Kommentare

Tja, anderer Leute

Tja, anderer Leute Steuergelder lassen sich gut und einfach ausgeben.

Und das wäre ja auch irgendwie in Ordnung, wenn garantiert wäre, dass das Geld da ankommt, wo es benötigt wird, also insbesondere NICHT bei Diktatoren und/oder Kriegstreibern.

Ist das gewährleistet? Die Vergangenheit deutet eher auf ein "Nein" hin.

geld & hoffnung

es bleibt die hoffnung das herr gabriel tatsächlich ein paar € für humanitäre hilfe für wirklich bedrohte mensch dort lässt.

und zu hoffen bleibt auch das er nicht von waffenlobbyisten auf seiner reise begleitet wird bzw. in dieser richtung auf mission ist.

Man kann nicht jeden retten

20 Millionen vor dem Hungern zu retten sendet die Botschaft, dass 20 Millionen in der EU willkommen sind, wenn sie sich auf den Weg hierher aufmachen. Wenn diese 20 Millionen nicht mal das Geld für Lebensmittel haben, dann mangelt es ihnen wahrscheinlich auch an Geld für Bildung, die EU-Standards entspricht. Warum machen die EU-Regierungen das? Die Frage muß erlaubt sein.

...schluß damit!

Die Geburtenrate liegt in Somalia bei 6-7 Kinder pro Frau. Da muss begonnen werden, auch von den Kirchen! Afrika ist mit Geld nicht geholfen, ganz im Gegenteil!

Dass Hilfe geleistet wird,

Dass Hilfe geleistet wird, finde ich gut, es werden Milliarden in viel sinnlosere Projekte gesteckt. Wollen wir mal hoffen, dass der Großteil des Geldes auch wirklich bei den Notleidenden ankommt, anstatt in irgendwelchen korrupten Taschen zu verschwinden. Ich würde auch Lieferungen von Hilfsgütern (Nahrungsmittel, Kleidung, Medizin, etc.) befürworten.

Hungersnot in Somalia

Hilfe ist richtig bevor sich die ganzen Leute auf den Weg machen ! Richtig wäre aber auch die Hilfen so zu steuern , dass sie auch WIRKLICH bei den Hungenden ankommt und nicht in den Taschen der Falschen landet wie es sonst so oft passiert.

Der endlose Teufelskreis

Viele Menschen -->Übernutzung der vorhandenen natürlichen Ressourcen (Abholzung, Versteppung, Desertifikation, Überfischung etc.) --> Armut, Hunger, Flüchtlingsströme, Ressourcenkriege --> Nahrungsmittelhilfe, Medizin, Brunnen --> noch mehr Menschen, noch weniger Ressourcen, noch mehr Hunger, noch mehr "Hilfe", noch mehr Menschen.

Soll das ewig so weitergehen?

Jede Art von Hilfe sollte mMn mit Maßnahmen zur Geburtenkontrolle verbunden werden. Nur mit einer weltweiten 1-2 Kind-Politik ist die Menschheit und der Planet noch halbwegs zu retten.

wow, wer hätte das gedacht

nicht nur im jemen wird gehungert

Geldverschwendung

Bevor unsere Regierung das Geld, welches 20 Millionen Somalis davor bewahren soll, sich nicht satt essen zu können, an die korrupten Politiker und Regierungsbeamten in Afrika verschwendet, sollte sie dieses Geld doch lieber dafür ausgeben, das Elend in Deutschland zu lindern. Aber vor dem Elend im eigenen Land, vor unserer Haustür, machen wir ja (fast) alle lieber die Augen zu und tun so, als gäbe es das nicht.

Mehr Hilfe = noch mehr Geburten.

In armen Ländern sind die eigenen Kinder die Altersversorgung. Diese gehen dann nach Europa um Geld nach Hause schicken zu können. Ein Teufelskreis. Diese Länder werden immer auf Hilfe angewiesen sein.

Hunger in Afrika

Die unendliche Geschichte, seit Generationen !
Mit wieviel Millionen beteiligen sich eigentlich die reichen Golfstaten --oder kaufen die lieber Panzer ?

Unzureichende "Hilfe"

Was Herr Gabriel da ankündigt ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein - vor allem: Es fehlt an sinnvollen Investitionen, di Somalia ermöglichen, auf eigenen Beinen zu stehen und das Staatswesen so aufzubauen, wie es die Bevölkerung ohne westliche Bevormundung möchte. Noch ist das deutsche Besatzungsregime (BW-Kontigent in den neunzigern) unvergessen. Doch anstelle angemessener Reparationen in stiller Demut zu zahlen, geriert sich Herr Gabriel, als ob das BRD-Regime ein gutes Werk tun würde. Das BRD-Regime sollte sich ein Beispiel an China nehmen, das uneigennützig Unterstützung leistet und den afrikanischen Staaten hilft, auf eigenen Beinen zu stehen. Nicht umsonst ist China ein weitaus gefragterer Handelspartner als etwa deutsche Unternehmen. Das grauenvolle Gedenken an die Gott sei Dank kurze Kolonialzeit Deutschlands hat den Kontinent noch fest im Griff...

@ Jon Schnee

Die Kirchen haben in Somalia nichts zu sagen, Somalia ist ein muslimisches Land. Gerade in den ganzen muslimischen Staaten ist die Geburtenrate extrem hoch. Wie überall nachzulesen ist hat sich die Bevölkerung gerade in diesen Staaten wie Syrien, Irak, Maghreb, Ägypten, Pakistan, Afghanistan etc. seit 1960 verfünffacht und in anderen Staaten sogar verachtfacht wie Nigeria, Jemen, Somalia, Saudiarabien etc.. Das liegt auch z.T. daran, daß dort z.T. bis zu 4 Frauen geheiratet werden dürfen. Rechnen Sie mal bitte diese Zahlen auf Deutschland um, wir hätten bei einer Verfünffachung 400 Millionen Einwohner.
Trotzdem muß diesen Leuten in der akuten Situation geholfen werden, um sie vor dem Hungertod zu retten, da darf die Weltgemeinschaft nicht wegschauen. Alles andere wäre inhuman.

Sinnvoll, wenn es ankommt

Menschen in ihren Heimatländern zu helfen ist viel effizienter als die Durchsetzungsstärksten unter ihnen unkontrolliert nach Deutschland kommen zu lassen. Von dem Geld das ein Flüchtling in Deutschland kostet, kann man in den Herkunftsländern 5 oder mehr Menchen helfen.

Man weiß doch

so langsam,das es nicht gut tut,immer mehr Geld in diese Länder zu pumpen.
Es ist nicht nur mit Essen ab getan.Nein auch Aufklärung und Bildung gehört dazu.Aber solange 90% des Geldes sonst wohin verschwindet,ist jede Hilfe für die Katz.(salop gesagt)
Hier ist endlich Hilfe zur Selbsthilfe angesagt.

Fass ohne Boden

Solange es keinen koherenten Plan für solche Länder gibt, bringt das Geld nichts. Das Geld versickert durch Korruption und Verschwendung und am Ende kommt nichts an.
Das Geld könnten wir genauso gut an Kim Jong Un überweisen für sein ziviles Nuklearprogramm.

Vollkommen deplatziert. Ohne Plan, der auch eine stabile Demokratie garantiert zwecklos. Wann fangen wir endlich an aus der Marshall Plan zu lernen und Hilfe zur Selbsthilfe zur Norm zu machen?

Hauptsache WIR müssen mal wieder helfen

Die feinen Schlippsträger in der Somalischen Regierung, denen geht es gut und tun nichts für ihr Land, aber der deutsche Steuerzahler muss natürlich mal wieder bezahlen, wie auch sonst immer. Es gibt ja nur Dutzende Länder drum herum denen es auch halbwegs gut geht und diese schauen dann weg oder wie? Warum muss immer Deutschland helfen, warum?

um 14:25 von Peter

um 14:25 von Peter Kock:
"
Richtig wäre aber auch die Hilfen so zu steuern , dass sie auch WIRKLICH bei den Hungenden ankommt [..]
"
oft gegangener Weg:
ein Staat stellt Hilfszahlungen zur Verfügung
-> Geld landet bei der UNO in einem Fond,für die Verwaltung werden ca. 10% einbehalten

UNO gibt eine Projektausschreibung aus:
z.B. "Hungerhilfe Somalia" - darauf bewerben sich mehrere internationale Hilfsorganisationen (HO) mit Vorschlägen - eine erhält den Zuschlag & behält 10-12% als "Aufwandsentschädigung" ein

Diese gibt das Geld an eine nationale (z.B. somalische) HO oder an ihren nationalen Ableger weiter
- weitere 10-15% werden einbehalten

Das übrig gebliebene Geld wird an lokale Hilfseinrichtungen verteilt,die dann den Hungernden helfen - diese behalten ebenfalls 10-15% von der Ursprungssumme (für die Kosten (Helfer/Miete/etc.) ein.

Aufgrund lokaler Gegebenheiten (korrupte Politiker,Schutzgeld,etc.) sind von ihrer erhaltenen Summe oft 10-20% Verlust - ca. 50% landen am Ziel

"Nur mit einer weltweiten 1-2

"Nur mit einer weltweiten 1-2 Kind-Politik ist die Menschheit und der Planet noch halbwegs zu retten."

Den Planeten würde es wahrscheinlich am ehesten retten, wenn die Menschheit auf einen anderen Planeten umsiedelt oder, wonach es im Moment eher aussieht, selbstverschuldet ausstirbt.

Haben Sie die Geschichte vergessen? Afrika wurde und wird ausgebeutet und klein gehalten. Wenn man dem Kontinent wirklich helfen will, muss man unter anderem die Subventionspolitik abschaffen. Geld für Nahrungsmittel hilft nur für den Moment. Der Kontinent könnte sich auch selbst helfen, selbst Lebensmittel herstellen, selbst die Bevölkerung versorgen - wenn das die weltweiten Machthaber denn auch wollen würden.

Und da glauben Sie es ist eine Lösung, wenn wir mit weiteren Zwangsmaßnahmen wie Geburtenkontrolle wieder einmal Regeln diktieren für Menschen, die gar nicht unser Lebenskonzept teilen?

Gut gemeint,

aber unter dem Strich langfristig völlig sinnlos. Die Gelder werden zum großen Teil in die Taschen von einigen Stammesfürsten und Machthabern fließen ohne einen Nutzen zu erzielen.
Handelsabkommen der EU welche nicht nur zum einseitigen Vorteil gewisser Herrschaften abgeschlossen werden würden, sondern fair ausgehandelt wären ein Anfang.
Und ohne strukturelle Hilfe vor Ort und der anhaltenden Bevölkerungsexplosion in vielen dieser Regionen, wird uns das noch sehr teuer zu stehen kommen, die bisherigen Migrationsbewegungen Richtung Europa sind noch relativ kleine Vorboten, da werden sich noch viele auf den Weg machen, sehr viele.

Wie lange schon

und wieviel Entwicklungshilfe zahlt die Welt seit Jahrzehnten nach Afrika und was hat das genutzt, um eine afrikanische Solidarität zu begründen. Der Kontinent (die dort Verantwortlichen) muss sich fragen lassen, ob er sich nicht längst in der Hängematte eingerichtet hat und bei Bedarf nach der bewährten Welthungerhilfe schreit. Afrika hat alles, Bodenschätze, Landwirtschaft, Tourismus, Menschen freilich zuviel, aber die "Herrschenden" verkaufen lieber die eigenen Möglichkeiten an Investoren aus der restlichen Welt und nehmen in Kauf, dass die Folgen ihre Landsleute ausbaden. Fluchtursachen müssen die afrikanischen Staaten in erster Linie schon selber beseitigen. Das Geld dafür kriegen sie seit jeher, aber wir schauen zu, wie es in anderen Kanälen versandet.

"Wir sind bereit, das

"Wir sind bereit, das mindestens zu verdoppeln"

Hört sich toll an, aber wie wäre es mit:

"Wir finanzieren die UNHCR auskömmlich"

Krieg und Hunger. Nothilfe

Krieg und Hunger. Nothilfe für durch Krieg verelendete Menschen ist schwierig - die Hilfe wird selbst zur Waffe, denn die Verteilung hängt vom Wohlwollen der jeweiligen Kriegspartei ab, und die sehen den Hunger der 'feindlichen Bevölkerung' mit Gleichgültigkeit, wenn nicht sogar mit Genugtuung. Deshalb ist die Frage berechtigt, vor der Zusage von Hilfe und auch vor dem Sammeln von Spenden : wen und mit welcher Wahrscheinlichkeit wird die Hilfe erreichen?

Ein Witz?

Deutschland will Hilfsgelder für den Jemen erhöhen, weil die Bevölkerung auch durch den Krieg dort hungert - und einen Tag vorher war Merkel beim Urheber dieses Hungers und Krieges - Saudi Arabien - und verspricht dort quasi militärische Unterstützung?!
Das ist ganz schlechter schwarzer Humor!

@Terrerts Zitat: "Es ist eine

@Terrerts
Zitat: "Es ist eine Frage der Menschlichkeit und eine Maßnahme um zusätzliche Flüchtlinge zu verhindern, dass sollte jeden Cent wert sein.
Die Entwicklungshilfe sollte vielmehr erhöht werden, um die Menschen am Gehen zu hindern."

Sie müssen bedenken, dass aus den 20 Mio, die man heute versorgt in 30 Jahren 60 Mio werden, die dann wieder Hunger haben. Und sie müssen bedenken, dass dadurch Bauern ihr Land aufgeben und an Ausländer/Konzerne verkaufen, weil die Nahrungsspende die Preise für Nahrungsmittel dort so niedrig halten, dass eine Familie mit Acker, die täglich 10h hart auf dem Feld arbeitet, genauso viel zu Essen hat, wie eine Familie, dessen Eltern keine Arbeit haben und nur von Spenden leben. Viele verkaufen daher ihr Land an Ausländer um einmal etwas mehr Geld zu haben als andere, was auch wieder schnell ausgegeben ist.
Geschenke sind das unlukrativste Geschäft überhaupt ... für beide Seiten.

das allererste was man tun sollte ist,...

dort mal endlich wirklich alle waffen einzusammeln...auch das letzte rostige langmesser...
notfalls mit härtester gewalt...
als zweites dann ne konsequente juristische aufarbeitung aller verbrechen...
ansonsten läuft jegliche humanitäre aktion nur ins leere, weil man in wirklichkeit nur die kriegsparteien oder sogar genozide unterstützt...

Nigeria ist ein ölreiches

Nigeria ist ein ölreiches Land. Die Regierung könnte mehr für ihre Bevölkerung tun, wenn sie denn wollte. Langfristig hilft nur den Frauen bei der Familienplanung zu helfen. Sexuelle Selbstbestimmung muss das Ziel sein. Reine Hungerhilfe ist zu kurz gedacht und verschärft das Problem mittelfristig noch eher.

@Werner40

"Reine Hungerhilfe ist zu kurz gedacht und verschärft das Problem mittelfristig noch eher."

Korrekt. Wenn die Lebensmittel kostenlos eingeflogen werden: wer kauft dann noch das Huhn vom Bauern zu einem anständigen Preis?

um 17:31 von Werner40

"Nigeria ist ein ölreiches Land. Die Regierung könnte mehr für ihre Bevölkerung tun, wenn sie denn wollte."
Ohne die monumentale Korruption, die in Nigeria herrscht, irgendwie in Zweifel ziehen zu wollen, ist es aber dennoch nicht so, dass der Export von Öl genug Geld einbringen kann, um eine grosse Bevölkerung aus der Armut zu ziehen. Nigeria hat 182 Mio. Einwohner, der Ölpreis liegt bei ca. 50 u$ pro Fass und Nigeria lässt ca. 2,3 Mio. Fass pro Tag exportieren, pro Jahr also ca. 840 Mio. Wenn man annimmt, dass pro Fass ca. 15 u$ an den Staat gehen, wären das ca. 12, 6 Mia. u$ insgesamt und grosszügig gerechnet 70 u$ pro Einwohner und Jahr. Damit könnte man, auch wenn dieses Geld tatsächlich komplett ans richtige Ort käme, keine Wunder vollbringen.

kommentar von indigen

Ganz meine Meinung. Es wäre jetzt auch mal an der Zeit, Herr Gabriel, eine wirkliche Steuerentlastung dem eigenen Volk zugute kommen zu lassen, anstatt fremden Ländern ständig irgendwelche "finanziellen" Hilfen anzubieten, die dann wahrscheinlich irgendwo auf dem Weg dorthin versickern oder, schlimmer noch, für die Bewaffnung von irgendwelchen Gruppierungen verwendet werden. In Deutschland gibt es immer mehr Menschen, die von ihrem Lohn nicht mehr wirklich leben können ohne ausgegrenzt zu sein. Immer mehr Deutsche müssen sich mit Hilfe von Zweit- bzw Drittjobs über Wasser halten..... Ich bekomme langsam eine Stinkwut auf die ständig leeren Versprechungen seitens unserer Politiker, die sich ja ach so toll bei diesen zugesagten Hilfen an arme Länder vorkommen u. wahrscheinlich meinen, sie sind der einzige Heilsbringer. Ganz nach dem Motto "wir tun doch alles". So funktioniert das nur leider nicht. Wir Bürger sind nicht doof! Die Wahlen werden es zeigen....

Verursacher zur Kasse bitten.

Werte Frau Merkel.
Wie wäre es, wenn sie die Saudis für die Menschenrechtsverletzunge dort zur Kasse bitten?
Ich denke es hat keiner etwas dagegen, wenn sie die Länder die diese Sauerei zu verantorten haben auch die Kosten tragen lassen.

Teufelskreis der Hilfsgelder

Wird in den afrikanischen Krisenländern ein Flüchtlingscamp eingerichtet, passiert immer das Gleiche.
Tausende lassen ihre kärgliche Landwirtschaft im Stich und ziehen in die Camps, denn dort haben sie ein besseres Leben als in ihren Dörfern, die ärztliche Versorgung ist besser, die Nahrungsmittel und Trinkwasserversorgung größtenteils sichergestellt, und die Kinder können meistens noch in eine Schule gehen.
Inzwischen haben sich manche Camps zu regelrechten Städten entwickelt, die schon Jahrzehnte bestehen, obwohl die eigentliche Hungersnot längst beendet ist. Die Geburtenrate in den Camps verdoppelt sich außerdem.
Das ist die traurige Wahrheit dieser verfehlten Politik der Hilfsgelder, die immer erst fließen, wenn bereits tausende gestorben sind.
Für nachhaltige Hilfe müssen andere Konzepte her.

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