Kommentare

Es ist egal wer gewinnt

Der Revolutionsführer hat die eigentliche Macht, der Präsident ist dort nicht stark genug um gegen ihn Politik zu machen.

Das einzige was den Iran näher an eine Öffnung bringen könnte, wäre eine Vergrößerung der wirtschaftlichen Misere. Traurig, aber wahr!

Das sieht man z.B. daran, dass nur wirkende Sanktionen in Kombination mit einem sinkenden Ölpreis die Atomgespräche möglich gemacht haben.

Es spielt dabei dann nicht mal eine Rolle ob der Staatspräsident Ahmadinedschad, Rouhani oder Raeissi heißt, wichtig ist nur, dass der Oberste Führer (der Titel sagt eigentlich schon alles) Ali Chamene’i unter Zugzwang gesetzt werden kann...

"Die immer wieder beschworene

"Die immer wieder beschworene Bedrohung durch äußere Feinde soll dabei als ideologischer Kitt wirken,..."
Das klingt, als gäbe es diese Feinde nicht. Die gibt es aber. Ohne auf die Gründe eingehen zu wollen, ist doch klar, dass sowohl die israelische, als auch die us-amerikanische Führung sich immer wieder sehr feindselig äussern. Und als es im us-Parlament das letzte Mal um Sanktionen gegen den Iran ging, gab es nicht eine einzige Gegenstimme, obwohl der Regierung Obama die Vorlage nicht besonders ins Konzept passte. Für Obamas Nachfolger ist der Iran sowieso der Urheber fast allen Übels auf der Welt. Kurz, die Feindschaft ist durchaus gegenseitig und real - und für den Rest der Welt gefährlich.

Eine wirkliche

Eine wirkliche Richtungsentscheidung wäre nur eine eindeutige Trennung von Religion und Staat für alle Zeiten. Solange das nicht sauber durchgezogen wird sind Länder jederzeit in der Lage in die Barbarei zurück zu fallen. Dieser Prozess wird derzeit in der Türkei und Indonesien demonstriert.

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