Kommentare

Dafür benötigt man keine Studie

Um zu der Erkenntnis zu kommen, das deutsche Medien über die Flüchtlingskrise einseitig berichtet haben, bedarf es keiner Studie. Dazu war diese Einseitigkeit viel zu offensichtlich. Fast noch schlimmer finde ich aber die damalige Vorverurteilung von jenen, welche die Flüchtlingspolitik und die Berichterstattung darüber kritisch gesehen, und sich entsprechend geäußert haben haben.

?

"Und unmittelbar nach der eigentlichen Flüchtlingskrise habe bei den Medien eine "Selbstreflexion" eingesetzt. Die sei in der Studie aber nicht mehr aufgenommen worden. Details zur Methodik werden am Montag veröffentlicht."

Was für eine jämmerliche Verteidigungsversuche...
Das war auch nicht der Sinn der Studie, denn die Stimmung wurde vorher erzeugt. Und darum ging es in dieser Studie.

Wenn das Vertrauen erstmal hin ist, ist es sehr schwer es wieder aufzubauen (ob privat oder beruflich) und da sind "Selbstreflexionen" höhstens der erste Schritt zu Besserung. Der zweite ist eine Entschuldigung und dann geht es weiter.

Insbesondere die folgende Kritik:

>Das Thema "Flüchtlingskrise" sei vor allem aus der Perspektive von Politikern beschrieben worden.

Dabei sei zudem vorwiegend über die Regierungsparteien berichtet und deren Positionen zum Teil unkritisch übernommen worden.

In rund der Hälfte der Berichterstattung sei der journalistische Qualitätsgrundsatz der Neutralität und Sachlichkeit nicht eingehalten,<

entspricht ganz und gar meinem Eindruck bezüglich der Berichterstattung bei der „Tagesschau“.

Die vorgebrachte Kritik:

(1)„Gastbeiträge in den untersuchten Medien seien für die Studie nicht berücksichtigt worden.“ und
(2)„dass sie in 'vielen' Kommentaren gegen eine unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen plädierte“

ist in meinen Augen mehr als dürftig. Denn zu (1) kommt es ja auf die eigene Berichterstattung an und zu (2) entspricht ein Kommentar, der sich gegen die unbegrenzte Aufnahme von Flüchtlingen ausspricht genau der Kritik Berichterstattung "aus der Perspektive von Politikern". Hier CSU.

Sehr neue Erkenntnis

jeder der täglich in die Medien geschaut hat wusste das, das zum Teil keine Berichterstattung sondern ein Lern und Erziehungsauftrag.
Und das ist heute in einigen Medien immer noch zu spüren, kommt darauf an welche man am Morgen liest oder ansieht.
Auch die Unterscheidung zwischen Flüchtlings oder Migrantenwelle ist bis heute nicht gegeben.
Zu dieser Zeit und teilweise heute noch wird oder wurde jede kritische Stimme weg-gebügelt.
Und man glaubte das der Bürger das nicht merkt, der Bürger ist aber oft klüger als die Obrigkeit meint.

Gruß

Des Pudels Kern

In meinen Augen trifft der Leiter der Studie, Professor Michael Haller, genau des Pudels Kern bezüglich der Medienbranche, wenn er "glaubt, dass eine 'Sinn- und Strukturkrise' die Medienbranche erfasst habe. 'Große Teile der Journalisten haben ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt'.“ ("WELT" vom 20.07.2017)

Überlastung deutscher Gerichte

.....nicht nur Gerichte sind an der Belastungsgrenze auch das "Nervenkostüm" einen Teils der Bevölkerung welche nicht der Meinung sind das
Flüchtlinge eine "Bereicherung für unsere Gesellschaft" sind,
denn nicht nur das Gewalttaten (Köln, Schorndorf u.s.w.) begangen werden welche es vor dem Flüchtlingszuzug so nicht gegeben hat, es werden staatliche Ressourcen gebunden (seien es Gerichte, Sachbearbeiter, Sozialarbeiter,Ärzte, Lehrer, Polizisten u.s.w. u.s.w.) die eigentlich hauptsächlich den Staatsbürgern zur Verfügung stehen sollten, die diese durch die täglichen Steuern auch bezahlen.........
die Steuermittel welche direkt an die Asylsuchenden bezahlt werden möchte ich hier nicht unerwähnt lassen & auch die Unterbringung gibt Anlass zur Kritik..........
all das läuft, davon bin ich fest überzeugt, auf einen innerstaatlichen Konflikt hinaus der immenses Gewaltpotential beinhaltet............

Natürlich ist jede Studie

Natürlich ist jede Studie auch angreifbar. Und natürlich ist es angenehmer sie zu kritisieren, als sich an die eigene Nase zu fassen.

Meinungsvielfalt gibt es bei den Themen Asyl und Immigration bei der ARD nicht mehr. Man hat eine spezielle Sichtweise als die einzig moralische ausgemacht und gibt diese weiter.

Ich erwarte von den öffentlich rechtlichen Rundfunk dass er mir, als Wahlberechtigten, Informationen bereitstellt, so das ich mir eine eigene Meinung bilden kann.

Stattdessen habe ich den Eindruck, man versucht zu erziehen, indem man einige Informationen gezielt zurückhält, andere in den Vordergrund schieb.

Für mich ist seit August 2015

Für mich ist seit August 2015 eine Welt zusammen gebrochen und zwar die Medienwelt.
Es gab so viel Gehirnwäsche in den Zeitungen und so viele offensichtliche Unwahrheiten, das ich stark an unserer 4. Gewalt verzweifelt bin.
Die Studie betrachtet ja nur die Zeitungen, wenn ich ehrlich bin, haben sich ARD und ZDF noch schlimmer verhoben, ich kam mir häufig wie in der Schule vor, anstatt Informationen und kritisches Hinterfragen zu Politikeraussagen, kam Hofberichterstattung und Kanzlerinhymnen, da wurde der Auftrag doch extrem verfehlt, eigentlich ist total versagt wurden, das war teilweise nur Propaganda.
Zum Glück gibt es genügend Schweizer Zeitungen, die freier berichtet haben.

Mein Vertrauen in den ÖR ist jedenfalls eindeutig und nachhaltig zerstört, es kommt mir vor als ob die Hintergrundgespräche im Kanzleramt den Informationsbefehl geben und im ÖR als Volksauftrag umgesetzt werden.
Brave New World, ich habe es deswegen gleich nochmal gelesen....

Studie kritisiert

Studie kritisiert Berichterstattung zur Flüchtlingskrise
Die Mängel in der Berichterstattung der Mainstream-Medien, insbesondere der GEZ finanzierten Medien gehören inzwischen, dank der sozialen Medien, zum Allgemeinwissen. Wer aufmerksam die aktuellen Ereignisse im Wahljahr verfolgt, der stellt nach wie vor fest wie das Establischment an der Meinungshoheit werkelt und zunehmend Kritiker in eine bestimmte Schublade einordnet und nicht nur auf Twitter/Facebook sanktioniert.
Zur Zeit läuft wieder eine gigantische Nebelkerzen Aktion bezüglich Flüchtlingsbewegung und Folgewirkungen ab. Man kann zusammenfassend feststellen, dass die Medien wie die Politiker nicht Lügen aber einen großen Teil der Wahrheit verschweigen. Der betroffene Bürger ist da mehr mit der Realität konfrontiert.

zweifellos wird

über die Flüchtlinge/ Migranten & die dadurch entstehenden immer neuen Krisen einseitig, verlogen, verharmlosend & beeinflussend berichtet..
und kritische Stimmen werden wo es nur geht unterdrückt, so wurde (nur zum Beispiel) ein Kommentar von mit zur Überlastung deutscher Gerichte durch Flüchtlingsklagen mehrfach zensiert & nicht veröffentlicht obwohl dieser offensichtlich nicht gegen die Kommentar-Regeln verstößt....

Meinungsmacher

Medien haben mit parteipolitischen Hintergrund von Anfang an pro Flüchtlinge berichtet. Die wenigen kritischen Stimmen wurden schnell in die rechte Ecke gestellt bzw. aus dem ÖR verbannt. Seit einiger Zeit (Wahlen) wird Thema Migration totgeschwiegen und man befasst sich lieber mit Trump und dessen
Eskapaden als hausgemachte eigene Probleme auszusprechen.

Da fühlen sich einige...

...endlich bestätigt. Nach dem beliebten Motto "hab ich doch schon immer gesagt" und ja, viele haben das schon immer gesagt.
Hier mal eine andere Perspektive. Ich war und bin dafür, dass man Flüchtlinge und Migranten aufnimmt, ihre Asylanträge prüft usw. anstatt sie an der Grenze oder auf dem Meer im Stich zu lassen.
Ich habe nie geglaubt, dass das ohne Probleme gehen wird und auch nicht, dass das umsonst zu haben ist. Da hatte ich auch nicht den Eindruck, von den Medien eingelullt zu werden. So blauäugig bin ich nicht.
Ich war und bin aber der Meinung, dass ein Land wie D, das hin bekommt und finde es peinlich, dass viele andere Länder sich aus ihrer Verantwortung stehlen.
Wahrscheinlich würden die wenigsten von uns einen Menschen absichtlich ertränken, um Geld zu sparen. Ich möchte ihnen zusätzlich auch nicht beim Ertrinken zuschauen, weil ich den moralischen Unterschied nicht sehe.

Mathematik

Für mich war besonders schlimm, das bereits Texte gerötet wurdenn, die bezweifelten das Deutschland das Sozialamt der Welt werden kann.
*
Auch wenn die Asylverpflichtung nicht bezweifelt wurde.

einseitige Berichterstattung

selbstverständlich
nach Aussage der Medien hat sich die Hilfsbereitschaft hierzulande überschlagen
keiner hat hinterfragt war skeptisch
.
also mein Eindruck war anders
im Bekannten oder Freundeskreis ...klar vielleicht sind die alle "rechtslastig"
- fühle ich mich deshalb dort wohl
aber auch bei Kollegen ... die sind nicht von mir rausgesucht worden
waren die wenigsten so begeistert
und wenn man zufällig Gespräche mitbekam, in Cafe/Restaurant ....
ganz zu schweigen wenn man in Threads unterwegs war .... die Anschuldigungen die man dabei erfuhr, wenn man teilweise das Wort "Wirtschaftsflüchling" in Erwägung zog gar Statistiken heranzog

10:07 toto96

Ihrem Kommentar kann ich nur voll zustimmen. Danke.

10:07 toto96

Ihrem Kommentar kann ich nur voll zustimmen. Danke.

@ toto96: Adlershof auferstanden

Sie kamen sich vor wie in der Schule? Ich weiß nicht, wie alt Sie sind. Jahrgang 96? Ich bin ein paar Jährchen alter. Und ich kam mir deshalb vor, als wäre die "Aktuelle Kamera" auferstanden: Das Jubeln, das Verzerren, das Verschweigen, das Niedermachen bis hin zur Diffamierung, alles vorgetragen mit der festen Überzeugung, die Wahrheit gepachtet zu haben und für das Glück der Menschheit zu kämpfen (weshalb jedes Mittel erlaubt ist), und natürlich gebetsmühlenartig immer und immer wieder vorgetragen - Adlershof wie es leibte und lebte.

Sehr viel hat sich an diesem Gefühl übrigens nicht wieder geändert.

Wenn die Medien einseitig berichtet haben, dann würde

mich interessieren, welchen Wahrheitsgehalt die Ängste und Aufwiegelei von rechtspopulistischen Gruppen der Wahrheit entsprachen.

Gab es Probleme? Ja
War Deutschland überfordert? Nein.
Wurde Deutschland überrannt? Nein
Wurde Deutschland krimineller? Nein

Von der rechten Seite wurde ein übergroßer schwarzer Mann an die Wand gemalt, der rein gar nichts mit Realität zu tun hatte. Daß zu diesem Malern die CSU und Teile der CDU gezählt haben.......

Daß die Medien gegen die Fakenews der Rechten argumentiert haben, und daß einige Menschen lieber dem Schwarzem Mann geglaubt haben, und nicht den Medien, und dadurch eine Spaltung entstand, ist nicht die Schuld der Medien.

10:40 von dr.bashir

Sie versuchen ein Argument moralischer Erpressung zu konstruieren. So kann man halt nicht politisch diskutieren.

Fazit:

1. Vertraue keinem Medium allein, weder öffentlich-rechtlich noch privat, weder inländisch noch ausländisch, weder regierungsnah noch regierungsfern. Keines ist neutral. Alle filtern Informationen, alle berichten subjektiv.

2. Informiere Dich aus möglichst vielen verschiedenen Quellen. Nicht nur inländischen, sondern auch ausländischen. Alle diese Quellen sind subjektiv, alle Informationen gefiltert und bearbeitet, aber in ihrer Gesamtheit liefern sie ein einigermaßen stimmiges und zuverlässiges Bild.

3. Wäge stets ab, ob eine Information plausibel sein kann. Widerspricht sie früheren Informationen, allgemein anerkannten Tatsachen oder der eigenen Erfahrung? Dann ist sie nicht plausibel und muß hinterfragt werden. Aber sie darf auch nicht gleich pauschal als Fake abgetan werden, da sich Umstände durchaus ändern können.

Meinungsbildung

Hoffentlich dürfen wir ab jetzt die Flüchtlingspolitik Merkels kritisieren, ohne in eine "rechte Ecke" gestellt zu werden. Es ist höchste Zeit, dass die Meinung der konservativen Bevölkerung auch wieder geäußert werden darf und auch Ernst genommen wird.

Berichterstattung Asylkriese

Eine Studie braucht mann dafür wirklich nicht jeder der den Zeitungsberichten wiedersprach wurde in die Rechte Ecke gestellt,oder wer einen kritischen Kommentar geschrieben hat der hatte keine Chanze das er veröffentlicht wurde,ist Teilweise ja auch heute noch so.
Sowas kann mann auch Steuerung der Meinung durch öffentliche Medien nennen und ist auf keinenfall freie Meinungsäußerung

zu viel Wahrheit

Ich fürchte um die Karriere des Professors, von ihm werden wir in Zukunft wohl nur noch in den alternativen Medien hören.
"Wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd." ( chin. Weisheit)

11:06 von denniskiel

Mir geht es ebenso. Bin Mittsechziger und habe die gleichen Erfahrungen gemacht.

Und was nun?

Ändert sich jetzt was an der Berichterstattung? Seit Monaten hört man kaum noch Zahlen über Migranten. Täglich werden hunderte/tausende aus dem Mittelmeer gefischt und nach Italien verbracht. Wo bleiben die denn? Die bleiben doch nicht in Italien. Ich habe das Gefühl, hier wird etwas totgeschwiegen.

10:40, Boris.1945

>>Für mich war besonders schlimm, das bereits Texte gerötet wurdenn, die bezweifelten das Deutschland das Sozialamt der Welt werden kann.<<

Solche Texte habe ich hier in großer Zahl gelesen.

11:07 von to be stupid - first

War Deutschland überfordert? Nein.

Doch, hat man bei der Arbeit mit den Geflüchteten an vielen Stellen mitbekommen. Manche Herausforderungen warten auch noch.

Sehr einseitig

Über die Vergewaltigung und Mord in Freiburg wurde hier nicht berichtet.
Begründung, notgedrungen wegen des Aufschreis der Bürger: Wäre eine regionale Sache.

Über einen Syrer der als Bäcker-Azubi eingestellt wurde berichtet, ist der jetzt in der ganzen Nation als Bäckerlehrling tätig?

Ich fühle mich nicht "erzogen"

Ich schließe mich voll und ganz @dr.bashir an. Dass ich mich für die Flüchtlinge einsetze, kommt nicht daher, dass irgendwelche hinterlistigen Medien mich durch Desinformation und subtile Manipulation dazu "erzogen" haben. Und schon gar nicht mache ich das, weil es "Mainstream" ist oder ich irgendeiner "Elite" gefallen will.
Es entspricht einfach meinem Charakter. Andere mögen das tun, was ihrem Charakter entspricht. Aber sie sollen mich ebenso wenig als ahnungsloses Opfer einer Meinungsindustrie hinstellen, wie ich das mit ihnen mache.

@11:07 von to be stupid - first

Gab es Probleme? Ja
War Deutschland überfordert? Nein.
Wurde Deutschland überrannt? Nein
Wurde Deutschland krimineller? Nein

Woher wissen Sie das? Aus den Medien, die in der Studie verrissen wurden?

Ich hatte, und habe immer noch, einen anderen Eindruck. In meiner Heimatstadt hat sich das Straßenbild signifikant geändert, zu manchen Zeiten hört man in der Fußgängerzone beim Durchgehen kein einziges deutsches Wort mehr, ebenso in den Grundschulen in vielen Klassen. Auf Stadtfesten patroullieren maschinenpistolenbewaffnete Polizisten, tonnenschwere Sperren werden aufgestellt. Überwachung und Kontrollen sind enorm verschärft worden dank der Angst vor eingesickerten Terroristen, mehr, als in den 70er zu Zeiten der RAF. Wer einen Rucksack trägt, ist bereits verdächtig.

Unser Leben wurde seit 2015 signifikant eingeengt.

Tagesschau sollte sich angesprochen fühlen

Die Journalisten und Redakteure der Tagesschau sollten ihre Berichterstattung vor dem Hintergrund dieser Studie selbst reflektieren.

Durch zahlreiche undifferenzierte oder unkritische Artikel zur Flüchtlingspolitik der Tagesschau habe ich begonnen andere Online Medien wie die Welt zu lesen. Nur durch die Tagesschau erhält man aktuell meiner Meinung nach kein ausreichend kritisch differenziertes Bild mehr.

Dies war einmal anders. Ich würde mich freuen, wenn sich dies wieder ändern würde. Pressefreiheit bedeutet auch unbequeme Wahrheiten wie die Folgen der Flüchtlingspolitik anzusprechen.

Danke für diesen Artikel

>>versuchte eine Differenzierung zwischen Rechtsradikalen, politisch Verunsicherten und besorgten, sich ausgegrenzt fühlenden Bürgern. <<

alle Skeptiker waren RECHTSRADIKAL. Werden zum Teil immer noch als Nazis bezeichnet.

Beim Lesen so einiger Artikel war mir, als wäre die DDR wiederauferstanden, die Medien hätten bei der Aktuellen Kurbelwelle ihre Vorgehensweise abgeguckt.

Keine Berichterstattung, fast nur Propaganda. Dazu eine Kanzerinnenheiligsprechung die mich an das Beifallklatschen für Honecker und Co. in der Volkskammer der DDR erinnerte.

Ich brauche keine Studie um dies einzuschätzen. Aber ich finde es gut, dass die Tagesschau diesen Artikel veröffentlicht. Das lässt mich hoffen.

Naja....

Aber eines haben die Medien mit ihrer einseitigen Berichterstattung doch erreicht: Sie sind und bleiben vorerst unglaubwürdig und der Einzelne Bürger schaut genauer hin.

Die Äußerungen des

Die Äußerungen des Studienleiters finde ich schon komisch, der benutzt eine seltsame Sprache die nicht wirklich differenziert wirkt.

Ja, die Medien haben nicht ganz neutral berichtet. Allerdings muss man das auch verstehen, es war eine logische Entwicklung. Das Thema Syrien und die furchtbaren Verbrechen des Regimes gegen seine Bevölkerung waren zu dieser Zeit seit 4 Jahren Thema und haben natürlich den Blick aus den Radaktionen auf das Thema Flüchtlinge mitbestimmt.

Und von den Journalisten sind wohl auch die allerwenigsten auf eine Brennpunktschule in Berlin gegangen, wo Sie tatsächliche Schwierigkeiten bei der Integration kennenlernen konnten, sondern die meisten Journalisten in gefragten Stellen bei bekannten Zeitungen kennen wahrscheinlich nur wenige und vor allem gut integrierte Zuwanderer.

Durch die enorme Zuwanderung kam ein hoher Druck sich zu positionieren. Da haben die Medien das gemacht, was ihrer Verantwortung angemessen war: sich für statt gegen Menschen auszusprechen

Jeder halbwegs.....

um Objektivität bemühte und über ausreichendes Allgemeinwissen verfügende Konsument von Zeitungen oder sogenannten talkshows hat schon damals die Erfahrungen gemacht, die diese Studie nun kritisiert. Besonders Zeitungen selektierten Zuschriften mit der Folge, daß negative oder kritische Ansichten erst garnicht gebracht bzw. gesperrt wurden. Entgegen der gerne verbreiteten Meinung haben die Medien eben nicht die vorrangige Aufgabe einer Kontrollfunktion über die Regierung, denn die hat nur der Bundestag! Man sollte nie vergessen, daß die Medien keine soziale Einrichtungen sind, sondern gewinnbringend oder zumindest kostendeckend tätig sein sollen. Daraus resultiert auch oft genug die "Verpflichtung" festzustellen, "aus welcher Richtung der Wind weht" bzw. die Suche nach dem "mainstream"! Dieser Tatsache kann sich auch die ARD nicht entledigen.

Pegida und ähnliche Hetzer ...

... wurden eindeutig durch die einseitige Berichterstattung und Meinungsmache gestärkt.
Im Glauben, die guten und weisen Argumente immer für sich gepachtet zu haben, wurde jede Kritik, ganz gleich ob angebracht oder unangebracht, totgetrampelt.
Das hat die am rechten Rand erst so stark gemacht, die AfD hätte niemals den Elan bekommen, wenn die Medien der Ausgewogenheit und ehrlichen Berichterstattung nachgekommen wären.

Es ist doch bezeichnend, dass die am rechten Rand genau dann verlieren, wenn das Bild über die Migrations- und Flüchtlingskrise, welches in den Medien vermittelt wird, auch den Tatsachen entspricht.

Das Gleiche gilt im übrigen auch von der Problematik mit der linken Gewalt, aber das ist ein anderes Feld.

Egal, wie man die Studie beurteilt:

Das Problem wächst weiterhin auf uns zu, z.B durch die vielen alleinstehenden Männer. In den Kriminal-Statistiken müsste sich das abbilden.
In Deutschland leben immer noch hunderttausende nicht "erfasste" Flüchtlinge (BAMF), und aus Italien gibt es ganz sicher eine Zuwanderung junger Afrikaner, die auch in Italien niemand kennt.
Die EU und Deutschlands Politiker meinen, das Problem mit der Zahlung einiger Zig-Millionen an Italien eindämmen zu können.
Was für eine Dummheit ! Und Deutschland, das sich über mangelnde Solidarität der EU-Partner beklagt, verhält sich gegenüber Italien jetzt auch so. Die Denkweise "Jetzt sollen erst mal die Anderen" ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, aber sie schützt vor gar nichts.

@11:07 von to be stupid - first

Sie schreiben:
"War Deutschland überfordert? Nein."
Bis heute weiß niemand, wie viele Flüchtlinge sich im Land aufhalten. Nach wie vor gibt es Mehrfachidentitäten. Das zeugt nach meiner Meinung durchaus von Überforderung.

Sie schreiben: "Wurde Deutschland überrannt? Nein"
Also wenn im Jahr 2015 täglich 6.000 Flüchtlinge ins Land kamen, finde ich schon, dass man das als "überrannt" bezeichnen kann.
Sie schreiben: "Wurde Deutschland krimineller? Nein"
Das entspricht nicht den Tatsachen. Aus den offiziellen Zahlen des Bundeskriminalamtes geht hervor, dass Flüchtlinge zum Beispiel bei Gewaltdelikten 15 Mal krimineller sind als Deutsche und bei Gruppenvergewaltigungen 19 Mal krimineller sind.

"Wie lautet die Kritik?"

Unter dieser Rubrik versucht sich die TS wohl eher selbst zu rechtfertigen.
Ein selbst ausgestrahlter Kommentar muss herhalten, der bedauert, daß eine angeblich stattgefundene "Selbstreflexion" nach der Krise nicht mehr in die Untersuchung eingegangen ist.

Als Faktenfinder sollte man aber dann auch der Frage nachgehen, ob diese "Selbstreflexion" tatsächlich stattgefunden hat oder ob man auch hier nur der veränderten politischen Debatte treu hinterhergehinkt ist.

Selbstkritik

Vielen Dank für die offene Behandlung dieser Studie!

Natürlich spiegeln Medien eine sehr spezielle gesellschaftliche Wirklichkeit wieder und natürlich finden sich in den Qualitätsmedien vor allem die Wertungen und Wahrnehmungen von Intellektuellen wieder. Und diese sind sicher anders gestrickt wie die Empfindungen der "Straße", früher nannte man das "Stammtisch".

Aber ebenso natürlich nähern sich diese Positionen mit einer Zeitverzögerung wieder an, da sich beides gegenseitig durchdringt.

Deshalb sollte man hier auch nicht eine scheinbare Gegensätzlichkeit betonen, sondern sich als gegenseitiges Korrektiv begreifen.

Schlimm wird es, wenn Intellektuelle den Respekt zur Straße verlieren und ebenso schlimm ist es, wenn die Straße den Respekt zu den Intellektuellen verliert.

Diese Studie könnte helfen, die so notwendige Annäherung zu unterstützen. Hoffen wir das Beste!

"Dieser sich selbst

"Dieser sich selbst begründende Euphemismus wurde in den Tageszeitungsberichten zu einer Art Zauberwort verklärt, mit dem freiwillig von den Bürgern zu erbringende Samariterdienste moralisch eingefordert werden konnten"

Und weiter frech eingefordert werden. Eine hervorragende Studie die klar macht, mit welchen Mitteln der Indoktrination, in Deutschland Stimmung gemacht wurde!

@Am 22. Juli 2017 um 11:44 von Mahrgusch

Zitat: "Pegida und ähnliche Hetzer ...
... wurden eindeutig durch die einseitige Berichterstattung und Meinungsmache gestärkt."

Stimmt.

Den Fakten und die Realität stärken selbstverständlich die Pegida. Denn sie hatte von Anfang an ja recht.

Was Sie mit "Hetzern" meinen, verstehe ich nicht. Lernen Sie endlich einmal den Unterschied zwischen faktenbasierten Warnern/Kritiker und Hetzern!

Eh, klar ...

Eh, klar ...

... um zu wissen, dass die Berichterstattung der Medien - sehr positiv und neutral formuliert - in den letzten Jahren extrem einseitig war, dazu brauche ich keine "Studie" eine gewerkschaftsnahen Stiftung.

Ich sehe, diese sehr spät kommende Erkenntnis - ohne das ihr Taten folgen zudem - lediglich einen kläglichen Versuch, verlorenen gegangene Glaubwürdigkeit in Teilen zu rekonstituieren.

@11:07 von to be stupid - first

"Gab es Probleme? Ja
War Deutschland überfordert? Nein."

Richter, Sachbearbeiter beim BAMF und anderen Stellen, Lehrer, Polizei, Wohnraum u.s.w.

"Wurde Deutschland überrannt? Nein"

Im ersten run ca. 20% Syrischer und anderer Kriegsflüchtlinge, zur Zeit ca. 3% Rest Migranten und Wirtschaftsflüchtlinge. Nachzulesen mittlerweile in allen Medien.

"Wurde Deutschland krimineller? Nein"

Statistik Landeskriminalamt RLP Stadt Kaiserslautern. Zunahme durch Flüchtlinge 40%.
Glaube nicht das es in anderen Städten anders aussieht.
Alles nachzulesen in den Medien oder bei den entsprechenden Behörden.

Ihr Nic ist anscheinend Programm oder wollen Sie mir hier wirklich erzählen die Erde sei eine Scheibe?

Gruß
Geritt

bei TS

da ging es viele Monate lang jeden Tag in drei oder vier oder mehr Beiträgen darum, wie schlecht es den Geflüchteten geht. Noch nie - und seitdem auch nie wieder - hatte ein Thema so eine Präsenz.
Das ist mir so massiv auf die Nerven gegangen, obwohl ich in dem Bereich gearbeitet habe.

"toter Junge am Strand von Bodrum" - Paradebeispiel!

Der "tote Junge am Strand von Bodrum" ist ein Paradebeispiel, wie die Medien durch die Bank mit Bildern Meinungsmache betrieben hatten.

1. erzählten sie nur sehr kleinteilig die ganze Geschichte, nämlich dass es sich bei dem Vater des Jungen um einen Syrer handelte, der bereits mehrere Jahre in Sicherheit in der Türkei lebte und nach Europa gehen wollte, um seine Zähne zu richten und mit den Schleppern zusammenarbeitete. Er somit das eigene Leben und das seines Sohnes deswegen gefährdete ...

2. während das Bild des toten Jungen von Bodrum durch die Medien ging und millionfach geteilt wurde, wurden natürlich Bilder von vergewaltigten Frauen, Kindern die von LKWs zu Tode gequetscht wurden, nicht herum gereicht, auch wenn diese mittelbar/umittelbar Opfer der gleichen Politik wurden.

Und die Tagesschau?

Schade eigentlich, daß von der Tagesschau-Redaktion so wenig kommt. Zum Bespiel:

Fotos zu bringen von flüchtenden Vätern mit Kindern, im Hintergrund der Kriegsverletzte mit Krückstock - während Hunderte von Migranten gerade mit Waffengewalt versuchen, die staatliche Souveränität eines Staates durch Zerstörung seiner Grenzen und Angriff auf seine Bürger zu verletzen...

Erst vier ganze Tage später etwas über die Herkunft der Täter in der Sylvesternacht verlauten zu lassen - und bis heute fälschlicher Weise zu behaupten, man habe zeitnah und vollumfänglich berichtet!

Die Befürchtungen der Ghettobildung in den neuen Sielungen nicht aufzunehmen und damit die Erfahrungen mit vorigen Zuwanderer-Generationen z.B. in Bremen oder Marxloh zu ignorieren bzw. die Herkunft der Täter weiterhin konsequent zu verschweigen - und die Bürger darauf dann tatsächlich nur bei einer einzigen "Partei" eine Antwort bekommen?

Liebe Tagesschau-Redakteure, es besteht noch ein erheblicher Diskussionsbedarf!

Selbstkritik? Folgendes Zitat

Selbstkritik?

Folgendes Zitat und Quellenangabe wurde in der Vergangenheit mehr als nur einmal nicht freigeschaltet:

"Insbesondere die „Tagesschau“ habe das Thema jedoch fast nur abstrakt, entlang der politischen Debatten in Berlin aufgeschlüsselt."

Quelle: FAZ
https://tinyurl.com/jh78dwf

Selbstreflexion

"Und unmittelbar nach der eigentlichen Flüchtlingskrise habe bei den Medien eine "Selbstreflexion" eingesetzt."
Ob 'unmittelbar' sei dahingestellt, der Satz kann dennoch keine Rechtfertigung sein, ist aber eine halbherzige Entschuldigung.
Richtig ist, dass heute etwas kritischer berichtet wird und auch kritische oder warnende Lesermeinungen veröffentlicht werden. 2015 wurden warnende oder auf Missstände hinweisende Kommentare auf der TS.de meist gerötet, obwohl der Inhalt klar und leicht als richtig erkannt werden konnte. Es war somit durchaus eine einseitige Berichterstattung gewollt. Dieses Selektieren ist nicht neu, auch beim letzten Krieg Israels im Gaza wurde in den Medien zumindest anfangs recht einseitig berichtet und der damals groß werdende ISIS fast gar nicht beachtet.
Zurück zur Flüchtlingskrise: wie lange brauchte es, bis die echten Kosten in den Medien genannt wurden? Obwohl diese leicht abschätzbar waren, wurden zuerst mehr als zehnfach niedrigere Werte publiziert.

"Fake News"-Kampagne in diesem Zusammenhang ...

"Fake News"-Kampagne in diesem Zusammenhang ...

--- anstatt nun diesen offziellen Befund, auch wenn es diesen ob der Offensichtlichkeit einseitiger Berichterstattung gar nicht erst benötigt hätte, nun in sich zu gehen, selbskritisch die eigene Berichterstattung zu hinterfragen und diese vor allem zu ÄNDERN!, was hat man gemacht: man hat eine Riesen künstliche "Fake News"-Kampagne gestartet, um verloren gegegangene Glaubwürdigkeit und Deutungshoheit - vor allem gegenüber den "alternativen Medien" - zurückzugewinnen und vor den eigenen Fehlern abzulenken, nach dem Motto: haltet den Dieb, sprach der Dieb!

Einzelne, singuläre Falschmeldungen im Internet wurden zum Anlass genommen, eine "Fake News"-Kampagne vom Stapel zu ziehen, um so zu tun, als würden die "alternativen Medien" nur Falschmeldungen bringen.

Jajajaja ... für wie dumm hält man die Bürger?

11:26 von riewekooche

Du meine Güte, in welcher Stadt leben Sie denn?
In meiner Heimatstadt hat sich das Straßenbild auch geändert- aber signifikant? Eher nicht.
Ich war gerade auf einem Stadtfest - keine Polizisten mit Maschinenpistolen und auch keine tonnenschwere Sperren.
Deutsche Töne höre ich in der Innenstadt nach wie vor.
Zu den Grundschulen kann ich nichts sagen - woher wollen Sie das eigentlich wissen?
Verschärfung der Kontrollen kann ich auch nicht feststellen.

Ich stimme im wesentlichen zu:
Gab und gibt es Probleme? Ja
War Deutschland überfordert? Nein.
Wurde Deutschland überrannt? Nein
Wurde Deutschland krimineller? Nein

10:40 von dr.bashir

Sehr guter Beitrag!

das sehe ich auch so...

und dafür braucht man in der tat keine studie.

Reine Taktik!

Jetzt nachdem Millionen Menschen illegal und unkontrolliert ins Land einreisen konnten und nachdem ein sich parallel oder nachgelagert anschließenden Familiennachzug ein Bevölkerungsaustausch beschleunigt hat und die Regierung, die dafür verantwortlich ist, aller Voraussicht nach und dank der Nachhilfe der medialen Berichterstattung wiedergewählt werden wird, kann man ja "generös" einräumen, dass die Berichterstattung von Anfang an massiv einseitig war.

Mit welchem Zweck? Um etwas zu ändern? Oder gar von den Verantwortlichen Konsequenzen einzufordern?

Nicht doch! Jetzt, da das Ziel erreicht ist, kann man so etwas ja zugeben, um ein gewisse Restglaubwürdigkeit aufrechtzuerhalten.

Am 22. Juli 2017 um 11:07 von to be stupid - first

" War Deutschland überfordert? Nein.
Wurde Deutschland überrannt? Nein
Wurde Deutschland krimineller? Nein "

Haben Sie für diese drei Sätze auch aktuelle Beweise ?, ja es gab Probleme und die werden größer.
Das Deutschland überfordert war und noch ist wird auch durch Artikel selbst bei TS bewiesen.
Auf die anderen beiden Dinge will ich gar nicht erst eingehen.
Aber ist Ihnen schon mal aufgefallen das sehr ruhig um Zahlen ist und das wir die Fachkräfte benötigen die gerade als Migranten kommen hört man auch nicht mehr.
Und ist Ihnen klar das wir vor Wahlen stehen ?.
Und im Artikel und den Kommentaren hier ist nicht die Rede von der Handvoll Rechten im Land, sondern vom ganz normalen Bürger der sich vorgeführt kam.
Die meisten sehen nämlich täglich auf der Straße und bei sonstigen Anlässen was los ist.
Das deckt sich eben meist nicht mit vielen Artikeln die es gegeben hat und noch gibt.

Gruß

To bei stupid

"Wenn die Medien einseitig berichtet haben, dann würde
mich interessieren, welchen Wahrheitsgehalt die Ängste und Aufwiegelei von rechtspopulistischen Gruppen der Wahrheit entsprachen.
Gab es Probleme? Ja
War Deutschland überfordert? Nein.
Wurde Deutschland überrannt? Nein
Wurde Deutschland krimineller? Nein"
Doch Deutschland ist überfordert, keine Wohnungen, keine Lehrer, keine Sprachkurse, etc.
Doch Deutschland wurde überrannt, es gab keine Identifikation an der Grenze, keine Durchsuchungen, das bamf hat 100.000e offene Asylanträge und die Verwaltungsgerichte 250.000 anhängige Verfahren.
Doch Deutschland wurde krimineller, ich empfehle Ihnen die PMK2016 und die Pressekonferenz dazu.
Ich weiß nicht welche fake News sie genau meinen, aber es geht um neutrale Berichterstattung und die Überprüfung des Wahrheitsgehaltes.
Aussagen wie "es kommen nur ausgebildete Fachkräfte", oder "es reisen keine Terroristen ein", waren völlig unhaltbar, aber dennoch kaum Widerspruch.

Die Mär vom

Die Mär vom überqualifizierten Flüchtling welcher sich nichts sehnlicher wünscht, als sich hier zu assimilieren (da hier natürlich alles besser und erstrebenswerter ist) muss aufrecht erhalten werden...
Der stetige Verweis auf Einzelfälle und nicht-kommentierbare Artikel, welche in Tränendrüsen-Manier zu Solidarität gegenüber Müttern aufrufen, die ihre 12jährigen Kinder alleine "vorschicken" und in Griechenland auf Zusammenführung warten....

11:14 von riewekooche

Noch ein sehr guter Beitrag!

@Am 22. Juli 2017 um 11:50 von teachers voice

Zitat: "Schlimm wird es, wenn Intellektuelle den Respekt zur Straße verlieren und ebenso schlimm ist es, wenn die Straße den Respekt zu den Intellektuellen verliert."

Von welchen "Intellektuellen" sprechen Sie?

Personen, die nicht in der Lage sind

1. sich mit faktenbezogener Kritik sachlich-inhaltlich auseinanderzusetzen

2. auf Kritiker nur mit den immer gleich dümmlichen Phrasen und Zuschreibungen zu reagieren ("Nazis", "Rechtspopulisten" etc.)

3. eigene Positionen ARGUMENTATIV zu verteidigen, ohne sich nicht bei jedem zweiten Satz hinsichtlich Logik und Fakten zu widersprechen

... sind keine "Intellektuellen".

DIESES Versagen der Massenmedien ist nachhaltig-strukturell

DIESES Versagen der Massenmedien ist nachhaltig-strukturell, ist meine These nach jeweils mehrjähriger Medien-Auswertung zu "kritischen" Themen (bei mir: Flüchtlinge, Syrien, Ukraine - stets u.a. täglich ARD-Online Text und Videos)

Zu 09:48 von Ernst:

"'Große Teile der Journalisten haben ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt'.“ ("WELT" vom 20.07.2017)

Bei den ganz großen "Welt-Themen" gilt ebenfalls:
DIESES Versagen der (westlichen) Massenmedien ist nachhaltig-strukturell.
Beispiel Irak-Krieg 1, Irak-Krieg-2, Libyen, Jugoslawien usw.

stets war die mentale Kriegsvorbereitung für den (meist lange vorher als mögliche Strategie geplanten) US-angeführten militärischen völkerrechtswidrigen Angriff LÜGEN-basiert - wirksam auch durch Medienversagen

Ich will weder vom Thema "Flüchtlingskrise" in der ARD-Berichterstattung ablenken noch ein anderes Thema "aufmachen"
Aber sehr wohl auf das STRUKTURELLE Problem der Massenmedien samt ARD hinweisen

@Am 22. Juli 2017 um 10:40 von dr.bashir

Zitat: "Da fühlen sich einige......endlich bestätigt."

Was heißt hier "endlich"?

Ich als AfD-Wähler wurde schon durch die Faktenlage von Anfang an bestätigt, sei es nun in Bezug auf die Asylkrise, den Euro, die EU, den Islam etc.. Dazu brauche ich keinee OBS-Studie nach x Jahren!

Zitat: "Ich war und bin dafür, dass man Flüchtlinge und Migranten aufnimmt, ihre Asylanträge prüft usw. anstatt sie an der Grenze oder auf dem Meer im Stich zu lassen."

Ich auch.

Dass man Asylanträge von Flüchtlingen prüft, stellt auch keiner in Zweifel. Das war auch nie die eigentliche Kritik von Asylkritikern wie mir, sondern eher die inakzeptablen Zustände (Kriminalität, Gewalt, sex. Übergriffe, Terrorismus etc.) einer illegalen Asylpolitik.
Aber vielen Dank für dieses Strohmann-"Argument". Das lässt Sie leider nicht in ein Licht erblicken, als würden Sie diffenrenziert denken oder hätte irgendetwas kapiert!

Die gewollte rosa-rote Brille

Es hatte etwas von Denunziantentum...teils noch heute, wenn man dem Mainstream nicht folgt / e.
Die manipulative Berichterstattung deckte sich mit meinen persönlichen Erfahrungen.
Schnell waren einige bei der Beleidigung mit Worten wie:
Nazi, Ausländerfeind, rechte S.., Pegida-Pack,
etc.
Weil die Politiker es teils schon vormachten und Journalisten aus meiner Sicht meist sehr einseitig berichteten und alles durch die gewollte rosa-rote Brille gefiltert wurde,
gab es schnell die Hetze gegen Kritiker.
Das war aus meiner Sicht ein Spießrutenlauf.
Aber wenn die Kanzlerin schon dazu aufrief, indem sie sagte, es sei nicht mehr ihr Deutschland, wenn wir es anders sähen als sie, dann sollte dem auch schnell Folge geleistet werden.
Teils hatte man das Gefühl tatsächlich, man sollte kein Teil Deutschlands mehr sein.
Viele ließen sich vor Wut und Unverständnis damit in der rechten Ecke nieder, die sie ansonsten gar nicht aufgesucht hätten, glaube ich.
Somit gab es eine Spaltung tatsächlich.

Beispiel

Heute Artikel "Scaramuccis Mammutaufgabe" tagesschau.de
"Das Weiße Haus hat keine erkennbare Kommunikationsstrategie - daran trägt VOR ALLEM der US-Präsident Trump die SCHULD."

Neutral wäre zum Beispiel "...daran hat auch der US-Präsident Trump seinen Anteil".

'Schuld' ist ohne großes Nachdenken als wertender Ausdruck identifizierbar. 'Vor allem' ist nicht objektivierbar solange man keine Statistik über alle Kommunikation der Beteiligten im Weißen Haus kennt, die das mit erheblicher und signifikanter Wahrscheinlichkeit begründen kann.
Selbst wenn das eigene Bauchgefühl die Wertung nahelegt kann man diese Schlussfolgerung dem Leser überlassen, wenn man genügend sachlich geschilderte Umstände vorbringt, die praktisch jeden zu genau diesen Schlussfolgerungen bringt. Wertung nicht vorgeben, sondern im Leser entstehen lassen.

Einseitigkeit auch in anderer Richtung

Bis jetzt ist die Rechtsfrage, ob Asylantragstellern nach §18 Absatz 4 Nummer 1 AsylG in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 1 der Dublin-III-Verordnung 604/2013/EU die Einreise gestattet werden MUSS oder nicht, nicht eindeutig geklärt.

Aber die Medien berichteten stets einseitig in dem Sinne, als ob die Einreisegestattung an der Grenze auf einer freiwilligen Entscheidung der Bundesregierung und damit rechtlich auf §18 Absatz 4 Nummer 2 AsylG beruhte.

Was, wenn die Einreisegestattung Pflicht war?

Dann sind die meisten kritischen Überlegungen - jedenfalls für Menschen, die auf Rechtstreue bestehen - hinfällig.

Dann müsste alle Kritik daran anknüpfen, die Rechtslage schnellstens zu ändern.

Genau dies ist aber schon auf dem Weg, nur handelt es sich um Unionsrecht. Da entscheidet die Bundesregierung nicht allein.

Diese Sicht der Dinge wird und wurde von den Medien nach meinem Dafürhalten viel zu selten angesprochen.

Das Problem besteht ja fort.

Das Problem besteht ja fort. Nach wie vor kommen etwa 400000 Migranten pro Jahr nach Europa, inzwischen hauptsächlich Schwarzafrikaner, ohne dass in den Medien dieses Thema priorisiert wird und darauf hingewiesen wird, dass von der Politik hier an keiner europäischen Lösung gearbeitet wird, sondern Italien alleine gelassen wird. Augen verschließen und aussitzen bringt hier nichts. Ebenso wird bei jeder Abschiebung ein Riesenbericht veröffentlicht, statt darauf hinweisen, dass sich Abschiebungen nur im Promillebereich des Notwendigen bewegen. Selten wird thematisiert, dass Herkunftsländer fast nie bereit sind, Landsleute zurückzunehmen.

Und, ändert sich jetzt was?

Meine Omma hat immer gesagt: "Wessen Bot ich eß, dessen Lied ich sing!" Welcher Redakteur traut sich, entgegen der Vorgaben seines Chefs zu berichten? Jeder muß um seinen Job fürchten. Zu den Verbindungen Politiker - Medien sage ich lieber nichts, sonst droht der rote Balken.

Vergangenheit?

"Haben deutsche Medien 2015 über die Flüchtlingskrise einseitig berichtet und so zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen?"
Warum als Frage und in der Vergangenheit? Habe ich was verpasst, es hat sich doch nichts geändert.
Und als "logische Entwicklung", wie hier ein Kommentator schreibt, würde ich das nun gerade nicht bezeichnen. Ich würde es anders benennen, weiss aber nicht, ob ich das hier schreiben darf.

@Am 22. Juli 2017 um 10:40 von dr.bashir

Zitat: "Ich habe nie geglaubt, dass das ohne Probleme gehen wird und auch nicht, dass das umsonst zu haben ist. "

"Nicht ohne Problem" --- das ist ja süß!

Das hört sich so an, als hätte es irgendwelche logistischen Probleme bei der Zuordnung zu Flüchtlingsheimen gegeben ..

Ich aber spreche

... von einer um einen lt. BKA 52 %-igen Anstieg der Flüchtlingskriminalität, vor allem bei Gewalt- und Sexualdelikten.

... regelmäßigen Terroranschlägen, die auch von Flüchtlingen begangene wurden

... von Terrorisierung von nicht-muslimischen Flüchtlingen in dt. Flüchtlingsheimen

... regelmäßigen sexuellen Übergriffen wie in Köln

... von einer fehlenden Untescheidung Asylant/Migrant!

... einem Zugriff auf die Sozialsysteme durch Millionen Menschen, die gegen bestehende Gesetze illegal eingereist sind!

... u.v.m.!

Aber vielen Dank für Ihr Strohmann-"Argument"!

Konsequenzen bleiben aus

Konsequenzen bei den Verantwortlichen in den ÖR (tagesschau, heute usw.) wird es sicher nicht geben. Das kennt man ja schon aus der Politik.

Inhaltlich waren die Nachrichten wertend und nicht neutral. Moderatoren und Kommentaroren äußerten sich in den Sendungen auffällig einseitig pro Flüchtlinge und Integration, dabei wurden die langfristigen Folgen für das Land außer Acht gelassen und andere Optionen als Integration nicht behandelt. Das lässt für mich nur den Schluss zu, dass Journalisten bei den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in ein besonderes Schema bei politischer Einstellung passen müssen, um eine Anstellung zu erhalten.

Im Großen und Ganzen wurde der Auftrag der SACHLICHEN Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen wichtigen Themen verfehlt.

nein Deutschland bekomme es nicht hin

uns fehlen Wohnungen für Millionen Menschen, die man gar nicht so schnell bauen kann. ARbeit fehlt ebenfalls. Heute gemeldet, es gibt kaum ERzieher und Lehrer.NEIN DEUTSCHLAND SCHAFFT ES NICHT .Und ich bin der Meinung,die Mehrheit der MENSCHEN HIER IM LAND,will es gar nicht schaffen.

@riewekooche

Chapeau! So habe ich das auch gelernt...leider ist diese Herangehensweise den wenigsten unserer Mitbürger geläufig.
Es wird nur nach Informationen gesucht, die die eigene Einstellung bestärken bzw. die eignen Ängste spiegeln - leider trifft dies auch für manche Jounalisten zu. Bei letzteren kommt noch hinzu, das sie versuchen einen "Knaller" zu präsentieren, weil dies der eignen Karriere nützen könnte.

wurde überannt und ja, die KRiminalität ist auch gestiegen

@fußabtreter

dem schliesse ich mich vollumfänglich an. mir hatte man nur diese worte aber nicht geglaubt

Glaub ich nicht

Ich glaube nicht, dass man ploetzlich wieder eine oeffentlich rechtlich abweichende Meinung aeussern darf , ohne als NAZI abgetempelt zu werden oder im inhouse factencheck oder von einem Experten belehrt zu werden.

Wenn doch muss die Frage erlaubt sein warum man eine offene freie Gesellschaft mit Migranten umbauen will, die nur rigide patriarchalische Strukturen anerkennen, und eine freie Lebensgestaltung gewaltsam ablehnen.

Warum kann man nicht dem Grundsatz folgen:¬ leben und leben lassen und warum muss man seine westliche Nase in alles stecken.

Gerne wuerde ich dies mit einem TS Journalisten face to face diskutieren.

Versuchte Friedenswahrung - Rolle der Medien

Der Fehler ist die Abkehr von bestehenden Regeln. Medial sollte überspielt werden, dass europäische Verträge gebrochen wurden. (Bsp.: Dubin-Abkommen). Außerdem wollte keiner zugeben, dass NGO’s nicht aus Barmherzigkeit handeln, sondern sich jemand Geld in die Tasche steckt. Anders sind viele Rechtsbrüche, an die wir uns längst gewöhnt haben, nicht zu erklären.

Gespaltet hat die Bürgerschaft nach meiner Meinung, dass Flüchtlinge dauerhaft aufgenommen werden sollen. Das kostet nicht nur Milliarden, sondern verändert das Volk. Helfen in der Not ist keine Frage. Ob ich jemanden von der Straße als vollwertiges „Familienmitglied integriere“ steht auf einem anderen Level. Dazu möchte der Bürger gefragt werden. Gerade weil er die Zeche bezahlen soll.

Die Medien haben lediglich versucht, den Deckel auf dem Topf zu halten.

12:10 von wenigfahrer

"...Und im Artikel und den Kommentaren hier ist nicht die Rede von der Handvoll Rechten im Land, sondern vom ganz normalen Bürger der sich vorgeführt kam.
Die meisten sehen nämlich täglich auf der Straße und bei sonstigen Anlässen was los ist. ..."

Und nun stellen wir uns einfach einmal vor, die Medien hätten in ein ähnliches Horn getutet, wie Pegida und so viele der normalen Bürger. Was wäre geschehen? Wir hätten uns der Ausländerfeindlichkeit nicht mehr erwehren können! Bei aller Kritik an der Berichterstattung der deutschen Hauptmedien in vielen anderen Fällen: Hier war es richtig, den Deckel auf dem Topf der Rechtsradikalen zu halten. Sonst wäre er uns womöglich um die Ohren geflogen.

Grandiose Kernfrage der Studie

>>Stimmt es, dass die Journalisten der Informationsmedien über die Flüchtlingsthematik des Jahres 2015 parteiergreifend, vielleicht auch nur einseitig berichtet haben?<<

Streiche "Flüchtlingsthematik" und ersetze den Begriff durch ein beliebiges anderes großpolitisches Thema und die Antwort auf die Frage wird immer wieder aufs neue "Ja" lauten.
Jede Zeitung/Nachrichtenportal/Nachrichtensendung hat eine gewisse "Parteienfärbung", mal konservativ, mal wirtschaftsorientiert, mal sozial. Dass dabei gewisse Schwerpunkte bzw. einseitige Berichterstattung rauskommen, ist für mich nicht überraschend und bin ich gewohnt.
Von daher verstehe ich nicht ganz, was die Studie eigentlich aufzeigen will.

Neutralität und Sachlichkeit nicht eingehalten,

In rund der Hälfte der Berichterstattung sei der journalistische Qualitätsgrundsatz der Neutralität und Sachlichkeit nicht eingehalten,<

entspricht ganz und gar meinem Eindruck bezüglich der Berichterstattung bei der „Tagesschau“.

Man braucht sich nur mal die ganzen Kommentaren (der Forenschreiber aus jener Zeit) durchlesen, insbesondere diese welche erst gar nicht veröffentlicht wurde.

Die Politik hat schlicht weg die Richtung vorgegeben. Siehe Silvesternacht in Köln um nur ein Beispiel zu nennen!

@12:21 HKarl:ja,strukturelles versagen multithemal

"DIESES Versagen der Massenmedien ist nachhaltig-strukturell
DIESES Versagen der Massenmedien ist nachhaltig-strukturell,ist meine These nach jeweils mehrjähriger Medien-Auswertung zu "kritischen"Themen( Flüchtlinge,Syrien, Ukraine,Putin-täglich ARD-Online Text und Videos)
09:48 Ernst"'Große Teile der Journalisten haben ihre Berufsrolle verkannt und die aufklärerische Funktion ihrer Medien vernachlässigt'.“ ("WELT" vom 20.07.2017)
Bei den ganz große "Welt-Themen gilt ebenfalls:
DIESES Versagen der(westl) Massenmedien ist nachhaltig-strukturell.
Beispiel Irak-Krieg 1,Irak-Krieg-2,Libyen, Jugoslawien usw-stets war die mentale Kriegsvorbereitung für den(meist lange vorher als mögliche Strategie geplanten US-angeführten militär völkerrechtswidrigen Angriff LÜGEN-basiert-wirksam auch durch Medienversagen"

dito zu Wikileaks,NSU,NSA.
die,die dumfassend für Bürgerrechte eintreten und wirklich was riskieren fur UNS alle,werden diffamiert.

wer mit Familie traut sich noch,riskiert karriere?

12:22 von El Chilango

Schließe mich ihren Ausführungen bedingungslos an.

@ GuyFawkes:volltreffer-fortwährendes systemversagen

"Grandiose Kernfrage der Studie
>>Stimmt es,dßs die Journalisten der Informationsmedien über die Flüchtlingsthematik des Jahres 2015 parteiergreifend,vlt auch nur einseitig berichtet haben?<<
Streich "Flüchtlingsthematik und ersetze den Begriff durch ein beliebiges anderes großpolitisches Thema und die Antwort auf die Frage wird immer wieder aufs neue "Ja" lauten"
Das beunruhigende ist die durchgängige Ausrichtung auch der "Qualitätsmedien",die Verquickung der Macht von Konzernen,Geheimdiensten und Regierungen in einem Maß,daß die Kontrolle der gewöhnlichen Wahlbürger in Frage stellt.
Das Prinzip der Freien Rede, damit die Gewaltenteilung,damit der Bestand einer wahr- und wehrhaften Demokratie-steht auf dem Spiel.
Die 4.Gewalt versagt, deswegen haben wir ja"The Fifth Estate", wie ein Film über Wikileaks lautet.
Bitte WDR Doku schauen,die UN, Richter Balthasar Garzon(Pinochet Festnehmer) über "Julian Assange in der Falle".
Eine Bestätigung dieser Studie.
Recht und Gesetz in EU ?

Da brauchte es keine Studie

jeder, der kritisch hinsah, der konnte es erkennen, wie hier einseitig Stimmung gemacht wurde und wird. Und ja, diese Berichterstattung hat ganz massiv zur Spaltung der Gesellschaft beigetragen, weil kritische Gedanken sofort in die rechte Ecke gestellt wurden. Vielleicht ist es aber ein Hoffnungsschimmer, dass die Studie veröffentlicht wurde und dass das Thema diskutiert werden kann. So einfach ist die Welt und die Realität nämlich nicht- hier die Guten, die Zuwanderung in unbegrenzter Zahl aus überbordernder Humanität bejubeln und dort die bösen Skeptiker, die rechnen können und die Konsequenzen erkennen. Da steht Gesinnungsethik gegen Verantwortungsethik. Gesinnungsethik funktioniert aber unter diesen Bedingungen nicht lange- die Ressourcen sind endlich

08:54 von Thomas Wohlzufrieden ... ja, so ist es ...

und so war es - allein der Tenor der Studie mag manche Gemüter besänftigen - in der Hoffnung das sie etwas bewirkt. (Das die Medien nur das eine sind, das die öffentliche und veröffentlichte Politik nicht viel anders / besser reagiert hat ist ein anderes, strafverschärfendes.) Im Prinzip gilt diese Art des (unreflektierten) "Gemobbes" ja noch immer, z. B. gegenüber jenen Ländern, in denen sich auch die politischen Eliten noch der Hurra-Mentalität in dieser Sache enthalten. M. a. W. es gibt noch notwendige Lernvorgänge.

staatliche ressourcen unbegrenzt!

Bei all denjenigen, die sich gegen eine Obergrenze bei der Aufnahme von illegal eingereisten Migranten aussprechen, hat man tatsächlich den Eindruck, dass die staatlichen Ressourcen Deutschlands unbegrenzt sind. Dabei regnet seit vielen Jahren in deutschen Schulen das Regenwasser durch die Decken in die Klassenzimmer.
Wie passt das zusammen. Ich kann nur den Kopf schütteln.

Spaltung kommt von anderer Seite

Das Flüchtlingsthema wurde von interessierter politischer Seite (AfD, CSU) hemmungslos aufgebauscht und ausgeschlachtet. Wieder einmal wurden Sündenböcke gesucht, die man dem "Stimmvieh" als Ursache allen Übels präsentierte, wo es doch Wohnungsnot und marode Schulgebäude schon seit Jahren gibt. Da sollen 1 Millionen Menschen in einem zunehmend überalterten Land eine Katastrophe sein? Lächerlich! Staaten wie Libyen oder der Libanon haben wirkliche Probleme mit Flüchtlingen! Wenn sich die Verhältnisse von Flüchtlingen in ihren Ländern nicht entscheidend verbessern, werden sie weiter zu uns kommen. Mit Mauern und Stacheldraht werden wir eine dauerhafte Lösung jedenfalls nicht erreichen. Auch 1989 sind Menschen aus wirtschaftlichen und politischen Gründen geflohen und haben sich erhoben. Dieses Privileg scheinen manche davon bzw. ihre Nachkommen nur für sich zu reklamieren. Mit solchen will ich in der Tat nichts zu tun haben. Dank an die ÖR als Gegengewicht zur Hetze in sozialen Medien!

12:41 von peter graf

>>die,die dumfassend für Bürgerrechte eintreten und wirklich was riskieren fur UNS alle,werden diffamiert.<<

Die hier zitierte WELT spricht sicher nicht für mich, "UNS alle" ist da fehl am Platz. Aber spannend zu sehen, welches Selbstbild der Springer Verlag hat. Aufklärerisch würde ich das nicht nennen, sondern stark meinungsbildend und einseitig.

staatliche ressourcen unbegrenzt!

Bei all denjenigen, die sich gegen eine Obergrenze bei der Aufnahme von illegal eingereisten Migranten aussprechen, hat man tatsächlich den Eindruck, dass die staatlichen Ressourcen Deutschlands unbegrenzt sind. Dabei regnet seit vielen Jahren in deutschen Schulen das Regenwasser durch die Decken in die Klassenzimmer.
Wie passt das zusammen. Ich kann nur den Kopf schütteln.

Allein der Umstand, dass ein

Allein der Umstand, dass ein Bundesinnenminister sagen kann, dass hunderttausende Migranten unregistriert und ohne Papiere sich im Land aufhalten und Medien darin unisono keine Überforderung sehen, reicht um den Vorwurf der einseitigen, realitätsfernen "Berichterstattung" zu belegen.

@ 12:06 von Ach so - na dann

" War Deutschland überfordert? Nein.
Wurde Deutschland überrannt? Nein
Wurde Deutschland krimineller? Nein "

Aber aber, die besonders Guten der Gesellschaft wollen doch die eigene absurde Güte nicht als Kostenlos darstellen?

Ach nein, man(n) lässt den Preis andere zahlen.
Wie Juden, Homosexuelle, Mädchen und Frauen.

Diese Unwahrheiten die vom links/grünem Zirkel verbreitet werden - stärken nur die andere Seite. Fahren Sie also bitte fort damit.

Schließung der Kommentarfunktion

Sehr geehrte User,
die Meldung wurde bereits sehr stark diskutiert. Alle wesentlichen Argumente sind genannt. Entscheidende neue Aspekte, die einer konstruktiven Diskussion förderlich wären, sind nicht mehr hinzugekommen. Deshalb haben wir beschlossen die Kommentarfunktion zu schließen.
Die Moderation

wo war ich eigentlich die letzten zwei Jahre

ich dachte eigentlich, ich hätte regelmäßig dieses Forum gelesen. Jetzt wird mir erklärt, in der ganzen Zeit seien keine oder fast keine Kommentare veröffentlicht worden, die sich kritisch zur Flüchtlingspolitik äußern. Hallo? Bei allem Respekt, das stimmt einfach nicht.
Die kritischen und zum Teil auch offen fremdenfeindlichen Kommentare hatten hier ganz klar die Oberhand. Und da das außer mir auch jeder andere hier verfolgen konnte, ist diese Behauptung nur eines: Fake-News.

Darstellung: