Kommentare

ich glaube es ist mehr als die 25%

Ich selbst habe einen Spanischen Nachnamen, der aber, da er aus der ehemaligen Maurenregion in Südspanien stammt, recht arabisch klingt.

Ich habe mit meiner Freundin eine Wohnung gesucht.

Ich habe keine einzige Antwort bekommen (~ 30 Anfragen)
Als sie mit ihrem deutschem Nachnamen die selben noch einmal anschrieb hat sie nur von 3 keine Einladung zur Besichtigung bekommen.

Aber die große Frage ist doch nicht ob da eine gesetzliche Regelung getroffen werden muss, sondern wo die Ressentiments herkommen.

Mein Vertrauen in die deutsche Bevölkerung ist zu groß, als das ich glauben mag, dass wir 25%+ an Rassisten haben.

Sind es Kulturelle Unterschiede?
Berührungsängste?
Vielleicht schlechte Erfahrungen?

Ich wüsste es als Betroffener sehr gerne

Diskriminierung

Ich nehme diese Leute nicht als Mieter weil ich "immer " schlechte Erfahrungen mit Ihnen gemacht habe. Wenn das Diskriminierung heißt, dann ist das so. Mein Verhalten hat rein finanzielle Gründe. Nicht mehr und nicht weniger.
Übrigens, ich bin kein Nazi. :-)

Mieter

muß man sich nach seinen Kriterien aussuchen können. Meine Erfahrungen mit Ausländern läßt mich zu Deutschen tendieren.

Das ist kein Geheimnis

Ich lebe seit über 35 Jahre in Deutschland und wurde im Kindergarten, in der Schule, in allen möglichen Bereichen des Privatlebens aber auch sehr oft bei Polizeikontrollen wegen meines Aussehens bzw. meines Namens diskriminiert. Man muss immer gegen eine anfängliche Skepsis ankämpfen. Das kann sehr oft frustrieren.

Das muss kein Rassismus sein...

Wenn ich jemanden nach der Uhrzeit oder dem Weg fragen muss, würde ich zuerst auch nur die Personen ansprechen, bei denen die Aussicht auf einen schnellen Erfolg am größten ist: Menschen, die - zumindest augenscheinlich - meine Sprache sprechen und sich auskennen.

Dasselbe gilt auch für die Vermieter: Wenn sehr viele Bewerber zur Auswahl stehen, werden natürlich jene bevorzugt, die bei sonst gleicher Eignung kein Probleme befürchten lassen.

Rassismus wäre es, wenn ein Vermieter lieber seine Wohnung leerstehen lässt, als sie einen ausländischen Bewerber anzubieten.

Wie sieht es denn bei der

Wie sieht es denn bei der Vergabe von Sozialwohnungen aus?
Bekommt dort Hanna oder Ismail den Zuschlag?
Im Haus meiner Freundin (gibt dort mehrere Sozialwohnungen) ist auf dem Klingelschildern kein weiterer "deutscher" Nachname zu lesen und auch die Wohnbaugenossenschaft räumt ein, keinen Einfluß auf die Wohnungsvergabe zu haben......

Erfahrungen oder Vorurteile?

Der Vermieter möchte mit seiner Mitwohnung einen Ertrag erwirtschaften oder zumindest Kostendeckung haben - z.B. für die Tilgung des Immobiliendarlehens.

Dabei ist es ihm wichtig, zuverlässig zahlende Mieter zu haben, die keine übermäßige Abnutzung der Wohnung verursachen und auch ggf. regelmäßig ihren Vertragspflichten wie Reinigung des Treppenhauses, Schnee kehren, Gartenpflege nachkommen.

Vor einem Abschluss des Mietvertrags wägt deswegen der Vermieter ab, welche Kandidaten diese Kriterien erfüllen, analysiert für sich also das Risiko.

Die Erkenntnis dieser Recherche ist ja dann, dass ausländisch klingende Namen offensichtlich einen schlechten Ruf haben. Und deswegen stellt sich die Frage, basiert dieser Ruf auf persönlicher Erfahrung, Erfahrung anderer oder ist es schlichtweg ein Vorurteil, der jeden Träger ausländischer Namen diskriminiert?

Ich fände es gut, wenn man in jedem Einzelfall auch die Vermieter dazu befragt und deren Antworten dokumentiert hätte.

Zum Glück, kann ein Eigentümer

(noch) selbst entscheiden wem er seine Wohnung vermietet oder nicht.
Es ist anders herum keineswegs anders. Als ich mich bei einem kosovarischen Autohändler in Stuttgart über ein KFZ erkundigte, wurde mir das Auto für 5.200 Euro angeboten. Als mein Freund, ebenfalls Kosovo Albanier sich nur zwei Tage später nach dem Preis erkundigte, wurde ihm gesagt, dass dieser bei 4000 Euro läge und ihm vom Kauf abgeraten, da es einige Mängel gebe.
Symphatien kann man nicht staatlich verordnen.

Nachfragen

Zum einen würde mich interessieren wie die Diskriminierungsprozentzahlen zu verstehen sind. 27% aller Araber werden beim Wohnungssuchen diskriminiert. Heißt dass, das bei 73% kein Unterschied zu anderen Gruppen festzustellen ist? Dann müsste man ja auch überprüfen, ob Araber (etc.) im Schnitt ein so hohes Einkommen haben wie andere Gruppen und sonstige Kriterien nach denen Vermieter sieben. Dann wäre es ja keine Diskriminierung, sondern man müsste allgemein gegen Vermieterkriterien vorgehen.

Könnte man nicht auch verbieten Wohnungen direkt zu vermieten? Es MUSS über eine neutrale staatliche Stelle gehen. Der Staat würde dann auch bei Mietausfall und Problemen Garantien übernehmen. Das Modell könnte man bei Erfolg auch auf andere Dinge wie Jobvergaben etc. anwenden.

Ihr Deutschen seid echt witzig

Da braucht es investigativen Journalismus, Versuche, Datensammlung, Auswertung und statistische Werte, damit ihr etwas erkennt, das Ali und Angelo seit ihrer Ankunft in Deutschland mitmachen. Und sich dessen auch voll bewusst sind.

Und wenn die Nachkommen von Ali und Angelo sich über Diskriminierung in Deutschland beklagen, dann heisst es: jaja, pack die Nazi Keule aus, wenn was schief geht.

Aber jetzt wird bestimmt alles viel besser.
Denn es gibt einen Bericht.

Echt. Als würde das was an der Mentalität ändern, die zu dem "recherchierten Skandal" führt.

Hey - traurige Nachrichten: das betrifft nicht nur Wohnungen - das fängt in der Schule an und hört ein Leben lang nicht auf.

Aber SO genau wollt ihr es dann doch nicht wissen, oder?

Dann doch lieber auf das Symptom "Vermietung" konzentrieren.

Denn das betrifft die bösen Vermieter und alle anderen sind dann immer noch die Guten.

Wirklich. Ihr Deutschen seid witzig.
Nur dass man als Migrationshintergründige nicht lacht.

Sehr gut - deeskalierend

"Ich wüsste es als Betroffener sehr gerne" Die Frage von Deeskaltor finde ich sehr gut und bringt glaube ich alle weiter als sich gegenseitig hochschaukelnde vorschnelle Schuldzuweisungen.

Seit den Anfängen der Anwerbung

gibt es die Diskriminierung nicht nur bei der Wohnungssuche. Es ist eine unglaubliche Verlogenheit, wenn Politiker wie Maas sich heute darüber aufregen. Auch er hatte fast 40 Jahre Zeit, diese Diskriminierung zu beeenden. Heute regen sich diese Leute auf, wenn sie auf Integrationsversäumnisse von Einwanderern verweisen. Dabei sind ihre eigenen Versäumnisse der entscheidende Faktor. Es ist so ein Igitt-Faktor, diese Leute vor Wahlen zu hören.

Würde ich nicht anders machen

Ich bin zwar kein Vermieter, aber ich kann mich "Varianta" nur voll und ganz anschließen. In Deutschland hat man als Vermieter mittlerweile bezüglich des Mietrechts ganz klar schlechte Karten. Fängt man sich einen Messie oder Mietnormaden ein, sieht man ziemlich alt aus und bleibt auf dem Schaden sitzen. Über die Jahre habe ich in meinem Dorf und den umliegenden Städten so einiges gesehen, was mir die Nackenhaare zu berge stehen lässt. Wir hatten z.B. vor ca. 25 Jahren zwei kurdische Flüchtlingsfamilien im Dorf. Mal davon abgesehen das die Männer nicht arbeiten gingen, 3-4 Frauen hatten und eine riesen Schaar Kinder, wurden die Immobilien regelrecht runtergewirtschaftet. In der einen Wohnung wurde eine Ziege im Wohnzimmer geschlachtet. In dem anderen Haus waren die 2 Toiletten verstopft, was ja durchaus mal vorkommen, kann, vorallem in einem 16 Personen Haushalt. Da hat man halt dann die Notdurft über Wochen aus dem Fenster in den Garten verrichtet. Das sind nur 2 Beispiele von vielen.

Das ist häufig so im Leben ...

.... es gibt ethnische, kulturelle und soziale Gruppen, die erfahrungsgemäss überdurchschnittlich unzuverlässige Mietzahler sind, die Mietwohnung "unpfleglich" behandeln, die Nachbarn störende Lebensgewohnheiten haben etc.
Als Vermieter muss ich darauf achten, mich an solche Mieter eben nicht vertraglich zu binden, da ich bei dem rigiden Mieterschutz hierzulande keine Chance habe, diese in verantwortbarer Zeit wieder loszuwerden.
Wenn ich mich also selbst nicht in die Gefahr bringen will, u.U. ruiniert zu werden, screene ich im Vorfeld auf die mögliche Zugehörigkeit zu o.g. Gruppen und lasse sie durchs Raster fallen. Das ist nicht schön für diejenigen, auf die o.g. Verhalten nicht zutrifft - aber da muss mir bei Strafe des eigenen Ruins das Hemd näher sein als die Hose. Würde ich bei einem deutlich lockereren Mieterschutz so nicht betreiben, aber ich verabschiede ja keine Mietrechtsgesetze ...

Nicht nur Ausländer

Die aktuelle Situation auf dem Wohnungsmarkt führt nicht nur zu einer Dikriminierung von Ausländern.

Wer in Deutschland arbeitslos wird oder gar Hartz4-Empfänger ist, hat ebenfalls von Anfang an keine Chancen, wenn er diese Informationen zu voreilig preis gibt - nicht nur in München oder Berlin, auch in Hamburg oder Bremen und anderen Großstädten.

Bezahlbarer Wohnraum insbesondere für Singles und alleinerziehende Mütter ist knapp und zu den Besichtigungsterminen erscheinen oftmals 50 und mehr Interessenten. In den angesetzten 15 Minuten Besichtigungszeit ist dann auch der ausgehändigte Selbstauskunftsbogen auszufüllen, wobei die Fragen teilweise eine Frechheit sind und Datenschutzbestimmungen offenbar nicht zählen. Wer aufbegehrt, kann gleich wieder gehen, es sind genug andere Interessenten da, die teilweise verzweifelt genug sind, und alles ausfüllen, um endlich eine Wohnung zu haben.

Und spätestens bei der Auswertung fallen Arbeitslose und Hartz4-Bezieher dann durchs Raster.

@Ausländer unerwünscht:

Manche Vorurteile kann man abbauen. Zu meiner Studienzeit wurde einer meiner Feunde aus Saudiarabien von einer potentiellen Vermieterin gefragt ob es stimmt, dass "Neger" in der Badewanne abfärben; da konnte er Sie überzeugen und bekam dass Zimmer.
Bei anderen Vorurteilen ist es durchaus schwieriger, aber hier könnten die Medien durch Aufklärung helfen.

also nö, das ist doch keine Diskriminierung

Ist das Euer Ernst, Leute? Der Vermieter will ja lediglich keine Schwierigkeiten mit dem Mieter haben. Da ist es doch nachvollziehbar, dass ... und mit Diskriminierung hat das gar nichts zu tun. Nichts?

Genau das IST Diskriminierung, wenn ich von zwei mir völlig unbekannten Personen, über deren Zahlungswilligkeit / Ordnungsliebe / Sauberkeit ich nichts, aber auch gar nichts weiß, den einen bevorzuge, den anderen erst gar nicht sehen will, weil er einen ausländischen Namen hat. Genau so ist Diskriminierung definiert.

@Nachfragerin: das Beispiel mit nach der Uhrzeit fragen ist ja sowas von unangebracht, ich weiß überhaupt nicht, was Sie damit eigentlich sagen wollen.

Keine Pauschalierungen. Welche Befürchtungen gibt es?

"Ausländer unerwünscht" - So pauschal kann man das wohl nicht stehen lassen. Der Artikel selbst wiederlegt ja diese pauschalisierende Überschrift.

Anscheinend gibt es Befürchtungen und Ängste gegenüber Wohungssuchenden aus bestimmten Ländern, nicht aber pauschal gegenüber allen Nicht-Deutschen.

Hier sollte man nachfragen: Warum gibt es diese Befürchtungen? Warum sind nur bestimmte Länder betroffen? Handelt es sich um Rassismus oder welche Motivation steckt dahinter? Hier sollte man sehr vorsichtig sein. Haben die betroffenen Vermieter vielleicht schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht, denn eigentlich sollte es doch in ihrem Interesse sein, einen möglichst breiten Markt anzusprechen.

@ 08:18 von Lowfi Mieter

....:" Meine Erfahrungen mit Ausländern läßt mich zu Deutschen tendieren."
Ich bin Österreicher, hätte ich bei Ihnen da auch keine Chance; und was werden Sie machen, wenn Sie mal auf einen deutschen Mietnomaden reinfallen?

Kann vorkommen

Sowas ist zwar nicht schön, aber nicht illegal. In der Marktwirtschaft kann der Vermieter frei entscheiden an wen er vermieten will. Soetwas kann und soll man auch nicht staatlich reglementieren.
Mit freundlichen Grüßen

Vincent

Wohnen vs. Hausen

Übrigens. Nachdem jetzt klar ist, dass nur best. Gruppen bei der Suche tatsächlich benachteiligt werden... was sind denn die Gründe dafür?

Beispiel von einem Bekannten aus Hamburg.

Er besitzt eine Liegenschaft mit 6 Mietparteien in Kiel, alles Ausländer "südländischer Herkunft". Nach 10 Jahren darf er das Haus mittlerweile komplett renovieren. Er selbst sagt, er müsse es eigtl. abreißen. Die Mieter haben die Immobilie von Grund auf kaputtgewohnt, viele ihre Mieten bis heute nicht bezahlt. Trotzdem sind 2 Räumungsklagen abgeschmettert worden, mit der Begründung, dass die Bewohner des Hauses derzeit keine Möglichkeit hätten, eine andere zumutbare Unterkunft zu finden & nicht auf der Straße landen dürften.

Der Mann ist total fertig. Seine Altersvorsorge ruiniert. Er selbst bankrott. Demnächst Zwangsversteigerung. Er - selbst Ausländer - sagt: Nie wieder Ausländer... nur noch Deutsche.

& wenn man sich gerade auch in Großstädten die Immobilien anguckt, dürfte er nicht der einzge sein

Ausländerfeindlichkeit

Ausländerfeindlichkeit kanns ja nicht sein. Die träfe die Italiener ja genauso...

Diskriminierung

gesetzliche Regelung ?
nach welchen Kriterien trifft man seine Auswahl im allgemeinen bzw. hier speziell am Wohnungsmarkt ?
In einen Mieter kann man nicht reinschauen ... also Vertrauenssache / Gefühlssache
Entsprechend doch ne recht individuelle und vorallem wenig greif/fassbare Entscheidung
Vermietete kürzlich ein Haus mit Garten ...
meine Vorstellung war, ausschließlich eine Familie/etc. mit Kind,
soll ich das öffentlich machen, und riskieren dass mich ein Junggeselle, Paar ohne Kinder wegen Diskriminierung anzeigt ?

08:18 von Varianta Übrigens, ich bin kein Nazi. :-),...

...ich kenne Sie zwar nicht, aber ich nehme Ihnen das mal ab.
Wobei mich der Smiley hinter dem Nazi ein wenig irritiert.
Nazi ist in keinster Weise lustig.
Aber das nur nebenbei.
---
Ich glaube auch nicht, daß Sie ein Rassist sind.
Und ich glaube Ihnen, daß Sie in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen gemacht haben.
---
Der Grund „nur aus finanziellen Gründen“ ist eigentlich vorgeschoben und unbegründet.

Warum muß ein Mensch mit einem ausländisch klingenden Namen denn kein Geld oder Einkommen haben?
Des Weiteren kann dieser Mensch doch ein Deutscher sein.
Er/Sie ist z.B. hier geboren und von Geburt her also deutsch.
---
Was ich aber glaube ist, Sie haben schlichtweg Vorurteile und das nur weil eben diese Person, ohne das Sie diese persönlich kennen, einen ausländisch klingenden Namen hat.
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Und das finde ich ehrlich gesagt schade.
Aber bitte es ist Ihre Einstellung und die lasse ich Ihnen.

Mein Freund

heißt Schweizer. Allerdings ist er nur durch Heirat an diesen Namen gekommen. Er selbst ist Türke und ist Vermieter. Er spricht nicht besonsders gut deutsch. Nachdem er zweimal eine Wohnung an syrische Bewohner vermietet hatte und sie ihm die Miete schuldig und die Wohnung verwüstet hatten, hat er dies bei der dritten Bewerbung genau so in seinem türkisch-deutschen Dialekt abgelehnt, nochmal eine syrische Familie in seine Wohnung einziehen zu lassen. Er bekam ein Schreiben von der Behörde die ihm mit einer Klage wegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit drohte. Jedoch nachdem er ein Gespräch mit der Behörde in seinem Akzent geführt hat und seine Beweggründe geschildert hat, sagte die Beamtin, das er sich das nächste mal geschickter ausdrücken sollte. das heißt für mich auf deutsch, lügen sie um sich wirtschaftlich zu schützen. Er hat aber nichts mehr von der Behörde gehört. Hätte ich als Deutscher dasselbe Glück gehabt? Oder wäre ich von der Behörde als Einheimischer rassistisch ......

Da hat die Photoshopfalle

Da hat die Photoshopfalle aber ganz gewaltig zugeschnappt.
Also ICH würde ja in keine Wohnung ziehen, bei der das Tür doppelt so breit ist wie der Türrahmen . . .

Ich vermiete nur an Bewerber,

welche außer deutsch in Wort und Schrift auch meinen Dialekt verstehen. In meinem Haus bin ich -anders als in meinem deutschen Heimatland - noch *Herr* im Haus und darf erwarten, daß auch eine Hausordnung nicht nur verstanden, sondern auch befolgt wird!

Ich hatte bisher 5 Mieter in

Ich hatte bisher 5 Mieter in meiner Wohnung. Die ersten 4 waren Deutsche und es gab nie ein Problem, Beschwerden oder Beschädigungen. Der 5. Mieter war arabischer Herkunft und es war eine einzige Katastrophe, bei dem ich mehr Geld verloren habe als eingenommen. Ich werde nie wieder Ausländern meine Wohnung vermieten. Lieber lasse ich mich als Rassist beschimpfen, bevor ich mich noch einmal auf so viel Ärger einlasse.

Untersuchungen der letzten 40 Jahre

haben diese 25% immer wieder bestätigt. Siehe auch Berliner Instut für Antisemitismusforschung. Es nur eine Frage, sich zu informieren.

@08:26 von Nachfragerin - Eine Frage an Sie...

...wenn Sie z.B. zu McDonnalds gehen und stehen an der Kasse, suchen Sie dann anch einen Verkäufer/in, die deutsch aussieht weil Sie die Befürchtung haben
alle ausländisch dort arbeitenen Menschen könnten Sie nicht verstehen?

Nachtrag

Und bevor mir auch wieder Rassismus unterstellt wird: Ich behaupte nicht, dass die Mehrheit der südeurop. & arab./türk. Mieter so "asozial" sind. Aber Besitztum & Verantwortung werden in diesen Mentalitäten häufig anders definiert als mitunter bei uns. Da tauchen dann solche Problematiken wesentlich häufiger auf, als bei anderen Nationalitäten (wie gesagt, haben z.B. Japaner & Chinesen kaum bis gar keine Probs, eine Wohnung zu finden). Dazu kommt noch das Problem der Kommunikation, da die obengenannten Personengruppen in vielen Fällen (!) nur über mindere Deutsch- und noch weniger über Englischkenntnisse verfügen.

Dass daher ein Vermieter, der seine Immobilie insb. auch als Altersvorsorge sieht, sich eine Mieterklientel wünscht, bei der solcherlei Probleme eher weniger auftauchen, ist nun wirklich verständlich & alles andere als rassistisch!

& ja! Natürlich kann ein Vermieter auch bei dt. Mietern in die "Kloschüssel greifen". Warum muss ich Selbstverständliches eigtl. extra erwähnen

Ist diese Ungleichbehandlung

Ist diese Ungleichbehandlung in Deutschland denn nun ein weitverbreitetes Massenphänomen? Ich meine, wie oft kommt es denn vor, dass zwei Bewerber mit absolut identischen Voraussetzungen sich auf die selbe Wohnung bewerben?
Ist das primäre Problem vieler Menschen mit türkischem oder arabischem Hintergrund nicht vielmehr, dass sie oftmals nicht die gleichen Voraussetzungen (Höhe des Einkommens, unbefristetes Beschäftigungsverhältnis usw.) erfüllen? Das könnte auch ihre Probleme auf dem Wohnungsmarkt erklären.

Rassismus nein - eher Erfahrung mit manchen Kulturkreisen

Meine Familie besitzt div. Wohnungen und die Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass manche Kulturkreise eher schwierig sind, es Ärger gibt und die Wohnungen nach Auszug in keinem guten Zustand hinterlassen werden. Daher klammern wir diese inzwischen aus. Die hat nichts mit Rassismus zu tun sondern ist einfach nur eine Absicherung unsererseits.
Uns ist klar, dass wir dadurch alle über einen Kamm scheren und dies nicht wirklich gerecht ist, aber was bleibt uns anderes übrig? Wir minimieren einfach nur das Risiko, nachdem wir ein paar Mal auf die Nase gefallen sind.
Aber es scheint als Ausländer generell sehr schwierig zu sein. Wir haben eine Wohnung an ein slowenisches Pärchen vermietet. Sie Veterinärmedizinerin mit festen Arbeitsverhältnis, er gerade zugezogen und auf Jobsuche. Die beiden haben über 6 Monate erfolglos eine Wohnung gesucht und in einem kleinen Zimmer bei Bekannten wohnen müssen. Ende vom Lied. Die beiden waren super happy und wir haben super nette Mieter.

08:14 von Deeskalator

Ich wüsste es als Betroffener sehr gerne
.
eines wüsste ich allerdings zu gern
nach welchen Kriterien würden sie nen Mieter (Mitarbeiter wie auch immer) aussuchen
Wären sie wirklich absolut vorurteilsfrei
also könnte der mit Springerstiefel kommen, komplett tätowiert, betrunken, bekifft
Eine bürgerliche Erscheinung, oder ein "Spießer", wenn sie selber auf Konventionen keinen Wert legen oder umgekehrt ....

Auswahl ist keine Diskriminierung

Ich kann den Usern "Varianta" und "Lowfi" nur zustimmen. Als Vermieter möchte ich mir meine Mieter aussuchen. Dabei sind vor allem Verlässlichkeit, Komunikation und finanzielle Sicherheit die wichtigsten Kriterien. Zu viele schlechte Erfahrungen mit Migranten / Menschen mit Migrationshintergrund lässt da einfach vorsichtig werden.

Dies ist jedoch absolut keine Diskriminierung. Warum muss man immer gleich "Diskriminierung" rufen, wenn eine Ungleichheit im Leben festgestellt wird? Vor allem, ohne die Gründe dieser Ungleichheit zu analysieren? In vielen Fällen, so wie auch hier, ist diese Ungleichheit faktisch begründet und somit eben KEINE Diskriminierung.

@Am 22. Juni 2017 um 08:14 von Deeskalator

"ich glaube es ist mehr als die 25%"
25% was?
Diese Tabelle ist ja nicht mal ausreichend beschriftet.
Was sollen diese 25% denn bedeuten? Wenn z.B. (und so interpretiere ich diese Statistik) es bedeutet, ein Deutscher bekommt von 1000 Anfragen 900 Absagen, ein Türke dagegen bekommt von 1000 Anfragen 924 Absagen, dann würde ich sagen der Unterschied ist zu verschmerzen.
Abgesehen davon, was in der Statistik fehlt sind die Absagen die der Deutsche bekommen hat, weil sein Name nicht türkisch klingt!
Einfach nur schwach, dieser Artikel.

Hamburg und ich bin Deutscher

Ich habe in Hamburg das genaue Gegenteil erfahren. Viele Makler sprachen eine andere Sprache besser als die deutsche und ein Handschlag und ein freundliches Hallo in der jeweiligen Heimatsprache besiegelte den Mietvertrag. Anschließend wurden weitere Bewerbungsunterlagen für die jeweilige Wohnung nur noch mit einem gleichgültigen Kopfnicken entgegengenommen. Ich hab 8 Monate lang meine Wohnung in Hamburg intensivst gesucht, eine Steigerung ist hier nicht möglich gewesen. In dem Haus in dem ich jetzt wohne ist ein Großteil von Ausländern gemietet, was auch vollkommen in Ordnung ist aber mir klar aufzeigt, dass es in Deutschland keine Benachteiligung gibt. In einer Weltstadt wie Hamburg wo die Jobs zahlreich vorhanden sind, müssen auch Wohnungen verfügbar sein. Flüchtlinge sind willkommen in Deutschland aber bitteschön mit Sinn und Verstand verteilt. Meine Wohnung mit 46 qm² kostet in Hamburg warm 770 Euro hier finde ich hat die Politik extrem versagt, da ich in der Innenstadt wohne.

Es ist ein Teufelskreis,

wenn wir auf dieser Welt immer alles mit Rassismus erklären wollen. Erstens liegt es in der Natur der Sache, dass dem Menschen vertraute Dinge sympathische/ angenehmer sind und zweitens sind es wie bspw. in diesem Immobilienbeispiel auch ganz simple ökonomische Risikoabwägungen.

Ich selbst lebe im asiatischen Ausland und miete dort diverse Immobilien. Die Mietkaution beläuft sich in allen Fällen auf 5 Monatsmieten, wohingegen Einheimische lediglich nur 3 Monatsmieten Kaution zahlen. Das liegt schlicht und ergreifend an dem unterschiedlich hohen Risiko, denn ich könnte als Deutscher über Nacht das Ausland verlassen und wäre wenn überhaupt, nur unter wesentlich höheren Kosten greifbar.

Was hier also zum x-ten Male als Rassismus deklariert wird, ist nichts anderes als rationales Sozialverhalten. Etwas mehr Soziologie und weniger Journalismus würde die Medienlandschaft weniger vergiften.

Na und?

Es ist doch wohl immer noch die alleinige Entscheidung des Vermieters wen er als Mieter wünscht.

Vorurteile, aber nicht immer gleich Rassismus

Ich bezweifele nicht, dass es Diskriminierung gibt, wie hier nachgewiesen.

Andererseits muss man auch berücksichtigen, dass für einen Vermieter, zumal wenn er keine große Wohnungsbaugesellschaft ist, die finanzielle Lage/der sichere Beruf des Mieters/das Einkommen, die mutmaßliche Länge des Mietverhältnisses (!), ggf. auch die Vertrautheit mit einem Land, Sprachkenntnisse und – ich lehne mich weit aus dem Fenster und füge mutig hinzu – die potenzielle Familiengröße eine Rolle spielen, hier hält er evtl. aus dem Bauch heraus „Ismail Hamed“ für „riskanter“. Unter den Ängsten, sich problematische Mieter ins Haus zu holen (die ja auch andere Bevölkerungsgruppen betreffen!), leidet dann Mane, der etablierte Senegalese.

Diskriminierung auch von anderen Gruppen

Ich habe zwar einen deutschen Pass, gute Schufa und Einkommen und einen chinesichen Namen, aber ich merke oft, dass Deutsche bevorzugt werden bei der Vergabe von Mietwohnungen. Die meisten Chinesen, die ich kenne, können das nur bestätigen aber leider nicht beweisen. Eine Art Rangfolge, wer am meisten diskrimiert wird, wie in dem Diagramm dargestellt, bemerke ich auch. Gefühlt glaube ich, dass Deutsche prozentual weniger US-Amerikaner diskriminieren als Italiener gefolgt von Chinesen, Afrikaneren, Türken, Arabern. Zwar glaube ich, die meisten Deutsche diskrimieren keine Ausländer, aber Handlungsbedarf besteht darin dringed, dass die meisten erfahren, daß so viele (siehe Diagramm) diskrimiert werden und dringend was unternommen werden muss. Dt. Freunde sagen:" Das glaube ich nicht, dein Gefühl liegt da falsch, Diskriminierung ist natürliche zuviel in Deutschland aber ein dringedes und großes Problem ist es nun wirklich nicht". FALSCH!

Ich sags mal so...

...wer hier geboren wurde, bzw. einen deutschen Pass hat (und das schließt selbstverständlich auch alle mit Migrationshintergrund mit ein), sollte schon ein Recht auf eine Wohnung haben und gegenüber Ausländern bevorzugt behandelt werden. Im Übrigen sind die Regeln für Ausländer im Ausland im Allgemeinen deutlich schärfer als bei uns.

Die Studie drückt ja im Grunde auch aus, dass nicht genügend Wohnraum vorhanden ist. Denn wenn genügend Wohnraum vorhanden wäre, gäbe es die Probleme wohl auch nicht so weitläufig, denn dann wären die Vermieter ja eher froh über jeden Mietinteressenten. Da sollte unsere Politik mal ansetzen. Die Mietpreisbremse hat ja auch versagt, was aber nicht wirklich überraschend ist.

Handfeste wirtschaftliche Ursachen

Für die "Diskrimminierung" gibt es handfeste wirtschaftliche Gründe. Ein Mensch der international mobil ist kann sich durch einen Umzug ins Ausland den Miet- und Schadensersatzforderungen ganz einfach entziehen. Versuchen sie mal im Ausland zu vollstrecken! Ein "Einheimischer" verdünnisiert sich nicht so schnell ins Ausland.

Ferner ist die Wahrscheinlichkeit, dass gewisse Personengruppen die Mitsache wesentlich stärker abnutzen als andere Personengruppen, durchaus gegeben.

Das mag politisch unkorrekt sein, aber es ist sicher wirtschaftlich. Wer anderer Ansicht ist, kann seine Wohnungen ja gerne bevorzugt an diese Risikogruppen vermieten. Aber den meisten Menschen ist das eigene Geld wichtiger.

Die demografischen Eigenschaften.

Als Vermieter von 3 Wohnungen habe ich bisher keine schlechteren Erfahrungen mit Migranten gehabt als wie mit Deutschen, eher umgekehrt. Als Vermieter ist einem nicht nur die regelmäßige Mietzahlung und ein ordentliches Verhalten wichtig. Migrantenfamilie haben mehr Nachwuchs als Deutsche. Als Vermieter macht sich das enorm in der Vorauszahlung der Abgaben und Versorgungsleistungen bemerkbar. Die Kommunen nehmen darauf keine Rücksicht und setzen Forderungen für Leistungen an Mieter gegen Vermieter schnell durch. Selbst bei meinen kleineren Haus sind das dann vierstellige Beträge die ich erst mal als Arbeitnehmer mit Normalverdienst vorstrecken muss. Und da die Mehrzahl der Vermieter Rentner und Arbeitnehmer sind wird das Risiko minimiert und möglichst an Personen vermiete, die auch bei Problemen greifbar sind. Aber gerade Muslime sind als Mieter pflegeleicht. Alkohol und Schuhe in der Wohnung sind tabu und Regel werden beachtet.

Geht es den Deutschen im Ausland besser?

Es waehre im gegenzug auch interessant ob es Deutschen im Ausland besser ergeht.
Fuer mich bleibte es ueberall auf unserem Planeten dabei das sich gleich und gleich gerne zusammenschliesst.
Also Diskriminiert jedes Land der Welt Auslaender.
Wir sind halt Menschen.

Keine Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit!

Das ganze hat nichts mit Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit zu tun. Vermieter wollen eine sichere Miete haben, die Wohnung/das Haus soll nicht heruntergewirtschaftet werden und ansonsten will er seine Ruhe haben. Nicht mehr und nicht weniger!

@um 13:45 von frosthorn @Nachfragerin:

Ein "Farbiger" war auf einem Bankett, beim Essen erkundigte sich sein Nachbar:" Ist namnam gut? "
Nach dem Essen ging der "Farbige" an das Pult, hielt eine Rede in blendendem Deutsch; an seinen Platz zrückgekehrt fragte er seinen Nachbarn:"war blahblah auch gut?"
Was sagt uns das?

Risikominderung - ungerecht im Einzelfall aber verständlich

Wenn ein Vermieter hier einmal einen Fehler macht, und an den Falschen vermietet, kommt er aus der Sache kaum noch wieder raus.

Deshalb kann man nur jedem raten, macht eine gute Hintergrund-Recherche, checkt die Bonität, Einkommensverhältnisse, sprecht wenn möglich mit früheren Vermietern und verlasst euch letztlich auf euer Bauchgefühl.

Dann kann immer noch viel schief gehen, aber ein Restrisiko gibt's immer. Das Mietrecht macht den Zugang bestimmter Menschen zum Wohnungsmarkt schwierig und manchmal ist das ungerecht, aber ich kann jeden Vermieter verstehen, der da auf Risikominderung setzt.

re lowfi

" Meine Erfahrungen mit Ausländern läßt mich zu Deutschen tendieren."

Erfahrungen mit Ausländern habe ich nicht. Aber 2x sehr schlechte mit Deutschen.

@Biocreature, 14.04Uhr:

Wohl dem, der wie Sie keine Vorurteile hat und alle Menschen als gleich ansieht. „Warum muß ein Mensch mit einem ausländisch klingenden Namen denn kein Geld oder Einkommen haben?“
Sagt doch niemand. Wir alle (Sie evtl. nicht) arbeiten aber mit Weltbildern im Kopf, die mit realen Statistiken oder eingebildeten gefüttert werden und bestimmte soziale Gruppen – auch „deutsche“ – mit dieser oder jener Vorstellung verbinden. (Vielleicht will ja auch irgendein Vermieter keinen Mieter, von dem er zufällig die Parteizugehörigkeit kennt ...?) Bei einem arabischen Namen vermutet man evtl., vor Kurzem ins Land gekommen, Flüchtling oder jüngerer Migrant, evtl. noch nicht so ganz integriert, hat vielleicht keine so gute Jobperspektive. Vermutungen, die nicht ganz aus der Luft gegriffen sein müssen, aber selbstverständlich auch danebenliegen können. Das ist keine Entschuldigung, aber ein Erklärungsversuch.

Der Volksmund sagt nicht zu

Der Volksmund sagt nicht zu unrecht: Erfahrung macht klug. Und während von den Entscheidungen der Politiker nie das eigene Vermögen betroffen ist sondern das Vermögen der Steuerzahler, riskiert jeder Vermieter mit einer Fehl-Vermietung den eigenen Ruin.

Ich würde auch lieber einen Mieter bevorzugen

Der in Lohn und Brot ist mit mindestens 2,5 T€ Netto verdient (nur bei türkisch- bzw. arabisch sprechenden Ingenieuren der Fall). Wo die Schufa Auskunft positiv ist, Nichtraucher und im polizeilichen Führungszeugnis nichts negatives drinsteht.
Sicher darf man einige Sachen offiziell nicht nachfragen, bzw. nachprüfen. Wer sich aber weigert mit Nachweisen zu kommen hat Probleme nicht in die engere Auswahl zu geraten.
Punkt.

Wenn die Untersuchung

Wenn die Untersuchung allgemeine Ausländerfeindlichkeit hätte ermitteln wollen, hätte man auch z. B. “Sven“ aus Norwegen oder “Antje“ aus den Niederlanden einbeziehen müssen. Hat man aber nicht.

Diskriminierung auch für Familien mit Kindern

Nicht nur Ausländer werden diskriminiert. Auch Familien mit Kindern. Hatten vor Jahren eine Wohnung gesucht.
Akademiker guter Verdienst mit Kindern. Haben nix bekommen. Auch Freunden von uns wurde eine zugesagte Wohnung wieder abgesagt, da lieber an ein Ehepaar ohne Kinder vermietet wurde.
Hab mich dann gefragt , was wäre wenn ich Ausländer wäre und einen schlechter bezahlten Job hätte, wie ich dann noch an eine Wohnung kommen sollte!?
Wenn man mehr als 2 Kinder hat gilt man oft als asozial. Mal wurde gesagt, kaufen Sie sich ein Haus oder eine Wohnung, wenn Sie schon so viele Kinder haben oder es wird nur an Familien mit max. zwei Kindern vermietet (5-Zi-Whg.!).

Armes Deutschland. Wer soll eure Rente zahlen, wenn es keine Kinder gibt?

(Kleiner Schwank ausm wahren

(Kleiner Schwank ausm wahren Leben zu dem Thema)

Meine Mutter hatte mal eine Wohnungsbesichtigung mit einem Typ, der hat sie gefragt, wo der Vermieter wäre, er würde gerne mit dem Vermieter sprechen, hat meine Mutter sonst nicht weiter beachtet.

Diskriminierung geht auch durchaus andersrum ...

Es gibt für alles zwei Seiten

Einerseits erklärt das natürlich auch, warum so einige gebürtige Russen, die ich kenne, ihre Namen haben "eindeutschen" lassen.
Andererseits sehe ich den Namen nur als vernachlässigbaren Faktor unter vielen. Viel stärker gewichtet wird meiner persönlichen Erfahrung als Wohnungssuchender nach der ausgeübte Beruf und ob es sich um eine befristete oder unbefristete Stelle handelt. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass es hier eine doppelte Diskriminierung mancher Ausländer geben könnte. Bei einer aus Russland gebürtigen Freundin von mir wurden ihre beruflichen Qualifikationen als Lehrkraft nach vielen Jahren des Hin und Hers von den Behörden in Nordrhein-Westfalen nicht anerkannt. Wer keinen so langen Atem hat und so notgedrungen auf Jobs ausweichen muss, für die er oder sie überqualifiziert ist, hat schon alleine dadurch schlechtere Chancen, weil ja auch das Einkommen eine gewisse Rolle bei der Überprüfung von Bewerbern spielt.

Wenn sich das allein auf den

Wenn sich das allein auf den Mietmarkt beschränken täte, könnte ich mit leben ist ja letztlich privater Eigentum.
Nur leider findet man solche Diskriminierung sowohl in öffentlicher Ämtern und als auch in Schulen.
Lehrkräfte die Sprachbarrieren zu den Eltern haben, geben dessen Kindern weniger Chance als ein deutsches Kind. Und wiederum werden viele Kinder Opfer ihres sozialen Hintergrundes, so werden auch deutsche Kinder aus Hartz4 Haushalten benachteiligt

Da allerdings Bildung der einzige Weg aus der Armut ist, sollte man hier besonders den Fokus drauf legen, so dass jedes Kind dieselbe Chancen hat und Migrations samt sozialer Hintergrund des Kindes keine Rollen spielt

diskriminiert

Ich bin selber Ausländerin, mit fremdklingenden Nachnamen.
Außerdem alleinerziehende, teilzeitarbeitende Mutter(woher kommt das Geld für die Wohnung), mit 2 Kinder(Kinder machen nur Krach und Dreck) und ich habe von Diskriminierung nichts mitbekommen. Wir leben in Schwaben, in reinschwäbischem Miethaus und es freut mich sehr, wenn Nachbarn sagen, dass ich schwäbischer bin als der Schwabe selbst :)Vor allem, wenn es um die Kehrwoche geht.

Macht man es sich nicht zu

Macht man es sich nicht zu einfach, wenn man Erfahrungswerte durch den Begriff "Diskriminierung" ersetzt?

Hannah kriegt die Wohnung, Ismael nicht...

...das heißt also, dass Männer bei der Vergabe von Wohnungen benachteiligt werden? Oder was soll uns diese manipulative Schlagzeile sagen?

ich bin frustriert

dass der Großteil der Kommentatoren hier den Begriff "Diskriminierung" offensichtlich gar nicht versteht. Dann ist es natürlich auch kein Wunder, dass man so schwer dagegen ankommt.

Was wurde hier untersucht? Ob Vermieter, ohne den Bewerber jemals gesehen zu haben, ihre Entscheidung von Vorurteilen beeinflussen lassen. Ob also angenommen wird, dass z.B. Menschen mit arabischen Namen unzuverlässige Zahler sind oder eine Wohnung mehr abnutzen als Deutsche.
Dabei ist es aber überhaupt nicht entscheidend, ob das vielleicht statistisch sogar zutreffend ist. Die Diskriminierung besteht ja gerade daraus, dass gruppenbezogene Merkmale, zutreffend oder nicht, auf Einzelne angewendet werden. Eine einzelne Person erleidet Nachteile allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. Exakt das ist Diskriminierung.
Und hier kommen Kommentare à la "wenn man nicht an Leute mit türkisch klingenden Namen vermietet, ist das ja keine Diskriminierung, sondern nur ein Selbstschutz".

@14:30 von Natural Science

Na ja, solange die von Ihnen herbei fabulierte "faktisch begründete Ungleichheit" nicht tatsächlich faktisch begründet werden kann und vielmehr Ihre ganz persönliche Ungleichheitsvermutung darzustellen scheint... ja solange ist es eben doch Diskriminierung. Oder würden Sie, wenn Sie bspw. mehrfach hintereinander an nicht verlässliche, nicht kommunikative und nicht finanziell sichere Deutsche vermietet hätten, etwa auch generell nicht mehr an Deutsche vermieten?

Jetzt wissen wir also Bescheid

Jeder Ismail, jeder Ali ist also ein Ausländer. Dass dies von der rassistischen deutschen Mehrheitsbevölkerung so wahrgenommen wird, wundert mich überhaupt nicht, aber dass dies auch die Tagesschau, die mit unseren Zwangsbeiträgen, d.h. den zwangsabgeführten Gebühren der Angehörigen der Minderheitsgesellschaft, so propagiert, ist schon dreist und unverschämt. Egal was du machst, egal ob du die Deutsche Staatsangehörigkeit hast, wirst du offiziell vom Staatssender als Ausländer bezeichnet. Dieses Land wird sich niemals ändern.

Mietrecht

Das größte Problem ist das Mietrecht.
Es ist unmöglich einen zahlungsunwilligen Mieter in einer vertretbaren Frist wieder los zu werden.
Daher die größtmögliche Eliminierung von Risiken.

Ich habe eine schlechte Erfahrung mit einem (deutschen) Hartz4er gemacht.
Amt zahlt an Mieter, der unterschlägt das Geld, Amt zuckt mit den Schultern, macht sicht zum Mitwisser eines Sozialbetruges/Unterschlagung und man selbst bleibt im Regen stehen.
Daher nie wieder an einen Mieter mit Hartz4. Schade, wenn´s den Falschen trifft, aber als kleiner Vermieter hat man keinen Spielraum.

08:18 von Varianta

"Übrigens, ich bin kein Nazi. :-)"

Wenn ein Kommentar so endet, gibt mir das zu denken.
Ich bin übrigens von Geburt an deutsch, mein Mann seit über 30 Jahren eingebürgert.
Nur ein Beispiel aus meiner näheren Umgebung:
meine beste Freundin und deren Mann - ein kleines Haus in Niederbayern - bis vor einem Jahr vermietet an eine türkische Familie - leider gingen die zurück, da Oma krank - nie Probleme, ganz im Gegenteil. Nach Instandsetzung (neue Heizung usw.) seit einem halben Jahr neu vermietet - gutes deutsche Ehepaar mit drei Kindern - bis heute einmal Miete gezahlt, dann nicht mehr - inzwischen sieht man schon von Außen die Verwahrlosung - keine Chance dieses Volk hinauszubekommen.
Wie bereits geschrieben - gute, deutsche Bürger.
Eine ähnliche Geschichte könnte ich auch von meiner Nachbarin berichten.
Was ich damit sagen will? Denken Sie einfach darüber nach. Danke!

@Zahnbürste

Meine Familie besitzt div. Wohnungen und die Erfahrungen in der Vergangenheit haben gezeigt, dass manche Kulturkreise eher schwierig sind, es Ärger gibt und die Wohnungen nach Auszug in keinem guten Zustand hinterlassen werden.

Ich weiß nicht, ob das immer am Kulturkreis liegt. Vielleicht indirekt - weil viele Migranten ohne Arbeit sind dadurch kein geregeltes Leben haben. Wer den ganzen Tag zuhause sitzt, eventuell dann noch sein Leben nicht im Griff und die Wohnung nicht im Schuss hält, "verwohnt" sie natürlich mehr als jemand mit einem geregeltem Leben. Es gibt aber auch genügend Deutsche, auf die das zutrifft ...

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