Ihre Meinung zu: Wagenknecht-Porträt: Prominent, profiliert, polarisierend

13. Juli 2017 - 12:18 Uhr

Sahra Wagenknecht garantiert Aufmerksamkeit. Darauf setzt die Linkspartei - und hat sie auch deshalb zur Spitzenkandidatin gekürt. Doch in der Partei hadern auch einige mit der Einzelkämpferin, weiß Julia Krittian.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.4
Durchschnitt: 3.4 (10 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Sahra Wagenknecht ist

für mich eine der wenigen, standhaften und unbiegsamen Politiker/in. Das Gegenteil von z.B. Herrn Seehofer. Ihr wird auch Beratungsresistenz vorgeworfen, aber genau das beeindruckt mich am meisten. Man kann davon ausgehen, daß sie nur das verspricht, was sie auch einhalten kann. Nur Herr Bosbach kann ihr das Wasser reichen.

Sie ist und bleibt eine Einzelkämpferin

"" Für die SPD hat Wagenknecht ohnehin nur Spott übrig. Rot-Rot-Grün sei tot, heißt es aus ihrem Umfeld. Wagenknecht formuliert das geschickter: Nur bei einem "echten Politikwechsel" sei sie bereit zu koalieren - wohl wissend, dass SPD und Grünen in ihrer Person ein Haupthindernis sehen, sollte eine solche Koalition im September rechnerisch überhaupt möglich sein.""
#
Meiner Meinung nach ist Wagenknecht in der verkehrten Partei. Sie ist hoch intelligent und kann brisante Themen klar beschreiben. Nur eines hätte ich doch von ihr noch erwartet,wie sieht sie den Umgang in ihrer Partei mit den links Autonomen. Vielleicht hört man bald darüber von ihr.

Eine brilliante Politikerin

Das eine Politikerin nicht in allen Punkten, und bei allen Mitgliedern rundherum beliebt ist, das ist völlig normal. Ein Ergebnis mit "hundert Prozent" zeigt immer an, das in der betreffenden Partei etwas nicht stimmt. Davon abgesehen halte ich Frau Wagenknecht für den fähigsten Politiker, den Deutschlans zu bieten hat. Denn sie zeigt Wege aus der Krise an, deren Nährboden das stetig steigende soziale Ungleichgewicht ist, anstatt immer nur, wie alle anderen Parteien, die ewig gleichen, ausgetretenen Pfade weiter zu marschieren. Deutschland ist politisch und sozial gespalten wie noch nie, und mit den alten Rezepten, die von CDU/SPD probiert werden, wird die Kluft zwischen arm und reich ständig größer, wie man auch dem Armutsbericht aus Merkels eigenem Hause entnehmen kann. Ich gehe daher sehr davon aus, das die große Stunde für Frau Wagenknecht noch kommen wird. Die zunehmende Radikalisierung ist der beste Beweis für die stetig steigende Unzufriedenheit in der Bevölkerung unseres Landes

Für ein Porträt recht schwach

Man hätte erwähnen können, warum Frau Wagenknecht in der DDR nicht studieren durfte, dies aber direkt nach Mauerfall nachholte.
Danach hätte man einige Punkte von Frau Wagenknecht hinterfragen können statt sie per se negativ auszulegen. Sicher vertritt sie eher andere Ausrichtungen in der Partei als ihr Fraktionskollege Bartsch, aber das nennt man "gesundes Regulativ" - Gleiche Konstellation findet man auch beim Parteivorsitz mit Herrn Riexinger und Frau Kipping.

Man muss nicht immer einer Meinung mit Frau Wagenknecht sein, bin ich auch nicht, aber wer ihr im Bundestag und Diskussionsrunden aufmerksam zuhört, fragt sich, warum einige Vorschläge nicht mal wenigstens versucht werden...

Leider...

...hängt politischer Erfolg nicht alleine mit Kompetenz zusammen sondern auch mit der ökonomischen Potenz des Klientels welches man vertritt. Und da steht Sahra Wagenknecht auf verlorenen Posten. Die deutschen haben doch schon längst wieder den Klassenkampf aufgegeben und es kämpft jeder für sich. Und die dabei zu kurz kommen (oder es glauben/befürchten) laufen wieder den selben fremdenfeindlichen Märchen von einst hinterher. Mit jedem Tag schwindet meine Hoffnung, dass sich an diesem Trend etwas ändert. Mit der FDP ist doch sogar der geistige/ideologische Urheber dieser Entwicklungen zurück in den Umfragen.

Nicht schlecht, sicher eine der Besten aktuellen Politiker...

... aber nicht ganz das Format eines Gregor Gysi. Der hat es noch geschafft, sich den Respekt vieler der intelligenteren Konservativen und Neoliberalen zu erarbeiten, ohne dabei seine Ziele aus den Augen zu verlieren.
Wagenknecht polarisiert da viel stärker.
Dabei hat Sie aber auch keine leichte oder dankbare Aufgabe.
Gerade die Schichten, der eine linke Politik, mehr soziale Gerechtigkeit und ein faireres Steuersystem am meisten nützen würden wählen oft entweder gar nicht, oder 'vorsichtshalber' eine der "Volksparteien" CDU und SPD, weil es ja leichter ist einfach mal das in der Mitte zu nehmen statt sich ernsthaft mit Programmen, Zielen und deren Folgen auseinanderzusetzen.

Von den Öffentlich-Rechtlichen abgesehen sind fast alle Medien in den Händen weniger reicher Familien, deren Liebe zu Steuern, sozialer Gerechtigkeit und dem Parteiprogramm der Linken sich in engen Grenzen hält. Die unteren Schichten *gegen* die BILD zu erreichen ist aber auch wieder ein steter Kampf bergauf...

konsequent linientreu

Sarah Wagenknecht ist eine sehr gebildete, eloquente, gut aussehende und wohlhabende Frau.
Sie ist die einzige Person im linken Politikspektrum, die das Zeug dazu hätte, in Deutschland den Sozialismus auf demokratischem Weg herbeizuführen.

Ich finde Wagenknechts Ansichten in Bezug auf...

Ich finde Wagenknechts Ansichten in Bezug auf das Flüchtlingsthema sehr gut und ich finde es gut, das Sie da unbeirrbar Ihre Meinung, auch gegen das Parteiprogrammm der Linke (unbegrenzte Bereitschaft zur Aufnahme von Migranten) vertritt. Gerade wegen dem genannten Punkt sind die Linke für mich unwählbar und realitätsfremd. Wagenknecht sagte zur Flüchtlungsfrage:
- wer das Gastrecht missbraucht hat es verwirkt (für mich eine Selbsverständlichkeit ja Banalität)
- Deutschland kann nicht noch eine Mio. Flüchtlinge aufnehmen (das war mit dem vorgenannten Statement der Grund für die braune Torte)
- Aufbürdung Merkel einer Mitschuld am Weihnachtsattentat (sehe ich genauso)
Für mich ist Wagenknecht deshalb eine der ganz wenigen Linke die den Bezug zur Realität nicht verloren hat.

Immer das gleiche

Die Wahlthemen sind auch immer die gleichen, Umverteilung, raus aus der Nato usw...

Wenn das nicht klappt macht die linke wie immer Opposition.. Ja wissen wir, hören wir alle vier Jahre. Wenn bitte treibt die linke denn vor sich her mit ihren 8%? In vielen Landesparteitagen sind sie im Westen nicht mehr drin. Aber immer weiter so mit den üblichen Parolen...

Die Linke meint das es keine FDP braucht, ja nur das die FDP von % die Linke jetzt schon schlägt. Und Frau Wagenknecht erläutert was mit der Linken nicht zu machen ist. Frau Wagenknecht, was ist denn überhaupt zu machen ausser Opposition wie immer?

@ Gnom

"Man hätte erwähnen können, warum Frau Wagenknecht in der DDR nicht studieren durfte, dies aber direkt nach Mauerfall nachholte."
Allerdings! Dieselben politischen Kräfte, die heute meinen, fast jeder solle studieren dürfen, waren in der DDR gar nicht dieser Meinung. Nur 10 % eines Jahrgangs machten überhaupt ein Abitur. Und um studieren zu können, musste man den "richtigen Klassenstandpunkt" haben, um promovieren zu können, manchmal sogar in die Partei eintreten. Das letztere schrieb jemand, der selbst betroffen war und deshalb nicht promovieren durfte.

Sahra

Frau Wagenknecht ist mit Abstand die intelligenteste , belesenste und gut informierteste Politikerin in Deutschland. Ihr Auftreten und Style davon kann der Rest der links/ grünen Ecke sich eine Scheibe abschneiden. Sie eckt gerne in den eigenen Reihen an, weil sie weis wovon sie spricht. Was man von den meisten realitätsfremden" Spitzen" Politikern nicht sagrn kann. Leider ist Frau Wagenknecht nicht die Linke. Sehr Schade.

Ich würde gerne Wagenknecht...

Ich würde Wagenknecht gerne bei der AfD sehen und denke das Sie dort noch Stimmiger wäre und Ihre sehr guten rhetorischen Fähigkeiten besser zur Geltung kommen würden. Außerdem passt Ihre "Unangepasstheit" besser zur AfD und der Umstand das Sie keine Konfrontation mit voreingenommene Kotrahenten scheut. Wirklich schade. Tolle Politikerin aber falsche Partei.

Reichtum ohne Gier

Auch wenn's Werbung ist, ich hoffe, das kommt durch's Nadelöhr:
Wagenknecht's Buch "Reichtum ohne Gier" ist richtig gut. Es zeigt Wege auf, wie man wirklich erfolgreich die Ungleichheiten in unserem Land und überhaupt überall beseitigen könnte. Fundiert, logisch und lesbar geschrieben.
Als ich es gelesen habe, habe ich wirklich mit dem Gedanken gespielt, die Linken zu wählen. Und ich bin wirklich kein Fan von denen. Von den anderen auf dem Wahlzettel allerdings auch nicht...

@eine anmerkung 15:06

Wie kann jemand, der so ehrlich und mit Rückgrat ausgestattet ist, wie Frau Wagenknecht in die afd gewünscht werden. Ihr Denkansatz hat mit Menschenwürde und Toleranz zu tun! So ein Mensch könnte nie mit Bernd Höcke oder Fr. Petri an einem Tisch sitzen.

Einzelne Argumente sind okay,

wie der Umbau des Rentensystems nach österreichischem Vorbild.
Aber in der Summe ist das Programm von die Linke, einfach nur, wir sind gerne Opposition, da kann man so schön träumen und lästern.

Frau Wagenknecht ....

..... aus Ihrer Partei wird gefordert , Millioneneinkommen mit 75 % zu besteuern.
An diesen Millioneneinkommen hängen fast alle Arbeitsplätze , und gerade denen macht es nichts aus auch das Land zu wechseln und wenn das passieren würde was dann bitte ?
Ausserdem tragen diese Leute das größte Risiko . Oder will man damit nur ein paar Stimmen von Leuten gewinnen die das nicht durchschauen ? Könnte es so sein ?

@15:06 von eine_anmerkung

Wäre ich Frau Wagenknecht, würde ich mich von Ihrem Post persönlich beleidigt fühlen.

Die brillante Frau Wagenknecht ist genauso gut für die AfD geeignet wie Frauke Petry für das Amt der Bundeskanzlerin. Nämlich nicht im Geringsten.

@Eine_Anmerkung

Ihre Anmerkung beweist, das Sie nie die Aufsatze und Aussagen von Frau Wagenknecht über ökonomische Themen, die Weltwirtschaft und soziale Gerechtigkeit gelesen haben, die allesamt nicht in das Programm dieser ultra-rechten Sozialdarwinisten passen.

Ich stufe Frau Wagenknecht

weder links noch rechts ein. Viele Politiker, egal von welcher Partei, laufen einer Ideologie hinterher - ohne die Realität zu sehen. Vielleicht sehen sie diese ja auch, doch sie ignorieren sie, biegen sich diese zurecht. Alles dient nur dem Machtgewinn oder Machterhalt, man vertritt nicht mehr die Bevölkerung, sondern vielleicht noch die Interessen von Konzernen.

In meinen Augen passt Frau Wagenknecht in keine Partei, weil sie die Situation sieht, analysiert und Schlüsse daraus zieht, auch gegen die Ideologie der eigenen Partei. Sie scheint wirklich die Interessen der Bevölkerung vertreten zu wollen. Damit wird sie in Deutschland vermutlich nie in die Gefahr geraten, Regierungverantwortung zu tragen.

@ eine_anmerkung

"Ich würde Wagenknecht gerne bei der AfD sehen und denke das Sie dort noch Stimmiger wäre und Ihre sehr guten rhetorischen Fähigkeiten besser zur Geltung kommen würden. "

Das stimmt nur insofern als Wagenknecht in der Tat populistische Züge trägt, das spricht alles andere als für sie, und sehr bewusst Argumente der AfD aufgreift, um punkten zu können.

Sie ist keine gute Politikerin, liefert keine ernstzunehmenden Programme.
Intellektuell ist ihr Bartsch ganz klar überlegen, aber die Linke ist im Ganzen halt keine ernstzunehmende Partei.

Wagenknecht und die AfD

Es ist für mich völlig unverständlich, wie man zu der Parallele Wagenknecht - AfD kommt. Aufgrund ihres Ausspruches über den Missbrauch des Gastrechtes? Dieser hatte mit den Vorkommnissen in Köln zu tun und über 99% der Bevölkerung wird das genauso sehen, dass solche Verbrechen nicht schön geredet werden dürfen, ob diese nun von Deutschen oder Ausländern begangen werden. Frau Wagenknecht war lange Zeit in der Kommunistischen Plattform. Diese Ansichten stehen im krassen Gegensatz zu dem was die AfD erreichen möchte. Es scheint so als wolle man sich mit einer in Deutschland recht anerkannten Politikerin brüsten, da man selbst außer ewig gestriges und Toilettenparalolen nichts zu Stande bringt.

Auch für mich ist sie eine der wenigen Lichtblicke in der Politiklandschaft. Ein wirkliche Trennung von rechts nach links zwischen AfD, CSU/CDU, FDP, SPD, Grüne und Teilen der Linken ist kaum noch erkennbar. Es ist eine Schande das bspw eine marktradikale Partei (FDP) wieder so populär wird.

Man muß nicht unbedingt mit ihr übereinstimmen...

Aber selbst ihre politischen Gegner fürchten ihre Unbeugsamkeit, Ihr Wissen und ihre rhetorische Fähigkeiten.
Sie hat wiederholt brilliante Analysen zum Zustand dieses Landes, der sozialen Zustände in Deutschland aber auch zu Fragen der Weltwirtschaft und des weltweiten Bankensystems abgegeben, die sich als richtig herausgestellt haben.
Es ist jedenfalls stets eine gute Idee, ihr zuzuhören... Es fällt mir aus ihrer Generation von Politikern sonst niemand ein, über den man das auch noch sagen könnte und das ehrt sie.

Am 13. Juli 2017 um 15:06 von eine_anmerkung

"Ich würde Wagenknecht gerne bei der AfD sehen"

Was sollte diese Frau bei der AfD? Sie passt weder in die Linke noch in die AfD, weil sie Realitätssinn hat - eigentlich sollte das, was sie vertritt, die Mitte unserer Gesellschaft darstellen: Realpolitik, zum Nutzen aller, nicht nur der Regierenden und Konzerne.

Wenn sie für eine Begrenzung der Aufnahme von Flüchtlingen steht, dann deshalb, weil jede Gesellschaft nur eine begrenzte Aufnahmekapazität hat. Überschreitet man diese, ist es sowohl für die eingesessene Bevölkerung als auch für die Flüchtlinge negativ. Es entstehen Spannungen, die erst das Erstarken der AfD möglich machen.

Weibliches Pendent des Don Quixote

Interessanter Beitrag über eine interessante Person. Faszinierendes Leseprogramm der heranwachsenden Frau, wirklich. Die asketisch-ritterlich wirkende Dame ist bestens ausgerüstet um gegen Windmühlen zu kämpfen, die Gunst des Publikums ist ihr dabei sicher (und irgendwie verdient sie diese auch). Ob jenseits des Spektakels je etwas rauskommt? Es ist zu bezweifeln.

@eine_anmerkungum 15:06

Eine progressive Frau wie Sahra Wagenknecht kann ich mir in der AfD nun garnicht vorstellen. Für ihre persönlichen Ansichten hat Frau Wagenknecht die richtige Partei gefunden, ihre Positionen sind zu größten Teilen ohnehin absolut unvereinbar mit den Standpunkten der AfD, die sämtlich eigentlich nur ein Richtung kennen undzwar zurück in das letzte Jahrhundert.
Zumal die AfD momentan ohnehin auf dem absteigenden Ast ist, weil mittlerweile immer mehr Bürger erkennen, welches Geistes Kinder diese Partei mittlerweile übernommen haben, aber das nur am Rande..

15:06 von eine_anmerkung ....

Natürlich ist die Partei falsch - die Partei ist schließlich die Stoßgeburt. Aber nun zu glauben, das ausgerechnet die AfD dem, was eine Partei sein soll näher kommt ist ja nun völlig Abwegig. Die AfD vertritt bündelt ein Weltanschauliches Gemenge und kein soziales Interesse. Über letzteres könnte man schlüssig debattieren, zu ersterem kann man entweder streiten, oder es lassen, zumindest könnte auch eine Frau Wagenknecht und dessen ist sie sich bewusst, darüber nicht trefflich sprechen, weil niemand ein so breites Mundwerk hat, das nicht zusammen passende gebündelt aus dem selben zu kriegen. Sich einfach nur erbrechen wäre leichter.
Mit kurzen Worten, was eine absurde Idee, die Ikone der "Linken" braunen Brei sabbern zu lassen und zu hoffen sie fände sich da rein.

Wagenknecht ist angeblich

Wagenknecht ist angeblich Kommunistin, lebt aber gut im verachteten sozialen Rechtsstaat. Das zeugt von wenig Rückgrat. Ebenso, dass sie keine Regierung s-Verantwortung übernehmen will. Da steht sie auch in der Tradition ihres zweiten Mannes.

@ Troll-Grill

Also ihre Unbeugsamkeit könnte genau gefährlich sein.
Was will sie wirklich?

"1989 trat Wagenknecht der SED bei, nach eigenen Angaben, um den in der Sackgasse steckenden Sozialismus umzugestalten und Opportunisten entgegenzutreten."

"1991 bis 2010 war sie Mitglied der Leitung der vom Bundesamt für Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuften Kommunistischen Plattform (KPF), einem Zusammenschluss orthodox-kommunistisch orientierter Mitglieder und Sympathisanten"

Sie nahm eine „positive Haltung zum Stalinismusmodell“ ein.

"Noch im Mai 2008 erklärte sie im Spiegel, dass sie den Begriff Diktatur für die DDR (die sie zuvor als „das friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen, das sich die Deutschen im Gesamt ihrer Geschichte bisher geschaffen haben“ bezeichnet hatte) für unangemessen halte."
vgl. Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Sahra_Wagenknecht

TJA Pexy...

Das beweist nur eines, das Sie nicht die leiseste Ahnung von dem haben von dem, was Frau Wagenknecht so alles geschrieben hat...

Wagenknecht wäre die geeignete Bundeskanzlerin.

Im Gegensatz zu Frau Merkel verfügt sie über fundierte Kenntnisse in der Wirtschaftspolitik.
Das Hin und Her und endliche Bailout in der Griechenlandkrise hätte es mit ihr nicht gegeben (Ackermann-Geburtstag auf Steuerzahlerkosten).

Die marode Infrastruktur in Deutschland wäre wohl in einem besseren Zustand.
Die Sozialen Verhältnisse wären ausgewogener.

Ach ja. Ein paar Milliardäre, die mit ihren Parteispenden und ihrem demokratiegefährdendem Sponsoring hätten ein paar % weniger auf dem Konto. Aber zu Erhards Zeiten haben sie auch überlebt.

@ Troll-Grill

"Sie hat wiederholt brilliante Analysen zum Zustand dieses Landes, der sozialen Zustände in Deutschland aber auch zu Fragen der Weltwirtschaft und des weltweiten Bankensystems abgegeben, die sich als richtig herausgestellt haben."
Ja, das hat sie. Allerdings kann man das von einem gewissen Karl Marx auch sagen.
Nur das Problem ist: Immer, wenn es um echte Alternativen geht, dann gibt es keine praktikablen Vorschläge.
Anders gesgt: alles, was in dieser Richtung schon probiert wurde, ist gescheitert. Deswegen ist Wagenknecht eher eine Populistin. Wenn sie regieren würde, dann wüsste sie vermutlich nicht, was sie tun soll. Marxisten können sich in der Opposition wohler und sicherer fühlen.

Linkspartei und AfD sind sich im Prinzip sehr ähnlich

Die AfD und die Linkspartei haben viele Gemeinsamkeiten und gerade in Ostdeutschland wabern viele Wähler zwischen den beiden Parteien hin und her. Ich finde das auch nicht weiter dramatisch: Vergleichsweise harmlose "Extremisten" wie Linkspartei und AfD stärken die Widerstandskraft der Demokratie gegen richtig gefährliche Extremisten wie z.B. die NPD. In etwa so, wie Impfungen das Immunsystem des Menschen vor "richtigen" Viren schützen.

@werner

dem stimme ich vollumfänglich zu. ich kann das nur nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

Gregor Gysi hat nur einen Vorsprung

Um es vorweg zu nehmen, ich bin alles andere als ein Parteigänger von Sarah Wagenknecht, trotzdem finde ich sie eine der interessantesten Gestalten in der Politik überhaupt; rhetorisch nicht ganz so brillant und verbindlich wie Gysi aber intelligenter und vor allem wirtschafts- und gesellschaftspolitisch fundierter.
Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie die Zentralfigur der Linken wird. Ihre Rolle liegt nicht im Erreichen der Massen (wie bei Gysi) vielmehr darin, dass sich die Konservativen und Liberalen mühevoll an ihren Argumenten abarbeiten müssen.
Deshalb ist sie für die Ausgewogenheit unserer Politiklandschaft unersetzlich.

@ Troll-Grill

Na, dann kann sie ja jetzt gleich anfangen, allerdings nur zu sagen, dass man die linksextremistische Gewalt beim G 20 ablehnt, reicht nicht.
Es muss deutlich herausgearbeitet werden, inwiefern die Linken mit den Linksextremisten nichts zu tun haben.

Abgrenzungen müssen erarbeitet und klare Signale müssen gesetzt werden.

um 17:01 von krittkritt

Volle Zustimmung. Wagenknecht vereint solide Kenntnisse mit Beharrlichkeit. Stromlinienförmiger Wankelmut geht ihr vollständig ab.

@Werner40

"Wagenknecht ist angeblich Kommunistin, lebt aber gut im verachteten sozialen Rechtsstaat"

Und? Warum sollte sie auch nicht hier leben? Auch chinesische Menschenrechtler leben in China und machen auf Unverhältnissmäßigkeiten aufmerksam. Wagenknecht hat schon den ein oder anderen Vorschlag unterbreitet, der die Lage der "benachteiligten Bevölkerungsschicht" verbessern könnte, da die aber von den Linken ist...naja, geht natürlich gar nicht.

"...dass sie keine Regierung s-Verantwortung übernehmen will"

Sie meinen so wie die SPD - Hauptsache dabei sein, seine Stammwählerschaft veräppeln und sich nebenbei von einem evtl. stärkeren Koalitionspartner zertrampeln lassen?
Keine so gute Idee, wie man an der SPD sehen kann. Im Gegenzug zu den Protagonisten der SPD scheint Frau Wagenknecht dazu zu clever.

@Am 13. Juli 2017 um 13:34 von barbarossa2

"Sahra Wagenknecht ist für mich eine der wenigen, standhaften und unbiegsamen Politiker/in."
Kunststück. Sie war bisher ja nur in der Opposition. Bisher hat noch jede Partei die die Regierung gestellt hat ihre Wahlversprechen, ihre Ideale und letztendlich das gesamte deutsche Volk verraten.

@ Heine

Das ist ein wichtiges Argument, ok.
Allerdings ist Gysi, auch wenn ich seine Partei ablehne, in der Lage, komplexe Sachverhalte zu zu durchleuchten, da schwebt Wagenknecht eher an der Oberfläche, und auch Lösungsansätze zu bringen, ich hielte ihn für wichtiger bei solch oppositionellem Vorhaben.

Die Linke ist allerdings wichtig als Gegenpool zu der unsäglichen AfD.

Sahra Wagenknecht

@barbarossa2,13.07.2017,13:34 Uhr:Sie haben es mit Ihrem
Beitrag genau auf den Punkt gebracht.Sie paßt gut zu Oskar
Lafontaine.Ich will es wie folgt begründen:"Wenn der ehe-
malige Generalsekretär der CDU,Dr.Heiner Geißler,einmal
ausführte:"Mit Oskar Lafontaine,hat die SPD,Ihren besten
Mann verloren",so sollte dies,Jedem zu Denken geben.Herr
Dr.Heiner Geißler,ging durch die Elite-Schule der Jesuiten,
und war auch einmal Amtsrichter.Ferner gilt Frau Sahra
Wagenknecht,als einzige Deutsche Politkerin,die für das
österreichische gesetzliche Rentensystem steht.Christoph
Süß,vom bayrischen Rundfunk,hat es in Seiner Sendung
"Quer" genau erklärt.

um 15:49 von Spartakus

>>"Es ist für mich völlig unverständlich, wie man zu der Parallele Wagenknecht - AfD kommt. Aufgrund ihres Ausspruches über den Missbrauch des Gastrechtes? Dieser hatte mit den Vorkommnissen in Köln zu tun und über 99% der Bevölkerung wird das genauso sehen, dass solche Verbrechen..."<<

Die Verbindung Wagenknecht zu der von mir persönlich favorisierten AfD kommt über das Flüchtlingsthema. Lesen Sie bitte dazu meinen ersten Kommentar.

re 17:17 von Seacow

Die AfD und die Linkspartei haben viele Gemeinsamkeiten und gerade in Ostdeutschland wabern viele Wähler zwischen den beiden Parteien hin und her.

Was viele Wähler machen, ist aber nicht aussagekräftig! Man weiß doch, dass sich sehr viele Wähler gar nicht mehr mit der Politik beschäftigen.

Und dass AfD und Linke viele Gemeinsamkeiten haben, kann auch nur jemand sagen, der sich nicht mit Politik beschäftigt. Oder können Sie Ihre Behauptung mit Fakten unterlegen?

um 15:41 von Vigilante

>>"Die brillante Frau Wagenknecht ist genauso gut für die AfD geeignet wie Frauke Petry für das Amt der Bundeskanzlerin. Nämlich nicht im Geringsten."<<

Wo Sie Frau Petry ins Spiel bringen. Ich bin der Meinung das auch in Ihr ein sehr grosses Potenzial steckt welches sich u.a. auf ein hohes Bildungsniveau stützt. Ich halte aber beide Personen nicht reif (oder noch nicht) für das Amt der Bundeskanzlerin.

@Karl Napf

Auch ich halte Sahra Wagenknecht für eine imposante, für ihre Überzeugungen einstehende Person. Das ist gut in der Politik. Sie hat natürlich den Vorteil, dass sie niemals an die Grenzen ihrer Überzeugung gehen muss. Ihre Partei wird nicht gewählt, sonst wäre das Aufeinanderprallen von Realität und Ideologie spannend zu beobachten.
PS: was ist aus dem vollumfänglichen willi wupper sen. geworden, Herr Napf?

S. Wagenknecht ist für

mich eine wohltuende Lichtgestalt in der Linkspartei.
Nachdem die Kommunistische Plattform als tragende Säule der SED-PDS-Die Linke ausgedient hat, durfte sie mit an die Spitze und hat dort für die Linkspartei einiges an Boden gutgemacht.
Ich werde nie die LINKE wählen, aber ich lehne auch nicht alles ab, nur weil es von dort kommt.
Frau Wagenknecht trägt dazu bei

Ich würde mir eine Stellungnahme zu Hamburg von W. wünschen

Ich würde mir eine offizielle Stellungnahme von Wagenknecht zu den linken Ausschreitungen in Hamburg wünschen? Jedenfalls habe ich nicht mitbekommen das Sie sich diesbezüglich geäußert hat? Ich denke als Vorturnerin des linken Lagers sollte Sie auch zu für die Linke unangenehme Themen eindeutig Stellung beziehen?

@Pexy

das friedfertigste und menschenfreundlichste Gemeinwesen, das sich die Deutschen im Gesamt ihrer Geschichte bisher geschaffen haben
Sie haben Recht, es handelt sich um einen großen Irrtum. Dieses Gemeinwesen wurde nicht von den deutschen geschaffen, sondern ihnen auferlegt.
Friedfertiger und menschenfreundlicher als die BRD sowie ihre Vorgänger war sie alle mal. Zu mindestens gegenüber im Ausland lebenden Menschen.

@gnom

Ich scheine mit meiner Aussage ja richtig zu liegen. Ansonsten bräuchten Sie ja nicht persönlich zu werden.

I have a dream.... Sahra

I have a dream....

Sahra Wagenknecht wird Bundeskanzlerin.

Anständig, ehrlich, zuverlässig, sozial gerecht...man könnte stolz sein auf diese Frau.

Leider nur ein Traum.

@eine_anmerkung

"Ich würde Wagenknecht gerne bei der AfD sehen und denke das Sie dort noch Stimmiger wäre"
sie liegen nicht so falsch denn von sozialistisch zu nationalsozialistisch ist nur ein kleiner Schritt (siehe Horst Mahler)

Frau Wagenknecht würde ihnen natürlich nicht zustimmen.........ich auch nicht.....

@barbarossa2

danke für ihren beitrag. ich rechne wagenknecht hoch an, dass sie ihren dienst leistet, obwohl sogar in der linkspartei listen entdeckt wurden, die es engagierten protagonisten untersagen karriere zu machen und anderen erlauben "verfassungskonform" bzw im sinne derjenigen zu agieren, die das land hier ganz offensichtlich im rahmen der marktkonformität halten.

@ DerVaihinger

Zum Thema Lichtgestalt:
Etwas kann man sagen, Wagenknecht kommt in der Regel in den Medien gut an, man muss nur mal ihr Starfoto für diesen Artikel betrachten.
Für eine Politikerin sieht sie gut aus, und das öffnet ihr viele Türen, auch für Talkshows.
In der eigenen Partei wurde sie immer wieder angefeindet, wegen ihrer populistischen, der AfD sehr nahestehenden Äußerungen oder wegen ihrer extremen kommunistischen Einstellungen, zu Stalin, zu der DDR etc.

Sie hat eine oberflächliche, sehr technische Rhetorik, aber durch die simple Ausführung wirkt sie halt in einer Zeit, da man Probleme gerne einfach hätte.
Viel Substanz kann man von ihr nicht erwarten, aber das scheint auch niemand zu erwarten.
Erstaunlich immerhin, wie sie sich verkaufen kann.

um 18:54 von Seacow

Da stimme ich Ihnen zu.

Eine der wenigen authentischen Politiker/innen

Sicher polarisiert sie, aber eben wegen ihrer Kompromisslosigkeit, weil sie eben kein Fähnchen im Wind ist, wie die meisten unserer Volksvertreter, sondern zu ihren Überzeugungen steht (die man mögen kann oder auch nicht). Und sowas imponiert schon, wenn man sonst nur dieses seichte, weichgespülte Rumgeeiere unserer Politiker hört, die ihre Überzeugungen (wenn sie denn jemals welche hatten) schon längst zugunsten der Maximierung ihrer Wählerstimmen aufgegeben haben, bzw. ständig anpassen und verändern. Diplomatie schön und gut, aber irgendwann leidet einfach die Glaubwürdigkeit.

Frau Wagenknecht eine Politikerin mit Rückrat

und nicht weich gespült, dass ist das, was den meisten Politikern fehlt.
Dadurch ist diese so beliebt und dennoch wird die Partei deswegen nicht gewählt.

Man stelle sich nur vor Frau Wagenknecht wäre in der SPD an stelle von Schulz!

Für den sozialen Umbau wäre es sicherlich eine gelungene Alternative!

Nur leider bleibt es bei einem Wunschdenken?

re 18:54 von Seacow

Ich scheine mit meiner Aussage ja richtig zu liegen. Ansonsten bräuchten Sie ja nicht persönlich zu werden.

1. Bin ich nicht persönlich geworden, sondern habe lediglich nahegelegt, dass Gemeinsamkeiten zwischen AfD und Linke nur von Menschen geäußert wird, die sich unzureichend mit Politik beschäftigen.

2. Es gibt grobe Schnittmengen zwischen AfD und Linke, die bei näherer Betrachtung allerdings grundverschieden sind:

a) Kritik an der EU - Linke kritisieren deren neoliberale Ausrichtung - AfD kritisieren die Fremdbestimmung und unzureichende Handlungsfreiheit Deutschlands in der EU, sie lehnen die politische Union ab und wollen nur die ökonomische Interessensgemeinschaft.

b) Kritik an der NATO - Linke hätten am liebsten eine weltliche Neuordnung und ein Bündnis unter Einbeziehung Russlands, pazifistische Ziele stehen im Vordergrund - Der AfD geht es lediglich darum, dass Deutschland stärker sein soll und ach so fremdbestimmt sei.

Da ist nix gleiches!

Darstellung: