Kommentare

In eigener Sache

Ein toller Beitrag.
Aber ob der, in Anbetracht einer weiteren Zuspitzung der Situation im Nahen Osten, jetzt SOOO angebracht ist, muß bezweifelt werden.
Alle großen deutschen Zeitung befassen sich mit dem Angriff verm. jordanischer Jets auf einen syrischen Armeekonvoi. Gleichzeitig reist Frau v.d. Leyen nach Jordanien, um die Stationierung von BuWe-Tornados dort zu prüfen.
Und die TS berichtet über Tomatensorten.
Wie überhaupt heute feststellbar. Brisante Artikel sind auch nicht kommentierbar, obwohl es sehr viel zu sagen gäbe. Beispielsweise zum #faktenfinder und Wolken, wo es diverse Beispiele (selbst gesehen) auch in der ARD gibt, die als Muster für Bild- und Videomanipulation herhalten könnten.
Schafft am besten die Kommentarfunktion ganz ab. Dann gibt es auch keine Kritik mehr. Die Süddeutsche macht es doch auch.

Open-Source-Lizenz

Das waere mal eine gute Nachricht. Nur, wie stellen sich da unsere Oekos zu. Ist doch schliesslich genmanipuliert.

"Saatgut soll Gemeingut bleiben"

"Handelsübliches Tomaten-Saatgut ist Züchtern ein Graus. Nach einer Aussaat lassen sich aus den hochgezüchteten, patentierten Sorten keine neuen Samen ziehen. Ein Projekt aus Göttingen stellt sich dagegen - mit einer Open-Source-Lizenz für eine Tomate. "
So etwas wie Linux Open Source Software gegenüber MS Windoof ?
Bekanntermaßen hört Multikulti bei Lebensmittel Patenten der wenigen Großkonzernen auf. Auch ein "Brokkoli-Patent"  zeigt die EU Abhängigkeit von den Lobbyisten. Was Monsanto und Konsorten sonst noch alles weltweit anrichten sollte man mal eruieren! Kaufe nur noch mit Gentechnisch veränderten Mais 1507 gefütterte Hähnchen....

Entschuldigung,

die Patentierung von Tomaten, Weizen oder Schweinen ist ja auch ein schlechter Witz. Wenn es einen eingebauten Kopierschutz gibt, so dass sich aus den neuen Samen keine neuen Pflanzen ziehen lassen - das ist wohl der Lauf der Technologie, und eher eine ethische Frage.

Aber die Tomate (...) an sich ist und bleibt "open source". Völlig egal was Bayer und Monsanto oder irgendwelche Juristen sagen. Diese Resourcen und ihre Reproduktion waren schon immer Gemeingut, und wenn sie durch irgendwas künstliches ersetzt werden, ist das deswegen automatisch ebenfalls Gemeingut.

Ein Projekt das Unterstützung verdient.

Man stelle sich nur mal vor, die Nachlieferung von neuem Saatgut würde einbrechen. Die nächste Ernte wäre die letzte.

Die sogenannten "terminal seeds" sind eine Katastrophe die darauf wartet einzutreten und sollten gesetzlich verboten werden!

Patentierte Natur u.Artenschwund ,

darf niemals erlaubt sein. Es geht vor Geschäftemacherei u. führt jetzt schon zu enormen Artensterben ;Bienensterben;Insektensterben;Vogelsterben u. monotonen Pflanzenwüsten mit samt Folgen die nochnicht mal erfasst werden weder in Zahl u. Wertverlust.Und es führt nur zu Monotonie auf dem Teller u. zu Monopolen bzw. Oligarchien.

Schluss mit den Saatgutkonzernen!!!

Richtig so, Initiative zeigen, denn Pflanzen sind ein Allgemeingut der Menschheit. Jeder sollte sie selbst Züchten, Anbauen, Ernten und als Tomaten verkaufen dürfen. Ein Armutszeugniss ist jedoch das Einknicken der Politik vor den Konzernen (Bayer, ...), so das seine Tomaten als Zierpflanzen durchgehen müssen.

die Natur lebt "Open Source" seit Jahrmilliarden

Die Natur lebt den Open Source-Gedanken bereits seit Jahrmilliarden.
Durch immer wiederkehrende Optimierung, Anpassung, Selektion, Verdrängung, spontane Mutationsänderungen, zufällige Genänderungen, etc. bringt die Natur laufend neue Arten in die Welt - in Zeiträumen von Hunderten bis Millionen von Jahren (und umgekehrt, verschwinden aufgrund dessen auch wieder andere Arten).

Die Natur schert sich einen Teufel um irgendwelche Patente - wichtig ist ihr, dass alle Zahnräder ineinandergreifen, und das alles Seiten davon profitieren.

Monopolstelllungen gibt es nicht.

Für Menschen unbegreiflich. Er will mit den Kopf durch die Wand, ohne auch nur im Geringsten alle Zahnradkonstellationen und -bewegungen überblicken zu können.

Der Mensch hat es geschafft, innerhalb von nur hundert Jahren die Artenvielfalt auf die Hälfte zu reduzieren!!!
Für die andere Hälfte braucht der Mensch sicher keine weiteren hundert Jahre mehr...

Das einzig richtige gegen Bayer, Monsanto & Co!

Weil das Folgende schon Realität ist:
Ein Bauer erntet sein Getreide und behält wie es seit Jahrhunderten üblich ist, einen kleinen Teil der Ernte für die Neuaussaat. Das zurückgehaltene Getreide sät er aus. Im nächsten Jahr erntet er wieder sein Getreide.
(soweit ist alles noch normal).
Kurze Zeit später flattert ihm eine Schadenersatzforderung der Firma xxx über mehrere Tausend Euro ins Haus, da er gegen Lizenzregeln und Patentrecht verstoßen habe! ???
Lösung: Das Getreide war in den USA patentiert!
Im nächsten Jahr hat der Bauer gelernt, er holt sein Saatgut von der Genossenschaft.
Der Bauer sät also sein Getreide, das er aus dem Lagerhaus der Genossenschaft als Saatgut kaufte. In dieses Lagerhaus lieferte aber auch ein einziger Bauer, der Saatgut von xxx bezog. Deshalb war also ein Teil des Saatguts von Bauer-1 mit Körnern des Getreides von Bauer-2 "verunreinigt".
Auch diesem Bauer-1 flattert eine Rechnung von xxx auf den Tisch in 4-stelliger Höhe.
In den USA bereits Realität!

Warum um alles in der Welt

sollte Saatgut eigentlich geschützt werden?

Ein Schutz dient eher einigen wenigen Saatgutherstellern und sehr viel weniger den Verbrauchern. Unsere Welt braucht Vielfalt.

Wie viele alte Sorten sind bereits verschwunden, weil sie nicht gut zu vermarkten waren?

Richtig

Saatgut muss Gemeingut bleiben. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Klasse!

Das ist einmal eine gute Idee. Weiter so! Gerade auch unter alten, nicht so ertragreichen Sorten gibt es sehr leckere Arten, die aber für die Saatguthersteller weniger interessant sind. Das gilt nicht nur für Tomaten, sondern auch für viele andere Gemüse, Kartoffeln zum Beispiel. Gerade lokale Gärtnereibetriebe könnten sich so Alleinstellungsmerkmale erarbeiten und Produkte anbieten, bei denen nicht der Preis, sondern der Geschmack das Kaufargument sind. Denn mal ehrlich: Wann haben Sie zuletzt schmackhafte Tomaten beim Discounter gekauft?

Nun müssen wir schon um ein

Nun müssen wir schon um ein paar Tomatenkerne kämpfen. Und was ist der nächste Schritt, den uns diese Saatpiratenkonzerne à la Monsantos und Konsorten aufzwingen werden, vielleicht Atemkontrolle mit Bezahlung für beanspruchten Suerstoffbedarf an diese? Sieht eigentlich niemand, wo dies alles hinführt? Wo bleiben da eigentlich unsere Grünen, die sich doch immer so gerne als Instanz für eine intakte Umwelt und gerechte Verteilung und Garantie für das alles sehen? Und all die anderen Parteien, die in Regierungsverantwortung stehen, warum ist da Schweigen angesagt, schließlich ist das längst kein neues Thema mehr. Da scheint wohl die entsprechende Lobbyarbeit auftragsgemäß, längst alle 'Verantwortlichen Politiker' entsprechend sediert zu haben. Mir graut's vor dieser Zukunft!

Die Zulassungsphilisophie der Sortenamtes versteht doch keiner

Die "Zierpflanzen" kann ich nur empfehlen.
Ich pflanze die seit ewig und drei Tagen an und lebe trozt des hohen Konsums immer noch :-)
... abgesehen davon sind die deutlich leckerer als die kommerziellen.
Mittlerweile gibt es auch genugend Quellen für Samen und Pflanzen im Internet.
Wer eine der größeren Sammlungen sehen will, sollte mal nach Frauenkirchen, nahe des Neusielder Sees fahren. Von Ende April bis Ende Mai gibt es dort ewig viele Sorten zu kaufen.
Einfach mal "paradeiser frauenkirchen" googeln.

Die Microberry gibts schon

Die Microberry gibts schon länger und ist m.W. ebenfalls Open Source :)

Tolle Sache....

.... endlich wieder mal Arten die vermehrt werden können. Wie bescheuert sind eigentlich "zugelassene Pflanzenarten"? Das ist sicher wie immer eine EU-Erfindung!

So ein Schmarren: "Saatgut soll Gemeingut bleiben"

Saatgut, dass einmal Gemeingut ist bleibt auch Gemeingut. Das kann nicht einfach irgendjemand, auch nicht mit noch so viel Geld, sich später unter den Nagel reißen und es zu seinem Eigentum erklären und Lizenzen dafür kassieren.

Ich habe erst letztes Jahr Tomaten aus dem eigenen Garten gegessen deren Samen aus gekauften Tomaten kamen. Mein Bruder macht das seit Jahren so und vor Jahrzehnten haben wir das auch schon als Kinder erfolgreich ausprobiert.

Natürlich gibt es Hybriden und Züchtungen für die Lizenzgebühren zu entrichten sind, aber lasst euch doch nicht immer diesen Bären von den bösen Milliardenkonzernen aufbinden, die alles unter ihrer Kontrolle haben. So wie diese Ammenmärchen von den (Lizenz-) Kartoffeln die alle zwei Jahre in den Medien wieder groß aufgewärmt werden.

Probiert es einfach selber aus. Holt euch ein paar Tomaten und sät sie aus. Vielleicht klappt es erst bei der dritten Sorte, bei Biotomaten dürfte die Chance sogar noch größer sein, dass es sofort klappt

Außer Gleichgewicht bringen

Der Mensch bereitet durch seine Gier sein eigenes Ende vor.
Durch GVO werden Nahrungsmittel außer Gleichgewicht gebracht, was sich im nachhinein auf uns auswirk; Krankheiten. Ist das denjenigen nicht bewusst? Mit Sicherheit!
Hier muss auch die ARD mit dem Spielfilm von Mittwoch "Gift" sehr loben. Dieses Thema hat genau so viel mit gefälschten Medikamenten zu tun, denn Nahrungsmittel mit GVO sind ebenso gefälscht. Bei Medikamenten ist es der falsche Wirkstoff, geringe Dosierung oder hohe Dosierung und bei Nahrungsmitteln eben GVO.
Wozu machen die das? Na für was wohl; Geld!

Die geamte Ebene von "Gen und

Die geamte Ebene von "Gen und Natur" muss frei bleiben. Jede Lizenzierung muss verboten sein (bis hin zum Verklagen von Leuten, die Opfer von "Windwehaktionen" sind, wo also Saat der gentechnisch veränderten Pflanzen hinweht). Das gilt auch für Gentechnikpflanzen. Die rote Linie funktioniert am besten, wenn wirklich alles lizenfrei bleibt.

Das ist hier ein einmaliges Gut, was die Natur angeht. Ob eine Pflanze keine neue Saat auswirft ist allerdings ziemlich egal, bis auf die Abzockstrategie dahinter.

Nutzung alter Sorten

Versteh momentan nicht ganz, wie es zu dieser Auslegung kommt, alte Sorten nicht zum Konsum und zur Zucht vermarkten zu dürfen. Da war doch 2012 ein EuGH-Urteil, wonach Landwirten erlaubt wird, selbst zu entscheiden, ob sie auch nicht zugelassene Sorten, also vor allem alte, qualitativ hochwertige, als Saatgut verwenden und vertreiben (Wie lecker schmeckten noch vor 50 Jahren Tomaten, nicht wie diese heutigen, geschmacklosen Wasserballons mit roter Lederhülle - seufzt).
Würde mich aber natürlich nicht wundern, wenn nach dem Urteil die Industrielobby die wohlhörigen Politiker auf entsprechende Gesetzes- und Richtlinienänderungen gedungen hat.

Voll-Kommerzialisierung

Diese Open-Source- Saatbanken sind eine gesunde Gegenwehr gegen eine Entwicklung, die wir auch unseren politischen verantwortlichen zuschreiben können. Konzerne wie Bayer-Monsanto halten mittlerweile sogar Patente auf DNA-Sequenzen und ganze Pflanzen, was unglaublich paradox ist. Wie kann es sein, dass es Patente auf etwas gibt, was sowieso schon existiert. Dass dies übehaupt möglich ist, zeigt, wie eine freie Marktwirtschaft unser aller Leben pervertieren kann. Die Politik sollte hier endlich eingreifen und sich nicht von findigen Anwälten aufs Eis führen lassen. Basis-Bereiche sollten von der Kommerzialisierung ausgespart bleiben!

Warum eigentlich eine neue Züchtung für die "Open-Source-Lizenz"?
Warum nicht einfach eine der guten alte Sorten Lizenzieren?

Ganz einfach: Weil auch ein Weltverbesserer sich nicht eine alte, bekannte Sorte unter den Nagel reißen kann um diese dann für sich, für die Welt, für die Biobauern, für die Zukunft, für die Bessermenschen oder irgend einen Anderen zu Lizenzieren, genauso wenig wie das ein Großkonzern auch nicht kann.

Das mit der "Open-Source-Lizenz" ist einfach ein ganz normaler Marketingeinfall um damit in die Medien zu kommen und das Produkt besser vermarkten zu können. Er könnte seine neue Sorte genauso gut einfach nur zulassen und von niemandem Lizenzgebühren kassieren. Das würde keinen Unterschied in Bezug auf diese Sorte machen, da sich diese auch ohne sogenannte "Open-Source-Lizenz" nicht jemand anderes unter den Nagel reißen kann um sie dann für sich zu reklamieren und dafür Lizenzen zu kassieren.

Sehr gute Idee - bitte auch fuer andere Gemuese- u. Obstsorten!!

Dazu sage ich:

sehr gute begrueßenswerte Idee, die nicht nur fuer Tomaten gemacht werden sollte, sondern auch fuer alle anderen Gemuesesorten und auch fuer alle Obstsorten! Dankeschön!!

Bitte umsetzen!

So kann man auch diese Gentechnik durch Monsanto verhindern.

eine hervorragende idee..

die wir ja schon aus anderen bereichen, wie etwa der software entwicklung kennen.

ich rechne fest damit, dass genau hier die zukunft liegt, und das tue ich nicht aus purer euphorie, sondern weil sich im software-bereich ein beeindruckendes beispiel findet, das belegt, warum es nicht anders gehen kann.

wenn man heute 100%-sichere datenverschluesselung benoetigt, dann hat man im allgemeinen die wahl zwischen open source und industrieprodukten. nur bei den open source krypto implementationen hingegen kann man garantieen erhalten, dass es keine hintertueren gibt, einfach weil es oeffentliche audits hierzu gibt.

natuerlich hinkt der vergleich, doch das prinzip ist vernuenftig. man sollte diese dinge durch regen kauf unterstuetzen.

Richtigstellung

Nach einer kruzen Recherche habe ich bereits 19 Tomatensorten gefunden, die mit Open-Source Lizenz veröffentlicht wurden, "Sunviva" ist also bei weitem nicht die erste Sorte.
Das nächste ist: auf der abgebildeten Saatgut-Packung ist auch noch der falsche Name aufgedruckt (dafür kann tageschschau nichts, ich weiß), die Pflanze heißt Solanum lycopersicum (Quelle: http://solanaceaesource.org/content/phylogeny-0).
Ein anderer Punkt: Der andere Züchter im Beitrag ist ja ein großer Rebell, wenn er Pflanzen verkauft die nicht zugelassen sind, und von denen im Zweifel keiner weiß, ob sie nicht vielleicht giftig sind (Tomaten sind immernoch Nachtschattengewächse!)

die Konzerne

wollen die Menschen völlig abhängig machen von ihren Produkten. Das ist weder natürlich noch gesund (?) und die Kosten können die Konzerne dann ganz einfach bestimmen wenn es kein Saatgut mehr gibt das sich selbst vermehren kann.
Schlimm finde ich das - gut dass jemand dagegen steuert...und mutig ist der Mann, denn wenn die Konzerne dahinter kommen werden die versuchen ihm den Gar aus zu machen!
So was muss man unterstützen!!

Zudem ist es nicht nachvollziehbar dass Tomaten die es schon immer gibt plötzlich einem Konzern gehören und dieser daran "Rechte" hat!

Solches opensource-Gemuese sollte nich genmanipuliert sein

Es wäre wirklich wuenschenswert, wenn alle bisherigen Gemuese- und Obstsorten endlich unter opensource-Lizenz kommen und man sie anbauen, weiterverbreiten und wieder Samen aus ihnen ziehen kann. Und es wäre wuenschenswert, wenn solches Gemuese und bitte auch sämtliche Obstsorten nicht genmanipuliert wären.

Aber: diese Idee ist eine sehr gute Sache, die man fuer alle Gemuesesorten und fuer alle Obstsorten machen sollte. Man sollte diese Gemuese- und Obstsorten in den Verkaufsregalen getrennt hinstellen von den Sorten der Konzerne und sie auch hervorheben, damit die Kunden besser solche opensource-Sachen nehmen beim Kauf und eben nicht die Sachen der Konzerne!

Von daher: bitte umsetzen und zwar fuer ALLE Gemuesesorten und auch fuer alle Obstsorten. Dankeschön!!

@um 08:55 von Daddy

"Das waere mal eine gute Nachricht. Nur, wie stellen sich da unsere Oekos zu. Ist doch schliesslich genmanipuliert."

Was ist daran genmanipuliert und zweitens - nicht aufgepasst???
Es sind Oekos, die das Ganze ins Rollen gebracht haben. Wieder diese ach so schrecklichen "Gutmenschen", die uns ja bekanntlich nur böses wollen.

@09:31 von DiePositiveBratwurst

" Das ist sicher wie immer eine EU-Erfindung!"

Nein, ist es nicht. Diese Patente werden von Patentämtern vergeben. In Europa ist dies das EPA. Das EPA ist keine Institution der EU, sondern besteht aufgrund eines Vertrags (Europäisches Patentübereinkommen, EPÜ) zwischen europäischen Staaten, darunter auch nicht-EU-Länder.

Auch daß linke und grüne Organistionen schon seit Ewigkeiten Sturm dagegen laufen ist eigtl. Allgemeinwissen. Aber datt sind ja die Bösen ...

@um 10:00 von OrwellAG

Rote Linien funktionieren nur mit ERNST GEMEINTEN KONSEQUENZEN die auch weh tun!

Es geht bei Agrar-Gentechnik nicht einmal nur um das Weiterverbreiten dieser Pflanzen durch den Wind, sondern vor allem auch darum dass die Gentechnik-Farmer mit ihrem Anbau zwangsläufig auch Superweeds erzeugen, die dann die "unschuldigen" Farmer auch befallen können. Da gibt es dann nur noch "jäten per Hand" und das ist eben teuer. Diese Kosten müssen von vornherein auf die Täter umgelegt werden ... und genauso sollte es auch für "übermäßigen Gebrauch von Antibiotika in der Fleischproduktion" gegenüber "resistente Keime" gehen.

Info-technisch nicht mehr ganz frisch

...da waren andere viel schneller - schon letzten Monat.

Die waren zwar nicht vor Ort für Bilder,brachten aber dafür mehr Informationsgehalt.

Z.B. über die Open-Source-Lizenz.

1. es ist eine spezielle Open-Source-Lizenz - nicht jede Open-Source-Lizenz beinhaltet das Recht damit Geld zu verdienen.

2.
Auch ALLE Züchtungen,für die in irgendeiner Weise diese Tomate genutzt werden,fallen ebenfalls unter exakt dieselbe Open-Source-Lizenz (auch nicht selbstverständlich)

Wieso wird eigentlich das Projekt OpenSourceSeeds nicht namentlich nicht erwähnt?

Weder hier im Text noch beim Ton im Video - nur eine Stummfilmaufnahme einer Tüte,auf der der Text steht.

Dabei hat OpenSourceSeeds auch einen Webauftritt.

Und dann wird hier noch im Video gemischt:

alte Sorten & neue Züchtung - mit dem Ende "juristischer Graubereich"

Dabei ist "Sunviva" offiziell EU-weit registriert - als Lebensmittelpflanze & wird bei CULINARIS( Händler
für Saatgut für Lebensmittel) angeboten !

10:43, Pleetzken

>>Ein anderer Punkt: Der andere Züchter im Beitrag ist ja ein großer Rebell, wenn er Pflanzen verkauft die nicht zugelassen sind, und von denen im Zweifel keiner weiß, ob sie nicht vielleicht giftig sind (Tomaten sind immernoch Nachtschattengewächse!)<<

Bitte nennen Sie mir einen einzigen belegten Fall, der ein Indiz dafür sein könnte, daß es giftige Tomatensorten geben könnte.

Tomaten waren ja nun schon lange vor der Patentierung einzelner Sorten sozusagen Grundnahrungsmittel.

Wie bei Kartoffeln, die ja auch Nachtschattengewächse sind, sind bei Tomaten nur die grünen Pflanzenteile solaninhaltig. Und auch die enthalten nur sehr wenig davon. In den Südstaaten der USA werden Scheiben grüner Tomaten traditionell frittiert (Fried Green Tomatoes). Sehr lecker und nach eigener Erfahrung ungiftig.

08:47, Bernd39

Es fällt auf, daß Sie in jedem Ihrer Kommentare, egal worum es im zu kommentierenden Artikel geht, einen Russlandbezug herzustellen versuchen. Wenn es, wie hier, um Tomatenzulassung geht, dann beklagen Sie sich darüber, daß nicht stattdessen über Russland/Syrien berichtet wird und daß Sie Artikel, die Sie gern kommentieren würden, nicht kommentieren können.

Die Tomate ist ein wirklich sehr vielseitiges Gemüse, man kann sie für die verschiedensten Zwecke benutzen...

um 10:43 von Pleetzken " Nach

um 10:43 von Pleetzken
"
Nach einer kruzen Recherche habe ich bereits 19 Tomatensorten gefunden, die mit Open-Source Lizenz veröffentlicht wurden, "Sunviva" ist also bei weitem nicht die erste Sorte.
"
+
"
Das nächste ist: auf der abgebildeten Saatgut-Packung ist auch noch der falsche Name aufgedruckt
"

Zu 1:
Ja,es gibt bereits Tomaten,die unter eine Open-Source-Lizenz fallen,der Unterschied zwischen den Lizenzen der anderen (USA) & der Lizenz von "Sunviva":
ALLE neuen Züchtungen,bei denen Sunviva für die Züchtung genutzt wurde,fallen unter dieselbe Lizenz wie Sunviva. Das ist neu! Denn bei der anderen Open-Source-Lizenz können darauf aufbauende Sorten patentiert werden.

Zu 2:
Völliger Blödsinn. Die Sorte "Sunviva" heißt wissenschaftlich Lycopersicon esculentum L. - wenn es jemand weiß,dann der Züchter Dr. Bernd Horneburg.

Hätte OpenSourceSeeds einen falschen Namen verwendet,wäre die EU-weite Registrierung hinfällig & wieso soll der Saatgutanbieter CULINARIS falsche Angaben machen?

um 09:33 von rex3 So ein

um 09:33 von rex3
So ein Schmarren: "Saatgut soll Gemeingut bleiben"

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Saatgut, dass einmal Gemeingut ist bleibt auch Gemeingut. Das kann nicht einfach irgendjemand, auch nicht mit noch so viel Geld, sich später unter den Nagel reißen und es zu seinem Eigentum erklären und Lizenzen dafür kassieren.
"
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Ich habe erst letztes Jahr Tomaten aus dem eigenen Garten gegessen deren Samen aus gekauften Tomaten kamen. Mein Bruder macht das seit Jahren so und vor Jahrzehnten haben wir das auch schon als Kinder erfolgreich ausprobiert.
"

zu 1:
Deswegen sind alte Sorten nicht als Lebensmittel in der EU registriert & werden vom Gärtner als "Zierpflanze" verkauft - & landen wegen fehlender Registrierung nicht beim Lebensmittelhändler,sondern nur lizensierte Sorten...

zu 2:
lassen sie es nicht den Lizenzinhaber wissen - vllt. drückt der beim Heimgebrauch noch ein Auge zu - spätestens,wenn sie die Tomaten aber verkaufen,könnte jemand kommen,mit Anwalt drohen & die Hand aufhalten wollen...

@ von Demokratieschue... Solches opensource-Gemuese sollte nich

Ich kann ihnen nur empfehlen mal zu recherchieren wie "nicht genmanipuliertes" Obst und Gemüse gezüchtet/veredelt wurde und wird.
Wenn Sie dann immer noch meinen, dass "Genveränderung durch "Gentechnik" schlecht, "Genveränderung" durch z.B. radioaktive Bestrahlung gut ist, ok dann
vergleichen Sie mal Blumenkohl oder Kohlrabi mit ihren Urformen; diese Zuchterfolge wurden ohne "Gentechnik" erreicht und zwar durch?

Ja, das sind diese Kiepenkerl-Tomaten eines

Monsanto-Ablegers. Die lassen sich nicht privat vermehren, tun zwar anfangs so, brechen dann aber zusammen: mein Versuch.
Die Dinger schmecken zwar leidlich, aromatisch reduziert. Alte Sorten aus der Vor-Monsanto-Zeit sind kaum zum bekommen. So läuft das Geschäft, und wir lassen uns das bieten, den "Institutionen" schutzlos ausgeliefert.

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