Kommentare

Kindergarten

Tabak ist nachweislich ungesund und führt gar zum Tod, kann man das nicht ganz verbieten? Ach sorry, ich vergaß das dann aber einiges an Steuern und Einnahmen flöten gehen würde und man eventuell länger Rente zahlen muss? Gut das Schauspiel, um die angebliche Besorgnis der Gesundheit soll man sich ruhig weiter antun.

völliges Unverständnis

Es geht wohlgemerkt nicht darum das Rauchen zu verbieten sondern darum das nicht noch mehr Geld damit verdient werden soll.
Lobbyarbeit sollte viel deutlicher offengelegt werden damit man die Motivation der gewählten (gekauften) Politiker durchschauen kann.
So offensichtlich wie in diesem Fall ist es leider selten.

manische Volkserziehung

ist das eigentlich der Aktivitätsnachweis irgendwelcher Hinterbänkler die sich profilieren wollen?
Und wo nicht CDU/CSU da ist die SPD restriktiver Regularienmahner mit turnußmäßiger Sorgenrhetorik

Der Tabak

Das sind mir ja eigenartige Leute, diese Politiker! Laut gegen das Rauchen streiten und es verteufeln, aber im Hintergrund Milliarden Euro an Steuern einnehmen! Und vor allem, die glauben doch nicht etwa, das ein eingefleischter Raucher sich durch diese Bilder vom Rauchen abhalten lassen würde. Ich kenne da ein paar Männer, die den Zigarettenkonsum als Reaktion sogar gesteigert haben!

Bissl extrem @ Hackonya2

Wo wollen sie dann bitte eine Grenze ziehen?
Es gibt etliche andere Substanzen die wir täglich zu uns nehmen, welche ebenfalls schädlich sind. Nehmen wir mal den Alkohol als Beispiel oder auch Substanzen wie Zucker, fetthaltige Nahrung oder viele chemische Zusatzstoffe, von denen wir nicht einmal ausreichend wissen wieviele Tote dadurch jedes Jahr zu beklagen sind.
Letztlich muss man dem Menschen ein Maß an Selbstbestimmung schon zugestehen.
In ihrer Welt der "Verbote" möchte ich auch nicht leben, denn alles in Maßen zu genießen muss nicht unbedingt schaden.

@Hackonya2

Mit dem selben Argument könnte man auch Zucker und Alkohol verbieten: Beides führt zum (frühzeitigen) Tod oder zu enormen gesundheitlichen Schäden, genau wie Tabak -- **wenn man nicht verantwortungsvoll damit umgeht**.

Einem Zucker/Alkohol/Tabak-Junkie interessieren weder Verbote noch abschreckende Bilder. Was m.M.n. wirklich helfen würde wäre ein stärkerer Fokus auf Suchtprävention durch psychologische Bildung in der Schule, z.B. ein Schulfach "Alltagspychologie", welches u.a. Anti-Stress-Methoden schult.

re totenkopf75

"Das sind mir ja eigenartige Leute, diese Politiker! Laut gegen das Rauchen streiten und es verteufeln, aber im Hintergrund Milliarden Euro an Steuern einnehmen! "

Fänden Sie es konsequent, wenn Tabak nicht mehr besteuert wird, damit der Staat keine Einnahmen aus "Lastern" generiert?

11:43 von totenkopf75

Zielgruppe der "Ekelbilder" sind ja auch nicht Bestands-, sondern Neuraucher. Mich haben die Bilder auch nicht abgeschreckt, Sucht ist schließlich Sucht, daran ändert auch ein Bild nichts.
Hinsichtlich neuer Raucher gibts es meines Wissens über die letzten Jahre aber durchaus Fortschritte, weshalb ich ein Werbeverbot durchaus begrüßen würde. Botschaften wie "Liberte toujours" oder "sein kein Maybe" können Jugendliche durchaus zum Rauchen animieren.

Viel spannender finde ich diesen Satz. - Tabakwerbung erzeuge Sucht, betonte Schmidt. "Da gibt es für mich auch keinen Unterschied zwischen Tabak und Cannabis." -
Was hat Cannabis bitte mit Werbeverboten für Tabakwaren zu tun?

@ 11:43 von totenkopf75

Sie schreiben:
"Und vor allem, die glauben doch nicht etwa, das ein eingefleischter Raucher sich durch diese Bilder vom Rauchen abhalten lassen würde. Ich kenne da ein paar Männer, die den Zigarettenkonsum als Reaktion sogar gesteigert haben!"
*
Na ja, jeder hat das Recht seinem eigenen Körper zu schaden wo er nur kann. So lange er dabei andere Menschen nicht belästigt soll es mir egal sein.
Aber als ehemaliger Raucher (30 Jahre lang jeden Tag 40 bis 50 Zigaretten) weiß ich wie gut es tut dieses Laster los geworden zu sein.

Dass dieser CSU-Minister die Traute hat die eigene Fraktion zu kritisieren finde ich richtig gut! Denn er hat vollkomen Recht, man sollte alles tun um Werbung für solch schädliche Produkte zu verhindern.

Vor allem Jugendliche lassen sich durch Werbung stärker beeinflussen und wenn diese Werbung weg ist kann das helfen weniger Jugendliche zum rauchen zu verführen!

Ende März hat die Association of European Cancer Leagues die Tobacco Control Scale 2016 veröffentlicht (siehe tobaccocontrolscale.org). Bewertet werden die Verhältnisse in 35 europäischen Staaten. Deutschland belegt einen beschämenden vorletzten Platz!

Auf der anderen Seite erfährt man bei Lobbycontrol, dass der Tabakkonzern Philip Morris von 2010 bis 2015 544.000 Euro in Form sogenannter "Sponsoring-Gelder" an Union, SPD und FDP gezahlt hat.

Was hier passiert, ist ein gesundheitspolitischer Skandal!

No-Brainer

Die Entscheidung für das Werbeverbot für Tabakartikel ist eigentlich ein No-Brainer.

Rauchen hat nur negative Seiten:

- Es macht süchtig
- Es macht krank (nicht nur die aktiv Rauchenden, sondern auch passiv Rauchende), belastet das Gesundheitssystem und lässt die Raucher weniger effektiv und weniger produktiv arbeiten. Es kann sogar tödlich krank machen.
- Es verringert die männliche Potenz und sorgt für weniger Geburten.
- Es stinkt und lässt die Kleidung anderer Menschen stinken
- Der Qualm reizt die Augen
- Es kostet Geld.

Noch nie hat mir irgendein Mensch einen positiven Aspekt des Rauchens nennen können. Wenn etwas, wie das Rauchen, so massiv negative Effekte hat auf das menschliche Leben hat, so sollte man für etwas wie Tabakartikel, die als positiv beworben werden, aber in Wahrheit nur negative Auswirkungen haben, ein absolutes Werbeverbot verhängen, per Gesetz. Und zwar schleunigst und sofort!

Union macht Politik für Lobbys, nicht für Menschen!

Hammer, dass Schmidt seine eigene Fraktion so öffentlich kritisiert! Und richtig!

Die Union zeigt mal wieder, dass sie Politik für Lobbys macht und nicht für die Menschen!

Schluss mit Tabakwerbung!

Mit welchen Argumenten

halten diejenigen Politiker eigentlich gegen die Gesundheit des eigenen Volkes, sprich der Wähler??
Jeder, der den Tabakkonsum fördert, macht sich mitschuldig am Elend und Tod vieler Menschen und deren Familien! Es gibt KEIN EINZIGES haltbares Argument FÜR'S Rauchen! Läßt ja schon tief blicken über die "Qualifikation" einiger Politiker ... absolut unwählbar!!

Ein Werbeverbot ist ein gutes Verbot

Werbung ist nichts anderes als privatisierte Propaganda. Mach dies, mach das, kaufe dieses, kaufe jenes, vertraue uns und alles wird gut. Der Werbebranche insgesamt täte eine Wegrationalisierung/Verschlankung ganz gut. Es ist ein relativ unproduktiver aber auch kostspieliger Wirtschaftszweig dessen kultureller und künstlerischer Wert durch die zugrundeliegende Absicht ein Produkt zu verkaufen äußerst gering ist. So fällt mir beispielsweise zu Zigarettenwerbung, um die es hier ja geht, keine nennenswerte ein. Häufig handelt es sich um ein Plakat mit übergroßer Abbildung einer Zigarettenschachtel. Wer würde das ernsthaft vermissen?

"Auf der anderen Seite

"Auf der anderen Seite erfährt man bei Lobbycontrol, dass der Tabakkonzern Philip Morris von 2010 bis 2015 544.000 Euro in Form sogenannter "Sponsoring-Gelder" an Union, SPD und FDP gezahlt hat."

Nein, ist das wirklich wahr? Das würde ja heissen, dass .... nee, die Vertreter zum Wohle des Volkes sind doch keine ... - nee, hier in Deutschland doch nicht? Das würden schon die Parteivorsitzenden nie zulassen!

Außerdem

geht der Nichtraucherschutz (von Lobbyisten gerne aufreißerisch "Rauchverbot" genannt) hier in D-Land viel zu zögerlich voran - muß sich die große Mehrheit der Wähler (die Nichtraucher nämlich) wo man geht und steht noch immer von irgendeinem rauchenden Suchtkranken ständig die Atemluft verpesten lassen?? Sogar in den eigenen Wohnungen durch rauchende Nachbarn - mit welcher Berechtigung überhaupt?!!
Liebe Politiker: Wir werden diejenige Partei wählen, die den STRENGSTEN Nichtraucherschutz anpeilt!!
Und damit stehen wir beileibe nicht alleine da!

Hinweis auf Beitrag aus ARD-Sendung plusminus vom 12.04.2017

"Bundestag blockiert Tabakverbot", Dauer: 8 Min.

http://www.ardmediathek.de/tv/Plusminus/Bundestag-blockiert-Tabakverbot/...

Im September besteht ja die Gelegenheit, den Tabakschützern in den Unionsparteien zu zeigen, was man von ihrem Kampf für Konzerninteressen und gegen die Gesundheit der Bevölkerung hält!

Offenbarungseid

Wenn sogar einem CSU Politiker die CDU zu Lobbyistenfreundlich ist dann ist es schon weit gekommen in diesem Land.

Verbraucherschutzgesetze ...

... verbieten irreführende Werbung doch eigentlich - bzw. Werbung, die ihre Versprechungen nicht einhalten kann, usw. Wieso also läßt sich Tabakreklame eigentlich nicht einfach und schnell auf dieser Schiene verbieten?

Die Union ist eine

Die Union ist eine Wirtschaftspartei. Werbung schafft Arbeitsplätze . Hinzu kommen die unzähligen Arbeitsplätze im Gesundheitswesen. Und Tabak ist anders als bislang Hanf anerkannt. Da will keine Volkspartei, die Wirtschaftsinteressen vertritt ran.

Rauchen

Auf den Philippinen habe ich ersaunlicher Weise nur sehr weinig Raucher gesehen. Viele Städte erklären sich zu rauchfreien Zonen. Zigarettenwerbung ist verboten. Hier sollte es ebenfalls zu einem Verbot von werbung für Alkohol- und Tabakprodukte geben. Nicht immer von der Lobby beeinflussen lassen. Dem deutschen Volke zuliebe und nicht immer der Industrie zuliebe.

Gruselbilder!

Mich wundert's immer wieder, warum immer noch so heitere Zigarettenwerbung gemacht werden darf, bei der nur klitzeklein drunter stehen muss, dass Rauchen evtl. ungesund sein könnte. Warum müssen nicht auch auf den Reklameplakaten mindestens zur Hälfte die Gruselbilder abgebildet sein? Ich glaube, dann würde sich das bald von selbst erledigen, denn das möchte ja nun doch keiner täglich mehrfach in Großformat ansehen müssen....

Ich verstehe nicht, dass man die Situation für die Zigarettenhersteller so weit verschlimmern muss, bis sie nicht einmal mehr als Marke in Erscheinung treten dürfen. Kann man den verbliebenen Rauchern nicht wenigstens das bisschen Freiraum lassen, das noch vorhanden ist? Das ist so, als ob die Maschinerie kein Halten mehr kennt, sobald sie einmal zu laufen begonnen hat. Eine inhaltliche Diskussion über Sinn und Unsinn der Verbieterei wird von deren Befürwortern in keinster vorstellbarer Weise angestrebt - das Tun sei selbsterklärend, die Krebstoten Erklärung genug. Dabei stimmt das gar nicht.

Dem kann ich nur

Dem kann ich nur beipflichten. Ich danke Gott auf Knien, dass ich mit dem Rauchen vor 17 Jahren aufgehört habe. Schöner Nebeneffekt: spart Geld und die Wände in der Wohnung bleiben weiß.

gibt es nicht's wichtegeres...

Tabakwerbeverbot - mh, damit man die lieben Jugendlichen zu ja nix verführt was gefährlich ist - ja, aber bei Bier - Wein u. Medikamentenwerbung ist der Rundumschutz für die Jugend absolut gewährleistet - oder wie jetzt? Ach, wir haben ja so viele Tabaktote, nee klar - was ist denn mit all den Aklkohol - u. Medikamententoten, ganz zu schweigen von den Verkehrstoten, ja und nebenbei von Cannabistoten haben einige auch nie was gehört - ach so, die Studien laufen erst noch an. Es ist an der Zeit dieses fadenscheinige Beschützertum echt mal gegen AUFKLÄRUNG zu ersetzen und zu akzeptieren, dass die Jugendlichen auch irgendwann mal ERWACHSEN sind und manch ein Jugendlicher weitaus erwachsener sein kann als es Frau Mortler und diverse andere Lobbykreise so wahrhaben möchten, da es sie ja beunruhigen könnte, sich nicht mehr als "Schutzpatron" aufspielen zu können.

#totenkopf75

Wie auch immer, in einer freien Marktwirtschaft kann man Firmen nicht dazu zwingen solche Bilder auf ihre Produkte zu drucken. Das ist vielleicht in einer Diktatur möglich.
Man müsste dann auch die Leber von Alkoholikern auf alle alkoholhaltigen Getränke drucken, oder an Autotüren Schilder mit tödlich Verunglückten oder Schwerverletzten. Man könnte die Liste beliebig fortführen.
Ich bin Nichtraucher!

Verbot so schnell wie möglich

Werbung für das Rauchen sollte völlig verboten werden. Ich meine überall und völlig Unabhängig davon ob jemanden Einkommen flöten geht. Es würde zumindest dazu beitragen, dass diese Stinkerei nicht mehr von den Nichtrauchern ertragen werden muss oder zumindest verringert würde. Dass wäre Fortschritt, selbst wenn es noch viele andere Suchten gibt, an denen man noch arbeiten sollte.

Werbeverbot? Sicher!

Jede Droge, einschließlich Tabak und Alkohol (, Medikamente uvm.) sollte nicht mehr beworben werden dürfen. Da bin ich vollkommen einer Meinung mit den meisten Kommentatoren hier.

Aber diese Ungleichbehandlung von Gleichem, und vor allem diese Hysterie beim Thema Rauchen - im Vergleich zum viel gefährlicheren Alkohol - muss endlich ein Ende haben! Lasst die Menschen tun, was sie für richtig halten (auch wenn es das nicht sein mag). Immer mehr Verbote führen irgendwann zur völligen Unfreiheit. In so einem Land möchte ich nicht leben.

Man *kann* Werbung übrigens auch nahezu vollständig aus dem Wege gehen.

re welcome in peace

"Es ist an der Zeit dieses fadenscheinige Beschützertum echt mal gegen AUFKLÄRUNG zu ersetzen und zu akzeptieren, dass die Jugendlichen auch irgendwann mal ERWACHSEN sind und manch ein Jugendlicher weitaus erwachsener sein kann als es Frau Mortler und diverse andere Lobbykreise so wahrhaben möchten"

Sie meinen also, die Jugendlichen werden in ihrer Freiheit beschnitten, weil sie sich sicht nicht mehr selbstbestimmt GEGEN Zigaretten TROTZ Werbung entscheiden könnten?

Fragt sich nur, ob ausgerechnet diese Freiheit Priorität haben soll.

Wenn ich Ihrer Logik folge sollten auch alle Porno-und Gewaltfilme jugendfrei frei sein. Damit die Jugendlichen selbst entscheiden können, nicht reinzugehen, anstatt mit Verboten erzogen werden.

@Kampfkanin: Sie schießen über’s Ziel hinaus

Denn das Bisschen Rauch, was Sie auf der Straße abbekommen ist im Vergleich zu anderen Schadstoffquellen Peanuts. Davon werden Sie nicht krank. Was Ihre eigene Wohnung angeht, ist was anderes. Der Raucher müsste Sorge tragen, dass der Qualm nicht zu Ihnen reinzieht.

Die Bekämpfung des Rauchens kann im Übrigen nicht dadurch erfolgen, dass man die Suchtkranken bekämpft. Das funktioniert auch mit Alkoholikern und Fixern nicht.

Im Übrigen bin ich eiserner Nichtraucher. Aber meinen Hass auf Raucher konnte ich glücklicherweise bereits ablegen. Viel Erfolg wünsche ich Ihnen dabei.

"Warum rauchen hier alle?"

Ich lebe seit knapp 10 Jahren in Dänemark. Wir sind gerade aus unserem jährlichen Heimatbesuch in Süddeutschland zurückgekommen. Während des obligatorischen Stadtbummels fragt meine 7-Jährige mich mit einer Mischung aus Besorgnis und Verwirrung: "Warum rauchen hier alle? Wissen die nicht, dass man davon sterben kann? Außerdem ist es voll ekelig und es stinkt überall." Ich hoffe, dass sie so auch noch in zehn Jahren denkt. Durch Werbung wird sie hier in Dänemark zum Glück nicht negativ beeinflusst werden.

@Genrich Jagoda

"Kann man den verbliebenen Rauchern nicht wenigstens das bisschen Freiraum lassen, das noch vorhanden ist?"
Es geht hier nicht um die Raucher, sondern um die Nichtraucher, die durch die Werbung verführt werden sollen. Die Raucher rauchen sowieso, die brauchen keine Werbung mehr!

@cookie 2011

"Man *kann* Werbung übrigens auch nahezu vollständig aus dem Wege gehen."
Ja "kann" man, wenn man erwachsen und reif ist. Die unbewusste Wahrnehmung von großartigen Bildern und die Manipulation des Unterbewussten ist aber das Ziel großflächiger Werbung. Deren Beinflussung sich zu entziehen erfordert ein sehr großes waches Bewusstsein!

Wieviel Verbote denn noch?

Entweder, der Staat sagt "Rauchen ist schädlich". Dann verbietet man es ganz, aber ist nicht so scheinheilig und verdient gleichzeitig noch an der Tabaksteuer.
.
Ich denke, wir werden alle sterben. Wann und wie, und wie ein jeder sein eigenes Leben gelebt hat, sollte dem Staat aber weitestgehend herzlich egal sein. Nur eines geht nicht: öffentlich die Alarmglocken schlagen, aber dann doch ganz gern auf Steuereinnahmen nicht verzichten wollen. Das ist nach meinem Geschmack schon sittenwidrig, was der Staat hier macht. Analog Alkohol.

Werbung verbieten - unbedingt

Wenn ich im Supermarkt oder in der Tankstelle an der Kasse stehe und auf die Batterie an Ekelbildern schaue, kann ich mich jedes Mal fast übergeben. Offene Beine, deformierte Körperteile, schwarzgerauchte Lungen ... jeder, der rauchen möchte, soll das tun können, aber nicht in der Gegenwart von Kindern. Außerdem sollte die Happy-Lifestyle-Werbung dafür verboten werden. Rauchen ist nicht cool, hat auch nichts mit Abenteuer und sonstwas zu tun, sondern ist einfach nur eine Sucht wie viele andere auch.

17:36 von Amelia : militant und falsch

Werbung will nicht "verführen", sondern verkaufen. Süssigkeiten. Alkohol. Fernseher. Handys. Zigaretten. Bio-Säfte.
.
Was davon gut oder schlecht ist, dürfen sie den Bundesbürgern schon selbst überlassen. Dazu braucht es keine Bevormundung des Staates in einer freien Gesellschaft. Eine Werbe-Sittenpolizei ist das letzte was wir brauchen. Bestenfalls Aufklärung. Und das findet statt. Aber Sie müssen lernen, das Irrsinn und Fehler in Ihren Augen, nicht das gleiche bedeuten muss für andere. Genau das macht eine Gesellschaft aus. Und eben nicht der konforme Bio-Vernunft-Wahn. Auch jene, die gesund lebten, werden eines Tages sterben. Wer aber wie sein eigenes Leben gelebt hat, das geht uns alle nichts an, und das entscheidet bitte jeder für sich. Und nicht andere über uns hinweg.
.
So wird ein Schuh daraus.

Tabak-Werbeverbot

Unseren Regierenden geht es ja nicht nur um die hohen Steuereinnahmen, was schon schlimm genug ist!
Es geht ihnen auch darum, das gemeine Volk ruhig zu stellen.
Mit Alkohol und Nikotin werden erfolgreich die Sinne vernebelt und das klare Denken behindert.
Dann noch Phychodrogen und Schlafmittel, und der brave Bürger bekommt nichts mehr mit, was die da oben so treiben.
Und den Zigarettenfirmen geht es nur um den Profit.

Paradoxon

Ich habe die Diskussion noch nie verstanden.
Rauchen ist erlaubt, die Herstellung und der Vertrieb dieser ungesunden Produkte ebenfalls. Aber ein Werbeverbot soll die Rettung bringen? Sehr inkonsequent.
Ich bin mir sicher, wenn jemand heute das Rauchen erfinden würde hätte er keine Chance, das Zeug auf den Markt zu bringen. Da sind schon deutlich weniger kanzerogene Produkte verboten worden.
Ich rauche übrigens selbst.

re mittschiffs

"Nur eines geht nicht: öffentlich die Alarmglocken schlagen, aber dann doch ganz gern auf Steuereinnahmen nicht verzichten wollen. Das ist nach meinem Geschmack schon sittenwidrig"

Sie finden also, der Staat sollte auf diese sittenwidrigen Steuereinnahmen verzichten?

Und damit durch dramatische Verbilligung von Zigaretten das Rauchen fördern?

Das wäre Ihre Lösung?

Werbung erlauben - unbedingt

Und die Schockbilder allein schon wegen des Voyeurismus verbieten. Denn sonst müssten wir auch verfaulte Zähne auf Bio-Säften abbilden, zertrümmerte Autos und Leichen bei der Autowerbung, Fotos von Leberzirrhose auf jeder Weinflasche abbilden.
.
Vielleicht bemerkt jetzt der ein oder andere, das ein Werbe-Verbot blanker nonsens ist. Entweder man verbietet ein Produkt, oder erlaubt es. So wird ein Schuh daraus. Wenn man aber Zigaretten verbieten will, womit ich als Nichtraucher (!) kein Problem hätte, dann auch Zucker, Alkohol, Autos, und alles was zum Tot führen kann oder könnte. Die fast schon typisch deutsche "Gründlichkeit", mit der man Hass und Feindbilder aufbaut / hier einseitig das Rauchen / erschreckt mich immer wieder....

Jeder sollte sebst entscheiden

wie er mit Genussmittelen umzugehen hat.Ob Werbung oder nicht so ist der Mensch nun einmal.Alkohol u. Nikotin rafft die halbe Menscheit hin,doch ohne Schnabs u. Rauch,stierbt die andere Hälfte auch.Und nun denke ich an Helmut Schmidt ,der dauer Qualmer hat es doch tatsächlich auf 96 Lenze gebracht.Frohe Ostern!

re mittschiffs

"Werbung will nicht "verführen", sondern verkaufen.
Was davon gut oder schlecht ist, dürfen sie den Bundesbürgern schon selbst überlassen."

Also finden Sie, dass die Fernsehwerbung für Telefonsexhotlines("Ruf mich an") oder Bordelle ruhig schon im Vorabendpropgramm laufen könnte?

Im Sinne von: das muss man den Bundesbürgern schon selbst überlassen.

18:20 von dr.bashir - Sie bringen es auf den Punkt.

Entweder konsequent verbieten oder den Mund halten und auf die Vernunft und Aufgeklärtheit der Bürger setzen. Ich plädiere für letzteres. Ihr Beispiel der Zulassung würde heute auch für Motorräder gelten. Ebenso für alkoholische Getränke. Nur: bei Alkohol drücken wir dem ganzen lächelnd ein "Das ist ja Kulturgut" drauf, akzeptieren Hunderttausende Tote, auch unbeteiligte tote, zerrüttete Familien, immensen Schaden für die Volkswirtschaft. Wir könnten das an vielen Dingen durch-deklinieren. Das Feindbild "Tabak" enttarnt sich bei genauer Betrachtung als etwas sehr sehr inkonsequent und damit infantil.

@Ulli4544 und Stimme77

Zucker macht soweit ich weiß nicht abhängig, aber gegen ein Alkoholverbot neben einem Tabakverbot hätte ich nichts entgegen zu setzen, leider rauche ich selber auch, aber meinen Kindern wäre das zumindest erspart. Entweder soll man ersthaft was gegen schädliches tun oder nicht einem nur so was vorspielen. Alkohol ist in meinen Augen gar manchmal noch schlimmer, wenn die sich besaufen dann schlagen die meistens sich auch noch die Köpfe ein, warum muss das sein oder ist das lebensnotwendig? Speisen die zuviel Zucker beherbergen könnte man eventuell auch aus dem Verkehr ziehen, das Volk sollte in solchen Angelegenheiten eben mitbestimmen und auch entscheiden?

@Hackonya2

"Tabak ist nachweislich ungesund und führt gar zum Tod, kann man das nicht ganz verbieten?"

Das ganze Leben führt zum Tod, also sollte man das Leben im Allgemeinen nicht verbieten?
Ob nun jemand 100 Jahre lang lebt oder nur 30. Wen kümmert's wenn man dann Tod ist? Mir persönlich ist es wurscht, denn ich bin ja dann Tod und kann mich nicht mehr darüber beschweren, das ich nur 40 oder 50 Jahre alt geworden bin und nicht 100.
Ausserdem glaube ich nicht wirklich daran, das Tabak so sehr verantwortlich sein soll. Ich glaube, Tabak wird nur vorgeschoben um von anderen Umweltbelastungen, die die Regierungen zu verantworten haben (Feinstaub etc.) abzulenken, die die tatsächliche Ursache für Krebsfälle und Tode sind.

KOnsequenz in der Gesundheitsvorsorge:

Ich bin durchaus für ein Verbot der Tabakwerbung, allerdings nur, wenn zeitgleich auch ein Werbeverbot für alkoholhaltige Getränke in Kraft tritt.

Beides schadet sowohl mittel - als auch unmittelbar.

Von den Zahlen der alkoholbedingten ERkrankungen und Todesfälle ( die ebenfalls erstaunlich hoch sind ) nämlich mal ganz abgesehen, wird statistisch jede dritte Straftat unter dem Einfluss von Alkohol begangen, und ganz weit vorn sind da Körperverletzungsdelikte (u.a. auch an unbeteiligten Dritten ).

Argumentiert man also mit der Gesunheitsfürsorge sowohl für aktive Konsumenten als auch für passiv betroffene Personen, so muss man - konsequenterweise - eigentlich auch über ein Verbot der Werbung für Alkoholika nachdenken.

Vom Zuckerkonsum und den damit verbundenen, inzwischen durchaus bekannten massiven Folgen für die Gesundheit fang ich an dieser Stelle dann erst gar nicht an... sonst trifft mich noch der Volkszorn ...

@Mittschiffs

Ich bedanke mich für Ihren Beitrag von 18:12 Uhr, dem ich mich vollumfänglich anschliessen möchte.

Ich sehe hier im Forum sehr viele militante Nichtraucher. Ich bin Anti-Alkoholiker, aber im Gegensatz zu Ihnen allen, lasse ich Ihnen Ihre Werbung für ihr stinkendes Bier. Und Alkohol ist sehr viel gefährlicher, auch für Ihre Mitmenschen, als es Tabak je sein könnte.

@ 18:26 von schiebaer45

Sie schreiben:
"Jeder sollte sebst entscheiden
wie er mit Genussmittelen umzugehen hat.Ob Werbung oder nicht so ist der Mensch nun einmal.Alkohol u. Nikotin rafft die halbe Menscheit hin,doch ohne Schnabs u. Rauch,stierbt die andere Hälfte auch."
*
Das ist vollkommen richtig.
Aber darum geht es hier gar nicht. Niemand will das rauchen verbieten. Nur die Werbung dafür die vor allem junge Menschen verführt zu diesem erwiesenermaßen ungesundem "Genuss", die muss verboten werden!
Jeder hat da Recht seine eigene Gesundheit zu zerstören durch rauchen oder andere Dinge.
Aber man sollte nicht dafür werben dürfen!

18:30 von Hackonya2

"Zucker macht soweit ich weiß nicht abhängig..."

Dann wissen Sie weniger, als es in der heutigen Wissenschaft und Medizin inzwischen dank entsprechender Forschung Standard ist.

Raffin. Zucker, wie er heute in fast jedem prozessierten Lebensmittel zugesetzt /enthalten ist, wirkt direkt auf unser Belohnungszentrum, nämlich den Nucleus accumbens. Es ist darüber hinaus aber eben auch das Suchtzentrum unseres Gehirns.

Denn: Wenn wir Dinge finden, die unser Belohnungssystem ganz intensiv aktivieren, wollen wir mehr davon.

Das Fatale:Haushaltszucker hat einen höheren Reiz auf unser Belohnungszentrum als Kokain. Wir wollen mehr und mehr und bekommen genau das. Billig, überall, an jedem Kiosk, rund um die Uhr.

Die entsprechende Literatur und Nachweise dazu finden Sie, wenn Sie einfach mal die Begriffe "Suchtpotential" und "Zucker" zeitgleich in die Suchmaschine Ihrer Wahl eingeben.

re mittschiffs

"Entweder man verbietet ein Produkt, oder erlaubt es. So wird ein Schuh daraus. Wenn man aber Zigaretten verbieten will, womit ich als Nichtraucher (!) kein Problem hätte, dann auch Zucker, Alkohol, Autos, und alles was zum Tot führen kann oder könnte."

Sie müssten langsam merken, dass Sie ins Alberne abrutschen.

Erstens beweist jegliche Erfahrung, dass man Tabak oder Alkohol oder Prostitution gar nicht verbieten kann, selbst wenn man gute Argumente dafür hat. Was dann passiert ist lediglich, dass diesen Bedürfnissen in der Illegalität gefrönt wird.

Zweitens liegt noch ein breites Spektrum zwischen rigorosem Verbot und uneingeschränkter Ermutigung oder Verführung zu irgendwelchem Konsum oder irgendwelcher Betätigung. Ihre Alles-oder-Nichts Forderung ist lebensfremd.

@ 18:32 von firefighter1975

Sie schreiben:
"Ich bin durchaus für ein Verbot der Tabakwerbung, allerdings nur, wenn zeitgleich auch ein Werbeverbot für alkoholhaltige Getränke in Kraft tritt.
Beides schadet sowohl mittel - als auch unmittelbar."
*
Sorry, aber das ist nicht direkt vergleichbar.
Es ist zwar so dass beides ein gewisses Suchtverhalten fördert.
Aber der Tabak erzeugt direkt Lungenkrebs, das ist etwas anderes und deswegen ist das Verbot der Werbung für Tabak wichtiger aus meiner Sicht!

@Pummi - 18:17

"Es geht ihnen auch darum, das gemeine Volk ruhig zu stellen.
Mit Alkohol und Nikotin werden erfolgreich die Sinne vernebelt und das klare Denken behindert.
Dann noch Phychodrogen und Schlafmittel, und der brave Bürger bekommt nichts mehr mit, was die da oben so treiben."

Stimmt - bei einigen Kommentaren hier kann man die Wirkung dieser strategischen Narkotisierung regelrecht herauslesen.

re schiebaer45

"Und nun denke ich an Helmut Schmidt ,der dauer Qualmer hat es doch tatsächlich auf 96 Lenze gebracht"

Ich hatte doch gehofft, dass hier mal darauf verzichtet wird, wird Sprüchen wie:

Mein Vater rauchte und wurde 80, mein Onkel - Nichtraucher - wurde mit 40 vom Bus überfahren.

unterstes intellektuelles Niveau vorzuführen.

Dat kann doch nicht deren Ernst sein!?!

Mal ehrlich: Ich bin ganz klar für ein Werbeverbot für die Tabakindustrie.
Vielleicht wäre das ein weiterer Tropfen, um zu verhindern, dass Kinder und Jugendliche ein (unbewusst) positives Bild vom Rauchen haben ...
In "meiner" 5. Klasse haben sich auf die Frage, wer schon einmal geraucht hat, mehr als die Hälfte der Kinder gemeldet. 4-5 rauchen regelmäßig. Normales Zigaretten, E-Zigaretten, (E-) Shishas ...
Alles, was (vielleicht) dazu beiträgt, das zu verhindern, sollte getan werden! Die Kinder sind zwischen 10 und 12 ...
(Und ja, ich arbeite in einem "Brennpunkt")

@ 18:45 von Vault-Dweller

Sie schreiben:
"Ich sehe hier im Forum sehr viele militante Nichtraucher. Ich bin Anti-Alkoholiker, aber im Gegensatz zu Ihnen allen, lasse ich Ihnen Ihre Werbung für ihr stinkendes Bier. Und Alkohol ist sehr viel gefährlicher, auch für Ihre Mitmenschen, als es Tabak je sein könnte."
*
Scheinbar kennen Sie die Daten dazu nicht wirklich.
Es sterben sehr viel mehr Menschen durch die Wirkung von Nikotin als durch Alkohol!
Das trifft vor allem auch sehr viele noch jüngere Menschen und die sind besonders anfällig für diese Werbung!

@Mittschiffs um 18:12

"Werbung will nicht "verführen", sondern verkaufen. Süssigkeiten. Alkohol. Fernseher. Handys. Zigaretten. Bio-Säfte.
.
Was davon gut oder schlecht ist, dürfen sie den Bundesbürgern schon selbst überlassen. Dazu braucht es keine Bevormundung des Staates in einer freien Gesellschaft. Eine Werbe-Sittenpolizei ist das letzte was wir brauchen. Bestenfalls Aufklärung."

Warum lässt man die Waffenfirmen nicht auch Waffen an Hinz und Kunz bewerben und verkaufen, wir brauchen ja keine Bevormundung des Staates, oder?
Schließlich sterben wir alle, auf alle Fälle!
Ob man durch Tabakrauch, eine Schusswaffe, Verkehrsunfall, Krankheit, etc. stirbt, ist doch egal, oder?
Außerdem ist das Geldverdienen wichtiger, als Leben zu erhalten, oder?

Ich bin Raucher und ich fände ein Aussenwerbungsverbot gut.

Aus einem einzigen Grund: Gesundheitsschutz bei Minderjährigen.

Meine Freiheit sehe ich dadurch kein Stück eingegrenzt, warum denn? Ich kann die Produkte legal, in beliebiger Menge, rund um die Uhr problemlos erwerben und konsumieren.

Aber, bei dem erwiesenen Schaden verstehe ich auch nicht, warum das Werbeimage von Coolness auch in dieser Gruppe wirken sollte. Oder man den Konsum durch "Einstiegsgeschenke" wie Probepackungen zulassen sollte. Der erste Schuss ist umsonst...

Mit Rauchen kommt auch so jeder in Berührung und soll sich doch so seine Meinung bilden, die wenigsten Raucher würden es weiterempfehlen (ich auch nicht) und der Geruch schreckt eher ab. Wozu da ein falsches Image bei Minderjährigen, die wir auch sonst schützen, erzeugen lassen.

Alles Geschriebene gilt in meinen Augen absolut identisch für Alkoholwerbung und die Ignoranz der Parteien dort ist ebenso eine Schande.

@Bernd1

"Es sterben sehr viel mehr Menschen durch die Wirkung von Nikotin als durch Alkohol!
Das trifft vor allem auch sehr viele noch jüngere Menschen und die sind besonders anfällig für diese Werbung!"

Es ging mir nicht nur um's Sterben in meinem Kommentar, sondern auch alle anderen Nebensächlichkeiten. Wie z.B. volltrunkende Rowdies die prügelnd durch die Strassen ziehen (siehe Fussball), betrunkende Autofahrer, saufende Ehemänner die Frau und Kinder verprügeln, aber auch saufende Ehefrauen die Mann und Kinder verprügeln (soviel Fairness muss sein). Raucher sind nicht auf Gewalt aus und ziehen andere mit in den Abgrund. Trinker tun das ständig.

@Berrnd1, 12.02h

Sie haben völlig recht.
Ich habe 55 Jahre geraucht und vor 6 Jahren aufgehört.
Dazu haben mich allerdings ein Werbeverbot noch sonstige Verteufelungen gebracht, sondern allein die Einkehr der Vernunft.
Neben der Rückkehr besserer Geschmacksempfindungen, freierer Atmung habe ich zwischenzeitlich auch noch ca. 12000 Euro für vernünftige Zwecke zur Verfügung gehabt.
In meinen Augen würde ein Werbe- oder gar Tabaksverbot nichts bringen.

zu 11,48 Uhr von Stimme 77

Das klingt alles überzeugend was si
hier sagen. Ich bin leidenschaftlicher
Nichtraucher stimme ihnen aber voll zu.- Danke-

18:50 von Bernd1

"Sorry, aber das ist nicht direkt vergleichbar.
...Aber der Tabak erzeugt direkt Lungenkrebs..., das ist etwas anderes ..."

1) Tabak erzeugt nicht " direkt" Lungenkrebs.
Tabak erhöht das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken um ein Erhebliches, aber nicht jeder Raucher (noch jeder Passivraucher) erkranken im Laufe ihres Lebens an Lungekrebs. Insofern ist Ihre Aussage nur teilweise korrekt.

2) Möchten Sie von mir jetzt ernsthaft die ellenlange Aufzählung der Erkrankungen, an deren Entstehung Alkohol direkt beteiligt ist ? Das könnte eine ziemlich langwierige Sache werden.

Fangen wir mal mit den wohl bekanntesten möglichen Folgen von regelmäßigem Alkoholkonsum an: Lebererkrankungen bis hin zu Leberzirrhose und Tada: Leberkrebs.

Hinzu kommt dann wohl noch, das Tabak bei weitem nicht so enthemmend wirkt wie Alkohol: Deswegen hauen sich auch reine Raucher beim Rauchen weniger oft gegenseitig in die "Gusch" wie Leute, die zusammen einen "über den Durst" trinken.

Mahlzeit.

@Mittschiffs um 18:12

" Auch jene, die gesund lebten, werden eines Tages sterben. Wer aber wie sein eigenes Leben gelebt hat, das geht uns alle nichts an, und das entscheidet bitte jeder für sich. Und nicht andere über uns hinweg."

Deswegen gehören Sachen, wie Waffen, gesundheitsschädliche gasproduzierende Produkte (wie Tabakwaren, Verbrennungsmotoren und -öfen, etc.) eigentlich verboten, da ich nachmöglichkeit selbst entscheiden will, wie gesund ich leben will und keine Giftstoffe einfach so, "im vorbeigehen", aufschnappen will.

Wie geschrieben, nicht bloß die Werbung, sondern das Produkt an sich.

Aber um das mal in aller

Aber um das mal in aller Deutlichkeit klarzustellen, ich wäre auch absolut für ein Tabakwerbeverbot. Werbung braucht niemand, schongar nicht für Dinge wie Tabak und/oder Alkohol.

18:54 von Bernd1

"Scheinbar kennen Sie die Daten dazu nicht wirklich. Es sterben sehr viel mehr Menschen durch die Wirkung von Nikotin als durch Alkohol!"

Die Quellen zu diesen "Ihren" Daten hätte ich gern. Speziell dann auch die, wo eindeutig die mittelbaren und unmittelbaren Todesfälle durch Tabakkonsum mit den mittelbaren und unmittelbaren durch Alkoholkonsum gegenübergestellt werden.

Ich bitte daher um Quellenangaben.

Darstellung: