Kommentare

Ist eine andere Variante

Jedes Land wie es selber es für richtig hält.
Das sollte für intelligente Menschen doch einfach zu akzeptieren sein, oder?

Warum auch?

Warum sollten die Mitglieder des Königshauses auch wählen? Das Geld fließt in jedem Fall, egal wer der Wahlgewinner ist. Für den Adel macht es also keinen großen Unterschied.

Kaffeesatz-

Leserei! Haben Sie bei der ARD nicht wichtigere Themen zu beackern als immer die selbe Phrase: Ein Kopf an Kopf-Rennen! Weshalb sog. Meinungsforscher überhaupt noch Geld für die Verbreitung von Unsicherheiten bekommen verstehe ich nicht, so auch nicht diese Form der Berichterstattung.

Gut das die

Gut das die zwangsfinanzierten Klatsch-Reporter nicht vergessen wie einseitige Propaganda funktioniert. Im Leitartikel zum Thema wird eine Kandidatin genannt, alle anderen inkl. deren Programm sind irrelevant ;)
Genau wie in Frankreich und der USA.

Es ist ein Trauerspiel eure tendenziösen Werbe-Artikel bezahlen zu müssen. Ich würde euren Laden zumachen.

@Emil66

Die Tagesschau scheint dies doch zu akzeptieren. Der Artikel ist jedenfalls neutral geschrieben.

@um 09:21 von Emil66

Ich finde das zu einfach formuliert bzw. eine zu einfache Herangehensweise. Nach der Maßgabe ist auch das nordkor. oder saudi-arabische, um nur 2 aktuelle "Wahl"-systeme (bzw. Nichtsysteme) zu nennen, zu akzeptieren.
Dann müßte man auch jeden Diktator und jede Diktatur u.ä. akzeptieren und überhaupt alles tolerieren. Ob nun friedlicher Hippie oder mordender Belzebub, soll ein jeder leben wie er es für richtig hält.
Was geht´s uns an, wir sind ja intelligent ...

09:23 von grottenolm ... wie klingt denn das?

Als ob Jedermann/Jederfrau so einen primitiven egoistischen Charakter hätte, das sein Entscheidungen nur durch kurzfristiges und schnöden Mammon gesteuert würde, wie bei einem abgerichteten Hund.
Es ist einfach schäbig so zu denken.
Auch ein gekröntes Haupt darf eine politische Meinung haben - zumal, wenn dergleichen durch lange Erfahrung gestützt ist - nur der Einfluss einer Wahlhandlung in diesem Fall könnte eine Wahlbeeinflussung der zahlreichen Gefolgschaft nach sich ziehen, die das ganze von vornherein obsolet machen würde.
So wird die Königin eben in diesem Fall zur Staatsbürgerin 2. Klasse.
Wie böse!

10:09 von Wolfes74

"Was geht´s uns an, wir sind ja intelligent ..."

Man tausche intelligent gegen eine andere Kultur mit anderen Wurzeln aus und es kommt hin.
In Ländern wo die Staatsreligion mitregiert sieht es noch anders aus usw.
In GB tun sie Malzessig auf die Pommes wenn es denen schmeckt ist das ok!!!!!

Mir ist es sche… egal wie die es sonst wo handhaben ich will meine Ruhe zu meinen erlernten Werten und gut ist.
Hier ist momentan so viel im Wandel was mir gegen den Strich geht da kümmert es mich einen …. Was in GB angesagt ist.

Zwei der Ur-Demokratien, UK und USA

quälen sich mit vorsintflutlichen Wahlsystemen herum. das des UK ist undemokratisch, das der USA manipulativ.

Schon erstaunlich,

wie hier teilweise über das britische Wahlsystem geurteilt wird. Auch unser deutsches Wahlsystem hat einige Schwächen. Bei uns kommen z.B. Abgeordnete in den Bundestag, die bei einem Mehrheitswahlsystem keine Chance hätten.

@ um 10:20 von Rumpelstielz

"Auch ein gekröntes Haupt darf eine politische Meinung haben - zumal, wenn dergleichen durch lange Erfahrung gestützt ist ..."

Diese habe ich denen nicht abgesprochen. Ich habe lediglich ausgeführt, dass, egal wer an der Regierung ist, es keinen Einfluss auf das Königshaus hat. Es sei denn, es würde eine Partei antreten, die das antiquierte Relikt abschaffen möchte.

"... in diesem Fall könnte eine Wahlbeeinflussung der zahlreichen Gefolgschaft nach sich ziehen, die das ganze von vornherein obsolet machen würde."

Verstehe ich nicht. Das ist doch eine geheime Wahl. Wie sollte das Kreuz der Queen andere beeinflussen? Oder wäre eine Kamera dabei?

"So wird die Königin eben in diesem Fall zur Staatsbürgerin 2. Klasse."

Das tut sie freiwillig. Sie dürfte ja.

@KU

Unsere Listen-Kandidaten, die von den Parteien benannt werden, sind natürlich auch nicht demokratisch und ein Ärgerniss. Und dass wir demnächst über "Ausgleichsmandate" 700 Abgeordnete im Parlament haben werden, ist noch undemokratischer. Aber den Parteien ist es recht, es bindet Solidarität.

@um 10:57 von Manfred Korte

"Zwei der Ur-Demokratien, UK und USA

quälen sich mit vorsintflutlichen Wahlsystemen herum. das des UK ist undemokratisch, das der USA manipulativ."

Und in Deutschland wählen sie eine Partei und haben null Ahnung was zum Schluss rauskommt, selbst wenn dann diese Partei in der Regierung den Weg mitbestimmt. Weil keine Partei alleine regieren kann und deshalb nach den Koalitionsverhandlungen ein Grossteil der Wahlversprechen ad acta gelegt werden muss.

Da Lob ich mir die direkte Demokratie.

Grüsse aus der Schweiz

@ 10:57 von Manfred Korte

"Zwei der Ur-Demokratien, UK und USA
quälen sich mit vorsintflutlichen Wahlsystemen herum. das des UK ist undemokratisch, das der USA manipulativ."

Sie missverstehen den Begriff 'Demokratie'. Demokratie heißt nicht, dass 51% der Wähler machen dürfen, was sie wollen. In der Demokratie haben auch Minderheiten und Regionen Rechte. Um dies zu garantieren gibt es verschiedene Abweichungen vom Verhältniswahlrecht. Das fängt beim Wichten der Stimmen an zu Gunsten kleiner Parteien, geht über garantierte Sitze im Parlament bis hin zum Mehrheitswahlrecht. Wem das nicht passt hat nur eins im Sinn, seinen eigenen Willen durchzusetzen. Das ist dann das Gegenteil von Demokratie.

@ um 12:28 von Messi

"... Da Lob ich mir die direkte Demokratie.

Grüsse aus der Schweiz"
.
.
Ich bin neidisch :-)

Grüße aus Deutschland

@Wahlrecht

Ich denke, daß man in GB durchaus durch die per Verhältniswahl durchgeführte Europawahl den Unterschied zum Mehrheitswahlrecht durchaus kennt. Man hat zudem auch über das Verfahren abgestimmt.

Als ich zuletzt Briten auf das Wahlrecht ansprach, meinten diese "Oh wir haben für das Mehrheitswahlrecht gestimmt, weil sonst mehr von diesen Liberaldemokraten im Parlament hätten."

Das Problem ist aber, daß in einem Parlement wenigstens grob die Verhältnisse aus der Bevölkerung abzubilden sind, daß auf der andern Seite das Parlament aber arbeitfähig sein muß, was auch durch eine starke Opposition gewährleistet wird.

Die Mischung aus Mehrheitswahlrecht und Verhältniswahlrecht ist wohl der beste Weg, doch dachte man bei dem Referendum im GB nicht so weit. Im Hinblick auf die Überhangmandate bräuchte man ja nicht die Hälfte der lokalen Mandate per Mehrheitsentscheid wählen sondern vielleicht 1 / 3 ...

Aber nun ist man am Problem, ob eine solche Lösung im Jahr 2011 in GB angdacht wurde.

Beispiel Wahlrecht

ZITAT Manfred Korte

Sie missverstehen den Begriff 'Demokratie'. Demokratie heißt nicht, dass 51% der Wähler machen dürfen, was sie wollen.

ENDE ZITAT

Falsch. Es genügt die einfache Mehrheit. Wenn nun z. B. in einem Wahlkreis 8 Kandidaten antreten und 7 die gleiche Stimmenzahl haben und wenn Kandidat 8 eine Stimme mehr hat als alle übrigen entscheidet die eine Stimme.

Gewählt ist, wer 1/8 + 1 Stimme, also 12,50 % hat.

87,5 % der Stimmen (gerundet um die eine Stimme) bleiben außer Betracht.

@Messi

"... Da Lob ich mir die direkte Demokratie.

Grüsse aus der Schweiz"

Vielleicht klappt die bei Euch in der Schweiz auch deshalb so, weil Eure F.D.P. seit '48 in der Regierung ist

...1848

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