Kommentare

Träumer-Populistin

Die "denk Elite" geht dahin, wo am meisten verdient wird und das ist nicht der Staat.
Was sich die Politiker alles einfallen lassen so vor den Wahlen.
Wahnsinn!
Nach der Wahl, alles vergessen.
Schwarze Null oder mehr Abgaben.

Ohne Buerokratie bitte.

Innovationsunterstuetzung fuer kleinere und mittlere Unternehmen ist prinzipiell und gerade in Deutschland eine gute Sache. Zu befuerchten ist, dass ein Grossteil dieser Gelder die Buerokratie frisst, sowohl beim Staat als auch in den Unternehmen. Die Trennung der Personalkosten in der Praxis nach Innovation und nicht Innovation, die Berechnung am Staat und die anschliessende Kontrollbuerokratie des Staates und dann vielleicht ein Wartezeit von mehreren Jahren bis zur Zahlung, wirkt abschreckend. In der Einfachkeit und Schnelligkeit wird der Erfolg liegen.

wer nicht weiter weiß , gründet einen Arbeitskreis

Die "Strategischen Innovationszentren Deutschlands" existieren längst. Nämlich unsere guten Universitäten.
Die meisten aller Innovationen ( inklusive Medikation ) wurden und werden dort erforscht , erfunden und dann oft privat angeeignet.
Wenn also die Ausstattung der Universitäten den Anforderungen an die Massen der Studierenden angepasst werden, die Forschungsgelder unbürokratisch auch für "Neues = Innovation" vergeben werden, braucht man kein zusätzliches , gut dotiertes Gesprächskränzchen.
Nötig sind ganz einfach exzellente Unis .

Positiv

Das Positive an der Entwicklung ist, dass der Mittelstand gefördert wird.

Der Staat, das sind wir alle...

und das Geld des Staates ist unser Steuergeld. Nun.. "unser" ist vielleicht etwas zu oberflächlich. Einkommenssteuer und Mehrwertsteuer machen einen Großteil dieses Geldes aus, also die Steuern, die überwiegend von kleinen und mittleren Einkommen bezahlt werden, nicht von den großen Unternehmen und Reichen. Die nutzen die von uns allen bezahlte Leistung und Infrastruktur weit überdurchschnittlich, zahlen aber kaum etwas dafür.

Und, sicher, Investitionen in Forschung sind nicht das Dümmste, was man mit dem Geld machen kann. Nur: Wir finanzieren ohnehin schon viel Forschung für die Unternehmen, ohne, dass sie die so entstehenden Gewinne im nennenswerten Maßstab mit uns teilen.

Besonders in der biologischen Forschung entwickeln hochausgebildete PHDs mit dem Gehalt einer Reinigungskraft einen Mechanismus zur Bekämpfung tödlicher Krankheiten nach dem anderen. Verdienen tun weder sie, noch wir, die wir das Ganze finanzieren, sondern nur die großen Pharmariesen.

aha, eine Denkfabrik

wie in den USA. Hoffentlich denken Sie sich dann nicht auch aus - wie man die menschheit reduzieren kann - wie man Proteste und Kriege in anderen Ländern provozieren kann um deren Resourcen zu stehlen in dem man dann dort einmarschiert!

So wie Georg Friedmann Pläne schmiedet bei
STRATFOR:

Milliarden für Innovationen ...

Geplant ist demnach eine staatliche Denkfabrik ! Wer wird dort denken ? Die Politker vielleicht ? Das wäre eine gute Idee
und wäre gut für das Land und für alle Planungen generell. Es geht ja vorwärts....

Eine richtige Entscheidung.

Angesichts der Tatsache, dass ein Industrieland wie Deutschland in Forschung und Entwicklung keinesfalls abgehängt werden darf, ist der Plan von Frau Zypries ohne Einschränkung richtig.

Hört sich doch gut an

Frisches Blut und neue Ideen, hoffentlich diesmal nicht aus dem vermieften und ziemlich gut vernetzten Personal-Fond der Deutschland AG. Ausserdem werden wir doch jetzt auch jede Menge Investitionskapazitäten frei haben, nach dem einer der, leider noch, Zahlungsempfänger im höheren Mrd-Bereich p.a. sein Status als "Entwicklungsland" demokratisch aufgegeben hat.

Eine gute Idee...

...aber viel zu wenig Geld.
Statt der Armee noch 2 Milliarden mehr zu geben, sollte man das Geld auch in die Zukunft investieren.

Gerechtigkeit für alle ?

Sicherlich ein interessanter Beitrag vor dem Hintergrund der von SPD angeschobenen Gerechtigkeitsdebatte ob jetzt auch die Milliardenentlastungen für die Arbeitnehmer folgen. Oder sollten sich diese als heiße Luft des Wahlkampfes entpuppen

Innovationen

kann man nicht befehlen oder gar fordern. Neue Entwicklungen sind mit viel Arbeit und ausprobierens zu schaffen. Das geht nur mit ausreichend Zeit. Forschung geht nicht am Fließband.

endlich mal "Innovationen"

Nun gut, es ist (Vor-)Wahlkampf und man wird sehen, was hiervon bei irgendeiner nachfolgenden Regierung übrig bleibt, aber: immerhin hat sich überhaupt einmal jemand dieses Themas angenommen, denn es kann ja nicht immer nur um Flüchtlinge, Steuergerechtigkeit, Bundeswehretat oder außenpolitisch sehr weit entfernte Themen gehen (so wichtig das alles sein mag, für den Augenblick einer Meldung und etwas mehr). Unsere Zukunft hängt jedoch alleine von Innovationen ab, doch dazu gehört jetzt nicht unbedingt eine "staatliche Denkfabrik" als allererste Maßnahme, sondern mehr "Innovationsmanagement" an den akademischen Einrichtungen (Stichwort Patentierung vor Publizierung). Innovationen können nicht von oben herab "geplant" oder gesteuert werden, das hatten wir doch schon einmal hinter einem eisernen Vorhang. Freiheit zum Ausprobieren und Scheitern dürfen ohne Makel, das sind die viel wichtigeren Elemente, die sowohl Infrastruktur wie auch Gesellschaft meinen.

Juhu, noch mehr Steuergeld

Juhu, noch mehr Steuergeld wird in private Hand umverteilt.
Warum müssen überhaupt Unternehmen Leute ausbilden, lasst doch den Staat die komplette Ausbildung übernehmen, damit der Unternehmer nur noch Profit von der ausgebildeten Fachkraft hat....

eine Denkfabrik ...

o ja, ich kann sie mir schon vorstellen, die Denkfabrik. Die wird so aussehen wie andere Fabriken auch. Da gehen morgens Leute hin, arbeiten (denken) und abends müde wieder nach hause.

Und irgendwo in einem entzückenden Büro sitzt einer, der "lässt" denken. Der denkt selber genau so viel, wie die Manager bei VW Autos zusammenschrauben oder der Vorstand der deutschen Bank am Schalter arbeitet.

Das ist dann ein Leistungsträger. Der muss dafür, dass andere denken, richtig fett Kohle kriegen. Sonst geht er nämlich ins Ausland.

Wer das vor der Wahl nicht mehr umsetzen kann (oder muss) ..

....der kann vieles an Ideen auf den Markt bringen!
Vorschläge wofür man Geld ausgeben kann haben viele. Und diese Ideen sind ja teilweise auch ganz gut. Nur fehlt dabei eigentlich immer die Aussage woher dieses Geld kommen soll. Denn wer für bestimmte Zwecke mehr ausgibt muss dieses Geld an anderer Stelle kürzen oder neue Schulden machen!
Dafür fehlen dann aber leider die Ideen bzw. Vorschläge.

Frau Zypries die in der rot/grünen Koalition als Justizministerin die Verjährungsfrist für die Finanzierung von Schrottimmobilien zum Schutz der Banken und zum Schaden der Verbraucher eingeführt hat kann hier leicht Vorschläge machen, denn sie muss diese ja vor der Wahl im Herbst nicht mehr umsetzen!
Und danach wohl auch nicht, denn ich kann mir kaum vorstellen dass sie dann wieder als Ministerin in Frage kommt. Da drängen ja auch bei der SPD einige jüngere Politiker nach die nach der Wahl an die gut bezahlten Posten heran möchten.

Ja ist denn schon wieder

Ja ist denn schon wieder Wahltag?
Wo all diese Milliarden herkommen ist mir zwar immernoch ein Rätsel aber in diesen Bereich sicher gut investiert.

"Strategische Innovationszentren Deutschlands"

haben wir doch bereits, oder wie würden wir die Aufgaben der "Stiftung für Wissenschaft und Politik" definieren? Die SWP ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts, das den Bundestag und die Bundesregierung in Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik berät.

Wozu also eine zweite, um eine Gegenmeinung einzuholen? Die könnte man beim in Kiel ansässigen "Institut für Sicherheitspolitik" bekommen.

@ 10:39 von hammer
Absolute Zustimmung! Danke!

Frau Zypries bitte helfen Sie mal Frau Merkel

Eine echte Innovation wäre es wenn die CDU
endlich Bundesweit antritt und Bayern
endlich von den Stammtisch Amigos befreit.

Ein gesundheitsförderndes Alkoholwerbeverbot
wird es mit der CSU niemals geben :-)

Wenn das Geld wirklich für

Wenn das Geld wirklich für Forschung und Entwicklung verwendet wird, finde ich es sehr sinnvoll, es ist eine Investition in die Zukunft.

¦Die Wahlversprechen von heute

;Steuerliche Anreize, Subventionen, Klientelismus;

.... sind die Steuern von morgen.¦
Abraham Lincoln

@ 12:13 von Karl Klammer

Sie schreiben:
"Ein gesundheitsförderndes Alkoholwerbeverbot
wird es mit der CSU niemals geben :-)"
*
Das stimmt, denn das würde gegen die bayerische Verfassung verstoßen wonach Bier ein Grundnahrungsmittel ist ;-)
Da kann wohl leider auch Frau Zypries nicht helfen!

Innovationen?

Eher wohl eine weitere Sprechblase im Wahlkampf. Wer bezahlt das alles? Sozialisten haben nie Probleme damit gehabt, anderen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Ergebnisse, auch in Deutschland, sehen wir täglich.

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Auf was für Ideen man kommt wenn es um

Wählerstimmen geht. Entwicklung und neue Produkte kann man nicht per Verordnung und sonstigen politischen Denkspielen anordnen. Führt doch wieder den halben Steuersatz für Patente ein die in Deutschland entwickelt und ausgewertet werden, wäre die beste Wirtschaftsförderung. Und mit Sicherheit erfolgreicher und günstiger wie diese Gedankenspiele.

Diese Blauäugigkiet

der Frau Zypries ist schon bewundernstwert. Die Frau weiß doch selbst nicht, wo sie das Geld hernehmen soll. Die privaten Banken zeigen sich von der spendabelsten Seite ??
Die KfW hat auch nur einen bestimmten Kreditrahmen, auch wenn dieses Haus dem Bundesfinanzministerium unterstellt ist!
Also müssen die privaten Investoren angesprochen werden. Die werden natürlich auch nach dem "Sieb-Verfahren" vorgehen, um nicht selbst abzustürzen. Auch wenn die Ideen mancher Ideengeber am Anfang recht plausibel und nachvollziehbar erscheinen, kann es auch auf einmal nicht weitergehen, weil die Konkurrenz schneller war. Das Geld ist weg und die öffetlich-rechtlichen Banken werden ihre Kredite abschreiben müssen "Bad-Bank" Davon müsste doch die Frau Zypries Kenntnis haben von der Commerzbank, wie eine Bad-Bank funktioniert!! ImErgebnis muss festgehalten werden, dass es nur eine Wahlpropaganda ist, wie auch immer vor Wahlen. Dazu gesellen sich noch die hohen Behördenhürden. Da braucht man auch keine

Noch mehr Einmischung des Staates in die Marktwirtschaft?

"Mit einem Milliarden-Reformpaket will Wirtschaftsministerin Zypries Innovationen in Deutschland fördern."

Das sollte sie lieber privaten Venture-Capital Unternehmen überlassen. Die wissen besser wo es sich lohnt in innovative Unternehmensgründungen zu investieren. Bürokraten in den Ministerien, die sich in aller Regel nie auf einem freien Markt behaupten mussten, verfügen einfach nicht über genügend Kenntnisse. Sie sind viel zu weit vom Marktgeschehen.

@10:36 von bitterepille

"Der Staat, das sind wir alle..."

Der Staat, dass ist die Regierung mit ihrem Heer an öffentlich Beschäftigten.

Franz Oppenheimer (1864 – 1943) schreibt dazu: Der Staat "ist seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach auf seinen ersten Daseinsstufen fast ganz eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äussere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hatte keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger". Daran hat sich im Laufe der Jahrhunderte nichts geändert. Es geht um Ausbeutung.

Und da das so ist, hat sich der Staat als erstaunlich unfähig in wirtschaftlichen Dingen erwiesen, die den Wohlstand der Bürger mehren. Wozu natürlich auch Innovationen beitragen. Daher sollte sich der Staat auch aus dem Wirtschaftsgeschehen heraus halten.

Der Staat gibt Geld

weniger effizient aus als private. Daher sollte die Förderung von Innovationen auch in der privater Hand bleiben.

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