Kommentare

Entscheidungen können dann

Entscheidungen können dann erst in Ordnung sein, wenn eine plausible Erklärung kommt.

Kommt aber nicht. Und das geht nicht.

Aus "Sicherheitsbedenken" reicht nicht.
Beschreibung der Bedenken muss geliefert werden ... wie "ist Mitglie in einer Terrorvereinigung" oder "Gefahr für Leib und Leben der Politiker" . DAS sind driftige und nachvollziehbare Gründe inclusive Beweise.
Aber es kommt ... nichts.
Das ist ein Rechtsbruch.
Das ist Willkür.

Die US-Dienste, der BND, der Verfassungsschutz haben das erst so

spät gemerkt?

Das kann ich nicht glauben. Sind die Vorwürfe so neu? Davon ist jedenfalls nie die Rede.

Es entsteht eher der Eindruck, dass den Betroffenen die Möglichkeit genommen werden sollte, sich vor Gericht zu wehren, und die Begründungen überprüfen zu lassen.

Hick-Hack

hilft hier nicht weiter und es wird alles immer unglaubwürdiger. Eine umfassende und unabhängige Untersuchung aller Ungereimtheiten rund um den G20 ist dringend erforderlich.

Fakten auf den Tisch legen

Es ist gut, dass die betroffenen Journalisten in die Offensive gehen. Der Staat, bzw die staatlichen Organe können aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Erkenntnisse oder Verdachtsmomente gegen die Journalisten preisgeben. Diese sollten sich dann aber nicht nur in Andeutungen ergehen, sondern konkret nach den Gründen für den Entzug ihrer Akkreditierungen fragen und diese Gründe dann auch ehrlich veröffentlichen. Journalisten sind nicht per se die besseren Menschen, auch unter ihnen gibt es sicherlich Menschen mit zweifelhaftem Vorleben. Man sollte nicht die deutschen Sicherheitsorgane beschuldigen, grundlos Rufmord zu betreiben.
Nebenbei bemerkt: Soweit ich informiert bin, waren 4800 Journalisten zugelassen.

@ krittkritt

Es entsteht eher der Eindruck, dass den Betroffenen die Möglichkeit genommen werden sollte, sich vor Gericht zu wehren, und die Begründungen überprüfen zu lassen.

Die Rücknahme einer Akkreditierung muss nicht begründet werden und entsprechend gibt es auch nichts gerichtlich zu überprüfen.

Ein eklatanter Rechtsbruch..

Punkt um..

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