Kommentare

Ist mir völlig egal, welche politische Gesinnung...

... die Täter vertreten:

Signalanlagen sind doch die Dinger, die bei verheerenden Zugunglücken übersehen wurden oder ausgefallen sind.
Daher handelt es sich meiner Meinung nach um versuchten Totschlag.

G20-Gegner

Wenn diese Anschläge tatsächlich, wie ich vermute, und wie die Ermittler nicht ausschließen, auf das Konto von G20-Gegnern geht, dann gehört meine Sympathie ab sofort den G20-Befürwortern!

Denn diese G20-Gegner sind nicht besser als die, die sie bekämpfen. Wer hat denn unter den Anschlägen zu leiden? Die Bahn? Quatsch, die preist die Reparaturkosten in die nächste Fahrpreiserhöhung ein. Zu leiden haben dann wieder mal die kleinen Leute, die Bahnkunden, die das dann bezahlen müssen. Und heute morgen ganz konkret die Berufspendler, die ggf. Verdienstausfälle haben. So erwirbt man keine Sympathien für sein Anliegen ...

Krude Logik

Wie bei allen Anschläge jedweder Couleur erschließt wohl nur den Tätern selbst der "Sinn" ihrer Aktion.
Nach dem Leser der Überschrift dachte auch ich zuerst an den G20-Gipfel und las dann, dass die Fachleute auf einer ähnlichen Spur sind.
Aber was hat die Bahn mit dem Gipfel zu tun? Die Teilnehmer des Gipfels werden wohl davon sicherlich nichts mitbekommen. Die Einzigen, die darunter leiden sind die einfachen Reisenden, die morgens auf vergeblich auf ihren Zug warten.
Wir leben in einer verrückten Welt, in der Fanatiker aller Art glauben, den Rest der Menschen mit Gewalt von ihrer Meinung überzeugen zu müssen.
Linksautonome, Rechtsextremisten und religiöse Fanatiker sind sich ähnlicher, als sie selbst glauben wollten.

Und es ist kein ....

Vandalismus wie es im Vorthread genannt wurde, sondern Sabotage auf die Infrastruktur der BRD und sollte auch so geahndet und bestraft werden.

@10:59 von Tada

"Ist mir völlig egal, welche politische Gesinnung die Täter vertreten:"
#
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Aber auch nur weil diese mit hoher wahrscheinlichkeit aus der linken Autonomen Ecke kommen.

@Tada

"Daher handelt es sich meiner Meinung nach um versuchten Totschlag."

Na, das glaube ich nun wirklich nicht. Signale können auch aus anderen Gründen als Sabotage ausfallen. Also wird es für solche Fälle auch Verhaltensregeln für die Lokführer geben.
Gefährlich wird es ja nur, wenn alle Signale auf grün gesetzt werden, was bei einem Brandanschlag naturgemäß nicht geschieht.

Bekloppt und gefährlich

diese Anschläge- und wem hat die Bahn jetzt was getan? Das trifft wieder die Bahnkunden mit zusätzlichen Verspätungen und könnte zu schlimmen Unfällen führen. Diese Extremisten nehmen mit ihren Sabotageakten offenbar in Kauf, dass auch Menschen zu Schaden kommen. Da ist der Weg zu Terroranschlägen nicht mehr weit. Man kann nur hoffen, dass sie ermittelt und verurteilt werden.

@ DrBeyer

Genau richtig. Wenn ein Lichtsignal vom Stellwerk keine Information mehr bekommt, weil das Kabel beschädigt ist, fällt es einfach auf Halt.

Das wäre so, wie wenn in einer Stadt plötzlich alle Ampeln auf Rot springen würden. Dann hat man zwar großes Verkehrschaos, aber es kann kein Unfall passieren, da kein Auto weiter fahren darf.

Bei der Eisenbahn gibt es in so einem Fall eine "Fahrt auf Befehl", d.h. der Fahrdienstleiter diktiert dem Lokführer einen Befehl, von welcher Betriebsstelle zu welcher Betriebsstelle er auf Sicht weiter fahren darf. Das wird solange gemacht, bis alle Züge in einem Bahnhof zum Stehen kommen und die Fahrgäste aussteigen können.

Ich habe das selbst mehrmals erlebt, einmal sogar aus dem Führerstand eines ICE.

11:24 von tagesschlau2012

Sie wollen den Post von Tada bewusst missverstehen und wieder Ihr Opferbild pflegen, dass nur die Rechte in D verfolgt würde. Erstens ist noch nicht klar, wer die Täter waren und zweitens stimme ich mit vielen anderen Kommentatoren überein, dass Anschläge aller Art, EGAL VON WEM, zu verurteilen sind. Im Übrigen, falls Ihre These der Täter stimmen sollte, muss man die auch fragen, was denn die Deutsche Bahn mit dem G-20-Gipfel zu tun hat, wobei auch das bisher ja nur Spekulation ist.

Die Deutsche Bahn sollte Schadensersatz verlangen

Die Täter sollten für den entstandenen Schaden aufkommen.

Kann ja wohl nicht wahr sein.. absolut kein Verständnis für so eine Aktion!

Super,

mutwillige Zerstörung zur Lasten der Allgemeinheit hilft immer sein Statement zu verbreiten.

Zynismus off.

Mir ist vollkommen klar, dass es sehr schwer eine vom Mainstream abweichende Meinung (egal welcher Ausrichtung) in politisches Handeln umzusetzen. (ich nehme hierfür die vorläufigen Einschätzung der Behörden als gegeben an)

Aber mit solchen Aktionen gefährdet man nicht nur Menschenleben, man erweist seiner Sache auch einem massiven Bärendienst, denn wie @Botschafter Sarek denken viele:

>>Wenn diese Anschläge tatsächlich, wie ich vermute, und wie die Ermittler nicht ausschließen, auf das Konto von G20-Gegnern geht, dann gehört meine Sympathie ab sofort den G20-Befürwortern! <<

sind das vielleicht die vorboten vom G20?

da sollte die polizei mal unsere linksextremisten ins auge fassen! die sabotieren immer gerne die bahn!

In dieser Sache verstehe ich die Brandanschläge nicht

In dieser Sache verstehe ich echt nicht, warum solche Idioten - sorry aber so nenne ich diese Spinner mal - Brandanschläge auf die Bahn begehen.

OK, es gibt wirklich genug Gruende, um auf die Bahn sauer zu sein:

-> ständig zu spät
-> oft ueberfuellt
-> schlechter Service an den Bahnhöfen (Gepäckbänder kaputt, kaum Aufzuege fuer Muetter mit Kinderwägen)
-> Preissystem total undurchschaubar
-> kaum noch Fahrscheine an den Bahnhöfen (auch nicht fuer diese Locomore, was ich mir gewuenscht hätte)
-> die Bahn zieht sich immer mehr aus der Fläche zurueck (Niedersachsen, Bayern....)

Aber: das alles ist doch kein Grund, um Anschläge auf Signalanlagen und Kabelschächte zu begehen. Sowas ist einfach nur hirnverbrannt und idiotisch.

Aber auch ich vermute mal eine politische Motivation dahinter wie es im Artikel angesprochen wird:

Eine politische Motivation wie ein Bezug zum G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg könne nicht ausgeschlossen werden, sagte die Polizei in Sachsen.

Auch ich denke dass da Extremisten dahinter stecken

Außerdem denke ich bei dem hier:

Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass die Täter dem extremistischen Spektrum angehören könnten. Bisher seien 13 mutmaßliche Brandanschläge in mehreren Bundesländern festgestellt worden.

genauso wie die Polizei und ich wuerde von diesen G20-Gegnern die hier so militant und gewalttätig auftreten, gerne mal wissen:

warum habt ihr dass gemacht?? Was war euer Grund?? Denn ich sage an die Adresse von den G20-Gegnern: ich symphatisiere nur mit denjenigen, die sich friedlich verhalten und die sich auf die Sacharbeit konzentrieren, sich auf Diskussionen einlassen wie ich und NICHT mit denjenigen, die hier gewalttätig werden.

Von daher mal ganz deutlich unter uns eventuellen G20-Gegnern: hört auf mit dieser Gewalttätigkeit und kommt zurueck zur Sacharbeit und zur Diskussion! Lasst die Bahnfahrgäste in Ruhe und vor allem: hört auf mit Gewalt gegen die Polizei!! Ich hoffe wir haben uns verstanden!!

Ja, eine feige, deppenhafte Zerstörung

Zu allen Vor-Kommentatoren muss ich sagen: Es gibt kein Bekennerschreiben, alle politischen, extremistischen Hintergründe sind zunächst unklar (nicht rechts, nicht links, nicht sunnitisch oder schiitisch noch salafistisch). Es gab vor Jahren schon eine Welle von Brandstiftungen auf Bahn-Anlagen, damals aber ohne pol. Motivation. Also ist eine gewisse Besonnenheit und Gelassenheit angebracht, denn Verbrecher hat es schon immer gegeben und wird es trotz aller staatl. Überwachung weiterhin geben. Nur dass diese Kriminellen im vorliegenden Fall zusätzlich noch Idioten sind.

@ DrBeyer

"Gefährlich wird es ja nur, wenn alle Signale auf grün gesetzt werden, was bei einem Brandanschlag naturgemäß nicht geschieht." Am 19. Juni 2017 um 11:45 von DrBeyer

Warum gehen Sie davon aus, dass bei einem Brand, bei dem alles naturgemäß durcheinander schmort und Kurzschlüsse oder Überbrückungen verursacht, diese Sicherheitsmaßnahme noch funktioniert?

Ich würde nicht davon ausgehen. Hatten die Täter besonderes wissen?

Gewalt, Sabotage usw.

sind keine legitimen Mittel politischer Äußerung in einem Staat, der soviel Meinungsfreiheit und Möglichkeiten des Engagements zulässt.
Solche Taten führen höchstens dazu, dass wieder die Rufe nach mehr Härte lauter werden, mE ist das keine Lösung.
Auch ich finde dabei unerheblich, ob die Gewalt "links" oder "rechts" oder wie immer verortet ist.
Forist "tagesschlau2012" entlarvt sich mE selbst, nicht als guter Gedankenleser, sondern durch haltlose Unterstellungen mit einem Lagerdenken, das weiterer Eskalation Vorschub leistet.
Was soll damit bezweckt werden? Legitimation eigenen extremen Denkens?

Linksextreme? Vorsicht mit voreiligen Schlüssen!

In Berlin gab es mal einen Kabelbrand, zu dem sich auf der Internetplattform "indymedia" eine angeblich linksextreme Gruppe mit total abstrusen Begründungen bekannte (u.a. wolle man die Arbeiter treffen, was absolut nicht "links" ist!). Auf indymedia kann jeder anonym solche Bekennerschreiben veröffentlichen. Das wissen wir spätestens seit dem Anschlag auf den BVB-Bus, wo auf diese Weise eine Fake-Meldung zur Ablenkung verbreitet wurde!

Bei dem Berliner Kabelbrand haben nahezu alle Medien noch völlig unkritisch übernommen, dass angeblich "Linksextreme" sich zum Anschlag bekannt hätten. Ich hoffe, man hat aus dem BVB-Anschlag gelernt und glaubt jetzt nicht immer alles, wozu sich Leute anonym im Internet so bekennen!

Laut rbb gibt es nämlich auch diesmal ein angebliches Bekennerschreiben auf indymedia, wo steht, dass angeblich der G20-Gipfel getroffen werden soll (und man in Wirklichkeit die Arbeiter trifft - was mal wieder total widersinnig wäre!).

13 Brandanschläge auf

13 Brandanschläge auf Bahnstrecken in Deutschland schaffen es auf Platz 6 der Nachrichten - hinter einem Bericht aus Mossul. Vielleicht sollte die Redaktion mal ihre Prioritäten überprüfen.

@um 12:25 von Gassi

"Zu allen Vor-Kommentatoren muss ich sagen: Es gibt kein Bekennerschreiben..."
Naja inzwischen ist die Sachlage eine andere, andererseits - Bekennerschrieben kann jeder aufsetzen.
Aber wenn man sich auf einschlägigen Medien ein bissl umschaut, wurde solch Vorgehensweise (Zerstörung bzw. Sabotieren der Infrastruktur etc.) mehrfach angekündigt.
Da ja den Ermittlungsbehörden diese Plattformen bekannt sind, sind wohl weder die Vorfälle noch die etwaigen Täter unerwartet.
Soviel wieder zum Sinn einer Totalüberwachung, man weiß es geschieht und kann trotzdem nix dagegen machen.

@BotschafterSarek

"Wenn diese Anschläge tatsächlich [...] auf das Konto von G20-Gegnern geht, dann gehört meine Sympathie ab sofort den G20-Befürwortern! "

Dann hätten diese Taten ja etwas bewirkt. Ich lasse mir meine Meinung jedenfalls nicht von solchen Leuten ändern!

Sollten es selbsternannte Linke sein (worauf laut rbb anonyme Bekennerschreiben deuten), dann ist doch nicht Ihre bisherige Meinung falsch! Sondern dann sind diese Leute im falschen Milieu unterwegs. Aggressionen gegen die Normalbevölkerung ist für mich rechts und nicht links. Nicht Sie und ich liegen falsch mit unserer Meinung, sondern diese Leute liegen falsch, wenn sie glauben, dass sie links wären!

@um 12:11 von Demokratieschue...

Eines fehlt noch in der Liste der Kritikpunkte:

- GIGANTISMUS beim Bau neuer Bahnhöfe, die nur noch auf eine Maximierung der Verkaufsfläche ausgelegt werden und den Fahrgast komplett ignorieren.

Das beste Beispiel ist hier der S-Bahnhof Ostkreuz in Berlin, wo die Höhe des oberen Bahnsteigs mindestens 4-5 Meter über der alten liegt, so dass jeder - und das sind viele - Umsteiger dort täglich viele Minuten Zeit verliert bzw. es umständlicher ist als es sein könnte. Den Hauptbahnhof in Berlin kann man da auch nennen, denn der ist zu 99% "umbaute Luft" und viel zu riesig ausgefallen.

@12:03 von Alfons Popp

"Sie wollen den Post von Tada bewusst missverstehen und wieder Ihr Opferbild pflegen, dass nur die Rechte in D verfolgt würde."
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Das mit der Opferbild oder Opferrolle können Sie sich sparen, dies dient nur um den anderen Mundtot zu machen.
Ich habe Tada nicht missverstanden, aber der User stellt sich sofort schützend vor die extreme Linke Ecke.
Einfach mal im Netz nach den Aktivitäten aus der linken Autonomen Ecke suchen. Es wird zu jeder erdenklichen (Straf) Tat aufgerufen um im Vorfeld des G20 Treffen im Hamburg zu störren. Aktivitäten sind von diesen im ganzen Bundesgebiet erwünscht.

@Demokratieschue...

genauso wie die Polizei und ich wuerde von diesen G20-Gegnern die hier so militant und gewalttätig auftreten, gerne mal wissen:

Die Frage ist ja, ob man diese Leute überhaupt als G20-Gegner bezeichnen darf. Das ist sicher ihre vordergründige Motivation, aber in Wahrheit wollen diese Leute doch nur eins: Zerstören und die Staatsmacht/Polizei provozieren. Das gleiche habe ich mehrfach bei Anti-Nazi-Demonstration erlebt. Da gibt es auch immer Gruppen von Linksautonomen, die sich ganz bewusst nicht an die allgemeinen Regeln des Zusammenlebens halten, die die Polizei angreifen, Steine werfen, Müllcontainer anzünden und so weiter. Damit bringen sie das eigentlich gute Anliegen der Demonstration in Verruf, daher weiß ich nicht, ob das wirklich "Linke" sind, oder nicht eher billige Anarchisten, die JEDE Staatsgewalt ablehnen. Auf jeden Fall sollte man ihnen mit der vollen Härte des Gesetzes begegnen ...

@12:34 von ser04

"Forist "tagesschlau2012" entlarvt sich mE selbst, nicht als guter Gedankenleser, sondern durch haltlose Unterstellungen mit einem Lagerdenken, das weiterer Eskalation Vorschub leistet."
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Nur für Sie, diese Meldung wurde etwa eine Stunde vor meinem Kommentar veröffentlicht, und wäre auch für Sie zu finden gewesen, nix Gedankenleser.
Verfasst am: 19.06.2017 - 10:14
Heute Morgen haben wir die Kabelstränge entlang mehrere Hauptstrecken der Bahn in Brand gesetzt. Die Bahn nutzt die Kabelkanäle neben den Gleisen nicht nur für die interne Signalübermittlung sondern vermietet die Schächte auch an andere Datennetz-Betreiber. Wir unterbrechen die alles umfassende wirtschaftliche Verwertung. Und damit die so stark verinnerlichte Entwertung von Leben. Wir greifen ein in eines der zentralen Nervensysteme des Kapitalismus: mehrere Zehntausend Kilometer Bahnstrecke. Hier fließen Waren, Arbeitskräfte, insbesondere Daten.
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"https://linksunten.indymedia.org/de/node/215853"

Warum wird linksextremistische Gewalt geleugnet?

Ich denke, dass die Brandanschläge auf die Bahn und die Berliner S-Bahn eindeutig die Handschrift linksextremistischer Gruppen tragen. Brandanschlage solcher Art, verübt von der sich links gebenden Hausbesetzerszene, muss Berlin fast schon wöchentlich ertragen. Jede Art von Terror sollte man verurteilen, egal ob von rechts oder von links (so wie es hier aussieht) verübt.

Darum die Bahn!

Viele fragen sich, warum ausgerechnet der Bahn die Anschläge galten. Etwas weiter gedacht, zeichnet sich jedoch ein deutliches Ziel ab. Die Bahn ist ein zentraler Bestandteil für Pendler. Fällt sie aus, entsteht breitgefächerter volkswirtschaftlicher Schaden. Bei einem Mal ist das vielleicht noch nicht so sehr spürbar. Doch vielleicht wird es bei nächsten Mal effektiver. Sollten sich solche Anschläge dann noch häufen, wird der Schaden schnell sehr deutlich werden.
Übrigens ist der Bahnverkehr in Deutschland eines der am wenigsten gegen Anschläge gesicherten weichen Ziele. Schon allein deswegen bietet es sich für Angreifer geradezu an, hier anzusetzen: geringer Einsatz, kleines Risiko - großer Schaden.

Egal

wer dahinter steckt und warum : für mich ist das sogar versuchter Mord. Die Täter wissen, was sie da anrichten können. Vorsatz, Gelegenheit usw. wären da ja wohl berechtigte Anklagen - und Voraussetzung für die Anklage M O R D.
Vorsätzliche Herbeiführung einer Zugentgleisung oder Eingriff in den Schienenverkehr ( ich denke mit Grauen an Eschede - das war zwar ein Unfall aber leider haben da zu viele Fahrgäste den Tod gefunden) ist kein " Kavaliersdelikt " und sollte ernsthafte Strafen nach sich ziehen.

@Erich Kästner

Aggressionen gegen die Normalbevölkerung ist für mich rechts und nicht links. Nicht Sie und ich liegen falsch mit unserer Meinung, sondern diese Leute liegen falsch, wenn sie glauben, dass sie links wären!

Nein, das ist in dem Fall nicht rechts, sondern anarchistisch (siehe meinen zweiten Kommentar, der hoffentlich noch veröffentlicht wird). Anarchisten sind im Prinzip weder links noch rechts, da sie JEDE Staatsgewalt ablehnen.

Das Problem ist, dass jene, die Sie als die echten Linken bezeichnen, nicht offensiv genug gegen diese Anarchisten vorgehen. Ich habe das oft bei den Anti-Nazi-Demos in Lübeck erlebt, an denen ich in den ersten Jahren immer teilgenommen habe. Aber wenn dann die linke Demo-Leitung offen Sympathie für die autonomen und ihre Provokationen gegen die Polizei zeigt, dann ist es eben auch ein Problem der Linken. Ich habe mich dann jedenfalls von diesen Demos ferngehalten, denn dieser Weg ist falsch ...

@MickM

"13 Brandanschläge auf Bahnstrecken in Deutschland schaffen es auf Platz 6 der Nachrichten - hinter einem Bericht aus Mossul" Am 19. Juni 2017 um 12:41 von MickM

Was haben Sie denn gegen diese Information? Erstens: Mossul wird doch nicht verschwiegen.
Zweitens: Wenn es um Mossul geht kann hier keiner Hinweise an die Polizei weitergeben. Wenn es um die Brandanschläge geht aber schon. Und die Pendler und Arbeitgeber hier dürfen wohl auch erfahren, was auf dem Arbeitsweg so los ist.

PS. Ist Ihnen klar, in wie vielen Städten auf der Welt täglich gekämpft wird? Wie sollen die alle gleichzeitig auf Platz 1 kommen?

@BotschafterSarek

"daher weiß ich nicht, ob das wirklich "Linke" sind, oder nicht eher billige Anarchisten, die JEDE Staatsgewalt ablehnen" Am 19. Juni 2017 um 12:49 von BotschafterSarek

Ich habe noch im Kommunismus gelebt, den die meisten wohl als links einstufen würden.
Für solche Autonome hatte man damals andere Bezeichnungen: "Vandalen", "asoziale Elemente", "Kriminelle". Niemand hätte sie als links bezeichnet.

@ Tagesschlau2012 12:47

"Ich habe Tada nicht missverstanden, aber der User stellt sich sofort schützend vor die extreme Linke Ecke."

Der Kommentar von Tada, auf den Sie sich beziehen, um 10:59:
„Ist mir völlig egal, welche politische Gesinnung die Täter vertreten:
Signalanlagen sind doch die Dinger, die bei verheerenden Zugunglücken übersehen wurden oder ausgefallen sind.
Daher handelt es sich meiner Meinung nach um versuchten Totschlag.“

Es ist offensichtlich, dass Tada die Gewalttaten schärfstens verurteilt und sich nicht „schützend vor die Extreme Linke Ecke stellt.“
Ich weiß nicht, was solche haltlosen Unterstellungen hier bezwecken sollen.

Soll ich den um sich

Soll ich den um sich greifenden Vandalismus als Ausdruck einer politischen Meinung gutheißen? Soll ich akzeptieren, dass Personen in meinem Land leben, die Anschläge dieser Art gutheißen?

Wer randaliert, gefährdet oder gar tötet, oder wer mit diesen Leuten sympathisiert, gehört nicht in das Land, in dem zu leben ich mir vorstelle!

Das sind keine Demokraten.

Brandanschläge

Mich irritiert, dass an wenigstens 13 Stellen im Bundesgebiet gleichzeitig derartige Aktionen stattfanden.

@Der Antichrist

"spontane Selbstentzündung? unter linksextremer Anleitung. Wo ist Herr Maas?"
Kennen Sie bereits den/die Täter? Haben Sie sie der Polizei gemeldet, damit Sie sich nicht der Behinderung der Justiz schuldig machen?

Wenn ein Flüchtlingsheim brennt, fordert die rechte Ecke Zurückhaltung, wenn es um Anschuldigungen geht. Warum wird in diesem Fall mit einem anderen Maßstab gemessen?

Also, ruhig Blut. Lasst die Polizei ihre Arbeit machen. Wenn dann ein/mehrere mutmaßliche Täter gefasst und dann auch noch verurteilt wurden, können wir sicher sein, was der Grund für diese Taten war.

Was die Taten angeht: es ist einfach nur blödsinnige Sachbeschädigung. Wenn die Täter verurteilt wurden, dann müssen sie hoffentlich für den ganzen Schaden aufkommen. Allerdings werden sie es sich nicht leisten können....

@Gassi um 12:25

Es handelt sich um 13 Einzeltäter die nichts miteinander zu tun haben und die alle rein zufällig am gleiche Tag zugeschlagen haben. Solche Zufälle kann es geben (wer es denn so glauben will).

Egal ob links oder rechts,

Egal ob links oder rechts, für mich sind das einfach ganz schlicht komplette Vollidioten, die scheinbar ohne Hirn zur Welt gekommen sind und deren Eltern haben es nicht geschafft, denen irgendetwas beizubringen.
Unglaublich bescheuerte Taten und Leute. NICHTS, aber auch garnichts werden sie mit diesem kriminellen Schwachsinn erreichen.

@ ich61

Durch das Zerstören der Steuerungkabel kann man keine Zugentgleisung herbeiführen. Sobald ein Signal kein elektrisches Signal mehr vom Stellwerk bekommt, fällt es auf Halt und der Zugverkehr kommt zum Stehen.

Danach geht es nur noch auf Befehl weiter, wenn überhaupt.

Die korrekte Anklage wäre "gefährlicher Eingriff in den Eisenbahnverkehr". Der Tatbestand "Mord" ist nicht erfüllt, selbst eine Anklage auf "versuchter Totschlag" dürfte vor keinem deutschen Gericht zu einem erfolgreichen Urteil führen.

@tagesschlau2012

"Ich habe Tada nicht missverstanden, aber der User stellt sich sofort schützend vor die extreme Linke Ecke."

Ich zitiere mal den Originalpost von User Tada:

"Ist mir völlig egal, welche politische Gesinnung die Täter vertreten:
Signalanlagen sind doch die Dinger, die bei verheerenden Zugunglücken übersehen wurden oder ausgefallen sind.
Daher handelt es sich meiner Meinung nach um versuchten Totschlag."

Wo stellt sich der User "schützend vor die extreme Linke Ecke?" Ist es bei Ihnen nur eine böse Tat, wenn es aus der linken Ecke kommt? Ist eine Tat von links wie auch rechts nicht gleichermaßen zu verurteilen? Sie WOLLEN seinen Post nur falsch verstehen. Genau wie es bereits erwähnt wurde. Haben wir nicht schon genug Stress in Deutschland? Müssen wir uns an der Basis gegenseitig provozieren und alles eskalieren? Eine Meinung kann man auch sachlich vertreten, ohne einen anderen haltlos zu beschuldigen.

@Alfred Haas

"Es handelt sich um 13 Einzeltäter die nichts miteinander zu tun haben und die alle rein zufällig am gleiche Tag zugeschlagen haben. Solche Zufälle kann es geben"

Ihr(e) Ironie / Sarkasmus trifft mein Humorzentrum nicht und würde ich eine Abstimmung hier veranstalten, würden die meisten User mir hier zustimmen. Lassen Sie doch die Polizei ihre Arbeit machen. Danach treffen wir uns hier wieder, ok?

@BotschafterSarek

"Aber wenn dann die linke Demo-Leitung offen Sympathie für die autonomen und ihre Provokationen gegen die Polizei zeigt, dann ist es eben auch ein Problem der Linken. Ich habe mich dann jedenfalls von diesen Demos ferngehalten, denn dieser Weg ist falsch ..."

Auch wenn ich des öfteren nicht mit Ihren Kommentaren übereinstimme, so möchte ich Ihnen doch sagen, dass ich das toll von Ihnen finde, das Sie sich von solchen Demos ausgenommen haben und nicht Teil dieser Sache sein wollten. Es gibt auch andere Beispiele, bei denen andere dann völlig hemmunglos ebenfalls gegen die Polizei vorgegangen sind. Gewalt, egal welcher Art führt NIEMALS zu etwas, genauso wenig wie diese Taten hier zu etwas führen werden, ausser zu mehr Kosten für Menschen, die mit diesem ganzen Wahnsinn absolut NICHTS zu tun haben.

Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Resttag.

@Tada

"Warum gehen Sie davon aus, dass bei einem Brand, bei dem alles naturgemäß durcheinander schmort und Kurzschlüsse oder Überbrückungen verursacht, diese Sicherheitsmaßnahme noch funktioniert?"

Weil da nichts naturgemäß durcheinander schmort. Es haben Kabelschächte gebrannt. Das heißt, die Signale bekommen keine Informationen mehr und fallen aus.
Im Falle von Kurzschlüssen und Überbrückungen würde das schlimmstenfalls zu Informationen führen, die die Signale nicht verarbeiten können, woraufhin sie sich abschalten.

Falls ich falsch liegen sollte, bitte ich um Korrektur.

Und bitte nicht missverstehen: Ich wollte nur den Totschlag korrigieren.
Die Tat an sich ist völlig inakzeptabel, egal aus welcher Motivation heraus geschehen.

@Tada

> Warum gehen Sie davon aus, dass bei einem Brand, bei dem alles naturgemäß durcheinander schmort und Kurzschlüsse oder Überbrückungen verursacht, diese Sicherheitsmaßnahme noch funktioniert?

Die Signalkabel zwischen Stellwerk und Signalkasten sind in der Regel Lichtwellenleiter. Wenn die beschädigt werden, kommt einfach keine Information mehr auf der anderen Seite an. Und Lichtwellenleiter können keinen Kurzschluss haben.

Den G20-Gipfel trifft man so nicht

Fakt ist doch dass die Teilnehmer doch eh alle mit Flugzeug und Auto zum Ziel kommen, es macht schlicht keinen Sinn, sofern es tatsächlich "Linke" waren ist das definitiv das dumme Ende des linken Spektrums.
Wer den Gipfel stören will würde eher versuchen den Luftverkehr über nen größeren Zeitraum lahmzulegen.

Durch diese Nummer könnte im Gegenteil die Anfahrt für Teilnehmer von Demos erschwert werden.

1A Material für Verschwörungstheoretiker.

G20-Gegner?

Schnell ist man offensichtlich bei der Sache, die Anschläge G20-Gegnern anzulasten. Das scheint zunächst vielleicht denkbar. Aber von deren Logik aus gesehen müsste man doch allerdings fragen, was G20-Gegner mit solchen "Aktionen" bezwecken wollen. Etwa die Menschen, die gegen den Gipfel demonstrieren möchten, von der Reise nach Hamburg abhalten? Oder was sonst? Zu hoffen bleibt jedenfalls, dass die Hintergründe schnell aufgeklärt werden, dass man der Täter habhaft wird und sie entsprechend zur Rechenschaft gezogen werden können.

politisch?

Wer auch immer das war, das sieht doch nicht nach politischer Aktion aus.

Für mich sieht das eher nach einer Sabotageaktion aus die im Zusammenhang mit einem heftigen Erpressungsversuch steht.

Was will man denn politisch mit Brandanschlägen auf den ÖPNV erwirken?

13 Aktivisten (gruppen) zu einem Anschlag auf den ÖPNV zu bewegen halte ich für gewagt.

Ein Einzeltäter oder eine überschaubare Erpressergruppe hingegen könnte mit so einer Aktion ordentlich Druck aufbauen.

Es dürfte kein grosses Problem sein, Brandsätze zeitgesteuert zünden zu lassen. Geht mit Timern oder Mobilfunk.

Wer immer das war und was immer er damit bezwecken wollte, ich hoffe er wird ermittelt und hart bestraft.

gefährlich

Jeder Brandanschlag auf Bahnanlagen ist eine potenzielle Gefährdung für den Bahnverkehr und damit auch für Menschenleben.
Auch wenn es Prozeduren gibt, die den Zugverkehr bei Ausfall von Signalanlagen in einen sicheren Zustand versetzen, stellt jeder Betriebsablauf, der manuelle Eingriffe jenseits der Routine erfordert, ein potenzielles Risiko dar, da jeder menschlich gesteuerte Prozess fehleranfälliger ist, als ein computergesteuerter.

Das Leben von Menschen....

Am 19. Juni 2017 um 13:17 von mm0815

"..Nicht zu fassen was diese hirnlosen Idioten dazu treibt das Leben von Menschen billigend in Kauf zu nehmen...".

Herrlicher Schreibfehler! :o)

Und zum Rest....
Wer es nicht schafft sein Anliegen auf demokratischen Wegen in der Bevölkerung zu verbreiten, der muss eben andere Wege gehen.
Und natürlich werden jetzt alle Personen die unter den Anschlägen gelitten haben ein Transparent ausrollen und gegen die G20 protestieren. Als wenn es in Dresden jemanden juckt, wenn in Hamburg jemand debattiert.

Extremismus hatte noch nie etwas mit Intelligenz zu tun. Egal ob Links, Rechts, Politisch oder Religiös.

@BotschafterSarek

Immerhin sind wir uns einig, dass solche Aktionen nicht von echten Linken betrieben werden können, weil sie linken Werten total widersprechen.

Die Konsequenz, die Sie daraus ziehen (ab sofort pro G20 zu sein), kann ich dennoch nicht verstehen und hoffe, dass das nur Ihre Empörung zeigen soll und nicht wirklich ein Meinungswandel ist.

1A Material für Verschwörungstheoretiker.

Aber sowas von! Von spinnernden Linken, zu false-flaggenden Rechten bis hin zur false-flaggenden Behörden (Celler Loch) gibt es hier durchaus jede Menge potential.

Wird dann natürlich niemanden überraschen wenn diese Brandanschläge dann am Ende als Rechtfertigung für extra Sicherheitsmaßnahmen beim G20 Gipfel dienen. Maßnahmen welche ohne Anschläge vielleicht nicht einfach so durchgewunken hätten werden können.

In der Hinsicht waren diese Anschläge perfekt ausgeführt: Keinen Menschen verletzt, nur ein bisschen Sachschaden, aber möglicherweise ganz große Folgen.

@Erich Kästner: "Immerhin

@Erich Kästner: "Immerhin sind wir uns einig, dass solche Aktionen nicht von echten Linken betrieben werden können, weil sie linken Werten total widersprechen."

Da ist aber jemand auf dem linken Auge blind ;)
Echte linke machen was? Autos anzünden, Randale und Polizisten angreifen wie am Wochenende in der Rigaer Strasse?

Solange man nichts genaueres weiß würde ich nix ausschließen, auch nicht das es Linksextremisten waren.

Ich zitiere mal unsere Bundespolizei: „Angriffe auf die Infrastruktur passen ins Muster linksextremistischer Mobilisierung vor dem G20-Gipfel.“ Linksextremisten hatten wiederholt Aktionen und Anschläge gegen das Treffen angekündigt.

Echte Linke können das nicht?

Am 19. Juni 2017 um 14:38 von Erich Kästner

"Immerhin sind wir uns einig, dass solche Aktionen nicht von echten Linken betrieben werden können, weil sie linken Werten total widersprechen."

Ihre persönlichen Kriterien zur Unterscheidung zwischen echten und unechten Linken sind mir zwar unbekannt. Jedoch zeigte die äußerst linke DDR oder die RAF (Flugzeugentführungen), dass es ihnen die politischen Ziele wichtiger sind als das Leben Unschuldiger, die nur am falschen Tag am falschen Ort waren. Vom dem extrem linken Stalin, Lenin, Mao, Kim oder den roten Khmer will ich erst gar nicht anfangen.

@Erich Kästner 14.38

Ich wundere mich auch, dass Sie jetzt unterscheiden zwischen echten und unechten Linken. Ich weiß zwar, was Sie sagen wollen, aber die wochenlangen nächtlichen Randalen in der Rigaer Straße, die üblichen 1.Mai-Krawalle, das Abfackeln von Polizeiautos oder Autos von Pegida-Anhängern gehen auch von "Linken" aus. Was an diesen Krawallen links sein soll, erschließt sich mir auch nicht, sonst müsste man ja links und dämlich gleichsetzen und das will ich nicht.

terror bleibt terror

niemand hat etwas gegen linksradikale G20 gegner, noch nicht einmal dieser staat.
denn man darf in diesem land denken und sagen was man will. und das beinhaltet auch kritik am herrschenden system oder an ausländischen staatsgästen üben zu können.

bei leuten aber, die signalanlagen der bahn zerstören und damit menschenleben gefährden braucht man nicht mal mehr darüber streiten, ob so etwas überhaupt noch " links" ist oder nicht, da eine feststellung darüber nichts an der einordnung der tat ändert: es ist einfach immer falsch, zu solchen mitteln zu greifen, egal für welches ziel.

Das Problem liegt in der Fragwürdigkeit der Begriffe "Linke" und "Rechte".
Als ob man Menschen in jeweils eine Schublade einordnen könne.

Konservative sind nicht gleich Nazis. Menschen, die sich für eine wirkliche Demokratie von unten und für eine soziale Gesellschaft einsetzen werden in eine Schublade geworfen mit Verbrechern wie Kim Il-sung, nur weil diese Verräter der Idee einer neuen, gerechteren Gesellschaft sich auf Marx berufen - dieser würde sich im Grabe umdrehen.
Verbrechen im Namen des Kapitalismus gibt es übrigens auch.

Wer meint, mit Anschlägen gegen den G20-Gipfel vorgehen zu müssen, ist im Grunde genommen ein nützlicher Idiot. Er liefert Vorwände für die Beschneidung demokratischer Rechte und Freiheiten.

17:13 von Inge N.

Ich geh sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass die organisierten ganz Linken von den gleichen Unterstützern proditieren, wie die Rechtsradikalen.

Ein Begriff ist gar nichts wert, wenn er sich nicht selbst erklärt.

In mehreren Bundesländern

In mehreren Bundesländern Brandanschläge ohne Botschaften oder Bekennerschreiben? Wozu dann das Ganze?. Ich habe heute für eine 20 minutige Strecke volle 2 Stunden gebraucht und bin 4 mal umgestiegen in dieser Hitze. Hoffentlich hat mein Schaden kein Gehirn genommen.

17:13 von Inge N.

Volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar. Was sich selbst "autonome Linke" nennt, missbraucht aus fadenscheinigen Gründen die Idee der Linken, nämlich soziale Gerechtigkeit zu schaffen, wie schwer das auch immer ist. Diese "Linksautonomen" sind leider genauso auf Krawall gebürstet wie Skins oder andere gewalttätige Teile unserer Gesellschaft. Es geht schon lange nicht mehr um irgendwelche Ideale, sondern nur noch um das Ausleben der eigenen Gewaltfantasien. Ist im Fussball bei einigen leider auch nicht anders.

Mir erschließt sich hier mal

Mir erschließt sich hier mal wieder die ganze Diskussion um links oder nicht links nicht. Es Gibt keinerlei Beweise, aus welchem Spektrum die Täter kommen. Außerdem gehen sämtliche größeren politischen Verbrechen der letzten Jahre auf das Konto von Rechten, Nazis und Ähnlichem. Aber die meisten Menschen haben scheinbar ein schlechteres Gedächtnis als ein Hamster.

@Johnl

"Echte linke machen was? Autos anzünden, Randale und Polizisten angreifen wie am Wochenende in der Rigaer Strasse?"

Nur weil sich jemand als links bezeichnet, muss er nicht unbedingt links sein. Ist die CSU sozial und die AfD eine oder gar DIE Alternative? In meinen Augen schließen sich Gewalt und links gegeneinander aus. Denn eines der essenziellen Ziele des linken Flügels ist ein friedliches Miteinander. Wer dann Randale macht, hat einfach nur Spaß an Gewalt und das dient keinem politischen Ziel in einer Demokratie. Ich sehe auch nicht, dass sogenannte Rechtsradikale mit ihrer Gewalt politischen Zielen dienen. Es schreckt die Mehrheit der Bürger eher ab.

Sie dürfen mich ruhig einen romantischen Träumer nennen. Aber ich weiß dennoch, dass die Menschheit niemals Frieden finden wird. Zu viel Neid und Machtstreben. Es sei denn, dass eines Tages nur noch wenige Tausend leben und sie weit über den Globus verstreut sind.

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