Kommentare

Ich denke die Frage:

"Wie konnte beispielsweise eine Gruppe vermummter Gewalttäter am Freitagmorgen durch Hamburg-Altona ziehen und randalieren - ohne, dass die Polizei einschritt?"

könnte durch: "Wem nützt dies?" ersetzt werden.

Eine so große Gruppe Vermummter zieht unbehelligt randalierend durch eine Großstadt und wird von der Polizei nicht im Geringsten tangiert?

Auswirkungen auf die Wahl

Die Tatsache, dass es linke Gewalttäter waren, wird der Linkspartei bei der anstehenden Bundestagswahl vermutlich Stimmen kosten.

Auch interessant...

...wäre es, einmal zu beleuchten, woher eigentlich die extreme Wut der Leute kommt, die diese Gewaltexzesse verübt sind.

Wenn es tatsächlich so ist, dass die Tätergruppe aus vielen europäischen Südländern (insbesondere Italienern) bestand, wirft das schon die Frage auf, ob diese Wut nicht auch in der wirtschaftlichen (und politischen) Hegemonie Deutschlands in Europa begründet liegt.

Das wäre selbstverständlich keine Rechtfertigung, aber Teil einer Erklärung. Wut entsteht nun einmal nicht aus dem Nichts.

Faktenfinder?

Aber Fakten habt ihr keine gefunden? Welche Ausrede hat denn die Polizei für ihre Arbeitsverweigerung? Da werden doch zig Notrufe eingegangen sein?

Randale war üblich

Ich nehme an, dass niemand abgesehen hat, welches Ausmaß die Randale annehmen würde. Randalierende Gruppen in Hamburg, das gehörte in einer "milden" Form fast schon zum Alltag, zumindest am 1. Mai und bei Fußballspielen. Leider wurden derartige "Feierlichkeiten, die mit Bengalos und Knallern, Feuern neben den Gleisen der Bahn, massiven Verkehrsbehinderungen, eingeschmissenen Scheiben, Katz-und-Maus-Spielen mit der Polizei ... begangen wurden, in HH viel zu lange toleriert. Es sah also zunächst so aus, als sei das ein ganz "normaler" links-autonomer Randale-Tag. Hinterher kam das böse Erwachen. Hoffentlich hat das Folgen, vor allen Dingen für die Veranstalter und Befürworter der angekündigten Randale-Tage.

wenn an einem Tag

76.000 friedlich demonstrieren, dabei aber über Routen gelenkt werden, auf denen die Gipfelteilnehmer sie überhaupt nicht zu sehen bekommen, und wenn unabhängig davon friedliche Demonstrationen dieser elitären Versammlung höchstens ein Schulterzucken entlocken und die Ergebnisse des Treffens mit Demonstrationen genau die gleichen sind wie ohne: kann man sich dann wundern, wenn immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass Sprechchöre und Transparente wirkungslos sind und man, wenn man wirklich etwas verändern will, zu anderen Mitteln greifen muss?

Geschäftsleute behaupten, es waren wie beim Fußball

angetrunkene Jugendliche.
@08:21 von Schelden Kuper

Es kommt jetzt sehr darauf an, dass die Medien auch Alles berichten.
Geschäftsleute des Hamburger Schanzenviertels schreiben:
"Zum Höhepunkt dieser Auseinandersetzung soll in der Nacht von Freitag und Samstag nun ein „Schwarzer Block“ in unserem Stadtteil gewütet haben.

Dies können wir aus eigener Beobachtung nicht bestätigen, die außerhalb der direkten Konfrontation mit der Polizei nun von der Presse beklagten Schäden sind nur zu einem kleinen Teil auf diese Menschen zurückzuführen.

Der weit größere Teil waren erlebnishungrige Jugendliche sowie Voyeure und Partyvolk, denen wir eher auf dem Schlagermove, beim Fußballspiel oder Bushido-Konzert über den Weg laufen würden als auf einer linksradikalen Demo.

Es waren betrunkene junge Männer, die wir auf dem Baugerüst sahen, die mit Flaschen warfen – hierbei von einem geplanten „Hinterhalt“ und Bedrohung für Leib und Leben der Beamten zu sprechen, ist für uns nicht nachvollziehbar."

8:29 von rossundreiter

>>Wenn es tatsächlich so ist, dass die Tätergruppe aus vielen europäischen Südländern (insbesondere Italienern) bestand, wirft das schon die Frage auf, ob diese Wut nicht auch in der wirtschaftlichen (und politischen) Hegemonie Deutschlands in Europa begründet liegt.<<
Hört sich interessant an, aber gerade mit Herrn Draghi hat Italien doch einen Verbündeten, der es durch seine Zinspolitik dem Land ermöglicht, noch mehr Schulden anzuhäufen - zum Nachteil von Deutschland, wo nicht nur Sparer enteignet und Menschen damit um ihre Altersvorsorge gebracht werden, sondern welches langfristig diese ganzen Schulden wird bezahlen müssen. In diesem Zusammenhang von Hegemonie zu sprechen, halte ich für äußerst weit hergeholt.

Fragen, Fragen, nur nicht Heute ...

wir gefallen uns als Aufklärer - Fragen nach der (letzten) Loveparade, Fragen noch dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt, Fragen nach dem NSU ... überall Fragen, das Land voll davon.
Und jetzt wird wieder Differenziert - Hier weißt jemand auf die "Wut der Leute" hin, vor Tagen war es noch der "Hass", der böse Hass, der sich überall im rechten Milljöh und im Internet Bahn brach.
Dabei sind die Dinge doch die selben. Der Hass gebiert Undifferenziertheit ebenso die Angst und die Hilflosigkeit daraus gebiert Wut - Wut darüber nicht gehört zu werden und Wut darüber, das diejenigen die angetreten sind die diversen Karren aus dem Dreck zu befördern mit Hühnern statt mit Ochsen daher kommen.
Hamburg, könnte man sagen ist davon gekommen (bei G20 und beim Schlager move) es ist Zeit für einen Runden Tisch, statt für Fensterreden/ Wahlkampf oder Wutdebatten.
Die Tage der "Opferlosigkeit" muss man nutzen, weil man nicht in Trauer verharren braucht.

@ nie wieder spd

"Faktenfinder?
Aber Fakten habt ihr keine gefunden? Welche Ausrede hat denn die Polizei für ihre Arbeitsverweigerung? Da werden doch zig Notrufe eingegangen sein?"

Arbeitsverweigerung ?

Oder vielleicht massive Überlastung ?

Haben sie schon mal versucht Samstag nachts gegen 01.00 uhr die Polizei zu rufen, am besten in einer Großstadt in einem Problembezirk ?
Warteschlange...

@frosthorn

Ja, genau!
Diese Volksferne ist das, was die Leute so aufbringt.
Anstatt sich darüber Gedanken zu machen, sitzt man im Elfenbeinturm und palavert vor sich hin.

Es ist eine Schande, dass die Wähler nicht bereit sind, solche Sachen ehrlich zu reflektieren und ihre Entscheidung danach zu treffen.

Mit ein bisschen Überlegung und Realitätssinn kann Merkel doch nicht wiedergewählt werden! Ich frage mich ehrlich, wie tief die Menschen im Land immer noch schlafen.

Leider ist Schulz als Alternative nicht die Bohne wert.

Unsere Dienste haben genau das vorausgesagt.

@08:40 von c.schroeder
"Ich nehme an, dass niemand abgesehen hat, welches Ausmaß die Randale annehmen würde".

Doch. Mittlerweile sind Auszüge aus Schreiben bekanntgeworden, die das ziemlich gut voraussahen.

Die Forderung der Linkspartei nach einem Untersuchungsausschuss, der das alles klärt, ist m.E. berechtigt.

re frosthorn

"76.000 friedlich demonstrieren, dabei aber über Routen gelenkt werden, auf denen die Gipfelteilnehmer sie überhaupt nicht zu sehen bekommen, und wenn unabhängig davon friedliche Demonstrationen dieser elitären Versammlung höchstens ein Schulterzucken entlocken und die Ergebnisse des Treffens mit Demonstrationen genau die gleichen sind wie ohne: kann man sich dann wundern, wenn immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass Sprechchöre und Transparente wirkungslos sind und man, wenn man wirklich etwas verändern will, zu anderen Mitteln greifen muss?"

Wie kommen Sie auf die vermessene Idee, dass die Politik gefälligst die Wünsche von Demonstranten zu berücksichtigen hat?

Demonstration ist eine MEINUNGSäußerung, kein politisches Mandat.

Sie verlangen die Diktatur der Straße und rechtfertigen Gewalt, wenn die nicht geduldet wird.

Unglaublich.

@09:02 von frosthorn

"....kann man sich dann wundern, wenn immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass Sprechchöre und Transparente wirkungslos sind und man, wenn man wirklich etwas verändern will, zu anderen Mitteln greifen muss?"
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Was wollen den die Randalierer ändern?
Mehr als "Deutschland verrecke" und "macht das Bullenpack nieder" kommt von denen nicht.

@ frosthorn

"wenn an einem Tag
76.000 friedlich demonstrieren, dabei aber über Routen gelenkt werden, auf denen die Gipfelteilnehmer sie überhaupt nicht zu sehen bekommen, und wenn unabhängig davon friedliche Demonstrationen dieser elitären Versammlung höchstens ein Schulterzucken entlocken und die Ergebnisse des Treffens mit Demonstrationen genau die gleichen sind wie ohne: kann man sich dann wundern, wenn immer mehr zu der Überzeugung kommen, dass Sprechchöre und Transparente wirkungslos sind und man, wenn man wirklich etwas verändern will, zu anderen Mitteln greifen muss?"

Sie legitimieren hierdurch also Gewalt, interessant, gilt das nur für ihre politische Überzeugung ?

Darf Pegida dann z.b., nach jahrelangen friedlichen Demonstrationen, und nein es hat sich überhaupt nichts geändert an der Einwanderungspraxis, nichtmal ein Schulterzucken, auch auf Gewalt umschwenken ?

Gleiches Recht für alle, oder nur für ihre Überzeugung ?

@09:03 von krittkritt

"Der weit größere Teil waren erlebnishungrige Jugendliche sowie Voyeure und Partyvolk, denen wir eher auf dem Schlagermove, beim Fußballspiel oder Bushido-Konzert über den Weg laufen würden als auf einer linksradikalen Demo.

Es waren betrunkene junge Männer, die wir auf dem Baugerüst sahen, die mit Flaschen warfen – hierbei von einem geplanten „Hinterhalt“ und Bedrohung für Leib und Leben der Beamten zu sprechen, ist für uns nicht nachvollziehbar."
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Noch zwei Wochen und der "Schwarze Block" war gar nicht in Hamburg und hat sich im Fernsehen den Musikandenstadel angesehen.
Das normale Partyvolk hat Gehsteinplatten & Mollis immer dabei.

Typisch Deutschland, hier

Typisch Deutschland, hier werden Schuldige grundsätzlich nicht unter den Tätern gesucht, sondern Täterschutz geht vor Opferschutz. In politischen Fällen, wird dann hier gerne eine Hexenmesse gefeiert, in der zur Gesellschaftsschwächung neue Schuldige kreiert werden. Das ganze Hamburg- Theater wäre nie entstanden, würde man den Vorkomnissen gemäß reagieren und Schuldige, unter Anstiftern, wie unter den Tätern suchen, verhören und bestrafen. Statt dessen setzt man sich ständig einer, von einem erweiterten Möchtegernestablishment inszenierter Hexenjagd auf Staatsorgane aus, das nur darauf aus ist eigene Akzente auf Kosten des Gesellschaftsfriedens setzen zu wollen. Die breite Bevölkerung durchschaut mittlerweile diese Spielchen und ist nicht mehr lange bereit dabei zu zuschauen, wie hier der Gesellschaftsfrieden zur Kurzweil einiger 'Superprogressiven' mit Hilfe ihrer Chaoten zerstört werden soll. Dabei wird mancher Wähler sich Hilfe auf den obskuren Seiten holen, ist das so gewollt?

Öffentliche Fahndung könnte bei Aufklärung helfen

Ich frage mich, ob überhaupt ein Interesse an der Aufklärung der G20-Randale gibt. Wie ich lese, mauern die Geschäftsleute der Schanze. Ich vermute mal, dass man, wenn man den/die Täter schnappen würde, sein Geld mühsam einklagen müsste, so wie jedes Opfer einer Straftat auch, meistens ohne große Unterstützung des Staates. Wenn es keine konkreten Täter gibt, hofft man auf die Regulierung durch die Versicherung bzw. auch durch die Hamburger Regierung. Was ist einfacher, komplikationsloser?
Was mich auch wundert: Die überregionale Zeitung, die mit Fotos nach mutmaßlichen Tätern fahndete, wurde von ihrer Kollegenschaft, anderen Presseorganen, als übergriffig gedisst. Weshalb gibt es keine Fahndung auf öffentlichen Seiten, z.B. auf den Fahndungsseiten Blaulicht der Polizei? Ich finde dort Fahndungen wg. Überfällen auf Spielhallen und Busfahrer, wg Fahrerflucht, Trickdiebstahl, teils auch mit Foto. Nach den Tätern vom vorletzten Wochenende fahndet man nicht öffentlich. Weshalb?

um 09:40 von

um 09:40 von tagesschlau2012:
"
Das normale Partyvolk hat Gehsteinplatten & Mollis immer dabei.
"
Nur aus einer einzigen Richtung wird von Mollis berichtet - die der Polizei,welche mit "Fake News" herrlich glänzte (siehe u.a. faktenfinder...)

Die Polizei berichtete einmal online gegen Mittag von einem Molli - ohne dass je jemand neutrales einen einzigen gesehen hat & es auch bei niemanden irgendwelche typischen Molli-Verletzungen gab.

Die Polizei präsentierte ein Wärmebild eines angeblichen Molli-Wurfes,welcher schon für ungeübte Augen nicht wie einer aussieht - Vergleichsmaterial existiert: Wärmebilder aus Griechenland von einem echten Molli-Wurf
&
ein Gutachter für Wärmebilder - also ein geprüftes,anerkanntes geübtes Auge negiert dies ebenso.

fast 9km marodierend durch

fast 9km marodierend durch die Straßen ziehen
= ca. 1,5-2 Stunden marodierend & unbehelligt von jeglicher Polizei durch die Straßen ziehen.
( Militär: Schneller Marsch: 4,5–7,2 km/h)

Vermutung:
Die Polizei schritt offenbar nicht ein,weil sie diese Gruppierung am selben Tag später benötigte um bei der "G20:Welcome to hell"-Demo diese Leute lt. Polizeiangaben von den anderen Demonstranten zu trennen indem u.a. die Polizei auch die Demonstration von hinten attackierte - wo keiner aus dieser Gruppierung war.

Denn:
Hier waren diese Leute alleine & man hätte sie festnehmen können - aber man hätte so keine friedlichen Demonstranten attackieren können,weil sie nicht da waren...

Hintergrund:
-> die gleiche Polizei-Taktik konnte man schon in Genua beobachten (WDR-Doku Gipfelstürmer - Die blutigen Tage von Genua) -> da wurde sogar aufgezeigt,
dass eine Kooperation zwischen "schwarzer Block"-"Mitglieder" & Polizei mehrfach dokumentiert wurde.

@ um 09:25 von toto96

Stimmt! Das liegt an der chronischen Unterbesetzung der Polizeiwachen. In Hamburg waren aber 20.000 Polizisten vor Ort. Ein paar Hundert von denen waren sogar extra für die Demonstranten abgestellt, mit angeblich Allem was der polizeigewaltige Werkzeugkasten zu bieten hat. Also Drohnen, V-Leute, Claceure und SEK usw. Für 5km Krawall benötigt man auch eine kleine Weile. Und der immer wieder gegen Links hetzende Verfassungsschutz hatte auch gerade Pause? Im Grunde genommen war die ganze Veranstaltung eine Chronik des Versagens der Einsatzleitung der Ordnungskräfte, die sich an anderer Stelle ja auch nicht zu Schade war, ihre Beamten zu verheitzen. Nur ausgerechnet dort, wo man tatsächlich etwas hätte verhindern können, auch am "Schulterblatt", wird untätig zugeguckt oder durch Abwesenheit geglänzt? Das die Polizeigewerkschaften sich sowas bieten lassen, an anderer Stelle aber sogar gesetzeswidrige Fahndungen initiieren, ist weohl auch nur ein Ausdruck des Niedergangs von Gewerkschaften.

Was haben Sie denn außer dem Schulterzucken erwartet?
Dass es wie bei einer Film-Hohzeit läuft: Alles ist vorbereitet, das Restaurant ist gebucht, der Kuchen ist geliefert, die Gäste sitzen den Bänken und dann kommt einer und ruft "Heirate ihn nicht" und die Braut saust davon?
Und dann? Was dann? Dann ist das Ende offen.

Ernst gemeinte Förderungen muss man dauerhaft durchsetzen wollen, nicht alle paar Jahre an einem Tag. Da muss mehr getan werden, als alle paar Jahre mal zu demonstrieren. Auch unsere Regierung kann diese Förderungen übernehmen und auf dem Gipfel vorschlagen (deshalb ist eigentlich sie in D der Ansprechpartner), wobei "Ich bin dagegen" keine Förderung ist. Es müssen Alternativen vorgeschlagen werden, bereits laufende Projekte vorgestellt werden, die Unterstützung oder Verbesserung benötigen (z.B. Faire Trade und deren korrekte Kontrollen, Mikrokredite für Frauen in Afrika, kostenlose Grundschule weltweit, um Analphabetenrate zu senken, lokale Landwirtschaft stärken).

@ derkleineBürger (10:06)

"Die Polizei schritt offenbar nicht ein,weil sie diese Gruppierung am selben Tag später benötigte um [...] diese Leute lt. Polizeiangaben von den anderen Demonstranten zu trennen indem u.a. die Polizei auch die Demonstration von hinten attackierte - wo keiner aus dieser Gruppierung war." Am 17. Juli 2017 um 10:06 von derkleineBürger

Weil, wenn die Polizei von Vorne kommt auch keiner nach Hinten laufen kann? Ich bin aber erstaunt, dass Sie trotz Vermummung einfach davon ausgehen, dass es doch dieselben vermummten Leute waren...

Ich denke, es waren schlicht zu wenige Polizisten vor Ort. Man hat die Situation völlig unterschätzt.
Desweiteren habe ich letztens erst erfahren, dass sollche Vermummung bei Demos tatsächlich eine Straftat ist (das hätte ich nicht gedacht) und soweit ich schon länger weißt kann man auch belangt werden, wenn man Straftäter irgendwie unterstützt.
Ob dazu zählt, dass man keine Gasse bildet, um die Polizisten zu den Vermummten (laut Gesetz Straftätern) zu lassen?

um 10:55 von Tada: " Weil,

um 10:55 von Tada:
"
Weil, wenn die Polizei von Vorne kommt auch keiner nach Hinten laufen kann? Ich bin aber erstaunt, dass Sie trotz Vermummung einfach davon ausgehen, dass es doch dieselben vermummten Leute waren...
"

Jetzt wird hier aber wild spekuliert...
12.000 Leute waren bei der besagten Demo.
Der "schwarze Block" stand ganz vorne - hinten am Ende war NICHT der "schwarze Block",sondern normale,unvermummte & friedliche Demonstranten.

Die Polizei griff zeitgleich diese Demonstration von vorne & hinten an - mit Schlagstöcken,Pfefferspray & Wasserwerfern.

-> niemand,der vorne stand,konnte sich zum besagten Zeitpunkt hinten aufhalten/hinlaufen
- selbst wenn zwischen ihm & dem Ende des Demonstrationszuges keine 12.000 Menschen gestanden hätten - dies wäre rein zeitlich nur mit beamen möglich gewesen.

Waitzstraße?

Fraglich ist, ob die Schäden in der Waitzstraße auch durch die gleiche Gruppe verursacht wurden. Dann wäre der "Weg der Zerstörung" sogar noch länger.
@faktenfinder: Bitte recherchieren und gerne eine Geo-Aufbereitung mit Karte und Uhrzeiten erstellen.

re frosthorn

"den Unterschied erklären zwischen "ich halte für richtig" und "muss man sich wundern, wenn ..."?"

Sie erklären Gewalt damit, dass friedliches Demonstrieren nichts ausrichtet.

Es gibt aber keinen Rechtsanspruch darauf, dass friedliches Demonstrieren was ausrichtet. Auch nicht darauf, dass man in Sichtweite des Tagungsorts demonstriert, und nicht darauf, dass die Politiker sich die Demonstrationen ansehen müssen.

Wer diese Einschränkungen nicht akzeptiert hat sein Demonstrationsrecht nicht verstanden.

Und natürlich hat hat jedes "Zur Gewalt kam es, weil die Gewalttäter sich nicht friedlich äußern konnten" eine apologetische Seite. Wer einen Stein wirft hat sich selbst und *alleinverantwortlich* zum Steinewerfen entschlossen.

Hass und Vermummung

Der schwarze Block ist nur an seiner schwarzen Vermummung zu erkennen. Es ist Taktik dieser Gruppe, dass diese Vermummung innerhalb von Sekunden in einer Tasche verschwinden kann und dann sind es auf einmal ganz normale Passanten, die überall hinkönnen. Man ist ja nicht so doof, als schwarzer Block zum nächsten Angriffsziel zu marschieren, sondern man diffundiert ohne Vermummung zum nächsten verabredeten Punkt. Wie soll die Polizei dies verhindern?
Die Frage des Hasses: Es gibt Menschen, die brauchen keinen externen Grund für ihren Hass. Das fängt bei der RAF an, über die Rechtsradikalen, die Ausländer oder Flüchtlinge angreifen, bis zu den Leuten jetzt in Hamburg. Man könnte vermuten, dass es sich um verwöhnte Prinzen handelt, die irgendwann einmal mit der harten Realität konfrontiert werden. Unter Terroristen sind immer nur sehr wenige Arbeiter - außer in sozialistischen Staaten.

@Bwilaschek, 09:04

"In diesem Zusammenhang von Hegemonie zu sprechen, halte ich für äußerst weit hergeholt."

Dann gucken Sie sich doch um: Weit und breit kein Land zu sehen, dessen Wirtschaftskraft nur annähernd an eine deutsche heranreichen würde. Das ist dann sehr wohl Hegemonie... und zwar eine, die Europa nicht gut tut.

Draghi versucht dagegen anzugehen, das ist richtig. Das schlägt nur nicht so richtig durch.

um 11:37 von karwandler: " Es

um 11:37 von karwandler:
"
Es gibt aber keinen Rechtsanspruch darauf, dass friedliches Demonstrieren was ausrichtet. [...]
Wer diese Einschränkungen nicht akzeptiert hat sein Demonstrationsrecht nicht verstanden.
"

Korrekt.

Auf der anderen Seite finden aber friedliche Demonstrationen keinerlei Gehör bei denen,an die sie gerichet ist.

De Maiziere verglich Demos mit Fußballspielen.
Ein politischer Ausdruck - einer der wenigen Möglichkeiten dies zum Ausdruck zu bringen neben der Wahl - der Bevölkerung wird zu einem privaten,unterhaltsamen Happening verklärt.

Diese Missachtung führt teilweise zu Wut
(Wut = Erkenntnis der Machtlogkeit, trotz Anstrengung dauerhaft Missachtung zu erfahren) -welche sich teilweise in Gewalt äußert (bei der "Bock-auf-Action-Kandidaten" mitmachen)
& nun? Liegt der Fokus auf der Gewalt (welche z.T: vom Ausland nach HH hineingebracht wurde)
& der politische Wille der friedlichen Demonstranten wird mal wieder medial & politisch fast vollkommen ignoriert

@der kleine Bürger 10.04

geht's eigentlich noch? Fake-News der Polizei mit den Mollis? Und die Fernsehbilder waren natürlich auch gefaked und das bei ARD, NTV und allen andern Sendern gleichzeitig? Also praktisch alles eine ganz große Verschwörung oder scripted Realitiy? Sie sollten dringend was ändern und ihre Medikation überdenken

09:02 von frosthorn

76.000 friedlich demonstrieren, ....wenn man wirklich etwas verändern will, zu anderen Mitteln greifen muss?
.
ich glaube sie haben Demokratie/ Mehrheitsentscheidung nicht ganz verstanden
wenn eben die paar Hansel nicht kapieren dass ihr Meinung vielleicht doch nicht die Meinung der Bevölkerungsmehrheit darstellt ? nützt auch demonstrieren wenig

erneutes totales Staatsversagen....

.....wenn Kriminelle Randalierer kilometerweit ungehindert durch unsere Städte vagabundieren und eine Spur der Verwüstung anrichten.

....was bedeutet das alles für Deutschland, wenn keine Ordnungsmacht eingreift ?

Ich sehe nur Nachteile für die Bürger:

-- Ungeschützte Grenzen als Zugang für Kriminelle
-- Terroraktionen
-- Plünderung der Kassen durch Unberechtigte
-- Parallelgesellschaften von Kriminellen
-- Steuerverschwendung
-- Randale

Anis Amri lässt grüssen....

Sieht so unsere Zukunft aus ?

re derkleinebürger

"Auf der anderen Seite finden aber friedliche Demonstrationen keinerlei Gehör bei denen,an die sie gerichet ist."

Was verstehen Sie denn unter "Gehör"?

Sollen die, "an die sie gerichet ist", eine Erklärung abgeben: Gehört und zur Kenntnis genommen?

um 12:30 von deutlich: " @der

um 12:30 von deutlich:
"
@der kleine Bürger 10.04
geht's eigentlich noch? Fake-News der Polizei mit den Mollis? Und die Fernsehbilder waren natürlich auch gefaked und das bei ARD, NTV und allen andern Sendern gleichzeitig?
"

Sie meinen wohl das Wärmebild-Video,dass die Polizei präsentierte & bei dem die Polizei (Dudde) behauptete,dass es sich um einen Molotowcocktail gehandelt hätte - welches von ARD,NTV & anderen Sendern präsentiert wurde.

Nun - mittlerweile sagen zwei Experten: das war keiner!

Hier mal einer:
"
Georg Dittié, Fachingenieur für Wärmebildtechnik und anerkannter juristischer Sachverständiger, kommt zu einem anderen Ergebnis. Seiner Einschätzung nach handelt es sich um einen Böller.
"
-> mopo.de

Dass die Polizei mit "Fake News" gearbeitet hat,steht außer Zweifel & ist in sämtlichen Medien zu lesen (inkl. ARD -
faktenfinder)

@Sisyphos3, 12:46

ich glaube sie haben Demokratie/ Mehrheitsentscheidung nicht ganz verstanden

Ja, das wird's wahrscheinlich sein. Bei Demokratie war ich grade Kreide holen und Mehrheitsentscheidung hat was mit Mathe zu tun, da war ich sowieso immer schlecht.

Also jetzt mal im Ernst: erstens müssten Sie mal belegen, dass die Bevölkerungsmehrheit tatsächlich diesen Gipfel toll fand. Und: wenn Sie der Ansicht sind, dass nur die Mehrheit demonstrieren darf, dann haben wohl eher Sie ein Problem mit dem Verständnis von Demokratie.

re frosthorn

"erstens müssten Sie mal belegen, dass die Bevölkerungsmehrheit tatsächlich diesen Gipfel toll fand."

Irrelevant. Selbst wenn eine Bevölkerungsmehrheit den Gipfel nicht toll fand liegt die Entscheidung darüber bei der Regierung.

"wenn Sie der Ansicht sind, dass nur die Mehrheit demonstrieren darf, dann haben wohl eher Sie ein Problem mit dem Verständnis von Demokratie."

Da niemals eine Mehrheit demonstrieren wird - rein logistisch unmöglich - vertritt keiner diese Ansicht, und Ihre Replik geht ins Leere.

Ihr Problem liegt weiterhin darin, dass keine Demonstration, egal ob klein oder groß, ob friedlich oder unfriedlich, die Umsetzung Ihrer Anliegen erzwingen kann. Schon gar nicht erzwingen kann, dass die Regierungen von 20 verschiedenen Staaten sich danach richten.

Insofern hätten alle Veranstalter sagen müssen: wir wollen unsere Meinung kundtun, aber wir wissen auch, dass wir darüber hinaus nichts ausrichten werden.

Aber lieber spielt man sich auf aktive Weltverbesserer auf.

Auch wenn nur 10 000de in Hamburg nachweisbar friedlich demonstriert haben, gegen den G20 Gipfel aus vielen Gründen, ist das die Meinung von vielen Menschen in Deutschland gewesen. Dass es zu den Ausschreitungen in diesem Ausmaß gekommen ist, ist meiner Meinung nach die Hauptschuld unserer Politiker. Warum? Bereits mehrere Monate vor dem G20 Gipfel haben nachweisbar der BND und einiger LKAs vor schweren Ausschreitungen vor allem der ausländischen Gewalttäter aus Russland, Italien, Spanien, Österreich u.a. Ländern gewarnt. Diese Warnungen wurden in den Wind geschrieben, beim G20 Gipfel selbst trägt die Polizei eine große Mitschuld an den Verwüstungen, Plünderungen und Bränden vor allem im Schanzenviertel in Hamburg. Sehr gut von einem Hamburger Polizisten Herrn Joachim Kersten im Video, s. Quelle. "Gewalt bei G20 - Kein Glanzblatt der deutschen Polizeigeschichte" erklärt. Wenn 20 000 Polizisten und Wasserwerfer zur Verfügung stehen dürfen solche Ausschreitungen nicht passieren.

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