Kommentare

Elektroschrott

Elektroautos sind Spielzeuge für Millionäre und gut betuchte Romantiker, aber keine vollwertigen Transportfahrzeuge. Für Otto Normalverbraucher muss das Auto für alle Fälle ausreichen, also für die oft hundert Kilometer lange Fahrt zur Arbeit, zum shoppen in die weit draußen liegenden Einkaufszentren und für die tausend Kilometer lange Urlaubsfahrt. Und daher gibt Lischen Müller nicht über 20.000 Euro für ein Gefährt aus, das nach 200 Km oder weniger, je nach Witterung, an die Steckdose muß. Teure Kurzschlusshandlung der Regierung.

In der Tat ein hochgestecktes

In der Tat ein hochgestecktes Ziel, das nun deutlich verfehlt wird.

Wie wären es denn die Grünen angegangen?
Mit immensen Subventionen natürlich - wie immer: ich finanziere meine Ideologie auf Pump!

Nachhaltigkeit sieht anders aus.

Da haben die GRÜNEN...

...ausnahmsweise einmal Recht, wenn dazu auch nur die Fähigkeit gehört, bis 3 zählen zu können.
Ich hätte mir längst ein E-Auto zugelegt, doch jetzt stelle man sich vor, meins und noch eine Million weitere E-Autos wollten tagtäglich aufgeladen werden.
Wie? Wo? Wann? Ohne dass man mehr als nur den kleinen Finger gerührt hat, ist in dieser Hinsicht doch so gut wie nichts geschehen.
Träum weiter, Deutschland...
Ich jedenfalls tue es.

Man hätte etwas mehr Realismus walten lassen sollen!

Diese Entwicklung war doch 2011 schon absehbar, denn auch schon damals waren die E-Autos zu teuer, fehlten Ladestationen, war die Reichweite zu gering und durch unseren Strommix konnte und kann von "umweltfreundlich" nicht die Rede sein...

Habe ich etwas vergessen? Noch wichtiger: Hat sich an den Zuständen etwas signifikant geändert? Vielleicht hätte man da mal nach Norwegen schauen sollen?!
Dort sind diese Autos beim Kauf von der MwSt. befreit, Ladestationen wurden breitflächig aufgestellt, sie dürfen in Innenstädten Busspuren benutzen und sind so selten im (Ampel-) Stau.

Welche Bankrotterklärung???

Ich merke nicht, dass die Masse der Deutschen nach Elektroautos verlangt!

Ich merke nur, dass die Grünen hiernach schreien!

Ob die Bundeskanzlerin bei Elektroautos irgendeine selbst gesetzte Vorgabe erfüllt, interessiert die breite Masse des Volkes nicht!

Je lauter die Grünen schreien, desto schneller rauschen sie Richtung 5 %!

Fr. Merkel hat zwar an Vielem

Fr. Merkel hat zwar an Vielem schuld, was zur Zeit in unserem Land schiefläuft, aber nicht an der Unattraktivität der e-Mobilität.
Die derzeit erhältlichen e-Autos sind konsequent an den Bedürfnissen des Durchschnittsautofahrers vorbei gebaut und zudem meist noch als "optische Wegfahrsperre" designed.
Otto-Normalbürger erwartet, dass sein E-Auto das gleiche kann, wie sein jetziges Auto mit Verbrennungsmotor.
Die quasi unbegrenzte Reichweite durch ein engmaschiges Tankstellennetz müsste durch ein Wechselakkusystem ersetzt werden. Aber zur Zeit können sich die Fahrzeughersteller nicht einmal auf einen einheitlichen Stecker einigen!
2 Tage für den Weg von Dresden nach Köln?
Im E-Auto normal. - Gab es zuletzt im Zeitalter der Postkutschen!
Ladekabel aus dem 10. OG eines Hochhauses zum drei Querstraßen weiter geparkten Auto ziehen? Für die Fahrzeughersteller und die Grünen offensichtlich vorstellbar!

Brennstoffzellen - EAutos sind das einzig sinnvolle und machbare

Das ist das einzig sinnvolle Fahrzeug und zudem wirklich umweltfreundliche Fahrzeug. Die ganzen reinen Akku-Lader sind eine alte Entwicklung. Die Brennstoffzelle hingegen erlaubt eine große Reichweite, schnelles tanken und ist absolut umweltfreundlich. Null Emissionen.
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Die Norweger machen es vor. Per Ankündigung bis zum Datum X keine fossilen Verbrennungsmotoren mehr auf den Straßen. Ausnahmen bestätigen die Regel (Alt-LKW's usw.)
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Aber dazu braucht es einen Schneid. Rückgrat. Ein echtes Konzept. So was aber sucht man bei der schweigenden und vom Blatt ablesenden Bundeskanzlerin immer vergebens. Es rächt sich, das diese Frau gern niemals auffallen will.
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Nicht das Elektroauto - oder sein fehlen...

ist das eigentlich Desaster, sondern der Individualverkehr, die Bevölkerungsdichte und der Glaube daran, das es immer so weiter gehen müsste.
Der eigentliche Kasus Knaktus ist hier aber vermutlich das (zu) enge Bündnis von Politik und (KFZ) Industrie.
(Natürlich muss auch im Bereich Individualverkehr modernisiert werden, aber ausgerechnet Batteriebetrieb als "die" zu spielende Karte zu sehen, ist eine mehr als zweifelhafter Ansatz. )

Technologie nicht ausgereift

1. das Handling ist miserabel, 2. die Verfügbarkeit ist miserabel und 3. die Reichweite ist miserabel.
Zu 1. bei Wind und Wetter mit einem dreckigen Ladekabel herumhantieren, an dem auch noch Kinder herumspielen können bzw. der Hund sein Geschäft macht ist nicht gerade ein Fortschritt.
Zu 2. stundenlanges Warten auf das Laden begünstigt nicht gerade eine flexible Handhabung, wenn man mal schnell abends in Theater möchte und der Akku ist leer, wird es schwierig.
zu 3. passend zu Punkt 2 ist die Reichweite miserabel und man kann es nur bedingt durch Schnellladen beheben. Beim Verbrenner ist die Reichweite unbegrenzt, weil Tanken nicht wirklich Zeit kostet.
Da müssen wir hin bzw. solange man da mit der Elektromobilität hinterherhinkt, lockt man keinen Kunden hinter dem Ofen hervor, auch wenn man uns gebetsmühlenartig einreden will, dass dies alles keine wirklichen Probleme sind. Die Verkaufszahlen sprechen eine andere Sprache.

Ist das...

denn wirklich so erstaunlich, das die Nachfrage so gering ist?
Wer will schon ein Fahrzeug, wo das Betanken 8 - 13 Stunden dauert, für eine Fahrdauer von vielleicht 2 - 3 Stunden ?
Wieviel E-Zapfsäulen müssten an einer durchschnittlichen Autobahn-Raststätte installiert sein? Reichen da 100?
Interessanter Link dazu :

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/auto-verkehr
/bmw-i3-mit-neuer-batterie-von-190-auf-300-kilometer-
15004374.html

4 Euro auf 100 Kilometer ist doch kein Sonderangebot, das schaffen auch Benziner und Diesel. Von den völlig überzogenen Anschaffungskosten mal abgesehen, wer kann sich das leisten? Und der Energieaufwand für die Herstellung und Recycling der Akkus ist immens hoch.
Warum wird die Brennstoffzellen-Technik nicht weiterverfolgt? Hyundai hat ein hervorragendes Auto im Angebot, das sich leider selten verkaufen lässt, weil es in ganz Deutschland nur 50 Tankstellen für Wasserstoff gibt.

Autobahn-Tempolimit ? ...

... davon hört man von den Grünen seit langem gar nichts mehr. Wäre aber ein konsequenter 1. Schritt zum Klimaschutz - und vor allem kostenlos. Welche Partei hat das Rückgrat, sich vor der Bundestagswahl dazu zu bekennen?

Eine gute Nachricht

Es bedeutet nämlich, dass die Subventionen für diesen überflüssigen Ökoyuppie-Blingbling den Bundeshaushalt nur in erträglichen Grenzen belasten werden.

Elektromotoren sind Verbrennungsmotoren technisch in jeder Hinsicht zwar überlegen. Aber der Akku ist dem Benzin als Energiespeicher hoffnungslos unterlegen, und das gibt den Ausschlag. Solange Elektroautos Batterien mitschleppen müssen, haben sie daher keine Zukunft.

Der Elektromotor kann seine Stärken am besten dann ausspielen, wenn er seinen Strom aus dem nächsten Kraftwerk bezieht, z.B. indem ein Verlängerungskabel über oder neben dem Fahrweg verlegt wird.

Wer gern elektrisch fahren will, benutze bitte also den ICE, die Regionalbahn, die S-Bahn, U-Bahn oder Straßenbahn, statt die Hand für Zuschüsse für privaten Konsum aufzuhalten, die wir alle erarbeiten müssen. Die öffentlichen Gelder sind für den Ausbau des Schienenverkehrs besser angelegt.

das ist doch keine

das ist doch keine Bankrotterklärung für die Kanzlerin. Das ist höchstens eine Bankrotterklärung für die Befürworter von Elektroautos. Die Zukunft liegt nämlich bei Wasserstoff.

Das Problem sind aus meiner

Das Problem sind aus meiner Sicht die wenig vorhanden Ladestationen. Ich hätte kein Problem damit mit ein E-Fahrzeug anzuschaffen, allerdings hätte ich selbst bei mir hier in Berlin Mitte Schwierigkeiten mit dem aufladen. Die Tanke um die Ecke hat gar keine E-Ladestation, die nächste öffentliche ist fast 10 Minuten Fußweg entfernt - und die ist meistens besetzt...
Über die Haushaltsdose - wenn verfügbar - dauert die Ladung ewig...

Elektroautos: "Bankrotterklärung für die Kanzlerin"

Das tangiert aber nicht alle Erklärungen Ihrer bisherigen Bankrotterklärungen..lange Liste..:
" Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden"(Dissertation)

ökologische oder ökonomische Bankrotterklärung?

Zum einen: verpasst Deutschland hier den Anschluss sieht es in absehbarer Zeit düster für uns aus. Das haben sogar die Autokonzerne inzwischen verstanden.
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Zum anderen: was war denn die Vorstellung der Politiker? Es fehlen Autos mit entsprechender Reichweite, die die es gibt sind viel zu teuer (der finanzielle Ansporn reicht bei weitem nicht) und die Infrastruktur der Lademöglichkeiten ist unterirdisch.
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Also entweder subventioniert man die bestehenden E-Autos derart, dass sie trotz geringer Reichweite, wenig Platz und blöder ladesäulensituation attraktiv sind. Oder man schafft eine flächendeckende akttraktive Ladesituation. Oder man wartet bis die Industrie nachlegt, neue Modelle auf den Markt bringt und die Infrastrukutr selbst ausbaut. Und das dauert dann eben.
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Da wunderts mich das sich da jemand drüber wundert....

Warum der Kanzlerin?

Wenn alle Wähler der Grünen ein Elektroauto kaufen, wird das Ziel locker erreicht.

Elektroautos

Da es Lithium (für die Batterie) nur für ca. 5% aller Autos auf der Welt gibt, ist es meiner Meinung eine Verdummung des Volkes wenn alle darauf schwören.
Wäre es nicht sinnvoller darauf zu dringen das ein Autos z.B. nur höchstens 5 Liter verbrauchen darf.

Denke das wäre ehrlicher!!

Mein Golf 6 Benziner verbraucht im Durchschnitt 7.8 Liter

Zu collie4711 um 14:07 Uhr

Perfekt formuliert. Fragt sich nur, wenn alle Wähler der Grünen Ihrer Idee folgen, woher der Strom kommt und wie er transportiert wird. Aber auch das dürfte aus der Sicht der Grünen kein Problem sein, weil der Strom ja aus der Steckdose kommt.

Und dabei ist es doch so einfach:

1. Steuerliche Begünstigung des Diesels aufheben
Wer den Diesel professionell braucht (Außendienstler, Transporter) wird sich das über die Betriebskosten im Steuerausgleich zurückholen, Mama, die im Panzer zum Einkauf fährt, eben nicht.
2. Spritsteuer anheben
Das motiviert dazu, Alternativen zu nutzen: E-Auto, Pedelec, Fahrrad, zu Fuß gehen, Öffi.

Elektroautos: "Bankrotterklärung für die Kanzlerin"

Nicht nur für die Kanzlerin ist das eine Bankrotterklärung, sondern auch für die Grünen, auf deren Betreiben ja schließlich die Kanzlerin gehandelt hat. Auch die Grünen hätten es doch nicht geschafft, den Autofahrern diese Elektroautos in der gewünschten Zahl zu verkaufen. Elektroautos haben einfach noch nicht die gleichen Vorteile wie ein mit Verbrennungsmotor ausgestattetes Auto. Ihrem Entwicklungsstand nach sind sie allenfalls für eine kleine Marktnische z.B. als Zweitauto gut.

in 10 Jahren vielleicht

Ich bin letzte Woche von einem dieser E-Autofahrer um Strom angebettelt worden. Er müsse nur noch 70 km fahren und brauche Strom für 2 h. Sein Schnellladegerät war aber für normale Steckdosen unzumutbar, da die Sicherung alle 10 min raussprang. Fazit - 4 h Ladezeit und viel Ärger für 90 km Strom. Den Nächsten lass ich vom ADAC abschleppen. Technik für grüne Fantasien und mit viel Zeit.

@ 14:03 von Werner40

Könnten Sie kurz erläutern wie Sie Wasserstoff in den benötigten Mengen erzeugen und wie Sie diesen im Kfz transportieren wollen.
Danke

Nur für ...

Leute mit Steckdosenzugang.

Stelle mir gerade vor alle Leute in unserem kleinen Stadtteil hätten E-Autos.

Die Angebote im Baumarkt: Heute 1000m und 500m Kabeltrommeln im Angebot.
Warnschilder: Vorsicht E-Autos! Stolpergefahr - achten Sie auf Kabel!

Für die Infrastruktur ist absolut nichts gemacht worden. Ist allerdings in vielen Fällen auch kaum machbar.

Nicht Versprechen, Versprecher!

Wir müssen die deutsche Sprache neu definieren, jedenfalls was Frau Merkels Äußerungen angeht. Ob Maut, Umweltpolitik, e-Autos etc. - bei Frau Merkel handelt es sich stets um Versprecher, welche fälschlicherweise als Versprechen tituliert werden. Dazu gilt der Spruch: "Nicht an ihren Worten, an ihren Taten sollt ihr sie messen!".
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Daraus folgt: "Mit mir wird es keine Maut geben!" war ein einfacher Versprecher! Aber wie man an den Wahlergebnissen sieht, tut das ihrer Popularität keinen Abbruch.

Diese Frau hat doch noch nichts zu Ende gebracht

Frau Merkel hat doch noch nie etwas zu Ende gebracht. EURO Krise, EU-Rettung Schirm, Atom Ein- und Ausstieg, Bankenrettung, Flüchtlingskrise, Bildung, und und und. Sie lässt sich doch nur von Lobbyisten leiten. Siehe VW Betrug da hört man von der Chefin dieser Regierung nichts. Was sie besonders gut macht sind sinnlose Gipfel veranstalten

@ 14:10 von Michael59 Elektroautos

" Da es Lithium (für die Batterie) nur für ca. 5% aller Autos auf der Welt gibt"
Woher kennen Sie die Lithiumvorkommen dieses Planeten so genau?

Politiker and Ziele

Wenn Politiker von Zielen sprechen dann sind das Absichtserklärungen und keinesfalls Ziele die man glaubt erreichen zu können.

Wäre es anders würde ja zumindest bei den Politikern das Ziel der angemeldeten E Autos erreicht.

Wenn ich zum Kunden unterwegs bin kann ich nicht weitere 2-3 Übernachtungen einbauen um mein Auto zu laden weil ich zweimal 480km am Stück zurückzulegen habe.

Die ganze Zeit mit 120 km/h dahinzusiechen klingt auch wenig verlockend.

Zusammenfassung: Aktionen seitens der Politik um zu zeigen das man an den vereinbarten Klimazielen arbeit.
Oder die Kurzfassung: heiße Luft.

Die Grünen sollten sich mit

Die Grünen sollten sich mit ihrer Kritik zurückhalten, denn Elektroautos SIND NICHT SAUBER:
- Der Strom muss immer noch produziert werden und das produziert CO2. [Selbst wenn ihr einen Ökostromanbieter habt, die Menge dieses Stroms IST BEGRENZT und dann können andere eben ihren "normalen Bedarf" nicht mit "grünem Strom" sondern nur mit "Kohlestrom" decken.]
- Diese Dinger - also die Akkus - zu produzieren ist DRECKIG.
- Es gibt keine Möglichkeit einen e-LKW zu bauen ... es sei denn die Anhänger sind voll mit Akkus und sonst nichts.

Ansonsten ist doch von Frau Merkel noch nie etwas "grünes" gekommen. Nicht freiwillig zumindest. Das Einzige war der "Ausstieg aus dem Ausstieg aus der Kernenergie" ... aber nur weil Fukushima in die Luft geflogen war und die Stimmung des Volkes brodelte.

Mit gutem Beispiel voran

Luxusklasse allerorten... so textete Autobild unter der Überschrift " Dienstwagen von Politikern am 27.05.2015.
Wer wissen möchte, was Frau Merkel und ihre Kollegen zur Erreichung der selbstgesteckten Ziele beigetragen hat, der möge diesen Artikel noch einmal googeln.

@DeHahn - 16:19

"Daraus folgt: "Mit mir wird es keine Maut geben!" war ein einfacher Versprecher!"

Wieso: es heißt doch schließlich "Infrastrukturabgabe" :-}

Wieder einmal ein Paradebeispiel dafür ...

Wieder einmal ein Paradebeispiel dafür ... dass sich die Politik in Technologie-, Investitions-, und Einkaufsentscheidungen von privaten Personen und Unternehmen HERAUSHALTEN sollte!

Vielleicht mangelt es einfach an der Alltagstauglichkeit?

Der E-Golf hat eine Normreichweite von 300 km. Regelt man im Rechner aber mal auf -10° Außentemperatur und stellt die Klimaanlage an, schon liegt die Reichweite bei 137 km. Dazu dann ein 18 Monate alter Akku, Licht, Radio, Scheibenwischer usw. Schon ist man froh, wenn man morgens nach Hamburg rein und abends wieder raus kommt. Von der Skireise nach Bayern mal ganz zu schweigen.
Die Dinger taugen allenfalls als motorisierte Einkaufswagen... 40.000 € teure Einkaufswagen.
Aufladen in der Stadt wäre sicherlich auch sehr interessant, 500 m von der Wohnung entfernt geparkt...

Bezahlbare Familien-e-Autos ? Wo ?

Man nenne mir ein erschwingliches E-Auto mit dem eine vierköpfige Familie in den Urlaub fahren kann. Vergleichbar einem Ford Galaxy, VW Sharan oder Volvo V70 Kombi. Wo Kinderwagen, Gepäck etc. Platz finden. Und dazu sollte auch alltagstauglich sein. Ich kenne keines.

Warum fahren die Politiker nicht E-Autos?

Warum fahren die Politiker nicht E-Autos?

Ich wäre dafür, dass Politiker ausschließlich E-Autos fahren sollten.

Sehr bezeichnend ist, dass Frau Löhrmann im NRW-Wahlkampf zu Wahlkampfzwecken - wenig weit entfernt vom Wahlkampftermin - publikumswirksam aus ihrem Audi A8 in den Toyota Prius umgestiegen ist.

Die Grünen können ja gerne E-Autos fahren.

Ich bleibe bei meinem BMW M6.

um 13:37 von Thomas Wohlzufrieden

Mit Verlaub, Sie sollten Ihren Faktenstand einmal ein bisschen updaten. Was Sie schreiben klingt nach ca. 2007.

Auch so ein Punkt

als Beispiel wo die Grünen fernab jeder Realität sind, kein Mensch braucht ein Auto zum doppelten Preis was nur paar Kilometer fährt und man keine eigene Tankstelle hat.
Und auch wenn man nicht fährt seine Miete für die Batterie zahlen muss bei den Meisten.
Erst muss man Schienen bauen um einen Zug fahren zu lassen.

Das die Kanzlerin mal einen Fehler oder falsche Einschätzung zugibt finde ich sehr gut, bin sonst ja nicht ihr großer Fan.

Die Grünen sollen ruhig so weiter machen, vielleicht sind Sie dann endlich bald weg und kosten uns kein unnützes Geld mehr.

Gruß

In einem Land mit starker

In einem Land mit starker konventioneller Autoindustrie, wie Deutschland, wo nach wie vor der Diesel subventioniert wird, und tagtäglich Propaganda für fossile Antriebe gemacht wird, die die Luft verpesten und für Zehntausende Tote verantwortlich sind, muss man sich nicht wundern, dass es dauert, bis die Zeichen der Zeit erkannt werden. In der Zwischenzeit wird Deutschland von China überrundet...
Und übrigens; Merkels Klimabilanz ist buchstäblich unter Null. Die Emissionszahlen sprechen eine klare Sprache. Aber egal, wo es doch so viele erdähnliche Planeten gibt - gleich nebenan, wenige Lichtjahre entfernt.

schon lange klar, dass es nicht klappt

Auf einem Kongress 2015 in Stuttgart,
hat Shell in der Studie "Shell PKW Szenarien bis 2040" schon klar gestellt, dass das Ziel bis 2020 1 Millionen Elektroautos fahren sollen nicht Realität werden kann.
Grund:
1. Der Nutzer schmeißt keine neu gekauften Autos weg um sich ein e-mobil zu kaufen.
2. Die Lebensdauer der herkömmlichen PKW ist zu hoch
3. Die Infrastruktur fehlt
4. Die möglichen e-mobil Kunden leben hauptsächlich in Städten, sind jung und verzichten eher komplett auf die Anschaffung eines eigenen PKW´s als selber ein teures e-mobil anzuschaffen

@ El Chilango 17:07

"Wieder einmal ein Paradebeispiel dafür ... dass sich die Politik in Technologie-, Investitions-, und Einkaufsentscheidungen von privaten Personen und Unternehmen HERAUSHALTEN sollte!"

Wie darf ich das verstehen: im engeren Sinne als Argument gegen die staatliche Förderung von Elektromobilität? Oder im weiteren = grundsätzlichen Sinne der staatlichen Heraushaltung aus Finanzierung/Förderung von Infrastrukturen (Straßen, E-Ladesäulen), Zulassungsverfahren (Grenzwerte Emissionen; Fahrverbote in Umweltzonen), Besteuerung (nach Zulassungsdatum, Hubraum, Emissionen)?

Die Grünen forderten

auch schon mal, daß der Liter Benzin 5 Euro kosten solle. Wer es bezahlen kann, der kann auch Grün wählen. Alle anderen, die keinen Dienstwagen mit Chauffeur haben, werden sicher anders wählen. Genauso ist es mit den E-Autos.

Typisches Verschlimmbessern durch die Politik!

Die Politik, mit äußert wenig Sachverstand und technischem Wissen ausgestattet, meinen der Wirtschaft und den Konsumenten eine Technologie vorschreiben zu wollen, ohne die technisches Implikationen und Voraussetzungen zu kennen und ohne genau analysiert zu haben, ob E-Autos nun tatsächlich ökologisch und ökonomisch sinnvoll sind und/oder ob sie aus Kundensicht praktikabel, günstig etc. sind.

Wie kann es sein, dass in einem Industrie- und Technologieland wie Deutschland grüne Stümper über solch weitreichende Technologieentscheidungen Entscheidungen treffen können?!

@ 14:02 von BRD - Bananen-R... Autobahn-Tempolimit ? ...

Darf ich Sie fragen wie oft und wie häufig Sie auf Autobahnen unterwegs sind?
Ich erlebe jedenfalls, dass sich kaum ein Autofahrer an die bestehenden Tempobegrenzungen hält. Wenn Sie also ein flächendeckendes Tempolimit einführen wollen, müssen Sie dieses auch kontrollieren.

Liebe Frau Göring - Eckhard,

es ist kein Armutszeugnis der Kanzlerin, dass die Industrie keine marktfähigen E-Autos bauen kann.
Es ist eher ein Armutszeugnis der GrünInnen, dass man/frau den Wählern vorschreiben will, wann sie Gemüse essen sollen, oder wie sie zur Arbeit fahren.
Ich fahre seit Jahren elektromobil. Bei uns heisst das Strassenbahn.
In Stuttgart werden die dicksten spritfressenden Dreckschleudern gebaut.

Das wäre ein Thema für Ihre Parteikollegen Kretschmann und Kuhn.

@ 16:19 von DeHahn Nicht Versprechen, Versprecher!

Können Sie mir helfen, meines Wissens nach gibt es (noch) keine PKW-Maut, oder habe ich da etwas nicht mitbekommen?

re 16:34 von Pflasterstein

- Es gibt keine Möglichkeit einen e-LKW zu bauen ... es sei denn die Anhänger sind voll mit Akkus und sonst nichts.

Stimme Ihnen zu, aber da man auch schlechte Konzepte unbedingt durchbringen möchte, gibt es auch Hybrid-LKWs, die wie Trams und Eisenbahnen unter einer Oberleitung herfahren.

Süddeutsche Zeitung | 2. Februar 2017:
http://tinyurl.com/mbuzcp9

Die Frage ist doch kann ich mir so ein Auto leisten?...

...Nein!
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Desweiteren muß man bedenken, daß ein Pkw in erster Linie ein Nutzobjekt ist und somit auch z.B.
eine vernüftige Reichweite und Ladezeiten hergeben sollte.
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Man stelle sich vor eine Familie will mit seinen vollbepackten E-Auto von Kiel nach Bayern um dort Urlaub zu machen.
Ja wieviele Tage soll denn die Familie unterwegs sein bis sie endlich das Ziel erreicht?
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So wie die E-Autos zur Zeit technisch da stehen reicht das noch nicht aus um wirklich Autos mit Brennstoffmotoren abzulösen.
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Und wehe der teure Akku geht mal kaputt und man muß selber für Ersatz sorgen.
Viel Spaß wünsche ich dabei.

@13:37 von Thomas Wohlzufrieden

Und daher gibt Lischen Müller nicht über 20.000 Euro für ein Gefährt aus, das nach 200 Km oder weniger, je nach Witterung, an die Steckdose muß.
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Da gebe ich Ihnen heute ausnahmweise mal recht.

Vor allen Dingen muß Lischen Müller dann erstmal auch eine geeignete Steckdose finden.

Ohne wird es nicht gehen

es leben inzwischen annähernd 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Und wenn ich mir so anschaue, wohin das bisherige Verhalten geführt hat, dann möchte ich behaupten, allzu viele mehr verträgt der Planet nicht mehr. Im Schnitt sind mehr als 90% der täglichen Fahrstrecken kürzer als 10km. Also zum einen locker machbar für ein E-Auto und zum anderen braucht es dafür keinen 350PS-SUV. Aber, wer weiß, vllt braucht man sowas ja eines Tages mal... genug der Ironie. Unser Energiebedarf ließe sich ohne weiteres aus regenerativen Energien decken. Aber der Mensch will nun mal die Welt ändern, sich selber aber nicht. Vor allem im egoistischen Deutschland. (Siehe Abstimmung in der EU zur Kohle-KW-Emissionsgrenze). Ich fahre jeden Tag 50km ins Büro und steige jetzt auf E-Auto um. Selbst wenn es ein paar Cent mehr wären (sinds nicht), der Umstieg wäre es mir wert!

Ich tendiere auch eher zu der...

...Brennstoffzelle.
Zumal Wasserstoff keinerlei Emissionen verursacht.

Realismus ist anders

@pnyx 17:22
Ich weiß nicht, was Sie ausssagen wollen. Die Entwicklung einer Infrastruktur für E-Autos ist sowohl kostenintensiv, als auch zeitaufwendig. Es war eine Zielstellung, die von der Realität korrigiert wurde.
Nun frage ich mich natürlich, woher kommt eigentlich der Strom, den die umweltfreundlichen Autos verbrauchen sollen. Von den erneuerbaren Energien bestimmt nicht. sonst kann man sein Auto ja nur bei entsprechenden Wetterbedingungen nutzen. Wer will das schon.
Sicher gehört dem E-Auto die Zukunft, da habe ich keine Zweifel, aber bis dahin sind noch eine Reihe technischer Problem zu klären. Nur mit grüner Ideologie ist es nicht getan.

Das wichtigste bei einem E-Auto ist doch die Reichweite und...

...welchen Komfort habe ich in so einen Auto.
Z.B. fahren im Winter - Heizung = weniger Reichweite
Fahren im Sommer -Klimaanlage =weniger Reichweite
Dazu kommen die ganzen Multimedia Funktionen, die auch Strom benötigen.

Und jetzt ein sehr sehr wichtiger Aspekt.
>>>ZEIT<<<
Zeit um den Akku wieder aufzuladen und zwar wenn ich mit dem Auto unterwegs bin.
Zeit ist Geld, Zeit ist Lebenszeit und diese möchte ich nicht an eine Stromzapfsäule vergeuden.

Wo soll der Strom für 1 Mio. e-Autos herkommen ?

Bei einer durchschnittlichen Motorleistung von 100 kW brauchen wir grob gerechnet für 1 Mio. Autos 100 große Atomkraftwerke, oder 10.000 große Offshore-Windkraftanlagen. Wo sollen die herkommen und wie soll man den erzeugten Strom zum Tanken der e-Autos bereitstellen ?

E-Auto

Mein nächstes Auto wird vermutlich ein E-Auto. Aber: Ich habe bisher meine Autos immer 10-12 Jahre gefahren. Mein jetziges ist 3 Jahre alt. Das hält noch 7-9 Jahre.

Dieselfahrzeugen die Zulassung entziehen, weil ...

... da sowieso kein einziges Auto in Deutschland die Testnormen unter ehrlichen Bedingungen erfüllt. Und schon schießen die E-Auto-Bestellungen nach oben. Aber Deutschland will ja unbedingt weit hinter China zurückfallen und inhaliert auf Merkels Anweisung deshalb kräftig Dieselgestank bis zum Sanktnimmerleinstag.

@15:43 von Zickenfluesterer

2. Spritsteuer anheben
Das motiviert dazu, Alternativen zu nutzen: E-Auto, Pedelec, Fahrrad, zu Fuß gehen, Öffi.
---
Jeder Pendler vom Lande der in die Stadt fahren muß
um dort zu arbeiten wird sich freuen.

Geballtes Halbwissen

Auch hier wieder jede Menge Halbwissen in Bezug auf die Elektromobilität.
Sicher ist noch nicht alles optimal. Aber die Infrastruktur wächst z. Zt. mit der Anzahl der EV's. Und: nein es werden auch nicht auf einen Schlag hunderte von Ladesäulen nötig sein. Geladen wird auch nicht wie bei einem Verbrenner (voll, leer, voll) sondern nach Bedarf wo es gerade geht (z.B. bei Aldi, o.ä.. Ikea, Restaurant, Hotel, usw.) Das klappt heute schon recht gut. Ich spreche aus Erfahrung.
Was die Wasserstofftechnik angeht: zu teuer (Tankstellen), zu hohe Verluste (Erzeugung bis Tank), Spezialtanks im Auto die mehr als 350!! bar aushalten, noch viel mehr Technik als im Verbrenner (teure Wartung), usw. Wasserstoff ist auch nicht ungefährlich (Unfall). Was hatte gleich die Hindenburg in ihren Flugzellen...?
Bitte nicht jedes Vorurteil ungeprüft nachplappern, was die Verbrenner-Lobby mit schöner Regelmäßigkeit in den Medien verbreitet.

erst lesen, dann denken, dann - vielleicht mal NICHT schreiben.

"äußert wenig Sachverstand" des BMW-Fahrers 17:36 von El Chilango .....

vielleicht hilft es ein WENIG, erst zu lesen...
in diesem Fall

Auch wenn jemand so offensichtlich Gegnerschaft-triefend zu den Grünen ist, sollte dieser BMW-Fahrer beim Schreiben über diesen konkreten Beitrag bedenken...
bei allem Drang zur Kritik an den Grünen:

es ist eine Große Koalition, keine rot-grüne Regierung, die diese Massnahmen beschlossen hat,

und Frau Bundeskanzlerin Merkel CDU war jahrelang auf den Fotos bei den Treffen mit den Vorstandsvorsitzenden der Automobilkonzerne zur E-Mobilität zu sehen... NICHT die Grünen (auch nicht SPD)

Als "grüne Stümper" bezeichne ich Frau Merkel nicht, auch nicht Herrn Zetsche&Co.

Da der BMW-Fahrer El Chilango diese Tatsachen nicht mal zur Kenntnis genommen hat

kann ich für mich keine Ebene der Sachdiskussion mit diesem Forumsteilnehmer als sinnvoll erkennen.

Elektroautos sind keine Lösung

Die ganze Idee, die Probleme mit dem Klimawandel durch Elektroautos in den Griff zu bekommen, ist kapitaler Unfug. Die Akkus der Autos müssen aufgeladen werden. Dafür wird deutlich mehr Energie benötigt, als dann tatsächlich als Antriebsenergie zur Verfügung steht (Wirkungsgradproblem). Der Strom muss zuerst produziert werden. Wenn dafür weiterhin fossile Energieträger benötigt werden, ist durch die Elektromotoren nichts gewonnen. Die Energiewende stockt. Einige sprechen schon vom Scheitern. Die einzige echte Lösung für einen ökologischen Umbau der Verkehrssysteme, liegt im massiven Ausbau des ÖPNV und einer erheblichen Einschränkung und Verteuerung des Individualverkehrs. Darf man in Deutschland aber natürlich nicht sagen. Denkverbot.

re elchilango

"Wie kann es sein, dass in einem Industrie- und Technologieland wie Deutschland grüne Stümper über solch weitreichende Technologieentscheidungen Entscheidungen treffen können?!"

In Ihrem Hass auf die "grünen Stümper" übersehen Sie völlig, wer hier tatsächlich die Entscheidungen trifft.

Eigentlich steht's auch im Artikel, aber das hilft wohl nicht, wenn einer unbedingt seine rechtslastige Polemik vortragen will..

E-Autos

werden sich nicht durchsetzen. Das bleibt eine Spielerei für Betuchte, die sich mit dem Tesla ein Öko-Image zulegen wollen und die längeren Strecken mit dem Porsche Cayenne Diesel zurücklegen oder vielleicht das Drittauto für die Zahnarztgattin. Im Stadtverkehr mögen sie noch funktionieren, wenn man immer um mögliche Ladestationen kreist und nicht zu weit von ihnen weg fährt.

@17:14 von El Chilango

"Sehr bezeichnend ist, dass Frau Löhrmann im NRW-Wahlkampf zu Wahlkampfzwecken - wenig weit entfernt vom Wahlkampftermin - publikumswirksam aus ihrem Audi A8 in den Toyota Prius umgestiegen ist"

Das ist weniger "bezeichnend", dafür ziemlich blöde. Habe selbst einen Prius und kann bestätigen, dass es vom Komfort her keinen wesentlichen Grund gibt, das Auto bei längeren Strecken zu meiden. Wenn man nicht zu umweltfreundlich fährt kommt man auch recht flott vorwärts - wobei es in Relation zum Dienst-Audi tatsächlich schwer sein dürfte, den Prius umweltschädlicher zu fahren.

E-Auto im Stau

Sehr geehrte Leser,
ich stelle mir vor, es ist ein heißer Sommertag und 5% der Fahrzeuge auf der Autobahn sind E-Autos. Nun haben wir einen Unfall und Vollsperrung. Damit ist das E-Auto erledigt und alle anderen stehen dann auch im Stau, wahrscheinlich bis Weihnachten. So viel zum Elektroauto.

@um 18:11 von Biocreature

Blödsinn. Die Reichweite ist nur der letzte Nagel im Sarg dieser Technologie. Sie ist von vornherein Unsinn, denn es gibt nicht genug "seltene Erden" für die ganzen benötigten Akkus, wenn wir alle auf e-Autos umsteigen sollten, UND es gibt keine "großen e-Autos" sondern nur mini-Zweisitzer und superleichte Sportwagen.

Deshalb ist "Reichweite und Komfort" völlig unwichtig ... weil das Konzept mit "Nachladen aus der Steckdose" kompletter Unsinn ist. Eine Brennstoffzelle wäre VIEL besser, aber kein deutscher Autobauer verfolgt dieses Konzept.

Tesla

Die deutschen Automobilhersteller weigern sich derart massiv, diese neue Technologie zu puschen, dass man nur hoffen kann, dass das Model 3 von Tesla den Markt richtig aufmischen wird. Und dann noch der Hickhack mit den Ladestationen! Warum kann man sich nicht auf einen einheitlichen Standard einigen?! Im Übrigen ist die Prämie bei den Hersteller bereits eingepreist...... Für ältere Fahrzeuge fand ich die Sendung "Alter Glanz für neue Kisten" interessant, wo ein Maserati anstelle seines 6-Zylinders, 2 E-Motoren spendiert bekam! Ging ab, wie Schmitz' Katze!

E-Autos sind das falsche Pferd

Wenn es jemals sinnvoll sein soll, auf das E-Auto mit Batterie zu setzen, dann muss es in Deutschland drastische strukturelle Änderungen geben - in Richtung mehr Eigenheim mit eigenem Parkplatz und Steckdose, in Richtung Stromversorgung in Miet-Tiefgaragen, in Parkhäusern, auf Parkplätzen. Zusätzlich Batteriewechsel-Infrastrukturen und Technologien die im Kleinwagen-Segment auf 300km Winter-Reichweite kommen.

Ich glaube die Idee das klassische Auto auf Strom zu fahren führt ins leere. Stattdessen wäre es sinnvoll, für Leichtkraftfahrzeuge die Geschwindigkeitsgrenze auf 60km/h anzuheben, damit diese endlich vollwertig am Stadtverkehr teilnehmen können, statt immer ein bisschen zu langsam am Rand lang zu tuckeln - DAS wäre ein Bereich, in dem E-Mobilität großes Potential hat. Selbst mit herkömmlichen Antrieben wäre durch das geringere Gewicht bereits sehr viel für die Umwelt getan.

Kleiner Preis für den Alltag kombiniert mit Urlaubs-Leihwagen und es ist viel geschafft.

Die Idee des Elektroautos ist schon falsch

Wir müssen intelligentere Wege gehen.
Auch die Grünen.
Das Elektroauto erinnert mich an die elektrische Schreibmaschine.
War auch so eine Idee.
Aber auch der falsche Weg.

@um 17:51 von Gnom

Sie wollen also nun unsere ganzen Straßen mit einer Oberleitung versehen? Nein danke, das ist nicht durchführbar! Dann schon lieber wieder Pferdefuhrwerke bzw. Warentransport per Flussschiffen.

Zu viel Geklüngel

Eine Bankrotterklärung ist das für verschiedene Leute vermutlich nicht.
Bei der Subventionierung falscher Antriebstechnologien, sh. Dieseldreck, ist die Bundesregierung weltmeisterlich.
Auch die E-Mobilität ist da keine Ausnahme. Sie verbirgt gewaltige Risiken. Doch die werden derzeit noch schön unter dem Mäntelchen gehalten.

Träumereien und technische Ignoranz

2006 habe ich einen, meinem Geldbeutel entsprechenden, 8 Jahre alten & 100.000km gefahrenen Pkw gekauft.
( ja, SELBST bezahlt ). Die Wahrscheinlichkeit dass nach Ableben dieses Autos ein E-Auto das nächste wird, lag bei 75%.....
2015 wars soweit, ein anderes ( kein neues, weil muss selber zahlen ) Auto muss her.
Aber 2015 gibts kein gebrauchsfähiges E-Auto, weil die Technik zwar weiter, aber nicht viel weiter geschritten ist.
Das ist kein Vorwurf, technischer Fortschritt lässt sich eben nicht beliebig aus dem Ärmel schütteln.
Der springende Punkt sind weniger die Anzahl der Ladesäulen an den Autobahnen, als vielmehr die nach wie vor viel zu geringe Kapazität der Akkus, deren Preis und Lebenserwartung.
Also hab ich 2015 einen gebrauchten Diesel gekauft, den umweltfreundlichsten und mit dem geringsten Co2 Ausstoß seiner Klasse.
Die Häme ist kaum zu ertragen, und die praktische Gebrauchsfähigkeit der E-Autos ist auch heute nur in vollmundigen Phantasien vorhanden.

Nicht nur da

Hat die Regierung versagt,in anderen Bereichen auch ,es ist aber nicht schlimm wenn man es mit Populismus vernebeln kann.Merkel CDU Grüne und Spd machten Pläne über E-Autos ,setzten Ziele wie in einer Planwirtschaft,Geld floss und das Ergebnis ?.Ein neues Freihandelsabkommen gleicht es wieder aus,dazu noch die Migration da sind sie gut wird auch Steuergeld umverteilt aber sonst alles verbockt.

Grundproblem Verkehrsaufkommen

Ein Problem ist der zunehmende Verkehr, insbesondere zu lange Arbeitswege. Auch hier in den Kommentaren zu diesem Thema wird auf die Pendler verwiesen, die jeden Tag 100km zurücklegen, als ob das ein erhaltenswerter Zustand wäre. Im Gegenteil! Die Langstrecken-Pendelei ist ein riesiger Faktor im gesamten Übel der verkehrsbedingten Umweltverschmutzung und statt Pendlerpauschale sollte es Anreize für kurze Arbeitswege geben.

Warum fördert es der Staat, wenn jemand weder an seinem Wohnort arbeitet, noch bereit ist seinen Wohnort in Richtung Arbeit zu verlegen? Die "flexibilisierung" der Arbeitsplätze ohne flexibles Wohnen ist ein Problem, keine Lösung.

Mit 20% weniger Alltags-Fahrstrecke wäre mehr geschafft als mit mehr E-Mobilität auf dem aktuellen Streckenlevel.

@ 18:02 von Biocreature

"...Brennstoffzelle.
Zumal Wasserstoff keinerlei Emissionen verursacht."
Und den Wasserstoff erzeugen Sie wie?

Verkehrspolitik

Wenn man wirklich etwas erreichen wollte, müsste man die Verkehrspolitik ändern - und weg vom Auto planen. D.h. Platz für Autos in Platz für ÖPNV, Fahrräder, Fußgänger umwandeln und Infrastrukturgelder (incl. E-Auto-Prämie) dahin umleiten. Die Leute wollen umsteigen, sie sind den Stau, der durch die Fixierung aufs Auto immer weiter gefördert wurde, vermeiden und sie hätten gerne lebenswerte Städte, aber die Politiker glauben das nicht.
Auch auf weniger Straßenraum kommt man im Auto schneller voran, wenn die, die es nicht brauchen, anders fahren. Das werden sie tun, wenn sie nicht wie bisher dauernd benachteiligt werden (bis zur Schikane von ÖPNV-Nutzern, Radlern, Fußgängern), wenn sie es probieren.

Re um 18:33 von Fluxkompensator

///Auch hier wieder jede Menge Halbwissen in Bezug auf die Elektromobilität.
Aber die Infrastruktur wächst z. Zt. mit der Anzahl der EV's. Und: nein es werden auch nicht auf einen Schlag hunderte von Ladesäulen nötig sein. Geladen wird auch nicht wie bei einem Verbrenner (voll, leer, voll) sondern nach Bedarf wo es gerade geht (z.B. bei Aldi, o.ä.. Ikea, Restaurant, Hotel, usw.) Das klappt heute schon recht gut. Ich spreche aus Erfahrung.///

Re Klingt wie von der Regierung,ein Steckdosen vom Steuerzahler bei (z.B. bei Aldi, o.ä.. Ikea, Restaurant, Hotel, usw.).Ok für die Hausfrau 3 Km bis Aldi reicht es mehr nicht.
Steuergeld wird versenkt mehr ist es nicht.Brennstoffzelle oder wenn Induktionsladen vllt unterm Fahren wäre eher die Zukunft.Gibt auch bald Flüssig Akku also Tanke Strom aber der jetzige Weg ist falsch.

Klimaschutz???

Neben allen genannten Punkten ist zu bedenken: nach allen aktuellen Gutachten sind Elektroautos in etwa so CO2-Intensiv wie konventionelle Autos. Der Strom wächst ja nicht im Wald! Und die Batterien sind eine ziemliche "Sauerei". Man kann also nicht wegen Klimaschutz für Elektroautos sein.

Ich habe mich übrigens für den Opel Ampera-e interessiert, der erste Wagen, der eine vernünftige Reichweite hat. Fehlanzeige, ist bis 2019 kaum lieferbar. So wird das natürlich nix....

Dann wird es wohl Zeit ...

für das iCar.

Die Mobilität muss in Zukunft sowieso überdacht werden.
Es kann nicht sein das man heute zum großen Teil nur noch PKWs sieht in dem nur eine Person sitzt.
D.h. Arbeit muss dezentralisiert und ggf digitalisiert werden d.h. zum Beispiel Homeoffice.
Der öffentlich Nahverkehr muss gestärkt werden, das Schienennetz wieder ausgebaut werden. Es kann nicht sein das man einen LKW dazu benutzt nicht einmal 1 Dutzend PKWs zu transportieren.
Die just-in-time-Produktion muss zurück gefahren werden und die Lagerhaltung wieder eingeführt werden.

Einen solche Blechlawinen wie man sie momentan in deutschen Städten sieht kann es in Zukunft auch mit besseren Akkus nicht geben. Hier muss der Mensch mal vernünpftig werden.

Mehr Arbeitslose!

Ich habe kürzlich einen Bericht gesehen (weiß leider nicht mehr wo) indem es heißt, dass für die Herstellung eines herkömmlichen Fahrzeuges rund 7 Mitarbeiter benötigt werden. Für die Herstellung eines eAutos gerade noch 1 Mitarbeiter.

Das dürfte wohl auch eine Rolle spielen..

Endlich....

Endlich mal ein Kommentar mit Sinn und Verstand! Vollste Zustimmung!

Ich sehe ab und an mal einen Tesla

stundenlang bei ALDI kostenlos Strom tanken- der Besitzer braucht dann noch einen zusätzlichen Fahrer, der ihn oder sie begleitet und mit nimmt und später wieder zum Abholen fährt. Das ist mal wirklich ökologisch nachhaltig!
Dass die Grünen von dieser Technologie berauscht sind, wundert mich nicht- da klappt es nicht so richtig mit an die Konsequenzen denken. Dass aber eine Physikerin solche unrealistische Ziele postuliert, das finde ich schon erschütternd. In welcher Welt lebt eigentlich die Kanzlerin?

Was hat man vor 100 jahren über Benzinautos gesagt....

- Die Apotheken (damals war Benzin nur dort erhältlich) werden alle pleite gehen
- Die Kutscher, Wagenbauer und Pferdefarmen, Schmieden, Sattler entlassen Fantastilliarden arbeitende Menschen und wir versinken in Arbeitslosigkeit
- Überall Tankstellen für das explosive Zeug bauen
- Das explosive Zeug mit LKW durchs ganze Land fahren
- Wahnsinnige, für eine Volkswirtschaft nicht schulterbare Kosten für Raffinierung, Lagerung, Transportlogistik
- Unerfüllbare Sicherheitsanforderungen
- Gestank nach Benzin überall
- Rauchwolken aus den Motoren überall - alles wird ersticken und verrußt sein
- Unmöglich hohe Kosten für den erforderlichen Straßenbau
....................................... und vieles mehr.
Na, wie wurde es dann.....?

Ich finde die ganze Idee des Elektroautos Klasse

Ich denke unsere Kanzlerin ist Naturwissenschaftlerin. Wo sollen die benötigten seltenen Erden für die Produktion von Hochleistungsbatterien mit begrenzter Laufzeit herkommen, die Kohlekraftwerke halten wir am Netz um die erforderlich Energie für diese Fahrzeuge zu erzeugen, usw.......
Aber mir scheint, sie macht sich immer erst Gedanken, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, wie z. B. die Erkundung und Bestimmung von Endlagerung als Ministerin unter Kohl und weist dann später im Untersuchungsausschuss alle Verantwortung von sich.
Entscheidungen für eine Neuordnung des öffentl. Individualverkehrs und Verlagerung des Frachtverkehrs auf die Schiene und die reichlich vorhanden Wasserstraßen - Fehlanzeige.
Die Lobbyisten lassen grüßen-mit später gut dotierten Posten für unsere Volksvertreter.

Irrungen

>Wo soll der Strom für 1 Mio. e-Autos herkommen?
Bei einer durchschnittlichen Motorleistung von 100 kW (...)<

Sg humanist_deu,

diese Motorleistung wird nur beim Beschleunigen benötigt. Mein Tesla Roadster leistet bei 100 km/h ca. 12 - 15 kW. Von RWE habe ich mal eine Studie gesehen, da hieß es, die Elektrifizierung des gesamten Straßenverkehrs in D würde zu einem Mehrbedarf von 16 % führen.

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>Die Akkus der Autos müssen aufgeladen werden. Dafür wird deutlich mehr Energie benötigt, als dann (...) als Antriebsenergie zur Verfügung steht (...).<

Sg bi-rma,

der Wirkungsgrad eines Elektromotors liegt nahe bei 100 %; ist der Strom erstmal in der Batterie, kann er fast optimal in Bewegung umgesetzt werden. Daher ja auch das Problem, dass im Winter die Heizung zugeschaltet werden muss.

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>(...) Es ist ein heißer Sommertag und 5% der Fahrzeuge auf der Autobahn sind E-Autos. Nun haben wir (...) Vollsperrung. Damit ist das E-Auto erledigt ...<

Sg jochjoch60,

wieso?

MfG A.

Problem im Kopf, am Markt und nicht im Kanzleramt

Meiner Ansicht nach ist die Politik nicht in der Verantwortung Lösungen für alternative Antriebsstoffe auf der Straße zu schaffen. Politik kann Anreize schaffen und über Förderungen und mit Steuern unterstützen. Das ist dann nett, aber nicht der primäre Grund ein Auto zu kaufen.

Es fehlt wohl eher ein Steve Jobs der Automobilindustrie. Es fehlt der brennende Wunsch beim Kunden "so ein Ding" zu besitzen. Am besten macht das Tesla. Sie haben sich das solvente Einsteigersegment gesichert, die Infrastruktur in interessante Dimensionen gebracht, Ladezeiten drastisch reduziert und sind nun mit dem Modell 3 klar, um ihr Konzept auszurollen.

Und über Masse kippt auch der Preis.

Dann sind 500PS Ego-Prothesen wie ein M6 im Stadtverkehr so sexy wie ein Siemens Telefon.

Und vielleicht läuft die nächste Generation mit etwas anderem als Strom?

Wobei ich bis zu 500km Reichweite und RapidCharger mit 10-15min Ladezeit jetzt auch nicht schlecht finde.

1x 15min Ladepause HH-MUC ist doch ok?

Thema??

Hier lassen aber viele leidenschaftlich ihrer Abneigung gegen die Grünen freien lauf. Wie wärs mal beim Thema zu bleiben. Ob E-Autos das Klima retten oder nicht, ob es genug Rohstoffe für Akkus für Mrd von E Autos gibt oder nicht, ob Wasserstoff oder sonst was die bessere Alternative wäre ... - als ob solche Überlegungen je zu einer Kaufentscheidung geführt hätten.
.
Ich wollte mir ein E-Auto zulegen. Leasing aber wahnsinnig teuer, kaufen leider für die verfügbare Reichweite und das Platzangebot (Familie) auch. Und es ist doch völlig klar das Ottonormalverbraucher - also auch ich - sich für die ökonomisch sinnvollere Variante entscheidet. Wir reden ja nicht von den 20 Cent Unterschied zwischen normaler und Biomilch. Die staatliche Förderung schliesst die Lücke bei weitem nicht, also funktionierts nicht. Wenn das einen Politiker wundert muss er wohl einigen Bodenkontakt verloren haben.

Die Lösung heißt Wasserstoff...

Elektromobilität mit dicken Akkus ist Schwachsinn, man schleppt sehr viel unnötigen Ballast durch die Gegend, der zudem noch aus teuren und seltenen Rohstoffen aufgebaut ist. Es darf bezweifelt werden, dass es ausreichende Mengen davon gibt, um weltweit eine nennenswerte Anzahl an E-Autos zu bauen.
Wasserstoff lässt sich leicht herstellen, der Tankvorgang dauert kaum länger als bei einem Verbrennungsmotor und die Elektrizität wird mittels Brennstoffzelle dann erzeugt, wenn sie gebraucht wird.
Wenn unsere heimischen Autobauer nicht aufpassen, dann verpassen sie den Anschluss, andere sind da schon weiter!

Fantasie

Was ich hier noch gar nicht gelesen habe: die Industrie arbeitet fieberhaft am vollautonomen Fahrzeug. Man braucht eigentlich nicht viel Fantasie sich vorzustellen, dass das einige Probleme die hier genannt wurden lösen wird. Zum einen brauchts nicht so viele Autos, man braucht vor allem (zumindest in Städten) kein eigenes, man bestellt eines. Und es liegt ja auf der Hand das Roboterautos dann selber tanken fahren, vermutlich ein spezielles Parkhaus mit Induktionsschleifen unterm Boden. Ob der Ladevorgang dann etwas schneller geht oder nicht ist dann auch uninteressant.
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Also vielleicht geht die Rechnung noch ganz anders als gedacht in naher Zukunft auf.

@Am 16. Mai 2017 um 18:43 von karwandler

Zitat: "In Ihrem Hass auf die "grünen Stümper" übersehen Sie völlig, wer hier tatsächlich die Entscheidungen trifft.

Eigentlich steht's auch im Artikel, aber das hilft wohl nicht, wenn einer unbedingt seine rechtslastige Polemik vortragen will.."

Was denn, was denn?

Jetzt sind schon naturwissenschaftliche Tatsachen "rechtslastig"?

Sachen gibt's ....

Die Zukunft gehört den Brennstoffzellen!

Die Zukunft wird nicht den Hybrid- und klassischen Elektroautos gehören. Wir brauchen nicht mehr E-Fahrzeuge für Golfplätze oder Flughäfen mit kleinen Reichweiten. Wenn Frau Merkel und Herr Gabriel die Energiewende wirklich voran getrieben hätten, wären PKWs mit Brennstoffzellen schon längst auf dem deutschen Markt. Aber da haben die Grünen auch nicht viel mehr zu bieten. Da spendiert die Gemeinsamkeit von CDU, SPD und Grünen lieber problemlos neue Millionen-Beträge für die Rüstungsindustrie. Alles sehr old-fashioned, kaum zukunftsweisend, was unsere Politiker hier bieten.

Versagen der Politik vor den Lobbys

Wer sich wie Merkel praktisch monatlich mit einer Lobby trifft, die nur heutige Gewinne haben, aber keine Zukunft vorbereiten will, sich aber ständig von dieser über den Tisch ziehen lässt (siehe die skandalöse Untätigkeit des Verkehrsministers), braucht sich nicht wundern, dass weder E-Cars massentauglich werden noch die Bevölkerung vor den mehrfach überhöhten Diesel-Giften geschützt wird. So einfach und traurig ist das, zumal sie damit ihren Amtseid, "Schaden vom deutschen Volk abzuhalten" komplett verletzt hat. Deshalb müsste die Kritik der Grünen von viel schärfer ausfallen!

Was ist eigentlich in Deutschland los?

Dass die deutsche Autoindustrie mehr oder weniger geschlossen versucht, die Einfuehrung dieses Fahrzeugtyps moeglichst europaweit zu verzoegern, ist ja verstaendlich. Je schneller sich das E-Auto durchsetzt, desto schneller werden ihre bisherigen Produktionsanlagen (zumindest die mit Motor und Getriebe zu tun haben) und damit auch grosse Teiles des "KnowHows" wertlos.

Aber selbst in meinem Bekanntenkreis, der nichts mit der Autoindustrie zu tun hat, wird das E-Auto sehr negativ bewertet. Die koennen fast nicht glauben, wenn ich Ihnen erzaehle, dass viele Norweger (zumindest diejenigen, die sich neue Autos anschaffen) auf E-Autos umsteigen und damit im grossem und ganzen sehr zufrieden sind. Sie haben nicht mehr, eher etwas weniger Pannen und andere Probleme.

Der Unterschied zu Deutschland ist, dass die norwegische Regierung (en) - Staat als auch Gemeinden - sehr viel dafuer getan haben. Das sind massiven Steuervorteile, Vorteile im Strassenverkehr und eine gute "Tankinfrastruktur".

Aus welchen Energieträgern würde der zusätzliche Strom kommen?

Die Bruttostromerzeugung in Deutschland lag 2016 bei 648 Terrawattstunden (TWh). Nur 188 TWh wurden regenerativ erzeugt. Eine Millionen Elektroautos würden den Strombedarf um weitere 30 TWh erhöhen. Was macht das für einen Sinn, wenn dafür keine regenerative Energieträger zur Verfügung stehen? Der zusätzliche Strombedarf würde dann aus Gas, Kohle oder sogar Kernenergie erzeugt werden.

@19:05 von Pflasterstein

@um 17:51 von Gnom
Sie wollen also nun unsere ganzen Straßen mit einer Oberleitung versehen?

Nein, ich natürlich nicht! Ich bezog mich auf Ihre Aussage, dass E-LKWs gar nicht zu bauen sind, ohne dass der gesamte Zug voll mit Akkus ist.
Die Bundes- und Landesregierungen arbeiten an einem Feldversuch, Oberleitungen für LKWs an Autobahnen einzurichten.

Theoretisch ist der Gedanke gar nicht schlecht, aber an die ökonomische Umsetzbarkeit denkt wieder keiner! Denn dazu müsste eine ganz neue LKW- Generation gebaut, bzw. alle anderen für sehr viel Geld umgerüstet werden... Und ausländische Speditionen werden das überhaupt nicht machen, denn auf so etwas kann nur Deutschland kommen...

re shantuma

"Die just-in-time-Produktion muss zurück gefahren werden und die Lagerhaltung wieder eingeführt werden."

Das verändert das Gesamtvolumen der transportierten Güter um 0%.

19:45 von WirSindLegion

Was hat man vor 100 jahren über Benzinautos gesagt....

- Die Apotheken (damals war Benzin nur dort erhältlich) werden alle pleite gehen
- Die Kutscher, Wagenbauer und Pferdefarmen, Schmieden, Sattler entlassen Fantastilliarden arbeitende Menschen und wir versinken in Arbeitslosigkeit
- Überall Tankstellen für das explosive Zeug bauen
- Das explosive Zeug mit LKW durchs ganze Land fahren
- Wahnsinnige, für eine Volkswirtschaft nicht schulterbare Kosten für Raffinierung, Lagerung, Transportlogistik
- Unerfüllbare Sicherheitsanforderungen
- Gestank nach Benzin überall
- Rauchwolken aus den Motoren überall - alles wird ersticken und verrußt sein
- Unmöglich hohe Kosten für den erforderlichen Straßenbau
....................................... und vieles mehr.
Na, wie wurde es dann.....?
///
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Das ist damals alles wirtschaftlich gewachsen.
*
Heute wird es ideologisch durchgefördert?

Am 16. Mai 2017 um 19:44 von deutlich

Wen interessiert Oekologie, wenn man Geld sparen kann?
Ich gehe mal davon aus, dass Sie den Fahrer kennen und gesehen haben, dass er sich abholen laesst und wieder hinbringen laesst mit einem Kraftstoffauto (Benzin, Gas oder Diesel).

Warum "teuer" daheim tanken, wenn man es kostenlos auswaerts darf.

Diese "Geiz ist geil"-Haltung ist gerade in Deutschland immer noch sehr verbreitet und hat viel zu den heutigen Problemen beigetragen, nicht nur bezueglich des E-Autos. Denn diese Haltung kann man auch gerade bei den Menschen beobachten, die in verantwortlichen Positionen in der Industrie sind - dazu muss man nur die Versaeumnisse beispielsweise der E-Konzerne oder auch der Autoindustrie bezueglich neuer Techniken sehen.

Veraltetes Wissen

Wenn man sich hier die Kommentare durchliest könnte man meinen es ist 2007 anstellte von 2017, jedenfalls was den Wissensstand einiger Leute betrifft. Nur weil deutsche Autobauer bis jetzt lieber schlechte Elektroauto Hybride bauen um Subventionen abzugreifen, bedeutet dass nicht das dies das Maß der Dinge ist. Die jetzt kommende Generation an Elektroautos wird bereits über 500 km kommen bei normaler Geschwindigkeit. 15 Minuten Ladezeit für 80% Aufladung sind möglich. Aktuell gab es einige Durchbrüche bei der Akku Technologie. Kapazität, Sicherheit und Ladegeschwindigkeit werden sich in den nächsten 2-3 Jahren noch einmal deutlich verbessern und auch die Preise werden runter gehen.

Aber nichts desto trotz muss es auch Verbesserungen geben bei ÖPNV und der Art der Energie Gewinnung. Wir müssen uns an vielen Fronten verbessern um eine echte Zukunft für alle zu schaffen. Aber die aggressiv-naive Art in vielen Kommentaren hier lässt nicht unbedingt darauf hoffen ...

Das Elektroauto macht m.E

nur im Nahverkehr Sinn, ergaenzt durch öffentlichen elektrischen Verkehr und flexibele Verkehrsmittelwahl . Da die Industrie E Autos an der alten Diesel/Benzin Denke ausrichtet, kann Emobilitaet auf der Straße nicht funktionieren. Solange die Fahrt zum nächsten Flughafen teurer ist als der Billigflug nach London und immer mehr Lkw fahren, ist Elektromobilitaet für mich auch nur ein Ablenkungsmanöver von den wirklichen Problemen.

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