Kommentare

Die Mehrheit ....

etwa seit neuestem gegen Maduro und für die alte Ressourcen für Privatunternehmen Politik?

Es wäre etwas verwunderlich, wenn so viele auf den Preisverfall des Öls Engpass genau so schräg reagieren würden. In Nachbarstaaten sind diese Art Opposition ziemlich unrühmlich an der Macht und trotzdem Krise bis nach Brasilien(dem Top Industrieland vor Ort).

Achso...?

""China hat 60 Milliarden US-Dollar in Venezuela investiert. Deshalb hätte das Land jede Legitimität, der Regierung zu sagen: Wir wollen unser Geld nicht verlieren, deshalb bestehen wir darauf, dass ihr die Politik ändert...""

Und ich habe mich immer gewundert woher Staaten die tausende Kilometer entfernt sind die Legitimation hernehmen anderen Ländern vorzuschreiben was sie zu tun und zu lassen haben.

Wieder was gelernt.

Wer ist für die Toten verantwortlich?

Das kann man sehr wohl feststellen. Und sogar die Tagesschau hat z.B. berichtet, wie eine zweistellige Zahl bei der Plünderung einer Bäckerei durch Stromschlag ums Leben kam.

Die überwiegende Zahl der Opfer geht auf die Opposition zurück.
Die Regierung Maduro hat die von Polizisten verschuldeten Morde untersucht, und die Täter verurteilt.

Das Problem ist wahrscheinlich eine Oberschicht, die zumindest am Anfang die Proteste mit Zurückhaltung von Lebensmitteln u.ä. eskaliert hat. Beschrieben von einer katholischen Nonne, die auch andere absurde Beispiele aufzählte, wie Zahnpasta nur in großen Mehrfachpackungen abzugeben.

Auch die Rolle des Auslandes sollte Berücksichtigung finden.
Warum musste z.B. unsere steuerfinanzierte Konrad-Adenauer-Stiftung hier zugunsten der Opposition mitmischen?
Ich hoffe, dass sie jetzt nicht mehr beteiligt ist.

"Es ist jedenfalls eine

"Es ist jedenfalls eine Formulierung, die in keine Demokratie passt..." (Dieterich)
Was die so genannte Opposition in Venezuela tut, passt auch nicht in eine Demokratie, hat auch während der Chavez-Zeit nie dazu gepasst. Nicht nur versuchten es diese Leute damals mit einem Putsch ('Carmona el Breve'), sondern äusserten in den von ihnen beherrschten Medien jede nur erdenkliche persönliche Beleidigung, gerne auch rassistisch, gegen Chavez. Auch die heutige globale Rede von 77 Toten ist irreführend. Viele dieser Toten gehen nachweislich auf das Konto der so genannten Opposition, darunter Lynchmorde. Einige verloren ihr Leben bei Plünderungen. Gelegentliches Fehlverhalten der staatliche Organe kommt naturgemäss auch vor. Der Chavismus steckt in einem Überlebenskampf , bei dem die gegenerische Seite starke Unterstützung der Trump-usa erhält. Trotz aller auf niedrigen Ölpreis und zeitweilige Dürre zurückgehenden Widrigkeiten stehen nach wie vor grosse Bevölkerungsteile hinter Maduro.

Wie lange noch...

Warum wendet sich nicht das Militär gegen diese Regierung, die mit der Gewaltergreifung und Revolutionsandrohung gegen das Volk jede Legitimität verloren hat? Oder sind das Militär und sonstige Instanzen sich doch nicht so einig und müssen erst weitere Toten fallen. Die wirtschaftliche Situation wird immer schwieriger und die einfache Bevölkerung leidet am meisten.

Unverständnis

"Wenn das Regierungssystem zerstört würde, würden sie kämpfen."
Was bitte ist daran undemokratisch?
Was würde man denn in Dtl. machen, wenn jemand das System stürzen wollte? Maduro droht nicht mit Gewalt, die Gewalt ist längst vorhanden und zwar massiv von der Opposition. Die Forderung nach einer Amnestie mutet sehr seltsam an.

Fragwürdiger Determinismus

Im Übrigen mutet es bisweilen doch recht unseriös an, dass das vorliegenden Interview von Journalisten geführt wird, die selbst einräumen, dass sie "[...] nicht ins Land [kommen, sich] keinen Eindruck verschaffen [können]." Um dieses Manko zu kompensieren, befragt man einen ehemaligen Berater von Chavez, der bei jenem in Ungnade gefallen ist und somit wohl weder als neutraler Beobachter fungieren kann, noch über einen direkten Zugang zum Geschehen vor Ort verfügt, da er an einer Universität in Mexiko lehrt.

Auch beinhalten die Äußerungen von Herrn Dieterich einen fragwürdigen Determinismus:
tagesschau.de: "Ist es denkbar, dass sich das Militär gegen die oppositionelle Bevölkerung wendet?"
Dieterich: "Nein, dass ist unmöglich, weil die Militärs demokratisch sind und weil die internationale Öffentlichkeit dies nicht akzeptieren würde."
Es ist nicht davon auszugehen, dass Herr Dieterich eine Glaskugel besitzt. Wie kann er sich also zu solchen Aussagen verleiten lassen?

habilis 17.41h

Erst jetzt eine Mehrheit gegen Maduro? Informieren Sie sich über seinen gefälschten Wahlsieg und Sie werden feststellen, dass er nie eine Mehrheit gehabt hat.

Linke Revoluzzer und deren Brüder im Geiste hat die Mehrheit doch noch nie interessiert. Notfalls überzeugt man die Mehrheit durch Waffengewalt von den Segnungen des Sozialismus. Die Geschichte bietet reichlich Beispiele...

Einfach nur traurig, was sich da abspielt!

In Kolumbien gibt es endlich Ruhe und hier geht die Gewalt erst richtig los. Wann hört das endlich mal auf?

Burgerkrieg

Die abgewählte sozialistische Regierung führt das Land lieber in den Bürgerkrieg, als die Macht an die frei gewählte Opposition abzugeben. Maduro strebt mit seinen Milizen die Diktatur an.

17:41, habilis

Verzeihung, aber Ihr Kommentar liest sich, als hätten Sie das Interview mit dem Sozialisten und Chávez-Berater gar nicht gelesen. Sie gehen auf die Problemlage, die er kenntnisreich darstellt, gar nicht ein.

Terrorismus gegen gewählte Regierung

Dieser Beitrag erscheint mir in einigen Punkten unschlüssig zu sein. Teilweise werden recht fragwürdige Formulierungen benutzt. So heißt es zum Angriff aus dem gestohlenen Hubschrauber lapidar:
"Ich denke, das war schon ein authentischer Akt des Widerstandes von Sektoren aus der Polizei, die nicht einverstanden sind mit der nationalen Situation."
Bei dem Angriff waren nicht nur ein leeres Amtsgebäude, sondern auch die sich darin befindlichen Menschen feige mit Sprengstoff aus dem Hinterhalt angegriffen worden. Wäre der Terminus "Terrorismus" für einen solchen Angriff nicht zutreffender?

Auch wäre es sinnvoll, kritischer zu hinterfragen, um wen es sich denn bei der sog. "Opposition", welche angeblich "den Willen der Mehrheit (?) der Bevölkerung" artikuliert, handelt. Sollen diese rechtsradikalen Terrorgruppen allen ernstes als Freunde der Demokratie verkauft werde?
Die Behauptung, wonach die Opposition die Mehrheit der Bevölkerung darstelle, entbehrt jeglicher empirischer Grundlage.

@fathaland slim +

Hui, also näher an der Kernproblematik der Armut, des Staatshaushalts, der der alten Privatisierung langsam entgegensteuert und nun seit Jahren mit Sanktionen(USA) und den mächtig gedrückten Ölpreis zunichte gemacht wurde, kann man gar nicht gehen.

Aber das muss nicht interessieren, wenn man nur die Machtfrage im Kopf hat. Die guten alten Interessen wieder einführen, wie sie in den anderen Ländern früher massig nun schleichend Menschen das Leben kosten. Schon gemein die Gegner dessen beim Kompromissgebilde mit dem Weltmarkt-Elend.

Buergerkrieg in Venezuela.?

Nein...
DAS ist von Aussen organisierter Terrorismus gegen eine legale Regierung...

ein typischer Maidan...
es geht um die Vorherrschaft im internationalen Oil + Bitumen - Geschaeft...
DAS Milliarden Geschaeft...

Wer weiss schon, das saemtlicher Bitumen fuer den dt. Autobahn- und Strassenbau vom Maracaibu See kommt...!!!

America FIRST...
in Oil + Gas + Energy Control, Worldwide...
...
siehe die US-Ankuendigungen der letzten Woche...

Räte aus lokal Betroffenen...

... und interessierten langsam zu bilden, anstatt des abstrakten oktroyieren ist auch schon ein Faux pas. Ja, schon schlimme Tendenzen für Reiche und Gläubige(die sich wohl ausmalen, zum oberen Drittel gehören zu können oder dergleichen).

Ansonsten noch die anderen beschreibenden Kommentare mal verdauen. Das ist längst nicht alles, auch historisch. Stalin war nicht in Lateinamerika tätig.. soweit zur Verklärung.

20:13 von Alberich

America FIRST...
.
realistisch bleiben
der Trump hat es unverhohlen gesagt
getan hat es jeder amerikanische Präsident

Venezuela-Interview:Es läuft auf einen Bürgerkrieg hinaus

Dazu passt auch,daß einer der rechten Oppositionellen,Capriles Radonski,die Streitkräfte zum Putsch aufgefordert hat(Chilenische Lösung,1973).
Die Oligarchie will zurück an die Macht und sie will dabei nicht auf die Wahlen warten.
Es wäre auch schön gewesen,wenn Dieterich etwas zur geplanten Konstituierenden Versammlung gesagt hätte.Sie soll ja wohl bald gewählt werden.

Obwohl ich Sympathie habe für

Obwohl ich Sympathie habe für die sozialistische Regierung in Venezuela, muss ich sagen, dass die Einschätzung Dieterichs sehr differenziert und kenntnisreich wirkt. Für einen solchen Beitrag bei tagesschau.de muss man heutzutage schon sehr dankbar sein, denn er dient konstruktiv der Unterrichtung der Öffentlichkeit. Nur: es sollten jeden Tag solch kompetente Beiträge bei den tagesschau- Nachrichten zu finden sein, leider kommt das viel zu selten vor.

20:08, habilis

Ihr Erklärungsansatz der Venezuelaproblematik ist bestenfalls vulgärmarxistisch zu nennen. Die Misere ist zu einem großen Teil hausgemacht. Einfachste antiamerikanische Argumentationsmuster können das nicht übertünchen.

20:40, Bernd Kevesligeti

>>Venezuela-Interview:Es läuft auf einen Bürgerkrieg hinaus
Dazu passt auch,daß einer der rechten Oppositionellen,Capriles Radonski,die Streitkräfte zum Putsch aufgefordert hat(Chilenische Lösung,1973).
Die Oligarchie will zurück an die Macht und sie will dabei nicht auf die Wahlen warten.
Es wäre auch schön gewesen,wenn Dieterich etwas zur geplanten Konstituierenden Versammlung gesagt hätte.Sie soll ja wohl bald gewählt werden.<<

Sie glauben wirklich noch an Wahlen in Venezuela?

Ich nicht.

Und natürlich möchten Oligarchen von früher wieder an die Macht. Die Alternative dazu ist aber gewiss nicht das korrupte Maduro-Regime, das das Land an die Wand gefahren hat.

Beide sind nun wirklich keine Lösung für das Land.

re von fathaland slim

Und was schlagen Sie vor ? Michael Gorbatschow einsetzen ? Dann wird aber nichts besser.
Einmal sind die niedrigen Rohstoffpreise das Problem,zum anderen ist der Handel,die Distribution in privater Hand.

@ 18:16 von AK47

Es geht nicht um die Zerstörung des Regierungssystems, also der Demokratie. Maduro hat vielmehr gesagt, dass er eine Zerstörung der bolivarischen Revolution, also die Regentschaft seiner Partei, mit Gewalt verhindern würde. Und das ist ohne Zweifel antidemokratisch. Denn zu einer Demokratie gehört, dass das Volk auch seine Meinung ändern darf, bzw. Leute, die sich als unfähig erwiesen haben, abwählen darf. Nur Maduro hat offensichtlich ideologisch die Auffassung, dass eine einmal seiner Partei gegebene Zustimmung, dieser für immer die Macht legitimieren würde. So ist das nun mal: Die Partei hat immer recht. Der Anfang des Problems lag klar bei Maduro: Er hat das demokratisch gewählte Parlament, die Legislative, nicht akzeptiert, nicht akzeptiert, dass Gesetze erlassen wurden, die ihm nicht passen. Und jetzt will er selbst ein Gegenparlament als verfassungsgebende Versammlung ernennen. Komisch nur, dass der genauso vorgehende Erdogan hier viel mehr Kritik erfährt.

Vorwärts Präsident Maduro!

Es ist Tatsache, dass die rechtsgerichtete, kapitalfaschistische Opposition in Venezuela (weiße Oberschicht, Unternehmer etc.) versucht, Präsident Maduro, den Bewahrer des wahren Chavismus, aus dem Amt zu drängen. Und Präsident Maduro stellt sich schützend vor die arme Bevölkerung und versucht diese, vor US-Imperialismus, Wirtschaftsblockade der OECD-Staaten und Ausbeutung zu bewahren. Präsident Maduro und die ihn unterstützenden Werktätigen Venezuelas verdienen unsere uneingeschränkte Solidarität. Ein Bürgerkrieg in Venezuela wird schon deshalb nicht ausbrechen, weil sich der Volkszorn rechtzeitig gegen die Opposition der Kapitalisten richten wird. Es bleibt zu hoffen, dass die USA nicht in Venezuela, neben Nordkorea das letzte Bollwerk einer echten Volxrepublik, intervenieren.

21:20, Bernd Kevesligeti

>>Und was schlagen Sie vor ? Michael Gorbatschow einsetzen ? Dann wird aber nichts besser.
Einmal sind die niedrigen Rohstoffpreise das Problem,zum anderen ist der Handel,die Distribution in privater Hand.<<

Ich bin ebenso ratlos und pessimistisch wie Heinz Dieterich.

Und der Handel ist nicht das Problem. Das Problem heißt Korruption und Unfähigkeit.

Ölsozialusmus

Der Ölpreis ist nicht mehr so hoch wie vor ein paar Jahren... allerdings immer noch weit über den Fördekosten. Das chavinistische Modell funktionierte nur, wenn die Ölprofite reichten den ganzen Staat zu finanzieren.
Ohne diesen massiven Zuschuss aus Ländern die das Öl für weit mehr als die Fördekosten kaufen müssen (man könnte das auch als Form der Ausbeutung sehen), taumelt es und muss sich letztlich auf Gewalt berufen.

21:29, Autograf

>>Komisch nur, dass der genauso vorgehende Erdogan hier viel mehr Kritik erfährt.<<

Der nennt sich ja auch nicht sozialistisch.

Herr Maduro tut das, und erstaunlicherweise nehmen ihm das viele hier ab.

Mich als Sozialisten graust es. Denn Maduro hätte von einem der zahlreichen "Sozialismuskritiker" hier erfunden werden können, er erfüllt wirklich jedes noch so dumme Klischee, das diese gern verwenden.

Er ist ein Totengräber unserer Idee.

18:40 von fathaland slim

17:41, habilis

Verzeihung, aber Ihr Kommentar liest sich, als hätten Sie das Interview mit dem Sozialisten und Chávez-Berater gar nicht gelesen. Sie gehen auf die Problemlage, die er kenntnisreich darstellt, gar nicht ein.
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Ganz einfach Fakt ist, das Sozialismus selbst mit Ölreichtum bei Preisschwankungen nicht geht, weil die Gleicheren nicht in der Lage sind, neben Ihren theoretischen Fähigkeiten, auch noch logisch zu denken.
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Aber das hindert nirgendwo Theoretiker, wie beim Chirurgenwitz, irgendwann könnte die Operation doch beim zweitenmal gelingen?
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Wenn man sich das bis zum Herbst merken kann.

21:37 von fathaland slim

21:29, Autograf

>>Komisch nur, dass der genauso vorgehende Erdogan hier viel mehr Kritik erfährt.<<

Der nennt sich ja auch nicht sozialistisch.

Herr Maduro tut das, und erstaunlicherweise nehmen ihm das viele hier ab.

Mich als Sozialisten graust es. Denn Maduro hätte von einem der zahlreichen "Sozialismuskritiker" hier erfunden werden können, er erfüllt wirklich jedes noch so dumme Klischee, das diese gern verwenden.

Er ist ein Totengräber unserer Idee.
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Haben Sie ausser Maduro noch andere Vorbilder, das politische System in Deutschland zu reformieren.
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Sonst würde sich an meinem dummen Klischee, als ehemaligem Transit- und Interzonenhandelsspediteur, wieder nicht ändern.

21:44, Boris.1945

>>Haben Sie ausser Maduro noch andere Vorbilder, das politische System in Deutschland zu reformieren.<<

Wie kommen Sie auf die bizarre Idee, Maduro könnte mein Vorbild sein?

18:07 von pnyx "Es ist jedenfalls .."/herbei gefakter B-Krieg

>...Der Chavismus steckt in einem Überlebenskampf , bei dem die gegenerische Seite starke Unter-stützung der Trump-usa erhält. Trotz aller auf niedrigen Ölpreis und zeitweilige Dürre zurückge-henden Widrigkeiten stehen nach wie vor grosse Bevölkerungsteile hinter Maduro...<
H.Dieterich warnt und bemerkt alles nur nicht das entscheidende, was Sie + => s.o.anführen.
Man erinnere sich an Lybiens, Iraks, Afgh.,Syriens wie die sogenannten Demonstrationen mit NGO's- Medien- Lügen- Fakenews und Waffengewalt begannen, von wem Jahre lang vorbereitet, begleitet, unterstützt, dann in die gewählten Regierungen weg geputscht+dann"als gewählte" jeden Widerstand gegen diese " neue Demokratie" mit internationaler Hilfe an der UNO vorbei niederge-schlagen+dann als chaotisierter Staat ohne "Medialer Aufmerksamkeit wie bei der Bürgerkrieg-Berichterstattung" Stützpunkt- Öl+ Gas+ Rohstofflieferung Verträge dann wenige Clans am Volk und dessen Mitsprache vorbei beglücken durfte.

Darstellung: