Kommentare

da muss man doch nicht so ein Geschrei machen...

Ja Frankreich hat nen neuen Außenminister, soll vorkommen wenn ein neuer President gewählt wird.
Da muss man einen doch nicht mit Eilmeldung erschrecken.

Ich könnte mich auch gerade

Ich könnte mich auch gerade noch frei machen, für das ein oder andere Ministerpöstchen. Wie wär's, wenn man mir den Minister für Handel und Finanzen anböte? Dadurch könnte ich einerseits mein Französisch trainieren und verbessern und bekäme andernseits endlich ganz genau und konkret mit, was uns Deutschen diese 'Deutsch-Französische-Freundschaft' und all die EU-Absprachen wirklich kosten. Keine Angst, meine Amtszeit wäre da eh nur sehr begrenzt, weil mich spätestens nach Erhalt dieser Zahlen eh der Schlag treffen würde und man so bald einen 'fähigen' Nachfolger einstellen könnte.

Macron weis was Frankreich will

So langsam beschleicht mich das Gefühlt, Macrons einzige Aufgabe ist es uns Deutsche zu belustigen indem er seine Wähler Tag für Tag für Dumm verkauft.

Dauert nicht mehr lang: "France in flames 2017". Holt schon mal das Popcorn raus.

@RobinHood und der "President"

Wenn Sie die Berichte aus Frankreich näher verfolgt hätten, wüssten Sie, dass sich nicht nur die Kabinettsbildung um einen Tag verzögert hat, sondern dass sich wiederum zeigt, wie klug Emmanuel Macron vorgeht. Die Meldung ist kein "Geschrei", sondern eine nicht nur für Frankreich eminent wichtige Mitteilung. Nun weiß zum Beispiel auch die Bundesregierung, auf wen und was sie sich einstellen muss.

Le Drian ist neuer französischer Außenminister.....

Er kommt aus der Sozialistischen Partei.Er tritt in das Kabinett eines ehemaligen Investmentbankers ein,der entschieden dafür eintritt,daß es vielen sozial schlechter und den Medef-Eliten besser (Steuererleichterungen)geht.
Das zeigt auch wie profillos diese

wollen wir mal hoffen,

daß er nicht eine ehemalige des hollande wieder die umwelt schützen lässt!

Niedertracht und Misstrauen

Mich schaudert, lese ich die Beiträge hier, die mit wenigen Ausnahmen von Niedertracht und Misstrauen geprägt sind.

Es scheint so, als wüssten die Schreiber schon jetzt, 4 Tage nach Amtsantritt des Präsidenten, dass Macron Deutschland über den Tisch ziehen und sowieso scheitern wird.

Wie viel Angst treibt diese Zeitgenossen um, dass sie glauben, einen zugegeben etwas ungewohnten Politikentwurf, im Keim ersticken zu müssen?!

@Bernd Kevesligeti

Nein, das möchte Macron sicherlich nicht. Er vertritt einfach die Überzeugung, dass weniger Abgaben und weniger bürokratische Hürden für Unternehmer und Existenzgründer sinnvoll wären, um Arbeitsplätze zu schaffen, eben damit es gerade den Ärmeren besser geht. Ob man diesem ökonomischen Programm zustimmt oder es ablehnt, ist eine Sache. Le Drian, der eher pragmatischer Sozialdemokrat als Sozialist ist, liegt damit jedenfalls auf einer Linie, wie auch einige andere Mitglieder der Regierung Hollande, die längst nicht so erfolglos war wie oft gesagt wird.

@Hepheistos

Ironie ist, wie man an Ihrer Äußerung sieht, nicht jedermanns Sache, Ihre gewiss nicht. Ich weiß natürlich nicht, wie alt Sie sind; meine Generation ist froh und glücklich, dass es die deutsch-französische Freundschaft nach Jahrzehnten von Hass, Feindschaft und Krieg gibt. Das ewige Geschwafel von den "Kosten" kann ich wirklich nicht mehr hören; schon mal gelesen, dass die Bundesrepublik einen Überschuss von 15 Milliarden hat?

@willi wupper sen. und die Umwelt

Nicolas Hulot, ein ehemaliger sehr aktiver Umweltschützer, ist der Umweltminister des neuen französischen Kabinetts.
Ich rate: sich erst einmal kundig machen, bevor man hier seine "Meinung" äußert.

War nich groß

getönt worden das Er alles neu und anders machen will, dann kommt als ersten einer aus der alten Elite vom Vorgänger.
Sehr witzig.
Mit 69 ist es ja fast ein Jüngling zu dem was vorher geäußert wurde, und am Ende bleibt die Frage was das Ganze die Deutschen Steuerzahler kosten wird.

Vielleicht wecken die ja inzwischen auf, aber die Gefahr ist in Deutschland natürlich sehr klein.

Gruß

re bernd kevesligeti

"Er kommt aus der Sozialistischen Partei.Er tritt in das Kabinett eines ehemaligen Investmentbankers ein"

Es wirkt argumentativ ausgesprochen ärmlich, wenn man glaubt, den französichen Präsidenten einfach mit dem Attribut "ehemaliger Investmentbanker" beschreiben zu können.

Re 17:20 von karwandler

"Es wirkt argumentativ ausgesprochen ärmlich, wenn man glaubt, den französichen Präsidenten einfach mit dem Attribut "ehemaliger Investmentbanker" beschreiben zu können."
Hier noch etwas mehr. Außer ehemaliger Investmentbanker bei der allseits beliebten Bank "Goldman/Sachs"und gescheiterter Wirtschaftsminister unter Hollande weiß man doch nichts über den amtierenden französischen Präsidenten.

@brbrbr Es freut mich, dass

@brbrbr

Es freut mich, dass es noch Verfechter für diese Freundschaft gibt, die mir mehr bedeutet, als es den Anschein haben mag, was aber auch daran liegt, dass mit dieser Freundschaft mehr als einmal gewissenlos ausgenutzt wurde.

re von karwandler

Wie soll man ihn denn beschreiben ? Ehemaliger ENA-Absolvent ? Ehemaliger Minister ?

Sie würden ihn natürlich als Hoffnungsträger,modern,unabhängig,Reformer bezeichnen.

Sie wissen genau für welche Interessen er steht.

re bernd kevesligeti

"Wie soll man ihn denn beschreiben ? Ehemaliger ENA-Absolvent ? Ehemaliger Minister ?"

Ich habe nicht beobachtet, dass Sie grundsätzlich Politiker mit einem "ehemaliger" apostrophieren:

Weder Helmut Schmidt, der ehemalige Wehrmachtsoffizier, oder Angela Merkel, die ehemalige FDJ-Aktivistin, etc.

Also tun Sie mal nicht so, als als wäre die Polemik ganz unabsichtlich passiert.

brbr

ich hatte doch nur die hoffnung geäussert, daß er nicht noch mehr linksgeleerte wie die royal beschäftigt.

Durchsichtig

Das Mitglied einer sozialistischen Partei muß noch langer kein echter Linker sein. Von daher halte ich diese Ernennung für eine Alibihandlung.

Komisch, ...

Mich schaudert, lese ich die Beiträge hier, die mit wenigen Ausnahmen von Niedertracht und Misstrauen geprägt sind. (...) Wie viel Angst treibt diese Zeitgenossen um, dass sie glauben, einen zugegeben etwas ungewohnten Politikentwurf, im Keim ersticken zu müssen?!

...was für ein Zufall, genau das habe ich immer gedacht, als ich die Berichterstattung nach Trumps Amtsantritt oder nach der erfolgreichen Brexit-Abstimmung gelesen habe (und immer noch lesen muß).

Aber das ist natürlich etwas ganz anderes. Denn wir teilen die Weltpolitik und gute (fortschrittliches, weltoffene, setze hier ein beliebiges positiv konnotiertes Adjektiv ein) und schlechte (rückständige, engstirnige, feindliche, setze hier ein beliebiges negativ konnotiertes Adjektiv ein) Politikentwürfe ein.

Ich unterstelle einfach mal, diejenigen die sich nun über Macron-Kritik beschweren, sind genau die, sonst immer ganz vorne stehen, wenn es darum ging, die "rechte Gefahr" im Keim zu ersticken.

@RobinHood

da muss man doch nicht so ein Geschrei machen... Ja Frankreich hat nen neuen Außenminister, soll vorkommen wenn ein neuer President gewählt wird. Da muss man einen doch nicht mit Eilmeldung erschrecken.

Es geht doch nicht um die Meldung an sich. Es geht darum, nun jeden Handschlag, den Macron macht, mit Jubel zu unterlegen, um ihn weiter medial aufzubauen.

So wie es wichtig ist, jeden Handschlag, den Trump macht, in der Luft zu zerreißen (bzw. die nicht zerreißbaren Handschläge einfach nicht zu berichten), damit er aus seiner medialen Buhmann-Ecke nicht herauskommt.

re von karwandler

Warum reden Sie am wesentlichen vorbei ?
Worum geht es Ihnen ?
Macron hat innerhalb kurzer Zeit 15 Millionen Euro für seine Bewegung generiert.Mit Dinner und Cocktails.Und mit Hilfe von Banker der BNP Paribas,wie Christian Dargnat oder Christian Deseglise von HSBC.

Der Ärger beginnt.

"Der Parteisekretär der Républicains, Bernard Accoyer, etikettierte die Ernennung von Philippe als individuellen Entscheid, der auf keiner politischen Absprache basiere. Philippe habe sich von seiner politischen Familie abgesetzt." Quelle NZZ vorgestern.
So viel zu Hoffnungen von Macron das Zepter in die Hand zu bekommen. Da hilft auch die Ernennung von Hollandes Verteidigungsminister zum Außenminister nicht. Wollten die Sozialisten das? Bis jetzt habe ich davon nichts gehört.Auch ein Fahnenflüchtling wie der Premierminister?
Das wird ein rechtes Bündnis gegen Macron schmieden. Wie will er da regieren? Und bei den Sozialisten ist er vielleicht ein Verräter? Na dann viel Spaß Herr Macron.

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