Kommentare

Wirkungslose Verfolgung

Tja, solange die Konsumenten straffrei ausgehen wird es keine Wirkung geben. Drogenkonsum muss wieder bestraft werden. Wirkungslos ist die Verfolgung ausschließlich der Dealer weil diese ja sowieso nicht wirklich bestraft werden.
Sobald der Konsument im Ziel der Fahnder ist, wird sich ein großer Teil freiwillig vom Drogenkonsum abwenden. Für Prostitution wird eine Verfolgung der Freier immer wieder gefordert, beim Drogenkonsum leider nicht.
Ich schlage Entzugsprogramme vor, deren Kosten bei Erfolg die Krankenkasse trägt. Bei Mißerfolg oder Rückfall trägt die Kosten der Konsument.

Machts doch endlich

Immer nur gerede, nie Taten.

Wer wirklich an der Umsetzung interessiert ist bekommt meine Stimme bei der nächsten Wahl.

Längst überfällig

Daß Cannabis durchaus Heilwirkungen auf vielen Ebenen besitzt, dürfte mittlerweile ausreichend belegt sein.
Natürlich wirkt es auch psychotrop, was aber ebenfalls unter entsprechender Anwendung eine Menge weitere Gesundheitliche Vorteile bietet.
Aber wie bei allen pflanzlichen Drogen besteht auch die Möglichkeit eines Missbrauchs- bzw. Falschanwendung.
Nur ist diese Gefahr beispielsweise bei heimischen Drogen wie Fliegenpilzen, Stechapfel oder Bilsenkraut weitaus größer.
Aber dennoch würde niemand darauf kommen, diese Pflanzen deshalb unter das Betäubungsmittelgesetz zu stellen, weil es einfach keinen Sinn macht.
Daher sollte Cannabis legalisiert werden und der verantwortungsvolle Umgang damit dem einzelnen überlassen bleiben.
Zusätzlich zur Legalisierung sollte natürlich eine entsprechend umfangreiche Aufklärungskampagne die Freigabe begleiten.

Wiederholung? Macht nichts!

Diesen Beitrag gab es doch schon einmal vor ein paar Tagen?

Macht aber nichts, denn man kann ihn gar nicht oft genug zeigen.
Eine sehr gute und positive Aufarbeitung des Themas, die zu dem einzig logischen Schluß kommt, daß die Legalisierung längst überfällig ist und nur Vorteile bringt.

Leider wird es dank den Konservativen in der Regierung vorerst nicht dazu kommen - vor allem nicht mit einer derart inkompetenten Drogenbeauftragten, die die Meinung vertritt: "Cannabis ist verboten, weil es illegal ist."
Kunststück, führt die gute Dame doch einen Hopfenhof und sieht ihre Felle davonschwimmen.

Zum Schutze unserer Politiker: legalisieren!

Cannabis ist eine gesunde Sache. Zumindestt viel gesünder als saufen oder laufend rauchen. Und gar erst verglichen mit den Designerdrogen, die künstlich und gefährlich sind. Sofort abhängig machen wollen.

Erinnern wir uns noch an den grünen Politiker, der mit einer völlig ungesunden, rein synthetisch hergestellte, Droge erwischt wurde?

Zurück zum Ursprung, weg von der Synthese, gebt der Natur wieder eine Chance.

Bevor sich die Bevölkerung an die vielen, viel billigeren, synthetische Drogen gewöhnt und das gute, alte Cannabis links liegen lässt.

Und entspannt verkifft könnten auch im Parlament bessere Vorschläge vorgebracht werden. Als diese ganzen Aufputschmittel, die es ja auch geben und die ja angeblich manchmal verwendet werden sollen. Glaube ich halt. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser eine grüne Politiker nur der einzige ist. Nur weil sie ihn erwischten? Ich weiß nicht.

Meine Meinung: zurück zur Natur. Weg von diesem ungesunden künstlichen Zeug!

Gute Erklärung!

Gute Erklärung! Leider seid ihr nicht darauf eingegangen, dass ein legaler und kontrollierter Marihuanaverkauf selbstverständlich an unter 18 oder 21 jährige Menschen definitiv nicht erfolgt. Und das eine dahingehende strenge Überwachung ausschließt, dass Kinder oder Jugendliche mit Marihuana in Berührung kommen. Ganz anders als bisher beim Alkohol! Für Straßendealer dürfte das Marihuanageschäft dann auch gänzlich Uninteressant werden.

Legalisierung?

Die jetzige Verfolgung scheint wirkungslos zu sein.
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Da haben agenscheinlich viele staatliche Maßnahmen etwas gemeinsam.
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Das harmloste wäre doch erst einmal die Verfolgung von Ordnungswidrigkeiten einzustellen.
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Denn die jetzige Handhabung bei Parkverstössen, scheint doch wirkungslos zu sein?
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Aber die finanziellen Vorteile, auch bei Drogen, dann regelmäßig im fließenden Verkehr?

Schwedische Lösung

Ich wäre für die Schwedische Lösung: Man verkauft das Zeug in staatlichen Monopolgeschäften unter den Schwarzmarktpreisen. Dann verdient der Staat und der Schwarzmarkt wird ausgetrocknet. Ähnlich sollte man mit weichen Drogen und hartem Alkohol verfahren.

Sucht

Nichts, was eine Drogensucht verursacht, sollte legalisiert sein. Cannabis ist eindeutig eine Droge und gehört verboten. Fertig.

Nicht mehrheitsfähig

Eine Legalisierung von Cannabis ist in Deutschland niemals mehrheitsfähig.

Es wird zeit.....

wissenschaftlich ist eine Prohibition nicht haltbar. Klar soll es nicht Kindern und Jugendlichen zugaenglich sein. Das soll aber keine Droge. Also kontrolliert freigeben und gut ist.

Psychose Risiko und erhöhte Unfallgefahr

Danke für diesen Pro -UND Contra Beitrag.

Das Psychose Risiko bei jungen Menschen ist erhöht, nach dem Cannabis Konsum. Tödliche Verkehrsunfälle sind bekannt, verursacht von zugekifften Autofahrern. Da der Staat Schaden vom Volke abwenden muss, ist eine Legalisierung absurd.

Das Wohl vieler wiegt mehr als der finanzielle Vorteil oder Spaßfaktor weniger.

Legalisieren

Kurz geantwortet: Ja, Cannabis muss legalisiert werden. Es bringt vielen Menschen Schmerzlinderung, das alleine ist schon Grund genug.

natürlich

sollte Cannabis legalisiert werden. Wo bitte schön besteht der Unterschied zu Alkohol, den man überall billig kaufen kann.

Es kann doch wohl nicht sein, dass man, wenn man mit ein paar Gramm erwischt wird, eine Anzeige bekommt und auch noch vor dem Kadi landet. Die Gerichte sind sowieso schon überlastet.

Außerdem hat es in der Vergangenheit gar nichts gebracht und den Kleinkriminellen wird so der Boden entzogen

Verkehrssicherheit?

Wenn bei einer Bremer Verkehrskontrolle bei 400 Kontrollierten 41 Drogenverstösse festgestellt werden, dann kann der Mainstream doch auch gleich das Alkoholverbot aufheben.
*
Manchmal kommt einem der Gedanke, haben Die alle schon zuviel genossen?

es ist doch ganz einfach....

man klassifiziere alle drogen, also alkohol, tabak, canabis, usw mal (neu) ein und ziehe eine 'rote linie' welche der substanzen man noch erlauben will, jenachdem wie schlimm ihre auswirkungen sind.
wenn dann alkohol zb als 'stärkstes mittel' gillt, läge kanabis mit seiner milderen wirkung ja unter dieser 'roten linie' und man könnte es somit ohne weiteres legalisieren.
daneben muss man mal bedenken das man derzeit ja zum 'dealer' muss um das zeug zu kriegen, statt zb der aphotheke oder einem coffeeshop(steuern die eingenommen werden könnten), und man beim dealer auch gerne wenn man den dann etwas kennt 'mal was neues' , dann meist härteres und gefährlicheres(oft auch schnell süchtig machendes) 'zum probieren' bekommt.
auch könnten sich die verfolgungsbehörden dann um die wirklich schlimmen stoffe und deren verkaufs- usw-systeme kümmern ohne dauernd irgendwelchen kleinen kiffern hinterher jagen zu müssen.

Es gibt keinen objektiven Grund...

...warum Cannabis illegal sein sollte, während Alkohol legal ist.

Im Gegenteil:
Neben der erwähnten, geringeren Suchtgefahr, sind die körperlichen Risiken und Schäden deutlich geringer.

Aggressionen und Gewalt, die unter Alkohol häufig vorkommen, werden durch Cannabis nicht verstärkt.

Es wird tatsächlich Zeit

Es wird tatsächlich Zeit endlich von überholten Dogmen wegzukommen und Drogenpolitik insgesamt rein wissenschaftlich zu bewerten. Natürlich ist Hanf eine Droge (genauso wie Alkohol, Nikotin oder Koffein. Wie bei allem, die Dosis machts. Über Jahrzehte wurde der Wirkstoff dermaßen verteufelt, daß eine Legalisierung schwer erscheint. Hearst hat ganze Arbeit geleistet.

Organische Hirnschäden

Ein gut recherchierter Artikel.

Allerdings kommt wohl kaum eine Veröffentlichung zum Thema ohne irgend welche Mythen aus.

Im vorliegenden Fall ist es der Mythos von der Hirnschädigung.

Gibt es irgendwelche Hinweise darauf, daß THC organische Hirnschäden hervorruft?

Mir ist keiner bekannt.

Wenn es solche Hinweise gäbe, so würden die von der Prohibitionslobby an die ganz große Glocke gehängt. Sie wären ja eine Steilvorlage für deren Agenda.

Allein deswegen glaube ich nicht, daß es irgendwelche seriösen Verdachtsmomente, daß Cannabis Hirnschäden hervorruft, gibt.

@Friedrich

Das eine hat mit dem anderen doch nichts zu tun, die Legalisierung würde natürlich nicht soweit gehen das jeder bekifft fahren darf. Und der Verkauf an Minderjährige würde drastisch sinken, da legale Shops viel einfacher zu kontrollieren sind, siehe als Bsp Holland.

Es kifft doch eh jeder 3. nur sieht man die halt nicht betrunken über die Straße eiern sondern bis auf die roten Augen sind die still und unaufällig.

Solange Alkohol legal ist gibt es KEIN Argument gegen Cannabis das nicht gleichzeitig ein sofortiges Verbot von Alkohol mit sich bringen würde.

Und mal ganz im Ernst, was ich konsumiere geht den Staat mal gar nichts an solange ich mich danach nicht ans Steuer setze gefährde ich niemanden.

Ideologische Schranken

Wie unehrlich sind doch jene, die bei einem Glas Bier oder Wein über die Verschärfung von Regeln in puncto Grass sinnieren. Alkohol ist ein tödliches Nervengift, THC quasi non-toxisch, d.h. keiner stirbt an einer OD. Die Verdammung von THC-Produkten ist ideologischer Natur, da die Konsumenten einen ungewollte Perspektive auf unsere Systeme erhalten und so manchen Vorgang als das erkennen, was er ist. So mancher Alkoholkonsument hingegen grölt häufig fröhlich mit den Vorgaben mit, kritsche Perspektiven sind ihm eher fremd.

Am 19. Mai 2017 um 12:44 von 'Friedrich

"Tödliche Verkehrsunfälle sind bekannt, verursacht von zugekifften Autofahrern. Da der Staat Schaden vom Volke abwenden muss, ist eine Legalisierung absurd."

Was ist das für eine Argumentation?
Dann sollten sie sich erstmal dafür einsetzen Alkohol zu verbieten!
Dadurch gibt es wohl 1000 x mehr Tote im Straßenverkehr!

Es sagt ja keiner dass man dann bekifft Auto fahren darf, genauso wie nicht unter Alkoholeinfluss!

Vor allem meinen sie, dass durch eine legalisierung mehr Menschen zum Cannabis greifen würden?
Völliger Blödsinn, wer es nehmen will, lässt sich auch von einem Verbot nicht aufhalten.
Das einzihe was damit erreicht wird, dass die Kriminällen daran verdienen, keine anständige Kontrolle und Aufklärung geschieht und Menschen durch die Dealer an das wirklich schlimme Zeug kommen!

Andere Länder haben bewiesen, dass eine Legalisierung nur Vorteile Bietet.
Mal davon abgesehen, dass Cannabis sganhafte Heilende wirkung hat!

Wissen schafft Erkenntnis

Wer hier davon redet, dass eine weitere Prohibition wissenschaftlich nicht haltbar sei, hat keine Ahnung von der Thematik oder ggf. schon zu viel gekifft.

Zudem wird auf die eigentlichen Gefahren von Cannabis nur peripher eingegangen. Wieso?

Für Leute, die davon wenig Ahnung haben, guckt sich das ganze fast wie ein Werbefilm.

@Boris.1945 - Rausch am Steuer bleibt verboten

Was haben denn Verkehrskontrollen mit der Sache zu tun? Es geht nicht um die Legalisierung von Rauschzustaenden am Steuer, sondern um die Frage, ob es sinnvoll ist Cannabis zu verbieten, waehrend der vielfach gefaehrlichere Alkohol salonfaehig ist. Besoffen oder bekifft fahren bleibt sicher auch in Zukunft zurecht illegal, weil es eine Gefahr darstellt.
.
Auch haben Strafzettel fuer Falschparker damit nichts zu tun, denn Falschparken wird aus gutem Grund bestraft (Behinderung der Sicherheit und Ordnung).

Nur weil man kein (wirksames) Mittel gegen etwas hat ...

... oder einem die Leute für Kontrollen fehlen, kann man doch illegale Sachen nicht einfach gut heißen!

Der Ansatz müsste also eher sein, wirksame Mittel gegen den Drogenkonsum zu finden, anstatt ihren Konsum durch die Legalisierung auch noch zu fördern.

M.E. gibt es schon genug "Verrückte" auf der Welt und Drogenkonsum kann im Kampf dagegen nur kontraproduktiv sein.

Ich jedenfalls werde die Legalisierung nicht unterstützen und auch keine Partei wählen, die für die Legalisierung ist.

Ebenso halte ich den hier oft erwähnten Vergleich zum Alkohol für völlig fehl am Platz. Nur weil Alkohol bekanntermaßen gefährlich sein kann, muss ich doch nicht weiter gefährliche Dinge zulassen!

@'Friedrich - Wie es gerade passt?

Ihrer Argumentation nach muesste man den Alkohol aber sofort auch verbieten, denn auch betrunkene Autofahrer verursachen Unfaelle.

@LifeGoesOn

Der Vergleich zu Alkohol ist durchaus angebracht, denn wer Cannabis verbietet, muss sich auch fuer ein Alkoholverbot stark machen. Von so einer Kampagne habe ich bisher aber noch nicht gehoert.

15:24 von dave_31

"Es kifft doch eh jeder 3. ..."
.
erstaunlich wie unterschiedlich die Erfahrungen doch sind
ich kenne keinen der kifft
-
"was ich konsumiere geht den Staat mal gar nichts an"
auch das ist so nicht ganz richtig, mag für Robinson zutreffen,
der Eigenverantwortlich auf seiner Insel lebte
Aber in einer Solidargemeinschaft, die dem Einzelnen Sicherheit bietet / eine Fürsorgepflicht, hat die Gesellschaft sehr wohl das Recht gewisse Einschränkungen vorzunehmen

@Sisyophos

Nicht wirklich, ich hafte auch für Extremsportarten, Leute die täglich bei McDr... essen und Menschen die denken Gemüse würde fett machen!

Weiterhin sind die gesundheitlichen Nebenwirkungen geringer als beim rauchen.

Wie oben genannt, Alkohol ist legal und ich muss für euch alle mitbezahlen (ich trinke nie),l das Argument verbietet auch direkt den Alkoholkonsum.

Weiterhin, Legalisierung schafft Steuereinnahmen die natürlich zu einem passenden Teil auch in die Gesundheitskasse fließen sollte.

Noch ein Tipp: Cannabis in der Medizin

Überraschend was für Erfolge dort schon erzielt wurden!

ich kann einige Kommentatoren nicht verstehen

Ein Verbot von allen kleinen "Fehlern" ist nicht möglich. Unter Fehlern verstehe ich den Konsum von Substanzen, die psychisch oder physisch den Verbraucher kurzzeitig beeinträchtigen.

Es gibt Menschen, die ohne "Fehler" gut auskommen aber nicht alle und damit die letztgenannten nicht irgendwann Amok laufen, brauchen diese etwas Abwechslung. Und ich verweise hier ausdrücklich auf kurzzeitige Beeinträchtigung, das ist z. B. bei harten Drogen nicht der Fall.

Im übrigen würde ein hartes und totales Verbot von Canabis, Alkohol und Co. dazu führen, dass der Midikamentenmissbrauch explodieren Würde. Damit auch die Preise und Kosten für alle. Denn viele Medikamente sind toxisch, stetige Steigerungen der Dosis, damit wieder Gefahr der Vergiftung usw. Soll man dann auch Medikamente verbieten? oder nur an die austeilen, denen man glaubt, dass diese Schmerzen haben?

@Sisyphos

"ich kenne niemanden der kifft"

Fragen sie mal ohne vorab ihre Abneigung gegen das Thema klar zu machen im Nebensatz, sie wären überrascht ;)

Kiffer hausieren damit halt nicht da sie ja etwas illegales machen.

Nicht so harmlos

Ich arbeite nun schon seit einiger Zeit als ärztlicher Mitarbeiter in einer Psychiatrie. Alle die die hier vorschnell eine Legalisierung fordern sollten einmal einen Tag auf der geschützten Station verbringen und sich mal ein Bild von Psychosepatienten machen. Auffällig viele haben dort in ihrer Jugend mit Canabis herum probiert, nicht umsonst gilt Canabis Konsum in der Jugend als einer der größten Risikofaktoren für das entwickeln einer Schizophrenie. Bei den allermeisten bleibt ein Konsum ohne Folgen jedoch sind die jenigen die das Schicksal einer Psychose ereilt meist ihr ganzes Leben durch diese Krankheit beeinträchtigt.

Und was ist mit Alkohol und Nikotin?

Wenn man Ihrer Argumentation folgt, sollte man schleunigst Alkohol und Nikotin verbieten. Diese Mittel haben einen größeren Suchtfaktor und verursachen nachgewiesen schlimmere körperliche Folgen.

Damit sind Alkohol und Nikotin eindeutig legale Drogen. Warum sollte man dann Cannabis verbieten, das in seiner Wirkung harmloser ist?

Ihre Argumentation ist unsinnig oder Sie ziehen die Konsequenz, dass Alkohol und Nikotin auch verboten gehören.

Aber das Feierabendbier schmeckt dann doch zu gut, oder? Und gehört vermutlich zur Leitkultur :D Lächerlich!

Gebt das Hanf frei!!!

Ich kann ja immer nur meine Meinung darstellen und vertreten aber eine Legalisierung hätte für mich einen sehr großen Vorteil.

Wegen schwerwiegener Erkrankung bin ich auf Opioide angewiesen. Meine Erkrankung kann aber auch durch Cannabis behandelt werden.
Diese Art von medizinischer Versorgung hätte mehr Vorteile bei weniger Nebenwirkungen und wäre für den Staat noch billiger, da die Kosten für Cannabis günstiger sind als für das Opioid.

Aber es ist ja eine ach so schlimme DROGE und Drogen sind ja das üble der Gesellschaft.

Im Gegenzug gibt es unzählige Alkoholiker und Tabakabhängige.
Und Alkohilkranke kosten dem Staat Unsummen.

Aber Hauptsache diese Drogen sind legal, da diese ja Steuergelder in Milliardenhöhe einbringen.
Da ist es ja egal, daß diese beiden Substanzen auch eine Droge sind.

@Biocreature

Dir ist schon bekannt, dass man Cannabis - auch Blüten - seit dem 10. März 2017 auf Rezept bekommen kann, bei entsprechender Indikation (was bei Opioiden der Fall zu sein scheint)?

Unabhängig davon bin ich auch für eine regulierte Freigabe für Jedermann/frau (ab einem gewissen Alter), einfach weil alles andere nicht nur vollkommen sinnlos ist, sondern einer freiheitlichen Demokratie auch nicht würdig - egal wie man es auslegt, eine strafrechtliche Verfolgung des Konsums ist in jedem Falle eine offensichtlich verfassungswidrige Option (mit der wir uns nun aber schon seit Jahrzehnten herumschlagen müssen, was sehr viel mehr geschadet als geholfen hat).

@ 16:28 von Biocreature Gebt das Hanf frei!!!

Für Ihr Anliegen, muss man "Cannabis" nicht generell freigeben. Es würde völlig ausreichen den Wirkstoff per ärztlicher Verordnung zu erhalten, zudem würde dann auch noch die Krankenkasse die Kosten übernehmen.

@ um 16:31 von Dr.Merkwuerdigliebe

Wahrscheinlich haben Sie recht. Aber es geht eben nicht darum Kindern oder Jugendlichen den Zugang zu Marihuana zu ermöglichen!!! Es geht ausdrücklich um die Freigabe an ERWACHSENE! Ausschließlich!

15:44, strawberryfields

>>Wissen schafft Erkenntnis
Wer hier davon redet, dass eine weitere Prohibition wissenschaftlich nicht haltbar sei, hat keine Ahnung von der Thematik oder ggf. schon zu viel gekifft.

Zudem wird auf die eigentlichen Gefahren von Cannabis nur peripher eingegangen. Wieso?

Für Leute, die davon wenig Ahnung haben, guckt sich das ganze fast wie ein Werbefilm.<<

Dann lassen Sie uns doch bitte an Ihrem Wissen teilhaben, anstatt hier herumzuraunen und Mitforisten argumentfrei zu diffamieren. Sachorientierte Argumentation geht definitiv anders.

Verbindlichen Dank.

16:14, WhoIsPerfect

>>Ich arbeite nun schon seit einiger Zeit als ärztlicher Mitarbeiter in einer Psychiatrie. Alle die die hier vorschnell eine Legalisierung fordern sollten einmal einen Tag auf der geschützten Station verbringen und sich mal ein Bild von Psychosepatienten machen. Auffällig viele haben dort in ihrer Jugend mit Canabis herum probiert, nicht umsonst gilt Canabis Konsum in der Jugend als einer der größten Risikofaktoren für das entwickeln einer Schizophrenie. Bei den allermeisten bleibt ein Konsum ohne Folgen jedoch sind die jenigen die das Schicksal einer Psychose ereilt meist ihr ganzes Leben durch diese Krankheit beeinträchtigt.<<

Und wie hoch ist die Rate von Patienten, die Opfer ihres jugendlichen Alkoholkonsums wurden, auf Ihrer Station?

Außerdem sollte Ihnen bekannt sein, daß der Kausalzusammenhang durchaus umgekehrt sein kann. Wer unter einer Psychose leidet, greift gern zu allen möglichen Drogen.

Man nennt das Selbstmedikation. Das läuft meist sogar unbewusst ab.

Die Sache mit der Solidargemeinschaft

Interessant, dass hier auf moralischer Ebene argumentiert wird; der Staat hätte das Recht, Cannabis zu verbieten, da eine Freigabe von Cannabis der Solidargemeinschaft durch angeblich erhöhte Kosten für die medizinische Versorgung schade.

Nehmen wir der Diskussion halber einmal an, dem wäre so: Dann muss noch ganz anderes verboten werden! Extremsportarten zum Beispiel. Und natürlich der Konsum von Alkohol und Nikotin - zwei Drogen, deren Gefährlichkeit stichhaltig erwiesen ist. Ganz im Gegensatz zu der von Cannabis.

Ach ja: Das Betreten von Höhlen sollte allen verboten werden, welche nicht ausgewiesene Höhlenexperten sind. Es könnte ja eine teure Rettung aus der Höhle nötig werden...

Letztendlich sei auch noch auf einen anderen Faktor verwiesen: Der Cannabis-Konsum bereitet Freude. Das ist auch ein Wert, der in der politischen Kontroverse von Legalisierungs-Befürwortern wie -Gegnern stets ausgeklammert wird.

Vielfach völlige Unkenntnis!

Bemerkenswert, wie viele Kommentatoren hier nur das Wort "Droge" im Zusammenhang mit Cannabis hören und glauben, sie müssten ihre durch völlige Unkenntnis geprägte Meinung zugunsten der Prohibition kundtun. Fakt ist, dass Cannabis - im Gegensatz zu Alkohol - keine körperliche Abhängigkeit erzeugt und vielfach sogar gesundheitsfördernde Wirkungen besitzt. Dass Hanf heute noch immer nicht legalisiert ist, gründet zum einen auf einer dogmatisch falschen politischen Stigmatisierung religiös-konservativer Kreise, zum anderen auf besagter absoluter Sachunkenntnis. Es wird höchste Zeit, dieses Thema endlich (!) mit Vernunft und Sachverstand anzugehen und das gesetzlich par ordre du mufti verhängte Stigma zu beseitigen.

Sehr wohl mehrheitsfähig

"Eine Legalisierung von Cannabis ist in Deutschland niemals mehrheitsfähig."

Diese Aussage wird durch die Fakten nicht gedeckt, vor allem nicht mit der Präposition "niemals". Jedes Jahr lässt der DHV zu dem Thema ein repräsentative Umfrage erstellen. 2015 lag die Zustimmungsrate für eine Cannabis-Legalisierung laut Infratest-Dimap noch bei 42,0%. In der aktuellsten Umfrage aus dem September 2016 stellten die Legalisierungs-Befürworter dann erstmals die Mehrheit: 49,3% dafür und 47,6% dagegen bei 3,1% Enthaltung.

Es zeigt sich: Neutrale Aufklärungsarbeit und Sachlichkeit ohne "Keine-Macht-den-Drogen"-Populismus hat Zukunft.

Cannabis und Psychose/Schizophrenie

Man muss auch mal sagen, dass der zur Zeit größte Hoffnungsträger zur Behandlung von Psychosen und Schizophrenie gerade aus dem Cannabis stammt. Nämlich das sogenannte Cannabidiol bei dem es sich gezeigt hat, dass es genauso gut gegen Psychosen wirkt wie Neuroleptika, aber ohne die irreparablen Schäden der Motorik hervorzurufen wie eben Neuroleptika das tun.
In diesem Sinn muss es auf jeden Fall leichter werden vom Arzt Cannabis verschrieben zu bekommen - auch meinetwegen mit unsicherer Studienlage.
Auch wenn ich selber gegen Cannabis ab 18 ohne ärztliche Kontrolle bin, muss das jeder selbst entscheiden. Es wäre mal Zeit diese Abstimmung in die kommende Bundestagswahl miteinfließen zu lassen.

begrenzter Horizont

Sicherlich machen Sie auch einen weiten Bogen um die Droge Ethanol, übrigens eine der Schlimmsten und mit Sicherheit gefährlicher als THC. Oder etwa nicht? Dann wäre ein selbst bezahltes Entzugsprogramm für Sie das richtige.

Im Übrigen finde ich das Video für die ARD erstaunlich vorurteilsfrei. Bravo!

@linkspatei mit glied Alkohol also auch?

Sie schreiben: "Nichts, was eine Drogensucht verursacht, sollte legalisiert sein. Cannabis ist eindeutig eine Droge und gehört verboten. "
Alkohol also auch?!

Schlagen Sie mal nach unter "Prohibition" und lesen Sie die Auswirkungen in den USA damals.

Wer Drogen nehmen will, wird sie nehmen. Daran kann ihn keine Polizei und keine Justiz hindern. Im Zweifel kann Derjenige in den Wald gehen und sich versorgen.
Deshalb bin ich auch als absoluter Nichtnutzer für die staatlich kontrollierte Abgabe, womit den Kriminellen der Geldhahn zugedreht wird.
Und für ein schon lange ausstehendes Verbot jeder Werbung für Drogen, auch bei Zigaretten, Alkohol etc.

Cannabis

Cannabis ist für Jugendliche unter etwa einer Schwelle von 14/15 Jahren gefährlich, da es in dieser Zeit als Auslöser für (latent immer schon vorhandene?) Psychosen führen kann. Wer älter ist, verträgt die Droge Cannabis in aller Regel (nichts ist ohne Ausnahme) gut.
Über Ethanol wurde hier schon genug geredet. Ich weiß, das darf man ja nicht vergleichen, denn das gehört zur deutschen Leitkultur.

Natürlich Legaliesieren

Natürlich muß Cannabis legalisiert werden. Einige grüne Politiker sind sogar sehr dafür oder greifen gar zur Selbsthilfe. Die positive Wirkung ist unübersehbar.

Äpfel & Birnen....

1.)etliche der Befürworter meinen den niedrigeren THC-Gehalt von früher....
2.)die Legalisierung an Erwachsene bedeutet weiterhin denselben Aufwand an Kontrollen
3.)in manchen Berufen (Piloten,Lokführern und Politikern) gibt es -wie bei Alkohol- spezielle Vorgehensweisen,die eine hohe Schadensdunkel-Ziffer darstellen
4.)dazu gehören die Schaltanlagen/Monitore in einem Atomkraft- oder Wasserwerk und
5.)gewisse Hackertypen denen der Alk/Gras aus den Ohren kommt!

@ 16:14 von WhoIsPerfect

Zitat: "Ich arbeite nun schon seit einiger Zeit als ärztlicher Mitarbeiter in einer Psychiatrie.
...
Auffällig viele haben dort in ihrer Jugend mit Canabis herum probiert, ..."

Na, dann sollte Ihnen ja auch bekannt sein, daß so ziemlich alle Menschen die an psychischen Problemen leiden, dazu neigen mit psychoaktiven Substanzen zu experimentieren ... oft sind es die Psychopharmaka, die gerne von manchen Allgemeinmedizinern unters Volk geworfen werden, wie die Kamelle im rheinischen Karneval, gerade und besonders bei verhaltensauffälligen Jugendlichen.

Soweit ich weiß, existiert bis heute keine allgemein anerkannte Studie, die nachweisen könnte, was zuerst da war, die sich bemerkbar machende , aber noch nicht diagnostizierte Psychose oder der Cannabiskonsum.

Gruß, zopf.

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