Ihre Meinung zu: Festnahme im Fall BVB: Ermittler gehen von Einzeltäter aus

21. April 2017 - 13:05 Uhr

Die Bundesanwaltschaft hat nach der Festnahme eines Tatverdächtigen bislang keine Anhaltspunkte für Mittäter bei dem Anschlag auf den BVB. Der Mann werde dem Haftrichter vorgeführt. Es gibt noch offene Fragen.

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Kommentare

Auf boerse.ard.de...

...sagen Sie "Nach Informationen von boerse.ARD.de sind im fraglichen Zeitraum sogar 60.000 Optionsscheine im Frankfurter Handel erworben worden, und zwar je 15.000 Stück mit den Kennnummern DG7MN5, DGQ1VU, DGM51Y und DGQ1VV. Das war auffällig, weil diese Papiere sonst nur an der auf Privatanleger spezialisierten Stuttgarter Handelsplattform Euwax gehandelt werden."

Dann stellt sich doch die Frage wer die anderen Werte gekauft hat? Hat der Täter (hat 15.000 Optionen gekauft) vielleicht anderen davon erzählt und diese haben gedacht reich zu werden und vergessen dass Sie Mitwisser sind und der Polizei keine Hinweise gegeben haben? Was passiert mit der/den Person(en) die auch diese Optionen gehandelt haben? Und wer sind diese Personen???

Das ist Kapitalismus der

Das ist Kapitalismus der widerwärtigsten Ausprägung.

Schon wollten viele deisen

Schon wollten viele deisen anschlag den Rechten zu ordnen. Siehe da ein Kapitalverbrechen!
Deshalb betonte ich lasst die Polizei in aller Ruhe ermitteln.
Und siehe da nun war sie erfolgreich,wie auch schon in anderen Fällen.

"....gehen von Einzeltäter ..." Tolles Ergebnis..

sofern sowohl die Beschaffung des Sprengstoffes, als auch der Bombenbau und die Sprengung an sich, wie es erst klang, fachlicher Fertigkeiten erhöhter Qualität bedurfte, ein Teufelskerl, der das alles allein bewältigt, der sollte (nach verbüßter Strafe) vielleicht Ausbilder im Heer werden.

Ich finde es erstaunlich,

Ich finde es erstaunlich, dass man den Mann fassen konnte. Habe ich das jetzt morgens früh nur herbeigeträumt oder wirklich irgendwo gelesen, dass der eigentliche Tip von anderen Aktienanlegern kam, die verdächtige Käufe bemerkt haben (sehr risikoreiche Papiere).

Wie dem auch sei, ein gutes Zeichen, dass man mit sowas nicht durchkommt. Aus 78.000 hätte man rasch 1 Millionen machen können bei einem Put. Aber dass die Aktien bei einem Anschlag reagieren finde ich andererseits wiederum sehr fragwürdig, seltsam, einladend für Verbrecher, die vielleicht irgendwann klüger vorgehen und nicht erwischt werden.

@10:56 von xerxes64

Also eine andere Geschichte bitte!

Sie setzen beim Täter zu viel Intelligenz voraus. Alleine die Auswahl der BVB-Aktie, bei der der Optionshandel normal bei Null liegt, ist schon außergewöhnlich dumm. Verstanden wurde offenbar lediglich der Mechanismus von Optionsscheinen - ohne irgendwelche Hintergründe.

Es ist aber tatsächlich so, dass es diese Transaktionen gab und zwar (fast) NUR am 11.4. (der von Ihnen genannte gehört dazu) und man ohne WISSEN um einen bevorstehenden Kurssturz sein Geld auch gleich hätte das Klo runter spülen können.

Dennoch passen die Stückzahl und die im Raum stehende Summe von 78T € nicht zusammen. So ein Schein wäre sehr tief im Geld würde nicht besonders viel bringen.

Ich dachte wirklich,

ich hätte schon alles erlebt, aber eine ganze Fußballmannschaft wegen knapp 4.000.000 Mio. Euro töten zu wollen, macht selbst mich sprachlos...............

Da eröffenen sich

Terrororganisationen ja völlig neue Finanzierungsmöglichkeiten. Zur Zeit kann also quasi jedermann eine Feuerversicherung auf MEIN Haus abschließen. Der bekommt dann Geld wenn es bei mir Brennt. Kapitalismus ...

Gefängnistür zu und Ende der Vorstellung

Gehen Sie in das Gefängnis (für Ihre beiden nächsten runden Geburtstage), begeben Sie sich direkt dorthin, gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie keinen Gewinn ein.

An sich löblich, dieses Thema

An sich löblich, dieses Thema nun offen zu diskutieren. Auch nach dem 09/11 gab es massive Spekulationen auf u.a. die beteiligten Fluggesellschaften und Waffenfirmen.

Überhaupt, wer die Möglichkeit sieht sehr viel Geld mit Optionen zu verdienen, der nutzt die Chance. Wer durch Zufall unfassbar reich werden will, ist hoffnungslos verloren... Will sagen, alle Kurse sind manipuliert !!! Wenn auch innerhalb von Grenzen die eingehalten werden.

versuchter Mord?

Wir hatten das Thema schonmal bei den Typen, die bei einem illegalen Straßenrennen jemanden totgefahren haben. Damals war das Urteil sehr umstritten, weil die Raser ja "nur Rennen fahren wollten, und den Tod nicht beabsichtigt, sondern lediglich in kauf genommen hätten."

Zum Glück sah das Gericht dies anders, denn auch dieser Täter hätte Tote wohl nur hingenommen, nicht aber beabsichtigt.

Deswegen freue ich mich darüber, dass immer mehr Gerichte einen etwas moderneren Mordbegriff annehmen, und immer häufiger jene, die mit gemeingefährlichen Mitteln und mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Tod von Menschen hinarbeiten (Splitterbomben, 120km/h+ in der Innenstadt) wegen Mord oder Mordversuch angeklagt werden.

Alles in allem ein ziemlich widerliches Motiv, auf das die Polizei in Zukunft ein Auge haben sollte. Tut sie dies nicht, entgeht ihr womöglich in einigen Fällen das Motiv, und darüber dann auch der Täter.

Gut so!

Dann kann dieses Thema ja endlich bald abgeschlossen, und wieder zur Tagesordnung über gegangen werden.

Die Dummheit

fängt der Unkenntnis hinsichtlich Börsengeschäften an: Wenn jemand so hoch gegen die Bank wettet, setzt diese alles dran, die Wette nicht zu verlieren. Sie hat jede Menge Kapital, um die Aktie so lange zu kaufen, bis sie nicht mehr fällt. Die Mär, dass man aus 1-Cent-Optionsscheinen in großen Mengen, letztlich ein paar Millionen machen kann, ist völlig schwachsinnig. In dem Moment, wo die Bank im "Kreishandel" (d.h. mehrere Banken verkaufen sich die Aktien gegenseitig, eine Art Ringtausch) die Aktien kann sie deren Kurs so manipulieren, dass sie entgegen der Wette des Käufers steigt und der Optionsschein wertlos verfällt. Wegen dieser Kreishandelsgeschäfte sind etliche Banken bereits verklagt worden. Jedenfalls zahlt die Bank keine Millionen an "Kleinanleger" aus. Wenn kein Kreishandel, dann sinnt sie eben auf andere Möglichkeiten, die Wette zu gewinnen. Insofern ist bereits da große Unkenntnis und grenzenlose Blauäugigkeit beim Attentäter zu erkennen.

60000 Puts

aber der Täter hatte angeblich nur 15000, also könnte es doch Absprachen gegeben haben. Es gibt doch unzählige Foren, in denen man solche Verabredungen treffen kann.

Einzeltäter?

Nach den vielen russischen Manipulationen und Angriffen auf westliche Institutionen und Wahlen sollte man mögliche Russland-Kontakte des Attentäters zumindestens nicht ausschließen. Der Aktiendeal könnte schließlich genauso der Ablenkung dienen wie die Bekennerschreiben.

die wettmafia hat es da leichter

die bedroht oder erpresst einfach einen spieler oder den schiedsrichter. dann werden die wetten im internet platziert. beliebt sind auch spiele unterklassiger liegen. da reicht oft schon eine tracht prügel vorher und nicht, wie in südamerika oft eine kugel

Ein wahres Wort!

Wie sagte gerade ein ARD-Terrorexperte im RBB?
"Was lehrt uns dieser Fall? Der Erfolg war nur möglich, weil sich die Ermittlungen von Anfang an nicht nur auf eine Richtung konzentriert haben."
Das setzt, wie uns andere (internationale) Fälle aber zeigen, den Willen voraus, tatsächlich in ALLE Richtungen ermitteln zu wollen, oder zu dürfen.

Grausam

Wie verquer muss man sein, um so etwas zu planen... Wenn ich mich recht erinnere, gab es im Zusammenhang mit 9/11 auch verdächtige Finanzgeschäfte.
Zum Glück hatte der Täter keinen Erfolg mit seinem perfiden Plan, wurde aufgrund seines teils sehr dilettantischem Verhalten ermittelt und wird nun der Justiz überstellt.

Es könnte auch eine " False

Es könnte auch eine " False Flag Operations" nach, FC Bayern verliert gegen Hoffenheim, des FC sein, um den BVB nicht nur in der Bundesliga Tabelle auf einen anderen Platz ganz sportlich zu verweisen. Andererseits könnte auch der so "Ermittelte" intensiv Soros Investment`s positiven Cash Flow empirisch mit „Mr. Dax“ Analysen und dem Rubel Rollkommando gen Westen zielführend als psychisch dekadent obsolet … ! Mal “ Dortmund“ , nicht das Casino Hohensyburg, auf der Radar nehmen. Satire Ende!

@14:02 von spashco

Wenn jemand so hoch gegen die Bank wettet, setzt diese alles dran, die Wette nicht zu verlieren. Sie hat jede Menge Kapital, um die Aktie so lange zu kaufen, bis sie nicht mehr fällt.

Bis die Bank reagieren kann, ist es schon zu spät. Und selbst wenn, bleibt die Frage, ob die Bank überhaupt gegen den Trend wetten will – speziell bei einem plötzlichen Ereignis, bei dem keine Zeit für eine Analyse bleibt.

Außerdem ist es so, dass es ja normalerweise eine Vielzahl von Optionen auf den selben Basiswert gibt, die auch noch gegensätzlich laufen (Call/Put). Die Bank gewinnt und verliert also sowieso immer gleichzeitig. Die Kunst ist, ihre Produkte so aufzulegen, dass mehr gewonnen als verloren wird.

"keine Anhaltspunkte für Mittäter"

"Die Bundesanwaltschaft hat nach der Festnahme eines Tatverdächtigen bislang keine Anhaltspunkte für Mittäter bei dem Anschlag auf den BVB."

OK, 60.000 exakt an diesem Tag verkaufte unsinnige Puts, von denen der Täter nur 15.000 kaufte, sind also kein Anhaltspunkt?

Die Käufer der Puts lassen sich durch die Polizei problemlos feststellen. Es geht dann nur noch darum, eine Mittäterschaft (oder Mitwisserschaft, was ähnlich gravierend wäre) zu beweisen. Aber hier von "keine Anhaltspunkte für Mittäter" zu sprechen erschließt sich mir nicht. Einen deutlicheren Anhaltspunkt als diesen kann man sich eigentlich kaum vorstellen.

Was ist mit manchen Menschen los?

Nur wegen Geld nimmt man in Kauf das Menschen zu schaden kommt ich verstehe die Menschheit nicht mehr. Soweit sind wir schon gekommen.

Nicht eine Frage

sondern viele Fragen zum Taeter, der Polizei und den Geheimdiensten, der Finanzwirtschaft usw.
Sergey W? Russen haben aber einen Vatersnamen noch, der hier doch nicht etwa runterfaellt? Unsere Goldstuecken konnte man dies dann doch nicht unterschieben? Fragt sich woher der Russe-Deutscher das Geld hatte? Also doch ein Gutverdiener? Schiefgelaufen, warum ist der eigentlich noch im lande gewesen und nicht schon in Russland, zumal sicheren Russland. Liefern ja auch nicht aus. Fragen ueber Fragen ...

@14:06 von thahnberlin

Nach den vielen russischen Manipulationen und Angriffen auf westliche Institutionen und Wahlen sollte man mögliche Russland-Kontakte des Attentäters zumindestens nicht ausschließen.

Doch, sollte man. Zumindest der Börsenpart der Aktion war dermaßen dumm und dilettantisch, dass man die Beteiligung eines Staates getrost ausschließen kann.

Depotabsicherung ok, Spekulation nicht

Privatanlegern sollte der Kauf von Put Optionsscheinen verboten werden, wenn die Puts nicht der Depotabsicherung dienen! Es gibt keine Ethik im Kapitalismus: In der Finanzkrise haben Hedge Fonds und Investoren einen Reibach gemacht indem sie auf fallende Kurse setzten und durch die Marktbewegungen selbst einen Sogeffekt auslösten, der die Kurse tatsächlich fallen ließ. Beim Versuch der feindlichen Übernahme von VW durch Porsche schoss der Kurs der Vorzugsaktien damals so in die Höhe, das Verkäufer von Kaufoptionen (also bestimmte Banken) beinahe Pleite gegangen wären. Und immer wieder gibt es Insiderhandel, oft aus dem börsennotierten Unternehmen heraus. Warum ein Fußballverein börsennotiert sein sollte, erschließt sich mir überhaupt nicht !

Analysieren

14:39 von cowboy8
wird die Bank das sicher nicht, das erledigt der Hochfrequenzhandel von alleine.
Auf Knopfdruck kann jeder normale Laie beispielsweise bei nahezu jedem Broker oder Börsenprogramm sehen, wie das Put-Call-Verhältnis gewichtet ist.

@14:43 von AHerkel

OK, 60.000 exakt an diesem Tag verkaufte unsinnige Puts, von denen der Täter nur 15.000 kaufte, sind also kein Anhaltspunkt?

Vielleicht hat er auch 60.000 selbst gekauft, was weiß ich. Es geht hier um Optionsscheine im Cent-Bereich, also um weniger als 1.000 € je 15.000 Stück.

Der Täter ist kaum anders...

...als Menschen die Kriegsaktien kaufen und dabei zusammen mit dem Gewinn den Sie machen auch die Tötung von weitaus mehr Menschen als der Attentäter in Kauf nehmen... der Mann hat sich einfach an der Finanzindustrie einen Beispiel genommen... von daher wird es Zeit den Banken dieser Welt sehr genau auf die Finger zu schauen, das sind ebenso Kriminelle wie der Attentäter, auch wenn diese nicht direkt aber über Ihre Geschäfte Menschen auf dem Gewissen haben, sondern erst wenn deren Aktienemmitenten mit Ihren Assets Ihre Waren verkaufen und andere damit Menschen töten...

Profiler

Was denn nun? Ich habe dieses Forum verfolgt. Es war ein Rechter, Linker oder Islamist. Ihr lagt alle falsch! Entschuldigt euch.

@Am 21. April 2017 um 13:00 von Top Taupe

Zitat: "Der Täter war also vermutlich materiell motiviert.
Frage: Ist das jetzt noch Terror?
So ganz ohne Allah und IS?"

Nein.
Für mich (und auch das BKA) gilt eine Gewalttat erst dann als ein Terrorakt, wenn damit ein politisches Ziel verfolgt wird und/oder mittels Terror und Gewalt eine gesellschaftliche/politische Veränderung gewaltsam herbeigeführt werden soll.

Ein Gewalttat mit dem Ziel, sich an der Börse zu bereichern, ist folglich nicht als Terroranschlag zu klassifizieren.

Zitat: "Ein bisschen Putin steckt ja drin!
Schließlich ist der Festgenommene je nach Quelle "Russlanddeutscher" oder sogar "Deutsch-Russe"

Unterlassen Sie doch einfach einmal alle unsachlichen Kommentare. Dann könnte man anfangen, Sie ernst zu nehmen.

"Dieses Mal war es zwar kein Muslim, aber ansonsten sind ja quasi alle Terroristen Muslime, nicht wahr @El Chilango?"

Nicht ganz. Richtig ist, dass fast alle Terroristen Muslime sind, wie ich ja auch richtigerweise dies mit einer Quelle belegt habe.

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