Kommentare

Eine airline weniger. Was

Eine airline weniger.
Was wird schon passieren? Das ist nur gür die Angestellten blöd. Den Rest der Welt betrifft das nicht.
Solange ich billiger durch die welt fliegen kann, als durch Deutschland mit dem zug zu fahren, hält sich mein Mitleid in grenzen.

Also mich wundert es nicht dass keiner die haben will

Also ehrlich gestanden wundert es auch mich keinen Strich, dass niemand so eine Pleite-Airline haben will. Lufthansa hat selbst genug Probleme und will sich völlig zu recht keine neuen weiteren Probleme aufhalsen. Richtige Entscheidung von Lufthansa.

Und auch Air Berlin - die ja selbst bei Etihad untergekrochen ist weil sie selbst Probleme hat - wird einen Teufel tun und sich diese Pleite-Airline auflasten. Pleite & Pleite verträgt sich nicht. Von daher bräuchte es hier fuer Alitalia was großes globales und zahlungsfähiges. Denn der Kauf einer Pleite-Linie wird die Bilanz stark belasten und dass kann nur eine Airline abfedern, die gut im Geld steht, ein globales Netz hat und auch genug Geld hat um die Mitarbeiter zu bezahlen. Da sehe ich nur ausländische Airliner wie Quantas, Emirates, Air Kanada. Die drei wären eigentlich die einzigen die sowas abfedern könnten.

Von daher sehe ich leider - so traurig es ist - keine großen Chancen fuer Alitalia.

Warum ich keine Chance mit KLM/Air France sehe

Auch in einer Fusion mit KLM/Air France sehe ich fuer Alitalia keine Chance, weil eben gerade KLM/Air France selber finanziell zu angeschlagen sind, TuiFly ist zu klein und könnte dass nicht stemmen, Condor ist auch nicht solvent genug und an einen us-Airliner möchte ich persönlich - nach den ganzen Vorfällen jetzt bei United - die Alitalia nicht verhökern. Das wäre das Letzte was ich selbst denen zumuten möchte.

Mir wäre es lieber, wenn Alitalia mit einem Airliner zusammenginge, der einen guten Ruf in der Welt hat und seine Mitarbeiter ordentlich nach Tarif bezahlt und auch ein globales Netz fuer Fluege hat damit Alitalia wieder Wind unter die Tragflächen bekommen könnte.

Krise bei Alitalia

kein Poblem, nicht verzagen Draghi fragen.
Der hilft doch vielleicht auf dem Umweg über die ital. Regierung durch den Ankauf von neu aufzulegenden Schuldverschreibungen.
Ist ein Gedankenspiel.........

Da hilft nur noch eine

Da hilft nur noch eine Verstaatlichung von Alitalia mit Hilfsgeldern von der EU. Es sei denn, Berlusconi möchte sein Geld bei Alitalia investieren.

Warum sollten LH oder

Warum sollten LH oder Norwegian auch die Verträge der Mitarbeiter übernehmen, die nicht bereit waren, für die Rettung ihres Unternehmens auf Gehalt zu verzichten?

Übernahme durch Gewekschaften

Als Retter in der Not könnten doch mal die Gewerkschaften einspringen.
Die wissen doch wie es geht.
Dann hätten sie auch die Möglichkeit mal gerechte Löhne und Gehälter zu bezahlen.

Abwickeln

Für den Markt wäre es die beste Alternative, die überschuldete Airline abzuwickeln. Die Überkapazitäten sind nun mal da und man muss sie ja irgendwie abbauen. Die Gläubiger könnten dann auch gleich bezahlt werden. Nur für die Arbeitskräfte wäre es traurig, aber nicht zu ändern. So ist der Markt eben.

Sehr gut

Das passiert dem Personal nur zu Recht!
Wer sich dagegen stemmt zu helfen, sollte asap seinen Job verlieren
Perfect*freu

14:39 von blubber2

Zitat:
"Als Retter in der Not könnten doch mal die Gewerkschaften einspringen.
Die wissen doch wie es geht.
Dann hätten sie auch die Möglichkeit mal gerechte Löhne und Gehälter zu bezahlen."

Eigentlich eine super Idee - ich fürchte nur, die Airline wäre eine Stunde später "am Boden".

Das geschähe den Mitarbeitern

Das geschähe den Mitarbeitern recht. Wer sich gegen Reformen sträubt, muss lernen, mit den Konsequenzen zu leben.

Auch mit sehr viel Geld so nicht zu retten

"nachdem die Belegschaft vor wenigen Tagen einen bereits ausverhandelten Sanierungsplan abgelehnt hatte"

Da steckt das ganze Dilemma der Italienischen Wirtschaft drin.

Es haben sich mittlerweile so viele Unternehmen die Finger verbrannt wenn sie in Italien, aber auch in Frankreich und erst recht in Griechenland ein bestehendes Unternehmen übernommen und versucht haben es zu sanieren. Das macht kein vernünftiger Unternehmer/Investor mehr.

Wenn dieses Unternehmen verkauft werden soll, muss irgendjemand (der Staat) sehr, sehr viel Geld mit auf den Tisch legen, damit sich das jemand antut, sonst ist auch der große Einstieg in den Italienischen Markt das nicht wert.

Von vielen Osteuropäischen Ländern wissen wir, dass es nach der Wende fast immer erfolgreicher war ein neues Unternehmen in diesen Ländern zu gründen als ein bestehendes zu übernehmen und weiter zu betreiben. Das ist in Südeuropa aber beides viel problematischer.

Wann geht es IT so schlecht, dass man da mal was ändert?

Reformunfähig

Ich kann nicht beurteilen ob die Ablehnung des Sanierungsplans durch die Arbeitnehmer legitim begründet war.

Der Fall Alitalia bestätigt jedoch zumindest vordergründig das sich hartnäckig haltende Image eines reformunwilligen und -unfähigen Italiens.

Der arme Vatikan....

Die Airline die, die Päpste nutz(t)en geht Richtung Insolvenz. Würde eine Übernahme durch den Vatikan helfen.....Pilgerreisen dann zu Sonderpreisen.

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