Kommentare

Der Vergleich hinkt...

Der Vergleich mit den Röhrenfernsehern hinkt gewaltig. Denn als die ersten Flachbildfernseher herauskamen, waren sie klein und von schlechter Bildqualität. Erst als sie den Röhrenfernsehern an Größe und Performance überlegen waren, haben sie sie vom Markt verdrängt. Daher wird es noch etwas dauern, bis die Elektromobilität den Verbrennungsmotor verdrängt, denn für den allgemeinen (Welt-)Markt zählen Umweltgründe nur sekundär. Die Performance und das Preis-Leistungs-Verhältnis entscheiden. Und beides kann noch dauern...

der Gedanke

bis 2030 nur noch Autos ohne Verbrennungsmotor zu bauen widerstrebt mir in jeglicher Hinsicht! Schon der Ausbau der Stromtankstellen wird nicht funktionieren, die entsprechenden Kabel in den Straßen fehlen komplett. Wenn jeder Zuhause eine Tankstelle hätte würde der Schnee vom Gehweg weg schmelzen - solche Strommengen würden benötigt!

Warum?

Ich bin zwar ein Technik-Laie, aber meine Phantasie reicht nicht aus, mir vorzustellen, warum es Arbeitsplätze kostet, anstelle eines Verbrennungsmotors einen Elektromotor in ein Auto einzubauen.
Werden Arbeitsplätze speziell dafür benötigt, dass ein Auto CO2 ausstößt?

Wie genau stellt sich der Zusammenhang zwischen CO2 Ausstoß und Anzahl der Arbeitsplätzen dar?

Mich würde die Argumentation ersthaft einmal interessieren. Der VDA äußert sich dahingehend ja auch nicht. Er sagt nur, DAß es so ist. Aber WARUM?

Ob ein KFZ durch einen oder

Ob ein KFZ durch einen oder mehrere E-Motoren angetrieben wird oder durch einen Verbrennungsmotor ist bestimmt nicht der Grund das Arbeitsplätze weckfallen.
Handelsabkommen sind der Grund für die meisten gestrichenen Stellen.
Ob die Energie die ein KFZ antreibt aus einem Treibstofftank oder einer Batterie kommt spielt eine untergeordnete Rolle.
Ein PKW besteht nicht ausschließlich aus einem Motor.
Es kann sogar bedeuten das mehr Arbeitsplätze entstehen durch die Umstellung, je nach dem wer die Statistik fälsch.. äääää erstellt.

Wer zu spät kommt

... den bestraft das Leben!

Besonders Sorgen bereiten Fuest kleine und mittelständische Unternehmen, die hochspezialisiert seien.

Dann wird es für die Zeit, sich auf die neuen Technologien vorzubereiten. Auch die Zeit der Pferdekutschen ging vorbei. Und die letzten Pferdekutschenhersteller waren sicher auch die besten, die es je gab, die besten Spezialisten. Die suchten sich jedoch entweder die Nische für Hobbykutschen, veränderten ihr Produktportfolio oder starben aus.

Der Verbrennungsmotor könne später etwa auch mit Kraftstoffen auf Basis regenerativer Energie betrieben werden und so "einen zweiten Frühling" erleben.

Das verhindert nicht das lokale Dreckschleudern! Durch Smog gibt es mehr Tote als durch Autounfälle.

Quelle: Welt.de

"Wirtschaft bangt um Arbeitsplätze"

Stattdessen sollten wir einmal fragen:
Ab wann wir um einen Platz auf diesem verseuchten Globus bangen müssen.
Das Ende des Wachstums ist sowieso eingeläutet.
Kein Politiker fängt an hierfür einen Plan zu entwerfen.
Stattdessen wird unablässig von Wachstumsanreizen lamentiert.
Wachstum nein, Fortschritt ja. Für ein moderates Dasein.
b.k.

Fataler Fehler.

Verbrennungsmotoren auf Dauer abzuschalten wäre ein Riesenfehler ihrer Entwicklungshöhe und des Potentials, das noch längst nicht ausgeschöpft ist.
Ich gebe Herrn Wissmann ja sonst nicht gerne Recht, aber hier stimmt, was er sagt: “Der Verbrennungsmotor könne später etwa auch mit Kraftstoffen auf Basis regenerativer Energie betrieben werden...“
Dieses Potential nicht auszuschöpfen und zusätzlich hunderttausende Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen ist kurzsichtig, wenn nicht sogar verantwortungslos.

Tja das kommt davon wenn man Ideologen das Feld überlässt

Momentan ist das Elektroauto nicht im Geringsten in der Lage den Verbrenner zu ersetzen. Reichweite,Sicherheit,Komfort, aufladen alles unbrauchbar. Und der Umwelt erweist man einen Bärendienst. Alleine die Akkus von einem Tesla müssten 200-300000km laufen, um mit einem Verbrenner gleichzuziehen im CO2 Verbrauch bei der Herstellung. Also sind E-Autos extrem Umweltschädlich. Von der Sklavenarbeit und Umweltverschmutzung bei der Gewinnung von seltenen Erden und Lithium ganz zu schweigen. Kohlekraftwerke müssen dann auch länger am Netz bleiben usw.

Also dafür hunderte Mrd für die Umstellung auf E-Autos auszugeben ist der reine Wahnsinn und könnte für andere Umweltfragen besser ausgegeben werden.

Einfach Grün

Klar, wir verbieten die Neuzulassung von Verbrennungsmotoren und schon ist alles geritzt. Auch bei Lokomotiven? Auch bei Schiffen? Auch bei Flugzeugen? Und auch gleich in ganz Europe? Oder besser gleich auf der ganzen Welt? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die Grünen sich da nicht etwas überschätzen.
Und wieso es dann zum Durchbruch der Elektromobilität kommen soll, ist mir auch nicht klar. Ich glaube ja, dass dann der Wert von bereits zugelassenen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor steigen wird. 10 Jahre altes Auto für doppelten Neupreis, weil die Elektromobilität noch teurer wird. Ob damit der Umwelt geholfen ist?
Und wie die Industrie ohne Geschäftsmodell Arbeitsplätze halten soll, erklärt der Herr Hofreiter auch nicht. Es gibt Elektrofahrzeuge. Aber die Kunden kaufen die nicht. Sieht man an der Prämie, die kaum angefordert wird. Soll die Industrie die Kunden zwingen? Grenzwerte vorgeben ist der richtige Weg, technische Lösung im Gesetz sind es nicht.

Das soll der Markt regeln

Wenn die Leute Elektroautos wollen, kaufen sie welche. Das schafft dann Arbeitsplätze in der Elektroautoindustrie. Die Autoindustrie wird das schon rechtzeitig mitbekommen und sich entsprechend umstellen.
Wenn die Leute aber weiterhin Benzinautos wollen, bleiben die Arbeitsplätze in der Benzinautoindustrie.
Wo ist das Problem?

die Wirtschaft

Was für eine Überschrift - die Wirtschaft bangt.

Ich denke eher, die Arbeiter und Fachkräfte werden um ihre Arbeitsplätze bangen.

Im Übrigen ist es seit Jahren bakannt, dass der Herstellungsaufwand bei einem E-Auto deutlich unter den des V-Autos liegt.

Weiterhin ist das erst der Anfang des Arbeitsplatzabbaus - Industie 4.0 wird ganz ganz böse zuschlagen. Aber das ist auch nix Neues.

Unsere Politiker üben sich im Abwarten - man weiß ja nicht was kommt.

Jobvernichter Elektroauto

Da ein Elekromotor wesentlich einfacher aufgebaut ist, als eine Verbrennungsmaschine werden in der Automobilindustrie und bei den Zulieferern jede Menge Arbeitsplätze verloren gehen. Und in Hinsicht auf die Batterien sind diese Fahrzeuge auch lange nicht so Umweltfreundlich, wie uns immer erzählt wurde. Der Verbrennungsmotor muß optimiert, und seine Stärke reduziert werden, um geltende Abgasvorschriften einzuhalten, kein Mensch braucht mehr als 90 PS. Der Elektrobetrieb hat bestenfalls als Nieschenprodukt seine Berechtigung, bei öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxi usw.

Ach gugge, der Verband der

Ach gugge, der Verband der Automobilindustrie hst eine Studie in Auftrag gegen, aus der nun hervorgeht, dass die Automobilindustrie leiden wird. Völlig unerwartet das!

es wäre so einfach....

...wenn tatsächlich die Einhaltung von Schadstoffausstoß an Fahrzeugen überwacht und sanktioniert wäre. Dann kämen wir automatisch dahin, dass nach und nach (kein festes Datum !) die Elektroantriebe eine weite Verbreitung finden würden.
Alles andere ist nur Geschwätz.

Die Wirtschaft sollte nicht

Die Wirtschaft sollte nicht "bangen", sondern anfangen, sich etwas zu überlegen.

Das Auto ist über 100 Jahre alt, die Problematik mit dem Diesel ein Thema seit Jahrzehnten. Außer Betrügereien ist der Wirtschaft da nichts eingefallen.

Umdenken, statt jammern!

Bis 2030 ist ja noch ein wenig Zeit.

@13:40 von nach-denken

Ab wann wir um einen Platz auf diesem verseuchten Globus bangen müssen.

Ja. So "verseucht", dass wir alle immer älter werden.

Nicht die Wirtschaft bangt um

Nicht die Wirtschaft bangt um Arbeitslätze, der Arbeiter muss um seinen Arbeitsplatz bangen . Die Industrie bangt um ihre Profite.
Diese Wortwahl ist genau die, die den Leser für dumm verkaufen soll.
Deutsche Medien und ihre Schreiber 2017

@13:42 von michicu

Absolut richtig.

@13:40 von harry_up

Dieses Potential nicht auszuschöpfen und zusätzlich hunderttausende Arbeitsplätze aufs Spiel zu setzen ist kurzsichtig, wenn nicht sogar verantwortungslos.

Au contraire! Zu lange auf veraltete Technologie zu setzen ist kurzsichtig und gefährdet nicht geringe Anteile an Arbeitsplätzen, sondern den ganzen Industriezweig!

Ökobilanz

Letztlich sollte die Entscheidung von der Ökobilanz des Elektroantrieb abhängig gemacht werden. Heute belastet die Erzeugung des Stromes und die Herstellung und das Recycling der Batterien die Umwelt noch mehr als sie nutzt.

Auf Analysen der Lohnschreiber des Ifo-Instituts würde ich aber nichts geben. Die Lobbytruppe hat auch einen fürchterlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit durch den Mindestlohn prophezeit.

"Wirtschaft bangt um Arbeitsplätze"

Die "Wirtschaft" bangt gewiss nicht.
Dem Kapital ist es gleich, womit es sich vermehrt.

Bangen müssen die Menschen, denen eine komplett ideolgisierte Politik die Arbeit zu nehmen droht.

Verbrennungsmotoren-Verbot ist langfristig notwendig

"Wenn die deutsche Autoindustrie weiterhin auf den Verbrennungsmotor setzt, ist das so, als ob man nach wie Röhrenfernseher produzieren würde", so Lottsiepen in der ARD.
Die Grünen machen sich für ein Aus für den Verbrennungsmotor bis 2030 stark."
Also muss man langfristig die Umstellung auf die Elekromobilität vornehmen. Die Grünen haben zwar das Jahr 2030 im Blick, aber sie haben auch gesagt, dass es nicht darauf ankommt, dass man die Umstellung auf ein bestimmtes Jahr festlegt. Sie muss aber in Angriff genommen werden, wie das auch andere Länder machen. Nach meiner Meinung müssten zuerst die Dieselfahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden.

Ende der deutschen Autoindustrie

Nicht das Verbot von Verbrennungsmotoren wird der deutschen Autoindustrie zu schaffen machen, sondern das autonome Fahren. Nach Einschätzung mehrerer Experten, ich verweise hierbei unter anderem auf Prof. Gunter Dueck und Richard David Precht, werden in Zukunft nur noch 15-20% der heutigen Autos benötigt, um alle Menschen in Deutschland zu transportieren. Diese Autos werden nicht mehr im Besitz von Privatpersonen sein, sondern großen Transportdienstleistern gehören, z.B. Uber. Die Kunden kaufen sich dann nur noch eine Transportdienstleistung ein. Autonome Autos werden nicht mehr 95% des Tages nur rumstehen, wie normale PKWs heute, sondern immer unterwegs sein - daraus folgt der geringere Bedarf an Fahrzeugen. Dieser Wandel wird der deutschen Autoindustrie sehr zu schaffen machen. Nur wenige Hersteller und Zulieferer werden das, meiner Meinung nach, überleben.

Das ist

Eine komische Geschichte. Damals sagte man, das Roboter uns Arbeitsplätze wegnehmen, nun der Elektromotor. Es wird sich einiges dadurch ändern, aber das Thema Arbeit bleibt , nur eben verändert . Es ist ein Prozess-und das das E Auto kommt, ist momentan viel wahrscheinlicher als noch vor ein paar Jahren. Darauf müssen wir uns ganz klar einstellen, denn noch nie war so viel Druck im Kessel , wie heute.

@13:23 von hammer

"solche Strommengen würden benötigt!"

Ein Teil von ihrer Ausführung ist richtig.
Wo soll die Menge an Strom herkommen?
Da gibt es viele Antworten, aber auf keinen Fall einzig und alleine aus einem Kraftwerk.
Meine Ideen:
Auf dem Land, eigener Herstellung durch Wind, Solar, Brennstoffzelle das KFZ ist dann ein zusätzlicher Speicher.
In der Stadt, Kraftwerk, Solar, Brennstoffzelle und was einem sonst noch einfällt.
Vor allen Dingen müssen in den KFZs auch Energierückführungen eingebaut sein die bei Bergabfahrten so wie beim Bremsen die Energie wieder speichert usw.
Für all das werden neue Arbeitsplätze fällig.
Wenn dann muss ein komplettes Umdenken her und da sehe ich die größte Schwierigkeit.

Mr. Quick sagt dazu..

Dann wäre die nächste Frage die wir uns alle stellen sollten -
Lieber ersticken wir alle oder lieber ohne Arbeit..?

Zukunft

Sicher werden wir weniger Arbeitsplätze benötigen, wenn Verbrennungsmaschinen entfallen.
- weniger Wartung: Elektromotoren kommen von der Stange und können 1 Millionen km laufen, Danach müssen nur 2 Lager getauscht werden. Kein Ölwechsel, kein Filter, keine Zündkerzen, keine ASU...
- Kein Getriebe, kein Ölwechsel, kein Schaden
- keine Kupplung
- kaum Verschleiss bei den Bremsen, Service nur alle 4 Jahre
- Kein Tank, keine Kraftstoffleitung
- weniger Gewicht, da Energiedichte von E-Motoren höher
- weniger Verbrauch, weniger Benzin-Steuer. Nebenbei: warum kommt wohl die Maut?
- weniger Lärm, weniger Schallschutz.
- Mehr Leistung, E-Motoren können kurz überlastet werden.
- Solarzellen mit hoher Ausbeute: kein Laden mehr nötig

Es ist nicht notwendig, hier durch Vorschriften eine Umstellung zu fordern. Die kommt automatisch, sobald Batterien eine Kapazität von 1000 km Reichweite haben.
Was wir in Deutschland sehen, ist ein verzerrtes Bild. In China wird gezeigt wie es geht.

Wirtschaft bangt um......was???

Seit wann bangt die Wirtschaft um Arbeitsplätze. Ich dachte immer sie bangt hauptsächlich um Gewinn....

Seit wann haben Arbeitsplätze für die Wirtschaft Priorität???

Immer wieder erstaunlich, dass die Wirtschaft bei jeder gesetzlichen Maßnahme "Arbeitsplätze" gefährdet sieht. Das ist total unglaubwürdig!

Die dt. Autoindustrie hat den Trend zur E-Mobilität schlichtweg verschlafen!

Sie bangt wohl eher um Gewinne als um Arbeitsplätze. Oder seit wann ist die deutsche Wirtschaft der Anwalt der Arbeitnehmer?? Das sind immer noch die Gewerkschaften!

Ich kanns nicht mehr hören, wie die Autolobby versucht, mit allen Mitteln den Fortschritt zu verhindern. Diese Lobby gefährdet deutsche Arbeitsplätze, weil man schlichtweg nicht innovativ genug ist und stur weiter auf die Dinosaurier-Technologie "Verbrennungsmotor" setzt!

Mr. Quick sagt dazu..

13:23 von hammer

"Schon der Ausbau der Stromtankstellen wird nicht funktionieren, die entsprechenden Kabel in den Straßen fehlen komplett."

Genau darin sehe ich dann schon den Fortschritt und das erschaffen neuer Arbeitplätze..

@13:23 von hammer

Schon der Ausbau der Stromtankstellen wird nicht funktionieren

Solange wir ein CSU geführtes Verkehrsministerium haben wird das sehr schwierig bleiben. Aber auch Herr Dobrindt kann hier durch seine Inkompetenz nur verzögern aber nicht verhindern. Wie man so etwas macht zeigen Norweger aber auch die Holländer.

Wenn jeder Zuhause eine Tankstelle hätte würde der Schnee vom Gehweg weg schmelzen - solche Strommengen würden benötigt!

In der Tat wird das Laden zu Hause bei den langen Parkzeiten mit der Standard 230 V Haushaltssteckdose geschehen und die paar wenigen kWh (im Schnitt wohl deutlich unter 8 kWh für die üblichen Fahrten zur Arbeit, Einkauf oder dem Hobby) sind auch relativ schnell geladen. Gepaart mit vernünftiger Makelsoftware wird auch dann geladen werden, wenn der Strom am günstigsten ist und mit wachsender Kapazität der Automobilakkus tatsächlich auch die Energiewende optimal unterstützt.

Die Verbots-, Bevormunder und Volkserziehungspartei regiert

Ganz gleich wer in den vergangenen Jahren regierung spielte. Abgearbeitet wurde nur eines:
Die GRÜN -Ökologistische Agenda.

Die Grünen machen sich für ein Aus für den Verbrennungsmotor bis 2030 stark. Damit soll der Elektromobilität schneller zum Durchbruch verholfen werden.

In eine freien Gesellschaft mit einem freien Markt aus Individuen mit freiem Willen, setzt sich Gutes von alleine durch.
Irrationales braucht Verbote und Subventionen.

Den NOx-Irsinn, dem die aktuellen Forderungen der GRÜNEN geschuldet sind, demaskierte Dr. Blex von der AfD in einer interessanten Rede neulich im NRW-Landtag:

Fakten statt Propaganda!

Es kann doch nicht immer nur

Es kann doch nicht immer nur um Arbeitsplätze gehen und weshalb wird nun über eine entweder oder Variante diskutiert?
Ein Rapsöl betriebener Verbrennungsmotor oder mit Wasserstoff kombiniert als Hybrid wäre doch etwas für die nächsten Jahrzehnte. Es muss auch dringend danach geforscht werden das weniger seltene Erden benötigt werden und wie wir welche recyceln können. Im übrigen würde mich auch gerne interessieren wieviel die Studie den Autoindustrie Lobbyisten gekostet hat, ich glaub denen kein Meter... Forschung und entwicklung sowie dessen Umsetzung kostet mit Sicherheit keine Arbeitsplätze, diese verlagern sich zwangsläufig

Ich kann es mir nicht erklären

warum Arbeitsplätze wegfallen sollen. Es werden immer noch Autos gebaut ob mit Verbrennungsmotor oder E-Motor das spielt
keine Rolle. In der Fabrik wird das Fließband des Verbrennungsmotor nur umgerüstet auf E-Motoren Herstellung. Der Arbeiter baut statt einen V-Motor nur eben einen E-Motor zusammen. Dafür wird er im Werk geschult.

Wer Zeit verplempert, verliert Arbeitsplätze

Ja, genau so stelle ich mir die gesellschaftliche Situation vor, als die ersten Automobile sich anschickten, Pferdedroschken zu verdrängen. Ich für meinen Teil warte nur noch ab, wie das neue Tesla-Modell sich präsentieren wird. Diskutiert ihr im Inland mal schön weiter. Arbeitsplätze entstehen dann eben im Ausland.

Das Problem ist die Infrastruktur.

Deutschland wird bis 2030 niemals in der Lage sein Elektromobilität für Alle gewährleisten zu können. Außer der Staat fördert den Ausbau der privatisierten Stromnetze mit Milliarden, was mal wieder blanker Hohn wäre, denn die Konzerne werden natürlich nicht investieren wie es von der Politik versprochen wurde, weil das den Gewinn schmälert.

Mr. Quick sagt dazu..

Wenn die schlechtesten Prognosen von einem Temperaturanstieg im Mittel von 6 Grad bis zur nächsten Jahrhundertwende ausgehen - na dann wird es allerhöchste Zeit..

@Am 18. Juli 2017 um 13:30 von HamburgerHumanist

Ganz einfach: Viel weniger Herstellungsaufwand beim E-Auto.

BTW: Man könnte natürlich auch auf die Idee kommen, einen Kohlenstoffkreislauf zu etablieren, die notwendigen Techniken gibt es. Aber ..

Deutschland, ein reiches Land...

könnte mal Vorreiter in Sachen E-Autos sein, wenn es denn nicht von einer Heerschar von Lobbyisten gelenkt wäre, die natürlicher weise gegen den technischen Fortschritt Stellung beziehen. Und wie auch nicht anders zu erwarten kommt wieder die Arbeitsplatz-keule um die Politik auf Linie zu bringen.
In einem Interview mit Oberlobbyisten Wissmann (ehem. Verkehrsminster) forderte doch dieser allen ernstes (sinngemäß) " man möge dem Verbrennungsmotor doch eine Chance geben den der würde absehbar umweltfreundlich...". was für ein Unsinn .
Hier geht es einzig um Profite und nichts anderes. Umweltschutz ? was für unsere Nachkommen.

Diese Diskussion um ein Verbot...

...von Verbrennungsmotoren ist leider zu einem Stammtischthema geworden, bei dem Realität und Polemik verschmieren.

Der Strombedarf wäre bei einer kompletten Umstellung auf reine E-Mobiliät so groß, dass wir in Deutschland gleich mal wieder neue AKWs bauen könnten.

Ganz im übrigen der Grund, warum China die E-Mobilität so pusht. Die planen derzeit 41 neue AKWs und E-Motoren zu bauen spart ihnen obendrein noch den aufwendigen Know-how-Klau für hocheffiziente Verbrennungsmotoren.

Die nähere Zukunft in Deutschland und Europa gehört den Hybriden. Innerstädtisch emissionsfrei elektrisch fahren und auf Autobahnen mit effizienten Verbrennern emissionsarm Strecke zurücklegen. Der Mix aus beiden Antrieben würde die heutigen Gesamtemissionen spürbar auf einen Bruchteil reduzieren.

Ganz nebenbei müssen die Menschen auch bereit sein, mehr für aufwendige Technik zu bezahlen. Das machen aber nicht die, die schon 10 Cent an der Milch sparen wollen aber hier auf die Automobilindustrie einhauen.

So ein Unsinn

Ich finde die Idee mit den E-Motoren klasse. Statt zu Nörgeln und alles schwarzzumalen, sollte die Autoindustrie mal langsam in die Gänge kommen.
Auf freiwilliger Basis passiert da eh nichts.

Dass es immer erst Gesetze braucht, damit mal was passiert, ärgert mich. Vielleicht fehlen da auch die Visionäre in den Firmen. Autonome und E-Autos sind die Zukunft, ob VW und BMW das nun wollen oder nicht.

@nach-denken, 13:40 - Gewinneinbußen

Dass die Wirtschaft um Einbußen für die "Wertschöpfung" bangt, steht zwar im Tagesschau-Artikel, wird aber durch die Artikel-Überschrift kaschiert, derzufolge die Wirtschaft um die "Arbeitsplätze" bangt. Den "verseuchten Globus" gibt es jedoch, weil der Zweck der Marktwirtschaftsunternehmen die Profitmaximierung ("Wertschöpfung") ist. Arbeitsplätze gäbe es nämlich auch in einem Wirtschaftssystem, dessen Zweck nicht die Maximierung der Unternehmensgewinne, sondern das Wohlergehen aller Menschen ist.

Re Hamburger Humanist um 13:30

Es geht wohl weniger um den Einbau der Motoren als vielmehr um deren Herstellung und Wartung.
Da ist es nun mal so, dass es zur Entwicklung, Produktion, Wartung und Reparatur von Spritmotoren weitaus mehr Fachleute und Monteure braucht als bei E-Motoren. Dann hängen zusätzlich Zulieferfirmen dran, Spediteure, Werkstätten usw., die wegen der vergleichsweise simplen Bauweise und der geringen Anfälligkeit der E-Motoren in großem Maß arbeitslos werden.

Traurig!

Die Wirtschaft bangt um Arbeitsplätze?
Dass ich nicht lache!
Sie bangt um Gewinne, und das zu Recht.

Das Herstellen von Autos mit Verbrennungsmotoren zu verbieten ist doch schierer Blödsinn.
Wollen wir keine Autos mehr exportieren oder anderen Ländern vorschreiben, keine Verbrennungsmotoren mehr zuzulassen?

Es wird doch nichts ausgelassen, um unser eigenes Land zugrunde zu richten.

Und da werden auch die nächsten Wahlen nichts daran ändern (können).

Traurig! Traurig!

die Wirtschaft bangt nicht um Arbeitsplätze

sondern um Profite. Der übliche PR-Coup der Auto-Lobbyisten.

Arbeitsplätze ...

... die die Gesundheit der Bevölkerung schädigen, sind nicht erhaltenswert. Und die Vorgabe von Grenzwerten hat ja bisher auch so hervorragend funktioniert, wie man am Vorgehen der US-Justiz gegen deutsche Autohersteller erkennen kann.

Der Verbrauch natürlicher Ressourcen muss einfach sehr viel teurer und naturschonende Mobilität besser und preiswerter werden. Dazu wird eine politische Führung staatlicher Institutionen gebraucht, die Verstöße gegen Regelungen zum Naturschutz nicht augenzwinkernd duldet oder mit lächerlich geringen Sanktionen belegt.

14:00 von Parteibuchgesteuert

"Nicht die Wirtschaft bangt um Arbeitslätze, der Arbeiter muss um seinen Arbeitsplatz bangen . Die Industrie bangt um ihre Profite."
Ja, das ist die richtige Logik. Aber die Wirtschaft kann diesen Prozess der Umstellung langfristig trotzdem nicht völlig aufhalten. Genauso ist es mit der Klimaveränderung, die langfristig nur eingegrenzt werden kann.

Die Grünen machen sich für ein Aus für den Verbrennungsmotor...

...bis 2030 stark.

Haben denn "Die Grünen" auch ein glaubwürdiges und umsetzbares Konzept vorgelegt?

Preiswerte leistungsfähige Elektrofahrzeuge, leistungsfähige Akkus, Laufzeit der Akkus, Entsorgung von verbrauchten bzw. defekten Akkus, neue Konzepte bei Unfällen (Wasser/Strom...), einheitliche Standards für Akkus und Ladeanschlüsse, Infrastruktur für Ladestationen, Erzeugung der dann zusätzlich benötigten Elektoenergie...

Da Verbrennungsmotoren bautechnisch bedingt aus viel mehr Einzeleilen bestehen, was wird dann aus den vielen Zulieferbetrieben (Kurbelwellen, Ventile, Getriebeteile, Motoren, etc.) incl. der vielen Arbeitsplätze? Da kann man nicht mal eben die Produktion von z.B. Kurbelwellen auf Akkus umstellen, einschließlich der dazu qualifizierzen Fachkräfte.

Für die Wirtschaft sind langfristige und stabile Rahmenbedingungen notwendig, damit in entsprechendem Umfang investiert wird.

Ach ja, beim Elektroauto steht der Auspuff auf der grünen Wiese neben den Feldern...

Deutschland verschläft den Anschluss

Sobald ein für mich bezahlbarer Tesla S2 auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu haben ist, kauf' ich mir einen. Die Reichweite ist für mein tägliches Pendeln und Einkaufen bei allen neu erschienenen Elektroautos bereits mehr als ausreichend, und sollte ich mal weiter fahren müssen, kann ich mir immer noch einen Verbrenner mieten. Und dies gilt für die allermeisten meiner Kollegen ebenfalls, von denen einige sogar bereits Elektroautos fahren (besagten Tesla aber auch BMW i3). Zugegeben, das ist zunächst noch auf den städtischen Bereich begrenzt (in diesem Fall Bristol, GB), aber die Reichweite der Karren erhöht sich ja quasi monatlich.

Der deutschen Politik und Autoindustrie kann ich nur sagen: wer jetzt nicht in Elektromobilität investiert (und damit Arbeitsplätze schafft!), der guckt später in die Röhre. Dann kaufen wir die E-Autos nämlich von Anderen. Wie ein Vorredner schon bemerkte: "Wer zu spät kommt ..."

1. Informieren 2. Posten

Verbrennungsmotoren bestehen aus einer Vielzahl von Teilen die eine komplexe Lieferkette und eine nicht zu vernachlässigende menschliche Komponente in der Fertigung erfordern (Elektro: 200-300 Teile; Verbrennung.: 1400-2500 Teile). Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor haben zudem nahezu ~90x mehr bewegliche Teile als ein Elektrofahrzeug. Dadurch fallen Arbeitsplätze in Zulieferbetrieben zweiter und dritter Ordnung weg.
Auch den Arbeitsplatzverlust bei freien Werkstätten sollte man beachten.
Aber auch ein Großteil der Fließbandarbeitsplätze bei den Herstellern selbst läuft Gefahr zu verschwinden, da der Grad der automatisierten Fertigung bei Elektrofahrzeugen deutlich höher ist. Sie können sich ja mal ein Youtubevideo von Teslas Fertigung ansehen. Dann können Sie erahnen wohin es technisch geht.

@nach-denken

Volle Zustimmung - genau auf den Punkt gebracht.

Das alte Denken herrscht immer noch beim Automobilverband und den entsprechenden Wirtschaftsinstituten.

Wenn der Globus verseucht ist, brauchen wir auch keine Arbeitsplätze mehr - dann hat sich alles erledigt !

@14:30 von T h o m a s

Konservative Prognosen besagen, dass Elektroautos über die Laufzeit bereits ab 2018 günstiger werden als Verbrenner. Die Infrastruktur wird sukzessive aufgebaut, wir hinken allerdings dank CSU Minister Dobrindt hinterher.

Allerdings werden auch nicht gleich 2018 die 40 Millionen Verbrenner ersetzt sein. Das lässt einem selbst wenn wir ab 2030 keine Verbrenner mehr kaufen würden, noch genügend Zeit bis die letzten Verbrenner verschrottet werden. Die letzten paar Tausend historischen Verbrenner können dann ab 2040 ihren Sprit ja wieder in der Apotheke kaufen.

Die Feuerwehren sind jetzt bereits geschult bei Unfällen mit Elektroautos.

Wie dies mit einheitlichen Standards der Infrastruktur ja sogar mit einheitlichem Bezahlsystzem funktioniert, kann man bei den Holländern erfragen, wenn man nicht selbst draufkommt.

E-Auto forever ??

Neben der einen, großen Frage woher eigentlich der Strom für all die vielen Autos kommen soll (es ist wohl kaum wahrscheinlich dass die Solarenergie dafür reichen wird), sollte man sich auch mal fragen, welche Materialien (vor allem derzeit) benötigt werden um die Batterien zu produzieren. Das sind vor allem Kobalt und Lithium. Beides nicht so häufig und vor allem wird sicherlich nicht nachhaltig abgebaut - wie man mit ein bisschen Suche im Web bald feststellen wird. China investiert u.a. auch deshalb in E-Autos weil es sich die Rohstoffgewinnung in Afrika bereits gesichert hat. Deutschland wird alles importieren müssen - und damit entstehen neue Abhängigkeiten. Das sollte - bei aller Liebe zur Natur - auch nicht vergessen werden.

Klappern gehört zum Geschäft

Natürlich warnt die Lobby mit dem Lieblingsargument, dem Abbau von Arbeitsplätzen, vor einer neuen Technik. Dabei ist diese Technik eigentlich nicht neu. Nur Deutschland hängt halt abgeschlagen auf den hinteren Rängen, weil man wieder einmal den Einstieg verpasst hat.

Und wie bei den Atomkraftwerken, die abgeschrieben gute Gewinne produzieren, hat man auch Entwicklungsarbeit geleistet und Produktionsanlagen geschaffen, die noch gute Gewinne einfahren sollen.

Das Arbeitsplätze in einem Bereich wegfallen, und dafür in einem anderen entstehen, sollte so auch dargestellt werden.

Und die Kosten für ein absaufendes Hamburg oder Kiel müssten auch mit einberechnet werden.

Das Elektroauto ist sicher nicht das Allheilmittel. Und genau das ist es, wonach der Deutsche immer verlangt: die eierlegende Wollmichsau. Aber das Elektroauto wird einen großen Anteil an der Mobilität der nahen Zukunft einnehmen.

Ob es den Großkonzernen passt, oder nicht. Den die anderen schlafen nicht.

Ich habe von der jeweiligen Technik keine Ahnung

aber ich meine, dass es bei einer kompletten Umstellung eben andere Arbeitsplätze geben wird.

Ich muss mich in meinem eigenen Büro auch der jeweils neuen Technik anpassen, obgleich es mir gelegentlich schwer fällt da ich eben kein Technik-Freak bin. Das macht mir also keinen Spaß - aber da muss ich durch, wenn ich noch eine Weile arbeiten will. Der Vergleich mag etwas hinken, ein Besserer fällt mir spontan nicht ein.

Ein Verbot halte ich nicht für sinnvoll; für sinnvoller halte ich die Schaffung der Vorraussetzungen für das Fahren eines E-Wagens. Genügend Ladestationen....genug Reichweite....Dann erledigt sich der Verbrennungsmotor von ganz alleine.

Das IFO Institut ist auch nur EIN Institut

Mich würde mal interessieren, ob das Ifo Institut letztendlich auch den Weg von Stephen Hawking geht, einfach mal alles dafür zu tun, Ramufahrttechnologie zu entwickeln, um diesen durch Verschmutzung und Vergiftung zugrunde gerichteten Planeten zu verlassen und vielleicht die Venus bewohnbar zu machen. Ich vermute bei allem Sarkasmus, dass man dann keine Arbeitsplätze findet und wie vielleicht letztlich gar nichts dazu sagt, dass die Verbrennungstechnik nicht die Zukunft des Menschen sein kann .

Ach die Arbeitsplatzlüge mal

Ach die Arbeitsplatzlüge mal wieder.
Angeblich haben wir zu wenig fachkräfte. Wenn nun aebeitsplätze für fachkräfte wegfallen und das auch mit geburtenrückgang einhergeht, kann nichts passieren.
Mal abgesehen vom Unfug der e mobilität.
Die Gifte sind halt wo anders. Aber nicht weg.
Wasserstoff ist die Lösung.

13:22 von Solstice

"Der Vergleich mit den Röhrenfernsehern hinkt gewaltig. Denn als die ersten Flachbildfernseher herauskamen, waren sie klein und von schlechter Bildqualität"

Nö, hinkt nicht. Auch die E-Autos sind noch teuer und alles andere als ebenbürtig in Punkto Leistung. Aber das ändert sich genau so wie bei den Fernsehgeräten, wie man bereits sehen kann.

13:23 von hammer

"Schon der Ausbau der Stromtankstellen wird nicht funktionieren"

Das mit den Leitungen ist das kleinere Problem, denn die vorhandenen reichen da mehr als aus, weil die Fahrzeuge eben nicht wie Anlagen ständig genutzt werden.
Ein Problem ist der Gesamt-E-Bedarf der würde aus heutiger Sicht nicht reichen, aber bis 2030 ist das auch kein Thema mehr, weil jetzt schon der "Öko"-Strrom-Überschuss stetig ansteigt.

An der Realität vorbei

Die Argumentation der Industrie ist nicht ganz ehrlich und vor allem an der Realität vorbei: die Realität ist, dass wir von der Verwendung fossiler Energieträger weg kommen müssen, sonst riskieren wir massive negative Veränderungen im Weltklima. Der Verbrennungsmotor ist mitnichten hocheffizient, sondern aktuell kommt meines Wissens nur der Verbrenner des Hyundai Ioniq auf gerade mal 40% Wirkungsgrad. Elektromotoren liegen bei >80%. Die Realität ist, dass sich die Wirtschaft bereits jetzt vom Verbrennungsmotor weg hin zum Elektro entwickelt (China, oder z.B. 400.000 Vorbestellungen für Model 3 von Tesla). Die Argumentation ist also rückwärtsgerichtet. Es wäre wesentlich vernünftiger, sich dieser Herausforderung zu stellen und die zahlreichen beim Elektroantrieb bestehenden Probleme ernsthaft anzugehen. Dann könnte die deutsche Auto-Industrie weiter an der Spitze bleiben. Verharrt sie beim Verbrenner wird sie von anderen (wie Tesla oder Toyota) überholt werden.

E-Motor oder Hybrid

Mir missfällt, dass die Frage, woher der Strom für die E-Motoren eigentlich kommt, nur selten gestellt wird. Unter Einbeziehung der Emissionen bei der Stromerzeugung fällt die Umweltbilanz schon mal schlechter aus. Dass auf Dauer Verbrennungsmotoren nicht zukunftsfähig sind, ist lachhaft. Ein Motor auf Basis von Wasserstoff (siehe Carsharing Bee Zero von Linde) ist ein emissionsfreier Verbrennungsmotor, der über eine Fuel Cell einen E-Motor antreibt. Mir ist ein Rätsel, warum Wasserstoff so wenig von der Politik propagiert wird. Im Prinzip sind Wasserstoff-betriebene Fahrzeuge Hybride. Vorteil: Die Infrastruktur (Tankstellen) existiert bereits - man müsste dort Wasserstoffzapfsäulen nitfalls gesetzlich bezuschussen.
Es wäre hilfreich, wenn Benzin/E-Motor-Hybridfahrzeuge als Zwischenstufe propagiert würden. Zum Beispiel eine gesetzliche Regelung, wonach z.B. ab 2025 nur noch Verbrennungsmotoren als Hybridmotoren erlaubt wären.

synchron entwickeln

Die Entwicklung des elektrischen Fahrzeugantriebs muss synchron mit einer ausreichenden und bezahlbaren Energiegewinnung gehen, sonst macht die Entwicklung keinen Sinn. Andere Staaten lösen dies mit Atomenergie, aber sie sagen nicht, wohin sie ihren strahlenden Rest entsorgen. Umweltschonende Energiegewinnung ist gefragt und wer hier punktet, punktet auf Generationen gesehen, am besten.

Optimal

"...Dadurch fallen Arbeitsplätze in Zulieferbetrieben zweiter und dritter Ordnung weg.
Auch den Arbeitsplatzverlust bei freien Werkstätten sollte man beachten. ..."

Mit dieser Argumentation würde es heute immer noch jede Menge Stellmacher geben, die alle Räder für Kutschen bauen. Industrien bauen sich seit Menschengedenken immer wieder um, und es nicht die Frage, ob, sondern wann. Zusammenhängend mit der Beantwortung dieser Frage ist die soziologische, wie man den industriellen Wandel "sozialverträglich" gestaltet. Und genau daran scheiterten viele Gesellschaften früher, weil nur die Einzelinteressen der Industriellen galten. Wir sollten heute die BRD als ein großes Industrieunternehmen sehen, das für alle seine Mitglieder sorgt und vorsorgt. Die Schranken der Einzelinteressen müssen wegfallen, dann kann man auch gezielt in die Zukunft gehen. Mit den alten Bossen z.B. der Autoindustrie geht das nicht, die haben nur ein Interesse daran, dass alles so bleibt, wie es ist. Für sie optimal

wesentlichster Punkt gegen E-Autos

Der wesentlichste Punkt gegen E-Autos ist
Anhänger und Wohnwagenbetrieb.
Die Reichweite bei einem E-Auto schrumpft bei Anhänger und Wohnwagenbetrieb um 2 Drittel und mehr und man denke nur an die vielen Leute die einen Wohnanhänger haben und sonst die die einen Anhänger des öfteren benötigen. Klar gibt es auch für solche Autofahrer in Zukunft Alternativen mit Erdgasbetrieb und Wasserstofffahrzeugen um dann ebenso umweltschonend zu sein und ich denke sogar das solche Möglichkeiten sich größer durchsetzen werden.
Möglicherweise kommt es zu einem Viertelmix mit Q-cell,Erdgas und E-Mobilität sowie eben auch Benzinern und Diesel und alles zusammen würde den Schadstoffausstoß schon ganz erheblich reduzieren.....

Wie das

Ladestationen in Großsiedlungen, wie soll das gehen??

@seacow: "Wo ist das Problem?"

Rein oekonomisch betrachtet: Das Problem ist dass Oel ein begrenzter Rohstoff ist. Nach allem was Geologen im Moment wissen, wird in den naechsten 30-50 Jahren (googel mal nach "Peak Oil") das Oel alle sein. Lange vorher (in 1 Jahr, in 3 Jahren, in 10 Jahren? Niemand weiss das genau) wir der Oelpreis "explodieren". Wenn es dann soweit ist, wollen auf einmal alle ein Elektroauto haben. Und dann gewinnen die Firmen / Laender die vorbereitet sind und schon welche im Angebot haben bzw. die Kapazitaeten diese in grosser Zahl zu bauen. Und im besten Falle auch schon die Infrastruktur zum Betrieb haben. Sie fahren ja auch nicht sehenden Auges und ohne zu bremsen in ein Stauende, obwohl ja, bis zu dem Moment wo es knallt, alles in Ordung ist. Aber der Unfall ist absehbar. Und genauso das Ende des Oels. Und da finde ich es ok wenn der Staat ein bisschen beim Bremsen hilft wenn die Industrie und / oder Verbraucher das noch nicht erkennen (wollen?).

@Unmarten

Im Jahre 2040 werden sich die Menschen kopfschüttelnd fragen, wie wir so viel Lebenszeit, urbanen Platz, Energie und innere Ruhe mit einer so stumpfsinnigen Tätigkeit wie Autofahren verschweden konnten.

Am 18. Juli 2017 um 14:03 von pkeszler

"Nach meiner Meinung müssten zuerst die Dieselfahrzeuge aus dem Verkehr gezogen werden."

Und Sie fahren die Menschen, die darauf angewiesen sind, dann mit dem Elektromobil? Und die Containerschiffe, die Kreuzfahrtschiffe, die Panzer, die sonstigen Dieselfahrzeuge .... werden dann wohl auch elektrisch angetrieben?

Und wenn wir schon dabei sind, sollten wir den Flugverkehr einstellen, denn Kerosin verbrennt auch nicht gerade umweltfreundlich.

15:43 von glaurung

"sollte man sich auch mal fragen, welche Materialien (vor allem derzeit) benötigt werden um die Batterien zu produzieren. Das sind vor allem Kobalt und Lithium."
Da ist man eben schon weiter gekommen, als Ihre Bedenken. In Sachsen ist eine große Fabrik für den Bau von Batterien in Bau und in Südamerika baut eine deutsche Firma eine große Fabrik für die Gewinnung von Lithium. Ich glaube, dass die Deutschen auch keine Langschläfer sind, auch wenn andere schon weiter sind.

Kann mir bitte jemand

die Umweltfreundlichkeit der Elektromobilität erklären? Woher kommt der benötigte Strom, wenn man doch gegen verschiedene Arten von Kraftwerken (Wasserkraftwerke, Windkraftwerke, ...) und gegen Stromleitungen ist? Fallen bei der Herstellung und bei der Entsorgung der Akkus keine Schadstoffe an, werden keine Ressourcen verbraucht?

Dabei ist vor allem interessant, dass diejenigen, die gegen die Kraftwerke und Stromtrassen sind, auch die größten Rufer nach der Elektromobilität sind und am liebsten die Verbrennungsmotoren schon morgen verbieten möchten.

Wir brauchen dringend ..

ein paar Steuerungsmechanismen.
Eine CO2 Abgabe, die Welt weit auf alle fossilen Brennstoffe fällig wird und zwar im vorhinein entsprechend der geplanten Abbaugröße (d. h. für Saudi-Arabien vielleicht 1 Bio. USD/ für Somalia vielleicht 1 Mio USD p. a.)
Und für den Abbau von Rohstoffen für den Batteriebau sollte es dergleichen auch geben. Möglichst hohe Lizenzgebühren sollten den Abbau begrenzt vorhandener Rohstoffe unbedingt verteuern.
Sollte sich dann zeigen, das der Individualverkehr eine (zu) teure und aufwändige Lösung auf Dauer ist, kann sich Mensch ja eine andere Lösung einfallen lassen, z. B. U-Bahnen oder Segelschiffe - vielleicht lernen wir ja irgend wann, das Zeit geld ist und das Zeit die Ressource, die kostengünstiger zur Verfügung steht.

Verbrennungsmotoren-Verbot:

Verbrennungsmotoren-Verbot: Wirtschaft bangt um Arbeitsplätze
Das ist ja nichts Neues, denn das Humankapital auf der Kostenseite der Wirtschaft, nicht nur bei o.a., Antrieben, war schon immer bei dem Erhalt von Arbeitsplätzen, nicht die Arbeitsplätze der Altvorderen aus Wirtschaft und Polit- Kardashians, ein permanentes Problem. Jetzt haben wir noch Industrie 4.0 und die Werker laufen nicht mehr am Band, sondern mit einem RFID Chip Implantat in der Halle frei herum.

"droht" ist das Wort, das Sie suchen...

Die Wirtschaft "bangt" nicht um Arbeitsplätze. Hat sie nie. Wird sie nie.
Was sie hingegen gerne tut, ist mit Entlassungen, oder freundlicher ausgedrückt eben "dem Verlust von Arbeitsplätzen" zu drohen, wenn sie nicht ihren Willen kriegt.

Dabei würde es der Wirtschaft nicht schaden, wenn man langfristig hohe Steuern oder gar Verbote auf Verbrenner androht. Im Gegenteil. Die Wirtschaft hat es sich momentan in einer Hängematte aus niedrigen Löhnen, einem niedrigen Euro und damit Vorteil auf dem Weltmarkt, und einer hohen Nachfrage nach Luxusschlitten bequem gemacht. Die Manager und Eigentümer verdienen hervorragend - so gut, dass sie das nicht gefährden wollen indem sie die Konzerne zukunftssicher machen.
Natürlich.. wenn es dann in den großen Städten Chinas, und nach Trump ev. auch der USA Fahrverbote für Verbrenner gibt sind sie ja bereits in Rente und verprassen ihre Boni und Gewinne

Der Nachwuchs muss derweil damit leben, dass Deutschland in der E-Mobilität 10 Jahre hintendran ist

Verbrennungsmotoren-Verbot:Wirtschaft bangt um Arbeitsplätze

Die "Wirtschaft" bangt sicher nicht um Arbeitsplätze,die sind den Vorstandsleuten ziemlich egal.Sonst würden sie sich mal um die rund ein Drittel schlechter gestellten Randbelegschaften kümmern.
Und dann drückt die deutsche Autoindustrie ja auch gegen die Tendenz zur Elektromobillität in anderen Ländern.Deshalb wurde oder mußte die Wirtschaftsministerin Zypries sogar in China vorstellig werden(wegen drohender Exportbeschränkung bei geringem Elektroautoanteil).

Ethanol

Ich wohne in Südamerika und hier baut Volkswagen seit Jahrzenten Verbrennungsmotoren die mit Benzin und 100 % Ethanol betrieben werden können.Hier fahren die ältesten Autos auch schon seit Jahrzenten mit Gas...wo ist das Problem in Europa dafür...?
Ethanol=0,00% Emmission
Gas=CO2 Reduzierung

Das Problem ist ja nicht der Diesel, oder Otto

Das Problem ist ja nicht der Diesel, oder Otto, Sondern die Konzeptlosigkeit im Lande. E-Auto super, aber wo laden wir die Autos auf? Mich stört hier die Heuchelei, denn wir reden seit vielen, vielen Jahren über Umweltschutz, aber machen nicht viel dafür. Was wäre mit mehr Straßenbahnen (zu laut), Oberleitungsbus (schaut nicht so gut aus), austauschbaren Batterien für E-PKW (zu kompliziert), Bahn statt Straßen für die LKW (will die Politik nicht), Radbahnen quer durch das Land und die Städte (kein Lobby), und und, und. Fahrverbote auszusprechen, das ist die leichte Übung. Und keine der Partien in Deutschland arbeitet mit den Themen, noch Fragen?

Wo ist die Neuigkeit?

Der aufmerksame Beobachter des Automobilmarktes weiß schon lange, dass der Verbrennungsmotor ein technischer Dinosaurier ist und auslaufen wird. Das weiß die Automobilindustrie auch. Man kann förmlich zuschauen, wie die Motorenhersteller sich in die E-Mobilität einkaufen. Herr Wissmann hat recht, wenn er den Wegfall sehr vieler Arbeitsplätze befürchtet, schließlich werden in einem E-Motor nur ein Bruchteil der Teile benötigt, die ein Verbrennungsmotor benötigt und Wartung wird so gut wie keine anfallen. Das heißt, es werden auch viele Arbeitsplätze in der Ölindustrie, KFZ-Werkstätten und Tankstellen wegfallen. Jetzt kommt das schöne ABER: dafür werden tausende Jobs im Bereich der regenerativen Energieversorgung, der Speichertechnik und der intelligenten Stromnetze entstehen. Das Herr Wissmann als Lobbyist jammert ist klar. Für die Wirtschaft insgesamt und die Arbeitnehmer besteht dafür aber kein wirklicher Grund.

@Am 18. Juli 2017 um 13:30 von HamburgerHumanist Warum?

In der Endausbaustufe fällt der gesamte Antriebsstrang des Verbrennungsmotors incl. Tank, Pumpen, Einspritzung, Motor, Getriebe, ggf. Kardanwellen, Abgassystem mit Kat und Auspuff weg.
Das wird komplett durch ein paar an den Rädern montierte e-Motoren, eine Batterie und ein paar Kabel ersetzt.
Dies ist führt natürlich zu erheblich weniger Arbeit bei der Produktion des Autos.

Mich stört an der E-Mobiltät, dass niemand eine Analyse zur Umweltbelastung über die gesamte Lebensdauer des Fahrzeuges macht. Was fällt bei der Produktion der Batterien (bewußt Plural, da ja über die Lebensdauer des Autos mehrere gebraucht werden) an CO2 etc. an.
Ist da wirklich eine umweltwirksame Einsparung, wenn e-Motoren mit gutem Wirkungsgrad mit Strom betrieben werden, der Verbrennungskraftwerken kommt????

Riesen Denkfehler!!!

Das Elektroauto ist keine Gefahr für diese Arbeitsplätze!!!

Die Arbeitsplätze sind in Gefahr weil unsere Autoindustrie wieder einmal schläft und immer noch kein vernünftiges Konzept für die Zukunft in der Tasche hat.

Es wäre einfach das Auto neu zu erfinden. Aber nein, unsere Industrie werkelt immer noch an 100 Jahre alte Idee.

Auf der ganzen Welt gibt es nur einen einzigen Hersteller, Tesla in den USA, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und innovative Autos baut.

Niemand braucht in Zukunft noch Autowerkstätten oder Tankstelle. Auch Autohändler haben in meinen Augen keine Existenzberechtigung mehr. Jedenfalls nicht in der aktuellen Form.

Die Zukunft wird zeigen was passiert. Für mich steht fest: Mein nächstes Auto wird ein Tesla oder etwas Vergleichbares!!!

@ 15:56 von DerRückspiegel

Nichts gegen H2, nur wie wollen wir:
a. H2 erzeugen, Elektroyse, dann sind wir wieder bei der Elektrizität.
b. in den Fahrzeugen den H2 sicher transportieren?
c. das H2 Pipelinenetz gegen Terror schützen?

U.u. wäre es sinnvoller mit dieser Technologie in den Häusern (Kraft-Wärme-Kopplung)
anzufangen.

@demokrat71

"Die Wirtschaft sollte nicht "bangen", sondern anfangen, sich etwas zu überlegen."

Das macht die Industrie bereits: Sie verlegt Arbeitsplätze in sichere Ausland, außerhalb von Utopisten.

Entwicklung verschlafen

Warum stellen sich alle bei Elektroauto nur Vehikel vor die als Energiespeicher Batterien / Akkus haben.
Die Brennstoffzelle könnte hier hilfreich sein.
Tankvorgänge wie beim Autogas, mit ähnlichen Lagerstätten. Erzeugung des Wasserstoffs durch Einsatz von Windkraft und Solar. Transport zu den Zapfstellen wie Autogas.
Nur leider fehlt unseren Industrielenkern die Phantasie so etwas umzusetzen.
Nach Art des Hauses - immer weiter wie bisher - wieder eine Entwicklung verpennt.

Die Einschätzung des ifo-Instituts ist richtig

Die Einschätzung des ifo-Instituts ist richtig. Neue Technologien lassen sich nicht per Dekret von oben einführen, bevor sie ausgereift und wirtschaftlich rentabel sind. Wer dies versucht, verschwendet Ressourcen und schadet damit der Umwelt, der man eigentlich helfen will.

Das Ende des Verbrennungsmotors wird schon noch kommen. Aber nicht bis 2030 und nicht auf Betreiben der Politik. Sondern dann, wenn Öl so teuer geworden ist, dass derartige Motoren teurer geworden sind als die dann zur Verfügung stehenden, immer effizienter werdenden Alternativen. Angesichts der Fracking-Technologien kann das aber noch eine Weile dauern.

Ich liebe Lithium, aber ...

Die Reichweite und Ladedauer ist in der Elektromobilität nur unzureichend entwickelt.

Mit unter 700 km Reichweite kaufe ich mir kein Elektroauto und die Planung der Autoindustrie bis 2020 zeigt noch kein Auto was realistisch 700 km Reichweite schafft.

Es werden Elektroautos gebaut, die viel Technik haben, um damit schön zu spielen, was die Autos teuer macht, schöne bunte Monitore, mit Spass für Videospieler.

Ein Kleinwagen mit dem Schlüssel das Auto öffnen und fahren über 700 km, vielleicht plant die Autoindustie mal so ein Auto.

Zur Ladedauer haben sich meine Vorgänger geäußert.

16:05 von ex_Bayerndödel

"Und Sie fahren die Menschen, die darauf angewiesen sind, dann mit dem Elektromobil?"
Sie können ja ersatzweise bzw. die nächsten 12 - 15 Jahre ein Auto mit Benzin fahren - oder?
Und die Deutsche Post baut extra ein Werk nur für elektrisch angetriebene Transporter. Aber auch die Bushersteller testen schon die Elektromobilität für ihre Busse, zum Beispiel in Hannover im Stadtverkehr. Die gesamte Umstellung wird meiner Meinung nach mindestens 20 Jahre beanspruchen. Und wie das bei den Schiffen und Flugzeugen sein wird, überlassen wir lieber den Technikern.

@13:30 von HamburgerHumanist Warum?

Weil es sehr viel komplizierter ist eine Verbrennungsmotor zu bauen, E-Motor können fast alle.
Weil der E- Motor viele Komponenten nicht braucht: z.B. Getriebe, Kolben, etc.

@Einerer

"Wasserstoff ist die Lösung"
Wo kommt der Wasserstoff her? Aus Elektrolyse von Wasser oder vergleichbaren Prozessen. Elektrolyse heißt Strom. Also Strom herstellen, damit Wasserstoff herstellen,Wasserstoff speichern, Wasserstoff verbrennen oder aus Wasserstoff Strom herstellen ( Brennstoffzelle), fahren.
Ist etwas umständlicher als Strom herstellen, Strom speichern, fahren.

Grüne Symbolpolitik statt wirklich durchdachter Konzepte

@ Hawel : "Ist da wirklich eine umweltwirksame Einsparung, wenn e-Motoren mit gutem Wirkungsgrad mit Strom betrieben werden, der [aus] Verbrennungskraftwerken kommt????"

Wohl eher nicht. Genauso wenig, wie es der Umwelt hilft, wenn die im internationalen Vergleich sehr sicheren Atomkraftwerke in Deutschland dichtgemacht werden und man den Strom stattdessen mit Methoden erzeugt, die erheblich mehr Treibhausgase freisetzen.

Leider ist die Umweltpolitik - nicht nur in Deutschland, aber besonders hier - von Aktionismus und plakativer Symbolpolitik geprägt anstatt von wirklich durchdachten Konzepten. Das gilt auch wieder für die grüne Wahlkampf-Idee, bis 2030 den Verbrennungsmotor abzuschaffen.

@ 16:33 von icampos Ethanol

Sie schreiben:"Ethanol=0,00% Emmission..."
Das ist leider nicht richtig, die Begründung für die angebliche Umweltfreundlichkeit ist, dass bei Bioalkohol nur dasCO2 frei wird, dass die Pflanze zuvor aufgenommen hat. Wenn wir aber die fossilen Brennstoffe durch Bioethanol ersetzen wollten, würden wir gigantische Flächen benötigen und noch mehr Konkurrenz zu dem Anbau von Nahrungsmittel erzeugen, von den Umweltschäden durch Rhodung und die Plantagen (Monokulturen) ganz zu schweigen.

E-Mobilitaet

...ist ganz einfach, mit standartisierten Batterien. Ran an die Tankstelle, entladene Batterie raus, nachgeladene rein. Das ist die Aufgabe fuer einen europaeischen Standard und dt. Tueftler.

immer wieder Tesla...

gemessen am Volumen von Tesla, ist das derzeit und in den nächsten Jahren nicht mehr als eine bastelbude. Außerdem steigt der weltweiten Absatz von Kfz im Moment rasant. Selbst wenn der e-antrieb Marktanteil gewinnt, bleibt der ice immer noch auf hohem Niveau am Markt.

Zwang wichtig

Ein Verbot zu einem bestimmten Zeitpunkt ist sinnvoll, damit die Automobilindustrie "motiviert" wird, in die Forschung zu Alternativen zu investieren. Im Grunde ist das wie bei der Glühbirne: Erst nach dem Verbot gabs bald billige und hochwertige LED-Lampen.

Das muss aber EU-weit passieren, sonst wird das nichts.

Arbeitsplätze

Werden die Autos dann mit wirklich ganz anderen Methoden zusammengesetzt oder warum muss man dann um Arbeitsplätze bangen? Oder werden da eher welche von den Konzernen keine Kohle mehr kassieren können, wenn man keinen Benzin und Diesel mehr brauch?

Natürlich werden viele

Natürlich werden viele Arbeitsplätze wegfallen, wenn die Verbrenner verschwinden. Das ist wohl einer der Hauptgründe, warum die Autoindustrie jahrzehntelang in Obstruktion gemacht hat. Also genau genommen selbstverständlich nicht die Arbeitsplätze, sondern die vielen Investitionen, die mit ihnen sozusagen verfallen. Immerhin wird der Prozess eine Weile dauern, Industrie und Politik haben Zeit, sich drauf einzustellen, vorausgestzt sie gehen jetzt endlich konstruktiv damit um, und stellen ihre luddistisch angehauchten Ausfälle gegen die Abkehr vom Lagerfeuer im Vehikel endlich ein.
Dass Arbeitsplatzverluste in diesem Zusammenhang nun thematisiert werden, ist ein hoffnungsvoll stimmendes Zeichen. Endlich beschäftigt man sich ernsthaft mit dem Thema.

Die Warnung des IFO-Instituts

Die Warnung des IFO-Instituts ist mehr als berechtigt. Wenn wir aufgrund des Umstiegs vom Verbrennungsmotor zum Elektromotor Fehler machen und dieses in Folge eine hohe Arbeitslosigkeit mit sich bringt, dann wird der Umweltschutz irgendwann egal werden. Armut verhindert Umweltschutz.

Die "Logik" des Hrn. Özdemirs ...

Zitat: "Mit dem Verbot von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren lasse sich verhindern, dass es der deutschen Autoindustrie gehe wie den Energiekonzernen, die den Atomausstieg erst bekämpft und verschlafen hätten, so Özdemir weiter. "Auf dem Weltmarkt ist der fossile Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell." Die Frage sei nicht mehr, ob sich das emissionsfreie Auto durchsetze, sondern wer es baue."

Aha.

Wenn Hr. Özdemir davon überzeugt ist, dass die Technologie E-Mobilität sich durchsetzen wird und es nur noch eine Frage ist, WER diese voranbringen wird, dann verstehe ich nicht, warum er auf staatlichen Zwang setzt.

Dann müsste ja jeder OEM alles dran setzen, um bei dem Rennen um die Pole Position in Sache E-Mobilität die Nase vorne zu haben, wenn es doch sooooooo eine tolle und vor allem neue Technologie sei (Anm.: das erste E-Auto wurde bereits 1900 in Paris vorgestellt. Hersteller: Porsche-Lohner. So viel dazu).

Thema Arbeitsplätze

In der Photovoltaik, Windkraft und den anderen regenerativen Energien werden Fachkräfte gesucht.

Vielleicht sollten diese Zukunftsbranchen nicht ganz so restriktiv von der Regierung behandelt werden um die Wirtschaftlichkeit konventioneller Kohlekraftwerke zu schützen.

Dann könnten das schnell noch viel mehr Arbeitsplätze werden.

@ nach-denken

"Stattdessen sollten wir einmal fragen: Ab wann wir um einen Platz auf diesem verseuchten Globus bangen müssen."

Sebst dann, wenn die Träume der Grünen wahr würden und 2030 in Deutschland nur noch Elektroautos führen, würde dies global gesehen keinen wesentlichen Unterschied machen, solange es in China, Indien, Brasilien und anderen Schwellenländern mit großen Bevölkerungen immer mehr Autos mit Verbrennungsmotor gibt - und dort noch nicht mal mit niedrigen Abgaswerten, wie sie bei uns mittlerweile Pflicht sind.

So gerne sie es auch würden: Die Deutschen werden nicht im Alleingang die Welt retten. Und dass viele andere Länder sich in naher Zukunft ihrem Vorbild anschließen, ist zu bezweifeln.

Noch 3 Jahre und

6 Monate, dann bin ich durch, bin "Rentier" = Rentner.
Seit 21 Jahren arbeite ich bei Automobilzulieferern, Dienstleistung ist ein schlechtes Geschäft für die Beschäftigten in dieser Branche.

Drei XXX wenn es vorbei ist. Ich mache mir keine Sorgen um mich, eher um den Nachwuchs.
Anderer Seitz, wenn ich den Wissenstand sehe, die Interesse etwas zu bewegen, Null Initiative der Nachwuchskader.

So ist die Marktwirtschaft, wer will Schaft etwas, Andere bleiben auf der Strecke.

Grundeinkommen

Der drohende Arbeitsplatzverlust durch die zunehmende Technisierung und Elektrifizierung der Kraftfahrzeuge kann nur mit dem bedingungslosen Grundeinkommen realisiert werden. Die Arbeit wird in Zukunft nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, da sie immer mehr von Computern und Maschinen erledigt wird, bzw. sie wird ganz oder teilweise entfallen, wenn zum Beispiel keine Verbrennungsmotoren mehr produziert werden.

@um 16:35 von bobby3001

"Der aufmerksame Beobachter des Automobilmarktes weiß schon lange, dass der Verbrennungsmotor ein technischer Dinosaurier ist und auslaufen wird."

Soso? Weiß er das?

1. PHRASEN wie "technischer Dinosaurier" sind keine Argumentation ... werden aber liebend gerne als "Argument" dargestellt.

2. Die PURE "e-Mobilität" ist Unsinn, denn sie kann nicht leisten was ein Verbrennungsmotor kann, und da hilft auch alles Phrasengedresche nichts, denn das Kernproblem des Elektromotors bleibt: Die Aufladung dauert SEHR lange im Vergleich zum Auffüllen mit einem flüssigen Treibstoff.

Mich stört an dieser ganzen "Diskussion" (das ist es nicht mehr, denn e-Mobilität wird per "Basta" als die einzige Lösung dargestellt), dass NIEMAND die anderen existierenden Antriebskonzepte - Hybrid, Wasserstoff - mehr betrachtet und dies macht alle die so sehr für e-Mobilität schwärmen zu FANATIKERN. Diese "Diskussion" erinnert mich in der Alternativlosigkeit an die Quotenlösung bei der EU-Flüchtlingsverteilung.

2031, die Grünen

fordern ein Gesetz gegen die Verschmutzung durch ausgediente Akkumulatoren, über deren Recycling sich niemand Gedanken gemacht hat. Die inzwischen 20.000.000 E-Autos prduzieren je Auto eine halbe Tonne Sondermüll, der nicht in den Vorgärten der Grünen Bundestagsabgeordneten gelagert werden kann.
10.000.000 Tonnen hochgiftiger Akkuschrott und niemand will ihn haben. Die Mengen steigen ins Unermeßliche, da konventionelle Antriebe verboten wurden und Alternativen, wie z.B. die Entwicklung der Brennstoffzelle, unterbunden wurden.
E-Autos sind keine Alternative sondern eine Sackgasse, auch weil die nötigen Rohstoffe nur mit großen Schäden für die Umwelt gefördert werden können.

@Karl Kraus

Wasserstoff lässt sich emissionsfrei erzeugen. Etwa über Solarzellen in Kombination mit Elektrolyse.
Wasserstofffahrzeuge haben mitnichten ein hohes Risiko. Im Gegenteil. Dass z.B. ein PKW bei einem Brand explodiert, ist ein weit verbreitetes Ammenmärchen.
H2-Pipelinenetze sind nicht unsicherer als Gas/Öl-Pipelines.
Bitte einfach mal informieren, etwa bei Linde.

Gedankenspiel zum E-Auto

Ich stelle mir vor es ist Ferienbeginn in NRW. Alles macht sich auf in den geliebten Süden. Im Raum Frankfurt bis Würzburg stauen sich Hunderttausende und suchen gleichzeitig eben hunderttausende Ladestationen. Die Wohnwagenfahrer sind schon in Gießen hängen geblieben. Die Campingplätze, Hotels und Pensionen warten tagelang auf ihre Gäste. Wenn diese dann da sind, müssen sie sich auch gleich wieder auf die tagelange Rückfahrt machen. Die Anzahl der von der Einführung des E-Autos Betroffenen wird mehr als 600.000 sein. Campingplätze können gleich zumachen. Wohnwagenbauer auch. Nur die Luftfahrtindustrie darf weiter die Luft verpesten. Allerdings nur für die, die sich einen Flug noch leisten können. Die Besserverdienenden Grünen wohnen inzwischen in den renovierten Innenstadtbereichen und wundern sich über die Jammerei der Stadtrand-oder Landbewohner über fehlende Mobilität. Die Veränderung durch E-Autos ist umfassender als mancher denkt und erfordert intelligente Politiker.

16:48 von Lithiumok

"Ein Kleinwagen mit dem Schlüssel das Auto öffnen und fahren über 700 km, vielleicht plant die Autoindustie mal so ein Auto."
Ich fahre zur Zeit auch einen Benziner und werde mir in den nächsten Jahren kein neues Auto mit Elektroantrieb kaufen. Mir geht es eigentlich nur darum, dass wir der Zukunft nicht einfach ausweichen können.
Beim Kauf eines neuen Autos muss man sich sowieso immer überlegen, wozu brauche ich es. Wer überwiegend kurze Strecken nur zur Arbeit und zum Einkaufen fährt, für den ist die Elektromobilität zu empfehlen, wer dagegen überwiegend lange Strecken fährt, für den ist zur Zeit ein Verbrennungsmotor besser. Und dann muss man natürlich Ladestationen usw. bedenken.

@flodian

Das hat ein Herr Elop von Nokia auch mal über die Smartphones gesagt. Mann, hat der sich geirrt! Was die Elektromobilität angeht, sind die Würfel längst gefallen! Das wurde auf der letzten Hannover Messe von allen Top-Managern so gesehen. Es geht nur noch darum, nicht den Anschluss zu verpassen. Sonst ist der Zug abgefahren!

16.33@icampos = Gas und Ethanol

Icampos Sie schreiben " Hier, Südamerika, fahren die ältesten Autos schon seit Jahrzehnten mit Gas
Ich bin auch vor mehr als 25 Jahre in Rumänien mit Gas gefahren. Billig, sicher, unproblematisch, Entfernungen kein Problem,
Umweltfreundlich. Dann plötzlich gab es die Möglichkeit nicht mehr.

geht es den Autokonzernen wie den Energieriesen ?

Der Markt ist bisweilen superschnell und ebenso erbarmungslos. Die deutschen Energieriesen wähnten sich vermutlich sicher in ihren Elfenbeintürmen, hatten sogar der schwarz-gelben Regierung gerade eben eine Laufzeitverlängerung abgerungen.Da kam Fukushima,und mit ihm schlagartig eine komplette Kehrtwende in der deutschen Energiepolitik. Ein ähnliches Szenario scheint im Moment der Autoindustrie noch nicht zu drohen, fehlt es doch an einem Katalysator wie es Fukushima war. Aber wer weiß.... Fakt ist jedoch,es braut sich was zusammen,und einen Regenschirm für diesen Fall,hmmm....Diesen Eindruck vermittelt zumindest die deutsche Autoindustrie bisher leider nicht. Sie zahlt lieber Milliarden Strafgelder in den USA, anstatt ernsthaft und nachhaltig dieses Geld in Zukunftstechnologien zu investieren.

Wer nicht mit der Zeit geht...

... geht mit der Zeit!
Anstatt zu jammern, sollte sich die deutsche Automobilindustrie besser an die Spitze des Umbaus stellen, um ihren Spitzenplatz zu erhalten - aber was tut sie???
Wie ernst die "Sorge" um Arbeitsplätze der A-Industrie ist, sieht man aktuell am Dieselskandal: in den Führungsetagen verursacht, von den Beschäftigten durch Lohnminderung und Entlassungen "ausgebadet"

@Laskaris - 17:46

Bravo !

Du hast die globale Realität voll auf den Punkt gebracht !

Habe ich auch mit meinem Kommentar versucht -- von einem anderen Blickwinkel aus...

Lieben Gruss

@perchta 8. Juli 2017 um 13:52

Genau so ist es.
Bisher haben doch aber Aktienkurse zugelegt wenn von Arbeitsplatzabbau die Rede war.
---
Wer das jetzt erst bemerkt, dass durch Elektromobilität, automatisches Fahren und Industrie 4.0 massiv Arbeitsplätze verloren gehen werden, der kann nur als ignorant beschrieben werden - weil das seit Jahren jedem klar sein sollte der 2 +2 zusammenzählen kann.

E-Autos werden als Bedrohung wahrgenommen

Allerdings nicht der von "Arbeitsplätzen" wie der Titel suggeriert, sondern der von Marktanteilen. Ich habe überhaupt noch nie erlebt das eine Firma sich um die "Arbeitsplätze" schert - diese sind schließlich ein Kostenfaktor. Allenfalls sind diese Thema weil Stellen ins Ausland verlagert werden, Lohndrückerei betrieben wird oder Personalkosten anderweitig reduziert werden sollen. Soviel dazu. E-Autos haben ein Problem: sie werden nicht gekauft - in Deutschland. Auch wegen der starken Autolobby. Die deutschen Autokonzerne fürchten um den Weltmarkt, schließlich werden die meisten deutschen Autos exportiert. Und dort weht der Wind den "Verbrennern" ins Gesicht! Der E-Motor ist so viel einfacher, das ihn eigentlich ein Jeder fast in der Garage zusammenschrauben könnte. Deshalb fürchtet man um Macht und Profite, aber ganz sicher nicht um Arbeitsplätze !

17:12 von Olazar

"..ist ganz einfach, mit standartisierten Batterien. Ran an die Tankstelle, entladene Batterie raus, nachgeladene rein. Das ist die Aufgabe fuer einen europaeischen Standard und dt. Tueftler."
Ja, das wäre echter Fortschritt. Die Tankstellen müssten mit der Zeit immer mehr für die Elekromobilität umgewandelt werden.
Und das Austauschen der Batterie würde wahrscheinlich schneller gehen als ein normaler Tankvorgang. Aber dazu müssten sich erst alle Autohersteller auf einen einheitlichen Standard einigen und da sehe ich das Problem.

Der Markt wird es richten

Die Politik wird sich nicht gegen die Entwicklung stellen können. Wenn der Markt die Richting vorgibt hat die Politik das Nachsehen. Es ist zu hoffen das sie die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkennt.

Atomkraft? Nein Danke!

Wir wissen immer noch nicht wohin mit dem Atommüll und Herr Özdemir und die anderen politischen Versager der einstigen "Atomkraft? Nein Danke"- Partei setzen nun wohl gänzlich auf Atomkraft. Oder glauben die wirklich 50.000 Mio liter Sprit jährlich läßt sich alleine durch Wind- und Solarkraft ersetzen? Selbst dann wäre die grüne Aussage vom emissionsfreien Auto nicht wahr. Denn da bleiben immer nocht Schmierstoffe, Kunststoffe der leichteren Karosserie und Batterie- und Elektronikschrott.

@der mahner

Was die Hannover Messe mit der Automobilindustrie zu tun hat, bleibt wohl ihr Geheimnis. Nokia hat einen evolutionären Wandel verpasst. e-mobilität ist disruptiv. Also nicht vergleichbar. Der hype um die e-mobilität findet in dem Moment ein abruptes Ende, sobald man den sprit nicht nur im labor-, sondern auch im industriellen Maßstab herstellen kann. darüber, wenn wir schon beim Thema sind, waren sich fast alle beim diesjährigen Wiener motorensymposium einig. Im übrigen auch die Anhänger der e-hersteller. Aber solange "glauben" größer ist als "wissen" bleiben die Diskussionen amüsant. Ein letztes Beispiel : wenn die Entwicklung der akkuzellen weiter im Jahr ca. 15% leistungsstärksten werden, sind Lkw auch in absehbarer Zeit nicht elektrisch umsetzbar.

@ schiebaer45

Ich kann es mir nicht erklären warum Arbeitsplätze wegfallen sollen. Es werden immer noch Autos gebaut ob mit Verbrennungsmotor oder E-Motor das spielt
keine Rolle. In der Fabrik wird das Fließband des Verbrennungsmotor nur umgerüstet auf E-Motoren Herstellung. Der Arbeiter baut statt einen V-Motor nur eben einen E-Motor zusammen. Dafür wird er im Werk geschult.

Dann schauen Sie sich bitte einmal den Aufbau eines Elektromotors und den eines Verbrennungsmotors (4Tackter) an, Der Unterschied wird ihnen sicher auffallen.
E-Motor= Einfaches Gehäuse mit Ständerwicklung, Läufer mit Läuferwicklung, zwei Lager, fertig
4Tackter= Gehäuse mit diversen Kanälen und Bohrungen, Kurbelwelle, Pleuel, Kolben, Ventile, Lichtmaschine, Wasserpumpe, Kühler, Einspritzanlage, Etliche Gleit und Rollen/Kugellager und und und

Falscher Ansatz

Es wäre viel besser die öffentlichen Verkehrsmittel für jeden zugänglich zu machen und zu fördern. Am besten eine Verkehrssteuer von 5% und dafür kann jeder der in Deutschland wohnt alle Verkehrsmittel umsonst benutzen. Dann braucht es auch keine 40 Millionen Elektroautos, die unter dem strich ja auch irgendwie aufgeladen werden wollen (mit Kohle und atomstrom aus Frankreich). Wenn dann richtig konsequent!!

"Arbeitsplätze in Gefahr!"

Das ist mittlerweile das Totschlag-Argument für jede Form von Hausaufgaben und Weiterentwicklung geworden.
Arbeitsplätze sind sehr wichtig. Ich verstehe nur nicht, warum Menschen, die die Roboter für die Verbrennungsmotoren bedienen können, nicht lernen können sollen, Roboter zu bedienen, die Elektro - oder Hybrid- oder was auch immer für Motoren bauen. Für wie inkompetent hält man diese Arbeiter denn?

Der Steinkohlebergbau . . .

. . . im Ruhrgebiet läßt grüßen.
Jahrelang wurde darum gerungen.
Was notwendig ist geht immer. Egal wie!!!
Wenn die Elektrizität günstiger ist wie wird sie kommen.
b.k.

Einfach mal...

... sich ein wenig auf ausländischen Autobahnen bewegen, und dann stellt man fest, dass man dort jetzt schon teilweise deutlich mehr E-Autos sieht als in Deutschland. Komme gerade von einer Italien-Reise zurück, so viele Teslas und E-BMWs sowie die "E-Franzosen" habe ich hierzulande noch nicht mal annähernd gesehen. Noch deutlicher wird's in China. Von wegen im Ausland sind Umweltgründe nur sekundär - hier sind sie es!

@von DerRückspiegel @Karl Kraus

...................:"Dass z.B. ein PKW bei einem Brand explodiert, ist ein weit verbreitetes Ammenmärchen.
H2-Pipelinenetze sind nicht unsicherer als Gas/Öl-Pipelines.
Bitte einfach mal informieren, etwa bei Linde."

Oder mal schlicht unter "Knallgas" nachlesen; die "Columbia" läßt grüßen.

Was für ein Irrsinn

Der einzige Vorteil von Elektromotoren ist, dass der Smog von den Städten aufs Land verlegt wird. Für die Umwelt bringt die Elektromobilität zur Zeit gar nichts. Und wo sollen all die Akkus herkommen? Und wer entsorgt die vor allem am Ende?? Der totale Irrweg! Die Zukunft fährt Bus und Bahn oder automatische Taxis

Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass auch verbohrte Gläubige der Klimakirche eines Tages zur Vernunft kommen.
Sie werden erkennen, dass sich das Weltklima zwr erwärmt, das aber ein naatürlicher Prozess ist, den der Mensch nur marginal beeinflusst, CO2 her oder hin.
Sie werden erkennen, dass die weltweite Mobilität niemals aus regenerativen Energien gewährleistet werden kann und daher Elektro nicht sauberer ist als Verbrennungsmotor - der Dreck entsteht nur anderswo, und sogar mehr davon, weil der Umweg über Strom ineffizient ist.
Rein elektrisch fahren heißt in Deutschland 15 große Kernkraftwerke bauen. Wollen wir das?

Auch wenn Sie ...

... nach eigener Einschätzung "Technik-Laie" sind, stellen Sie die richtige Frage. Die Produktion eines E-Autos ist in der Tat weniger aufwändig als dies eines mit Verbrennungsmotor. Niemand kann aber den Arbeitsaufwand seriös abschätzen, den eine Umstellung von fossilen Brennstoffen auf E-Antrieb nach sich zieht, zumal noch gar nicht vollständig geklärt ist, ob die Energie aus einem Accu oder aus einer Brennstoffzelle kommt. Und damit ist der Verlust von Arbeitsplätzen auch nicht mehr als mal wieder ein Teufel, der an die Wand gemalt wird. Es kann durchaus auch ganz anders kommen!
Letztlich wissen wir nur, dass wir, soll dieser Planet noch länger bewohnbar bleiben, ganz generell so rasch wie möglich von fossilen Energieträgern wegkommen müssen.
Wer's nicht glaubt, dem empfehle ich kommenden Herbst eine Reise nach Bejing.

@ 17:56 von DerRückspiegel @Karl Kraus

Sie Schreiben:"Wasserstoff lässt sich emissionsfrei erzeugen. Etwa über Solarzellen in Kombination mit Elektrolyse."
Da werden wir aber sehr viele Solarzellen benötigen und, da das in D wohl kaum geht, werden wir den H2 über große Entfernungen transportieren müssen, wie wollen Sie das bewerkstelligen, mit Pipelinenetzen?
Da sind dann genügend Bürgerinitiatven dagegen.
Sie schreiben:"Dass z.B. ein PKW bei einem Brand explodiert, ist ein weit verbreitetes Ammenmärchen.
H2-Pipelinenetze sind nicht unsicherer als Gas/Öl-Pipelines.
Bitte einfach mal informieren, etwa bei Linde."
Wenn Sie Knallgasexplosionen für ein Ammenmärchen halten, ok.
Wenn Sie zum speichern einen Germaniumblock verwenden wollen, haben wir ein Gewichtsproblem.

es wird schnell der tag kommen

an dem die autoindustrie ihre eigenen lobbyisten verfluchen wird. vorne weg der wissmann, er und seine kumpels hinterlassen ein trümmerfeld sondergleichen, es geht abwärts, uber, tesla und co. sind lichtjahre voraus. ähnliche story wie bei rwe und eon. schönreden bis zum anschlag und dann mit fetten tantiemen aufs altenteil. immer dasselbe muster. andererseits auch wieder gut, kreativität fließt nicht mehr ins dritte auspuffrohr, sondern in sinnvolle innovationen, die den menschen wirklich nützen. ist doch gut! #schumpeterhatterecht

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