Kommentare

Trauern... ja, das ist angebracht

Wegen der umgekommenen, aber auch vor Scham: Wo sind die Staffeln an Löschflugzeugen der EU oder der NATO?
Wo sind die luftladefähigen Katastrophenschutzeinheiten, die den tapferen Kameraden dort zur Hilfe eilen?
Banken retten, das kann die EU. Dafür nehmen sie uns Geld ab, daß es die Sau graust. Aber richtigen, echten Menschen in Not helfen, dafür git es keinen "Rettungsschirm".
Thema verfehlt, liebe Politiker! Setzen, sechs!
Redet mir nie wieder von dem "Friedenprojekt" oder der großen "Wertegemeinschaft"! Pfui!

"Die Europäische Union hat

"Die Europäische Union hat Portugal Hilfe zugesagt. "Es wird alles getan werden, um den Behörden und den Menschen in Portugal in dieser Zeit der Not zu helfen", erklärte der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides. Auf Bitte Portugals würden über die Nothilfekoordinierung der EU Löschflugzeuge organisiert. Frankreich habe sofort drei Maschinen zugesagt, auch Spanien werde Maschinen bereitstellen, hieß es."

"Bundesaußenminister Sigmar Gabriel äußerte sich angesichts des verheerenden Waldbrandes in Portugal "tief bestürzt" und bot der portugiesischen Regierung Hilfe aus Deutschland an. "Es sind erschütternde Bilder von eingekesselten Dörfern und Menschen, die dem Inferno auf der Flucht in ihren Autos zum Opfer gefallen sind", so Gabriel. Er habe dem portugiesischen Regierungschef Antonio Costa sein Beileid ausgesprochen und ihm "deutsche Hilfe und Unterstützung angeboten, wenn dies benötigt wird"."

Nächstes Mal bitte den Beitrag komplett lesen, danke.

Der Klimawandel fordert immer mehr Opfer

Diesmal hat er in Portugal zugeschlagen. Gewitter ohne Regen treffen auf ausgedörrte Wälder, Waldbrände sind die logische Folge. Und was macht der Mensch dagegen, nichts. Prävention Fehlanzeige. Dabei wäre es so leicht. Solarbetriebene Entsalzungs- und Pumpanlagen könnten die Wälder feucht halten. Für den Fall der Fälle könnte man ein paar hundert Löschflugzeuge bereithalten. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, aber die Menschen machen einfach nichts. Stoische Ruhe oder gar schon fatalistische Ignoranz? Ich weiß es nicht.

"Brandschäden" ...

Es gibt da (u. a.) 1en Artikel vom 12.08.2016, www.ksta.de/panorama/waldbraende-mehr-feuerschaeden-in-neun-tagen-in-por....
In Portugal wurdenim August 2016 in nur 9 Tagen 25.000 ha Land verbrannt.

Wie wird die traurige "Bilanz" für Griechenland, Portugal, etc. in diesem Jahr aussehen?
Kann die EU hier nicht mehr Unterstützung auf die Beine stellen? - Von mir aus auch unter dem "populistischen" Motto «Lasst Nationalisten staunen».

@ 16:51 von paganus65

Bewundernswert, wie Sie den Bogen von den NATO Löschflugzeugen zur Bankenrettung schlagen; allerdings hilft es manchmal erst die Meldung zu lesen.

17:29 von KlimaSchurkeUSA

Das sind sehr ungewöhnliche Vorschläge. Sollen Ihre Solarpumpen das Grundwasser aus den Wäldern abpumpen, um die Bäume von oben zu befeuchten, damit sie von unten vertrocknen? Und das über mehrere hundert Quadratkilometer?
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Und wo sollen Ihre hunderte von EU-Löschflugzeugen im Einsatz mit Wasser betankt werden? Aus Stauseen wird per Helikopter und aus dem Meer per Löschflugzeug das Wasser geholt. Da können keine paar hundert Maschinen gleichzeitig agieren.
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Ich schätze, Sie haben - im Gegensatz zu mir - noch nie so eine Situation erlebt. Die Waldbrandbrigaden in Südwesteuropa sind hochspezialisierte Profis, und mit der Hilfe aus den Nachbarländern ist die Situation in bestmöglichen Händen.

Ich sehe nirgendwo

wer in Portugal Löschflugzeuge betreibt. Die Luftwaffe? Da sehe ich nichts... Also wer fliegt dort?
Ein Pool von Maschinen dieser Art von allen Mittelmeer-Anrainer-Staaten aber auch unter Beteiligung zum Beispiel von Deutshcland erscheint wünschenswert, um die Investition zu schultern und diese spezialisierten Maschinen schwerpunktmäßig verfügbar zu haben.

Anmerkung zu KlimaSchurkeUSA, 17:29

"Entsalzungsanlagen". Da schreiben Sie was ... von Entsalzungsanlagen hören wir in der "normalen" Berichterstattung viel zu wenig, finde ich.
Das Wasser dieser Anlagen muss jedoch für die (landwirtschaftliche) Nutzung erst noch aufbereitet werden, meine ich irgendwo gelesen zu haben.
Vor einer griechischen Insel (?) rottet so 1e eher "handliche" Anlage 1es wohlwollenden Tüftlers vor sich hin.

In der kroatischen Urlaubsregion + Halbinsel Istrien sollen erst in diesem od. nächsten Jahr die Abwasser über Kläranlagen laufen ...
Die EU ist in einigen Bereichen 1 Entwicklungsland.

Oft wird EU-Einmischung kritisiert, doch andererseits meine ich, die EU mischt sich in Form von nationaler Zusammenarbeit der Länder untereinander noch lange nicht genug 1.

Entsalzungsanlagen, Überwindung von Dürren, weniger (Wald-) Brände - wer davon schreibt, wird immer noch (?) als unseriös abgetan. - Warum? Orwells Bücher laufen auch unter SciFi, werden aber immer mehr Realität.

"Spinner" werden Visionäre!

@ KlimaSchurkeUSA

"Dabei wäre es so leicht. Solarbetriebene Entsalzungs- und Pumpanlagen könnten die Wälder feucht halten."

Ihr Vorschlag ist sehr "kreativ". Einfach mal die Wälder feucht halten. Leider reden wir von Spanien und Portugal und nicht vom bayrischen Wald. Unabhängig davon, dass die Entsalzung von Meerwasser in großem Maßstab technisch aufwändig und energieintensiv ist, beim dortigen Klima ist dies sinnlos.
Brände dieser Art sind übrigens in Spanien und Portugal in der Vergangenheit nichts außergewöhnliches so traurig dies ist.
Die die heutige Fauna & Flora in Spanien & Portugal und Nordafrika sind übrigens Hinterlassenschaften des Menschen: Der exzessiven Nutzung u.a. des römischen Reiches der "nachwachsenden / erneuerbaren" Ressource Holz.

Was immer Waldbrände auslöst

Was immer Waldbrände auslöst - es gibt natürlich viele Einflussfaktoren, z. B. Gewinnsucht, die zu Landumnutzungsgelüsten führt, oder Vergandung von ehemals bewirtschafteten Gebieten -, der wichtigste Aspekt, der sie heute so extrem gefährlich macht, ist der Klimawandel. Tragisch ist, dass jeder Waldbrand dann wieder zu diesem beiträgt. Wie hier auch andere schon gefordert haben, braucht es dringend eine europäische, besser globale Anti-Waldbranstrategie, zu der unter vielem anderem die Bereitstellung von strategisch positionierten Löschflugzeugflotten gehören sollte. Aber bisher bleiben die Verantwortlichen untätig und schauen zu, wie sich unser Planet jeden Tag ein bisschen stärker entzündet.

Andere Methoden

Schlimm. Auf einer "Schnellstrasse", das stelle ich mir mindestens 4 Spuren breit vor. Steht der hohe Wald denn da so dicht an der Strasse? Ausserdem verblueffen mich die Fotos auf den Feuerwehrleute mit Handschlauch spruehen. In Arizona/USA, wo ich lebe, und wo Flaechenbraende zu jedem Sommer "gehoeren", da ist die Waldbrandfeuerwehr eine ganz andere als die welche fuer die Loeschung von Gebaeudebraenden zustaendig ist. Bei Waldbraenden kommen die "Hotshots" zum Einsatz, die Schneisen anlegen, mit Gegenfeuer arbeiten, und die vom Boden aus auch Flugzeuge dirigieren koennen. Vor allem aber wird vorgebeugt, auch von den Bewohnern der gefaehrdeten Gegenden, z.B. indem Hochwald nicht direkt an Ortschaften und Fluchtstrassen grenzt, und das brennbare Material am Boden kontrolliert wird. Eine kleine Landstrasse kann vom Feuer uebersprungen werden, aber eine Schnellstrasse/Autobahn hier eher nicht.

Den Angehörigen mein aufrichtiges Beileid

Ich hoffe, dass die Verletzten sich schnell erholen und dass es keine weiteren Toten gibt.

Ich wünsche allen, die noch jemanden vermissen, dass er oder sie gesund und munter gefunden wird.

Meine Bewunderung gilt den Rettungskräften, die wiedermal Übermenschliches leisten und ihre Gesundheit und ihr Leben aufs Spiel setzten und setzen. (Ich selbst hätte nie den Mumm dazu... Umso mehr staune ich darüber, was mutige Menschen bewirken können.)

@ 17:59 von Karl Kraus

Am 18. Juni 2017 um 17:59 von Karl Kraus
@ 16:51 von paganus65

Bewundernswert, wie Sie den Bogen von den NATO Löschflugzeugen zur Bankenrettung schlagen; allerdings hilft es manchmal erst die Meldung zu lesen.

Wie viele solcher Katastrophen sind bereits geschehen? Wieviele Erdbeben (z.B. Türkei) gab es schon?
Selbst wenn jetzt angeblich Löschflugzeuge bestellt werden: Sie könnten seit Jahrzehnten fertig betankt bereitstehen. Genauso wie Luftlandehilfseinheiten. Und ich sprach von Nato UND EU. Aber Ihre Polemik würde nicht funktionieren, wenn Sie mich vollständig zitiert hätten.

Und: wenn jetzt die EU hilfe zusagt, nutzt das nicht viel. Wenn, sobald ein Waldbrand von einer Bestimmten Größe gemeldet wird, sofort eine Bereitschaftsstaffel aufsteigen würde, samt Luftbetankern, dann wäre das eine geniale Hilfe. Oder?
Die Militärs haben diese technik. Warum nicht die Retter?

@KlimaSchurkeUSA 17:29

Zitat: "Diesmal hat er in Portugal zugeschlagen. Gewitter ohne Regen treffen auf ausgedörrte Wälder, Waldbrände sind die logische Folge. Und was macht der Mensch dagegen, nichts. Prävention Fehlanzeige. Dabei wäre es so leicht. Solarbetriebene Entsalzungs- und Pumpanlagen könnten die Wälder feucht halten. Für den Fall der Fälle könnte man ein paar hundert Löschflugzeuge bereithalten. Es gibt noch viele andere Möglichkeiten, aber die Menschen machen einfach nichts. Stoische Ruhe oder gar schon fatalistische Ignoranz? Ich weiß es nicht."

Ist ja alles schön und gut, nur, das chronisch in der Wirtschaftskrise steckende Portugal hat kein Geld. Wo und wie soll man hundert Löschflugzeuge bereithalten? Portugal wäre für Vorschläge sicher dankbar.

Und noch etwas: Zwischen 2002

Und noch etwas: Zwischen 2002 und 2013 gab es laut einer u.s.-Studie 23 Millionen Waldbrände. Tendenz stark zunehmend. Werden die Verantwortlichen erst etwas tun, wenn die erste Grossstadt in Schutt und Asche liegt?

Das wird vom Klimawandel verschärft

Die globale Erwärmung und der daraus folgende zusätzliche und beschleunigte Klimawandel wird die Anzahl an Hitzewellen und Dürren weiter erhöhen und zusammen mit mehr Extremwetterlagen zu immer mehr solcher Meldungen führen.

Und was machen wir Deutsche unter Merkel? Die Braunkohlekraftwerke weiter betreiben und Windkraft und Solar ausbremsen.

Am 18. Juni 2017 um 19:31 von to be stupid - first

Wo stand denn, das Portugal dies leisten soll?

So etwas wäre mal eine Aufgabe der EU, hier endlich mal die genannten vorbeugenden Maßnahmen zu treffen. Die Flugzeuge könnten Problemlos auch in Spanien, Südfankreich, Italien usw. eingesetzt werden.
Mal davon abgesehen, dass vorgeschlagene Maßnahmen für solarbetriebene Entsalzungs- und Pumpanlagen ein tolles EU-weites ABM-Programm darstellen würden, auch für die Landwirtschaft nützlich wäre könnte bei einem erfolgreichen Einsatz auch viele andere Regionen dieser Erde damit ausgestattet werden.

19:31 von to be stupid - first

Ist ja alles schön und gut, nur, das chronisch in der Wirtschaftskrise steckende Portugal hat kein Geld.
Nun ja: Die EU hat genug Geld, "Systemrelevante" Banken zu retten. Warum also soll sie nicht das Geld haben, ein paar Flieger zu kaufen?!

Wo und wie soll man hundert Löschflugzeuge bereithalten? Portugal wäre für Vorschläge sicher dankbar.
Wie wäre es: Auf Fliegerhorsten, genauso wie die Flugzeuge, die Bereitstehen tausende von Menschen zu töten.

vielleicht wäre ein Netzwerk das richtige. So wie die NATO. Jedes Land hat eine Grundausstattung. Und wenn es irgendwo brennt, wenn die Erde bebt, wenn eine Schlammlawine abgeht, dann steigen die Staffeln auf und tun ihren Job.
Wo ein politischer Wille ist, ist auch ein logistischer Weg. Bei der Vorbereitung zum Krieg geht das auch.

Die ersten Staffeln müssen den Brand angreifen innerhalb der ersten Stunden, nicht erst, wenn eine EU "Hilfe zusagt".

@ Am 18. Juni 2017 um 19:23 von paganus65 @ 17:59 von Karl Kraus

Mit anderen Worten, Sie haben den Artikel immer noch nicht gelesen, dass Sie ihn nicht verstanden haben will ich Ihnen nicht unterstellen.

Tragisch, aber Waldbrände

Tragisch, aber Waldbrände gibt es schon solange, wie es Wald gibt. Den Einsatzkräften wünsche ich gutes Gelingen und den bertoffenen Menschen in den Waldbrandgebieten viel Glück.
Das aber der kleinste Regenschauer im Radio als schlechtes Wetter dargestellt wird, ist meiner Meinung nach voll daneben. Aber was solls, Einschaltquoten gehen vor gesunden Menschenverstand.
MfG

17:29 von KlimaSchurkeUSA

Für den Fall der Fälle könnte man ein paar hundert Löschflugzeuge bereithalten.

wenn es alle 10 ... 20 Jahre zu nem entsprechenden Waldbrand kommt
Zitat : "Wälder feucht halten"
wir sind in Portugal, nicht im brasilianischen Regenwald,
auch wenn dort die gleiche Sprache gesprochen wird

ich war bei dem Großbrand in

ich war bei dem Großbrand in Canberra vor über 10 Jahren. Da gab es ein cooles Flugzeug aus den USA. Jeder konnte es sofort erkennen. Es hatte so eine Lücke zum Lasten tragen. Es konnte superschnell Wasser aus dem See aufsagen und plisch/plasch ein ganzes Haus auf einmal löschen.
Jeder, der dieses Flugzeug gesehen hat, hat geweint vor Freude über diese freundschaftliche Hilfe.

Jetzt brauchen die Portugiesen dringend Hilfe. Ich hoffe Europa kann sie leisten.

@ um 20:24 von Karl Kraus

Mit anderen Worten: Sie haben immernoch nicht gemerkt, daß ich nicht von "entsadten Löschflugzeugen" rede sondern von der Notwendigkeit, eine ständig einsatzbereite übernationale Einheit, die innerhalb weniger Minuten nach dem Alarm in der Luft ist und nicht erst "entsandt" werden muß, am besten erst nach hochtrabenden Beratungen irgendwelcher Politiker...
Ist der Unterschied so schwer zu realisieren?
Entweder: erst, nachdem ein Brand zur Katastrophe ausgeufert ist entsenden andere Staaten Hilfe.
ODER: Sobald ein Brand oder ein Erdbeben oder ähnliches zur beginnt, sich zur Großlage zu entwickeln steigen Flieger auf, die die entsprechenden Fähigkeiten heranbringen.

Der Unterschied besteht in etlichen Stunden, in denen Menschen verzweifelt auf Hilfe warten und die Kameraden am Boden vor Ort alleine vor den Flammen stehen.

Es ist geradezu niedlich

wie hier Leute ohne jede Sachkunde mit dem Stichwort "Löschflugzeug" hantieren als wäre soeben das perpetuum mobile entdeckt worden.

Löschflugzeuge können keinen Brand löschen. Nur begrenzt lokal die Feuerwehr am Boden unterstützen.

Wenn's ein Wundermittel gäbe wäre es längst eingeführt auch ohne die hilfreichen Tipps deutscher Foristen.

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