Ihre Meinung zu: Dieselverbot in Stuttgart: Der Umweltschutz gewinnt

28. Juli 2017 - 16:49 Uhr

Das Urteil zum Diesel-Fahrverbot in Stuttgart ist ein Erfolg für die Deutsche Umwelthilfe - die Klägerin hofft nun, dass die entsprechenden Fahrverbote auch tatsächlich verhängt werden. Von Christoph Kehlbach.

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Kommentare

Dieselfahrverbot - und dann ist alles wieder gut - nein

Der ganze Skandal muss aufgedeckt und untersucht werden, da helfen keine Fahrverbote. Wichtig ist, dass so etwas nicht wieder passieren kann, dass die Drahtzieher aus Management, Politik und Technik entlarvt werden. Es haben immer Politiker in den Aufsichtsräten gesessen, gerade in Niedersachsen ist die nötige Distanz zwischen Politik und Autoindustrie schon lange nicht mehr gegeben. Mit einem Dieselfahrverbot ist es nicht getan, damit wollen die zuständigen Politiker und Manager nur von sich und ihrer Funktion ablenken. Die Machenschaften, die Absprachen müssen aufgedeckt werden, bis zur letzten Arbeitsanweisung. WER hat Wann WAS veranlasst?

Ich wäre eher mal dafür, dass

Ich wäre eher mal dafür, dass so Monstrositäten wie Porsche Cayenne, Touareg, BMW X5/X6, Audi Q7 und wie sie alle heißen sanktioniert werden. Das sind die wahren Verschmutzer, aber diese werden weiterhin munter gefördert und beworben. Ein kleiner 1,5 liter diesel wird aus der Stadt verbrannt, während ein Porsche Cayenne turbo S mit ~5 liter Hubraum und 450PS munter seine Runden in der Innenstadt drehen darf - alles klar.
Kleine Veranschaulichung diesees Monsters in Sachen Gewicht: Er wiegt LEER 2,3t. Kürzlich fuhr ich mit meiner Schwester Bauschutt weg mit ihrem Toyota picnic (family van aus den 90er). Das Auto + Anhänger + Bauschutt zusammen wogen 1900kg laut Deponiewaage. Das ganze gespann wog immernoch 400kg weniger als ein LEERER Cayenne turbo. Das ist krank, das ist Umweltverschmutzung und massiver Kraftstoffverbrauch, dieses Gewicht. SOWAS gehört aus den Städten verbannt.

Die Umwelthilfe lenkt von den Schuldigen ab

Leute, macht die deutsche Autoindustrie nicht kaputt. Es ist richtig: Die betrügerische Software ist kundenfeindlich, die kartellähnlichen Absprachen sind ein Skandal. Dafür die gesamte Autoindustrie in Frage zu stellen ist ein Fehler. Die Drahtzieher, das sind in erster Linie die Manager, sie gehören hinter Gitter und sollten mit ihrem Vermögen haften, denn nur sie hatten die Macht, diese Dinge zu initiieren. Interessant wäre noch, welche Rolle Herr Piech dabei gespielt hat. Alles ist erst aufgedeckt worden, kurz nachdem er gegangen „worden“ ist.
Das Dieselfahrverbot trifft die Falschen, die deutschen Autofahrer, die Pendler ...

Da bin ich mal gespannt, wie

Da bin ich mal gespannt, wie sehr der Umweltschutz und seine derzeitigen Verfechter beim Wort zu nehmen sind, wenn es diesem 'Urteil' gemäß bald zu entsprechenden die Gesundheit zu schützenden Forderungen kommt und dann weiter unsere Umweltschützer gebraucht werden. Da wird wohl bald das wahre Gesicht hinter der Sache herauskommen und man wird sehen wie ernst es mit unserer Gesundheit dann gemeint ist.
Aber am meisten freue ich mich dann schon auf den Winter, wenn dann wegen den Stickoxyden als nächstes der Heizungsbrand verboten wird und wir dann alle im Kalten sitzen, wie unsere Altforderen und wehe es zündet dann noch einer einen der vielen tausend in den letzten Jahren trotz des Wissens über die Stickstoffproblematik, auch in Stuttgart immer wieder genehmigten offenen Kamine an! Oder ist das dann wieder was völlig Anderes?

Der Staat versagt und Autofahrer zahlen die Diesel-Zeche

Die Politik ist nicht in der Lage, unser Land und die Wirtschaft vernünftig und vorausschauend zu führen.
Deutschland ist nicht Frau Merkel, nicht unsere Regierung und schon gar nicht die Konzerne und die geldgierigen Manager oder Investoren.
Es sind wir, die denen den ganzen Luxus ermöglichen und von denen wir verraten und verkauft wurden und werden.
Wir haben es in der Hand.
Machen wir dem Spuk ein Ende.

Man macht bei Volkswagen die sprichwörtliche Maus zum Elefanten

Verstehe ich die Technikkoryphäen richtig, so hat der liebe Dieselmotor mit technischen Beschränkungen zu kämpfen und daher scheinen sämtliche Autohersteller an ihren Abgaswerten ein wenig zu drehen, damit die Klima-Wahnsinnigen und andere Umweltgecken nicht völlig am Rad drehen. Nüchtern betrachtet sind aber wegen der Kunstgriffe von Volkswagen bisher weder die Menschheit ausgestorben noch die Erde zerstört worden, daher möge die Lizenzpresse ihr unmäßiges Lärmen und Toben sein lassen. Am Einfachsten wäre es die Grenzwerte entsprechend hoch zu setzen und so viel Geld und Ärger allen Beteiligen zu ersparen. Seltsam dünkt indes der Zeitpunkt des Bekanntwerdens, immerhin muß man davon ausgehen, daß der VS-amerikanische Geheimdienst, der ja bekanntlich im deutschen Rumpfstaat alles und jeden bespitzelt und dabei natürlich munter Industriespionage betreibt, davon schon sehr bald erfahren hat - und dann fragt man sich doch, warum mit der Aufdeckung des „Skandals“ zehn Jahre gewartet wird.

Tugendterror

Und wieder ein Sargnagel mehr für die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung, die gezwungen sein wird, wie der Hase im Wettlauf gegen den Igel, sich ein den Regeln der Umwelt Lobby entsprechendes Fahrzeug anzuschaffen und sich mal wieder über Jahre hoch verschulden muß.

Und jetzt bloß nicht die alte Leier vom Öffentlichen Nahverkehr. Miese Infrastruktur, Wartezeiten Pannen sowie stundenlange Fahrzeiten für Arbeitnehmer die nicht wie die "Prenzelberger" die Agentur gleich um die Ecke haben.

Und der Erfolg ist ...

Die Richter können mangels fester Arbeitszeit auch von zuhause arbeiten. Sind also als Pendler nicht betroffen.

Auf die Interessen aller anderen wird nicht Rücksicht genommen.

Kein Sieg für den Umweltschutz

Ein generelles Fahrverbot für Diesel wird nicht kommen. Ich gehe nämlich jede Wette ein, dass es zahlreiche Ausnahmegenehmigungen für Busse, Taxen, Handwerker, Polizei, Feuerwehr und natürlich kommunale Fahrzeuge geben wird, mit der Begründung, dass es für besagte Gruppen nicht zumutbar sei, sich neue Fahrzeuge anzuschaffen...
Der Dumme ist einmal mehr der Bürger, dessen Vermögenswerte ohne sein Verschulden entwertet werden. Auch die Bewohner werden kaum etwas davon haben, denn auch wenn man die Diesel aussperrt, wird die Luft kaum besser werden - der Abrieb von Bremsen und Reifen entsteht auch bei anderen Antriebsarten und ich glaube nicht, dass sich die Menschen in der kalten Jahreszeit das Heizen abgewöhnen werden.
Wir sollten unsere Technologien sinnvoll weiterentwickeln und nicht, wie es in den letzten Jahren immer häufiger der Fall war, mit Hauruck-Entscheidungen alles Existierende über den Haufen schmeißen, ohne einen Plan zu haben, was denn nun nachfolgen soll.

"Dieselverbot in Stuttgart"

"Kommen jetzt wirklich Fahrverbote?"

Wenn es kommt, wird es wahrscheinlich wieder ein "Hintertürchen" für bestimmte Gruppen geben, die dann noch mit Sondergenehmigung in einer Übergangszeit weiter Fahren dürfen.

Otto Normalo wird es nicht sein.

Mal Luft holen

Verstehe ich das richtig? Erstmal geht es um Stuttgart, selbst wenn das Signalwirkung hat, oder?

Und dass Gesundheit Vorrang vor Geldinterssen hat (gerade auch, weil Krankheit langfristig echt teuer werden kann!), kann ich auch nachvollziehen.
Nun muss man schauen, wie konkrete Regelungen aussehen können. Wenn es Verbote gibt, wie umfangreich sind die (räumlich & zeitlich)?
Zumindest die Prioritäten in der Abwägung sind jetzt klarer. Geld, Wirtschaft & Autos bleiben auch wichtig, sollen aber den Menschen dienen und nicht umgekehrt.

Dieselverbot in Stuttgart: "Der Umweltschutz gewinnt"

Das Gegenteil ist der Fall. Verwaltungsrichter sind keine Experten.

Verbrennungsprozesse mit NOx und Feinstaub gibt es viele. Tausendfach werden in den kalten Monaten billige Braunkohlebriketts verbrannt. Ungefilterte Einzelöfen haben Konjunktur. Die inversen Wetterlagen verhindern im Talkessel den Luftaustausch. Den Diesel mit moderner Filtertechnik aus Stuttgart verbannen, aber ungefiltert Öl, Holz, Braunkohle verbrennen, was für ein Irrsinn! Feinstaubfreies Gas wird dabei noch mit 19% MWSt. belastet; Holz mit 7 %!

Bei den Benzinern ist das nicht anders. Größter NOx-Sünder war beim ADAC-Test der Renault Captur mit dem Neunfache des Erlaubten. Der ist Glio extrem aufgefallen und der Smart fortwo war der traurige Spitzenreiter beim Partikelausstoß. Absolutes Schlusslicht war der Pick-up Nissan Navara.

Auch wenn kein Diesel mehr fährt und im Talkessel das Chaos herrscht, Lieferverkehr mit Fahrradkurier und Eselkarren?! Berufsverkehr? Bahnen und Busse schon jetzt am Ende! S21!

Ein grundrechtswidriges Urteil

Fahrverbote sind enteignungsgleiche Vorgänge! Die Verwaltungsrichter haben nicht berücksichtigt, dass Verbote zwar aufgrund gesetzlicher Regelungen möglich sind, aber nicht entschädigungslos. Wo ist genau das Gesetz und wo die Entschädigung?!

Alle Fahrzeuge sind amtlich zugelassen! Wer Fahrverbote ausspricht muss auch die Entschädigung regeln. Ansonsten werden andere Richter damit beschäftigt werden.
Die Politik ist hier in der Verantwortung.

Unglaublich ist auch, wie ein kleiner Abmahn- und Prozessverein hier die Politik vorführt und das auch noch kann. Wie einseitig ist dieser Rechtsstaat schon? Das ist keine Lösung und auch keine Verbesserung der Luftqualität, das ist der Weg ins vollkommene Chaos. Zum Wohle der Menschen ist das nicht. Wer Lungenkrank ist und glaubt der Diesel sei Schuld, sollte zuhause den Herd nicht mit Holz und Kohle und was sonst noch so brennt befeuern. Es ist unglaublich was da in den Medien einseitig an Umfragen und "Meinungsforschung" veranstaltet wird.

Wir werden sehen

ob es vor oder nach der Wahl kommt.

" Es könne nicht sein, dass Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung den wirtschaftlichen Interessen einiger weniger untergeordnet würden", so Recht weiter."

Es kann aber auch nicht sein das Bürger in Größenordnungen Geld verlieren durch Abwertung des Diesels und nicht mehr in die Stadt kommen weil älteren Benziner.

Jede Sache hat immer zwei Seiten.
Man könnte zum Beispiel erst mal alle LKW aus dem Bereich herausnehmen, oder Verkehrsplanung ändern.

Unendliches Wachstum einer Stadt ohne Grün ist eben ein Problem.

Gruß

Wahltag ist Zahltag

Sämtliche PKW, die von Fahrverbot bedroht sind, müßten von jenen Herstellern sofort zurückgenommen werden, die ihren Kunden in betrügerischer Absicht vorgeschwindelt haben, ein umweltfreundliches KFZ zu erwerben. Aber ich vermute, das unsere Autofreundliche Bundeskanzlerin die Kunden im Regen stehen lässt. Hoffentlich merken sich das die betrogenen Kunden, und die durch erhöhte Abgase Gesundheitsgeschädigten Bürger bis zum Wahltag.

Und wer wird die Rechnung bezahlen?

Warum ist immer der Bürger, der am Ende zahlt?
Was sollen die alle machen, die jetzt Diesel fahren - neue Benziner kaufen? Da freuht sich aber der Autohersteller. Ja-ja, genau der, der betrogen hat.

Dieses Urteil wird kein Bestand haben

Da werden sich noch andere Gerichte mit befassen müssen. Hier ist nicht geregelt wie eine Entschädigung bei einem ausgesprochenes Fahrverbot für den Dieselfahrer auszusehen hat. Es kann ja nicht sein das ein rechtmäßig zugelassenes Auto mit einem Fahrverbot belegt wird. Es werden noch viele Klagen die Gerichte beschäftigen.Da bin ich mir ganz sicher.

Am 28. Juli 2017 um 17:08 von

Am 28. Juli 2017 um 17:08 von c.schroeder
Das Dieselfahrverbot trifft die Falschen, die deutschen Autofahrer, die Pendler ...

Sorry, das sehe ich nicht so. Es trifft die Richtigen. Alle Diesel- und (hoffentlich) Benzinfahrzeuge, die die Luft für unsere Kinder und uns zur tödlichen Gefahr werden lassen. Das die Dieselfahrer die "Betrogenen" sind, ist sicher auch wahr. Es hilft aber alles nichts. Die Luft muss wieder atembar werden.

Eine Alternative für >>sofort<< wäre CNG (Erdgas). Mehr Infos gibt es zB auf gibgas.de

Ursachen und Verantwortliche

Diesel-Motoren, insb. manipulierte, sind als wesentliche Ursache der Luftverschmutzung in vielen Städten, in denen gemessen wird, und darüber hinaus wohl auch dort, wo nicht gemessen wird, nun gerichtlich festgestellt.

Die Frage nach den Verantwortlichen - vor allem nach den politisch verantwortlichen - ist nun zu klären.

Eine wundervolle Aufgabe für Faktenfinder.

Und noch ein Hinweis dazu: der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopf zuerst ...

"Macht die deutsche Autoindustrie nicht kaputt"?

Die Autoindustrie ist allein schuldig an ihrer Krise. Die machen sich eher selbst kaputt. Und "kundenunfreundlich" für überhöhte Abgaswerte ist euphemistisch. In der Summe haben die Manipulierer Menschenleben mit auf dem Gewissen.

Dieselpreis anpassen! Sofort!

Absolut unverständlich, warum der Staat noch immer nicht die Dieselsteuer erhöht. Diese Inkonsequenz ist nicht akzeptabel!
Ich schlage vor, die Mehreinnahmen durch eine angepasste Dieselsteuer zweckgebunden in einen Gesundheitsfond einfließen zu lassen, aus dem die Krankheitskosten für die nachweislich von den Ruß- und Staubschleudern verursachten Krankheitsfälle bezahlt werden. Der "Dieselsparfuchs" hat ausgedient! Im Interesse aller!

Auf Messers Schneide zur Massen-Arbeitslosigkeit

Den Umweltbehörden, Anwälten und Richtern und allen Gegnern der Automobil-Industrie sei gesagt, daß, wenn es wegen Massen-Fahrverboten und horrenden Strafgeldern aufgrund geheimer Absprachen (die gibt es übrigens in allen Branchen und sind mitunter auch nötig für eine Entwicklung) und bösen, bösen Grenzwertübertretungen, zu einem Stillstand der Automobil-Produktion und zu enormen finanziellen Verlusten in einer Zeit der Großinvestitionen für die Elektromobilität kommt, sie eine Mitschuld tragen werden, wenn Millionen Arbeiter in den nächsten Jahren ihre Jobs verlieren. Denn die Automobil-Industrie mit all den Zulieferern und Betrieben, die dann ebenfalls Schaden dadurch nehmen würden, ist nicht umsonst das Herzstück unserer Wirtschaft.
Wenn wir diese in die Knie zwingen wegen dieser übertriebenen Empörung dürfen sich alle schonmal auf bürgerkriegsähnliche Zustände freuen.
Also bitte, macht Druck auf die Auto-Industrie, aber dahingehend, dass sie den Wechsel auch noch finanzieren kann.

Umwelt ist hohes Gut

Das Urteil ist zu begrüßen. Die Umwelt ist ein hohes schützenswertes Gut. Man darf nicht vergessen, dass der Staat dieses Thema lange Zeit nicht beachtet hat. Daher war eine gerichtliche Klärung erforderlich.

Endlich

Ich bin 46 Jahre alt und habe noch nie ein Auto besessen, bin als Fußgänger oder Radfahrer aber täglich den schädlichen Seiten des Autofahrens (Abgase, Lärm, Platzverbrauch, Unfallgefahr) ausgesetzt. Ich wünsche mir sehnlichst autofreie Innenstädte. Mobilität in Innenstädten ist auch ohne Autos möglich!

Der Umweltschutz gewinnt !

Wirklich, tut er das ?

Enden damit auch der Raubbau der intern. Konzerne im Urwald Lateinamerikas, in den Minen Afrikas, oder stoßen die in HH anlegenden Kreuzfahrtriesen plötzlich weniger schwarzen Ruß aus, wird Fracking endlich schadstofflos ?
Ein Ammenmärchen, eine Volksverdummung,...mit Hintergrund !

Hier geschieht nichts anderes als der mediale Angriff auf die Kernwirtschaft Deutschlands...und die Auto-Kanzlerin urlaubt. Alles reiner Zufall, natürlich !

Die halbseidenen Angriffe eines Sigmar Gabriel sollten all die hunderttausenden Arbeitnehmer in der Autoindustrie nicht zu ernst nehmen. Es ist Wahlkampf !

Hier läuft nicht weniger als der aggressive und komplizenhaft kombinierte Frontalangriff auf den Wirtschaftsstandort Deutschland, gepaart mit neuen Russland-Sanktionen "made in USA" !

Die Kanzlerin,...urlaubt derweil, der Rest der CDU findet eh nicht mehr statt, schon gar nicht um dt. Arbeitnehmer zu schützen !!!

Es ist Zeit die Konten zu leeren und Bargeld zu horten !

Stuttgart

hat viele Jahrzehnte blendend vom Autobau gelebt. Aber es hat das gewonnene Kapital nicht dazu genutzt, Vorsorge zu treffen. Dieselfahrverbote bringen für eine Talkesselstadt wie Stuttgart zu wenig. Stuttgart sollte generell für den Autoverkehr mit Verbrennungsmotoren gesperrt werden. Ausreichend öffentliche Verkehrsmittel zum Nulltarif, ansonsten emissionsfreie Fahrzeuge. Dann entsprechend harte Auflagen für die Industrie und private Heizungsanlagen. Und das Problem ist vorerst gelöst. Stuttgart ist reich und kann sich das leisten. Wenn nicht, sollten sie Daimler zur Kasse bitten. Die Energieversorger sollen ja auch für den Schaden gerade stehen, den sie mit der Atomenergie angerichtet zu haben.
Jetzt alles ausschliesslich an Fahrverboten für private Dieselfahrzeuge festzumachen, ist schäbig gegenüber den Bürgern, die im Vertrauen auf den auch grün gelenkten Staat und auf die Autoindustrie sich einen Diesel gekauft haben. Die werden sich jetzt alle herzlich bedanken.

Nachrüstung reicht nicht?

Die Nachrüstung Reicht nicht? Komisch denn laut Tests wurden selbst die Euro 6 Grenzwerte um die Hälfte unterschritten. Damit ist das weniger als bei Benzin PKW mit Euro 6 erlaubt ist, was die Benziner tats#ächlich raus hauen interessiert zur Zeit noch keinen. Aber unter der Norm liegen die sicherlich auch nicht.
Umrüstung dann aber halt ca. 1500€. SCR-Katalysator und einem größeren AdBlue-Tank. Die nötigen Bauteile sind von der Stange wie z.B. ein großer AdBlue-Tank für die Ersatzradmulde.
Natürlich umständlicher und teurer als das Software Update. Wobei eigentlich nicht, denn bei PKW mit Software Update wird das AGR Ventil stärker benutzt und gibt auch recht oft auf. Die Reparatur kostet je nach PKW durchaus einiges an Geld.

Hoffentlich gewinnt endlich die Vernunft

Es ist doch schon seit langem bekannt, dass Diesel nicht sooooo sauber ist. Seit 1999 gilt die EU-Richtline: Ab 2005 bereits für Feinstaub, ab 2010 für für Stickoxide. Von allen ignoriert und verdrängt. Und keiner will gewußt haben und bitte bloß nix ändern. Und jetzt das große Gejammer wegen drohender Einfahrverbote. Mein Mitleid hält sich in Grenzen. Ich fahr sauber mit einem Volkswagen (man will es kaum glauben) mit CNG-Antrieb, der kann sauber, stickoxidefrei und mit Bio aus Abfall sogar mit 90 % weniger CO2 und das Ganze auch noch richtig günstig. Es geht, man muss nur wollen und nicht aus Bequemlichkeit jammern.

Dieselfahrverbot-und dann ist alles wieder gut-nein

@c.schroeder: Sie haben es genau auf den Punkt gebracht.
Ich befürchte,dies ist ein frommer Wunsch.Eher geht ein
Kamel durch ein Nadelöhr,als ein Politiker in den Aufsichts-
räten,Sein Versagen zugibt.Ich werde immer wieder an die
Worte von Rudolf Dressler erinnert:"Mit der Wahrheit,kann
man nicht Abgeordneter,geschweige denn Arbeitsminister
werden".

Bisher haben weder Umwelt noch Menschen gewonnen

Die Umwelthilfe hat ihren Prozess gewonnen. Wenn es nach dem Urteil geht, steht Fahrverboten in Stuttgart nicht mehr viel im Wege.
Aus meiner Sicht wird das aber nicht ausreichen.

Warum?
In Stuttgart gab es in der Vergangenheit mehrfach "Feinstaubalarm". Es geht also grundsätzlich bei der Luftreinhaltung nicht nur um Stickoxide aus Dieselmotoren, sondern auch um Partikel aus direkteinspritzenden Benzinmotoren.
Abgesehen davon zeigen Messungen auf der Straße, dass auch neue Euro 6 Diesel im Alltag nicht wirklich sauberer sind als ihre Euro 5 Vorgänger.
Lösen lässt sich das Problem im Grunde nur durch abfallstämmiges CNG und E-Fahrzeuge (deren Auspuff steht weit von Stuttgart entfernt neben den Kohlekraftwerken und der anfallende Abfall nennt sich Atommüll bis wir unseren gesamten Strombedarf regenerativ erzeugen).

Wer sich dafür interessiert, findet jede Menge Informationen bei www.gibgas.de und www.cng-club.de

Sprungrevision möglich

Das Stuttgarter Verwaltungsgericht hat entschieden. Eine Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht ist möglich. Das könnte die Auseinandersetzung verkürzen

Gibt es im Stuttgarter Zentrum keine Geschäfte?

Bin schon mal gespannt, wie die Einzelhändler ihre Waren in die Regale bekommen wollen, wenn keine Lkw mehr in das Stadtzentrum fahren dürfen. Oder werden die das dürfen? Dann aber stimmt etwas nicht!

19:21 von schiebaer45

Dieses Urteil wird kein Bestand haben

Da werden sich noch andere Gerichte mit befassen müssen. Hier ist nicht geregelt wie eine Entschädigung bei einem ausgesprochenes Fahrverbot für den Dieselfahrer auszusehen hat. Es kann ja nicht sein das ein rechtmäßig zugelassenes Auto mit einem Fahrverbot belegt wird. Es werden noch viele Klagen die Gerichte beschäftigen.Da bin ich mir ganz sicher.
///
*
*
Das Problem ist das ein falsches Auspuffendrohr zum Zulassungsverlust führt.
*
Aber der kollektive Abgasbetrug zur unrechtmäßigen Zulassungserlangung bisher folgenlos ist.

Wie sieht es eigentlich

mit der Tabakindustrie aus. Rauchen soll ja auch schädlich sein. Wird wohl nächstens ein absolutes Rauchverbot kommen.

Vorstände der Automobilindustrie machen die Industrie kaputt

Die kriminellen Machenschaften der Kfz-Industrie und deren Komplizen in der Politik sind verantwortlich für :
- Tote und Kranke durch vielfache Überschreitung der Grenzwerte
- Betrug an Autokäufern
- falsche Verkehrspolitik, 250 Mrd. € Subventionen, dafür hätte man den öffentlichen Nahverkehr erheblich ausbauen können
Es wird Zeit , dass die Betrüger bestraft und die betrogenen Autofahrer entschädigt werden.
Die USA machen es vor.

Hier..

hat der kleine Steuerzahler, der Pendler und Arbeiter wieder einmal das Nachsehen. Nach diesem "Hochleben" des Diesel-PKW, er sei ja so sauber, wie uns vermittelt wurde, kommt nun der Abschuss. Man muss Angst haben, was das alles nach sich zieht. Wie schon gesagt wurde, müssen sich diese "Lügner" der Autoindustrie der Verantwortung stellen und die Eigner der Dieselfahrzeuge entschädigen (z.B. mit Einbau von Filtern), hier ist auch die Politik gefragt.
Wo bleiben denn die ach so "sauberen" LKW's, die zu tausenden die Straßen verstopfen. Diese Logistikunternehmen (wegen Steuervorteilen in die neuen EU-Länder abgewandert) fahren hier munter durch, bezahlen keine LKW-Maut, weil das ja Werksverkehr ist.
Und, auch wenn wir alle Elektroautos fahren würden, (mal abgesehen von der im Moment nicht praktizierbaren Reichweite und Aufladezeit), wo kommt denn die Energie her? Von Windrädern? Na dann gute Nacht.

Ein klitzekleiner Schritt in Richtung lebenswerte Zukunft

Ich finde es ja immer wieder erstaunlich, wie die Autokäufer als die geprellten dargestellt werden. Ein Autokäufer gibt einen feuchten Kehricht auf Umweltschutz und die Gesundheit seiner Nachbarn, ansonsten würde er sich ja schließlich kein Auto kaufen.

Die wirklich Geschädigten sind eben diese Nachbarn und alle, die mit umwelt- und sozialverträglicheren Verkehrsmitteln unterwegs sind und die vergaste Luft atmen müssen. Um DIESE Menschen (Kinder, Fußgänger, Radfahrer, etc.) scheint sich keiner aus Politik und Gesellschaft Gedanken zu machen. Zu wenig Lobby, zu wenig Geld, das in die Taschen der Volksvertreter wandern kann.

Wenigstens ein Gericht entscheidet jetzt mal in deren Interesse. Auch wenn es wirklich nur ein winzig kleiner erster Schritt ist.

Trotzdem danke!

Woher die Elektroenergie nehmen?

... und wenn wir dann alle Kraftfahrzeuge (zunächst die Diesel und dann die Benziner) verboten und auf Elektromotoren umgestellt haben, kommen dann die Schiffe und die Flugzeuge dran?
Und dann? Ich hoffe sehr, dass uns unsere Nachbarländer dann mit ausreichenden Mengen von preiswertem und sauberem Atomstrom beliefern können, damit wir uns die Glühlampe in der Wohnung überhaupt noch leisten können - um das Wievielfache wird der Strompreis steigen???
Wer hat denn die Grenzwerte überhaupt festgelegt? Erhöht sie auf das Doppelte, und eine Großteil der Probleme ist gelöst...

Umwelt

Eine saubere Umwelt hat große Vorteile. Etwas weniger Stau und Abgase schaden doch wirklich nicht.

Der kleine mann ist der dumme.....

Die arbeitende Bevölkerung die zum Job fahren musst werden die einzigen dummen sein der kleine mann der aus kostengründen nen alten Diesel fährt bekommt die Rechnung und Merkel unterstüzt den ganzen Lug und Betrug ! Und dann noch das dumme geschwafel von der Software das ist doch nur verarsche

Scheinheilige politische Diskussion

Die Diesel sind alle nach dem NEFZ Zyklus zugelassen und nun wundern sich alle, dass die Diesel in der Realität mehr verbrauchen und auch mehr NOx austauschen. Und die Benziner? Es erreicht doch kein Benziner die angegebenen Werte, in der Realität sind 1-2 Liter pro 100km mehr doch normal. Spielt CO2 jetzt keine Rolle mehr? Schlimm ist natürlich die Manipulation, um die Prüfstandswerte zu erreichen, das muss man verurteilen. Aber nun müssen wir aufpassen die deutsche Autoindustrie nicht kaputt zu reden - warum haben denn nur die deutschen Autohersteller das Problem? Renault und Andere sind im Realbetrieb doch noch schmutziger, die Regierungen Frankreichs und Italiens haben scheinbar keinen Spaß daran ihre Industrie zu zerstören. Wir sollten von der Politik aus nun eher konstruktiv mit der Autoindustrie zusammenarbeiten, als ständig auf dem Hauptarbeitgeber Deutschland rumzuhacken.

@ 17:46 von gman

Alle Fahrzeuge sind amtlich zugelassen! Wer Fahrverbote ausspricht muss auch die Entschädigung regeln. Ansonsten werden andere Richter damit beschäftigt werden.
Die Politik ist hier in der Verantwortung.

Bei der Zulassung beginnen aber schon die Probleme!
Praktisch kein PKW mit Euro 6 hält die Werte ein. Im Gegenteil, sie werden um ein Vielfaches überschritten. Natürlich ist nicht der Autokäufer schuld daran. Der wurde betrogen.
Die Zulassung ist ungültig.
Wie die Parteien diesen Betrug regeln wollen, sollte ein Entscheidungskriterium für die nächste Wahl sein.

Auf jeden Fall müssen grosse deutsche Firmen wieder lernen, dass es nicht funktioniert, Versprechen, die nicht zu halten sind, durch Betrug zu verschleiern.
Nur das kann auf Dauer das Vertrauen in deutsche Firmen wieder herstellen. So werden dann auch Arbeitsplätze erhalten.
Ein Produkt, dem nicht vertraut wird, kauft man nicht! Und dabei meine ich nicht nur Deutschland sondern besonders den Rest der Welt.

am eigendlichen Problem vorbei

Das ist wieder mal eine bezeichnende Vorgehensweise der derzeitigen Regierung. Anstatt sachlich Vorgänge aufzuarbeiten, wird halt wieder mal unüberlegt was gemacht. Das die Werte seit Jahren zu hoch sind wissen viele. Auch der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Nur auf einmal fallen ein paar in völlig unkontrollierten Aktionismus ohne Alternativen zu wissen. Wie soll eine solche Stadt wie Stuttgart versorgt werden? Da hängt zu viel dran eine Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Wie wäre es einfach mal wieder Auto freie Sonntag einzuführen. Und ein entsprechendes Tempolimit würde auch seinen zur sauberen Luft beitragen.
Mir kann keiner Erzählen das die Energiebilanz von den E-Autos alles in allem gut ist. Von den fehlenden Strukturen bis zur Herstellung der Batterie und Erzeugung des Stromes mal ganz abgesehen. Und wenn es um Windräder und Wasserkraftwerke geht ist der Widerstand auch recht groß. Also erst denken dann handeln

Nein.

Zitat: "Der Umweltschutz gewinnt"

Nein.

Gewonnen hat hier der Irrsinn, der Öko-Wahn und eine ideologisch motivierte Politik, auf Biegen und Brechen die Elektromobilität herbeizuführen, so unsinnig sie auch sein mag.

DUH = Abzocker?

Nur vordergründig ist dies ein Sieg für den Umweltschutz. Leider.
Die Richter sind auf die Abzockmethoden der DUH reingefallen.
Dieser Verein - rund 300 Mitglieder; davon 2/3 Rechtwälte) hat doch nichts anderes im Sinn, als durch Klagen und Abmahnungen "Geld zu machen".

Die Schuld jetzt auf den Diesel zu schieben, ist doch zu billig.
Verbieten wir doch zunächst die Wohnungsheizungen, das Grillen im Garten usw.
Nein; alles schwachsinnig diese Fokusierung auf eine einzige Ursache.

Und wieder gewinnt nicht der Hausverstand...

Ich kaufe mir ein neues Auto, dass jetzt nicht mehr fahren darf.
Da dieses quasi unverkäuflich wird muss ich es für einen Bruchteil der Anschaffungssumme verkaufen.
Ich brauche aber ein Auto… Dann kaufe ich eben eine 10 Jahre alte Benzindreckschleuder weil ich mir mehr nicht mehr leisten kann. Sicher ein großer Gewinn für die Wirtschaft und Umwelt. Und irgendjemand macht mit dem Export meines Diesels ein Geschäft.
Anstelle gesamt Konzepte für aufzustellen, die alle Luftverschmutzter mit einbeziehen, wird exemplarisch ein Schuldiger (heute Diesel) ausfindig gemacht der der in möglichst medienwirksamer Weise verboten wird.
Ich bin 100% pro Energie- und Verkehrswende.
Aber bitte endlich mit Hausverstand und einem echten Plan und nicht blindem Populismus.

Autoindustrie hat sich selbst in's Knie geschossen.

Es ist schon fast amüsant, wie viele Kommentare hinter den aktuellen Vorfällen einen Wirtschaftskrieg gegen die deutsche Autoindustrie sehen.
Fakt ist aber doch, dass es die saubere Dieseltechnologie gab und gibt. Aber aus betriebswirtschaftlichem Optimierungswahn (besser Profitwahn) wurden die Harnstofftanks zu klein dimensioniert. Dummerweise geschah dies auch noch innerhalb eines Kartells.
Das Ganze ist absolut kriminell und war doch von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Man brauchte nur den Harnstoffverbrauch eines LKWs (ca. 7 % des Dieselverbrauchs, dort funktioniert die Abgasnachbehandlung) mit dem eines Schummeldiesels zu vergleichen und schon war klar, dass ein 8-Liter Tank nie 20.000 km reichen kann.
So einen grandiosen Blödsinn können nur Leute machen, die sich für den "Master of The Universe" halten: Schonmal entsprechende Daimler-, Bosch- oder Porschemitarbeiter live gesehen? ;-)

dieses rumgeeiere der

parteien im bundestag, hier CDU/CSU/SPD/Grüne, inklusive verkehrsminister in Bawü, Dobrindt und auch der Umweltministerin ist unerträglich, aber auch nachvollziehbar.

das die einzige partei im bundestag, die keine wahlkampfspenden seitens der automobilindustrie erhält, die Linke ist (im übrigen ein fakt und belegt, also darf man das ja wohl hier auch als kommentar beitragen), sagt eine menge über oben erwähntes rumgeeiere aus.

verantwortungsvolle politik wäre, die automobilindustrie in die verantwortung zu nehmen und die steuerzahler ganz raus zu halten. aber das wird leider bis zum sanktnimmerleinstag nicht passieren. augen auf bei der wahl...

Immer die Anderen

Es ist zum Schreien wie hier wiedereinmal jemand Drittes zur Verantwortung gezogen wird und Feindbilder geschaffen werden ohne Sinn und Verstand. Eine gänzlich vernünftige Entscheidung (Gesundheit vor Allem!) wird mit allerlei Geblubber aus vielen Richtungen entkräftet.
Klar hat die Autoindustrie jegliche Möglichkeiten und Un-Möglichkeiten ausgeschöpft um die gesetzlichen Vorgaben zu erreichen. Die, wenn man es nüchtern betrachtet viel zu ehrgeizig waren im Hinblick auf den gegenwärtigen Trend in der motorisierten Individualmobilität. Hier werden die Autos nämlich gebahr jedweger Vernunft immer grösser und schwerer. Ob das am wachsenden Wohlstand der mehrheitlich rückwärtsgewandten Otto-Normalbürger liegt? Nun ist aber erstmal die Industrie schuld die geschummelt hat. Dann der Staat der angeblich keine Richtung vorgiebt und zuletzt überhaupt jeder nur nicht der Verbraucher. Warum nur beharrt man darauf die statistischen 5 Kilometer Fahrt am Tag per KFZ zurücklegen zu müssen?

@Benutzernamename

ihr wort in gottes ohr (meine zustimmung haben sie).

aber dann sollten sie damit mal auf der anderen seite des atlantiks kommen...ganz egal, was ihnen da die ach so umweltbewussten menschen erzählen, aber ein blick in die garage reicht aus, um all das als leeres geschwätz zu erkennen: überdimensionierte SUV, am besten 3 stück davon, einer dient als vehikel für den einkauf. meine verwandtschaft hat dort gerade ein haus gekauft, obwohl klamm. der versuch meines neffen (deutscher), seine frau (US-amerikanerin) davon zu überzeugen, einen sparsameren zweitwagen , für den übergang zu erwerben, stiess auf vehementen widerstand, bis hin zur ehekrise.

Und bis die Autoindustrie aufwacht.....

....Selbstumbau alter Dieselautos. Das ist in Stuttgart möglich, es gibt Beispiele:
...der Ökofreak aus Stuttgart, der einen alten MB- Diesel zum Elektro- Auto in seiner eigenen Werkstatt umgebaut hat:
Vorarbeit:
-- Dieselmotor raus
-- Tank und Nebenaggregate raus
-- Fondssitzbank raus
Umbauarbeit:
-- E- Maschine und Inverter rein
-- Li-Ion-Akkus und Kabelsatz unter den Fondsitzen rein
-- Neue Anzeigen und Regelung rein
....dann zum TÜV und alles zulassen...
....und jetzt emissionsfrei zur Arbeit fahren.....ist endlich umweltfreundlich , man muss nicht warten auf die Autoindustrie....und Staus in der Stadt gibt's bald auch keine mehr, wenn nur noch emissionsfrei in den Cities gefahren werden darf.....und das Altauto wird Ressourcen- schonend weitergenutzt....

Der Weg ist das Ziel

Von heute auf morgen wird weder Stuttgart noch Deutschland sauber.

Aber es gibt schon heute genug Elektrobusse im Einsatz. Ganze Regionen haben da größtenteils Elektrobusse. Und auch genügend LKW und Lieferwagen als Prototypen.

Das betrifft nicht nur Privatwagen.

Es muß ein Technikwandel kommen, gerade weil wir die Autoindustrie brauchen.

Und wenn heute ein Wandel eingeleitet wird, wird es auch so 20 Jahre dauern, bis er abgeschlossen wird.

Ob Ladeinfrastruktur, auch induktive, das alles muß geschaffen werden. Und wenn wir in 20 Jahren fertig sein wollen müssen wir morgen oder übermorgen beginnen.

Dieselverbot

Hm- womit fahren in Stuttgart die öffentlichen Verkehrsmittel? Beziehungsweise womit fahren die Fahrzeuge im öffentlichen Dienst?

Manchmal sind solche Entscheidungen etwas vorschnell und erzwingen ein Verhalten, was nicht erwünscht ist- nur damit den Anforderungen Genüge getan wird. Ich bin kein Stuttgarter, würde mich aber nicht wundern, wenn die Busse teilweise noch mit Diesel fahren ....
Ein Gesamtheitliches Konzept wäre wünschenswert. Und eines womöglich gemeinsam getroffen mit den Betroffenen. Das würde ich dann voll und ganz begrüßen.....

Die deutsche Autoindustrie macht sich selbst kaputt

Dieses Urteil macht nicht die Autoindustrie kaputt. Das macht diese selbst. Schon seit vielen Jahren ist bekannt, dass Diesel viel Dreck machen. Schon vor vielen Jahren haben Ärzte und Wissenschaftler darauf hingewiesen, dass sowohl NOx als auch die insbesondere bei den modernen Dieseln anfallenden Feinst-Stäube sehr gesundheitsschädlich sind. Trotzdem haben Hersteller und auch Politiker weiter die Mär vom sauberen Diesel verbreitet. Leider geht es üblicherweise nicht um Volksgesundheit oder gar Umweltschutz, sondern ausschliesslich, wie man mit möglicht wenig Aufwand möglichst viel Geld verdienen kann. Die Hersteller heben die Arbeitsplatzkeule - und schon kuschen die Politiker.
Aber letztendlich wird produziert, was die Leute gerne haben möchten bzw. was sie kaufen.
Dummerweise wussten ja die Dieselkäufer eigentlich auch, was sie tun. Auch sie hatten Zugang zu Informationen. Aber Diesel fahren ist so einfach. Ich fahre seit über 10 Jahren CNG, dort gibts weder Staub noch NOx!

Volle Zustimmung!

Meine volle Zustimmung auch für diesen Kommentar!

In der Tat kratzt es in der Regel Autofahrer wenig ob und wodurch der eigene Nachbar Asthma oder Lungenkrebs bekommen hat...

Mich wundert schon seit langem warum nicht die Verbände der Lungenkranken, Asthmakranken etc. auf die Barrikaden gehen... !

@ 20:24 von jkausm

... und wenn wir dann alle Kraftfahrzeuge...auf Elektromotoren umgestellt haben, kommen dann die Schiffe und die Flugzeuge dran?
...Ich hoffe sehr, dass uns unsere Nachbarländer dann mit ausreichenden Mengen ... Atomstrom beliefern können, damit wir uns die Glühlampe in der Wohnung überhaupt noch leisten können - um das Wievielfache wird der Strompreis steigen???

Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen. Der einzige Grund, warum Deutschland erst 25% regenerativen Strom produziert liegt darin, das Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) mit beiden Füssen auf das Bremspedal gestiegen ist und gleichzeitig die Handbremse angezogen hat. Der Strompreis steigt auch nicht durch die regenerative Erzeugung, sondern wegen Durchleitungsgebühren durch Hochspannungsleitungen. So machen Energieversorger heute ihren Profit.
Die Strompreise werden weiterhin, wie bisher, um etwa 1-2% pro Jahr steigen.

Übrigens: Der Kohlepfennig wurde 1995 abgeschafft, aber Kohle wird immer noch subventioniert!

VAm 28. Juli 2017 um 20:24 von jkausm

Am 28. Juli 2017 um 20:24 von jkausm
Woher die Elektroenergie nehmen?

Man sollte nicht vergessen:
Benzin oder Diesel kommt nicht aus der Zapfsäule...

Da der Wirkungsgrad vom Elektromotor deutlich höher ist wird auch nicht soviel "Primärenergie" verbraucht. Wobei der Begriff "Primärenergie" bei fossiler Stromerzeugung eigentlich Unfug ist.

Beispiel Tesla, 18 kWh Verbrauch pro 100 km. Entspricht knapp 2 Liter Sprit. Und der Strom KANN regenerativ erzeugt werden. Diesel oder Benzin nicht wirklich...

Grundsätzlich dürften

Grundsätzlich dürften Fahrverbote rechtens sein, wenn eine akute Gefährdungssituation oder Notlage vorliegt, aber nur, wenn sie gleichzeitig für alle Fahrzeuge ausgesprochen werden. In einer Gefährdungssituation muss eben jede(!) zusätzliche Schadstoffbelastung vermieden werden, egal, von welchem Fahrzeug sie kommt.

Bedenklich wird es allerdings, wenn der Staat selektive Fahrverbote für Fahrzeuge verhängt, die er ja selbst zum Verkehr zugelassen hat. Dann muss er das Problem auf jeden Fall den Verursachern anlasten, und das sind nicht die Fahrzeughalter, sondern die Hersteller und/oder der Staat selbst.

Ich schlage vor, dass Hersteller und/oder Staat im Falle selektiver Fahrverbote übliche Nutzungsausfallentschädigung zu zahlen oder - auf Wunsch und ohne besondere Bedingungen - kostenlose Ersatzwagen zu stellen haben.

Verantwortung

Bevor die Dieselkäufer die Verantwortung bei jemanden anders suchen, mögen sie sich an der eigenen Nase ziehen: Sie selber haben diese Dieselstinker gekauft obwohl es Alternativen gab zum Teil vom gleichen Hersteller.

Ich frage mich allerdings...

...warum die Deutsche Umwelthilfe Fahrverbote nur für Dieselfahrzeuge verlangt. Vielleicht sollte sie ja mal ihre eigenen Webseite lesen:

http://www.duh.de/pressemitteilung/benzin-direkteinspritzermotoren-im-te...

Wenn ich mal kurz zitieren darf:

„Unser Test zeigt: Ungefilterte Direkteinspritzer-Motoren sind auf der Straße um ein Vielfaches schmutziger als gefilterte Dieselmotoren. Nach unserer Auffassung verstößt das gegen EU-Recht. Nachdem wir kürzlich ein Grundsatzurteil in diesem Zusammenhang erstreiten konnten, werden wir rechtliche Schritte gegen die Typenzulassung von Neuwagen mit ungefilterten GDI Motoren prüfen“

oder

„Aus diesem Grund fordert die DUH eine rasche und umfassende Markteinführung entsprechender Abgasreinigungstechnologie, wie sie bei Dieselmotoren seit langer Zeit im Einsatz ist.“

Der Vollständigkeit halber sei darauf hingewiesen, dass es hier um Feinstaub geht. Der Beitrag ist von 2013.

Am 28. Juli 2017 um 20:33 von blau912 Scheinheilige politische D

Das ist zu kurz gedacht. Die Hersteller die den Wandel zur Elektromobilität am schnellsten umsetzen können werden die Gewinner sein. Die Langsamen verschwinden. Es wird komplett neue Player geben und genau dieselbe Story wie bei Mobiltelefonen. Nokia, Siemens, Motorola...
Management Fehler fürs Lehrbuch.

Enteignung?

Liebe Leute, Fahrverbote in Innenstädten für Diesel sind doch längst Realität. Ich war selbst davon betroffen, weil mein alter Volvo plötzlich nicht mehr in die Innenstädte durfte. Aber ich wäre nicht im Traum darauf gekommen, deshalb nach einer "Entschädigung" zu rufen...

19:18 von Thomas Wohlzufrieden

"Wahltag ist Zahltag" da gebe ich ihnen Recht.
Und wenn 15 Millionen Dieselfahrer aus Verärgerung ihr Kreuz an der falschen Stelle machen dann wird Frau Merkel in den Ruhestand geschickt. Diese Brisant bei dem Thema muss der Politik doch die Augen öffnen.

Der Umweltschutz gewinnt?

Immer mehr Flugzeuge, Diesel LKWs, Kreuzfahrtschiffe und nicht zu vergessen benzienbetriebene Laubbläser, -sauger, Heckenscheren, Rasenkantenschneider, Rasenmäher (die sobald ein Gänseblümchen seine Blüte zeigt zum Einsatz kommt), Häxelmaschinen uvm. Aber Hauptsache erst groß Reklame machen für den sparsamen, sauberen Diesel, dann die Dieselpreise den Benzinpreisen anpassen, in Sache Abgaswerte / -Untersuchungen versagen und dann kalt Enteignen denn anders kann man es nicht ausdrücken. Wie lange steht man an eine der Messstationen in Stuttgart, die ja sicher an der Stelle steht die am gefährdetsten ist? Die Mak-Werte = Maximale Arbeitsplatzkonzentration = 8Std/Tg, 5Tg/Wo sind nämlich um ein vielfaches höher als die Grenzwerte an irgend einer Str.
Nein, ich fahre KEINEN Diesel

Ist Benzin oder Elektro Umweltfreundlicher? Nein!

Ein Dieselauto muss 200.000 fahren um auf gleiche Ausstoß von CO2 zu kommen, der bei der Herstellung einer Batarrie für Elektoauto entsteht. Dann tankt man mit Strom, dessen Herstellung auch nicht Emissionsfrei ist. Und dann weiß man noch gar nicht was mit der Altbatarie tun.
Ist das besser?
Nur weil es nicht in Stuttgart ist?

Der Umweltschutz gewinnt

Der Umweltschutz gewinnt gegen die Käuflichkeit von Volksvertretern, unter dem Deckmantel des gerade noch geduldeten Lobbyisimus ? Wenn da nicht "Köpfe rollen werden im Innenhof mehrere Gefägnisse" ... . Arbeitplatzsicherung ist eine Sache, aber diese pervertierte All-Macht der "Arbeitgeber" mit "High-End-Technologie" geduldet, unterstützt und weiter ausgebaut u.a. von der aktuellen Regierung, hat mit "Demokratie" und dem geleisteten Amtseid nichts, absolut nichts mehr zu tun !!!

Eigentlich Quatsch

Ich finde die Fahrverbote Quatsch, denn die Nutzfahrzeuge haben fast alle Dieselmotoren und verpesten die Luft um ein Vielfaches. Über die scheint sich aber niemand aufzuregen. Nur die Autofahrer scheint man mal wieder gängeln zu müssen.

Vielen Dank für die

Vielen Dank für die Diagramme. Wie man hier sehen kann, sollten die Grenzwerte für NOx auf 0,9g/km und auf 0,1 mg/m3 angehoben werden.

Deutschland ist ein

... Autoland. Fahrverbote sind doch unter diesem Aspekt völlig kontraproduktiv. Muss man wirklich immer an dem Ast sitzen, auf dem man sägt?

@ mint

Wenn es kommt, wird es wahrscheinlich wieder ein "Hintertürchen" für bestimmte Gruppen geben, die dann noch mit Sondergenehmigung in einer Übergangszeit weiter Fahren dürfen.
Otto Normalo wird es nicht sein.

Nein, denn es geht offensichtlich um Dieselmotoren.

seltsame Einstellung...

da entscheiden Richter endlich mal wirklich zum Schutz der Bürger - und es ist wieder falsch. Schnuppern Sie doch mal an Ihrem Dieselauspuff. Und schauen Sie sich den Russbelag am ach so sauberen grüne-Plakette-Auto an. Bei CNG-Autos gibts in der Regel keine Ablagerungen, es sein denn, sie werden häufig mit Benzin gefahren. Und jeder, der jetzt jammert, wusste eigentlich schon vorher, dass ein Diesel gesundheitsschädlich ist. Berichte gabs in der Presse zur genüge. Die Stadtwerke Augsburg haben seit vielen Jahren CNG-Busse im Einsatz. Hat jemand von dort schonmal etwas von zu hoher NOx oder Feinstaub-Belastung gehört?
Wenn Sie mehr über eine REALE und alltagstaugliche Alternative zu Diesel erfahren wollen, hilft Ihnen der gemeinnützige CNG-Club e.V. sicherlich gern weiter.

Es gibt Millionen Verlierer!

Und die Zeche zahlen die Millionen von Kunden die einen Diesel fahren und den nun nicht mehr los bekommen. Wenn man hier von Gewinnern redet, dann muss man aber auch die Verlierer benennen. Sollte es tatsächlich zu Fahrverboten kommen, muss es eine Abwrackprämie für den Diesel geben. Und niemand soll sich dann beschweren, dass der CO2 Ausstoß steigt.

gaaaanz einfach

Die Glühlampe in der Wohnung ist sowas von anachronistisch wie das Pferd auf der Autobahn. Kommt auch Wärme raus aber voran kommt man doch viel schneller mit einem modernen Fahrzeug. Energie ist mehr als reichlich vorhanden. Leider wird sogar noch viel zu wenig von dem vielen Windstrom der verfügbar wäre abgenommen. Woher ich das weiß? Schaue aus dem Fenster meiner Offshore Konverterstation und sehe mehr als ein Drittel der Windräder abgeschaltet durch die Schaltwarte da es zu viel Strom gibt.
Zum vermeintlich billigen Atomstrom äussere ich mich lieber nicht denn da könnte man mir fehlende Objektivität unterstellen oder schlichtweg die Dummheit. Schönen Tag!

alternative Antriebe

Wir haben uns vor 9 Jahren ein Auto zulegen müssen. Lange haben wir überlegt für welchen Antrieb wir uns entscheiden Benzin, Diesel, CNG (Erdgas) oder LPG. Schließlich investiert man sehr viel Geld und man möchte dafür auch was gutes bekommen. Nach langem zögern und einigen Probefahrten, sehr interessanten Gesprächen über gibGas.de haben wir uns schlussendlich für einen CNG VW entschieden. Wir sind von diesem Antrieb so überzeugt dass wir kurze Zeit später auch unser zweites Auto verkauften und einen Opel CNG kauften.
Ich kann das gejammer all derer nicht verstehen die sich nun über drohende Fahrverbote ärgern. Es gibt Alternativen von Kleinwagen bis Van die sofort verfügbar und absolut alltagstauglich sind. Man müsste sich nur bei der Anschaffung mal etwas in das Thema einlesen - das ist leider vielen schon zu viel. Leider wird sonst immer alles andere nach Bewertungen im Internet gecheckt aber bei wirklich großen Anschaffungen wird das wohl leider nicht praktiziert.

... und die betrogenen Käufer verlieren - aber ultimativ!

Das ist mal eine Message an die betrogenen Käufer dieser Wagen (".... der größte Verlierer ist IMMER der kleine Mann.....")
Echt toll. Also jetzt von 50 km Umkreis (weil man die verrückten Mieten in der Stadt nicht zahlen kann) genau WIE zum Job in die Stadt kommen?
Evtl. am Stadtrand parken und dann per ÖPNV weiter.
In jedem Fall Mehrkosten und Zeitverlust.

Warum war mir das nur schon seit den ersten VW-Meldungen zum Dieselbetrug völlig klar, dass es so kommen würde?
Vielleicht, weil ich mittlerweile dieses ganze total kaputte System aus tiefster Verstrickung von Politik und (auto) Industrie ganz gut intuitiv einschätzen kann?
Sorry liebe Umwelthilfe, das ist einfach nicht zielführend.

Hoffentlich verklagen sehr viele Leute dann die Autohersteller auf Schadenersatz.
Deren Aktienkurse laufen ja schon in die völlig gerechte Richtung: Steil nach unten, wo sie hingehören!

Die Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung...

...hätte schon vor vielen Jahren umweltschonende Autos kaufen können. Aber es gab ja immer soviele Totschlag-Argumente. Bis die Diesel- und Benzinpreise in letzter Zeit so stark gefallen sind, war es sogar deutlich kostengünstiger, ein umweltschonendes Auto zu fahren - aber eben etwas umständlicher: nicht an jeder Ecke eine Tankstelle und geringere Reichweiten als ein Diesel. Aber ob sie es glauben oder nicht: man konnte in den letzten 10 Jahren problemlos mit CNG unterwegs sein, sofern man eine Tankstelle am Heimatort hatte. Ich habe jedenfalls von mehr als 200000km nur sehr wenige mit Benin zurücklegen müssen.

Nicht die schnellsten, auch wenn das richtig ist...

Es muß z.B. auch eine standadisierte Ladeinfrastruktur und kein Herstellersystem wie die Tesla Super Charger geben.

Letztlich braucht so ein grundsätzlicher Wandel einen klaren Kopf und keine aktionistischen Schnellschüsse.

Was nicht heiß, daß man da nicht rasch reagieren muß.

Aber ich glaube, das wissen die deutschen Autoherstellern. Roland Berger hat das Thema untersucht, und ist zum Schluß gekommen, daß D und F da gemeinsam vorne bei der Technologie waren, klar vor Japan, Korea und den USA.

D hat aber in der Kategorie Markt nur einen hinteren Platz eingenommen (Anteil der Elektroautos am Gesamtmarkt), und in der Kategorie Industrie einen Mittelfeldplatz (Fertigungskapazitäten für E-Autos).

Interessant übrigens, daß staatliche Förderung ziemlich bedeutungslos für den Marktanteil war. Das Königskriterium war da die Infrastruktur.

Um morgen also mehr Elektroautos zu verkaufen muß heute die Infrastruktur geschaffen werden.

Immer macht weiter so

Erst eine hirnverbrannte Energieende die nicht durchdacht ist und nun die Kampfansage an eine deutsche Schlüsselindustrie?
Elektroantrieb, ich lach mich tot. Was da bis jetzt auf den Straßen rumwieselt ist ein Witz.
Da bin ich auf die nächste Instanz bei Gericht gespannt.
Aber wir können ja Deutschland in ein 3. Welt Land rückbauen.
Das ist das Einzige was schnell geht und wir haben die sauberste Luft der Welt wenn wir dann auch noch das Heizen verbieten.
Also dann mal ran. Anderst kann dieses Urteil meiner Meinung nach nicht umgesetzt werden ohne irgendwelche Ausnahmeregelungen. Die aber sind ungerecht.
Grüne Lobbypolitik schadet unserem Land genauso wie aus den Fingern gesaugte Grenzwerte die duch nichts bewiesen sind.
Vor 30 Jahren bei viel weniger Verkehr war die Luft viel dreckiger als heute. Hat dieser Umweltwahnsinn nun mal ein Ende?
Wann äußert sich unsere Kanzlerin? Will sie das wieder aussitzen?

Am 28. Juli 2017 um 21:36 von Norddeutscher

" Die Stadtwerke Augsburg haben seit vielen Jahren CNG-Busse im Einsatz. Hat jemand von dort schonmal etwas von zu hoher NOx oder Feinstaub-Belastung gehört?"

"23. Januar 2017 16:40 Uhr
In Augsburg herrscht momentan dicke Luft, auch wenn es angesichts von glitzerndem Schnee und Sonnenschein nicht danach aussieht: Seit einigen Tagen sind die Feinstaub-Werte massiv gestiegen. In der Karlstraße wurde über den Tag gerechnet am Sonntag ein Durchschnitt von knapp 130 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen."

alternative Antriebe

Und all jene die nun kontern wollen was ist denn mit den Taxen, Busse, LKW's, Transporter usw. mit welchem Antrieb sollen diese Vehikel bewegt werden......natürlich auch mit Erdgas (CNG) Dieser Antrieb ist für sämtliche Fahrzeuge einsetzbar und bereits seit einiger Zeit Serienreif von verschiedenen Herstellern ( VW, Audi, Fiat, Mercedes, Opel, Seat, Skoda, IVECO, MAN, Renault,Scania, Solaris) entwickelt und zur Bestellung bereit. Dieser ist regenerativ ( z.B. Power to Gas Technologie) und im Vergleich der günstigste Kraftstoff gepaart mit günstiger Kfz Steuer. Warum diese nicht gekauft werden - es gibt keine rationale Erklärung hierfür. Natürlich sollte eine Erdgastankstelle in der Nähe sein aber diese werden nun ja bis 2020 auf 2000 Bundesweit mehr als verdoppelt. Bislang war es kein Problem sich mit einem CNG Auto zu bewegen schließlich hat man im schlimmsten Falle ja noch einen moderaten Benzintank an Bord.

Also nicht jammern, informieren und umsteigen - fertig!

Autoaggression

>Gewonnen hat hier der Irrsinn, der Öko-Wahn und eine ideologisch motivierte Politik, auf Biegen und Brechen die Elektromobilität herbeizuführen, so unsinnig sie auch sein mag.<

Sg El Chilango,

ich fahre einen Tesla (geiles Auto :-)), was mich aber nicht daran hindert, Ihnen im wesentlichen zuzustimmen.

MfG A.

Also jetzt von 50 km Umkreis wie zum Job kommen?

Ganz einfach, mit einem CNG-Fahrzeug!

Dieses ganze Gejammer ist doch scheinheilig: jeder wusste doch immer schon, dass Diesel dreckig sind. Man braucht sich nur den Auspuff anschauen. Und ab und zu mal Nachrichten schauen. Vor vielen Jahren haben Ärzte und wissenschaftler bereits gewarnt.

Dieselfahrverbote

Diese Diskussion ist, wenn man mal die ideologischen Scheuklappen ablegt, ziemlich schwachsinnig und es wurde auf allen Seiten, Industrie, Behörden aber auch den Umweltverbänden nicht redlich vorgegangen.

Die Industrie hat geschummelt, um die Werte zu erreichen.

Die Behörden (EU und Bundesregierung) haben unrealistisch niedrige Werte auf Basis einer überzogenen Ideologie festgelegt.

Die Umweltverbände, allen voran der Abmahnverein DUH mit seinen wenigen hundert Mitgliedern, dessen Geschäftsführung sich aus Spenden und Abmahngebühren ein einträgliches Auskommen in der Empörungsindutrie sichert, bauschen Erkenntnisse, die seit Jahren jedem, der es wissen wollte, bekannt sind zu einem Skandal sonders gleichen auf.

Da gibt es nur eines: Zurück auf Los. Die Industrie muss zutreffende im realen Betrieb gemessene Werte angeben. Die Politik muss Fantasiegrenzwerte durch realistische ersetzen. Umweltverbände müssen konstruktiv mitarbeiten statt Geld aus Skandalisierung zu scheffeln.

21:36 von Thunderstorm

Sie bekommen ihren Diesel los. In Marokko dürfen sie noch fahren.

Und wenn sie ihn noch haben umrüsten lassen für viel Geld, was ja grad vor fünf Jahren aktuell war (aber da konnte man ja die ganze Lage und Entwicklung noch nicht absehen, bei so einer wahnsinnig langen Zeitspanne, das kann man jetzt echt nicht erwarten. Weihnachten steht schließlich auch immer völlig unerwartet vor der Tür)
dann haben sie den Marokkanern sogar noch einen großen Gefallen getan.
Ist doch prima! Ich hab so viel Geld, dass ichs problemlos zum Fenster rauswerfen kann, so wie Weihnachten.
Äh, Abgasskandal? ... Plakette? ... Absprachen?
Fühlt sich hier ernsthaft jemand verarscht?

wieso steigt der CO2-Ausstoß?

CNG-Autos stoßen nicht mehr aus, im Gegenteil, bei "well-to-wheel" liegen CNG-Fahrzeuge vorn. Und NOx oder Feinstaub-Probleme gibt es damit auch nicht.
Und schnell aufgetankt sind sie auch.

wieviele

stickoxidtote gab es denn 2016? und was werden wir den kindern erzählen, deren väter ihre existenzgrundlage verlieren werden für nichts und wieder nichts?

In Stuttgart wird sich sogar

In Stuttgart wird sich sogar mit 100% Fahrverbot nichts ändern.
Diese Stadt immer wieder als Beispiel heranzuziehen, ist lächerlich.
Schaut man sich vergleichbare Städte an, sieht man, das es an der Stadt liegt. Um hausgemachten Dauerstau spielt der Verbrauch/100km wohl keine Rolle.

ich stimme nur teilweise zu

Flächendeckende Elektromobilität ist wirklich unsinn - zumindest solange, wie nicht 100% unseres Stroms regenerativ ist und laut einer aktuellen schwedischen Studie allein die Produktion eines Tesla-Akkus die Umwelt soviel belastet als wennman 8 Jahre lang mit Benzin fährt. Super Gewinn für die Umwelt, die E-Mobilität.
Alternative? CNG!

Es ist alles eine Farce!

so mal einige Dinge zum Thema.
Die Grenzwerte Euro 6 liegen bei 80 mg/km
Die möglichen Werte in geschlossenen Gebäuden liegen bei 850mg/m³.
Soviel zum Thema sinnfreie Grenzwerte.
dann sollen ja nun in D 32.000 Menschen jährlich wegen der bösen Diesel sterben.
jetzt schaut man mal in die Sterbestatistiken. Dann sterben in Deutschland jährlich 31.000 Menschen wegen Atemwegsproblemen.
Also ist jetzt Rauchen nicht mehr so schlimm und auch alle sonstigen dinge in Verbindung mit Lunge etc. Nein nur die Diesel sind dran schuld!
Es ist einfach alles mehr oder weniger erstunken und gelogen!
Und wehe es gibt Ausnahmen vom Fahrverbot für ÖPNV, Feuerwehr, Krankenwagen, Baufahrzeoge, Lieferdienste, LKW, Staats und städtische Fahrzeuge und Polizei...denn dann bin ich auch eine Ausnahme!

@Am 28. Juli 2017 um 21:55 von Asparagus

Zitat: "ich fahre einen Tesla (geiles Auto :-)), was mich aber nicht daran hindert, Ihnen im wesentlichen zuzustimmen"

Mein Kommentar oben - der ja faktisch richtig ist - hindert mich nicht daran, den Tesla geil zu finden.
Wirklich ein großer Wurf, dieser Tesla.

NmE wird Tesla in der Zukunft nicht der große Player sein. Das Verdienst von Tesla ist es, den "Altparteien" der Auto-Industrie Dampf unter dem Allerwertesten zu machen.
Zudem ist der Elon Musk als Unternehmer super! Mein Vorbild. Jetzt entscheidet sich, ob die Elektromobilität grundsätzlich Sinn macht oder nicht.

Tesla ist ja gerade ein Paradebeispiel dafür, dass nur was Gutes entstehen kann, wenn die Politik ihren schädlichen Einfluss beiseite lässt!

Es sei Ihnen aber gesagt, dass die Produktion der Batterien für den TEsla so viel C02 freisetzt. Davon könnten Sie 8 Jahre lange einen herkömmlichen Diesel fahren!

@Am 28. Juli 2017 um 21:49 von mikeyaa

Zitat: "Interessant übrigens, daß staatliche Förderung ziemlich bedeutungslos für den Marktanteil war. Das Königskriterium war da die Infrastruktur."

Möchte Sie da nur ungern korrigieren.

Das Schlüsselkriterium ist nicht die Infrastruktur.

Das Schlüsselkriterium ist die Batterietechnologie.

Die neuesten Batterien (Li-Ionen) speichern ca. 220 Wh/kg.

1 kg Benzin speichert fast das Hundertfache! Faktor 1: 100!!

Und das ist exakt der Grund dafür, dass das Hauptproblem bei der Geschichte Reichweite ist und die Speicherung von Strom.

Die Infrastruktur selber würde relativ schnell kommen, wenn man sich grundsätzlich für E-Mobilität entschieden hat und man das Problem des Stromspeicherung gelöst hat.
(wofür ich aber keine wirkliche Lösung sehe!).

@Am 28. Juli 2017 um 21:27 von Green mile

Zitat: "Ein Dieselauto muss 200.000 fahren um auf gleiche Ausstoß von CO2 zu kommen, der bei der Herstellung einer Batarrie für Elektoauto entsteht. Dann tankt man mit Strom, dessen Herstellung auch nicht Emissionsfrei ist"

Echt?? -- NIcht emissionsfrei?

Das behaupten die Grünen aber immer! :-)

Siehe Rede Prof. Meuthen (AfD) zu diesem Thema!
(großartig!)

21:30 von putin an hänger

Eigentlich Quatsch

Ich finde die Fahrverbote Quatsch, denn die Nutzfahrzeuge haben fast alle Dieselmotoren und verpesten die Luft um ein Vielfaches. Über die scheint sich aber niemand aufzuregen. Nur die Autofahrer scheint man mal wieder gängeln zu müssen.
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In den letzten Wochen hätten Sie bereits mehrfach lesen können, das die Schikane bei den Lastkraftwagen neben den Mautkosten auch niedrigere Schadstoffausstösse bewirkt hatten.
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Aber ohne LKWs ist Deutschland bald kein attraktives Ziel mehr?

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Elektroantrieb

Ich gebe ihnen absolut recht, daß die Autoindustrie die deutsche Schlüsselindustrie ist.

Aber genau deswegen darf man den sich stark veränderten Markt nicht anderen Ländern überlassen. Der Wandel zur Elektromobilität ist Fakt. GB, F, USA (zumindest Bundesstaaten wie Kalifornien mit knapp 40 Mio. Einwohnern) haben Gesetze in Arbeit, China baut massiv seine Elektroautoindustrie, Volvo wird an 2019 nur noch Elektroautos anbieten.

Gerade um unseren Kindern eine weiterhin so starke Autoindustrie zu hinterlassen muß man sich da weiterentwickeln.

Das wissen sogar die Vorstände der deutschen Autounternehmen, siehe viele Interviews mit sehr präzisen Einschätzungen dazu meiner Meinung nach. Offenbar aber nicht Sie...

Daß in D (schon alleine unser Nachbarland F hat fast 3x so viel Marktanteil bei E-Autos, ganz zu schweigen von Norwegen, Schweden oder NL) so wenig E-Autos verkauft werden hängt an der noch armseligen Infrastruktur für diese Autos. E-Auto in D = hochgradig unbequem.

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