Kommentare

Und was soll uns

das jetzt sagen ?.
Die meisten Kinder gab zu einer Zeit wo ein Lohn ausreichte um die Familie zu ernähren, es gab wenig bis gar kein Kindergeld und Krippen/Kindergärten waren auch sehr sehr wenig vorhanden.
Die Frauen zumindest auf einer Seite Deutschlands haben 2-3 Kinder aufgezogen und sind zum teil noch in 3 Schichten arbeiten gegangen und es gab keine Probleme.
Alle Kinder sind groß geworden haben haben Schule und Lehre erfolgreich beendet und sind arbeiten gegangen.
Und haben zum Teil mit 20 schon wieder eine Familie gegründet, heute gibt es für alles viel Geld vom Staat.
Und genau das Gegenteil passiert.

Nach obiger Beschreibung kann sich ja jeder mal ausmalen wo das Problem heute liegt.

Gruß

Alle Kinder, die ab jetzt geboren werden,

sind in 15-20 Jahren, wenn unsere Rentenversicherung in allen Nähten kracht, noch in der Ausbildung, kosten die Beitragszahler also Geld, was für die Rentner nicht zur Verfügung steht. Natürlich werden die Kinder später gebraucht, um die Renten dieser Beitragszahler zu sichern. Also ja zu diesen Kindern - und noch ein paar Prozent weniger Rente für jene Generation, die glaubte, man lebe ohne Kinder besser, ohne an die Altersvorsorge zu denken.

Kein Wunder

Wenn sich von Werbung über Marketing, Besteuerung, Kitaplätzen, Entlohnung von Sozialberufen (was sich unmittelbar auf das öffentliche Bild auf Familien, Kinder und Zusammenhalt auswirkt), Freibeträgen und Leistung -(im Job)-vor-allem-anderen absolut jeder Bereich des deutschen Lebens gegen das Kinder kriegen stellt - Warum wundert die niedrige Geburtenrate?? Durch Überalterung und falsch gesetzte Prioritäten (s.o.) schaffen wir uns langsam aber sicher selbst ab. Das man Klassenprimus nur bleibt, wenn es ausreichend Nachfolger gibt, die werterhaltend weitermachen, scheint uns nicht klar zu sein. Nachhaltig ist das nicht, was den Schluss zulässt, dass wir so klug gar nicht sind. Gut gemacht, Deutschland!

Zusammensetzung wäre interessant

Es wäre einmal interessant, wie sich die Geburtenrate zusammensetzt, das heisst wie hoch die Anzahl der Geburten bei muslimischen Frauen und bei christlichen Frauen ist, dann könnte auch mal der Argumentation der muslimischen Unterwanderung, die ja die AFD immer proklamiert, mit Fakten entgegentreten, vielleicht kann die Redaktion hier einmal etwas herausfinden. Insgesamt ist es doch ein schöner Trend, das die Geburtenrate in DEutschland zunimmt. Dazu haben sicherlich auch die bessere Kinderbetreuung und mehr Kita Plätze beigetragen.

Mehr Geburten.

"Der Geburtentrend in Deutschland ist - trotz Unterschreitung des EU-Durchschnitts - seit einigen Jahren im Aufwind. Mit durchschnittlich 1,5 Kindern pro Frau lag die Geburtenrate im Jahr 2015 so hoch wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr."
Hängt das vielleicht mit mehr als eine Million Einwanderer zusammen,die in 2015 aufgenommen wurden?

niedrige Geburtenzimmer hat auch was Positives

Einerseits ist das mit der Überalterung schon ein dickes Problem. Andererseits ist Deutschland / Europa ziemlich dicht besiedelt. Um die Leute ernähren zu können müssen in der Endbilanz ca. 40% der Nahrungsmittel importiert werden, z.B. Soja für Tierfutter aus ehemaligen Regenwäldern (gab mal Artikel bei Spiegel online).
Im dem Sinne ist es eigentlich nicht verkehrt, wenn gerade in Regionen mit hohem Ressourcenverbrauch pro Kopf die Geburtenrate sinkt.
Und es gibt genügend Kinder bei uns, denen es nicht so gut geht. Vielleicht sollte man sich ersteinmal mehr um diese kümmern.

Es wäre schön,.....

wenn die TS die Geburtenrate auch mal unter dem Blickwinkel der Fläche der Staaten und der Gesamtbevölkerung sehen würde !

Wofür sollen wir noch mehr Menschen werden?

Eine seltsamer Bericht. Ich sehe keinen Vorteil, dass es noch mehr Menschen auf der Welt geben soll.

Weniger Menschen bringt eine erhöhte Lebensqualität des Einzelnen mit sich.

eine Welt

Dieses Inseldenken widert mich an!
Die eine Erde, auf der sich auch Deutschland befindet, ächzt jetzt schon unter 7,5 Milliarden Menschen und deren Bedürfnissen. Wie kann man da ernsthaft noch mehr wollen?!

Immer die gleiche Mär von der fröhlichen Französin

Es sind in Frankreich wie in Deutschland ähnliche gesellschaftliche Milieus die eine hohe Fertilitätsrate aufweisen.
Die sprechen Französisch aber nicht als Muttersprache und sind dort doppelt so stark präsent als in Deutschland. Das macht die bessere Zahl.
Das ist soweit nicht zu beanstanden, es ist Menschenrecht.
Wichtig daran ist, daß es eben nicht Bildung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind, die die Natalität signifikant erhöhen. Die Mittel für die oft bizarr und krampfhaft aufoktroiert wirkenden Maßnahmen diesbezüglich, können eingespart werden und anderweitig, etwa im Bildungswesen, der Forschung ö.ä. wirksamer eingesetzt werden.

Was für eine Meldung - Kinder pro Frau!

Also eine "weibliche Person" auf den Durchschnitt Ihrer Geburten zu reduzieren finde ich ein starkes Stück! Nicht mehr Menschen braucht dieser Planet eher das Gegenteil. Da wir alles durchökonomisiert haben, braucht jeder neuer Erdenbürger gewisse Ressourcen, bei unseren westlichen Lebensumständen sogar sehr viele! Und die Kinder nur in Bezug auf stabilisierung der Renten zu begreifen ist Blödsinn, die Rentenkasse wird schon seit Jahrzehnten aus dem Bundeshaushalt massiv gestützt, hier ist die Politik nur zu feige einen Wechsel zu einer komplett Steuerfinanzierten Rente zu gehen! Es wäre ein Irrsinn die immer älter werdende Gesellschaft durch immer mehr Beitragszahler zu stützen, wo sollen diese vielen Menschen denn Arbeit finden? - Digitalisierung? - Industrie 4.0 etc......Die die heute arbeiten sollten Ihre Gesundheit schonen, und dann "dürfen" diese dann solange Arbeiten wie sie möchten (Teilzeit etc., kein Rauskicken weil zu alt (in Wahrheit ->eigentlich nur zu teuer).

War da nicht was mit Überbevölkerung;

Fachkräftemangel;Mangel an bezahlbarem Wohnungen;Arbeitsplätze;Kitaplätzen......... u. die ein oder andere Zukunft als Billiglöhner trotz Fachbrief ;Erbe.....
Hoffentlich dreht sich die Welt weiter mit der Krankheit Mensch bzw. dessen Existenz-en?Viel hilft schließlich immer u. aussterben kann man auch vielvach anders?

Mir fehlt bei solchen Schlagzeilen

immer der Gegenpart.
Also wie sieht es mit der Sterberate aus?
In Anbetracht der Weltbevölkerung scheint eine Schieflage zu herrschen die sich selbst ausgleicht hier in Deutschland.
Ausserdem ist doch "Hilfe" unterwechs oder schon angekommen.

Meine Meinung

Passt doch

Um eine Bevölkerung zahlenmässig stabil zu halten, braucht man in der westlichen Welt(bei dem derzeitigen Stand der medizinischen Versorgung) im Schnitt 2,3 Kinder (Geburtenrate), In früheren Zeiten hatten die Europäer einen "Gebutenüberschuss" und sind massenhaft in alle Welt ausgewandert und haben dort z.T. die Urbevölkerung bis auf "Restbestände" verdrängt, wie zB auf dem amerikanischen Kontinent. Heute erleben wir eine verstärkte Massenimmigration nach Europa, während die europäische Urbevölkerung schrumpft.Passt doch. Bleibt nur zu hoffen, dass mehr "Ureuropäer" übrigbleiben, wie es bei unseren Indianern der Fall war.

Gruss aus Basilien

@ 0987654321

>>> Und es gibt genügend Kinder bei uns, denen es nicht so gut geht. Vielleicht sollte man sich ersteinmal mehr um diese kümmern.
.
Dies ist wohl richtig, aber wer soll sich denn kümmern? In erster Linie sind die Elter verantwortlich und nicht der Staat oder die Gemeinschaft, oder wen auch immer Sie mit "man" meinen.
Und wer Kinder will soll diese bekommen (ich habe z.B. zwei davon), wer nicht, der nicht. Jedem selbst überlassen.

Als ob es nicht schon

Als ob es nicht schon genügend Menschen auf dieser Erde gäbe…

Geburtenrate

Leider fehlt im Artikel, dass erst bei einer Geburtenrate von 2.3 Prozent die Bevölkerungszahl in etwa konstant bleibt. Die Franzosen sind einigermaßen nahe dran. Wir können uns den fehlenden Nachwuchs sicherlich aus anderen Ländern holen, aber das wären dann mehrheitlich keine Europäer. In den Programmen der führenden Parteien ist dieses Thema nicht zu finden. Scheinbar ist es für die große Politik bedeutungslos.

Und das, obwohl es den Bürgern ja so schlecht ging?

Anstatt eine Kinder- und familienfreundliche Politik zu betreiben, wird über Fachkräftemangel debattiert und Zuwanderung gefördert.
Man kann ja über die Familienpolitik der DDR sagen, was man will, Fakt ist aber, es wurden mehr Kinder pro Frau geboren als in den alten Bundesländern. Lag es an der kostenlosen Pille, den Möglichkeiten der Abtreibung, dem Angebot an Kitas, der subventionierten Kinderbekleidung, der Bevorzugung bei Wohnraum oder was auch immer? Jede Frau konnte sich entscheiden und meist viel diese Entscheidung Zugunsten des Kinderwunsches aus. Was machen unsere Politiker nur falsch?

um 10:53 von Norden,um 11:05 von einBert

Es geht nicht darum mehr Menschen zu "produzieren". Allerdings gehören immer 2 Leute zu einer Elternschaft. Wenn diese statistisch weniger als 2 Kinder in die Welt setzen schrumpft die Bevölkerung (es sei denn man wirkt dem mit Einwanderung entgegen). Eine Schrumpfung der Bevölkerung in der Bundesrepublik ist seit dem sogenannten "Pillenknick" zu beobachten. Es geht auch nicht um Inseldenken aber die Gesellschaft in der Bundesrepublik bzw in der EU funzt eben nur wenn die Altersstruktur einigermaßen ausgeglichen ist. Selbst bei einer steuerfinanzierten Rente führt ein Wasserkopf an Älteren zu massiven Problemen. Beim beitragsabhängigen bismarckschen Modell sind diese allerdings schneller sichtbar. Ein Geburtenschnitt nah an der 2 wäre also wünschenswert.

Wen wundert es?

Kinder sind hierzulande ein grosses Armutsrisiko.

Ich finde es nicht weiter schlimm, wenn in Deutschland weniger Menschen geboren werden, denn anderswo werden immer mehr (von denen einige bei uns einwandern) geboren.

Übrigens: Die Kapazität unseres Planten ist endlich und deshalb sollte man dafür sorgen, dass weltweit weniger Menschen geboren werden. Dummerweise widerspricht das aber dem Wachstumsprinzip.

Falsche Rechnung

Es ist an der Zeit, dass unsere Regierung endlich akzeptiert, dass der Generationenvertrag nicht aufgehen kann.

Unsere Bundesregierung muss endlich anfangen das ganze Renten und auch Steuersystem umzuarbeiten.

Umvölkern

Die Menschen, die hier leben werden immer weniger. Hauptsächlich Deutschen und man nimmt aber immer mehr Menschen ins Land, weil es ja heißt Deutschland ist ein Einwanderungsland.

Jeder der sich mit Mathematik beschäftigt hat, kann ja dann rechnen, daß in diesem Land immer weniger Einheimische es geben wird und irgendwann das Volk nicht mehr aussieht, wie es ursprünglich mal war.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage.
Ist das eine gute oder schlechte Entwicklung?

@ baumgart67

>>> ... dann könnte auch mal der Argumentation der muslimischen Unterwanderung, die ja die AFD immer proklamiert, mit Fakten entgegentreten...
.
Da die Fakten aber genau die Thesen der AfD stützen würden, wird hier nicht im Detail darauf eingegangen. So einfach ist das.

@ Der Nachfrager

>>> Unsere Bundesregierung muss endlich anfangen das ganze Renten und auch Steuersystem umzuarbeiten.
.
Es würde schon reichen, wenn ALLE in den Rententopf einzahlen würden - siehe Österreich. Aber das würden den hohen Beamten nicht schmecken, und die bestimmen leider darüber.

Zweischneidiges Schwert

Über die Sinnhaftigkeit von immer mehr Kindern im globalen Blick ist ja schon genug gesagt.
In Bezug auf die Rente muss klar sein, dass unser Rentensystem ein Pyramidenspiel ist, dass sowieso nicht ewig funktionieren kann. Das Problem sind die geburtenstarken Jahrgänge, die demnächst in Rente gehen. Denen stehen immer weniger Beitragszahler entgegen. Aber stellen wir uns mal vor, in den 70ern und 80ern hätten die Menschen so viele Kinder bekommen, wie in den 60ern. Welche Arbeitsplätze hätten diese Menschen dann heute? Kinder sind nicht gleich Beitragszahler.
"Kinder pro Frau" ist auch nicht dasselbe wie "Kinder absolut". Da es in der heutigen Generation auch schon weniger Frauen in den passenden Jahrgängen gibt, kann die Zahl der Kinder sinken, obwohl die Rate steigt.
Dass Bio-Deutsche weniger Kinder bekommen als Migranten ist nicht schuld der Migranten.
Wenn es am Geld läge, dann müssten Reiche mehr Kinder bekommen als Arme. Mein Gefühl sagt mir, dass es anders ist.

Gedrückt

Kinder werden seit vielen Jahren nicht mehr als zu vor Stress und Druck zu beschützende Wesen betrachtet, sondern als menschliches Kapital, um das - von weiten Teilen der CDU, aber auch der SPD zutiefst verehrte - Wachstum anzukurbeln. Dafür wurde das Bildungssystem massiv umgestellt, starker Druck und Stress auf die Kinder ausgeübt. Auch auf die Mütter lastet ein hoher Druck: Schnellstmöglich zurück in den Beruf, Geld verdienen, nicht ausgebootet werden. Die Kinder ab 6 Monaten sehen die Eltern sehr oft kurz am Morgen und am Abend, viele sind sogar damit überfordert. Ich kenne einige Eltern, die Panikattacken bekommen, wenn der Hort Ferien macht. Einige davon buchen dann entweder ein Kindermädchen, oder es wird in den Urlaub gefahren - natürlich nur mit Mini-Club und Vollzeit-Versorgung. Kinder sind in einer Leistungsgesellschaft eben oft ein Klotz am Bein! Die aktuelle Politik scheint daran auch nichts ändern zu wollen, sondern will die "Förderung" nur noch weiter voran treiben.

@10:12 von wenigfahrer -

"Die meisten Kinder gab zu einer Zeit wo ein Lohn ausreichte um die Familie zu ernähren, ..."

Sie schreiben Unsinn. Die höchsten Geburtenziffern in Deutschland nach dem Krieg gab es in den 1960er Jahren. Wenn sie so leben, wie damals, also sich mit 5 Personen eine 45 m²-Wohnung teilen, keinen Fernseher, kein Telefon, kein Auto haben, kaum Fleisch essen, nicht ständig neue Sachen kaufen und nur eine Woche Urlaub im Sauerland machen, dann kommen sie auch heute noch mit einem Gehalt aus.

@10:45 von DeRus

"Hängt das vielleicht mit mehr als eine Million Einwanderer zusammen,die in 2015 aufgenommen wurden?"

Unsinn. Die haben doch nicht alle gleich Kinder angesetzt. Das dürfte erst in einigen Jahren einen Effekt haben.

@10:53 von Norden

"Weniger Menschen bringt eine erhöhte Lebensqualität des Einzelnen mit sich."

Wie kommen Sie denn darauf? Das müssen Sie jetzt aber mal begründen.

@Orfee 11:56

"Umvölkern...Ist das eine gute oder schlechte Entwicklung?". Ich halte das für problematisch, da die meisten europäischen "Neubürger" aus einem anderen Kulturkreis kommen mit anderen Wertvorstellungen. Werden sie zahlenmässig so stark sein (da braucht es nicht die Mehrheit) und sich in eigenen Parteien angagieren , wird es in einer Demokratie schwer werden die "alten" Werte zu verteidigen. Wenn keine Regierung mehr ohne den Koalitionspartner einer "Einwandererpartei" regieren kann, wird das Land nach der "Vorstellung" der Neubürger verändert werden. Das birgt ungeahntes Konfliktpotential.

Gruss aus Brasilien

@11:56 von Orfee: Umvölkern?

Wenn die Deutschen zu wenige werden, muss man Menschen einbürgern.

Mir persönlich ist es völlig egal ob ein Deutscher helle oder dunkle Haut hat, helle oder dunkle Haare und blaue oder braune Augen. Ob der Mensch vorher mal Grieche, US-Amerikaner oder Kongolese war, spielt keine Rolle.

Er sollte die deutsche Sprache beherrschen und einen Arbeitsplatz haben. Das gilt aber für jeden Deutschen.

Wo bleibt die übliche Relativierung ?

Wieso stellt man die Geburtenrate nicht in Beziehung zu anderen Größen?

Etwa dass D schon längst die meisten Einwohner aller EU-Länder hat (16%) nach F (13%), GB (12,7%) und I (12%).

Oder dass D bei der Bevölkerungsdichte (229) weit über dem EU-Schnitt (117) und auch weit vor den genannten Ländern Frankreich (105), Irland (68) oder Schweden (24) liegt?

Man wird der Sache nicht gerecht, wenn ein simples schwarz-weiß-Schema angelegt wird, das höhere Geburtenraten unreflektiert als positiv deutet (D kein "Klassenprimus" mehr, zwar im "Aufwind", aber im Vergleich "bleiben" wir "zurück", haben uns nicht einen der vorderen Plätze "gesichert").

Das Thema Geburtenrate spielt in viele Politikfelder hinein, zB Wohnungsbau oder Bildungsausgaben.
Und bei der Rentenpolitik gibt es geradezu einen Fetisch der Geburtenrate, ganz so als würde jedes Neugebore zu einem (lohnabhängig beschäftigten) Einzahler in die RK und als wäre deren Anzahl der einzig relevante Faktor für die Höhe der Rente.

Finanzierung des Rentensystems

Die Finanzierung des Rentensystems wird immer mit Kinderkriegen in einen Topf geworfen, obwohl das Eine mit dem Anderen kaum etwas zu tun hat.

Wenn erst die Industrie 4.0 kommt, werden wir so viele arbeitslose Jugendliche bekommen, die wir finanzieren müssen, dass man die Renten sicher noch weiter kürzen muss.

@11:56 von Orfee

"daß in diesem Land immer weniger Einheimische es geben wird und irgendwann das Volk nicht mehr aussieht, wie es ursprünglich mal war. "

Wie war denn "das Volk" ursprünglich? Meinen Sie jetzt die ollen Germanen oder gar die Neandertaler?

Wir haben, gerade hier in Europa, immer schon einen stetigen Wandel der Bevölkerungen gehabt. das ist also nichts Neues.

In dieses Deutschland...

...würde ich auch keine Kinder mehr setzen.

@12:14 von Mischpoke West

Nun, ursprünglich war ja die Bevölkerung in unseren Breiten ja keineswegs christlich. Auch gab es in Deutschland mal viel mehr Menschen jüdischen Glaubens. Was haben Sie gegen Menschen moslemischen Glaubens? Was soll daran schlechter sein? Das ist doch nun wirklich völlig egal, woran der Einzelne glaubt.

Ich zum Beispiel glaube an das Spagettimonster.

Je mehr Kinder, desto besser?

Anscheinend wird eine hohe Geburtenrate von einigen als das Nonplusultra gewertet. In Deutschland mag die Rate etwas zu niedrig sein, aber man sollte fragen was man sich wünscht.

Das die Länder mit der höchsten Geburtenrate zu den Ärmsten gehören ist sicher gemeinhin bekannt.

Das Rentensystem der Steinzeit wünscht sich sicher keiner zurück. Die Kinder arbeiten für die Eltern.
Wir sind einen Schritt weiter: Alle Jungen arbeiten für alle Alten.

Das Ziel ist es die Alten am Reichtum und Einkommen der Gesellschaft partizipieren zu lassen. Was nicht berücksichtigt wurde ist, dass der Reichtum unserer Gesellschaft nicht ausschließlich aus Arbeit, sondern auch aus Kapital stammt. Das Kapital wird für die Rente aber quasi nicht herangezogen.
Nur durch diesen Konstruktionsfehler lässt sich erklären, dass unser Bruttoinlandsprodukt trotz sinkender Bevölkerungszahl stetig steigt, aber unser Rentensystem immer schwerer zu finanzieren wird. Behebt man das ist die Bevölkerungsabnahme kein Problem

@ baumgart67 10:43

"... das heisst wie hoch die Anzahl der Geburten bei muslimischen Frauen und bei christlichen Frauen ist, ... vielleicht kann die Redaktion hier einmal etwas herausfinden."
Nicht nur die Anzahl der Geburten ist entscheidend, sondern auch das Lebensalter, in dem sie erfolgen. Anders gesagt: Es ist ganz entscheidend, ob eine Generation nun 20 oder 40 Jahre lang ist, ob Frauen mit 40 das erste Mal Mütter oder Großmütter werden. Und hier gibt es Unterschiede.

Was auch immer

Wie wärs mit dem goldenen Mutterkreuz. Hat doch schonmal funktioniert.

Gibt zwar schon zu viele Menschen auf der Welt und die Spannungen werden, egal wo , größer, aber klar, promoten wir doch mal wieder klassische Familienwerte und die eigenverantwortung innerhalb der Rente indem wir allen sagen sie sollten mal Kinder machen.

Unser Problem ist nicht unser SozialSYSTEM unser Problem sind die Menschen die keine Lust mehr haben sozial zu sein, weil Regierungen und Wirtschaft ihnen das so gut es nur ging aberzogen haben und sich jetzt wundern warum das Konzept der Demokratie kaum noch funktioniert und in den meisten Ländern dieser Welt der Trend eher zu Autokratien, mehr Nationalismus und klarer kultureller Abgrenzung geht. Da wählen dann arme Menschen eben eine Partei, die Reiche noch Reicher und Arme noch Ärmer machen will und das auch für alle Sichtbar präsentiert und hassen danach das Establishment weil es nie was tut. Ist auch eine Form von Extremismus...

10:43 von baumgart67

@ baumgart67

Zitat:"Es wäre einmal interessant, wie sich die Geburtenrate zusammensetzt, das heisst wie hoch die Anzahl der Geburten bei muslimischen Frauen und bei christlichen Frauen ist, dann könnte auch mal der Argumentation der muslimischen Unterwanderung, die ja die AFD immer proklamiert, mit Fakten entgegentreten, vielleicht kann die Redaktion hier einmal etwas herausfinden."

Ich vermute mal, die Statistik wird bewußt nicht veröffentlicht. Weil ohne die Geburten der muslimischen Frauen, wäre die Geburtenrate in Deutschland sicherlich das Schlusslicht in der EU. Vermutlich hat die AFD hier also recht.

@ baumgart67

"Es wäre einmal interessant, wie sich die Geburtenrate zusammensetzt, das heisst wie hoch die Anzahl der Geburten bei muslimischen Frauen und bei christlichen Frauen ist, dann könnte auch mal der Argumentation der muslimischen Unterwanderung, die ja die AFD immer proklamiert, mit Fakten entgegentreten, vielleicht kann die Redaktion hier einmal etwas herausfinden. Insgesamt ist es doch ein schöner Trend, das die Geburtenrate in DEutschland zunimmt. Dazu haben sicherlich auch die bessere Kinderbetreuung und mehr Kita Plätze beigetragen."

ich habe dazu lediglich gefunden das muslimische frauen in frankreich im schnitt 4,1 kinder bekommen, also in etwa doppelt so viele wie der durchschnitt, das sollte aber schon einmal die frage beantworten, denn dann bekommen christliche frauen erheblich weniger...

die angstmacherei der afd ist einfach eine demografische tatsache, ob man angst davor haben muss, kann jeder selber entscheiden, entweder wir bekommen einen europäischen islam oder ....

Werdender Papa

Als werdender Papa kann ich nur bestätigen: Die Anreize um weitere Kinder zu zeugen halten sich stark in grenzen. Wie teuer das alles ist, konnte man sich vorher nicht mal im geringsten vorstellen.

Warum ...

... sollten die Biodeutschen Kinder in die Welt setzen, die in ihrem eigenen Land demnächst in der Minderheit sein werden?

"Ist doch alles so schön bunt hier."

@ Orfee - 11:56

Warum nur, gibt es in diesem Land so viele Menschen, die Angst davor haben, daß sich die Hautfarbe ihrer Nachbarn über Nacht schalgartig verändern könnte? ... Angst kann man nur vor etwas haben, was einem fremd ist! Also liegt es an jenen die Angst haben etwas gegen diese Angst zu tun und nicht einfach nur den Ausweg in Traditionspflege zu suchen. Am Einfachsten geht das, wenn man gnaz sinpel mal mit dem Anderen spricht und sich kennen lernt. ...

Wanderungsbewegungen hat es immer gegeben. Ohne diese würden in Europa wohl vielleicht immer noch die direkten Nachfahren der Neandertaler hausen und dem Neumenschen weit in der Entwicklung hinterher hincken! Also wovor haben wir Angst!

Statt auf Nationalitäten und Abstammungen stolz zu sein, sollten wir uns vielleicht einfach mal des Menschseins bewußt werden, was nicht zuletzt in einer wahren Leitkultur des Friedens und der Vernunft auf Erden enden könnte. Alles Andere macht uns nicht zu besseren Menschen!

Wer sein eigenes Volk nicht liebt...

Warum sollten sich junge Deutsche dazu durchringen Nachkommen zeugen, wenn die Gemeinschaft, in der das junge Paar lebt, sich selbst herabwürdigt.

Wie wäre es mal mit einen gesunden Patriotismus und eine Willkommenskultur für die eigenen Kinder?

@Hugomauser

"Wir haben, gerade hier in Europa, immer schon einen stetigen Wandel der Bevölkerungen gehabt. das ist also nichts Neu"

Wie Sie wissen konnten die Menschen nicht so gut reisen wie heute. Um eine Strecke zu hinterlegen bräuchten sie Monate manchmal sogar Jahre auf Pferd oder zu Fuß.
Deswegen kann der Wandel nur minimal gewesen sein, wenn man die Logik einschalten möchte.

@ManiMurmel
"Warum nur, gibt es in diesem Land so viele Menschen, die Angst davor haben, daß sich die Hautfarbe ihrer Nachbarn über Nacht schalgartig verändern könnte?"
"Am Einfachsten geht das, wenn man gnaz sinpel mal mit dem Anderen spricht und sich kennen lernt. "

Es geht mir nicht um die Hautfarbe sondern um die Mentalität und Kultur. Ich komme selber aus solch einer Kultur. Habe dort gelebt und nicht als Tourist sondern als Einheimischer. Ich brauche Niemanden ansprechen, um mir ein Bild zu machen. Wenn Sie diese Menschen so gut kennen würden wie ich dann würden Sie sich auch Sorgen machen.

Was genau soll eigentlich in

Was genau soll eigentlich in einer übervölkerten Welt schlecht sein an einer niedrigen Geburtenrate?

Bei verfehlter Familienpolitik und Reichenförderung...

kann man nichts anderes erwarten.
Wir haben eine gute Beschäftigungslage in Deutschland, das stimmt! Aber wie ist die Qualität der Beschäftigungsverhältnisse? Das wird nicht so klar herausgestellt. Wer Reich ist, kann in Deutschland doof wie eine Hupe sein, er wird trotzdem immer reicher und dies auch ohne produktiv zu arbeiten.
Ich bin sicher, viele Reiche würden sich mehr für die Allgemeinheit einsetzen und mehr Steuern zahlen, aber es gibt auch andere die dies nicht wollen und wohl näher am Ohr der Politik wirken.
Erst wenn jeder, ob arm oder reich, die Möglichkeit hat, z.B. Medizin zu studieren, ohne von Geldsorgen gebremst zu werden, glaube ich, dass es wieder mehr Kinder geben wird. Bildung ist in Deutschland eine Frage des Standes! Da befinden wir uns, leider, noch im Mittelalter.

@ Demokrat 2014 13:00

"Ich vermute mal, die Statistik wird bewußt nicht veröffentlicht. Weil ohne die Geburten der muslimischen Frauen, wäre die Geburtenrate in Deutschland sicherlich das Schlusslicht in der EU."
Es ist wohl noch etwas schlechter: In unserem Landes wird nie offiziell erfasst, wer nun Moslem ist und wer nicht. Es gibt nur Schätzungen und "Hochrechnungen". Also kann auch die Geburtenstatistik nicht veröffentlicht werden, weil sie gar nicht existiert. Bei der Geburt eines Kindes wird vom Einwohnermeldeamt nur erfasst, ob das Kind als "rk", "ev" oder "sonstiges" gilt. Die "Sonstigen" werden dann auch als "ohne Bekenntnis" bezeichnet. Für die Finanzämter reicht das doch auch aus, warum wollen Sie mehr?

@wenigfahrer

"Alle Kinder sind groß geworden haben haben Schule und Lehre erfolgreich beendet und sind arbeiten gegangen.
Und haben zum Teil mit 20 schon wieder eine Familie gegründet"
Ich glaube kaum, dass es erstrebenswert ist, mit 20 schon eine Familie zu gründen. Aber die Schule und eventuell eine Berufsausbildung sollten abgeschlossen oder zumindest in Angriff genommen sein. Und dann käme eine gemeinsame Wohnung infrage. Aber Sie kennen doch wahrscheinlich noch den Spruch aus der Werbung, der genau das Gegenteil bewirkt hat.

@Mischpoke West

Am 15. Mai 2017 um 12:14 von Mischpoke West
@ baumgart67
>>> ... dann könnte auch mal der Argumentation der muslimischen Unterwanderung, die ja die AFD immer proklamiert, mit Fakten entgegentreten...
.
Da die Fakten aber genau die Thesen der AfD stützen würden, wird hier nicht im Detail darauf eingegangen. So einfach ist das. ///

Erst nachdenken, dann schreiben. Ähnlich wie bei der Krimalität steigt auch die Kinderzahl in Deutschland tendenziell mit zunehmender Armut und fehlender Bildung.

Beides ist bei Einwanderern aber überrepräsentativ vorhanden.

Umgekehrt gilt dies auch. Die Mehrheit des dt. Muslimischen Bildungsbürgertums haben nicht mehr Kinder als deutsche.

Insofern liegt die Geburtenrate weniger an der Religion, sondern mehr der gesellschaftlichen Position

@10:31 von Autograf

"Also ja zu diesen Kindern - und noch ein paar Prozent weniger Rente für jene Generation, die glaubte, man lebe ohne Kinder besser, ohne an die Altersvorsorge zu denken."
Ich habe keine eigenen Kinder, habe eine Stieftochter und sorge dafür, dass sie die beste Ausbildung bekommt, auch wenn ich mir dadurch nicht so viel gönnen kann. Ich zahle mehr Steuern als ein Familienvater. Es ist nicht eine Frage, Kinder in die Welt setzen oder nicht. Es geht darum, den Kindern alles zu geben, was sie fürs selbstständige Leben und einer Familiengründung brauchen. Es gibt Eltern die Kinder haben und nicht viel für diese tun. Diese zahlen weniger Steuern und sorgen auch nicht dafür, dass ihre Rente gesichert wird. Leider ist dies nicht immer eine Frage des Wohlstandes! Die Politik sorgt nicht dafür, dass es gleiche Bildungschancen für alle Kinder gibt, das ist ein Problem, dass alles noch verschlimmert. Für was Eliteschulen, wenn diese zu teuer für den größten Teil der Bevölkerung sind?

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