Kommentare

zu viel, zu schnell, zu früh ...

... könnte man genauso gut argumentieren. Wie wäre es mit ein bisschen mehr Realismus ... ?

An der Realität vorbei

Der Plan an sich ist lobenswert hat nur nichts mit der Realität zu tun. Ein Burger der sein Auto 3 minuten von Zuhause abstellt, (das sind die Meisten) soll diesen Wagen mit Strom betanken. (Kabeltrommel ?) Auch der klein Häusle Besitzer (was er mit mühe noch bis 2045 abbezahlt) soll sich noch weiter verschulden um sich eine Ladestation einzubauen? Welcher normal denkende glaubt sowas. Sorry schon bei der Bekanntmachung dieses Märchens war klar das klappt nicht. Wo soll den das Geld auch herkommen. Klar mehr Steuereinnnahmen haben wir. Im Moment. Aber da wird, schon wieder oder wie immer, Geld auf den Kopf gehauen das bis 2020 angeblich an Steuern reinkommt. Ich kann nicht in die Zukunft sehen. Haben unsere Oberen eine Glasskugel. (Wenn ja ich brauch auch eine.) Alles nur Träumer ohne fundierte Pläne!!!

So lange das Thema Akku

nicht gelöst ist, werde ich kein E-Auto kaufen. Das fängt bei der Herstellung an und endet bei der Entsorgung. Der Akku mag kein "zu kalt oder zu warm". Der Akku entlädt sich, ganz von Alleine. Die Ladevorgang dauert zu lange. Es gibt kein Wechselakkusystem. Wenn ich unterwegs liegen bleibe, wer lädt den Akku wieder auf? Nix mit Kanister und Tanke! Das "Weel to Wheel" sieht für den Strom ebenfalls mau aus.

Eine erste, äusserst

Eine erste, äusserst naheliegende Massnahme; die Dieselsubention streichen, und wenn wir schon dran sind, einen Malus draus machen. Mit dem zusätzlich eingenommenen Geld E-Mobiltäts-Infrastruktur ausbauen.
Die Technologie ist da, aber der Wille sie einzusetzen nicht. Irgendwie verständlich, wenn man bedenkt, was so alles am Fossiltreibstoffmotor dran hängt. Das sind ja nicht nur die Autokonzerne. Das kommt sozusagen eine Interessenlawine zusammen. Intelligente Politik würde das berücksichtigen. Wenn die nicht gemacht wird, kommen in einigen Jahren günstige E-Autos aus China, und Deutschland sieht alt aus.

Politik und Industrie als Chancenvergeber

Mein Physiklehrer hat vor über 20 Jahren sein Auto verkauft weil er gesagt hat, der Ottomotor mit ~20% Energieeffizienz sei reine Verschwendung. Ein halbwegs ordentlich konstruierter E-Motor erreiche ~85% Effizienz, daher verzichte er auf das Auto. Der Mann war ein Visionär und hatte mit einer brauchbaren Zugverbindung eine Alternative zum V-Motor; vielleicht hat er die Unfähigkeit von Industrie und Politik bereits geahnt, denn er hat selbst gehandelt. Gäbe es brauchbare Umsetzungen, würde ich ein Elektroauto kaufen. Da die Industrie nichts zu vernünftigen Preisen anbieten kann lebe ich seit über 10 Jahren autofrei, bei Bedarf nutze ich Mietwagen. Wenn es weitere 10 Jahre dauert bis bezahlbare E-Autos verfügbar sind ist das eben so - aber die damit verbundenen Jobs erledigen sicher keine deutschen Arbeiter.

Reichweite und Ladestationen

Diese "Probleme" werden immer und überall gebetsmühlenartig wiederholt, aber das macht sie nicht richtiger. Richtig ist: die Reichweite heutiger Elektroautos ist mehr als ausreichend für die Fahrstrecken, die der Großteil der Autofahrer pro Tag fährt. Wenn man dann daheim eine Steckdose zum Laden hat, dann hat man in der Früh immer ein geladenes Auto. Und für große Distanzen gibt es an den Autobahnen rund alle 50 km eine Ladestation, wo man mit CCS innerhalb weniger als einer Stunde wieder randvoll laden kann - und das im Moment noch weitgehend kostenlos.
Für wen ist die Elektromobilität NOCH nichts: für Vielfahrer (>300 km/d), für Leute ohne Ladeanschluss daheim (Lichtstrom reicht) und für Leute, die knapp bei Kasse sind.

Das Fahren mit einem Elektroauto ist jedem wärmstens zu empfehlen: es macht tierisch Spaß. Ladepausen alle 1,5 - 2 h sind auch aus Sicherheitsgründen zu empfehlen. Man reist ganz anders.

Infos auf www.goingelectric.de

Alter Zopf

Solange man an dem alten Zopf Ladestation fest hält wird das wohl nicht zum Durchbruch der E-Autos führen. Warum baut man nicht Fz mit Tauschakkus? Man fährt in eine Halle ähnlich einer Waschstrasse, leerer Akku raus, voller Akku rein, fertig. Würde nicht länger als normales Tanken dauern und wäre an jeder normalen Tankstelle machbar. Dann wäre auch die jetzt noch viel zu geringe Reichweite der Fz kein Thema mehr. Aber nein, jeder bastelt an seinem ganz eigenen System das letztlich doch nur in eine Sackgasse führt. Was viele noch am Kauf eines E-Fz hindert - der völlig überzogene Preis. Solange diese oft fast doppelt so viel wie ein normaler Benziner/Diesel kostet und man gerade 2 bis 4000 € als Kaufanreiz bekommt wird das nichts. Vor allem wenn man weiß, daß die Herstellungskosten rund ein Drittel billiger sind.

Was für ein Schwachsinn

Solange der Strom im Kraftwerk erzeugt wird, ist der Gesamtwirkungsgrad eines E-Autos durch die Multiplikation der Einzelwirkungsgrade Kraftwerk*Netz*Fahrzeug schlechter als der eines Diesels. Soweit mal zur Ökonomie/Ökologie. Hinzu kommt, dass durch die Vereinfachung der Fahrzeuge (bei höherem Preis!) viele Komponenten für die Zulieferer wegfallen, wir also unsere Volkswirtschaft schädigen. Die Verlagerung der Emission ist alles was erreicht wird. Anstatt dezentral Wasserstoff zu erzeugen, über die eigene Photovoltaik, der dann letztendlich einen Verbrennungsmotor antreibt, wird auf Technilogie gesetzt, bei der der Stromspeicher dann gar nicht zuhause ist, wenn man einspeisen könnte und bei der alle paar Jahre immense Kosten für Neubatterien anfallen, deren Bestandteile alles andere als lecker sind. Das alles zusammen ist natürlich unglaublich intelligent. Die Abkehr vom Erdöl ist richtig, nicht jedoch die derzeit angestrebte Alternative mit dem Strom aus der Steckdose

Der Autor schreibt schon richtig:

Reichweite, Ladeinfrastruktur und Kosten sind die bislang ungelösten Probleme.

Der Traum der Politiker, daß jeder Autofahrer in der Lage ist, sein Fahrzeug in der eigenen Garage über Nacht laden kann, zerplatzt, sobald man in ein Wohngebiet geht: Nur wenige Autobesitzer besitzen eine Garage mit hinreichend starkem Stromanschluß oder auch nur einen eigenen Stellplatz. Die meisten Fahrzeuge stehen am Straßenrand.

Mit der Reichweite ist das auch so eine Sache: Auf dem Land sind Strecken zum Arbeitsplatz von 25km und mehr die Regel, also eine Wochenfahrleistung von mindestens 250km. Wenn man dann nicht über Nacht laden kann, wird es eng bei Elektrofahrzeugen, die - und da kommen wir zu den Kosten - halbwegs erschwinglich sind.

Für Urlaubsfahrten von 1000km sind Ladezeiten von 4h und mehr alle paar 100km indiskutabel.

Fazit: Als Zweit- und Spaßfahrzeug für reine Stadtfahrten OK, für Alltagsfahrzeuge ist die derzeitige Technik im Verhältnis zu den Kosten untauglich.

E-Autos

Meiner Meinung nach ist das was die meisten davor abhält der Anschaffungspreis.

Gewoltes Desaster

Einen Elektromotor in eine leichte plastikkarosserie zu stecken, und mit Akkus zu fahren, kann mitlerweile jedes it unternehmen. Die verdienen aber kein Geld mit alter technik und müssen auch keine Milliarden teuren Werke stillegen.
Bei 100mrd € Entwicklungskosten für neue technik und einer laufzeit von 100 jahren, kommen wir bei heutigen Stückzahlen auf ein paar Cent pro Auto.
Warum ist das also so teuer.?

Mit der BRECHSTANGE soll also

Mit der BRECHSTANGE soll also diese falsche[1] Technologie durchgedrückt werden, nur damit die Kanzlerin mit ihrem "Ziel" NICHT FALSCH LAG und weil die deutschen Autobauer kein anderes Konzept erproben?

Ich würde mich mal aus dem Fenster lehnen und vorhersagen, dass es sowohl steuerliche Unterstützung für die Autobauer (getarnt als Forschungsgelder?) als auch nachher dann Boni für den Kauf der Autos geben wird.

[1] Sie verlagert das "Problem CO2" vom Auspuff zum Schornstein des Kohlekraftwerkes[2] ... frei nach dem Motto "aus den Augen aus dem Sinn" ODER "wozu Atomkraftwerk? Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose!"

[2] Wir produzieren nicht einmal genügend Ökostrom für den regulären Bedarf und deshalb kann der zusätzliche Bedarf für Autos NIEMALS ökologisch sein ... was das Auto NICHT SAUBER macht!

zu wenig,zu langsam,zu spät ?

vielleicht.........aber auf jeden Fall zu teuer......nur wenn Strom nix kostet wird die "E-Mobilität" kommen.....siehe China, die ziehen jetzt schon locker an uns vorbei...

E-Mobilität - zu wenig, zu langsam, zu spät

"Lösungen für die großen Probleme fehlen, die die deutschen Autofahrer vom Kauf der E-Autos abhält: Reichweite, Ladeinfrastruktur und Kosten."
Ja, die Industrie und die Tankstellen sind noch nicht so weit.
Und auch die Vermieter von Garagenstellplätzen bzw. die Eigentümer eines Stellplatzes in einer Tiefgarage haben noch keine Vorbereitungen für die Elektromobilität getroffen. Was nutzt mir die Elektromobilität, wenn ich erst mehrere km bis zur nächsten Ladestation fahren muss, ich aber mein Auto bzw. die Batterie in der Nacht in der Garage aufladen will.

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