Ihre Meinung zu: US-Präsident Trump und sein gespanntes Verhältnis zu den Medien

29. April 2017 - 10:34 Uhr

Wer ihm widerspricht, wird beleidigt, unliebsame Berichte sind für ihn Fake News - seit Nixon gab es keinen US-Präsidenten, der den Medien so feindlich gegenüber stand wie Trump. Von Martin Ganslmeier.

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Kommentare

"..Informationen die Währung einer Demokratie..."

Hm, es heißt aber auch "Wissen ist Macht und nichts wissen macht auch nix" ... wie man z. B. an Herrn Trump sieht.
Dumm nur, dass gleichzeitig auch gilt, Wahrheit und der Glaube daran, dass wir sie erfahren können, ist die Substanz der Aufklärung. Wer letztere durch pure Schindluderei aushöhlt, höhlt auch die gemeinsame Basis des Menschsein aus.

Mag sein, das im Kriege die Wahrheit zuerst stirbt und mag auch sein, dass wir uns in einem mehrfachen Krieg befinden (dem der Klassen, dem der Zivilisationen, dem gegen unsere innere und äußere Natur) und das die Wahrheit deshalb gar keine Chancen haben darf - aber genau darum sollte zumindest die "freie Welt" doch ringen, dass der Wahrheit zumindest Chancengleichheit zukommt.

Hoffnung

Die ist, das die Wahl in 18 Monaten den Stand-Up Comedian im Weißen Haus, einen Rüffel erteilt.

Naja,

die Medien stehen Trump ja auch kaum freundlich gegenüber. Noch nie wurde ein US Präsident von vornherein so von den etablierten Medien unter Beschuss genommen.

Da sollten sich beide Parteien mal an die jeweils eigene Nase fassen.

Wahrheitsliebende Medien

Herr Ganslmeier Sie schreiben, Trump bevorzuge rechte Medien. Dann ist er ja das Gegenstück zur deutschen Medienwelt, in der sehr gerne links angehauchte Medien im Vordergrund stehen. Mir ist egal, welche Medien wer bevorzugt. Ich bevorzuge keine spezielle politische Ausrichtung, sondern informiere mich politisch "links" und "rechts".

Nicht alles, was in den Medien steht, egal, welche politische Ausrichtung sie haben, kann unvereigenommen akzeptiert werden. Häufig fällt mir dazu ein, daß eine weiße Wand auch als solche bezeichnet werden kann. Berichtet wird dann aber oft (leider), die Wand sei nicht schwarz.

"Freie" Medien ?

Der Begriff "freie Medien" trifft korrekterweise nur auf das Internet zu, wo jeder praktisch "frei" Fakten und Meinungen verbreiten darf. Ansonsten gehört jedes Medium irgendwem, der die verbreiteten Fakten und Meinungen beeinflusst. Und natürlich müssen Medien wirtschaftlich bestehen, z.B. können wirtschafts-kritische Artikel die Werbeeinnahmen gefährden.

Trump hält sich seine eigenen Medien mit Fake-News und bestellten Meinungen - so eine Art persönliche BILD-Zeitung. Das ist für Amerika in dieser Form eine neue gefährliche Tendenz. Denn bisher war staatliche mediale Repression nur bei anderen Autokraten und Diktatoren üblich.

In Deutschland haben wir zum Glück die von der Wirtschaft unabhängigen öff.rechtlichen Medien, denen man bei Fakten und Meinungen durchaus trauen kann. 70% der deutschen Medien gehören Bertelsmann und Springer - beide Duzfreunde von Kohl. Ihre Medien sind praktisch konservative "Parteizeitungen" - allen voran die BILD-Zeitung!

Der Meister " der Fake News "

Der Meister " der Fake News " hat was gegen dieselben?? Vielleicht kriegen die Wähler ja doch noch mit, was das für einer ist. Und wenn nicht : armes Amerika und arme Welt
( wenn es die Welt dann noch gibt ) .

Bedeutung der Medien

"Wenn ich zu wählen hätte zwischen einem Volke mit einer Zeitung und ohne eine Regierung – und einem Volke mit einer Regierung, aber ohne eine Zeitung, – so würde ich mich unbedingt für Ersteres entscheiden!"
(Thomas Jefferson)

Dem ist nichts hinzuzufügen!

Journalisten sind auch nur Menschen

Werden Journalisten verbal angegriffen, dann schlagen sie zurück. So wie es die meisten Menschen tun, wenn sie kritisiert werden. Ich glaube nicht, dass die betroffenen Journalisten abstreiten, dass sie Aktionen von Trump bevorzugt negativ bewerten, um eine negative Stimmung gegen Trump zu erzeugen. Rache befriedigt.

Ob Mr. Trump als nächstes Wikipedia abschaltet?

Da gibt es vielleicht auch fake news, aber alle bemühen sich nach bestem Wissen und Gewissen um die Wahrheit. Und es gibt öffentliche Kontrolle.

@ mündig12

"Noch nie wurde ein US Präsident von vornherein so von den etablierten Medien unter Beschuss genommen."

Was zum Beispiel daran liegen könnte das sich noch nie ein US Präsident sich so entblödet hat wie Herr Trump... Und die hatten schon gruselige!

aus dem Artikel

>>Die "New York Times" hat im letzten Quartal 2016 über eine viertel Million neue Digital-Abos verkauft.

Auch die "Washington Post" erfreut sich steigender Nachfrage. Stiftungen zur Förderung von Investigativ-Journalismus verzeichnen Spendenrekorde und Informationssendungen in Radio und Fernsehen steigende Einschaltquoten.<<

Schön und beruhigend, dass Trumps Offensive gegen die Medien offenbar das Gegenteil von dem erzeugt, was er möchte.

@KU Tatsächlich?!

Sie schreiben: "Dann ist er ja das Gegenstück zur deutschen Medienwelt, in der sehr gerne links angehauchte Medien im Vordergrund stehen."

Deshalb zitiert die TS in den letzten Jahren (zu meinem Ärger) wohl auch immer häufiger aus der BILD oder der BamS, die ja für ihre Nähe zur Linken bekannt sind, so wie auch der 'Focus' zur linken Kampfpresse gehört -
allerdings nur, wenn man so weit am rechten Rand steht, dass einem die ganze Welt links erscheint.

In Deutschland stellen die Abonnenten die Printmedien und die Nutzeranalysen die Sender in den Vordergrund.
Glücklicherweise kann kein Präsident, keine Kanzlerin und kein Pressesprecher darüber eine Entscheidung treffen.
Schröder hat das als Bundeskanzler durch ein Interviewboykott mal vergeblich mit Axel Springer-Blättern versucht - weil sie ihm wohl zu rechtslastig berichteten.

Deshalb gestatten Sie mir, Ihre Behauptung in den Bereich der nicht belegbaren Verschwörungstheorien einzuordnen.

Trump missachtet die Pressefreiheit - höchste Zeit fuer Sanktion

Zu dem hier von Trump - den ich nur noch Trumpeltier nenne:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-journalisten-medien-101.html

Wer ihm widerspricht, wird beleidigt, unliebsame Medienberichte sind für ihn Fake News - seit Nixon gab es keinen US-Präsidenten, der den Medien so feindlich gegenüber stand wie Trump.

Nein, unliebsame Berichte sollte sich ein us-Präsident mal ganz deutlich zu Herzen nehmen und mal in sich gehen und mal seine eigene Politik ueberdenken! Mit solchen Berichten bekommt er nämlich den Spiegel vorgehalten. Und es zeigt sich, dass Trump NICHT gewillt ist, in selbigen - also in den Spiegel - zu gucken und seine eigenen Fehler einzusehen. Trump missachtet die Pressefreiheit und dafuer spätestens sowie auch fuer diesen Raketentest gehören die USA schärftens von der UNO sanktioniert!

Was Trump hier macht geht gar nicht

Was Trump hier macht:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-journalisten-medien-101.html

Spicer steht unter großem Druck. Denn nicht nur die White House-Korrespondenten hören ihm zu, sondern auch sein Chef. Trump lasse regelmäßig kleine Zettel in die laufende Pressekonferenz reichen, berichten Insider. Damit Spicer seine Sicht der Dinge mit noch mehr Nachdruck vertritt.

geht gar nicht! Trump sollte endlich auch mal andere Meinungen respektieren und einsehen, dass er es ist, der die Welt derzeit massiv auf den Schlips tritt. Beispiel Nordkorea: was die USA dort treiben, hat mit Verteidigung NULL und NICHTS mehr zu tun, sondern ist eine offene Drohung auch gegen China und gegen Taiwan. Und sowas ist allerschärfstens zurueckzuweisen. Auch hier muss die UNO einschreiten und die USA - weil die USA zusammen mit England + Frankreich + Israel + Russland - zur Gefahr fuer diese Welt geworden ist - einhegen und eindämmen...

Dass hier ist ein klarer Verstoß gegen die Pressefreiheit

Und auch dass hier:

Unter Trump geben rechtskonservative Medien wie Breitbart News und Fox News den Ton an. Spicer macht es Spaß, die alten Platzhirsche zu übergehen.

ist absolut klarer Verstoß gegen die Presse- und Informationsfreiheit sowie gegen die Meinungsfreiheit die im Internationalen Recht geschuetzt ist:

https://www.zivilpakt.de/meinungsfreiheit-3359/

Und damit tritt Trump - als Vertreter der USA - internationales Recht mit Fueßen und ist dafuer zu sanktionieren!

Außerdem hat auch das evangelikale Network

Stattdessen darf das von evangelikalen Christen geschätzte "Christian Broadcasting Network" harmlose Fragen stellen. Oder Lokalreporter von Zeitungen aus der Mitte des Landes, die per Skype zugeschaltet werden und wissen wollen, wann wieder mehr Ölpipelines gebaut werden dürfen.

das Recht, Fragen zu stellen. Aber der Traum nach mehr Ölpipelines wird sich aus Klimaschutzgruenden und Umweltschutzgruenden NICHT erfuellen.

Sind denn Facebook, YouTube und Twitter keine Medien?

"seit Nixon gab es keinen US-Präsidenten, der den Medien so feindlich gegenüber stand wie Trump."

Trump steht doch lediglich einigen klassischen Medien kritisch gegenüber.

Trump will offensichtlich seine Meinung ungefiltert verbreiten. Das geht am ehesten mit den sogenannten Neue Medien.

Diese sind inzwischen eine ernsthafte Konkurrenz für die klassischen Medien geworden. Die letztlich, wie jede Konkurrenz zum Vorteil für die Nutzer (Kunden) ist. Sie können sich sehr viel direkter, zu geringeren Kosten und umfangreicher informieren. Und das ist gut so!

Nutzen nicht inzwischen auch die klassischen Medien die neuen Möglichkeiten?

Feindlichkeit besteht in beiden Richtungen

"seit Nixon gab es keinen US-Präsidenten, der den Medien so feindlich gegenüber stand wie Trump." Und seit Nixon gab es keinen US-Praesidenten dem die Medien so feindlich gegenueber standen wie Trump. Die Angst die hier bei vielen Foristen besteht, dass die Pressefreiheit eingeschraenkt wuerde ist nur das, Angst. Tatsaechlich wird niemand mundtot gemacht, niemand wird eingesperrt und ich habe im Gegensatz zu Obama (2013, AP und James Rosen von Fox News) noch von niemand gehoert der ausspioniert wurde. Wenn Trump wegen der Einschraenkungen durch den Kongress und die Justiz (in ersten Instanzen, noch nicht durch das oberste US Gericht) nicht so viel erreichen kann wie er will, wird er als unwirksam erklaert. Wenn er etwas durchsetzen kann ist er ein Diktator.

An alle us-Zeitungen: hört auf damit Trumps Luegen zu verbreiten

Und bei dem hier:

Reporter-Legende Carl Bernstein, der den Watergate-Skandal aufdeckte, forderte die Medien auf, Lügen als Lügen zu bezeichnen. Doch nicht alle folgen ihm wie die "New York Times" oder die "Washington Post". Das "Wall Street Journal" empfiehlt, von "Unwahrheiten" oder "falschen Fakten" zu sprechen, weil niemand wisse, ob Trump mit Absicht lüge.

fordere ich auch die New York Times, die Washington Post, das Wallstreet Journal und alle anderen us-Zeitungen auf, Luegen auch als solche zu benennen! Luegen muessen klargestellt werden und aus der Welt geschafft werden. Sowas ist ebenfalls Wahlkampfmanipulation.

Außerdem sehe ich es so, dass hier Breitbart, Foxnews und solche Sender mit Absicht Luegen verbreiten. Gleiches gilt fuer CNN. Beispiel: diese drei hochillegalen Irak-Kriege oder noch so viele Beispiele mehr. Von daher an alle us-Zeitungen: hört auf, Trumps Luegen zu verbreiten!

Zu Ethik und Moral im Beruf

Als ich bei der Post jobbte, war den langjährigen KollegInnen jeder Brief heilig. Fiel einer mal versehentlich herunter und z.B. hinter einen Schrank, wurde der sofort weggeschoben, der Brief dann sorgfältig aufgehoben und verwahrt. Liegenlassen gab es nicht.
Ein Beispiel von Berufsethos.

Solch starken Berufsethos gibt es auch bei Journalisten. Als die FAZ mal vor der Wahl stand, einen launigen Kommentar über eine britische Automarke zu veröffentlichen und damit vom deutschen Mutterkonzern dieser Marke alle Anzeigen zu verlieren, veröffentlichte sie den Artikel, obwohl den Herausgebern und der Redaktion klar war, dass danach der PKW-Anzeigenmarkt einen deutlichen finanziellen Einbruch erleben musste.
Im Journalismus gibt es natürlich auch schwarze Schafe, wie überall, doch gehen Sie davon aus, dass die weit überwiegende Zahl ihren Beruf sehr ernst nehmen.
Anders habe ich es nur selten erlebt.

Dies als Antwort auf die Kommentare, die auf eine wirtschaftliche Abhängigkeit anspielen.

@ Jefferson

"lieber Zeitung ohne Staat als Staat ohne Zeitung" (Th. Jeffersson) ... Sie wählen also lieber die BILD-Zeitung als unseren freiheitlich-demokratischen Staat? Sie vergessen: Jede Zeitung gehört jemandem, die meisten gehören Bertelsmann, Springer, Murdoch!

Nebenbei: Th. Jefferson war einerseits Gründungsvater der USA und Mitautor bei den Menschenrechten (nur für die Weißen): Aber er besaß 500 Sklaven - und natürlich Sklavinnen ... da haben Sie einen würdigen Vorkämpfer für die "Freiheit" zitiert.

Auch vor den klassischen Medien

macht die Weiterentwicklung nicht halt. Man benötigt, dank des Internets keinen Druckerpresse, keine Rundfunkanstalt mit tausenden Mitarbeitern mehr oder Lehranstalten, um zu informieren, Meinungen zu äußern, Wissen zu verbreiten. Diese Entwicklung zieht sich durch alle Bereiche. Davon sind nicht nur Medien betroffen.

Tom Goodwin, ein Manager von Havas,  bemerkte: Das weltgrösste Taxiunternehmen (Uber) besitzt kein einziges Taxi, das weltgrösste Beherbergungsunternehmen (Airbnb) besitzt kein einziges Hotelzimmer, die weltgrösste Medienplattform (Facebook) produziert selbst keine Inhalte. Mit 13 Mitarbeitern hatte Instagram einen höheren Marktwert als Kodak mit 6500, Snapchat mit 600 Mitarbeitern hat einen höheren Marktwert als die Deutsche Bank mit 100 000.

Fazit: Werte verschieben sich. Was heute noch als wertvoll erachtet wird, ist morgen schon weniger oder nichts mehr wert. Auch das ist nicht neu. Es hat dazu geführt, dass die Lebensqualität der Menschen sich verbesserte.

Qualität und Unabhängigkeit der Medien sinkt weltweit

Nicht nur die Qualität des Boulevard-Journalismus der Bildzeitung oder des privaten Fernsehens sinkt im Niveau sondern auch ehemals seriöse Medien wie die öffentlich rechtlichen Sender und die Qualität der Tageszeitungen. Die Medienschaffenden befinden sich in einer Blase, in der Informationen die nicht den Interessen der Eigentümern der Medien entsprechen, herausgefiltert werden.

Günter Grass kritisiert die "Gleichschaltung der Medien". Meinungsvielfalt, so der Literaturnobelpreisträger, ist die Grundvoraussetzung für Demokratie.

Trump greift die Kritik von Grass auf und fundiert sie. Es seien korrupte Strukturen des Establishment die die einseitige und parteiische Berichterstattung im Sinne der Superreichen bedingt.

Die gesamtgesellschaftliche Ächtung des Boulevard sowie die deutliche Anhebung der Qualitätsstandards, sowie die New York Times dies mit dem Ausbau des Korrespondentennetzes macht, können die Glaubwürdigkeit der Medien erhöhen.

Was sind...

eigentlich "freie Medien"? Die TS sollte diese Frage genau beantworten und vorab, der bloße Hinweis auf Denis Yücel genügt da nicht! Erstaunlich ist für mich jedenfalls, daß ich da bisher keine Hinweise auf den Einfluß von Ivanka Kushner bemerkt habe - eher das Gegenteil!

"Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein

auf sie." (Johannes 8,7)

Rahim Taghizadegan, Rektor des Scholarium, Wien, er lehrt auch an der University for Applied Sciences, schreibt zur Entwicklung, wie sie sich jetzt vollzieht: "Doch der Begriff Arbeitskraft deutet – wie auch Arbeitsplatz – auf einen gravierenden Denkfehler hin. Dieser Denkfehler führte schon in der Vergangenheit zu den Wahnideen der Maschinenstürmer. Wirtschaftlicher Wohlstand entsteht durch Befreiung von den Beschränkungen menschlicher Kraft und statischer Gegebenheiten.
Bislang entstanden für eingesparte Kräfte und verschwundene Plätze stets unzählige neue Möglichkeiten, menschliche Kreativität und Schaffenskraft im Dienste des Nächsten besser einzusetzen."

Das gilt auch für die Medien. Die etablierten Medien sollten sich darauf einstellen und die neuen Möglichkeiten nicht versuchen zu bekämpfen und überwiegend Schlechtes dort suchen. Denn Fehlerfrei sind sie ja auch nicht. Wird diese Entwicklung aufgehalten, ist das zum Nachteil für alle.

Meinung für Millionen, mit geringem Aufwand zu produzieren

Das sorgt für Meinungsvielfalt. Auch Meinungen, die nicht im Hauptstrom zu finden sind, werden einem großen Publikum zugänglich. Und das ist gut so. Denn - Ludwig von Mises folgend - vollzog sich aller Fortschritt der Menschheit stets in der Weise, dass eine kleine Minderheit von den Ideen und Gebräuchen der Mehrheit abzuweichen begann, bis schließlich ihr Beispiel die anderen zur Übernahme der Neuerung bewog.

Und was die Unabhängigkeit der klassischen Medien anbelangt, so bieten doch insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien ein gutes Beispiel für Abhängigkeiten. "Öffentlich-rechtlich bedeutet letztlich, dass der Staat die Finanzierung der Fernseh- und Radiosender besorgt, was diesen eine Neutralität gegenüber der Politik von vornherein versperrt: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing, weiß der Volksmund." (Andreas Tiedtke)

Während diese bisher Meinungskorridor aufzeigten, in welchem der Wahlbürger sich einordnen darf, beginnt dieser Korridor sich zu erweitern.

@ku

dem schliesse ich mich gerne vollumfänglich an. ich kann das nur nicht in so schöne worte kleiden

Wird schon werden

Es gibt nur eine Wahrheit! Die Wahrheit! Was Trump "Fake-News" nennt ist die Interpretation seiner Handlungen durch die Presse. Wer ständig falsch interpretiert wird, hat ein Problem damit, sich verständlich auszudrücken. Ich bin fest davon überzeugt, dass er die Presse schon bald bauchpinseln wird. Er ist zwar unmoralisch, aber nicht dumm. Ständig schlechte Presse hat noch kein Politiker überlebt, außer er schafft sie ab.

Trump Fan´s

Wenn ich so die Beiträge lese, vermisse ich in letzter Zeit doch sehr die vielen, vielen Trumpverherrlicher, auf die ich mich immer so gefreut habe.
Wo sind die denn alle hingekommen? Dass das etwas mit Lernfähigkeit zutun haben könnte scheint doch eher unwahrscheinlich.

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