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Aprilscherz?

Erst dachte ich, der Artikel sei ein Aprilscherz, aber da stimmt das Datum nicht.
Diese Aktion verändert meiner Meinung nach gar nichts. Warum? Weil es ein Diskurs an der Zielgruppe vorbei ist. Diese Gruppe interessiert es sehr wenig (gar nicht), was die tagesschau postet, schreibt oder meldet. Die tagesschau ist eine Subkultur und die gemeinte Zielgruppe ist eine andere Subkultur. Beide haben keinerlei (!) Überschneidungen. Aber ein bischen Schulterklopfen aus der eigenen ARD-Subkultur entsteht dabei natürlich schon. Mehr erwarte ich davon nicht.

Konversation

vor allem eine adäquate, muß erlernt und ständig geübt werden. Dieser Vorgang geht aber ausschließlich nur zwischenmenschlich.
Sämtliche digitalen Unmöglichkeiten wie z.B. das Facebook sind dazu ungeeignet. Es ist unverständlich wie sich die Menschen in der digitalen Welt offen stellen. Man sollte immer, wenn jemanden etwas zu sagen hat, den direkten und persönlichen Weg wählen. So wie es die Menschen vor der Erschaffung digitalen Welt getan haben.

Erstens: liegt mir das

Erstens: liegt mir das genannte, beleidigende Vokabular fern.

Zweitens: ist es wieder verwunderlich, dass scheinbar nur Rechts die Probleme gesehen werden. Äussert man sich kritisch zu der Flüchtlingskrise ist man schnell ein Nazi bzw wird als solcher tituliert. Scheinbar aber für Sie in Ordnung.

Drittens: schreibt man Personen sachlich, neutral, detailliert an, erhält man leider so gut wie nie eine Antwort (u.a. Campino, S. Gabriel, von der Leyen oder auch der Tagesschau selbst) oder wenn doch, dann ist die nach dem Baukastenprinzip aufgebaut.

Viertens: wird Unzufriedenheit geschürt dadurch, dass es nur noch äusserst selten Kontra-Standpunkte gibt und fast nur noch Kuschelrunden präsentiert werden in den Talkshows.

Ich werde weiterhin auf das Vokabular verzichten, es ändert aber zumindest vorerst nichts an meiner kritischen Haltung gegenüber einem Großteil der Journaille.

@Sag's mir ins Gesicht

Interessanter Versuch.
Ich fürchte nur, er wird keinen Effekt haben, da die 'laute Minderheit'
in der Regel auch eine 'Feigling-Minderheit' ist,
unabhängig von der leicht zunehmenden
'Akzeptanz' so etwas sagen zu können.

Das zeigen doch schon die fast hundert Jahre alten Untersuchungen von Wilhelm Reich.
- Massenpsychologie des Faschismus -
Es sind Leute, die unter anderen Umständen leicht zu Blockwarten
oder Denunzianten 'umfunktioniert' werden können.

Das wissen auch die 'Herrschenden'.
Anders ist eine 'Attitüde' wie die des jetzigen Potus nicht gut erklärbar.
Wie gesagt, ein Benehmen, was zur Zeit meiner Eltern
für eine gesellschaftliche Ächtung gereicht hätte.

Kehrt bitte vor der eigenen Tür!

Solange Böhmermann & Co. weiterhin von den Öffentlichen hofiert werden, ist unser Wertesystem im steten Fall nach unten.
Aktuell hat Böhmermann z.B. den US-Präsidenten als "Kacktyp" bezeichnet.
Da vergeht mir das Lachen!

Schaut in die Schulen, da

Schaut in die Schulen, da fängt es an. Beleidigungen, Mobbing und stalken ist dort an der Tagesordnung, da wundert ihr euch das die Diskussionskultur teils zu verkommen ist. Das geht schon Jahrzehnte so. Es hieß mal, kein Kind zurück lassen, schaut in die Ghettos von Migranten. Es ist ein gesellschaftliches Problem.
Ihr ARD Experten fragt mal eure Kinder.

Hasskommentare

Es wird Zeit dass hier endlich mal was passiert.

Menschen die sich noch nie gesehen haben denunzieren sich gegenseitig oftmals nur aufgrund eines einzigen Satzes den sie vom anderen gelesen haben.

Der mangelnde Respekt der "im wahren Leben" zwischen den Menschen herrscht bzw. immer weiter abnimmt spiegelt sich im Netz um ein vielfaches wieder da die Feiglinge es dem anderen nicht in's Gesicht sagen und auch keine negativen Konsequenzen befürchten müssen. Das Schlimmste was passieren kann ist dass die unsäglichen Kommentare oder der Account vom Forumbetreiber gelöscht werden.

Und was passiert dann ?
Dann wird sich einfach mit anderem Namen und anderer E-Mailadresse angemeldet ggf. noch in einem anderen Forum.
Leute: Fangt doch endlich mal an über eure Worte und Taten nachzudenken !

Anonymität beseitigen

Beseitigt die Anonymität im Netz und das und viele andere Probleme sind gelöst. Wer sich bei der Anmeldung eindeutig identifizieren muss, ist für alles, was er im Netz von sich gibt belangbar. Wer stets mit seinem Namen und seiner ganzen Person für seine Worte und sein Handeln zur Verantwortung gezogen werden kann, wird es sich sehr gut überlegen, wie er sein Gegenüber anspricht. Das wäre dann wie im "richtigen" Leben. Ganz einfach.

Zum eigenen Wort stehen

Wäre es nicht besser, man könnte einen Artikel im Tagesschau Forum nur mit dem eigenen Klarnamen (mit Nachweis) veröffentlichen und nicht mit Pseudonym? Dann würden manche Frustkommentare und Äußerungen unter der Gürtellinie sicher unterbleiben.

Gruß
Jens Meyer, Köln

Wenn ich hier schon diese

Wenn ich hier schon diese wiederholten verschwurbelten, politisch überkorrekten Doppelerwähnungen von Menschen weiblichen Geschlechts lese (z. B. „Journalistinnen und Journalisten“), die das Lesen des Artikels nur unnötig verkomplizieren und den Lesern (m/w) unterschwellig eine bestimmte Art zu Denken aufzwängen, dann wundere ich mich über Hasskommentare überhaupt nicht.

Ein ehrenhafter Versuch...

... im Kampf gegen das Böse. Ich vermute jedoch, dass damit eher die Hemmschwelle weiter abgesenkt wird und man sich in Zukunft immer mehr auch an dreiste Beleidigungen in der Öffentlichkeit wird gewöhnen müssen. Das Böse ist mächtig und raffiniert... Ein hilfreicheres Mittel, der Hate-Kultur aus'm Weg zu gehen, wäre, das Internet abzuschalten. :-D

Ziemlich lächerlich...

...das Ganze. Auch für die Journalisten gibt es bei ihrer Herabwürdigung Andersdenkender ja auch weitgehende Anonymität. Sie agieren aus gründlich gesicherten Elefenbeintürmen heraus und verfügen schon berufsbedingt über Kenntnisse und Ressourcen, die man braucht, um nicht von mit seiner Privatadresse ermittelt zu werden - jedenfalls nicht vom durchschnittlichen Medienkonsumenten. Statt nun - möglicherweise mit einen Team von Juristen oder gar Staatsanwälten im Rücken, die Verfasser von sogenannten "Haß-Kommentaren" zum offenen Dialog aufzufordern, ist Mumpitz. Den unverstellten Dialog können Sie auch anders haben: Einfach mal ohne großes "Team" und Bodyguards dahingehen, wo der dumpfe Durchschnittsmensch für seinen Broterwerb schuftet und sich als Medienschaffender der öffentlich-rechtlichen Kategorie und mit seiner Affinität zu Rot-Grün-Merkel "outen". Was Sie dann von Angesicht zu Angesicht zu hören bekommen, ist authentisch. Nur keine Angst, Sie haben doch die besseren Argumente!

@MatthiasS

Diese Gruppe interessiert es sehr wenig (gar nicht), was die tagesschau postet, schreibt oder meldet. Die tagesschau ist eine Subkultur und die gemeinte Zielgruppe ist eine andere Subkultur.

Das glaube ich so nicht - sonst wären die Tagesschau- bzw. ARD-Redakteure ja so angefeindet worden. Natürlich gibt es Überschneidungen ... und sei es auch nur, dass "diese Gruppe" die seriösen Redakteure der Tagesschau einfach als "Pöbelobjekte" ausgewählt hat.

Wie man in den Wald hineinruft ...

Zitat aus dem Artikel:
"In einigen dieser Fälle werden Journalistinnen und Journalisten nicht persönlich angegriffen, der Hass richtet sich gegen uns als Institution oder die Berufsgruppe und kann schon dadurch ausgelöst werden, dass dem User nicht gefällt, was wir inhaltlich berichten."
Natürlich ist eine diffamierende Äußerung eines users nicht entschuldbar, aber Sie vermischen hier was: schlecht recherchierte Artikel, die Widerspruch hervorrufen, und pauschale Diffamierung durch einen Leser. Und wenn ich so einen schlechten Artikel, wie den von Frau Bohland am 18.5. über Klimawandel in Ghana, Totope, nehme und die Leserkommentare sehe, dann finde ich es nachgerade unverschämt, die Kommentare zum Artikel zu löschen, das Video zum Thema aber wieder neu (22.5.) einzustellen und neue, weniger kritische Kommentare stehen zu lassen.

Vorschlag an die Medien

Wäre es eine Möglichkeit das die Medien mal das Volk zu ihren Talkshows im TV einlädt und nicht immer die gleichen Politiker und sogenannten Experten. Wer sich über Hass und Vorurteile ein Bild machen möchte, aber jeden Tag nur glatt gebügelte Kommentatoren im TV bewundern kann, wird sich kaum einen Überblick über das Ausmaß dieses Phänomens machen können. Das würde aber bedeuten das auch unliebsame Fragen gestellt werden und das wird man nicht riskieren. Es gibt einen großen Unterschied in der öffentlichen Wahrnehmung zwischen TV-/ Printmedien und den Möglichkeiten an Information und Diskussionen im Netz. Unsere Gesellschaft wir immer älter und ein großer Anteil der Bevölkerung erfährt auf allen Sendern und Zeitungen immer die gleichen Information und Meinung. Das kann nicht im Sinn einer freien Diskussion über anstehende Probleme dieses Landes und der Welt sein. Das Rechtfertigt keinen Hass aber es verhindert ihn auch nicht.

Es gibt natürlich Menschen,

Es gibt natürlich Menschen, die auch ohne Anonymität ihre Hasstiraden und kruden Meinungen verbreiten. Ich bin aber nach wie davor davon überzeugt, dass die Anonymität im Netz diese Erscheinungen wesentlich befeuert.

Am Thema vorbei

Ich kann an einem solchem neuen Forum nichts umwerfendes erkennen. Meine einzige Form weltweiter digitaler Konversation ist, ganz einfach aus Kostengründen, Skype. Bin NICHT bei Facebook, Twitter, WhatsApp, VK und dergleichen.
Was mich viel mehr umtreibt, ist die Unfähigkeit/Unwillen der Medien, mit den Nutzern auf die ganz normale Weise, im Forum, zu kommunizieren.
Kritik an einzelnen Beiträgen oder Korrespondenten, auch wenn sie sich im Rahmen der Forenregeln bewegt, wird mal geduldet, dann nach Gusto der jeweiligen Moderation, wieder nicht. Noch schlimmer bei Beiträgen, die dem politischen Mainstream widersprechen.
Teilweise intellektuell unterirdische Beiträge werden freigeschaltet, die Erwiderung darauf aber nicht.
Nicht genehme Quellen, auch wenn diese Fakten darstellen, sind unerwünscht.
TS sieht, vielleicht sollte einmal hier begonnen werden, wieder Vertrauen zurückzugewinnen, bevor man sich an eine Unmöglichkeit macht, mit "Knallköppen" ins Gespräch zu kommen.

Warum eigentlich?

Warum muss man eigentlich eine Kommentarfunktion anbieten (und damit meine ich nicht nur die Tagesschau, sondern alle Seiten, wo das geht)? Zumeist toben sich dort eh die gleichen Leute aus und geben ihre Sicht auf die Welt wieder. Und das sind in der Regel die, die tendenziell sowieso sämtliche Meldungen in Zweifel ziehen. Und zum Beispiel Forschung für unnütz halten (mit dem Geld könne man doch was besseres anfangen etc.).

Kann man diese Funktion also nicht einfach abschalten? Dann müsste man sich auch nicht mit den Beleidigungen und den Hatern (die mir zugegebenermaßen auch sehr zuwider sind) herumschlagen..

Das wollte ich mal loswerden. Dafür habe ich mich registriert. Und daher werde ich auch meinen Account wieder löschen. Und versuchen, keine Kommentare mehr zu lesen. Das ist nämlich für mich inzwischen verschwendete Lebenszeit.

besser---

die Leute sagen ,von mir aus aich anonym ,Ihre Meinung...statt wie die anderen 70 Proezent nur zu lächeln und ganz anders denken und handeln...political correctness ist eine gesellschaftliche Katastrophe...

"Sag's mir ins Gesicht" ... wo ist das Problem?

Warum soll man einen Dieb nicht Dieb und einen Fahrraddieb nicht A....... nennen dürfen?
Warum soll man jemanden, der seine Eigenen Grundsätze verrät nicht beim Worte nehmen dürfen?
Wenn Schüler Mobben, woran liegt das dann, am primitiven TV-Programm, daran das Eltern nicht mehr in der Lage sind ordentliches und tolerantes Verhalten vorzuleben, daran das Schulen keine brauchbare Diskursethik mehr vermitteln?
Oder liegt es einfach daran, das Kinder/Jugendliche zu sehr auf ihre Peergroups verwiesen sind, in denen falsche Antriebe zu verkehrten Verhalten motivieren? Vermittelt Videokultur und Werbe vermitteltes Elitegehabe einfach falsche Vorstellungen, Antriebe, Ansprüche?
Kollidieren wir deshalb häufiger mit der wirklichen Welt, weil wir uns elektronisch gewendet allzu oft von ihr abwenden?

Nichts also gegen eine klare und dezidierte Sprache, in der auch gerne Ablehnung zutage treten darf - aber keine zu gegenseitiger Sprachlosigkeit führende Blockade in Form oder Inhalt.

Hoffnungslos

Ich glaube nicht das solche Aktionen Sinn machen. Die betreffenden Personen sind in ihrer Weltanschauung gefangen. Dazu gehört auch zu glauben einer schweigenden Mehrheit eine Stimme zu geben. Daher auch der"Mut" andere offen zu Beleidigen und zu Bedrohen.
Diese Menschen sind für eine freie Gesellschaft verloren.

@16:05 von Kommerz: verschwurbelte Doppelerwähnungen

"Wenn ich hier schon diese wiederholten verschwurbelten, politisch überkorrekten Doppelerwähnungen von Menschen weiblichen Geschlechts lese (z. B. „Journalistinnen und Journalisten“),..."

Von mir (bin ein Mann) kann man die männliche Form überall weglassen. Sie ist in der weiblichen, wenn man sich ein paar Buchstaben wegdenkt, ja mit enthalten.

Nehmen wir ihr Beispiel Journalist(inn)en, da sieht man es gut. Also weg mit den männlichen Bezeichnungen überall da wo es nicht absolut zwingend erforderlich ist.

Warum einen die Formulierung "„Journalistinnen und Journalisten“" allerdings zu Hasskommentaren provozieren soll, erschließt sich mir nicht. Das mag aber daran liegen, dass ich "Menschen weiblichen Geschlecht" nicht als minderwertig bzw. als nicht erwähnenswert ansehe.

Anstatt sich endlich mal

Anstatt sich endlich mal ernsthafter und berechtigter Kritik an der "Berichterstattung" zu stellen, versucht man ein paar Idioten vorzuführen und wird diese am Ende mit sachlich argumentierenden Kritikern in einen Topf werfen. Diese Aktion wird nur noch mehr Hass schüren.

16:03 von Deutscher Arbeiter ...Aber wenn ich meinen ...

Namen nennen muss, kann ich auch in eine Parteiveranstaltung gehen und mich dort zu Worte melden.
Der Frust der Frustrierten wird aber doch nicht weniger, wenn sie sich nicht mehr äußern können.
Natürlich , wenn man mit Namen dasteht, steht man in der Verantwortung für das, was man absondert - aber wem hülfe es, wenn die, die der Schuh besonders drückt zum Schimpfen in den Keller gehen müssen.
Es ist doch hier, wie sonst wo, wenn die Geister freigelassen sind, wird es nicht leicht sie wieder weg zu sperren.
Allerdings diejenigen und da hast Du Recht, die gezielt beleidigen wollen, die bewusst Lügen und die vorsätzlich Drohen wollen, die könnte man damit vielleicht abschrecken - aber würde man die "Wichtigtuerheinzel" damit nicht in den "Untergrund" treiben und womöglich zur Gewalt?

15:48, zerocool76

>>Ich werde weiterhin auf das Vokabular verzichten, es ändert aber zumindest vorerst nichts an meiner kritischen Haltung gegenüber einem Großteil der Journaille.<<

Ihnen scheint die Widersprüchlichkeit Ihres Satzes gar nicht klar zu sein.

"Journaille" ist ein herabsetzendes, beleidigendes Schimpfwort für Journalisten.

Doch, auch Sie sind gemeint, wenn es um die Verrohung des öffentlichen Diskurses geht.

Falsche Adresse

Mir persönlich ist es unverständlich, wie Erwachsene (?) sich auf die beschriebene Art und Weise äussern können.

Hier bei der TS gibt es eine gutgehende Moderation die Beleidigungen und in Fäkalsprache geäußerte Meinungen nicht veröffentlicht.

Zumindest denke ich das.

Und mit Facebook &Co. habe ich nichts am Hut.

Das brauche ich nicht.

Lob und Schelte zugleich...

... an die TS-Redaktion. Heute habe ich 2 Kommentare geschrieben, die weder beleidigend waren noch nicht themengerecht. Wurden nicht freigeschalten. Ich beteilige mich (fast) nur an Diskussionen im TS-Forum, da mir dort die Sachlichkeit und das Niveau gefällt. Trotzdem: da ich als liberaler "Rechter" bekannt bin werden oft meine absolut höflichen Kommentare nicht freigeschalten. Ich wäre sogar bereit meine emailadresse jedesmal mit zu veröffentlichen. Was man gerne sieht, ist, dass ich ein bekennender Bisexueller bin, und u.a. auch einendunkelhäutigen Sohn habe. Also liebe TS-Redaktion: auch ein bisschen Selbskritik gegenüber "anderen" Meinungen. Und solange es solche "Rechte" gibt wie mich, besteht auch für die demokratische "Linke" keine Gefahr. Bin mal gespannt, ob dieser Kommentar freigeschalten wird, wenn nicht, würde das ja keiner mitbekommen.

Gruss aus Brasilien

Gutmenschen von Angesicht zu Angesicht?

In Anbetracht der Berichterstattungsart bestimmter Medien über Trump, der AfD, den Linken, Russland, usw, usw, möchte ich diesen rührenden Versuch der Tageschau mit einem Bibelsatz beantworten: "Der, der ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein." Denn Hetze entsteht nicht nur durch üble Beleidigungen, sondern auch durch Verzerrung oder komplette Zurückhaltung von Informationen.

Allenfalls symbolisches Zeichen

Eine solche Aktion kann, wenn überhaupt, höchstens ein kleines symbolisches Zeichen setzen. Zu erwarten ist allerdings leider eher, dass es die Hasskommentatoren vorziehen werden, anonym zu bleiben und in dieser Anonymität weiter ihr widerliches Geschäft zu betreiben. Das Einzige, was hilft, ist, fürchte ich, unnachsichtige und konsequente Verfolgung mit allen Mitteln des Strafrechts.

Wer in seiner Erziehung, Schule und Ausbildung

ein Mindestmaß an Anstand gelernt hat, der braucht sich über Hasskommentare und "Sag's mir ins Gesicht" keine Gedanken zu machen.

1. Weil man geschriebene Kommentare immer so verfassen kann, dass es keine Hasskommentare sind. Jeder Hasskommentar ist bewußt als Hasskommentar geschrieben worden.

2. Etwas, dass man jemandem schriftlich z.B. bei Facebook mitteilt, sollte man dieser Person auch immer direkt ins Gesicht sagen können. Traut man sich das nicht, sollte man seine Formulierung noch mal überdenken.

3. In einer hitzigen Diskussion von Angesicht zu Angesicht kann es schon mal zu einer verbalen Entgleisung kommen, aber bevor es soweit kommt, hat man die sachliche Ebene meist schon lange verlassen. Das sollte wenigstens einer der Teilnehmer rechtzeitig bemerken.

15:18, MatthiasS

>>Die tagesschau ist eine Subkultur und die gemeinte Zielgruppe ist eine andere Subkultur. Beide haben keinerlei (!) Überschneidungen.<<

Auf welche Defintion von "Subkultur" beziehen Sie sich, wenn Sie die Tagesschau, ein so genanntes Mainstreammedium, als Subkultur bezeichnen?

Und wenn es keine Überschneidungen gibt, wo kommen dann die Haßkommentare alle her?

Klarstellung:

Allein der Begriff Hasskommentare ist so falsch wie vergleichsweise "Killerspiele". Wer erinnert sich noch an die Diskussion?

Hassrede, Hasskommentare, das will sich *niemand* sagen lassen, schon garnicht wenn man meinungsstark argumentieren muss. Wer die ganze Anti-Hass Idee unterstuetzt, muss sich gewisser Nebenwirkungen bewusst sein: Minderheiten, welche versuchen sich argumentativ gegen Probleme oder fuer andere Minderheiten einzusetzen werden als "Hass-irgendwas" tituliert und mundtot gemacht.

Das denke ich mir nicht aus: das passiert bereits.

Zensur waere loeschung trotzdem

Ich habe ein Problem mit dem ganzen Prinzip von Zensur (im Kopf). Dadurch wird ein angehen der Probleme kaschiert und eher zementiert. Geloescht werden, sollten meiner Meinung nach, nur direkte Anstiftungen zur Straftat.
Mir ist keinesfalls egal ob jemand oeffentlich schreibt dass er Asylanten nicht mag, oder es viel krasser ausdrueckt. Ob jemand es toll findet, wenn ein Diktator an die Macht kommt. Ich mag's nicht, aber ich will das wissen! Ich *muss* das sogar wissen, denn sonst sehe ich ein verfaelschtes Bild. Ich brauche die ungefilterte, beinharte Ansicht von allem was verzapft wird.
Ich kann dann einen Haken bei [x] Ignorieren setzen, und die Kommentare der Person sind futsch. Oder besser noch, ich kann versuchen Ueberzeugungsarbeit zu leisten. Das geht in den meisten Faellen nicht wirklich erfolgreich aus, aber allein die Moeglichkeit dies zu tun schafft einen Ausgleich.

Wer bestimmt denn, was "Hass" ist?

Was ist eigentlich Hass?
Was ist mehr Hass „Deutschland, du mieses Stück Scheiße!“ oder „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“???
Es wird nie eine von allen gemeinsam getragene Definition von Hass geben, es sei denn, sie ist so abstrakt, dass sie auf alles passt oder passend gemacht werden kann.

„Ich verabscheue Ihre Meinung, bin aber bereit dafür zu sterben, dass Sie Ihre Meinung frei äußern können!“ hat jemand vor langer Zeit (nein, nicht Voltaire!) gesagt.
Ein demokratischer Staat muss auch konträre Meinungen aushalten können, sonst ist es kein demokratischer Staat.

Das ist der richtige Umgang mit Meinungen, die einem nicht gefallen und nicht, wie bestimmte politische Gruppierungen es tun, sich die Deutungshoheit anzumaßen und jede andere Meinung verbieten wollen.

Das Unterdrücken von nicht gewünschten Meinungen in Foren oder den Medien ist nichts anderes, als Zensur durch die Hintertür einzuführen.

Bravo, Herr Steinmeier !

Heute hat sich der Bundespräsident zu den Hass- und Wutkommentaren geäußert und endlich einmal eingeräumt, dass dieses Phänomen erkannt wird und die Stabilität des Systems gefährdet.
Es fehlt aber ein Gedankengang: Was kann das System selbst dazu tun, um Hass und Wut gar nicht erst aufkommen zu lassen ? Warum muss nur immer wieder der Zeigefinger des Oberlehrers erhoben werden, anstatt die Gründe der Unzufriedenheit zu nennen ?

15:55 Kuerbis: fehlende Glaubwürdigkeit

Sie haben völlig Recht. Solange Leute wie Böhmermann mit ordinären Sprüchen Karriere machen - man muss Erdogan kritisieren, aber nicht mit sexuellen Schimpfworten oder man mag Trump für einen krankhaften Narzisten halten, aber wer ihn als Kacktyp bezeichnet - ist es nicht wert als Comedian bezeichnet zu werden. Solche Leute sind verantwortlich für den Verfall von Anstand und Respekt vor anderen Menschen. Künstlerische Freiheit schön und richtig. Aber Trump als Kacktyp und Erdogan als Ziegenficker zu bezeichnen ist eine für Schande für europäische Kunst. Böhmermann macht mit seinen dummen Ausbrüchen von sich reden, aber die GEZ Gebühren ist er nicht wert.

Wenn die ARD mit der Tagesschau sich gegen Hetze wendet, sollte sie aber auch konsequent gegen Böhmermann sein. Oder dürfen Prominente ungestraft derartige Ausdrücke verwenden, während Otto - Normalverbraucher für solche Sprüche sich herbe Kritik anhören muss. Schmeißt Böhmermann aus dem Programm, dann seid ihr glaubwürdig, liebe ARD.

@Info1 17:13

Sie schreiben: "Anstatt sich endlich mal ernsthafter und berechtigter Kritik an der "Berichterstattung" zu stellen, versucht man ein paar Idioten vorzuführen und wird diese am Ende mit sachlich argumentierenden Kritikern in einen Topf werfen. Diese Aktion wird nur noch mehr Hass schüren."

Offen gesagt finde ich nur selten wirklich sachliche Kritik, auch in diesem Forum. Stattessen lese ich viele unbelegte Behauptungen, die nicht selten auf Vorurteilen und Unwissen fußen. Aber Sie können uns ja nun gleich zeigen, wie das richtig geht: welche "ernsthafte und Berechtigte Kritik" haben Sie gegen dei TS vorzubringen?

@odindonar 17:00

"Political Correctness ist eine gesellschaftliche Katastrophe"? Ich entgegne Ihnen: Ich will keine Gesellschaft, in der es möglich ist, dass Menschen vor lauter Hass auf Andersdenkende diese rücksichtslos und unsanktioniert beschimpfen und beleidigen. Das Recht auf die eigene Meinung ist kein Recht auf Hasskommentare. Wer andere beleidigt und diffamiert, ist nicht etwa ein Opfer von Political Correctness oder gar Zensur, sondern schlicht ein Fall für die Justiz.

Beifall für die Aktion der TS

Zumindest können wir es ja noch einmal im Guten versuchen, denn: Jahrelang gelieferte Diskussionbeiträge in Foren, die je nach Gnade oder Ungnade von Bearbeitern oder Zensoren veröffentlicht worden sind oder auch nicht, weisen auf die Unzufriedenheit vieler seriöser Leser und Zuschauer gegen die arrogante Art hin, mit der das politische System publiziert und verteidigt wird.
Sollten wir nun vielleicht einmal Hoffnung schöpfen können, dass eine Meinungsvielfalt aufkommen könnte ?
Oder geht das mit der anmaßenden und rechthaberischen Art der MachtinhaberInnen weiter ?

Hatespeech aus den Redaktionen

Die Tagesschau sollte direkt und selbstkritisch mit der fairen Sprache anfangen. Die Headlines der Artikel über diesem Beitrag lauten: "Trump, wie er trumpelt und rempelt" und "Wie böse ist bad?". Nachdem die TS wie alle anderen aus den Nachrichten-Agenturen abgeschrieben haben, Trump habe gesagt, "Deutschland ist böse, sehr böse". Eine böse Falschmeldung und Unterstellung! Jeder in der Redaktion weiß, dass es "schlecht" heißt und dass "schlecht" gemeint war, aber es wird dennoch gelogen = falsch übersetzt. Fake-News nennen das die Redaktionen bei anderen

Die so gen. "hatespeech" entstammt weniger den Ecken der Rechten oder Linken, sondern der Impuls kam aus den Redaktionen, die sich im Hass und verfälschten Meldungen gegen Putin und andere kaum übertreffen konnten. Nun also auch (der zu recht unbeliebte) Trump. Hohn, Hass und Spott aber sollten aus der Poliltik und Bevölkerung kommen, nicht aus den Redaktionen.

Wenn die Medien gemäßigter berichten, geht auch die Hatespeech zurück.

"Sag's mir ins Gesicht" -

Wie wäre es auch mal vor der "eigenen Tür" nach zu sehen?
Wie viele Beiträge hier im Forum sind schon zulesen gewesen zu denen man nur sagen kann:"Ausdrück ham die ghabt Ausdrück".

@ um 16:21 von MABRI

"... Kann man diese Funktion also nicht einfach abschalten? ..."

Das kann man bestimmt.

Ich empfinde jedoch die Kommentare als sehr bereichernd. Es eröffnet einem den Blick auf ein Thema aus anderen Augen, aus einem anderen Hintergrund.

Wenn Sie sich genug sind und die Ansicht vertreten, dass das was Sie über das ein oder andere Thema denken ausreicht und Sie nicht neugierig sind auf andere Meinungen, dann ist das Ihre Sache.

Unwort des Jahres 2017

Hassrede. Killerspiele hatten wir ja bereits. Ob es nun Teenager sind, die sich gegenseitig Beleidungsduelle geben, Troller, oder wie vermutlich in den meisten Faellen: Meinungsstarke Menschen in einem Diskurs -- allein das Wort "Hassrede", bzw. "Wir fordern die Hassredenden heraus", ist am Ziel vorbeigeschossen.

Informationelle Selbstbestimmung bedeutet auch, dass im oeffentlichen Raum ohne grossartige Ruecksicht auf Gefuehle diskutiert werden koennen muss. Das heisst nicht dass das das Ideal ist, aber wer nach Zensur oder Erziehung ruft, wird ein Internet bekommen, welches ein verzerrtes Bild der Realitaet wiedergibt. Ich will mir selbst aussuchen was ich zensieren will (mit dem Ignore button!). Ich will das Ganze sehen. Ich bin nicht 12 Jahre alt, das muss mir niemand mehr vorkauen.

Das ist ne tolle Idee

Kann aber auch total schief gehen - ich zum Beispiel neige dazu, schriftlich viel höflicher zu sein, als wenn die betreffende Person vor mir steht.

Um es mit den Worten eines früheren Vorgesetzten zu sagen: wissen sie, mit Ihnen zu sprechen, das hat definitiv einen Vorteil: man muss sich niemals fragen, wie sie das meint - wenn man geht, dann weiss man das ganz genau und wünscht sich, man hätte nie gefragt.

Liebe TS - man sollte immer wohl bedenken, worum man bittet, es könnte einem gewährt werden.

Anders gesagt: nur weil man selbst nicht so gut mit verbalen Konfrontationen umgehen kann und deshalb aus der Distanz der Schreibstube oder des TV Studios agiert, sollte man nicht darauf schliessen, dass anderen die Fähigkeit, sich verbalen Konflikten zu stellen, ebenfalls fehlt.

Das kann echt bös enden.
Nur so ein Tipp.

Was regt man sich über "Hure" auf?
Huren sind hart arbeitende Menschen, die Steuern zahlen.

Kein Job für mich. Aber es wäre mir auch egal, wenn man mich so nennt

ich möchte mich nicht von den öffentlich rechtlichen über...

...netzkultur und nettiquette belehren lassen.
der hauptgrund, warum ich hier bin sind die leserkommentare und die kommentarfunktion. dennoch wird mir zu viel gelöscht und niemand weis, wann gelöscht wird. das ist meiner meinung nach die größte baustelle.
leute die virtuell rumschreien und beleidigen, die lese ich eh nicht.

17:18, Melanda

>>Trotzdem: da ich als liberaler "Rechter" bekannt bin werden oft meine absolut höflichen Kommentare nicht freigeschalten.<<

Sie unterstellen hier, es läge an Ihrer Gesinnung, wenn Kommentare nicht freigeschaltet werden.

Würde ich eine ähnliche Voreingenommenheit pflegen, könnte ich, was meine nicht freigeschalteten Kommentare angeht, mühelos zum gleichen Schluss kommen.

Meist liegt es aber nur an einer Themenabweichung. Und manchmal, ich gebe es zu, vergreife ich mich auch im Ton.

Es ist aber generell zu beobachten, daß Rechte sich gern zum Märtyrer der Meinungsfreiheit stilisieren.

Opfermythos und rechte Ideologie gehen oft Hand in Hand.

Es muss doch technisch möglich sein derartige

Kommentare - anhand von Schlüsselbegriffen - herauszufiltern und abzublocken.
Ansonsten könnte man bei eindeutig feststellbarer Identität des Absenders Verfahren wg. Beleidigung einleiten - um mal ein Exempel zu statuieren.

Was vergessen

Liebe TS - Ihre Aktion heisst: sags mir ins Gesicht - Was machen Sie bei einer Gegenaktion - "Dann komm vorbei"?

...wie Erwachsene (?) sich auf die beschriebene Art und Weise äussern können.

Und mit Facebook &Co. habe ich nichts am Hut."

Ich lese regelmäßig bei Facebook. Unter anderem jeden Abend die neuesten Veröffentlichungen der Bundes-AfD und einen großen Teil der Kommentare dazu. Da findet man imm sehr viele Hasskommentare.
Antworten darf ich da nicht mehr. Die AfD ist da sehr konsequent. Schreibt man drei kritische Beiträge auf einer AfD-Seite, wird man konsequent gesperrt.

Wer sich also darüber beklagt, dass mal ein Beitrag im TS-Forum nicht erscheint (ging mir auch schon so), sollte sich immer vor Augen führen, dass man bei anderen, die immer so viel Wert auf Meinungsfreiheit legen, deutlich schärfer und dauerhafter "bestraft" wird, wenn man nicht dem dort herrschenden "Mainstream" entspricht.

@TS-Moderation: Wenn ein Beitrag gesperrt wird, wäre es schön, wenn man wüßte warum. Könnte man da nicht Felder zum Ankreuzen für die Moderatoren machen (Thema verfehlt, beleidigend, Hass....)

Generelles Unverständnis

Mir ist es gererell unverständlich, dass solche Ausdrücke nicht geahndet werden.

Sei es der Polizist, der sich als H*****sohn beschimpfen lassen muss, sei es eine Demonstration, die Transparente mit "Deutschland verrecke" vor sich her trägt (incl. Politikern), seien es die Demon wo "Lügenpresse" gerufen wird, oder Ausländer, die die Deutschen als Köterrasse verunglimpfen.

Derartige Ausfälle sind meiner Ansicht nach nicht von der Meinungsfreiheit gedeckt. Wenn diese Dinge ungestraft bleiben, wird es sich noch mehr aufschaukeln.

@um 15:18 von MatthiasS

Das Problem ist doch nicht die "Zielgruppe", sondern die politisch "korrekten" "Gutmenschen", die die Welt nur in schwarz und weiß sehen und alle Kritiker mit Totschlagbegriffen zu "Aussätzigen" erklären. Wie war das denn bei Pegida? Da GAB ES doch Versuche mit ihnen zu diskutieren, ABER diese wurden von "den Guten" ZURÜCKGEPFIFFEN, "weil man mit solchen Menschen nicht reden DARF".

Alleine schon der Begriff "Hatespeech" zeigt doch dass die Tagesschau mal wieder in ihrer SELBSTGERECHTEN und "wir sind die Guten" Art und Weise vorgeht ... genauso wie beim "Fakten"finder, der ja voller VERMUTUNGEN und KEINEN FAKTEN ist.

Die Welt ist GRAU und nicht schwarz-weiß, es sind meistens BEIDE Seiten böse, aber leider ist die Tagesschau absolut nicht willens die eigene EINSEITIGKEIT einzustellen. Sie sollte eigentlich NEUTRAL und OBJEKTIV berichten, aber stattdessen werden nur "die Anderen" als Böse dargestellt, niemals aber der Westen, die EU oder gar die USA. Immer nur Russland oder EU-Kritiker.

Mal wieder vollkommen verlogen ...

Zitat: "Dabei ist an sich nicht neu, dass im Netz gehasst wird. Schon in den 1980er-Jahren verbreiteten rechte und rechtsextreme Gruppen rassistische und antisemitische Hasspropaganda in Foren. "

Ja, ne, ist klar. Es sind selbstverständlich nur recht Gruppen die "Hasskommentare" abgeben.

Ist klar ...

4. Versuch, die anderen wurden zensiert!

Mir ist eine originelle und lustige Beleidigung allemal lieber als eine Unterhaltung, die vor lauter political Correctness trieft. Ausserdem ist eine einfache Sprache, auch wenn sie Kraftausdrücke verwendet, wesentlich Verständlicher. Was nützt es, wenn ich Schlau und vermeintlich Harmlos reden kann, mich aber kaum jemand versteht, für den es vielleicht Wichtig wäre. Beleidigungen kann man auch ignorieren, wie man es zB in der Kindererziehung machen soll. Per Videochat evtl rhetorisch Unterlegene intellektuell zu übertreffen, ist sicherlich ein schlechter Weg.

re von kuerbis

Sie sprechen mir aus der Seele. Dieses ganze altruistische Geschwurbele dieser beiden "Damen" wird nichts bewirken, da Bömermann und andere selbsternannte Komiker hier immer einen "VORGEBEN".
Die ARD hat´s immer noch nicht begriffen.
Wer Öl aufs Feuer gießt, wird IMMER primitive Reaktionen provozieren.
Nicht der Der, die Plattform hat, muss auch Recht haben. !!!

@Kommerz 16.05

Sehen Sie doch mal den komischen Aspekt der Formulierung im aktuellen Fall:

Einerseits total politisch korrekt mit "isten und istinnen"
andererseits duzt man erst mal munter drauf los mit "sags mir ins gesicht".

Wenn man es genauer betrachtet, weniger komisch, als entlarvend.

@ um 17:38 von R. Schmid

Politische "Korrektheit" ist eine DIKTATUR, weil sie Menschen VORSCHREIBEN will wie sie zu denken haben. Wenn Sie die Kommentare hier im Forum objektiv lesen würden, dann hätten Sie schon solche sehen können, die "rechts denken" KOMPLETT VERBIETEN WOLLEN. Dies ist FALSCH und geht gegen die Meinungsfreiheit!

Oh und "Hass auf Andersdenkende" geht gerade von den POLITISCH KORREKTEN aus, denn diese sind es doch die mit ihren TOTSCHLAGBEGRIFFEN wie Rassist, Europafeindlich, homophob, frauenfeindlich, ... Menschen zu AUSSÄTZIGEN erklären!

Neulich zum Kirchentag gab es eine Diskussion, ob Christen in die AfD dürfen. Das ist doch wohl ein eindeutiges Zeichen dafür dass die politisch "korrekte" Kaste hierzulande nicht versteht was sie selber anrichtet. Christus jedenfalls hat KEINEN Unterschied zwischen "gesunden Menschen" und Aussätzigen gemacht ... und dies zeigt doch wie weit weg diese Überlegung vom Christentum ist!

Was ist übrigens "Hass" und was ist "Beleidigung"? Wer definiert dies?

@GeMe 17.22

was Sie über Anstand und Erziehung schreiben, das würde ich sofort unterschreiben. Dass aber jeder "Hasskommentar" als solcher gemeint ist, das glaube ich nicht. Das hat manchmal einfach mit sprachlichen Fähigkeiten oder dem Umfeld, auch dem beruflichen Umfeld zu tun. Mein Vater war Bauhandwerker und ich habe dort in den Ferien ein Taschengeld erarbeitet. Da herrscht einfach eine andere Sprache als in den Bürotürmen oder in den Lehrerzimmern. Trotzdem sind manche deftige Bezeichnungen sicher nicht hasserfüllter als die Intrigen in Bürotürmen

Frank_Furter 17:34

Sie schreiben: "Wer bestimmt denn, was "Hass" ist?... Es wird nie eine von allen gemeinsam getragene Definition von Hass geben, es sei denn, sie ist so abstrakt, dass sie auf alles passt oder passend gemacht werden kann."

Es gibt sehr wohl Konventionen, die absolut Sinn machen. Wenn Menschen oder Menschengruppen beleidigt, diffamiert, verleumdet oder sogar bedroht werden, ist definitiv eine rote Linie überschritten, die keine Gesellschaft dulden sollte. Mit Meinungsfreiheit hat das absolut nichts zu tun.

"Sag's mir ins Gesicht"

Zitat: "Mit der Aktion "Sag's mir ins Gesicht" wollen wir etwas dagegen unternehmen."

Aha.

Wieso werden dann die meisten meiner Kommentar, die "politisch inkorrekt" zu "kritischen Fragen" formuliert werden, aber ohne formal ein "Hasskommentar" zu sein, nicht freigeschalten??

Ich habe nicht die Möglichkeit, nicht jeden Tag um 20:00 wie die Tagesschau meine Sicht der Dinge darzulegen und auch nicht darzulegen, wo die Tagesschau mal wieder falsch berichtet?

"Sag's mir ins Gesicht" --- Wann, wo, wie, wem?? Solange es keine REALE und tatsächliche Möglichkeit gibt, die Meinung offen und klar für alle bemerkbar zu formulieren, ist diese Aktion mal wieder nur heuchlerisch. Nicht mehr.

Ursachen

Hasskommentare sind erst durch die Flüchtlingskrise zum großen Thema geworden.Kritik an dieser Masseneinwanderung wurde gerade von den öffentlich-rechtlichen Medien anfangs völlig ignoriert, bzw. sofort als rechtspopulistisch in einer oft arroganten Berichterstattung abgekanzelt. Viele Dinge die heute notwendigerweise diskutiert werden müssen und auch werden waren damals für ARD und ZDF tabu. Es wurden sogar -erwiesenerweise-Berichte in eine bestimmte Richtung "optimiert". Ein Beispiel ist die damalige Diskussion bei Günter Jauch bei der sich Frau Jeschke über die Aussage von Herrn Höcke echauffierte dass von den vielen eingewanderten jungen arabischen Männer eine gewisse Gefahr für Frauen ausgehen könnte. Egal wie man zu Höcke steht ,in diesem Fall behielt er leider Recht - siehe Sylvester in Köln . Dies soll jetzt keinesfalls Hasskommentare entschuldigen , aber die Medien müssen sich auch selbst hinterfragen ob ihre Art der Berichterstattung immer so neutral war .

@purzelchen

Ich kann Ihnen nur zustimmen.

Was mir auch fehlt: eine echte Diskussion, die den Ursachen des immer rüder werdenden Tones auf den Grund geht.
Dafür braucht es dann allerdings auch eine Portion Selbstkritik der Medien und der Politik.

Und: da ist man der Meinung, dass Deutschlands 16 Jährige die notwendige Reife zum Wählen haben, aber offenbar muss man Erwachsene schützen, weil sie nicht die Reife haben, einfach mal auf das zu Pfeifen, was jemand sagt.

Gerade massive Beleidigungen in unterirdischer Sprache, die prallen an mir ab. Denn das ist unter meiner Würde.

Wer mag schon Konflikte? Aber das Leben ist kein Ponyhof. Eine gesunde Dosis Wurschtigkeit täte manchem gut.

Ein wenig daneben

Davon abgesehen, dass zitiertes​ Vokabular nicht neudeutsch: "Hatespeech" ist, sondern strafrechtlich relevant: darum geht es nicht. Pöbler, beleidiger & volksverhetzer gibt es immer und wird es immer geben und zwar nicht nur bei den angegebenen politischen Gruppen & den Themen. Bedenklich finde ich diese Aktion, zu einer zeit, in welcher Justizminister Maas ein höchst umstrittenes Zensurgesetz auf den Weg bringen möchte.
Die ÖR täten gut daran, die freie Meinungsäußerung und Meinung zu unterstützen & Die Bedrohung ist eher eine andere. Beispiel: 2016 äußerte sich mir gegenüber eine Lehrerin, die eher dem Linken Parteienspektrum zuzuordnen ist, betreffend der Flüchtlingskrise mit folgenden Worten: "schlimm ist es, dass man seine Meinung nur noch bei bestimmten Leuten äußern kann" soviel zu"Gesicht" zeigen! Ich sehe hier eher eine gefahr für unsere Demokratie als durch das übel "hate-speech" das Gefühl Abweichende Meinungen nicht mehr äußern zu dürfen: auch das fördert "hate-speech"

Don't feed the troll

Die meisten Leute, die Hassbotschaften schreiben, sind das, was man im Internet-Jargon "Trolle" nennt: unglückliche, wütende Menschen, die sich durch Anpöbeln, Beleidigen und Stören Aufmerksamkeit verschaffen und ihren Frust rauslassen.

Die beste Methode, mit einem Troll umzugehen, besteht darin, ihn einfach zu ignorieren. Denn bekommt er keine Rückmeldung und keine Aufmerksamkeit, dann wird ihm die Sache schnell langweilig, und er wird sich anderswo nach Opfern umschauen.

Insofern ist die Aktion "Sag's mir ins Gesicht" der Tagesschau genau die falsche Methode. Und in gewisser Weise auch ein Hohn für die netten, zivilisierten, um gute Umgangsformen bemühten Nutzer, denn denen wird keine solche Aufmerksamkeit zuteil, während die Hetzer und Pöbler für ihr Verhalten quasi noch belohnt werden.

17:00, odindonar

>>...political correctness ist eine gesellschaftliche Katastrophe...<<

Political Correctness ist ein Modewort. Es beschreibt das, was früher mit "Anstand", "gutem Benehmen" und "Kinderstube" bezeichnet wurde.

Das ist für Sie also eine gesellschaftliche Katastrophe?

"Minderheiten, welche versuchen sich argumentativ gegen Probleme oder fuer andere Minderheiten einzusetzen werden als "Hass-irgendwas" tituliert und mundtot gemacht."

Solange Sie sachlich argumentieren und ihre Meinung auch noch mit (seriösen) Quellen belegen können, wird sie niemand mit "Hass-irgendwas" titulieren.

Leider gibt es immer wieder fakten-resistente Minderheiten, die für sachliche Argumente völlig unerreichbar sind. Auch damit kann man leben, denn diese Menschen haben eben einfach eine andere Meinung, die man nicht teilt.

Von Hass ist man da noch weit entfernt.

Ich kenne aber auch genug Internet-Kommentare, insbesondere von Facebook, in denen man nur Hass und kein einziges Argument findet.

@ um 17:29 von purzelchen

Volle Zustimmung.

Noch dazu ist die Tagesschau ja nicht einmal in der Lage es AUF DEUTSCH zu sagen ... stattdessen eben nur neu-Deutsch "hatespeech". Man will wohl "cool und modern[1]" sein. Das wirft ein gewisses Licht auf die Denkweise dort in Hamburg ...

[1] englische Aussprache bitte noch ...

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Don't feed the trolls!

"Bitte nicht die Trolle füttern!" Diese Internet-Weisheit haben doch sicher auch unsere ehrwürdigen ARD-Journalisten bestimmt schonmal gehört, oder? Wenn ihr hier anfangt öffentlich zu schluchzen und zu quengeln, oder gar Vergeltung zu schwören und Euch kämpferisch zu geben etc., massieren sich Eure Peiniger nur ihre verkümmerten Genitalbereiche. Ihr gebt ihnen doch genau die Anerkennung die sie immer suchten, als sie - frustriert ob ihrer eigenen generellen Impotenz und Bedeutungslosigkeit - Euch mit Beleidigungen piesackten. Lasst es doch, bitte. Das endet alles nur in Tränen!

Legt Euch 'ne dicke Haut zu und ignoriert die Hasskommentare, während Ihr Eure Arbeit unbeirrt weiterführt. Nichts ärgert Trolle mehr als das!

@17:42 von purzelchen

Sie schreiben: "Informationelle Selbstbestimmung bedeutet auch, dass im oeffentlichen Raum ohne grossartige Ruecksicht auf Gefuehle diskutiert werden koennen muss."

In einem anderen Forum wurden z.B. nach der Überschwemmungskatastrophe 2013 den Geschädigten in Internetforen pauschal unterstellt, sie hätten ihr Elend selbst verschuldet und ihnen Schmarotzertum vorgeworfen. Was meinen Sie, wie sich die Opfer da fühlen? Anders Beispiel: Eltern, deren Kinder auf tragische Weise ums Leben kommen, wird in aller Öffentlichkeit ohne jedwede Kenntnis der näheren Umstände in den rüdesten Worten Verantwortungslosigkeit vorgeworfen. Diese Menschen stehen unter Schock und werden in Internetforen auch noch öffentlich beschimpft. Ich wünsche Ihnen nicht, dass Sie jemals in eine solche Lage kommen, aber ich versichere Ihnen, Sie würden Ihre Meinung radikal ändern. Die Liste ließe sich fortsetzen ...

re 16:03 von Deutscher Arbeiter

Wäre es nicht besser, man könnte einen Artikel im Tagesschau Forum nur mit dem eigenen Klarnamen (mit Nachweis) veröffentlichen und nicht mit Pseudonym?

1. Sie haben im Artikel doch lesen können, dass Beleidigungen inzwischen auch unter Klarnamen verschickt werden. Hier hilft wirklich nur ein Umdenken in der Diskussionskultur...

2. Sie haben keine Problem Ihren Klarnamen zu nennen - Ich würde das nicht ohne weiteres und gerne tun, da ich nicht nur zu diesem Thema kommentiere.

3. Wie soll der Nachweis über den Namen geführt werden? Ich habe ein De-Mail- Konto, viele andere aber nicht! Wenn Sie verbindliche Nachweise fordern, würden dadurch zwangsläufig User aus dem Ausland ausgesperrt - Ich denke da z.B. an unsere geschätzten User aus California, Brasilien und Thailand.

17:39, Stefanqwer

>>Die so gen. "hatespeech" entstammt weniger den Ecken der Rechten oder Linken, sondern der Impuls kam aus den Redaktionen, die sich im Hass und verfälschten Meldungen gegen Putin und andere kaum übertreffen konnten. Nun also auch (der zu recht unbeliebte) Trump. Hohn, Hass und Spott aber sollten aus der Poliltik und Bevölkerung kommen, nicht aus den Redaktionen.<<

Es ist bekannt, daß Ihnen die Berichterstattung über den Themenkomplex, der mit Putin zusammenhängt, nicht gefällt. Sie unterstützen die Positionen dieses Herrn hier ja bedingungslos.

Deswegen ist natürlich eine "Meinungsäußerung" wie "Stirb, dumme Neger-Fotze!" mehr als verständlich, wenn ich Sie richtig verstehe?

Kleiner Vorschlag

Einen Vorschlag: gegen einen filter, der die 100 meistgebräuchlichen Schimpf und fäkalworte hätte wohl kein User etwas einzuwenden. Wahrscheinlich wären damit 80% aller schundkommentare schon zuvor im virtuellen Mülleimer. Der Rest, wäre dann eher etwas für den Staatsanwalt. Vielleicht sollten die ÖR einmal bei Lehrenden, polizei oder der Beraterin vom Arbeitsamt nach hören, welche hasskommentare diese täglich zu hören bekommen. Mit Gesicht & meist auch folgenlos.

@18:04 von El Chilango

"Wieso werden dann die meisten meiner Kommentar, die "politisch inkorrekt" zu "kritischen Fragen" formuliert werden, aber ohne formal ein "Hasskommentar" zu sein, nicht freigeschalten??"

Möglicherweise liegt es daran, dass Ihre Kommentare gerne auf unwahren Tatsachenbehauptungen beruhen und wohl in etlichen Fällen auch zu sehr vom Thema des jeweiligen Artikels abweichen.

Meinungen gegen Hasskommentare!

Das Problem ist liebe Tagesschau das die Medien andere Meinungen nur schwer zulassen.

Beispiel.: Ukraine, Irak, Afghanistan oder Syrien

Da konnte man westliche Propaganda sehen.
Die Leute im Netz die Kritik übten an dem Westen speziell USA wurden größtenteils gesperrt oder ausgeschlossen.

Wenn die Kanzlerin Politik gegen die Bevölkerung macht und trotzdem kaum Kritik von den Medien bekommt tja?

Auch Themen der Bevölkerung kamen nie groß in den Medien.

1. US Besatzung
2. Artikel 146 GG/ Verfassung
3. Rohstoffkriege des Westens
4.NSA Skandal
5. Folter seitens USA

Und die folgende Konsequenz also eine Abkehr von den USA.

Man kann die USA-Demokratie nicht gut heißen wenn sie Angriffskriege führt, foltert, die US Polizei auf die eigenen Leute schießt oder gar Freunde ausspioniert! Das ist dann keine Demokratie mehr.

Da muss man eine Abkehr von den USA nunmal vornehmen.

Hasskommentare oder Beleidigungen mache ich nicht.

Ich bin aber erbost über das nixtun der Regierung.

Journalisten & Medien sind offenbar die neusten Volksfeinde

Bei einigen Kommentatoren geht es hier meist nur um das bashen der Tagesschau Redaktion.
Oftmals kommen dabei immer die gleichen
Sätze & Zitate aus einer gewissen Filterblase zu vorschein.
So wie die 98% ARD - Harvard-Studie , welche mit falschen Eckdaten aufgestellt wurde.
Positve Berichte wurden ignoriert
Berichte zählten schon als negativ , wenn Trump direkt zitiert wurde
als auch, wenn etwas passierte über das berichtet wurde was für Trump negativ war.
Desgleichen sind hier auch immer die Kommentare wenn es um eine gewisse Alternative geht.

@um 18:15 von fathaland slim

"Es beschreibt das, was früher mit "Anstand", "gutem Benehmen" und "Kinderstube" bezeichnet wurde."

NEIN! Die politische "Korrektheit" geht weit über dies hinaus, denn es wird ERZWUNGEN und es werden "gesellschaftlich Aussätzige" durch unbewiesene TOTSCHLAGBEGRIFFE erzeugt! Die politische "Korrektheit" ist eine GEDANKEN- und VERHALTENSKONTROLLE die ein Fehlverhalten demnächst wohl mit juristischer Verfolgung belegen will!

Bei "gutem Benehmen" geht es um VERHALTEN, bei der politischen "Korrektheit" geht es um MEINUNGEN und GEDANKEN. Das sind zwei ganz andere Sachen!

Am 27. Mai 2017 um 16:21 von MABRI

Sehe ich völlig anders.
Kommentare sind oftmals interessanter und näher an der Wahrheit als der zusammengetexte OFF-Ton.
Und das ist nur die unzensierte genehme Kritik. den Rest muß man sich zwischen den Zeilen rauslesen wie in der DDR.

@GeMe 17:47

Ich lese regelmäßig auf der Webseite der AfD. Ich finde diese sehr aufschlussreich.

Da kann ich keine Kommentare schreiben aber das macht nichts.

Vor Facebook fürchte ich mich ein bisschen. Ein falscher Klick und man ist komplett bloßgestellt.

Ich sehe mich mit meiner politischen Einstellung leicht rechts.

Ich habe zur Kenntnis nehmen müssen dass eine sachliche Diskussion mit einigen Leuten überhaupt nicht möglich ist.

Die Bezeichnung "brauner Mob " betrachte ich als schwere persönliche Beleidigung. Das ist mir nicht hier bei der TS passiert - das war eine regionale Seite. Da geht mir schon mal die Hutschnur hoch, ganz nach der Devise: wie man in den Wald hineinruft. ...

Facebook? Ich lege keinen Wert auf eine mit einer Axt eingeschlagene Haustür, Fäkalien im Eingangsbereich, ein abgefackelter PKW (der nicht mal meiner ist ) oder schwarzem Lack auf den Fensterscheiben.

Also nur anonym.

Und hier ist eine überwiegend sachliche Diskussion möglich.

Alleine wenn ich die Ueberschrifen von NRK (deren Internettauftritt) und der TS zu den gleichen Auslandsthemen vergleiche, staune ich immer wieder ueber die zum Teil ordinaeren Formulierungen bei der TS. Einige Beispiele wurden ja schon genannt. Was sollen diese Ueberschriften bewirken? Die TS ist doch keine Bildzeitung.

Der eigentliche Text ist dann in der Regel recht sachlich formuliert, aber oft nicht so "Ohne". Man muss uebrigens nicht "Faekalienworte" oder aehnliche Schimpfworte benutzen, um andere Menschen zu beleidigen. Dass es anders sehr gut geht, zeigen die Damen und Herren der TS besonders in ihren Kommentaren - und wundern sich dann, wenn sie deutliche Antworten von Menschen bekommen, die zwar verstehen, dass sie als Gruppe mal wieder auf schlimmste Weise vorgefuehrt oder gar beleidigt wurden, aber sich nicht so proffessionel ausdruecken koennen.

Gesprächskultur

Die These, dass „gesichtslose“ Beleidigungen leichter fallen, ist m. E. richtig. Ob dieses Experiment sich dazu eignet, die Gesprächskultur von Menschen zu verändern bezweifle ich. Ich befürchte, dass die hass-kommentar-schreibende Gruppe an einer kritischen Konfrontation wohl nicht interessiert ist. Es ist natürlich begreiflich, dass Journalisten versuchen wollen, sich konstruktiv gegen respektlose Verbalangriffe zu wehren. Man sollte aber nicht zu viel Energie investieren, damit gibt man dem Thema und somit den Menschen, die sich verbal nicht benehmen können zu viele Raum. Ein „Live-Event“ (den Begriff finde ich problematisch & reißerisch) könnte einen gewissen Sensations-Gaffer-Effekt hervorrufen. Ich denke die besten Argumente der öffentlich-rechtlichen Journalisten liegen in ihren Händen: investigative, ehrliche, nicht auf reißerische Schlagzeilen ausgelegte und mit Hintergrundinformationen ausgestattete Berichterstattung. Dafür zahle ich dann auch gerne meine Beiträge.

Kritik!

Das nächste ist das die Tagesschau zensiert indem sie die Kommentar Funktion limitiert.
Oder Meinung die zu kritisch sind sachliche Meinungen nicht zulässt.

Niemand wird der Tagesschau einen Vorwurf machen wenn Sie Beleidigungen aus der Diskussion entfernt.

Man wird der Tagesschau aber berechtigt einen Vorwurf machen wenn sie sachliche Kritik zensiert oder streicht.

Sachlich: Tatsachenbasiert, ohne bestimmte Personen in den Medien an den Pranger zustellen.

Zbsp.: der böse putin
Während dessen Demokratie bringende Amerikaner!

Also die Medien sind prowestlich und damit zum Teil Propaganda!

Genauso die GEZ zwangsgebühr!
Sagt doch schon alles oder?

Diskussionskultur

Ein wichtiges Thema. Ich denke Sie packen das falsch an. Das Ergebnis ist bekannt. Die Authentizität der Ergebnisse kann NICHT garantiert werden. Aufgrund dieser Erkenntnis sollten Sie die Aktion lieber stoppen, sofern Ihnen Diskussionskultur ein ehrliches Anliegen ist.
Ein weiterer Grund: Diskurskultur hat mehr Ebenen als die Aktion beleuchten wird.
Trotzdem: Viel Erfolg!

Kommentarrichtlinien

Wie kann es sein,dass trotz klare Kommentarrichtlinien (Bashing)Posts mit "bad" Inhalte veröffentlicht werden?

Ich tendiere von Natur aus ...

... nicht zur Respektlosigkeit oder gar zur Nutzung vulgärer Begriffe. Trotzdem wird die geschätzte Hälfte meiner Kommentare hier nicht freigegeben - warum auch immer. Eventuell will man sich ja ein gewisses Mehrheitsgefühl für die eigenen politischen Einstellungen schaffen, so als Forumsfilterbläschen.
Aber warum ich jetzt ausgerechnet mit Herrn Gniffke oder Frau Reschke direkt kommunizieren sollte, wird das sahnige Geheimniss der ARD bleiben. Wenn ich Lust auf eine Diskussion mit dogmatischen Ideologen habe, schau ich lieber mal nach, ob mein Staatsbürgerkundelehrer noch lebt.
Und wenn Sie einen zivilisatorisch anständigen Disput führen wollen, fangen Sie wieder mit objektiver und wahrhaftiger Berichterstattung an - Aktuelle Kamera hatte ich in meinem Leben genug. Verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen ist vielleicht hartes Brot ... aber nicht unmöglich.

@Plasterstein 18:33

Sie schreiben: "politische "Korrektheit" geht weit über dies (Anstand, gutes Benehmen, Kinderstube) hinaus, denn es wird ERZWUNGEN und es werden "gesellschaftlich Aussätzige" durch unbewiesene TOTSCHLAGBEGRIFFE erzeugt! Die politische "Korrektheit" ist eine GEDANKEN- und VERHALTENSKONTROLLE die ein Fehlverhalten demnächst wohl mit juristischer Verfolgung belegen will!"

Bitte nennen Sie uns doch mal einige solche Totschlagbegriffe, die von etablierten deutschen Politikern, der Tagesschau und anderen Medien, die Sie als "Mainstream" bezeichnen, verwendet werden. Der Abgleich mit dem, worum es hier unter dem Begriff "Hasskommentar" geht, dürfte interessant werden.

@fathaland slim 18.15

pc ist das, was früher "Anstand" "gutes Benehmen" war? Wenn es doch so wäre...
Ich empfinde die PC, die besonders von bestimmten Kreisen so vor sich hergetragen wird als Gedanken- und Sprachkontrolle. Da denke ich eher an Zensur und an Orwell'schen Neusprech, weil bereits Themen zu diskutieren nicht mehr politisch opportun ist. Wo aber Denkverbote und Tabus zunehmen, da darf man sich über Ausgrenzung und eine Spaltung der Gesellschaft auch nicht wirklich wundern. Zumindest ein Stück weit ist die übertriebene pc dafür verantwortlich.

@um 18:40 von Nemesis87

Auch hier wieder größtenteils Zustimmung.

Einzig bei der "Zwangsgebühr" muß ich mich ausklinken, denn VON ALLEN finanzierte und vor allem unabhängige Medien haben THEORETISCH die Chance das Volk vor einer neuen Diktatur zu warnen. Bei Medienanstalten im Privatbesitz gibt es keine VORGABE zur Neutralität/Objektivität und dort kann Meinung verbreitet werden wie sie lustig sind. Das ist eindeutig schlechter wie das Beispiel Italien mit dem Medienmogul Berlusconi gezeigt hat.

Leider zeigt aber die Tagesschau unter dem Chefredakteur Gniffke, dass man das GEBOT der Objektivität ignorieren "darf" und vor allem auch kann.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/ukraine-berichterstattung-
fehlschuesse-der-ard-13188001.html

Gniffke zur Einseitigkeit in der Ukraine-Berichterstattung und zu gemachten Fehlern: „Es gibt keinen Grund, sich für Fehler zu entschuldigen oder in der Berichterstattung nun gar ,gegenzusteuern‘.“

Wer sich konstruktiv an der Diskussion beteiligt, ...

... soll das gerne anonym tun.

Wer das nicht tut - und anonym bleiben will - gehört nicht hierher. Kritik ist OK, aber beleidigende und herabwürdigende Sprache nicht.

Natürlich gibt es da immer einen Ermessenspielraum, aber dafür ist ja genau die Moderation da, und es liegt in ihrer Verantwortung zu selektieren und ggf. Beiträge abzulehnen.

Nach meiner - höchst subjektiven - Einschätzung ist die metaTS-Moderation eher tolerant und lässt mehr durch, als ich das vielleicht tun würde. Aber meistens ist es noch akzeptabel.

Woran Das wohl liegen mag?

@phme um 17:37 "Offen gesagt finde ich nur selten wirklich sachliche Kritik, auch in diesem Forum. "

Ja, seltsam nicht? Man könnte fast denken...

@um 18:41 von wm

Bashing? Wieso "bashing"? Es gibt KRITIK (an der Tagesschau/ARD) die VÖLLIG LEGITIM ist ...

Wenn Sie jegliche Kritik als "bashing" bezeichnen und dann verbieten/zensieren wollen, dann sollten Sie diese Einstellung mal ernsthaft überdenken! Sie ist zutiefst UNDEMOKRATISCH, denn wer definiert was "bashing" und was noch legitime Kritik ist? Das GEHT NICHT und einzig BELEIDIGUNGEN sollten von der Tagesschau herausgefiltert werden. Leider wird mehr als dies gestrichen ...

Nur noch eines: NIEMAND ist ohne Fehler ... und deshalb MUSS Kritik erlaubt sein! Die politische "Korrektheit" tut leider aber so als ob sie der Weisheit letzter Schluss ist ... und genau deshalb ist sie arrogant und voller Scheuklappendenken!

@ um 18:40 von Nemesis87

"... Man wird der Tagesschau aber berechtigt einen Vorwurf machen wenn sie sachliche Kritik zensiert oder streicht. ..."

Das sehe ich genauso. Was ich aber auch festgestellt habe ist, dass mittlerweile viel mehr kritische Kommentare freigeschaltet werden, als beispielweise noch vor zwei/drei Jahren. Die ARD befindet sich also auf einem guten Weg (hoffe ich doch ;-) ).

Richtige Richtung

Seit ca. ´96 bin ich im Internet bzw. in diversen Foren unterwegs. Seit einigen Jahren verliere ich jedoch die Lust am Kommentieren und schreiben. Ich habe mich aus fast jedem Forum zurückgezogen und lese auch z.B. die Kommentare auf Tagesschau.de immer seltener.

Seit einigen Jahren ist das Miteinander im Netz einfach nur noch "sch ... lecht" geworden. Um es nett auszudrücken.

Ich bewege mich (leider) nur noch in Foren, in dem sehr strenge Regeln für das höfliche Miteinander bestehen und nur vernünftige und durchdachte Meinungen akzeptiert werden. Alle anderen /alles andere wird dort rücksichtslos gebannt.

Natürlich wird uns in diesem Forum öfters mal eine "Diktatur" oder eine "Erstickung" einer freien Diskussionskultur vorgeworfen. Das ist uns aber egal, denn es funktioniert.

Ich bin gespannt, ob Jan B. Herrn T. auch in einem persönlichen Gespräch als "Kacktyp" bezeichnen würde.

Die Aktion der ARD empfinde ich als ersten Schritt in die richtige Richtung.

@17:00 von odindona: political correctness

Ich möchte zunächst auf den Beitrag um 18:15 von fathaland slim verweisen, dem ich nur voll zustimmen kann.

Vielleicht haben Sie kürzlich auch die Berichte zur "political correctness" verfolgt.

Auf dem Kölner Parteitag forderte Frau Dr Weidel von der AfD, dass die "Political correctness" auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.

Im Nachhinein hat sie dann den NDR verklagt, weil in der Satire Sendung EXTRA3 Herr Ehring ihrer Forderung nachgekommen ist, die political correctness oder, auf Deutsch gesagt, den Anstand fallen ließ und sie als "Nazi-Schlampe" bezeichnete.

Gehe ich recht in der Annahme, dass Sie solche Umgangsformen bevorzugen?

Ich finde es schöner, wenn man und höflich miteinander umgeht. In der Sache kann dabei aber durchaus heftig diskutiert werden.

18:33 von Pflasterstein

@um 18:15 von fathaland slim

"Es beschreibt das, was früher mit "Anstand", "gutem Benehmen" und "Kinderstube" bezeichnet wurde."

NEIN! Die politische "Korrektheit" geht weit über dies hinaus, denn es wird ERZWUNGEN und es werden "gesellschaftlich Aussätzige" durch unbewiesene TOTSCHLAGBEGRIFFE erzeugt! Die politische "Korrektheit" ist eine GEDANKEN- und VERHALTENSKONTROLLE die ein Fehlverhalten demnächst wohl mit juristischer Verfolgung belegen will!

Bei "gutem Benehmen" geht es um VERHALTEN, bei der politischen "Korrektheit" geht es um MEINUNGEN und GEDANKEN. Das sind zwei ganz andere Sachen!
///
*
*
Vollste Zustimmung.
*
Anders konnte man das komplette Verwaltungsversagen in dieser Republik ja nicht mehr schönreden.

aber schön und wichtig ist, daß unser justizminister

nun ganz klare regeln in seinem neuen buch aufgestellt hat. jeder ist ein rechter, der nicht links von ihm steht und nicht die SPD wählt. nach diesem gedankengut ist man dann auch schnell rassist, aus sicht des herrn maas!

@ TS-Redaktion

Liebe TS-Redakteure...

...eure Einseitigkeit ist zum Schreien. Es waren selbstverständlich die "Rechten", die in den 70ern, mit Hasskommentaren begonnen haben. Dass es zeitgleich auch "Linke" insb. in der Hausbesetzerszene gab, die mit Hassparolen z.B. auf die Polizei "überzeugten".. Ach was! Schwamm drüber!

Es ist diese ideologische Einseitigkeit, die vielen aufgeklärten und informierten Lesern und Zuschauern schwer zu schaffen macht. Man fragt sich: wie schaffen es die Journalisten eigentlich, sich trotz aller Quellen & aller Recherchemöglichkeiten & trotz des Dogmas der Objektivität so offensichtlich in ihre eigene ideol. Weltsicht zu verrennen, dass ihnen der Blick über den Tellerrand überhaupt nicht mehr gelingt!

Dass ihr daher selbst immer öfter zur Zielscheibe für Versuche eurer Delegitimisierung werdet, ist eure ureigenste Schuld! Also bitte nicht "heulen". Nichts desto trotz & bei aller Kritik: Der Ton sollte gewahrt bleiben! Zumindest in diesem Punkt bin ich ganz bei Ihnen

Kernprobleme

Die Kernprobleme scheinen eher zu sein, das eine Menge derjenigen die kommentieren, offenbar glauben das höfliche Umgangsformen, etwas das sie für sich selbst jederzeit reklamieren würden, bei anderen Menschen und vor allem bei Journalisten/innen nicht angewandt werden muss, sofern sie nicht ihrer Meinung sind. Darüber hinaus glauben dieselben Personen offenbar das Nachrichten nur dann welche sind, wenn sie ihre eigenen Ansichten widerspiegeln. Eine insgesamt fatale Grundhaltung zu zwei nicht unwesentlichen Eckpfeilern einer Demokratie. Pressefreiheit und Meinungsfreiheit.

@ um 17:34 von Frank_Furter

"... Ein demokratischer Staat muss auch konträre Meinungen aushalten können, sonst ist es kein demokratischer Staat. ... "

Es kommt aber immer darauf an, wie diese Meinungen geäußert werden.

Sind es sachliche Kritiken, die zensiert werden, gebe ich Ihnen 100% Recht.

Aber jemanden/eine Gruppe zu beschimpfen ist eine andere Geschichte. Und wenn das heutzutage einige nicht mehr auseinanderhalten können, schiebe ich das auf die Verrohung der Sitten. Wenn Sie in der DDR oder in Westdeutschland in den 60er/70er Jahren einem Leher oder Polizisten ein Schimpfwort an den Kopf geworfen hätten, hätte es mit großer Wahrscheinlichkeit Konsequenzen gegeben. Heute ist das anscheinend schon so normal, dass sich viele den Aufwand schenken.

Ich habe kein Problem damit,

Ich habe kein Problem damit, Artikel mit meinem vollem Namen zu kommentieren. Ich heiße Jan Kuchenbecker. Ich noch nie Journalisten oder andere Menschen im Netz persönlich angegriffen und war immer um Sachlichkeit bemüht.
Trotzdem habe ich auch auch hier den Eindruck, dass Kommentare, die nicht mit dem Tenor des Artikels übereinstimmen, all zu oft (nicht regelmäßig) "herausmoderiert" werden.
Dass das bei vielen Usern einen Eindruck von tendenziöser Berichterstattung erweckt, ist durchaus nachvollziehbar. Rechtfertigt aber natürlich keine Beleidigungen oder persönliche Angriffe.
Es geht meiner Meinung nach vielmehr um einen Glaubwürdigkeitsverlust auch ÖR-Medien. Der darüber empfundene Frust läßt sich im Internetzeitalter halt nur viel schneller und vorallem breiter artikulieren, als z.B. mittels Leserbrief.

Zu „Hate speech“: 1. Eine

Zu „Hate speech“:
1. Eine befriedigende Definition von "hate speech" gibt es nicht. Es wäre demnach eine Art Gummiparagraph, mit dem man nonkonformistische Meinungen verfolgen könnte: Das Gegenteil der Meinungsfreiheit.
2. Bei der Unmenge der Posts im Netz bräuchte man eine gigantische Zensurbehörde. Wollen wir das wirklich?
„Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden“: Das hat Rosa Luxemburg gesagt.
Und nun zum Beginn des Artikels, der „Hure, „Verbrecher“ und „Volksverräter“ nennt. Ein Gericht hat kürzlich festgestellt, dass „Nazi-Schlampe“ für Frau Weidel keine Beleidigung darstellt. Offenbar kommt es drauf an, welche Richtung man beleidigen darf und welche nicht. Ob „Verbrecher“ und „Volksverräter“ immer Beleidigungen darstellen, das ist eine kompliziertere Sache. Hier müsste erst juristisch geklärt werden, ob eindeutig gegen Gesetze oder gegen den Amtseid verstoßen wurde.

I

@phme: Es wird immer solche

@phme:

Es wird immer solche Menschen geben. Ich weiss, diese Antwort wird manche Betroffene nicht zufrieden stellen, aber ich weise nochmal auf die i.d.R. immer vorhandene [x] Ignore / Hide / Ignornieren / Verstecken Funktionen hin.

Was mich selbst angeht, ich bin ein ziemlich empfindliches Wesen, ich weiss wie es sich anfuehlt ganz tief getroffen zu werden. Trotzdem muss ich auf dem Prinzip bestehen, mir selbst auszusuchen von welchem Autor ich fortan noch etwas sehen/lesen will.

Wenn das haltherzig wirkt, tut mir das leid. Es aber eine leichte Entscheidung, wenn ich die Prioritaetenliste durchgehe.

um 16:21 von Johannes48

"Es gibt natürlich Menschen, die auch ohne Anonymität ihre Hasstiraden und kruden Meinungen verbreiten. Ich bin aber nach wie davor davon überzeugt, dass die Anonymität im Netz diese Erscheinungen wesentlich befeuert."

Ja, ich stimme Ihnen zu.
Die Sache ist nur, dass diese ganze Internet-Kommunikation dies 1. BEREITS angelegt/angeregt hat, 2. diese Handhabe Internet unumkehrbar ist, und somit nicht mehr zu stoppen ...

Vielen Dank der TS-Redaktion und allen anderen Medien, die sich stets dagegenstemmen. Ein paar User werden bestimmt davon aufgerüttelt ... Weiter so!

17:18 von fathaland slim

Sie verstehen es vielleicht so, für mich ist es ein ganz normaler Sammelbegriff, ohne irgendeine Wertung, also weder beleidigend, noch besonders positiv. Deswegen gebe ich Ihnen den wirklich gut gemeinten Rat, Dingo neutral zu lesen, sprich ohne persönliche Wertung, denn dann kommt es auch nicht zu Fehlinterpretationen. Bei Unklarheiten darf aber gerne hinterfragt werden, nicht aber gewertet.

18:00 von Pflasterstein ... Das ist leichtfertig ...

"was ist Hass und was ist Beleidigung" ..
Wer nicht in der Lage ist solcherlei zu unterscheiden, dem darf man wohl ohne zu übertreiben sozialisatorische Defizite unterstellen.
Hass ist eine normale menschliche Regung und natürlich darf man diese sowohl fühlen, als auch in Worte kleiden und natürlich sollte man dergleichen auch erkennen.
Etwas anderes ist, wenn man die Plattitüde des Hasses benutzt um den "Anderen" nieder zu machen, um "Mundtotheit" zu oder ein falsches Drama zu erzeugen etc. Das ist provokativ, verlogen, oder wie immer man es bezeichnen mag.

Was eine Beleidigung ist beruht vielleicht auf kulturellen Eigenarten, hat aber im Diskurs nichts zu suchen - im Streit, auch um Meinungen, geht es um sie Sache, persönliche Herabsetzungen haben selbst dort nichts zu suchen, wo sich der Kontrahent unredlich verhält - letzteres darf man ihm aber hoffentlich durchaus noch sagen.

zu verstehen wäre:

Hier ein Beispiel was ich darunter verstehe.

Der Parteivorstand der SPD sendete heute folgenden Tweet:
"Allen Musliminen und Muslimen wünschen wir ab heute Abend einen gesegneten Ramadan"

Retweetet wurde dieser Tweet von Herrn Gunnar Lindemann Berliner AfD Abgeordneter mit folgenden Worten:
"SPD - die Scharia Partei

Da weiß man Bescheid was nach der Bundestagswahl kommt. Gerade wurden übrigens in Ägypten Christen ermordet."

Ich damit ist der Unterschied zwischen sachlicher Argumentation und Hass-Kommentar etwas klarer.

Gute Aktion

Die Leute die sich darüber aufregen sind die, die weiter anonym ihren Sch**** verbreiten wollen und zu feige sind ihre Meinung persönlich zu vertreten.

19:34 von grottenolm

Aber jemanden/eine Gruppe zu beschimpfen ist eine andere Geschichte.
.
es kommt immer darauf an was für ne Gruppe !

Es werden sich wohl kaum

Es werden sich wohl kaum diejenigen melden, die wirklich hassen und ihren Hass zielstrebig im Netz verbreiten zu versuchen. Viel mehr werden sich irgendwelche dumme Übermutige melden, die dann platt geredet werden oder irgendwelche Trolle, die einfach mal ein bekanntes Gesicht beleidigen möchten und sich der Sache wegen Argumente aus den Fingern ziehen. Ich erwarte von der Sendung einen geringen Unterhaltungsfaktor und ich bin schon etwas genervt wenn ich nur davon höre, aber ich werde es mir trotzdem anschauen und vielleicht bin ich ja dann überrascht.

19:00, deutlich

>>Ich empfinde die PC, die besonders von bestimmten Kreisen so vor sich hergetragen wird als Gedanken- und Sprachkontrolle. Da denke ich eher an Zensur und an Orwell'schen Neusprech, weil bereits Themen zu diskutieren nicht mehr politisch opportun ist. Wo aber Denkverbote und Tabus zunehmen, da darf man sich über Ausgrenzung und eine Spaltung der Gesellschaft auch nicht wirklich wundern. Zumindest ein Stück weit ist die übertriebene pc dafür verantwortlich.<<

Die Kreise, von denen Sie reden, kenne ich offensichtlich nicht.

Und auch von Themen, die es nicht mehr opportun wäre zu diskutieren weiß ich nichts. Der Verweis auf Orwell von denen, die solches behaupten, ist mir allerdings geläufig. Herr Orwell kann sich leider nicht mehr dagegen wehren, für eine solche Agenda zum Kronzeugen ausgerufen zu werden.

Von Denkverboten halte ich gar nichts, von Tabus, was gewisse Verhaltensweisen angeht, schon mehr.

All diese Klagen sind für mich, Verzeihung, rechter Opfersprech.

@info

dem schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so schöne, klare worte kleiden!

Was ist zu tun?

Wer die Freiheit, die Demokratie in
seinen Händen hält, diese missbraucht, ist mangelhaft gebildet und unerzogen!
Eine Reparatur ist nicht möglich! Es gibt nur die Möglichkeit, dass der Rest der Leser,
der User usw. diese Kloaken-Kultur im Netz total ignoriert, aussperrt, ihre Koordinaten
für immer löscht und sperrt! Wenn wir das Netz nicht "sauber" halten, von dieser
Kloaken-Kultur, dann verrohen die jungen Generationen und werden Schaden nehmen!

19:42, zerocool76

>>17:18 von fathaland slim
Sie verstehen es vielleicht so, für mich ist es ein ganz normaler Sammelbegriff, ohne irgendeine Wertung, also weder beleidigend, noch besonders positiv. Deswegen gebe ich Ihnen den wirklich gut gemeinten Rat, Dingo neutral zu lesen, sprich ohne persönliche Wertung, denn dann kommt es auch nicht zu Fehlinterpretationen. Bei Unklarheiten darf aber gerne hinterfragt werden, nicht aber gewertet.<<

Sie reden hier vom Begriff "Journaille". Dieser Begriff wird wirklich nur in Journalistenhasserkreisen als wertneutral betrachtet.

Das ist wirklich so.

Googeln hilft.

@kuchen

dem schliesse ich mich vollumfänglich an. ich kann das offenbar aber nicht in so schöne worte kleiden!

19:46 von GeMe

Weil hier einige immer wieder fragen, was denn unter hate-speech

zu verstehen wäre:

Hier ein Beispiel was ich darunter verstehe.

Der Parteivorstand der SPD sendete heute folgenden Tweet:
"Allen Musliminen und Muslimen wünschen wir ab heute Abend einen gesegneten Ramadan"

Retweetet wurde dieser Tweet von Herrn Gunnar Lindemann Berliner AfD Abgeordneter mit folgenden Worten:
"SPD - die Scharia Partei

Da weiß man Bescheid was nach der Bundestagswahl kommt. Gerade wurden übrigens in Ägypten Christen ermordet."

Ich damit ist der Unterschied zwischen sachlicher Argumentation und Hass-Kommentar etwas klarer.
///
*
*
Politcal correct ist also den islamisch motivierten Terror bei den ersten Befürchtungen zu leugnen, dann bei vermehrtem Auftreten nicht mehr anzusprechen, sondern ausschließlich den Hassprediger zu überlassen?
*
Das gleiche gilt sicher für das Verfallen unsererer Infrastruktur und das immer unübersehbare Verwaltungsversagen, "Hater" die einfach nicht ignorieren?

@ GeMe

"Ich damit ist der Unterschied zwischen sachlicher Argumentation und Hass-Kommentar etwas klarer."

Nein, überhaupt nicht. Denn demnach wären z.B. Jan Böhmermanns Sprüche allesamt hate speech und wären nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt. Aber genau das hat das Verwaltungsgericht anders gesehen.

Wenn also Jan Böhmermanns Sprüche keine hate speech sind, dann auch nicht der Retweet von Lindemann von der AfD.

Und genau an diesem Punkt setzt auch wieder meine Kritik an: die politische Korrektheit wird zunehmend zu einem Meinungsdiktat, das versucht, unter dem Vorwand, die Meinungsfreiheit zu schützen, genau diese abzuschaffen. Bzw. sie gibt vor, dasjenige zu bekämpfen, was sie aber selbst darstellt.

@BigOdi - Der betreffende User

war aber mit Klarnamen bekannt. Das hindert die offenbar nicht ihren Hass rauszulassen gegenüber journalisten und anderen im Netz.
Sehr Fraglich bleibt ob sie das auch im direkten Austausch so verächtlich äussern würden.

@19:24 von willi wupper sen.: Jeder ist ein Rechter

So wie Sie völlig unbegründet behaupten, dass jeder, der nicht links von Herrn Maas steht als Rechter gilt, so behaupte ich, dass für alle Anhänger der AfD jeder ein links-grün versiffter Gutmensch ist, der auch nur einen Millimeter links von der NPD steht.

So steht jetzt ihre völlig unbegründete, persönliche Meinung gegen meine. Bringt uns das irgendwie weiter?

19:55 von fathaland slim

Nein, googlen hilft nicht diesbezüglich.

Es ist ein eigentlich vollkommen wertungsfreies Wort, wie z.B. auch der Begriff Holländer für Niederländer, nur manch einer will es krampfhaft werten.

Wir müssen endlich wieder dahin kommen, Wörter nicht einer Ideologie oder ähnlichem zuzuordnen, sondern wertneutral zu lesen und zu verstehen.

Allerdings dient es in meinen Augen wunderbar als Beispiel für übertriebene politische Korrektheit.

19:58, RoyalTramp

Wer die Äußerungen eines Satirikers, über deren Geschmacksgehalt sich sicherlich streiten lässt, mit denen Herrn Lindemanns auf eine Stufe stellt, hat nichts begriffen.

Sorry, aber ist so.

@RoyalTramp

Dazu passt auch, dass Böhmermann, als es um ihn ging (TShirt, Erdogan), ganz fix die Grenzen der Satire vermeldete.

Es gibt eben, wie Sie anmerken, keine klaren Regeln. Oft ist die Frage "Satire oder Beleidigung" eine Frage der Interpretation. Und diese Interpretation ist abhängig von den Fragen:

Wen trifft es, wer wird getroffen und dann noch eine Frage des Geschmacks.

Kommunikation an Schulen

Besonders was die "Kommunikation" unter Jugendlichen, auch denen eines Ruhrgebietsgymnasiums mit sehr hohem Migrantenanteil angeht, kann ich den Post der Foristin nur bestätigen bzw. unterstreichen:

Am 27. Mai 2017 um 15:57 von Didib57

"Schaut in die Schulen, da fängt es an. Beleidigungen, Mobbing und Stalken ist dort an der Tagesordnung, da wundert ihr euch, dasS die Diskussionskultur teils zu verkommen ist. Das geht schon Jahrzehnte so. Es hieß mal, kein Kind zurück lassen, schaut in die Ghettos von Migranten."

Wie besonders die türkischen Migrantenkinder und -Jugendlichen dort über Minderheiten und politisch Andersdenkende 'herziehen', die in muslimischen Ländern und auch hier bei uns leben, dies auch mit wüsten ideologischen Grafiken in den Whatsappgruppen tun, das dürfte auch den Staatsschutz interessieren.

Was Hänschen nicht lernt....

Die jetzige Generation, außerhalb der Schulen scheint verloren. Daher sollten m.M.n. die Schulen mehr Einfluss bekommen, um derartige Umgangstöne von Anfang an zu unterbinden. Respektlosigkeiten oft von den Eltern nicht wahrgenommen, oder noch schlimmer, unterstützt, haben in Schulen nichts verloren.
Ich hätte die Hoffnung, dass das bei den meisten in jungen Jahren in den Köpfen ankommt und Früchte für den gesellschaftlichen Umgang trägt.

Naja....

Es könnte auch sein, das diese "Hasskommentare" ingesamt nur Reaktionen auf die Zustände sind, die mehr und mehr beginnen unerträglich zu werden, die aber sichtbar auch von der Presse mit system verharmlost werden.

der 1. April ist vorbei

Bahaha was für eine überflüssige Aktion - jetzt mal ehrlich, das Problem ist der Hass in den Köpfen der Menschen und man sollte sich lieber mit ihm und seinen Ursachen auseinandersetzen.

Charaktersache

(...) ohne Hass und rechte Hetze.

Und wieder scheint es nur "rechte Hetze" zu geben - als ob die andere Seite so ganz anders wäre! Manchmal treibe ich mich auf den Kommentarseiten der regionalen ARD-Sender herum, wo oftmals sehr viel deftigere Kommentare zu lesen sind. Was da schon mal von linker Seite zu lesen ist, ist keinen Deut besser als die Formulierungen der "Konkurrenz". Links und rechts nimmt sich da wenig.

Meinem Eindruck nach sind es immer wieder dieselben Kommentatoren, die dazu tendieren, sprachlich über die Stränge zu schlagen. In der Hitze des Gefechts mal eine grenzwertige Formulierung kann jedem passieren, ich nehme mich da gar nicht aus (und bin manchmal erleichtert, wenn ein Kommentar von mir gerötet wird), aber es sollten Ausnahmen bleiben. Ich schätze etliche Kommentatoren, während andere regelmäßig blutdrucksteigernde Wirkungen bei mir haben - sei es aus Fremdscham oder aus Ärger.

MfG A.

Jetzt denke ich

...und ich denke ,daß die TS eben doch einseitig ist in ihrer Berichterstattung
Ich schrieb hier einen Kommentar mit konstuktiver Kritik-ohne jemanden zu beleidigen,der wurde nicht veröffentlicht.
Waren dort unangenehme Wahrheiten drin ?
Also doch Einseitigkeit bei den ÖR

19:58 von Boris.1945: Politcal correct ist also

Ich gehe davon aus, dass Sie den Retweet des AfD Abgeordneten entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben.

Und was der Verfall unserer Infrastruktur mit dem Wunsch einen gesegneten Ramadan zu haben zu tun hat, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.

@ um 19:49 von Sisyphos3

"19:34 von grottenolm

Aber jemanden/eine Gruppe zu beschimpfen ist eine andere Geschichte.
.
es kommt immer darauf an was für ne Gruppe !"

Iss klar. Sie haben auch nichts verstanden, oder?
Lt. Ihrer steilen These darf man doch entscheiden wen man beschimpfen darf? Das macht dann jeder und wir können uns jegliche Diskussion über Respektlosigkeiten ersparen. In Ihren Augen hat jeder das Recht aus einem bestimmten Grund eine Gruppe zu beschimpfen. Oder entscheiden nur Sie wer das "verdient" hat?

@Boris.1945

Sie schreiben: "Politcal correct ist also den islamisch motivierten Terror bei den ersten Befürchtungen zu leugnen, dann bei vermehrtem Auftreten nicht mehr anzusprechen, sondern ausschließlich den Hassprediger zu überlassen?"

Wo nehmen Sie nur solche Wahrnehmungen her? Über islamistischen Terror wird in deutschen Medien in aller Ausführlichkeit berichtet. Auch darüber, wo er herkommt: aus nahöstlichen und afrikanischen Staaten, deren Strukturen nicht funktionieren und auf Terror und Korruption beruhen. Mit unrühmlichen Beiträgen unserer westlichen Welt. Einer der ersten „Establishment-Journalisten“, der vehement darauf aufmerksam gemacht - und die jetzt eingetretenen Folgen prognostiziert - hat, war Peter Scholl Latour. Seine Bücher sind noch immer sehr lesenswert. dort kann man auch lernen, wie man unsägliche Misstände beim Namen nennt, ohne unsachlich und ausfällig zu werden.

@Pflasterstein

Fällt Ihnen gar nicht auf, dass, wenn Ihre Behauptung stimmen würde, ich diese Ihre Posts jetzt gar nicht hätte lesen können? Die wären dann doch samt und sonders wegzensiert worden.
Es entspricht auch überhaupt nicht meiner Erfahrung, dass meine Kommentare geblockt werden, wenn Sie dem Impetus des Artikels zuwiderlaufen. Ich merke, dass es bestimmte Wochentage gibt, wo alle meine Beiträge, egal zu welchem Thema und mit welchem Inhalt, schon nach Sekunden gerötet sind. Vermutlich hat jeder von uns einen solchen besonderen "Freund" in der Moderation, bei dem ihm das gleiche passiert (und der übrigens auch anonym bleibt).
Von Denkverboten oder unterdrückten Meinungen merke ich gar nichts, und das müsste ich, denn ich bin in so ziemlich allen Themen nicht bei dem, was hier als "Mainstream" beschimpft wird. Im Übrigen, sich gegen neue Rechte zu positionieren ist so ziemlich das einzige, bei dem ich mir einen möglichst breiten Mainstream wünschen würde.

@RoyalTramp - Der kleine

Unterschied zwischen Böhmermann AFD Lindemann besteht bekanntlich leider darin dass Komiker (leider) geradezu Narrenfreiheit haben fast alles äussern zu dürfen was bei gewöhnlichen Politikern als rassistisch und aufhetzend gewertet wird.

um 19:55 von fathaland slim 19:42, zerocool76

d'accord

@19:58 von RoyalTramp: Jan Böhmermann

Das Gedicht von Herrn Böhmernann über Erdogan war meiner Meinung nach beleidigend. Herr Böhmermann hatte Glück, dass er sich darauf berufen konnte, dass er es satirisch gemeint hatte.

Und hier liegt der entscheidende Unterschied zu Herrn Lindemann. Der meint es nämlich völlig ernst und nicht als Satire, wenn er der SPD unterstellt, sie wolle nach der BTW die Sharia einführen.

Weiterhin unterstellt er der SPD sie würde die Morde an den Christen in Ägypten tolerieren.

Kann natürlich sein, dass man als AfD Anhänger Tweets wie den von Herrn Lindemann als völlig normale Meinung eines Politikers versteht. Was ich, nachdem was ich alles schon von AfD-Politiker lesen oder hören durfte, durchaus nachvollziehen kann.
Man steht dann allerdings ziemlich weit weg von dem, was ich unter Anstand verstehe.

@RoyalTramp, 19:58

die politische Korrektheit wird zunehmend zu einem Meinungsdiktat, das versucht, unter dem Vorwand, die Meinungsfreiheit zu schützen, genau diese abzuschaffen.

Ihr Argument wird aber erst dann eins, wenn Sie beschreiben können, inwiefern Sie denn diesem "Meinungsdiktat" ausgeliefert sind. Sonst ist es ja per definitionem kein Diktat.
Offensichtlich haben Sie doch Ihre eigene Meinung noch und äußern sie hier auch. Wer also macht es Ihnen unmöglich, und wie, Ihren eigenen Standpunkt zu behalten?
Ich selbst fühle mich überhaupt nicht in meiner Meinung bevormundet, und das, obwohl sie den meisten, z.B. hier, nicht behagt. Wenn mir dafür aber der Wind ins Gesicht bläst, kann ich schlecht einen anonymen Mainstream oder eine von dunklen Gestalten vereinbarte political correctness verantwortlich machen.

Grenzziehung

>Auf dem Kölner Parteitag forderte Frau Dr Weidel von der AfD, dass die "Political correctness" auf den Müllhaufen der Geschichte gehört.
Im Nachhinein hat sie dann den NDR verklagt, weil in der Satire Sendung EXTRA3 Herr Ehring ihrer Forderung nachgekommen ist, die political correctness oder, auf Deutsch gesagt, den Anstand fallen ließ und sie als "Nazi-Schlampe" bezeichnete.<

Sg GeMe,

sehen Sie tatsächlich keinen Unterschied darin, ob man einen "Afroamerikaner" (oder was jetzt gerade das korrekteste Wort ist) nun als "Neger" oder "Schwarzen" bezeichnet (oder mich wegen mir als "Bleichgesicht" oder "Langnase"), oder in aller Öffentlichkeit eine Politikerin als "Nazi-Schlampe"?

Gerüchteweise wurde letzteres ja von einem Gericht als zulässig eingestuft. Mein Sprachempfinden ist ein anderes.

Ich glaube nicht, dass solche Aktionen zur Befriedung der Gesellschaft beitragen.

-----

>Ich finde es schöner, wenn man (...) höflich miteinander umgeht.<

Meine Zustimmung.

MfG A.

Über die Befindlichkeiten der Journalisten

Man könnte es auch so ausdrücken wie Peer Steinbrück die aktuelle Situation bei der SPD: Ihr Heulsusen

@Zweirad

"Nach meiner - höchst subjektiven - Einschätzung ist die metaTS-Moderation eher tolerant und lässt mehr durch, als ich das vielleicht tun würde. Aber meistens ist es noch akzeptabel."

Das sehe ich nicht so. Ich finde die Moderation ist oft sehr inkonsequent. Mal kommen Postings durch, bei denen ich nur annehmen kann die wurden ungelesen durchgelassen- weil offen gegen die Richtlinien verstossend und andere Beiträge werden gefiltert, die weitaus sachlicher und vor allem sachdienlicher waren. (letztere sieht man meist ja nur an sich selbst, aber auch bei wiederholten Klagen anderer User...).

19:58 von RoyalTramp

Sie schreiben: "demnach wären z.B. Jan Böhmermanns Sprüche allesamt hate speech und wären nicht durch die Meinungsfreiheit geschützt. Aber genau das hat das Verwaltungsgericht anders gesehen."

Die Sache mit Böhmermann und dem Gericht war komplizierter. Vorausgegangen war ein Angriff Erdogans gegen eine satirische Sendung von extra3 ("erdowie, erdowo, erdogan"), diese sei beleidigend, unter der Gürtellinie und ein Angriff gegen seine Menschenrechte gewesen. Daraufhin erklärte Böhmermann, nun Herrn Erdogan zeigen zu wollen, was eine wirkliche Beleidigung unter der Gürtellinie sei, um ihm den Unterschied klar zu machen und verlas sein Spottgedicht. Dieser Argumentation ist das Gericht gefolgt. Andernfalls wäre Böhmermann tatsächlich wegen Beleidigung dran gewesen.

Offen diskutieren - und respektvoll !

Eine demokratische Gesellschaft braucht offene und kontroverse Debatten, um in der Vielzahl der Möglichkeiten den richtigen Weg zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Für alle Diskutanten müssen dabei jedoch gewisse Regeln gelten - und dazu gehören auch der Respekt gegenüber den anderen Diskussionsteilnehmern. Wer persönliche Beleidigungen, Hasskommentare und ähnliches postet, gehört nicht nur von der Diskussion ausgeschlossen, sondern ggf. auch bestraft.
Von daher begrüße ich diese Aktion als einen Weg zu besseren Umgangsformen im Netz. Betroffene Journalisten sollten jedoch darüber hinaus auch gezielt Strafanzeige erstatten, wenn sie online oder offline Opfer von Straftaten werden - auch dafür ist unser Rechtsstaat da!

@rado

"Ich bin gespannt, ob Jan B. Herrn T. auch in einem persönlichen Gespräch als "Kacktyp" bezeichnen würde"

Ich würde gerne die Gelegenheit bekommen das persönlich ins Gesicht loszuwerden, wobei die Adjektive davor dem sogenannten Präsidenten vermutlich noch weniger gefallen würden...

Sehr richtig

Besser hätten Sie die Roten und Grünen nicht beschreiben können.

Etwas arrogant

Die beschriebenen Beispiele sind natürlich unmöglich und das geht gar nicht. Was ich aber auch nicht in Ordnung finde ist der Begriff "laute Minderheit" oder vor kurzem in einem Kommentar der Begriff " Putin Trolle" beim Beispiel Syrien- und Ukraineberichterstattung. Liebe Tagesschau: Wenn man Reporter und euch als Medium beschimpft und beleidigt ist das nicht Ok, aber wenn man eurer Berichterstattung nicht zustimmt oder anderer Meinung ist, muss man nicht zwangsläufig ein Troll sein bzw. gehört unter Umständen nicht immer zu einer Minderheit.

@fathaland slim

Opfermythos und linkes Weltbild sind untrennbar miteinander verbunden.

Wo kämen wir hin bei ihrem Weltbild, wenn man nicht davon ausgehen würde das die Schuld immer bei anderen liegt und alles relativiert? Außer natürlich wenn es um die bösen Rechten geht. Für sie ist die CSU ja schon braun und Rechts=Nazi.

Die ARD Aktion erinnert mich an das GEZ finanzierte Funk das Kritiker die für ihre Meinung Morddrohungen bekommen haben zum Dialog vor der Kamera auffordern und trotz des Wissens darum und alternativen Angeboten darauf bestanden haben, um die völlig logische Ablehnung, dann als drücken vor einer Diskussion darzustellen.

Auch das in den Topf schmeißen der Pöbler mit konstruktiven Kritikern wurde dort praktiziert, da hat man sich von der linken YouTube-Sparte der ÖR genannt Funk was abgeschaut.

Alle die erzählen: hebt doch einfach die Anonymität im Internet auf. Das ist ohne totale Überwachung unmöglich und wenn man sich anguckt wie es Leuten wie Khorchidee und Samad ergeht...

da staune ich aber

Irgendwie hört sich die Initiative sehr einseitig an.

Warum wird z. B: Hoger Strohm, ein hervorragender Analytiker, konsequent aus allen Medien ferngehalten, obwohl er niemals anonym schreibt und berichtet?

Solange die Zensur gepflegt wird, sollte sich niemand wundern, dass die Sprach-Kultur immer weiter den Bach runter geht.

@purzelchen 17:32

Ich erspare mir jetzt die Textstellen zu zitieren, da ich alles was Sie geschrieben haben unterstütze. Ich denke Sie sind eher "links" eingestellt, so wie mein Vater der Gründungsmitglied der Grünen ist, während ich AfD-Mitglied bin (und im Bezirksvorstand der rechtsliberalen brasilianischen PMDB). Wenn es mehr solche Leute wie uns geben würde, wäre Ruhe auf der Welt, wenn auch nicht "Gleichlauf". Ich hoffe, dass die liberalen "Rechten" und "Linken" irgendwann einmal den Ton angeben. Man sollte sich rethorisch und höflich "bekämpfen" aber nicht mit Waffen.

Gruss aus Brasilien

Eine frustrierte Gesellschaft

Die alberne Rücksichtslosigkeit, Fahrigkeit mit der man Schimpfworte gebraucht, mag für die Betreffenden nur ein Spiel sein, aber nichts ist gefährlicher, als ein böses Spiel, das zur Selbstverständlichkeit wurde.

Die Gesellschaft, Politik, sollte sich überlegen, wo dieser Hass herkommt. Es fällt einfach auf, dass Kinder bald ihr Gewissen verlieren, und sodann recht kalt werden und die Verantwortlichen (zB manche Lehrer) sagen auch noch: Es ist nun mal eine raue Welt, lasst uns noch mehr Druck machen, damit wir die Kinder auch gut aufs Leben vorbereiten. Ich finde das eine gigantische Selbstlüge, dass Leistungsdruck naturgegeben nötig ist. Zumindest ideell muss der Verrohung der Gesellschaft ein deutliches Zeichen entgegen gebracht werden, wenn der Politik und den Meinungsführern nichts besseres als die momentane Schulbildung einfällt, die aus Menschen offensichtlich rücksichtslose Egoisten macht.

@ um 20:59 von G_Späth

"Sehr richtig

Besser hätten Sie die Roten und Grünen nicht beschreiben können."

Ein bisschen konstruktive Kritik gefällig?
Wenn Sie bei Ihrer Ansprache den "gemeinten" Kommentator zitieren oder zumindest nennen, erleichtert uns das Verstehen ungemein.
Sie können nicht davon ausgehen, dass Ihr Post direkt hinter dem beantworteten steht.
Vielen Dank

Hatespeech

Die Medien gehen doch mit schlechtestem Beispiel voran.
Solange es erlaubt ist, unter dem Deckmäntelchen der Satire "Ziegenficker..." und "Nazischlampe" zu rufen, gibt es kein Verständnis für Ihren Artikel.
Wer verbietet, dass nicht Kommentare auch Satire sein können.

@fathaland slim

PC ist eine Selbstbezeichnung des linken Gendermainstreaming erfunden wurde. Ziel war eine Deutungshoheit zu erreichen darüber was erlaubt ist zu sagen und was nicht. Alles was nicht PC ist: ausgrenzen. Die PC bestimmt aber nicht die Gesamtgesellschaft sondern die Linken. Als Linker möchten sie, @fathaland slim, natürlich nicht diese Deutungshoheit verlieren und tun so als wäre das nur ein neues Wort für eine alte Sache.

Die gute Erziehung bestand jedoch nie darin eine Schere im Kopf durchzusetzen, wie es die PC tut.

PC ist der Versuch Linken Menschen zu verbieten bestimmte Dinge offen zu denken, in der Hoffnung, die Meinung des politischen Gegners auszurotten.

Getarnt wird das dann als Diskriminierung und Ausgrenzung vermeiden, dabei ist die PC selbst eine Maschinerie, die Diskriminierung und Ausgrenzung betreibt.

@ fathaland slim

"Wer die Äußerungen eines Satirikers, über deren Geschmacksgehalt sich sicherlich streiten lässt, mit denen Herrn Lindemanns auf eine Stufe stellt, hat nichts begriffen."

Nein, Sie wollen nicht begreifen.

Böhmermann ist für uns ein Held, denn Hautpsache es geht gegen Erdogan und Trump. Da sind alle Sprüche erlaubt und "korrekt". Oder aber AfD-Politiker. Wer mir sagen will, dass Begriffe wie "Nazi-Hure" Satire seien - und das sogar noch gerichtlich verbrieft... einfach skandalös dieses Urteil - der hat den - sorry für meine Wortwahl - "Knall nicht gehört". Aber auch hier: Alle applaudieren, denn Hauptsache es geht gegen die AfD und damit gegen vermeintliche "Nazis in Nadelstreifen". Auch da wieder: Alles erlaubt! Super korrekt!

Aber wenn dann ein AfD-Politiker völlig ab personam eine Kritik an der SPD äußert und noch nicht einmal ein einziges entwürdigendes Wort von einer Qualität der "Hure" benutzt, dann schreien alle "hate speech"? Kommt ihnen das selbst nicht albern vor?

@frosthorn 20.30

kann ich bestätigen und ich finde es witzig, dass wir da dieselben Erfahrungen machen durften;-) mein besonderer Freund ist sonntags unterwegs, viele Grüße

Interessant

Das es in sozialen Netzwerken viele Hasskommentare gibt ist unbestritten, sowohl von "Rechts" UND von "Links".
Ich könnte ganze Bücher damit füllen wie oft mir "linke" Kommentaren den Schädel einschlagen wollte nur weil ich die aktuelle Migrationspolitik für einen sehr schweren Fehler halte und das dann auch erläuterte. Eine sachliche Diskussion ist tatsächlich oftmals nicht mehr möglich, da müssen sich aber auch die Medien wie die Tagesschau die Frage gefallen lassen warum durch die Art und Weise einiger Berichte und reißerischen Überschriften die Wut noch angeheizt wird.

20:09, zerocool76

>>9:55 von fathaland slim
Nein, googlen hilft nicht diesbezüglich.

Es ist ein eigentlich vollkommen wertungsfreies Wort, wie z.B. auch der Begriff Holländer für Niederländer, nur manch einer will es krampfhaft werten.

Wir müssen endlich wieder dahin kommen, Wörter nicht einer Ideologie oder ähnlichem zuzuordnen, sondern wertneutral zu lesen und zu verstehen.

Allerdings dient es in meinen Augen wunderbar als Beispiel für übertriebene politische Korrektheit.<<

Ihre Windungen helfen nicht:

"Der Ausdruck Journaille ist im deutschen Sprachraum eine abwertende Bezeichnung für Journalisten. Es handelt sich um eine Wortneubildung vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Anlehnung an das französische Wort Kanaille und bedeutet so viel wie „Presse-Gesindel“ oder „Presse-Pack“. Das Wort benennt in unscharfer Abgrenzung Journalisten in ihrer Gesamtheit oder als einzelne, die herabwürdigende und skandalisierende Un- oder Halbwahrheiten verbreiten..."

Aus: Wikipedia

@ fathaland slim

Im Übrigen ein schönes Beispiel, was hier in diesem Land seit 20 Jahren schief läuft. Vergleichen Sie mal die Satire von vor 30 Jahren und dem, was heute angeblich Satire sein will!

Ich erinnere mich z.B. noch an Kabarettisten wie Dieter Hildebrandt und Hans Dieter Hüsch! Die haben humorvoll unsere Gesellschaft auf die Schippe genommen, ohne auch nur eine einzige herablassende, erniedrigende oder wüste Beschimpfung zu benutzen.

Vergleichen Sie hierzu heute die Abartigkeiten, die sich "Comedians" erlauben und damit ganze Fußballstadien füllen! Dazu noch die Gossensprache in der derzeit dominierenden HipHop- und R'n'B-(Pop)Kultur mit ihrem latenten Antifeminismus.

Und dann wundert man sich, dass solche Dinge auch Eingang in die Alltagskommunikation finden? Gehen Sie mal an die nächste Hauptschule um die Ecke! Was dort radebrecht gesprochen wird, gleicht einer extremen Vergewaltigung unserer Sprache und Umgangsform! Das da heraus auch für die Zukunft nichts Gutes kommen kann... egal!

21:13, Ramuthra

>>Wo kämen wir hin bei ihrem Weltbild, wenn man nicht davon ausgehen würde das die Schuld immer bei anderen liegt und alles relativiert? Außer natürlich wenn es um die bösen Rechten geht. Für sie ist die CSU ja schon braun und Rechts=Nazi.<<

Wie kommen Sie, bitte, auf diese abstruse, verblasene Idee?

Geht's noch?

>>Die ARD Aktion erinnert mich an das GEZ finanzierte Funk das Kritiker die für ihre Meinung Morddrohungen bekommen haben zum Dialog vor der Kamera auffordern und trotz des Wissens darum und alternativen Angeboten darauf bestanden haben, um die völlig logische Ablehnung, dann als drücken vor einer Diskussion darzustellen.<<

Und hier fände ich es nett von Ihnen, wenn Sie diesen Satz noch einmal in verständlichem Deutsch formulieren würden. Ich habe nämlich keine Ahnung, was Sie meinen.

Am 27. Mai 2017 um 21:39 von Ramuthra

Vielleicht sollten Sie sich mal damit befassen, was mit "Links" gemeint ist.

Ich glaube kaum, dass es "linkslastige" Menschen sind, die derzeit den "korrekten political mainstream" vorgeben oder wie Sie es kurz nennen PC.

Ich wuerde da mal eher bei Parteien wie FDP, CDU/CSU und auch noch Gruene und SPD schauen.

Oder meinen Sie mit "Linke Menschen" Leute, die gut und meist ungestraft Tricksen/Schummeln und andere Menschen schamlos ausnutzen? Denn diese Bedeutung kann man dem Wort "Link" zuordnen.

@ zerocool76

Da Sie auf stur schalten, hier ein paar Quellen:

Wikipedia: "Der Ausdruck Journaille ist im deutschen Sprachraum eine abwertende Bezeichnung für Journalisten. Es handelt sich um eine Wortneubildung vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Anlehnung an das französische Wort Kanaille und bedeutet so viel wie 'Presse-Gesindel' oder 'Presse-Pack'."

Duden: "Gesamtheit der Journalisten, besonders der für die Boulevardpresse arbeitenden Journalisten. Gesamtheit der Journalisten, die Hetze betreiben, nur auf die Verbreitung verleumderischer u. ä. Meldungen aus sind."

Da sollte man vielleicht mal umdenken!

Zitat: "Alle Themen, die mit Migration oder Flucht zu tun haben, ziehen Hasskommentatoren an".

@Kommerz

"Wenn ich hier schon diese wiederholten verschwurbelten, politisch überkorrekten Doppelerwähnungen von Menschen weiblichen Geschlechts lese (z. B. „Journalistinnen und Journalisten“), die das Lesen des Artikels nur unnötig verkomplizieren und den Lesern (m/w) unterschwellig eine bestimmte Art zu Denken aufzwängen, dann wundere ich mich über Hasskommentare überhaupt nicht."

*hüstel* Wenn ich es jetzt überspitzt formuliere, müsste die TS sich bei Ihnen, dass sie daran erinnert werden, dass es Frauen in der Journalistenbranche gibt (und das wohlmöglich gleichberechtigt neben Männern)? Skandal diese Gedankenmanipulation!

Es lohnt sich bei Google mal im Bereich der Sprachforschung zu recherchieren, insbesonde über den Zusammenhang zwischen Berufschancen und verschweigen der weiblichen/männlichen Form.

Ansonsten finde ich die Aktion der TS gut. Traurig finde ich nur, dass überwiegend die Wirkungslosigkeit moniert wird, anstatt sich zu freuen, dass überhaupt was getan wird...

21:39, Ramuthra

>>@fathaland slim
PC ist eine Selbstbezeichnung des linken Gendermainstreaming erfunden wurde.<<

Noch mal: bitte schreiben Sie in verständlichem Deutsch.

Es hilft vielleicht auch, wenn man weniger Schlagworte verwendet.

Vielen Dank.

@ tisiphone

"Dazu passt auch, dass Böhmermann, als es um ihn ging (TShirt, Erdogan), ganz fix die Grenzen der Satire vermeldete."

Das ist ja das Absurde daran. Er weiß, dass er eigentlich jemanden zutiefst in seiner Würde herabsetzt und stellt mit der Behauptung, es wolle nur die Grenze der Satire ausreizen, eine Schutzbehauptung in den Raum und dafür findet er auch noch - und zwar sogar gerichtlich - Unterstützung. Jeder weiß, dass es ihm nicht um das "Austesten von Grenzen" ging, sondern gezielt um die Beleidigung, so wie es jetzt auch bei "Nazi"-Hure der Fall ist, weil es im Mom beim Publikum so enorm en vogue ist, alles und jeden zu verteufeln, der eine konservative Wertevorstellung pflegt!

Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass diese politische Korrektheit mittlerweile eine Geißel unserer deutschen Gesellschaft ist, die zunehmend Züge einer Art Gesinnungsverfolgung trägt! Wir sind zwar noch nicht die DDR 3.0, aber in dieser Hinsicht auf den Weg dahin!

20:19 von GeMe

19:58 von Boris.1945: Politcal correct ist also

Ich gehe davon aus, dass Sie den Retweet des AfD Abgeordneten entweder nicht gelesen oder nicht verstanden haben.

Und was der Verfall unserer Infrastruktur mit dem Wunsch einen gesegneten Ramadan zu haben zu tun hat, erschließt sich mir beim besten Willen nicht.
///
*
*
Da Sie den Artikel mit "Political correct ist also", beginnen, ist anzunehmen das sich Ihnen, bei beiden Punkten der Zusammenhang von Kritik und der Konstruktion von Hatespeech, erschließen lässt.

21:43 von fathaland slim

Na, wenn das bei Wikipedia steht, dann ist das natürlich auch so.
*kopfschüttel*

"Gesamtheit der Journalisten, besonders der für die Boulevardpresse arbeitenden Journalisten"
Quelle: Duden

Wir werden da aber nicht auf einen Nenner kommen, was aber auch nicht tragisch ist. Ich wünschen Ihnen und den Mitforisten einen schönen Sommerabend.

21:41, deutlich

>>@frosthorn 20.30
kann ich bestätigen und ich finde es witzig, dass wir da dieselben Erfahrungen machen durften;-) mein besonderer Freund ist sonntags unterwegs, viele Grüße<<

Mir geht es nicht anders, wobei ich noch keine festen Tage meines "besonderen Freundes" feststellen konnte.

Gruß,

FS

@20:39 von Asparagus: Sehen Sie keinen Unterschied

Ich sehe den Unterschied.

Frau Dr. Weidel hat verlangt die political correctness auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.

Was das zur Folge hätte, wurde ihr deutlich gesagt.

Wenn es sie selbst betrifft, ist Frau Dr. Weidel dann aber doch nicht gewillt die politische Unkorrektheit zu akzeptieren.

Übrigends als es gegen Erdogan ging (Böhmermann-Gedicht) bestand die AfD noch darauf, dass Satire alles darf und Herr Böhmernann vom deutschen Staat geschützt werden müsse.

21:48, RoyalTramp

>>Im Übrigen ein schönes Beispiel, was hier in diesem Land seit 20 Jahren schief läuft. Vergleichen Sie mal die Satire von vor 30 Jahren und dem, was heute angeblich Satire sein will!<<

Ich habe noch sämtliche "Titanic"-Hefte aus dieser Zeit. Ich glaube, Sie würden abwechselnd rot und blass, wenn Sie sie lesen würden.

>>Vergleichen Sie hierzu heute die Abartigkeiten, die sich "Comedians" erlauben und damit ganze Fußballstadien füllen! <<

Ich weiß wahrscheinlich, wen Sie hier meinen. "Comedy" ist nicht unbedingt Satire, denn Satire und Flachsinn schließen sich eigentlich gegenseitig aus.

"Political Correctness" <---> Hass

Political Correctness, die ursprünglich zum Schutz von Mindergheiten gedacht, angebracht und richtig war, hat sich inzwischen zu einer "Mental Desease" gewisser Gruppen entwickelt, die sich das Recht anmaßen, über das Werteempfinden großer Teile der Bevölkerung zu richten! Und das geschieht ebenfalls sehr hasserfüllt, mit Fäkalsprache und Formulierungen, die Leib und Leben Andersdenkender bedrohen.

Ganz nebenbei:
Interessanter Weise kämpfen diese Gruppen angeblich im Namen Anderer für deren Interessen , ohne dass die betroffenen "Anderen" vorher gefragt wurden.

Sachliche und themenorientierte Diskussion erwünscht

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

wir möchten Sie bitten, zu einer sachlichen und themenorientierten Diskussion zurückzufinden. Persönliche Auseinandersetzungen sind nicht erwünscht.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@ RoyalTramp

"Vergleichen Sie mal die Satire von vor 30 Jahren und dem, was heute angeblich Satire sein will! Ich erinnere mich z.B. noch an Kabarettisten wie Dieter Hildebrandt und Hans Dieter Hüsch! Die haben humorvoll unsere Gesellschaft auf die Schippe genommen, ohne auch nur eine einzige herablassende, erniedrigende oder wüste Beschimpfung zu benutzen."

Ich finde Böhermann auch infantil und extrem unlustig, aber ihn als Symbol für einen angeblichen kulturellen Niedergang oder eine Verrohung der Sitten zu bezeichnen, hieße seine Bedeutung maßlos zu überschätzen.

Vor 30 Jahren haben die Öffentlich-Rechtlichen sich noch stärker vom Privatfernsehen abgegrenzt. Heute versuchen sie mit diesem zu konkurrieren, darunter leidet das Niveau. Ein Böhmermann hätte in den 80er Jahren wunderbar zu RTL gepasst und damals sicher auch schon viele Fans gehabt.

Ditto Umfangsformen: Die waren bei vielen Zeitgenossen früher genau so schlecht wie heute, aber heute merkt man es dank des Internets viel stärker.

Besitzanspruch

@zerocool76, @fathaland slim

>[Journaille] ist ein eigentlich vollkommen wertungsfreies Wort, (...) nur manch einer will es krampfhaft werten.<

Sg Mitforisten,

wenn ich mich mal in Ihre Diskussion um besagtes Wort einmischen darf, so stellt sich mir die Frage, wer die Deutungshoheit über die Bedeutung von Wörtern hat? Ist der Duden ausschlaggebend oder das "Große Conversations-Lexicon für die gebildeten Stände" (Meyers Konversations-Lexikon) oder Wikipedia oder "das Establishment"? Wem "gehört" die Sprache?

Klar, es gibt viele eindeutige Fälle, aber noch viel mehr Zweifelsfälle, von den einen als pejorativ empfunden, von den anderen als völlig akzeptabel. Wer hat recht?

Wenn ich das Wort "Schwarzer" verwende, ist das für mich völlig wertneutral, genauso wie ich bei einem Ghanaaufenthalt "white people" und "black people" sage oder noch einfacher "obruni" und "obibini" (Twi). Manche sehen das anders.

MfG A.

p.s.: "Journaille" empfinde ich auch abwertend. Aber ist das relevant?

@ GeMe

"Und hier liegt der entscheidende Unterschied zu Herrn Lindemann. Der meint es nämlich völlig ernst und nicht als Satire, wenn er der SPD unterstellt, sie wolle nach der BTW die Sharia einführen."

Sie wollen mir erzählen, die Sprüche, die Böhmermann in den Ether entlässt, meint er alle satirisch?

These: Spätestens dann, wenn er Angela Merkel auf die gleiche Art und Weise beleidigt wie z.B. Erdogan, wird es ihm - oh Zufall - mit Sicherheit keiner abnehmen, wenn er sofort ergänzt, er würde damit nur die Grenze der Satire austesten wollen! Aber da wird dann das Publikum seltsamerweise keinen Applaus spenden... Warum wohl?

Eben, weil es mittlerweile einfach politisch korrekt ist, Andersdenkende auf herablassendste Art und Weise zu diffamieren!

Sorry, aber ich habe mit dieser Art von politischer Korrektheit fertig! Das ist das größte Unglück, welches unsere Republik befallen konnte!

Amüsiert

Amüsiert bin ich übrigens über einen Kommentator welcher hier die schönsten Worte wählt, in der Vergangenheit aber einmal damit glänzte mich aufgrund meines Namens und einen anderen Kommentator aufgrund seiner Jahreszahl zu verunglimpfen und davon schrieb das hier wohl Rechtsextreme alles unterwandert haben.
Der Kommentator schrieb dort in seinem Post übrigens nichts was mit dem Thema zu tun hatte, und sein Post wurde trotzdem freigegeben, soviel einmal dazu.
Geschenkt zu erwähnen das es nicht nur 1 Königsberg gibt und ein anderer Kommentator schon wiederholt erwähnt hat das es sich bei seiner Zahl (45) um sein Geburtsjahr handelt. Da aber mittlerweile so ziemlich jeder als "Nazi" betitelt wird sobald man Dinge wie die Migrationspolitik, Euro, EU usw. kritisiert, und auch ansonsten in absurder Art und Weise in alles mögliche ein Rechtsextremismus reininterpretiert wird, führt sowas nur noch zu Kopfschütteln und interessant ist einzig zu beobachten wie diese Begriffe eingesetzt werden.

20:23 von phme

@Boris.1945

Sie schreiben: "Politcal correct ist also den islamisch motivierten Terror bei den ersten Befürchtungen zu leugnen, dann bei vermehrtem Auftreten nicht mehr anzusprechen, sondern ausschließlich den Hassprediger zu überlassen?"

Wo nehmen Sie nur solche Wahrnehmungen her? Über islamistischen Terror wird in deutschen Medien in aller Ausführlichkeit berichtet. Einer der ersten „Establishment-Journalisten“, der vehement darauf aufmerksam gemacht - und die jetzt eingetretenen Folgen prognostiziert - hat, war Peter Scholl Latour. Seine Bücher sind noch immer sehr lesenswert. dort kann man auch lernen, wie man unsägliche Misstände beim Namen nennt, ohne unsachlich und ausfällig zu werden.
///
*
*
Können Sie prognostizieren, um wieviel es noch schlimmer gekommen wäre, wenn nur die Pegiden und nicht auch Peter Scholl Latour den kommenden Terror vorhergesagt hätten.
*
Um keinen Deut, wie es noch ein BW-Offizier als Asylant beweisen konnte.

@Frank_Furter, 22:08

Political Correctness, die ursprünglich zum Schutz von Mindergheiten gedacht, angebracht und richtig war, hat sich inzwischen zu einer "Mental Desease" gewisser Gruppen entwickelt, die sich das Recht anmaßen, über das Werteempfinden großer Teile der Bevölkerung zu richten! Und das geschieht ebenfalls sehr hasserfüllt, mit Fäkalsprache und Formulierungen, die Leib und Leben Andersdenkender bedrohen.

Sorry, das sind mir zu viele verallgemeinernde Unterstellungen auf einmal. Wer sind "gewisse Gruppen"? Was genau ist das "Werteempfinden großer Teile der Bevölkerung"? Mit welchen hasserfüllten Formulierungen wird "Leib und Leben anderer bedroht"?

Danke im Voraus für die Präzisierung.

21:56 von Laskaris

Ok, ganz kurz auch noch hierzu:

Ich schalte nicht auf stur, ich lese bzw benutze Wörter einfach nur wertneutral.
Mal ein anderes Beispiel für Sie: Ich bin als Kind damit groß geworden Negerküsse als Süßigkeit zu essen, heutztage ist die Bezeichnung verpönt, trotzdem war ich weder als Kind, noch heute ein Nazi, nur weil ich diese Bezeichnung benutzt habe.

Einige machen Wörter/Begrifflichkeiten zu schlimmen Bezeichnungen, obwohl diese dort gar nicht zu verordnen sind. Davon müssen wir endlich wieder wegkommen, meiner Meinung nach.

Im Übrigen finde ich es durchaus interessant, dass auch Sie auf diesem Wort rumreiten, auf den wirklichen Inhalt meines ersten Beitrages aber nicht witer eingehen, daher schliesse ich daraus, dass Sie meinem ersten Beitrag ansonsten zuzustimmen scheinen.

Wieso will die ARD Facebook heilen?

Ich mag keine Hassposts, und ich bin dafür, dagegen vorzugehen!
Aber doch nicht bei Facebook! Niemand ist gezwungen da mitzumachen. Wieso werden nun unsere Rundfunkgebühren dazu benutzt ein sterbendes System zu heilen?!?
Wenn die Hassposts dort ein Problem sind, dann postet doch nix mehr! Und wenn ihr sie nicht gerne lest, dann lest dort nix mehr! Lasst die sozialen Netzwerke zugrunde gehen! Entweder sie finden Selbstheilungskräfte oder sie sind nicht überlebensfähig. Und das ist dann auch gut so. Jemand, der auf Facebook mal einen Shitstort abbekommen hat, hat seine Lektion auch gelernt! Niemand wird gezwungen, dort was zu posten.

Etwas anderes ist es doch, wenn die Tagesschau einen Kommentarbereich hat und dort versucht einen zivilisierten Umgangston zu erreichen. Dort sollte man sehr wohl den rechtlichen Rahmen ausschöpfen und gegen Hassposts, wie im Beitrag beschrieben, vorgehen.

Unehrlich!

Es fängt doch schon hier im Forum an. Da hat es ein paar Foristen die der selben Meinung wie Merkel/Tagesschau sind. Die bekommen in einem Thread 10 Posts freigeschaltet, wie hier jetzt Fathaland Slim. Die anderen Foristen die diese Meinung nicht vertreten haben Glück wenn sie überhaupt ein Post freigeschalten bekommen.
Wenn ihr ehrlich sein wollt, dann druckt alles ab was nicht beleidigend ist. Und stattet die Funktion mit Like/Unlike frei.
Aber davor habt ihr Angst, da könnte eine andere Meinung entstehen.
Des weiteren solltet ihr mit euren Spielchen aufhören, wie "Kein Kommentar, Kommentarfunktion geschlossen". Oder mit eurer Überlastungsnummer, und nach der Überlastung wird die Diskussion schnell geschlossen.
Man könnte jetzt denken es geht nicht anders, aber das ist gelogen. El Mundo in Spanien schaltet alles was nicht mit Schimpfwörtern versehen ist frei, in fünf Minuten und bis 2 Uhr nachts. Desweiteren gibt es Like und Unlike Funktion.
Also ändert ihr Euch!

@21:39 von Ramuthra: linke Politcal correctness

Über die von Ihnen beschriebene political correctness, die angeblich vom linken Gendermainstraeming erfunden wurde, besteht im linken politischen Spektrum angefangen bei der CSU bis zur Partei "die Linke" weitestgehend Konsens.

Ablehnung und Widerspruch findet man nur bei der sich selbst so bezeichenden politischen Mitte rechts der CSU.

Dass sich diese politische Minderheit daran stört gewisse politische Umgangsformen einzuhalten, ist zwar unschön, muss man aber ertragen.

@fathaland slim, RoyalTramp

ein gutes Beispiel mit der Satire. Schauen Sie sich mal als Beispiel Dieter Nuhr an, der durchaus pointiert und ohne rüpelhafte Vergleiche oder Sprache auskommen kann. Wenn man sich aber seine Sendungen vor zwei, drei Jahren ansieht und heute, dann ist der Unterschied klar zu erkennen. Die Verengung der Themen und der Focus haben sich verändert und das bewirkt die Schere im Kopf oder die PC. Heute sind seine Themen Trump und immer gegen Rechts, vor zwei Jahren hat er sich gerne noch ausgiebig die Islamisten und Salafisten und ihre 72 Jungfrauen vorgenommen. Erzähle mir jetzt Keiner, dass das nicht seine Gründe hat. Der letzte, der sich mal über die Idee von Frau Merkel, Angst mit Blockflötenkonzerten zu begegnen wendet ist Ingo Appelt

In's Gesicht sagen ist sicher

In's Gesicht sagen ist sicher eine Methode, Hasskommentare zu dämpfen. Eine Andere ist, Anzeige zu erstatten. Viele Hasskommentstoren sind erstaunt, wenn sie vor Gericht zur Zahlung von stattlichen Summen ( oft einige Tausend € ) verurteilt werden. Ansonsten hat sich das " Freischalteprinzip " bei der TS bewährt. Es diszipliniert und zeigt deulich, wenn die " rote Linie " überschritten ist.

@ frosthorn

"Ihr Argument wird aber erst dann eins, wenn Sie beschreiben können, inwiefern Sie denn diesem "Meinungsdiktat" ausgeliefert sind. Sonst ist es ja per definitionem kein Diktat."

Ich schrieb "zunehmend", nicht "dass es ein Diktat sei".

"Offensichtlich haben Sie doch Ihre eigene Meinung noch und äußern sie hier auch. Wer also macht es Ihnen unmöglich, und wie, Ihren eigenen Standpunkt zu behalten?"

Sie wissen nicht, was mir schon im Kreise von Bekannten und leider auch z.B. Nachbarn passiert ist, wobei es mich nicht so sehr belastet. Aber mein Kind bekommt das leider mittlerweile zu spüren. Einige Nachbarn lassen ihre Kinder nicht mehr mit meiner Tochter spielen. Einladungen zum Kindergeburtstag werden unter fadenscheinigen Begründungen zurückgewiesen. Meine Tochter wird nicht mehr zu Geburtstagen eingeladen. Sie hat darunter zu leiden. Dieser soziale Druck ist per definitionem ein Diktat: Funktioniere wie wir es von dir verlangen oder deine Familie wird soziale Konsequenzen spüren.

Ein grosses Lob...

... an (fast) alle Kommentatoren. Trotz unterschiedlicher politischer Einstellung, zu 90% gute Kommentare. Auch an die TS-Redaktion, dass sie eine "breite" Diskussion zulässt. Die Anzahl der Kommentare geben mir Recht. Trotz grosser "Frustration" über die Ungerechtigkeit in der Welt, obwohl ich zur priveligierten Oberschicht gehöre, und somit für einige (viele) unglaubwürdig, glaube ich, dass die "Starken, Vernünftigen", irgendwann die Oberhand gewinnen und die "Oberschichten-sozialschmarotzer" in die Wüste schicken.

Gruss aus Brasilien

22:17, Paco

>>Es fängt doch schon hier im Forum an. Da hat es ein paar Foristen die der selben Meinung wie Merkel/Tagesschau sind. Die bekommen in einem Thread 10 Posts freigeschaltet, wie hier jetzt Fathaland Slim.<<

Ich bin der gleichen Meinung wie Frau Merkel?

Holla!

Das würde ich als Beleidigung auffassen und Frau Merkel wahrscheinlich auch, wenn es nicht so hanebüchen wäre.

Eine solche Behauptung ist nun wirklich nicht ernstzunehmen.

@Königsberg, 22:11

Das ist interessant. Ich habe es noch nicht erlebt, dass sich jemand so weit entblödet wie der von Ihnen angeführte Forist. Das ist in der Tat lächerlich und keiner ernsthaften Diskussion würdig.

Es ist auch absurd, jemanden als Nazi zu bezeichnen, weil er was gegen den Euro hat, da haben Sie völlig recht. Andererseits erkenne ich auch in so manchem Foristen, der vorgibt, nur vor der Gefahr durch den Euro warnen zu wollen, anhand seiner sonstigen Einlassungen unschwer den Nazi. Selbst wenn er sich "Trier" oder "Luxemburg" nennen sollte oder die Zahl "68" im Namen führt.

Selbstkritik

Auch die TS hat allen Grund zur Selbstkritik. Ich gebe mal ein Beispiel: Einige Kommentare von mir, die in der Interpretation der Griechenlandkrise vom Mainstream abwichen, nicht im Ansatz beleidigende oder herabwürdigende Äußerungen enthielten, wurden nicht veröffentlicht. Dagegen wurden Kommentare nicht zensiert, die pauschalierende und beleidigende Äußerungen gegenüber dem griechischen Volk enthielten. Hass und Beleidigung darf nie eine Plattform geboten werden und sachlicher Argumentation sollte die Veröffentlichung nie verweigert werden.

@ Laskaris

Sie haben Recht, dass gerade beim enormen Einfluss der Privaten die Verrohung der Umgangsformen zu verankern ist. Jan Böhmermann war für mich auch nur ein Extrembeispiel... sozusagen die Spitze des Eisberges.

Und doch: Ich vermeine diesen kulturellen Niedergang bzw. die Verrohung der Sitten zu benennen, weil er (der Niedergang) es mittlerweile sogar in die öffentlich-rechtlichen Sender geschafft hat!

Dabei möchte ich den Niedergang nicht alleine auf die Satire beschränken, die mal vor langer Zeit richtig intelligent war, sondern beziehe ihn auch auf andere Phänomene vor allem in der Popkultur, die stilprägend für unsere Jugend ist. Vor dem, was da an Umgangsformen gepflegt wird, graut es mich! Wenn ich mir anhöre, was für ein Umgang z.B. auf unseren Schulhöfen gepflegt wird, ärgere ich mich sehr, mit meiner Familie aus dem Ausland nach Deutschland zurückgekehrt zu sein! So hatte ich mir die Kindheit meiner Tochter niemals vorgestellt! Weil es sowas früher einfach nicht gab!

22:08 von Frank_Furter: Political correctness

"Political Correctness, die ursprünglich zum Schutz von Mindergheiten gedacht, angebracht und richtig war, hat sich inzwischen zu einer "Mental Desease" gewisser Gruppen entwickelt, die sich das Recht anmaßen, über das Werteempfinden großer Teile der Bevölkerung zu richten! Und das geschieht ebenfalls sehr hasserfüllt, mit Fäkalsprache und Formulierungen, die Leib und Leben Andersdenkender bedrohen."

Da gebe ich Ihnen völlig recht. Was man auf den Webseiten rechter Parteien und besondes auf den Seiten der Unterstützern dieser Parteien lesen muss, ist mit "sehr hasserfüllter Fäkalsprache" noch harmlos umschrieben.
Leib und Leben Andersdenkender wird dort ständig bedroht.

Ach Leute...

Um zum Thema zurück zu kommen: Wie wäre es wohl, wenn sich mal alle "Stammuser" aus diesem Kommentarbereich an einem Ort treffen würden? Das wäre doch mal interessant. Aber ich vermute mal es gäbe nur ein sehr bedrückendes Schweigen. Ach, es käme ja sowieso keiner.

Respekt ! War ja klar ...

Respekt vor der Aktion. Es braucht heutzutage viel Mut von Journalisten, sich öffentlich zur Zielscheibe zu machen. Idealismus gehört untrennbar zum Mut dazu. Danke für diese Aktion, die natürlich nicht die hardcore- hater erreichen kann, weil die ja gern untertauchen, wenn sie mit sachlich überzeugenden Argumenten schachmatt gesetzt werden. Aber die Aktion regt alle anderen Kommentatoren vielleicht zu einer Handvoll Gedankenimpulsen an, sich zukünftig etwas mitmenschlicher zu verhalten. Auf jeden Fall besser als keine solche Aktion. Es war natürlich klar, dass mal wieder zahlreiche Kritiker mit überaus profunden Vorwürfen und zwangslogischen Argumentstionsketten umhüllt von latenter Fassungslosigkeit sich um nichts als der treuen Wahrheit willen selbstlos in's Wortgefecht zu stürzen hatten und die Scheinfrömmigkeit der ach so naiven / sich selbstbemitleidenden Journalisten zu entblößen suchten. -- Leute, Eure Troll- Kommentare mitsamt Alternative Facts werden allmählich langweilig.

@ zerocool76

"Ich schalte nicht auf stur, ich lese bzw benutze Wörter einfach nur wertneutral."

Wie Sie ein Wort empfinden, ist unerheblich. Denn ob ein Wort wertend oder wertneutral ist, entscheiden nicht Sie, sondern die Konvention, also die gesamte Gemeinschaft der Sprecher.

"Einige machen Wörter/Begrifflichkeiten zu schlimmen Bezeichnungen, obwohl diese dort gar nicht zu verordnen sind."

Der Begriff "Journaille" war von Anfang an abwertend gemeint. Er leitet sich von "Kanaille", also "gemeiner Kerl" oder "Schurke", ab.

"...schliesse ich daraus, dass Sie meinem ersten Beitrag ansonsten zuzustimmen scheinen."

Ihr Beitrag ist weitgehend ein Beispiel für das immer gleiche, wehleidige "Man wird ja wohl noch sagen dürfen!". Dem schließe ich mich so nicht an. Ja, in D. wird von manchen schnell die Nazikeule geschwungen. Es stimmt aber schlicht nicht, dass es keine konträren Standpunkte mehr gäbe. Lesen Sie mal die Welt oder die FAZ - dort wurde Merkels Flüchtlingspolitik von Anfang an kritisiert.

@Paco 22:17 unehrlich 2

Absolut richtig!
Unglaublich wie vielen pöbelnde, johlende und dumpfbackige Kommentare aus der Rechten Szene, den notorischen Medienhassern, den ewigen Trump-, Putin- und Erdi-Fans, den Reichsbürgern und anderen Randständigen hier immer noch ein Forum für ihren Mist geboten wird, selbst im Qualitätsjournalismus Tagesschau.
Seit zwei Wochen verfolge ich die ewigen Hahnenkämpfe der immer gleichen Antagonisten - Inhalt? Irrelevant: Lügen, Einseitigkeit, Elitenhass und Medienverachtung kann ich ja überall ausdrücken...
Ihr Kommentar, Paco, ist ein gelungenes Beispiel für diese frustrierende Tendenz

@ um 22:17 von Paco

Völlig Richtig!

Ich bitte Sie

Was soll das denn anderes sein als den simplen Agent Provokateur zur Justiziablen Ausbeute zu machen? Mut sieht anders aus. Wahrscheinlich wird es zwar dennoch ein paar trottelige Trolle geben, die auf diese Honigfalle hereinfallen, aber ob dies reichen wird, neben der Gerichtlichen auch die Moralische Deutungshoheit der Tagesschau hervorzuheben, möchte ich stark bezweifeln. Dieser Schuss könnte ganz gewaltig nach hinten losgehen. Ihr Job ist berichten, nicht richten.

@Paco 22:17, Moderierte versus unmoderierte Diskussionen

Im Kern fordern Sie unmoderierte Diskussionen, bei denen sich der Moderator nur auf Zurückweisung "grober Beleidigungen" beschränken soll.
Diese Diskussionen entgleisen dann vielfach zuverlässig. Die schweizerische NZZ ist deshalb z.B. dazu übergegangen, nur noch zu bestimmten Themen Diskussionen zuzulassen - wobei der Fokus eben auf dem Begriff DISKUSSION liegt, was eine sinnvolle Moderation zwingend zur Folge hat. Die "Zeit" entfernt wiederum Kommentare, indem Sie dem Verfasser eines Kommentars in aller Öffentlichkeit erklärt, warum der Kommentar nicht veröffentlicht wurde - eine sehr gute pädagogische Massnahme wie ich finde!
Last but not least: Wieso behaupten Sie "...anderen Foristen die diese Meinung nicht vertreten haben Glück wenn sie überhaupt ein Post freigeschalten bekommen." Mit Verlaub, das ist eine reine Unterstellung. Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen, dass z.B. die Syrien-Threads mehrheitlich mit Affirmationen für den Massenmörder Assad gesegnet sind.

Kreise

>Frau Dr. Weidel hat verlangt die [PC] auf den Müllhaufen der Geschichte zu werfen.
Was das zur Folge hätte, wurde ihr deutlich gesagt [indem sie in einer Satiresendung als "Nazischlampe" bezeichnet wurde].
Wenn es sie selbst betrifft, ist Frau Dr. Weidel dann aber doch nicht gewillt die politische Unkorrektheit zu akzeptieren.<

Sg GeMe,

wenn Sie PC mit "Anstand" gleichsetzen, haben Sie recht. Für mich gibt es aber mehr Zonen: "PC - Anstand - Unverschämtheit - Justiziabilität". Dabei ist PC die engste Zone, die am wenigsten erlaubt (und nicht nur meinem Empfinden nach häufig zu Herumgeschwurbel und "Nicht-sagen-dürfen" führt). "Anstand" versuche ich einzuhalten; inwieweit mir dies immer gelingt, mögen die Leser meiner Kommentare beurteilen. Dann kommt die Zone der "unverschämten", aber nicht strafbaren Formulierungen.

Ob "Nazischlampe" in dieser Zone liegt oder in der äußersten Zone der verbotenen Beleidigungen, darüber mag man streiten. "Anständig" ist es nicht.

MfG A.

@22:17 von Paco

Das habe ich ich auch festgestellt.
fathaland scheint CDU Mitglied zu sein der hier als merkel deputy kommentiert

27. Mai 2017 um 22:17 von Paco

Also ich sehe täglich viele Kommentare, die nicht derselben Meinung wie TS sind. Ihr eigener Kommentar ist ja auch TS-kritisch und wurde freigeschaltet.

@deutlich
der Themenwechsel hat Gründe, aber vermutlich nicht die, an die Sie denken. Unter Anderem sind rechte Parteien ein aktuelles Thema, das die meisten Menschen hier mehr betrifft als Islamismus.

@Paco, 22:17

Es fängt doch schon hier im Forum an. Da hat es ein paar Foristen die der selben Meinung wie Merkel/Tagesschau sind. Die bekommen in einem Thread 10 Posts freigeschaltet, wie hier jetzt Fathaland Slim. Die anderen Foristen die diese Meinung nicht vertreten haben Glück wenn sie überhaupt ein Post freigeschalten bekommen.

Sorry, kein einziger Teil Ihres Konstrukts ist mit den Tatsachen vereinbar. @fathaland ist in seinen Posts ungefähr so stromlinienförmig (pro Merkel/Tagesschau) wie ich. Und ich bin es definitiv nicht. Und dass "die anderen Foristen Glück [haben] wenn sie überhaupt ein Post freigeschalten bekommen" ist eine gefühlte Wahrheit. Aus meiner Perspektive könnte ich genauso gut die gegenteilige Behauptung aufstellen.

Das Problem

steht doch hier " Unter den 16- bis 24-jährigen nutzen 89 Prozent mindestens ein Netzwerk - also fast alle. "
16 -24 ist doch gut geschrieben, was ist dem Rest der Bürger und wie groß ist die Gruppe der genannten.
Und dann sind die Inhalte zwar die selben wie in anderen Deutschen Medien nur die Gewichtung ist manchmal mehr Lernauftrag unter weglassen anderer Gesichtspunkte die in anderen genannt werden.
Und das kritische Kommentare die nicht ins Verständnis passen eben dort veröffentlicht werden weil der Betreiber ein anderer ist.
Das passiert eben auf eigenen Seiten nicht, also den Account auf Twitter oder FB einstellen wenn es dort so schlecht ist.

Entweder man kann mit den Beschimpfungen die ich nicht gut heiße leben, das ist wirklich keine Art.
Oder man verabschiedet sich von den Dingen die für ARD oder Tagesschau nicht passen.

Aber es wäre auch mal ein Möglichkeit die Darstellung in bestimmten Artikeln zu prüfen die auffällig einseitig sind.

Gruß

Die Idee klingt interessant,

Die Idee klingt interessant, aber so ganz konsequent ist die Tagesschau auch nicht. So wie ich nicht weiss, wer sich hinter TrautSich, zerocool76, frosthorn & Co verbirgt (Namen wahllos aus den Kommentaren kopiert), so weiss ich auch nicht wer "Die Moderation" ist, bzw. da sind diese Nutzernamen noch persoenlicher.

Sprich wenn ich einen roten Balken kassiere dann sollte doch auch gelten "Sags mir ins Gesicht", d.h. wuesste ich auch gern von wem. Und das man im Anschluss die Kristallkugel befragen muss, warum ein Beitrag nicht freigegeben wurde macht das auch nicht wirklich besser.

@Paco, 22:17

Ob es wohl am Mitforisten, seiner Meinung oder seinen Umgangsformen liegt?

Vielleicht wäre mehr Klarheit möglich, wenn abgelehntes Kommentare zumindest mit Hinweisen versehen würden, wo es klemmte. Der Moderator setzt ein oder im schlimmsten Fall auch mal mehr Häkchen und ich sehe, ob ich (für ihn) unverständlich, im Ton daneben oder zu weit vom Thema weg war.

Vielleicht würde das manchem helfen, der seine Ausdrucksweise selbst völlig ok findet - selbst wenn sie das in den Augen anderer immer wieder nicht ist.

@Boris.1945

"Können Sie prognostizieren, um wieviel es noch schlimmer gekommen wäre, wenn nur die Pegiden und nicht auch Peter Scholl Latour den kommenden Terror vorhergesagt hätten."

Entschuldigung, ich kann Ihnen nicht folgen. Peter Scholl-Latour hat schon vor Jahrzehnten als intensiver Kenner auf massive politische Fehlentwicklungen in nahen Osten, in Zentralafrika und anderswo hingewiesen, die von der westlichen Welt befeuert wurden. Er hat kenntnisreich auf das enorme Konfliktpozenzial hingewiesen, das dort im Entstehen war und die Ursachen benannt, eine Mischung v.a. aus Machtpolitik, Geschäftemacherei und Ignoranz. Was das mit den schlecht informierten Wutbürgern der Pegida zu tun hat, erschließt sich mir nicht.

22:19 von GeMe

@21:39 von Ramuthra: linke Politcal correctness

Über die von Ihnen beschriebene political correctness, die angeblich vom linken Gendermainstraeming erfunden wurde, besteht im linken politischen Spektrum angefangen bei der CSU bis zur Partei "die Linke" weitestgehend Konsens.

Ablehnung und Widerspruch findet man nur bei der sich selbst so bezeichenden politischen Mitte rechts der CSU.

Dass sich diese politische Minderheit daran stört gewisse politische Umgangsformen einzuhalten, ist zwar unschön, muss man aber ertragen.
///
*
*
Klar, dann können Sie sicher erklären, warum NRW Jäger trotz den Bauernopfers Polizeipräsident, doch noch mit der Sylvesterwahrheit rausrückte.
*
MIch hätten auch jetzt mehr Fakten über die Berliner SPD-LKA--Amripanne in Berlin interessiert, als ein Ramadangruss der Partei.
*
Aber man muss es ertragen?

@zerocool76

"ist es wieder verwunderlich, dass scheinbar nur Rechts die Probleme gesehen werden. "

Offensichtlich hat die TS bisher (fast) ausschließlich negative Erfahrungen von rechts gemacht. Das heißt nicht, dass es Anfeindungen mittels Beschimpfungen von links nicht gibt. Ich habe selbst in sozialen Netzwerken Beleidigungen/Drohungen - und das nicht zu knapp - aus dem linken Lager gesehen. Da ich eher links (aber nicht radikal) stehe, weise ich diese Menschen darauf hin, dass ihr Verhalten nur mehr Hass von rechts aufbauen lässt, was sich dann auch wunderschön an den folgenden Kommentaren beweisen lässt.

Für mich sind Menschen, die beleidigen, einfach nur primitiv. Auch wenn es manchmal nicht einfach ist - ich bin ja auch nur ein Mensch mit Emotionen -, verlasse ich eine Diskussion, die in Beleidigungen abdriftet, da sie zu nichts führt.

22:20, RoyalTramp, @frosthorn

>>"Offensichtlich haben Sie doch Ihre eigene Meinung noch und äußern sie hier auch. Wer also macht es Ihnen unmöglich, und wie, Ihren eigenen Standpunkt zu behalten?"

Sie wissen nicht, was mir schon im Kreise von Bekannten und leider auch z.B. Nachbarn passiert ist, wobei es mich nicht so sehr belastet. Aber mein Kind bekommt das leider mittlerweile zu spüren. Einige Nachbarn lassen ihre Kinder nicht mehr mit meiner Tochter spielen.<<

Ich habe keine Kinder und kann deswegen Ihr Problem wahrscheinlich nicht richtig nachvollziehen.

Aber:

Ich kenne Menschen, von denen ich weiß, daß sie der AfD zuneigen. Den meisten davon gehe ich aus dem Weg, aber einige schätze ich trotzdem und gehe ihnen nicht aus dem Wege. Mit denen diskutiere ich aber nicht über Politik, denn dann würden sie mir aus dem Wege gehen.

Und in einer Ansammlung von Rechten würde ich den Deubel tun und meine Meinung äußern. Denn ich habe trotz fortgeschrittenen Alters noch gute Zähne und möchte sie gern behalten.

22:24 von Melanda

Auch an die TS-Redaktion, dass sie eine "breite" Diskussion zulässt
.
woher wissen Sie das ?
sie kennen doch nur die veröffentlichte Kommentare !
ebenso wie ich, oder haben sie Insider Infos

22:39, realist999

>>@22:17 von Paco
Das habe ich ich auch festgestellt.
fathaland scheint CDU Mitglied zu sein der hier als merkel deputy kommentiert.<<

Ich wähle die Linkspartei und bin vom Herzen her Sozialdemokrat, aber vor mehr als 30 Jahren aus der SPD ausgetreten, weil ich mit dem Rechtsruck dieser Partei unter Schmidt nicht konform ging.

Soviel zu meinem politischen Koordinatensystem.

Ihre Einschätzung verrät, daß Sie meine Kommentare wohl gar nicht lesen.

vs. Royal Tramp

"Und doch: Ich vermeine diesen kulturellen Niedergang bzw. die Verrohung der Sitten zu benennen, weil er (der Niedergang) es mittlerweile sogar in die öffentlich-rechtlichen Sender geschafft hat!
Dabei möchte ich den Niedergang nicht alleine auf die Satire beschränken, ...."
Die Satire-Sendungen von ARD uns ZDF sind das Beste, was die öffentlich-rechtlichen zur Zeit abliefern. Von Verrohung keine Spur, dagegen knallharte Analyse gepaart mit Witz und Charme. Was will man mehr als Gebührenzahler?

22:48 von phme

@Boris.1945

"Können Sie prognostizieren, um wieviel es noch schlimmer gekommen wäre, wenn nur die Pegiden und nicht auch Peter Scholl Latour den kommenden Terror vorhergesagt hätten."

Entschuldigung, ich kann Ihnen nicht folgen. Peter Scholl-Latour hat schon vor Jahrzehnten als intensiver Kenner auf massive politische Fehlentwicklungen in nahen Osten, in Zentralafrika und anderswo hingewiesen, die von der westlichen Welt befeuert wurden. Er hat kenntnisreich auf das enorme Konfliktpozenzial hingewiesen, das dort im Entstehen war und die Ursachen benannt, eine Mischung v.a. aus Machtpolitik, Geschäftemacherei und Ignoranz. Was das mit den schlecht informierten Wutbürgern der Pegida zu tun hat, erschließt sich mir nicht.
///
*
*
Die schlecht Informierten stimmten also bei der Einschätzung des Konflikpotentials mit Scholl Latour überein.
*
Wieso erschließt sich Ihnen das trotz Ihrer eigenen Schilderung nicht.
*
Weshalb waren Alle denn für unsere Zuständigen nur unqualifiziertes Pack?

@ RoyalTramp

"Wenn ich mir anhöre, was für ein Umgang z.B. auf unseren Schulhöfen gepflegt wird, ärgere ich mich sehr, mit meiner Familie aus dem Ausland nach Deutschland zurückgekehrt zu sein! So hatte ich mir die Kindheit meiner Tochter niemals vorgestellt! Weil es sowas früher einfach nicht gab!"

Der angebliche Sittenverfall bei Jugendlichen wird von den Alten seit 5000 Jahren beklagt:

"Die Jugend achtet das Alter nicht mehr, zeigt bewusst ein ungepflegtes Aussehen, sinnt auf Umsturz, zeigt keine Lernbereitschaft und ist ablehnend gegen übernommene Werte.“ (Tontafel der Sumerer, 3000 v. Chr.)

„Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.“ (Aristoteles)

„Es ist die Wahrnehmung gemacht worden, daß bei der Schuljugend die früher kundgegebene Anständigkeit und das sittliche Benehmen […] mehr und mehr verschwinde.“ (Regierungsbericht, 1852)

@Info1 22.32

ich hätte da kein Problem mit und würde eher nicht zur schweigenden Mehrheit zählen;-) nur sollte dann ein Ort gewählt werden, der geografisch etwa in der Mitte Deutschlands liegt wie Frankfurt oder Fulda. Und dann bräuchte es noch ein Programm oder Diskussionsthema und eine ausgeglichen besetzte Moderation.
Im Übrigen kann ich mich dem User @Melanda nur anschließen: danke an die Moderation für die breite Diskussion und den Usern für die meist anständigen Diskussionsbeiträge. Und ich sage jetzt in voller Absicht das altmodische Wort anständig

22:52, Sisyphos3

>>22:24 von Melanda
Auch an die TS-Redaktion, dass sie eine "breite" Diskussion zulässt
.
woher wissen Sie das ?
sie kennen doch nur die veröffentlichte Kommentare !
ebenso wie ich, oder haben sie Insider Infos.<<

Die Kommentare, die ich hier lese, decken die gesamte Bandbreite von sehr weit rechts bis ziemlich weit links ab.

Wobei in Threads zur Flüchtlingspolitik und dem Islam die sehr weit rechten überwiegen.

"Soziale Netzwerke"...

Liebe Tagesschau, ich begrüße es, dass Sie Themen wie "Hatespeech" oder "Fake News" angehen und sich hier für Fairness und Klarheit einsetzen. Allerdings wünsche ich mir von Ihnen dabei ebenfalls mehr Klarheit in der Sprache: Der Begriff "Soziales Netzwerk" als die gängig gewordene Bezeichnung für kommerzielle Kommunikationsforen wie Facebook etc. sollte unbedingt groß und in Anführungsstrichen geschrieben werden - er ist nur scheinbar eine 1:1-Übersetzung von "social network" und impliziert im Deutschen eigentlich andere Inhalte wie zB soziales Engagement etc. Ähnliches gilt für "Soziale Plattform" und "Soziale Medien". -- Und noch eine kleine Korrektur zu diesem Artikel, ca. in der Mitte: Themen, die mit Migration oder Flucht zu tun haben, ziehen Hasskommentatoren nicht an, sondern Hasskommentatoren drängen sich in diese Themen hinein. -

Hatespech

Warum sollten das andere nicht dürfen, wenn man einem Böhmermann freie Fahrt gestattet? Behaupten, es sei Satire kann doch jeder auch?

wer einmal primitive "

wer einmal primitive " Kommentare " und grobe persönliche Beleidigungen durch andere Kommentatoren erleben möchte, dem sei eine Anmeldung bei Breitbart empfohlen. Dort gibt es keinerlei redaktionelle Freigabe und Volksverhetzung fällt unter Meinungsfreiheit. Bringt überhaupt nichts, da zu diskutieren.
Da lob' ich mir doch die deutsche Diskussionskultur im TS Forum.

17:05 von Rumpelstielz

"Warum soll man einen Dieb nicht Dieb und einen Fahrraddieb nicht A....... nennen dürfen?
Warum soll man jemanden, der seine Eigenen Grundsätze verrät nicht beim Worte nehmen dürfen?"

Das dürfen Sie doch. Das mach ich auch und meistens beschwert sich niemand. Also da hat doch nur ein Korinthenkacker ein Problem damit.

Alao wenn man einen Verbrecher einen Verbrecher nennt ist, ist das kein Verbrechen.
Ein Verbrechen ist es nur, wenn man keinen Verbrecher einen Verbrecher nennt.
So ist das. Das ist dann nämlich Verleumdung und das ist überhaupt nicht lustig sondern eine Straftat.

22:57 von fathaland slim

22:39, realist999

>>@22:17 von Paco
Das habe ich ich auch festgestellt.
fathaland scheint CDU Mitglied zu sein der hier als merkel deputy kommentiert.<<

Ich wähle die Linkspartei und bin vom Herzen her Sozialdemokrat, aber vor mehr als 30 Jahren aus der SPD ausgetreten, weil ich mit dem Rechtsruck dieser Partei unter Schmidt nicht konform ging.

Soviel zu meinem politischen Koordinatensystem.

Ihre Einschätzung verrät, daß Sie meine Kommentare wohl gar nicht lesen.
///
*
*
Sie haben den Fehler begangen einige polemische, substanzlos Vorwürfe gegen Frau Merkel sachlich richtig zu stellen.
*
Da gibt es speziell bei Nichtrechten etliche die Fairness nur mit rechts identifizieren?
*
Und bei Meinung hilft manchmals auch lesen nicht mehr.

Kein gutes Bild für uns

Insgesamt ist es ein Trauerspiel, wie der Journalismus derzeit im deutschsprachigen Raum behandelt wird. Die Verrohung der Gesellschaft zeigt sich eben auch im Umgang mit Journalisten.
Es erfordert schon einiges an Mut, unbequeme, ungängige Gedanken einzustreuen. Und: Journalismus ist mehr als Faktendarbringung. Immer schon. Sonst stünde als headline nur: “Kaserne überfallen“...
Was? Wer? Wer könnte ein Interesse daran haben? Wieso? Solche Fragen müssen Journalisten stellen und verständlich darbieten- ein gefährlicher Knochenjob.

17:00 von odindonar

Die Meinung sagen kann jeder.

Falsche Behauptungen in den Raum stellen, weils der eigenen Meinung entspricht auch.

Das ist dann aber schlicht eine Lüge und das ist eine Straftat.

@deutlich, 23:02

ich hätte da kein Problem mit und würde eher nicht zur schweigenden Mehrheit zählen;-) nur sollte dann ein Ort gewählt werden, der geografisch etwa in der Mitte Deutschlands liegt wie Frankfurt oder Fulda.

Jepp. Die ernsthaft Interessierten unter uns wären dann wohl auch bereit, die Reisekosten zu tragen. Aber Schnittchen und ein paar Bier müssten dann natürlich auch drin sein. Die könnte doch die ARD spendieren, sozusagen als Motivationsbeitrag ...

Fatha

"Würde ich eine ähnliche Voreingenommenheit pflegen, könnte ich, was meine nicht freigeschalteten Kommentare angeht, mühelos zum gleichen Schluss kommen."

Gibts das auch, von Dir werden Kommentare nicht freigeschaltet?

Also ich hab manchmal sogar Dauerrot ...

LG :)

die hysterische Fixierung auf

die hysterische Fixierung auf das Thema Hasskommentare und deren Anprangerung soll offensichtlich erreichen, dass deren Meinung nicht mehr auftaucht.
Wenn ich einen Kommentar mit Beleidigungen und ähnlichem lese, weiß ich selbst, was was ich davon zu halten habe. Außerdem handelt es sich offenbar um immer die Gleichen, und es sind wohl nicht viele, obwohl immer so getan wird, als würden diese die Meinungsbildung beeinfussen.
Ich kann schließlich selbst entscheiden, was ich für angemessen halte und was nicht.

@22:16 von frosthorn

Danke im Voraus für die Präzisierung.

Sehr geehrter frosthorn,

leider musste ich hier bei der TS die Erfahrung machen, dass Kommentare, die diese "gewisse Gruppen" direkt benennen von der Moderation nicht zugelassen werden.

Beispielsweise ist eine Wiedergabe einer Verlautbarung des Hessischen Justizministeriums zu den Strafverfahren in Folge der Demonstrationen anlässlich der Eröffnung der EZB im März 2015 nicht erwünscht. Von 675 Strafverfahren sind 645 ohne Ergebnis eingestellt worden.

Die Aktionen linker "Aktivisten" gegen das Maritim-Hotel in Frankfurt (schwere Sachbeschädigung, Körperverletzung und Landfriedensbruch) von Mitte April, die letztendlich in die Belagerung eines Polizeireviers und versuchter Gefangenenbefreiung mündeten.
Begründung: weil der Bundesparteitag der Afd in einem anderen Hotel dieser Kette in Bonn stattfand. (Die FAZ berichtete)

Ich könnte die von Ihnen gewünschte Präzisierung noch weiter betreiben, wenn mir hier mehr Platz zugestanden würde.

22:57 von Hajü

Die Satire-Sendungen von ARD uns ZDF sind das Beste, was die öffentlich-rechtlichen zur Zeit abliefern.
also ich weiß nicht so recht
was dieser Böhmermann so liefert, ist ja wohl "unterste Schublade"
auch der Welke mit seiner "Heute Show" den find ich schon recht einseitig
da lob ich mir so Sendungen wie "die Anstalt" denen kann keiner Parteilichkeit vorwerfen

Multiple Persönlichkeiten

>Wie wäre es wohl, wenn sich mal alle "Stammuser" aus diesem Kommentarbereich an einem Ort treffen würden? Das wäre doch mal interessant. Aber ich vermute mal es gäbe nur ein sehr bedrückendes Schweigen. Ach, es käme ja sowieso keiner.<

Sg Info1,

obwohl ich kein Freund großer Geselligkeit bin, hätte ich durchaus Interesse an einem solchen Treffen (vor allem, wenn es gemäß dem Vorschlag des Mitforisten @deutlich in FFM stattfinden würde - da würde ich mit einer Batterieladung für den Hin- und Rückweg auskommen ;-)).

An ein bedrückendes Schweigen vor Ort kann ich nicht recht glauben, eher im Gegenteil ...

Das Problem sähe ich eher in der Organisation - und in der Authentizitätsprüfung. Was tun, wenn mir ein halbes Dutzend Fake-Asparagüsse meinen Platz streitig machen wollen?

MfG A.

(Liebe Moderation, zugegebenerweise wirklich OT! Aber ein kleiner Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.)

Aktuelles Beispiel: Ab wann ist es ein Haßkommentar?

Aktuell auf heute.de:
"Trump - eine Schande für die US-Demokratie"

"http://www.heute.de/kommentar-thevessen-zu-trump-trump-eine-schande-fuer-die-us-demokratie-47261292.html"

Die Grenze ist so fließend und wer soll darüber richten?

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

@Am 27. Mai 2017 um 18:29 von phme

Zitat: "Möglicherweise liegt es daran, dass Ihre Kommentare gerne auf unwahren Tatsachenbehauptungen beruhen und wohl in etlichen Fällen auch zu sehr vom Thema des jeweiligen Artikels abweichen."

Nein. Daran liegt es gewiss nicht.

@christophwiesbaden

Sie schreiben: "Themen, die mit Migration oder Flucht zu tun haben, ziehen Hasskommentatoren nicht an, sondern Hasskommentatoren drängen sich in diese Themen hinein."

Ich stimme Ihnen zu.
Man muss sich aber auch fragen, woher die Aggression kommt.
Lassen wir mal die Rechtsaussenfront wo sie hingehört: aussen vor.

Als in Deutschland entschieden wurde, die Grenzen zu öffnen und zu jubeln. Was passierte?

Wer kritisch reagierte, wurde zum Nazi o.Ä. erklärt.

Ich zum Beispiel war entsetzt, wie Merkel das Thema handhabte.

Nicht, weil ich der Meinung war, man sollte den Menschen nicht helfen. Im Gegenteil. Deutsche Konzerne verdienen an den Kriegen, die die Flüchtlinge produzieren und wenn man sich "Projekte" wie BER leisten kann, dann kann man es sich auch leisten Menschen zu helfen.

Denn: man half nicht denen, die die Hilfe am nötigsten hatte, man half zuerst denen, die sich vordrängten. Alleinreisenden Männern.
Verlassene Kinder, Familien - die überwinterten im Freien.

@22:19 von deutlich: Die Schere im Kopf

Dass Dieter Nuhr und auch andere sich lieber Präsident Trump vornehmen als zum 99. Mal die 72 Jungfrauen, ist doch verstädnlich. Trump liefert ständig neues Material, dass jeder gute Kabarettist wie z.B. Herr Nuhr ohne viel Arbeit verwendent kann. Es reicht eigentlich aus Trump zu zitieren, um einen Saal zum Lachen zu bringen. Hingegen ist das Thema Islamisten ziemlich ausgelutscht. Da kann man wenig Neues bringen. Aber auch da kommt von Kabarattisten und Comedians immer mal wieder was.

Mit Schere im Kopf hat das nichts zu tun, eher mit vollen Hallen.

Und dass, alles was im Kabarett Rang und Namen hat, gegen Rechts vorgeht, kann man nur begrüßen. Je mehr Stimmen gegen Rechts, um so besser.

Ich habe dann immer die Hoffnung, dass der eine oder andere Anhänger der Rechten durch Auftritte von Kabarettisten oder Comedians erkennt, welcher Ideologie er hinterher läuft.
Gerade die etwas schlichteren Gemüter kann man besser mit Kabarett oder Comedy erreichen als mit politischen Magazinen.

@Boris.1945, 23:09, fathaland "CDU-Deputy"

Sie haben den Fehler begangen einige polemische, substanzlos Vorwürfe gegen Frau Merkel sachlich richtig zu stellen.
*
Da gibt es speziell bei Nichtrechten etliche die Fairness nur mit rechts identifizieren?

Naja, dann müsste aber ein Großteil der Attacken, die hier gegen @fathaland slim geritten werden, von "Nichtrechten" kommen. Da entspricht nun so gar nicht meiner Wahrnehmung. Ihrer etwa?

23:26, El Chilango

>>@Am 27. Mai 2017 um 18:29 von phme
Zitat: "Möglicherweise liegt es daran, dass Ihre Kommentare gerne auf unwahren Tatsachenbehauptungen beruhen und wohl in etlichen Fällen auch zu sehr vom Thema des jeweiligen Artikels abweichen."

Nein. Daran liegt es gewiss nicht.<<

Ihre unveröffentlichten Kommentare unterscheiden sich also wesentlich von Ihren veröffentlichten?

Sorry, aber diese kleine Gemeinheit konnte ich mir leider nicht verkneifen:=}

23:03 von fathaland slim

Wobei in Threads zur Flüchtlingspolitik und dem Islam die sehr weit rechten überwiegen
.
genau das was ich hier schrieb!
> dem Islam die sehr weit rechten überwiegen < (es war ihr Beispiel)
weil so viele Beiträge eingehen oder weil tendenziös so viele veröffentlicht werden,
also die politische Richtung favorisiert wird
.
im Klartext, wenn jede "Rechte" Meinung veröffentlicht wird, aber nur 1 % der Linken,
was wollen sie da Schlußfolgern
wobei ich den persönlichen Eindruck habe, man bemüht sich hier

Nicht nur Hasskommentare

Abgesehen von Hasskommentaren auf Facebook finde ich auch die Kommentare auf tagesschau.de problematisch. Hier werden oft Verschwörungstheorien ausgebreitet, oder es wird wüst geschimpft. Es ärgert mich, dass das mit meinem Rundfunkbeitrag ermöglicht wird. So etwas möchte ich nicht finanzieren.

Zuerst kontroversen Meldungen und entspr. Vertreter stellen.

Und zwar schon dem "zivilisierten" Dialog stellen.
Möglicherweise sind unpassende oder sogar Hasskommentare ja die Folge einer gewissen Ohnmacht gegenüber einer als nicht fair oder als einseitig empfundenen Berichterstattung.
"In einer Reihe von Live-Events fordern Anja Reschke, ARD-aktuell-Chefredakteur Kai Gniffke und WDR-Kollegin Isabel Schayani die Verfasser von Hasskommentaren auf, sich ihnen im Video-Dialog zu stellen."

Auf der Internet-Seite der "Publikumskonferenz" ist gut nachzuvollziehen, wie sie sich seriöser Kritik zum Teil ehemaliger Kollegen entziehen.

Ich vermisse z.B. den Sachverstand des langjährigen CDU-Abgeordneten Willy Wimmer in den ÖR.
Seine Berichte als stellvertretender OSZE-Vorsitzenden während der Auseinandersetzungen um Jugoslawien, speziell zu den Verhandlungen von Rambouillet, haben mir in mancher Beziehung die Augen geöffnet.

Heute muss ich "alternative", meist linke Medien heranziehen, um von ihm etwas zu hören.

Mich stört vor allem der Hass

und die Hetze, welche von der linken Seite ausgeht. Da werden anständige rechts konservative Bürger pauschal als menschenfeindlich bezeichnet und das ist mehr als unverschämt. Dagegen sollten die Medien mal was unternehmen.

auch rechtlich belangen

zum einen ist hier eine rechtliche Grauzone. Ist "Blondinchen" schon ein Haßkommentar?

"Sag mir ins Gesicht" kann Sinn machen, um Menschen mit sehr konträren Ansichten z.B. in der Flüchtlingsfrage überhaupt ins Gespräch zu bringen. Nicht jeder CSU-Anhänger traut sich zu, in einem Live-Gespräch mit Menschen zu diskutieren, die sehr viel mehr Medienerfahrung haben.

Eine gespaltene Gesellschaft, in der Themen ausgeklammert werden, um nicht ständig streiten zu müssen ist allerdings ein Problem. Hier kann ein Sachgespräch etwas wieder in Gang setzen.

Zumindest Wiederholungstäter beim Pöbeln sollten auch rechtlich belangt werden. Auch wenn sie gegen Lehrer oder Klassenkameraden mobben. Es ist auch eine Machtfrage, die ausgelotet wird. Wie weit kann einer die Sau rauslassen. Wenn einer Randale macht oder pöbelt und damit durchkommt, macht er weiter und das kaum in einem offenen Video-Chat.

23:08 von StöRschall ... Das legt den Finger sauber ...

neben die Wunde - denn es geht ja darum, wer der Dieb ist und was er genommen hat.
Die Schreihälse verschiedener Couleur streiten sich doch genau darum - ist der Dieb, der Geld ins Ausland schmuggelt oder der, der Geld hier im Lande an "Ausländer" ausgibt... Ist der Dieb derjenige, der (vermeintlich oder nicht) einen Verfassungsparagraphen umgeht, oder der, der die (geistigen oder materiellen) Grundlagen einer Verfassung aushöhlt...
Es ist ja nicht so einfach mit den Gütern - und wie Aristoteles sagt, Existiert jede (menschliche) Gemeinschaft um eines gemeinen (gemeinsamen) Gutes Willen. Und das ist doch die Angst, die vorherrscht, jeder der streitenden glaubt sich als Hüter dieses Gutes und jeder sieht im anderen den (möglichen) Dieb.

Was ist denn Hass?

Jede Meinung, die nicht genehm ist?
Die Guillotine für Gabriel, die von den Linken mitgeführt wurde?
Der Galgen für Gabriel, der von den rechten mitgeführt wurde?
Ich denke, dass jeder dies anders empfindet.
Lediglich politisch zeichnet sich eine Unausgewogenheit ab.
Wer gegen Merkels, von den Grünen und Linken unterstützte, Einwanderungspolitik ist, wird aus dieser Ecke gnadenlos mit regelrecht diskriminierenden Kommentaren verfolgt. Ob in diversen Foren, in Podiumsdiskussionen oder in der Presse.
Das ist für mich Hass pur, genau so wie die grundlose Diskriminierung von Zugereisten oder sonstigen Menschen.
Von Herrn Maas sehe und höre ich allerdings nur ein Handeln in eine Richtung.
Die andere, genau so vorhandene, wird ausgeblendet.

Unabhängig von Fragen nach

Unabhängig von Fragen nach links, rechts, oben oder unten würde ich mir wünschen, dass es im Fall von nicht veröffentlichen Kommentaren seitens der Moderation einen Hinweis auf den Grund geben würde.
Und wenn ich noch einen zweiten Wunsch frei hätte, dann den, dass sich die Moderation selbst strikt an die Richtlinien hält. Einfaches Beispiel: Keine Parteienwerbung. Wie hoch ist hier den Anteil von Kommentaren mit Parteienwerbung ? 50 % ?

08:24, ladycat

>>Mich stört vor allem der Hass
und die Hetze, welche von der linken Seite ausgeht. Da werden anständige rechts konservative Bürger pauschal als menschenfeindlich bezeichnet und das ist mehr als unverschämt. Dagegen sollten die Medien mal was unternehmen.<<

"Anständige rechts konservative Bürger" äußern sich gern gruppenbezogen menschenfeindlich. Es ist sozusagen ein ideologisches Erkennungsmerkmal.

Und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit muss man beim Namen nennen. Natürlich nicht pauschal, sondern nur dann, wenn entsprechende Äußerungen fallen.

Leider ist das bei "anständigen rechts konservativen Bürgern" oft der Fall.

Eher ein Fall..

..für nicht moderierte Foren wie bei Facebook,youtube und co.

Was einem da an ungezügeltem Hass,Verachtung und Häme bei reizthemen wie Politik,Kirche u.a. Entgegenschlägt,schlägt dem Fass den Boden aus.

Hier müsste gesetzlich eingegriffen werden..die bisherigen Maßnahmen waren nur augenwischerei..

Ich denke, das wird immer das

Ich denke, das wird immer das Problem bei jeglichen Post wo auch immer so sein, da sobald zu Unterschiedliche Meinungen existieren Subkulturen entstehen. Die Frage ist nun: Wo sollte man diese Diskussion führen, das sie von allen Gruppen gesehen wird und auch noch ohne dass sie sich gleich Beleidigen?
Wichtig scheint sie mir schon, wenn auch nicht unbedingt in dieser Form.
Dennoch finde ich den Gedanken dieser Diskussion gut, auch wenn sie vermutlich nichts an den Zuständen im Internet ändern wird. Wenn jemand jemand im Internet andere Menschen Beleidigt sollte er das nur tun wenn er das demjenigen auch ins gesicht sagen würde, denn nur dann ist die Beleidigung meiner Meinung nach auch so gemeint. Sollte man das allerdings nicht so ist man wohl einer dieser ziemlich armseligen Menschen die sich im Internet die bekannten "Internet-Eier" haben wachsen lassen. (und ja, alles was ich im Internet schreibe würde ich auch genauso im Echten leben sagen)

Gegen Frauen

Dass unsachliche Kritik hier im Forum sich häufig gegen Frauen richtet, ist mir auch schon aufgefallen. Golineh Atai hat überdurchschnittlich oft darunter zu leiden.

08:09, krittkritt

>>Möglicherweise sind unpassende oder sogar Hasskommentare ja die Folge einer gewissen Ohnmacht gegenüber einer als nicht fair oder als einseitig empfundenen Berichterstattung.<<

"Die Presse" ist also selbst schuld, wenn ihre Vertreter auf die im Artikel beschriebene Weise beschimpft werden?

Bitte denken Sie doch mal darüber nach, was Sie hier schreiben.

"Einseitig" ist übrigens oft eine Chiffre für "nicht der eigenen Meinung entsprechend".

Erstmal gehört ja nun eine

Erstmal gehört ja nun eine Menge Mut dazu und das verlangt mir großen Respekt ab.

Und mich persönlich langweilt die hier geführte Diskussion darüber, wer sich mit seiner persönlichen Meinung in Beiträgen und Kommentaren wie vertreten fühlt.

Die meisten Beiträge hier im Forum (zu einem beliebigen Thema) zeigen doch eigentlich nur auf, dass die Verfasser zwar eine starke Meinung, aber wenig Kompetenz besitzen.

Da sollte man sich selbst womöglich mal nicht so wichtig nehmen, dann klappt es vielleicht auch besser, einen angemessenen Ton zu wahren.

09:01, DerVaihinger

>>Was ist denn Hass?
Jede Meinung, die nicht genehm ist?<<

Lesen Sie bitte den Artikel, den wir hier kommentieren. Da wird an deutlichen, allgemeinverständlichen Beispielen beschrieben, was gemeint ist.

Ich empfehle auch, sich mal mit dem Journalisten Yassin Musharbash zu beschäftigen. Der hat aus den Hasskommentaren, mit denen er wegen seines Namens überhäuft wird, ein Kabarettprogramm zusammengestellt, mit dem er auftritt.

Auch ne Möglichkeit, mit so etwas umzugehen.

09:01 von DerVaihinger

Sie sind immer auf einem gefährlichen Weg, wenn Sie versuchen, durch den Hinweis auf Grauzonen die Extrembereiche zu rechtfertigen. Natürlich ist nicht jede nicht genehme Meinung Hass. Ich habe eine derartige Behauptung aber auch noch nie gehört oder gelesen.

@Deutscher Arbeiter

im TS Forum werden keine Kommentare veröffentlicht die beleidigend sind. Ich habe mich schon oft an den Kopf gekratzt und überlegt warum mein Kommentar rot gekennzeichnet wurde. Außer ungewollte Kritik ist mir kein Grund eingefallen. Systemkonformer als bei der TS geht's doch gar nicht.

Eine Studie sagt...

Ich würde mich freuen, wenn grundsätzlich zitierte Studien den Regeln wissenschaftlichen Arbeitens nach verlinkt würden, ansonsten kann sich niemand ein Bild von besagten Studie machen. Darüber hinaus interessiert mich, wie der Hass gegen Euch als Institution aussieht. Ist es einfach Kritik an Eurer Arbeit oder etwa daran, dass auch Beiträge die an sich den Forenregeln entsprechen, aber aufgrund unangenehmer Ansichten nicht veröffentlicht werden? Hass ist ein sehr dehnbarer Begriff und kann auch als Totschlagargument gegen Kritik verwendet werden. Und wenn die Sensibilitäten von Personen oder Gruppen gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung stehen, bin ich im Zweifel für die Meinungsfreiheit.

@ 16:03 von Deutscher Arbeiter

Das zentrale Problem der Verrohung der Sitten ist doch das inzwischen mangelnde staatlichen Gewaltmonopol. Ein Bürger, der offen zu seiner Meinung steht, kann sich nicht mehr des öffentlichen Schutzes durch Nachbarn, Freunde und vor allem dem Staat sicher sein. Wer heute aus "Rache" Autolack zerkratzt, Scheiben einschlägt, oder Menschen auf offener Straße beschimpft oder gar angreift, kann weitgehend sicher sein, dass es für ihn keine Konsequenzen hat. Es gab schon immer mies erzogene Menschen und die wird es auch immer geben. Aber früher konnten die sich äußerstenfalls in bestimmten Kreisen austoben - einen Angriff auf einen normalen Bürger konnten sie nicht wagen. Erst wenn der Staat dem Rechtsschutz des Bürgers wieder einen hohen Stellenwert einräumt, ist eine freie Meinungsäußerung wieder möglich. Die Schwächung des staatlichen Gewaltsmonopols, von Linken als Befreiung gesehen, schränkt letztlich die Freiheit ein, sich im Rahmen des rechtlichen Konsenses frei zu bewegen.

Einseitig?

"Hure", "Verbrecher", "Volksverräter" - solche Beleidigungen sind Alltag in Diskussionen im Netz.

Verehrte Tagesschau, mir fehlt hier doch der klare Hinweis darauf, wie gerne Mitbürger in den letzten Jahren als „Nazis“, „fremdenfeindlich“, „rassistisch“, „neu-rechts“, „besorgt“, hassend betitelt werden, wenn sie dem Betrachter nicht „links“ oder „weltoffen“ genug erscheinen. Alles natürlich sehr sachlich.

Ich hege den Verdacht, hatespeech wird doch sehr einseitig definiert im Sinne einer bestimmten politisch-moralischen Voreinstellung, das macht mich extrem misstrauisch. Eine Seite der Bevölkerung will die andere erziehen, benimmt sich aber selbst hin und wieder daneben, ist intolerant. Eine solche Aktion macht nur Sinn, wenn ALLE Seiten abrüsten.

Hass von der linken Seite?

@ ladycat:
Mich stört vor allem der Hass und die Hetze, welche von der linken Seite ausgeht.

Jeder sieht zunächst mal nur seine eigene Perspektive. Aber eigentlich sollte uns der gesamte Hass und die Hetze von allen Seiten stören. Ich stehe zwar politisch links, finde aber Hass, der von der linken Seite ausgeht auch nicht in Ordnung.

Ursachenbekämpfung

Hass ist nur das Sympthom, und hat immer eine Ursache. Und die Ursachenbekämpfung wäre viel zielführender. Die Ursachen für Hass liegen zum größten Teil in den Fehlentscheidungen der Politik und darin, wie bestimmte Medien versuchen, diese katastrophale Politik als Erfolg zu verkaufen. Das erzeugt, völlig berechtigter Weise, Wut. Und da viele ihre völlige Machtlosigkeit gegenüber diesem Staat und seinem System erkennen, versuchen sie, ihrer Wut durch Beleidigungen Luft zu machen. Ich halte das für nicht korrekt, aber im Falle der staatlich, und teilweise medial verordneten Verblödung durchaus für nachvollziehbar.

08:24, ladycat, 09:05 von fathaland slim

Beides falsch:
Ich wüsste überhaupt nicht, wo anständige rechts konservative Menschen pauschal als menschenfeindlich bezeichnet wurden. Das hat hier aber Methode und zwar allseitig: Es werden immer wieder angebliche Tatsachen als Prämissen für die eigene Argumentation eingebaut. Ich kenne jede Menge anständige rechts konservative Menschen, bei denen niemand auf die Idee käme, sie als menschenfeindlich zu bezeichnen.

@kuerbis, 27., 15.15 Uhr:

"Haha, was für ein debiler, schlecht erzogener Kacktyp", twitterte der Satiriker Jan Böhmermann laut Pressemeldungen (über den US-Präsidenten). Das wird man doch wohl sagen dürfen.

Volle Zustimmung zu Ihrer Ansicht. Wenn man etwas satirisch meint und die richtige Meinung vertritt, sind diejenigen, die gutes Benehmen einfordern, merkwürdig still. Unsere politische Kultur verkommt.

Anja Reschke hat durch Ihren

Anja Reschke hat durch Ihren Preisgekrönten Kommentar versucht das Volk zu spalten. Für Sie gab es nur die Anständigen (uneingeschränkte befürwortung aller Flüchtlinge nach Deutschland) und die anderen.
Noch Heute kann ich nirgends lesen, das Frau Anja Reschke sich Persönlich zur Integration der Flüchtlinge einbringt. Das scheint nicht Ihre Aufgabe zu sein, aber im Fernsehen die über alles stehende Anständige spielen reicht Ihr ja.

>>@Deutscher Arbeiter im TS

>>@Deutscher Arbeiter
im TS Forum werden keine Kommentare veröffentlicht die beleidigend sind. Ich habe mich schon oft an den Kopf gekratzt und überlegt warum mein Kommentar rot gekennzeichnet wurde. Außer ungewollte Kritik ist mir kein Grund eingefallen. Systemkonformer als bei der TS geht's doch gar nicht.<<

Doch, ich habe hier durchaus schon beleidigende Kommentare gelesen. Auch die Moderation besteht nur aus Menschen.

Und auch ich wundere mich, welche Kommentare von mir manchmal nicht veröffentlicht werden. Das hat meiner Meinung nach nichts damit zu tun, ob meine Meinung genehm ist oder nicht.

Eine Vielzahl der hier veröffentlichten Meinungen ist nicht "mainstreamkompatibel" oder "systemkonform".

Vielleicht sollte man einfach seine eigene Meinung nicht so furchtbar wichtig nehmen, dann tut es auch nicht so weh, wenn man gerötet wird.

Natürlich ist es ärgerlich, wenn man sich große Mühe mit der Formulierung gibt, und dann ist alles für die Katz:•{

09:22 von Deutscher Arbeiter

Richtig, was Sie schreiben. Vor allem ist Hass aber völlig irrational und kann von daher schon zu keiner Problemlösung beitragen. Was mich hier auch immer wieder stört, ist die Arroganz, mit der sich einzelne über andere zu erheben versuchen, gerne verbunden mit der Unfähigkeit einen unfallfreien Satz gebastelt zu bekommen. Man käme weiter, würde man Vieles eine Ebene niedriger hängen.

Tagesschau-Aktion

Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Nachrichtensender versuchen oftmals ihre Zuschauer zu missionieren. Da wird der Kommentar der eigentlichen Nachricht bereits vorangestellt. Bereits die Wortwahl in der Anmoderation und die Mimik der Moderatoren zeigen eine tendenzielle Ausrichtung der Nachrichteninhalte. Die Meinungsdiktatur der politischen Korrektheit , oftmals praktiziert durch eine Vielzahl diverser Talkmasters, wirkt auf mich deswegen irritierend, weil es nicht mehr erlaubt zu seien scheint, das eigene Bemühen um eine begründete Meinung, kurz gesagt: das „Ja, aber“, den Zweifel an der gängigen Schwarz-Weiß-Malerei , ausdrücken zu dürfen. Warum wird jeder nachdenkliche und kritische Einwand sogleich als Hasskommentar abgetan? Ich hasse keine Menschen und verwende diese schäbigen Vokable auch nicht. Bei allem Respekt, aber besteht nicht auch eine intellektuelle Arroganz seitens der Journalisten?

Was will man ausmaerzen?

Beleidigungen oder Meinungen. Werde nicht so ganz schlau aus dem Artikel!

Die Vielfalt der Meinungen gehoehrt zu unserer Kultur. Diese Vielfalt ist bedroht.

Beleidigungen gehoehren in keinen Meinungsautausch. Die Vielfalt aber schon. Was tun die Maintreammedien um die Meinungsvielfalt zu gewaehrleisten und andere Meinungen auch zu Wort kommen zu lassen?

Nebenbei gesagt finde ich die Ausdruecke: NAZI, Rechtsradikaler, Populist auch als Beleidigung, wenn sie als Argument verwendet werden.

09:24 von Thomas Wohlzufrieden

Wikipedia "Hass"

Der Tiefenpsychologe Erich Fromm unterscheidet zwei Arten des Hasses.

... Im Falle des reaktiven Hasses ist es die Situation, die den Hass erzeugt; im Falle des charakterbedingten Hasses hingegen wird eine nicht-aktivierte Feindseligkeit durch die Situation aktualisiert. ...

Hass sei in diesem Fall ein Charaktermerkmal, eine Hassreaktion sei lediglich ein Ausdruck des innewohnenden Hasses. Der Hauptunterschied zum „reaktiven Hass“ sei die allgemeine Bereitschaft zu hassen, eine erkennbare Feindseligkeit, welche in Hassausbrüchen ihren Ausgang finde.

Erich Fromm schreibt: „Unter reaktivem Hass verstehe ich eine Hassreaktion, die aufgrund eines Angriffs auf mein Leben, meine Sicherheit, auf meine Ideale oder auf eine andere Person, die ich liebe oder mit der ich identifiziert bin. Reaktiver Hass setzt immer voraus, dass jemand eine positive Einstellung zum Leben, zu anderen Menschen und zu Idealen hat.

Zu diesem Thema läuft gerade

Zu diesem Thema läuft gerade auf 3SAT eine Diskussion, in der Journalisten, die Informationen und Meinung ( sbeeinflussung ) verquicken sehr schlecht abschneiden. Besonders die Journalisten der Ö/R.

09:32, Hinterdiefichte

>>Hass, besser noch hatespeech, ist das neue schwammige Modewort um Menschen mundtot zu machen.<<

In Anbetracht der eindeutigen Beispiele, die im Artikel genannt werden, finde ich Ihre etwas weinerliche ("mundtot machen") Behauptung gelinde gesagt merkwürdig.

09:48 von IBELIN

Die Vielfalt der Meinungen gehoehrt zu unserer Kultur. Diese Vielfalt ist bedroht.

Die Meinungsvielfalt war noch nie größer und das Recht auf freie Meinungsäußerung wurde noch nie in so einem Maße genutzt.

Sie sitzen einer unzutreffenden Wahrnehmung auf.

09:42, Hinterdiefichte

>>@ 09:19 von fathaland slim
Zitat: "
09:01, DerVaihinger
>>Was ist denn Hass?
Jede Meinung, die nicht genehm ist?<<

Lesen Sie bitte den Artikel, den wir hier kommentieren. Da wird an deutlichen, allgemeinverständlichen Beispielen beschrieben, was gemeint ist."

Lesen Sie bitte, was der Erstkommentator schrieb. Inhaltlich verlangte er nach einer Definition von "Hass". Eine (juristisch saubere) Definition erfolgt nicht durch Beispiele.<<

Juristisch sauber?

Führen wir hier einen Gerichtsprozess?

Doch, um genau solche Aussagen, wie sie im Artikel zitiert werden, geht es hier.

Der Artikel ist kurz und sein Platz begrenzt, aber lesen Sie doch einfach mal Yassin Musharbashs Sammlung von Hasskommentaren, mit denen er überhäuft wurde.

@fathaland slim um09:36Uhr

Grundsätzlich haben Sie ja recht und ich werde mich bemühen Ihre Ansicht zu verinnerlichen, wenn ich wieder einmal "rote Balken" bekomme und rätsle über das "Warum". Man sollte sich wirklich nicht ärgern, aber es ist schwierig, wenn wirklich der dringende Verdacht besteht, daß bestimmte Themen oder Begriffe garnicht erst angesprochen werden,oder verhindert wird, daß man z.B. antwortet.

09:45, Kulturskeptiker

>>Warum wird jeder nachdenkliche und kritische Einwand sogleich als Hasskommentar abgetan? <<

Sie würden das, was im Artikel als Hasskommentar bezeichnet und zitiert wird, als nachdenklichen und kritischen Einwand bezeichnen?

Ich kann Ihnen nicht folgen.

Sag es ins Gesicht

Als ich in einem Kommentar die bekannten Äußerungen des Herrn Dennis Yücel über die Deutschen allgemein und dem Herrn Herrn Sarrazin speziell als rassistisch und menschenverachtend bezeichnete , wurde das von der Tagesschau Moderation zensiert.
Zu Herrn Sarrazin hatte Herr Yüzel geschrieben:
"den man ...eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf, wenn man weiß, dass dieser infolge eines Schlaganfalls derart verunstaltet wurde und dem man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge sein Werk gründlicher verrichten.“ Quelle: Der Tagesspiegel 18.08.2013
In den Qualitätsmedien nannte man dies eine provozierende Satire.

Frage der Definition

"Sag mirs ins Gesicht" erfordert eigentlich, dass sich die Macher den Menschen stellen, von Angesicht zu Angesicht. So etwas müsste auf der Strasse oder im Saal stattfinden. Sonst ist es "Sag es in die Kamera"... Die Entstehung von Beleidigungen kann ich nicht nachvollziehen, die Entstehung von Wut sehr wohl: Einige meiner Beiträge in der Tagesschau wurden nicht veröffentlicht, ich gab diese Beiträge extra anderen Menschen zu lesen, damit mir Diese sagen, was darin löschenswert ist. Sie fanden nichts, was den Regeln hier widerspricht. Man sitzt dann da wie ohnmächtig, da die Medien einen berieseln dürfen, falls man dann widersprechen, hinterfragen oder aufklären möchte, wirds gelöscht. Suchen dann Menschen die Öffentlichkeit und demonstrieren, werden sie medial verunglimpft oder schlichtweg ausgeblendet indem Keiner (in seltsamer Eintracht) darüber berichtet.

Ich denke, da ist durchaus

Ich denke, da ist durchaus etwas dran, dass Leute im persönlichen Gespräch doch viele Dinge nicht so sagen würden, wie sie es im ersten Moment erst mal hasserfüllt irgendwo schreiben. Viele Leuten hören sich nicht gehört, meinte deswegen ihre Meinung noch drastischer ausdrücken zu müssen. Wenn man jemanden aber zeigt, dass man ihn hört, z.B. weil man ein Gespräch auf Augenhöhe hat, mag das den Ton deutlich milder werden lassen. Wie das "die Meinungsfreiheit" beschränken solle, wie viele Kommentare es suggerieren, verstehe ich jetzt nicht. Die "einfache Lösung" um diese "Meinungen" zu unterdrücken, wäre die Kommentare einfach direkt zu löschen, ohne dass sie jemand sieht.
Ich finde es ziemlich mutig, von den einzelnen Journalisten, sich dem zu stellen. Ich habe nur leider keine besonders großen Hoffnungen, dass diese Aktion wirklich was bringen wird. Aber Hey, wenn es wenigstens ein paar Leuten den Spiegel vorhalten kann, wäre immerhin etwas gewonnen.

Diskussion

Im Grunde geht es doch eher darum, dass sich viele Bürger darüber aufregen, dass in den Medien zu oft eine staatstragende politische Meinung verbreitet wird, eine unabhängige Berichterstattung wird zusehr der politischen herrschenden Klasse untergeordnet.
Und wenn Leser ihre Meinung kund tun, dann wird von Mal zu Mal mehr zensiert und abgeblockt.
Sicherlich gibt es einige, die ohne Anstand pöbeln, aber das ist nur ein sehr geringer Teil, dahinter muss man sich mit seiner Zensur nicht verstecken.
Der Bürger ist enttäuscht über die Einschränkung der Meinungsäußerung und das könnte man nur durch Offenheit entgegenwirken.
Wer eine andere Meinung hat, der sollte sie auch äußern dürfen, das muss man in einer Demokratie aushalten, Verbote bringen nur noch mehr Zorn hervor.

10:04 von Hinterdiefichte

"Sie definieren political correctness falsch. Political Correctnes laut Duden: "Einstellung, die alle Ausdrucksweisen und Handlungen ablehnt, durch die jemand aufgrund seiner ethnischen Herkunft, seines Geschlechts, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Schicht, seiner körperlichen oder geistigen Behinderung oder sexuellen Neigung diskriminiert wird."

Jetzt bleibt die Frage: Sind Sie nach der von Ihnen herausgefundenen Definition für oder gegen political correctness ?

Wie definiert man Hassbeiträge?

Wie definiert die Tagesschauredaktion Hassbeiträge? Ist es schon ein Hassbeitrag wenn man die ARD kritisiert? Oder ist es schon ein Hassbeitrag, wenn man sagt das der Trump einen an der Klatsche hat? Mit diesem Etikett "Hassbeitrag" kann man auch Meinungen unterdrücken. In einer Demokratie muß man auch scharfe Kritik, die deutliche Worte findet, einfach auch mal aushalten können.

10:08 von Nachdenklich67

Das Problem der roten Balken ist, dass es intransparent ist. Ich hatte schon folgende Fälle:
1. Kommentar nach einiger Zeit wiederholt. Ging dann durch.
2. Kommentar in >Abschnitte aufgeteilt. Die gingen dann durch.
3. Kommentar zusätzlich erläutert. Der ging dann durch.

09:48, IBELIN

>>Nebenbei gesagt finde ich die Ausdruecke: NAZI, Rechtsradikaler, Populist auch als Beleidigung, wenn sie als Argument verwendet werden.<<

Es gibt aber nun mal Nazis, Rechtsradikale und Populisten.

Darf ich einen solchen nicht als das bezeichnen, was er ist?

Mal in den Spiegel schauen

Ich habe gestern Abend den Hasskommentar des stellvertretenden Chefredakteurs über Donald Trump gehört. Und dann solche Sender noch über eine Zwangsabgabe zu unterstützen, halte ich für sehr demokratiefeindlich. Außerdem gefällt mir der Rotstift der Redaktion nicht. Lebst man den Mainstream nicht mit, ist schnell in der rechten Ecke. Alle müssen sich lieb haben, alle müssen Verständnis haben und das bis zur Selbstaufgabe. ÖR bedeutet heute, das Auftragsjournalisten das schreiben, was von der Politik gefordert wird. Objektivität war mal!

Der Ton macht die Musik

Im Regelfall lese ich bei den Kommentaren nur mit, aber bei dieser Diskussion möchte ich doch gerne meinen Beitrag leisten. Viele schreiben hier z.B. dass die TS Fakten verdreht oder gezielt filtert. Die meisten Formulierungen sind in meinen Augen aber so aufgebaut, dass der Kommentarschreiber dies als Faktum sieht und somit auch wahrscheinlich keine andere Meinung zulässt (somit ist die Wahrscheinlichkeit für einen Konsens auch nicht vorhanden). Was mir hier oft im Forum fehlt, sind die Formulierungen die zeigen, dass die Schreiber ihre Meinung bzw. ihr Gefühl wiedergeben, und daneben auch die Meinung der anderen akzeptieren. Somit empfinde ich viele Kommentare von Links und Rechts (oder wo auch immer her), als Angriff auf einen anderen der sich verteidigt. Ich bin absoluter Verfechter der These „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.“ Ich will nicht, dass sich alle vertragen aber jeder sollten den anderen respektieren.

Zensur

Vielleicht sollten sich diejenigen, die hier "Zensur"! rufen, kundig machen, was Zensur eigentlich ist.

Es hat nämlich niemand einen Anspruch darauf, auf einer Leserbriefseite, und um so etwas handelt es sich hier, seine Meinung veröffentlichen zu lassen.

Das ist weder die Aufgabe einer Zeitung noch der "Tagesschau".

Und bei der Vielfalt an oft extremen, grenzwertigen Kommentaren hier kann ich das ganze Gejammer sowieso nicht nachvollziehen.

@ Kulturskeptiker 09.45

"Warum wird jeder nachdenkliche und kritische Einwand sogleich als Hasskommentar abgetan? Ich hasse keine Menschen und verwende diese schäbigen Vokable auch nicht. "
*****

Beispiele, um die es hier geht, wurden im Artikel genannt.. Fast Jeder hier kann sicherlich noch sehr viel drastischere nennen, bis hin zu handfesten Bedrohungen.

Wollen Sie wirklich solche schäbigen Beleidigungen als "nachdenklichen kritischen Einwand" bezeichnen?
Wenn Sie selbst solches Vokabular nicht benutzen, sind Sie doch gar nicht angesprochen..
Weshalb solidarisieren Sie sich dann mit solchen Dingen, wenn Sie sie doch selbst ablehnen?

Die Foren sind voll von den "nachdenklichen, kritischen" Meinungen. Es stimmt einfach nicht, dass sie unterdrückt werden! Oder als "Hass Kommentar" bezeichnet werden!
Oftmals scheint es mir, dass solche absichtlichen Verallgemeinerungen (absolut am Thema vorbei) dazu dienen, den Widerspruch durch eben gegensätzliche Meinungen zu diskreditieren...

10:22, Icke 1

>>ÖR bedeutet heute, das Auftragsjournalisten das schreiben, was von der Politik gefordert wird.<<

Ja gut.

Jetzt haben Sie es mal gesagt.

Argumentativ auseinandersetzen kann man sich mit so einer Aussage allerdings, wenn überhaupt, dann nur schwer.

10:18, Hinterdiefichte

>>@ 09:56 Uhr von fathaland slim
Zitat: "Juristisch sauber?Führen wir hier einen Gerichtsprozess?"

Ich hoffe, dass Sie schon von den Entwürfen des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes gehört haben. Dort geht es genau um solche schwammigen Begriffe wie "Hass" und "hatespeech". Die derzeitige, insbesondere von linker Seite vollzogene, Stigmatisierung jeglicher anderer Meinung als "Hass" leistet einer Zensur vorschub.<<

Es geht hier aber nicht um dieses Gesetz.

Das ist eine andere Baustelle und gehört hier nicht hin.

27.05. 17:20 Thomas Wohlzufrieden

Stimme ihrem Kommentar zu.
Wenn man das Gefühl hat bei bestimmten Themen einer permanenten "Hirnwäsche" unterzogen zu werden kann einem schon mal der Kragen platzen. Zumal oft auch darauf hingewiesen wird von Nutzern, dass doch bitte etwas breiter Informiert werden soll und nicht so einseitig an der vorgegeben Linie entlang so vollständig ignoriert wird und immer der gleiche Stiefel "wir die Guten, die andern die Bösen" weiter unters Volk gebracht wird.

Vielleicht sollte man lieber

Vielleicht sollte man lieber darüber diskutieren, warum es Hass gibt.

Vielleicht liegt es daran, daß bestimmte Gruppen in der Bevölkerung der Meinung sind, daß man Menschen mit anderen Lebensvorstellungen unterdrücken darf, wenn man nur genügend Unterstützer für die Unterdrückung hinter sich versammelt.

Und wieso wird hier Hass immer mit Rechts verbunden. Was ist mit dem Linken Hass der "Sozialen" gegen leistungsorientierte, reiche Minderheiten?

Warum wird der Hass gegen Reiche nicht genau so in den Mittelpunkt gerückt, wie der Hass gegen Ausländer?

Würden die Menschen sich mehr um ihren eigenen Kram kümmern, anstatt sich in das Leben anderer einzumischen, gäbe es weniger Hass.

Hass ist vielmehr die Reaktion von Minderheiten, die nicht mehr wissen, wie sie sich gegen ihre Unterdrückung durch die Mehrheit (große Gruppen) wehren sollen.

09:05 von 91541matthias ... wobei am Rande...

der Wahrheit halber, immer anzumerken ist, das "Rechtskonservativ" (was in der Regel ja heißt, faschistischen Glaubensätzen gegenüber tolerant zu sein ) und Bürger und anständig, nicht zueinander passende Zuschreibungen sind.

10:18, Klärungsbedarf

>>Das Problem der roten Balken ist, dass es intransparent ist. Ich hatte schon folgende Fälle:
1. Kommentar nach einiger Zeit wiederholt. Ging dann durch.
2. Kommentar in >Abschnitte aufgeteilt. Die gingen dann durch.
3. Kommentar zusätzlich erläutert. Der ging dann durch.<<

Das deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen.

@ 09:24 von Thomas Wohlzufrieden

Daraus schließe ich, dass es noch nie irgendwo einen Staat gegeben hat, der keine Ursache für Hass gegeben hätte. Vielleicht mit einer Ausnahme: Wirklich rund um die Uhr und ausnahmslos höflich sind die Menschen in Nordkorea ... Ich kann bei den meist recht primitiven, egozentrischen oder gar narzistischen Menschen, die sich unhöflich aufführen, keinen Frust über den Staat sondern nur über ihr eigenes Versagen feststellen. Es ist ein Problem des mangelnden gesellschaftlichen Konsenses, dass Fehlverhalten, ein Verstoß gegen die demokratisch begründete Rechtsordnung, nicht geächtet wird. Das Prinzip muss Freiheit im Rahmen der sehr großzügigen Rechtsordnung sein, aber deren Grenzen müssen gehütet werden. Dies ist spätestens seit Ende der 60er Jahre, wo es Mode wurde, Polizisten zu beleidigen oder gar zu verletzen, mehr und mehr als überholt und abzuschaffen gesehen worden. Inzwischen wird geradezu ein Recht darauf gesehen, alles, was einem im Weg steht, zu beleidigen.

10:29 von fathaland slim

Ich teile ja oft Ihre Meinung, habe aber heute so meine Probleme: Natürlich hat niemand Anspruch darauf, dass sein Kommentar in privaten Zeitungen veröffentlicht wird. Es hat auch niemand einen Anspruch darauf, dass es bei den ÖR ein entsprechendes Forum gibt.

Wenn es aber ein solches gibt, dann müssen die Veröffentlichungen nach objektiven, nachvollziehbaren und niemanden diskriminierenden Kriterien erfolgen. Und dazu gehört dann eben auch, dass man einen Anspruch auf Veröffentlichung im Rahmen dieser Kriterien hat.

@09:53 von Phonomatic

"Die Meinungsvielfalt war noch nie größer und das Recht auf freie Meinungsäußerung wurde noch nie in so einem Maße genutzt. Sie sitzen einer unzutreffenden Wahrnehmung auf."

Glaub ich nicht. Was ich wahrnehme sind Anstrengungen des Mainstreams Meinungen zu vereinheitlichen und Diskussionen gar nicht erst zuzulassen. Meiner Meinung nach waren oeffentlich Rechtliche noch nie so befangen wie derzeit.

Das ist aber alles subjektiv. gebe ich zu.

10:32, tashina

>>Die Foren sind voll von den "nachdenklichen, kritischen" Meinungen. Es stimmt einfach nicht, dass sie unterdrückt werden! Oder als "Hass Kommentar" bezeichnet werden!
Oftmals scheint es mir, dass solche absichtlichen Verallgemeinerungen (absolut am Thema vorbei) dazu dienen, den Widerspruch durch eben gegensätzliche Meinungen zu diskreditieren...<<

Ja, so sehe ich das auch.

Es handelt sich meiner Meinung nach um eine unredliche, aber leicht zu durchschauende Diskussionsstrategie.

@10:38 von Zuschauer51 Roter Balken

..."Der rote Balken ist einfach ganz eindeutig nur die Macht der Zensur......."
Zumindest wäre es wünschenswert, wenn der Moderator eine Begründung für die Nichtfreischaltung liefern würde; u.U. mit der Möglichkeit sich zu erklären.
Um ein Beispiel zu nennen: vor einiger Zeit wurde ein Zitat - ja gekennzeichnet - des Kabaretisten Django Asül geperrt.

Kann eigentlich jemand hier

Kann eigentlich jemand hier mal ein Beispiel benennen, wo klassifizierende Bezeichnungen, wie links, grün, rechts, Populist, Nazi usw. usw. in der Sache schon mal irgendwas nach vorne bewegt haben ?

9:10 Deutscher Arbeiter

Gegen Frauen.......
das ist so nicht richtig und was sie als unsachlich empfinden ist bei Anderen eben eine sachlich richtige Kritik. Und Kritik hat nichts mit Hasskommentaren zu tun sondern ist ein wichtiges Element in der Demokratie. Und wenn die schreiben Frau Golineh hat besonders viel darunter zu leiden, dann sollte eben Frau Golineh mal in sich gehen und fragen ob nicht doch ein Teil ihrer Beiträge kritikwürdig (weil mehr als einseitig) sind. Dabei ist Frau Golineh nur ein Beispiel.

Ich sage es euch ins Gesicht...

... dass ihr einen manchmal unerträglichen Meinungsjournalismus macht ("Reschke Fernsehen"), selber gegen euch nicht genehme Positionen polemisiert, usw., usw.

Daher seit ihr als Vorreiter gegen sog. "Hatespeach" wie auch gegen Falschnachrichten wenig glaubwürdig!

10:49, Klärungsbedarf

>>Ich teile ja oft Ihre Meinung, habe aber heute so meine Probleme: Natürlich hat niemand Anspruch darauf, dass sein Kommentar in privaten Zeitungen veröffentlicht wird. Es hat auch niemand einen Anspruch darauf, dass es bei den ÖR ein entsprechendes Forum gibt.

Wenn es aber ein solches gibt, dann müssen die Veröffentlichungen nach objektiven, nachvollziehbaren und niemanden diskriminierenden Kriterien erfolgen. Und dazu gehört dann eben auch, dass man einen Anspruch auf Veröffentlichung im Rahmen dieser Kriterien hat.<<

Lesen Sie die Kommentarrichtlinien. Da steht, daß niemand einen Anspruch darauf hat, hier seine Meinung veröffentlichen zu lassen.

Ähnliches lesen Sie auch auf der Leserbriefseite einer jeden Zeitung.

@ 10:32 von tashina

Sie sprechen einen wesentlichen Aspekt an, den der Solidarisierung. Heute wird man sich eher mit denjenigen solidarisieren, die mit Hasskommentaren für die eigene Sache eintreten, als sich mit dem Recht auf Unversehrtheit des Betroffenen zu solidarisieren. Dies fing in den 60ern an, als einzelne Narzisten ihre persönliche Selbsterfüllung darin sahen, Missliebige (insbesondere Polizisten) mit Worten oder gar tätlich anzugreifen. Andere Demonstranten, die selbst niemals zu so etwas gegriffen hätten, ergriffen aber nicht sofort Partei für die Angegriffenen, sondern schützten die Gewalttäter in einer emotionalen Solidarisierung. Dies zeigte über die Zeit die Wirkung, dass jegliche Hemmung verloren ging. Wer für irgendeine Sache eintrat, egal ob rechts oder links, konnte sich sicher sein, dass er auch bei Angriffen gegen Polizisten oder wen auch immer Solidarität von anderen Vertretern dieser Sache erfahren würde. Tatsächlich sind die Täter keine Überzeugten, sondern wollen nur Krawall.

@10:21 von fathaland slim

"Es gibt aber nun mal Nazis, Rechtsradikale und Populisten.
Darf ich einen solchen nicht als das bezeichnen, was er ist?"

Sicher, aber auch nur den- oder diesolchen. Und da sollte man vorher genau pruefen. Es ist nicht nur einen Beleidigung, sonder auch eine Verharmlosung der Nazi Verbrechen jeden x beliebigen mit anderer Meinung als Nazi zu bezeichnen.

Populist ist jeder, der auf Stimmenfang geht. Insofern wuerde ich diese Bezeichnung streichen.

@ Thomas Wohlzufrieden

Ursachenbekämpfung. Hass ist nur das Sympthom, und hat immer eine Ursache. Und die Ursachenbekämpfung wäre viel zielführender.

Das kann man so nicht sagen. Man sollte die "Ursachen" für Mobbing auch nicht beim Mobbingopfer suchen. Auf die Politik übertragen, kann man die Fülle der verbalen Entgleisungen nicht mit den Unzulänglichkeiten und Fehlern der Politiker rechtfertigen. Für Hetze gibt es keine Rechtfertigung.

Bei Beleidigungen...

...wie sie im Artikel erwähnt und unter Klarnamen verfasst werden besteht doch überhaupt kein Diskussionsbedarf.
Wenden sie sich einfach an das zuständige Gericht und dieses wird ihnen danach "Recht" zusprechen.

Manche Menschen nennen andere beispielsweise
"Nazi-Schlampe" oder Polizisten dürfen laut Gerichtsurteil mit "All Cops are Bastards" verunklimpft werden...das gefällt mir überhaupt nicht, aber ich kann es nicht ändern und durch z.B. die Tagesschau.de Journalisten habe ich keinerlei Verteidigung dieser Personen vernommen,
warum?

Sollte jemand mit "Hure" beleidigt werden und das Gericht verurteilt dies,...so fände ich das sehr gut.
Wenn "Blondinchen" eine Beleidigung sein sollte, so muss ich das respektieren, könnte es aber schwer verstehen.

In der Summe empfinde ich den Artikel hier als sehr tendenziös und unneutral. Der Schuldzuweisung alleine nach "Rechts" kann ich nicht folgen.
Dies mag an meinem geringen Intellekt liegen, oder an der Darstellung, dies mögen 3. bewerten.

Da hier der rote Balken ja

Da hier der rote Balken ja mehrfach thematisiert wurde und wohl jeder regelmäßige Nutzer dies kennt, fände ich die Möglichkeit einer persönlichen Nachricht wünschenswert. So könnte man zumindest nichtöffentlich Stellung beziehen und evtl. sogar mal ein Gespräch beim Kaffee oder Bier vereinbaren.

In anderen Foren (andere Themenbereiche) habe ich damit bereits gute Erfahrungen sammeln können.

Darstellung: