Kommentare

Endlich legalisieren, Kosten

Endlich legalisieren, Kosten sparen! Es gibt zwar Argumente gegen, aber dann müsste man ehrlich gesagt auch Alkohol verbieten usw.

Was würde auch die Polizei endlich entlastet. Man wird die Kiffer nicht davon abbewegen, wenn man es kriminalisiert. Der Konsum steigt seit Jahren stetig. Die Polizei müssen wir zahlen.

Der Markt regelt ...

... den Preis und das ist gut so. Und dass die Kasse nicht zahlt, ist richtig. Ich möchte als Kassenmitglied kein Cannabis mitfinanzieren. Basta.

Einfach lachhaft…

Lieferengpässe bei etwas was jeder 17jährige anbauen kann. Willkommen in Deutschland.
Und was ist das für eine Idee Hanf erst zu erlauben, wenn Opiate nicht die gewünschte Wirkung haben?
Schaut halt mal nach Holland - die Kids da kiffen bei weitem nicht so viel wie die hierzulande - einfach weil es nix besonderes ist - kann man sich im Coffeeshop kaufen, nett da rauchen und dann wie nach einem Bier nach hause gehen, den Stummel auf dem Weg rauchen und fertig.
Der Aufriss der hier um die Geschichte gemacht wird ist einfach lachhaft.

Selbst anbauen

Wenn ich in der verzweifelten Lage wäre eine schwere Krankheit zu haben und müsste mit schlimmen Schmerzen kämpfen, wäre es mir gelinde gesagt Wurscht, ob der Anbau illegal ist.
Dann sollen die eben einen schwer kranken Menschen in den Knast stecken.....

@ Krawanke

"Ich möchte als Kassenmitglied kein Cannabis mitfinanzieren. Basta."

Ich hoffe sie bleiben gesund. Meine Frau hatte nicht das Glück, und Cannabis ist der einzige Wirkstoff der (einigermaßen) hilft.

@karawanke

"Der Markt regelt den Preis"
Der Straßenpreis liegt bei ca. 10,- EUR pro Gramm und damit bei weit weniger als der Hälfte als was Apotheken dafür verlangen.

"Und dass die Kasse nicht zahlt, ist richtig."
Nein, ist es nicht. Die rechtliche Lage ist eindeutig und die Kassen haben sich dem zu fügen!

"Ich möchte als Kassenmitglied kein Cannabis mitfinanzieren."
Und ich möchte Ihre OP und Chemo nicht mitfinanzieren, wenn Sie mal an Krebs erkranken, am besten noch durch Rauchen. Oder Ihre Physiotherapie, wenn Sie sich beim Skifahren die Gräten brechen. Muß ich aber auch. Daher ist Ihr "Wunsch" irrelevant.

@ karawanke

>>> Ich möchte als Kassenmitglied kein Cannabis mitfinanzieren. Basta.
.
Cannabis ist billiger und effektiver als Alternativprodukte. Zudem weniger schädlich/Nebenwirkungen als chemische Medikamente.
Ich als Kassenmitglied zahle daher lieber Cannabis als ein künstliches, überteuertes Produkt der Pharmaindustrie.

Einzige sinnvolle Lösung ist

der freie Verkauf an alle in Apotheken, oder gesonderten Shops. Dann gibt es auch keine Engpässe mehr, im Gegenteil, ein neuer, lukrativer Wirtschaftszweig für alle Beteiligten würde geschaffen, die Konsumenten entkriminalisiert, dadurch die Polizei/Gerichte entlastet und Steuereinnahmen würde es auch generieren.

Es ist schon enttäuschend

Es ist schon enttäuschend anzusehen, wie sich die Krankenkassen winden, um bloß nicht zahlen zu müssen... was sie allerdings laut Gesetz tatsächlich müssen, und daher ist beinahe jede Klage vor Sozialgerichten auch erfolgreich.

Es ist verdammt zynisch, wenn man auf diese Weise Patienten letztlich wieder in die Illegalität zwingt.

Wer es sich leisten kann und nicht illegal handeln will, der lässt sich ein Privatrezept ausstellen. So was nennt man wohl Zwei-Klassen-Medizin?!

Ja, auch ich sehe gern, wenn meine Krankenkassenbeiträge für ungefährliche und hilfreiche Substanzen wie Cannabis ausgegeben werden! Einem Patienten seine Medizin zu verweigern ist einfach nur unmoralisch (aka "geht gar nicht!").

Preise nicht nachvollziehbar

"Denn die Cannabistherapie ist teuer - ein durchschnittlicher Patient kostet rund 9000 Euro pro Jahr."

Und wie hoch wären die Kosten, wenn der Gesetzgeber Cannabis dem Tabak gleichstellen würde - 100 Euro?

schaut nach Uruguay

und lernt, wie man sowas macht!

Gesetzliche Krankenversicherung heisst ...

... das der Gesetzgeber die Bedingungen definiert, und das macht er sehr stringent und sehr konkret. In §12 SGB V heisst es eineindeutig:
"(1) Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserbringer nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen."
Insofern dürfen die GKV'en nur bewilligen, wenn die Bedingungen des § 31 (6) SGB V erfüllt sind. Insbesondere darf keine alternative anerkannte Heilmethode für den Einsatzzweck zur Verfügung stehen (Cannabis ist dies im Übrigen fast nirgendwo).
Insofern ist die Hoffnung der deutschen Konsumenten, statt des Dealers jetzt den Arzt zur Beschaffung zu "konsultieren" eben nur ein Träumchen.

@karawanke

"Ich möchte als Kassenmitglied kein Cannabis mitfinanzieren. Basta."..wohl aber die üppigen Gewinnmargen der Pharmaindustrie ...kein weiterer Kommentar nötig

Preise nicht nachvollziehbar!

Die Apotheke will 25 € haben?
Auf der Straße liegt der Preis bei 10 bis 12 €.

Wer sich als chronischer Patient illigal einen Hanfzucht-Schrank hinstellt kann damit langfristig Erzeugerpreise von unter 3€ das Gramm realisieren.
Im großen Stil professionell angebaut wären Hanfprodukte spottbillig!!! "Pfennig-Beträge" für das Gramm!

Sie wären billiger als die meisten Pharma-Alternativen und die Krankenkassen würden durch Hanfmedizin finanziell entlastet.

Früher wurde Hanf auf deutschen Feldern angebaut. Das war zwar der Fasern wegen, war aber die gleiche Art.
Hanfanbau ist relativ leicht: Hanf ist robust, braucht wenig bis keinen Einsatz von Chemie und der Boden muss wenig vorbereitet werden. Dazu ist er relativ trocken-resistent (wächst auch gut auf marokkanischen Feldern).

Dass wir Versorgungsengpässe und Wucherpreise haben ist allein politisches Versagen!

@ karawanke "kein Cannabis mitfinanzieren"

Aha?!

Wie ist es denn mit Opioiden? Die finanzieren Sie durch Ihre Krankenkassenbeiträge im großen Stil.

Oder Benzodiazepine? Ein nicht unerheblicher Anteil der Suchtkranken entfällt auf diese Droge. Die finanzieren Sie auch.

Was ist mit Amphetaminen? Sie finanzieren Ritalin und andere über Ihre Beiträge.

Was ist mit Kokain-Derivaten? Lidocain und andere Lokalanästhetika...

Was ich Ihnen sagen will: Viele Wirkstoffklassen, die Sie als illigale Droge kennen haben gleichzeitig ein hohes medizinisches Potential, welches seit jeher in großem Umfang genutzt wird.

Auch die Wirkstoffe im Hanf haben ein hohes medizinisches Potential. Und die Nebenwirkungen sind verglichen mit allen oben genannten Wirkstoffklassen relativ harmlos! Das sind Fakten, da ist sich die Medizin-Welt weitgehend einig. Und das obwohl das gar nicht im Sinne der Pharma-Lobby ist.

Aus wissenschaftlicher Sicht ist es ein Skandal, dass ein modernes aufgeklärtes Land wie Deutschland bislang diese Wirkstoffe nicht nutzt

@spetzki

Cent Beträge pro Gramm sind quatsch! Das ginge nur auf dem Feld so billig und da ist die Qualität dann nicht gegeben. Für Medizinische Zwecke wird es überall wo es erlaubt ist in geschlossenen Räumen angebaut. Da ist der treibende Kostenfaktor allein der Strom.

Es geht den GKV's in Deutschland schon lange nur noch ums...

...Geld.
Nicht nur bei Patienten die Cannabis benötigen, da andere Mittel entweder nicht helfen oder zu große Nebenwirkungen haben.

Ist bei mir nicht anders.
Meine Schmerztherapie kostet im Jahr zur Zeit rund
2.662 €.
Bei Cannabis würde es 3-4mal so teuer sein.
Der große Unterschied ist der, daß Cannabis wesentlich weniger Nebenwirkungen hat und somit weniger schädlicher ist für den Körper.
Immerhin rede ich hier von einer lebenslangen Anwendung der Präparate.
Zur Zeit muß ich Oxycodon Akut nehmen (4mal tägl.)
Bei Hanf bräuchte ich wesentlich weniger bis gar Null.

Aber den Kassen ist das egal.
Alleine die Regelung, daß wenn es ein anderes Mittel gibt, Cannabis nicht oder schwer zu erhalten oder gar auf eigene Kosten gekauft werden müßte, treibt viele Menschen in den Wahnsinn und Ruin.

Nein, unser Gesundheitssystem u. auch die dafür verantwortlichen Politiker kümmern sich
Null um den Patient Mensch.

Es geht wie immer nur ums Geld.

@11:31 von OrwellAG - also bitte, es geht doch nicht um den...

...Konsum eines Kiffers, der gerne einen Rausch haben möchte.
---
Es geht darum, ein Gesetz zu verabschieden, daß die Menschen den kostenfreien Zugang zu ihrer Medizin ermöglicht.

Und da streuben sich eben die Kassen mit der schlichten Behauptung, daß es Ersatzmedikamente gibt, die der Patient nehmen muß.
Oder eben der Patient muß selber zahlen.
Der Otto-Normal-Patient kann das aber nicht.
Zumal die meisten Menschen, die so ein Medikament benötigen sowieso nicht mehr arbeiten können.

@ keine-ahnung

"wirtschaftlich sein"
"insbesondere darf keine alternative anerkannte Heilmethode für den Einsatzzweck zur Verfügung stehen (Cannabis ist dies im Übrigen fast nirgendwo)."

Hanf ist eine der ältesten Kultur- und Heilpflanzen der Menschheit.
Das ist keine neue Idee. Und es ist keine "alternative Heilmethode"! Das ist kein Bachblütentee - Hanf enthält hochpotente Wirkstoffe.
Es sind bestens bekannte und gut erforschte Wirkstoffe.
Man hat Hanf über Jahrzehnte zu dämonisieren versucht (und kann dafür immer noch keine Fakten vorlegen).
Fakt ist aber: In vielen Fällen sollte Hanf die erste Wahl sein, weil:
- sehr geringes Nebenwirkungspotential
- wenn richtig gemacht unschlagbar günstig
- große Patientencompliance. Viele Patienten ziehen einen traditionellen pflanzlichen Wirkstoff einem modernen Wirkstoff vor.

Aus den von Ihnen zitierten Passagen interpretiere ich, dass Hanfmedizin stärker gefördert werden muss.

@ Donidon: Feld ginge

Man muss sich natürlich fragen, wie sich die Einnahme dieser Wirkstoffe langfristig entwickeln sollte.
Ich denke: In die gleiche wie für alle anderen Wirkstoffe auch: standardisierte Medizinprodukte: Tabletten, Tropfen,...Zäpfchen :-)

Das würde bedeuten, dass man die Wirkstoffe aus dem Pflanzenmaterial löst und isoliert und daraus standardisierte Produkte herstellt.
Für diese Anwendung darf der Wirkstoffgehalt im Pflanzenmaterial ruhig schwanken.

Und demnach sind "Pfennigsbeträge" realisierbar.

Soll die Hanfblüte selbst möglichst reproduzierbare Wirkstoffkonzentrationen haben - dann haben Sie Recht: Dafür muss man möglichst alle Parameter konstant halten, inklusive Beleuchtung, Nährstoffangebot (über hydroponische Systeme), Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

Die Hanfblüte dem Patienten zu überlassen ist aber nicht die beste Lösung. Denn diese Selbstmedikamentation (rauchen, verdampfen, Plätzchen backen,...) ist ungenau und weniger zielführend, als moderne Verabreichungsformen.

11:49 von karawanke

"Und dass die Kasse nicht zahlt, ist richtig. Ich möchte als Kassenmitglied kein Cannabis mitfinanzieren. Basta."

Dann wünsche ich Ihnen von Herzen, daß Sie nie in die Situation kommen mögen, daß Cannabis die einzige Möglichkeit ist, einigermaßen menschenwürdig zu leben und später sterben zu können. Mein Mann hat ALS. Betroffen sind bei ihm beide (erstes und zweites) Motoneuron. Besonders schmerzhaft sind die Muskelkrämpfe. Sein Arzt würde im Cannabis verordnen, die Kasse zahlt nicht. Bei den anderen Medikamenten hat er mit enormen Nebenwirkungen zu rechnen, z.B. Leberschädigungen.

Es werden immer mehr Länder

Es werden immer mehr Länder schlau und legalisieren Cannabis, warum müssen wir es immer komplizierter machen als es ist.
Wir lassen es über Apotheken, Krankenkassen und Ärzte vertreiben, was für ein Bürokratiemonster.
Jeder Mensch ist in der Lage Cannabis anzubauen und es wird überall gemacht. Also legalisiert es einfach und wir sparen Geld und Ärger.
Das ist ein Mrd. schwerer Markt den D links liegen lässt. Cannabis wurde und wird schon immer konsumiert. Der Erwerb ist so leicht wie Kekse zu kaufen.
Das könnte tausende Arbeitsplätze in D schaffen, stattdessen unterstützt man die Pharmaindustrie, damit sie ihre teuren Präparate verkaufen können.
Selbst Amerika hat diesen Markt erkannt. Allein eine natürlich wachsende Pflanze zu verbieten und dafür gebrautes Bier, gebrannter Schnaps usw erlauben. Das ist doch komisch!
D merkt es immer zum schluss!
Ich hoffe ich erlebe noch jemals die komplette Legalisierung!

"Es sind bestens bekannte und gut erforschte Wirkstoffe."

Man sollte nicht Irgendetwas schreiben, nur um Irgendetwas zu schreiben.
Evidente Studien zur Therapie von Erkrankungen oder auch nur zum adjuvanten Einsatz von Dronabinol oder Nabilon können Sie sich selbst als Mitarbeiter eines Sägewerkes an einer Hand abzählen. Evidente Studien sind aber zwingende Grundlage für die Erstellung von Therapiestandards und Leitlinien der Fachgesellschaften.
Insofern können Sie sich Ihre "Fakten" zumindest in der kassenärztlichen Versorgung in 99,5% der Fälle für die nächsten Jahre dorthin stecken, wo die Sonne selten Gelegenheit hat, sie zu sehen.
Weil in genau dieser Relation gibt es standardisierte Verfahren, die preiswerter sind als Cannabis auf Rp. - und dann müssen wir dieses zwingend verordnen, die Kassen dürfen teurere Verfahren nicht bewilligen und der Patient kann diese nicht beanspruchen. That's the way - und ich möchte nicht in die Verlegenheit kommen, die Tüten meiner Patienten selbst bezahlen zu müssen.

Wir besitzen ein

Wir besitzen ein Endocannabinoid-System an dem die Cannabinoide CBD, THC & Co. (über 100 gibt es) andocken können. Wir produziert auch selber seine eigenen Cannabinoide. Da aber die Forschung bei Cannabis so lange unterdrückt wurde, fehlt es oft an Studien, und damit die Evidence. Schaut euch doch mal all die Leute auf der Welt an die "Kiffer" geschimpft werden. Denen gehts mit dem Kraut oft besser als mit chemisch hergestellter "Medizin", das Cannabis brauch man nur bestimmen, ernten, trocknen und einnehmen.

Wie immer gehts um Profitmaximierung, wenn Patienten leiden müssen (siehe Krebsmedikamente). Nicht nur Methadon zeigt überraschenden Ergebnisse, Cannabis auch!

Arzt, "Das macht Psychosen!"
Patient: Das mit Psychosen und Cannabis ist ein Henne und Ei Problem.

(Satire)
Ist das Risiko einer induzierten Psychose sehr hoch wenn ein "Arzt" das Wort "Cannabis" hört? Oder war eine Psychose GEGEN 'Cannabis als Medizin', schon vorher da?
(Satire off)

Es ist definitiv gesundheitsschädlich

Man muss leider immer wieder festhalten, dass der Missbrauch von Cannabis als Droge abhängig macht und genau wie Alkoholsucht massiv das Nervensystem schädigt.
Schönfärberei und Kiffer-Idyll bringen da gar nix.

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