Kommentare

EU-Verteidigungsunion

In meinen Augen würde eine organisierte Verteidigungsunion, analog zur Nato, die Emanzipierung Europas vorranbringen, als auch Europa zu einen Global Player machen, was Sicherheitspolitik angeht. Es ist eigentlich schade, dass Militärdoktrinen noch von der NATO und damit hauptsächlich von den USA bestimmt werden. Europa, bzw. die EU täte gut daran sich davon zu lösen und unabhängiger zu werden. Aber man siehts ja. Die Herren Politiker interessieren keine pragmatischen Dinge, sondern nur so ein Wuseldusel. Das ist übrigens der Grund, warum die EU in vielen Teilen der Bevölkerung Skepsis auslöst. Sollen die Briten dieses Oberkommando nennen, wie sie es wollen. Jedes Land sollte diese Institution nennen, wie es will. Hauptsache es kommt mal was zustande.

Na dann gibt es die

Na dann gibt es die EU-Kommandozentrale eben erst in 2 Jahren, nach der Trennung von den Briten. Es ist mir sowieso unverstaendlich, warum GB ein Mitspracherecht an zukuenftigen EU Projekten haben soll, da sie doch auf dem Weg aus der EU raus sind.

Ziemlich albern, die Briten

Krampfhaft noch mitbestimmen wollen, obwohl sie das schon in Kürze nichts mehr angeht ...

Die Briten wollen es eben nicht...

… In einen Krieg auf Schleichwegen hineingezogen zu werden. Sie haben NATO dafür, und ein heisses Draht zu Washington, DC. Wofür denen noch eine Struktur, die ausserdem irgendwann auch unfreundlich gesinnt sein könnte?

Entweder drin oder draussen ....

Die geplante Kommandozentrale soll die Auslandseinsätze der EU Streitkräfte koordinieren. Die Briten gehören aber leider nach dem Brexit nunmal nicht mehr zur EU. Sie sind NATO Partner . . . mehr aber nicht. Daher haben die Briten nichts mehr mitzubestimmen. Daran wird Frau May sich gewöhnen müssen.

Die Nato reicht als

Die Nato reicht als Verteidigungsbündnis. Zusätzliche EU Streitkräfte machen da vor allem Sinn, wenn man Politik mit anderen Mitteln umsetzen will.

In so fern ist das vielleicht ganz nützlich, wenn die Briten blockieren. Vielleich um Gegendruck bei den Austrittsverhandlungen zu erzeugen. Aber selbst das kann man ihnen nicht übel nehmen, wenn man sieht wie die EU den flüchtigen Nettozahler abstrafen will.

Das muss aber nicht der Grund sein. Die Britten können - außerhalb der EU - kein Interesse an eine EU Streitmacht haben. Hier sei auch auf den Dauerstreit Gibraltar hingewiesen.

Kommandozentrale für Auslandseinsätze

Nachdem die NATO schon Weltpolizist spielt und sich in Dinge einmischt, die nur das jeweilige Land angehen, soll jetzt auch die EU einen Hilfspolizisten aufstellen?
Ich dachte die Bundeswehr ist eine Verteidigungsarmee, die zur Verteidigung des Heimatlandes eingesetzt wird. Aber unser D scheint heimatlos zu sein und spielt lieber in anderen Ländern seine Kriegsspiele, ohne denen die Militärindustrie keine Absatzmärkte finden würde.
Arme EU, die sich als Hilspolizisten der NATO, sprich USA, mißbrauchen läßt.

Das ist nicht so schwer zu verstehen

Jetzt diskutiert man wie viel diese Scheidung kosten soll. Das versteht jeder wenn die Briten kein neues Auto für die Familie bekosten wollen wenn die sowieso das gar nicht nutzen können? Stellen Sie mal vor, sie wollen sich scheiden lassen- dann fängt man nicht an, viele gemeinsame Sachen zu kaufen? So denken bestimmt auch die Briten.

Fand den Brexit schade...

... da viele Verwandte von mir schon seit Generationen Engländer waren und sind. Jetzt, da feststeht, dass GB aus der EU ausscheidet, sollte man sich von diesen "Insolanern" erst recht nicht mehr auf der Nase rumtanzen lassen.

Gruss aus Brasilien

re no pasaran

"Die Briten wollen es eben nicht...

… In einen Krieg auf Schleichwegen hineingezogen zu werden."

Die EU kann niemand in einen Krieg hineinziehen. Und wenn würde es am Namen des Hauptquartiers nicht liegen.

Nicht sehr überzeugend wie Sie die Seite der Briten ergreifen.

was haben die denn dazu noch

was haben die denn dazu noch zu sagen ???

Briten blockieren militärische EU-Kommandozentrale

Die Briten wollten für sich immer schon
Sonderrechte beanspruchen. Aber diesmal machen sie die Rechnung ohne den Wirt. In der EU haben sie künftig nichts mehr zu sagen.

Wie man in den Wald hineinruft...

Ich denke, dass solche Aktionen eher geeignet sind das Verhandlungsklima zu vergiften, als die EU zu Zugeständnissen zu bewegen.

Wie im Artikel erwähnt sollte man bedenken, dass häufig für das Inland - und nicht für das Ausland Politik gemacht wird. Vor dem Hintergrund der anstehenden Wahl halte ich das für den wahrscheinlichsten Grund dieser Entscheidung.

Die EU-Gegner haben eine totale Aversion gegen eine gemeinsame EU-Armee, weshalb sicherlich jede Entscheidung von ihnen bejubelt wird, die solch eine Armee verhindert oder zumindest verzögert.

Doch,

GB hat in der EU mit zu bestimmen. Und zwar so lange, wie sie Mitglied des Vereins sind.
Und das sind sie ja noch, voraussichtlich, die nächsten zwei Jahre.

So was kommt von sowas

Wenn die EU versucht, die Briten dafür zu bestrafen, dass sie auf ur-demokratische Weise beschlossen, die EU zu verlassen, dann dürfen sie sich nicht wundern, wenn GB "Gegenmaßnahmen" ergreift.
Wäre ich verantwortlich in GB, würde ich nicht nur alle Beschlüsse, die Einstimmigkeit verlangen, blockieren, sondern auch versuchen einzelne Noch-EU Mitglieder ebenfalls zum Austritt zu überreden. Sie könnten dann mit GB ein neues Bündnis, eine neue Zollunion und Freihandelszone errichten.

Großbritannien versucht den

Großbritannien versucht den eigenen Einfluss auszubauen um bei den Brexitverhandlungen Druckmittel in der Hand zu haben. Man merkt langsam dass man bei den Verhandlungen keine gutem Karten hat. Zuvor war man die Sonderbehandlung zum eigenen Vorteil gewöhnt - nur um die Briten gnädig und kompromissbereit zu stimmen. Damit ist jetzt Schluss.

Man wird sich daran gewöhnen müssen nicht mehr gefragt zu werden.

Gut so!

Das Projekt ist nichts anderes als ein weiterer Schritt auf dem Weg zu "den Vereinigten Staaten von Europa" (was verfassungsfeindlich ist und Kulturen zerstören wird), und deshalb abzulehnen ist. Wenn diese AGGRESSIV EXPANDIERENDE EU (s. Ukraine) auch noch eine gemeinsame Armee hat, dann haben wir in Zukunft neben den USA noch einen weiteren "Staat" der regime-changes durchführen wird.

Insofern DANKE AN GROSSBRITANNIEN!

@Calenberg

"Sie könnten dann mit GB ein neues Bündnis, eine neue Zollunion und Freihandelszone errichten."
Wenn Sie Brite sind, dann ist Ihre Meinung verständlich. Sind Sie aber EU-Bürger mit allen Vorteilen, die uns die EU bietet, dann ist Ihre Meinung völlig unverständlich.

@N. Digger stimme ihnen

@N. Digger stimme ihnen zu.
und wieder ein Schritt in die Richtung, die Souveränität der einzelnen Mitgliedsstaaten abzubauen. Kann dann die europäische Armee auch im Inland( EU) eingesetzt werden?
Ausserdem kann man dann wunderbar das Grundgesetz aushebeln ( solange wir es noch haben, soll ja mit einer "europäischen Verfassung" unterrangig sein.)

Wir werden mit den Briten noch unsere helle Freude bekommen...

Ich gebe zu, man bezeichnet mich gerne als frankophil, obwohl ich den Briten sehr zugetan bin! Ich liebe das Land, liebe die Leute und für mich ist England/Schottland/Irland Reiseziel Nr. 1/2/3. Was aber die englische Europapolitik heute und gestern anbelangt, komme ich nicht umhin, das es mich manchmal etwas "gruselt"... Wer das nicht glaubt, der möge sich etwas näher mit der englischen Geschichte und ihrer Beziehung zu Europa der letzten 400 Jahre beschäftigen- und sei es nur, um den BREXIT und die daraus künftig resultierende englische Europapolitik besser verstehen zu können... Ein berühmter britischer General und Politiker meinte dereinst treffend : England hat keine Freunde, England hat Handelspartner! Und das gilt bis heute! Und wir hier in Europa sollten endlich lernen, die Briten entsprechend einzuschätzen! Wie gesagt, ich liebe sie, aber bin mir stets bewußt, das sie ein wirklich seltsames Völkchen sind. Das beantwortet auch, warum sie so gerne immer wieder quertreiben!

17:25 von karwandler

Ziemlich albern, die Briten

Krampfhaft noch mitbestimmen wollen, obwohl sie das schon in Kürze nichts mehr angeht ...
///
*
*
Klar, wenn Sie aber doch bezahlen sollen, was jetzt ohne Sie beschlossen werden soll?

GB im Wandel der Zeit

Es gab mal Zeiten, in denen das UK für effektive, vielleicht sogar weise Politik stand. Heute erschöpfen sich britische Aktivitäten eher in Einmischungen in Angelegenheiten, die sie sowieso nichts mehr angehen.

Die Entscheidung, eine engere EU-europäische Militärkooperation aufzubauen, missfällt einem scheidenden Mitglied welches im hinausgehen noch möglichst viele Entscheidungen, die ihnm nicht genehm sind, zu blockieren. Und dies gegen den Willen anderer Staaten, die auch als einzige in das künftige Bündnis einbezogen wären.

Was für ein erbärmliches Schauspiel das UK hier abliefert...

Wieso die Briten?

Dachte die wollen alle den Brexit? -bis auf ein paar Junge, die trotz jahrzehntelanger Medienhetze gegen Europa und Deutschland immer noch ohne Vorurteile waren.
Wieso bindet man die Briten militärisch noch in Belange Europas ein?
Ist Europa ohne die Briten miltärisch ein Niemand? - Okay, die Deutschen bekommen nichts mehr auf die Reihe mit ihren ohnehin nicht funktionierenden überteuerten Spielzeugen.
Daher wird es Zeit auf M. Macron zu hören und auch im militärischen Bereich eine eigene EU-Komandostruktur aufzubauen - ohne die Briten versteht sich.
Sie mögen ihre Insel und ihre Interessen in der Welt selber vertreten, soweit ihre eigene Wirtschaftskraft dazu reicht oder mit US-Mitteln gestützt werden muss.
Wichtig ist nur, dass man dem Willen des britischen Volkes (so May und Johnson) auch in der Eu endlich Respekt zollt und sie komplett aus der EU entlässt.
"Komplett heißt Komplett!" (frei nach May udn Johnson). Also zieht endlich den Schlussstrich unter dieses Trauerspiel.

Im Ernst?

Die streiten sich um den Namen? Wir wäre es denn ohne Großbritannien?

Die EU geht viel zu weit.

Die EU geht viel zu weit. Hätten wir die EG behalten, mit allen ihren damaligen Vorteilen, wären die Briten nie auf die Idee gekommen, auszutreten.
Vielleicht gibt es ja in der Zukunft eine europäische Konkurrenz zur EU, die sich auf die Vorteile des freien Handels und des freien Reisens beschränkt, der dann auch Deutschland statt der EU beitreten könnte.

Wieso so kompliziert?

Das neue HQ soll die Ausbildungsmissionen koordinieren, was ist also falsch daran es EUTM HQ zu nennen? Wäre wohl zu einfach und naheliegend.
Da kann man auch nichts mit NATO-Kommandobehörden verwechseln - außer man möchte es auf absurde weise unbedingt, weil das Wort HQ vorkommt...

Die politische Situation in

Die politische Situation in GB ist besorgniserregend.

Eine gespaltene Gesellschaft zwischen Erzkonservativen und einem sehr linken Labourvorsitzendem.

@Pflasterstein

"Das Projekt ist nichts anderes als ein weiterer Schritt auf dem Weg zu den Vereinigten Staaten von Europa"
Und das ist gut so. Wir brauchen also jetzt bald einen europäischen Verteidigungsminister und einen Europäischen Außenminister, der ja praktisch mit der Kommissarin schon vorhanden ist.
Ihr Dank an GB ist völlig daneben.

Ist das euer Ernst?

Ich persönlich denke das wir die EU brauchen und sie die erfolgsversprechenste Vision für unseren Kontinet ist. Aber das hier zeigt die LÄCHERLICHKEIT mit der unsere Politiker die EU bei den Bürgern vergrault haben. Mein Gott, dann nennt es doch Tante Emmas HQ.

um 20:27 von pkeszler

"Und das ist gut so. Wir brauchen also jetzt bald einen europäischen Verteidigungsminister und einen Europäischen Außenminister, der ja praktisch mit der Kommissarin schon vorhanden ist."

Frau Mogherini ist keine Kommissarin. Sie ist "Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik". Bitte Informieren, bevor man Unsinn schreibt.

Aber recht haben Sie. Wir brauchen aber auch nicht nur einen "Hohen Vertreter [...]" für Äußeres und Verteidigung, sondern mindestens noch für Finanzen, Inneres und Justiz.
Sowie evtl noch einen für Wirtschaft und einen für Soziales.
Den Rest kann man ja weiterhin Kommissaren überlassen, die aber meiner Meinung nach nur noch die einzelnen Gesetze in den Ländern harmonisieren sollten - natürlich nach dem jeweils höchsten Vorschriften.

@Eisgebärter Knut

"Frau Mogherini ist keine Kommissarin. Sie ist "Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik". Bitte Informieren, bevor man Unsinn schreibt."
Und Sie meinen, dass es Unsinn ist, wenn man die Funktion von Frau Mogherini falsch beschreibt. Ich danke Ihnen jedenfalls für Ihre sachliche Berichtigung.
Der Minister für Inneres sollte aber bei den einzelnen Mitgliedsländern bleiben. Ich hoffe nun, dass Sie mich nicht wieder richtig stellen.

Die Briten hatten recht zu gehen...

...Jetzt auch noch eine EU Armee (KEINE europäische Armee, denn alle NICHT-EU Mitglieder sind nicht dabei !!)

Immer mehr Zentralismus, immer mehr Molloch. Jetzt auch noch eine Molloch-Armee ? Nein Danke.

Wer kontrolliert denn diese Molloch-Armee ? Ungewählte Kommissare ?

Die Zentrifugalkräfte werden weiter zunehmen. Bei der nächsten schwereren Wirtschaftskrise fliegt die EU auseinander.

Der Wille zur Einsicht, dass es so nicht weitergehen kann mit Zentralismus und Antidemokratismus ist scheinbar NICHT vorhanden. Stattdessen träumt man von einer EU Armee...

Wenn diese EU nicht reformierbar ist wegen der Eigeninteressen geleiteten Partei- und Politeliten, sollte sie in der Tat besser in der Toilette der Geschichte abgespült werden.

Darstellung: