Kommentare

Schöne Erklärung

Da ich mich einerseits immer über die pauschale Ablehnung von Statistiken wenn das Ergebnis nicht der eigenen, vorgefassten Meinung entspricht und andererseits auch die Versuche, mit Statistiken die Meinung in bestimmte Richtungen zu drücken mit Hilfe von kreativen "Interpretationen". Ich habe mich mal über einen Artikel geärgert zum Thema "Zunahme der Bikerunfälle nach Umstellung auf Sommerzeit". Das impliziert einen Schaden durch die Zeitumstellung, beweist aber nur, dass im Frühjahr mehr Leute mit wenig Übung mit dem Moped unterwegs sind. Man sollte bei sowas immer die Frage nach Koinzidenz vs. Kausalität stellen (siehe auch das Beispiel mit dem Cafe).
Statistik ist komplex und ist oft auf die Schnelle nicht überschaubar. Deswegen erscheinen verschiedene Statistiken zu scheinbar gleichen Fragen oft widersprüchlich (z.B. die angesprochenen Statistiken zu Verbrechen durch Migranten).
Also - Misstrauen ist berechtigt, pauschale Ablehnung nicht.

AfD und tagesschau.de berichten letztlich tendenziös

Begründung:

"So bezieht sich die BKA-Statistik auf Taten, nicht Tatverdächtige"

Genau hier liegt aber der Hund begraben. Denn wenn zahlreiche Taten gar nicht erst eine entsprechende Ermittlung zur Folge haben, kann man doch davon ausgehen, dass eine Überschrift wie: "Zuwandere begehen weniger Straftaten" ein völlig falsches Bild von dem vermittelt, was tatsächlich geschieht.
Dazu das Beispiel "Kölner Silvesternacht": Die weitaus größte Zahl der Tatverdächtigen konnte gar nicht ermittelt werden. In der BKA Statistik tauchen sie nicht als Taten auf. Das entspricht aber doch nicht dem tatsächlichen Geschehen. Eine solch Statistik führt nach meiner Meinung in die Irre. Das ist übrigens mit zahlreichen Statistiken so. Beispielsweise mit der Arbeitslosenstatistik, in der die Arbeitslose in Weiterbildungsmaßnahmen, nicht erscheinen. So wird mit der Statistik das tatsächliche Ausmaß der Arbeitslosigkeit verschleiert. Auch die Statistik zur Inflation suggeriert ein falsches Bild.

Es kommt immer

auf den Blickwinkel an und was mit Statistiken erreicht werden soll, und oft werden ja bewusst Dinge gar nicht auf genommen die eigentlich relevant sind.
Das ist beim Verdienst so in Deutschland, die Zahlen decken sich fast nie mit dem was die Menschen wirklich haben, weil oft der Durchschnitt genommen wird.
Bei Arbeitslosenzahlen das selbe, schaut man nach in dem Monatszahlen sind im Gesamt fast immer 1 Million höher.
Schönwetterzahlen nennt man so etwas.
Umfragen hab ich auch schon mehr als einmal mitgemacht, wer einmal sein Einverständnis gegeben hat wird rein zufällig immer wieder vom Computer ausgewählt.
Diese Woche schon 2 Anrufe in der Richtung erhalten die ich abgelehnt habe, wenn der Anrufer die Telefonnummer hat dann weiß er auch um die Person dahinter.
Ist heute kein Problem das Festzustellen, und das bewirkt das nicht zu jedem Thema die wirkliche Meinung gesagt wird.
Und das betrifft nicht nur Dinge was ich wähle oder nicht, oder gewählt habe, sondern auch andere Dinge.

Statistiken ...

Ein Leben ohne Statistiken wäre für mich undenkbar. Für die mittel- und
langfristige Planung sind sie, so mein
Empfinden, unverzichtbar. Gerade Abweichungen ermöglichen analytische Rückschlüsse auf welche
entscheidende Fachkräfte zum Wohle
einer bestimmten Gruppe zu greifen
sind notwendig. Ich denke dabei an
Ärzte, Ökonomen und Andere.

Skepsis ist sinnvoll

Natürlich lügen Statistiken nicht, aber je nach Grundgesamtheit, Stichprobe, Fragestellung, nicht gestellten Fragen (!), Interpretationen kommt ... ein anderes Ergebnis heraus.
„Trotz aller Fehler- und Manipulationsmöglichkeiten: Statistiken können ein wertvolles Mittel zur Meinungs- und Entscheidungsbildung sein - wenn man sie zu interpretieren weiß und die Umstände ihrer Entstehung kennt.“
Sehr einverstanden, der Haken ist nur, dass die statistisch erhobenen Zahlen in Medienberichten notgedrungen verbreitet werden, ohne dass den Lesern die Hintergründe klar sind! Man weiß also, wenn es etwa um rechte Kriminalität geht, nicht: Zählen auch Schmierereien an irgendwelchen Wänden, ggf. von Betrunkenen, dazu, in wie viele Fällen ist die Täterschaft klar nachgewiesen? Und bei genauer Betrachtung sind viele Fragestellungen in Umfragen STARK zu kritisieren (= tendenziös, ungenau, missverständlich). Es ist also SEHR sinnvoll, Statistiken kritisch gegenüberzustehen.

Täter, Tatverdächtige, unbekannte Fälle

... Die PKS (Polizeiliche Kriminalstatistik) enthält jedoch „die der Polizei bekannt gewordenen rechtswidrigen Straftaten einschließlich der mit Strafe bedrohten Versuche, die Anzahl der ermittelten TatVERDÄCHTIGEN und eine Reihe weiterer Angaben zu Fällen, Opfern oder Tatverdächtigen.“ (Wobei grob nach deutsch und nichtdeutsch unterschieden wird.)

Grundsätzlich sind alle Angaben mit Vorsicht zu behandeln, ohne Frage. Es dürfte nicht nur einen Unterschied machen, ob man Täter und Tatverdächtige anschaut, es gibt ja auch noch Taten, die nie bekannt werden (!)/nicht angezeigt sind. Die offiziell registrierten Fälle müssen also nicht das gesamte Universum der Taten, die verübt wurden, sein.

Lücke reicht

Ich empfinde die Fragen in den Umfragen häufig als unpassend, sprich die Antwort die passend wäre, ist nicht dabei.

Beispiel: Umfrage ob sie die öffentlich rechtlichen Medien als vertrauenswürdig erachten. In den Umfragen welche die Haus- und Hof Demoskopen machen gibt es keine Aufgliederung nach Themen. Die Sendeanstalten klopfen sich anschließend selber auf die Schulter.

In anderen Umfragen wurden auch die Themen Europa und Migration abgefragt und siehe da, das Vertrauen in die öR ist plötzlich nicht mehr so groß.

Also fälschen muss niemand, Lücke reicht.

von Fragen.

Habe beides schon selbst erlebt.
Eines der großen, "seriösen" Umfrageinstitute - vermutlich wollten sie Seehofer positiv darstellen - fragte, ob man es gut fände, dass Seehofer sich bei der Verhinderung der Wasserprivatisierung gegen die FDP durchgesetzt habe.
Ich verwies darauf, dass es eigentlich Bürgerinitiativen und "linke" Umweltgruppen waren, die lange dagegen kämpfen.
Danach kam dann die Frage nach der Beliebtheit Seehofers.

In der Veröffentlichung tauchte später nur die letzte Frage auf.

Wenn ich also zuerst die Frage stelle, ob man es gut fände, dass Frau Merkel auf Ackermanns Intervention hin rechtswidrig Schulden von Spekulanten mit griechischen Papieren dem Steuerzahler aufbürdete, und dann nach der Beliebtheit Merkels frage, wird das Ergebnis vielleicht anders sein, als wenn man die 2. Frage direkt stellt.

Ähnlich ging es mit der Fake-Info in einer Umfrage, dass der Wehrdienst abgeschafft sei. Mein Einwand, dass er nur aufgehoben sei, wurde gekontert,

Winkelzüge

Ausschlaggebend ist nicht die Statiskik, sondern der Betrachtungswinkel.

Falsche Fakten

Es werden von den Medien ständig falsche Fakten präsentiert, die zu Irreführung der Bevölkerung führt.

Es wurde schon nicht nur hier sondern auch bei den Talkshows behauptet, daß die Migranten nicht krimineller sind als die Menschen, die schon in Deutschland leben.

Sowas ist einfach unmöglich.

1. 70 % der Migranten sind junge Männer. Überall auf der Welt zeigen junge Männer mehr Straftaten. Da kann sich Jeder ein Bild davon machen. Unser Problem ist die alte Bevölkerung. Wie soll ein Mann mit Prothesen oder Gehhilfen Frauen vergewaltigen?

2. Wie sollen die Menschen, die keine Berufs- oder Aufenthaltsperspektiven haben in die Gesellschaft integrierter sein, als die die das schon haben. Die Menschen hier haben ein geregeltes Leben und sind ein Teil dieser Gesellschaft. Selbstverständlich sind in dieser Gruppe weniger Straftaten zu erwarten.

Es ist also eine völlig falsche Darstellung der Medien und das nicht unbewußt sondern mit Absicht. Auch nicht das erste mal.

Fragestellung und Methode

Das Problem bei "Statistiken" ist meist, dass sich die Anwender überhaupt nicht wirklich über die richtige Fragestellung und die Methode klar sind. Oft werden die Fragen falsch gestellt oder Methoden verwendet, mit denen man die Frage gar nicht beantworten kann. Wenn die Frage unsauber formuliert wird, ist das Ergebnis leicht vorhersagbar: Unsinn. Das Problem liegt also nicht in der mathematischen Diszplin der Statistik sondern in der völligen Ahnungslosigkeit der Anwender. Und der Leichtgläubigkeit der Zuhörer.

Statistiken

wer selbst mal eine Umfrage erstellt hat und sich mit statistischen Methoden auskennt, der ist Statistiken gegenüber skeptischer als Otto Normalbürger. Wenn Statistiken in den Medien veröffentlicht werden, dann wird meist in der Überschrift die gewünschte Lesart gleich mitgeliefert. Die TS-Berichterstattung ist da ein Musterbeispiel. So richtig der Artikel hier die Problematik aufzeigt, bei der Anwendung und Präsentation der Statistiken kann die TS viel neutraler auftreten- es sei denn, die Beeinflussung ist gewünscht

Bei Befragungen

Am Telefon kann man aus den Vorwahlen der Rufnummern eine bestimmte Vorauswahl der Teilnehmer treffen um ein bestimmtes Ergebnis zu beeinflussen!
ZB. Ruft man Personen aus St. Pauli an, bekommt man mehr grüne Wähler.
Usw. Sollte der Computer die Auswahl treffen, sollte eine grössere Variable vorhanden sein als das der
Deutschlandtrend es wiederspiegelt.

Für fast alle Statistiken gilt:

Je nach gewünschter Tendenz der Ergebnisse werden die Daten zur Erfassung zusammengestellt, die Fragen selektiert und (in seltsamen Verbindungen) kombiniert, die Fragestellung angepasst, die Befragten ausgesucht und je nach Thema mit absoluten oder variablen Antworten gearbeitet...

Auch ist es oft ein riesiger Unterschied, ob ich nur absolute Antwortmöglichkeiten (Ja/ Nein) oder "Multiple Choice" zur Wahl habe.

Ein seltsamer Artikel!

Was haben Meinungsumfragen (z.B. von Infratest dimap) mit Statistiken zu tun?
Wer aufgrund solcher mehr geschätzter als gezählter Daten Statistiken erstellt hat selbst Schuld denn die bringen wenig Erkenntnis.
*
Richtig benannt ist der Fakt dass die Art der Erhebung der Daten wesentlich verantwortlich dafür ist wie qualitativ die darauf erstellten Statistiken sind.
Als Beispiel die Arbeitslosenstatistik:
Wer sich die Daten in den umfangreichen Monatsberichten der Arbeitsagentur anschaut kann sehen das dort die Daten sehr genau pro Person erfasst sind. Das ist auch kein Wunder denn diese Daten sind ja auch der Beleg für die ausgegebenen Gelder an ALG I oder Hartz4 Leistungen.
Insofern stimmt die Aussage dass die Art und Gründlichkeit der erfassten Daten die Voraussetzung für die Qualität und Aussagekraft von Statistiken sind.
Leider ist der Umgang mit Statistiken weitgehen dafür verantwortlich dass auch gute Daten wie die Arbeitslosenstatistik ihre Anerkennung immer mehr verlieren.

Würde mich freuen

wenn sich die Tagesschau-Redakteure den Artikel regelmäßig durchlesen und ihre in Artikeln veröffentlichten Statistiken auf Sinnhaftigkeit bewerten und dann auch mal weglassen.

Die Tagesschau hat da noch einiges zu lernen.

In diesem Artikel steht viel,

In diesem Artikel steht viel, was man bei Statistiken beachten sollte. Würde nur die Redaktion der TS sich diesen Artikel genau durchlesen. Statt dessen gibt die TS immer wieder Statistiken von „offizieller Seite“ ungeprüft und unhinterfragt wieder. Es reicht aber nicht, wenn eine Statistik von gewählten Volksvertretern kommt. Da wird genauso gedehnt wie anderswo.
Wenn die TS wiedergibt, daß in Münster der Radverkehr einen Anteil von 40% am Verkehr hat, ist doch eigentlich klar, das die Begriffe „Münster“ und „Verkehr“ stark eingeengt sein müssen und es wahrscheinlich auch noch eine jahreszeitliche Limitierung geben muß.
Gestern die Meldung: 300000 Kita-Plätze fehlen. Geht man auf die website des Instituts d. dt. Wirtschaft, muß man die Meldung erst mal suchen. Ist das geschafft, sieht man eine Grafik und darunter steht: "Ursprungsdaten: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Statisches Bundesamt". Also verschiedene Stellen, verschiedene Statistiken neu kombiniert.

@ 12:22 von veralberter

Sie schreiben:
"Würde mich freuen
wenn sich die Tagesschau-Redakteure den Artikel regelmäßig durchlesen und ihre in Artikeln veröffentlichten Statistiken auf Sinnhaftigkeit bewerten und dann auch mal weglassen.
Die Tagesschau hat da noch einiges zu lernen."
*
Vielleicht nennen Sie auch Beispiele dafür welche Statistiken Sie meinen bei denen die Tagesschau "noch einiges zu lernen" hat"?
Beispiele wie sie im Artikel von der Tagesschau selbst genannt werden die auf Basis von Umfragen erfasst werden sind IMMER mit dem Hinweis verbunden dass es sich um Umfragen mit Fehlertoleranz handelt.
Statistiken die nicht auf Umfragen basieren sondern auf genauen Fakten wie z. B. die Arbeitslosenstatistik können genau nachvollzogen werden in den Monatsberichten der Arbeitsagentur mit KONKRETEN Zahlen die bis auf eine Person genau erfasst werden.
Da muss man schin deutlich unterscheiden.
Statistiken auf Basis von Umfragen sind meist ungenau.
Statistiken auf Basis personenbezogener Daten sind sehr genau!

Glashaus

Es ist doch so, dass selbst in seriösen Medien heutzutage gerne Statistiken und Umfrageergebnisse präsentiert werden, die hauptsächlich die Funktion haben, den Gesamttenor der Reportagen und redaktionellen Kommentare durch hübsch präsentierte Fakten zu untermauern, die aber immer nur einen kleinen Ausschnitt des Kontextes abbilden.
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Die Daten werden dabei auch von Institutionen bezogen, die politisch nicht unbedingt als neutral einzustufen sind. Daher würde ich empfehlen, nicht mit Steinen zu werfen, bevor man selbst aus dem Glashaus raus ist.

@11:00 von Orfee

Sie fordern zum Äpfel-Birnen-Vergleich auf.

Nehmen wir mal ein anderes Beispiel:

"Ehemalige Bundeswehrangehörige leiden häufiger an Hodenkrebs als andere Menschen."

Stimmt nicht? Sie werden allerdings feststellen, dass Menschen die bei der Bundeswehr waren häufiger an Hodenkrebs leiden als Menschen die nicht dort waren.

Der Grund dafür ist nicht, dass die Bundeswehr Hodenkrebs verursacht, sondern, dass Bundeswehrzugehörigkeit positiv mit dem männlichen Geschlecht korreliert. Hodenkrebs allerdings auch. Zudem sind ehemalige Bundeswehrangehörige mindestens volljährig, was das Krebsrisiko ebenfalls beeinflusst.

Die Aussage so ohne weiteren Kontext stehen zu lassen wäre absolut irreführend und macht keinen Sinn.
Um einen echten Vergleich anstellen zu können müssen Sie gleichartige Gruppen vergleichen. Also gleichaltrige Männer die sich im Idealfall nur durch die ehemalige Zugehörigkeit zur Bundeswehr unterscheiden.

12:37 von Bernd1

Sie nennen doch selbst ein sehr gutes Beispiel.
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Jeder kritische Betrachter weiß, wie seit etlichen Jahren die Arbeitslosenstatistiken aufgehübscht werden, damit Frau Merkel in den Medien ihre vermeintlich erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik bejubeln lassen kann.
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Realität ist hingegen, dass hunderttausende Menschen aus dem Pool der Arbeitslosen herausgerechnet werden. Solche "Fakten" und Statistiken sind keine gute Grundlage für eine an der Realität orientierte Berichterstattung.
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Ferner ist mir noch eine Statistik in Erinnerung, die zu euphorischem medialem Aufschreien bezüglich der unerwartet hohen Bildung der Zuwanderer aus Krisenregionen geführt hat. Grundlage dafür war eine Umfrage unter den Zuwanderern, bei denen diese nach eigenem Ermessen Angaben über ihr schulisches Bildungsniveau machen durften.
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Das sind hoffentlich erst einmal genug konkrete Beispiele.

Unglaubwürdigkeit staatlicher Institutionen?

Aus vielen Kommentaren spricht im Zusammenhang mit Statistiken die Ansicht dass Daten aus staatlicher Quelle gerne als unglaubwürdig und "aufgehübscht" bewertet werden.
Man sollte dabei vielleicht etwas unterscheiden und hinterfragen bei den Quellen aus denen Daten kommen.
Als Beispiel nenne ich gerne die Arbeitslosenstatistik!
Die dort erfassten Daten (nachzulesen in den Monatsberichten der Arbeitsagentur) basieren auf personenbezogenen Daten die auch Grundlage für die Auszahlung von staatlichewn leistungen gelten wie ALG I, ALG II und Sozialgeld!
Diese Daten sind tatasächlich SEHR GENAU!
Als Kenner der Software die vor etwa 10 bis 15 Jahren eingeführt wurde kann ich das schon so behaupten.
Leider machen sowohl die Politik als auch die Medien mit den "offiziell veröffentlichten" Zahlen vieles an Glaubwürdigkeit kaputt weil sie nur eine Zahl veröffentlichen die nicht alles aussagt was nötig wäre.
Aber hier kann JEDER der es wirklich wissen will die Zahlen im Internet nachlesen!

"Beispielsweise befragt das

"Beispielsweise befragt das Institut infratest dimap für den DeutschlandTrend regelmäßig rund 1500 Probanden. Das ergibt ein Stimmungsbild zum Erhebungszeitraum, jedoch keine Prognose."
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Aus dem Simmungsbild macht die Tagesschau dann beim DeutschlandTrend.
"Wenn heute Wahlen wäre, würde Deutschland so wählen."
Aus dem Simmungsbild von ausgesuchten Bürger wird dem Fernsehkonsumenten suggeriert wie ganz Deutschland denkt.

@ um 13:00 von Digitaler Fußabdruck

Sie schreiben:
"Sie nennen doch selbst ein sehr gutes Beispiel.
Jeder kritische Betrachter weiß, wie seit etlichen Jahren die Arbeitslosenstatistiken aufgehübscht werden, damit Frau Merkel in den Medien ihre vermeintlich erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik bejubeln lassen kann."
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Jeder objektive Beobachter weiß dass die von Ihnen genannte "Aufhübschung" der Arbeitslosenzahlen die offiziell gemeldet werden seit Jahrzehnten mit den gleichen Abweichungen die echten Zahlen unterschreitet. Ausagen dass so etwas von Merkel eingeführt damit man "ihre vermeintlich erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik bejubeln lassen kann" ist eindeutig falsch denn in den letzten 12 Jahren wurden nur minimale Änderungen an der Statistik vorgenommen.
In den Daten zu Schröders Zeiten mit 5,3 Mio "offiziellen" Arbeitslosen gab es ca. 1,3 Mio. zusätzliche die schon damals wegen Ausbildung, 1-€-Job, Krankheit etc. rausgerechten wurden.
Heute sind es knapp 1 Mio.!
Einfach mal bei den realen Fakten bleiben!

@ 13:18 von tagesschlau2012

Sie schreiben:
"Aus dem Simmungsbild macht die Tagesschau dann beim DeutschlandTrend.
"Wenn heute Wahlen wäre, würde Deutschland so wählen."
Aus dem Simmungsbild von ausgesuchten Bürger wird dem Fernsehkonsumenten suggeriert wie ganz Deutschland denkt."
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Das macht nicht die Tagesschau sondern das Institut infratest dimap und die Tagesschau berichtet nur darüber.
Das ist schon mal ein wesentlicher Unterschied.
Die Tageschau MACHT selbst keine Inhalte von Meldungen sondern meldet Informationen die andere liefern!
Ähnlich verhält es sich mit dem ZDF und der Forschungsgruppe Wahlen die für das Politbaromerter des ZDF diese Daten ermitteln.
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Das erstaunliche ist dass die Ergebnisse solcher Umfragen vor den Wahlen immer wieder erstaunlich nahe an den echten Wahlergebnissen liegen. Das muss wohl etwas damit zu tun haben dass diese Daten qualitativ hochwertige Ergebnisse erlauben!

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