Kommentare

In der Realität angekommen

Dazu fällt mir nur ein: "Willkommen, in unserer asozialen Marktwirtschaft." Viele Flüchtlinge und Migranten die glaubten, oder denen glaubhaft gemacht wurde, das in Deutschland Milch und Honig fließen, werden jetzt, leider, radikal eines besseren belehrt. Hier bei uns herrscht gnadenloser Kapitalimus, der dadurch Reichtum erzeugt, das er auf der anderen Seite Armut produziert, durch Ausbeutung, Wuchermieten und Hungerlöhne.

Schon interessant.... An

Schon interessant.... An einem Tag bei der Tagesschau zunächst der - nicht nur sprachlich - bedenkliche Bericht über "all-inclusive-Flucht" per Schlepper; ich vermisse in dem Bericht den Hinweis auf Zusammenhänge, nämlich dass die Schlepper ihr Geschäft deshalb betreiben und verteuern (!) können, weil weder auf EU-Ebene noch auf UN-Ebene hinreichende Absprachen über legale und sichere Fluchtwege bestehen. Einer der Preistreiber für die Schlepper heißt Orban.
Und dann der Bericht über die schamlose Ausbeutung geflüchteter Menschen bei uns, Mietwucher in Bayern.
Beide Berichte haben die gleiche Opfer-Gruppe: Menschen, die auf der Flucht sind bzw. als geflüchtete zu uns kamen.

Ich weiß was !

Das war bundesweit auch schon so an Auswüchsen nach dem Balkankrieg so!So;so dann hätte man ja was lernen können?

Interessant ...

"Die Staatsregierung argumentiert dagegen, die Höhe der Gebühr orientiere sich an den Kosten, die der Staat für die Unterbringung eines Hartz-IV-Empfängers aufzuwenden habe."

... und wichtige Information falls ich mal H4 beantragen muss.
30Euro pro Quadratmeter und Person sind also machbar und anscheinend die Regel. Macht bei einer durchschnittl. Singlewohnung 1500 Euro/Monat - erhält ein ALG2 Empfänger in Bayern soviel Mietzuschuß? Vielleicht kann ja der eine oder andere seine Erfahrungen dazu widergeben.

Angebot und Nachfrage

Es wird noch teurer werden, weil noch mehr kommen.
Das Schlaraffenland ist eine Illusion.

18:06 von Thomas Wohlzufrieden

In der Realität angekommen

Dazu fällt mir nur ein: "Willkommen, in unserer asozialen Marktwirtschaft." Viele Flüchtlinge und Migranten die glaubten, oder denen glaubhaft gemacht wurde, das in Deutschland Milch und Honig fließen, werden jetzt, leider, radikal eines besseren belehrt. Hier bei uns herrscht gnadenloser Kapitalimus, der dadurch Reichtum erzeugt, das er auf der anderen Seite Armut produziert, durch Ausbeutung, Wuchermieten und Hungerlöhne.
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MIlch und Honig fliesst schon, nur er muss vom deutschen Arbeeitnehmer bezahlt werden.
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Deshalb flieht auch keiner in den Sozialismus.
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Der ist auch in Bayern nur für die Willkommensindustrie zuständig, mit eben Maßnahmepreisen.

Interessant...

Es ist völlig ok für die Unterkunft zu zahlen, allerdings solche Wuchermieten für Blechkisten? Das ist schon arg frech. Ich zahle 6,70€ pro Quadratmeter habe über 60m², in der Stadt in einer anständigen Wohnung. Und die sollen 30€ zahlen? Container kosten auch in Bayern nicht mehr als in Berlin. Da muss die TS den Mietwucher nicht in Anführungsstriche setzen, denn das IST Mietwucher wie er im Buche steht.

Die Staatsregierung

Die Staatsregierung argumentiert dagegen, die Höhe der Gebühr orientiere sich an den Kosten, die der Staat für die Unterbringung eines Hartz-IV-Empfängers aufzuwenden habe.

Meines Wissens ist gesetzlich ganz genau geregelt, wieviel die Wohnung eines ALG2-Beziehers oder eine ALG2-Bedarfsgemeinschaft kosten darf. Kommunal ist das sicherlich geringfügig unterschiedlich, aber 30 €uro pro Quadratmeter scheint mir selbst für München exorbitant hoch zu sein

Und seit wann leben Bezieher von ALG2 und ihre Familien in Gemeinschaftsunterkünften?

Nur mal......

... die Frage: Kann es sein das in diesen Mieten auch Kostenpunkte enthalten sind die es bei einer normalen Miete nicht gibt? Wasser strom Heizung Elek., etc? Vieleicht auch noch Gesundheitsversorgung oder anderes..... Das klingt zwar blöd wenn ich dafür dann 30 Euro per qm zahlen müsste wär das nicht unbedingt teuer! Und auch wie immer doof so eine Fragestellen zu müssen als sie einfach im Bericht zu finden.......................................

Realität

Willkommen in Deutschland, in dem Land wo Milch und Honig fließen. Naja zumindest für einige wenige.
Zumindest:
Willkommen in der Realität vieler Menschen hier in Deutschland, egal ob "Urdeutsch" oder nicht.

Da ist aber ein Widerspruch!

Die Staatsregierung argumentiert dagegen, die Höhe der Gebühr orientiere sich an den Kosten, die der Staat für die Unterbringung eines Hartz-IV-Empfängers aufzuwenden habe.

Jemand, der auf Grundsicherung (ALG-II / GruSi) angewiesen ist, wird kaum in einer Wohnung bleiben können, deren Quadratmeterpreis bei 30 Euro liegt.
Man darf halt nur die Kosten gegeneinander rechnen, wenn auch die Wohnungsgröße vergleichbar ist. Dazu muss auch der ortsübliche Mietspiegel herangezogen werden, wobei 30€/qm selbst für München eine Wuchermiete ist.

um 18:22 von Der Antichrist

"Es wird noch teurer werden, weil noch mehr kommen."
Wie meinen sie das? Je höher die Nachfrage nach Wohnraum, umso besser die Gelegenheit für Abzocke?

Unvollständige Empörung

Eigentlich ja ein ganz alter Hut, dass sich clevere Geschäftemacher an der "Flüchtlingskrise" bereichern und naheliegenderweise gleichzeitig die "Willkommenskultur" beschwören.

Wenn Grüne und "Pro Asyl" sich jetzt beklagen, dass Wucherpreise jetzt an die Immigranten weitergegeben werden, haben sie damit im Prinzip recht - greifen aber andererseits auch zu kurz:

Ist es denn weniger empörend, wenn (wie bisher üblich) diese Wucherpreise aus dem Säckel der Steuerzahler beglichen werden?

@ 18:25 Boris.1945

Den Mietwucher von bayrischen schwarzen Schafen mit dem - eindeutig sehr rechtslastigen - Begriff "Willkommensindustrie" zu verbrämen, braucht schon eine ordentlich gefärbte ideologische Brille. Es gibt keine "Willkommensindustrie"; es gibt Menschen, die sich nachhaltig für geflüchtete Menschen und deren Integration einsetzen. Und die Integration von "Flüchtlingshassern" scheint mir immer noch die schwierigere Aufgabe.

Ich finde es sehr lobenswert wenn...

Ich finde es als sehr lobenswert wenn Flüchtlinge überhaupt arbeiten gehen und freue mich darüber wenn sie für Ihren Lebensunterhalt selbst aufkommen können. Wirklich klasse! Es ist dann auch nicht richtig das sie dann über den Tisch gezogen werden. Aber die genannten Preise für die Unterkünfte hören sich für mich so hoch nicht an und es ist klar das es regionale Unterschiede gibt. Den Wert für Hamburg hätte ich jedoch höher erwartet? Was ich richtig gemein finde ist der Umstand das ProAsyl die aus deren Sicht zu hohen Forderungen an Flüchtlinge anprangert, wenn diese jedoch vom Steuerzahler gelöhnt werden, wird kein Wort darüber verloren. Verlogene Moral.

Unverschämheit.

nichts anderes

@gnom "Quadratmeterpreis 30.-"

Hier werden die Kosten der Unterbringung umgelegt welche durchschnittlich entstehen.
Umlageverfahren, pech wer im falschen Bundesland lebt. Warum sollte das nur Deutschen und ihnen rechtlich Gleichgestellten passieren.

Es geht um menschen, die

Es geht um menschen, die arbeiten. Der rest logiert doch weiterhin kostenfrei.
Gehen wir von einer sehr kurzen zeit aus, die diese "Miete " bezahlt werden muss, und stellen die monate entgegen, die nicht bezahlt werden mussten, ergibt sich wiederum ein zuschussgeschäft.
Und das lebenshaltungskosten in ost und west unterschiedlich sind, ist bekannt.
Ich häte auch gerne eine wohnung in Heilbronn zu den preisen von hoyarswerda.
Gubts leider nicht.

Am 13. Juli 2017 um 18:42 von pnyx

genau das meine ich.

@wohlzufrieden

aber diese wuchermieten legen offenbar unsere wohlfahrtsindustrien aus, um das geld dann dem steuerzahler zu entwenden. oder liege ich falsch?

Komisch

so lange der Staat oder die Stadt das ganze bezahlt hat, ist das nur wenigen aufgefallen.
Ich erinnere daran das schon vor einem Jahr und mehr zum großen Ansturm Berichte im öffentlichen TV liefen was so für Verträge zu welchen kosten abgeschlossen wurden.
Und das die Unrechtmäßig hoch sind auch.
In Windeseile hatte sich nämlich eine Unterbringungsmafia gebildet.

Jetzt wo die Migranten es selber zahlen sollen fällt das natürlich auf, die ganzen Strukturen passen schon zum Artikel der Migration für Geld von Gestern.

Man wandert für viel Geld ins Sozialsystem nach Alt Europa ein oder im besonderen nach Deutschland, dort ist es aber nicht so wie gedacht auf Dauer.
90 Prozent der Migranten kommen nie aus dem Loch wieder raus in das Sie sich per Schulden für die Reise begeben haben.
Problem ist bei den Meisten das Wissen und Ausbildung nicht für Europa reichen, und jede Menge gut Qualifizierte in Europa selber keine Arbeit finden.

Pro Asyl ist auch auf einem Auge blind.

Gruß

Ganz

einfach mal den Artikel lesen, dann wird Einiges klar. Die Asylbewerber wohnen weiter in den Unterkünften, weil sie eben auf dem freien Markt in München keine Wohnung finden wie so viele Andere auch ( auch Deutsche, Griechen, Italiener) Und dass die Mieten natürlich an Wucher grenzen, das ist klar- nur ist das in München auf dem freien Markt nicht anders, gerade bei kleinen Wohnungen. Klar sind die Betreiber der Unterkünfte mitschuldig, aber die holen halt das Maximale raus. Die vermieten nicht aus Humanität an Asylbewerber, sondern aus purer Gewinnmaximierung

...

die allerwenigsten Bewohner von Unterkünften gehen tatsächlich arbeiten und jene, die arbeiten gehen, sollten sich daran gewöhnen, dass übliche Kosten für Unterkunft entstehen. Auch, weil die Unterkünfte für Menschen im Bezug von Leistungen nach dem AsylbLG gebraucht werden und es für anerkannte nicht etwa zu einer Rechnung alà 140,-€ Miete aber 750,- € für mich kommen darf. Zudem muss man bedenken, dass die Nutzung von Bad und Küche sowie Neben-, Heiz- und Stromkosten inbegriffen sind ...

um 18:22 von Der Antichrist

Das sehe ich auch so wie Sie, Gruß.

Wenn 5 Flüchtlinge in einem

Wenn 5 Flüchtlinge in einem 20qm Raum wohnen zahlt jeder 120 €.
Darin sind enthalten Miete, Strom, Heizung, Gemeinschaftsräume, oft kostenloses W Lan, Hausmeister, Wachschutz, Reinigungskräfte, Möbel, Küchennutzung, u.s.w.
Das kann man doch nicht mit einer Mietwohnung gleich setzen.

Ein 8 Bettenzimmer kostet in

Ein 8 Bettenzimmer kostet in einer Jugendherberge 176,00 €, pro Tag, nicht im Monat. Das sind 5280 € im Monat.

18:17 von Wolfes74

Eine Wohnung warm inklusive Strom für 278 € im Monat finden Sie eher selten - die allermeisten KdU nach SGBII liegen darüber.

Ganz einfach erklärbar

Bayern weiß eben mal wieder im Gegensatz zu den anderen Bundesländern, wie zu planen ist, um Überschüsse zu erwirtschaften.
Würden die anderen Bundesländer etwas sorgsamer mit ihrem Geld umgehen, müsste Bayern nicht immer diese Löcher stopfen, in dem es für alles mehr verlangt und das Ganze dann an die anderen Länder verteilt.
Würde jedes Land gleich viel in angemessener Höhe verlangen, ware alles in Ordnung.

Münschen war schon immer etwas teurer...

Willkommen in der Realität, fragt sich nur was dem qm-Preis zugrunde gelegt wurde. Immerhin sind die Mitnebenkosten mittlerweile genauso hoch und manchmal sogar höher als die reine Kaltmiete.

Preis erscheint zu hoch

obwohl ich nicht weis welche besonderen Nebenkosten hier entstehen bis hin zu Wachschutz , Reinigung usw.
Es sollte unbedingt überprüft werden, denn sonst haben wir nach der Willkommenskultur die Willkommensindustrie die abkassiert. Die Ehrenamtlichen rackern sich ab und Andere verdienen. Der Steuerzahler zahlt ja alles. Die Flüchtlinge können ja in der Mehrzahl kaum über nennswerte Einkünfte und Vermögen verfügen.
Hier erwarte ich von der Politik Aufklärung.

Für München ganz normale Kosten

Na ja, in München kosten Mieten für Bruttoquadratmeter (inkl. Flur, Küche, Bad) zwischen 13,50 und 20 Euro pro Monat und in WGs der Nettoquadratmeter (für das Zimmer selbst ) 30 Euro.
Das ist hier leider schon normal.
Und bei den Bodenpreisen nicht mal Wucher, sondern grad mal Kostendeckend.
Auch wenn dies für den Rest der Republik erschreckend erscheint.
Ich wäre Anfang des Jahres froh gewesen für nur 300 Euro im Monat ein Bett bekommen zu haben. Dafür gibt's kein WG Zimmer.

Wucher

Diese Wucher gibt es nicht nur in Bayern und auch nicht seit gestern, die Asylanten und Flüchtlinge sind Einigen ein willkommenes Geschäft, auch auf dem Arbeitsmarkt werden die ausgenutzt an einigen Stellen. Das viele einen Wucher für eigentlich schon abrissfällige Gebäude als Miete zahlen ist also allen neu? Mir nicht.

Erst lesen- dann posten

Im Beitrag lese ich, dass 278€ unabhängig von Größe und Qualität der Unterkunft fällig werden. Als Pauschalbetrag inkl. Nebenkosten ist das doch nicht zu hoch.
Furchtbar, das ALLE Kommentatoren hier auf meinungsmachende Kurzzusammenfassungen anspringen, ohne den Beitrag zu lesen.

278€ für ein Fünfbettzimmer...

...in einer Containerbaracke. Das ist Mietwucher, selbst wenn irgendwo ein Klo und eine Küche zur Verfügung stehen, ohne Anführungs- und Fragezeichen in der Überschrift.
Dass die Kosten, die das Land in Zeiten, in denen Containerpreise exorbitant hoch waren, jetzt an ihre Mieter weitergibt, ist juristisch vermutlich mehr als fragwürdig und moralisch ganz eindeutig nicht zu rechtfertigen.
Ja, Wohnen kostet Geld. Nein, ein Ehepaar Meyer/Müller/Schulze mit drei Kindern und Anspruch auf staatliche Unterstützung wird in Deutschland nicht so untergebracht, fünf Leute in einem Zimmer und Klo auf dem Gang. Also, wie ordnet man jetzt die Wertschätzung für arbeitende Männer mit Arbeitserlaubnis aber ohne deutschen Pass ein? Genau. Und das nicht nur mit Duldung durch eine Behörde, wenn es sich um einen privaten Betreiber der Barackenanlage handelte, sondern als Behörde selbst, die diese Bescheide verschickt.

ein Münchner Phänomen ?

Bereits im Juli kassierte ein Berliner 10.500 Euro Monatsmiete für eine 4-Zimmer-Wohnung, in der sieben Personen untergebracht wurden – und machte damit Schlagzeilen
http://www.stern.de/tv/ueberteuerte-
asylbewerber-unterkuenfte--wie-
immobilienbesitzer-mit-den-fluechtlingen-
ein-gutes-geschaeft-machen-6462482.html

@ pnyx

""Es wird noch teurer werden, weil noch mehr kommen."
Wie meinen sie das? Je höher die Nachfrage nach Wohnraum, umso besser die Gelegenheit für Abzocke?"

Ja genauso ist das, Mieterhöhung um 15% bekommen, weil 3 Mieter, die neu eingezogen sind höhere Mieten zahlen, dadurch steigt der Mietspiegel und die Erhöhung ist legal.

Auch Kosten, die durch Zuwanderung entstehen, erst GKV, dann Einkommensteuer und nun Mieten, aber Nein, der Bürger zahlt die Migration ja nicht !

Beitrag zum Gemeinwesen

Die Asylbewerber erhalten in Deutschland einen Haufen Leistungen und kosten auch noch Geld, wenn sie arbeiten. Da ist es nur fair, wenn sie auch einen Beitrag zum Gemeinwesen beisteuern.
Dass Berlin das nicht fordert hätte ich mir auch denken können. Aber eines sollte man bedenken: Wenn Berlin keine Gebühren verlangt muss das die Allgemeinheit zahlen, obwohl die Asylbewerber schon Geld verdienen. Zudem muss dann wieder Geld aus Süddeutschland fließen, weil Berlin ohnehin schon kein Geld hat!!!

Ein Extrem und woanders siehts ganz anders aus.

Klar solche Meldungen finden immer einen Platz hier bei tagesschau.de, wenn es aber anders ist interessiert das keinen hier?
In Wuppertal wurden Asylanten in einem kurz vorher ausgegliedertem Hotel untergebracht...und das ist nicht schlecht.
Die Aussage "Die Staatsregierung argumentiert dagegen, die Höhe der Gebühr orientiere sich an den Kosten, die der Staat für die Unterbringung eines Hartz-IV-Empfängers aufzuwenden habe." muss kein absoluter Blödsinn sein, denn das Jobcenter München hat folgende Obergrenzen...
1 Person, Wohnungsgröße 50m² Mietobergrenze ab 01.10.2016 Bruttokaltmiete 642 EUR.
Wenn die Containermieten der Stadt incl. Versorgung mit Strom und Wasser etc. sehr teuer sind, dann wird man anteilmäßig gemäß der m² zahlen müssen. Das wir hier von Containern reden mag zynisch sein, dürfte manchen Bürokraten aber egal sein.

...zu sagen was ist: "institutioneller Rassismus"

Diese Preise haben nicht nur etwas mit kapitalistischen Mechanismen zu tun. Sie basieren auf den Verträgen, die Bayern mit den Betreibern gemacht hat. Und dabei ist der "Frei"staat wie üblich seiner flüchtlingspolitischen Linie treu geblieben, die da lautet: den Flüchtlingen muss das Leben im Rahmen der geltenden Gesetze so weit wie irgendwie möglich zur Hölle gemacht werden. Das soll sich rumsprechen, als ob es Menschen davon abhielte, vor Gewalt und Krieg nach hier zu fliehen. Man muss die bayrische Praxis als das benennen, was sie ist, nämlich als institutionalisierten Rassismus. Es geht dabei mitnichten darum, Geld zu sparen. Für Schikanen gegen Flüchtlinge werden gerne auch mal Mehrkosten in Kauf genommen, wie etwa bei der Praxis der Essenspakete. Die sind teurer als die Auszahlung von Bargeld und enthalten häufig Lebensmittel, die die Menschen nicht kennen und nicht mögen. Wer diesen Rassismus rechtfertigt, betreibt das Geschäft der AfD, der Pegida, usw.

Information

Bei Flüchtlingen fallen ja nicht nur Kosten wegen der Unterbringung an. Außerdem zahlen Flüchtlinge, solange sie noch keine Arbeit haben, nichts für das Gemeinwesen, sondern kosten nur. Das muss auch irgendwann ausgeglichen werden.
PS: Wenn in Berlin keine Kosten anfallen, muss das zum Schluss unter anderem Bayern wieder ausbaden, weil dann wieder die Nachricht aus Berlin kommt, dass das Geld alle ist!!!

278 Euro inkl. Nebenkosten?

Darüber wäre wohl so mancher Student restlos glücklich.

Vielleicht sollte man sich mal schlau machen, was so manche Studentenbude in München kostet.

Finanzierung

Sollten die nicht langsam alle die Heimreise antreten????? Die Lage in der Heimat hat sich ja gebessert.

Re: mosesposes 21:23

So richtig dein Grundansatz ist (hell, yeah!), glaube ich dass du mit deiner Bewertung falsch liegst. Das ist ein rein kapitalistischer VorgangMan orientiert sich bei den Wohnungspreisen an dem maximalen zu erzielenden Wert. Natürlich bescheißt man, indem man weniger leistung bringt. Der H4-Satz bezieht sich nicht auf Container-Unterkünftfe mit Sammelklo.
Aber das muss halt erst einmal aufffallen, und dann kann man ja immer noch nachbessern.
Der hier verantwortliche Kriminelle sind die Anbieter solcher Unterkünfte. Der Staat macht sich "lediglich" durch Missachtung seiner Kontrollpflicht mitschuldig.
Opfer dieses Scams sind die Flüchtlinge, die keine Wohnung, aber einen Job gefunden haben und der steuerzahler, der gegen Erstere aufgebracht werden soll.

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