrie auf die falsche Technik gesetzt hat und letztendlich durch Betrug den Fehler vertuschen wollte. Fuer Elektro Autos sollte Deutschland der Welt folgen und zunaechst die Geschwindigkeit herunternehmen. Hohe Geschwindigkeit beeinflusst die Batterielaufzeit enorm, hindern den Erfolg und solange die deutche Auto Industrie das Ziel schneller Autos verfolgt und die Regierung den Unsinn unterstuetzt wird sie den Umstieg auf Elektroautos verpassen. Ich fahre ein Elektroauto und lebe in den USA. Den Weltweiten Schaden den die deutsche Autoindustrie durch den Dieselbetrug verursacht hat wird jetzt hoffentlich nicht nur von der Regierung vertuscht. Ich hoffe nur dass die Regierung beim Elektroauto nicht nur auf die deutsche Autoindustrie hoert.

Krebserregende Stoffe subventioniert.

Dieselabgase sind krebserregend. Das ist seit 30 Jahren durch verschiedenste Tierversuche nachgewiesen, welche teilweise auch von der Autoindustrie in Auftrag geben wurden. Danach wurde immer mit der Begründung verwässert „wahrscheinlich nicht auf den Menschen übertragbar.

Die WHO hatte im Juni 2012 „Dieselmotorabgase“ für als Menschen krebserregend in der höchsten Klassifikation eingestuft. und ist damit noch schädlicher als Abgase aus einem Benzinverbrennungsmotor.
Einfach unter „WHO Diesel“ Googeln.

Seit her wurde trotzdem weiterhin die schmutzige Dieselttechnologie subventioniert.

Laut Umweltbundesamt

ist der Stickoxyd Ausstoß von Euro 5 Dieselmotoren um mehr als 33% höher als der von Euro 4 Dieselmotoren.
Selbst bei einer Reduzierung um 25% durch neue Software würde er nicht niedriger als bei Euro 4.

Zu 17:13 von Zwicke "Gestern - heute - morgen..."

Besonders "bemerkenswert" finde ich die politische Entwicklung der deutschen "Grünen". Die während der Brokdorf-Krawalle (Anti-Atombewegung) meine Unterstützung hatten ..

Ja "Gestern", aber mit was hätten Sie denn u.a. die Stromversorgung sicher gestellt. Mit noch mehr Braunkohle, Öl, Gas, Abfallholz?
.. und "heute" sich über schlechte Luft beklagen!

Die "morgen" geht die Entwicklung hoffentlich friedlich und innovativ weiter. Nur mit aufgeklärten ideologiefreien gut gebildeten Menschen und der Technik und Wissenschaft lassen sich die Herausforderungen meistern und Fortschritte erzielen. Die Menschheit wächst bekanntlich ungebremst und soll trotzdem auf unserem Planeten menschenwürdig leben.

Ohne Kernfusion gäbe es übehaupt kein Leben auf dieser Erde. Seien Sie froh, dass die Sonne so funktioniert und uns die Energie bisher abstrahlt..

Es gibt gute Entwicklungen bei den Grünen, MP Kretschmann ist ein gutes Beispiel. Die "Krawalle" und die so Gebürsteten sind es nicht!

@Neuländer 16.29

Sie wohnen aber nicht in Stuttgart? Es stimmt, dass der ÖPNV während der Feinstaubalarme die Tarife halbiert hat, um Autofahrer zum Umsteigen zu bewegen und dass es nur wenige gemacht haben. Ob es nur 3% waren, das kann ich nicht sagen. Aber wenn es alle Pendler getan hätten, wäre der ÖPNV zusammen gebrochen, der ist ja jetzt schon an den Stoßzeiten am Limit. Besuchen Sie mal das Volksfest oder den Weihnachtsmarkt und versuchen, einen Parkplatz auf den P+R-Plätzen um Stuttgart zu finden. Der ÖPNV kann eine Alternative für Stuttgarter sein und die, die sehr gut mit S-Bahnangebunden sind. Für die Pendler von der Alb eher nicht. Und wenn die entsprechende Nachrüstung von den Herstellern der Dieselfahrzeuge übernommen werden ist der Diesel sauberer als Benziner. Im übrigen fahren auf dem Neckar auch viele Boote und Schiffe und zwar keine Segelschiffe. Die blasen ihre Gase auch am Neckartor raus.

@neuländer 11:27h Busse und LKW

Busse und LKW haben grössere Motoren und die sind besser (einfacher) zu "entsticken".

Deshalb erreichen die einfacher die geforderten Werte. Es geht auch anders: Stickoxide entstehen vor allem bei hohen Verbrennungstemperaturen (also bei hohem Wirkungsgrad).

Einfach den Wirkungsgrad absenken, ein paar Liter mehr pro 100km in Kauf nehmen und schwupps, sind wir das Diesel NOx Problem los.

Ich kann nicht begreifen, wie vor allem aus der grünen Ecke plötzlich der Diesel verboten werden soll, nachdem er von der gleichen Klientel jahrelang in den Himmel gelobt wurde; schliesslich stellt der Diesel eine Möglichkeit dar, mit Pflanzenöl zu fahren. Das ist regenerativer als Elektro.

Ich persönlich bin kein Dieselfreund und freue mich mit meinen beiden (!) älteren 4.2 Liter V8 aus deutscher Produktion auch zukünftig durch die Innenstädte zu blubbern.

Einigung??

Ich lach mich kaputt.

Software soll 25 % Reduktion bringen? Warum wurde dies von den Herstellern nicht schon früher für Werbung (zB Fortschritt durch Technik) vollzogen?

Bezahlen soll es nicht der Verbraucher, sondern die Hersteller. Die fehlbaren Manager / Firmen zahlen nichts, es sind die Aktionäre, die nun zahlen.

Schafft die Pendlerpauschale ab, dies ist eine unsinnige Subvention zur Zersiedelung.

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