Kommentare

Das kommt mir bekannt vor.

Mitten während der Chemotherapie zeigten sich bei meiner Frau im letzten Jahr erneute Metastasen, die zuvor mit dem gleichen Medikament zuverlässig zurückgedrängt wurden.
Ihr behandelnder Arzt sprach von einer genetischen Veränderung des Brustkrebs, wodurch das Medikament unwirksam wäre - eine Erklärung, die mir zwar zuerst einleuchtete, mich später jedoch mehr und mehr zweifeln ließ.
Meine Frau starb im September...

Typisch für die Globalisierung ...

... wenn solche Dinge in deutschen Krankenhäusern passieren - gesetzt es handelt sich wirklich um ein gefälschtes Medikament - dann ist etwas faul im Land.
Die ARD berichtete ja erst über die Medikamentenherstellung in Hyderabad.
Hier ist die Qualitätssicherung in Deutschland gefragt. Denn die muss einfach funktionieren.
Genau solche Dinge sollten im Wahlkampf thematisiert werden ... Man muss auch über die Schattenseiten der Globalisierung sprechen dürfen.
Ich vermisse eine echte Diskussionskultur in Deutschland.

Wenn es jetzt schon so weit

Wenn es jetzt schon so weit ist das die Regierenden die Kontrolle soweit an die Pharmaindustrie abgegeben haben das in Uni-Kliniken so was passieren kann, ja dann sind diese Regierenden nicht mehr tragbar fürs Volk sondern nur noch für die Kriminellen.

Fall am Münchner Uniklinikum:

Fall am Münchner Uniklinikum: Bekam Patientin gefälschtes Medikament?

Wenn man dann noch die Preisgestaltung in Deutschland für Medikamente, welche ähnlich den Stromkosten gleichen, berücksichtigt, dann wird wieder das Prinzip einer Abschöpfung sichtbar. Zumindest ist eine Rückverfolgung bis zum Hersteller eines Medikamentes auf der Packung angezeigt. Aber da zieren sich im Geschäftsmodell die Politiker und ihre mit Hausausweis versehenen Lobbyisten

Traceability?

Es sollte doch wenigstens möglich sein, zurückzuverfolgen, von welcher(n) Apotheke(n) die Arznei abgegeben wurde, woher sie bezogen wurde und wer sie noch bekommen hat. Und womöglich gibt es Patienten (oder Hinterbliebene), bei denen Reste der betroffenen Chargen vorhanden sind.

warum mich diese Nachricht nicht mehr überrascht:

Globalisierung, Wachstum und Gewinnstreben macht vor nichts mehr halt:
- Trinkwasser (deutscher Bundestag gab bereits grünes Licht für die Privatisierung des Trinkwassers; nur wenige Abgeordnete waren dagegen: bei CDU/CSU (Gauweiler) bei SPD war niemand dagegen)
- bald die Luft zum Atmen (CO2, NOx?)
- Medikamente = Menschenleben; mit solchen Medikamenten lässt sich Profit maximieren.
.
Es sollten bitte die Wege, wie diese Masche abläuft, untersucht und unterbunden werden. Die Täter sollten vor Gericht kommen;
wenn das nicht passiert, ist etwas faul im Staate.

Das man im Netz

falsche Medikamente angedreht bekommt kann ich noch nachvollziehen, das so was in einer Klinik passiert zeigt das Deutschland sich um die Welt kümmert aber nicht um sich und seine Bürger selbst.

Gruß

Qualität?

Schön daß die Tagesschau mal solche Problemchen überhaupt anspricht.
Es geht schon lange nicht mehr um die Qualität sondern um die Rendite, Einnahmen und Gewinnorientierung.

So werden auch gerne die Wirkstoffe verdünnt, daß man pro Wirkstoff mehr Medikamente verkaufen kann oder sie werden auch gerne mal gefälscht mit Substanzen, mit denen man sehr gut sparen kann. Das gilt auch für die Zusatzstoffe.

Das Problem haben wir genauso in der Industrie. Billige Produktion für mehr Gewinn.
Da muß sich an der Mentalität und der Politik überall etwas ändern. Man hat durch die Globalisierung und Verkauf der Ware an die Entwicklungsländer die Preise der Produkte immer mehr reduziert, damit die Leute sich das leisten können.
Seitdem besteht der Trend und Wunsch billige Waren zu verkaufen mit billiger Produktion mit dumping Löhnen.

Ich halte diese Globalisierung für falsch.

Wenn man der Wirtschaft

Wenn man der Wirtschaft vertraut, wird man betrogen. Das ist ja nichts neues, das ist die Freiheit, von der uns immer erzählt wird. Die Frage ist, warum die Wirtschaft nicht besser kontrolliert wird? Weil das zu teuer wäre!? Dann muss die Wirtschaft das zahlen und eben von ihrem Gewinn abziehen. Das aber wäre Wirtschaftsfeindlich? Es geht darum, nicht Menschenfeindlich zu sein! Da darf auf die Wirtschaft und ihre Profitgier keine Rücksicht genommen werden. Dafür benötigen wir nur Politiker, die das im Sinne der Menschen umsetzen. Leider stehen solche Politiker nicht zur Wahl. Noch nicht.

Es ist ja gerade ganz groß in Mode bei den Populisten alles auf die Globalisierung zu schieben und zu behaupten ohne die Globalisierung gäbe es die meisten Probleme der modernen Gesellschaft erst gar nicht. Das ist in etwa so schlau wie die Erkenntnis, dass wir all unsere heutigen Probleme auch nicht hätten wenn wir noch, wie in der Steinzeit, in Höhlen leben würden.

Der eigentliche Skandal liegt aber darin, dass man das Problem, dank moderner Technik, längst hätte aus der Welt schaffen können. Und dass sogar nahezu ohne zusätzliche
Kosten (< 1Cent pro Packung).

Es würde ausreichen wenn jeder Pharmahersteller auf jeder Packung einen eindeutigen, einmaligen Code mit elektronischer Unterschrift aufdrucken würde. Dank dieser im Aufdruck enthaltenen elektronischen Unterschrift (Kryptographie), könnte kein Fälscher solche Aufdrucke selber generieren. Er könnte sie nur kopieren und damit vervielfältigen, was dann in der Apotheke und zu Hause (per Handy-Photo) leicht feststellbar wäre.

Konsequenzen personeller

Konsequenzen personeller Art?
Die Regierung in Berlin schenkt Milliarden an die Pharma-Kartelle um sich selber gut dastehen und die Parteispenden sprudeln zu lassen. Hygiene Vorschriften sind irrelevant aber Glyphosat ist bedenkenlos für Schwangere und Kleinkinder, dass Merkel es zulässt, dass es in jeder Mahlzeit überall in der BundesRepublik vorhanden ist. Jetzt nicht Hetzen oder Panik schüren sondern handeln im Sinne der Volksgesundheit und gegen die Pharma-Mafia und den CDU-Polit-Sumpf.

es wird überall...

betrogen und gelogen...gerade in Konzernen und Behörden ...Fehler zugeben oder gegen das Geld angehen geht nicht...aber wehe der kleine Mann wehrt sich...

Worüber reden wir hier?

Fakt ist, dass es in Deutschland so gut wie keine Medikamentenfälschungen gibt. Schon gar nicht, wenn Medikamente über die legale Lieferkette von Hersteller über Großhandel an die Apotheke bzw. vom Hersteller an die Krankenhausapotheke bezogen werden. Fälschungen gibt es, wenn man aus dubiosen Internetquellen Viagra und Co. ordert. Fälschungen in der legalen Lieferkette gab es bisher vor allem über Parallelimporte, die vom Gesetzgeber gefordert sind. Hier sollte die Politik aktiv werden und den Apothekern nicht mehr vorschreiben, je Krankenkasse 15% Importe abgeben zu müssen.
Ab 2019 muss jede Arzneimittelpackung vom Hersteller mit einem Einmalcode versehen werden, der bei der Abgabe an den Patienten geprüft und entwertet wird. Damit sind Fälschungen nahezu ausgeschlossen. Das kostet die Pharmaindustrie ordentlich Geld.
Und bitte vergessen Sie nicht: kein Chemotherapeutikum führt in 100% der Fälle zur Heilung. Der Arzt vermutet hier etwas, Belege gibt es dafür aber offenbar nicht...

Ungezügelte Globalisierung ist Gift

An diesem Beispiel können wir die Auswirkungen der Globalisierung genau erkennen. Und dann sollten wir unsere Wahlentscheidung an der Urne im September entsprechend treffen. Ungezügelte Globalisierung ist im wahrsten Sinne des Wortes Gift für Verbraucher und Patienten.

Leider.....

sind die Risiken für die jeweiligen Herstellerfirmen ziemlich klein und somit kalkulierbar. Nachtäglich muss dann der Betroffene nachweisen, dass seine Erkrankung schlimmer geworden ist wegen des gepanschten Medikaments. Hinter Hersteller und Vertreiberfirmen stehen mit riesigen Kapital auch dementsprechende Anwälte. Den geschädigten fehlt oftmals gleiches und die Zeit den Rechtsstreit durchzuziehen. Selbst wenn dann Strafen verhängt werden, sind diese im Verhältnis zum Gewinn so lächerlich gering, dass dies in der Bilanz der Firmen nicht mal ins Gewicht fällt.

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