Kommentare

Gerne mehr

Von solchen Politikern hätte ich gerne mehr. Offen, realistisch, nicht abgehoben und nicht zwanghaft "berlingeil".

Recht hat er...

Natürlich muss man nicht alles mitmachen und ich bin auch in SWH nicht wahlberechtigt, aber als Wähler einer Partei wünsche ich mir, dass diese mitgestalten, wenn es eine realistische Chance dafür gibt. Getreu dem Motto "Lieber den Spatz in der Hand..." ist es besser, man kann in der Regierung den einen oder anderen Akzent setzen als aus reinem Kalkül in der Opposition auf bessere Zeiten zu warten und nur zuzusehen, wie andere gestalten.

Sehr vernünftig..

Keine ideologischen Blockaden, reine thematische Ausrichtung und gestalterischen Willen anstatt Rückzug ins Schneckenhaus.
Kurzum ein pragmatisches Politikverständnis weg vom Lagerdenken.
Wenn sich Herr Habeck nun auch daran hält, werden auch die Bundesgrünen etwas lernen können.
Dabei ist es für Grüne und FDP auch ein Risiko, gemeinsam eine Regierung zu bilden, ist doch die Wählerschicht beider Parteien recht ähnlich.
Auf jeden Fall ein Mut machendes Interview. Ich gratuliere zu diesem Demokratieverständnis. Übrigens, ich komme aus Hessen und finde, dass die schwarz- grüne Landesregierung ihre Sache gar nicht schlecht macht. Zumindest wird hier unauffällig ruhig durchregiert, also ohne Störfeuer auch aus den eigenen Reihen, was ich persönlich als angenehm empfinde.

Einer der wenigen Politiker, die es verstanden haben.

Dabei ist es völlig egal, welcher Partei man angehört.
Sich auf die Leute einlassen, die die Auswirkungen von Politik direkt spüren und MIT diesen reden. (Nicht an sie reden oder über sie hinwegreden)
Wäre schön, wenn sich Politiker aller Parteien mal ein Beispiel an Herrn Habeck nehmen würden.
Mit dem ich inhaltlich nicht immer übereinstimme, dessen Stil mir aber sehr gut gefällt.

Der Mann würde den Grünen

Der Mann würde den Grünen mehr Stimmen bringen als Göring-Eckhardt oder Özdemir.

Im Norden frischer Wind und frische Politik

Von Herrn Habeck kann sich so mancher Politiker und natürlich auch die Politikerinnen etwas abschauen. Vor allem die Integrität, die klare Sprache, die Inhaltlichkeit der politischen Aussagen. Von dieser Sorte brauchen wir mehr Menschen im politischen Raum in Deutschland.

Grün sollte sich zu Schwarz bekennen

Die Grünen wollen mit den Roten.
Aber niemand nimmt anscheinend wahr, dass die Mehrheit in S-H schwarz gewählt hat.
Wer sich die Landeskreise in den gewählten Farben ansieht, sieht schnell, dass der Teppich fast vollständig schwarz gefärbt ist. Nur in den Großstädten sind vereinzelt rote Flecken erkennbar.

Wer aus dieser Wahl noch demokratisch ein rot-grün-gelb machen will, hat die Mehrheit wieder einmal nicht hören wollen und übergeht sie.

Die CDU muss an die Macht; denn so wollen es die Bürger in ihrer Mehrheit.
Wer auf Bürger schauen möchte, darf sie nicht übersehen!

Habeck: wohltuend klug, sachlich und offen

In diesem Interview ist Herr Habeck
wohltuend klug, sachlich und offen
in seinen Äußerungen über mögliche Gespräche und Koalitionen mit der FDP...
Grüne und FDP hier... echte harte Kontrahenten bisher mit Unvereinbarkeiten

Ich erinnere mich mit weiterhin sehr unguten Gefühlen daran, wie Herr Westerwelle für die FDP im Tonfall und Wortwahl für mich völlig undiskutabel auf Bundesebene 2005 ein Gesprächsangebot der SPD nach der Bundestagswahl abgelehnt hat,
als habe die SPD ein unsittliches Angebot gemacht. Über Tote nichts Schlechtes, heißt es. Ja, aber das reale öffentliche Handeln eines Spitzenpolitikers - hier FDP-Westerwelle - muss thematisierbar und kritisierbar bleiben.

In NRW kritisiert jetzt dieselbe FDP, Herr Lindner, dass die NRW-SPD angesichts der Mehrheit an Mandaten von schwarz-gelb CDU-FDP beschlossen hat, keine Große Koalition mit der CDU zu machen.

Wie herrlich frisch,...

wie unaufgeregt und uneitel, wie überhaupt nicht arrogant, wie wenig weltfremd und ideologisch nicht völlig verbrannt.

Man, wäre ich froh, wenn dieser tolle Umweltminister seine hervorragende Arbeit hier in SH fortsetzen dürfte, (fast) egal in welcher Koalition.

Vielen Dank für dieses kurze Interview mit einem norddeutschen Realpolitiker (ohne Fundi-Allüren und dem Hang zur Selbstdarstellung ), werte ARD !

15:13 von Califax

Gerne mehr

Von solchen Politikern hätte ich gerne mehr. Offen, realistisch, nicht abgehoben und nicht zwanghaft "berlingeil".
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Aber wer meint Ihn und Kretschmann im Herbst zu wählen, der wählt auch Trittin.
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Der hat mir mit seinem Wutausbruch bei Anne Will gezeigt, das es Ihm bei Koalitionsgesprächen mit dem 2. Sieger nur um Parteimacht geht.
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Zum Wohle des Volkes?

15:13 von Califax

...und nicht zwanghaft "berlingeil"....

Abwarten!

Wer ist ein "guter Demokrat"?

Gute Demokraten reden mit allen gewählten Parteien und deren Vertretern.
Nur duch die Ausschließerietis, dass niemand mit der AfD reden will, bleiben Habeck und seine Grünen weiter im Spiel und in der nächsten Regierung.

"...und warum man Macht für

"...und warum man Macht für die Grünen wichtig ist." In Flensburg würde diese Wortkonstellation Sinn ergeben, in einem Tagesschau-Artikel eher nicht.
Auch: In der Überschrift "Sonst ist man kein guter Demokrat", im Text "Sonst ist man ein schlechter Demokrat." Für mich besteht ein signifikanter Unterschied zwischen "schlecht" und "nicht gut".
Im Übrigen heben sich die Aussagen von Herrn Habeck m.E. nicht vom üblichen Politiker-Geblubber ab.

Habeck ist ein realistischer Grüner, aber ....

... leider hat auch er ein Problem damit den Wählerwillen anzuerkennen!
Es ist hier vor Ort bekannt dass er bereits direkt nach der Wahl wieder mit Stegner über die Bildung einer Ampel-Koalition gesprochen hat.
Das halte ich zu diesem frühen Zeitpunkt für eine ziemliche Sauerei denn zunächst einmal sollte man den Wählerwillen akzeptieren und zumindest den Wahlgewinner CDU (und FDP) den Start der Gespräche über lassen.
Wenn man zu keiner Lösung kommt kann man immer noch Alternativlösungen suchen. Aber schon gleich nach der Wahl alte Machtverhältnisse gegen den Wählerwillen zu suchen halte ich für problematisch!

"tagesschau.de: Was verbindet

"tagesschau.de: Was verbindet die Grünen denn mit der FDP?

Habeck: Unsere gemeinsame Idee kreist um das Projekt einer liberalen, weltoffenen Gesellschaft. Das ist nicht wenig in einer Zeit, in der autoritäre Systeme und Nationalismus weiter um sich greifen."
"Liberal" und "weltoffen" haben also für Grüne und FDP die selbe Bedeutung? Das bezweifle ich doch stark.
Und wenn dem so ist, warum dann überhaupt die "Grünen" wählen? Im Bereich Umwelt tut sich bei dieser Partei schon lange nichts mehr, im Gegenteil. So viele Kröten, wie die schon geschluckt haben, gibt es in der freien Wildbahn garnicht mehr.

Er kommt gut rüber.

Er kommt gut rüber.

Im Gegensatz zu den Grünen in SH können / wollen viele Grüne hier in NRW nicht zuhören.
Es wurde 4 Jahre regiert nach der Devise: Wir haben nun die Macht und ziehen unser Ding nun durch.
Da wurde kaum auf Empfindlickeiten der Betroffenen Rücksicht genommen. Das Theater um das Jagdgesetz ist nur eins von vielen. Daher erfahren die Grünen hier im ländlichen Teil des Münsterlandes immer noch sehr viel Ablehnung.
Wenn Herr Lindner von Bevormundung spricht, dann kommentiert er dies zutreffend.
Darüber stößt es mich ab, wenn die Grünen ihr Feindbild gegenüber der FDP pflegen. Für mich ist diese Haltung eine undemokratische Haltung.
Wer die Parlamentswahl in den Niederlande beobachtet hat, weiss, wie es besser geht: Die anderen demokratischen Parteien sind keine Feinde sondern Mitbewerber, denen man ausführlich zum Wahlsieg gratuliert.
Die Wahl in NRW hat es den Grünen gezeigt: Mit ihren 6% sind sie auf den harten Kern zurückgefallen und haben viele Sympathisanten verprellt - auch mich.

Wahlsieg?

wenn ich mich recht erinnere, haben die Grünen 0,3% verloren. Das als Wahlsieg zu bezeichnen halte ich doch für etwas gewagt.

@ 15:13 von Califax

Sie schreiben:
"Von solchen Politikern hätte ich gerne mehr. Offen, realistisch, nicht abgehoben und nicht zwanghaft "berlingeil"."
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Was meinen sie mit zwanghaft "berlingeil"?
Dass er versucht hat als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl zu gehen ist nicht "berlingeil"?
Dass er ein Realo in der Partei ist stimmt zwar aber sonst?
Wer einen Tag nach der Wahl schon mit dem Wahlverlierer Stegner über die Ampel verhandelt (ist belegt) der muss wohl doch etwas Machtgeil sein, oder?

Parteien wirken mit laut Grundgesetz

Das ist banal-richtig, man wählt in Deutschland Parteien /deren Listen und zusätzlich bei der Direktwahl Personen

16:55 von Boris.1945
"Aber wer meint Ihn und Kretschmann im Herbst zu wählen, der wählt auch Trittin."

Die Sendung von Frau Will schaue ich mir nicht an, kann dazu nichts sagen.
Aber grundsätzlich gilt: wer Grüne wählt auf Bundesebene, wählt eine PARTEI.
Auch den Einfluss von Jürgen Trittin, dessen Stimme die Mitglieder immer noch mehr Gewicht einräumen (deren Entscheidung, sie kennen ihn sehr gut) als es die (nicht-mehr)-Funktionen von Herrn Trittin allein aussagen.

Nicht anders bei der CDU, bei SPD, der FDP usw.

Ein Kretschmann ohne Partei wäre kein Ministerpräsident.

Bei der CSU weiß jeder aus meiner Herkunftsheimat, ohne oder gegen den Horst geht nichts...
Die Wähler der CSU wissen das auch.

Wäre schlimm, wenn Hundert-Tausende Parteimitglieder nur ehrenamtlich zu arbeiten und keinen Einfluss als/über ihre Partei hätten.

P.S.: Trittin geht es sehr um Inhalte

FDP keine guten Demokraten nach Habeck

Habeck als vorbereitender Steigbügelhalter für die Verweigerungs-FDP? - Die Frage ist (noch) keine Kritik von mir an Herrn Habeck, über dessen Interview ich mich hier positiv geäußert habe.

ABER: Wenn von Habeck nicht an anderer Stelle eine Kritik an DIESEM Verhalten der FDP kommt, sehe ich die HABECK-Position fragwürdig/er, d.h. ihn als weniger glaubwürdig:

Ich zitiere hier ZDF-Kurzmeldung eben:

"FDP-Spitzenkandidat Kubicki (...)schloss ein Bündnis mit den Sozialdemokraten aus. Damit erteilte er einer Ampelkoalition aus SPD, FDP und Grünen eine Absage."

Das sind die üblichen MÄTZCHEN der FDP.
MACHTanspruch der FDP...

"Sonst ist man kein guter Demokrat" - Überschrift Habeck-zitat.

Naja, "gute Demokraten" sind diese FPLer bestimmt NICHT nach diesem Mass-Stab...

17:42 von Gerald Muller

Wahlsieg?

wenn ich mich recht erinnere, haben die Grünen 0,3% verloren. Das als Wahlsieg zu bezeichnen halte ich doch für etwas gewagt.
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Da sind schon ganz Andere mit größeren Verlusten strahlende Gewinner gewesen, weil es dem Mainstream so gefiel.

Schleswig Holstein - Nordrhein Westfalen

Schleswig Holstein ist ein Agrarland, das als Einkommensquelle den Agrarbereich hat und sich den Windenergiebereich dazugeholt hat.
Also, den alten durchsubventionierten Bereich um einen zusätzlichen Ergänzt hat.
Da das Themenfeld der Regenerativen-Energieen sehr stark mit den Grünen assoziiert wird, ist das ein Bonbon der Wähler für ihre treuen Lobbyisten. Das bisschen Werft und Industrieproduktion für die SPD stehen könnte wird schon lange nicht mehr als wichtig wahrgenommen. Wenn Werft und tragend dann ist das ohnehin militärisch und somit bislang CDU-Thema.
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In NRW Standort der Industrieproduktion wenden sich die Grünen gegen die tragenden Strukturen. Das bemerken die Wähler. Also Abwahl.

@anders

Das meinte ich !

Habeck ist durchsetzungsstark, gleichzeitig aber "offen" und kompromissfähig (ohne jede ideologische Vorfestlegung) für veränderte Entwicklungen.

Er machte seine bisherige Politik nicht an seiner Person fest, ist kein gnadenloser wie ignoranter Karrierist (wie so viele Grüne in Berlin), sondern an Notwendigkeiten und Abwägungen (Umweltschutz vs. Wirtschaft) interessiert.

Ihm gelingt nicht alles, dennoch hat man den Eindruck, er macht seinen JOB und hört zumindest zu, sucht nach Lösungen !.
Kurz, er bringt sich ein !

Dies allein unterscheidet ihn, Habeck, schon einmal von all den anderen zahllosen Blendern, egal welcher Partei !

Irreführender Text

Die Tagesschau schreibt: Spitzenkandidat ist er nicht geworden, nach dem Wahlsieg der Grünen in Kiel schaut die Partei trotzdem auf ihn. Im Gespräch mit tagesschau.de erklärt Robert Habeck, wie ein erfolgreicher Wahlkampf funktioniert - und warum man Macht für die Grünen wichtig ist.
1. Die Grünen sind doch mit gerade mal 12.9 Prozent kein Wahlsieger. Sie haben dazu Stimmen eingebüßt. Dazu ist der Satz im Kontext an sich schon unlogisch. Dazu ist im letzten Satz ein Satzfehler. Ist so etwas seriöse Berichterstattung oder musste schnell mal ein Text gebastelt werden?

Wahlkampfsender ?

Noch vor wenigen Wochen wurde Herr Martin Schulz von der SPD hier angepriesen wie sauer Bier. Jetzt geht es mit den Grünen weiter. Soll uns da etwas verkauft werden ? Und wie verträgt sich das mit dem öffentlich rechtlichen Auftrag !

Realpolitiker braucht das Land

Habeck ist das Gegenteil von Stegner, der immer auf Krawall gebürstet ist.
Mit Stegner würde ich keine Regierung bilden, mit Habeck schon.

Habeck könnte ein junger Kretschmann im Norden werden.

Die GRÜNEN würden nur gewinnen.

Ein vernünftiger Grüner

Der Mann spricht so, wie es sich für eine Partei im 1-stelligen Bereich gehört. Nicht mehr und nicht weniger. Weshalb er hier so beispielhaft dargestellt wird, ist mir nicht ersichtlich.

Das "Erneuerbare-Energie-Land"?

Da bin ich aber mal gespannt was passiert, wenn die Energiewende-Blase platzt!
Irgendwann wird ja wohl auch dem einen oder anderen Wähler der Grünen klar, dass die milliardenteure "Energiewende" ohne bezahlbare! Speichertechnik ein Flop und das Gegenteil von Umweltschutz ist.
Hoffentlich bleibt der Landmann , der sich jetzt noch fröhlich die Hände reibt, dann nicht auf den Entsorgungskosten für den Zappelstrom liefernden Sondermüll sitzen!
Im australischen Bundesstaat Südaustralien könnte man sich informieren, denn dort genießt man die Segnungen der alternativen Energieversorgung bereits!

mehr von dieser Sorte

brauchen wir nicht, da gerade er als Grüner den Tierschutz nicht ernst nimmt und das schießen von Robben nicht unterbindet.

Back to the roots

Die Grünen waren wichtig und lagen richtig, als sie eine Umweltpartei waren und für Gleichberechtigung der Geschlechter stritten.

Nun, da sie selbst den Braunkohletagebau in NRW mitgetragen haben, Kopftuch und Burka als Signale der Emanzipation deuten und Migration als alternativlos sehen, werden sie zu recht vom Wähler abgestraft..

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